1. "Die Gesalbten der Endzeit" (25.07.65, Jeffersonville) 

2. "DER GOTT DIESES BÖSEN ZEITALTERS" (gepr. am 01.08.65)

 3. "Statans Eden" (Predigt vom 29.08.65)

- 4. "Die Entrückung" (Predigt vom 04.12.65)

 - 5. "Warum wir keine Denomination sind" (Predigt vom 27.09.58)

- 6. "Den Leib des HERRN unterscheiden" (Predigt vom 12.08.1959 in Ohio, USA)

- 7."DIE ERNTEZEIT" (Predigt vom 12.12.1964 in Phoenix, Arizona)

- 8."EIN ABSOLUT" (Predigt vom 04.03.1963, Houston, Texas)

9. - "EINSSEIN" (Predigt vom 11.02.1962 in Jeffersonville)

- 10. "Das Fest der Posaunen" (Predigt vom 19.07.64, Jeffersonville)

- 11. "Das Malzeichen des Tieres" (Predigt vom 13.05.54, Jeffersonville)

- 12. "Das Meisterstück" (Predigt vom 05-07-1964, Jeffersonville, Indiana)

- 13. "Die Gemeindeordnung" (Predigt vom 26.12.63)

- 14. "Die Wiederstattung des Brautbaumes" (Predigt vom 22.04.1962)

- 15. "Wir haben Seinen Stern gesehen" (Predigt vom 16.12.1963)

- 16. "Der verwandte Erlöser" (Predigt über das Buch Ruth)

- 17. "Das elfte Gebot" (Predigt vom 06.08.1857)

18. "DIE KRAFT DER ENTSCHEIDUNG" (komplettes Predigtheft als Scan)

19. "DURST", Predigt vom 19.09.1965

20. "Bestätigung Seines Wortes" ; gepredigt am 16.08.1964

21. "DAS ABSOLUT", (Predigt vom 30.12.1962, JV, Indiana)

22. "Israel und die Gemeinde", Teil 1 (Predigt vom 25.03.53)

23. "Israel und die Gemeinde, Teil 2" (Predigt vom 26.03.53)

24. "Israel und die Gemeinde, Teil 3" (Predigt vom 27.03.53)

25. "Unglaube hindert Gott nicht" (Predigt vom 28.01.62)

26. "Israel und die Gemeinde, Teil 4" (Predigt vom 28.03.1953)

 27. "Israel und die Gemeinde, Teil 5" (Predigt vom 29.03.1953)

28. "Totale Befreiung" (Predigt vom 12.07.59)

29. "Geburtswehen" (Predigt vom 24.01.65)

30. "Ändert Gott den Sinn über Sein Wort?" (Predigt vom 18.04.65)

31. "NOCH EINMAL" (Predigt vom 20.01.63)

- 32. "SEELEN, DIE JETZT IM GEFÄNGNIS SIND" (Predigt vom 11.10.63)

- 33. "Beharrlichkeit" (Predigt vom 18.02.1962)

- 34. "Der gegenwärtige Stand meines Dienstes" (Predigt vom 08.09.1962)

- 35. Dinge, die kommen werden (Predigt 05.12.65)

- 36. "Nordwärts wenden" (Predigt vom 29.01.61)

- 37. "Im Riss stehend" (Predigt vom 23.06.63)

- 38. "Jehova Jireh, Teil 1" (Predigt vom 02.04.1964)

- 39. "Jehova Jireh, Teil 2" (Predigt vom 03.04.64)

- 40. "Jehova Jireh, Teil 3" (Predigt vom 04.04.1964)

- 41. "Göttliche Liebe und uneingeschränkte Gnade" (Predigt vom 14.08.56)

- 42. "ES IST DAS AUFGEHEN DER SONNE" (Predigt vom 18.04.65)

- 43. "Lebensgeschichte" (vom 19-04.59)

- 44. "Auf JESUS schauen" (vom 29.12.18)

Die Gesalbten  der Endzeit, gepr. von Br. William Marrion Branham
am 25.07.1965, USA, Indiana, Jeffersonville

 


001.   "Guten Morgen, Versammelte! Laßt uns jetzt zu unserem Herrn sprechen. Großer Gott, Schöpfer Himmels und der Erde, der Du diese heilige Zeit an diesem Morgen bestimmt hast, Dir zu dienen. Mögen wir uns, o Herr, in unseren Herzen vollkommen Deinem heiligen Willen und dem Wirken des Heiligen Geistes übergeben, damit das, was Du uns wissen lassen möchtest, hervorkommen kann. Unser Verlangen ist, bessere Christen und bessere Repräsentanten zu sein. Gewähre uns das heute morgen, während wir auf Dich warten. Im Namen Jesu Christi, Amen! Wir freuen uns sehr, wiederum an diesem Morgen in dem Dienste des großen Königs hier zu sein. Wir bedauern erneut, daß nicht genügend Raum für all die Leute da ist, aber trotz dieser Umstände werden wir unser Bestes versuchen.


002.   Ebenfalls möchten wir an diesem Morgen diejenigen begrüßen, die durch Telefonübertragung in New-York-City; Beaumont, Texas; Prescott, Arizona; Tucson, Arizona; San Jose, California; Connecticut, Gainsville, Georgia und Neu-Albany, Indiana, zuhören. Wir grüßen Euch kreuz und quer über die ganze Nation in dem Namen des Herrn Jesus. Die Kirche hier in Jeffersonville ist überfüllt und jeder hier ist voller Erwartung auf die Sonntagsschullektion. Ich bin gewiß, daß Gottes reichlicher Segen auf Euch ruht. Wir hoffen schnellstens eine Möglichkeit zu finden, damit alle zusammen kommen können. Vielleicht wird es in einem großen Zelt sein, weil ich mich gedrungen fühle, über die letzten sieben Zornschalen zu predigen. Heute morgen haben wir eine besondere Lektion, und ich habe den Herrn gesucht, um zu erfahren, was ich sagen soll, in dem Wissen, daß dieses vielleicht der letzte Gottesdienst, den wir je haben werden, sein könnte. Das Kommen des Herrn ist nahe. In der Zeitung habe ich gelesen, daß nach Voraussage über Kalifornien, gewisse Orte in Kalifornien sind, wo Häuser im Werte von 100000 Dollar pro Stunde bis zu 30 Zoll sinken. Die Balken bersten und brechen ab, aber noch wissen sie nicht, wodurch dies bewirkt wird. - Wir sind am Ende. - Ich besitze die Zeitung mit den Schlagzeilen und Bildern und hoffe, sie heute abend mitbringen zu können, denn ich möchte noch diesbezüglich über etwas sprechen. Nachdem ich betend nun darüber nachgedacht habe, was ich tun soll, denn mir ist bewußt, daß ich eines Tages für das, was ich sage, Rechenschaft ablegen muß, fühle ich mich durch den Heiligen Geist geleitet, heute morgen über Weissagung zu sprechen. Wenn wir nicht informiert sind... - wenn irgend etwas unerwartet geschieht, - wir aber sollten dieses wissen. Der Heilige Geist hat uns die Weissagung aus diesem Grunde gegeben, um die Menschen vor dem zu warnen, was kommt. Ihr wißt, daß die Bibel sagt: "Gott tut nichts, ER offenbart es denn Seinen Knechten, den Propheten." Erinnert Euch auch daran, wie der Herr Jesus die Menschen vor dem warnte, was geschehen sollte. Es geziemt uns, in dieser großen Stunde zu erkennen, in welch einem Zeitalter wir leben, und was in diesem Zeitalter geschehen wird. Es wurde mir aufs Herz gelegt, zu Euch an diesem Morgen über folgenden Text aus Matth. 24, 15-28 zu sprechen:


003.   "Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung (davon gesagt ist durch den Propheten Daniel), daß er steht an der heiligen Stätte (wer das liest, der merke darauf!), alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist; und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Haus zu holen; und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen. Weh aber den Schwangeren und Säugerinnen zu der Zeit! Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat. Denn es wird alsdann eine große Trübsal sein, als nicht gewesen ist von Anfang der Welt bisher und als auch nicht werden wird. Und wo diese Tage nicht würden verkürzt, so würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen, werden die Tage verkürzt. So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus! oder: da! so sollt ihr's nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, daß verführt werden in den Irrtum wo es möglich wäre auch die Auserwählten. Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt. Darum, wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste! so gehet nicht hinaus, - siehe, er ist in der Kammer! so glaubt nicht. Denn gleich wie der Blitz ausgeht vom Anfang und scheint bis zum Niedergang, also wird auch sein die Ankunft des Menschensohnes. Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Adler."


004.   Ich möchte an diesem Morgen besonders den 24. Vers hervorheben. Das Thema, über das ich von diesem Text sprechen möchte, lautet: DIE GESALBTEN DER ENDZEIT.


005.   Ich glaube, daß wir in der Endzeit leben, und nehme an, daß fast jeder Bibelleser oder Gläubige weiß, daß es keinen Sinn hat, die Weltgeschehnisse niederzuschreiben, weil niemand übrig bleiben wird, um sie lesen zu können. Wann dies eintreffen wird, und wie lange es noch bis dahin dauert, weiß ich nicht. Noch nicht einmal die Engel im Himmel wissen um die Stunde oder Minute. Der Herr Jesus hat uns gesagt: wenn diese Dinge zu geschehen beginnen, die wir jetzt sehen, dann sollen wir unsere Häupter erheben, weil unsere Erlösung sich naht. Wann dies eintrifft, weiß ich nicht. Vielleicht steht es damit im Zusammenhang, wie der Wissenschaftler vor einigen Tagen bezüglich der großen Erdspaltung sprach, die Tausende Meilen lang ist, daß der erwähnte Teil versinken wird... Ihm wurde die Frage gestellt, wann es geschehen mag und er sagte, daß es dort beginnen könnte (er meint Los Angeles)... dies kann in fünf Minuten oder auch in fünf Jahren sein. Viele von Euch haben es im Fernsehen gesehen, wie man über Radar die Erdspaltung verfolgte. Es ging der Küste entlang, brach unterhalb San Jose los, zog rüber nach Alaska und durch die Aleutian Inseln. Der Riß ging weiter, ungefähr 200 Meilen durch das Meer, kam zurück nach San Diego und ging um Los Angeles hemm und formte eine große Bucht.


006.   Alle Erdbeben, die wir bis jetzt hatten, rühren von der vulkanartigen Bewegung her und schlagen auf diese große Aushöhlung. Sie haben eine bestimmte Bezeichnung hierfür. Durch diese Erschütterungen werden diese Erdbeben hervorgerufen, die wir in den letzten Jahren an der Westküste hatten. Nun zieht sich der Riß durch das betroffene Gebiet der Westküste hin.


007.   Der Reporter sagte zu dem Wissenschaftler: "Es sieht aus, als könnten die Erdmassen dort einfallen." Der Wissenschaftler sagte: "Nicht KÖNNTE, sondern es WIRD." Er fragte weiter: "Vielleicht noch nicht in unserer Generation?", worauf der Wissenschaftler erwiderte: "Es könnte schon in den nächsten 5 Minuten oder aber erst in den nächsten fünf Jahren geschehen. Wir wissen nicht, wann es sein wird."


008.   In dieser Woche standen Schlagzeilen in der Zeitung, die darüber berichteten, daß große Häuser im Wert von 100000 Dollar anfingen zu bersten und zu reißen, so daß die Leute ausziehen mußten. Sie wissen nicht, wie sie es verhindern können. Es gibt keine Möglichkeit, das aufzuhalten. Schaut, Gott kann tun, was immer ER will, und niemand kann sagen, wie ER es tun soll. Ihr könnt Häuser bauen, Ihr könnt wissenschaftliche Dinge tun; doch Gott allein ist der große Schöpfer aller Wissenschaft. Wie könnt Ihr IHN daran hindern. An diesem Morgen könnte ER die Erde mit Fliegen zerstören, wenn ER wollte. Begreift Ihr, daß ER Fliegen ins Dasein rufen kann, die schon innerhalb einer halben Stunde bis zu 40 Meilen weit kommen könnten, die Menschen vom Erdboden wegzufressen. ER ist Gott, ER tut, was immer Er will, denn ER ist souverän in sich selbst.


009.   Wenn wir alle Beweise dieser Stunde zusammenfassen, meine ich, daß es gut ist, uns noch eingehender damit zu beschäftigen. Denn seit Öffnung der sieben Siegel haben wir die Wahrheit darüber erfahren. Gott in Seiner Gnade war so treu uns gegenüber und zeigte uns diese Dinge.


010.   Ich möchte, daß Ihr beachtet, daß Jesus in Matth. 24, 24 die Redewendung "Christusse", gebraucht. ER sagt nicht "Christ", in der Einzahl, sondern "Christusse", in der Mehrzahl. Das Wort Christus bedeutet "Der Gesalbte". Wenn deshalb von Gesalbten die Rede ist, wird es nicht nur einer sein, sondern viele Gesalbte. In anderen Worten, damit wir es besser verstehen können, hätte ER gesagt: "In den letzten Tagen werden falsche Gesalbte auftreten." Dies erscheint uns fast unmöglich, doch beachtet das nächste Wort: es spricht wiederum von falschen Propheten, also in der Mehrzahl. Ein Gesalbter ist jemand mit einer Botschaft. Die einzigste Möglichkeit, wodurch eine Botschaft gebracht werden könnte, ist durch jemand, der gesalbt ist, und das wäre ein Prophet.


011.   Es werden falsche gesalbte Lehrer auftreten. (Ein Prophet lehrt seine Botschaft.) Dieses sind gesalbte Menschen mit falscher Lehre... Christusse... (Mehrzahl), Propheten, (Mehrzahl), Christus jedoch besteht in der Einzahl! Doch diese anderen Christusse müssen deshalb GESALBTE sein, mit der Weissagung dessen, was sie lehren. Es würde demnach anders sein, als die Lehre, des "Gesalbten" "Christus". Doch auch sie sind Gesalbte, - jedoch falsche Christusse.


012.   In dieser Sonntagsschullektion jedoch möchten wir dies in das rechte Licht durch die Schrift bringen, und nicht was irgend jemand darüber sagte. Ihr mögt einwenden: "Wie kann das sein?" Wer sind die Gesalbten? sie sind falsche Propheten, Gesalbte, jedoch falsche Propheten. Jesus sagt in Matth. 5, 45: "Der Regen fällt auf die Gerechten und Ungerechten, und ER läßt die Sonne über Gute und Böse scheinen, ER sendet den Regen über Gerechte und Ungerechte."


013.   Nun mag jemand zu mir sagen: "Glaubst Du, daß die Salbung über diesen Menschen die Salbung des Heiligen Geistes ist?" Jawohl, es ist der echte Heilige Geist Gottes über ihnen: UND TROTZDEM SIND SIE FALSCH! Nun seht auf den Text und hört was ER sagt: "Sie werden große Zeichen und Wunder tun, daß womöglich auch die Auserwählten verführt würden.


014.   Sie sind gesalbt mit dem echten Heiligen Geist. Ich weiß, daß es sich sehr töricht anhört, doch wir werden uns Zeit nehmen, dieses mit dem Worte zu belegen, welches die absolute Wahrheit ist, nämlich: "So spricht der Herr." Schlagt in Euren Bibeln Matth. 5, 44-45 auf: "Ich aber sage Euch. Liebet Eure Feinde; segnet, die Euch fluchen; tut wohl denen, die Euch hassen; bittet für die, so Euch beleidigen und verfolgen, auf daß Ihr Kinder seid Eures Vaters im Himmel; denn Er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte."


015.   Nun habt Ihr gelesen, was die Bibel darüber sagt. Ich werde mir Zeit nehmen, die grundlegende Tatsache zu erläutern, denn ich mache hiermit eine Aussage, die erstaunlich ist, das weiß ich. Ihr mögt Euch fragen, wie der Heilige Geist einen falschen Lehrer salben kann. Doch Jesus hat gesagt, daß es so geschehen wird, denn: der Regen fällt über beide. Gute und Böse. Wir lesen weiter in Hebr. 6, 1-8:


016.   "Darum, wollen wir die Lehre vom Anfang christlichen Lebens jetzt lassen und zur Vollkommenheit fahren, nicht abermals Grund legen von Buße der toten Werke, vom Glauben an Gott, von der Taufe, von der Lehre, vom Hände auflegen, von der Totenauferstehung und vom ewigen Gerichte Und das wollen wir tun, so es Gott anders zuläßt. Denn es ist unmöglich die, so einmal erleuchtet sind und geschmeckt haben die himmlische ‚Gabe' und teilhaftig geworden sind des Heiligen Geistes und geschmeckt haben das gütige Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt, - wo sie abfallen, wiederum zu erneuern zur Buße, weil sie dadurch den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und für Spott halten. Denn die Erde, die den Regen trinkt, der oft über sie kommt und nützlichen Ertrag trägt denen, die sie bauen, empfängt Segen von Gott. Welche aber Dornen und Disteln trägt, die ist untüchtig und dem Fluch nahe, daß man sie zuletzt verbrennt."


017.   Paulus schrieb an die Hebräer und zeigte ihnen die Schattenbilder und Typen und brachte sie aus dem Judentum in das Christentum hinein. Er zeigte ihnen, wie die alten Dinge das Schattenbild der zukünftigen Dinge waren.


018.   Ich möchte etwas zu Eurer Aufmerksamkeit bringen. Ihr werdet beobachtet haben, daß es im 1. Vers heißt: "Darum wollen wir von den Anfangsgründen der Lehre Christi absehen..." (also Einzahl). Und habt Ihr ebenfalls beachtet, daß im 4. Vers "Gabe", also wieder Einzahl, steht, und nicht "Gaben"... Diejenigen welche die himmlische "Gabe" geschmeckt haben. Christus (Einzahl) und Gabe (Einzahl). Vergleicht es bitte mit Matth. 5, 45 und beachtet, daß Jesus sagte, daß Gott den Regen und die Sonne auf die Erde sendet, damit sie den Menschen fruchtbaren Ertrag bringt. Doch weil das Unkraut auf dem gleichen Felde wie der Weizen ist, empfangen sie das gleiche. Der Regen, der den Weizen wachsen läßt, ist der gleiche Regen, der auch das Wachstum des Unkrautes bewirkt.


019.   Der Herr belehrte mich hierüber durch eine Lektion, als ich zuerst zu den Pfingstlern kam. Niemals zuvor hatte ich Zungenreden gehört. Doch dort waren zwei besondere Männer: der eine sprach in Zungen, der andere legte aus, und umgekehrt. Sie sprachen die Wahrheit! Sie sagten: "Hier sind viele, die heute abend Buße tun sollten! Hierauf standen Männer und Frauen auf und kamen zum Altar. Ich dachte, wie herrlich! Dann geschah es, daß ich durch die Unterscheidungsgabe des Heiligen Geistes mit diesen beiden Männern sprach; in der Weise die mir gegeben wurde, verborgene Dinge ausfindig zu machen. Einer dieser beiden Männer war ein echter Christ, ein wirklicher Knecht Christi. Der andere jedoch war ein Heuchler, der mit einer schwarzhaarigen Frau lebte und außerdem mit einer blonden ging und Kinder mit ihr hatte. Dieses sah ich in der Vision vor mir. Es konnte nicht geleugnet werden. Als ich daraufhin mit ihm darüber sprach, schaute er mich an und ging um das Gebäude herum. Nun war ich genügend verwirrt. Zuerst dachte ich unter Engel geraten zu sein, doch danach fragte ich mich, ob ich nicht eher unter Teufeln wäre. Wie konnte dieses sein? Ich vermochte es nicht zu verstehen. Jahrelang habe ich meine Hände nicht an dieses Thema gelegt, bis der Tag kam, wo ich zu einer alten Stahlfabrik hinkam. Ich betete, und der Heilige Geist erinnerte mich wieder an diese Schriftstelle, die in Hebr. 6, 7-8 steht: "Die Erde die den Regen trinkt, der oft über sie kommt, und nützliches Kraut trägt denen, die sie bauen, empfängt Segen von Gott. Welche aber Dornen und Disteln trägt, die ist untüchtig und dem Fluche nahe, daß man sie zuletzt verbrennt."... Sie empfingen beide von derselben lebenspendenden Quelle Gottes. Nun verstand ich, warum Jesus sagte, "an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen." Matth. 7, 20. Deshalb ist der Regen, der auf die natürliche Erde berabfällt, ein Sinnbild auf den geistlichen Regen, der das Leben bewirkt und auf die Gemeinde herabfällt. Wir nennen es den Früh- und Spätregen; ausgegossen durch den Geist Gottes auf Seine Gemeinde. Beachtet: es ist sehr befremdend, doch wenn die beiden Samen in den Boden gelegt werden, gleich, auf welche Weise es geschieht, wenn sie Dornen sind, dann sind sie es von Anfang an. Auf gleiche Weise war auch der Weizen von Anfang an Weizen, und das Unkraut, Unkraut, usw. Jedes reproduziert sich selbst wieder, und zeigt auf diese Weise, was es von Anfang war. "Sie würden sogar die Auserwählten verführen, wenn es möglich wäre", denn sie empfangen den gleichen Regen, denselben Segen, und haben die gleichen Zeichen und Wunder. Nun, ein Dornenstrauch kann nicht dafür, daß er ein Dornenstrauch ist; noch kann der Weizen etwas dafür, daß er Weizen ist. Es kommt allein darauf an, wozu der Schöpfer alles von Anbeginn her bestimmt hat. Die Sonne geht am Morgen auf und strahlt über die ganze Erde. Die Sonne, die im Osten aufgeht, ist dieselbe Sonne, die auch im Westen untergeht. Sie wurde dazu gesandt, um das Korn auf der Erde zur Reife zu bringen, von der auch unsere Leiber genommen wurden.


020.   Wir alle leben von toten Substanzen - das ist die einzige Möglichkeit, durch welche wir leben können. Jeden Tag muß etwas sterben, damit wir im Natürlichen leben können. Ist es dann nicht wahr, daß, wenn Euer Leib für das natürliche Leben schon auf tote Substanz angewiesen ist, auch geistlich etwas sterben mußte, um Euch geistliches Leben zu geben. - Gott nahm Menschengestalt an: wurde Fleisch und starb, damit wir Leben haben. Es ist keine Gemeinde oder irgend etwas anderes in dieser Welt, das Euch retten kann, außer Gott allein. ER ist der Einzige, durch den Ihr leben könnt. Nun erinnert Euch der Schriftsteller in Joh. 1, 1: "Jesus ist das Wort. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns." (Joh. 1, 14). "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Worte, das aus dem Munde Gottes kommt." (Matth. 4, 4). - Ihr seht also, daß wir durch das Wort leben - und das ist Gott! Genau wie die Sonne über die Erde kommt, um das Korn zu reifen. Diese Reife kann nicht auf einmal geschehen. Doch während es sich der Vollen Reife nähert, geht es fortwährend durch den anhaltenden Reifeprozeß, bis es zur vollen Ähre gereicht. So ist es auch heute mit der Gemeinde. Sie begann in ihrem Anfangsstadium. -


021.   Im dunklen Zeitalter wurde sie in den Boden gelegt und nun ist sie zur vollen Reife herangewachsen. Dieses können wir klar verstehen. Gott gibt sich in der Natur zu erkennen. Ihr könnt die Natur nicht durcheinander bringen, doch darin besteht heute die Not. Es werden über dem Ozean Atombombenversuche gemacht, wodurch alles in Mitleidenschaft gezogen wird. Wenn Ihr die Wälder abholzt, so wird der Sturm kommen um Euch mitzureißen. Wenn Ihr die Flüsse eindämmt, werden sie über die Ufer treten. Ihr müßt den Willen Gottes erkennen was geschehen soll, und darin verbleiben.


022.   Wir haben Leute nach verschiedenen Kirchen und Denominationen benannt, doch seht nun, was daraus geworden ist. Verbleibt in dem von Gott bereiteten Weg.


023.   Zurückgehend zu unserem Thema: Jesus sagt uns in Matth. 24, daß dieses ein Zeichen der Endzeit sein wird. Wenn dieses Zeichen zuerst zur Endzeit bekannt werden soll, dann müßte es nach Öffnung der Siegel sein, damit die Auserwählten über diese Dinge nicht verwirrt werden. Es mußte geoffenbart und klar gelegt werden, daß beides; der Weizen und das Unkraut durch ein und dieselbe Salbung vom Himmel leben. Beide frohlocken darüber.


024.   Bezugnehmend auf den Tag, als ich mich in dem alten Stahlwerk befindend, die Vision sah: vor mir stand die große Erde. Es sah aus, als wäre sie gerade gewalzt worden. Nun kam ein Sämann hervor. Dieses möchte ich Euch besonders nahe legen. Beachtet, was als erstes hervorkam und was dem folgte. Dieser Mann, in Weiß gekleidet, kam zuerst hervor; ging über die ganze Welt und säte Samen. Ihm folgte ein Mann in dunkler Kleidung - er ging schleichend dem ersten nach und säte Unkraut. Nachdem dieses geschehen war, sah ich wie beide Saaten aufgingen. Die eine Saat war Weizen, die andere Unkraut. Dann kam eine Dürre - es sah aus, als hätten beide, der Weizen und das Unkraut, ihre Häupter heruntergebeugt und riefen nach Regen. Nun kam eine große Wolke über die Erde und es regnete. Der Weizen erhob sein Haupt und sagte: "Preis dem Herrn, Preis dem Herrn!" Auch das Unkraut erhob sein Haupt und rief, "Preis dem Herrn, Preis dem Herrn!" Das gleiche Resultat: beide verschmachteten, beide vergingen. Auf demselben Feld, demselben Garten, demselben Ort, sogar unter den gleichen Umständen, kam der Weizen und auch das Unkraut hervor. Derselbe salbende Regen der den Weizen hervorbringt, bringt auch das Unkraut hervor. Derselbe Heilige Geist, welcher die Gemeinde salbt, der ihnen das Verlangen gibt, Seelen zu erretten und ihnen Kraft gibt Wunder zu wirken, fällt ebenfalls auf die Ungerechten, wie es über die Gerechten geschah. Es ist derselbe Geist. Ihr könnt es auf keine andere Weise darstellen und dann Matth. 24, 24 verstehen. ER sagte, daß falsche Christusse, also falsche Gesalbte auftreten werden. Sie werden mit dem echten Heiligen Geist gesalbt - und trotzdem falsche Propheten und Lehrer sein. Was bewegt einen Mann, ein falscher Lehrer zu sein, es muß schon etwas Wahres dran sein. Nun, wenn wir zu dem Malzeichen des Tieres kommen, werdet Ihr erkennen, daß es die Denominationen sind. Sie sind gesalbte Christen, doch falsche Lehrer! Das ist die einzigste Weise, durch die wir es zum Ausdruck bringen können.


025.   Vor einiger Zeit sprach ich zu einem meiner Freunde, in Arizona, der eine Zitrusfarm hat. Er hatte dort einen Orangenbaum, der trug Pampelmusen, Zitronen, Mandarinen und Klementinen. Ich habe schon vergessen wieviele Arten verschiedener Früchte an diesem einen Baum waren. Ich fragte den Mann, was für eine Art von Baum das ist, er antwortete: "Der Baum selbst, ist ein Orangenbaum." Darauf fragte ich: "Weshalb hat er denn Pampelmusen, Zitronen usw." Er sagte: "Sie sind eingepfropft worden." "Nun kann ich es gut verstehen", sagte ich. Ich fragte weiter: "Wird dieser Baum in der nächsten Ernte nur Orangen tragen?" Er sagte: "Nein, jeder eingepfropfte Zweig wird nach seiner eigenen Art hervorbringen."


026.   Ich sagte weiter: "Wird dieser Zitronenzweig wieder Zitronen hervorbringen aus dem Orangenbaum?" Er sagte: "Ja, das ist eben die Natur- der eingepfropften Zweige." Nun sagte ich "Preis sei Gott!" Er fragte darauf: "Was meinst Du damit?" Ich antwortete: "Noch eine Frage: wird dieser Orangenbaum je wieder Orangen tragen?" Er sagte: "Nur wenn der Baum selbst einen weiteren Zweig hervorschießen läßt. Wenn ein anderer Zweig herauskommt, also nicht diejenigen, die hineingepfropft worden sind, sie sind jedoch alles Nabelfrüchte und nähren sich deshalb aus dem Leben des Baumes." Ich sagte: "Da habt Ihr's! Die Methodisten werden lediglich Methodisten hervorbringen. Die Baptisten bringen Baptisten hervor. Die Katholiken bringen Katholiken hervor. Doch die Gemeinde des lebendigen Gottes, wird Christus von der Wurzel an hervorbringen." - Jedesmal nur das Wort, wenn der Herr einen weiteren Zweig am Weinstock hervorkommen läßt.


027.   Pampelmusen, Zitronen, Klementinen, Mandarinen, was immer an Zitrusfrüchten da ist, kann von dem einen Baum leben. Doch sie legen falsches Zeugnis von dem Baum ab; obwohl sie durch den Baum das Leben haben.


028.   Könnt Ihr das begreifen? Sie leben und nähren sich von dem echten Leben, das in dem Baume ist. Da habt Ihr Matth. 24, 24. Sie leben von dem Leben, doch. sie waren nicht echt von Anfang an. Sie legen falsches Zeugnis von dem Baume ab. Es ist ein ORANGENBAUM und doch ist es ein Zitrusbaum. Sie sagen: "Diese Gemeinde, diese Denomination legt Zeugnis von Christus ab", und doch haben sie eine falsche Taufe und legen falsch Zeugnis vom Worte ab. Sie versuchen zu sagen, daß die Kraft Gottes nur für die Jünger war. Jesus selbst aber sagte: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung." Jeder Zweig, der dadurch hervorkommt, wird die Frucht des Baumes tragen. Und diese Zeichen werden denen, die Originalzweige sind, folgen. Wielange? Solange der Baum Zweige hervorbringt. Also bis an das Ende der Welt. Denn in Mark. 16, 15-18 steht: "Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubet, der wird verdummt werden. Die Zeichen, aber werden denen folgen, die da glauben, sind: in meinem Namen werden sie Teufel austreiben, mit neuen Zungen reden, Schlangen vertreiben; und so sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf die Kranken werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden."


029.   Seht Ihr nun, was Jesus sagte? Denkt daran, daß es sich auf die Endzeit bezieht und nicht schon auf die Zeit Wesleys; sondern zur Endzeit wird dieses stattfinden. Nun gebt acht auf die Schrift: Sie soll Zeugnis ablegen. Jesus sagte: "Forschet in der Schrift, denn Ihr meint darin das ewige Leben zu haben und sie ist es, die von mir zeugt."


030.   Wenn also dieser Baum einen neuen Zweig hervorbringt, wie Jesus selbst in Joh. 15, 5 sagte: "Ich bin der Weinstock und Ihr seid die Reben." Weiter sagt ER in Joh. 14, 12: "Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich getan habe, auch tun." Nämlich der, der von Anfang an schon in der Wurzel enthalten war. Aus dem Grunde ist Jesus beides: die Wurzel und der Sprößling Davids. ER war vor David. ER war in David und nach David. ER ist der Morgenstern, die Rose Sarons, die Lilie im Tale; Alpha und Omega; Vater, Sohn und Heiliger Geist. "Denn in IHM wohnte die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig", wie in Kol. 2, 9. geschrieben steht. Jesus sagte also hiermit: Wer in diesem auserwählten und vorherbestimmten Leben ist, nämlich: wer in mir ist, (und ER ist das Wort von Anbeginn) wer aus IHM hervorgeht, wird Seine Frucht tragen. Doch andere werden sich von demselben Leben nähren und sich auch Christen und Gläubige nennen. In Matth. 7, 21 steht: "Aber nicht alle, die Herr, Herr zu mir sagen, werden in das Himmelreich, eingehen, sondern nur diejenigen, die den Willen meines Vaters im Himmel tan."


031.   Jahrelang habt Ihr mich predigen hören, - wie diese Bäume, der wahre und der, falsche Weinstock zusammen aufwachsen. Dieses ist schon im einzelnen dargestellt worden, wie z.B. in Kain und Abel. Diese beiden trafen sich am Altar, beide waren religiös, sie waren beide gesalbt; beide von ihnen begehrten das Leben, beide beteten denselben Gott an; der eine ward abgelehnt, der andere angenommen. Die einzigste Möglichkeit, daß der, welcher angenommen wurde, etwas anderes tat, wie sein Bruder, kann nur sein, weil es ihm geoffenbart worden ist. Die Bibel sagt in Hebr. 11, 4: "Durch den Glauben hat Abel Gott ein größeres Opfer getan denn Kain; durch welchen er Zeugnis überkommen hat, daß er gerecht sei, da Gott zeugte von seiner Gabe; und durch denselben redet er noch, wiewohl er gestorben ist." Gott hat Zeugnis für Abel und seine Gerechtigkeit abgelegt. Jesus bezog sich auf diese geistliche Offenbarung, als ER die Frage in Matth. 16, 13-18 stellte: "Da kam Jesus in die Gegend der Stadt Cäsarea Philipp! und fragte seine Jünger und sprach: wer sagen die Leute, daß des Menschensohn sei? Sie sprachen: etliche sagen, Du seist Johannes der Täufer; die anderen, Du seist Elia, etliche Du seist Jeremia oder der Propheten einer. Er sprach zu ihnen: wer sagt denn Ihr, daß ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist Du, Simon Jona's Sohn; denn Fleisch und Blut hat Dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage Dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen."


032.   Was ist der Felsen? Es ist die wahre Offenbarung wer ER war. Das Wort - der wahre Weinstock. Abel handelte im Glauben. Ihr sagt: "Es war keine Offenbarung, es war Glaube." Was aber ist Glaube? Glaube ist etwas, das Euch geoffenbart wurde. Etwas, das noch nicht da ist, doch ihr glaubt, daß es sein wird. Glaube ist eine Offenbarung über den Willen Gottes. Doch die Gemeinden von heute glauben noch nicht einmal an geistliche Offenbarung; sie glauben lediglich an eine dogmatische Lehre; eines Systems. Doch durch Offenbarung opferte Abel im Glauben Gott ein wertvolleres Opfer als Kain, wodurch Gott Zeugnis ablegte, daß er gerecht war, Amen. Ich hoffe, daß Ihr es verstanden habt. Seht Ihr nun, in welch einer Zeit wir leben? Erkennt Ihr die Stunde? Vor nicht langer Zeit sprach ich zu einem netten christlichen Prediger, der zu mir sagte: "Herr Branham, wir lehnen ALLE Offenbarungen ab." Da sagte ich: "Dann müßt Ihr Jesus Christus auch ablehnen, denn ER ist die Offenbarung Gottes; kundgetan im menschlichen Fleisch. Wenn Ihr das nicht erkennt, seid Ihr verloren.


033.   Wenn Ihr nicht in der Lage seid, zu glauben, daß ER die Offenbarung des Geistes Gottes ist, geoffenbart in menschlicher Gestalt, seid Ihr verloren. Wenn Ihr IHN zu einer dritten oder zweiten Person macht, oder irgend einer anderen als Gott selbst, seid Ihr verloren. In Joh. 8, 24 steht: "Doch wenn Ihr nicht glaubt, daß Ich es bin, werdet Ihr in Euren Sünden sterben." - Eine Offenbarung! Es ist nichts Verwunderliches, daß sie nicht sehen konnten, wer ER war; denn in Joh. 6, 44-45 steht: "Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, daß Ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am jüngsten Tage. Es steht geschrieben in den Propheten: "Sie werden alle von Gott gelehrt sein. Wer es nun hört vom Vater und lernt es, der kommt zu mir." Weiter sagt ER in Joh. 6, 37: "Alle, die der Vater mir gegeben hat, werden zu mir kommen." O, wie sollten wir IHN lieben! Uns IHM öffnen und IHN preisen. Der Same, die Frucht des Geistes, kommt in diesen letzten Tagen in den Baum der Braut zur vollkommenen Reife; genau zu diesem Zeitpunkt.


034.   Der wahre und der falsche Weinstock haben die gleiche Salbung. Derselbe Regen ist auf beide gefallen, deshalb ist es kein Wunder, daß ER uns warnte, daß, "wenn möglich auch die Auserwählten verführt würden." Beachtet: Sie haben das gleiche Aussehen, sind auf gleiche Weise gesalbt, doch allein an ihrer Frucht könnt Ihr sie erkennen. Wie könnt Ihr sagen, daß ein Zweig nicht zum Orangenbaum gehört, weil er Pampelmusen trägt. Der Weinstock ist in Ordnung, der Zweig lebt von dem Baum, doch trägt er Pampelmusen, die jedoch nicht wie die ursprüngliche Frucht am Anfang war. Eine Gemeinde mag sagen; daß sie glaubt, daß Jesus Christus derselbe gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit ist, und kann trotzdem Seine Kraft, Seine Werke und Sein Wort verleugnen. Doch eine Gemeinde, die an Jesus Christus glaubt, wird die Werke Jesu Christi auch tun. Sie wird das Leben Jesu Christi haben, es wird kein Unterschied bestehen. Obwohl das Leben hineinströmen mag, wenn jemand nicht von Grund auf in der, Wurzel vorherbestimmt ist, wird er noch jedesmal Pampelmusen tragen, das ganz etwas anderes als das Echte ist. Wenn jemand das vorherbestimmte Leben, das in der Wurzel ist, hat, wird er Jesus Christus, als denselben gestern, heute und in Ewigkeit hervorbringen. Es ist das Wort, das aus der Wurzel hervorkommt, und ER ist die Wurzel, der Anfang der Zeit. Jesus sagte: "An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen."


035.   Was sie hervorbringen, macht den Unterschied klar. Menschen können nicht Weintrauben von Disteln lesen, auch wenn die Disteln mitten im Weinberg stehen. Es ist möglich, aber die Frucht allein wird unter Beweis stellen, welch einer Art sie angehört. Was ist die Frucht! Die Frucht ist das Wort! Es ist die Frucht in der bestimmten Zeit, die Belehrung für die bestimmte Zeit. Damit wir die Zeit erkennen und unterscheiden können, ob es Menschenlehre oder die Lehre einer Denomination - oder aber das Wort Gottes für die bestimmte Zeit ist. Hierbei könnten wir eine lange Zeit stehen bleiben, doch bin ich sicher, daß ihr versteht, was ich Euch hiermit klarzumachen versuche. Die Salbung ist auf den ungerechten und falschen Lehrern, und bewirkt trotzdem, daß sie genau das tun, was Gott ihnen nicht zu tun geboten hat. Doch sie tun es trotzdem, sie können nicht dafür. Wie kann eine Distel etwas anderes wie eine Distel sein, ganz gleich wieviel guter Regen darüber fallen mag, es kann immer nur eine Distel sein. Das ist der Grund weshalb Jesus sagte, daß es dem Wahren so nahe stehen wird, daß womöglich auch die Auserwählten, die in den Wurzeln sind, verführt würden. Aber das ist nicht möglich, denn Weizen kann nichts anderes tun als wieder Weizen hervorbringen.


036.   Beachtet: Gott ist nicht der Urheber der Organisationen, sondern der Teufel ist ihr Urheber, das habe ich mit dem Wort wiederholt und wiederholt bewiesen. Wir wissen, daß Gott Menschen nicht zusammen bringt um daraus eine Organisation zu machen. Es waren mehrere 100 Jahre nach dem Tode der Jünger, ehe die erste Organisation geformt wurde. Immer hat sie sich als eine Versagerin bewiesen. Wenn Ihr nicht genau so denkt, weshalb sind sie dann nicht alle, Methodisten, Presbyterianer und Katholiken heute in Liebe zusammen? Warum folgen uns die Werke Gottes nicht, jede Gemeinde beruft sich. auf das Wort. Es sind diese gewissen Dinge, die Männer und Brüder trennen. Die Gemeinden sind weiter von Gott entfernt, als je zuvor. Uns wird gesagt, daß die Geschehnisse des Alten Testaments uns als Beispiel und Belehrung und zur Ermahnung und Auferbauung dienen sollen. Denn das Alte Testament wirft ein Schattenbild auf das, was in den Tagen des Neuen Testaments sein würde. Wenn Ihr z.B. nie Eure Hand gesehen hättet und Ihr würdet sie in die Sonne halten, dann entstünde ein Schatten davon. Der Schatten würde die Gestalt Eurer Hand wiedergeben. Der Schatten wäre das Negativ. Wenn Ihr dann Eure Hand zum Schatten hinbewegt, würde geoffenbart sein, daß Eure Hand fünf Finger hat. So sagt uns die Bibel, daß das Alte Testament ein Schatten oder Typ des Neuen ist, nämlich der Dinge, die noch kommen sollten. Nicht aber das Eigentliche, sondern ein Schatten oder ein Typ der Dinge, die sein werden.


037.   Laßt uns zurückblicken, ob dieses, was wir in unserer Lektion betrachten, irgend zu einer anderen Zeit war, damit wir es genügend mit dem Wort beweisen können. Wir möchten nämlich nicht die Idee oder Theorie eines Mannes, egal wer immer er sein mag; ob ich selbst oder ein anderer, wenn er nicht gemäß dem Gesetz und den Propheten spricht, ist kein Licht in ihm. In Römer 3, 4 steht: "Es bleibt vielmehl dabei, Gott ist wahrhaftig, ob auch jeder Mensch ein. Lügner ist."


038.   Wenn Ihr Euch das 2. Buch Moses anseht, so könnten wir über einen Charakter namens Moses sprechen, der ein gesalbter Prophet von Gott gesandt war. Ausgerüstet mit dem Worte und dem Willen Gottes für seine Generation. Die Beständigkeit des Wortes Gottes bestätigt sich von neuem, denn in Amos 3, 7 sagt es: "Der Herr tut nichts, ER offenbare denn sein Geheimnis den Propheten, seinen Knechten". Danach erst erfüllte ER dieses Wort. ER kann nicht lügen und Gott sein, ER muß wahrhaftig bleiben. ER kann nicht umändern was ER einmal gesagt hat, wenn ER das täte, wäre ER nicht mehr Gott. ER ist unendlich, welches meint, daß ER keinen Fehler tun kann. Was immer Gott gesagt, und was ER verheißen hat, ist ewig wahr. Gott gab Abraham die Verheißung, daß sein Same 400 Jahre in einem fremden Land verweilen soll, und daß ER sie danach mit großer und mächtiger Hand herausführen würde; Zeichen und Wunder wirkend unter den Augen der Mitbewohner seines Volkes. Die Zeit der Verheißung nahte, aber die Menschen hatten es vergessen. Sie hatten ihre Pharisäer, Sadduzäer, Denominationen usw. Gott aber begann plötzlich außerhalb all ihrer Gruppen zu wirken. Niemals, zu keiner Zeit oder Tagen, hat Gott einen Propheten aus den Denominationen herausgerufen. Nein, er wäre so verworren, daß er die Arbeit eines Propheten nie verrichten könnte. Er müßte in dieser Denomination bleiben.


039.   Moses, ein Mann mit dem Wort Gottes und von Gott gesandt, war mit Israel auf dem Wege nach dem verheißenen Land, genau gemäß dem Befehl Gottes, als er einem anderen Propheten begegnete, der ebenfalls die wahre Salbung desselben Heiligen Geistes, wie sie auf Moses ruhte, hatte. Der Heilige Geist ruhte auf diesem Propheten, und sein Name war Biliam. Die Dinge, die dieser Mann vor 2800 Jahren gesagt hatte, treffen immer noch ein. Wie in 4. Moses 24, 9 geschrieben steht: "Gesegnet sei, der Dich segnet, und verflucht, der (Dich) Dir flucht." Er mußte die Zelte Israels zu dem Zweck in Augenschein nehmen, um sie zu verfluchen. O, IHR FALSCHEN LEHRER, Ihr habt all die Jahre die Tonbänder gehört und gesehen, wie Gott genauestens bestätigt hat, daß ER, was ER sagt, auch tut! Jetzt sitzt Ihr in Euren Studierzimmern, überzeugt davon, daß es die Wahrheit ist, aber wegen der Unterschiede, die in Euren Denominationen sind, bestreitet Ihr die Botschaft und sagt Euren Leuten, daß es nicht so ist. WEHE EUCH! Eure Zeit ist nahe.


040.   Biliam war mit demselben Geist wie Moses gesalbt, worin lag nun der Unterschied: in ihrer Lehre, denn die Lehre Moses war perfekt. Die Bibel jedoch sagt im 2. Petr. 2, daß Gott Israel nie vergeben kann, daß sie die' Lehre Biliams angenommen haben, es war eine unverzeihliche Sünde. Nicht einer von ihnen wurde errettet, obwohl sie unter dem Segen Gottes aus Ägypten herausgeführt, und die Hand Gottes mit Seinem bestätigten Propheten bewegen sahen.


041.   Dieser andere Prophet trat hervor um mit Moses zu streiten und im Gegensatz zu ihm zu lehren und versuchte, den Menschen zu beweisen, daß Moses verkehrt war. Dathan, Korah und viele andere stimmten mit ihnen uberein und lehrten die Kinder Israel Unzucht (Hurerei) zu treiben und ihren Organisationen nachzugehen; den Menschen klarmachend, daß sie alle dasselbe sind - ob Methodisten, Baptisten, Presbyterianer oder Pfingstler. Wir aber sind nicht das Gleiche, sondern Menschen, die sich abgesondert haben - heilig dem Herrn - dem Wort und dem Geist Gottes geweiht um Früchte Seiner Verheißung für diese Zeit zu tragen. Wir sind nicht von Jenen! KOMMT HERAUS AUS IHNEN! Ich weiß, daß es sehr hart klingt, es ist aber trotzdem die Wahrheit. Nun, es war die Lehre Biliams, die falsch war, nicht seine Prophetie. Dieser Teil war richtig, es war von Gott. Die Prophezeiung war exakt, weil die Salbung ihm nicht erlaubt hätte, irgend etwas anderes zu sagen, und Gott bestätigte, daß es die Wahrheit war, in dem ER es eintreffen ließ. Die Lehre Biliams aber war etwas anders. Vergleiche dies mit Matt. 24, 24. Sie sind Gesalbte, aber ihre Lehre ist falsch, wie die Dreieinigkeits- und ähnliche Lehren, sie sind FALSCH! Es ist ANTICHRIST!


042.   Ich hoffe, daß Ihr nicht gekränkt seid. Steht nicht auf um wegzugehen, sondern bleibt sitzen und laßt sehen, ob der Heilige Geist nicht offenbaren und beweisen wird, daß dem so ist. Hört zu und bittet Gott Eure Herzen zu öffnen, und Ihr werdet herausfinden ob Ihr ein Dornenstrauch oder eine Distel seid oder wo immer Ihr steht.


043.   Die Bibel sagt über Judas, daß er als ein Sohn des Verderbens geboren wurde; genau wie Jesus als Sohn Gottes geboren wurde. - Judas saß vor Jesus und Jesus sagte ihm: "Du bist es, was immer Du tun möchtest, und was Du tun mußt, das tue schnell." Jesus wußte was er tun würde, der für 30 Silberlinge und Ansehen unseren Herrn Jesus Christus verkaufte. Judas war einer Seiner Jünger, der Kassenwart der Gemeinde, den Jesus als "Seinen Freund" bezeichnet hatte. - Daß, wenn möglich auch die Auserwählten verführt würden. - Ein anderes Beispiel findet Ihr hierfür in 1. Kön. 22. Da war ein Prophet mit dem Namen Micha, der Sohn Jemlas. Und da war noch ein anderer Prophet, der das Haupt einer Organisation von Propheten, oder Gesalbten, war. Die Bibel sagt, daß es Propheten waren, in gleicher Weise wurde Biliam Prophet genannt. Micha war ein Gesalbter Gottes und von Gott mit Seinem Wort gesandt. Der andere Prophet Zedekia, dachte, er sei von Gott gesandt. Er war von Gott gesalbt, seine Lehre aber stand im Gegensatz zu dem Worte Gottes. Beachtet, daß beides Gesalbte waren. So, wie könnt Ihr nun feststellen welches richtig und welches falsch war? Beachtet, was das Wort dem Ahab verheißen hatte. Der Prophet, welcher vor dieser Zeit auftrat, war Elia. Einer der größten und am meisten bestätigten Propheten seiner, Zeit. Dieser bestätigte Prophet hat gesagt, weil Ahab diese bösen Dinge getan hat, (er tötete Nabot und besetzte sein Land) daß die Hunde sein Blut auflecken würden. Weiter sagte er, daß die Hunde auch den Leib der Isebel fressen würden, und sie wie Dünger auf dem Felde liegen würde. Wie könnt Ihr das segnen, was Gott verflucht hat? Oder wie könnt Ihr verfluchen, wie Biliam sagte, was Gott gesegnet hat? Die Propheten unter Zedekia waren aufrichtig. Es bestand kein Zweifel, daß sie gut waren; ehrliche Männer. Um ein Prophet in Israel zu sein, oder auch nur ein Israelit, war Ehrbarkeit Voraussetzung, andernfalls wäret Ihr gesteinigt worden. Sie waren auch intelligente und kluge Männer, denn sie waren ja die Elite Ahabs, wohl in der Lage ihren Platz auszufüllen, speziell für diesen Zweck aus dem ganzen Volk herausgesucht. Als nun Micha die Vision schaute, wußte er genau, was das Wort Gottes gesagt hatte. Er aber wollte sehen, was der Geist, der in ihm war, sagen würde. Sie sprachen zu Micha etwa so: "Wir wissen, daß Du ein Prophet bist, aber Du sprichst über Ahab immer den Fluch aus. Nun, sage dieselben Dinge, die auch die anderen Propheten sagten, dann werden wir Dich in unsere Gemeinschaft und Denomination aufnehmen." Zedekia..., (Oberhaupt, Papst oder was immer er war)... segnete Ahab und sagte ihm, daß, was immer er vorhätte zu tun, er ruhig tun sollte. Nun sage dasselbe. Warum, Micha, bist Du nur ein armer Mann, der keine große Gemeinde hat und diese Männer haben Millionen. Das ganze Volk ist für sie. Nun, sage das was sie auch sagen; "und Du wirst die Reichtümer des Landes genießen". Ihre Worte waren an den falschen Mann gerichtet. Was wäre wohl gewesen, Wenn sie Micha etwa so gefragt hätten: kannst Du irgendeine Schuld an Zedekia finden? Er hätte es verneinen müssen. Hast Du ihn je sündigen sehen? Nein. Glaubst Du, daß sein Doktortitel falsch ist? Nein! Glaubst Du, daß sein Ph. D. seine Richtigkeit hat? Selbstverständlich, denn es ist durch den Hohen Rat bestätigt. Ich nehme an, daß es seine Richtigkeit hat. Wenn es sich so verhält, warum schließt Du dich ihm nicht an? Michas Antwort würde lauten: "Weil es nicht WORTGEMÄSS ist." Sie würden zurückkommen und sagen: "Nun, wir wollen es noch einmal betrachten." Genau wie Micha mit dem Worte Elias, des Propheten übereinstimmte, der vor ihm war, so werdet auch ihr, wenn Ihr ein Kind Gottes seid, mit dem Propheten dieser Bibel übereinstimmen. Es ist das "Wort".


044.   Was hatte Zedekia zu sagen? "Ich weiß wohl, was der Prophet Elia zu Ahab gesagt hat; aber dies ist doch für die zukünftige Generation bestimmt und von nun an noch eine lange Zeit bis dahin." Michas Worte waren: "Wartet bis eine Vision von Gott kommt, dann werde ich es Euch wissen lassen."


045.   Ich werde ganz genau nur das sagen, was Gott sagt, nicht mehr und nicht weniger. Ich kann weder ein Wort hinzunehmen noch weglassen." In jener Nacht, während des Gebet's, sprach der Herr in einer Vision zu ihm. Den nächsten Morgen ging er hinaus, ihnen zu begegnen. Beachtet, daß der größte Mann des Volkes, ob in militärischer Hinsicht oder als Staatsmann, Zedekia war. Er war das Oberhaupt der königlichen Propheten. Er war durch die Organisation der führende Prophet aller Propheten dieser Organisation. Er war ohne Zweifel der bestbelesene, intelligenteste und für seinen Posten bestgeeignetste Mann. Er war gesalbt mit dem Heiligen Geist, denn er wurde ja als Prophet bezeichnet. Er war nicht nur ein einfacher Prophet sondern ein hebräischer Prophet. Nun beobachtet ihn. Zedekia sagte: "DER HERR SPRACH ZU MIR, mächt mir diese zwei Hörner aus Eisen..." Ein Symbol! Ein Prophet gebraucht gewöhnlich Symbole. "Der Heilige Geist salbte und segnete mich und sprach zu mir..." Ich möchte nicht, daß Ihr annehmt, ich sei ein Frevler; sondern ich will lediglich den Hauptpunkt klarlegen...


046.   "Der Heilige Geist, welcher durch mich in Zungen spricht: der EINE, welcher mich bestätigte, sagte: nimm diese Homer und sage dem König, daß er die Syrer aus dem Lande stoßen wird und ich will ihm das Land zurückgeben, was rechtmäßig den Israeliten, also der Gemeinde gehört." Brüder! das ist tatsächliches Fundament! Biliam stand auf demselben Fundament wie Moses. Die vollkommene Zahl Gottes war sieben, und Biliam sagt im 4. Moses 23: "baut mir hier sieben Altäre und schafft mir her sieben Farren und sieben Widder." Das sprach von dem Kommen des Sohnes Gottes. Fundamental gegründet. Er hätte ja so sagen können: "Dieses Land gehört uns und die Syrer, welche unsere Feinde sind, füllen ihre Bäuche mit Nahrung, während dessen unsere Kinder, denen Gott das Land gegeben hat, leer ausgehen." Brüder, das ist ein gutes Argument! Ich bin der Meinung, wenn er das ausgerufen hätte, daß Israel so laut es konnte, gejubelt hätte. Ich vergleiche dies mit heute und hoffe, daß Ihr mir folgen könnt. In der Botschaft, "zu versuchen, Gott zu dienen", werdet Ihr Euch erinnern, daß auch David versuchte Gott zu dienen; jedoch ohne damit beauftragt zu sein. (2. Sam. 6) Es kommt nicht darauf an, wie aufrichtig oder gut es sein mag, Gott wird es absolut nicht respektieren.


047.   Nun, hier nahm Zedekia an, daß er richtig handelte. So sagte Midia: "Laß midi Gott fragen." Als er am nächsten Morgen zurückkam, konnte er sagen: "SO SPRICHT DER HERR". Er hatte seine Vision mit dem Worte geprüft. Er hätte zu Zedekia sagen können: Hast Du erfaßt, was der Prophet in der Bibel sagte, was diesem Mann widerfahren wird (1. Kön. 21, 19). Er sagte es nicht: Weil Zedekia ein aufrichtiger Mann war... er versuchte zu dienen... Verfehlt nicht, dieses zu erfassen. Er versuchte der Gemeinde diese Dinge, die ihr gehörten, zurückzugeben. Er versuchte ihr Eigentum, das in den Händen der Feinde war, zurückzugeben. Wenn er versucht hätte, geistliche Dinge zurückzubringen, wäre das Volk aufgerüttelt worden, wie dies bei Elia geschah. Er aber versuchte, ihnen materielle Dinge zu bringen... Z.B. heißt es: "Wir haben eigenen Besitz! Wir haben eine große Organisation und gehören ihr an. Ihr Protestanten solltet Euch mit uns vereinen.


048.   Wir sind sowieso alle Brüder und Schwestern! Das ist nicht wahr! Es war nie und wird nie sein, mit der wahren und unverfälschten Gemeinde Gottes. Seht, Zedekia hatte eine Vision, und daraufhin sagte er: "Gott sprach mit mir." Nun beachtet die Aufrichtigkeit dieses Mannes. Er machte ein Paar "Eiserne Hörner" und sagte: "Bringe diese Hörner vor den König und schaue westwärts... oder in Richtung wie sie jetzt standen und das Land vor ihnen lag... Stoße mit ihnen und das soll sein "so spricht der Herr: er wird den Sieg gewinnen und zurückkommen." Ein Sieg für die Gemeinde. Wir werden sie hinaus treiben. Sehr einfach, ist es nicht so? Als sie Micha aufforderten, seine Weissagung zu bringen, sagte er: "Ziehet hinauf, aber ich sah Israel wie zerstreute Schafe, die keinen Hirten haben."


049.   Diese beiden Propheten standen genau im Gegensatz. Nun, ihr seid die Gemeinde, welcher war richtig? Die einzigste Möglichkeit, dies sagen zu können, ist: PRÜFT SIE AM WORT. Sie sagten zu Micha: "Woher hast Du dieses?" Er erwiderte: "Ich sah Gott auf dem Throne sitzen." Erinnert Euch, Zedekia sagte, daß er Gott durch denselben Geist gesehen, und daß Gott ihm geheißen hat, die eisernen Hörner zu machen, und mit ihnen diese Nationen aus dem Lande hinauszuwerfen, denn dieses Land gehört Israel und der Feind hat kein Anrecht darauf. Wenn Israel richtig gestanden hätte mit Gott, dann hätte ihnen das Land gehört, sie aber waren von Gott abgewichen. Das ist die Weise, wie die Organisation, die Gemeinde von heute steht. Sie haben ein Anrecht auf diese Dinge, aber sie sind betrogen worden, weil sie von Gott, Gottes Geist und Salbung abgewichen sind, das Wort für die bestimmte Zeit zu bestätigen. Versäumt nicht diese Botschaft zu begreifen.


050.   Micha sagte: "Ich sah Gott sitzend auf dem Throne im Himmel. Das himmlische Heer stand um ihn herum." Er sagte: "Wen können wir nach unten senden um Ahab zu täuschen und Elias Worte zu bewahrheiten? Elia war der von mir bestätigte Prophet, den ich angekündigt habe, daß er kommen würde. Er hat Mein Wort: Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Es ist mir einerlei, wie modern oder gut, wie klug und groß sie sind. Meine Worte werden nie vergehen." Ein Lügengeist kam aus der Hölle, fiel auf seine Knie und sagte: "Wenn Du mir nur gestatten würdest, ihnen meine Salbung und jede Art von Zeichen und Wundern zu geben, nur so lange bis sie vom Worte ab sind. Sie werden noch nicht einmal wissen, daß es Dein Wort ist. Sie werden es ignorieren wegen der Popularität." Brüder, die Zeit hat sich nicht verändert. Bruder Nevil, denke daran, daß es die Wahrheit ist. Er sagt: "Ich will zu ihm kommen und ihn zum Weissagen bewegen, und eine Lüge auszusprechen, genau wie die anderen unter ihnen auch tun." Wie kann das, was er sagt, eine Lüge sein? Weil es im Widerspruch zum Worte steht. Ihr könnt irgend eine von diesen falschen Taufen und anderen falschen Lehrern nehmen, es macht mir nichts aus wie echt es sich anhört oder wie sehr sie versuchen es nachzuahmen, ES IST EINE LÜGE, WENN ES IM WIDERSPRUCH ZUM WORTE GOTTES DIESER STUNDE STEHT! Es besagt nichts wie aufrichtig, gebildet, wie klug, intelligent, wie wahr und einleuchtend es sich anhört, wenn es im Widerspruch zu dem Worte dieser Stunde steht, hat Gott nichts damit zu tun. Zedekia war ohne Zweifel ein aufrichtiger guter Mann, aber Micha sagte zu ihm (nicht direkt, sondern in anderen Worten) "Du bist mit einem Lügengeist gesalbt". Ist es nicht unerhört einem Bischof so etwas zu sagen? Er aber tat es. Dann kam der Bischof zu ihm und sagte: "Du kannst keine Gemeinschaft mehr mit uns haben." Du weißt, daß ich ein angesehener und populärer Mann bin, erwählt von dem Volk Gottes.


051.   Meine Gemeinde hat mich zum Haupt dieser Dinge benannt. Gott gab uns dieses Land mit dem Vorsatz, es auch zu besitzen. Ich habe das: "SO SPRICHT DER HERR." Dann schlug der Bischof Micha ins Gesicht und fragte: "Wohin ging der Geist Gottes als er mich verließ?" Micha erwiderte: "DU WIRST ES AN EINEM DIESER TAGE ERFAHREN -WENN KALIFORNIEN INS MEER VERSINKT," (o, es ist dasselbe) Du wirst erfahren auf welchem Wege, er wich, wenn Du im Innern des Gefängnisses sitzt. Nun Ahab, was wirst Du hierzu sagen? "Ich glaube meinen Propheten", antwortete er. Was wäre geschehen, wenn er das Wort geprüft hätte? Er wollte sich selbst nicht verflucht wissen. Hört mich! ER WOLLTE NICHT VERFLUCHT SEIN! Kein Mensch will das. Meinen organisierten Brüdern aber sage ich: das ist auch Eure Not. Ihr möchtet gerne annehmen, daß Ihr recht steht, aber in EUREN HERZEN wißt Ihr, daß Ihr lügt, wenn Ihr auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, tauft.


052.   Ihr wißt genau, daß Ihr falsch seid, wenn Ihr sagt, daß die Zungen der ursprüngliche Beweis für die Taufe mit dem Heiligen Geist ist. Wie kann dies der ursprüngliche Beweis sein, wenn Ihr in Zungen redet und doch entgegen der Verheißung Gottes in dieser Stunde sprecht, wie kann es sein? IHR WOLLT DEN FLUCH NICHT! NICHT WAHR? DOCH HIER STEHT GESCHRIEBEN, DASS ES SO SEIN WIRD. DAS IST DAS ZEICHEN DES TIERES. Es wird dem Echten so nahe sein, daß, wenn möglich die Auserwählten verführt würden. Es wird jedes Zeichen und jedes Wunder haben. Es werden gesalbte Männer sein, Weissagung und alle möglichen Dinge geschehen. Wie wollt Ihr den Unterschied erkennen? BEACHTET DAS WORT FÜR DIESE STUNDE! Allein so könnt Ihr es feststellen. Denkt an Moses, wie konnte er es bei Biliam wissen, beachtet Micha. Wie wissen wir, daß er richtig stand? Das Wort, was vor ihm war, hat schon betreffs Ahab geweissagt. So hat also auch das Wort vor uns über diese Organisationen und über den Fluch, der auf ihnen liegt, geweissagt. Es hat auch von den Dingen die noch mit Seiner wahren gesalbten Gemeinde geschehen sollen, geweissagt. Denn sie wird das Wort haben. Sie werden eine "WORT-Braut" sein. Hier haben wir dasselbe heute, wie es damals war. Die Bibel sagt: Laßt durch den Mund zweier oder dreier Zeugen das Wort gegründet sein. Ich habe zu Euch über Moses und Biliam, und wiederum über Micha und Zedekia gesprochen. Es gibt noch Hunderte von anderen Beispielen, aber ich will Euch noch eins geben, um drei Zeugen zu haben. Jeremia war ein ausgestoßener, aber von Gott bestätigter Prophet. Sie haßten diesen Mann und bewarfen ihn mit überreifen Früchten und taten noch anderes mehr, was eben sie nur konnten. Er sprach den Fluch über sie aus. Erinnert Euch daran was er tat, als er sich zum Zeichen für Israel auf die Seite legte um somit kundzutun, daß sie falsch standen. Jeder wahre Prophet der je in der Welt auftrat, verfluchte die denominationellen Organisationen. Wie kann bei dem unveränderlichen Gott eine Veränderung möglich sein? Der Heilige Geist ist der Prophet dieser Stunde. Er bestätigt SEIN Wort. Er stellt es unter Beweis. Der Heilige Geist war der Prophet zur Zeit Moses und Michas. Der Heilige Geist, welcher das Wort geschrieben hat, kommt und bestätigt es auch.


053.   Genau wie Elias Wort zur Zeit Michas sich erfüllte, als Ahab getötet und die Hunde sein Blut leckten, so werdet auch Ihr falschen Lehrer eines Tages ernten was Ihr gesät habt. Ihr seid blinde Blindenleiter! SO SPRICHT GOTT. Ich bin nicht böse, ich sage nur die Wahrheit. Ich hätte Euch dieses nicht gesagt, aber dort in diesem Raum sagte mir der Heilige Geist: "Sag es auf diese Weise." Habe ich Euch je etwas Falsches gesagt? Hat Gott nicht immer bestätigt, daß es richtig war? Wacht auf meine Brüder, bevor es zu spät ist! Wie kann ein Dorn nun aufwachsen und eine Distel sein, wenn sie dazu bestimmt war zu sein, was sie ist. Wie können die Auserwählten abgehalten werden zu sehen, wenn sie erwählt sind es zu sehen? Wie in Joh. 6, 37 geschrieben steht: "Alles was mir mein Vater gibt...", sagt Jesus. Niemand jedoch kann kommen, es sei denn, ER hat sie mir vor Grundlegung der Welt gegeben, als ER ihre Namen in das Lebensbuch des Lammes - und nicht in das Gemeinderegister - sondern in das Lebensbuch des Lammes, eintrug. Beachtet: Jeremia trat vor das Volk und wurde bestätigt, sie aber haßten ihn.


054.   Sie sagten: O, wir sind das große Volk Gottes, wieso? Weil wir ISRAEL sind. Wir sind so aufrichtig in unseren Synagogen, die wir jeden Sonntag besuchen. Wir geben unser Opfer und wir zahlen unser Geld ein. Wie kommt dann Nebukadnezar dazu, die heiligen Dinge Gottes festzuhalten? "Eure Sünde ist es! Wenn Ihr meine Gebote haltet, werde ich es nicht tun, aber wenn Ihr sie nicht halten werdet, dann werden diese Dinge geschehen." Das stimmt genau! Es bleibt immer das gleiche: haltet Seine Gebote, Sein Wort für diese Stunde - was ER verheißen hat.


055.   Nun, Jeremia war ein durch den Willen Gottes bestätigter Prophet, deshalb wurde er sogar von den Königen gehaßt. Jeder Prophet wurde zu seiner Zeit gehaßt. Sie taten befremdende Dinge und standen im Widerspruch zu den Denominationen in jenen Tagen. So legte er sich ein Joch um seinen Nacken und sagte: "So spricht der Herr, das Volk soll dem König von Babel 70 Jahre dienen." Er sagte dies, weil er die Erkenntnis Gottes hatte. Hananja, ein Prophet unter dem damaligen Volk, kam und nahm das Joch vom Halse Jeremias und zerbrach es. Er wollte vor dem Volk gelten, aber er sprach im Widerspruch zu dem Worte Gottes. Er sagte: "In zwei Jahren werdet Ihr zurück sein", so spricht der Herr. Hier waren die zwei Gesalbten vertreten. Worin unterschieden sie sich? Der eine hatte das Wort des Herrn, der andere nicht. Jeremia sagte Amen! Hananja wollte vor den Ältesten der Gemeinde und ganz Israel zeigen, daß er ebenso groß wie Jeremia war. "Du weißt Jeremia, daß sie Dich sowieso nicht mögen, ich bin auch ein Prophet. Ich bin in der Tat mehr Prophet als Du, weil Deine Weissagung Lüge ist. Du willst mir weismachen, daß Gottes Volk in solche Schwierigkeiten hineingeraten soll?" Genau dasselbe sagen sie heute! IHR WERDET SOWIESO ALS GEMEINDE DORT SEIN! IHR SEID MIT DEM FLUCH VERFLUCHT! All Ihr Gemeinden und Denominationen, die Ihr an den Traditionen der Menschen, anstatt an dem Wort Gottes festhaltet, IHR SEID VERFLUCHT VON GOTT! Hier kommt Hananja und reißt das Joch, das als ein Symbol von Gott gegeben war, vom Halse Jeremias, zerbrach es und sprach: "So spricht der Herr, zwei Jahre und sie werden zurück sein." Er tat es nur, um sich hervortun zu können; ich bin der und der. Er war ein der Organisation angehörender Prophet. Jeremia aber war ein Mann, der abgesondert für sich allein lebte. Er weissagte ihnen fortwährend Böses, weil sie böse waren. Dieser Mann, Hananja, aber sagte zu ihnen: "Es ist schon alles in Ordnung mit Euch, solange Ihr Israel seid, das genügt und ist notwendig. Gott wird nicht ausführen, was Jeremia geweissagt hat. Ich weiß, daß etwas geschehen wird, beunruhigt Euch aber nicht, laßt Euch nicht erschrecken." Brüder, dieselben leben heute noch! Sorgt Euch nicht, es ist alles in Ordnung, wir haben alles unter Kontrolle. Wir sind die Gemeinde, meint Ihr das nicht. Sie werden alle in zwei Jahren aus Babylon zurück sein. Diese kleinen Vorkommnisse sind nichts Ungewöhnliches, Nebukadnezar wird zwar kommen, aber Gott wird auf alles acht haben." Das Wort aber sagt, daß sie 70 Jahre in Babylon sein werden, bis diese Generation vergangen ist und eine andere hervorgekommen.


056.   40 Jahre ist eine Generation. In diesem Falle waren es schon zwei Generationen, die bleiben mußten, gemäß dem Worte Jeremias. Hananja sagte: "Bedenkt, daß wir beide Propheten und Prediger (Lehrer) sind." Ich aber sage Dir dies, mein Bruder: bedenke, daß auch vor uns Propheten waren, die gegen Königreiche und gewisse andere Dinge geweissagt haben. Wenn aber ein Prophet irgend etwas sagte, mußte die Weissagung wortgemäß, wie bei Micha, sein. Moses und all die anderen taten es. Wenn nicht, dann beachtet was geschah: Hananja, in gerechter Entrüstung, hätte etwa so gesagt: "Ich bin Hananja, der Prophet Gottes, und ich sage - 2 Jahre..." Mit anderen Worten, es ist mir gleich, was das Wort sagt... Seine Salbung lautete: "Ich sage zwei Jahre und sie werden zurück sein." Jeremia wandte sich ab von ihm und sprach: "Herr ich störe mich nicht an dem was er sagt, ich glaube anhaltend und weiß, daß das Wort 70 Jahre sagt. Ich werde treu zu Dir stehen und werde mich nicht täuschen lassen." Gott sprach: "Gehe hin und sage Hananja, weil er dies gesagt hat, werde ich ein eisernes Joch machen, und er wird von dem Erdboden hinweggenommen werden." Hananja starb desselben Jahres.


057.   Hier sind unsere Beispiele. Beides von ihnen Propheten. So viel mehr könnte man in diesem Moment sagen, aber beachtet, daß Jesus in Matth. 24, 24 sagte, daß in dieser Endzeit die beiden Geister ganz eng beieinander sein werden. Merkt auf, es wird DEM WAHREN NOCH ÄHNLICHER WIE BISHER SEIN, weil dieses die Endzeit ist. O, Kinder, Gott möchte uns gnädig sein! Es wird so wahrheitsgetreu sein, daß, wenn möglich, sogar die Auserwählten verführt würden. Wie wollt Ihr feststellen was heute richtig ist?


058.   Auf demselben Wege wie zuvor. Steht auf dem Wort - Jesus Christas derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit... Ich werde eines Tages, wenn der Herr auf Erden mit mir fertig ist, gehen. SCHÄTZT DIESE BOTSCHAFT, GREIFT ZURÜCK ZU IHR UND HÖRT AUF MEINE STIMME UND WAS ICH EUCH SAGE. WENN ER MICH VOR SEINEM KOMMEN HINWEGNIMMT, DANN ERINNERT EUCH, ICH HABE IN DEM NAMEN UND DURCH DAS WORT DES HERRN GESPROCHEN!


059.   Es wird dem Wahren so nahe sein, daß, wenn möglich die Auserwählten verführt würden. Es werden dieselben Zeichen, dieselben Wunder durch denselben Geist geschehen. Ist das wahr? Es wird genauso sein wie bei den Propheten, über die wir gesprochen haben. Ich stehe hier und schwitze, doch bin ich froh, weil ich weiß, daß es die Wahrheit ist.


060.   Schlagt mit mir die Bibel auf, Tim. 3, 1 und bedenkt, daß dies ebenfalls von Paulus geschrieben wurde, der in Galat. 1, 8-9 sagte: "Wenn auch ein Engel vom Himmel käme, und Euch ein anderes Evangelium, als ich Euch verkündigt habe, verkündigt, der sei verflucht. Das aber sollst Du ebenfalls wissen, daß in den letzten Tagen..." (letzten Tage meint, wenn es geschehen wird)... greuliche Zeiten kommen werden..." (Wir leben in dieser Zeit jetzt) Denn es werden Menschen sein, die viel von sich halten, geizig, ruhmredig, hoffärtig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, lieblos usw." Seht Euch die Mengen heute an, sie sind vollkommen verkommen. Sogar die Männer auf der Straße mit ihren Haaren bis tief in die Stirne fallend, wie eine Frau - perverse Sodomiten.


061.   Eine Zeitschrift gab diesen Monat einen Artikel heraus, in welchem geschrieben steht, daß das amerikanische Volk in einem Alter von 20 bis 25 Jahren sich schon in ihrem mittleren Alter befindet. Es ist aus mit ihnen, sie sind verbraucht. Die Wissenschaft sagt das, Ihre Leiber sind verkommen - und für jede Art Schmutz hergegeben. O, AMERIKA! - Wie oft wollte Gott über Euch schweben, aber jetzt ist Eure Stunde gekommen. Ihr habt die Welt in den Schmutz hineingeführt - Ohne natürliche Zuneigung - keine wahre Liebe zueinander - Mann zur Frau - oder Frau zum Mann. - Nicht einmal natürliche Zuneigung. Sie sind sexuell beschmutzt. "Lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unkeusch, ungütig, unwahr, Verräter, Frevler, aufgeblasen, die mehr lieben Wollust denn Gott." Ihr sagt: "Aber Bruder Branham, das ist ja kommunistisch!" Aber was sagt der nächste Vers? "Die da haben den Schein eines gottseligen Lebens, aber seine Kraft verleugnen sie."... Das Wort: "Jesus Christus, derselbe gestern, heute und in Ewigkeit" - offenbarte die Verheißung für heute... Genau wie Hananja, Zedekia, wie Biliam und die anderen falschen Propheten. - "Haben sie den Schein der Gottseligkeit..." gesalbte und ordinierte Prediger. Sie haben eine Form der Gottseligkeit, verleugnen aber, daß ER derselbe ist. Sie verleugnen Sein Wort. Wie und wen lehnten sie ab, als sie Jesus ablehnten? Sie lehnten das Wort ab. Sie waren religiös und lehrten aus ihren Bibeln, aber sie lehnten das für damals bestimmte Wort ab. Was sind sie heute? Sie sind DIESELBEN - GESALBTE. SIE PREDIGEN DAS EVANGELIUM VON PFINGSTEN. ABER VERLEUGNEN DIE VERHEISSUNG DES BESTÄTIGTEN WORTES FÜR DIE GEGENWÄRTIGE STUNDE! "JESUS CHRISTUS DERSELBE, GESTERN, HEUTE UND IN EWIGKEIT." Seht Ihr es? - "Aus denselben sind die, die hin und her in die Häuser schleichen und führen die Weiblein gefangen, die mit Sünden beladen sind und von mancherlei Lüsten, umher getrieben werden." Sie wollen ihre Nähparties usw., haben. Dann kommt irgend jemand vorbei, mißdeutet das Wort und sagt: "Es ist schon in Ordnung bei Dir Schwester mit dem kurzen Haar, schenkt diesem Dummkopf weiter keine Beachtung. Trage es nur wie Du es möchtest, das tut es nämlich nicht, sondern allein das, was aus dem Menschenherzen herauskommt, befleckt ihn. Wenn Du so sprichst und handelst, merkst Du nicht, daß ein böser, wollüstiger und schmutziger Geist in Dir ist? Gewiß, Du magst mit kurzem Haar in einem Chor singen, aber Du hast einen bösen Geist, so sagt die Bibel. Du stehst im Widerspruch zum Wort. Du magst sagen, "ich ziehe Shorts an und es wird mich nicht verdammen." Wenn eine Frau ein Kleidungsstück, das einem Manne zusteht, anzieht, ist das in den Augen Gottes ein Greuel. Dieses sagt der unveränderliche Gott in 5. Moses 22, 5, da sind noch so viele Dinge, unsere Zeit wäre dahin, wenn wir all dies erörtern sollten. Ihr aber wißt nun genug um beurteilen zu können, was falsch oder richtig ist. Du wirst sagen, wie soll ich sie dazu bringen? Weshalb regt Ihr Euch darüber so auf? Ich zeuge wider Euch! Eines Tages, an dem Tage des Gerichts wirst Du noch nicht einmal eine Ecke finden, wohin Du Dich verstecken könntest. Wie konnte Micha sie davon abbringen? Wie konnte es Moses? Indem er dagegen rief?


062.   Als Pinehas, der Levit, sein Schwert ziehend unter das Volk lief und sie erschlug, reagierten sie auf gleiche Weise; denn es war vorausgesagt, daß sie es tun würden. Sie werden es tun, weil es heißt: "So spricht der Herr, sie werden es tun..." Seid Ihr der Meinung, daß die Denominationen ihre Denominationen aufgeben würden und zum Worte Gottes zurückkehren?


063.   Es heißt: "SO SPRICHT DER HERR, sie werden es nicht tun." Werden sie in das Anti-Christentum hineingehen? Ganz gewiß! Denn es heißt: "So spricht der Herr, sie werden." Warum sprichst du noch darüber? Ich muß ein Zeuge sein und Du mußt es ebenfalls sein. Alle Gläubigen müssen es! Nun höre!


064.   Was werden die falschen Propheten in der letzten Zeit tun? Sie werden: "Die Weiblein gefangenführen, mit Sünden beladen und mancherlei Lüsten..." ...Ich weiß, aber der Rest der Frauen tut es...! "Nun gut, macht so weiter."


065.   Was habe ich zuvor über die Sache in Kalifornien gesagt? Ihr Leute hier in Los Angeles. Jedes Jahr, wenn ich nach hier zurückkomme, sehe ich mehr Frauen mit kurzgeschnittenem Haar und feige Männer, wie das Mal zuvor.


066.   Immer mehr Prediger gehen in die Organisationen hinein. Ihr habt keine Entschuldigung. Wenn diese mächtigen Taten in Sodom und Gomorrah geschehen wären, wie es bei Euch der Fall war, dann stände es heute noch. O, KAPERNAUM? DU DIE DU DICH SELBST NACH DEM NAMEN DES ENGELS "LOS ANGELES" NENNST... Seht Ihr was passiert? Sie wird auf den Grund des Meeres versinken. Wann es geschehen wird, weiß ich nicht - aber es wird geschehen! Ihr jungen Leute, wenn auch ich es in meinen Tagen nicht mehr erleben sollte, behaltet Ihr es aber im Auge. Sie wird gewiß untergehen! "Ewig lernend, doch nicht fähig zur Erkenntnis der Wahrheit durchzudringen."


067.   Nun kommt der schockierende Teil; hört folgendes: "Gleicherweise aber, wie Jannes und Jambres Moses widerstanden, also widerstehen auch diese der Wahrheit; es sind Menschen von zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben... Der Glaube, der einst den Heiligen übergeben wurde..." Wie in Mal. 3, 24 geschrieben steht: "Der soll das Herz bekehren zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern..." Was den Glauben betrifft, sind sie Ruchlose, Widerspenstige. Wißt Ihr was das Wort widerspenstig meint? Wenn Ihr eine Scofield Bibel haben solltet, steht dort als Anmerkung, Abfall, und das sind sie auch. Es gibt nur einen Glauben!


068.   Ich möchte nun in Luk. 18, 1-8 lesen: "ER sagte Ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man alle Zeit beten und nicht laß werden solle! und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der fürchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen. Es war aber eine Witwe in dieser Stadt, die kam zu ihm und sprach: Rette mich vor meinen Widersachern. Und er wollte lange nicht. Danach aber dachte er bei sich selbst: ob ich mich schon vor Gott nicht fürchte, noch vor keinem Menschen scheue, dieweil mir aber diese Witwe soviel Mühe macht, will ich sie retten; auf daß sie nicht zuletzt komme und betäube mich. Da sprach der Herr: Höret hier, was der ungerechte Richter sagt! Sollte aber Gott nicht auch retten, seine Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte ER es mit ihnen verziehen? Ich sage Euch: ER wird sie erretten in einer Kürze. Doch wenn des Menschensohn kommen wird, meinst Du, daß ER auch werde Glauben finden auf Erden?"

Jetzt ist die Frage die, wird ER auch Glauben finden auf Erden? Darauf wollte ich hinaus. In Offenb. 10, 7 steht: "Sondern in den Tagen des siebenten Engels, wenn er posaunen wird, soll das Geheimnis vollendet sein..."


069.   Nun ist die Frage die: Wenn Ihr dieser Linie in dieser Stunde nachgeht, wird es vollendet sein? "WERDE ICH DIESEN GLAUBEN FINDEN?" Wird Mal. 3, 23-24 sich in dieser Zeit erfüllen, insofern, daß die Herzen der Kinder zu den Vätern und die Herzen der Väter zu den Kindern zurückgeführt werden - nämlich zurück zum originalen Wort? Im 2. Tim. 3, 8 steht geschrieben: "Genau wie Jamies und Jambres Moses widerstanden, so widerstehen diese der Wahrheit." In den letzten Tagen werden dieselben Ruchlosen kommen. Beachtet wie geschrieben steht: "Sie haben einen Schein der Gottseligkeit..." Das Wort spricht über die Gesalbten, die bezüglich der Wahrheit ruchlos sind. Sie sind es nicht im Leben, sie sind feine und gebildete Menschen. Bedenkt, daß Moses gemäß dem "So spricht der Herr" mit seiner Botschaft nach Ägypten ging, und wurde bestätigt. Er rief Israel, die nur Leute waren, aber noch keine Gemeinde. Das Wort "Gemeinde" meint "Herausgerufene". Sie waren das "VOLK GOTTES". Erst als sie durch das Wort die Salbung empfingen und HERAUSGERUFEN wurden, wurden sie "ZUR GEMEINDE GOTTES". Danach wurden sie RÜCKFÄLLIG, weil sie dem Worte Gottes nicht geglaubt hatten; sie hörten auf einen falschen Propheten. Ich hoffe, daß Ihr dies erfaßt habt.


070.   Israel war das Volk Gottes und kam unter der Hand Gottes heraus. Sie waren mit dem Worte und der Kraft Gottes gesalbt, und sahen die Zeichen und Wunder Gottes. Gerade in dem Moment, wo Gott mit ihnen vorwärtsgehen wollte, kam ein gesalbter falscher Prophet und lehrte sie etwas, das im Widerspruch zum Originalwort, welches sie gehört hatten, stand. Aus diesem Grunde kamen alle, bis auf 2 Menschenseelen in der Wüste um. Haltet nun fest: 1. Petr. 3, 20 sagt: "Wie es in den Tagen Noahs war, als nur 8 Seelen durch Wasser gerettet wurden, so wird es auch vor dem Kommen des Menschensohnes sein. Weiter steht in Matth. 24, 37, und Luk. 17, 26-30, wie es in den Tagen Lots war, wo nur drei Seelen gerettet wurden, so wird es sein z. Z. wo der Menschensohn offenbar wird."


071.   Ich zitiere lediglich Schriftstellen; Gottes Wort, welches bestehen bleiben wird, wenn auch Himmel und Erde vergehen ES WIRD NUR EINE KLEINE MINDERHEIT SEIN!


072.   Wie im 2. Moses 4, 10-16 steht: "Moses ging zu Aaron, weil Gott ihn geheißen hatte, Gott zu sein." Der Herr sprach zu Moses: "Sei Du Gott und laß Aaron Deinen Bruder, Prophet sein. Lege Deine Worte in seinen Mund, wenn Du kein guter Redner bist. Wer hat Männer stumm gemacht, oder wer hat dem Menschen den Mund geschaffen? Der Herr." Als Moses nach Ägypten ging, vollbrachte er ein echtes Wunder, welches Gott ihm geheißen hatte, zu tun. Gott sprach zu Moses: "Wirf Deinen Stecken auf die Erde", als Moses es tat, ward er zur Schlange. Als er ihn wieder aufhob, ward er wieder zum Stecken. Der Herr sprach: "Gehe hin und tue dies vor Pharao und sage: So spricht der Herr." Als Pharao dies sah, meinte er: "Was für billige Zauberkünste, das ist doch nichts Besonderes, sondern nur Telepathie oder irgend etwas Ähnliches. Wir haben in unserer Organisation Leute, die dasselbe tun können. Kommt her, Bischof so und so..."


073.   Das war der Teufel, der durch Pharao sprach. Durch Moses aber sprach Gott. Beachtet, Jannes und Jambres gingen heraus zu Moses und dem Volk und vollbrachten öffentlich dieselben Wunder, die Moses tun konnte. Denkt daran, "sie werden wenn möglich die Auserwählten verführen", das ist wahr. Sie vollbrachten dieselben Dinge wie Moses. Ich hoffe, daß Ihr dies verstanden habt. Denn beachtet, daß die SCHRIFT SAGT, DASS ES SICH IN DEN LETZTEN TAGEN WIEDERHOLEN WIRD! - Welches war nun der Unterschied zwischen Moses und Jannes? Moses sagte, das Wasser werde zu Blut, und die falschen Propheten sagten: "Natürlich können wir Wasser in Blut verwandeln, und es geschah." Als Moses sagte, laßt Fliegen hervorkommen, empfing er seinen Befehl direkt von Gott. Die anderen aber sagten: "Natürlich können wir auch Fliegen hervorkommen lassen", und sie versuchten es. Jedes Wunder, das Moses konnte, versuchten sie ebenfalls. Haltet es fest, denn wir kommen später darauf zurück. Sie können alles tun, was der Rest auch tun kann, aber SIE KÖNNEN NICHT AUF DEM WORTE STEHEN.


074.   Moses, der wahre und von Gott beauftragte Prophet, stritt nicht mit den organisierten Propheten. Er ließ sie gehen und hörte allein auf Gott. Wenn immer Gott sagte, "tue dies oder Jenes, ging Moses und tat es". Wenn er was Neues tat, hatte jeder von ihnen auch irgend etwas Sensationelles und kopierte ganz genau, was Moses tat. Nun beachtet: Diese Mitmenschen erweckten den Anschein... O, Leute, versäumt es nicht... Diese Betrüger oder Hochstapler traten erst dann in Erscheinung, nachdem der eine WÄHRE schon aufgetreten war. Sie waren gekommen um nachzuahmen.


075.   Seht Ihr, sie müssen Nachahmer sein, weif der Teufel nichts selbst erschaffen kann. Er ist nur ein Verdreher des Originals. Was ist Sünde anderes, als die Wahrheit verdreht? Was ist Ehebruch anderes, als die echte Handlung verdreht? Was anderes ist Lüge, denn eine Mißdarstellung der Wahrheit. Schaut Euch Hananja an! Ein Verdreher des originalen Wortes. Schaut Euch Biliam an, ein Verdreher des originalen Wortes. Schaut auf Zedekia, ein Verdreher des originalen Wortes. Die Bibel sagt, daß diese Typen, nach dem das Ursprüngliche war, hervorkommen würden, um das Original-Wort, welches bestätigt und sich als die Wahrheit bewiesen hat, zu verdrehen.


076.   Grabe den Eckstein dieser Kirche heraus und lies was auf dem Stückchen Papier, das vor 33 Jahren hineingelegt wurde, steht: "Tue die Arbeit eines Evangelisten und leg einen reichlichen Beweis Deines Dienstes hier ab. Denn die Zeit wird kommen, wo sie die gesunde Lehre nicht ertragen wollen; aber nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich Lehrer machen."


077.   Sie werden Vorwärts gehen und alles das tun, was immer sie wollen. Es ist schon recht so, wir haben dieselben Zeichen und Wunder... "Und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und in die Lüge verfallen..." (Dogmas) O, wie trifft das Bewußtsein der Gegenwart des Heiligen Geistes, die Seele eines Mannes, wenn er anfängt darüber nachzudenken, wie wahr und unmißverständlich es vor unseren Äugen ist. - Seht, was ER auf der "Seventh-Streeth" ("Siebten-Straße"), hier in Jeffersonsville an dem Morgen, als der Eckstein gelegt war, gesagt hat. Denkt daran, was am Ohio-Fluß, als der Engel des Herrn in einer Feuersäule herunterkam, während Hunderte von Menschen von der Gemeinde auf dem Damm standen, gesagt hat.


078.   Ich weiß, daß es hart klingt, Brüder, aber Jesus sagte, daß wenn möglich auch die Auserwählten verführt würden. Es gibt keinen anderen Weg. Sie werden es nie sehen. Diese Betrüger (Nachahmer) traten erst dann hervor, nachdem Moses, der wahre und gesalbte Prophet Gottes, gesandt war. Wenn immer Moses etwas tat, dann würden auch sie es nachahmen.


079.   Nun, Bruder, Schwester, dies ist meine eigene Gemeinde, und ich habe ein Recht zu predigen, was immer ich will, solange es Gottes Wort ist. Ich verdamme Euch nicht, Leute, aber laßt uns doch die Zeit und die Stunde in der wir leben, erforschen... Ich möchte noch Bruder Rudell und Bruder junior Jackson begrüßen, weil ich vorhin vergaß sie zu erwähnen. Nun stellt Euch vor, diese Betrüger taten dieselben Wunder wie Moses. Moses rief Fliegen ins Dasein, und die ahmten es nach und brachten auch Fliegen hervor. Gott sagte im Anfang zu Adam: "Welches Tages Du davon issest, wirst Du des Todes sterben." Als Satan sich zu ihnen gesellte, sagte er: "Ihr werdet gewiß nicht sterben, ihr werdet nur klüger werden... eine bessere Organisation haben und alles wird besser sein." Beachtet, so spricht der Herr, gemäß 2. Tim. 3, 18, daß in den letzten Tagen Jannes und Jambres auf Erden sein werden. Ich möchte, daß Ihr beachtet, daß da zwei waren, die falsch standen.


080.   Wir finden dann, daß drei Engel herabgekommen waren, um die Nachahmer Sodoms zu prüfen und festzustellen, was gut und was böse war. Sie vollbrachten dieselben Wunder, sie ahmten erst dann nach, als das gesalbte echte Wort, durch den einen wahren von Gott gesandten Propheten, schon gebracht worden war. Ihr erinnert Euch sicher noch daran, wie vor ca. zwanzig Jahren, ich die Hand der Leute nahm und ein Zeichen sichtbar wurde. Sehr schnell waren überall noch mehr Zeichen zu sehen, es schien so, als ob jeder es hätte. Einer hatte ein Zeichen auf seiner Rechten, und wieder ein anderer auf seiner Linken und wieder ein anderer roch es. Da waren alle möglichen Sorten von Zeichen, ich habe mich darüber gewundert. Gott läßt im Augenblick nicht zu. Euch zu sagen, welches wirklich die Wahrheit war. Eines Tages aber werdet Ihr es ausfinden. Dies alles geschah nur zu dem einen Zweck, ihre Dummheit offenbar werden zu lassen, daß es von Anfang an nicht echt war. Wenn der Herr es mir eines Tages gestattet, werde ich es Euch sagen.


081.   Pharaos Denomination sprach: "Wir haben Männer, die dasselbe tun können wie Moses, und sie taten es. Warum denn tat Pharao dies? Weshalb ließ Gott es zu? Warum sandte Gott einen wahren, gesalbten Propheten um vor Pharao ein Zeichen zu bewirken, und gestattete dann einer Denomination dies direkt vor dem Volke zu kopieren? Warum gestattete ER, daß ein Betrüger aufsteht und dasselbe tut, wie der echte Geist Gottes tat. Es geschah allein deshalb, weil sich die Schrift erfüllen mußte. Beachtet, er tat dies im Auftrage, um das Herz Pharaos und der Ägypter zu verhärten und deshalb versuchten sie zu beweisen, daß Moses nicht der einzigste war, der das Wort hatte; denn auch sie konnten alles das tun, was Moses konnte. Warum nun läßt Gott diese Dinge in der letzten Zeit geschehen? ER läßt es zu, damit sich SEIN Wille erfüllt. Genau dasselbe war, als ER dem Lügengeist gestattete auf Zedekia zu kommen. Dies war die Methode die Gott wählte, um Ahab zum Kampf zu bewegen und in Erfüllung gehen zu lassen... was geweissagt war.


082.   Wie kommt es, daß ER die Menschen dazu bewegt, ihren Kirchen zu vertrauen. Ist es deshalb, damit diese Dinge geschehen können, die ER für dieses Laodizea-Gemeinde-Zeitalter vorausgesagt hat? Offenb. 3, 17-18 lautet:


083.   "Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts; und weißt nicht, daß Du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß. Ich rate Dir, daß Du Gold von mir kaufst, das mit Feuer durchläutert ist, daß Du reich werdest und weiße Kleider, daß Du Dich antust und nicht offenbar werde die Schande Deiner Blöße; und salbe Deine Augen mit Augensalbe, daß Du sehend werdest."


084.   Weshalb gestattete ER diesen Nachahmungen in diesen Tagen hervorzutreten und das wahre Wort Gottes zu verleugnen? Pharao trat auf gegen Moses und ebenso taten es Jannes und Jambres. Die Bibel sagt, daß es sich in der letzten Zeit wiederholen wird. Nun, wenn das nicht die Erfüllung der Schrift ist, wo ist sie dann? Regte Moses sich über sie auf und sprach zu ihnen: "Das dürft Ihr nicht tun, hört sofort damit auf; Ich bin der EINZIGE, der gesalbt ist dies zu tun..." Nein, er ließ sie weitermachen. Beachtet, daß die Bibel in 2. Tim. 3, 9 schreibt: "Denn ihre Torheit wird offenbar werden jedermann." Auch wird es in dieser letzten Zeit offenbar werden, wenn die Braut entrückt und in den Himmel genommen worden ist. Moses, das wahre offenbar gewordene Wort, tat nichts um sie davon abzuhalten; sondern ließ es weiterlaufen, damit ER das Herz Pharaos verhärten und ihn täuschen konnte. Genau dasselbe tat der Herr um Ahab zu täuschen, als Midia, der einsame Mann, allein mit dem "so spricht der Herr", stand. Da war noch einer, der mit dem "so spricht der Herr" gesalbt war. Diese beiden standen im Widerspruch zueinander. Wir stehen auch heute auf dem "so spricht der Herr, DIE WASSERTAUFE MUSS IN DEN LETZTEN TAGEN AUF DEN NAMEN JESU CHRISTI LAUTEN." Aber da ist noch ein anderer Mann der Wunder vollbringt, und dieser gehört der Dreieinigkeit an. Zeigt mir wo Ihr das Wort "Dreieinigkeit" in der Bibel findet. Zeigt mir, wo dort drei Götter sind! Es steht NICHT in dem Worte Gottes! Es steht nichts Derartiges in der Bibel, daß je eine Person auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, die drei Titel gebrauchend, getauft wurde.


085.   Das also sind diejenigen die da sagen: ach, es ist schon gut Schwester, daß Du Dein Haar kurz trägst; Du brauchst nicht dieses und jenes zu tun. Was er sagt ist alles Unsinn, er ist ein alter Kauz. Die Bibel aber sagt, daß ER für die letzte Zeit verheißen hat, den Geist Elias zu senden, um die Menschen, die Kinder Gottes, zu dem wahren Glauben, so wie es am Anfang des Wortes war, zurückzuführen. Das Wort war bestätigt. - Der Menschensohn in der letzten Zeit - dasselbe wie es in Sodom war, "Jesus Christus, gestern, heute und in Ewigkeit derselbe." ER hat verheißen es zu tun, denn es ist "so spricht der Herr!"


086.   Sie taten dasselbe wie Moses, bis Gott genug davon hatte. Beachtet, es wird sich in dieser Zeit erfüllen, denn es ist: "So spricht der Herr." Durchforscht das Wort, nehmt jeden Kult, jede Gruppe, jeden Mann und jede Gemeinde. ICH BEAUFTRAGE EUCH IM NAMEN CHRISTI DIES ZU TUN, Ihr Prediger! Ich beauftrage Euch die Zeitungen zu lesen und was immer sonst Ihr wollt tun und zu erwägen, ob es nicht jetzt schon auf Erden so ist. Wenn es sich so verhält, dann stimmt Matth. 24, 24 ganz genau, "und falsche Gesalbte werden in dieser letzten Zeit aufstehen". Es werden falsche Propheten sein und viele in die Irre führen. Verfolge die verschiedenen Typen um zu sehen, wo es hinaus führt. Sie werden viele verführen - "Propheten" (Mehrzahl), Christusse, "Gesalbte" (Mehrzahl) - aus verschiedenen Glaubensrichtungen... Die Methodisten-Gesalbten, die Baptisten-Gesalbten, die Pfingstler-Gesalbten usw. Aber da ist ein echter Christusgeist, und dieser ist: das Wort ward Fleisch - genau wie ER verheißen hatte.


087.   Beachtet, die Schale sieht genauso aus, wie das Weizenkom. Ihr könnt aber nicht sagen, daß in dem Zeitalter Luthers der Hahn das Weizenkorn war. Es hatte wohl Leben in sich, und auch das Leben in dem Halm hatte seine Richtigkeit, aber seitdem ist das Leben weitergegangen. Es ging von Elia zu Elisa über. Das Leben schreitet vorwärts. Merkt darauf, daß es ein anderer Abschnitt ist und es nicht im vergangenen Stadium stehen bleiben kann. Wir können nicht das Verdorbene eines anderen Zeitalters essen, wie z.B. Methodisten-Reste, oder Baptisten-Reste oder Pfingstler-Reste, weil es verwest ist. Wir haben frische Nahrung, nämlich das Wort für diese Stunde.


088.   Die Hülse ist genau dasselbe wie das Weizenkorn. Es sah nicht aus wie der Halm, oder gar wie ein Blatt, sondern es sah ganz gewiß wie das Korn in der Hülse aus. Es sah zur Zeit Luthers nicht aus wie: Jesus Christus derselbe, gestern... Auch zur Zeit Wesleys sah es nicht danach aus; aber ganz gewiß tat es dies bei den Pfingstgemeinden, in einem so großen Maße, daß wenn möglich, sogar die Auserwählten verführt würden. Da ist Euer Zeitalter. Beachtet jedoch, daß die Pfingstgemeinde in den letzten Tagen das Laodizea-Gemeinde-Zeitalter war und man Christus in diesem Zeitalter hinausgetan hatte. Als Christus sich selbst in der Gemeinde zu bestätigen versuchte, wurde ER hinausgetan. Es wird immer noch Gemeinde genannt und erhebt sogar den Anspruch die Salbung zu haben, aber das gesalbe Wort ist Christus SELBST! Der da kommen wird um den Rest Seines Leibes - die Braut - zu holen.


089.   Wie wir schon zuvor erwähnten, bewässert dasselbe Wasser, das auch den Weizen bewässerte, ebenso das Unkraut. Sie sind beides Gesalbte. Allein die Auserwählten oder Vorherbestimmten werden den Unterschied wahrnehmen können. In Eph. 1, 5 steht, wie es sein sollte. Sie sind Gesalbte, die den Anspruch erheben und sagen, "Ehre sei Gott", wir haben Freiheit. Halleluja, wir sprechen in Zungen und springen. Wir haben Freiheit für die Frauen und Ihr Leute versucht sie zu unterdrücken. Macht nur weiter so, es kann nichts dagegen getan werden. Sie sagen: "Wir sprechen in Zungen, wir jauchzen, wir tanzen im Geist und predigen das Wort." Es gibt absolut nichts dagegen zu sagen. Genau dasselbe taten Jannes und Jambres in der Bibel. Jesus sagt: "Sie werden wenn möglich die Auserwählten verführen." Der Original-Same, der in den Boden hineingelegt worden ist, war keine Organisation, aber sie war im Entstehen, denn ihre Blätter waren schon da. Danach ging es wieder in ein anderes Stadium über und zwar in das des Halmes, es war noch immer nicht wie am Anfang. Hiernach wurde es zur Hülse, mit den vielen Blättern von Pfingsten. Beachtet hier, wie es sich fortwährend verändert, fast genau, wie der Originalsame. Schließlich bestätigte es sich außerhalb der Organisation. Sie sind keine Samensträger mehr und eine Organisation ist nur eine Trägerin. Der Halm muß sterben, die Hülse muß sterben, und alles andere muß sterben, allein der Weizen lebt weiter; das ist der Auferstehungsleib, den ER, wenn ER herabkommt zu sich hinaufnehmen wird. Die Letzten sollen die Ersten sein und die Ersten sollen die Letzten sein. Könnt Ihr mir folgen?


090.   Nun Freunde, geht mit mir zur ersten Gemeinde zurück. Wann kam die erste Erweckung dieses Samens? Ich meine nachdem er gestorben war - nach den Tagen, als das Weizenkorn - der Leib - die Braut, in den Boden gefallen war. Als erstes beachtet bitte: Christus organisierte noch nie Seine Braut, nicht wahr? ER setzte Apostel, Propheten, usw. in die Gemeinde, um sie rein zu halten. Aber genau 306 Jahre später fing Rom an zu organisieren und es starb. Alles was nicht mit dieser Kirche übereinstimmte, war zum Tode verurteilt und ruhte dort in der Erde für Hunderte von Jahren. Nach einer Weile, zur Zeit Martin Luthers, kamen dann die ersten Getreidehalme hervor. Als zweites, wo es weiterkeimte und Knospen trieb, war unter Ulrich Zwingli, usw. in anderen Organisationen. Wieder nach einer Weile, kamen die Anglikaner; dann kam John Wesley und mit ihm eine neue Erweckung. Es sah schon mehr nach Weizen wie bei den anderen aus. Danach organisierten sie, vertrockneten und starben. Das Leben ging geradeswegs in die Hülse, als diese herunterkam, sah es ganz genau wie Weizen aus.


091.   Schließlich wurde ihre Torheit in den letzten 8-10 Jahren, vorwiegend aber in den letzten drei Jahren offenbar. Was geschah nun mit dieser Hülse, sie wurde vom Weizen abgesondert. Weshalb hat sich keine neue Organisation in den letzten 20 Jahren durch die große Erweckung gebildet? Es sind gesalbte Propheten, gesalbte Lehrer, usw., weshalb aber keine neue Organisation? Weil es außer dem Weizen nichts anderes gibt! Denn es ist ja das ORIGINAL! Es ist ohne jede Organisation. Ein Blinder könnte es sehen. ES KANN EINFACH NICHT ORGANISIERT WERDEN! Es steht einer derartigen Sache zu fest gegründet gegenüber. Das Weizenkorn wird in seinen ursprünglichen Zustand zurückkommen - der Menschensohn in den letzten Tagen. Es werden Nachahmer in der letzten Zeit hervortreten, so daß, wenn möglich auch die Auserwählten verführt würden. "Schaut auf diese organisierten Hülsen, die jetzt abgezogen werden, es geschieht nur, damit der Weizen vor den Auserwählten offenbar wird. Seht, wie wunderbar es hier in Epheser 1, 5 zum Ausdruck gebracht wird. Die wahren Auserwählten und Vorherbestimmten sind die EINZIGEN, die sich nicht verführen lassen. Die gesalbten Propheten werden falsch sein und unter ihnen werden sich die echten Gesalbten befinden. Könnt Ihr sie unterscheiden? Ganz allein nur durch das Wort, wie es uns in den Schattenbildern der alten Typen gezeigt wurde. Das Wort allein ist der einzigste Weg sie zu unterscheiden, n i c h t die Zeichen! Nein, sie werden beide dieselben Zeichen tun, aber das WORT wird sie unterscheiden. Habt Ihr schon beachtet, daß Jesus in Matth. 24, 24 nie sagte, daß falsche Jesusse in den letzten Tagen aufstehen werden?


092.   O nein, das würde sie nicht verleiten es zu glauben. Ihr werdet nie einen Pfingstler, ich meine einen echten Pfingstler, sagen hören, daß er Jesus sei. Ihr könnt noch nicht einmal einen unechten Methodisten, Baptisten oder irgend einen von diesen Organisationen sagen hören, "wir sind Jesus", sie wissen es besser, so etwas würden sie nie tun. Die Bibel sagt jedoch, daß da falsche Christusse, nicht Jesusse, aber falsche Christusse sein werden. Niemand würde jemand, der da sagt, ich bin Jesus, anerkennen. O nein, aber sie sind falsche Christusse und wissen es nicht, weil sie im Widerspruch zum Worte Gottes stehen, und Gott beweist dasselbe...


093.   Nun, ich möchte es nochmals zu dem entscheidenden Punkt bringen, weil Ihr dieselben Dinge von den Menschen gesehen habt, die auch von den echten vollbracht wurden. Ich verdamme Euch nicht, aber dieses ist meine Gemeinde und Gruppe, über die mich der Heilige Geist gesetzt hat; und ich muß Euch die Wahrheit sagen, denn die Stunde ist spät. Gemeindeleute würden falsche "Jesusse" nicht annehmen, aber sie werden falsche Christusse anerkennen, falsche Gesalbte, die fast jedes Zeichen und jeden Buchstaben des Wortes haben. Sie glauben an die Taufe des Heiligen Geistes, sie tun es ganz bestimmt. Sie glauben ebenso an das Zungensprechen. Sie glauben sogar, daß die Zeichen ihnen folgen sollen. Es sind weder die Methodisten, noch die Baptisten, von denen ich spreche, sondern die Pfingstler! Denn wir sind in der letzten Zeit!


094.   Im ersten Gemeindezeitalter wurde diese Verführung, über die wir sprachen, nicht anerkannt. Auch das Methodistenzeitalter hat es nicht bemerkt, ebenso das Baptistenzeitalter nicht und dem Presbyterianerzeitalter ist es auch nicht aufgefallen.


095.   Die Pfingstler aber sind so nahe, daß sie fast wie das Echte erscheinen, weil die Hülse fast genauso wie das Korn ist. Genau wie es im Anfang war, wird es auch am Ende sein. Satan verdrehte nur ein Wort bei Eva, und sie glaubte es. Es war Eva und nicht Adam. Die Gemeinde, nicht ER. Die Gemeinde war diejenige, welche das falsche Wort hatte, nicht Christus. Die falsche Gesalbte, die sich selbst Braut nennt, ist es, die das falsche Wort annahm. Könnt Ihr dies sehen? Es paßt vollkommen zusammen, wie Eure Schuhe oder Augenlider. Warum, weil alles was Ihr in der Bibel lest, vollkommen zusammenpaßt. Es war Eva, die das falsche Wort glaubte, nicht Adam. Heute glaubt es die "sogenannte" Braut, nicht aber die Braut-Christi, Die "sogenannte Braut" hat verschiedene Zeichen und Wunder, so daß wenn möglich, die Auserwählten verführt würden. Sie gestatten niemand, sich Jesus zu nennen, ganz gewiß nicht, denn das wäre zu einfach. Beachtet aber nochmals, daß sie keine falschen "Jesusse" sind, sondern falsche "Christusse". Jeder würde wissen, daß der, der den Anspruch erhebt, Jesus zu sein, es nicht ist. Es würde auch dann nichts daran ändern, wenngleich sie öl auf ihrem Rücken, oder gar Blut in ihren Händen oder sonstwo hätten. Denn der Verstand eines jeden ließe ihn wissen, daß es nicht Jesus ist. Davon würden sie sich nicht überzeugen lassen, wohl aber nennen sie sich selbst Gesalbte und tun Zeichen und Wunder, bis sie die Auserwählten fast täuschen, weil sie falsche Christusse (Gesalbte) sind. Sie sind also keine falschen Jesusse, jedoch falsche Christusse. Sie glauben, daß sie gesalbt sind, wissen aber, daß sie nicht Jesus sind. Seht Ihr, es wäre zu einfach, auf diese Weise zu täuschen. Wenn ein Mann herumgehen und sagen würde: "Seht auf die Narben in meinen Händen und auf meiner Stirn, ich bin Jesus, wüßten wir alle, daß dem nicht so ist. Beachtet, Jesus hat NIEMALS irgend etwas über diese Betrügertypen, die erscheinen werden, gesagt. ER sagte, daß falsche Christusse erscheinen werden. "Christusse" meint Mehrzahl, Denominationen usw., Gesalbte, die mit dem Geist der Organisation gesalbt sind und nicht mit dem Worte.


096.   Ich habe schon erwähnt, daß es drei Klassen von Menschen gibt. Die Gläubigen, die "sogenannten Gläubigen" und die Ungläubigen. Ebenso gibt es drei Menschenrassen: Die Nachkommen Hams - Sems - und Japhets. Es war immer so und wird immer so sein. Da war Moses, "die Gläubigen". Dann war Jannes und Jambres, "die Ungläubigen", und Bileam, der sogenannte Gläubige. Hier habt Ihr die drei verschiedenen Menschenklassen. Beachtet, daß die Ungläubigen (die konfessionelle Kirche) überhaupt nicht an Zeichen glaubt. Sie sind die kalte, formelle Kirche der Welt.


097.   Die "sogenannten Gläubigen" sind die Hülse, und dann sind noch die wahren Gläubigen. Seht nun die Dreistigkeit dieser Scheingläubigen und Ungläubigen. In Matth. 4, 4-6 steht: Satan wagt es in Gegenwart des wahren Wortes zu sagen: "Es steht geschrieben." Warum tat Satan dies? Weil er das Wort für die Stunde wohl kannte, aber er zweifelte, daß der demütige Mann das Wort sei. "Wenn Du der Sohn Gottes bist...", sprach er. Ich weiß, daß der Sohn Gottes kommen wird weil ER es gesagt hat, und es steht geschrieben, "daß ER Seinen Engeln befohlen hat, auf IHN acht zu haben." Wenn Du es aber wirklich bist, beweise es mir, bewirke ein Wunder und laß mich's sehen."


098.   Schaut auf Judas, zur selben Zeit mitten unter ihnen - ein Scheingläubiger - mit dem wahren Worte ausgerüstet. Wie dreist sie sind. "Schenkt diesem Unsinn keine Aufmerksamkeit, sagen die Scheingläubigen, da steckt nichts dahinter; geht nicht in ihre Versammlungen, es ist nur viel Lärm und Erfindung." Dies sagen sie angesichts des Wortes. Satan ging direkt dorthin, wo das Wort war. Wie die Bibelstelle in Juda 9 sagt, daß der Erzengel, als er mit Satan stritt sprach: "Der Herr strafe Dich." Er war gegen das Wort selbst. Hier haben wir den Anti-Christen, den Gesalbten, direkt im Widerspruch gegenüber dem bestätigten Wort dieser Zeit, nämlich Jesus Christus, sagend: "Es steht geschrieben." Es wird so nahe sein, daß wenn möglich die Auserwählten verführt würden. Der Grund jedoch, weshalb die Auserwählten nicht verführt werden können ist: Weil sie selbst das Wort sind. Es ist genau, wie das Leben das in der Wurzel ist, wie ich vorhin schon erwähnte, es kann sich nicht selbst verleugnen. Es ist genauso wie mit Jeremia, er wußte genau wer er war, einerlei was Hananja auch sagte. Da war auch Moses, der das Wort Gottes kannte, ungeachtet dessen, was immer auch die falschen Propheten sagten. Moses sagte: "ES STEHT GESCHRIEBEN!" Ahab sagte, ich glaube meinen Propheten, meine Organisation ist richtig, steckt diesen Mann ins Gefängnis und laßt ihn sein Brot mit Gram essen. Habt keine Gemeinschaft mit ihm und wenn ich in Frieden zurückkehre, werden wir uns um ihn kümmern. Micha sagte: "Wenn Du wirklich zurückkehrst, dann hat der Herr nicht durch mich gesprochen." Micha war sich dessen bewußt, daß er das "so spricht der Herr" hatte, und seine Vision genau damit übereinstimmte. Es war für keinen anderen, als für diesen Zeitpunkt bestimmt. Amen! Halleluja!


099.   Die Scheingläubigen sind dreist. Sie konnten aufstehen und mit dem Erzengel streiten. Man sagt, daß die Toren mit nagelbeschlagenen Schuhen treten, wo Engel Angst zu gehen haben. Der Grund weshalb die Auserwählten nicht verführt werden können, ist: WEIL SIE DAS WORT SIND. Sie können nichts anderes tun, sie können nichts anderes hören und wissen es auch nicht anders, genauso verhält es sich. Beachtet, Moses ließ sich weder von ihnen beirren, noch auf ihre Seite ziehen. Dachtet Ihr, Moses hätte gesagt: "Warte einen Augenblick, Pharao, Du weißt ja was der Herr mir zu tun gebot. Ehre aber sei Gott, ich sehe, daß Deine Leute dasselbe tun können, so will ich Dir etwas sagen: wir schließen uns zusammen. Von meiner Perspektive aus gesehen, sind das keine Worte eines Propheten Gottes. Nein, er stand so fest wie nur eben möglich. Er war gewiß, daß Gott irgendwie darauf acht haben würde, weil ER es verheißen hatte zu tun. Wie in Hebr. 13, 5 und 5. Mos. 31, 6, geschrieben steht: "Ich will Dich nicht versäumen noch verlassen."


100.   Moses wollte keine ihrer Denominationen, er stand ganz auf Gottes Seite und hat sich von den Dingen, die sie tun konnten nicht beirren lassen, auch dann nicht, als sie ihn in jeder Weise, und überall zu täuschen versuchten. Er wartete ab, weil er die volle Gewißheit hatte, daß Gott mit seiner Sache war. Versteht Ihr was ich meine, zwei und zwei ist vier. Ich möchte nicht zuviel kritisieren, aber ich möchte es Euch verständlich machen, damit Ihr nicht von diesen Betrügern getäuscht werden könnt. Ich spreche zu den wahren Gläubigen, weil sie dazu vorherbestimmt sind zu sehen, und festzustehen bis an jenen Tag. Jesus sagt in Matth. 7, 22 folgendes: "Viele werden an jenem Tag sagen, Herr, Herr, haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt und in Deinem Namen Teufel ausgetrieben...?" Jesus sagte, daß zur Endzeit wenn alles vorbei ist und die große Auferstehung war, viele im Königreich sein werden. Beachtet, das Königreich Gottes ist in Euch. Das Unkraut wird kommen und sich mit dem Weizen SETZEN und sagen: "Nun warte einen Augenblick Herr, ich sprach doch in Zungen, ich jauchzte und tanzte im Geist, ich trieb Teufel aus, ich habe doch all diese Dinge getan." Aber was antwortete ER? Weichet alle von mir Ihr Übeltäter, ich habe Euch nie gekannt." Was bedeutet "Übeltäter?" Es ist etwas wo Du ganz genau weist, daß Du es tun solltest und tust es nicht. Sie kannten das Wort, denn sie hatten es gehört. Ihr hört dieses Tonband, Ihr hört auf diese Botschaft, Ihr hört Gott den Herrn es sagen, Ihr seht IHN es bestätigen und wahrmachen. Es ist genauso einfach, wie Ihr die Sonne draußen scheinen seht. Aber Ihr, die Ihr an diesen Denominationen festhaltet, seid die bösen Arbeiter (Übeltäter). Ihr sagt: "Ich hatte eine große Versammlung, habe dies und jenes getan." Jesus aber sagt: "Weichet von mir Ihr Übeltäter, ich habe Euch nie gekannt." "Aber ich wurde doch mit Heiligem Geist erfüllt und sprach in Zungen und sang im Geiste..." Ich zweifle nicht soviel daran und stelle es auch nicht in Frage, aber Bruder, Schwester, dies ist eine furchtbare Zeit! WO STEHEN WIR? Dieses Wort ist jetzt dabei, sich zu erfüllen!


101.   In Matth. 7, 21-22 steht: "Es werden nicht alle, die zu mir sagen, Herr, Herr, in 'das Himmelreich kommen, sondern die den Willen meines Vaters im Himmel tun. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage, Herr, Herr, haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt, (Propheten, Gesalbte, verhält es sich nicht so?) haben wir nicht in Deinem Namen Teufel ausgetrieben, haben wir nicht in Deinem Namen viele Taten getan?"


102.   Wie könnt Ihr all dieses tun und doch die Taufe auf den Namen Jesu ablehnen. Seht, wie irreführend es sein kann! Sie kommen ganz genau auf diesen eigentlichen gewissen Punkt aus - das Wort - und dann ziehen sie sich zurück. Es war vor Euren Augen und Ihr habt es wirken sehen, genau wissend, daß es das Wort war, aber um Eurer Organisation, haltet Ihr anstattdessen daran fest. Jesus sagt: "Ich habe Euch nie gekannt." Ich störe mich nicht daran, wieviele Teufel Ihr ausgetrieben habt und wieviel Ihr von diesem oder jenem getan habt, ER wird immer noch sagen, "Ich weiß nichts von Euch." Bileam sagte: "Ich weissagte in Deinem Namen und es geschah." Das stimmt genau, aber als es um das Wort ging, lehnte er es ab. O Bruder, siehst DU diesen täuschenden Teil? Nicht durch den Propheten getäuscht, aber bezüglich des Wortes, des wahren Wortes, des bestätigten und offenbar gemachten.


103.   In jedem Zeitalter noch hat Satan versucht, das wahre Wort zu verdrehen. Er wußte, daß viele bis an die Grenze gekommen sind und dann aufgaben. Wir möchten noch kurz Hebr. 6, 8 nachlesen, wo Er sagt: "Welche aber Dornen und Disteln trägt, die ist untüchtig und dem Fluch nahe, daß man sie zuletzt verbrennt." Grenze meint, Ihr, die Ihr die himmlische Gabe geschmeckt habt. Geschmeckt heißt, Ihr habt es erkannt. Ihr könnt es mit Eurem Munde nicht schmecken, aber Ihr habt es gesehen und wußtet, daß es die Wahrheit ist. Ihr habt die himmlischen Dinge geschmeckt und seid teilhaftig des Heiligen Geistes geworden als er auf Euch fiel. Ihr habt von dem guten Worte Gottes geschmeckt. Ihr schmecktet, und saht, daß es richtig war und der Heilige Geist fiel auf Euch, - "das Unkraut auf dem Feld" - und dann wandtet Ihr Euch ab. Den wahren Christus verleugnend, der Euch geheiligt, gerufen und gesalbt hat. Für diese Sünde verbleibt kein Opfer, sie ist unverzeihlich. Es gibt keine Möglichkeit mehr für die, die einmal zur Erkenntnis der Wahrheit gekommen sind. In Hebr. 6, 4 steht: "Denn es ist unmöglich, die, so einmal erleuchtet sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und teilhaftig geworden sind des Heiligen Geistes..."


104.   Es fiel auf das Unkraut, welches den Anfang mit Jesus machte und sagte: "Herr, ich gehe weiter." Als sie aber das Wort bekamen, gingen sie zurück. Wenn Ihr geschmeckt oder gesehen habt, wie sich das Wort selbst offenbarte und Euch dann davon abwendet, ist es unmöglich für Euch es noch einmal zu sehen oder zurückzukommen, so sagt die Schrift. Himmel und Erde werden vergehen, aber ES (das Wort) wird nicht vergehen, das ist vollkommen unmöglich. So sagt die Bibel und der Geist legt Zeugnis davon ab. Laßt mich Euch ein kleines Beispiel geben. Achtet auf die Menschen, die unter der Weissagung von Moses aus ihren Organisationen herauskamen, die Werke und Wunder schauend und bis an die äußerste Grenze herankamen um in das verheißene Land einzugehen. Dr. Lee Vayle korrigierte das Buch "Die sieben Gemeindezeitalter". Eines der Probleme, die sich während dieser Zeit ergaben, war die Frage bezüglich der Namen, die aus dem Lebensbuche des Lammes wieder herausgenommen wurden. Es hat auch an deren Dienern viel Kopfzerbrechen gemacht. Wartet aber ab bis Ihr das Buch gelesen habt. Wenn nur ein wenig Licht in Dir ist, wirst Du es verstehen können. Du kannst Dich abwenden und noch nicht einmal darauf achten, wenn Du, es nicht sehen möchtest. Meine Mutter hatte die Angewohnheit zu sagen: "Du kannst aus einer Rübe kein Blut herausbekommen, weil kein's in ihr ist." Das Licht muß kommen, es ist nicht in der Finsternis. Das Licht kommt in die Finsternis und die Finsternis hat es nicht wahrgenommen. Israel war interkonfessionell, sie hatten weder ein Land noch ein Heim, Aber sie waren auf dem Wege zu einem Heim. Sie waren genau wie wir, wir haben keine Kirche, aber sind auf dem Wege zu ihr, nämlich die Gemeinde der Erstgeborenen. Das ist die Gemeinde, die in der Herrlichkeit ist, nicht die Kirche, die hier auf Erden von Menschen gemacht ist. Die Herausgerufenen, die zum ewigen Leben vorherbestimmt sind, die gehen um ihr Heim einzunehmen.


105.   Als Israel an die Grenze kam, an den Platz, wo sie hinübergehen sollten, zweifelten sie das Wort an und kamen zurück. Sogar, nachdem Josua, Kaleb und die anderen schon hinübergegangen waren und ein Bund Weintrauben, als Beweis dafür, daß das Land vorhanden war, mit zurückbrachten. Die Verheißung des Wortes Gottes lautete: "Es ist ein gutes Land, voll von Milch und Honig." Die zwei Kundschafter brachten als Beweis die Weintrauben des verheißenen Landes auf ihre Seite herüber, und die Kinder Israel kosteten davon und sagten: "O. wir können es nicht tun." Was passierte mit ihnen? Sie kamen in der Wüste um. Sie standen da, organisierten sich selbst und starben alle, außer den beiden, die hinübergegangen waren und den Beweis zurückgebracht hatten, nämlich Josua und Kaleb.


106.   Moses wurde verwandelt - ein Typ der wartenden Auferstehungsgemeinde des Alten Testaments, - Neuen Testaments und des Entrückungsleibes. Seht Ihr die "Drei" dort? Ihr müßt diese "Drei" im Auge behalten, beide Linien, die der Gläubigen und die der Ungläubigen. Erinnert Euch, daß Gott ihnen diese Sünde nie verziehen hat. Wie nun kann ER sich ihnen nähern? Wenn es Domen zu Anfang sind, sind sie es auch am Ende. Allein die Auserwählten werden es sehen können. Es wird genau wie zur Zeit St. Martins sein, kurz vor dem dunklen Zeitalter. Er war ein frommer Mann. Viele von Euch haben sicher über St. Martin gelesen. Als wir gingen um die Schriften über St. Martin zu holen, sagte der Priester: "Er war aber nicht anerkannt." Nein, nicht durch sie, aber wohl bei Gott. Der Heilige Geist sagte uns, ihn in das dritte Gemeindezeitalter einzureihen. Seht was für ein frommer Mann er war. Obwohl seine Eltern Heiden und sein Vater Soldat war, war er gerufen und vorherbestimmt. Er mußte dieser Linie nachgehen und ebenfalls Soldat werden. Immer aber hatte er geglaubt, daß da irgendwo ein Gott existierte, denn er war ein Naturmensch und konnte Gott darin erkennen.


107.   Eines Tages kam er an einer Stadt vorbei und sah einen sterbenden Bettler auf der Straße liegen. Es war kalt in jener Nacht und der alte Bettler fragte jemand, ob er etwas zum Zudecken geben könnte, denn er würde in dieser Nacht sterben. Niemand tat es. Martin stand etwas abseits und beobachtete es eine Weile, aber niemand wollte ihm helfen. Martin hatte nur einen Mantel, wenn er nun seinen Mantel dem Bettler gäbe, würde er selbst frieren, denn er war im Dienst. So dachte er bei sich: Damit beiden noch eine Chance zum Leben bleibt, werde ich ihn teilen. Nun nahm er seinen eigenen Mantel, teilte ihn mit seinem Säbel und wickelte den alten Bettler in die eine Hälfte. Die andere Hälfte wickelte er sich selbst um. Jeder der ihn sah sagte, "was für ein komisch aussehender Soldat in einen halben Mantel eingehüllt." Die darauf folgende Nacht, als er vom Dienst befreit in seinem Bett lag und aufwachte, stand Jesus Christus eingehüllt in das halbe Kleidungsstück, worin er den alten Bettler eingehüllt hatte, in seinem Raum. Im selben Augenblick war ihm bewußt: "Was Ihr an einem meiner Geringen tut, das habt Ihr mir getan - meinen Gesalbten."


108.   Die Kirche trieb ihren Spott mit ihm, stieß ihn hinaus und mehr. Aber er war ein Prophet Gottes, was er sagte, geschah. Es waren viele auch in diesem Zeitalter, die ihm glaubten. Doch jetzt will ich Euch zeigen, wie der Teufel täuschen kann. Eines Tages saß St. Martin in seinem Studierzimmer, als ein mächtiger Engel mit einer Krone auf seinem Haupt und goldenen Schuhen und einem goldenen Gürtel um seine Kleidung hereintrat und sagte: "Martin, kennst Du mich? Ich bin Dein Herr und Erlöser. Ich bin der, der Dich erlöst hat. Bete mich an, Martin!" Aber dieser Prophet, sich dessen bewußt, daß irgend etwas nicht richtig war, fuhr fort ihn anzusehen. Er sagte: "Ich bin Dein Erlöser, Jesus Christus. Bete mich an, kennst Du mich nicht, Martin?" Aber Martin fuhr weiter fort ihn anzusehen, währenddessen er die Schrift durch seine Gedanken gehen ließ. Dann sagte Martin: "Satan weiche hinter mich! Du hast eine Krone auf Deinem Haupt, aber das Wort Gottes sagt, daß Seine Heiligen Ihn am Ende der Zeit krönen werden." Wäre das nicht ein Pfingstköder gewesen? Es macht sich immer bezahlt, das Wort zu beachten.


109.   Ein anderes Mal, es war in einem Kloster, wo sich ein alter Heiliger unter einem Haufen junger Mönche befand, von welchen einer sehr empfindlich war. Habt acht darauf, denn es ist ein gutes Gleichnis für die heutige Zeit. Dieser Mönch wollte über den anderen stehen. Er hätte sich gern als Autoritätsperson gesehen, etwas mehr, besser und klüger als der Rest von ihnen. Er wollte anders sein, egal wie. Er war sehr arrogant und somit der "einzigste Kieselstein am Strand" und niemand war ihm gleich. Nun beachtet, was geschah. Er mußte etwas Großes haben, um sich mit der großen Gesellschaft zu vergleichen. Könnt Ihr folgen? So sprach er: "Gott hat mich ebenfalls zu einem Propheten gesetzt." Aber es war bereits ein bestätigter Prophet im Lande und das war St. Martin, der als ein Prophet geboren war,


110.   Aber dieser Junge, ein Mönch von etwa 25 Jahren sagte: "Gott machte mich zu einem Propheten und ich werde es Euch beweisen. Heute Nacht wird mir der Herr ein feines weißes Kleid geben, welches ER mir anziehen wird. Ich werde unter Euch sitzen und Ihr sollt alle zu mir kommen um Befehle entgegen zu nehmen." Nun vergleicht dies mit heute... Ich werde das Haupt der Organisation sein... Ich werde auf Euch achten Ihr übrigen Mönche... Tatsächlich, in jener Nacht, gemäß der Überlieferung St. Martins, erhellte sich das Gebäude von allein... Ihr könnt es selbst nachlesen, es ist wahre Begebenheit. Also das Licht ging an und währenddessen alle anderen Mönche beobachteten, kam der junge Mönch herein. Er hatte ein weißes Kleidungsstück an und stand mitten unter ihnen und sprach: "Seht, was ich Euch gesagt habe."... Es stand im Widerspruch zum Worte. Sie gingen und holten den alten Dekan des Klosters. Er ging für eine Weile auf und ab und sagte: "Sohn, es sieht sehr unwahrscheinlich aus." Er sagte weiter: "Es gibt für uns nur eine Möglichkeit es zu erfahren. Es sieht übernatürlich aus..." Die Pfingstler hätten DIESE RICHTUNG eingeschlagen.


111.   Er aber sagte: "Das Wunder mag echt sein, stimmt aber nicht mit dem Wort überein. Nun, wir haben solch einen Menschen, der gesalbt ist, einen Propheten, namens Martin, komm und stelle Dich vor ihn." Der junge Mönch erwiderte: "Nein, nein, hiermit hat Martin überhaupt nichts zu tun." Da antwortete der Dekan: "Trotzdem wirst Du gehen." Sie ergriffen ihn am Arm um ihn vor Martin zu bringen, und im selben Moment war das Gewand weg. Seht Ihr, es würde wenn möglich die Auserwählten verführen. Jesus sagte: "Meine Schafe, kennen mein Wort." Er sagte: "Hört auf meine Stimme - aber das ist Sein Wort." Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Worte, das durch den Mund Gottes ergeht." Matth. 4, 4. Die Auserwählten wußten dies, einem fremden Worte oder Stimme werden sie nicht folgen. So war es mit diesen Mönchen, sie wollten einer fremden Stimme nicht folgen. Sie wußten, daß Martin da war und daß er der Prophet seines Zeitalters war. Durch das Wort von Gott erwiesen. Er kannte das Wort, das war der Grund, weshalb der junge Mönch nicht zu ihm wollte.


112.   In Matth. 24, 28 sagt Jesus: "Wo das Aas ist, (oder das Wort für die Zeit) da werden sich die Adler sammeln." Wo das Aas ist - das MANNA, das WORT, - dort werden sich die Adler sammeln.


113.   Ich muß mich beeilen, denn ich habe nach der Zeit gesehen und es ist bereits sieben oder acht Minuten nach Zwölf. Ich werde mich wirklich beeilen. Es tut mir leid, daß ich die Leute an der Mithörerzentrale aufhalte, aber das ist mehr wert als Euer Geld. Für mich ist es so. Euer Geld wird vergehen, aber dies nicht, es ist das Wort.


114.   Noch einmal, wo das Aas ist, da sammeln sich die Adler. Wo das Aas ist - wo das Getötete ist - wo das Frischfleisch ist, das Wort der Zeit, dort werden sich die Adler sammeln; und nachdem es verfault ist, werden die Geier hinzuschwärmen. Könnt Ihr sehen was ich meine? Wenn das Töten stattgefunden hat, kommen die Adler hinzu. Aber erst, nachdem es dort liegen bleibt und verfault, kommen die Geier hinzu. Die Adler wollen dann nichts mehr damit zu tun haben. Jesus sagte: "Wo das Aas ist - wo das Manna fällt - In der Nacht wo das Manna fällt, werden sich die Adler versammeln. Es ist das Manna für die bestimmte Zeit. Nachdem es anfängt zu faulen und madig zu werden, dann erst kommen die Geier hinzu. Sie können es bevor es zu faulen anfängt, nicht riechen. Kein Wunder, daß Jesus in Matth. 23, 37 sagt: "Jerusalem, Jerusalem... wie oft wollte ich Deine Kinder sammeln, wie eine Henne ihr Küken. Du tötest die Propheten und steinigst, die zu Dir gesandt sind", - die große Gemeinde - Jerusalem. - Wir sind das Jerusalem, das nicht von der Erde sondern von oben ist, von wo aus das vorherbestimmte Wort ausgegangen ist. - Nicht das alte Jerusalem, das vergänglich ist, sondern das Neue Jerusalem, das unvergänglich ist. Nicht das alte Jerusalem, das von Menschen erbaut wurde, sondern das von Gott erbaute - das Wort von oben, das j e t z t geoffenbart wird.


115.   In Joh. 14, 2 steht: "In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen, ich gehe hin Euch die Stätte zu bereiten..." Der Schöpfer macht die Straßen aus Gold usw., das ist das Jerusalem, das unvergänglich ist. "O, Jerusalem, Jerusalem, wie oft wollte ich..." (Nicht eine dritte Person oder irgend jemand anderes, sondern ICH, wollte brüten über Euch wie eine Henne über ihren Küken, Ihr aber wolltet nicht." Jetzt aber ist Eure Stunde gekommen, wo das Aas ist, da sammeln sich die Adler; aber erst, nachdem das Aas verfault ist, sammeln sich die Bussarde hinzu. Moses war ein Adler! Er gab den Gotteskindern nicht das Übriggebliebene Noahs, sondern er hatte das frische Wort Gottes. "Gott der Herr begegnete mir in der Wüste, bestätigte Sein Wort und sandte mich um Euch herauszurufen." Dann kamen die Betrüger, er aber hatte das Wort für jene Zeit, weil Gott zu Abraham gesagt hatte, zu dem, der die Verheißung hatte, wie im 1. Moses 15 geschrieben steht: "Dein Same soll sich 400 Jahre in einem fremden Lande aufhalten, aber ich werde sie aufsuchen und mit mächtiger Hand herausführen."


116.   Moses sprach: "Jetzt wird der Herr mit mir sprechen und es mir anzeigen. Er hat mir gesagt was ich tun soll und ich werde es Euch wiedersagen. Der "ICH BIN" hat mich gesandt... ICH BIN, nicht ICH WAR, oder ICH WERDE SEIN, sondern, ICH BIN - Gegenwartsbezeichnung, nämlich das Wort gerade für jetzt. Nicht das Wort, das da war oder das Wort das sein wird, sondern das Wort ist - jetzt! ICH BIN, ist das Wort. Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott. ICH BIN - Gott sandte mich als SEINEN Propheten, dies zu bestätigen, daß es wahr ist. ICH BIN die Antwort auf dieses Wort. ER befahl mir hierher zu kommen und es zu tun.


117.   Nachdem Moses nun sein Zeichen vorgeführt hatte, sagte Pharao: "Wir haben viele Jungens in unserer Gruppe die das auch tun können." - Nachahmer - Jesus sagte, daß sich dieses in der letzten Zeit wiederholen würde. Diese Täuscher würden kommen und denselben Anspruch erheben. Denkt aber daran, wer zuerst kam und wer auf dem Worte stand. Moses gab ihnen nicht, was Noah in seiner Zeitepoche hatte. Moses sagte nicht: "Wir werden jetzt eine Arche bauen, weil es das Wort ist und Noah sie einmal gebaut hatte." Nein, Geier aßen davon. Das war das verheißene Wort. Die Botschaft, die er hatte, war von Gott, das unverfälschte, vorherbestimmte Wort Gottes für jene Zeit... Auch Jesus servierte ihnen nicht die Überreste Moses, denn Moses hatte das Wort für seine Zeit, denn er war ein Prophet: Hier aber ist Gott Selbst, ER hat ihnen nie die Überreste Moses serviert. Schaut aber nur einen Augenblick auf die Geier in der Organisation, welche gierig über die Überbleibsel wie Vielfraße herfielen. Wir haben Moses, wir brauchen Dich nicht. Jesus sagte in Joh. 5, 46: "Wenn Ihr Moses geglaubt hättet, dann würdet Ihr mir glauben, denn Moses hat von mir gesprochen." Seht, was ER meint, ist: wo das Aas ist, sammeln sich die Adler, dort wo das Wort frisch geschlachtet wird. Das Wort kam hervor, stand auf, wurde stark und bestätigte sich und ist dann als Speise für die Kinder heraus gegeben worden, weil für Hunderte von Jahren das alte Aas nur liegengeblieben war. Dasselbe haben wir jetzt. Luther hatte eine Botschaft der Buße, aber o. Ihr Haufe Lutheranischer Bussarde. Die Baptisten hatten eine Botschaft, aber o, Ihr Bussard-Baptisten. Die Pfingstler hatten eine Botschaft, es ist nahe daran heimzugehen, aber o, Ihr Bussard-Pfingstler. Wo aber das Aas ist, da werden sich die Adler sammeln.


118.   Beachtet, daß Ihr zur Zeit Luthers, einen Lutheraner nicht mit katholischem Aas speisen konntet, wie Ihr es jetzt könnt. Nein, er mußte Frischfleisch haben, das für jenes Gemeindezeitalter bestimmt war. Späterhin konnte ein Methodist nicht mit der Speise Luthers gespeist werden. Er wollte dieses Aas nicht. Es war verdorben und verfault, weil das Leben heraus und irgendwo anders hineingegangen war. Es ist genau dasselbe, wie mit dem alten Halm der tot ist, aber das Leben schreitet weiter. Genausowenig könnt Ihr die Braut Jesu Christi mit Pfingstkost speisen. Keinesfalls! Ihnen Speise von einer madigen, aufgeblähten Organisation geben? Niemals! Denn die VERHEISSSUNG LAUTET: "Siehe, ich sende Euch Elia den Propheten, ehe da komme der Tag des HERRN, der große und schreckliche..." (Malea. 3, 23.)


119.   Er wird die Herzen der Kinder zu dem Glauben der Väter zurückbringen. Alle Verheißungen, die in der Bibel stehen, werden sich erfüllen, und dort werden sich die Adler sammeln. Wie in Joh. 6, 37 geschrieben steht: "Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir..." Jesus hat es nie versucht, denn als ER kam, fand ER Schwärme von Geiern vor. "Wir haben Moses und das Gesetz", sagten sie. Gewiß, das war auch für damals, als es frisch geschlachtet und ihnen gegeben wurde, gut. Aber Moses, der das Opfer schlachtete und ihnen das Gesetz brachte, sagte im 5. Moses 18, 15: "Einen Propheten wie mich, wird der Herr, Dein Gott, erwecken aus Dir und aus Deinen Brüdern; dem sollt Ihr gehorchen."


120.   Ungefähr 600 verschiedene Verheißungen vom Alten Testament über Jesus, waren schon erfüllt. Viele davon aber erfüllten sich erst in den letzten 7 oder 8 Stunden Seines Lebens. Alle diese Propheten hatten vollkommen gesprochen. Wenn ich heute eine Weissagung, daß irgend etwas von diesem Augenblick an in einem Jahr geschehen würde, gäbe, blieb mir eine Chance von ungefähr 20 Prozent, ob es eintrifft, also richtig oder falsch war. Wenn ich nun aber voraussage wann es passieren soll, wäre meine Chance geringer. Wenn ich aber nun noch den Ort hinzusetzend voraussage, verbleibt eine noch engere Grenzspanne. Würde ich aber noch angeben, bei wem es geschehen soll, dann hätte sich der Grenzkreis, ob es geschieht und wahr ist oder nicht, noch enger gezogen. Aber jetzt war JEDES WORT über den Messias erfüllt, ja sogar auf den Buchstaben, wo ER die Schrift in der Synagoge las, mitten im Satz unterbrechend, wie Luk. 4, 19 und Jes. 61, 2 berichten. Denn der Rest der Verheißung findet mit Seinem zweiten Kommen seine Erfüllung. Amen! - Himmel und Erde werden vergehen, aber Sein Wort nicht! ER war das Wort, das sie damals speiste. Moses hatte ihnen die Wahrheit gebracht, aber immer bleibt etwas, nachdem die Adler gegessen und heimgegangen waren, übrig. Sie bringen jedesmal noch daraus eine Organisation für die Geier hervor. Die Adler warten darauf noch mehr von dem Wort zu bekommen. Sie sagen: "Das Wort sagt es, deshalb muß es geschehen. Gestern hatten wir Karibu, morgen werden wir Schaf essen. Das alte Karibu-Aas ist aufgedunsen, aber heute haben wir Schaf dafür." - Engelsspeise. Die Menschen aßen damals Manna, als sie aber versuchten es für den nächsten Tag aufzubewahren, wurde es schlecht. Seht Ihr wie vollkommen diese Typen sind? Auch die Geier zur Zeit Jesu trieben Teufel aus, - Gesalbte, die noch vom alten Aas essen. Auch in jenen Tagen hatten sie Propheten, denn Kaiphas, der Hohe Priester, weissagte. Die Bibel sagte, er prophezeite, weil er in dem Jahr Hoher Priester war. Er war ein morscher, verfaulter Kadaver, Unkraut und Distel, und saß nun mitten unter dem Weizen. Aber der Geist war auf ihm - der wahre Heilige Geist Gottes war auf ihm zu predigen, zu prophezeien und vorauszusagen, was geschehen würde. Trotzdem kreuzigte er das bestätigte Wort für jene Stunde und lehnte es ab. O, Bruder, wie lange noch müssen wir diese Dinge sagen? Wieviel mehr aus der Schrift benötigen wir noch? Um dies zu beweisen, sagte Jesus in Luk. 11, 20: "So ich aber durch Gottes Finger die Teufel austreibe, so kommt ja das Reich Gottes zu Euch. Wenn ich die Teufel durch den Finger Gottes austreibe, durch wen treiben sie Eure Kinder aus?"


121.   Nun, sie trieben Teufel aus, sie weissagten, aber sie erkannten SEINS, als das Wort der Stunde nicht an. Weshalb nicht? Weil ER bei ihnen nicht angeschlossen war. Nun lest bitte nochmals Matth. 24, 24. Wenn ER durch das Wort Gottes Teufel ausgetrieben hat, (denn ER war das Wort Gottes) durch wen, Ihr Denominationen, treiben sie Eure Kinder aus? Wir wissen, daß allein Gott einen Teufel austreiben kann, weil ein stärkerer, als der in seinem Haus ist, kommen muß ihn herauszutreiben.


122.   In Offb. 17, 8 wird über den Anti-Christen gesprochen, der in der letzten Zeit aufsteht und Zeichen und Wunder bewirkt, um die Bewohner der Erde, Christen und all jene, deren Namen nicht in dem Buche des Lammes seit Grundlegung der Welt geschrieben stehen, zu täuschen. Genauso wie das Leben, das trotz aller veredelter Zitruszweige aus der Wurzel des echten Orangenbaumes kam und weiterhin fortfuhr die Früchte in die Krone des Baumes, über all die konfessionellen Einpropfungen und Zweige hinzubefördern. Denkt an David, welch eine ehrliche und aufrichtige Absicht hatte er, Gottes Arbeit zu tun, und trotzdem war er nicht dazu beauftragt. Jesus sagte, daß diese Gesalbten eine Satzung lehren, deren Auslegung der Schrift von Menschen und nicht das Wort, nämlich Sein bestätigtes Wort, ist. Sie lehren einen historischen Christus, etwas, was einmal war, währenddem doch die Bibel sagt, ER ist der "ICH BIN". ER ist nicht "ich war", oder "ich werde sein", sondern "ICH BIN" gerade jetzt. ER ist das Wort, das fortdauernd lebt. Anfangs war ER im Blatt und danach war ER im Halm, dann war ER in der Hülse, UND JETZT IST ER in dem Korn. Nun, wenn dieses Leben wieder zurückgehen sollte um erneut zu versuchen in jenen Tagen zu leben... Glaubt Ihr wahrhaftig, dieses Leben ginge jemals wieder zurück, nachdem die alte Hülse schon vertrocknet ist, um weiter in ihr zu leben? NIEMALS WIRD ES DAS! Vergleiche hierzu Hebr. 6, 8, wo steht: "Denn es ist unmöglich für die, die einmal erleuchtet waren..." und sie mit dem Worte, als es zu ihnen kam nicht weitergingen... Sie sind tot und dahin! Sie sind Domen und Disteln, die nahe dran sind zu verderben, und deren Ende es ist verbrannt zu werden. Das stimmt. Sie lehren einen historischen Gott und versuchen in der Vergangenheit zu leben, sagend: "aber Wesley sagte doch soundso!" Sie lehnen das verheißene Wort für diese Stunde ab, - das Manna, das sich deutlich und klar als das für die Zeit gegebene ausgewiesen hat und versuchen ihren alten Lutheranischen, Baptisten- und Pfingstwein in unsere neuen Flaschen zu füllen.


123.   Wenn sie diesen "neuen Wein" versuchen in ihre Denominationen zu bringen, ist ihre Torheit offenbar. Sie können es nicht tun, weil er dann explodiert. Sie werden sagen, "wir können es hier einfach nicht haben." Ich wünschte Ihr würdet fortgehen. Ihr setzt doch auch keinen neuen Flicken auf ein altes Kleidungsstück, denn dadurch würdet Ihr den Riß ja nur noch verschlimmern, so sagte Jesus. Ihr könnt doch keinen neuen Wein in alte Flaschen füllen, denn sie würden zerspringen, weil der neue Wein Leben in sich hat.


124.   In Offb. 16, 13-14 zwischen der 6. und 7. Zornesschale, kamen drei unreine Geister wie Frösche aus jemand heraus. Habt Ihr dies beachtet und seid Ihr bereit hierfür? Es ist eine Dreieinigkeit von Geistern! Nun mein Bruder, der Du in der Denomination bist, stehe nicht auf und gehe raus, sondern bleibe still sitzen und höre zu. Wenn Du aus Gott geboren bist, dann wirst Du es tun. - Eine Dreieinigkeit von Fröschen. Der Frosch ist ein Tier, das immer rückwärts schaut. Er sieht nicht in die Richtung in welcher er läuft, sondern dahin, woher er gekommen ist. Woher hat die Dreieinigkeit ihren Ursprung? Erinnert Euch, drei unreine individuelle Geister, habt Ihr es erfaßt? Die zurück schauten auf das Nizäische Konzil, wo die Dreieinigkeitslehre ihren Ursprung fand. Etwas Derartiges steht nicht in der Bibel.


125.   Diese Dreieinigkeit von Fröschen kam aus einer alten Dreieinigkeit hervor, die einer neuen wiederum zur Geburt verhalf. Ihre Mutter war die Dreieinigkeit - der Drache, das Tier und der falsche Prophet. Aber wann sind diese Frösche erschienen, sie waren alle Zeit da, nur noch nicht offenbar, bis zu dem Zeitpunkt zwischen der 6. und 7. Zornesschale, gerade ehe die Siegel geöffnet wurden, um es zu enthüllen. Denn in der Botschaft des siebenten Engels wird das Geheimnis Gottes kundgetan. - All diese Dinge der Dreieinigkeit, sowie: falsche Taufen und alles andere was offenbar geworden ist. Gott möge uns helfen zu sehen, was die Wahrheit ist, und es nicht mit dem Gedanken abzutun, daß es irgend jemand ist, der da etwas hinsagt. Ich verspüre den Geist, der dem, was ich eben gesagt habe, widersteht. Ich spreche nicht von mir selbst, Bruder, ich spreche von dem Engel des Herrn, der im Lager ist.


126.   Beachtet diese Dreieinigkeit:

DER DRACHE. Wißt Ihr wer der Drache war? Es war Rom, der Drache der da kam und sich vor das Weib stellte, um ihr Kind, sobald es geboren würde, zu fressen. Siehe Offb. 12, 4.

DAS TIER. Was bedeutet "Tier" in der Bibel? Eine Kraft!

DER FALSCHE PROPHET. Ein falscher Prophet ist ein falscher Gesalbter.


127.   Wo hatte dieser falsche Prophet (Einzahl) seinen Anfang? Es fing mit dem ersten Papst an und von dort kam die Hure und die Mutter der Dirnen. Eine falsche Dreieinigkeit stand auf, die aber in der Anfangsgemeinde nicht offenbar geworden ist. Aber als die 7 Siegel geöffnet und diese Geheimnisse enthüllt waren, kamen diese drei unreinen Geister, die das Aussehen von Fröschen hatten, heraus und offenbarten sich selbst. Eine Dreieinigkeitslehre wider die Wahrheit. Seht Ihr nun, woher sie kommt und wohin sie zurückgeht? Nämlich zurück in das ökumenische Konzil, denn sie sind sowieso alle Brüder desselben Geistes, so verführend durch Vollbringen von Wundern. Es sind Teufel, die Wunder vollbringen und zu den Göttern dieser Erde gehen, sie so zu verführen in der letzten Zeit, und es wird ihnen gelingen. Was hat die Bibel bezüglich des bösen Geistes gesagt, der sich selbst Gott anbot um nach unten in den Mund dieser Propheten zu gehen und sie dazu veranlassen eine Lüge zu prophezeien, damit Ahab in den Kampf zieht und vernichtet wird. Gott sagte: "Gehe, es soll Dir gelingen." Du wirst sie dazu bekommen es zu glauben. Sie standen von Anfang an nicht auf dem Worte. Gehe, denn Du wirst derjenige sein, dem es gelingt, in dem Du in die falschen Propheten gehst. Denn sie wissen nichts über das Wort, noch sind sie gewillt es zu lernen, weil sie von Anfang an Disteln waren. Die falschen Frösche schauten zurück und sagten: "Nun, Ihr wißt, was da in Nizäa gesagt worden ist..." Ich aber störe mich nicht daran, was in Nizäa gesagt wurde, ich spreche das, was hier vor dem Throne Gottes gesagt wurde. Es dreht sich darum was sein wird und nicht was war. Denn ER ist, der "ICH BIN"!


128.   Nun hört gut zu. Wir sehen es ganz deutlich, nachdem die 7 Siegel, die das Geheimnis offenbarten, enthüllt waren. Was bedeutet "Dreieinigkeit?" Wo wurde es je "Dreieinigkeit" genannt? Wo in der Bibel wird je über das Wort "Dreieinigkeit" gesprochen? Wie können es drei Götter sein? Wie können wir sie anbeten und dann keine Heiden sein? Wie können sie separat sein, wenn ER doch in Joh. 10, 30 sagt: "Ich und mein Vater sind EINS." Oder Joh. 8, 24: "Denn wenn Ihr nicht glaubt, daß ich es bin, werdet Ihr sterben in Euren Sünden." Sünde ist Unglauben! Ihr werdet sterben in Eurem Unglauben. "Wer denkt Ihr, daß ich sei? Von woher meint Ihr, daß ich komme? Kennt Ihr meinen Vater, oder kennt Ihr Seinen Namen? Ich bin die Rose Sarons, der helle Morgenstern..." Könnt Ihr mir sagen, wer ER ist? "Ich bin es, der aus dem brennenden Busch zu Moses sprach. Ich bin der Gott Abrahams, der helle Morgenstern. Ich bin das Alpha und Omega, der Anfang vom Ende. Ich bin die ganze Schöpfung - und Jesus ist MEIN NAME."


129.   So ist es richtig. Es ist keine Dreieinigkeit. Nein, das ist eine falsche Sache. Die sieben Siegel offenbarten diese Geheimnisse, daß sie vollendet werden und machten die verborgene Wahrheit klar, die in all den Jahren, durch alle Gemeindezeitalter und Denominationen versteckt war. Es zeigt, wer die große Hure in Offenbarung 17 wirklich war. Wir wissen, daß sie auch ebenso die Mutter der Dirnen war. Jetzt werdet Ihr sagen, Du hast sie doch mit Geier bezeichnet. Das ist richtig, bedenkt jedoch, daß ein Geier ein Vogel ist. Er ist auch gesalbt zu fliegen. Diese beiden Geister werden so nahe beieinander sein, daß, wenn möglich die Auserwählten verführt würden. Ein Geier ist ebenso groß wie ein Adler. Er kann wie ein Adler fliegen und ist auch gesalbt zu fliegen, zu predigen und zu prophezeien.


130.   Er ist dasselbe wie ein Adler, nur daß er dem Adler in großen Höhen nicht nachfolgen kann. Wenn er versucht, dem Adler nachzufolgen, wird seine Torheit offenbar. O, er kann sagen, ich glaube an Jesus Christus, den Sohn Gottes. Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer Himmels und der Erden und an Jesus Christus seinen Sohn. "Gewiß, sie alle glauben es, aber wie ist es bezüglich damit, daß ER derselbe gestern, heute und in Ewigkeit ist?" (Hebr. 13, 8)


131.   Ein Adler ist ein ganz besonders gestalteter Vogel. Nichts ist ihm gleich auf Erden. Würde ein Bussard versuchen ihm zu folgen, so würde er sich auflösen. Seine Torheit würde ganz gewiß offenbar werden. Er würde platzen, wenn er versuchte neuen Wein in die alten Flaschen zu füllen. Er würde zerspringen, weil sein Leib nicht dafür geschaffen ist, ihn dort oben zu halten. Wenn er in diese große himmlische Sphäre dort oben käme, ohne hierfür geformt zu sein, bestimmt und auserwählt, schon als Adler geboren, so würde er in Stücke zerspringen. Die Federn würden ihm von den Flügeln fallen und er würde auf die Erde stürzen. Er kann auch nicht wie ein Adler sehen. Was nützt es, zu versuchen, große Höhen zu erreichen, wenn Ihr dort oben nicht sehen könnt, wo Ihr Euch befindet. Auch wenn er versuchte zu täuschen, in dieser Höhe würde er so blind werden, daß er nicht wüßte wohin er fliegt. Er kann schreien, rufen, und darin fortfahren, aber bringe ihm das Wort und seine Torheit wird offenbar. Sprich zu ihm über die Taufe auf den Namen Jesu Christi, oder darüber, daß ER derselbe gestern, heute und in Ewigkeit ist, und er würde sagen: "einen Augenblick." Seine Federn würden anfangen auszufallen. Ihr könnt auf und ab springen, weissagen, Teufel austreiben, in Zungen sprechen, jauchzen und so fort, oder auf und ab den Flur entlang laufen, aber versucht nicht, dem Adler dort oben zu folgen oder Eure Torheit wird ganz gewiß offenbar werden. Trotzdem ist er berufen und gesalbt. Er kann fliegen, balancieren, er kann nach oben gehen, aber nur bis zu einer gewissen Grenze. Er kann Unrat essen, aber was er nicht essen kann, ist das Frischfleisch direkt vom Throne. Er ist blind, bearbeitet, und weiß nicht worum es geht. Es ist derselbe Geist. Der Regen, der auf den Weizen fiel, war auch auf ihn gefallen, aber er ist kein Weizen von Anfang an. Er bläht sich auf und sagt: "Solch ein Zeug kann ich nicht annehmen, ich kenne Dr. Jones." In Ordnung, mach nur weiter so, wenn Du möchtest.


132.   Ein Bussard ist weder dazu geboren, noch geschaffen, oder gar vorherbestimmt, ein solcher Vogel zu sein. Er ist vielleicht eine Zitrone an einem Orangenbaum wachsend, aber er kam niemals aus der Wurzel. Er ist etwas, was hinzugefügt worden ist. Wenn sie in ihren Denominationen so hoch gehen, daß sie das vorherbestimmte bestätigte Wort Gottes nicht mehr sehen, wird ihre Torheit offenbar. Sie sagen: "Ach dieses Zeug!" "Lichtschein über dem Haupt", ach Unsinn. Sie sind offenbar geworden. Sie sind nicht dazu geschaffen, so weit vorauszusehen, sie können nur so weit, wie es die Brillengläser der Organisationen zulassen, und darüber hinaus sind sie so blind wie eine Fledermaus. Dann geschieht es, daß ihre Torheit offenbar geworden ist. Aber gerade dort ist es, wo sich die echten Adler niederlassen um zu essen. Jawohl, das ist der Ort, wo die wahren auserwählten Adler sehen, wer ER ist. Wenn er das Wort nicht annehmen kann, wissen sie im selben Augenblick, er ist ein Geier aus der Denomination. Warum kann er nicht auch fliegen? Seht Euch an, was er gegessen hat, darauf kommt es an: Verfaultes und Aas von den Denominationen. Das wird seinen Leib niemals "durchgeistigen" und wird ihm auch keine "Geistige Ausrüstung" oder in anderen Worten, über die Differenzen seiner Denomination hinweghelfen. Er wurde mit verdorbenen Dingen gespeist und daraus ist sein Leib gemacht. Da hinauf, wo das Frischfleisch die Adler hingezogen hat, kann er nicht fliegen.


133.   Dieses wiederum erfüllt Matth. 24, 24. Er ist blind, springt in die Luft, schlägt mit seinen Flügeln, aber es genügt nicht das frische Manna zu erreichen. Er muß das alte Manna, was hier unten auf dem Boden liegt; essen. Die alten toten Hasen, die vor einer Woche, Monat oder vor 40 Jahren die Landstraße entlang gelaufen gekommen sind. Sie sind verseucht! Er kann es essen, darüber hingleiten, krächzend, schreiend und so fort, er kann springen oder fliegen genau wie ein anderer Adler, denn er ist gesalbt, wie jeder andere Vogel. Er ist ein Adlertyp, das wissen wir, aber dem echten Adler kann er nicht folgen.


134.   Ich möchte, daß Ihr Matth. 24, 24 mit 2. Tim. 3, 1-8 vergleicht. Jesus sagte, daß in der letzten Zeit falsche Christusse kommen werden, falsche Propheten, die da Zeichen und Wunder vollbringen werden, genauso wie der EINE wahre, so daß die Auserwählten fast getäuscht werden. Hier kam Paulus direkt nach IHM und sagte, daß in den letzten Tagen religiöse Menschen kommen würden, die eine Form der Gottseligkeit haben werden und aus diesen sind, die die Weiblein gefangen nehmen, welche mit Sünde beladen, von mancherlei Lüsten getrieben werden. Dann wundem sie sich und sagen: "Was nörgelst Du immer an den Frauen herum?" Sie können es einfach nicht sehen, das ist alles. Genau wie Jannes und Jambres Moses widerstanden, so widerstehen diese der Wahrheit, Menschen verderbt in der Gesinnung, unbewehrt hinsichtlich des Glaubens. In Eph. 4, 5 steht: "Nicht irgendein Glaube", aber "der Glaube", EIN Herr, EIN Glaube, EINE Taufe. Ihr könnt nicht "einen Glauben" haben, ohne an "EINEN Gott" zu glauben. Ebenso könnt Ihr nicht zwei Taufen haben, noch eine für den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, sondern nur EINE Taufe, - auf Jesus Christus.


135.   Nun vergleicht Luk. 17, 30 und Maleach. 4, 5 (3, 23): "Genau wie Jannes und Jambres Moses widerstanden, dem gesalbten Wort für die Zeit, so werden diese Männer, nicht "Mann" (Einzahl) sondern "Männer", Gesalbte, der Wahrheit widerstehen.


136.   Offb. 10, 1-7: "An jenem gewissen Tage, wo der Menschensohn offenbart ist." Die Botschaft des siebenten Engels wird die Siegel offenbar machen. Der Engel ist nicht der Menschensohn, aber der Engel, oder auch Botschafter, offenbart den Menschensohn. Könnt Ihr es auseinanderhalten? Das ist es, was Euch so schwierig erscheint. Nicht der Menschensohn SELBST, sondern der siebente Engel, der siebente Botschafter ist es, der der Öffentlichkeit den Menschensohn offenbar macht; weil das Leben die Hülse verlassen hat. Es kann deshalb nicht organisiert werden, weil es zurück ins Korn gegangen ist.


137.   An jenem Tage werden Jannes und Jambres, die Gesalbten, (Scheingläubige und Ungläubige, die formelle Kirche und die Pfingstler) sich gegen das echte Korn auflehnen, aber laßt sie, ihre Torheit wird auch offenbar werden. Versteht Ihr es nun? Offb. 10, 7 sagt, daß in den Tagen, wenn der Ruf des 7. Engels an das siebente Gemeindezeitalter ergeht... (Der Ruf dieses Engels erging, als die Gemeinde sich zusammenschloß, in dem Gemeindezeitalter, zu einer Pfingstorganisation). So war also der Ruf dieses Botschafters eine Zurechtweisung oder ein Verweis an dieses Zeitalter. Genau wie Martin Luther ein Zurechtweiser für jene Zeit und für die Katholiken war, so war es Wesley für die Lutheraner; und die Pfingstler waren es für jene, die im Glauben nachgelassen hatten. Wohin ist das Leben jetzt gegangen? Es ist herausgegangen aus der Organisation. Es ist nicht mehr länger in der Schale, es ist im Korn. Dieses Korn ist ein Ermahner für die Pfingstler. Beachtet, diesen Botschafter... nicht als er begann, sondern als er anfing seine Botschaft zu verkünden... Der erste Zug - Heilung, der zweite Zug - Weissagung, der dritte Zug - Öffnung des Wortes, die Geheimnisse offenbart. Es gibt keinen höheren Befehl als das Wort zu offenbaren, durch Propheten. Die einzige Weise, durch welche ein Prophet bestätigt werden kann, geschieht durch das Wort.


138.   Beachtet, daß der dritte Zug, die Öffnung der sieben Siegel war, um die verborgene Wahrheit, die im Worte versiegelt war, zu offenbaren. Könnt Ihr es jetzt sehen? Es ist an jenem Tage, wenn sich dies anfängt zu erfüllen, daß Jannes und Jambres, die Nachahmer, wieder auftreten werden, genau wie sie es taten als Moses mit dem wahren Worte auftrat. Drei Dinge sind es, die wir noch besprechen wollen, ehe wir schließen. Denkt daran, daß sich drei Dinge schon erfüllt haben und drei Dinge liegen gerade jetzt noch vor Euch.

ERSTENS: Die Welt befindet sich in einem sodomitischen Zustand. Jesus sagte, daß es geschehen würde. Seht auf die Perversität. Unsere Frauen versuchen sich zu benehmen wie Männer, und unsere Männer, wie die Frauen. Weibisch, verdorben, schmutzig, heruntergekommen und vom Teufel besessen, ohne daß sie es wissen.

ZWEITENS: Gemäß der Schrift, ist es jetzt, in dieser Stunde, wo Jannes und Jambres wieder auftreten werden.

DRITTENS: Es ist dieselbe Stunde, wo sich der Menschensohn offenbaren wird. Dort habt Ihr Eure Gläubigen, Scheingläubigen und Ungläubigen.


139.   Dort ist das wahre, bestätigte Wort. Dort ist der Scheingläubige, der es nachahmt, und da ist der Ungläubige, der die ganze Angelegenheit ablehnt. "Aber es soll Liebt sein, zur Abendzeit. Den Weg zur Herrlichkeit, weidet Ihr gewißlich finden." Glaubt Ihr das? Laßt uns unsere Häupter neigen, überall im Land, wo die Botschaft von der Ost- bis zur Westküste geht. Wir versuchen unser Bestes zu tun. "Aber alle die der Vater mir gegeben hat, werden kommen." Ihr werdet heute vielleicht angenommen haben, daß ich von mir gesprochen habe, weil ich diese Botschaft trage. Ich habe nicht mehr damit zu tun, als daß ich eine Stimme bin. Aber es ist der Wille meines Vaters, deshalb verkündige ich es und bin hierzu entschlossen. Nicht ich erschien an dem Fluß dort unten, ich stand lediglich da, als ER erschien. Ich bin nicht der EINE, der diese Dinge vollbringt und diese Dinge voraussagt, die in Vollkommenheit geschehen, ich bin nur einer der nahe ist, wenn ER es tut - oder eine Stimme, die ER benutzt um es zu sagen. Nicht ich bin es, der da etwas weiß, sondern nur weil ich mich IHM ausgeliefert habe, damit ER sprechen konnte.


140.   Nicht der siebente Engel war es, o nein, es war eine Offenbarung des Menschensohnes. Es war nicht der Engel, es war das Geheimnis, das Gott enthüllte. Es ist nicht ein Mann, sondern Gott. Der Engel war nicht der Menschensohn, sondern er war der Botschafter des Menschensohnes. Der Menschensohn ist Christus. ER ist der EINE, von welchem Ihr gespeist werdet. Ihr werdet nicht von einem Mann gespeist, denn sein Wort wird versagen, Ihr aber werdet von dem unfehlbaren "Worte des Leibes", nämlich des Menschensohnes, gespeist.


141.   Wenn Ihr nicht völlig von jedem Wort gespeist worden seid, welches Euch Kraft gibt, über all diese Denominationen und Dinge dieser Welt zu fliegen, so tut es in diesem Augenblick, während wir beten."