FRAGEN ÜBER DIE GEMEINDE IN DIESEM LETZTEN ZEITALTER:

FRAGE : "Ist die Braut eine bestimmte lokale Gemeinde

oder sind es Einzelne?"

 

Frage 396: Glaubst du, dass sich die kleine lebendige Braut manchmal irgendwo zusammen versammelt und alle Dinge gemeinsam hat, so wie es die erste Braut hatte, vielleicht gerade vor dem Kommen des HERRN JESUS in den Wolken?

"Nun, sie haben mich gefragt ob ich es glaube. Ich kann es nicht mit der Schrift beweisen, aber vielleicht wird da eine Zeit kommen, vielleicht, ich weiß es nicht. Da mögen einfach nur... Versteht ihr? Wenn es so wäre, dann würde es ein Zeichen dafür sein, daß Sein Kommen da ist, wenn es so ist... ER sagte: "ER kommt wie ein Dieb in der Nacht." Versteht ihr? ER kommt zu... Wie dieses Buch, welches ich las über Romeo und Julia. Er kommt und nimmt seine Braut bei Nacht hinweg. Sie wird in einem Augenblick hinweg genommen, in einem Augenzwinkern. Versteht ihr? 080.   Und es ist sehr zu bezweifeln, ob es in der Weise sein wird, denn die Bibel sagt: "Da werden zwei in einem Bett liegen. ICH werde einen nehmen und den anderen lassen. Es werden zwei auf dem Feld sein und ICH werde einen nehmen und den anderen lassen." Versteht ihr? So werden sie vielleicht... In der ganzen Welt werden sie nicht an einem Ort gesammelt werden um Dinge gemeinsam zu haben. Aber kleine Gruppen von ihnen werden überall auf der Erde verstreut sein.
081.   Ich glaube, daß vielleicht, wenn es der HERR erlaubt, dieses eine kleine Gruppe davon ist. Vielleicht noch eine kleine Gruppe in Asien, eine unten in Deutschland und eine irgendwo anders. Als ich neulich Abend eine Vision von der Braut gesehen habe, setzte sie sich international zusammen. Versteht ihr? Deshalb wird die Braut nicht von einem Platz gesammelt. Sie wird von der ganzen Welt gesammelt werden. Und das wird genau vom Wort bestätigt und das Wort ist noch niemals verkehrt gewesen. Und bis zu dieser Zeit ist die Vision noch nie verkehrt gewesen, weil es in Übereinstimmung mit dem Wort gewesen ist."

(aus "Fragen und Antworten", vom 30.08.1964, Abschnitt 077)

 FRAGE: WAS IST DER UNTERSCHIED ZWISCHEN DEN

SIEGELN, DIE GEÖFFNET BZW. GEBROCHEN SIND UND

JENEN, DIE GEOFFENBART WORDEN SIND?

 

[Anm.: Zwischen den "Siegeln, die geöffnet bzw gebrochen sind" und den "Siegeln, die geoffenbart sind " besteht ein gewaltiger Unterschied. Das Thema benötigt etwas mehr Auszüge aus den Predigten Br. Branhams, - ist aber von großer Brisanz, weil viele Geschwister bzw Gemeinden glauben, dass bereits alle sieben Siegel gebrochen und geöffnet sind. Das ist nicht der Fall, denn wir befinden uns inmitten des 4. Siegels, welches mit dem 7. Zeitalter, Laodizäa, parallel läuft. Wenn das 5. Siegel geöffnet wird, ist die Braut bereits entrückt, das heißt, die Gemeindezeitalter sind dann beendet. Und das Öffnen des 6. Siegels, so wissen wir, ist gleichbedeutend mit der großen Trübsal aus Matthäus 24, - wo die Braut ebenfalls nicht mehr auf dieser Erde sein wird. Zusammenfassend bedeutet das: Wir befinden uns im 4. Siegel und zugleich im 7. Gemeindezeitalter. Es sind also vier Siegel wirklich geöffnet und gebrochen, während das 5., 6. und 7. Siegel unserem Propheten Br. William Marrion Branham "nur" geoffenbart worden sind. Die folgenden Auszüge verdeutlichen hoffentlich die Dringlichkeit, diese Dinge nicht falsch zu verstehen oder als Lehre zu verinnerlichen]:

 

"...Wir wissen, dass in der Offenbarung die Kapitel eins, zwei und drei an die Gemeinde gerichtet sind. Im vierten Kapitel entschwindet die Gemeinde dann, sie taucht erst im 19. Kapitel wieder auf, das ist nach der Zeit der großen Trübsal, wenn Gott die Juden herausruft. Ja, so ist das. Es ist wie bei Henoch; er wurde entrückt, noch bevor ein einziger Regentropfen die Erde traf. Er war entschwunden; dann setzte die Trübsal ein. Seht ihr. Noah war schon in der Arche, bevor irgendeine Trübsal eingesetzt hatte. Lot war aus Sodom verschwunden, bevor die Trübsal kam. Seht ihr. Und so wird auch die Gemeinde entschwunden sein, bevor irgendeine Zeit der Trübsal hereinbricht. Nun, während der Trübsal, die bevorsteht, wird die schlafende Jungfrau vom Drachen verfolgt werden (er speit einen Wasserstrom aus, das sind - das bedeutet Massen von Leuten, Armeen), der Drachen wird dieses Weib aufspüren und sich ihrer bemächtigen, der Übrigen von ihrem Samen, und sie töten. Nun, das wird während der Zeit der großen Trübsal geschehen, doch die Gemeinde wird nach Hause gehen. Nun, wenn - wenn das stattfindet, wenn das morgen stattfinden würde, dann wäre das trotzdem kein Grund, der uns davon abhalten könnte, heute weiterzumachen. Lasst uns dafür sorgen, das das Heute zählt!

("Partei ergreifen für JESUS", vom 01.06.62; Abschn. 55 bis 57)

 

"Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebendigen Wesens sagen: Komm und sieh!  Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ist »der Tod«; und das Totenreich folgt ihm nach. Und ihnen wurde Vollmacht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Pest und durch die wilden Tiere der Erde. " (Offb. 6, 7 u. 8)

 

"Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebendigen Wesens sagen: Komm ! Nun, als das Lamm das vierte Siegel öffnete... Laßt uns hier anhalten - das vierte Siegel. Wer öffnete es? Das Lamm. War noch irgend jemand würdig? Niemand anders konnte es tun - nein. Das Lamm öffnete das vierte Siegel, und das vierte Tier - das lebendige Wesen, das wie ein Adler aussah - sagte zu Johannes: "Komm und sieh, was das vierte Geheimnis des Erlösungsplanes in diesem Buch verborgen hält," denn das Lamm öffnete es jetzt. Mit anderen Worten sagte Es folgendes: "Hier ist ein viertes Geheimnis. Ich habe es dir als ein Symbol gezeigt." Nun, ich weiß nicht, ob Johannes es verstand oder nicht; aber er schrieb das nieder, was er sah. Aber es war ein Geheimnis, so schrieb er einfach das, was er sah. Das Lamm brach die Siegel, aber Gott wollte es noch nicht offenbaren. Es wurde für die letzten Tage aufgehoben. Seht ihr? Nun, wir hatten die Symbole, und haben daran herumgetastet und haben manchmal es ganz gut getroffen, seht ihr? Aber wir wissen, daß weitergegangen ist. Aber heute, in den letzten Tagen, können wir zurückschauen und erkennen, wo alles gewesen ist. Und dieses sollte am Ende des Gemeindezeitalters geschehen - kurz vor der Entrückung. Ich weiß nicht, wie jemand behaupten kann, dass die Gemeinde durch die Trübsal geht. Wofür geht sie denn durch die Trübsal, wenn sie doch ohne Sünde ist? Ich meine jetzt nicht die Gemeinde; die Gemeinde wird durch die Trübsal gehen. Aber ich spreche jetzt von der Braut. Die Braut hat überhaupt keine Sünde mehr, die gegen sie spricht. Sie ist völlig ausgebleicht worden, und nicht der geringste Geruch ist davon noch vorhanden - nichts ist mehr geblieben. Sie sind vollkommen vor Gott. So, was kann die Trübsal bei ihnen noch reinigen? - Aber bei den anderen wohl. Die Gemeinde geht also durch die Trübsal, aber nicht die Braut. Nun, wir nehmen gerade alle Arten von Symbolen durch, wie z.B. die Gemeinde, auf die Noah einen Paralleltyp darstellt, weil wieder in die Sünde fielen. Seht ihr? Nun, sie kamen hindurch, aber Henoch ging zuerst. Das ist der Typ auf die Heiligen, die vor der Trübsalsperiode hineingehen. Wir sehen also, daß das Lamm das Siegel öffnete. Nun, das erste Tier war ein Löwe, ein lebendiges Wesen (wir sahen das schon im Buch über die Gemeindezeitalter). Das zweite Tier, glaube ich, hatte das Angesicht eines Ochsen oder Kalbes. Das dritte Tier hatte das Aussehen eines Menschen. Aber das vierte Tier sah wie ein Adler aus. Genau in dieser Reihenfolge treten sie auf, und genau so sind sie auch in dem Buch plaziert." Seht ihr sein schwarzes Pferd damals? Nachdem er es dann abgelehnt hat, in Thyatira Buße zu tun, ist er von seinem schwarzen Pferd auf ein fahles Pferd - der Tod - für seinen letzten Dienst übergewechselt. Nun, ich mag vielleicht jetzt den einzelnen etwas aufrütteln. Gott abzulehnen, das Rufen Gottes abzulehnen... eines Tages wirst du es zum letzten Mal tun. Genauso wie es jene Gemeinde tat - und dann ist es vorbei. Gottes Geduld wird nicht immer mit den Menschen hadern, seht ihr? Als sie es ablehnte und sich weigerte, es anzunehmen, veränderte sie sich und bekam nun den Namen "Tod" – Trennung. Gott sagte: "Ich werde sogar ihre Kinder (die Protestanten) nehmen, und jeden, der mit ihr zu tun hat, werde ich mit ewiger Trennung töten." Da habt ihr es. Thyatira - das dunkle Zeitalter. Das schwarze Pferd verwandelt sich zum Tod, für seinen letzten Dienst. Seht ihr, wie die Gemeindezeitalter mit den Siegeln zusammenlaufen? Ganz genau! Dann wissen wir auch, daß es richtig ist. Der Heilige Geist macht keinen Fehler. Beim letzten Mal gab Er uns eine große Bestätigung, als wir die Gemeindezeitalter behandelten, ihr wisst schon."

("Das vierte Siegel", vom 21.03.63; Abschn. 060 bis 064; 140 bis 142)

 

 

"Beachtet - wenn wir jetzt zu diesem fünften Siegel kommen -, dass kein Reiter hervorgeht und auch kein Lebewesen, welches dieses ankündigt. Das Lamm öffnete es einfach, und Johannes sah es. Es gab niemanden, der sagte: "Nun komm und sieh." Bemerkt, keine Kraft eines lebendigen Wesens mehr. Auch das sechste Siegel kündigte kein Lebewesen mehr an, ebensowenig das siebte Siegel. Kein Tier, keine Kraft kündigte es an. Seht ihr? Niemand tat es. Also nach dem vierten Siegel gab es überhaupt keine Ankündigung durch irgendeine Kraft eines Tieres mehr - sei es beim fünften, sechsten oder siebenten Siegel. Nun beachtet (Ich liebe dieses.). In den Zeiten des Reiters der vier Pferde - der Reiter, Einzahl - also der vier verschiedenen Pferde, gab es ein Tier, das die Kraft ankündigte. Jedesmal, wenn der Reiter ein anderes Pferd bestieg und hervorkam, um zu reiten, kam eine andere Art Tier hervor und kündigte es an. Das ist ein großes Geheimnis. Das ist das Geheimnis - warum?  Warum gibt es niemanden, der das fünfte Siegel ankündigt? Hier ist es: Gemäß der Offenbarung, die der Herr Jesus mir heute oder am frühen Morgen mir gab, ist es deshalb, weil das Geheimnis der Gemeindezeitalter zu dieser Zeit schon abgeschlossen ist. Das Geheimnis des Antichristen ist zu dieser Zeit geoffenbart. Der Antichrist hatte seinen letzten Ritt gehabt (wir sahen ihn auf dem fahlen Pferd, mit seinen vielen Farben vermischt), und er reitet den ganzen Weg ins Verderben hinein. (Wir werden dazu bei den Posaunen kommen, wenn wir darüber lehren. Ich würde jetzt tiefer hineingehen, aber wir würden dann einfach vom Thema abkommen.) Das ist der Grund, warum hier niemand erscheint. Nun, wir wissen, <alles, was> geschrieben steht, ist für einen Grund. Ihr erinnert euch, daß ich am Anfang sagte: "Es gibt nichts ohne Grund." Erinnert ihr euch an den kleinen Tropfen Tinte? Nun, wir müssen den Grund herausfinden. Es gab einen Grund, warum kein Tier oder keine Kraft das Brechen dieses Siegels ankündigen mußte. Nur Gott kann offenbaren, warum - das ist alles. Alles liegt bei Ihm. Aber den Grund, den Er offenbart - wie ich es verstehe - ist der, dass das Geheimnis des Buches der Erlösung, soweit es den Antichristen betrifft, geoffenbart ist. Zur gleichen Zeit ist die Gemeinde gegangen, somit geschehen diese Dinge gar nicht mehr während der Gemeindezeitalter. Das stimmt. Sie sind außerhalb der Gemeindezeitalter. Die Gemeinde ist zu jener Zeit absolut schon entrückt. "

("Das fünfte Siegel", vom 22.03.63; Abschn. 038 bis 041)

 

 

"Beachtet dieses sechste Siegel, das sich jetzt hier öffnet, 713 Jahre bevor Christus kam. Er war 2000 Jahre da; also vor ungefähr 2700 Jahren sah Jesaja dieses Siegel dort hängen. „Deshalb werden alle Hände schlaff, und das Herz jedes Sterblichen zerschmilzt.“ Was hat Jesus gesagt: „Und weil die Ungerechtigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten“ (Matth. 24,12); und die Herzen der Menschen werden vor Furcht verzagen bei dem Tosen des Meeres (Luk. 21,25-28). Seht, die Herzen der Menschen schwinden dahin. „Sie sind bestürzt; Krämpfe und Wehen ergreifen sie, sie winden sich wie eine Gebärende; einer starrt den andern an, ihre Angesichter glühen.“ Beachtet es hier. O, ihre Angesichter, beschämt. Wir halten dieses fest. „Siehe, der Tag des HERRN kommt, unbarmherzig, mit Grimm und Zornglut, um die Erde zur Wüste zu machen und die Sünder daraus zu vertilgen. Ja, die Sterne des Himmels und seine Sternbilder werden nicht mehr glänzen; die Sonne wird sich bei ihrem Aufgang verfinstern und der Mond sein Licht nicht leuchten lassen. Und ich werde an dem Erdkreis die Bosheit heimsuchen und an den Gottlosen ihre Schuld; und ich will die Prahlerei der Übermütigen zum Schweigen bringen und den Hochmut der Gewalttätigen erniedrigen.“ (Jesaja 13,6-11). Seht hier, Jesaja sah ganz genau dieselben Dinge, von denen Jesus sprach, welche das siebte Siegel enthüllte; wenn Er das Land mit Drangsalen reinigt. Das ist die Trübsalszeit, dieses sechste Siegel. Ja, er war ein Prophet, und das Wort Gottes wurde ihm kundgetan. Das war vor 2700 Jahren. Wahrhaftig, ich möchte einfach folgendes sagen: Die ganze Welt, wie Jesaja es hier sagt - die ganze Schöpfung liegt in Wehen, wie eine Frau in Wehen liegt (Joh. 16,21-22). Wozu dient all dieses Seufzen und Wehen wie bei einer Frau, die Mutter wird, bei der Erde selbst, bei der Natur? Seht es euch an. Nicht nur hier, sondern in aller Welt. Alles ist verdorben: die Welt, die Natur... Gott sei uns gnädig! Die ganze Welt liegt in Geburtsschmerzen. Die Welt ist in Wehen, sagte Jesaja. Was ist los? Sie versucht, eine neue Welt für das Tausendjährige Reich hervorzubringen, wo alle Sünde ausgelöscht ist. Sie versucht, eine neue Welt zu gebären für ein neues Volk, welches nicht sündigt und sie nicht verdirbt. Das stimmt; sie liegt in Wehen. Das ist der Grund, dass wir in Wehen liegen - Christus, um die Braut hervorzubringen. Alles liegt in Wehen und seufzt (Röm. 8,22-23). Da steht etwas bevor, und diese sechste Plage lässt sie gehen! Bruder, Erdbeben brechen hervor, und die Sterne wanken; Vulkane werden ausbrechen, und die Erde wird sich erneuern (Offenb. 6,12-17); neue Lava wird aus dem Erdinnern hervorbrechen . . . Ich sage euch, eines Morgens, wenn Jesus und Seine Braut zur Erde zurückkehren, wird dort ein Paradies Gottes sein (Offenb. 19,11-16). Oh, jene alten Kämpfer in der Schlacht werden dort mit ihren Freunden und Lieben wandeln; Lobgesänge werden die Luft erfüllen mit den himmlischen Heerscharen. „O, wohl getan, mein guter und treuer Knecht, kehre ein zu den Freuden des Herrn, die für dich bereitet wurden und die du schon damals haben solltest, bevor Eva die Sünde ins Rollen brachte.“ (Matth. 25,21). Amen. Ja, das sechste Siegel wird etwas bewirken. Jawohl! Wahrhaftig, die ganze Erde seufzt und leidet Pein für das Tausendjährige Friedensreich. Es ist Zeit für das sechste Siegel, sehr bald geöffnet zu werden; und wenn das geschieht... das Ende! Die Braut ist bereits gegangen (!!). Die Königin ist bereits gegangen, um ihren Platz einzunehmen. Sie wird nun mit dem König verheiratet, während dieses geschah. Und Israels Überrest wird versiegelt und ist bereit zu gehen (Offenb. 7.1-8); und dann wird die Natur losgelassen. Oh, was für eine Zeit!"

(aus: „Das sechste Siegel” (63-0323), Absch. 327-333, 352-359)

 

 

"Nach der Hinwegnahme des Heiligen Geistes von der Erde (Anm.: Wenn die Entrückung der Braut stattgefunden hat), wird die formelle Gemeindereligion geradewegs weitermachen ohne den Unterschied zu bemerken. Wie viele haben das gehört? War das nicht erschreckend? Sie kennen den Heiligen Geist nicht, deshalb werden sie es auch nicht wissen, wenn ER fort ist und sie werden einfach genauso weitermachen wie zuvor. Wenn der Letzte in den Leib von CHRISTUS hinein versiegelt ist, dann werden sie immer noch weitermachen und versuchen Bekehrte herbei zu bringen, weil sie nicht wissen was es bedeutet. Ihre formellen Religionen werden genauso fortfahren wie sie es vorher taten. Nun, es mag nicht genauso tief in euch hinein sinken wie es bei mir der Fall war, aber das war wirklich eine erschreckende Bemerkung. Sie werden so weit entfernt sein, einfach in religiösen Traditionen, so dass sie den Heiligen Geist nicht vermissen werden, weil sie von Anfang an nicht wissen, was ER bedeutet. GOTT sei uns gnädig. Bruder, mein Verlangen ist, dass ich gerne so in diesem Leben leben möchte, dass ich auch das kleinste Bisschen in meinem Herzen erkennen werde, was IHN betrübt. Wenn ich etwas tun sollte, was IHN betrüben würde, dass ich in der Lage sein würde, es in einem Augenblick zu fühlen. Ganz zu schweigen von Seiner Abwesenheit. Ich möchte nicht hier sein, wenn ER nicht hier ist. Ich möchte dann weg sein. Ja, mein Herr. Denn dort wird es kein BLUT mehr auf dem Gnadenstuhl geben, es wird dunkel, qualmend und schwarz sein. Das Heiligtum wird keinen Anwalt mehr dort haben, um unseren Fall zu dieser Zeit zu vertreten. Wisst ihr, dass die Schrift das sagt? Das Heiligtum rauchte. Da gab es kein Blut mehr auf dem Gnadenstuhl, dann ist es das Gericht."

("Ohne Geld und ohne Kaufpreis", vom 02.08.59; Abschn. 022 bis 024)

 

 

"Es ist kein Wunder, dass die Menschen in diesen Tagen noch auf das reformatorische Zeitalter schauen, denn sie sehen es von dem kirchlichen Standpunkt aus. Sie verstehen dies nur so, wie es in ihren Seminaren gelehrt wird, sehen aber nicht, dass es Gottes Weg in der Vergangenheit war. Jetzt aber müssen wir weitergehen. Nun leben wir im Adlerzeitalter, in dem die ganze Offenbarung enthüllt wird. Wenn wir das mit Offenbarung 10,1-7 vergleichen, sehen wir, dass geschrieben steht: „In den Tagen, in denen die Stimme des siebenten Engels erschallt, wenn er in die Posaune stoßen wird, dann ist das Geheimnis Gottes zum Abschluss gekommen.Wir haben im sechsten Siegel, das uns geöffnet wurde, den dreifachen Zweck erkannt. Als erstes sehen wir, dass die törichten Jungfrauen durch die Trübsal gehen, um geläutert zu werden. Sie mussten von ihren Sünden des Unglaubens und der Ablehnung der Botschaft gereinigt werden. Wenn wir Offenbarung 7 lesen, sehen wir, dass sie gereinigt wurden und dann weiße Kleider empfingen.  Dies ist nicht die Braut, sondern die Gemeinde — ein reines Volk, das vielleicht nicht die Gelegenheit hatte, die Botschaft anzunehmen, oder die durch falsche Propheten verblendet wurden. Es werden solche mit aufrichtigem Herzen sein; denn Gott kennt ihre Herzen und wird sie während dieser Zeit reinigen. Eine weitere Läuterungszeit sehen wir hier, Gott wird auch Israel in der Trübsalszeit läutern. Aus den Millionen, die dort versammelt sind, werden 144 000 auserwählt. Gott läutert Israel.  Die ganze Erde muss gereinigt werden. Sogar der Mond, die Sterne und die Natur werden gereinigt. Die ganze Erde wird erneuert und gereinigt, um für das Tausendjährige Reich vorbereitet zu werden. Alles, was Schmutz an sich hat, wird während des sechsten Siegels gereinigt. Habt ihr bemerkt, dass auch die Öffnung des siebten Siegels ein dreifaches Geheimnis enthält? Über das eine werde ich noch weiter sprechen, nämlich über die sieben Donner. Diese sieben Donner im Himmel werden das Geheimnis entfalten. Das wird zur Zeit des Kommens Christi sein, denn Er sagte, dass niemand Seine Wiederkunft kennt. Habt ihr beachtet, als die Juden Ihn in Matthäus 24 gefragt haben? — wir haben es bis zum sechsten Siegel gemäß der Schrift verglichen, doch das siebte war ausgeschlossen, denn Christus sagte: „Nur Gott selbst weiß es, noch nicht einmal die Engel." Kein Wunder, dass es gar nicht niedergeschrieben wurde. Durch nichts wurde es veranschaulicht. Engel wissen es nicht, — niemand weiß, wann Er kommt. Doch es wird etwas geschehen, die sieben Stimmen der sieben Donner werden diese große Offenbarung zu der Zeit enthüllen. Darum glaube ich, wenn wir es auch Jetzt nicht wissen, so wird es uns doch zur rechten Zeit und Stunde geoffenbart. Unsere Pflicht ist es, andächtig vor Gott zu sein, Ihm zu dienen und alles zu tun, was wir können, um ein christliches Leben zu führen. Das sechste Siegel ist uns geöffnet worden, doch wir wissen, dass das siebte Siegel nicht der Öffentlichkeit gesagt werden kann, bis die Stunde gekommen ist. Gott ließ die Stimmen der sieben Donner zu einem Zweck ertönen. Wir sahen, dass Christus, das Lamm, dieses Buch in Seine Hand nahm und das siebte Siegel öffnete. Es ist ein verborgenes Geheimnis. Keiner kennt es. Denn so, wie geschrieben steht, dass niemand die Stunde Seines Kommens kennt, wird auch niemand das Geheimnis der sieben Donner wissen. Soviel Verständnis haben wir heute darüber gewonnen, alles andere war soweit entfaltet, dieses noch nicht. Als ich in meinem Zimmer saß, sah ich die Entfaltung der sieben Donner. Nun, das ist, soweit wir gehen können. Ich vertraue, dass ein jeder von euch Gott dienen, Ihn lieben und das tun wird, was richtig ist. Dann wird Gott für den Rest Sorge tragen. Nun sehen wir die Sache hier beendet. Durch die Gnade Gottes sind uns alle Geheimnisse der sechs Siegel zuteil geworden. Wir verstehen und wissen, dass das siebte Siegel der Öffentlichkeit nicht bekannt werden wird."

("Das siebte Siegel" Siegelbuch, vom 24.03.63; Abschn. 574-5 bis 576-5)

 

"Dr. Lee Vayle schreibt gerade dies ausgezeichnete Buch, "Die Gemeinde zu Laodizea". Es ist sehr erstaunlich. Es wird bald gedruckt herauskommen. Wir nehmen gerade die letzte Lesung vor. Wir besprechen den Inhalt, wo Leute zu mir gekommen sind und gefragt haben: "Bruder Branham, jene Donner, welche die Stimme donnerte und von denen Er zu Johannes sagte, 'schreibe es nicht, sondern verschließe es', sind das sieben Donner, die in den letzten Tagen geoffenbart werden?" Er sagte zu Johannes: "Sieh zu, und schreibe es nicht" (Offb. 10, 4). Es muss bis in die letzten Tage im Buche versiegelt bleiben. Viele sagten zu mir, sogar Theologen: "Bruder Branham, mit deiner Erfahrung, die der Herr dir für Sein Volk gegeben hat, wärest du in der Lage, selbst eine Bibel über das zu schreiben, was Gott durch dein Wort kundgetan hat." Ich sagte: "Das mag stimmen." Ihr seht, er versuchte mich zu fangen. Ich sagte: "Aber sieh doch, ich könnte das nicht tun." Er sagte: "Warum könntest du es nicht? Du hast alle Erfordernisse dazu." Ich sagte: "Aber sieh, es kann nicht ein Wort hinzugefügt noch hinweggenommen werden." Dann fragte er: "Nun, diese sieben Donner, die gedonnert haben, wäre das keine Offenbarung, die Er irgendeinem Mann geben wird?" Ich erwiderte: "Nein, mein Herr. Es würde bedeuten, etwas zu dem Wort hinzuzufügen oder davon wegzunehmen." Es ist alles hier offenbart, und die sieben Siegel geöffnet, zeigen an, was die Offenbarung war. Seht ihr, Er ist immer noch das Wort. Ihr könnt nicht aus diesem Wort heraustreten. Gottes Geist wird dieses Wort niemals verlassen. Er wird immer mit Seinem Wort verbleiben, einige blendend und anderen die Augen öffnend. Oder wenn ihr es anders herum haben wollt, ihr seid ein geschriebener Brief, der von jedermann gelesen wird, weil ihr nichts hinzufügen könnt - in anderen Worten: das geoffenbarte Wort Gottes."

("Die Enthüllung Gottes", vom 14.06.64; Abschn. 184 bis 186)

 

"Er sagte, dass er zu der Zeit, in der er Ihn herabkommen sah, die Buchrolle verzehrt hat. ER setzte einen Fuß auf das Land, den anderen auf das Meer und schwor dann bei dem, der in alle Ewigkeit lebt, dass die Zeit nicht mehr sein wird. Als Er das tat, ließen die sieben Donner ihre Stimmen erschallen. Als dann die sieben Donner geredet hatten, berichtet Johannes, dass er es aufschreiben wollte, doch Er sprach zu ihm: "Schreibe es nicht auf.", und es wurde versiegelt. Jemand sagte zu mir: "Die sieben Siegel, Bruder Branham, die in den letzten Tagen geoffenbart werden, beinhalten ein großes Geheimnis, wie wir Gott näher kommen." Nein, das kann nicht sein. "Wenn jemand von den Worten dieses Buches der Weissagung etwas wegnimmt oder etwas hinzufügt, dessen Teil wird vom Buch des Lebens genommen." Es ist eigentlich eine Offenbarung der Dinge, die in der Vergangenheit nicht verstanden wurden. Es ist bereits hier niedergeschrieben; es steht hier drinnen. Das, was bereits geschrieben steht, soll geoffenbart werden, denn ihr könnt nicht eine Sache hinzufügen, noch ein Wort davon wegnehmen."

("Das Fest der Posaunen", vom 19.07.64; Abschn. 115; 116)

Frage "Soll man noch zur Gemeinde gehen?"

 

"...Und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht!" (Hebr. 10, 24, 25)

 

Frage 256: Br. Branham, sollten wir zu anderen Gemeinden gehen, auch wenn sie mit dir nicht einverstanden sind?


"Sicher, ja! Jesus tat es, wenn sie auch mit ihm nicht übereinstimmten. Geht vorwärts. Wir haben soeben gelesen: "Sollen wir zu andern Gemeinden gehen, auch wenn sie mit dir nicht einverstanden sind?" Gewiss, ich halte mich nicht... Ich bin nicht der einzige Stein am Ufer. Es gibt doch überall göttliche Männer; ich hoffe ich bin einer von ihnen. Doch geht niemals dorthin, um Mitglieder zu werden. Kürzlich wurde ich in so etwas hineingezogen. Eine Gruppe in Arizona erweckte meine Aufmerksamkeit in dieser Sache. Eine Gruppe von Predigern sagte: "Br. Branham, das einzige, das wir gegen dich haben... eines der Dinge, ist folgendes: Wir können die Leute, die mit dir hierher gekommen sind nicht dazu bringen, dass sie irgendwo in eine Gemeinde gehen. Sie haben Kinder und alles, doch sie möchten nicht in eine Versammlung (Kirche) gehen. Und wir haben ihnen gesagt, sie seien in unserer Gemeinde willkommen." Nun, ich weiß, dass sie Druck auf euch ausüben, dass ihr Mitglieder ihrer Gemeinden werdet, doch das müsst ihr nicht tun! Doch bringt die Kinder irgendwo zur Sonntagsschule! Und ihr geht zur Versammlung. Bleibt nicht zu Hause, geht nicht fischen und jagen am Sonntag, tut diese Dinge nicht. Ihr mögt nun sagen: "Ich bin doch nicht gesetzlich."Nun, es wäre besser, wenn ihr es in dieser Sache eine Zeitlang wäret, ihr missachtet die Auferstehung von Christus. Geht irgendwo in eine Versammlung! Wenn ich nicht das bekommen könnte... Wenn ich zu einer bestimmten Gemeinde ginge, von der ich weiß, dass sie nur etwas sagen, dass auch ich glaube - wenn sie sagen würden, sie glaubten, dass Jesus der Sohn Gottes sei."

("Fragen und Antworten" vom 23.08.1964, Frage 256)

 

"Nun, Paulus spricht hier im Brief an die Galater , und deshalb hänge ich so sehr daran. Galater, das erste Kapitel, ab dem 8. Vers. Hört gut zu, ich beginne hier beim 6. Vers: Er spricht zu den Galatern: `Ich wundere mich, dass ihr euch so schnell von dem, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendet zu einem anderen Evangelium,  wo es doch kein anderes gibt; einige verwirren euch nur und wollen das Evangelium des Christus umkehren.  Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel (Das wäre ein Priester, ein Papst, ein Prediger oder wer auch immer es sein mag) euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: Er sei verflucht!´.. Und wie ... Und wir sagten vorher, so jetzt sage ich nochmals: Wenn jemand ein anderes Evangelium zu euch predigt als das, was ihr empfangen habt, soll er verflucht sein. `Wer immer ein Wort hinwegnimmt aus der Bibel,´, Offenbarung 21 oder 22, `...oder ein Wort hinzufügt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.´. Predige dasselbe Evangelium. Ich habe stets versucht, mich daran zu halten! Ich nehme mich selbst aus dem Weg, um die Menschen dahin zu bringen. Verlasst niemals eure Gemeinde! Verbleibt mit eurem Pastor, und tut, was immer ihr zu tun imstande seid in eurer lokalen Versammlung. Gehorcht dem Worte Gottes! Deshalb glauben wir an diesem Morgen, - das Jesus bald widerkommt! Und wenn ich an jenem Tage dort Rechenschaft ablegen muss..."

(aus "Die Wassertaufe", vom 29.03.59; §§ 63 bis 66)
  

"Menschen sind der Meinung, dass ich nicht daran glaube, dass sie zur Gemeinde gehen sollen. Das ist eine Million Meilen von der Wahrheit entfernt. Wir müssen uns versammeln, und das um so mehr, je mehr wir den Tag herannahen sehen (Hebr. 10,25!). Wir müssen uns in Eintracht versammeln. Wenn ich in einer Stadt lebte, in der es nur eine Gemeinde gäbe - ich möchte keinen Namen nennen, irgendeine Gemeinde - wenn sie nur eines glauben würde, nämlich daß Jesus Christus Gott ist, und alles übrige wäre verkehrt, so würde ich in diese Gemeinde gehen. Wenn ich nicht das ganze Brot haben kann, nehme ich wenigstens die eine Schnitte. Ich würde dorthin gehen, zuhören und den Herrn anbeten und Ihm dadurch zeigen, dass ich meinen Teil tue. Ich möchte Ihm zu verstehen geben, dass ich lebendig bin. Ich möchte, daß jeder weiß, zu welcher Seite ich gehöre. Ich versammle mich mit Christen, bete dort an und diene dem Herrn. Doch es ist so schwer. Das hat mir sehr zu schaffen gemacht. Dann aber stellte ich fest, dass sogar unser Herr in vielen Dingen missverstanden wurde. Wenn Er etwas sagte, haben sie es missverstanden. Wahrscheinlich muss das so sein. Doch die Weisen werden es verstehen, so sagt es die Bibel. Sie werden es fassen. Wenn ich nicht daran glaube, dass man zur Gemeinde gehen sollte, warum habe ich dann Gemeinden? An dem einen Abend waren sie im ganzen Land an die Übertragung angeschlossen. Im Abstand von je zweihundert Quadratmeilen befindet sich eine meiner Gemeinden. ...Schaut auf, eure Erlösung ist nahe.  Glaubt ihr das? Wir sind in der Endzeit, wir sind hier angelangt. Die Handschrift ist an der Wand, das Zweite Kommen ist zur Hand, die Braut wird ausgewählt und bewässert, herausgebracht.  Nun das bedeutet nicht, aus der Gemeinde herausgebracht, das bedeutet herausgebracht aus den Denominationen. Ihr müsst zur Gemeinde gehen, aber euch niemals einer Organisation anschließen. Jesus ging mit allen Organisationen, aber Er hat sich nie einer angeschlossen. Nie hat Er sich zu einer bekannt, auf keinen Fall, aber Er war unter ihnen. Das ist es, wo das Licht geschieden wird. Seht ihr? Das ist, wofür euch Gott gebraucht. Menschen, die einen Hunger haben in ihren Herzen. Lasst sie wissen, dass Jesus Christus Wirklichkeit ist, dass Er Derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit ist."

(aus "Gott einen Dienst tun ohne Seinen Willen", vom 25.11.65; §§ 26-28; 88; 332,333)

 Frage: "Wann ist das Zeitalter zu Laodizäa beendet?"

 

[Anm.: Wer Sorge hat, dass die Gnadenzeit vorüber sei und das Blut nicht mehr auf dem Gnadenthron ist, der kann ganz beruhigt sein, - denn solange die Braut Jesu Christi noch nicht in dem charakterlichen Stand ist, als Söhne und Töchter Gottes eingesetzt zu werden und mit Vollmacht für den 40-tägigen Dienst ausgerüstet zu werden, um danach entrückt zu werden, ist das Blut der Gnade noch immer auf dem Thron, denn wer kann von sich selber behaupten, dass er nicht jeden Tag um Vergebung bitten müsste und keine Fehler mehr macht? Br. Branham sagte selber, dass er jeden Tag Fehler macht und um Vergebung bitten muss, - und so wird es sein, bis diese endgültige Versiegelung stattfindet. Ohne das Blut und die Gerechtigkeit Christi könnten wir nicht einmal zum Thron der Gnade kommen, um anzubeten (Hebr.10,19), - denn Gott sieht uns ausschließlich durch das Blut Jesu Christi als vollkommen an. Wenn ER uns nicht durch das Blut sehen würde, müsste ER uns in jeder Sekunde töten aufgrund Seiner Heiligkeit. So sind wir wohl vom Stande in Christus her gesehen bereits jetzt vollkommen (Hebr. 10,14), aber bis es auch im Wandel (!!) sichtbar wird, der in dieser letzten Zeit nicht weniger als Vollkommenheit  bedeutet, mag einer hervortreten und sagen, er sei schon dort angelangt.] 

 

Offb. 3, 14-22: "Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: 'So spricht der, welcher das Amen ist, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch heiß bist. Oh, daß du kalt, oder heiß wärest! So aber, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Munde ausspeien. Weil du sagst: Ich bin reich, ja ich bin reich geworden und habe an nichts Mangel, und weil du nicht weißt, daß gerade du elend und erbarmenswert, arm, blind und nackt bist, so rate ich dir: Kaufe dir Gold von mir, das durch Feuer geläutert ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du sie anziehst und die Schande deiner Blöße nicht zutage tritt, und Augensalbe zum Bestreichen deiner Augen, damit du sehen kannst. Ich überführe und züchtige alle, die ich lieb habe. So sei nun eifrig und gehe in dich! Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür auftut, so werde ich bei ihm eintreten und das Mahl mit ihm halten und er mit mir. Wer da überwindet, dem werde ich verleihen, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater auf seinem Thron gesetzt habe. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt."

 

Frage 391: Bruder Branham, hast du kürzlich Bemerkungen darüber gemacht, daß das Gemeindezeitalter von Laodizea beendet ist?

"Nein, ich habe nie gesagt, dass es beendet ist! Wenn ich es tat, dann habt ihr es mißverstanden, oder ich habe es verkehrt gesagt. Dieses ist das letzte Gemeindezeitalter, das von Laodizea ist das Ende der Gemeindezeitalter. Es ist nicht beendet. Wenn es endet, dann ist die Gemeinde weg. So lange die Gemeinde noch hier ist, ist es nicht beendet. Versteht ihr?"

(aus "Fragen und Antworten" vom 30.08.64; Abschn. 073)

 

 

"Im Jahre 1906 begann das Zeitalter zu Laodicea, und ich weiß nicht, wann es enden wird. Doch ich sage voraus, dass es bis 1977 abgeschlossen ist. Ich sage voraus (der HERR hat es mir nicht gesagt !), ich sage es voraus aufgrund der Vision, die der Herr mir vor einigen Jahren gezeigt hat." (Anm.: Diese Voraussage, die kein SO SPRICHT DER HERR war, haben viele Kritiker zum Anlass genommen, Br. Branhams Dienst als Prophet des letzten Zeitalters zu verunglimpfen und zu lästern)

(aus "Das Gemeindezeitalter zu Ephesus", vom 05.12.60; Abschn. 46)

 

 

"Damals begann der Heilige Geist neu zu fallen. Menschen empfingen den Heiligen Geist, sprachen in Zungen, beteten für die Kranken usw. Es begann zwischen den beiden Zeitaltern. Zu Anfang war in der Gemeinde alles echt. Dann begannen die Pfingstler Denominationen zu formen - die "Assemblies of God", die "Church of God" usw. Sie entfernten sich in ihre Systeme, in denen sie heute noch sind. Wir sind am Ende des Zeitalters. Alles spitzt sich dem Ende zu. Alles strebt dem Ende zu."

(aus "Die zehn Jungfrauen", vom 11.12.60; Abschn. 95)

"Doch jetzt, wo die Ernte reif ist und der Arbeiter wenige sind, lasst uns ans Werk gehen, denn vielleicht ist noch irgendwo ein Sünder. Es könnte jemand hier sein, dessen Leben heute abend völlig verändert wird. Wenn es nicht heute morgen war, dann könnte es heute abend sein, dass die Bücher geschlossen werden. Denkt daran, es wird keiner mehr hinzukommen, wenn alle Namen der Erlösten gerufen worden sind.  Höret jetzt alle genau zu, ehe ich aus der Schrift vorlese. Alle, die einmal erlöst werden würden, deren Namen hat Gott in das Lebensbuch des Lammes geschrieben, ehe die Welt geschaffen wurde. Wie viele wissen das? Das sagt die Schrift. Der Antichrist wird in den letzten Tagen der echten Sache - der echten Gemeinde - so ähnlich sein, genauso wie Judas, dass womöglich sogar die Auserwählten verführt würden, wenn es möglich wäre. Ist das richtig? Niemand kann zu Jesus kommen, es sei denn, Gott zieht ihn. Alle, die Gott Ihm gegeben hat, werden zu Ihm kommen. Wenn Er das Buch nimmt, ist der letzte Name hereingekommen. Seht, im Zeitalter Luthers hat Er alle herausgezogen; in dem Zeitalter Wesleys hat er sie alle herausgezogen; im Pfingstzeitalter, in den verschiedenen Zeitaltern, hat Er sie herausgezogen. Sie sind schon drüben und werden mit den übrigen nicht gerichtet, denn sie haben Anteil an der Entrückung. Wenn der letzte herauskommt, dessen Name im Lebensbuch des geschlachteten Lammes seit Grundlegung der Welt geschrieben steht, wenn er die Erlösung erlebt, ist Sein Werk vollendet. ER kommt dann hervor und stellt den Anspruch auf alle, die Er erlöst hat. Das lässt unser Herz bluten, denn auch wenn danach noch tausend Jahre vergingen, würde niemand mehr erlöst werden, es sei denn, er ist vor Grundlegung der Welt in das Lebensbuch des Lammes geschrieben worden. Wer ist es? Ich weiß es nicht. Niemand weiß es; nur Gott allein."

(aus "ER, der in euch ist", vom 10.11.63; Abschn. 42 - 44)

"Nun, ich glaube mit meinem ganzen Herzen, dass der Thron immer noch offen ist. Ich glaube, dass Er immer noch auf dem Thron Gottes ist. Aber bald wird Er sich jetzt erheben und hervorkommen, um das in Anspruch zu nehmen, was Er erlöst hatte. ER tut die Arbeit eines blutsverwandten Erlösers, während Ruth wartet. Aber ihr wisst, bald nachdem Boas die Erlöserarbeit getan hatte, kam er und beanspruchte seinen Besitz. Und das ist auch genau das, was die Bibel von Ihm sagt, dass Er getan hat. ER ist hervorgekommen und hat das Buch genommen. Dann ist Seine Vermittlung vorbei, dann hat Er den Thron verlassen. Dann gibt es kein Blut mehr auf dem Gnadenthron. Was ist er dann? Der Gerichtsthron!"

(aus "Das vierte Siegel" vom 21.03.63; Abschn. 221)

"Diese Verheissung gilt euch und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, soviele der Herr unser Gott je hinzurufen wird.“ (Apg. 2, 39). Wenn er immer noch ruft, dann ist dieselbe Sache hier. Wann hat dann das apostolische Zeitalter aufgehört? Das apostolische Zeitalter endet, wenn Gott aufhört zu rufen."

(aus "Die Enthüllung Gottes", vom 14.06.64; Abschn. 144)