"DIE WIEDERERSTATTUNG DES BRAUTBAUMES",

GEPR. AM 22.04.1962 IN JEFFERSONVILLE, INDIANA

VON

BR. WILLIAM MARRION BRANHAM

 

 

1-1    Danke, Bruder Orman. Gott segne dich. Guten Morgen, Freunde, und es ist ein Vorrecht, wieder zurück zu sein im Tabernakel an diesem feinen Ostermorgen, um die große Auferstehung unseres teuren Herrn und Heilandes Jesus Christus anzubeten.


1-2    Ich möchte sagen, daß ich bestimmt... Von allen Botschaften, die ich je unseren Pastor habe predigen hören, war seine beste heute morgen. Ich bin nach Hause gegangen und habe meiner Frau gesagt: "Liebling, dies ist ein Morgen, wo du etwas verpaßt hast, weil du nicht früh aufgestanden bist." Das war das beste, was ich über die Auferstehung gehört habe in meinem ganzen Leben. Ich habe noch nie etwas besseres über die Auferstehung gehört, als unser Pastor uns heute morgen ausgeteilt hat. Solch eine erstaunliche Botschaft, und alles richtig auf den Punkt. Das zeigt, daß wenn die Salbung einen Menschen erfaßt, was geschieht. Das wirkt dann etwas aus. Und so sind wir glücklich, daß Gott uns diesen wunderbaren Pastor geschenkt hat.

1-3    Und nun, ich möchte jedem einzelnen von euch danken. Wir sind jetzt für eine ziemlich kleine Weile hier gewesen (zu verschiedenen Zeiten, hin und wieder), doch ich gehe jetzt weg in die Felder, wie ihr wißt. Diese Woche gehe ich zu den Cree-Indianern oben in British Columbia, und dann von dort nach Fort St. John, und dann diesen Sommer, so der Herr will, bin ich ganz an der Westküste, oben im Osten und draußen an der Westküste, oben in Anchorage, Alaska, und dort hindurch. Und dann, vielleicht von dort, strecke ich einige Fühler nach Afrika aus und den Rest der Welt für den kommenden Winter. So wird es wahrscheinlich einige Zeit dauern, bevor ich wieder hier zum Tabernakel zurückkehre; mindestens wird es August werden oder irgendwann im Herbst, bevor ich wieder zurückkehren kann.  Und ich möchte euch allen für eure feine Zusammenarbeit danken, für alles, was ihr getan habt. Und es tut uns leid, daß wir nie genug Platz für die Menschen hier haben an diesen Vormittagen. Wir planen jetzt eine Baumaßnahme, wie ihr wißt, ein größeres Gemeindehaus zu bauen für diese Gottesdienste. Und das wird wahrscheinlich nun recht bald losgehen, <daß> sie anfangen, das Gemeindehaus zu bauen.

2-1    Und nun möchte ich auch jedem einzelnen von euch für eure Geschenke danken, Geburtstagskarten, Ostergrußkarten, Geschenke, die ihr Billy gegeben habt, und verschiedenen für mich, Bruder Wood, und vielen anderen. Ich schätze sie alle. Und jeder einzelne kommt und sagt... Ihr wißt nicht, welch eine Anstrengung es <für> jemanden ist, zu kommen und sagen: "Wir möchten Bruder Branham sprechen", "wir möchten deinen Vater sprechen", und so weiter. Und sagt: "Das Blatt ist voll." Ihr wißt nicht, in was für einen Verlegenheitszustand es dich bringt, wenn du nur zu so und so vielen kommen kannst, und das ist alles, was du tun kannst. Ich würde mir wünschen, einfach mit jedem einzelnen eine lange Zeit zu haben und sich hinsetzen zu können. Und ich hoffe, das einmal zu tun. Doch es kann nicht auf dieser Erde sein, denn da sind Menschen, die hier hereinkommen, von der ganzen Welt, von rund um die Welt. Diese Woche waren Menschen von mehreren Nationen hier, ein Gespräch hatten und für welche diese Woche gebetet worden ist, von Nationen rund um die Welt.

2-5    Und wenn es nur unsere kleine lokale Versammlung hier in Jeffersonville wäre, könnte ich gerne zwei oder drei Stunden mit jedem einzelnen verbringen und das Unkraut richtig jäten und sie gehen lassen. Aber seht, während da vielleicht gerade, sagen wir, fünf Anrufe - oder vielleicht zwei Anrufe nur von unserer lokalen Gemeinde sind, gibt es da einhundert oder zweihundert von rund um der Welt, zur gleichen Zeit, wo diese zwei hereinkommen. So sind da eigentlich Tausende, mit denen ich schon gar nirgends in Berührung kommen kann. Und die Anrufe, hier hin zu kommen und dahin zu gehen, von rund um der Welt... Flugtickets werden gesandt und alles mögliche, damit ich kommen und für die Kranken beten soll; aber man kann es nicht tun.

2-7    So sind die Leute enttäuscht; ich würde es auch sein. Aber ich möchte einfach an diesem Ostermorgen, indem ich mein Bekenntnis ablege, sagen, daß ich nicht weiß, was ich damit tun soll. Da sind einfach zu viele, wißt ihr, zu Tausenden und Tausenden von Menschen zu gehen von rund um der Welt. Ich habe meine siebte Reise um gemacht, wie ihr wißt, und ich habe persönlichen Kontakt mit mehr als zehn Millionen Menschen von rund um der Welt. So könnt ihr euch vorstellen, welch ein Druck es auf dir ist.

2-8    Und viele Male treffen uns kleine Belastungen, und ich weiß, euch auch, und kleine Enttäuschungen. Doch denkt an die, welche ich habe, die Enttäuschungen, welche ich habe, wenn kranke Mütter am Telefon sagen: "Oh, Gott... Ach, warte noch einen Moment, Bruder Branham. Herr Jesus, i-i-ich bete, daß Du ihn sendest." Und lege einfach den Hörer auf, von einem zum nächsten, und hier, und hier, und hier, und überall von der Welt. Ihr wißt, wie es ist. Und das ist nicht leicht, wenn am anderen Ende der Leitung jemand mit einem kranken Baby ist, oder einem kranken Ehemann, oder einer sterbenden Frau, welche beten, daß du kommst. Nun könnt ihr euch vorstellen; kein Wunder bin ich ein Neurotiker. Es ist genug, um einen zu machen. Doch ich habe dieses eine getan: anstatt einen Komplex zu bekommen, habe ich versucht, beständig meine Augen auf Golgatha gerichtet zu halten und weiterzugehen, gerade wie Er mich tun haben wollte. Und viele meiner Fehler... Ich bete, daß Gott mir Dinge vergeben wird, wo vielleicht ich zu einem Ort hätte gehen sollen und bin nicht gegangen. Ich bin nur Mensch und Fehlern unterworfen.

3-3 Da wurde heute morgen hier im Hinterhof eine kleine, nette Sache gesagt, als ich vom Sonnenaufgangsgottesdienst herausging. Ich habe einen teuren alten Freund... Er ist wahrscheinlich hier irgendwo; er ist von Chicago, sein Name ist Stewart, Ed Stewart; ich schätze, er ist in seinen Mittsiebzigern oder älter; und er begegnete mir dort draußen. Und er spart seinen Zehnten in Zehn-Cent-Münzen, und er gab mir ein ganzes Paket mit Zehn-Cent-Münzen, ungefähr so groß. Oh, ich weiß nicht... weil sie gehen zu einem ausländischen Missionswerk. Und sein und mein guter Freund, Bruder Skaggs, Leonard Skaggs, von Lowell, Indiana, stand dort, und ich wußte zuvor nicht, daß er ein Freimaurer war. Er hatte ein Abzeichen der Freimaurer an sich, und wir sprachen über die Ordnung der Freimaurer. Und so sagte der alte Bruder Stewart zu mir: "Ich mag dich, Bruder Branham, und würde gerne mit dir sprechen." Entschuldigt diesen Ausdruck, er sagte: "Aber zu dir kann man schwerer gelangen als zu einem türkischen Harem." Jemand sagte zu mir vor kurzem: "Ich bin froh, daß der Herr nicht so schwer zu erreichen ist."

3-5  Nun, ich möchte eigentlich nicht so sein; ich liebe die Menschen. Doch ich stelle mir nur vor... Ich ging nach Hause und erzählte es meiner Frau, und wir saßen am Tisch und lachten darüber, wie schwer es wäre, zu einem türkischen Harem zu gelangen, wißt ihr. Also ich hoffe, es ist nicht ganz so schwierig, Bruder Stewart, wenn du noch hier bist. Doch ich dachte, daß es sicher ein kleiner Spaß war, der uns alle ein wenig zum Lachen bringt. So wünschte ich, daß ich jeden besuchen könnte. Und ich liebe jeden - das ist wahr; ob sie ein Freund oder Feind sind, das ist gleich.

4-2 Und nun begehre ich sicherlich eure Gebete für mich in dieser nahenden Versammlung. Ich gehe unter Indianer. Und ihr wißt, wenn man in Rom ist, muß man ein Römer sein; und wenn man mit Indianern ist, muß man als Indianer leben. Mein Missionarsfreund, der ein Jagdpartner von mir ist, wo ich oben auf dem Alaska-Highway war, ein sehr feiner junger Mann und seine Frau, aus einem netten Heim... Arme waren da angefressen und überall hinter seinen Ohren und so, und ich fragte mich, was mit ihm los war; hatte er einen Ausschlag? Es war von Flöhen und Wanzen, wo und wie er dort draußen zu leben hatte. Und so mußt du gerade mit den Menschen leben, um sie für Christus zu gewinnen. Sie sind Christi Erbteil, es sind Menschen, für die Er gestorben ist, und jemand muß zu ihnen gehen.

4-4   Und der Häuptling war dort bei einer meiner letzten Versammlungen im Norden, und der Heilige Geist in der Versammlung - oder draußen auf einem Zeltplatz, bei dem Lager, Touristenplatz war es, glaube ich - rief seinen Namen und wer er war und was er getan hatte. Oh, das hat den Fall für ihn erledigt. Er wußte, daß Menschen das nicht tun könnten; das muß vom Allmächtigen kommen. So hat jener Häuptling das alles dort oben und unten an jener Küste angefacht. Und wir werden die Versammlungen in einem kleinen Segelschiff machen, hinein zu den Plätzen gehen, wo wir für sie hinkommen können und weiter die Küste auf und ab und zu den anderen, zu den Cree-Indianern, den Vernachlässigten. Viele der Brüder, die große Dienste haben, konnten da nicht hingehen.

4-6  Nun, die Indianer... Dort wird es keinen Pfennig Geld geben; wie ihr wißt, nehme ich nie Opfer in meinen Versammlungen ein; und ich nehme kein Geld; sondern die Gemeinde hier finanziert diese Versammlungen bei den Indianern. Einiges von eurem Zehnten wird dafür verwendet, um diese Botschaft der Erlösung und Befreiung zu jenen armen, ungebildeten Indianern zu bringen. Schließlich sind sie die Amerikaner, wißt ihr. sind wir die Ausländer, wir sind hergekommen und haben es von ihnen genommen. Und wir möchten... Ich kann ihnen ihre Nation nicht zurückgeben, aber ich kann ihnen die Hoffnung in Christus geben, welche uns eines Tages in einem Land brüderlich zusammenbringen wird, wo es kein Kämpfen und kein Land voneinander wegnehmen mehr gibt. Es wird ein Land sein, Platz für alle. Und ich werde dankbar sein, wenn jene Zeit kommt, wenn all meine Lieben gerettet und bereit sind zu jener Zeit.

5-1  Nun, ich sehe viele Freunde, die gerade hier sitzen, während ich spreche. Ich glaube, ich sehe Schwester... Ich komme nicht auf ihren Namen - es war Lee. Stimmt das? Bist du nicht Frau Lee? Deine Tochter hier, die Töchter diejenigen, die geheilt wurden? Das ist sehr fein. Eine davon war im 'Heim des guten Hirten', oder nein... Wie heißt es? 'Schwester von...' Irgendein katholisches Institut... 'Frau des Friedens', das war es. Ich bringe all diese katholischen Namen durcheinander. Und so dort drüben... Und sie hatte einen psychischen, nervlichen Zusammenbruch, und der liebe Herr Jesus, während ich am Fuß ihres Bettes saß, und ihre teure Mutter und der Vater standen nahe, und der Herr Jesus erklärte es als geschehen, beendet. Hier ist sie, es ist alles vorbei. Und natürlich kennen wir Schwester... ist sehr dankbar heute morgen.

5-2    Und ich schaue dort drüben hinaus und sehe Menschen, die vor kurzem mit Krebs im Sterben lagen. Sie krochen hier herein, in Rollstühlen, an Krücken, und hier sind sie, normal und gesund heute morgen. Das ist weltweit. Nicht durch mich, durch Ihn, unseren Herrn, der von den Toten auferstanden ist; Er lebt in alle Ewigkeit. Möge unser Herr immer gelobt und gepriesen sein, ist mein aufrichtiges Gebet. Wollt ihr für mich beten, ihr alle, betet für mich. Nun, ich hänge davon ab. Und wenn ich da hinausgehe... Seht, hier ist zu Hause, es ist nicht all zu schlimm hier herum, aber wenn du dort hinkommst, wo du wirklich auf die Front triffst... Dies ist die Ausbildung.

5-4    Ich hörte gestern, als unsere Gemeinde einen neuen Kombiwagen für mich besorgte, um zu reisen - mein anderer ist so ziemlich am Ende - und so machte ich das Radio an und hörte die Nachrichtensendung. Sie kamen am letzten Abend, von wo Joseph und ich hingegangen waren, um zu beten; und dann kamen wir da herunter von Green's Mill, und ich machte das Radio an. Es war eine Nachrichtensendung, und in dieser Sendung berichteten sie von einem jungen Mann in seiner Ausbildung. Er hatte seine Taschen voller Sand und alles mögliche, mußte seinen Kopf ganz tief halten, und das echte Maschinengewehrfeuer ging gerade über seinen Kopf hinweg, während er durch Stacheldraht und so etwas kroch. Er hatte eine harte Ausbildung.

5-5    Nun, das ist, was wir hier machen. Doch nun, an der Front ist es ganz anders. Seht, das Maschinengewehr ist eingestellt, gerade ausgerichtet auf eine bestimmte Höhe. Aber an der Front könnte höher oder niedriger kommen. Seht ihr, so ist das ein wenig anders dort als was es ist; deshalb müssen wir... Nun, dies hier ist die Ausbildung, aber dort draußen bist du an der Front.

6-1    So werden wir jetzt dem Feind gegenüberstehen. So haben wir hier immer ein kleines Lied gesungen: Wir sind im Kampf. Erinnert sich noch jemand an dieses Lied?

Wir sind im Kampf, o christliche Soldaten,
und Aug' in Aug', in Reih und Glied,
mit glänzender Rüstung und wehenden Fahnen,
streiten 'recht' und 'verkehrt' heut um den Sieg!

   Das stimmt.

Wir sind im Kampf, doch seid nicht müde,
seid stark und in Seiner Macht haltet fest;
Wenn Gott für uns ist, Sein Banner über uns,
dann singen wir das Siegeslied zuletzt!

   Das stimmt.

6-2    Nun, da wären viele Dinge, die ich heute morgen zu sagen hätte, doch ich kürze es ein wenig ab, da die Leute stehen und gedrängt sind. Und sie haben kleine Lautsprecher für draußen und eine kleine Übertragung, glaube ich, so daß jedes Auto <mithören> kann. Das Rundfunksystem läßt uns so und so viele Meter von dem Tabernakel hinausgehen. Und so versuchen wir... Wir schätzen jedermanns Besuch bei uns heute morgen.

6-3 Nun, bevor ich weitergehe, laßt mich dieses sagen... Nun, direkt nach diesem, glaube ich, ist Taufgottesdienst? Doch zuerst ist die Gebetsreihe, wir werden heute morgen für die Kranken beten. Ich denke, wenn Gott kommt, ist es der Beweis, wovon wir reden: Seiner Auferstehung. Lebt Er oder lebt Er nicht? Ist dies nur eine erfundene Geschichte oder ist es die Wahrheit? Sofern Er lebt, hat Er ein Versprechen gegeben: "Ich werde bei euch sein allezeit, auch bis an das Ende der Welt."

6-4    Nun, wenn Er unter uns hier hereinkommt und beweist, daß Er hier ist, dann gibt es kein Vermuten mehr darüber. Seht? Denkt daran, all die Religionen in der Welt haben ihre heiligen Tage und Feiertage und so weiter, aber da gibt es keine davon, die beweisen kann, daß ihr Gründer . Der Tod hat ihn genommen, und das war alles davon; doch unsere, die christliche Religion, unser Gründer ist gestorben und wieder auferstanden.

7-1  Vor kurzem in Mexiko, als ich von der Presse über die Auferstehung des kleinen Babys befragt wurde, welches an jenem Morgen um neun Uhr gestorben war und um halb elf am Abend (halb elf oder fast elf Uhr) wurde es von den Toten auferweckt, gerade dort in den Armen der Mutter an der Plattform, vor Zehntausenden von Menschen. Dreißigtausend kamen zu Christus an jenem Abend, so könnt ihr euch dann vorstellen, was da los war.
   Und der kleine Kerl, ich sah eine Vision vor mir; und sie sagte , was sein kleiner Name war und alles. Die Mutter war ganz hinten dort, konnte keine Gebetskarte bekommen, konnte nicht hereinkommen; aber sie mußte nicht herauf durch die Reihe kommen. So als sie das kleine Baby brachte, es regnete und schüttete...

7-3    Wir meinen, weil wir stehen müssen; denkt einmal an sie. Sie waren um neun Uhr morgens für Gottesdienste dort, die um neun Uhr am Abend angefangen haben, standen in der heißen Sonne und lehnten sich aneinander, um Schatten zu bekommen. Sie standen - nicht saßen - standen. Und so tun sie es in Afrika und verschiedenen Plätzen und Indien, wo eine halbe Million auf einmal sich draußen versammelten.

7-4    Nun, diese kleine Frau konnte nicht einmal eine Gebetskarte bekommen, ungefähr über dreihundert Ordner, die sie zurückhielten, und sie konnte nicht in die Gebetsreihe kommen, und sie stand dort betend für jenes kleine Baby - eine kleine katholische Frau... Und der Heilige Geist rief und sagte: "Sage ihr, es herzubringen."

7-5    Und das kleine Baby, unter einer nassen Decke, seit dem Morgen dort gestanden war; der Arzt hatte es für tot erklärt. Nun, wir haben die Urkunde des Arztes darüber, welche es an jenem Morgen um neun Uhr für tot erklärte, und dann war dies an jenem Abend, fast um Mitternacht. Und ich, nur gemäß dem, was die Vision sagte, ging hin und legte die Hände auf das kleine Baby. Da war es, lebendig. Der Arzt gab Zeugnis.

7-6    Und ich wurde von der Presse befragt. Nichts gegen irgend jemandes Glauben, solange es mit der Bibel ist. Gut, aber der Mann, der mich befragte, war Katholik, und er sagte zu mir: "Glauben Sie, daß unsere Heiligen das tun können?" Ich sagte: "Wenn sie leben." Denn ich weiß, daß die katholische Kirche glaubt, daß man tot sein muß, um ein Heiliger zu sein. Deshalb sagte ich: "Wenn sie leben, ja." Und er sagte: "Oh, man kann doch gar kein Heiliger sein, wenn man nicht tot ist." Ich sagte: "War Paulus ein Heiliger, bevor er starb oder nachdem er starb? An wen schrieb er? An tote Leute, als er sagte: 'An die Heiligen, welche in Ephesus sind...' und 'Den Heiligen, welche an bestimmten Plätzen sind'? Er hätte doch nicht toten Leuten geschrieben, wissen Sie."

8-2    Dann sagte er: "Nun, Sie versuchen, Ihren Fall durch eine Bibel zu beurteilen. Wir sind die Kirche." Ich sagte: "Also gut, mein Herr, in Ordnung." Er sagte: "Wir sind die Kirche." Ich sagte: "Dann laßt uns sehen, wie die Kirche es tut." Und es ist aber nur Christus, der das tun kann; ihr wißt das. Er sagte: "Was ist Ihre Meinung über die katholische Kirche?" Ich sagte: "Ich wünschte, Sie hätten mich das nicht gefragt." Seht? Und er sagte: "Nun, ich möchte es gerne hören." Ich sagte: "Die höchste Form von Spiritismus, die es gibt." Und er sagte: "Spiritismus?" Ich sagte: "Jawohl." Er sagte: "Wie kommen Sie denn darauf?" Ich sagte: "Alles, was sich an die Toten wendet, Gemeinschaft der Heiligen." Seht? Und er sagte: "Nun gut, Sie beten zu Christus, und Er ist auch gestorben." Ich sagte: "Aber Er ist wieder auferstanden." Er ist wieder auferstanden. So das ist die gute Sache, die wir wissen: Er ist wieder auferstanden. Sind wir nicht dankbar? Laßt uns unsere Häupter neigen und Ihm danken, weil Er vom Grab auferstanden ist zu unserer Rechtfertigung.

8-3  Himmlischer Vater, wir sind heute morgen dankbar für Jesus. Und heute im Gedächtnis Seiner großen Auferstehung, an diesem Weihnachtsmorgen, als Er von den Toten auferstand, triumphierte über Tod, Hölle und das Grab. Als Er auf der Erde war, zeigte Er, daß Er über Krankheit, Leiden und alle Arten von Teufeln und Mächten triumphiert hatte. Dann lag der Tod vor Ihm, der große und letzte Feind; und am Ostermorgen bewies Er, daß Er Gott war. Er stand von . Auch der letzte Feind konnte Ihn nicht halten. Das Grab gab Ihn her; die Hölle mußte Ihn herausgeben; der Himmel nahm Ihn auf. O Gott, mögen unsere Herzen Ihn heute empfangen in der Kraft des Heiligen Geistes, daß wir Seine Bevollmächtigten sein können, Seine Beispiele Seiner Knechte hier auf der Erde, während wir pilgern. Gewähre es.

9-1 Segne alle, die hier sind. Und Gott, diese teuren Menschen, die stehen, manche sind hier seit Tagesanbruch eingepfercht, ich bete, himmlischer Vater, daß Du das Übertreffliche, Reichliche, über allem, was wir tun oder erdenken könnten, über ihnen heute ausgießen und ihnen die tiefen Verlangen ihrer Herzen geben wirst. Wofür jeder einzelne heute morgen gekommen ist, laß sie zufriedengestellt zurückgehen. Du hast gesagt, daß Du niemanden wegstoßen wirst, sondern Du wirst ihn füllen mit guten Dingen und ihn mit Freuden hinaussenden. Gewähre es, Herr. Möge Deine Allmacht, möge Dein Heiliger Geist in der Kraft der Auferstehung so mit jedem von uns umgehen, bis unsere Hoffnung auf nichts anderes als Jesu Blut und Gerechtigkeit gebaut ist. Gewähre es, Vater.

9-3  Segne jetzt die Worte, die wir lesen. Wir danken Dir für jene vortreffliche Botschaft heute morgen, als wir früh zur Gemeinde gekommen sind; und daß wir sehen , wie Du unseren Bruder genommen hast - und welch eine Veränderung bei ihm innerhalb einiger Augenblicke - und dieser sterbenden Generation von Menschen, von der wir jetzt ein Teil sind, eine Botschaft überbracht hast. Wie wir Dir dafür danken, Herr. O Gott, unsere Herzen hüpfen vor Freude, wenn wir an diese Dinge denken. Nun, halte ihn gesalbt, Herr, alle Tage hindurch, die vor ihm liegen, Herr, und segne diese kleine Gemeinde. Und hilf mir, Herr, wenn ich gehe, um die Botschaft zu anderen Menschen zu bringen. Und mögen wir zusammen wie eine Person, eine Familie, zusammenhalten und zusammen beten und zusammen leben in heiliger Einheit des Heiligen Geistes, bis Jesus uns in dem Königreich empfängt. Denn wir bitten es in Seinem Namen und zu Seiner Ehre. Amen.

9-5    [Bruder Neville: "Bruder Branham, kann ich Zeit haben, dich zu unterbrechen?"] Natürlich kannst du, Bruder. [Bruder Neville: "Als ein Zeichen unserer Wertschätzung und durch das Werk eines jungen Mannes in unserer Mitte schenken wir dir dieses Bild, Bruder Branham, mit dem vollen Ausdruck unserer Liebe und Wertschätzung."]  Danke, Bruder Neville und dem Tabernakel.  [Bruder Neville: "Der junge Mann war Jerry Steffy, der dieses Bild gemalt hat."] Bruder Jerry Steffy hat dieses Bild gemalt. Gott segne diesen Jungen. Das ist sehr fein, Jerry, wenn du hier bist heute morgen. Es ist zu schlimm, ich wünschte, ich hätte die Mittel, um diesen Jungen als einen Künstler zur Schule gehen zu lassen. Ich glaube, Gott ist in der Kunst. Glaubt ihr nicht auch? Gott ist in der Musik, Gott ist in der Kunst, Gott ist in diesem; und es ist zu schlecht, ein Talent wie dieses zu sehen, das nicht gefördert würde. Je mehr er tut, desto mehr wird es sich entwickeln, und ich bete, daß Gott dich segnen wird, Jerry. Und danke, Bruder Neville und dieser Gemeinde, für dieses feine Bild und für den Vers, der darunter steht. Ich werde ihn ein wenig später lesen.  [Bruder Neville: "Möchtest du, daß ich es vorlese?"]  Bruder Branham: Gut. Bruder Neville wird den Vers lesen. Ich habe schon eine Ahnung, was es sein wird...

[Bruder Neville liest den Vers:
Er ist kein hochgewachsner Mann,
Nicht stolz in seiner Weise;
Er bläst nicht in sein eignes Horn,
Während er geht die tägliche Reise.
Hat kein Verlangen nach Reichtum und Ruhm,
Doch seinen Platz könnt' niemand fülln,
Er ist grad so wie wir ihn mögen,
Unser lieber Bruder Bill.
In aller Treue lehrt er uns
Das unverfälschte Wort.
Nicht überspannt, liebt nicht das Lob,
Folgt einfach unserem Gott.
Seine Rede ist sanft und freundlich,
Die Stimm' erhebt er nicht,
Doch hat er keine andre Wahl,
Wenn er gegen das Falsche spricht.
Sein Wissen bekam er nicht
Aus Schule und Seminar,
Doch er weiß, was wichtig ist
Und ist sicher niemandes Narr.
Sein Wissen ist ewig
Und kommt von oben,
Nur Christus ist sein Bekenntnis,
Nicht Gesetz, doch Liebe will er loben.
In Einfachheit wurde er geboren,
Es wurde nicht bekanntgemacht,
Doch für uns ist er der größte Mann,
der je auf die Erde gebracht.
Wir sehen es als Vorrecht an,
Daß wir als Freund ihn kennen nun.
Wofür er steht, das lieben wir,
Und werden's bis ans Ende tun.
Er sagt, er sei kein Prediger,
Bescheiden wie er ist,
Doch laßt ihn kommen an das Pult,
Dann sieht man's ganz gewiß.
Als Prophet wurd' er vorherbestimmt,
Man sage, was man will,
Gott gab uns Seine Gunst,
Er gab uns Bruder Bill.
Gezeichnet: ... Die kleine Herde.]

10-4    Bruder Branham: Danke, danke euch.... Ich danke für eure Gedanken. Wer hat das gedichtet? [Bruder Neville: "Ich glaube, seine Mutter war es."] Das ist... Ich bin dieser Dinge nicht würdig, das zu sagen; aber das ist mehr für mich als alles Geld in der Welt, seht, zu denken, daß jemand dich als Seinen Knecht ansieht, als Gottes Knecht. Möge ich immer getreu danach leben, ist mein Gebet. Gott segne euch immer. Meine Gedanken werden immer mit euch sein, und ich liebe euch ebenfalls besonders.

11-1  Nun... Oh, wir hätten gerade so viele Dinge; wir könnten einfach den ganzen Tag brauchen, und wir würden gar nie ins Wort hineinkommen. Man sieht so viele feine Dinge. Ich habe eine Vision vom Herrn, daß ich über etwas sprechen werde. Und jemand hatte einen Traum geträumt, der - oh, ich dachte, so hervorragend war, von dem Kommen des Herrn.

12-1  Die kleine Rebekka, meine Tochter dort hinten... Auch wenn ich vor einer Weile ein wenig Spaß über sie gemacht habe: Sie kam heraus mit einer von dieser großen Art von Hüten auf; ich sagte: "Nun, Liebling, es sieht aus wie ein Vogelnest", sagte ich, " steckt alles mögliche darin." Ich sagte: "Geh und nimm ihn ab."  Und dann bekam ich es zurück; innerhalb weniger Minuten bekam ich es zurück. Ihr wißt, die Art, wie sie es mir zeigte, war, wie sie zurückging. Und sie kam herein mit einer riesengroßen Buchmappe unter ihrem Arm. Ich sagte: "Woher kommt denn dieses Ding?" Sie sagte: "Papa", sagte sie, "ich habe große Füße, so glaube ich, werde ich einfach eine große Buchmappe nehmen, um es auszugleichen."  Oh,... Doch sie sagte, daß sie zweimal davon geträumt hat, von ihr und mir, wie wir im Auto fuhren und ich ihr von dem nahen Erscheinen des Herrn erzählte. Derselbe Traum zweimal. Ich warte auf das dritte , vielleicht wird der Herr mir dann zeigen, was es bedeutet.

12-4    Nun, da wären so viele Dinge zu sagen, doch laßt uns jetzt gerade in das Wort hineingehen. Jeder fühlt sich wohl, hoffe ich. Und wenn nicht, bete ich, daß Gott euch wohl fühlen lassen wird, bevor dieser Gottesdienst vorüber ist, daß da keine schwache Person mehr in unserer Mitte heute morgen sein wird, wenn dieser Gottesdienst vorüber ist. Nun, wir müssen daran denken, daß Christus für die Gottlosen gestorben ist, und das waren wir, seht. Das sind wir, und Er starb für uns, damit Er uns erretten konnte.

12-6    Nun, könnt ihr alle herum gut hören? Ganz hinten, könnt ihr alle gut dort hinten hören? Kommt es an dort hinten? Gut. In Ordnung.

12-7    Nun, ich möchte etwas von Seinem Wort lesen. Zuerst möchten wir jetzt das Buch Joel aufschlagen, und ich möchte den ersten Vers lesen, den ersten bis zum vierten Vers, und dann im zweiten Kapitel, den 25. Vers und 1.Mose 20,7.

12-8   Nun, ich schätze wirklich... Nun, wenn ihr müde werdet und rausgehen wollt, macht es ruhig. Doch dies wird meine letzte Botschaft zur Gemeinde sein, zu diesem Teil der Gemeinde, für einige Zeit; und wir erwarten einen Heilungsgottesdienst heute morgen. Und ich möchte, daß diese Botschaft, wenn Gott sie segnet, daß sie tief in unsere Herzen hineinsinkt, damit wir den Sinn davon, was es bedeutet, mitbekommen. Nun, wir sind hier, um auszudrücken, zu sagen die Dinge, die wir glauben, und sie durch die Schrift zu beweisen, daß die Schrift so sagt. Und möge dann Gott es lenken und beweisen, daß es wahr ist, damit es Wirklichkeit wird. Genau wie irgendein... Du sagst: "Dies ist ein Sonnenblumensamen." Pflanze ihn einmal ein und sieh, was er ist; dann geht eine Sonnenblume auf. Das stellt es klar, es war eine Sonnenblume. Seht ihr, das ist alles.

13-2  Nun, und wenn jemand von denen, ... Tauscht hin und wieder die Sitze, damit sich jemand setzen kann, und die anderen stehen auf und warten eine kleine Weile. Und ich werde gerade so kurz sein, wie ich kann.

13-3  Nun, denkt daran, betet für mich. Und seid einfach treu der Gemeinde jetzt, bleibe gerade hier bei der Gemeinde mit Bruder Neville. Und ihr Leute, die uns besuchen, nun gut, kommt gerade zurück und... Nun, ich bin auf diesen Versammlungen und gehe zu ihnen hinaus ohne irgendeinen bestimmten Ruf. Aber ich kann doch nicht einfach herumliegen, die Welt am Sterben ist. Seht ihr? Und Paulus hatte einmal jene Erfahrung: Er ging hinunter in ein anderes Land und dann bekam er einen Mazedonien-Ruf auf dem Weg . Nun, Gott könnte zu jeder Zeit einen Mazedonien-Ruf übermitteln. ich alles absagen, wenn Gott einen Ruf gibt. Ich tue einfach das Beste, was ich kann, gehe zu dieser Ecke und streue Samen aus, und streue hier drüben ein paar Samen aus, und hier drüben ein paar Samen aus. Ich weiß, daß die Vögel des Himmels viel davon aufsammeln, und manche von ersticken und so weiter. Doch da sind vielleicht auch ein paar, die aufgehen werden, wißt ihr, auf gutem Boden. So laßt uns einfach... Den Samen auszustreuen, ist die Hauptsache.

13-6    Eine sehr seltsame Lesung für eine Osterbotschaft: Joel, das 1. Kapitel:

Das Wort des HERRN, das zu Joel, dem Sohn des Petuel, geschah. Hört dies, ihr Ältesten, und nehmt es zu Ohren, alle Bewohner des Landes! Ist solches in euren Tagen geschehen oder in den Tagen eurer Väter? Erzählt euren Kindern davon und eure Kinder ihren Kindern und ihre Kinder der folgenden Generation: Was der Nager übriggelassen hatte, fraß die Heuschrecke; und was die Heuschrecke übriggelassen, fraß der Abfresser; und was der Abfresser übriggelassen, fraß der Vertilger.

   Nun den 25. Vers des 2. Kapitels:

Und ich werde euch die Jahre erstatten, die die Heuschrecke, der Abfresser und der Vertilger und der Nager gefressen haben, mein großes Heer, das ich gegen euch gesandt habe. Und ihr werdet genug essen und satt werden, und werdet den Namen des HERRN, eures Gottes, loben, der Wunderbares an euch getan hat. Und mein Volk soll nie mehr zuschanden werden.


14-2  Im 1.Mose, dem 20. Kapitel von 1.Mose, dem 7. Vers: Ich möchte dieses lesen, um einen Zusammenhang für dieses Thema zu haben, das ich nehmen werde. Ich fange mit dem 6. Vers an, um einen Hintergrund dafür zu bekommen:

Da sprach Gott im Traum zu ihm: Auch ich weiß, daß du in Lauterkeit deines Herzens dies getan hast, und so habe ich selbst dich auch davon abgehalten, gegen mich zu sündigen; darum habe ich dir nicht gestattet, sie zu berühren. Und nun, gib die Frau dem Manne zurück! Denn er ist ein Prophet und wird für dich bitten, daß du am Leben bleibst! Wenn du sie aber nicht zurückgibst, so wisse, daß du gewißlich sterben mußt, du und alles, was dir gehört.

Nun, von diesem nehme ich einen Text heraus - oder vom Lesen dieser Schriftstelle ziehe ich einen Schluß für ein Thema, welches "Wiedererstatten" heißt.

14-4 Nun, nachdem Bruder Neville heute morgen diese bemerkenswerte Botschaft gepredigt hat, bei dem letzten, was er sagte, seine letzten Gedanken waren: "Wiederhergestellt zu sein." Und so gab mir das gerade dort den Einfall: "Wiedererstatten." Nun, ich lief nach Hause und holte mein Wörterbuch und so weiter, und einige Kommentare zur Schrift, und fing an, einiges niederzuschreiben. Und dann nahm ich Webster's Wörterbuch, um die richtige Begriffsbestimmung für 'wiedererstatten' herauszufinden. Wiederzuerstatten bedeutet: wieder dem vorigen Eigentümer geben oder wieder zum vorigen Zustand zurückbringen. Und wir können einen Anspruch geltend machen, wiederhergestellt zu sein. Nun, das ist, was Webster sagt, was das Wort 'wiedererstatten' bedeutet: wieder dem vorigen Eigentümer zurückbringen oder wieder zu einem vorigen Zustand zurückbringen. Und wenn ein Anspruch auf etwas besteht, diese Wiedererstattung zu bewirken, dann kannst du es geltend machen, damit es zurückkommt zu seinem richtigen Platz. Und möge Gott nun die schwachen Worte segnen. Wiederzuerstatten bedeutet: zurückzubringen, oder wiederherzustellen; ein Anspruch kann geltend gemacht werden. Nun, etwas zu seinem rechtmäßigen Eigentümer zurückzubringen, wohin es gehört... Deshalb auf irgendeine Weise ging es von seinem rechtmäßigen Besitzer weg und kann irgendwo umherwandern. Doch wiederzuerstatten ist, es zu demjenigen zurückzubringen, dem es tatsächlich gehört, oder es zu seinem natürlichen Stand zurückzubringen, wo es zuerst war, es in seinen natürlichen Zustand zurückzubringen. Und um das zu tun, haben wir ein Recht, es geltend zu machen - wenn es ein Gesetz gibt - diesen rechtmäßigen Zustand der Wiedererstattung durchzusetzen - wiederzuerstatten.

15-2  Wie wenn jemand irgendein Eigentum gestohlen hat, und sie geben das Eigentum nicht mehr her. Dann kannst du das Gesetz nehmen und zu dieser Person gehen, und das Gesetz zwingt diese Person, dieses Eigentum seinem natürlichen Besitzer zurückzuerstatten, in seinen vorigen oder ersten Zustand. Vollstreckung! O welch ein Thema! Wie gerne hätte ich zwei Tage dafür: durchsetzen. Nun, Bruder Neville hat für uns gepredigt; ich werde nur zu euch sprechen, die Sonntagsschullektion lehren, so daß es weitergeht, hoffe ich, mit dem, was er hatte.

15-4  Durchsetzen! Dann haben wir das Vorrecht, gegenüber Satan die Anrechte durchzusetzen, die Gott uns gegeben hat. Denn Gott hat ein Gesetz, und Sein Wort ist das Gesetz. Und Gott gibt in diesem Wort der Gemeinde bestimmte Ansprüche. Deshalb haben wir ein Recht, diese Ansprüche gegenüber Satan zu fordern und zu sagen: "Gib es zurück!" Und er muß es tun, denn wir können Gottes Bevollmächtigten nehmen, den Heiligen Geist, gerade hinunter gehen auf unsere Knie und sagen: "Es ist So spricht der Herr!" Er muß es herausgeben; das ist alles, denn der Heilige Geist ist da, um ihn dazu zu bringen.

15-6  Das Gesetz des Landes ist durchzusetzen - es ist durch das Land, für das Land. Doch das Gesetz des Geistes Gottes ist, Satan zu zwingen, das herauszugeben, was er unrechtmäßig, betrügerisch von Gott genommen hat. Menschenseelen hat er von Gott genommen, Seelen von Frauen, Kindern; Krankheit des Leibes hat er auf die Leute gelegt, wo Gott sie doch in Seinem Bilde gemacht hat, zu sein wie Er. Und der Gemeinde wurden die rechtmäßigen, gesetzlichen Rechte durch die Bibel gegeben, den Heiligen Geist zu nehmen und dies für sie durchzusetzen.

15-7  Ich glaube, ich habe es erst bei der letzten Versammlung hier erwähnt, ich bin nicht sicher. Aber ein Bruder kam nach Louisville von unten in Georgia und ließ sein Auto dort stehen und jemand hat es gestohlen. Und er hatte seine Kleider, die Kleider seiner Frau und der Kinder . Es war Bruder Evans hier, normalerweise sind sie hier. Sie fahren eintausendfünfhundert Meilen jeden Tag, wenn wir hier Gottesdienst haben, und kommen hier her, um Gottesdienst zu haben. Und der arme war hier mit nichts, und siebenhundert und noch etwas Meilen von zu Hause weg.  Und er wußte nicht, was er tun sollte. Er übergab es der Polizei. Aber sie hatten in Louisville eine große Bande, die Autos gestohlen und diese neu lackiert haben. Und man braucht da nicht einmal eine Eigentumsurkunde haben, um ihn zu verkaufen; sie können dir eine Eigentumsurkunde innerhalb weniger Minuten fertigen für jede Nummer, die man darauf stehen haben möchte.

16-2  Und so hatten sie eine schreckliche Zeit durchzumachen. So gingen wir auf unsere Knie. Seht nun, Jesus hätte das nicht tun müssen, denn Er war das Wort. Nun, wir sind nicht das Wort. Das Wort des Herrn kam zu den Propheten; sie waren nicht das Wort, doch das Wort kam zu ihnen. Aber Jesus war das Wort. Seht? Er mußte nicht beten, Er war Gott Selber. Seht? Doch wir sind Seine Propheten, Seine Knechte, zu denen das Wort des Herrn kommt. Dann wird der Prophet bestätigt, ob es das Wort des Herrn ist oder nicht, dadurch was er sagt, was geschehen wird.

16-3 So haben wir dann hier eine Bibelstelle, daß Jesus sagte: "Wo zwei oder mehr versammelt sind in Meinem Namen und wenn sie übereinkommen, bin Ich mitten unter ihnen. Und wenn sie übereinkommen, irgendeine bestimmte Sache zu berühren, und bitten es, bezweifeln es nicht, so werden sie haben, worum sie gebeten haben; es wird ihnen gegeben werden." Nun, das ist das Gesetz. Nun, derjenige, der hier ist, um dieses Gesetz durchzusetzen, ist der Heilige Geist. Wie ist es mit Leuten, die nicht an den Heiligen Geist glauben und Ihn verwerfen würden? Seht, ihr <würdet> euren eigenen Frieden und Barmherzigkeit verwerfen.

16-5  Nun, wir gingen auf unsere Knie, ungefähr fünf Männer (mit Bruder Fred Sothmann und viele der anderen waren dort) - vier oder fünf Männer. Und wir knieten nieder, und ich brachte diesen Fall vor Gott. Und dann nahm ich das Wort der Verheißung und sandte es hinaus. Der große Heilige Geist, als Er das Wort nahm, um dem Ruf nachzukommen, brach eine Vision herein, und ich sah einen Mann in Richtung Bowling Green, Kentucky, fahren, mit einem gelben Hemd an, der dieses Auto fuhr. Der Heilige Geist kam auf ihn, machte ihm ein schlechtes Gewissen, und er drehte um (ungefähr den halben Weg). Ich sah ihn zurückkommen und dieses Auto in einer bestimmten Straße parken, hier drüben über dem Fluß. Und ich stand auf und sagte den Brüdern: So spricht der Herr! Und als sie aufbrachen, gingen sie auf die Straße, und dort war das Auto abgestellt, halb leer mit Benzin, der Tank halb voll, seit er vollgetankt wurde, gerade soviel , um den halben Weg nach Bowling Green und zurück zu bringen. Nun, jene Männer sitzen gerade hier heute morgen als Zeugen. Was ist es? Darauf bestehen. "Gib es zurück." Seht, das ist es. Darum geht es. "Erstatte es zurück. Bring es zurück zu seinem richtigen Eigentümer."

17-2 Und wenn Satan dich des Vorrechts beraubt hat, ein Sohn oder eine Tochter Gottes zu sein, haben wir ein Recht heute morgen durch den Heiligen Geist, den Anspruch Gottes durchzusetzen: "Bring sie zurück." Wenn er dich angefochten hat und dich krank gemacht hat, haben wir ein Recht vor Gott, die Gesetze Gottes durchzusetzen: "Durch Seine Striemen sind wir geheilt." Amen. Bring ihn zurück; laß ihn los! Du willst ihn hinunter in den Tod nehmen, wir beanspruchen ihn. Bring ihn zurück! Nun, das ist der Vollzug. Es wieder zu seinem natürlichen Zustand zurückzuerstatten. Ein Mann ist krank, Baby ist krank, Frau ist krank, sie sind außerhalb ihres natürlichen Zustandes. Dann haben wir ein Recht, unseren Anspruch durchzusetzen - nicht unseren Anspruch, es ist unser Anspruch, weil Gott ihn uns gegeben hat: "Durch Seine Striemen sind wir geheilt worden. Er wurde wegen unserer Übertretungen verwundet, durch Seine Striemen sind wir geheilt worden." Nun, wir haben ein Recht, dieses Gesetz geltend zu machen. Und der Gesetzgeber, der Heilige Geist Selbst, ist hier, der Bevollmächtigte Gottes, um dafür zu sorgen, daß es in dieser Weise geschieht. Amen! Nun, die einzige Weise, daß Er wirken kann, ist, wenn du Ihn wirken läßt. Siehst du, du mußt es glauben.

17-7 Da ist ein Gesetz... Oh, wenn ich nur zu meinem Thema kommen würde! Es gibt ein Gesetz, da ist ein Gesetz für alles gegeben worden. Ihr wißt, ein Fisch hat ein Gesetz. Und jener Fisch kann hier im Wasser stehen, und er hat ein Gesetz in sich. Wenn er sich einfach diesem Gesetz, welches in ihm ist, überläßt, kann er senkrecht auf den Meeresgrund sinken. Das stört ihn kein bißchen, es zerbricht keine einzige Zelle. Probiere du es einmal aus. Dieses Gesetz ist nicht in dir. Du kannst es nicht tun, aber der Fisch kann es. Er läßt aus sich die Luft heraus, in solch einer Weise, damit da nichts in ihm ist, das ihn platzen ließe. Und er ist so gemacht, er weiß es, und er kann dieses Gesetz durchsetzen, ihn senkrecht auf den Meeresgrund herunter zu bringen und dann ihn wieder aufsteigen .

18-1 Oh, da war ein Gesetz in Christus, dieses Gesetz ist im Menschen. Man kann ihn im tiefsten Grab begraben, oder dem tiefsten Meer oder der niedrigsten Hölle; da ist ein Gesetz des Geistes Gottes, das ihn wieder auferwecken wird.

18-2  Ein Vogel hat ein Gesetz. Nun, das Material seines Körpers ist erdgebunden und befindet sich hier auf der Erde. Doch er hat ein Gesetz in sich, daß sobald er seine Flügel ausbreitet, er geradewegs außerhalb der Sichtweite fliegen kann. Das ist im Gegensatz zur Wissenschaft. Sie behaupten, daß er erdgebunden ist, die Gravitation muß ihn dort festhalten. Doch er kann sich über die Gravitation hinwegsetzen, erhebt sich gerade weg davon und geht geradewegs hinaus, denn er muß dieses Gesetz, welches in ihm ist, wirken lassen, und er ist gebaut, um dieses Gesetz zu besitzen. Jetzt fange ich an, mich geistlich zu fühlen!

18-3    Nun, wir haben ein Gesetz, das Gesetz des Lebens in uns. Wir <müssen> nicht... Das einzige, was ihr tun müßt, ihr seid gemacht, geboren und gestellt hier in den Leib von Christus als Söhne und Töchter Gottes. Du brauchst dich nicht dem Teufel zu beugen. Wir haben ein Gesetz, das ist das Gesetz des Heiligen Geistes. Das einzige, was du tun mußt, ist, zu erkennen, wie du losläßt und es Gott überläßt. Wenn du weiter damit kämpfst, wird es nie gehen. Wenn du losläßt und es Gott überläßt, das ist alles. Siehst du?

18-4    Wenn der Fisch sagen würde: "Warte mal, ich werde einen richtig guten Atemzug machen, ich werde ein wenig Sauerstoff in mich atmen und sehen, ob ich hinuntergehen kann." Nein! Wenn er das tut, wird er aufplatzen. Der Vogel sagt: "Ich werde mal sehen, wie schnell ich hier runterrennen kann, und vielleicht werde ich abheben." Nein, er wird es nicht tun; er würde herunterfallen. Seht, er muß wissen, wie zu kontrollieren - wie dieses Gesetz ihn kontrollieren kann.

18-6  Und dasselbe ist es mit uns. Es ist nicht, was wir kämpfen und ziehen und drängen, und, "Oh, wenn ich dieses nicht bekomme, wenn ich jenes nicht bekomme"; das ist es nicht. Es ist zu erkennen, daß das Gesetz des Lebens in dir ist. Und du läßt einfach los und überläßt es Gott. Dann bringt Er dich zu deiner Heilung, bringt dich zur Geistestaufe oder irgend etwas, das Er verheißen hat. Jeder Anspruch, den Er gegeben hat, gehört dir, und indem du es losläßt und Gott überläßt...

18-7  Nun, wenn der Beamte den Kerl gefangen hat, der dein Eigentum gestohlen hat, ihn vor das Gericht führen will und du ziehst ihn immer zurück: "Ach, ich weiß einfach nicht, ob er das tun soll oder nicht", dann wird er ihn nie dorthin bringen. Laß ihn doch einfach machen. So tust du es. Laß Satan einfach weggehen, die ganzen Zweifel und alles aus deiner Gesinnung fliehen, dann wird Gott dich erheben. Gut.

19-2 Nun, es ist Osterzeit. Oh, ich mag Ostern. Jawohl! Doch es gibt an Ostern heute zu viel an Hasen und Enten, rosa Küken, schönen Hüten und neuen Kleidern - und das ist nicht Ostern. Ostern ist die Auferstehung, die Wiederherstellung, wieder zurückzuerstatten. Es ist Gottes Wiedererstattungszeit. Schaut hinaus über die Erde: Gott erstattet zurück. Erstattet was? Die Natur! Das stimmt. Er erstattet die Blumen, Er erstattet die Blätter, Er erstattet die Früchte des Feldes. Was ist es? Gott erstattet zurück. Es ist Ostern, bedeutet "zurückzubringen". Was ist es? Da war ein Urteilsspruch, ein Anspruch. Ostern beansprucht - oder die Blume beansprucht, daß sie ein Recht hat, wieder zu erstehen. Seht, und Gottes Gesetz der Natur zieht die Erde in Kreislauf und bewirkt, daß dieses Gesetz Gottes in der Natur ein Ostern hervorbringt, eine Auferstehung. Es ist wunderbar! Die Rückkehr der Sonne, um das wiederzuerstatten, was der Winter getötet hat, als sie von der Erde weg war.

19-4  Gott sendet die Erde wieder um die Sonne herum, wie uns gesagt wird, von hier draußen zurück. Die Erde ging von der Sonne weg, ging zurück hier heraus... Auf diese Weise tut es ein Sünder: geht weg von dem S-o-h-n, während dies die S-o-n-n-e ist. Doch wenn diese Erde anfängt, zurückzukommen... Und wenn sie dort draußen ist, schlägt sie der Tod, der Winter. Er tötet jede lebende Sache, die er auf ihr dort draußen töten kann. Und wenn nun die Erde wieder herum kommt: Die Samen liegen im Boden, sie sind gefroren, das Mark ist aus ihnen herausgegangen und alles ist weg, doch da ist ein kleines Leben aufbewahrt. Und sobald wie die Sonne in ihre Position mit der Erde wieder zurückkommt, ist da ein Ostern, eine Wiederherstellung. Die Blumen kommen wieder herauf, alles kommt hervor. Alles, was der Winter getötet hat, stellt die Sonne wieder her. Alles, was der Wintertod getötet hat, erstattet die Sonne des Lebens zurück.

19-7  Und so ist es jetzt mit den Menschen. Alles, was des Winters allerkälteste, formelle Religion dort draußen getötet hat, erstattet das Nahen des Sohnes Gottes in diesen letzten Tagen, Kommen zu Seiner Gemeinde, wieder zum Leben zurück. "Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr." Seht? Gott erstattet Seine Blumen, Seine Blätter, Seine Natur, Sein Same der Erde, und deshalb wissen wir, daß Gott auch Seine Wohnstätte wiedererstattet. Er wird Sein Eden wiederherstellen. Er wird alles wiederherstellen, was der Tod getötet hat. Das stimmt. Nun, der einzige Weg, wie es dennoch tot bleiben kann, ist: Laß es am falschen Ort liegen. Doch wenn es an den rechten Ort fällt, muß es wieder zum Leben zurückkommen. So Gott, laß uns in den rechten Kanal fallen - das stimmt - für die Wiedererstattung.

20-2  Alles, was der Winter getötet hat, erstattet dann die Sonne wieder. Die Rückkehr der Sonne, was bewirkt sie? Sie zwingt - hört! - sie zwingt den Tod... Wenn die Sonne, die Frühlingssonne, wieder in Höhe der Erde zurückkommt, zwingt sie tatsächlich den Tod, seine Toten zu einer Auferstehung herauszugeben. Für was? Eine Wiedererstattung, ein Wiederherstellen. Was bewirkt es? Die Sonne kommt als Gottes Gesetz. Gott setzte die Erde in ein Gesetz, das Gravitationsgesetz. Alles in der Natur arbeitet nach Gottes Gesetz. Und die Blume diente ihre Zeitperiode, der Same diente seine Zeitperiode; sie starben in der Erde, und dann ist da eine Wiedererstattung. Und nun liegt er tot da. Da ist nichts... Wir könnten einen von diesen hier nehmen und Lichter wie dieses darauf scheinen lassen; es würde gar nichts nützen. Es gibt keinen Weg für uns, es zu tun. Doch Gott hat ein Gesetz, daß wenn jene Sonne auf den Samen kommt, sie jenes Leben aus dem Samen herauszwingt. Der Tod kann es nicht mehr zurückhalten!

20-5    Gott hat alle Seine Gesetze gesetzt, so daß sie Ihm dienen, sowohl in natürlicher als auch geistlicher ; sie arbeiten gemäß Seinem Wort, ungeachtet der Verhältnisse. Ich liebe das. Ich hatte hier eine Bibelstelle darüber. Jawohl! Gott setzt alle Seine Gesetze in Bewegung. Denkt daran; laßt es nun einsinken, denn wir kommen in ein paar Minuten zu einem Heilungsgottesdienst. Seht? Gott setzt alle Seine Gesetze in Bewegung, damit sie gemäß Seinem eigenen Wort arbeiten müssen. Versteht ihr es? - Sein Wort. Seine Gesetze müssen gemäß Seinem Wort arbeiten. Er befahl der Sonne, Er befahl dem Mond, Er befahl der Erde, Er befahl der Natur, und sie alle stellen sich gerade in Reih und Glied auf. Und all die Gesetze arbeiten harmonisch mit Gottes gesprochenem Wort. Und das Gesetz des Lebens, das in uns ist, wird auch uns zu einer Auferstehung bringen. Es muß! Es ist unmöglich, daß es nicht . Das ist der Grund, daß das Gesetz des Lebens, welches in Christus war... Als das Wort gesprochen war und sagte: "Ich werde nicht zulassen, daß Mein Heiliger die Verwesung sehe noch werde Ich Seine Seele im Scheol lassen" , da war nicht genug Zeit, da waren nicht genug Teufel, da war nicht genug von irgend etwas, um Christus in jenem Grab zu halten, bis Sein Leib anfing zu verwesen. Denn das Gesetz Gottes brächte das Wort zum Geschehen. Und das Gesetz Gottes bringt durch den Heiligen Geist jede Verheißung zum Geschehen - versteht ihr? - ungeachtet der Verhältnisse.

21-1  Hiob sagte: "Auch wenn die Hautwürmer meinen Leib zerfressen, werde ich doch in meinem Fleisch Gott sehen." Ganz gleich, wie klein wir sind, wie niedrig wir sind, wie unrein wir sind, wie unheilig wir sind, wie krank wir sind, wie angefochten wir sind, das Gesetz von Gottes Geist bewirkt durch Sein Wort, daß es Ihm gehorcht, erzwingt die Sache und sagt: "Gib es zurück!" Amen! Oh, wenn wir nur daran denken könnten für einen Augenblick! Erzwingt es ungeachtet der Verhältnisse? Es macht nichts aus, wie die Lage ist, das Gesetz von Gottes Wort zwingt die Situation, mit Seinem Wort übereinzustimmen. Seht, es muß . Nun, wenn eine Blume dort liegt, und sie ist tot, die Samen sind verrottet, weg, der Saft ist herausgegangen; das hat überhaupt nichts zu sagen. Sie erhebt sich wieder, denn Gott hat ein Gesetz für sie eingesetzt, wieder aufzuerstehen.

21-3  Als Hiob in der Erde lag... Als er Jesu Kommen sah, waren es vielleicht viertausend Jahre, bevor Jesus hier kam. Man kann sich vorstellen, wie ein menschlicher Leib nach viertausend Jahren aussieht; wahrscheinlich ist nicht einmal genug Asche übrig, die auf eine Löffelspitze geht. Doch Hiob sagte: "Dennoch werde ich in meinem Fleisch Gott sehen. Ihn werde ich selbst sehen." Und die Bibel sagt uns in Matthäus 27, daß nach Seinem Tod, Begräbnis und Auferstehung viele der Heiligen, welche im Staub der Erde schliefen, aus dem Staub auferstanden! Warum? Es war jener Prophet, der mit dem Wort Gottes sprach; und das Wort war gesprochen worden, und das Gesetz Gottes weckte sie durch den Geist auf. Die Bibel sagt, daß sie in die Stadt hineinkamen und vielen erschienen sind. Nicht nur Jesus ist auferstanden, sondern die Heiligen standen mit Ihm auf.

21-5 Warum? Dort in den Psalmen heißt es: "Erhebt, ihr ewigen Pforten, und erhebt euch, daß der Herr der Herrlichkeit einziehe!" . Nun, wenn Er Tod, Hölle, Grab und Krankheit erobert hat, am dritten Tag auferstanden ist, gen Himmel aufgefahren ist und Gefangene gefangen geführt hat; was war es? Diejenigen, die in Gefangenschaft waren, hatten nach der Verheißung ausgeschaut, die wir jetzt haben. O Bruder! Sie hatten noch nicht einmal den Heiligen Geist, doch sie glaubten und gaben ein gutes Zeugnis. Und dadurch verstopften sie den Rachen der Löwen, löschten aus des Feuers Kraft, entgingen der Schärfe des Schwertes, Frauen erhielten ihre Toten durch Auferstehung wieder zum Leben - ohne die Verheißung! Oh, doch sie hielten Ausschau, unter einem Opfer von Schafen, das von Sünde nicht scheiden konnte, Sünde nur bedecken konnte. Aber sie glaubten, daß da Einer kommt! Und durch ihren Glauben, weit über den Schatten hinaus, (Amen!) beanspruchten sie es. Und standhaft wanderten sie in Wüsten und in Schaffellen und Ziegenfellen, waren angefochten, arm und geplagt. O diese Menschen schauten nach dieser Auferstehung aus, und dadurch starben sie im Glauben mit einem Zeugnis. Und an jenem Ostermorgen - dieses Gesetz Gottes, welches gesprochen war, das Wort, durch Hiob und jene anderen Propheten - standen sie von den Toten auf. O meine Zeit!

22-1 Da habt ihr's. Ungeachtet der Verhältnisse. Manche Leute bekommen solche Schuldgefühle, da sie nicht irgendeinem Gericht gegenübergestellt werden möchten. Oh, viele Leute , es sei nicht schwer zu sterben; man müsse sich nur von dem Gedanken lösen, das eine oder andere, etwas mit Überlegung tun.1 Manche lassen ihre Leiber verbrennen, auf das Meer hinausbringen und die Asche in die vier Windrichtungen des Meeres werfen. Das hält das Gericht nicht zurück. Du kommst als derselbe wieder hervor. Jawohl!

22-2 Es macht nichts aus, ungeachtet der Verhältnisse, du wirst Gott irgendwo begegnen. Du mußt zu Ihm kommen, du mußt Ihm begegnen. Seht? Nämlich warum? Er hat ein Wort gesprochen und ein Gesetz mit jenem Wort gestellt. Und das Gesetz ist Sein eigenes Gesetz, Sein eigenes Leben dahinter. Deshalb schwor Er bei Sich Selbst; da gibt es niemand Größeren. Seht, Er mußte einen Schwur leisten, denn kein Bund konnte ohne einen Schwur bestätigt werden. Und der einzige Weg, wie Er es konnte, bevor Er es tat, <war,> ihn bei Sich Selbst zu leisten, Selbst ein Schwur zu werden (o Bruder), als Gott Mensch wurde und ein Schwur wurde, machte Er Sich Selbst zu einem Schwur. Und durch Seinen eigenen Tod, Begräbnis und Auferstehung bewies Er, daß Seine Gesetze richtig waren. Er sagte: "Zerstört dieses Gebäude, Ich werde es in drei Tagen wieder aufrichten." Ich, persönliches Fürwort, "Ich werde es in drei Tagen wieder aufrichten. Ich werde es emporbringen. Zerstört es nur und seht, was geschieht." Denn Er kannte das Gesetz Gottes. Er wußte, was es war. Er wußte, daß es gemäß dem Wort arbeiten mußte. Er wußte, daß das Wort Gottes durch einen Propheten gesprochen wurde und gesagt : "Ich werde nicht zulassen, daß Mein Heiliger die Verwesung sehe." Das erledigte es, damit war der Fall erledigt. Dann muß das Gesetz Gottes durch dieses Wort arbeiten. Wir kommen gleich zu einer großen Sache. Seht ihr? Das Gesetz von Gottes Wort, das Gesetz Gottes ist mit Seinem Wort. Nun, wenn das Gericht einen Spruch erläßt: " ist die bestimmte Sache, eine Strafe, wenn man so-und-so etwas tut." Gut. Nun, das ist das Wort des Gerichts, und des Gesetz des Gerichtes setzt das Wort des Gerichtes durch. Und Gott spricht etwas, und das ist ein Gesetz; und der Heilige Geist ist hier, um dieses Gesetz für den Gläubigen durchzusetzen. Amen! Du mußt bestimmt sein, um so zu tun; da braucht es einen Gläubigen. Du mußt das Abzeichen eines Gläubigen haben. Jemand sagt: "Hast du Kraft?" Nein, doch wir haben Autorität - das ist es - nicht Kraft, sondern Autorität. Wir haben nicht genug Kraft, um irgend etwas zu tun.

23-2  Wie ich vor einiger Zeit sagte, hier in Louisville stand da ein kleiner Polizist. Er war kleiner als ich. Ein ganz kleiner Mann, seine Mütze war über seine Ohren heruntergezogen, und oh, seine Uniform hing halb von ihm weg. Und er ging dort hinaus auf die Straße, die kleine Mütze wildwestmäßig auf der Seite, ein kleiner Stock in seiner Hand und eine kleine Pfeife. Er ging dort hinaus mit zwei weißen Handschuhen an, und diese Autos - manche davon mit 350 PS - pfiffen diese Straße wie ein Blitz hinunter, nur zoom, zoom! Nun gut, jener arme, kleine Kerl hätte von seiner Kraft her nicht einmal ein weggelaufenes Pony anhalten können. Bestimmt nicht. Doch er ging auf die Straße hinaus, dieses große Abzeichen leuchtete, blies in jene Pfeife und hielt die Hand hoch. Bruder, 300-PS-Motoren <ließen ihre> Bremsen quietschen und alles mögliche. Es war nicht die Kraft des Mannes, es war die Autorität, die er hatte. Das ist es. Das ist die Gemeinde. Sie sind vielleicht ein Haufen sogenannter 'heiliger Roller' oder wie man sie auch benennen möchte; doch es ist die Autorität. Es ist die Autorität, die dahinter , das bewirkt es. Ungeachtet der Verhältnisse, Gottes Gesetz arbeitet mit Seinem Wort. Nun, es wird nicht mit deinem Glaubensbekenntnis arbeiten, es wird mit dem Wort arbeiten. Ja, es arbeitet nur mit dem Wort, das ist alles. Nun, ungeachtet der Verhältnisse.

23-4 Abraham, wie wir vor einer Weile in unserem Text gelesen haben, Abrahams Frau mußte wieder zurückerstattet werden. Warum? Gott hat Abraham eine Verheißung gegeben, und hier nahm ein König sie , um sie als seine Frau zu heiraten.  Nun, was würde er tun? Abraham sofort umbringen können. Das ist, was Abraham sagte: "Ich bitte dich, sage, daß...", nachdem er gesehen hat, daß Abimelech ihn gefangen genommen hatte, dieser Philister- König dort, sagte : "Nun, ich bitte dich, sage, daß ich dein Bruder bin, weil wenn... Du bist eine wunderschöne Frau, und wenn er nun sieht, daß du wunderschön bist, werde i-i-ich getötet werden, weil er dich nehmen und heiraten wird."

24-1    Und so <ließ> Abimelech sie holen, und seine Männer brachten sie herein. Sie war eine wunderschöne Frau. Und übrigens war sie nur einhundert Jahre alt! Und sie... Gott hat durch sie gerade gezeigt, was Er mit allen von uns tun wird. Wißt ihr, ich bin durch all das in meinem Text und auf den Tonbändern und so weiter durchgegangen, und habe das durch das Wort Gottes bewiesen. Das stimmt genau. Er sagte uns durch Abraham und Sara, was Er mit dem ganzen Geschlecht tun wird. Das stimmt.

24-2    Nun, da war sie, und so nahm Abimelech sie, seine Frau zu sein - Abimelech. Und er war schon bereit, sie zu sich als seine Frau zu nehmen, und was? Gott hatte zu Abraham gesagt: "Durch Sara wirst du dieses Baby haben." Und hier war ein junger Mann, der sie nahm. Hier war Abraham, auch ungefähr einhundert Jahre alt, dort draußen. Doch durch das... Beachtet, was Gott dort sagte: "Ja, ich kenne die Lauterkeit deines Herzens, und so habe Ich selbst dich davon abgehalten, gegen Mich zu sündigen. Doch gib diese Frau zurück, denn ihr Mann ist ein Prophet! Laß ihn für dich beten. Wenn du es nicht tust, werde Ich dich gerade vom Angesicht der Erde wegfegen." Da habt ihr's! Was? Gottes Wort muß stehen. Kein Mann konnte Sara berühren. Gott hatte eine Verheißung gegeben.

24-5 Sara, ein Schattenbild der Gemeinde, der wahren Gemeinde, der freien Gemeinde; die freie Frau mit einem freien Kind, ein Bild von der wiedergeborenen Gemeinde mit der Verheißung . Sollen sie doch sagen, was sie auch möchten, sie 'heilige Roller' nennen oder Fanatiker. Sie haben seit Pfingsten versucht, es aufzuhalten, und sie werden es nie tun <können>. Nein, nein! Laß nur deine Finger davon weg, das ist alles. Gott wird das nehmen und etwas damit tun, genau so sicher, wie ich hier stehe. Wir kommen geradewegs durch das Zeitalter hindurch. Nun in wenigen Minuten, Gott helfe mir, werde ich euch beweisen, wo wir uns befinden. Stimmt. Sie werden es nie zerstören, es kann nicht zerstört werden. Das stimmt.

24-6 "Laß deine Hände weg von ihr." Warum? Da kommt der natürliche Same. Der natürliche Same mußte kommen. Wenn Sara diesen anderen Mann geheiratet hätte, wäre der natürliche Same nie geboren worden. Also wenn Gott so den Kurs für den natürlichen Samen bewahrt hat, wieviel mehr hat Er für den geistlichen, königlichen Samen bewahrt! Satan, gib sie zurück, gib sie los. Du wirst sie nicht dort in jenen Organisationen und Dingen ersticken; sie sind freie Leute. Laß sie in Ruhe. Ja. Gib sie los! Den königlichen Samen!

25-3 Nun, Gott spricht über wiedererstatten. Hier nun in Joel spricht er über... Ich habe darüber einmal gepredigt und es aus einem anderen Winkel betrachtet, über... Ich habe es nie gründlich durchgenommen, so wie ich es heute gerne tun möchte, und werde ich nicht die Zeit haben, es zu tun, wie es eigentlich sein sollte. Aber Gott spricht hier in Joel von... Gott spricht von Seinem Fruchtbaum, den Er gepflanzt hat. Gott hat einen Fruchtbaum gepflanzt. Er hat Ihn am Tage von Pfingsten gepflanzt, und Er brachte jenen Baum für eine Absicht dorthin. Er wollte, daß Er Sein Frucht-Wort trägt, Gottes Wort. Er wollte eine Gemeinde, die Sein Wort halten würde, ganz durch alle Zeitalter hindurch. Eva hat darin versagt, es zu halten; die Juden haben darin versagt, es zu halten; das Gesetz hat versagt, alle haben versagt, so hat Gott sich einen Baum gepflanzt - einen Baum.

25-5 Erinnert euch nun, da waren zwei Bäume im Garten Eden, wir wissen das. Man kann sie benennen, wie man es auch möchte; ich habe da meine Gedanken. Aber jedenfalls war einer davon ein befleckter Baum, er wurde befleckt, und der andere war nicht befleckt. Jener Baum des Lebens kam von Gott aus dem Himmel. Er sagte: "Eure Väter haben Manna gegessen und sind gestorben; aber ihr von diesem Baum eßt, lebt ihr für immer." Und der Engel bewachte diesen Baum des Lebens aus dem Garten Eden, bewahrte Ihn in Eden; dieser Baum des Lebens ist in Eden, geistlich gesprochen jetzt. Beachtet! Nun, dieser Baum, den Gott gepflanzt hat, sollte neun verschiedene Arten von Früchte tragen, neun verschiedene Arten, was neun geistliche Gaben bedeutet, neun Früchte des Geistes, um mit den neun geistlichen Gaben zu gehen. Das war Gottes Baum. Er pflanzte Ihn am Tage von Pfingsten in die Erde.

25-8 Nun, laßt uns anhalten. sind immer so mit der Zeit begrenzt. Ich werde ein paar Bibelstellen hier überspringen und hier heruntergehen zu Psalm 1. David hat diesen Baum vor langer Zeit gesehen. Und von seinen Liedern, die er als etwas Fröhliches geschrieben hat, war dies das erste, worüber er geschrieben hat. Er sah diesen Baum, und Er war gepflanzt an Wasserbächen, dieser Baum. "Er ist wie ein Baum", Gottes Baum. Wo gepflanzt? - An Bächen (Bäche, Mehrzahl), den Wasserbächen (, Einzahl). Kein Methodist, Baptist, Presbyterianer, Lutheraner und so weiter. Nein, nein! Nur Bäche von einem Wasser: neun geistliche Gaben durch denselben Geist, neun Früchte des Geistes, welche von demselben Kanal kommen. "Er wird sein wie ein Baum, der an den Wasserbächen gepflanzt ist."

26-1 David sah es und er sprach; er sagte: "Glückselig ist der Mann..." Und beachtet, er sagte, könnte nicht sterben. Sein Laub würde nicht verwelken. Nein, nein! Es macht nichts aus, was sie tun, sie werden diesen Baum nie töten. Warum? Es liegt daran, wo Er gepflanzt ist. Das ist, was es ausmacht. Es liegt daran, wo Er gepflanzt ist. Er ist gepflanzt an den Wasserbächen. Nun beachtet, David sagte: "Seine Wurzeln werden nicht absterben."

26-2  Ihr wißt, nehmt einen Baum, einen großen alten Baum... Als ich ein Junge war, ging ich immer hinaus, und wir Jungs gingen hinaus und hatten einen großen alten Baum, unter dem wir immer saßen, eine große alte Buche. Und die Winde bliesen, und ich fragte mich, es schaute so aus, so sehr in die Wipfel, es sah so aus, als würde er den ganzen umblasen. Doch wißt ihr, jedes Mal, wenn der Wind auf einen Baum bläst, schüttelt er den Baum, und er löst seine Wurzeln, so daß sie sich gerade tiefer eingraben können und einen besseren Halt bekommen. Und so ist Spott, Gelächter und Spaß machen über einen Christen: Was es bewirkt, ist, daß Verfolgung einen Christen schüttelt, so daß es ihn mehr beten läßt, hinunterzugraben, einen besseren Halt zu bekommen, damit er den Stürmen standhalten kann. Nun, was wenn ein Mann an solch einer Sache eingepflanzt ist wie "an den Bächen", welcher von Quellen, neun verschiedenen Quellen gespeist wird? O meine Zeit! Welch eine Grundlage er hat! Und ein Mann, am Bach gepflanzt, an den Wasserbächen (ein Wasser, ein Geist), da gibt es Gaben der Heilung (derselbe Geist), Gaben der Weissagung (derselbe Geist), alles derselbe Geist, viele Gaben, aber ein Geber. Nun, David sah ihn, und er war gepflanzt an diesem Baum. Nun, er konnte nicht absterben. Beachtet jetzt! Warum? Er hatte Leben in den Wurzeln. Wo ist das Leben des Baumes? Es bleibt in den Wurzeln. Sicherlich! Es kommt hoch und trägt seine Früchte. Gut, beachtet! Seine Wurzeln hatten Leben in sich, um Seine Frucht in ihrer Zeit hervorzubringen.

26-6  Nun denkt daran, die Frucht dieses Baumes wird herunterfallen. Nehmt einmal einen Baum und setzt ihn vom Wasser weg: Das erste, wißt ihr, du bekommst kleine Äpfel, sie sind alle knorrig und wurmig. Doch sein Ertrag wird herunterfallen. Und das ist, was mit den Gemeinden heute los ist. Ihr seid von diesen Bächen weggekommen, von diesen Geistesgaben weggekommen. Sie haben nur eine natürliche Gemeinde. Und sie kommen weg von den geistlichen Gaben und den geistlichen Dingen, und ihre Frucht fällt herunter. Was tun sie? Sie sind Gläubige, leben mit der Welt, handeln wie die Welt, stehlen, betrügen, lügen, rauchen, trinken, spielen, haben Gesellschaftspartys in der Gemeinde, um den Prediger zu bezahlen, und alles mögliche, Suppenessen, Tänze. Seht? Ihre Frucht fällt herunter. Sie sind gerade wie die Welt, und der Ungläubige schaut und sagt: "Da ist doch kein Unterschied zwischen jener Person und mir."

27-2  Das ist, was verursacht hat, daß sich der Kommunismus in Rußland erheben . Das ist der Grund, warum sie die katholische Kirche unten in Mexiko verbrannt haben. Als ich dort war und jene Kalkgruben gesehen habe, jene Plätze, wo sie diese kleinen Babys verbrannt haben, wo jene Nonnen diese Babys hatten; sogar menschliche Leiber, erwachsene menschliche Leiber lagen darin, in den Kalkgruben. Was haben sie getan? Ihr Ertrag ist heruntergefallen, seht, und Gott schüttelte sie vom Baum, das war alles.

27-3  Doch ein Mann, der gepflanzt ist - nicht hineingesteckt, sondern gepflanzt an den Wasserbächen, der wird Seine Frucht hervorbringen, beachtet, Seine Frucht zu seiner Zeit. Lest ihr es mit? Psalm 1: "Glückselig der Mann, der nicht im Kreis der Spötter sitzt, den Weg der Sünder nicht betritt. Er wird sein wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen. Er wird Seine Frucht hervorbringen zu seiner Zeit, und alles, was er tut, gelingt ihm. (Seht ihr? Gebt acht!) Nicht so die Gottlosen"; und Er wird mit ihm nicht im Gericht stehen. Seht?

27-5 Nun, er wird Seine Frucht zu seiner Zeit hervorbringen. Beachtet jedes 'seine', das persönliche Fürwort hier. Es ist Seine Frucht, Gottes Frucht, in der Zeit, in der der Prophet es bringt. Es wird sein zu der Zeit des Propheten. Gottes Frucht zu Gottes Zeit durch des Propheten Zeit. "Er wird Seine Frucht zu seiner Zeit hervorbringen." Seht, ob da nicht zwei 'seine' dort sind. Hervorbringen Seine, Gottes Frucht, seht, in der Zeit, wo der Botschafter zu kommen bestimmt ist. Er bringt hervor jene... Nun denkt daran, der Botschafter, der die Frucht Gottes bringt, wird sie zu Gottes Zeit bringen, zu der Zeit des Überbringers. Seht? "Er wird Seine Frucht zu seiner Zeit hervorbringen." Und sie kann nicht verdorren. Warum? Er hat vorherbestimmte Frucht darin. Es kann nicht zerstört werden, denn es ist vorherbestimmt.

28-1 Nun, in Epheser 5, oder 1,5, heißt es: "Wir sitzen zusammen in himmlischen Örtern in Christus Jesus.". Was ist geschehen? Er sagte: "Gott hat durch Sein Vorherwissen uns zur Adoption der Kinder Gottes durch Jesus Christus vorherbestimmt." . Gott hat durch Sein Vorherwissen alles, was auf dem weiteren Weg geschehen wird, vorherbestimmt. Durch Sein Vorherwissen hat Er es vorhergesehen. Deshalb konnte Er von Anfang an das Ende sagen. Deshalb wurde Frucht in der Wurzel dieses Baumes vorherbestimmt; und dieser Baum konnte nicht verdorren, weil Er vorherbestimmte Frucht enthalten hat.

28-2 Nun, das ist der Baum, von dem Joel hier gesprochen hat. Seht, er kann nicht absterben! Die Würmer haben Ihn abgefressen, doch Er konnte nicht absterben. In seiner Wurzel hatte Er die vorherbestimmte Wahrheit. Er hatte Gottes Wort; dieser Baum hatte es. Und dieser Baum ist die ganze Zeit jener Baum . Er war in den Garten Eden gestellt worden. Alle Bäume starben wegen der Frau; wir alle sterben wegen der Frau. Wegen Geburt sterben wir alle. Durch die Frau kam der Tod, denn diese Geburt kommt durch Frau. Also gut. Dann muß dieses wegen der Sünde sterben; doch die Geburt, die neue Geburt, die durch Christus kommt, kann nicht sterben. Das ist der einen Baum und dem anderen Baum. Seht, und dieser Baum, obwohl er verfolgt worden ist und mit ihm Späße getrieben wurden, schon seit dem Anfang des Gartens Eden, Er kann nicht sterben; Er ist vorherbestimmt. Es wurde auf Ihn eingeprügelt und geschlagen und alles mögliche wurde Ihm angetan. Und was passierte? Er kann nicht sterben. Er wird nicht sterben. Es geht nicht, weil Er in sich das vorherbestimmte Wort Gottes hält. Es muß hervorkommen, denn Seine Frucht ist zu Seiner eigenen Zeit, vorherbestimmten Zeit, daß es nichts ausmacht...

28-4  Joel sah jeden einzelnen von ihnen bis zum Boden abgefressen, doch er sagte: "Ich will wiedererstatten, spricht der Herr." Denn die Vorherbestimmung Gottes liegt in den Wurzeln des Baumes. Es muß hervorkommen, denn Er enthält das vorherbestimmte Wort Gottes. Oh, was für ein Baum! Oh, dieser Baum! Er fing an, sich zurückzuentwickeln dort in Eden. Was ist geschehen? Da war eine Gruppe, welche von Kains Kindern hervorkam, einige Käfer, und sie kamen herüber und haben Ihn zu einem Halm heruntergefressen. Und Gott nahm den Ertrag von Ihm weg und brachte Ihn in eine Arche und trug Ihn hindurch. Das stimmt.

28-6  Die ganze Zeit war es dieselbe Weise, durch die Stufen des Gerichts - Israel, ganz hindurch. Und dann an Pfingsten, als die Gemeinde für den Brautbaum... Er brachte an Pfingsten den Baum in Ordnung, welcher vorherbestimmt war, Seine Frucht in der Zeit hervorzubringen. Nun wird sie gut, die Früchte werden richtig gut. Sie erblühten am Tag von Pfingsten. Wir wollen sehen, was am Tag von Pfingsten geschah. Jesus sagte: "Die Werke, die Ich tue, werdet auch ihr tun." Sie heilten die Kranken. Nun, am Tag... Wir wollen sehen, wie es begann.

29-2 Am Tage von Pfingsten, ein paar Tage nach der Auferstehung (fünfzig Tage nach Ostern), da kam ein rauschender, mächtiger Wind aus dem Himmel. Nun heute machen wir es anders: Der Prediger steht auf und sagt: "Ich werde deinen Namen im Buch eintragen." Seht? Oder irgendein Hochschulabsolvent mit seinem umgedrehten Kragen sagt: "Komm hier herauf und nimm das geheiligte Brot, dann wirst du ein Mitglied der Gemeinde." Ist das nicht komisch?! Der Prediger sagt: "Komm, schließ dich unserer Gruppe an." Nun, sie sind beide verkehrt! Am Tag von Pfingsten kam vom Himmel (nicht von der Kanzel oder der Straße herauf), vom Himmel, ein was? Ein Priester? Nein. Ein Prediger? Nein. Was war es? Ein Geräusch wie ein rauschender, mächtiger Wind; und er füllte das ganze Haus, wo sie saßen. Zerteilte Zungen setzten sich auf sie, sie stotterten, konnten nicht reden; so gefüllt waren sie mit Herrlichkeit. Der Heilige Geist füllte sie. Hinaus gingen sie auf die Straßen, stammelnd... Und sie benahmen sich wie... Gerade die Abordnung der Würdenträger stand dort draußen und sagte: "Ach, diese Männer sind voll neuen Weines, sie sind alle betrunken. Schaut doch diese Männer und Frauen an, wie sie wanken und sich aufführen."

29-4    Nun, das ist So spricht der Geist; das ist die Schrift. So war die Gemeinde organisiert, nicht organisiert, sondern eingesetzt. Ein großer Unterschied zwischen den zwei Worten. Beachtet, da waren sie. Und wißt ihr was, ihr katholischen Leute, die gesegnete Jungfrau Maria war dabei. Ja! Nun, wenn Gott Maria nicht zum Himmel gelassen hätte, ohne den Heiligen Geist zu empfangen, wie willst dann du dort hin kommen, du in diesem zu kurz kommst? Nun, denkt mal darüber nach. Das stimmt, Maria war unter ihnen. Und sie mußte dort oben warten, bis sie ihr ganzes Ansehen und ihren Stolz verloren hatte, erfüllt mit dem Geist.

29-5 Und hier kommen sie und benehmen sich wie betrunkene Leute. Die Bibel sagt, daß sie es taten. Sie sagten: "Diese Männer sind voll neuen Weines." Doch Petrus, der Sprecher, der Prediger in der Gruppe, stand auf und sagte: "Diese sind nicht voll neuen Weines, wie ihr meint, denn es ist erst die dritte Stunde des Tages. Doch dies ist das, was durch den Propheten Joel gesagt ist (demjenigen, von dem ich heute gelesen habe): 'Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, daß Ich von Meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter werden weissagen. Und Ich werde Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde. Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden!' " Nun, Petrus predigte an Pfingsten aus demselben Propheten, aus dem ich heute predige: Er pflanzte diesen Baum. Und das ist, wo er ihn gepflanzt hat. Oh, er wurde gut. Sie gingen hinaus und hatten geistliche Gaben, sie heilten die Kranken, sie predigten, sie wurden ins Gefängnis geworfen, sie waren bereit, um des Wortes willen zu leiden.

30-2    Wenn du in ein anderes Land gingest als ein Wischi-waschi, wärest du kein sehr guter Amerikaner. Und wenn du dort hinüber gingest... Wenn du nun nach Japan gingest und du würdest hinten herum sagen: "Hört, Leute, ich bin für euch! Wißt ihr, ich bin für euch, doch ich bin drüben auf der anderen Seite." Du Verräter! Du solltest erschossen werden. Das stimmt. Du wärest ein Verräter. Sicherlich! Und das ist dieselbe Weise, wie es ist. Ein Mensch, der das Wort Gottes kennt und damit Kompromisse macht, weil irgendeine Organisation ihm sagt, daß er es so tun müsse, das ist ein Verräter. Das stimmt. Doch diese Männer waren keine Verräter. Es machte ihnen nichts aus, wie sie sich aufführten, wie ihr Verhalten in der Gemeinde war: schreien und weinen und rufen und Sprachen herstottern, daß es schien als - sie sprachen miteinander und konnten es nicht verstehen. diese Menschen dort draußen, welche zuhörten, aus anderen Nationen und anderen Sprachen, fingen an zu hören, was sie sagten. Sie wußten nicht, was sie sagten; sie stotterten, doch die anderen Leute dort draußen verstanden es. Und sie sagten: "Diese Personen sind bestimmt betrunken." Aber Petrus sagte: "Sie sind nicht betrunken, sondern sie sind erfüllt mit dem Geist." Jeder von ihnen starb einen Märtyrertod, außer Johannes. Und er wurde vierundzwanzig Stunden in einem Kessel mit Fett gekocht, und sie konnten selbst den Geist nicht aus ihm herauskochen. Und dann... Er starb eines natürlichen Todes, der einzige, Johannes, der Offenbarer.

30-5 Nun, das stimmt. Beachtet jetzt, was stattfand. Auf diesem hat Gott einen Baum gepflanzt, um neun geistliche Gaben hervorzubringen, Gaben Seines Geistes. Derselbe Geist, der in Christus war, kam auf die Gemeinde herab, das ewige Leben. Nun, Geistesgaben waren in der Gemeinde, und sie sind gewachsen und brachten überall Frucht hervor. Sie dachten nicht an sich selbst, sie organisierten nichts, sie gingen einfach vorwärts und waren Brüder. Sie hatten kein... Ich bin froh, daß dieser kleiner darauf war: "Kein Glaubensbekenntnis, sondern Christus; kein Gesetz, sondern Liebe; kein Buch, sondern die Bibel." Das ist, was ich glaube. Seht? Und so taten sie es . Die Welt ist am Zugrundegehen, seht, überall.

31-1  So, beachtet diese Männer, als sie das taten, wie glorreich jene Gemeinde war; und Gott war mit ihnen. Die Bibel sagt... Und Jesus begegnete ihnen vor Seiner Hinaufnahme. Er sagte:

Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung.
...Diese Zeichen werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen...

Nun, diese Zeichen... Und heute, nach was für einem Zeichen bezeichnen wir jemanden als Gläubigen? Man schüttelt die Hände mit dem Pastor, man gehört zu einer Gemeinde, man hat seinen Namen im Buch, weil seine Mutter oder Vater den Namen eingetragen hatten.

31-3  Doch das war nicht, was Jesus sagte. Jesus sagte, diese Zeichen. Das ist die natürliche Gemeinde, wir sprechen über die geistliche Gemeinde. Wir sprechen über einen geistlichen Baum, keinen natürlichen Baum. Wir kommen zu jenen zwei Bäumen in einer Weile. Seht, ein geistlicher Baum. Jesus sagte: "Diese Zeichen werden denen folgen, die an diesem Baum hängen. Diese Zeichen werden denen folgen, die ihr Leben aus diesem Baum bekommen. In Meinem Namen werden sie Teufel austreiben (hui!); sie werden in neuen Zungen reden; wenn sie eine Schlange aufheben oder etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; wenn sie ihre Hände auf die Kranken legen, werden sie genesen." Das sind die Art von Zeichen, die Er sagte, daß sie dem Gläubigen folgten. Wo ist es heute? Er gab der Welt ein Beispiel, was das Zeichen des Gläubigen wäre. Und Er sagte, es wäre weit besser, daß ein Mühlstein an deinen Hals gehängt und in die Tiefen des Meeres versenkt würde, als einem von diesen auch nur ein Anstoß zu sein, denn: "ihre Engel schauen allezeit Meines Vaters Angesicht, der im Himmel ist"; - die Engel.

31-5  Beachtet nun, da waren sie. Und jener Baum wurde gepflanzt, er tat ein großes Werk. Wir wissen, daß sie fast überall hingingen. Ja, am Tag von Pfingsten wurden dreitausend Seelen hinzugetan, getauft und gingen in die Gemeinde; und was für eine großartige Gemeinschaft sie hatten, und niemand war bedürftig, alle waren freundlich und guten Herzens zueinander. Sie waren alle eine große Familie. Wunderbar. Und dann kam da ein kleiner alter, häßlicher, gefräßiger Käfer vorbei, der in vier verschiedenen Stadien lebt, wie Joel ihn sah. Ein zerstörerisches Insekt kam in vier Stadien hervor, um diesen wunderbaren Baum Gottes zu zerstören. Denkt einmal. Ich werde nun aus Joel lesen, was er sagte. Joel, das erste Kapitel.

32-2    Das erste... Nun, es gibt dort vier verschiedene Käfer; doch tatsächlich ist es ein Käfer. Es ist ein Käfer in vier verschiedenen Stadien. Nun, beobachte einmal diesen kleinen alten Käfer, der zu diesem großen, wunderbaren Baum Gottes daherkommt. Wir nennen es einen Baum, welcher die Gemeinde . Der erste war ein Nager. Das ist ein kleines Ding, nur ein winzig kleines Insekt von einem Wurm. Was tat er, dieser Nager? Er kam daher, um die Frucht des Baumes zu zerstören, das ist das erste. Nun, wir wollen in der Geschichte zurückgehen und sehen, was das erste war: eine Gruppe von Angesehenen kam unter die gewöhnlichen Leute. Und sie sagten: "Ach, das ist gut, daß ihr die Kranken heilen könnt und daß ihr diese Dinge tun könnt, das ist wunderbar. So wißt ihr, was wir tun sollten? Wir sollten es ein wenig herausbringen, wo die größere Menschenklasse es verstehen wird, die bessere Klasse: der Bürgermeister, die Richter und so weiter, und die Angesehenen der Stadt. Und solange ihr euch alle so aufführt, wie ihr es tut, werden sie nie zu euch kommen. Sie fürchten sich ja vor euch." Jemand sagte dieses: "Sie <fürchten sich> immer noch davor." Ich denke, das stimmt ungefähr. Also das stimmt, sie fürchten sich vor dem Heiligen Geist.

32-5  Ich habe immer ein kleines Lied gesungen. Habt ihr alle einmal Die altertümliche Religion gehört? Hat jemand einmal dieses Lied gehört? "Es ist die altertümliche Religion..." Ich habe vor einigen Jahren immer ein kleines Lied gesungen, und das geht so:

Es ist der altertümliche Heilige Geist,
und der Teufel wird Ihm nicht nahen;
deshalb fürchten Ihn auch die Leute,
doch es ist gut genug für mich.
Es ist so gut, ich will nichts andres,
denn durch Ihn lieb' ich meinen Bruder,
und es deckt auf verborgne Dinge,
es ist gut genug für mich.

   Das stimmt!

Durch Ihn hörst du auf zu lügen,
wenn du stirbst, wird Er dich erretten,
durch Ihn fängt der Teufel an zu fliehen,
und es ist gut genug für mich.

   Das stimmt. Deshalb wollen Ihn die Leute nicht.

33-1 Nun jetzt, Er ist Gott. Sie wollten Jesus nicht, sie sagten: "Diesen Mann?" Die Gemeinde, die große angesehene Gemeinde, sagte: "Du kommst, um uns zu sagen, wer wir sind? Wir geben dir zu verstehen, daß wir Dr., Dr. phil., Dr. jur., Dr. xyz sind und ach, all dieses. "Ja, ich bin doch der Hohepriester." "Ich bin dies, das oder jenes, und du willst mir das erzählen! Ach, du bist ja in Sünde geboren. Du bist nichts als ein uneheliches Kind. Deine Mutter hatte dich, bevor sie und dein Vater überhaupt verheiratet waren." Er sagte: "Wer kann Mich einer Sünde anklagen; wer kann Mich beschuldigen?" Gut. Sünde ist, Gottes Wort nicht zu glauben. In anderen Worten sagte Er: "Zeigt Mir, wo Ich nicht das Wort völlig erfüllt hätte, gerade wie es sein sollte. Zeigt Mir in der Schrift, wo Mein Tag... Wenn Ich nicht die Werke Meines Vaters tue, so glaubt Mir nicht." Er sagte: "Nun, ihr behauptet, das zu sein, so wollen wir sehen, wie ihr es tut." O meine Zeit! Von da an fragten sie Ihn nichts mehr, seht ihr, sie ließen Ihn in Ruhe. Wie der Teufel sich auf Ihn stürzte... Ich sagte, daß er dachte, er würde doch irgendwie hineinspringen <können>, doch er stellte fest, daß eine Million Volt in jenem Draht waren. Da sprang er recht schnell von diesem Einen weg, seht ihr, denn damit konnte er nicht umgehen; das steht fest.

33-4    So kam dieser kleine Nager daher, um die Früchte wegzunehmen. Ich habe zwei Seiten mit Früchten , ich möchte einfach ein paar von ihnen lesen. Zuerst, die erste Frucht, die er wegnahm, war brüderliche Liebe. Das stimmt. Das ist eines der Dinge, welches die Gemeinde direkt dort tötet, wenn brüderliche Liebe... Jawohl! Dann die nächste Frucht, welche er vom Baum wegnahm... Denkt daran, Liebe ist die erste Frucht auf dem Baum: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Güte, Sanftmut, Glaube, Geduld (das stimmt) im Heiligen Geist. Nun, neun geistliche Gaben mit neun Früchten des Baumes und so weiter. Gut.

34-1  Nun als erstes kam er, um an der Frucht des Baumes zu fressen. Nun, wir wollen einen großen Baum verbildlichen, Gottes Baum: Er trägt neun geistliche Gaben. Sie heilen die Kranken, sie sprechen in Zungen, sie treiben Teufel aus, sie tun große Werke und predigen das unverfälschte Wort Gottes; keine Denomination bindet sie fest, sie sind frei und tun ein großes Werk. So kommt dieser kleine alte Teufel herein, setzt sich mit seinen zwei Hörnern davor auf wie eine Heuschrecke, wißt ihr, und seinen kleinen, alten, gierigen Zähnen. Das ist sein erster, der Nager, er kommt herein, um brüderliche Liebe wegzufressen. Er sagte: "Wißt ihr schon, So-und-so hat dies und das drüben in der Gemeinde von So-und-so getan. Ich würde diesem Haufen dort nicht glauben." Seht? Da ist er, der erste.

34-2  Als nächstes wollte er von der Frucht des Glaubens fressen, Glauben in das Wort: "Nun schau doch, wie weißt du, daß dies das Wort ist? Es wurde doch so viele Male übersetzt." Dieser kleine Teufel frißt immer noch. Seht? Das stimmt. "Dieses Wort ist doch so viele Male übersetzt worden. Er ist dies, das und jenes. Oh, er ist all das." Seht? Nun, das ist noch eine Frucht, von der er weggefressen hat: die Freude der Erlösung. "Pscht! Ihr Leute macht zu viel Lärm. O meine Zeit!"

34-4   "Oh, wie kannst du nur predigen, Bruder Branham?" sagte einmal eine Frau zu mir - nein, Moment, es war ein Mann. Ich glaube, er... Ich hoffe, er ist hier, er gehört zu einer anderen Gemeinde, doch er sagte zu mir: "Ich war neulich hier, um dich zu hören, und ich konnte dich nicht einmal hören wegen diesen schreienden Leuten." Er sagte: "Wie in der Welt kannst du da predigen?"  Ich sagte: "Wenn sie sich nicht daran erfreuen, würde ich nicht predigen." Das stimmt!

34-5    Ich hatte einmal... Ein Freund von mir, Jim Poole, und ich, wir hatten einmal einen alten Hund. Wir nannten ihn Fritz. Und so dieser alte Hund ging hinter allem her, was er aufspürte, außer einem Stinktier. Er hatte Angst vor einem Stinktier, weil es so roch. So entdeckte ich für ihn ein Stinktier unter einem Reisighaufen, das einzige, was ich tun mußte, war ihn einfach ein bißchen zu tätscheln und zu sagen: "Faß ihn, faß ihn, Junge!" Er ging los und holte das Stinktier, weil ich ihn tätschelte und "Faß!" sagte.  Nun, das ist genauso, wenn wir... Der schlimmste Stinker, den ich kenne, ist der Teufel. So wenn ich dieses Wort herausbringe und jemand "Amen!" sagt, ist das : "Faß ihn, Junge!" Wir bekommen ihn, wir spüren ihn auf.

35-1  So fanden wir heraus, daß er die Freude wegnahm. Ihr wißt, David hatte einmal die Freude seiner Erlösung verloren. Er verlor nicht seine Erlösung, sondern er verlor die Freude daran. Er rief: "Herr, erstatte mir die Freude meiner Erlösung zurück." Seht, die Freude. So fing dieser kleine, alte Nager an, diese Frucht der Freude abzufressen: "Nun schaut doch mal her, ihr Leute macht zu viel Lärm. Ich sage euch, dieses ganze Schreien, dieses 'Amen' sagen, und dieses Jauchzen, das ist Unsinn. Da ist doch nichts daran." Seht? Das erste, was du merkst, du sitzt in einer großen Leichenhalle, wißt ihr, alle von ihnen sitzen tot da. Diese einbalsamierenden Flüssigkeiten von sogenannter Lehre der Glaubensbekenntnisse wurden in ihre Blutbahnen hineingepumpt. Wo der Geist Gottes durchlaufen sollte, wurden die alten Kirchensatzungen hineingepumpt. Kein Wunder, daß sie eisig, kalt und tot sind. Das geistliche Thermometer 40 Grad unter Null. Ja! Wenn jemand "Amen" sagt, streckt jeder seinen Hals herum, wie irgendeine Art Gans oder so etwas; möchten gerne wissen, wer das gesagt hat. Es ist eine Schande, wo doch der Geist Gottes Freude, Friede, Liebe sein sollte. Aber dieser kleine, alte Käfer fing an, davon zu fressen, und fraß die ganze Freude weg.

35-4    Und dann die nächste Frucht auf dem Baum ist Friede, Friede im Herzen, wissen, daß du errettet bist. Sie sagen dir: "Nun gut, wenn du unser Glaubensbekenntnis aufsagen kannst, bist du errettet." "Wenn du meiner Gemeinde beitrittst, bist du errettet." Nun gut, dieser eine sagt: "Du bist gar nicht errettet, wenn du dort hingehst. Du mußt zu unserer Gemeinde kommen, um errettet zu sein." "Du mußt ein 'Gegrüßet seist du, Maria' sagen."  "Du mußt deinen Namen in dieses Buch eintragen." "Du mußt..." O meine Zeit! Das nimmt die ganze Freude heraus, das ist nicht Gottes Baum. Wißt ihr, wo man angelangt ist: das ist gekreuzt. Ihr kennt meine Geschichte über das Maultier; es ist eine Kreuzung. Es weiß nicht, wer sein Papa, seine Mama war. Seht, es ist eine Kreuzung. Aber oh, ein gutes reinrassiges Pferd, es weiß, wer sein Papa und seine Mama war, über Generationen hinweg. Und unser wirklich guter, reinrassiger Christ auch, der den Heiligen Geist hat, er weiß, daß Er am Tag zu Pfingsten gefallen ist. Er weiß, wo er steht; er kann seine Generationen geradewegs zurückverfolgen, seinen Stammbaum bis zum Anfang davon. Petrus hatte Ihn, durch die Nationen und Geschlechter hindurch hatten sie Ihn. Ein guter, reinrassiger Christ weiß, woher es kommt.

36-1    Sie sagen: "Nun, ich bin Lutheraner." Hmm!   "Ich bin Presbyterianer."   Oh, du Kreuzung! Warum bist du nicht...  "Nun", sagt man, "was bist eigentlich du?"  "Wiedergeboren!"  "Wiedergeboren? Von was?" "Vom Geist Gottes." Deshalb bist du nicht gekreuzt; du bist richtig geboren, nicht mit irgendeiner Kirchensatzung, sondern mit dem Geist Gottes. Gott lebt in dir!

36-2  Beachtet nun. Dieses kleine, alte Insekt fing an zu fressen. So fraß es allen Frieden im Herzen weg. Oh, weiter und weiter und weiter und weiter <fraß es ihn> herunter. Ich habe eine ganze Seite davon hier: die ganzen Früchte, was es getan hat. Dann starb dieser kleine Kerl ab, und er wurde eine Heuschrecke. Das war das nächste Stadium, eine Heuschrecke. Nun, was tut eine Heuschrecke? Eine Heuschrecke frißt die Blätter. Das stimmt. Eine Heuschrecke nimmt sich die Blätter vor. Was der Nager übrig gelassen hat; er ließ die Blätter übrig, er hat die ganze Frucht vom Baum abgefressen. Was passierte dann? Die Heuschrecke kam, um zu fressen, zu fressen, was der Nager übrig gelassen hat. Nun, was hat sie getan, was hat diese Heuschrecke getan? Sie vertilgte die Blätter. Für was waren die Blätter? zerstörte göttliche Gemeinschaft. Das stimmt. "Ach, er ist Presbyterianer, wir wollen nichts mit ihm zu tun haben. Er ist Nazarener. Er ist Pfingstler. Er ist dies, das und jenes; wir wollen nichts mit ihm zu tun haben, weil er nicht zu unserer Gruppe gehört." "Eine Versammlung hier haben für die Heilung der Kranken? Ach! Unsere Gemeinde glaubt nicht einmal daran!" Seht ihr?

36-4    Was hat jene kleine, alte Heuschrecke getan? Sie hat die ganze Gemeinschaft abgeschnitten, das stimmt, die ganze Gemeinschaft weggenommen. Was ist Gemeinschaft? Was tun die Blätter? Sie geben Kühle, wo die Vögel hinein unter die Blätter fliegen und durchatmen, sich abkühlen. Da ist wieder unser Baum: "Und er wird sein wie ein Baum, gepflanzt ", wo Menschen kommen können, sich darunter setzen unter die Gemeinschaft des Heiligen Geistes und ein wenig abkühlen. Du bist ganz durcheinander und weißt nicht, was geschieht, und ob du sterben wirst, oder ob du errettet bist oder nicht, und du weißt nicht, ob diese Gemeinde richtig oder jene richtig ist. Komm doch einfach unter den Baum, der einige Blätter hat, und setze dich dort nieder. Laß die Winde vom Himmel durch die Blätter blasen wie ein rauschender, mächtiger Wind, weißt du. Und du fängst an, ein wenig abzukühlen.
    sagt: "Oh, ich werde hingehen und jenem Haufen von heiligen Rollern erzählen, was ich halte!"
   Setze dich doch einfach eine Weile nieder, und du wirst abkühlen. Stimmt! Ihr könnt es bei euch nicht tun, denn was ist geschehen? Die Heuschrecke hat es alles abgefressen, sicher, sie hat die ganzen Blätter von ihm weggefressen. Man könnte genauso gut dort draußen in der Sonne sitzen; so gibt es da keine Kühle dort. Gut.

37-2    Aber weißt du, was wir tun sollten? Die Bibel sagt, daß die vorherbestimmte Gemeinde, die vorherbestimmten Söhne in Gottes... Was ist mit ihnen? Sie sitzen in himmlischen Örtern. Was ist das? Kühle, sich wohl fühlen, sich zu Hause fühlen. Amen!
   Wo jeder einen Nadelstreifenanzug trägt, und der nächste in dieser Weise, und jemand schaut herum und sagt: "Hmmm, schau mal! Sie hat ja nie eine Dauerwelle in ihrem Haar. Sieht sie nicht furchtbar aus? Sie hat nicht einmal ein Ostergewand an." (Was es auch sei, wißt ihr, einen Osteranzug.) "Sitzt dort hinten, seht mal, hat nicht einmal ein Osterkleid an." - "Nun schau dir mal den an, derselbe alte Anzug, den er letztes Jahr anhatte. Nun, was soll man dazu sagen!" Man fühlt sich nicht wohl dort.

37-4    Ich sagte neulich zu einer kleinen Frau, eine arme kleine Frau, sie gehört zu einer großen angesehenen Gemeinde. Sie lag im Sterben mit Krebs, ich ging hinunter, um für sie zu beten. Bruder Roy Roberson hier, einer der Trustees, sandte mich dort hinunter, und das arme kleine Ding lag dort im Sterben mit Krebs. Und sie sagte...
   Ich sagte: "Bist du eine Christin?"
   Sie sagte: "Mein Herr, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich ging in eine bestimmte Gemeinde", sagte sie, dann fing sie an zu weinen.
   Ich sagte: "Was ist los?"
   Sie sagte: "Ich konnte mich doch nicht richtig kleiden. Sie schauten auf mich herunter."

38-1    Oh, da habt ihr's. Seht, du fühlst dich unwohl. Seht, aber die Bibel sagt, daß wir uns zusammen in himmlischen Örtern versammeln sollen. Oh! Wie? Alle gleich. Nun, ich sage dir, was dies bewirken wird. Es macht, daß ein Arbeitsanzug und ein Nadelstreifenanzug sich umarmen und einander Brüder nennen. Sicher wird es das. Es macht, daß ein altes Sackleinen seine Arme um ein Seiden- oder Satin-Kleid legt und sagt: "Schwester, wie geht es dir heute morgen? Preis Gott!" Das stimmt. Das bewirkt es. Es ist Freude, Friede, Liebe, Glaube in das Wort, Langmut, Freundlichkeit, Geduld. Niedersitzen in himmlischen Örtern in Christus Jesus und ein wenig abkühlen. Seht, das ist, was die Blätter bewirkten.
   Doch was hat die alte Heuschrecke getan? Sie kam daher, fraß diese Blätter ab und sagte: "Entweder gehörst du zu uns oder du gehörst gar niemandem!" So nahm sie die ganze Kühle des Geistes heraus. Seht? Sie machte sich ein Glaubensbekenntnis zurecht. Also gut.

38-3    Nun, wir müssen weitermachen. Wir könnten eine lange Zeit bei jener kleinen Heuschrecke bleiben, doch das dritte Stadium von ihr war ein Abfresser. Hmm, das ist schon einmal ein schlimmer Name - der Krebswurm, Abfresser. Was macht ein Abfresser? Er geht in die Rinde hinein; das ist dort die Lebenslinie. Jawohl. Er geht in die Rinde hinein und zerstört die Bedeckung des Baumes, die Bedeckung. Was ist Religion? Eine Bedeckung; das bedeutet das Wort Religion: "eine Bedeckung."
   So dieser kleine Abfresser, nachdem er unter die Versammlung gekommen war, hat sie alle würdevoll gemacht, dann nahm er die ganze Gemeinschaft von ihnen weg in der Form der Heuschrecke; und jetzt kommt er daher und nimmt ihre ganze Religion und macht Dogmen daraus! Das stimmt. Er errichtet ein orthodoxes Wort, macht sich selbst eine Religion zurecht, bekommt eine Gruppe Menschen zusammen und stellt ein Glaubensbekenntnis dort auf. Er nimmt die ganze Religion, zieht sie von Gottes Baum weg; genau die Rinde, die den Saft trägt, welcher darin heraufkommt und nimmt sie weg. Der Abfresser! Seht ihr dieses Insekt? Das ist es genau.

38-5    Dieser Abfresser, das war Rom, in der frühen Gemeinde. Das erste, was die pfingstlichen Gruppen, nicht die Pfingst-Organisationen... Nein. Alles, was sich organisiert, ist tot; ich werde das gleich in einem Augenblick durch die Schrift beweisen. Seht, aber als es... Doch das Pfingst-Erlebnis, für wen ist es? Es ist für den Katholiken. Für wen noch? Für den Methodisten, den Baptisten, den Presbyterianer, für jeden, der es möchte. Aber du mußt es nur haben wollen.
   Man tritt nicht darin ein. Ich bin seit 53 Jahren in der Branham-Familie und bin nie in die Familie eingetreten. Warum? Ich bin von Anfang an ein Branham, ich bin als ein Branham geboren worden. Genauso sind wir auch Christen . Nicht weil wir in etwas eingetreten sind, das wäre eine Organisation; wir sind dadurch als Christen geboren worden, daß wir durch den Heiligen Geist erneuert wurden.

39-1    Beachtet nun! Dieser kleine Abfresser fing an, sich in die Rinde hinein zu bohren. Was tat er? Er fing an, seine Religion, seine Bedeckung, seine Lehre von ihm wegzunehmen. Religion ist eine Lehre, eine Bedeckung, die alles zudeckt. Deshalb ist unsere Religion durch das Blut. Das Leben ist in dem Blut, welches das Wort bedeckt. Und das Leben ist in dem Blut; das Blut ist die Religion, und das Leben in dem Blut bringt die Resultate. Nun, seht ihr es?

39-2    Es ist nicht mit Feigenblättern bedeckt. Adam und Eva haben das einmal versucht. Kain hat dasselbe getan, habt ihr das bemerkt? Auch Kain brachte etwas von dem botanischen Leben, aber es hat nicht funktioniert. Es hat bei Adam und Eva nicht funktioniert, es wird heute nicht funktionieren. Wenn Gott es am Anfang zurückgewiesen hat, ist es auf ewig zurückgewiesen. Menschengemachte Glaubenslehren und Gedanken werden es nie ergreifen. Es muß Gottes Wort sein, um es zu tun; und das Wort ist durch das Blut, das Opfer von Christus. Das stimmt.

39-3    Wie der Bruder heute morgen gesagt hat, ziehen die Leute Splitter... Nun wißt ihr, es gibt neunzehn verschiedene Nägel in der Nation heute, die von verschiedenen Organisationen aufbewahrt werden, sie behaupten, daß es der originale Nagel ist, der in Seiner Hand war. Was ist, wenn er es wäre? Ich würde damit nichts zu tun haben wollen. Bestimmt. Gott hat nie irgendwelche Reliquien und Zeichen hinterlassen. Er sandte den Heiligen Geist, etwas Lebendiges, das nicht zerstört werden kann. Was würde mir ein Nagel nützen? Was wäre das originale Kreuz, an dem Er hing, was würde es mir nützen? Nicht ein bißchen. Nicht den Nagel zu kennen, das Kreuz zu kennen, sondern Ihn zu kennen, ist Leben!

39-4    Nun, so halten wir uns an Nägel, wir halten uns an Reliquien und wir halten uns an Plätze. Und heute gehen Leute in der Stadt Jerusalem auf und ab, und die verschiedenen Plätze ganz herauf und herunter, und halten sich an Reliquien und Dinge. Das hat gar nichts damit zu tun, kein bißchen. Die Sache ist verdammt, verkommen und vergangen.

39-5    Ich ging zu einer Kirche in Rom, dort wo sie diese ganzen Priester, die gestorben waren, in einem Garten dort unterhalb aufgestellt haben, und ließen das Fleisch von den Knochen abfaulen und nahmen dann die Knochen heraus, machten Lampenhalter und setzten ihre Schädel darauf. Und Leute kommen da hinein, reiben diese Schädel, um einen Segen zu bekommen, bis die Schädel weiß und abgegriffen geworden sind. Wenn man in den St. Petersdom dort geht, dort ein Fuß von Petrus, behaupten sie, eine Statue, welche neun oder zehn verschiedene Male abgeküßt wird. Sie müssen einen anderen Fuß dafür formen.
   So ein Unsinn! Aberglaube, das ist alles, was es ist, Satzungen von menschengemachten Lehren. Gott sandte den Heiligen Geist, das Leben Gottes, um in dir zu sein, nicht in einer Statue. Du bist die Person, in der Gott leben möchte, nicht in einer Statue, sondern in dir! Die Leute nennen es "heilige Statuen". Es gibt gar keine heilige Statuen; du bist Gottes heilige Statue. Die Bibel sagt so. Das stimmt: "einen Leib hast Du Mir bereitet..."

40-2    Nun fing dieser kleine Bursche an, zu zerstören. Zu zerstören was? Der Abfresser kam in die Rinde hinein. Beobachtet, was er tat: Er fing an, die Rinde zu zerstören. Was machte er? Er machte eine natürliche Gemeinde anstatt einer geistlichen Gemeinde. Jawohl! Er nahm die wahre hinweg und gab ihnen eine falsche.
   Nun erinnert euch, die Frucht hat der Nager gefressen. Die Blätter hat die Heuschrecke gefressen. Jetzt die Rinde, die Bedeckung, die Religion, die Lehre, die Lehre, nahm sich der Abfresser.

40-4    Woher kam jene erste Lehre von außerhalb der Bibel? Ihr Historiker, ihr wißt, woher es kam: von Rom. Das ist genau, wo es begann. Dort fingen sie an, Dogmen anzunehmen. Das ist, Irenaeus, St. Martin, Polycarp, alle von ihnen nach dem Tod von Johannes, . Weil er das Wort Gottes übersetzt hat, wurde Johannes auf die Insel Patmos ; sie kochten ihn vierundzwanzig Stunden lang in Fett, brachten ihn zurück, und er schrieb dennoch die Bibel! Gott war entschlossen, daß diese Bibel geschrieben werde. Das ist das Wort Gottes; wir können nichts davon wegnehmen oder dazu hinzufügen. Es muß stehenbleiben genauso, wie es ist - das Wort.

40-5    Beachtet, als sie zurückkamen. Als diese Heiligen Gottes versuchten, dieses Wort hochzuhalten, kam Rom gerade herein und übernahm stattdessen Dogmen. Nun wollen wir mal sehen, was Rom tat, einige ihrer falschen Lehren, die sie machten.
   Wassertaufe! Wo sie doch den Auftrag hatten... Petrus sagte am Tage zu Pfingsten unter dem Einfluß des Heiligen Geistes, des Wortes Gottes: "Tut Buße, jeder von euch, und laßt euch taufen im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden."
   Was hat Rom damit getan? Sie drehten es um und sagten: "Laßt euch taufen im Namen des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes", machten es zu einem Glaubensbekenntnis, nicht eine Lehre der Bibel. Was tat er? Das war jener fressende Abfresser. Besprengen anstatt Untertauchen, im Namen des Vaters...

41-1    Vater, Sohn, Heiliger Geist sind doch keine Namen! Das gibt es nicht. Vater ist kein Name, Sohn ist kein Name und Heiliger Geist ist kein Name. Als Jesus sagte: "Taufet sie in dem Namen des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes", war der Herr Jesus Christus. Genau das, was Petrus und alle von ihnen taten, jeder in der Bibel. Es gab niemanden... Ich fordere jeden heraus, mir ein Stück der Schrift zu bringen oder ein Stück der Geschichte, wo irgend jemand je anders getauft wurde als in dem Namen von Jesus Christus, bis zur Römisch-Katholischen Kirche.

41-2    Nun, tut das; und denkt daran, dieses Tonband geht um die Welt. Ich habe Versammlungen mit Predigern gehabt, mit Hunderten von ihnen, und Bischöfen und allem, und gesagt: "Steht auf eure Füße!" oder "Kommt her mit eurer Bibel oder seid für immer still <darüber>." Sie blieben still - bis sie hinter deinem Rücken sind, und dann fangen sie an, über dich zu reden. Sie haben nicht den Mut, dir ins Gesicht zu sehen, den normalen Anstand, aufzustehen und es dir ins Gesicht zu sagen. Sie haben Angst, das zu tun. Sie wissen, daß es verkehrt ist. Doch das ist, was jener Abfresser angefangen hat, zu fressen, seht ihr, die echte Sache wegzufressen.
   Nun sagst du: "Es ist doch nicht wesentlich. Jede Art, wie ich getauft bin, ist in Ordnung."

41-3    Ist es so? Paulus sagte in Apostelgeschichte 19, als er die höher gelegenen Gegenden von Ephesus durchzogen hatte; die Bibel sagt, er fand bestimmte Jünger (sie waren Nachfolger). Apollos, ein Baptistenprediger, unter Johannes dem Täufer, hatte sie das Wort gelehrt, und sie hatten große Freude. Und Paulus ging hinüber, um sie zu besuchen, und er sagte: "Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig geworden seid?"
   "Oh", sagten sie, "ich bin ein Gläubiger."
   "Doch das ist nicht, was ich gefragt habe. Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig geworden seid?"
   Sie sagten: "Wir wissen nicht, ob es überhaupt einen Heiligen Geist gibt."
   Er sagte: "Worauf seid ihr denn getauft worden?" Seht, in anderen Worten: "Wie seid ihr getauft worden?"
   Sie sagten: "Wir sind getauft worden."
   Er sagte: "Wie?"
   Sie sagten: "Unter Johannes, demselben Mann, der Jesus getauft hat, wäre das nicht in Ordnung?"
   Paulus sagte: "Nein! Nicht jetzt, nein!" Er sagte: "Ihr müßt euch noch einmal taufen lassen." Und Paulus taufte sie noch einmal in dem Namen des Herrn Jesus Christus, legte seine Hände auf sie, und der Heilige Geist kam auf sie. Und Paulus sagte: "Wenn ein Engel vom Himmel (geschweige irgendein Prediger) - wenn ein Engel (geschweige dieser Abfresser) - wenn ein Engel vom Himmel irgend etwas anderes zu euch predigt als dieses, sei er verflucht." Das stimmt.
   So seht ihr, was es war, der Abfresser kam zu fressen. Er fraß die Wassertaufe im Namen Jesu Christi weg.

42-2    Das nächste, was dieser Abfresser tat, er nahm die Taufe des Heiligen Geistes weg. Denn solange du jenen Heiligen Geist haben wirst, wird Er Licht auf jenes Wort ausstrahlen, solange du das tust. Also mußten sie es anders machen.
   Nun, denkt einmal, wieviele Lutheraner, Protestanten, wieviele Katholiken heute morgen konfirmiert wurden, wie sie es nennen, die erste Kommunion hatten. Und sie nennen das "heilige Eucharistie", was bedeutet (das lateinische Wort): "Heiliger Geist."

42-4    Habt ihr schon einmal einen Katholiken an der Kirche vorbeigehen sehen und wie er sich so bekreuzigt, während er vorbeigeht? Warum? Es ist Gott in jener Kirche. Was ist Gott? Jenes kleine Stück Brot; rund, wie der Sonnengott gemacht, den sie anbeten; jenes kleine Stück Brot liegt auf dem Altar, wo die Mäuse und Schaben es über Nacht wegholen <können>. Das ist nicht mein Gott, das sage ich euch.

42-5    Erste Kommunion, konfirmiert in die Kirche - Unsinn! Aber das ist, was sie taten; das ist, was der Abfresser getan hat. Er nahm den Geist weg und gab ihnen ein Stück Brot, irgendein Brot, das irgendein Priester gemacht hat, oder irgendeine Nonne oder irgend etwas. Das ist, was sie taten, das stimmt genau. Geht doch und befragt euch! Geht, schaut zurück in der Geschichte und seht, ob es nicht stimmt. Und du läßt dir diese Sache einflößen? Nicht nur die Katholiken, sondern ihr Protestanten, viele von euch, dieselbe Sache. Gut, das ist, was sie taten.
   Und dann die Protestanten, anstatt den Heiligen Geist zu haben, wißt ihr, was sie tun? Sie kommen und treten bei, schütteln eine Hand. Da war kein Jemand, der die Straße heraufkam und eine Hand schüttelte, als der Tag von Pfingsten kam; sondern da kam das Geräusch eines rauschenden, mächtigen Windes vom Himmel, der das ganze Haus füllte, wo sie saßen. Das stimmt. Er kam durch diese Blätter auf dem Baum herunter, goß sich über die Rinde. Das stimmt.

43-1    Und jetzt, anstelle der neuen Geburt, wo doch Jesus sagte: "Ein Mensch muß wiedergeboren werden", führten sie den Eintritt in die Gemeinde ein: Komm und trete ein. Und anstelle des Wortes gab der Abfresser ihnen ein Glaubensbekenntnis. Seht ihr nicht? Schaut hier, was er tut: Er gibt etwas Natürliches anstelle etwas Geistlichem. Könnt ihr es sehen?
   Nun schaut! Nun, wir sind hier auf der katholischen Linie, doch wußtet ihr, daß das auch gerade unter die Protestanten gekommen ist? Wo zeigt sich heute der Heilige Geist in den protestantischen Gemeinden? Wo reagiert man auf Pfingsten unter den Protestanten? Habt ihr es bei den Lutheranern? Wenn es so wäre, würde ich hingehen wollen. Ich wollte dort hingehen, einfach speisen und eine wundervolle Zeit haben. Die Presbyterianer? Ich frage mich, wo es denn ist. Seht, ihr habt etwas Natürliches eingeführt.
   Ich gehe bald fort, ihr wißt das. Doch laßt dies nie aus eurem Herzen herausgehen. Nehmt nicht das Natürliche, das ist Tod! Dieser natürliche Mensch ist Tod, alles, was er tut, ist Tod. Es ist hier dem Tode unterworfen. Ein Geist ist es, der lebendig macht; der Geist, der Leben gibt, es belebt. Es ist ein Geist.

43-4    So seht ihr, beobachtet, was sie getan haben: Sie haben die Wassertaufe von Jesus Christus zu Vater, Sohn, Heiliger Geist gemacht - einem Titel, der doch überhaupt kein Name ist.
   Nun sagst du: "Was macht es schon aus?"
   Also gut. Nun, jemand gibt dir deinen Gehaltsscheck am Samstag, der Mann, der dich auszahlt. Anstatt daß er seinen Namen dort hinschreibt, schreibt er nur "Der Chef". Das ist alles. deinen Gehaltsscheck nur: "Zahlungsanweisung für John Doe, 150 Dollar für die Arbeit dieser Woche, von: 'Der Chef". Gib ihn doch einmal bei der Bank ab und sieh, wie er zurückkommt. Jawohl! Sicher wird er <zurückgewiesen>, sicher!

43-6    Wenn es nichts ausmacht, warum hat Paulus denn diesen Christen befohlen, die Gott priesen und viel Freude hatten und große Dinge gingen dort vor sich, warum hat er ihnen gesagt: "Ihr müßt zurückkommen und euch noch einmal taufen lassen im Namen Jesu Christi"? Seht ihr?
   Laß das Wort sprechen... Bleib gerade dabei! Sage nichts anderes, sage nur, was es sagt. Seht? Das ist, wonach wir gerichtet werden.

44-2    Schaut nun! Das ist, was sie gemacht haben. Anstelle der neuen Geburt haben sie einen Beitritt. Anstelle das Wort zu sagen, haben sie ein Glaubensbekenntnis. Zeigt mir in der Bibel, wo sie je ein "Gegrüßet sei Maria" gesagt haben. Zeigt mir in der Bibel, wo ihr Protestanten überhaupt das apostolische Glaubensbekenntnis herhabt. Sagt mir, was das apostolische Glaubensbekenntnis in der Bibel ist. Gemeinschaft der Heiligen: Sie waren dagegen. Sagt mir aus der Bibel, wo sie je eine 'Vater, Sohn und Heiliger Geist'-Taufe hatten. Es ist nicht dort, und trotzdem geht ihr diesem nach.
   Nun, anstelle von Gemeinschaft und Brüderschaft unter den Brüdern, gaben sie ihnen eine Rangordnung: den Papst, und man hat einen Bischof, der dir sagt, was du tun kannst und was du nicht kannst; und ihr Pfingstler habt einen Distrikt-Ältesten, der dir sagt, wen du haben kannst. Doch die Gemeinde hat Christus! Amen.

44-3    Das ist, wo man hinkommt. Seht ihr? Sie geben euch diese Dogmen und menschengemachten Dinge stattdessen; haben es weggenommen. Was hat jener Abfresser getan? Er hat es gerade vom Baum weggenommen und gibt euch dieses. "Ich werde jenes vom Baum runter nehmen und euch stattdessen dieses geben. Ich werde jenes wegnehmen und euch dieses geben." Seht ihr, wo man hinkommt?
   Du sagst: "Nun gut, Bruder Branham..."
   Woher kam jede einzelne... Woher kam die protestantische Kirche? - Von der katholischen. Das ist, was Offenbarung 17 sagt. Es heißt, daß sie eine Hure war und sie war eine Mutter der Huren, das gleiche. Ein Esel kann den anderen nicht Langohr schimpfen, wißt ihr. Tut es doch nicht. Denn das stimmt!

44-5    Bruderschaft. Er nahm die Bruderschaft weg, wo wir doch Brüder miteinander sein sollten. Er trennte uns und machte uns unterschiedlich. Also gut. Nun beachtet, hier ist etwas Gutes. Ich nehme dieses eine und lasse das übrige. Schaut!

44-6    Die Bibel sagt uns, wenn wir verkehrt gehandelt haben, daß wir unsere Seelen durch den Heiligen Geist reinigen sollten. Komme herunter und laß den Heiligen Geist uns offenbaren, daß du verkehrt tust, und bleibe dort vor Ihm stehen, bis du ausstirbst und Er unsere Seelen reinigt. Nun, sie haben es umgedreht und geben dir ein Fegefeuer. Nachdem man tot ist, dann macht der Priester eine Menge Geld, um dich aus dem Fegefeuer zu beten.
   Ach, es ist Unsinn! Das ist, was der Abfresser getan hat. Sicher! Dich aus dem Fegefeuer zu beten. Es kostet so und so viele hundert Dollar, um diese Seele aus dem Fegefeuer zu beten. Ich möchte, daß ihr einmal ein Fegefeuer in der Bibel findet, irgend so etwas. Es gibt so etwas nicht in der Bibel! Nein! Doch sie haben ihnen ein Fegefeuer gegeben, nachdem man tot ist. O ja, ich weiß, sie sagen bestimmt, man hört sie sagen: "Nun, der Heilige Bonifazius sagte so und so." Es ist mir egal, was der Heilige Bonifazius sagte!

45-2    "Nun, hat nicht der und der zu ihr gesagt, daß sie für ihren Mann betete, diese große Schwester, die Heilige So-und-So..."
   Es ist mir egal, was sie getan hat. Es ist kein autorisiertes Wort, es ist gegen die autorisierten Apostel. Gott hat diese Apostel gegeben, um die Gemeinde in Ordnung zu setzen, und sie ist auf die Lehre der Apostel gebaut, nicht auf den Heiligen Bonifazius oder sonst einen Heiligen. Das ist gegen das Wort.
   Es ist mir egal, was der Heilige Bonifazius sagte und was andere Heilige und die Heilige Susie und die Heilige Maria und diese alle sagten - es ist Unsinn! Es ist nicht mehr als jede andere Lüge. Wenn es im Gegensatz zu Gottes Wort ist, dann ist es eine Lüge. Ich glaube keine nicht autorisierten Worte, deshalb glaube ich auch nicht diese protestantischen Glaubensbekenntnisse und all die Dinge; es ist bis ins Mark katholisch. Es sind Dogmen. Wie könnt ihr auf Katholiken schimpfen und euch darüber lustig machen, daß sie Dogmen haben, wo ihr doch selbst voll davon seid? - Nicht so sehr hier, doch dies wird aufgenommen, versteht ihr. Es geht über die ganze Welt.

45-4    Beachtet! Wie könnt ihr sie verkehrt nennen, wenn ihr menschengemachte Glaubenslehren übernehmt, die im Gegensatz zur Bibel stehen, genauso Dogmen, wie sie es taten? Warum? Ihr seid in einer Organisation, die eine Tochter der alten Prostituierten ist. Was ist eine Prostituierte? Eine Frau, die ihrem Ehemann gegenüber untreu lebt; behaupten, eine christliche Kirche zu sein und teilen falsche Lehre aus, ihr eigenes Zeug, anstatt Gottes heiliges Wort zu nehmen.
   Genauso wie Eva es tat: Sie hörte auf den Teufel und verursachte allen Tod und alles Leid, das je die Erde getroffen hat. Es kam durch Eva, weil sie geistliche Hurerei gegen Gott begangen hat, indem sie Seinem Wort nicht glaubte. Und das ist genau das, was die Gemeinden heute tun: geistliche Hurereien gegen Gottes Wort begehen. Und sie wollen dich nicht einmal in der Gemeinde haben, wenn du nicht mit ihrer Lehre übereinstimmst.
   Nun, sie schreiben mir Briefe: "Wenn du an dieses glaubst und wenn du sagst, daß dieses richtig ist und du..."
   Ich sage: "Ich werde eben nicht kommen." Nein, nein! Ich werde nur predigen, was diese Bibel sagt oder überhaupt nichts. Seht? Das stimmt.

46-2    Bleibt auf diesem Wort stehen! Das ist, was wir tun müssen, Brüder, bleibt dort. Wir kommen jetzt hin zu den letzten Tagen, und wir wissen das. Die Stunde ist hier.
   Wie könnten wir sagen... Oh, sie sagen dies, das und jenes, aber alles, was nicht autorisiert ist - glaube es nicht. Es macht mir nichts aus, wer es sagte.

46-3    Hier kam vor kurzem eine Schwester zu mir und sagte, daß eine bestimmte Gruppe von Menschen, Prediger, zu denen ich über die Taufe im Namen von Jesus Christus gepredigt habe, wo dreihundert und noch etwas Prediger... Viele Menschen, die hier sind, waren in der Versammlung, wo der ganze Rat der Predigervereinigung von Chicago mir begegnete. Und der Herr gab mir eine Vision, sagte mir, wo sie sein wird und was geschehen würde. Und ich erschien dort und sagte ihnen, den ganzen Bischöfen, Doktoren, Kardinälen und allen von denen, die dort standen: "Jeder von euch, der es verurteilen kann, nehmt eure Bibel und kommt her." Wir haben die Tonbänder hier, wenn ihr es hören möchtet. Ich sagte: "Worüber seid ihr so ruhig?" Da gab es niemanden, der etwas sagte. Und warum? Sie fürchteten sich vor diesem Wort. Ich sagte: "Wenn ihr es nicht könnt, warum hackt ihr dann auf mir herum? Seid ruhig, geht hinaus und tut etwas! Und wenn ihr es nicht auf das Wort stützen könnt, dann bleibt ruhig."

46-4    So sandte dann jene selbe Gruppe von Männern eine Frau her, die sagte: "Bruder Branham, wenn der Engel des Herrn dir gesagt hat..." Der Engel des Herrn, ihr wißt, Sein Bild dort, seht ihr? "Wenn der Engel des Herrn dir das gesagt hat, nun, dann werden wir es glauben."
   Ich sagte: "Eine Gruppe von Predigern kann so schwach sein?! Wenn jener Engel etwas im Gegensatz zu diesem Wort gesagt hätte, dann wäre es nicht der Engel des Herrn." Der Engel des Herrn wird das Wort bestätigen. Das ist genau, was Er immer durch jedes Zeitalter getan hat. Er tut immer noch dasselbe. Er bleibt beim Wort. Und jeder Prediger, der mit dem Heiligen Geist gesalbt ist, wird bei dem gleichen Wort bleiben, denn die Bibel sagt, daß die gesamte Bibel durch den Heiligen Geist geschrieben wurde, und wie kannst du den Heiligen Geist haben und verleugnen, was die Bibel sagt? Der Geist, der in dir ist, würde bezeugen, daß es nicht richtig ist - <nämlich ein> Glaubensbekenntnis.
   Der Abfresser hat gefressen, das ist alles, die echten Dinge von Gott weggefressen. Jawohl!

47-2    Nicht autorisiertes Wort, welches im Gegensatz zur Lehre der Apostel steht. O meine Zeit! Dies ist die apostolische Lehre, dies ist die Bibel, dies ist der Heilige Geist. Jedes Wort darin ist wahr, wenn du es nur glauben und annehmen kannst, und laß es so stehen und beobachte jede Verheißung, wie sie sich erfüllt.
   Die Manifestation Gottes ist gerade jetzt gegenwärtig. Wenn Er jetzt nicht genauso viel Gott wäre, wie Er bei den Kindern Israel war, als sie das Rote Meer durchquerten, dann wäre Er nicht Gott. Wenn Er nicht derselbe Gott wäre, der an Pfingsten fiel, welcher Er auch gerade hier heute ist, dann wäre Er nicht derselbe Gott. Dann hat es keine Auferstehung gegeben. Was nützt dir ein historischer Gott, wenn Er nicht derselbe Gott heute ist? Was nützt es, Prediger zu den Seminaren zu schicken und sie wie Brutkasten-Hühner auszubrüten und so herumzulaufen, wenn es da nicht so etwas wie Gott geben würde?

47-3    Was tut ihr? Ihr nehmt das Wort Gottes weg. Woher habt ihr die Autorität? Ihr sagt: "Die Kirche." Die Kirche? Es gibt 969 verschiedene Organisationen davon. Welche davon ist richtig?
   Niemand würde wissen, was man tun soll. Du wärest völlig durcheinander. Das stimmt. Doch Gott wird die Menschen nicht durch die Kirche richten, Er wird sie durch Christus richten, und Christus ist das Wort. Die Bibel sagt:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.... Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns... .


47-4    Er hat die Gemeinde und die Menschen durch das Wort gerichtet, das stimmt, das lebendige, auferstandene Wort. Wenn dann jenes lebendige, auferstandene Wort etwas Gegensätzliches zu diesem Wort hier sagt, dann wäre es nicht das auferstandene Wort, denn es wird Zeugnis von dieser Wahrheit ablegen.
   Er kann nicht hier etwas sagen, und dort etwas anderes. Ich kann etwas hier sagen und etwas anderes dort, denn ich bin ein Mensch. Euch kann es auch so gehen: Man kann mehr Erkenntnis und mehr Verständnis bekommen - doch nicht Gott, Er ist unendlich. Seht? Seine erste Entscheidung, das erste, was Er gesagt hat, muß ewiglich bestehen. Es bleibt dasselbe. Er kann nicht eine Sache hier sagen und etwas anderes dort; Er muß jedes Mal dasselbe sagen, um Gott zu sein.
   So wenn der Geist, der auf dir ist, von Gott ist, wird er bezeugen, daß dieses Wort die Wahrheit ist, jedes Wort davon, und daß es dasselbe gestern, heute und für immer ist. Das ist, was die Bibel sagt. Jawohl! Gut!

48-2    Nun wollen wir uns beeilen und zum nächsten Stadium dieses kleinen Käfers kommen. Als erstes war er ein Nager. Was hat er von Gottes Baum abgefressen? - Die Frucht. Das nächste Stadium, wie er hereinkommt - er ist in dem Stadium abgestorben und kommt in ein anderes Stadium - was hat er nun getan? Dieses Mal kommt er als eine Heuschrecke herein und hat die ganzen Blätter weggefressen. Das ist die Gewohnheit der Heuschrecke. Nun, was ist das nächste, was er getan hat? Er kam in einem anderen Stadium zurück als ein Abfresser, und er ging in die Rinde hinein.
   Jetzt kommt er hier als ein Vertilger, das vierte Stadium von ihm. Jetzt ist er ein Vertilger, eine Raupe. Was ist eine Raupe? Sie ist ein Sauger, saugt das Leben, den Geist, das Leben; das ist, was sie tut. Sie geht gerade hinunter ins Mark und fängt an zu saugen - der Vertilger. Hier ist er, wie werden wir ihn nennen? Denomination, das ist der rechte Name dieses Burschen. Warum? Er ist ein Zerstörer, saugt das Leben .

48-4    Jedesmal wenn Gott eine Bewegung unter Sein Volk sendet und sie eine Denomination daraus machen, sterben sie gerade dort. Ich möchte jeden , der die Kirchengeschichte kennt, das widerlegen kann. Zeigt mir einen , wo eine Organisation sich einmal organisiert hat, daß sie nicht gerade dann gestorben ist. Der Abfresser hat sie zu fassen bekommen und nahm ihre Religion weg. Und dann kam der Sauger vorbei und nahm, saugte das Leben gerade aus dem Baum heraus.
   Was für eine Art von Leben war darin? Der Heilige Geist. Was geschah? Man konnte den Heiligen Geist nicht behalten und dennoch Dogmen haben, der Heilige Geist tritt dafür nicht ein. So nimmt er das Leben aus dem Baum heraus und gibt ihm ein Dogma, macht eine Denomination. "Wir kümmern uns nicht darum, was dieses sagt, unsere Denomination sagt dieses."

48-6    Da habt ihr's. Denkt daran, nachdem es eine Denomination wird, stirbt es immer und steht nicht wieder auf. Die erste Organisation war die katholische; sie starb sofort. Denn es war von Anfang an ein Dogma.
   Aus diesem kam die erste Reformation: Es war Luther - sie organisierten und starben. Als nächstes kam Wesley - sie organisierten und starben. Als nächstes kam Pfingsten - sie organisierten und starben. Presbyterianer, Lutheraner, die ganzen anderen, und die Nazarener, Pilger der Heiligkeit und diese ganzen Organisationen, die danach noch so folgten, jede einzelne ist gestorben. Schaut sie doch an. Warum? Sie organisieren sich, und das tötet sie.
   Was haben sie getan? Sie haben diese Dogmen hineingenommen. Ihr Nazarener, eine wunderbare Gemeinde, den Pfingstlern am nächsten. Was war es? Ihr glaubt an Heiligung, aber wenn es zu den Geistesgaben hinkommt, Sprechen in Zungen und die große Macht Gottes, dann nennt ihr es teuflisch, und da seid ihr gestorben. Das stimmt. Wo sind sie heute angekommen? tot! Oh, sie bekommen mehr Mitglieder, doch wo ist sie? Sie ist ein Leichnam.
   Ich habe sie vor kurzem an einem Abend gesehen. Das stimmt. Die ganze Sache... Ihr Pastor lag darauf, küßte einen Leichnam und umarmte sie. Heute haben wir sowieso keine Zeit mehr, so werde ich es euch einmal auf Tonband geben. Also gut.

49-3    Gott hat Seinen Baum gepflanzt, um geistliche Frucht zu tragen, Früchte des Geistes. Stimmt das? Doch was hat der Mensch getan? Der Mensch hat immer versucht, es zu einer künstlichen Form zu machen. Er tat es damals, er tut es jetzt. Laßt uns jetzt losschießen und schnell . Der Mensch hat immer versucht, die geistliche Gemeinde zu nehmen und eine künstliche Form aus ihr zu machen.
   Luther hatte eine geistliche Gemeinde. Was geschah? Sobald Luther gestorben war, machten sie eine künstliche Form daraus. Was hat Wesley getan, John Wesley, ein großer Mann Gottes? Wer will sagen, daß John Wesley nicht ein Mann Gottes war? Was hat er getan? Sobald er, John und Charles, gestorben waren, haben sie es organisiert. Als sie es taten, sind sie gestorben. Genau.
   Dasselbe durch die Zeitalter hindurch, jedes Mal, bei jeder einzelnen . Sie machen ein künstliches Getue, gute Werke, die größten Versammlungen, die schlausten Leute; "die Berühmten der Stadt wollen bei uns eintreten."

49-6    Das ist genau das, was auch mit euch Pfingstler-Gruppen geschieht. Das stimmt genau. Ihr habt die Schranken weggenommen, ihr seid vom Geist weggegangen. Ihr wolltet große Gebäude, Pracht und alles derartige, und ihr habt angesehene Pastoren. Was habt ihr getan? Ihr Mütter habt eure Jungens zu irgendeinem dieser Seminare hier draußen weggesandt, um Pastoren zu werden. Was sind sie dort gelehrt worden? Theologie und alle Art von menschengemachtem Zeug. Und wo ist es heute ? Sie kommen zurück als ein Haufen von "Rickys" und "Elvis". Das stimmt genau.
   Was habt ihr heute? Einen Haufen Blödsinn - eine Form der Gottseligkeit. Die Bibel sagt, daß sie in den letzten Tagen eine Form der Gottseligkeit haben werden, deren Kraft aber verleugnen, das Leben davon. Warum? Der Vertilger hat es herausgesaugt! Die Organisation hat es weggenommen.

50-2    In 2. Timotheus 3 sagt Paulus: "Dies wisse, daß in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden. Die Menschen werden sich selbst lieben, prahlerisch, Aufschneider, Lästerer, ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, Verleumder der Guten, Verräter, aufgeblasen, die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen." Der Vertilger hat es herausgesaugt. der Abfresser ist da vor langer Zeit hinaufgekommen. Wir werden diesen Baum gleich in kurzem ganz fertigbringen, so der Herr will.

50-3    Der größte Ort. Oh, bestimmt! "Nun, weißt du, unsere Gemeinde hat letztes Jahr um so viel zugenommen."
   Oh, bestimmt. Die Katholiken schlagen euch um eine Million Meilen, ganz bestimmt. Sie haben sogar so viele in Rußland bekommen, bis sie sie hinausjagten und den Kommunismus einrichteten. Sie taten dasselbe in Mexiko, und sie sollten es überall in der Welt, wo sie sind, tun. Das stimmt.

50-4    Fürchte nie den Kommunismus! Der Kommunismus ist eine gottlose Bewegung, doch man hört manche dieser Prediger auf der Kanzel stehen und ständig den Kommunismus verurteilen, Kommunismus. Ich glaube auch nicht daran, doch sie sagen der Gemeinde: "Oh, wir werden alle verschlungen werden, die ganze Welt wird kommunistisch werden." Das ist genau im Gegensatz zu Gottes Wort! Es gibt keine Stelle, wo die Bibel sagt, daß es so sein wird.
   Doch die Bibel sagt, daß Romanismus, die katholische Kirche, die Welt verschlingen wird! Nehmt Daniel und findet es heraus. Der Kopf aus Gold - König Nebukadnezar, das Babylonische Königreich. Die Meder und Perser folgten ihm; das Griechische Reich folgte diesem; und Rom ging bis zum Ende! Jene zehn Zehen laufen aus in jedes Königreich auf der Erde.

50-6    Es gibt einen eisernen Vorhang, es gibt einen Bambus-Vorhang und es gibt einen purpurnen Vorhang. Bruder, fürchte keinen anderen davon, doch beobachte jenen Purpur-Vorhang! Sie sitzt gerade hier heute auf dem Thron, in diesem Land.
   Denkt daran, genau wie Ahab tat und Isebel hinter ihm. Die Bibel nennt die katholische Kirche die Isebel, eine Prostituierte. Und Ahab war gar kein schlimmer Bursche; ich sage auch nicht, daß Herr Kennedy kein netter Mann wäre, ich weiß gar nichts über ihn. Er ist ein Mann, das ist alles, was ich weiß. Er ist der Präsident, und ich glaube, er wird einen guten Präsidenten abgeben. Es ist nicht er, es ist dieses System hinter ihm. Wartet, bis sie sich in das Kabinett hineinschleicht und überall, wo sie kann. Dann beobachtet, was geschieht. Schaut, was es in anderen Nationen bewirkt hat; schaut, was es immer bewirkt hat.

51-1    Und sagt nicht die Bibel in Offenbarung 13... Die Zahl dieser Nation ist die 13: Sie hat 13 Streifen in der... 13 Sterne in der Flagge, 13 Streifen in der Flagge, 13, alles darin ist 13. Dreizehn Kolonien, alles 13, und sie befindet sich im 13. Kapitel der Offenbarung.
   Und die Bibel sagt, daß sie wie ein kleines Lamm heraufkam: Religionsfreiheit, zwei kleine Hörner, bürgerlich und kirchlich. Und nach einer Weile vereinigten sie sich, und er sprach wie der Drache und tat alles, was der Drache vor ihm tat. Und die Bibel sagt, daß sie dem Tier ein Bild machten: das Bündnis der Kirchen, genau das, was sie gerade jetzt hier in New York hereinbrachten. Und dort jene große Leichenhalle da... Und ihr ganzen Methodisten, Baptisten und Pfingstler und jeder von euch Ökumene-Leuten versucht dort draußen solche Dinge zu tun und verkauft euer Erstgeburtsrecht, um jenem Haufen von Babylon beizutreten! Was ist los mit euch? Sicherlich, ihr verkauft euer Erstgeburtsrecht, wie Esau es tat, für ein Linsengericht. Das ist alles, was ihr bekommen werdet, das ist alles: ein Bild des Tieres formen. Ganz genau. Fürchtet nicht den Kommunismus, fürchtet den Katholizismus!

51-3    Oh, sie sagen, er würde hereinkommen mit Schmeicheleien wie ein Lamm; aber es hieß, beobachte es, dahinter ist ein Wolf. Er ist ein Schleicher, beobachtet es, jawohl, denn es ist im Gegensatz zum Wort. Was das Wort sagt, muß geschehen. Der Kommunismus wird nichts anderes tun, als in die Hände Gottes spielen. Das stimmt genau. Und warum müssen sie das tun? Gott mußte den Kommunismus erlauben, so daß Sein Wort geschehen würde. Sicherlich! Habt ihr das gemerkt? Habt ihr einmal daran gedacht? Gott muß Sein Wort zum Geschehen bringen.

51-4    Schaut, wo jene vierhundert Propheten dort draußen vor Ahab und Joschafat standen eines Tages. Joschafat war ein gerechter Mann, er sagte: "Nun, bevor wir nach Ramoth-Gilead hinaufgehen, sollten wir nicht den Herrn befragen?"
   Ahab sagte: "Ja, sicher." Seht? Isebel hinter dem allem, wißt ihr. Er sagte: "Ich habe vierhundert Propheten hier. Wir werden sie herbringen."
   Alles feine Leute, er brachte sie her. Sie alle weissagten und sagten: "Zieh hinauf! Der Herr ist mit dir."
   Das hat sich nicht richtig angehört für diesen gottesfürchtigen Mann, den König von Israel - oder den König dort. Es hat sich nicht so ganz richtig angehört für ihn. Er sagte: "Gibt es da keinen anderen?"
   Vierhundert Prediger, alle sagten übereinstimmend: "Zieh hinauf! Der Herr hat zu uns gesprochen und gesagt: 'Zieh hinauf!"
   Er sagte: "Aber da muß es doch noch jemand anders irgendwo geben."
   Er sagte: "Ich habe noch einen, doch ich hasse ihn." Sicher, ganz bestimmt! Ja! Er sagte: "Er macht mich immer fertig, er sagt immer Böses gegen mich." Wie könnte er etwas anderes tun, wenn das Wort Gottes gegen ihn war?

52-3    So sandten sie hin und holten Micha. Micha sagte: "Zieh hinauf! Ja, das stimmt; doch ich habe Israel zerstreut gesehen, wie Schafe, die keinen Hirten haben."
   Jener große Prediger kam herüber, der Bischof, und schlug ihm auf den Mund und sagte: "Wohin soll denn der Geist Gottes gegangen sein, als Er aus mir herausging?"
   Ich stelle mir vor, er sagte: "Er war doch noch gar niemals in dir." So sagte er dann: "Ihr werdet es sehen an einem dieser Tage."
   Ahab sagte: "Führt ihn zurück ins innerste Gefängnis. Speist ihn mit Brot der Bedrängnis und mit Wasser der Bedrängnis. Wenn ich im Frieden zurückkomme, kümmere ich mich um diesen Kerl."
   Er sagte: "Wenn du je zurückkehrst, dann hat das Wort Gottes nicht zu mir gesprochen."

52-6    Warum? Warum? Er war gerade mit dem Wort, gerade mit dem Wort. Jede Weissagung, die nicht bei diesem Wort bleibt... Das ist genau... Deshalb sage ich heute, es macht nichts aus, wie gut es aussieht, wieviele Prediger dies, das oder jenes sagen: "Der Kommunismus wird die Welt einnehmen und sie vernichten." Versuche niemals, den Kommunismus zu bekämpfen, bekämpfe den Romanismus! Das ist "So spricht der Herr"! Der Herr hat gesagt, daß der Romanismus herrschen wird, nicht der Kommunismus. Er ist nur eine Marionette. Doch seht ihr, Er mußte das tun.

53-1    Der Herr sagte zu Micha: "Ich muß Ahab da hinaussenden und diese Prediger das sagen lassen, damit Ahab hinausgesendet wird, um die Worte Elias zum Geschehen zu bringen."
   Gott mußte den Kommunismus sich erheben lassen. Was hat es bewirkt? Dann hat es diese ganzen Leichenhallen zusammengebracht, und sie bildeten ein Bündnis der Kirchen, um sich zusammenzuschließen und ein Bild des Tieres zu machen. Genau was Sein Wort sagt, was geschehen würde. Macht euch keine Sorgen darüber. Beobachtet nur die Sache, die sich darunter bildet.

53-2    Hmm. Ich glaube, ich erschöpfe euch, doch es ist wahr. Ich weiß nicht, wann ich wieder zu euch sprechen kann, vielleicht gar nie mehr. Wir wissen es nicht. Vielleicht treffen wir uns nie mehr wieder, aber ich möchte, daß ihr wißt, was wahr ist. Schaut, dieses Wort ist die Wahrheit. Nicht ich, dieses Wort, das ist es. Wenn mein Wort im Gegensatz dazu ist, dann glaubt mir nicht, glaubt das ! Dann wenn du sagst: "Nun, wir haben das , und du predigst im Gegensatz dazu", dann ist es deine Pflicht, zu mir zu kommen. Stimmt. Es ist deine Pflicht, zu mir zu kommen. Komm nur und wir wollen sehen, was das Wort ist.

53-3    Nun, deshalb finden wir heraus, daß es der Kommunismus ist, der sich versammelt. Gott sagte, Gog und Magog dort werden sich sicher versammeln, um die Schlacht herbeizuführen. Das ist genau wahr, denn es wird diese Mächte zusammenbringen. Es muß kommen, die Bibel sagt so.

53-4    Gott hat diesen Baum gepflanzt, um geistliche Frucht zu tragen, und der Mensch hat immer versucht, aus ihm eine künstliche Form zu machen: eine Form der Gottseligkeit haben, die größten Gebäude in der Stadt - sicher - Millionen von Dollars. Meine Güte, und sie predigen, daß Jesus kommt, und geben sechs oder acht Millionen Dollar für ein Gebäude irgendwo aus. Ich kenne Missionare auf dem Feld, die das Evangelium predigen ohne ein Paar Schuhe an zweimal in der Woche zu essen haben.
   Kannst du sehen, warum, Bruder... Was ist los mit den Menschen? Ich glaube gar nicht, daß sie überhaupt glauben, daß Er kommt. Denn dein Leben spricht lauter als deine Worte. Seht ihr? Diese kleinen Missionare dort draußen kommen in dieser Weise hin zu meiner Versammlung: Keine Schuhe an, eine kleine alte Hose an, um sich so herumgebunden, leben dort draußen mit Flöhen, Amöben, Käfern, allen Arten von Krankheiten und alles mögliche dort draußen, seine kleinen alten Hände von Amöben aufgefressen und alles mögliche, steht dort und sagt: "Bist du Bruder Branham?"

53-6    Ich sagte: "Ja."
   Er sagte: "Oh, gesegnet seist du. Ich werde immer für dich beten."
   Ich dachte: "O Gott, laß diesen Mann für mich beten, ja, das ist der richtige Mann <dafür>."
   "Ich habe deine Artikel gelesen, Bruder Branham. Du sagst ganz bestimmt die Wahrheit. Wir stimmen gerade mit dir überein."
   O Bruder, das ist der Junge, das ist er. Armer, kleiner Kerl.
    hörte ich jemand sagen: "Weißt du, wer das ist? Oh, ach, er gehört nicht zu unserer Organisation."
   Ich fragte: "Wer ist er?"
   "Ach, er kommt nicht zu uns."
   "Nun, wer ist er?"
   "Oh, er ist ein - ein Unabhängiger."
   "Oh, ist er das? Mh. Nun, was macht er?"
   "Oh, er hat ein kleines Werk dort draußen. Er will nicht bei uns mitmachen."
   "Nun, ich möchte über ihn wissen."

54-1    Ich weiß, als ich ein kleiner Junge war und nach Äpfeln in der Apfelplantage suchte, schaute ich immer nach dem Baum, der die ganzen Vogelscheuchen unter sich hatte, wißt ihr. Wo richtig gut und schwer abgeschreckt wurde, da waren die guten Äpfel.
   Sie sagen: "Oh, er ist nur ein heiliger Roller."
   Wißt ihr, man stellt immer die Vogelscheuche dahin, wo sich der gute Baum befindet. Der Teufel macht dasselbe, um dich davon wegzuscheuchen. Mach dir keine Sorgen, geh nur gerade hinein hinter diese Vogelscheuche.

54-3    Ich habe einmal einen Erdhund beobachtet, welcher die Bohnen fraß, die ich gepflanzt hatte. Jedesmal wenn ich eine Reihe Bohnen eingepflanzt hatte, kam dieser kleine Bursche heraus und fraß sie auf. "Ohhh, ich werde ihn zu Tode erschrecken!" So holte ich mir eine Papiertüte und - (ich bin wirklich ein Künstler, ihr hättet mich sehen sollen) - ich malte etwas, wovon ich dachte, daß es ein erschreckendes Bild sei. Oh, es muß auch erschreckend gewesen sein, wenn ich es gemalt habe. Und ich machte es auf eine Tüte, legte einige Bohnen hinein und hängte es auf einen Stock. Und wenn der Wind blies, hat es so gezittert.
   Der kleine Erdhund kam aus seinem Loch, wißt ihr, lief dort hindurch, um die Bohnen zu fressen, und er lief gerade zu dieser Tüte hin. Er ging zurück und schaute darauf, schaute so umher und sprang darauf, und nun, die Tüte rührte sich nicht. Er schaute wieder darauf, wißt ihr, schaute wieder überall hin. Er schaute zurück und sah, daß die Bohnen in der Reihe weitergingen, und sie waren gut, wißt ihr, so schaute er auf diese Vogelscheuche, die ihm im Wege stand. So ging er hin und kam so immer ein wenig näher, versuchte sie zu erschrecken, sie ging nicht weg. Keine Sorge, sie ist doch tot, das sind alle diese Vogelscheuchen.

55-2    Was gemacht hat: Er nahm seinen kleinen Fuß und schlug gegen jene Tüte, und es klapperte. Und er sprang zurück und schaute so darauf. Er schlug wieder dagegen und es klapperte. Das ist alles, was es ist, nur ein Klappern, wie die irische Eule, lauter Fusseln und Federn und keine Eule, wißt ihr. Er schlug so dagegen und es klapperte so vier- oder fünfmal. Wißt ihr, was er gemacht hat? Er ging gerade um die Tüte herum und fraß weiter meine Bohnen. Er wußte besser Bescheid als ich. Seht ihr?
   Was war es? Ihr seht, er hat sich nicht von der Vogelscheuche aufhalten lassen. Da war etwas Gutes hinter der Vogelscheuche. Wenn sie sagen: "Oh, sie sind heilige Roller", dann geh nur gerade um diese Abschreckung herum und geh gerade weiter hinein. Seht? Geh weiter hinein und glaube es. Seht? Es könnte auch etwas Heiliger Geist dort sein, seht ihr, man kann es nicht sagen. Seht ihr? Also gut.

55-4    Oh, wir wollen diesen denominationellen Vertilger bei der Arbeit betrachten, natürliche Gemeinde, geistliche Gemeinde... Beobachtet jetzt diesen alten Vertilger, wenn er sie zu einer Denomination macht. Er hat bereits die Rinde weggefressen und die Früchte davon weggefressen; und o Bruder, es ist alles fort, die ganzen Geistesgaben sind weg, keine göttliche Heilung, kein Sprechen in Zungen, keine Weissagung, kein Garnichts. Sie glauben nicht an Propheten, sie glauben nicht an diese Dinge, sie wissen nichts. Alles ist menschengemacht, alles, was sie haben, ist von Menschen gemacht, künstlich. Seht ihr? Also gut.

55-5    Die natürliche Gemeinde. Es gibt eine natürliche Gemeinde; das ist diejenige, die durch Menschen aufgemacht ist. Die geistliche Gemeinde. Wißt ihr, die Bibel sagt das. Jawohl! Eine natürliche Gemeinde und eine geistliche Gemeinde. Und die Bibel sagt: "Wirf die Magd Hagar und ihr Kind hinaus, denn sie wird nicht Erbe sein mit der Freien und deren Kind." Seht ihr?
   So wird die natürliche Gemeinde also was ererben? - Das Bündeln der Garben, das Zusammenbinden der Bündel, um verbrannt zu werden; und sie wird nicht mit der Freien erben. Wenn die Magd in Sklaverei ist mit ihren Organisationskindern, wird sie nicht mit der Freien Erbe sein, denn die Kinder der Freien gehen in die Entrückung. Und die Kinder der Magd werden vor dem Gericht stehen, hinausgeworfen. Jawohl!

56-1    Der Vertilger, denominationelle Esaus... Nun, wie Esau und Jakob, beide waren Zwillinge, beide waren religiös. Esau war ein fleischlicher Mensch, er war ein guter Mensch. Sagen wir mal, er ist nicht ausgegangen und hat gestohlen, getrunken oder so etwas. Er war ein religiöser Mann, doch er dachte: "Nun gut, solange ich religiös bin, was macht es aus?"
   Aber der kleine alte Jakob, er kümmerte sich nicht darum, wie er es bekommen mußte, dieses Erstgeburtsrecht war es, was er haben wollte. Ganz gleich, wie er es bekam; Hauptsache, er bekam es. Wenn er sich am Altar hätte niederwerfen müssen und schreien und weinen und "Buu-huu" und Rotz heulen (Entschuldigung), um es zu bekommen, in seinen Augen aufsteigen (ich wollte das nicht sagen, entschuldigt), und sich so am Altar niederwerfen und durchweinen, bis er es hätte - nun, er bekam es. Seht ihr? Er kümmerte sich nicht darum, wie er es bekam; Hauptsache, er bekam es.

56-3    Manche sagen: "Bruder Branham, diese Leute da auf dem Altar, die 'Buu-huu' heulen und schreien und weinen. Ich möchte es nicht auf diesem Weg."
   Nun, dann wirst du es eben nicht bekommen.
   Der alte dunkle, farbige Bruder einmal unten im Süden war immer glücklich. Und sein Chef sagte: "Was macht dich so glücklich die ganze Zeit, Junge?"
   Er sagte: "Ich habe die Religion, die man im Herzen fühlt."
    sagte: "So etwas gibt es nicht."
   Er sagte: "Du hast einen Fehler gemacht. Soviel du weißt, gibt es das nicht." Er wußte es anders, sagte er: "Soviel du weißt - du hättest es so sagen sollen."

56-5    Eines Tages sagte : "Ich möchte etwas von jener Religion, die man im Herzen fühlt, bekommen."
    sagte: "Wann möchtest du es?"
    sagte: "Jetzt."
   Er sagte: "Nun, dann wollen wir gehen, um es zu bekommen."
   Er ging hinaus und sagte: "Hier ist ein Heuschuppen. Er ist schön", er sagte das: "Die Frau wird mich nicht hören und niemand von draußen." So möchten die Leute es, wißt ihr, daß es ihnen auf einem Tablett serviert wird. Er meinte: "Hier werden wir niederknien."
   Der alte Bruder sagte: "Du wirst es hier nicht bekommen."
   Nun, so ging er hinunter zum Stall und sagte: "Werden wir es hier bekommen?"
   Er sagte: "Nein!"
   Er sagte: "Wir werden zum Maisspeicher hinübergehen."
   Er sagte: "Nein!"
   Er sagte: "Wo bekommt man es dann?"
    sagte: "Folge mir!"
   Er zog seine Hosenbeine hoch, ging hinein in den Schweinestall, so weit wie er konnte in den Dreck und sagte: "Komm hier herein! Hier ist es, wo du es bekommen wirst!"
   Er sagte: "Ich will doch nicht dort hinein kommen."
   Er sagte: "Dann möchtest du es noch nicht, Chef! Du möchtest es nicht." Das stimmt.

57-3    Wißt ihr, Naeman dachte das auch: Naeman. Naeman sagte: "Ich möchte meinen Aussatz loswerden."
   Elisa sagte: "Geh dort hinunter zum dreckigen Jordan, wo er in das Mittelmeer mündet. Er ist so schmutzig, wie er nur sein kann. Tauche dort sieben Mal unter."
   "Oh", sagte Naeman, "meine Güte! Ist das Wasser um Damaskus herum und dort oben nicht besser? Uh, es ist so schön und klar da oben." Oh, wir haben es neulich hier im Film gesehen, wißt ihr. "Oh", sagte er, "ach, wir wollen doch dort nicht hinuntergehen. Ich kann dort nicht hinuntergehen. Weißt du überhaupt, wer ich bin? Ich bin der Hauptmann der Wache, ich bin der Heeresgeneral."
   "Nun, wenn du deinen Aussatz loswerden möchtest, dann gehe dort hinunter. Doch wenn du ihn behalten möchtest, dann du dort hochgehen."
   Er sagte: "Untertauchen!" Ich kann ihn sehen, wie er in dieses Wasser hinausgeht. Könnt ihr es euch vorstellen? Oh, das hat sein Ansehen verletzt. Ich kann ihn sehen, wißt ihr, auf Zehenspitzen so hinausgehen und sich die Nase zuhalten.

57-6    So versuchen manche Leute zu Christus zu kommen: "Ich möchte gerne geheilt werden. Ich möchte gerne in den Himmel gehen, weißt du, aber o weh, was ist, wenn dann die anderen so anschauen!"
   O ihr Heuchler, ihr werdet es sowieso nie bekommen. Das ist jedenfalls alles darüber. Nein, ihr werdet es sowieso nie bekommen. Ihr braucht es gar nicht zu denken, ihr möchtet es noch gar nicht genug. Das stimmt. Ihr möchtet es nicht genug, das ist es genau. Wenn du bereit bist, es zu bekommen, dann wirst du es richtig bekommen. Gott wird es dir geben, wenn du bereit bist. Gut.

58-2    Die Denominations-Raupen fressen alle Dinge auf. Beachtet, jedes Insekt, jedes einzelne dieser Insekten, als es an dem Baum arbeitete, machte es einen Weg für den anderen, der ihm folgen würde. Oh, er ist ein schlauer Bursche. Jawohl. Seht? Er nahm die Früchte weg, den Geist, so daß er die Gemeinschaft wegnehmen konnte, die Blätter. So kam der andere daher und er zum Leben benötigte, nahm er die Blätter weg. Wofür hat er das getan? Er nahm die Blätter weg, so daß da keine Kühle und Frische mehr für die Leute war und er in die Rinde hinein konnte. Seht ihr?
   Er drang in die Rinde ein und bohrte sich in die Furchen hinein und nahm die Lehre von ihnen weg, genau dasjenige, was das Leben trägt. Und dann, sobald er Löcher hineingebohrt hatte, ließ er den nächsten Kerl vorbeikommen, die alte Sauger-Raupe, welche die Denomination brachte und aufsaugte und so organisierte, daß man es nicht bekommen kann. Und was hat das Leben getan? Es ging gerade hinunter in die Wurzeln hinein. Das stimmt genau, es lief gerade hinunter in die Wurzeln. Also gut.
   Nun, dasselbe Insekt bohrte sich zum Herzen, bis es beim Leben angelangte. Es kam immer weiter, über die Frucht, über die Blätter, über die Rinde, bis es gerade zum Herzen kam, der Lebenslinie. Also gut.

58-5    Nun, wir wollen einmal den Zerstörer bei der Arbeit betrachten. - Ich muß wohl etwas von diesem hier überspringen, glaube ich. ... Nein, doch nicht. [Versammlung sagt: "Amen", "Mach weiter."]
   Das erste, was dieser Bursche getan hat, sobald er in das Herz des Baumes kam... Wir wollen ihn vorher in seinem ersten Stadium betrachten, bevor er überhaupt so gut anfing; wir wollen ihn betrachten. Nun, wir wollen ihn einmal bei der Arbeit beobachten. Das erste, was er versuchte, war, den ersten, echten, kostbaren Fruchtbaum, den Gott auf Erden hatte, zu zerstören.

58-7    Nun, wenn ihr nur noch ein paar Minuten Geduld mit mir haben könnt, möchte ich, daß ihr dieses jetzt mitbekommt. Dies ist eure Osterbotschaft, was jetzt kommt. Seht ihr?

59-1    Das erste, was er tat, er zerstörte Gottes ersten, kostbaren Fruchtbaum: Christus. Es war jener Baum vom Garten Eden. Den ersten Fruchtbaum zerstörte er. Der erste , den Gott hier auf der Erde gepflanzt hat, war Christus, und er zerstörte diesen Baum, der Seine Frucht getragen hat. Nun, sie hatten alle Arten von Organisationen, und er hatte das sowieso in seiner Hand. Aber als er zu einem Baum kam, der die tatsächliche Frucht getragen hat, kam jener römische Käfer da hinein und zerstörte den Baum.
   Den Baum? Ja. Jesus sagte im Johannes-Evangelium <10,37>: "Wenn Ich nicht die Werke Meines Vaters tue oder nicht die Frucht Meines Vaters habe, so glaubt Mir nicht." Er trug die Frucht Gottes. Welche Art von Frucht trug Er? Welche Art Frucht? Wir wollen Ihn für ein paar Minuten betrachten. Wir sind viele Male hindurch gegangen, laßt uns gerade eine kleine Einführung machen für die Leute, die hier sitzen und warten, daß gleich für sie gebetet wird.

59-3    Was war das erste, an was sie Ihn als den Messias erkannten? Als Petrus zum ersten Mal zu Ihm kam - Andreas hatte ihn gebracht -, schaute Er Petrus an und sagte: "Dein Name ist Simon und du bist der Sohn Jonas."
   Gerade da wußte er, daß gemäß der Schrift dies der Messias war. Habt ihr gewußt, daß laut der Geschichte zuvor schon viele aufgestanden sind und sich selbst "Messias" genannt haben? Doch keiner von ihnen konnte dieses tun, denn der Messias... Das Wort Gottes, welches nicht fehlgehen kann, wurde durch Mose ausgesprochen; er sagte: "Euer Messias wird ein Prophet sein wie ich."
   Und als dann dieser Fremde vor Jesus hintrat, und Jesus sagte: "Siehe, dein Name ist Simon und du bist der Sohn Jonas", da wußte Petrus gerade dann, wer Er war. Er wußte, das war Er.

59-5    Als Philippus ging und Nathanael holte und ihn dort hinbrachte; und Nathanael ein großer Mann, seht ihr, ein großer, religiöser Mann; und Philippus hatte ihm auf dem Weg dahin davon erzählt, was Er mit Simon getan hatte. Und als Nathanael in die Gegenwart Jesu trat, was hat Jesus gesagt? Er sagte: "Siehe, ein Israelit, in dem kein Falsch ist."
   Er sagte: "Rabbi, woher kennst Du mich?"
   Er sagte: "Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Baum warst, sah ich dich."
   Er sagte: "Rabbi, Rabbi, Du bist der Sohn Gottes, Du bist der König Israels." Seht ihr?
   Warum? Das ist die Frucht. "Wenn Ich nicht die Werke Meines Vaters tue..." Er kannte genau die Gedanken, die in ihren Herzen waren.
   Eine Frau hat einmal Sein Gewand berührt, und sie ging weg und setzte sich in der Versammlung. Jesus schaute umher und sagte: "Wer hat Mich angerührt?" Alle dort haben es abgestritten. Er schaute umher und sah sie. Sie hatte einen Blutfluß; Er sagte: "Dein Glaube hat dich gerettet." Oh!

60-2    Die kleine alte Samariterin... Nun, denkt daran, Er ging nie so zu den Heiden. Nein! Er hat sogar Seinen Jüngern gesagt, nicht zu ihnen zu gehen. Das sind wir; dies ist unser Tag. Er ging in der Form des Heiligen Geistes zu uns, so wie Er es sagte. Doch als Er zu ihnen ging, was geschah? Als Er zu der Samariterin ging, sagte Er zu ihr: "Gib Mir zu trinken!"
   Und sie sagte: "Es ist nicht Sitte, der du ein Jude bist, mich, eine Samariterin, zu bitten." Sie hatten Rassentrennung wegen ihrer Hautfarben und so weiter. Gerade dann ließ Er sie wissen, daß es keinen Unterschied gibt, weil alle vom selben Baum herkommen. Wir sind alle Söhne und Töchter Gottes, wir sind alle... Seht ihr?
   Und sie sagte: "Nun, wir beten unseren Vater Jakob an." Seht, und das war auch der Vater der Juden. "Unser Vater Jakob hat diesen Brunnen gegraben, und du sagst, du wärest größer als er?"
   Und Er sagte: "Das Wasser, das Ich dir gebe, ist ewiges Leben." Seht?

60-5    "Nun, wir beten auf diesem Berg an und ihr in Jerusalem."
   Er sagte: "Geh, hole deinen Mann und komm hierher." Das erledigt es.
   Sie sagte: "Ich habe gar keinen Mann."
   Er sagte: "Du hast recht gesagt. Fünf hast du gehabt und der, den du jetzt hast, ist gar nicht dein Mann."
   Sie sagte: "Mein Herr, weißt du, es ist vierhundert Jahre her, seit wir einen Propheten hatten; doch du mußt ein Prophet sein. Wie hast du gewußt, daß ich fünf Männer hatte?" Sie sagte: "Nun, wir wissen, daß es Zeit für den Messias ist, daß Er hier sei, welcher Christus genannt wird. Und wenn Er kommt, wird Er uns diese Dinge sagen."
   Oh, da ist Seine Frucht. Er sagte: "Ich bin es!"
   Sie ließ den Krug stehen, den alten Wassertopf der Organisation, und lief in die Stadt hinein. Ganz gleich, wieviel Brunnen Jakob hatte, sie hatte einen neuen Quell gefunden. In die Stadt ging sie hinein und sagte: "Kommt, seht einen Menschen, der mir die Dinge gesagt hat, die ich getan habe. Dieser ist doch nicht etwa der Messias? Ist dies nicht die Frucht, ist dies nicht der Beweis, daß dieser der Messias ist?"

61-2    Die Juden konnten es nicht verstehen. Sie sagten: "Er ist ein Wahrsager, Beelzebub."
   Jesus sagte: "Ich vergebe euch. Doch wenn einmal der Heilige Geist kommt und dieselben Dinge tut und ihr gegen das sprecht, dann wird es euch niemals vergeben werden."
   "Wenn ich nicht die Werke Meines Vaters tue, dann glaubt Mir nicht"; doch jener Fruchtbaum trug die Frucht. Was hat Er nun gesagt? Welche Art von einer Kirche hat Er aufgerichtet? Nun, ihr Katholiken, die ihr sagen wollt, daß Jesus eine Kirche aufgerichtet hat, welche Art von Kirche hat Er aufgerichtet? Hat Er jemals eine Denomination oder ein Glaubensbekenntnis erwähnt? Er war immer dagegen. Er sagte: "Ihr weißgetünchten Wände! Ihr Totengebeine!"

61-4    Er hat sie alles genannt, was Er sie nennen konnte, das stimmt. Er war dagegen. Das war die Frucht Gottes. Nun könnt ihr 2 und 2 zusammenzählen, wenn ihr möchtet. Also gut.
   Er war gegen die Organisation, gegen ihre Theorien, nannte sie Heuchler, Schlangen im Gras und sagte, daß sie Teufel wären. Er sagte: "Ihr seid von eurem Vater, dem Teufel; und seine Werke tut ihr. Welcher eurer Väter hat nicht die Propheten verfolgt, die Ich vor Mir gesandt habe?" Seht ihr? Er sagte: "Dann habt ihr ihre Gräber gebaut, wo ihr doch diejenigen seid, die sie da hineingebracht haben."

61-5    O Bruder, Er hat sie nicht mit Samthandschuhen behandelt. Das stimmt. Das war die Frucht Gottes. Was war es? Bleibe beim Wort Gottes, bring das Wort Gottes zum Ausdruck. Er sagte in anderen : "Was sagen die Schriften, was Ich, der Messias, tun würde, wenn Ich komme? Nun, wenn Ich nicht jene Frucht dieses Wortes trage, dann bin Ich nicht der Messias. Doch wenn Ich die Frucht dieses Wortes trage, wie es der Messias tun sollte, dann bin Ich es." Amen! "Nun, wer von euch kann Mich einer Sünde bezichtigen?" sagte Er. Da habt ihr's. "Welche eurer Organisationen tut dieselben Dinge?" Da habt ihr's. Der Messias sollte dieses tun und der Messias sollte ein Prophet sein. "Nun wollen wir einmal jemanden von euch sehen", sagte Er, "mit euren ganzen hohen Ideen, wir wollen euch es tun sehen." Nun, sie waren still. Also gut.
   Was war es? Er trug die Frucht Gottes. Der Heilige Geist war in Ihm; Er trug Gottes Frucht. Was war Er? Nun, hört genau zu. Ich werde mich so schnell beeilen, wie ich kann, so daß ich euch nicht von eurem Osteressen aufhalten werde. Schaut, doch euer Osteressen sollte die Auferstehung sein. Seht ihr?

62-2    Doch schaut. Er war Gottes vollkommener Propheten-Baum, der Vorbild-Baum, der Bräutigambaum. Amen! Glory! Ich werde etwas geradeheraus sagen: Wenn Er der Bräutigambaum ist (glaubt ihr es?) vom Garten Eden, dann wird der Bräutigambaum ohne das Weibliche keine Frucht tragen. Also muß Er einen Brautbaum haben. Sie muß aus demselben Material geboren sein, dem fleischgemachten Wort von dem Baum. Ich hoffe, ihr versteht es. Dasselbe Leben in diesem weiblichen Baum - der Bräutigam, wie er in der Braut ist. "Die Werke, die Ich tue, werdet auch ihr tun." Stimmt das? Er war der Bräutigam. Denkt daran.

62-3    Du sagst: "Das ist nicht schriftgemäß." O doch! Ich habe das jetzt erfaßt. Seht, wir werden gleich eine Heilungsversammlung haben. Ich habe das erfaßt. Er war es! Möchtet ihr einen Beweis dafür? Er sagte: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben", Johannes <15,5>, "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben, ihr tragt die Frucht." Seht? Und der männliche Baum und der weibliche Baum produzieren den Blütenstaub für den anderen, der die Frucht bringt. Und die Reben und der Weinstock machen dasselbe. Seht? Das stimmt genau.

62-4    So sagte Er, nun, dieser erste Baum war ein Propheten-Baum, ein vollkommener Baum; der Gott der Propheten. Er war ein großer Baum, er war Gottes vollkommener Propheten-Baum. Warum? Er war das Wort. Nun, die anderen waren kleinere Propheten. Das Wort kam zu den Propheten, doch Er war das Wort Selbst in der Form eines Propheten. Amen! Jetzt kommen wir wo hin!

62-5    Nun, hört ganz gut zu und verpaßt das jetzt nicht! Es war so gut, daß ich es gerade hier herausgeschrieben habe. [Man hört eine Autohupe.] Amen! Jemand ist laut draußen und hupt dort draußen. Oh, ich hoffe, ihr habt eine gute Zeit dort draußen, wir hier drinnen. Also gut.

63-1    Nun, Er war Gottes Propheten-Baum. Warum? Er predigte das ganze vollkommene Wort Gottes, denn Er war das zum Ausdruck gebrachte Wort Gottes. Er war der vollkommene Propheten-Baum, der das vollkommene Propheten-Wort predigte, welches die vollkommene Propheten-Frucht hervorbrachte, durch das vollkommene Wort Gottes. O Bruder, sprechen wir über einen Baum! Einen Baum! Er war dieser Lebensbaum, von dem der Engel Eva und Adam mit schützenden Cherubim weghielt, weg von diesem Baum. Nun versuchen dieselben Cherubim, sie in Ihn hinein zu bekommen, denn da ist ein Weg für sie gemacht worden. Seht? nun ziehen sie sich zurück. Oh, die Menschen, hmpf!

63-2    Nun, Er predigte das ganze Wort, Er hat nicht hier oder dort abgeschnitten. Als Satan zu Ihm kam, jener große Theologe, und sagte: "Es steht geschrieben!", sagte Jesus: "Ja, und es steht auch geschrieben..."
   "Aber es steht geschrieben!"
   Und Er sagte: "Und es steht auch geschrieben..."

63-3    Der vollkommene Propheten-Baum predigte das vollkommene Propheten-Wort mit vollkommenen Propheten-Zeichen, vollkommenen prophetischen Ergebnissen und vollkommenen Früchten des Geistes. Ich werde durch dieses jetzt recht schnell durchgehen. Und zum Gespött hängten sie Ihn - Er war das Wort, wißt ihr - sie hängten Ihn, den Wortbaum, den Wortbaum, hängten Ihn an einen menschengemachten römischen Baum. Hmmm, Bruder, ich hoffe, das kam an! Ihn, Gottes vollkommenen geistlichen Baum, hängten sie an einen menschengemachten römischen Baum. Amen!
   Dasselbe heute. Sie versuchen, Gottes vollkommenen Baum zu nehmen, das Wort, und es zu vermischen und es dort an irgendeiner Art von Glaubensbekenntnis aufzuhängen. Tod und Leben werden sich nicht vermischen. Jesus hat nie an einer Beerdigung teilgenommen; Er hat die Toten auferweckt. Warum? Tod und Leben können nicht beisammen bleiben; sie sind zueinander gegensätzlich. Er hat auf keinen Beerdigungen gepredigt, Er hat sie einfach auferweckt. Amen! Ja! Warum? Leben und Tod.

63-5    Nun schaut, sie hängten Ihn an einen Baum. Stimmt das? "Verflucht ist jeder, der am Baum hängt." Stimmt das? Die Bibel sagt: "Verflucht ist, wer an irgendeinem menschengemachten Baum hängt." .
   So wenn du heute versuchst, dich an irgendeine Art von menschengemachtem Baum zu hängen, dann mach dich los davon! Und laß dich auch nicht von ihm dort hinhängen, denn das ist ein Ort für die Toten: irgendeine menschengemachte Lutheraner-, Baptisten-, Presbyterianer-, Pfingstler-Organisation - das stimmt - menschengemachte Bäume. Hänge dort nicht, und laß dich auch nicht davon aufhängen. Sie werden dich daran hängen, wenn sie können, bis das ganze Leben aus dir herausgegangen ist, bis du ihre Lehre anerkennst. Das stimmt.

64-1    Doch dahin haben sie diesen vollkommenen Baum gehängt. Gottes vollkommener Fruchtbaum hing an einem menschengemachten römischen Baum... Es war ein Fluch, an einem menschengemachten Baum zu hängen. Warum taten sie es? Um Ihn zu beseitigen, nachdem Er die ganzen Früchte getragen hatte.
   Durch die Geschichte wird gesagt, daß Maria Magdalena vor sie hinlief und sagte: "Was hat Er denn getan? Was hat Er Böses getan?" Sie hielt die Prozession auf und sagte: "Was hat Er getan, was böse war? Hat Er nichts anderes getan, als das Evangelium den Armen gepredigt? Hat Er nichts getan, als die Kranken geheilt, die Toten auferweckt und die echten Zeichen des lebendigen Gottes sind in Ihm? Wie könnt ihr Ihn verurteilen?"
   Und sie schlugen ihr auf den Mund und sagten: "Wollt ihr etwa auf diese Frau mit schlechtem Ruf hören anstatt auf euren Priester (da habt ihr's), euren Bischof?" Da habt ihr's. Dasselbe heute. Jawohl.

64-4    Nun, wenn Er das alles getan hat und selber bewiesen hat, was Er war, und es ihnen hinuntergebracht hat und sagte: "Wenn Ich es nicht bin, wer seid dann ihr? Wenn ihr Mich wegen Sünde verurteilen könnt, wenn ich irgendwo verkehrt im Wort bin, zeigt es Mir. Nun, laßt Mich euch einmal zeigen, wo ihr verkehrt seid." Seht ihr? Sünde ist Unglauben, wir wissen das.
   Nun, sie haßten Ihn so sehr, weil Er ihre ganze Organisation zerriß. Um Ihn zu beseitigen, begruben sie Ihn und rollten einen riesengroßen denominationellen Stein über den Eingang, so daß sicher wäre, daß Er nicht wieder auferstehen würde.
   Oh! Denkt an diesen vollkommenen Baum. David sah zurück und sah Ihn, er sagte, er stände an den Wasserbächen. "Er bringt Seine Blätter hervor zu seiner Zeit. Und Seine Früchte werden nicht abfallen, sie werden nicht verdorren. Alles, was Er tut, gelingt ihm."
   Er war der Sohn des Wohlergehens. Joseph war ein Abbild von Ihm. Er war das Gegenbild von Joseph. Überall, wohin Joseph ging, gelang es ihm. Dasselbe mit Jesus. Sein Wort: "Mein Wort wird Gelingen haben, und es wird nicht leer zu Mir zurückkehren. Es wird bewirken, wozu Ich es bestimmt habe." Seht? Er war das Wort. Das Wort wurde von Gott auf die Erde gesandt, und es wird genau das bewirken, wozu Gott es gesandt hat. Nun, hört jetzt gut zu. Dies wird köstlich mit Sahne darauf.

65-1    Beachtet nun, hier kommt Er jetzt, und sie, wegen diesen Werken Gottes... Als Er dastand und sie fragte: "Wenn Ich nicht die Werke tue, die Gott sagte, daß Ich sie tun soll, dann bin Ich's nicht, so glaubt Mir nicht. Doch wenn Ich sie tue, dann glaubt den Werken. Wenn ihr Mir nicht glauben könnt, einem Menschen, das zu tun, dann glaubt den Werken, die Ich tue. Sie zeugen von Mir. Sie sprechen lauter als Meine Stimme sprechen könnte."
   Das stimmt. Und dasselbe gilt für jede Zeit. Jawohl, ganz bestimmt.
   Beachtet nun: "Wenn Ich nicht die Werke Meines Vaters tue, so glaubt Mir nicht. Wenn Ich aber die Werke tue, so glaubt Mir." Was haben sie dann getan? Sie nahmen diesen kostbaren Baum, hauten ihn ab und hängten ihn an einen menschengemachten Baum. Das stimmt. Sie schnitten das Leben aus Ihm heraus und hängten Ihn als Gespött an einen menschengemachten Baum. Dann gefiel es ihnen nicht, zu viele Menschen standen dort und weinten darüber. So nahmen sie Ihn ab.

65-3    Sie sagten: "Wir machen unsere Denomination so dicht, daß sie diese heiligen Roller nie hereinbekommen werden."
   So brachten sie Ihn schnell in eine Höhle des Joseph von Arimathäa, und sie rollten einen riesengroßen Stein . Man brauchte eine ganze Wachmannschaft, um ihn dort hinzurollen. Habt ihr einmal das Bild gesehen, den großen Weg, auf dem sie den Stein rollten? Er muß Tonnen gewogen haben. Sie rollten ihren großen Organisations-Stein davor, so daß Er nicht auferstehen konnte. Doch hat Ihn das gehalten? Nein! "Doch Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr." Wir wollen jetzt diese Schriftstelle treffen und sie versenken. "Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr. Ich werde Ihn in drei Tagen wiedererstatten. Ich werde Ihn wieder auferstehen lassen."
   Sie konnten Ihn nicht in jenem Felsen verstecken. Sie konnten Ihn nicht beseitigen. Sie konnten Ihn nicht von ihren Händen loswerden. "Ich werde Ihn wiedererstatten, spricht der Herr." Und innerhalb von drei Tagen stand Er auf; wiederhergestellt.

65-5    Nach Ostern stand Er auf und sagte: "Geht hin in die ganze Welt, und Ich werde mit euch gehen. Wie der lebendige Vater Mich gesandt hat und Er in Mir ist, so sende Ich euch und werde in euch sein. Ich bin bei euch bis an das Ende der Welt. Die Werke, dieselben Dinge, die Ich getan habe, um zu beweisen, daß Ich war, werdet auch ihr tun, um zu beweisen, daß ihr seid."
   Ich mag das. Diese Zeichen werden denen folgen, die Gläubige sind; nicht Scheingläubige, sondern Gläubige. Seht ihr? "Diese Dinge, die Ich tue, werdet ihr tun; und Ich werde bestätigen, daß ihr ein Gläubiger seid, genau denselben Werken, die Ich getan habe; denn der lebendige Vater lebt in Mir. Es bin nicht Ich, der die Werke tut, es ist Mein Vater. Und es werdet auch nicht ihr sein, welche die Werke tun, sondern Ich werde es in euch sein, der die Werke tut. Seht? Geht nun hin in die ganze Welt. In anderen , ihr werdet formen, was Mir eine Braut sein wird." Seht ihr? Gut.

66-1    "Ich werde mit euch gehen, und ihr werdet ein Teil von Mir sein; ihr werdet Meine Braut sein. Mein Leben wird in eurem Leib sein. Genauso wie Mann und Frau eine Person sind, werden du und Ich eins sein. An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß Ich in dem Vater bin, der Vater in Mir und Ich in euch und ihr in Mir." Hmm! Ich liebe das einfach. Satan wird darüber einfach so böse. Seht ihr die Einheit Gottes? Alles, was Gott war, schüttete Er in Christus hinein, und alles, was Christus war, schüttete Er in die Gemeinde hinein. Das ist es. Es macht sie alle eins.
   Schaut nun! Nun, die Braut ist eins, der Baum des Lebens. In anderen Worten, wie Mann und Frau eins sind, so sind Christus und Seine Braut eins. Dasselbe, derselbe Geist, dieselben Werke, dieselben Zeichen, alles andere: "Denn die Werke, die Ich tue, werdet auch ihr tun." Wie weit? Zu der ganzen Welt. Wieviel? Für jede Schöpfung. Stimmt das? Oh, hört nun gut zu. Ich werde eine Magnum2 abfeuern.

66-3    Der römische Vertilger begann, an jenem Brautbaum zu fressen, bis da nur noch die Wurzeln übrig waren. Derselbe römische Baum, der... Durch welche Art von Baum wurde Christus abgehauen? [Jemand aus der Versammlung antwortet: "Römisch."] Durch welche Art von Baum wurde Christi Braut abgehauen? [Versammlung antwortet: "Römisch."] Wie? Indem sie einen Ersatz außerhalb des Wortes einfügten. So seht ihr, die protestantische Kirche, die nicht das Wort Gottes nimmt, ist eine Tochter von der Römischen Kirche. Gott hat niemals in irgendeiner Zeit die Gemeinde organisiert. Die Römisch-Katholische Kirche war die erste Organisation, und jede einzelne von ihnen, welche organisieren, sind Töchter von ihr; sie sterben mit ihr.

66-4    Die Bibel sagt, daß Er ihre Kinder mit Feuer verbrennen würde. Wieviele wissen das? Die Bibel sagt so. Nun, die Bibel sagt, daß der Weizen und das Unkraut zusammen wachsen würden bis zum letzten Tag, dann wird Er zuerst das Unkraut bündeln und es verbrennen! Stimmt das? Und der Weizen wird in die Scheune kommen. Stimmt das? Das Unkraut bindet sich selbst zusammen in einer Organisation, dem Bündnis der Kirchen, für die atomare Verbrennung. Stimmt genau. Doch die Gemeinde wird bereit, um in die Scheune zu kommen, so sicher wie irgend etwas in der Welt, in die Entrückung. Denn die Freie wird nicht Erbe sein mit der Magd. Mmm, Bruder Anthony!

Oh, wir warten auf das Kommen dieses frohen Auferstehungstags,
wenn unser Herr kommen und Seine wartende Braut wegnehmen wird.
Oh, meine Seele ist voll mit der Entrückung,
während ich arbeit', wart' und bet',
denn unser Herr kommt wieder zurück zur Erd'.

   Halleluja! Jawohl! Oh, Er wird das Unkraut verbrennen, und den Weizen wird Er in die Scheune bringen.

67-2    Der römische Vertilger begann, in den Tagen von Paulus an jenem Baum zu fressen. Er sagte: "Ich bin überzeugt (Bibelstelle hier), daß nach meinem Abschied Männer unter euch aufstehen werden, Brüder wie in Schafspelzen, Wölfe an der Innenseite, und werden viele hinter sich her abziehen. Denn der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, daß er in die Welt kommt, ist bereits jetzt in der Welt und wirkt in den Kindern des Ungehorsams." Ungehorsam gegenüber was? Dem Wort.
   Da habt ihr's. Organisationen beginnen, sich zu bilden. Seht ihr, was ich meine, Freunde? Jeder, der das sieht, sage "Amen!" [Versammlung antwortet: "Amen!"]
   Sie fingen an, zu fressen. Wer hat es getan? Jener alte Vertilger fing an, jener alte Abfresser. Joel sah es! Hört jetzt, wir kommen bald hin zum Schluß. Joel sah es und er sagte: "Was der Nager übrigließ, hat die Heuschrecke gefressen; was die Heuschrecke fraß, bekam dann der Abfresser; was der Abfresser übrigließ, bekam dann der Vertilger." Das ist, was er sagte, und das ist es genau. Das ist der Baum Gottes. Sie fällten den Baum, der Abfresser... Also gut.

67-3    Der römische Vertilger begann, an jenem Brautbaum zu fressen und ließ nur noch die Wurzeln übrig. Er fällte Ihn ganz, alles; er haute den Baum gerade ab, wie es mit Christus Jesus taten, dem Bräutigam. Er schnitt die Braut gerade ab und fing an mit Glaubensbekenntnissen und Denominationen. Derselbe alte Käfer. Doch was? Oh, Glory! Doch in seinen Wurzeln war der vorherbestimmte Same, der königliche Same Abrahams; Er konnte nicht sterben. Das Wort war in den Wurzeln der Verheißung: "Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr." Was? "Die ganzen Jahre, die der Vertilger abgeschnitten hat, alles, was die Heuschrecke gefressen hat, all das, was die übrigen Käfer aufgefressen haben, Ich werde es wiedererstatten, spricht der Herr."

68-1    Ich vergleiche dies mit letztem Sonntag und dem Sonntag davor, mit diesen Botschaften jetzt. Hört jetzt gut zu, während wir zum Schluß kommen. Schaut: "Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr, alles, was die Käfer weggefressen haben; Ich werde jedes bißchen davon gerade wieder zurückbringen."
   Nun, sitzt noch ein paar Minuten so still, wie ihr könnt, und hört gut zu. Werdet bereit und betet mit eurem ganzen Herzen, daß Gott es euch offenbaren wird.

68-2    So fängt Gottes Verheißung an, wiederzuerstatten, denn Gott sagte, daß Er es wiedererstatten wird. Und genauso wie Er jenen Bräutigambaum auferstehen hat lassen, wird Er den Brautbaum auferstehen lassen, denn dort wird einer sein, so sicher wie irgend etwas in der Welt. Was jetzt? Also gut. So begann Gottes Verheißung: "Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr, alles, was die Heuschrecke, der Vertilger gefressen haben."
   Wie zur ersten Zeit, als Er jene erste Gemeinde baute... Ich werde jetzt zu einigen Lehren kommen. Wenn ihr es nicht glauben möchtet, in Ordnung; doch durchforscht es besser vorher. Seht?
   Beachtet, wie hat Er jenen Baum zuerst wachsen lassen? Oh, meine Zeit! Dies tut mir so gut! Ich weiß, daß ich nicht so sehr wie ein Prediger klinge, wenn ich hier so stehe, doch ich liebe, worüber ich spreche...

68-4    Und nun gebt acht! Wie das erste Mal, als Er jene erste Gemeinde entstehen ließ, die der römische Vertilger, Abfresser und so weiter weggefressen hat, fing Er mit Rechtfertigung durch Glauben an - Johannes der Täufer. In Johannes 17, Vers 17 sagt Jesus: "Heilige sie, Vater, durch die Wahrheit; Dein Wort ist Wahrheit." Das zweite Werk für die Gemeinde war Heiligung. Nach der Rechtfertigung kam die Heiligung. Und nachdem sie geheiligt waren, bat Er sie, in der Stadt Jerusalem zu bleiben (Lukas 24,49), bis sie mit Kraft aus der Höhe angetan würden. Und da gebar Er den Baum, den Heiligen Geist, Pfingsten. Rechtfertigung, Heiligung, Taufe des Heiligen Geistes, und dann kommt Christus, um darin zu wohnen und die Früchte hervorzubringen. Amen! Stimmt das?

68-5    Johannes predigte Rechtfertigung. Nun schaut. Das macht die natürliche Geburt aus: Wenn eine Frau ein Baby zur Welt bringt (hört darauf), was ist das erste, was mit der Frau geschieht? Was zuerst hervorbricht, ist Wasser: "Tut Buße und lasset euch taufen in dem Namen Jesu Christi" - Rechtfertigung. Was ist das zweite, was mit der Frau geschieht? Blut . Stimmt das? Blut Heiligung. Was ist dann das nächste? Das Leben. Wasser - Blut - Geist.
   1. Johannes 5,7 ist es, glaube ich, sagt:

Denn es sind drei, die im Himmel bezeugen: der Vater, das Wort...

   Welches der Sohn ist.

...und der Heilige Geist: diese drei sind eins.
Und es sind drei, die auf Erden bezeugen: das Wasser, das Blut und der Geist, und...

   Diese sind nicht eins, sondern...

...stimmen miteinander überein.


69-1    Du kannst nicht den Vater ohne den Sohn haben; du kannst nicht den Sohn ohne den Heiligen Geist haben. Doch du kannst gerechtfertigt sein, ohne geheiligt zu sein; und du kannst geheiligt sein, ohne den Heiligen Geist zu haben. Was ist damit, Nazarener-Bruder? sind durch Jesus Christus geheiligt gewesen, ein Jahr und sechs Monate, bevor der Heilige Geist überhaupt gekommen ist. Stimmt das? Sie waren durch Jesus Christus geheiligt.

69-2    Nun, so wie Er den ersten Brautbaum hervorbrachte, den die Heuschrecke und die Nager niedergefressen haben, erstattet Er den zweiten Baum wieder und bringt Ihn von jenen vorherbestimmten Wurzeln herauf, welche nicht sterben können, der da steht an den Bächen. Er lebt in diesem Wasser. Er konnte sich selbst nicht zeigen, doch er ist trotzdem dort. Nun, es fing an...
   Beachtet dasselbe Insekt, während Er dieselbe Sache auf dieselbe Weise wieder zurückerstattet. Der erste, als jener Baum anfing, aus dem Katholizismus hervorzukommen, war Martin Luther, der Rechtfertigung predigte. Der zweite Engel war John Wesley, der Heiligung predigte. Luther predigte die Rechtfertigung: "Der Gerechte wird durch Glauben leben." Wesley predigte die Heiligung, das zweite maßgebliche Gnadenwerk. Und dann kam der Heilige Geist. Genauso wie Er den Baum das erste Mal aufbaute, erstattet Er hier das zweite Mal wieder in derselben Art. Seht ihr das?

69-4    Beachtet, dasselbe Insekt, jener kleine Bandit, dasselbe Insekt, das anfing und den Baum am Anfang tötete, fing gleich wieder bei den lutherischen Zweigen an. Doch was? Es kann Ihn nicht töten, sie können Ihn nicht töten, denn Gott hat gesagt: "Ich werde wiedererstatten."
   Dieses Insekt fing bei Luther an, um die ganzen lutherischen Zweige zu töten. Es kam gerade hinüber zu Wesley und tötete die ganzen Wesley-Zweige. Doch der Hauptteil des Baumes wächst weiter.
   Beachtet nun, damals als der Baum getötet wurde, war er tot; sie gingen Ihm geradewegs bis an die Wurzeln, als sie Ihn damals töteten. Doch diesmal, weil das Wort vorherbestimmt ist, gibt es nichts, was Ihn aufhalten wird. Gott sagte: "Ich werde wiedererstatten. Ganz gleich, wieviel sie organisieren, wieviel sie dies, das oder jenes tun, Ich werde Ihn wiedererstatten!" Das erledigt es! Das ganze Lachen, Spaß machen, Spott treiben, 'heilige Roller' nachrufen, Unsinn, alles, was ihr wollt; Gott hat dennoch gesagt: "Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr!"
   Genauso sicher wie Er Jesus innerhalb von drei Tagen aus dem Grab erweckte, wird Er unter drei Heilsabschnitten oder in drei Teilen die Gemeinde wieder zu ihrer Fülle und Kraft erwecken! "Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr!"

70-3    Was geschah? Dieser alte Vertilger fing an, zu fressen und dieselben Auswirkungen wie damals zu haben. Doch was hat er getan? Er bekam nur die lutherischen Zweige; er hat nie den Geist dahinter bekommen, den Luther hatte, denn dieser lebte gerade weiter.
   Dann kam Wesley und nachdem Wesley gestorben war, jener große Prophet, nachdem Wesley gestorben war, was haben sie getan? Sie organisierten sich und die ganzen Zweige starben. Doch was hat Er getan? Die Gemeinde lebte gerade weiter und kam weiter in Pfingsten hinein. Als diese sich organisierten, was geschah? Die Zweige starben. Doch was? Die Gemeinde geht gerade weiter.

70-5    Was? Dasselbe, was die Pfingstbewegung getan hat, dieselbe alte Technik denominationellen Glaubenslehren, was Ihn beim ersten Mal befiel und den Brautbaum beim ersten Mal zerstörte, ist dieselbe alte Technik, welche der Teufel bei diesem zweiten Baum anwendete. Doch was? Gott hat Ihn vorherbestimmt. Sie muß weitergehen, ganz gleich, was passiert. Wenn es nicht gewesen wäre, dann wäre es gerade da vorbei gewesen, als Luther sich organisierten. Es ging alles zurück genau wie noch eine... Es wurde zur zweiten katholischen Kirche, Römisch-Katholische Kirche. Seht ihr?
   Doch Gott war entschlossen... Er hat Sein Wort ausgesprochen. Sein Gesetz wird zusehen, daß es auch geschieht. Es macht nichts aus, wieviel späte Fröste es gibt, es wird dennoch leben. Es gibt vielleicht Kälteeinbrüche und denominationelle Unterschiede und alles mögliche, doch jener Baum wird leben, genauso sicher wie es einen lebendigen Gott gibt, der Ihn lebendig macht. Jawohl! Er sagte: "Ich werde Ihn wiedererstatten."

70-7    Ich weiß, wir haben einen etwas späten Frühling, eine späte Jahreszeit für das Kommen von Ostern. "Der Herr verzögert Sein Kommen", sagen sie und alles mögliche. Und der kalte Wind hat viele dieser denominationellen Zweige abgetötet, doch er kann nicht jenes Leben töten, das vorherbestimmt ist. "Himmel und Erde werden vergehen, aber Mein Wort nicht. Die Er vorherbestimmt hat, diese hat Er auch berufen; und die Er berufen hat, diese hat Er auch gerechtfertigt; die Er aber gerechtfertigt hat, diese hat Er bereits verherrlicht." Halleluja! Er ist im Lebensbuch des Lammes eingeschrieben und kann nicht sterben.

71-1    Die ganzen Käfer, welche die Hölle auf sie loslassen kann, wird sie nicht stoppen. Kein Kommunismus, Katholizismus, nichts irgendwie anderes wird es aufhalten. "Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr." Die ganzen menschengemachten römischen Bäume werden Ihn nie dort aufhängen, die ganzen Gräber werden Ihn nie dort halten, die ganzen großen denominationellen Steine, die an der Tür liegen, werden Ihn nie darin halten. "Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr! Dort wird ein Ostern sein! Ich werde dieselbe Gemeinde in ihrer selben Kraft hervorbringen! Ich werde diese Braut hervorbringen, genau wie sie damals war, mit denselben Zeichen, denselben Früchten, denselben Dingen, die sie taten. Ich werde sie wieder zurückbringen. Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr."
   Was? All das wiedererstatten, was die Denominationellen abgefressen haben. All das wiedererstatten, was die Organisation abgefressen hat. "Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr, alles davon."

71-3    Nun sagst du: "Was ist mit denjenigen, die in eine Denomination abgegangen sind?"
   Gott ist der gute Weingärtner. Er hat den Baum beschnitten, das war alles, hat die toten Glieder abgeschnitten. Was wird Er tun? Er wird sie dort verbrennen, ganz genau. Gott ist der Gärtner dieses Baumes. Er sorgt für ihn, Er wacht über Sein Erbe. Was ist Sein Erbe? Sein eigenes Wort. Er wacht über Sein Wort, um es zu bestätigen, darauf achtzuhaben und zu sehen, wohin Er kommen kann. Nun, Er wird wiedererstatten. Also wenn diese Gemeinden anfangen, sich zu organisieren und solche Dinge, schneidet Er sie einfach ab, und die Gemeinde geht weiter.
   Als die Lutheraner sagten: "Wir werden eine Organisation bilden, wir werden genauso groß wie die Katholiken sein." Also gut, Er schnitt den Zweig einfach ab und Wesley übernahm es gerade, erweckte einen anderen Propheten. Dann sobald Wesley gestorben war, der große Prophet, was taten sie? Sie organisierten es. Dann kam Pfingsten. Sobald sie starb, schnitt Er jenes ab. Es erhebt sich immer weiter. Seht? Er wird wiedererstatten.

71-5    Wo wachsen die Früchte? Sie fangen nicht hier unten am Boden an, sie fangen in der Spitze an. Wo trifft die Sonne den Baum zuerst? Ahh! Glory! Im Abendlicht, in der Spitze des Baumes! Nicht unten an den Bodenzweigen, sondern dort oben in der Spitze des Baumes ist es, wo die Frucht zur Reife kommt.

   Amen! Liebt ihr Ihn? Amen!
   Wollt ihr Ihm dienen? Amen!
   Glaubt ihr Ihm? Amen!

   Ganz bestimmt glaube ich Ihm von ganzem Herzen.

72-1    Nun, was ist es? Er wird diese alten toten Weinstöcke abschneiden, während sie heraufkommt, jene ganzen Organisationsstöcke, bis sie gerade in die Spitze des Baumes gelangt. Dort wird Er Seine Frucht bekommen.
   Beachtet nun! Gott beschneidet sie. Also gut. Sie sind tot und werden nicht in die Gegenwart Gottes hineinkommen, werden nicht in die erste Auferstehung kommen, sondern mit der Weinfrucht des originalen Weinstocks Gottes sein. Sie werden in die Organisationsgruppe hineingehen, aber sie werden nicht mit der Frucht des Weinstocks hervorkommen.

72-3    Schaut nun! Gott hat nie eine Organisation herausgebracht. Die Gemeinde bringt das Konzept einer Organisation herein, und Gott schneidet sie ab, schneidet ihre Lebenslinie ab. Sie trägt Organisationsfrüchte. Aber wenn jener Weinstock einen Zweig hervorbringt, dann kommt das aus dem Weinstock und wird dasselbe tragen wie jener. So seht ihr, das erste war... Und Rom sandte seine Käfer dorthin und fraß es ab. Doch Gott wird einen so hoch wachsen lassen, daß er Ihn nicht antasten kann. Er wird emporkommen. Amen. Laßt uns weitergehen!

72-4    Der Baum geht von einem Ort zum anderen, von einem Heilsabschnitt zum anderen Heilsabschnitt. Von Luther ging Er zu Wesley, von Wesley zu Pfingsten, und von Pfingsten geht Er zum Wort.
   Es ist wiederum Ostern für die wahren Gläubigen Seines nie versagenden Wortes. Es ist Ostern, es ist eine Auferstehung. Gott hat überall Leute. Es ist Ostern für sie, warum? Sie sind auferstanden (Amen!), auferstanden von jenen Glaubensbekenntnissen und Denominationen. Sie kamen gerade durch das hindurch. Es ist wieder Ostern. Der königliche Same ist in den Wurzeln versteckt gewesen, dem Wort, jahrelang versteckt hier hinten in diesem Wort, seit Jahren und Jahren, und gerade jetzt beginnt , geoffenbart zu werden. Es ist Osterzeit. Vorherbestimmt von Grundlegung der Welt an, fängt diese Gemeinde an zu stehen.

72-6    Beachtet, wie Gott am Anfang vorherbestimmt hat. Ich habe es... Ich werde es trotzdem sagen. Also gut. Beachtet hier, daß der erste vollkommene Baum innerhalb von drei Tagen nach Seinem Tod wiedererstattet worden ist. Nach dem Tod des ersten Baumes, erstattete Er Ihn wieder in drei Tagen. Stimmt das? Er erstattete Ihn zurück. Nun, der Brautbaum wird ebenfalls in drei Zeitaltern wiedererstattet werden - in drei Stadien, vielmehr. In drei Stadien wird Er wiedererstattet. Nun schaut! Was ? Rechtfertigung, Heiligung, Taufe des Heiligen Geistes - eins, zwei, drei.

73-1    Nun beachtet, nach drei Tagen war der erste Baum wiedererstattet wie am Anfang, hatte dieselben Zeichen, dieselben Wunder. Jesus kam zurück, derselbe Jesus, und tat dieselben Dinge. Am Ende des dritten Tages erschienen die Zeichen, nicht am Ende des ersten Tages. O Bruder, ich hoffe, ihr bekommt es mit. Am dritten Tag ist es, als die tatsächliche Manifestation von Christus bekanntgemacht wurde, am Ende des dritten Tages! Seht ihr? Gebt acht. Versteht ihr es?
   Nicht am ersten Tag, tote Form. Am zweiten Tag war es immer noch tot - Luther, Wesley. Zu Beginn des dritten Tages ging da ein Gerücht umher. Nichts am ersten Tag (Luther), nichts am zweiten Tag, und am dritten Tag (dem Abschnitt des Heiligen Geistes) ging da ein Gerücht umher, daß Er derselbe wäre, gestern, heute und für immer. Doch am Ende des dritten Tages, das ist, wo Er Sich Selbst bekanntgemacht hat. Er kam gerade unter sie, kam unter Sein Volk und sagte: "Schaut Mich an. Ich bin derselbe."

73-3    Die toten Formen gingen weiter, bis sie nach Pfingsten kamen. Dann begann es zu heißen, daß Er wäre. Jetzt hier am letzten Tage ist Er gerade hier mit uns und bewegt Sich gerade unter uns.
   Am Ende des dritten Tages erschien Er und zeigte allen Sein Auferstehungszeichen, daß Er lebendig ist und derselbe, gestern, heute und für immer, lebendige Früchte Seiner Gegenwart. Versteht ihr es? Lebendige Früchte Seiner Gegenwart wurden gerade am Ende des Tages zum Ausdruck gebracht, als Er allen von ihnen erschien, Seiner Gemeinde. Warum? Sie waren alle zusammengekommen. Oh! Amen! Am Ende des dritten Tages.

73-5    Die Abendlichter, sagt die Bibel, leuchten am letzten Tage. Das Abendlicht ist dasselbe Licht im Westen; das war dasselbe Licht, das im Osten war. Und dasselbe Licht, das im Osten leuchtete und die erste Gemeinde hervorbrachte und das die Römer durch ihre heidnische Anbetung und so weiter zerstörten; ist dasselbe Licht im Abendlicht. Beachtet nun, dasselbe Licht.
   Und wofür kommt das Abendlicht heraus? Wozu ist das Abendlicht? Um wiederzuerstatten! Versteht ihr es? Das Abendlicht ist zu demselben Zweck wie es das Morgenlicht war: Um wiederzuerstatten, was in den dunklen Zeitaltern durch Rom zerstört wurde. Gott wird wiedererstatten, indem Er das Abendlicht hervorscheinen läßt. Was? das ganze Wort Gottes wiedererstatten, die volle Manifestation von Christus in Seiner Gemeinde. Alles, was Er tat, ganz genau in der Weise, wie Er es tat, wird wieder sein im Abendlicht. Seht ihr, was ich meine? Oh, ist das nicht wunderbar? Und zu wissen, daß wir gerade hier leben, um es zu sehen!

74-2    Nun, das Abendlicht (ganz genau gemäß der Prophetie), das Abendlicht kam heraus, um was wiederzuerstatten? Um wiederzuerstatten, was die Käfer aufgefressen hatten. Es fing an zu wachsen, und was geschah dann damit? Es wurde zu einer Denomination, also schnitt Gott sie ab, bündelte sie zusammen, legte sie weg, ließ sie weitermachen und sich organisieren. Dann kam das nächste hervor: Er bündelte sie zusammen, legte sie beiseite; der Baum ging weiter. Dann bündelte Er sie zusammen, legte sie beiseite und sagte: "Nun, an einem dieser Tage werden sie verbrannt werden." Er bündelte sie in ihren Organisationen zusammen.
   Doch was dann? Gerade in der Spitze des Baumes ist es, wo die Frucht zuerst reift. Das stimmt, gerade in der Spitze des Baumes. So ist es die Spitze des Baumes hier, die das Abendlicht sieht.

74-4    Nun, Noah hatte drei Räume in seiner Arche. Ein Raum war für die Kriechtiere. Seht? Der zweite Raum war für die Vögel; doch der oberste Raum war, wo das Licht war. Das Licht, das zuerst leuchtete. Es kam nicht auf die erste Ebene oder die zweite Ebene, sondern auf die oberste Ebene. Erstens trägt der Baum seine Frucht nicht am Boden und zweitens wurde alles in Organisationen hinein abgeschnitten. Doch es ist im obersten Teil, wo: "Ich will wiedererstatten, spricht der Herr. Ich sende das Abendlicht hervor, und es wird zurückbringen, das Wort zurückbringen und es zum Ausdruck bringen. Ich werde all das wiedererstatten, was Ich verheißen habe. Alles, was Ich verheißen habe, derselbe Heilige Geist wird dieselben Zeichen bringen und tragen. Ich werde für die Braut ein Ostern haben, eine Auferstehung, dieselbe, wie Ich sie für den Bräutigam hatte." Seht ihr?
   Abendlichter kommen hervor zu leuchten, dieselben wie am Morgen, dieselben Zeichen, dieselben Dinge. Dieses selbe Licht wird dieselben Früchte hervorbringen, welche sie damals hatten, wenn es auf denselben Baum scheint. Amen! beweist nun Sein Wort als erfüllt: "Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr."

75-1    Hört jetzt gut zu! Hört nun, verpaßt das jetzt nicht! Da waren vier Todesbotschafter... Oder möchtet ihr lieber, daß wir jetzt aufhören? [Versammlung sagt: "Nein, nein."] Also hört ganz genau zu! Schaut! Da waren vier, vier Todesbotschafter, die jenen Baum getötet haben. Stimmt das? Was war es? Der Nager, die Heuschrecke, der Abfresser und der Vertilger. Stimmt das? Vier Botschafter von römischen Teufeln, Dogmen, töteten jenen Baum. Einer nahm seine Frucht weg, einer seine Blätter, einer nahm seine Rinde, einer nahm das Leben. Stimmt das? Vier Botschafter von Dogmen töteten den Baum, alles bis auf die Wurzeln. Und wenn vier Botschafter des Todes den Baum getötet haben, stellen vier Botschafter des Lebens den Baum wieder her!

75-2    Versteht ihr es? Amen! Denn Gott sagte: "Ich werde Ihn wiedererstatten!" Wie wird Er Ihn wiedererstatten? Durch vier Todesbotschafter wurde Er getötet; dann werden vier Lebensbotschafter Ihn wiedererstatten. Was war der erste? Martin Luther - Rechtfertigung. Was war der zweite? John Wesley - durch Heiligung. Was war das dritte? Pfingsten mit der Wiedererstattung der Gaben, dem Heiligen Geist, Taufe des Heiligen Geistes. Was war das vierte? Das Wort. - Was? Das Wort!

75-3    Da waren vier große Propheten. Einer davon war Martin Luther, er fing an, ein Licht leuchten zu lassen. Es war ein kleines Licht nur einer sehr kleinen Kraft der Rechtfertigung. kam Wesley daher, stärker, Heiligung. Nach Wesley kam ein stärkeres als er: Pfingsten, die Taufe des Heiligen Geistes in anderen großen Propheten. Seht ihr? Doch in den letzten Tagen von Maleachi 4 soll Elia kommen mit dem Wort.
   Das Wort des Herrn kam zu dem Propheten. In den Abendlichtern soll hervorkommen, um wiederzuerstatten und zurückzubringen. Was? Die Herzen der Kinder zurück zum Glauben der Väter wenden - das vierte Licht.

75-5    Vier Mörder nahmen Ihn weg, vier Botschafter zerstörten Ihn. Vier Botschafter des Todes nahmen Ihn weg in Dogmen; vier Botschafter der Gerechtigkeit erstatten Ihn wieder zurück.
   "Weissage, Menschensohn! Können diese Gebeine leben?" Ich wünschte, wir hätten Zeit; wir haben es hier aufgeschrieben. Doch ich muß das weglassen. "Weissage! Können diese Gebeine leben?" haben die vier Stadien von jenem Hervorkommen dieser Gemeinde. In welchen vier Stufen kamen die vertrockneten Gebeine bei Hesekiel hervor? Doch das Leben kam erst, nicht als die Sehnen die Haut darauf war, sondern als der Wind darauf blies. Das ist, wenn es zurückkommt: Diese vierte Botschaft des Lebens war zurückgebracht! "Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr." Halleluja! Glory! Preis sei Gott!

76-1    Das vierte Licht soll kommen, welches dieselben Zeichen hervorbringen wird. Gebt acht! Rechtfertigung brachte das Mark zurück. Heiligung brachte die Rinde zurück, die Lehre der Heiligkeit. Was brachte die Blätter zurück? Die Pfingstler. Was ist es? Pfingstler, die Blätter, sie klatschten in die Hände, Freude, erfreuten sich, pfingstlich. Was? Das vierte war das Wort Selbst. Das fleischgemachte Wort, Früchte von dem Beweis des Auferstehungszeichens, die Christus schließlich hatte, nachdem Rechtfertigung gepflanzt war, Heiligung gepflanzt war und die Taufe des Heiligen Geistes. Die Organisationen starben aus und Christus hat Sich wiederum Selbst in die Mitte gestellt, wie jene Pyramidenspitze.

76-2    Die erste Ebene: Rechtfertigung, Heiligung, Taufe des Heiligen Geistes; dann das Kommen der Spitze. Was ist es? Diese Heilig-Geist-Gruppe wird so geschliffen, daß sie in dieselbe Art von Dienst passen kann, den Er hatte, als Er wegging; damit wenn Er wiederkommt, es die ganze Sache wegnehmen wird in der Entrückung, wo sie gerechtfertigt sind, geheiligt und der Taufe des Heiligen Geistes! Jene Pyramide wird wieder stehen! Das Haus Gottes wird wieder leben! Der Baum des Lebens wächst wieder!

Nationen zerbrechen und Israel erwacht,
wie Propheten es lang schon gesehn.
Die Zeit geht zu Ende, für die Heiden mit Schrecken,
in die Ewigkeit wir bald schon gehn.
Der Tag der Erlösung ist nah,
Menschenherzen verzagen vor Furcht.
Sei gefüllt mit dem Geist, deine Lampe geputzt!
Schau auf, die Erlösung ist nah!
Falsche Propheten lügen, Gottes Wahrheit verneinen,
daß Jesus Christ ist unser Gott

   Amen! .....

Doch wir wandeln, wo die Apostel getreten sind.
Denn der Tag der Erlösung ist nah,
Menschenherzen verzagen vor Furcht.

   Atomkraft und alles mögliche.

Sei gefüllt mit dem Geist, deine Lampe geputzt!
Schau auf, die Erlösung ist nah!

   Amen!

77-1    Die ganzen Zeichen wiedererstatten, das Zeichen von Lot in der Endzeit. Wir sind da durchgegangen, wie Lot... Dieser fleischgemachte Engel Jehovas unter dem Volk saß mit Seinem Rücken gegen das Zelt und sagte: "Wo ist Sara, deine Frau?"
   "Im Zelt hinter Dir."
   Er sagte: "Ich werde euch heimsuchen." Und Sara lachte. Er sagte: "Warum hat denn Sara gelacht?" Sie im Zelt. Amen!
   Jesus sagte, daß es dasselbe bei Kommen wäre. Oh, dann kommt das Abendlicht von Maleachi 4 und leuchtet durch die Dunkelheit (Amen!), um das Abendlicht auf das vorherbestimmte Wort zu bringen. Halleluja!

77-3    Was wird diese vierte Botschaft sein? Was ist dieser vierte Botschafter? Damit das Licht auf das Wort scheint. Das Wort ist vorherbestimmt, es muß hervorkommen; etwas muß es bewirken, denn Gott hat gesagt: "Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr. Ich werde wiedererstatten." Das stimmt. Die Abendlichter kommen durch und scheinen auf dieses vorherbestimmte Wort. Jawohl!

Oh, es wird Licht sein in der Abendzeit!
Den Weg des Heils wirst du bestimmt finden,
im Weg des Wassers ist heut das Licht,
begraben in dem teuren Nam' von Jesus.
Jung und alt, tut Buße von all eurer Sünd',
der Heil'ge Geist wird dann hereinkommen;
denn die Abendlichter kamen.
Es ist Tatsache, Gott und Christus sind eins.


77-4    Das ist es. Zusammen eins, eins in uns. Dieselben Zeichen, die ja Menschen nicht tun können, bringen sich selbst zum Ausdruck. Es kommt heraus, das Wort, um das vorherbestimmte Wort Gottes aus den Wurzeln des Baumes dort hervorzubringen, was all die Denominationen verworfen haben, abgelehnt und verworfen. Doch da wird ein Licht hervorkommen. Da wird ein Licht kommen, es wird aufgehen. Wo denn? Drüben in Jerusalem? Nein, nein. Die Abendlichter werden nicht in Jerusalem aufgehen. Die Abendlichter gehen wohin? In den Westen! Sie hatten ihren Tag und lehnten es ab, doch das Abendlicht wird im Westen aufgehen. Wofür? Um auf das Wort zu scheinen. Was? Um die Frucht zur Reife zu bringen, den Brautbaum hervorzubringen mit denselben Zeichen, Wundern und Früchten, die sie am Anfang hatten. "Es wird Licht sein zur Abendzeit." . Das stimmt.

77-5    Oh, das Wort wird dann seine Frucht zu seiner Zeit hervorbringen. Es wird nicht verwelken, sondern es wird seine Frucht hervorbringen, sagte David, zu seiner Zeit (Amen!), dieselbe Frucht, die Er am Anfang hatte.
   Nun, mit Seinem Wort in Seinem vorherbestimmten Stadium, wie Er es jetzt hat, und indem wir sehen, wie diese Worte sich alle zum Ausdruck bringen, was ist es? Es ist eine vollkommene Bestätigung, daß das Kommen des Herrn nahe vor der Tür steht und die Zeit, von der Er sagte: "Ich werde wiedererstatten, spricht der Herr, alles, was diese Abfresser (alles, was die Methodisten übrigließen), alles, was der Vertilger gefressen hat, alles, was diejenigen da getan haben, bis sie Ihn entblößt hatten; doch Ich werde es zur Abendzeit wiedererstatten." O meine Zeit!
   Ich glaube, jetzt könnte ich fast predigen.

O wie lieb' ich Jesus,
o wie lieb' ich Jesus,
o wie lieb' ich Jesus,
Er hat mich zuerst geliebt!
Ich lasse Ihn niemals,
ich lasse Ihn niemals,
ich lasse Ihn niemals,
Er hat mich zuerst geliebt!

   Amen. Liebt ihr Ihn nicht? Ich liebe Ihn einfach von ganzem Herzen. Sollen wir eine Gebetsreihe haben?

78-3    Vater Gott, in Deine Hände befehle ich diese Botschaft. Auch wenn sie abgehackt war, ich bete, daß der Heilige Geist irgendwie damit wirken wird auf diesen Tonbändern quer durch die Nationen. Und wenn ich von der Erde genommen würde, möge dieses leben, Herr. Es ist Dein Wort. Laß das Abendlicht leuchten, Herr! Bringe diese glorreiche Braut von Christus hervor! Segne es, Herr! Laß es nicht leer zu Dir zurückkommen! Laß es das bewirken, wozu es bestimmt war. Gewähre es, Vater. Aller Ruhm soll Dir gehören.
   Nun, wir wissen, Vater, daß ganz gleich, was wir sagen, es immer noch Wort ist, und wir glauben es. Doch wir verlangen nach Dir, Herr, an diesem Ostermorgen, daß Du dieser Versammlung beweisen mögest, vielleicht sind einige zum ersten Mal hier, daß Du immer noch Jesus bist, daß Du nicht eine tote Form bist, daß Du ein lebendiger, auferstandener Gott bist, daß Du unter uns heute lebst. Gewähre das, Vater, und wir preisen Dich, durch Jesu Namen. Amen.

78-5    Wieviele hier sind krank? Laßt mich eure Hände sehen. Hebt einfach eure Hände. Oh, hat Billy Paul ? Ich glaube, er hat Gebetskarten ausgegeben. Was war es? E-1 bis 100. Wir können sie nicht alle durchnehmen, doch wir wollen ein paar davon aufrufen. Laßt sie sich gerade hier entlang aufstellen, wenn ihr möchtet.
   [Bruder Branham ruft die Gebetskarten auf.] ...
   Jeder soll jetzt noch einen Augenblick auf seinem Platz bleiben, seid wirklich still jetzt. Nun, dies wird der Beweis sein. Dies ist der Beweis.

79-2    [Bruder Branham ruft weiter die Gebetskarten auf.] ... Gut, laßt uns nun beten.
   Vater Gott, nur ein Wort von Dir bedeutet so viel. Laß die Menschen sehen, Herr. Ich habe versucht, ehrlich zu sein, habe versucht, ihnen Dein Wort zu verkünden. Herr, vergib die Fehler Deines Knechtes. I-ich, i-ich mache doch so viele davon, Herr. Ich bete, daß Du nicht auf die Fehler Deines Knechtes schauen wirst, sondern Du auf Dein Wort schauen wirst, das ich versuche zu predigen. Herr, ich danke Dir dafür. Ich bin froh von ganzem Herzen. Herr, es - es ist mehr als Leben für mich. Ich gebe mein Leben zu jeder Zeit dafür. Ich weiß, es ist wahr; es ist Dein Wort.

79-3    Und bitte vergib meine dumme Art, Herr. Viele Male mache ich Witze und scherze, wo ich es nicht tun sollte. Ich schäme mich dafür, Herr. Ich komme einfach aus so einer Art von Familie. Bitte übersehe es doch, Vater, wenn Du willst. Bedecke es mit Deinem Blut, das ist, worum ich Dich bitte. Ich bekenne es. Du kannst es ja nicht übersehen, aber Du kannst mir vergeben, wenn ich es bekenne.
   Nun, ich habe meine Sünden bekannt. Ich bekenne die Sünden dieser Menschen. Ich bete, Gott, daß Du ihnen vergeben wirst, jedem einzelnen. Und laß die Menschen erkennen, daß wir nicht einfach versuchen, irgendeine Art Theater aufzuführen. Es ist der Heilige Geist in den letzten Tagen, der Zeugnis gibt von Seinem Wort, wie ich es gerade gesagt habe. Doch Vater, ganz gleich... Ich bin nur ein Mensch, und wenn ich es sagen würde, würden sie sagen: "Das ist seine Auslegung. Das ist, was er darüber denkt." Doch Vater, wenn Du gerade sprichst und beweist, daß es stimmt, dann müßten sie Dich übergehen, um daran vorbeizukommen, Herr. Dann wäre es nicht meine Auslegung; es wäre Deine. Gewähre es, Herr. Und wenn ich Dein Knecht bin und - und meine Sünden vergeben sind und Du mich für dieses Werk berufen hast, dann sprich dazu, Herr. Ich bete, daß Du es gewähren wirst.

79-5    Heile die Kranken und Angefochtenen überall, in Jesu Namen, bete ich. Und wenn Du Dich uns nur jetzt Selbst bekanntmachst, gerade so, wie Du es dort am Brunnen bei jener Frau getan hast, als Du mit ihr sprachst. Du hast ihr etwas gesagt, was verkehrt bei ihr war, sie hatte fünf Männer. Nun, Du hast verheißen, es zu tun zur Abendzeit. Du hast verheißen, es in den letzten Tagen zu tun. Du hast gesagt: "So soll es bei dem Kommen des Sohnes des Menschen sein. Wie es in den Tagen von Lot war, so wird es sein", Gott, lebendig in menschlichem Fleisch, sich unter uns in der Form Seiner Gemeinde im Heiligen Geist bewegen und dieselben Zeichen vollführen. Gewähre es, Herr, gerade heute, willst Du nicht, Vater?
   Dann bete ich, daß Du es die Menschen sehen lassen wirst, und jeden einzelnen heilst und errettest zur Ehre Gottes. Amen.

80-1    Nun, ich werde nun um eure Aufmerksamkeit bitten, wenn ihr gerade wirklich ehrfürchtig seid für ein paar Minuten. Nun, seid jeder jetzt gerade so ruhig wie möglich.

80-2    Seid ihr sicher, daß ihr die Position erkennt, die ich hier jetzt einnehme? Ich habe das Wort hier gepredigt, das Wort Gottes. Ich habe gesagt, daß es ganz wahr ist. Jesus hat gesagt, daß "wer an Mich glaubt, wird auch die Werke tun, die Ich tue." Nun, ich möchte euch eine Frage stellen, und paß auf, ob du "Amen" sagst oder nicht. Jesus Selber hat nie behauptet, jemanden zu heilen. Das ist wahr. Er sagte: "Es bin nicht Ich, der die Werke tut. Es ist Mein Vater, der in Mir wohnt." Stimmt das? Und Jesus sagte in Johannes 5,19: "Wahrlich, wahrlich (absolut), ich sage euch: Der Sohn" (Er Selbst als ein Mensch, Er war nur eine Wohnstätte, worin Gott lebte.), Er sagte: "Der Sohn kann nichts von Sich Selbst tun, außer was Er den Vater tun sieht; das tut ebenso auch der Sohn." In anderen : "Der Vater zeigt Mir eine Vision darüber, was Ich tun soll, und Ich tue nur, wie Er Mir sagt."

80-3    Nun, eines Tages entdecken wir, daß da, sagen wir, eine kleine Frau war, die nicht in die Gebetsreihe kommen konnte. Sie hatte einen Blutfluß, und sie hatte ihn viele Jahre lang. So berührte sie nur Sein Gewand und sagte bei sich selbst... Sie war unbedeutend. Sie war nur eine arme, kleine, alte Frau, hatte gar kein Geld; und sie konnte doch nicht dort hochkommen wegen diesen Priestern und allen, die dort standen, welche das Recht hatten, dort zu stehen. So konnte sie nicht dort oben stehen. So krabbelte sie einfach unten durch, bis sie dort hinkam und rührte Sein Gewand an. Sie sagte: "Ich glaube, Er ist ganz genau... Er bringt uns die Wahrheit, das Leben. Ich glaube, Er ist das Wort Gottes, und wenn ich Ihn nur anrühren kann, werde ich gesund werden."

81-1    Glaubt ihr? Kannst du dasselbe glauben, was diese Frau geglaubt hat, daß Er das Wort Gottes ist? Nun, die Bibel sagt heute, daß Er ein Hoherpriester ist, unser Hoherpriester gerade jetzt. Glaubt ihr das? Nach Seiner Auferstehung und Seiner Himmelfahrt ist Er hinaufgegangen und gab den Menschen Gaben, und nun sitzt Er zur rechten Hand Gottes, die Majestät in der Höhe, und tritt dafür ein, was wir bekennen. Stimmt das? Wenn Er ein Hoherpriester ist, der berührt werden kann... Berührt durch was? Durch das Gefühl unserer Schwachheit. Glaubt ihr, daß Er derselbe ist? [Versammlung antwortet: "Amen."]

81-2    Schaut nun! Wenn du hier herkommst und mich den ganzen Tag lang anrührst, würde sich gar kein bißchen verändern. Und wenn du irgendeinen anderen Bruder oder Schwester anrührst, es würde nicht viel nützen. nur die Anordnung der Handauflegung. Das ist alles. Doch wenn du nur Ihn berührst, das ist alles, was du tun mußt! Und schau, wenn du Ihn berührst mit irgendeiner Art von Ritual, wie sie taten, sie sagten: "Oh, wir glauben, dieser große Lehrer ist nur ein Prophet", nun, Er sagte gar nichts. Doch jene kleine Frau hatte eine bestimmte Sache, die Ihn berührte: ihren Glauben! Sie rührte Sein Gewand an, und Er sagte: "Wer hat Mich angerührt?"

81-3    Glaubt ihr nicht, daß die Bibel sagt, daß Er derselbe Hohepriester heute ist, wie Er damals war, und daß Er durch das Gefühl unserer Schwachheit berührt werden kann? Du kannst Ihn dort draußen berühren, ob du in dieser Gebetsreihe bist oder nicht! Wenn du krank bist oder wenn du einen Lieben hast, der krank ist, wenn du etwas auf deinem Herzen hast, komm gerade ehrfürchtig vor Gott und sage: "Gott, ich weiß nicht um jenen Mann, der dort steht. Er ist ein kleiner, glatzköpfiger Mann, er ist nichts, doch ich glaube, daß was er gepredigt hat, die Wahrheit ist. Und ich glaube, daß er das Rechte gesagt hat, daß Du der Hohepriester bist. Nun möchte ich Dich berühren. Und wenn er mir die Wahrheit gesagt hat, dann gebrauchst Du seine Lippen, um zurückzusprechen und mir zu sagen, genau wie Du bei der Frau damals getan hast." Seht, ob Er derselbe gestern, heute und für immer ist! Tut das! Wenn das nicht gerade das ist, um Ihn zu demselben zu machen, gestern, heute und für immer... Ist es nicht so? Nun, bleibt jeder auf euren Plätzen und betet einfach ehrfürchtig.
   [Bruder Branham ruft weiter die Gebetsreihe auf.] ...

81-4    Wir wollen jetzt alle zusammen Glaube nur summen, während sie kommen.

Glaube nur, glaube nur,
alles ist möglich, glaube nur,
glaube nur, glaube nur,

   Was glauben? Sein Wort, das Er verheißen hat. Denn was?

alles ist möglich, glaube nur.


82-1    Sie kamen herunter vom Berg und da standen die Jünger. Sie waren besiegt in jenem Fall des Epileptikers. Der Vater stand da, schaute auf sein Kind und weinte. Die Jünger gingen die ganzen Schachzüge hindurch, doch es funktionierte nicht. Jesus kam herauf und einige von ihnen sagten: "Da ist Er." Jemand wies sie auf Jesus hin, weg von der Geistlichkeit auf Jesus. Das ist, wohin ich die Menschen weisen möchte, nicht auf mich oder irgendeine Gemeinde, sondern auf Jesus. Sie sagten: "Er kann es ."
   So lief der Vater, fiel zu Seinen Füßen nieder und sagte: "Herr, hab Erbarmen mit meinem Kind! Er ist arg mit einem Teufel besessen. Oft schäumt er am Mund und er wird starr" - Epilepsie. Er sagte: "Und ich habe ihn überall hingenommen und sogar Deine Jünger konnten nichts für ihn tun."
   Jesus sagte: "Ich kann, wenn du glaubst. Denn alles ist möglich dem, der glaubt."

Glaube nur...

   Derselbe gestern, heute und für immer.

...glaube nur,
alles ist möglich,

   Was für eine Zeit!

...glaube nur.
Glaube nur, glaube nur,
alles ist möglich, glaube nur.


82-4    O Herr, das Wort ist jetzt hier hinausgegangen. Laß das Abendlicht leuchten, Herr. Mach es lebendig. Durch Jesu Christi Namen bete ich. Amen.