"DEN LEIB DES HERRN UNTERSCHEIDEN",

gepr. am 12.08.1959 in Ohio, USA

von Br. William Marrion Branham


001.   Guten Abend, Freunde. Ihr dürft euch setzen. Es ist schön, wiederum heute abend unter diesem Dach zu sein und unter diesen feinen Christenmenschen. Wir erwarten auch heute von Gott, daß Er überschwenglich in reicher Fülle wirkt, mehr als wir's erbitten und denken können. Wir wissen, daß Er eine Realität ist.


002.   Wieviele fühlen, daß sie gestern abend in dem Gottesdienst geheilt wurden? Oh, das ist fein. Heute abend halten wir Ausschau danach, daß der Rest von euch geheilt wird. Ich denke, daß wir Gebetskarten ausgegeben haben. Billy hat keine neuen Karten ausgegeben, denn gestern abend haben wir nicht alle aufrufen können, und es ist möglich, daß einige von diesen noch gern in die Gebetsreihe kommen möchten. Es ist möglich, daß wir sie heute abend ein wenig später für die Reihe mit der Gabe der Unterscheidung aufrufen werden.


003.   Nicht, daß jemand durch die Gabe der Unterscheidung geheilt wird, es bewirkt lediglich, daß die Kranken in die Verfassung versetzt werden, die Heilung, die Jesus bereits für sie erworben hat, anzunehmen. Seht, das Auflegen der Hände ist etwas sehr Gutes, denn es ist gemäß der Schrift, aber es ist nicht ausschließlich die Art, in welcher die Heiden die Heilung empfingen.


004.   In der Bibel war ein Jude, dessen Tochter zu Tode erkrankt war und dann starb. Er sagte zu Jesus: "Meine Tochter liegt krank danieder und ist dem Tode nahe, aber komm und lege deine Hände auf, so wird es wohl werden mit ihr."


005.   Als aber der römische Hauptmann kam, der aus den Heiden stammte, um seines Knechtes willen, der krank war, sagte er: "Ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach kommst; sprich nur ein Wort." Dadurch wurde das Herz Jesu bewegt. Auf ihn brauchte er die Hände nicht zu legen. Er wollte nur, daß der Herr ein Wort spricht.


006.   Seht ihr, ich liebe diese Geschichte, denn der Römer hat begriffen, daß Er ein Mann mit Autorität ist. Wenn er zu einem Manne sagte: "Tu dies", so tat er es. Ebenso erkannte er die gleiche Autorität des Herrn Jesus, denn er wußte, wenn Er einem Manne, der Ihm unterstellt ist, sagt: "Gehe hin" oder "Komm her", so würde er Ihm gehorchen. Er wußte, daß alle Krankheiten und Seuchen dem Herrn Jesus unterstellt waren. Deshalb brauchte Er nicht zu kommen, um dem Knecht die Hände aufzulegen "Sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht leben."


007.   Jesus verwunderte sich und sagte: "Solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden." So will ich sicher hoffen, daß ich solange lebe und den Tag sehe, wo wir Amerikaner diese Art von Glauben haben werden. "Sprich nur ein Wort, Herr, und mein Knecht wird leben." Oh, es wird ein großer Tag sein.


008.   Manchmal, wenn die Salbung so gewaltig ist, komme ich nicht dazu, einen Altarruf zu geben. So wird es jemand von den anderen Brüdern tun. Bruder Sullivan oder irgend ein anderer der Brüder wird dafür Sorge tragen. Jemand mag sagen, daß es uns in der Hauptsache um göttliche Heilung geht. Göttliche Heilung ist zu vergleichen mit jemand, der fischen geht. Er zeigt dem Fisch niemals den Haken, sondern nur den Köder; während er nach seiner Beute schnappt, hat er auch den Haken mit verschluckt. So ist es auch mit göttlicher Heilung. Es bewirkt die Anziehung, denn da durch wird bewiesen und demonstriert, daß ein lebendiger Gott da ist, der an euch interessiert ist. Der Ungläubige sieht es. Sein Auge erblickt es, und schon weiß er, daß ein lebendiger Gott existiert. Und dann kommt er dahin, die Erlösung anzunehmen. Gott nimmt ihn unter Seine Kontrolle und bringt ihn hinein. So ist göttliche Heilung vorwiegend dafür.


009.   [...]


010.   Die Hauptsache jedoch ist, daß die Botschaft herausgegeben wird, denn wir leben in einer Stunde, die später ist als wir es denken. Wir sind am Ende des Zeitalters, und die Gemeinde ist in einer furchtbaren, schrecklichen Verfassung, und wir versuchen nur, den Sonnenschein unter den Menschen zu verbreiten. Nicht, daß wir darauf aus sind, jemanden zu dem zu bekehren, was wir glauben. Wir möchten sie dahin bringen, daß sie enger mit dem Herrn Jesus leben und Ihm glauben. Nicht, daß Glieder von einer Gemeinde zur anderen gezogen werden, sondern daß mehr Glieder zu der Gemeinde hinzugetan werden, ist unser Bemühen.


011.   Nun, ehe wir das Wort öffnen für die Abendbotschaft, welche kurz sein wird, denn wir möchten euch nicht zu lange festhalten, weil viele von außerhalb der Stadt gekommen sind und wieder zurückgehen müssen zur Arbeit, wir werden bis Samstag abend Warten, um euch lange festzuhalten, denn am Sonntag braucht ihr ja erst zu der Morgenandacht bzw. Sonntagsschule um 9:30 Uhr zu gehen. So laßt uns die Häupter zum Gebet beugen:


012.   Herr, wir sind überschwenglich dankbar für die Gelegenheit, daß wir kommen durften, um unsere Häupter vor dem lebendigen Gott zu beugen, und zu wissen, daß uns durch Seinen Heiligen Sohn, dem Herrn Jesus, verheißen wurde, daß wir alles empfangen können, worum wir bitten, wenn wir den Vater bitten im Namen des Herrn Jesus, Seines Sohnes. Wir haben die Gewißheit, daß wir mit Ihm eine Begegnung haben und Gehör vor Ihm finden werden, wenn wir im Namen Jesu kommen. Denn Er sagt: "Was immer ihr den Vater bitten werdet in Meinem Namen, das will Ich euch geben." Wir sind absolut sicher heute abend, daß Er uns hört, und daß wir empfangen, worum wir gebeten haben, denn wir fühlen, daß unser Bitten im Willen Gottes ist. Denn an anderer Stelle wurde gesagt: "Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet, und ihr bittet nicht, weil ihr nicht glaubt" Herr, der Grund, warum wir zusammenkommen, ist, daß wir glauben; und wir glauben, daß Du antworten wirst, denn unsere Gebete sind nicht nur von den Menschen gehört, sondern wir glauben, daß auch Du hörst. Und wir sind sicher, daß Du uns antworten wirst, denn Du hast es verheißen. Wir bitten, daß nur Dein Wille geschehen möge. Laß es heute abend werden, Herr, daß jeder Sünder, der hier ist, der Dich noch nicht als Erlöser kennt, möge dieses der Abend sein, wo etwas geschieht oder gesagt wird, daß er Dich als Erlöser annehmen möge.


013.   Möge denjenigen, die den Heiligen Geist noch nicht empfangen haben, die heute abend danach verlangen und darauf warten, daß die Stunde kommt, wo es ihnen wie Schuppen von den Augen fällt, das Verlangen ihrer Herzen gegeben werden. Oh, Herr, möge der Heilige Geist heute abend jedes Herz erfüllen. Möchte eine solche Kundgebung des Geistes Gottes sein, daß ihre Seelen überwältigt würden, bis alle Zweifel und aller Aberglaube von ihnen genommen werde und der Heilige Geist in ihr Leben kommt, und sie in das Reich Gottes hineinversiegelt.


014.   Herr, gewähre heute abend, daß nicht eine kranke Person in unserer Mitte übrig bleibt, nachdem der Gottesdienst beendet ist. Möge jeder einzelne geheilt sein. Wir möchten auch diejenigen nicht vergessen, die in Krankenhäusern oder eingesperrt und in Gefängnissen sitzen, die Deiner Barmherzigkeit besonders bedürfen. Sei mit ihnen, oh Herr.


015.   Und wenn wir heute abend fortgehen, daß wir sagen könnten wie die Jünger, daß wir heute besondere Dinge gesehen haben. Und mögen unsere Herzen in uns brennen, während wir nach Hause gehen. Wir verlassen uns auf Dich, unser Erlöser, daß Du uns diese Dinge gemäß Deiner Verheißung gewährst, und Deine Verheißung ist immer Dein Wille. Wir bitten es in Jesu Namen. Amen.


016.   Wenn ihr heute abend die Bibel aufschlagen wollt - ich möchte aus der Heiligen Schrift aus 1. Kor. Kapitel 11, beginnend mit dem 23. Vers, lesen:

Denn ich habe es meinerseits von dem Herrn her so überkommen, wie ich es euch auch überliefert habe: Der Herr Jesus, in der Nacht, in der er verraten wurde, nahm er Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: "Dies ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; dies tut zu meinem Gedächtnis!"

Ebenso nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sagte: "Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; dies tut, so oft ihr ihn trinkt, zu meinem Gedächtnis!"

Denn so oft ihr dieses Brot eßt und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

Wer daher in unwürdiger Weise das Brot ißt oder den Kelch des Herrn trinkt, der wird sich am Leibe und am Blute des Herrn versündigen. jedermann prüfe sich also selbst und esse dann erst von dem Brot und trinke von dem Kelch! Denn wer da ißt und trinkt, der zieht sich selbst durch sein Essen und Trinken ein göttliches Strafurteil zu, wenn er den Leib des Herrn nicht unterscheidet.

Denn wer unwürdig ißt und trinkt, ist schuldig am Leibe des Herrn. (Einen Augenblick bitte, habe ich das verkehrt gelesen?)

Denn wer da unwürdig ißt und trinkt, indem er den Leib des Herrn nicht unterscheidet, zieht sich selbst das Verdammungsurteil zu, weil er den Leib des Herrn nicht unterscheidet. (Ich habe über dieser Bibel geweint, und sie hat schon verbrauchte Seiten.)

Nun, mein Thema heute abend ist: "Unterscheidung des Leibes des Herrn."


017.   Nun, unsere ewige Bestimmung ist nicht allein davon abhängig, was wir sehen oder hören, sondern ist vielmehr davon abhängig, in welcher Weise wir unterscheiden, was wir sehen und hören.


018.   Paulus wollte ihnen nicht streitig machen, daß sie das Abendmahl nehmen können. Ihre Handlung war in Ordnung, doch ihre Unterscheidung war verkehrt, denn es ist ein Gebot des Herrn, das Abendmahl zu nehmen. Aber es unwürdig zu nehmen bedeutet, den Leib des Herrn nicht zu unterscheiden, da liegt das Verkehrte.


019.   Diese Christen nahmen das Abendmahl, lebten aber ihr Leben nicht danach. Christentum ist eine Erfahrung und ein Leben. Diese Christen lebten die Art Leben, wie sie wollten, und gaben dadurch ein schlechtes Beispiel für ihr Bekenntnis. Und Paulus sagte: "Deshalb sind viele krank und schwach unter euch, und viele sind schon entschlafen." Sie sind tot, weil sie den Leib des Herrn nicht unterschieden haben.


020.   Wir, die wir uns selbst Christen nennen, haben kein Recht, das Abendmahl zu nehmen, es sei denn, wir leben ein untadeliges Leben vor der Welt. Sonst haben wir kein Recht dazu. Das Abendmahl ist für diejenigen, die als rechtes Vorbild des Christentums leben.


021.   Das Schlimmste in der Welt besteht darin, wenn jemand versucht, etwas nachzuahmen. Davon gibt es heute zuviel in der Welt. Nicht nur sind wir in dieser Zeit desselben Vergehens schuldig geworden, das Paulus den Korinthern in der Gemeinde zur Last legte, sondern wir versuchen auch etwas zu tun, was der Herr geboten hat, ohne die Unterscheidung des Leibes des Herrn zu haben, und der Leib des Herrn besteht aus den wahrhaft Gläubigen. Doch heute tun wir Dinge, ohne überhaupt noch das Wort Gottes zu unterscheiden. Wir sollten die Unterscheidung über alles haben, was wir tun. Es muß am Worte Gottes gemessen werden. Alles, was Christen tun oder sagen, muß am Worte Gottes gemessen werden.


022.   In dieser Zeit haben Menschen vieles abgeändert, und manchmal verlassen sie sich mehr auf das, was eine Gemeinde sagt als auf das, was das Wort sagt. Dadurch glauben sie, daß die Gemeinde mehr Recht hat, unseren Geschmack zu bestimmen, als Gottes Wort. Zum Beispiel folgendes: Wenn die Gemeinde sagt: "Die Tage der Wunder sind vorbei", werden es viele Menschen glauben, denn sie denken, daß die Gemeinde mehr darüber weiß als der Heilige Geist, der das Wort geschrieben hat. Deshalb sind wir nicht imstande, die Dinge Gottes zu unterscheiden.


023.   Jesus sagte: "Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, sonst kann er das Reich Gottes nicht sehen." Mit anderen Worten: Ihr könnt die Dinge des Reiches Gottes nicht unterscheiden noch verstehen, bis ihr wiedergeboren seid!


024.   Wenn Menschen kommen und uns sagen, daß diejenigen, die das Erlebnis der Taufe des Heiligen Geistes empfangen haben, Fanatiker sind oder sie mit einem ungöttlichen Namen, den der Teufel der Gemeinde anhängen will, beschreiben, z.B. daß sie 'Heilige Roller' genannt werden - das ist ein Name, den der Teufel der Gemeinde des lebendigen Gottes angehängt hat.


025.   Sehr oft haben die Menschen nicht die rechte Unterscheidung; sie fürchten sich davor. Wißt ihr nicht, daß unser Herr öffentlich abgelehnt und als von Sinnen bezeichnet wurde? Die Pharisäer, die hohe Kirche, sagten: "Dieser Mensch ist von Sinnen, er hat einen Teufel, er ist irre." Mit diesem Wort sagten sie, daß Er verrückt sei. Und wenn sie Ihn so nannten, wieviel mehr werden sie Seine Jünger so nennen!


026.   Paulus sagte zu Agrippa: "In der Weise, die ihr als Irrlehre bezeichnet, diene ich dem Gott unserer Väter." Ich bin so froh, daß ich heute abend mit Paulus die Hand vereinigen kann! In der Weise, die man Fanatismus nennt in der modernen Kirche, diene ich Gott!


027.   Sie nannten die Gläubigen Irrlehrer, weil sie nicht in rechter Weise den Leib des Herrn unterscheiden konnten - das ist die Gemeinde des lebendigen Gottes.


028.   Auch heute abend wird die Gemeinde als verrückt bezeichnet, weil die Menschen keine Unterscheidung haben! Wenn jemand wieder geboren ist und ihr mir sagt, daß ihr wiedergeboren seid, und wenn ihr nicht glaubt, daß göttliche Heilung eine Verheißung Gottes ist und ebenfalls nicht glaubt, daß die Taufe des Heiligen Geistes heute für das Volk ist, dann muß ich sagen, daß eure Geburt durch einen verkehrten Geist geschehen ist! Denn der Heilige Geist sagte, daß diese Verheißung euch und euren Kindern gelte und allen denen, die noch fern sind, soviele der Herr, unser Gott, herzurufen wird. Andernfalls nehmt ihr es nur an in einer intellektuellen Vorstellung. Menschen nehmen das Wort eines anderen dafür und haben nicht die Unterscheidung. Sie können zwischen richtig und verkehrt nicht unterscheiden.


029.   Seht, in dieser Zeit gibt es soviele intellektuelle Riesen, aber das Volk Gottes bestand nie aus großen Intellektuellen. Die Bibel sagt, daß die Kinder dieser Welt der Finsternis klüger sind als die Kinder des Lichtes. Gott hat Sein Volk mit Schafen verglichen; sie sind nicht klug und intelligent. Er hält sie in der Weise, daß Er sie leiten kann! Wenn ihr versucht, euren eigenen Verstand zu gebrauchen, sperrt ihr Gott sofort aus. Söhne Gottes werden geleitet durch Seinen Geist! Doch es ist eine große intellektuelle Zeit, in der wir leben.


030.   Vor einigen Monaten fand in New York eine Gerichtsverhandlung statt, und zwei Prediger, die sich vor einiger Zeit vom Herrn geleitet fühlten - geringe Männer wie ich, die kaum ihr ABC kennen - der Herr hatte sie geführt, und sie kauften ein gewisses Gebäude, und dort predigten sie das Evangelium ihren gefallenen Brüdern. Dann kam eine große Firma, um dieses Objekt zu kaufen. Alle anderen gaben nach und waren damit einverstanden und verkauften ihren Anteil, bis auf diese beiden Prediger. Sie hatten eine Offenbarung, daß der Herr wollte, daß sie dort verbleiben; so hielten sie ihr Eigentum fest. Jetzt wurden sie vor das Gericht gestellt.


031.   Man nahm einen dieser großen intellektuellen Riesen, den Rechtsanwalt Greenwall. Er bewirkte, daß diese beiden Prediger beschämt wurden. Er hatte seine Worte so korrekt wählen können gemäß seiner Bildung, und in solch einer Weise, daß diese beiden nicht wußten, wie sie ihm antworten könnten, denn er war ein intellektueller Riese - einer der besten Rechtsanwälte New Yorks. Und man brachte diese beiden in eine solche Verwirrung, daß sie nichts zu sagen wußten. Schließlich faßte er zusammen und sagte: "Was habt ihr selbst nun zu sagen?"


032.   Und einer dieser kleinen Prediger stand auf; er hielt die Hand des anderen fest und sagte: "Geehrter Herr, das einzige, was wir wissen, ist, daß der Herr uns gesagt hat, das Gebäude zu übernehmen."


033.   Rechtsanwalt Greenwall sagte: "Hier, hört damit auf! Wir wollen den Herrn in diese Sache nicht mit einbeziehen." Ungefähr zwei Wochen später ist das Flugzeug, in dem sich der Rechtsanwalt Greenwall befand, gestürzt und kam unter eine Brücke; im Wasser kämpfte er noch, aber er starb. Ich frage mich, ob er Gott in dieser Situation dabei haben wollte!


034.   Was war die Ursache? Er hatte den Leib des Herrn nicht unterschieden, denn diese beiden Prediger waren gesalbt durch den Heiligen Geist und hatten den Willen Gottes erkannt. Wir brauchen nicht intellektuelle Riesen zu sein, wir brauchen nur demütige Knechte des Herrn zu sein, die den Leib des Herrn unterscheiden. Mit aller Klugheit, aller Gewandtheit und aller Bildung - was hat es auf sich? Ihr wißt, die Bibel sagt: "Es ist besser für dich, daß ein Mühlstein an deinen Hals gehängt wird und du im Meer ertränkt wirst, da es am tiefsten ist, als daß du einem Meiner Geringsten Anstoß gibst." Ich nehme an, er hatte noch genügend Zeit nachzudenken und den Herrn anzurufen, aber er hat den Leib des Herrn nicht unterschieden.


035.   Manchmal frage ich mich, ob wir intellektuelle Amerikaner genug Unterscheidung haben, um zu beurteilen, was richtig und was falsch ist. Besonders die Jugendgerichte beweisen, daß wir keine rechte Unterscheidung zwischen richtig und verkehrt für unsere Kinder haben. Und doch scheinen sie eine gute psychologische Antwort bereit zu haben, z.B. wie dies: Wenn ein kleiner Junge zu seinem Papa kommt, mit seinen Füßen auf den Boden stampft und kopfschüttelnd ausruft: "Papa, es geht mich nichts an, was du sagst, ich will einen Go-Car!"

Und der Vater sagt: "In Ordnung, Junge, ich werde ihn dir kaufen."

Ihr könnt diesem Vater sagen: "Warum hast du das getan?"

Die Antwort würde sein: "Oh, ich liebe ihn."


036.   Nun, vergiß es nicht, der Junge wird wachsen und zu einem Mann werden; er wird heiraten und selbst eine Familie haben. Gott helfe dieser Frau, die mit einem solchen Jungen leben muß, der in solch einer Weise erzogen wurde, daß er alles bekam, was er wollte - sie können das Rechte vom Verkehrten nicht unterscheiden. Das ist keine Liebe, sondern reine Unwissenheit! Die Bibel hat recht: "Wer seine Rute schont, der haßt seinen Sohn."


037.   Das kleine Mädchen kommt zur Mutter, denn sie will zu der Rock'n-Roll-Veranstaltung. Die Mutter verbietet es ihr, dann heißt es: "Aber Mutter, wie kannst du so grausam zu mir sein." Natürlich, du liebst das Mädchen und läßt es gehen. Es wird unter die Menge der Strolche gehen, die all den Unsinn tun; dann wird es seine Scham und Verlegenheit verlieren, seine Lippen bemalen und euch noch obendrein belügen, daß nichts Unrechtes bei der Sache sei. Gott möge dem Mann Gnade schenken, der ein solches Ding heiratet und zur Frau nimmt. Unterscheidet doch das Rechte vom Verkehrten! Doch wir können nicht einmal das unterscheiden, was uns betrifft.


038.   Manchmal frage ich mich, ob wir überhaupt für unsere eigenen Leibar das Rechte vom Verkehrten unterscheiden können - insbesondere den Leib des Herrn. Doch selbst für unsere eigenen Leiber unterscheiden wir nicht das Rechte vom Verkehrten. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr arbeiten Wissenschaftler in ihren Laboratorien; man entwirft große Plakate und Inserate, um die Leute vor dem Krebs durch Rauchen zu warnen - "Krebs in der Packung". Ungefähr 270.000 Amerikaner werden in diesem Jahr infolge des Rauchens sterben, und doch raucht ihr weiter. Wir haben noch nicht einmal die Unterscheidung für unsere eigenen Leiber, geschweige denn die Unterscheidung des Heiligen Geistes über den Leib des Herrn.


039.   Habt ihr den Bericht gelesen, den dieser Wissenschaftler aufgrund seiner Untersuchung erstellt hat. Er sagte darin, daß Zigaretten nicht nur Krebs verursachen, sondern, daß ihr auch zu 50 Prozent anfälliger für alle anderen Krankheiten seid, und ihr raucht weiter.


040.   Vor einiger Zeit sprach mich eine Frau an, nachdem ich sehr scharf gegen das Rauchen und ähnliche Dinge gesprochen hatte - sie rauchte schon aus Gewohnheit - und sie sagte, indem sie eine kleine Notiz in meine Tasche steckte: "Lies dieses, wenn du nach Hause kommst."


041.   Ich antwortete: "Besten Dank, ich werde es jetzt lesen", nahm es heraus und begann zu lesen.


042.   Sie sagte darin: "Es ist nicht höflich von einem Prediger, daß er auf dem Podium gegen das Rauchen spricht. Damit hast du nichts zu tun."


043.   Ich antwortete: "Es ist meine Pflicht, gegen alles Verkehrte zu sprechen!" Gott helfe einem Prediger, der nicht genügend Unterscheidung für das Rechte hat und über alles, was verkehrt ist. Wenn ein Prediger die Not seines Volkes durch den Heiligen Geist nicht erkennen kann - Gott sagte, daß unsere Leiber ein Tempel des Heiligen Geistes seien. Wer diesen Tempel verdirbt, den wird Gott verderben. Wir müssen dagegen predigen! Das Schlimme ist nur, daß es zu viele Prediger gibt, die selbst rauchen - darin liegt die Ursache. Und deswegen fürchten sie sich, in ihrer Versammlung etwas darüber zu sagen, denn sie wissen, daß sie selbst auch schuldig sind.


044.   Richtig unterscheiden - richtig einteilen. Wenn man Whisky oder sonstigen Alkohol trinkt, sagen sie noch: "Wieso, es ist doch harmlos." In euren Fernsehapparaten, an jeder Aushängetafel sowie in euren Tageszeitungen werden liebliche junge Frauen gezeigt, die Bier trinken. Doch ihr seht nur den Anfang des Trinkens; schaut sie euch nur ein wenig später an! Es füllt und vergiftet ihre Sinne, das Irrewerden nimmt schrecklich zu. Es bewirkt Unmoral unter den Jugendlichen. Sogar in vielen Kirchen von heute predigt und praktiziert man, wie anständig getrunken wird. Ihr wißt, daß es die Wahrheit ist. Auch zu Hause werden die Jugendlichen damit vertraut gemacht, und die Eltern lassen ihre Kinder trinken. Man sagt: "Sie werden sowieso trinken, so lehrt sie, daß sie mäßig trinken." Die Bibel verurteilt es! Es ist nicht recht! Gott helfe einem Mann oder einer Gemeinde, die nicht mehr Unterscheidung hat, die nicht das Rechte vom Verkehrten unterscheiden kann.


045.   Oh, es ist ein furchtbarer Tag, an dem wir leben. Den Leib des Herrn unterscheiden. In unseren Gemeinden und unter denen, die zur Gemeinde gehen in heutiger Zeit ist es eine Schande, wie die Frauen sich benehmen. Viele von ihnen tragen unmoralische Kleidung - diese kurzen Shorts - es ist so sündig! Eine Dame sagte mir - eigentlich haben es mir schon viele seitdem gesagt: "Billy, du solltest lieber aufhören, darüber zu sprechen." Nein, niemals! Auch wenn ich nur noch zu den Pfosten predigen würde, so wollte ich auch ihnen die Wahrheit sagen. Das ist recht, das ist recht! Es ist die Wahrheit. Es ist verkehrt und sündig!


046.   Dann sagte mir eine Dame: "Ich trage keine engen Shorts, sondern lange Hosen."


047.   Ich sagte: "Das ist noch schlimmer! Denn die Bibel sagt: 'Es ist ein Greuel vor Gott, wenn ein Weib Männerkleidung trägt." Auch das ist die Wahrheit. Doch sie wollen sich ein Alibi schaffen und sagen, daß keine vernünftige Kleidung mehr hergestellt wird. außer dieser. Doch es werden immer noch Nähmaschinen gebaut und Stoffe verkauft.


048.   Eine Frau, die sich in solch einer Weise kleidet, wird als schuldig befunden werden und des Ehebruchs am Tage des Gerichtes bezichtigt. Du magst so rein wie eine Lilie deinem Manne oder deinem Freunde gegenüber sein, doch Jesus sagte "Wer immer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, hat in seinem Herzen die Ehe mit ihr gebrochen." Du magst in der Tat nichts Verkehrtes begangen haben, doch wenn du dich auf diese Weise kleidest, hast du dich dem Manne so dargestellt, daß er sich wegen Ehebruchs verantworten muß, und du bist es, die beschuldigt wird! Doch die Gemeinden gestatten all dieses; sie unterscheiden nicht den Leib des Herrn. Wie traurig!


049.   Sie schneiden ihr Haar kurz. Eine Frau, die ihr Haar schneidet, ist dem Manne nicht untertan, sondern entehrt ihr Haupt nach dem Wort des Herrn, und der Mann hätte das Recht, sie zu entlassen, denn sie ist ihm untreu, nicht wahr? Denn der Mann ist das Haupt des Weibes.


050.   Ich weiß, daß dieses rauh ist, doch wir benötigen die Unterscheidung. Wir benötigen die Unterscheidung durch das Wort. Das Wort ist richtig. Nimm das Wort; Gottes Wort hat immer recht.


051.   Wir können nicht nach dem beurteilen, was die Menschen denken, was die Intellektuellen sagen oder was die Psychologen uns erzählen. Wir müssen uns nach dem richten was Gott sagt: "Denn der Mensch lebt nicht vorn Brot allein, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ergeht." "Doch weil man den Leib des Herrn nicht unterscheidet, sind viele krank und schwach, und viele sind entschlafen" - tot, geistlich tot. Die letzte Plage, die Ägypten traf, war Tod. Die letzte Plage, welche die Gemeinde traf, ist geistlicher Tod. Was wir heute benötigen, ist ein geistliches Erwachen - ein geistliches Erwachen zur rechten Unterscheidung.


052.   Diese Menschen mögen aus guter Absicht etwas getan haben. So wie dieser Mann im Süden - der Arzt, der vor einigen Tagen eine Säure aushändigte, wodurch jemand getötet wurde - seine Absicht war gut. Er dachte, das rechte zu tun; doch er hatte eine dürftige Unterscheidung; er hat seine Medizin nicht unterscheiden können.


053.   Wie das kleine Mädchen, das die Straße hinunterging und ein kleines Kätzchen fand, das ganz naß und halb erfroren war. Sie nahm es mit hinein, öffnete den Backofen und trat dieses Kätzchen hinein, damit es warm würde. Ihr Vorhaben war gut, doch ihre Unterscheidung war sehr arm. Wenn man es nicht beachtet hätte, dann wäre das Kätzchen gebacken worden. Das sage ich im Vergleich zu unserer intellektuellen Unterscheidung.


054.   Die Kommunisten sind über uns gekommen; die Welt ist über uns gekommen. Unsere Gemeinden sind zerbrochen; viele haben sich zerteilt und getrennt, weil sie angeblich nicht am Glauben festhielten. Es gab Haarspaltereien über kleine, unscheinbare Lehren; wir jedoch sollten zusammenkommen, Arm in Arm und Herz in Herz, und beten, und fasten und Gott anrufen, bis Er den Heiligen Geist sendet, damit wir geistliche Unterscheidung empfangen.


055.   Die Stunde der Endzeit ist gekommen. Wir sind im Schatten der Wiederkunft des Herrn, doch die Gemeinde erkennt das nicht. Wir leben in einer späteren Stunde als ihr es meint!


056.   Wenn Paulus aufstehen könnte von den Toten und heute abend in Middletown sein könnte - ihr mögt vielleicht von dem brennenden Feuer reden - hätte man ihn jedoch im Gefängnis, ehe der Tag anbrechen würde als einen Mann, der von Sinnen oder wild geworden ist. Denn wenn er, erfüllt mit dem Heiligen Geist, die Dinge ansieht, wie sie ihren Lauf nehmen, und er wüßte, daß die Zeit nahe gerückt ist, es würde eine Erweckung hervorbrechen, oder sie müßten sogar in das Gefängnis kommen, um ihn zu hören, nicht wahr?


057.   Nun, alles was Jesus sagte, muß geschehen, und die Bibel spricht davon, daß in den letzten Tagen gerade vor dem Kommen des Herrn große Zeichen und Wunder auf Erden geschehen werden. Und ihr wißt, daß die Gemeinde so tot ist in ihrer Theologie und aller Art von Schulung und Ansichten und Bildungsprogrammen, bis sie gar nichts mehr unterscheiden kann!


058.   Hat nicht Jesus zu der Gemeinde in Seiner Zeit gesagt "ihr könnt die Gestalt des Himmels wohl unterscheiden, aber die Zeichen der Zeit könnt ihr nicht erkennen, denn wenn ihr Mich erkannt hättet, dann würdet ihr auch Meinen Tag erkennen." Die Stunde der Befreiung der Gemeinde ist gekommen, doch sie können es nicht unterscheiden.


059.   Wir sind so lahm - etwas ist verkehrt. Ich spreche von der ganzen Gemeinde, von allen, die sich selbst Christen nennen. Gott kann anfangen zu bewegen, damit geistliche Dinge geschehen; Menschen werden gerettet und mit Heiligem Geist erfüllt. Doch viele Tausende, die sich Christen nennen, ziehen sich davon zurück und sagen: "Oh, das sind ja heilige Roller." Ihr habt einfach keine geistliche Unterscheidung, denn alles, was der Heilige Geist tut, ist schon in der Bibel geschrieben. Beurteilt alle Dinge nach der Heiligen Schrift.


060.   Nur so können wir erkennen, ob unsere Unterscheidung richtig ist. Wenn die Bibel sagt: "Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit", dann glaube ich es. Wenn die Bibel bzw. Jesus sagt: "Die Werke, die Ich getan habe, werdet auch ihr tun", so glaube ich es. Und wenn die Bibel sagt, daß der Heilige Geist für alle ist in jeder Generation - soviele der Herr, unser Gott, berufen wird - dann glaube ich nicht, daß ein Händedruck diesen Platz ausfüllen kann. Ich glaube, daß es derselbe Heilige Geist ist, der damals fiel, wodurch dieselben Zeichen und Wunder geschehen!


061.   Das beste Zeugnis, daß wir den Heiligen Geist empfangen haben, ist, daß unser Geist mit dem Worte übereinstimmt. Wenn wir uns Christen nennen und sagen, daß wir mit dem Geiste erfüllt sind, daß die Taufe des Heiligen Geistes über uns ausgegossen ist wie über alle Gläubigen in allen Zeitaltern, und wenn unser Geist uns sagen würde, daß es für ein anderes Zeitalter war, dann sind wir verkehrt, nicht wahr?


062.   Wenn die Bibel sagt, daß Jesus Christus derselbe ist gestern, heute und in Ewigkeit; wenn unser Geist sagen würde: "Nein, Er ist tot, Er ist dahingegangen", dann ist etwas verkehrt. Jesus sagte: "Die Werke, die Ich getan habe, werdet auch ihr tun. Denn siehe, Ich bin bei euch allezeit' bis an das Ende der Welt." Wenn unser Geist sich davon zurückzieht, so haben wir nicht den Heiligen Geist! Denn der Heilige Geist wird "Amen" sagen zu jedem Wort, denn Er hat es geschrieben.


063.   Nun, verstandesmäßige Erkenntnis wird euch vom Worte wegziehen, aber der Heilige Geist wird "Amen" zu Seinem eigenen Wort sagen. Gewiß wird Er es. Und Er sucht und hält Ausschau und versucht jemanden zu finden, in dem Er sich selbst entfalten kann. Er sehnt sich danach, jemanden. zu finden.


064.   Denkt nicht, daß ihr Seine Güte ausschöpfen könnt. Könnt ihr euch vorstellen, daß ein kleiner Fisch in der Mitte des Pazifischen Ozeans Angst haben müßte. und sagen würde: "Ich werde lieber sparsam von diesem Wasser trinken, damit es nicht alle wird?" Das wäre genauso töricht als zu denken, daß ihr die Güte Gottes ausschöpfen könntet. Bittet überschwenglich, damit eure Freude vollkommen wird. Glaubt Gott alles, was Er verheißen hat, es gehört euch.


065.   Die Propheten des Alten Testaments - Daniel, oder einer der anderen sagte, daß in den letzten Tagen das Volk, das seinen Gott kennt, große Taten vollführen wird. Das ist eine Verheißung! Wenn ein Intellektueller auf diese Taten sieht, wird er sagen: "Oh, das ist Psychologie, das ist Geistestelepathie; es ist das Werk des Teufels." Doch der Heilige Geist wird zur Antwort geben: "Amen! Das ist die Wahrheit." Rechte Unterscheidung. Es wurde verheißen; Jesus hat es verheißen. Jesus sagte: "Die Werke, die Ich tue, werdet auch ihr tun und noch größere als diese, denn Ich gehe zu Meinem Vater."


066.   Paulus jedoch hat vorausgesagt durch den Heiligen Geist, daß in den letzten Tagen die Gemeinde abfallen würde, Millionen von ihnen. Es wird ein Abfall kommen, denn die Menschen werden hochmütig und dünkelhaft sein und das Vergnügen mehr lieben als Gott. Sie werden sich gegen die Wahrheit auflehnen und falsche Beschuldigungen vorbringen gegen diejenigen, die recht sind. Sie haben nicht die rechte Unterscheidung.


067.   Oh, ihr sagt: "Das sind die Kommunisten." Das sind die sogenannten Christen. Beachtet den nächsten Vers: "Sie haben die Form der Gottseligkeit, aber die Kraft verleugnen sie!" Keine geistliche Unterscheidung. Wenn ihr geistliche Unterscheidung habt und der Heilige Geist auf euch ruht, dann werdet ihr "Amen" sagen zu jeder Verheißung Gottes. Paulus sagte, daß solche Tage kommen werden.


068.   Wir haben sie, sie sind hier. Sie sind über uns gekommen, und wir sehen es; wir hören es von überall, doch was tun wir? Es müßte uns zusammenbringen. Die Bibel sagt, daß wir unsere Versammlungen nicht versäumen sollen, um so mehr, wenn wir den Tag herannahen sehen. Es müßte eine Erweckung nach der anderen sein, damit das Feuer Gottes und die Herrlichkeit in jeder Gemeinde und an jedem Ort offenbar würden. Ein großes Zusammenkommen, wo alle Gemeinden mit einem Herzen und in Übereinstimmung sich versammeln und ihre von Menschen gemachte Theologie vergessen und zu Gott rufen um geistliche Kraft und geistliche Unterscheidung - das ist, was wir in dieser Stunde benötigen.


069.   Ich darf noch dieses sagen, daß Jesus uns einen Tag gegeben hat" die Endzeit zu erkennen. Jesus sagte: "Wie es war in den Tagen Lots bzw. Sodoms, so wird es sein, wenn der Menschensohn wiederkommen wird." Nun, unterscheidet euer Geist es in rechter Weise? "Wie es war in den Tagen Lots..." Vergeßt es nicht, Lots Zeit ist auch ein Typ auf Armerika. Es ist schon bewiesen. Was war die Sünde Sodoms? Es war Perversität, und in diesem unseren Land, Amerika, haben sich die Frauen selbst so degradiert, daß die natürlichen Kräfte der Männer pervers wurden.


070.   Vor einigen Wochen war ich in Los Angeles zu einem christlichen Geschäftsleutetreffen, und in einer der Zeitungen dort fand ich eine Analyse, die besagte, daß die Perversität und Homosexualität um 20 Prozent in dem letzten Jahr gestiegen waren.


071.   Jesus sagte: "Wie es war in den Tagen Sodoms..." Trotz der Polizei sind die Totschläger allezeit unterwegs, und das Leben junger Männer wird ruiniert, indem sie zusammenleben wie Mann und Frau; Frauen leben in gleicher Weise. Perversität! Ihre Sinne sind voller Schmutz, denn sie haben kein geistliches Unterscheidungsvermögen. All dieses ist eine Lust und ein Schmutz, und doch können sie sich selbst aneinander nicht zufriedenstellen. Sie heiraten gar nicht mehr, sie gehen nur miteinander aus, bis Sie sind verdreht! Jesus hat angekündigt, was in den letzten Tagen sein würde, und hier ist es.


072.   Ihr erinnert euch auch, daß in den Tagen Sodoms - und damit stimmen fast alle Prediger und Bibelkundigen überein, sogar Dr. Scofield und viele andere, die meisten Lehrer, Charles Fuller usw., die große Gelehrsamkeit haben - daß Abraham die geistliche Gemeinde repräsentierte; Lot dagegen repräsentierte die natürliche Gemeinde. Er befand sich in Sodom, umgeben von der Sünde, obwohl er Gerechtigkeit in sich hatte, und doch war er damit vermischt. Und erinnert euch, daß zwei geistig verständige Prediger dorthin gingen, um in Sodom zu predigen. Sie taten keine Wunder, schlugen sie lediglich mit Blindheit. Die Predigt vom Kreuz verblendet die Ungläubigen. Das haben auch die großen Versammlungen von Billy Graham und den anderen getan. Es hat sie noch schlimmer gemacht!


073.   Billy Graham bemerkte vor wenigen Wochen, daß er während seiner großen Erweckungsversammlungen in England seine Frau aus dem Park hinausnehmen mußte, weil Männer und Frauen den Sexualakt öffentlich vor dem Publikum ausführten.


074.   Kann daraus Nutzen entstehen? Nicht durch Intelligenz. Es wird der Zorn Gottes mit dem Feuer vom Himmel heruntergerufen werden müssen, um einen Umschwung in der Welt zu bewirken, nicht wahr? Die Menschen schauen aus nach etwas Großem, das kommen soll, und ihr seid bereits am Ende dessen angekommen. Das letzte Zeichen ist der Gemeinde aus den Heiden gegeben worden. Die Juden werden es erst haben, nachdem die Gemeinde entrückt ist; wir sind am Ende des heidnischen Zeitalters.


075.   Abschließend darf ich noch folgendes sagen: Habt ihr beobachtet, welch eine Person zurückblieb, um mit Abraham (der geistlichen Gemeinde) zu sprechen? Er saß mit Seinem Rücken zum Zelt gewandt, als ein Fremdling und sagte: "Wo ist dein Weib Sara?"

Er sagte: "Sie ist im Zelt."

Darauf antwortete Er: "Über's Jahr, um diese Zeit, werde Ich wieder zu dir kommen, dann wird deine Frau Sara einen Sohn haben, gemäß der Verheißung, die Ich dir gab." Und Sara lachte in sich hinein.

Der Engel aber sagte: "WARUM HAT SARA GELACHT?"

Jesus sagte: "Wie es war in den Tagen Sodoms, so wird es sein in den Tagen des Menschensohnes, wenn Er kommt.


076.   Nun, versteht ihr es? Ihr begreift, warum ein Predigtdienst wie dieser nur zu den Leuten des vollen Evangeliums gehen kann. Seht ihr, wohin es gekommen ist? Ich war eine Zeit in der Baptistengemeinde und wurde in der Missionary Baptist Church als Prediger ordiniert. Doch als etwas mein Herz traf, hatte ich die Unterscheidung, daß es das Wort des Herrn war! Gott hat es kundgetan.


077.   Sie sagten mir: "Du wirst ein heiliger Roller werden, Billy. Niemand wird ein solches Zeug anhören."

Ich antwortete: "Wenn Gott mich sendet, so wird Er gemäß Seiner Schrift jemanden haben, der zuhört." Nicht wahr?


078.   Laßt uns den Leib des Herrn unterscheiden und ebenfalls die Zeit erkennen, in der wir leben. Wir werden geistlich sterben, wenn uns das nicht gelingt Wenn das alles wahr ist, dann ist der Heilige Geist mit uns, und wir sehen das letzte Zeichen des Herrn vor Seiner Wiederkunft, dann erinnert euch daran, daß es geschah, ehe Sodom verbrannt wurde! Nur Stunden, bevor das Feuer fiel.


079.   Ich, glaube, daß viele von euch gehört haben, was Chruschtschow vor einigen Tagen den Amerikanern sagte. ihr habt es in euren Tageszeitungen gelesen; hier ist seine Erklärung. Wenn ihr natürliche Unterscheidung habt, werdet ihr das fassen. Er sagte: "Wenn es einen Gott gibt, dann wird Er den Tempel reinigen von euch kapitalistischen Geldwechslern." Ihr seht doch, was das bedeutet, nicht wahr? Und er hat recht. Ein Heide, ein Teufel, ein Nachahmer dieser Art muß die Drohung aussprechen. Und doch schlafen, sündigen und trinken sie weiter; sie ignorieren es einfach und haben keine geistliche Unterscheidung über den Leib des Herrn. Weich ein Tag ist es, an dem wir leben.


080.   Brüder und Schwestern, zu euch meine Geliebten - ich versuche nicht, Partei zu ergreifen, ich sage euch nur die Wahrheit. Ich bin nur verantwortlich für die Bibel, und ich sage euch: Wenn ihr mir als Seinem Propheten und Seinem Knecht glaubt, dann glaubet, daß ich euch die Wahrheit sage. Das Ende ist nahe! Wie nahe, weiß ich nicht; und niemand weiß es. Aber wir wissen, daß wir im Schatten Seines Kommens leben.


081.   Könnt ihr diese Drohungen sehen? Wir begreifen, was sie vorhaben, doch die Nation versucht sich darüber hinwegzusetzen durch Trinken, durch Lachen usw. Doch das geht nicht! Wenn ihr das tut, werdet ihr euch selbst der geistlichen Unterscheidung Gottes berauben und die Handschrift an der Wand nicht sehen. Wir wissen, daß sie da ist. Versucht nicht, euch durch Witzeerzählen, durch Hollywood, durch Fernsehen und all diese anderen Dinge darüber hinwegzusetzen, sondern werdet wahrhaft wiedergeborene Männer und Frauen, die Erkenntnis durch den Heiligen Geist haben und ihren Platz in der Gemeinde finden. Verharrt in der Anbetung und ruft danach; versucht mit allem, was in euch ist, Sünder zu Ihm zu bringen. Ihr wißt: Wenn es Gott ist, wird Er's euch gelingen lassen und es in eure Herzen hineinlegen, und ihr werdet die Unterscheidung haben. Wirket! Sagt nicht einfach: "Ja, ich glaube das, es ist die Wahrheit, das ist gut, Amen", und geht nach Hause, sondern beginnt zu wirken! Ihr habt Unterscheidung. Wirket, solange es Tag ist, denn es kommt die Nacht, wo niemand mehr wirken kann. Wirket, solange die Tür noch offen steht. Wirket, solange noch solche Versammlungen gehalten werden können; bringt eure Angehörigen mit hinein, bringt sie unter das Evangelium. Holt eure Freunde, eure Nachbarn. Der Herr starb auch für diese Menschen, und wir sollten besorgt genug sein um sie und wirken, bis unsere Hände wund sind. Sonst werden wir mit leeren Händen vor Ihm erscheinen.


082.   Wie das kleine Mädchen hier in Kentucky, das kürzlich dort in den Bergen starb. Es war eins von acht Kindern, ungefähr zwölf Jahre alt, ihre Schwestern und Brüder waren faul und wollten nichts tun. Die Mutter lag im Sterben durch die furchtbare Seuche, die Tuberkulose, und dieses kleine Mädchen hat die Wohnung sauber gemacht, kochte, wusch und sorgte noch für die Mutter, während die anderen die Zeit mit Spielen und Schwimmen verbrachten.


083.   Dann aber starb die Mutter, und das kleine Mädchen hat für eine ganze Zeit weitergemacht in dieser Arbeit. Und es hat so gearbeitet und gearbeitet, bis es schließlich auch von einer schrecklichen Krankheit befallen ward, weil es nicht genug zum Essen hatte usw., der Leib dieses Mädchens brach zusammen, es lag im Sterben.


084.   Ein Sonntagsschullehrer kam zu ihr und fragte sie: "Bist du eine Christin?"

Sie antwortete "Ja, bin ich."

Dann fragte er weiter: "Welch einer Denomination gehörst du an?"

Sie antwortete: "Ich gehöre zu keiner Denomination."

Daraufhin er: "Dann sage mir, wie in der Welt wirst du Jesus begegnen? Was willst du Ihm vorzeigen, zu welcher Gemeinde du gehörst?"

Sie antwortete: "Ich werde ihm nur meine Hände zeigen, Er wird verstehen."


085.   Ich denke, das ist es, worauf Er bei uns allen achten wird. Wenn wir diese Versammlungen so vor sich gehen sehen, dann wird Er sich unsere Hände anschauen, um zu sehen, was wir dazu beigetragen haben. Geistliche Unterscheidung - doch sie unterscheiden nicht den Leib des Herrn.


086.   Laßt uns beten. Wenn diese Hände beschäftigt sein sollten, und ihr wißt, daß es sein müßte, wollt ihr sie nicht jetzt zu Gott emporheben und Ihn bitten; diese Hände zu heiligen und in Seinen Dienst zu stellen, während wir beten? Hebt eure Hände empor.


087.   Herr, sieh auf all diese Hände und auch auf die Meinen. Ich möchte als ein abgearbeiteter Soldat kommen, ich möchte nicht mit leeren Händen erscheinen; ich möchte predigen, bis ich sterbe. Ich möchte sie ziehen und bitten, fasten und beten, denn ich weiß, die Schatten der Nacht fallen ein, und die Stunde ist sehr nahe, Herr. Öffne meine Augen, daß ich mehr die Zeichen Deiner Wiederkunft sehe. Entflamme die Herzen dieser Menschen heute abend durch große Wunder, die Du verheißen hast.


088.   Wenn wir die Voraussagen der Welt hören und wie sündige Männer ausrufen, daß sie die Kapitalisten herunterfegen werden, erkennen wir auch, daß sie die Bomben haben, um es ausführen zu können. Es bedarf nur irgendeines Fanatikers, der auf den Knopf drückt. Doch Du, oh Herr, läßt Deine Gnade über uns walten, bis Deine Gemeinde bereit ist. Bereite alle, die heute abend hier sind, Herr, stelle unsere Herzen in Deinen Dienst. Zeige uns Deine Gegenwart, denn wir glauben, daß Du von den Toten auferstanden bist. Unser Geist erkennt, daß Du hier bist als derselbe Jesus, gestern, heute und in Ewigkeit. Du bist hier in der Gestalt des Heiligen Geistes, um durch Deine Gemeinde zu wirken, zu heilen und zu retten. Erhöre uns, Herr, während ich mich selbst und auch diese Leute Dir im Namen Jesu, des Sohnes Gottes, weihe. Amen.


089.   Oh, wie groß ist Seine Barmherzigkeit; wie groß ist Seine Güte! Ich fühle mich richtig ausgewaschen, das alles war auf meinem Herzen. Ich mußte es sagen. Ich hoffe nicht, daß ich meine Brüder aus den Methodisten, Baptisten oder meine pfingstlichen Freunde verletzt habe. Falls es geschah, so war es nicht beabsichtigt. Ich möchte euch nur aufwecken und ein wenig schütteln. Wir sind am Ende und haben nicht die Unterscheidung des Leibes des Herrn, uns abzusondern und im Glauben zu stehen. Wenn es je eine Zeit gab, wo es auf jeden einzelnen von euch ankommt, dann ist es jetzt. Ihr braucht mich, ich brauche euch, Gott braucht uns alle. Laßt uns unsere Herzen und unsere Anstrengungen zusammentun. Laßt uns nicht denken: "Ich gehöre zu den Nazarenern oder zu den Heiligkeitspilgern, zu den Katholiken, Presbyterianern, Pfingstlern", oder was es sonst noch gibt - laß uns Christen sein und den Leib des Herrn unterscheiden sowie einander die Arme ausstrecken, sogar nach den Sündern, um sie in die Herde hineinzubringen. Das ist mein demütiges Gebet.


090.   Der Engel Gottes, der kam, um nach Sodom zu sehen - Er kam, denn Er war verheißen. Erinnert euch, derselbe Engel kam. Jeder weiß, daß es Gott war. Es war nicht der Leib, denn der Leib war aus Staub.


091.   Ich sprach vor nicht langer Zeit mit jemandem darüber, daß es Gott war. "Oh, Bruder Branham", sagte er, "Du glaubst doch nicht, daß der Mann Gott war?"


092.   Ich sagte: "Er war Gott! Abraham sagte es; er nannte ihn ELOHIM, das ist der Allmächtige Gott - Er und zwei Engel.


093.   Darauf erwiderte er: "Nun, meinst du, daß Er in einem Leibe wohnte?"

Ich sagte: "Es ist so leicht. Wir bestehen aus sechzehn Elementen; Gott brauchte nur von allen eine Handvoll zu nehmen und den lebendigen Odem hineinzublasen und zu sagen: 'Gehe hier hinein, Gabriel, und Michael, gehe du dort hinein', und dann schuf Er für sich selbst einen Leib. Und Er sagte: 'Nach allem, was Ich gehört habe, ist Sodom reif. Laßt uns hinuntergehen und uns die Sache selber ansehen.' Abraham und andere hatten bereits gepredigt, jetzt aber wollte der Herr mit den beiden Engeln her unterkommen."


094.   Wohin kamen sie? Zu den Auserwählten. Der eine blieb bei Abraham, und Abraham nannte Ihn ELOHIM - und seht, ob es nicht Gott der Herr, Jehova, war. Er erschien in einem Fleischesleibe. Ihr begreift nicht, was Gott ist - doch Gott vermag alles. Ich bin so froh, diesen Gott zu kennen. Eines Tages mag ich vielleicht nichts anderes mehr sein als Asche, doch Er wird sprechen, und ich werde wieder zum Leben hervorkommen. Er ist Gott.


095.   Meine Frau sagte mir vor nicht langer Zeit: "Billy, du bist ja fast kahlköpfig."

Ich sagte: "Ich habe nicht eines von meinen Haaren verloren."

Sie fragte: "Wo sind sie denn?"

Ich sagte ihr: "Sage mir, wo sie waren, ehe ich sie bekam, und dann werde ich dir sagen, wo sie auf mich warten, damit ich sie wieder bekomme." Nicht wahr? Nicht eines von euren Haaren wird verloren sein. Oh, Gott überwacht alle Dinge. Er wird sagen: "William Branham, komm hervor", und ich werde in Seinem Bilde hervorkommen! Hallelujah! Derselbe Gott ist durch den Heiligen Geist heute abend in unserer Mitte, und Seine übernatürliche Herrlichkeit bestätigt Ihn selbst durch die gleichen natürlichen Zeichen, die Er getan hat!


096.   Wenn ein Weinstock heute Reben trägt, wird er auch morgen Reben tragen. Wenn es ein Weinstock ist, wird er allezeit Reben hervorbringen. Doch in diese Dinge werden wir niemals durch unseren Verstand hineinkommen. Wir müssen durch den Heiligen Geist hineingebracht werden, denn allein dieser Geist ist es der Heilige Geist - der die Frucht in der Gemeinde bewirkt; es ist das Leben Christi in uns.


097.   Derselbe Engel ist hier. Ein Zeugnis, ehe Sodom und Gomorra zerstört wurden - und ehe es jetzt zur Zerstörung kommt.


098.   Nun, laßt uns sehen, wieviele haben Gebetskarten? Hebt eure Hände. Ungefähr vierzig bis fünfzig. Wieviele haben keine Gebetskarten? Hebt ihr auch eure Hände. Nun, mindestens dreimal so viel. In Ordnung: Ich fühle mich geleitet, etwas zu tun. Wir wollen zunächst für diejenigen beten, die keine Gebetskarten haben; für die mit Gebetskarten können wir später beten, doch jetzt möchte ich durch die Unterscheidung mit denen ohne Gebetskarten beten. Hebt wiederum eure Hände, bitte - diejenigen, die krank sind und keine Gebetskarte haben, damit ich eine Übersicht bekomme, um wieviele es geht. In Ordnung.


099.   Hier mußt die Entscheidung fallen. Glaubt ihr, daß ich euch die Wahrheit gesagt habe? Glaubt ihr, daß ihr geistliche Unterscheidung habt, um zu erkennen, daß es die Wahrheit ist? Wir brauchten gar nicht hierher zu kommen; ich bin kein Heiler, ich bin nur ein Mensch, ich bin euer Bruder. Christus ist der Heuer. Wenn wir nur anerkennen möchten, daß Er hier ist.


100.   Nun, was eure Heilung betrifft, wenn Er hier stünde und würde meinen Anzug tragen, könnte Er euch nicht heilen, denn Er hat euch schon geheilt. Er könnte nur beweisen, daß er Christus ist. Wie würdet ihr es wissen? Durch die Frucht des Geistes kennt ihr Ihn. Welch eine Art von Leben brachte Er hervor?


101.   Was hat Er getan, als Er hier war, um zu beweisen, daß Er der Messias ist? Als Er sich dem Petrus, dem Johannes, dem Nathanael usw. zeigte, indem Er ihnen sagte, wer sie sind, woher sie kommen - das war Sein Zeichen den Juden gegenüber. Das war der Abschluß jenes Zeitalters. Eine andere Klasse von Menschen schaute ebenfalls nach Seinem Kommen aus. Damit meine ich die Samariter, welche halb Juden, halb Heiden waren. Er sagte der Frau am Brunnen von ihren Sünden, und sie erkannte Ihn aufgrund dieses Zeichens als den Messias.

Sie sagte: "Wir wissen, wenn der Messias kommt, er wird uns all dieses sagen. Wer aber bist du?"

Er antwortete: "Ich bin's."


102.   Nun, Er ging nicht zu den Heiden, nicht wahr? Denn die Heiden hielten keine Ausschau nach Ihm. Wieviele von euch glauben, daß Gott unendlich ist? Gewiß ist Er unendlich. Dann kann Er nicht etwas hier sagen oder tun und dann auf einer anderen Stelle etwas anderes sagen und tun und gerecht bleiben. Er muß wieder das gleiche tun. Wenn Er einen besseren Plan gehabt hätte, so müßte Er ihn von Anfang an gesagt haben. Wenn Gott angerufen wird, um etwas zu tun, dann wissen wir, daß in Seinem Urteil alles festgelegt ist. Wenn ein Sünder zu Gott kam und Ihn an rief und Gott ihn rettete ohne Verdienst aufgrund seines Glaubens, dann muß Er auch den nächsten Sünder retten, und wiederum den nächsten und den übernächsten Sünder. Er muß es in gleicher Weise tun, sonst hätte Er zuvor etwas nicht richtig gemacht, als Er den ersten Sünder rettete.


103.   Das gleiche muß er in Bezug auf die Heilung tun. Er hat das Werk bereits vollendet. Das einzige, was ihr erkennen müßt, ist, daß es nicht ein Mythos ist - Er ist auch nicht ein historischer Gott, Er ist ein gegenwärtiger Gott - Jesus Christus, derselbe gestern, heute, und derselbe auch in Ewigkeit, gerade jetzt. Glaubt ihr das? Er ist hier. Könnt ihr das erkennen?


104.   Ich möchte jetzt meinen Rücken zur Versammlung wenden. Nun bete ich, daß der Heilige Geist bestätigen möchte, was ich heute abend sagte, am Abschluß dieser Botschaft, daß dieselben Zeichen, von denen Jesus sagte, daß sie zu Sodom gegeben wurden, dieser Generation gegeben werden. "Denn wie es war in den Tagen Sodoms, so wird es sein, wenn der Menschensohn kommen wird." Dann erkennt, welcher Geist hier ist.


105.   [...]

Nun, ich kann nicht sagen, wer ihr seid; Gott aber kennt euch. Zuerst möchte ich die Person finden, die der Heilige Geist mir zeigt.

Jeder einzelne von euch möge nun beten und sagen: "Herr, sei mir gnädig und hilf mir", und sehet, ob Er tun wird, wie Er es versprochen hat.


106.   Ich achte nur auf Sein Zeichen. Wieviele wissen, daß Jesus heute die Feuersäule ist, die dem Volke Israel vorausging? Er sagte: "Ich komme von Gott und gehe zu Gott zurück." Hat Er das gesagt? Und als Paulus auf dem Wege nach Damaskus war und Ihm begegnete, was war Er? Das große Licht, die Feuersäule. Er ist derselbe heute und der Heilige Geist Gottes. Der Leib Jesu sitzt zur Rechten Gottes auf Seinem Thron im Himmel, doch Sein Geist ist hier auf Erden vollendet und bringt Sein Werk zum Abschluß. Und derselbe Geist, der in dem Leib Jesu Christi wohnte, ist derselbe Geist, der in dem Engel war, der nach Sodom und Gomorra kam. Glaubt ihr das? Derselbe, der die Kinder Israel leitete, derselbe Gott.


107.   Jesus war der Fels, der in der Wüste in ihrer Mitte war. Er sagte: "Eure Väter haben Manna gegessen und sind gestorben. Doch wer von dem Brot des Lebens ißt, das von Gott aus dem Himmel herab kommt, wird nicht sterben." Er sagte: "Ich bin das Brot; Ich bin der Felsen."


108.   Man entgegnete Ihm und sagte: "Du willst Abraham gesehen haben und bist noch nicht fünfzig Jahre alt?"

Er antwortete: "Ehe Abraham war, bin Ich."


109.   Wer war der 'Ich bin', dieses brennende Licht im Busch, das zu Moses redete? Er ist derselbe Jesus heute abend. Das ist eine Erklärung, nicht wahr? Ich fordere alle Gläubigen auf, dieses zu glauben.


110.   Diese kleine Dame, die dort sitzt mit der weißen Umrandung an ihrem Hut, hast du eine Gebetskarte? Bist du krank? Sind wir einander fremd? Gott kennt uns beide. Das Licht ist über der Frau - könnt ihr sehen, wie es über ihr kreist? Sie betete, stimmt das? Du hattest keine Chance, hierher zu kommen, aber du hast gebetet. Ich sehe etwas unterhalb einen dunklen Schatten - Tod. Die Frau ist vom Tode überschattet. Sie hat Krebs. Glaubst du, daß Gott dich heilen kann? Krebs an der Brust. Ich sehe, wie ein Arzt es sich ansah. Er hat dir gesagt, daß er versuchen wird zu operieren, du bist für eine Operation vorgesehen. Und ich sehe, wie du von einer Plattform oder etwas ähnlichem heruntergehst. Du bist eine Predigerin - eine Frau, die predigt; das ist "SO SPRICHT DER HERR!" Stimmt das, Frau? Was Er sagte, war das richtig? Stehe auf wenn das stimmt.


111.   Nun, glaubst du weiter - kannst du erkennen, daß er derselbe Jesus ist, der dich berührt hat? Wie das Weib, das damals Sein Gewand berührte - nicht mich, sondern Ihn. Ich kenne die Frau nicht, sie kennt mich nicht, doch Gott kennt uns beide. Gott segne dich, Schwester.


112.   Ich sehe eine Dame in der Vision. Sie betet. Es ist eine junge Frau. Sie sitzt dort. In diesem Fall geht es um ein Baby. Sie hat das Baby nicht ausgetragen, es ist vorzeitig tot geboren worden. Die Frau kommt aus Kentucky, ihr Name ist Martin. Wo bist du, Frau Martin? Du hast ein gelbes Kleid an, das ist wahr. Frau. Stehe zu deinen Füßen, wenn es so ist. Ich kenne die Frau nicht, aber Gott kennt sie. Dort ist sie! Gepriesen sei der Name Gottes, des Herrn! (Bitte vergeßt nicht; daß Bruder Branham sich jeweils mit dem Rücken zu der Menge wendet, wenn er die Offenbarung von Gott empfängt während dieses Heilungsgottesdienstes.)


113.   Direkt hinter ihr sitzt eine Dame, sie hat Hämorrhoiden und ein Leiden in ihrer rechten Seite. Es ist eine gesetzte Frau mit einem dunklen Kleid. Hast du eine Gebetskarte? Nein? Du brauchst auch keine. Glaubst du, daß du jetzt Glauben hast, Ihn zu berühren? Mich hast du nie berührt - Ihn hast du berührt! In Ordnung, erhebe deine Hand, in der du ein Taschentuch hältst, und empfange deine Heilung. Gehe nach Hause und sei gesund in dem Namen Jesu Christi.


114.   Seht her. Dort sitzt eine kleine Dame mit dem bunten Kleid; sie hat ihr Haupt gebeugt, sie betet für ihren Vater. Er hat ein Leberleiden. Glaubst du, daß der Herr ihn heilen wird, Schwester? Glaubst du es, so kannst du es in Empfang nehmen.


115.   Frau, die du neben ihr sitzt, du warst sehr freundlich, sie darauf aufmerksam zu machen. Der Grund besteht darin, weil der Heilige Geist sich zu dir hinüberbewegte. Das stimmt. Du betest für deine Mutter. Du überlegst, wie du sie morgen abend zur Versammlung bringen kannst. Das stimmt. Du brauchst dich nicht zu sorgen. Lege ihr die Hände auf und rufe den Namen des Herrn Jesus an, so wird sie gesund werden, wenn du es nur glaubst.


116.   Ich fordere euch auf zu glauben! Wer ist noch hier, der glauben möchte?


117.   Der du hier vorne sitzt, glaubst du mir, Gottes Prophet zu sein? Ein Prophet ist ein Botschafter für ein Zeitalter. Glaubst du, daß ich Gottes Botschaft habe? Ja? Ich kenne dich nicht, aber Gott kennt dich. Wenn Gott mich deine Schwierigkeiten wissen läßt, wirst du dann deine Heilung annehmen und glauben, daß Er es ist? Du kannst es dann unterscheiden. Wenn du Ihn im Geiste berühren kannst, während ich mit dir rede, dann kannst du deine Heilung empfangen. Wirst du es tun? Du hast eine Schwierigkeit in deiner Brust - eine Verwundung im Gewebe. Und außerdem bist du ein Prediger. Das stimmt. Es ist "SO SPRICHT DER HERR!" Glaube Gott!


118.   Ich wende euch meinen Rücken zu. Betet. Seht, ob es derselbe Engel ist. Seht, ob es derselbe Gott ist, der Seine Verheißung gab, als Er Seinen Rücken dort zum Zelt gewandt hatte. Mögen einige von euch beten, daß Gott der Herr Seinen Engel sendet, um wiederum wie damals zu Sodom zu beweisen, daß das Ende nahegekommen ist.


119.   Oh, Herr, Gott, sende Deinen Engel heute abend und gib die gleiche Unterscheidung, denn es ist eine Verheißung Deines Sohnes; laß es so geschehen.


120.   Ein Frau steht vor mir, sie leidet an einem Kopfkatarrh. Sie ist dort zurück in der Richtung, denn ich fühle den Zug ihres Glaubens. Ihr Name ist Frau Wiley. Wo ist sie? Laßt es sehen. Dort hinten ist sie. Ist das wahr, was gesagt wurde, Frau? In Ordnung. Gehe nach Hause und sei gesund.


121.   Habt Glauben an Gott. Nun, der Rest von euch betet. Laß es kundwerden, oh Herr, daß Du Gott bist.


122.   Wiederum steht eine Frau vor mir, die dort irgendwo in der Versammlung betet, sie hat Komplikationen. Sie trägt ein rot-weiß kariertes Kleid. Ihr Name ist Frau Lake. Wo bist du, Frau Lake? Stehe auf, wo immer du dich befindest. Gott segne dich. Gehe nach Hause und sei gesund. Dein Glaube hat dich gerettet.


123.   Das ist derselbe Jesus! Es ist derselbe Engel! Habt ihr die Unterscheidung, um den Leib des Herrn zu erkennen? Glaubt ihr, daß ich euch die Wahrheit sage? Glaubt ihr es, nachdem Christus dafür Zeugnis abgelegt hat? Wenn ihr es glaubt, so erhebt eure Hände. Wieviele Gläubige sind hier? Bewegt eure Hände hin und her. Dann glaubet mir als dem Propheten Gottes, zweifelt nicht im geringsten. Nehmt die Hände, die ihr zu Gott emporgehoben und legt sie jemandem neben euch auf, und ihr werdet die Herrlichkeit Gottes sehen, denn Er kann alles tun. Ihr könnt den Leib des Herrn unterscheiden; ihr könnt unterscheiden, daß der Heilige Geist hier ist. "Diese Zeichen werden denen folgen, die da glauben: Wenn sie ihre Hände auf die Kranken legen, so wird es besser mit ihnen."


124.   Herr, Gott, Schöpfer Himmels und der Erde, Geber des Ewigen Lebens, bewirke, daß der Satan einen jeden Gläubigen losläßt. Sie haben einander die Hände aufgelegt, und sie glauben. Sie haben Glauben an Gott, und sie glauben, daß Du es tun wirst. Oh, Herr, Deine Worte können nicht versagen, auch Deine Verheißungen nicht, die Du gegeben hast. Deine Verheißung lautet: "Wenn sie ihre Hände auf die Kranken legen, so wird es besser mit ihnen."


125.   Nun, Satan, du widerwärtiger Dämon der Unterdrückung, der du diese Menschen zum Staube hinunterschlägst, ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, dem Sohne des lebendigen Gottes, daß du diese Menschen losläßt. Komm heraus aus ihnen im Namen Jesu Christi!


126.   Nun, während ihr die Hände einander aufgelegt habt, betet das Gebet des Glaubens, und wenn ihr verspürt, daß der Geist Gottes euch die Unterscheidung gibt, daß es die Verheißung Gottes an euch ist - jeder von euch, der verspürt, daß die Kraft Gottes sich in euch bewegt steht zu euren. Füßen und empfanget eure Heilung! Ich gebiete euch im Namen Jesu Christi, daß jeder einzelne von euch, der glaubt, aufsteht und Jesus Christus als persönlichen Heiler aufnimmt. Ihr aus den Rollstühlen, kommt heraus, von den Tragbahren, was immer es sein mag. Steht auf! Glaubet Gott! In dem Namen des Herrn Jesus Christus, seid geheilt! Sie erheben sich aus den Rollstühlen und von den Bahren usw. "Glaube nur, glaube nur, alles ist möglich, oh glaube nur... Jesus ist hier, Jesus ist hier, alles ist möglich, weil Jesus ist hier."