"SATANS EDEN"

gepr. am 29.01.65,

in Jeffersonville, Indiana

von

Br. William Marrion Branham

 

 

1-1    Lasst uns die Häupter neigen. Teurer Gott, wir sind Dir heute Abend so dankbar für diese besondere Gelegenheit, wieder im Namen des HErrn Jesus zusammen zu kommen, um unseren Feind - Deinem Feind hier auf dem Schlachtfeld mit dem Wort entgegenzutreten und ihn aus der Mitte Deines Volkes zu vertreiben, HErr, damit sie heute Abend das Licht des Evangeliums sehen. Ich bete: salbe unsere Augen mit Augensalbe, damit sie für die Wahrheit geöffnet sind. Mögen wir dann, wenn wir von hier gehen, in unserem Herzen sagen können: "Brannten nicht unsere Herzen, als Er mit uns auf dem Wege redete?" Heile die Kranken und Leidenden. Ermutige die Mutlosen. Richte die schlaffen Hände auf, die herabhängen. Mögen wir nach dem Kommen des HErrn Jesus Ausschau halten, das, wie wir glauben, nahe bevorsteht. Wir bitten dieses im Namen Jesus. Amen. Ihr könnt euch setzen.

1-2    Ich werde versuchen, mich heute Abend kurz zu fassen, denn ich weiß, dass viele aus verschiedenen Teilen des Landes zum Gottesdienst gekommen sind - einige von euch sind auch hier geblieben -, und ihr habt vielleicht eine weite Strecke zurückzulegen, bis ihr zu Hause seid. Ich danke euch. Heute morgen wollte ich selbst Bruder Neville hören. Ich habe ihn oft gehört, und nie war es etwas, was ich nicht geschätzt hätte, doch ich weiß, dass es heute morgen die Leitung des HErrn war, dass ich diese zeitgemäße Botschaft hörte. Sie war sehr gut. Ich begreife, weshalb ihr gern kommt, um ihn zu hören. Ich bin sicher, es wird jedes Mal von Nutzen für euch sein, ihn zu hören

1-3    Heute Vormittag und heute Nachmittag habe ich versucht, meinen Aussprachen nachzukommen. Trotzdem sind noch sehr viele übriggeblieben.
   Ich glaube, es war Jethro, der einmal zu Moses sagte: "Es ist einfach zuviel für dich." Wir haben viele Brüder hier, die sich um eure Probleme kümmern können. Jeder von ihnen ist berechtigt und imstande, sich der Dinge anzunehmen, die geklärt werden müssen. Ich schlage unseren Pastor oder Bruder Mann vor, und auch zu anderen Predigern, die dasselbe glauben wie wir hier, könnt ihr gehen. Sie werden euch das Richtige sagen, was ihr tun sollt. Die Kinder von einigen haben Andersgläubige geheiratet oder Dinge getan, die verkehrt sind. Diese Männer können euch so gut wie irgend jemand helfen, denn sie sind Knechte Christi. Geht zu ihnen. Ich bin sicher, sie werden euch die Hilfe geben, die ihr benötigt. Ich schaffe einfach nicht alles. Überall gibt es so viele; wohin man auch geht. Seht, es häuft sich immer mehr, und man möchte jeden einzelnen erreichen, aber es ist nicht möglich. Doch ich bitte Gott beständig, dass Er es zu eurem Besten dienen lässt.

2-1    Heute Abend wollen wir uns der Heiligen Schrift zuwenden und einen Teil aus 1.Mose 3 lesen. Wir beziehen uns auf einige Dinge, die wir in der Vergangenheit bereits behandelt haben. Wir wollen sehen, ob der HErr Jesus uns nicht ein wenig mehr geben wird, als wir am Anfang wissen. Ich bete, dass Er es tut.

Nun war die Schlange listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HErr geschaffen hatte, die sagte zum Weibe: " Sollte Gott wirklich gesagt haben: 'Ihr dürft von allen Bäumen des Gartens nicht essen!' "Da antwortete das Weib der Schlange: " Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; nur von den Früchten des Baumes, der mitten im Garten steht, hat Gott gesagt 'Ihr dürft von ihnen nicht essen ja sie nicht einmal anrühren sonst müsst ihr sterben!" Da erwiderte die Schlange dem Weibe: "Ihr werdet sicherlich nicht sterben, sondern Gott weiß wohl, dass, sobald ihr davon esst, euch die Augen aufgehen werden und ihr wie Gott selbst sein werdet, indem ihr erkennt, was gut und was böse ist." Da nun das Weib sah, dass von dem Baume gut zu essen sei und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum sei, weil man durch ihn klug werden könne, so nahm sie eine von seinen Früchten und aß und gab auch ihrem Manne, der bei ihr war, und der aß auch. Da gingen ihnen beiden die Augen auf und sie nahmen wahr, dass sie nackt waren, darum hefteten sie Blätter vom Feigenbaum zusammen und machten sich Schürze daraus.

   Möge der HErr Seine Segnungen zum Lesen Seines Wortes hinzufügen.

2-2    Daraus möchte ich heute Abend das Thema wählen: Satans Eden. Es ist eine harte Sache, wenn man sagt: "Ein Eden Satans". Irgendwie passt es zum letzten Sonntag Abend, als ich hier zu euch über den Filter eines denkenden Menschen und den Geschmack eines heiligen Menschen sprach. Manchmal bringen uns solche kräftigen Ausdrücke auf etwas und bewirken, dass man sich darin vertieft und das Wort durchforscht. Ich möchte, dass meine ganze Versammlung das tut. "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Worte, das aus dem Munde Gottes ergeht." Lest also das Wort und vertieft euch darin. Durchforscht es mit den Augen Gottes, damit ihr das rechte Verständnis erlangt, wie wir in der gegenwärtigen Zeit leben sollen.

3-1    Ich hätte heute Abend einfach hierher kommen können, um zu euch zu sprechen und zu sagen: "Ich könnte dies oder das tun". Gerne würde ich mit euch allen sprechen, und genauso gerne würde ich heute Abend mit einem jeden nach Hause gehen. Gott weiß, dass es die Wahrheit ist. Ich würde gerne mit jedem von euch nach Hause gehen, am Morgen mit euch zusammen frühstücken und morgen Nachmittag mit euch jagen gehen. Das möchte ich gerne; doch ich kann es nicht. Ich möchte mit euch nach Hause gehen, mich setzen und mich mit euch unterhalten; nach dem Gottesdienst auf der Veranda sitzen und mit euch über euer Wohlergehen und über Gott sprechen. Das würde mir gefallen. Ihr Männer und Frauen, die ihr hier seid, Gott weiß, dass ich das gerne möchte. Ich kann es aber nicht. Es sind solche Belastungen. Wir leben ja in einer nervösen Zeit, und ich selbst bin ein nervöser Mensch.

3-2    Heute entschließe ich mich für etwas und meine, ich muss es tun; morgen ist es eine Million Meilen von mir entfernt. Irgend etwas ist dazwischen gekommen und hat dies und das bewirkt. Man hat Zeiten, in denen man nur versucht, einen klaren Kopf zu behalten. Doch meine Hauptaufgabe in der Zeit meines Hier seins, in der Zeit, die mir auf Erden noch bleibt, ist, der Gemeinde das Evangelium zu predigen und alles zu tun, was ich kann, damit Jesus Christus die Ehre empfängt.

3-3    Ich komme und versuche euch etwas zu sagen, das euch hilft. Es ist etwas, in das ich mich vertiefte, nachdem ich heute morgen nach Hause gekommen war: "Was kann ich heute Abend sagen, dass diesen Menschen helfen wird, HErr?" Heute Morgen hörten wir die mächtige Botschaft, die Bruder Neville uns brachte. Ich dachte: "Es war so wunderbar, als er darin sagte, dass ein Arzt die Diagnose stellen kann, dass dann aber jemand mit einer Schale voll Nadeln kommen muss, der die Spritze gibt." Das hat er wirklich fein ausgedrückt. Ich dachte über das Serum nach, das erst angewandt wird, wenn die Diagnose gestellt worden ist. Das ist eine sehr gute Sache.

3-4    Ich wollte zu euch sprechen und euch etwas weitergeben, das euch die Verheißung Gottes für dieses Zeitalter erleuchtet. Es soll nicht etwas sein, was irgend jemand in einer anderen Zeit sagte. Diese Dinge sind zwar gut, und wir alle nehmen Bezug darauf. Doch ich dachte, ich versuche euch mit den Schriftstellen, die ich mir hier aufgeschrieben habe, etwas in den Sinn zu legen, das Er euch erleuchtet. Ihr sollt dadurch zu einem besseren Soldaten im Feld werden, wo ihr jetzt kämpft, und die Taktiken des Feindes lernen, damit ihr allem entgegenwirken könnt, ehe er noch zu euch gelangt. Die Hauptsache ist: lernen, wie man sich die Schläge fernhält, so gut es geht.

4-1    Wir wollen nun für einige Minuten diese gewaltige, sündige Zeit betrachten, in der wir jetzt leben. Ich glaube nicht, dass es je eine solche Zeit gegeben hat, von der ich in der Geschichte gelesen hätte. Es gab schlimmere Tage der Verfolgung, in denen die Kinder Gottes überall umgebracht wurden. Doch wir hatten nie eine Zeit, wo die Hinterlist des Feindes so deutlich war, wie diese, in der wir jetzt leben. Dies ist der listigste und verführerischste Tag. Wenn ich das sehe, dann sagt es mir, dass ein Christ heute mehr auf der Hut sein muss als in jedem anderen Zeitalter.

4-2    In den Tagen, als Rom die Gemeinde verfolgte, wurde ein Christ, dem ein Fehler unterlief, in die Arena und den Löwen vorgeworfen, oder etwas Ähnliches; wenn jemand aufgrund seines Zeugnisses als Christ offenkundig wurde. Seine Seele jedoch war gerettet, weil er rein und unbefleckt war, an Gott glaubte und sein Zeugnis mit Freuden mit seinem Blut besiegelte, das aus seinen Adern floss, bzw. aus den Wunden seines Leibes. Das Blut floss heraus, und er rief voll echtem, treuem Glauben aus: "Nimm meinen Geist auf, HErr Jesus."

4-3    Jetzt aber bringt die Hinterlist des Teufels es zustande, dass die Menschen glauben, sie seien Christen, obwohl sie es gar nicht sind. Das ist es! Es ist eine viel listigere Zeit als damals, wo man sein Zeugnis mit dem Leben besiegeln musste. Der Teufel hat jede hinterhältige Falle gestellt, die er nur konnte, denn er ist ein Verführer.
   Jesus hat uns in Matthäus 24 gesagt, wie dieser Tag, in dem wir jetzt leben, sein wird. Es ist der verführerischste Tag, den es je gab. Das Falsche wird dem Echten so ähnlich sein, dass er sogar die Auserwählten Gottes verführen würde, wenn es möglich wäre.

4-5    Lasst uns jetzt einige Schriftstellen bzw. Weissagungen der Bibel, die sich auf die heutige Zeit beziehen, mit dem Tag vergleichen, in dem wir leben. In 2.Tim. 3 erfahren wir, was der Prophet für diese Zeit vorausgesagt hat: dass die Menschen prahlerisch und hochmütig sein und dass sie das Vergnügen mehr lieben würden als Gott.
   Zieht nun für einen Moment den Vergleich. Wir werden das nur streifen, denn wir haben nicht genügend Zeit, um das alles so durchzunehmen, wie es eigentlich notwendig wäre. Wir werden nur die Höhepunkte berühren, damit ihr es erfasst und euch darin vertieft, wenn ihr nach Hause kommt. Sie sind prahlerisch, hochmütig, lieben das Vergnügen mehr als Gott; verleumderisch, unmäßig, zügellos, allem Guten feind. Der Geist kündigt ausdrücklich an, dass diese Dinge in den letzten Tagen sein würden ( 1.Tim. 4 ). Diese Tage sind es, auf die sich die Weissagung bezieht.

5-1    Auch in Offenbarung 3, 14, wo das Gemeindezeitalter zu Laodicea beschrieben wird, lesen wir, wie die Gemeinde in diesen letzten Tagen sein wird. Es heißt, dass sie als Witwe dasitzen und sagen würde: "Ich habe an nichts Mangel." Sie ist reich geworden, hat Überfluss an allem, weiß aber nicht, dass sie elend, erbarmenswert und nackt ist.

5-2    Denkt daran, Er spricht zu der Gemeinde dieses Zeitalters, dass sie elend, blind und nackt ist - und es nicht weiß. Dieser letzte Teil des Satzes, die letzten Worte sind es, die hier auffallen. Sie meinen, voll des Geistes und schon ganz bereit zu sein. Das Gemeindezeitalter von Laodicea ist das Pfingst-Gemeindezeitalter, denn es ist das letzte Gemeindezeitalter.

5-3    Luther hatte seine Botschaft; Wesley hatte seine Botschaft, und die Pfingstler hatten ihre Botschaft. Es steht dort auch: "So aber, weil du lau bist und weder heiß noch kalt" - äußerliche Emotionen, eine verstandesmäßige Auffassung vom Evangelium - "weil du so bist", sagte Er, "werde Ich dich aus Meinem Munde ausspeien." Mit anderen Worten: Ihm wurde übel, die Gemeinde in diesem Zustand zu sehen. Denkt daran, sie haben Ihn ausgespieen, und Er befand sich außerhalb der Gemeinde und versuchte, wieder in das furchtbare Laodicea-Gemeindezeitalter hineinzukommen.

5-4    Der Gott dieser Welt - die Person, der in der heutigen Welt gehuldigt wird, ist Satan. Und die Menschen begreifen nicht, dass sie Satan anbeten. Es ist Satan selbst, der sich als die Gemeinde ausgibt. Seht: als die Gemeinde! Sie beten Satan an und meinen, dass sie Gott durch die Kirche-Gemeinde anbeten. Das aber hat Satan veranlasst.
   Oh! Ihr sagt: "Warte einen Augenblick! Wir predigen doch das Wort." Seht euch noch einmal meinen Text für heute Abend an. Es war Satan, der Eva zuerst das Wort predigte. "Gott hat gesagt..." Seht, es ist die falsche Auslegung des Teiles der Schrift, der für die jeweilige Zeit bestimmt ist! Er wird euch sagen, dass alles, was Jesus tat, vollkommen und gut war. Er wird euch sagen, dass alles, was Moses tat, völlig richtig war. Doch wenn ihr die Verheißungen, die sie für diesen Tag gaben, nehmt, dann sollen sie für ein anderes Zeitalter gelten! Er braucht nichts anderes zu tun, als die Menschen dahin zu bringen, dass sie es so glauben. Das genügt. Ihr dürft weder ein Wort wegnehmen noch ein Wort hinzufügen. Genau das aber tut er.

5-6    Die Menschen wissen nicht, dass sie Satan anbeten. Sie glauben, sie beten Gott an. Durch die Weissagung in 2.Thess. werden wir gewarnt. Lasst es uns eben lesen. 2.Thess. 2. Wir wollen es uns ansehen. Ich möchte es lesen. Ich glaube das, was in 2.Thess. geschrieben steht. Hier ist die Stelle:

Wir richten aber in Betreff der Ankunft unsers HErrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit Ihm eine Bitte an euch, liebe Brüder:

   Seht, es geht hier um das Kommen des HErrn und die Vereinigung mit Ihm. Gott wird Sein Volk in diesen letzten Tagen mit sich vereinigen - das ist die Vereinigung des Volkes mit dem HErrn. Nicht mit einer Gemeinde-Kirche, sondern mit dem Herrn. Wir werden mit Ihm vereinigt.

Lasst euch nicht leichthin aus der ruhigen Überlegung in Aufregung versetzen und euch durch nichts erschrecken, weder durch eine Geistesoffenbarung noch durch eine Äußerung oder einen Brief, die angeblich von uns herrühren, als ob der Tag des HErrn schon da wäre. Lasst euch von niemand auf irgend eine Weise täuschen; denn zunächst muss ja doch der Abfall eintreten und der Mensch der Gesetzlosigkeit...

   Der Mensch der Gesetzlosigkeit - gebt acht, was er jetzt ist:

...der Mensch der Gesetzlosigkeit erschienen sein, der Sohn des Verderbens...

   Das war auch Judas.

...der Widersacher, der sich über alles erhöht, was Gott oder anbetungswürdig heißt, so dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich für Gott ausgibt.


6-1    Der Betrug in der Kirche von heute! Seht den Sohn des Verderbens - den Teufel. Der Sohn des Verderbens - der Teufel. In dieser Zeit beten Menschen Satan an, meinen jedoch, sie würden Gott anbeten. Sie beten ihn durch Glaubensbekenntnisse, in von Menschen gemachten Denominationen und durch Satzungen an. Dadurch sind die Menschen auf den größten Betrug hereingefallen, den die Welt je erlebt hat. Ganz gleich, was das Wort Gottes für diese Zeit alles verheißen hat, wie sehr es gepredigt und bestätigt wurde - trotzdem glaubten sie es nicht. Sie glauben es einfach nicht.
   Warum nicht? Das fragen wir uns. Weshalb glauben sie es nicht? Wenn Gott etwas Bestimmtes angekündigt hat, und Er führt es aus, kehren sie Ihm trotzdem den Rücken und wenden sich davon ab. Es ist dasselbe wie bei Eva, die wusste, was Gott gesagt hatte, die sich jedoch trotzdem davon abwandte, um zu hören, was Satan zu sagen hatte. Erinnert euch: in den anderen Zeitaltern war es immer dasselbe. In jedem Zeitalter hat Satan versucht, ihnen das Wort zu verdrehen, indem er ihnen irgendein anderes Zeitalter vortäuschte.

7-1    Seht, als Jesus kam, war Satan in der Gruppe der jüdischen Lehrer, Rabbis und Priester und sagte ihnen, dass sie das Gesetz Moses halten sollten, obwohl das Wort selbst gesagt hatte, dass an jenem Tag der Menschensohn geoffenbart würde - dass Er sich offenbaren würde. Sie aber versuchten, das Gesetz Moses zu halten, und es genügte für sie, wenn sie religiös waren. Seht ihr, was er tat? Er versuchte, ihnen zu sagen: "Dieser Teil des Wortes stimmt genau, doch dieser Mann ist es nicht." Begreift ihr, wie hinterlistig er ist? Das ist wirklich der Tag des Betruges.

7-2    So war es damals, und jetzt richtet Satan sein Reich auf Erden auf. Er tut es genau aus dem Grund, weil er sein eigenes Reich als Geschäftsmann aufrichten will; nicht als Christ. Er wird alles tun, was er kann, um euch dahin zu bringen, dass ihr irgend etwas verkehrt seht. Wenn er eine Absicht verfolgt und einen persönlichen Nutzen davon hat, dass ihr es so seht, dann zeigt er euch alles mögliche, um euch davon abzuhalten, die Wahrheit darüber zu erkennen. Denn er denkt nur an sich selbst. Es ist ihm gleich, wie viel er lügt und betrügt und was sonst noch - wenn er nur einen persönlichen Nutzen davon hat! Deshalb hat Satan das getan. Er hat durch den Dienst gewirkt, um es zu erreichen, wie Gott es auch von ihm vorausgesagt hatte.

7-3    Er begann mit einem religiösen Betrug in Eden und hat es seit damals fortgesetzt. Es geschieht nicht, indem er eine Gruppe von Kommunisten zusammenbringt - die Kommunisten haben damit nichts zu tun. Die Kirche ist es, auf die ihr achten müsst! Es sind nicht die Kommunisten, welche die Auserwählten verführen würden. Es ist die Kirche, die, wenn es möglich wäre, die Auserwählten verführen würde. Es sind nicht die Kommunisten! Wir wissen, dass sie Gott leugnen, dass sie antichristlich sind. Sicher, sie sind grundsätzlich antichristlich - aber sie sind nicht der Antichrist! Der Antichrist ist religiös, sehr religiös, kann die Schrift zitieren und es so klar darlegen, wie Satan es damals am Anfang tat. Er zitierte alles ganz richtig, bis auf: "Sollte Gott wirklich gesagt haben: 'Ihr dürft von allen Bäumen des Gartens nicht essen!" Sie antwortete: "Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen, nur von den Früchten des Baumes, der mitten im Garten steht, hat Gott gesagt: 'Ihr dürft von ihnen nicht essen, ja sie nicht einmal anrühren, sonst müsst ihr sterben!"

7-4    Er antwortete: "Ihr werdet sicherlich nicht sterben; aber ich will dir den Grund sagen, warum Gott das gesagt hat." Seht, zuerst hatte er alles richtig zitiert. Er sprach weiter: "Euch werden die Augen aufgehen, und ihr werdet erkennen, was gut und was böse ist. Wenn ihr dazu imstande seid, werdet ihr sein wie Gott." So will er es erreichen, und genau das versucht er heute zu tun. Es ist ein religiöser Betrug seitdem Anfang im Garten Eden und ist es seitdem immer gewesen.
   Zur Zeit Adams war es Betrug. In der Zeit Noahs war es Betrug. Zur Zeit Jesu war es das gleiche. Jetzt ist es dasselbe! Es ist dieselbe Sache - eine religiöse Täuschung.

8-2    Wir werden jetzt betrachten, wie die Erde war, als Gott sie unter Seiner Kontrolle hatte und als Satan sie dann übernahm, indem er das Wort Gottes ablehnte. Zunächst hatte Gott die Erde unter Seiner Kontrolle. ER stellte sie in ihre Bahn. ER setzte sie in Gang. ER hatte alles unter Seiner Herrschaft. Jetzt werden wir vergleichen, wie es dann war, nachdem Satan sie unter seine Kontrolle genommen hatte.
   Gott benötigte sechstausend Jahre. ER hätte nicht so lange gebraucht, doch Er tat es in der Zeitspanne von sechstausend Jahren, denn uns wird gelehrt, dass ein Tag im Himmel wie tausend Jahre auf Erden ist. Es waren also sechstausend Jahre oder sechs Tage, in denen Gott die Erde schuf.

8-4    Es dauerte 6.000 Jahre, bis Gott sie voll ausgestattet hatte, bis sie mit gutem Samen bepflanzt war, bis alles nach seiner Art hervorgebracht hatte. Alles muss nach seiner Art hervorkommen. Jede Art Seines Samens war gut, deshalb mussten sie nach ihrer Art hervorbringen. Gott tat das in sechstausend Jahren.

8-5    Als Er schließlich alles fertig hatte, errichtete Er Sein Hauptquartier auf Erden, an einem herrlichen Platz im Osten von Eden, der "Garten Eden" hieß. Gott richtete das Hauptquartier der Welt im Garten Eden ein; im Osten von Eden lag der Garten - das Hauptquartier. Über alles setzte Er Seinen Sohn und die Frau Seines Sohnes. Das stimmt. Das tat Gott.

8-6    ER übertrug ihnen die volle Herrschaft. Sie konnten dem Wind gebieten, und er hörte auf zu wehen. Sie sprachen zu einem Baum, und er verpflanzte sich von hier nach dort. Löwe und Wolf weideten zusammen, und das Lamm lag bei ihnen. Es gab nichts Böses. Es herrschten vollkommener Friede, vollkommene Harmonie alles war vollkommen, solange Gott es unter Seiner Herrschaft hatte. ER hatte Seine Welt, und alles funktionierte. Alles ging gut. Alle ernährten sich von den Pflanzen. Nichts brauchte zu sterben, nichts wurde vernichtet, nichts zerstört. Alles war vollkommen, und über all das setzte Er Seine geliebten Kinder - Seinen Sohn und Seine Tochter, einen Mann und seine Frau, um darüber zu herrschen.

8-7    Gott war so zufrieden und ruhte am siebten Tag von all Seinen Werken. ER heiligte den siebenten Tag als Sabbat für sich. Gott sah alles an, nachdem Eres sechstausend Jahre lang gestaltet und zubereitet hatte. ER hatte alles geschaffen; hatte die Berge geformt und die Vulkane gebildet. Die Berge kamen hervor, Eruptionen fanden statt. ER ließ alles trocknen und gestaltete es zu einem herrlichen Ort, wie Er es haben wollte. Es gibt nichts Vergleichbares.

9-1    In dem herrlichen Paradies Gottes tummelten sich Dinosaurier und viele andere Tiere. Keines der großen Tiere richtete irgendeinen Schaden an. Sie waren so sanft wie ein kleines Kätzchen. Sie hatten überhaupt nichts gegeneinander. Es gab keine Krankheit, kein Leid, nicht einen Krankheitskeim auf Erden. Oh, welch ein Ort! Die großen Vögel schwangen sich von Baum zu Baum, Adam kannte sie bei ihrem Namen, und sie flogen auf seine Schulter und gurrten ihm zu. Oh, was für einen wunderbaren Ort hatte Gott!

9-2    ER machte eines Seiner Attribute entsprechend Seinem Leibe. Gott hat Eigenschaften in sich. Ihr seid z.B. der Ausdruck von Eigenschaften eures Vaters. Ihr begreift, dass ihr in dem Großvater des Großvaters eures Großvaters wart. Wir wollen jetzt von euch und eurem Vater sprechen.
   Ihr wusstet nichts, als ihr noch in eurem Vater wart. Die Keimzelle kommt vom Mann. Der Mann trägt die Keimzelle, die Frau das Ei. In der Keimzelle befindet sich das Leben. Als ihr noch in eurem Vater wart, wusstet ihr nichts davon, doch die Wissenschaft und das Wort Gottes beweisen, dass ihr in eurem Vater wart. Ihr aber wusstet nichts davon.
   Dann wollte der Vater euch. Durch die Vereinigung mit eurer Mutter kamt ihr ins Dasein, und so wurdet ihr eurem Vater bekannt. Ihr seid ein Attribut von ihm und habt Körperteile, die denen eures Vaters gleichen. So war es am Anfang mit Gott. Jeder Sohn und jede Tochter Gottes war am Anfang in Gott. Ihr könnt euch nicht daran erinnern, doch ihr wart dort. ER wusste es und wollte, dass ihr hervorkommt, damit Er Gemeinschaft mit euch haben, mit euch reden, euch lieben und euch die Hand reichen könnte.

9-5    Ist es mit eurem eigenen Sohn nicht das gleiche? Ist es nicht ein herrlicher Tag, wenn euer Sohn nach Hause kommt, wenn er voller Narben vom Schlachtfeld zurückkehrt und sich an den Tisch setzt? Oh, was für eine Mahlzeit würdet ihr zubereiten! Ihr würdet das gemästete Kalb schlachten und es ihm zubereiten. Er ist euer eigenes Fleisch und Blut und war in euch. Damals kanntet ihr ihn noch nicht, doch ihr wusstet, dass er dort ist.
   Gott wusste, dass wir hier sein werden. Dann gab Er uns einen Leib, so dass wir Kontakt haben konnten. Um mit uns Verbindung aufnehmen zu können, wurde Er uns gleich, indem Er selbst Jesus Christus, der Sohn Gottes, wurde - die Fülle der Offenbarung Gottes.

10-1    Gott wollte, dass Seine Attribute, Seine Eigenschaften, zu dem Zweck offenbar werden, um Gemeinschaft haben zu können. Solange ich in meinem Vater war, wusste ich nichts davon. Als ich jedoch durch ihn geboren und zu seinem Sohn wurde, war ich ein Attribut, ein Teil meines Vaters. Ihr seid ein Teil eures Vaters. Als Kinder Gottes sind wir ein Teil der Attribute Gottes, die in Ihm waren und Fleisch wurden, wie Er Fleisch wurde. Deshalb können wir als Familie Gottes auf Erden Gemeinschaft miteinander haben. Das war das Vorhaben am Anfang. Jawohl! Das wollte Gott am Anfang. ER hatte die Herrschaft über alles und setzte den Menschen im Garten Eden darüber auf der Grundlage der freien Willensentscheidung, indem Er sprach: "Sohn, es gehört dir." Welch ein herrlicher Ort!

10-2    Gott war so zufrieden, dass Er sich zurückzog und von all Seiner Arbeit ruhte. Kein Baum hatte Dornen oder Disteln. Es gab keinen Dornstrauch, der Beeren trug. Alles war vollkommen. Jeder Same war vollkommen. Alles war in einem vollkommenen Zustand.
   Als Er sich dann ein wenig ausruhte, schlich Sein Feind mit dem Betrug hinein und übernahm es, indem er Seinen Kindern Sein Programm verkehrt deutete. ER vertraute Seinem Kind, wie ihr eurer Tochter vertraut, wenn sie am Abend mit einem Mann ausgeht, oder eurem Sohn, wenn er in Begleitung eines Jungen ist, der trinkt oder raucht. ER vertraute Seinem Sohn, dass er nichts Verkehrtes tun und jedes Wort, das Er gesagt hatte, halten würde. Doch der Feind schlich sich ein, so, wie ein gerissener Bursche, der eure Tochter ausführt und sich dann daneben benimmt, oder eine Frau, die mit eurem Sohn ausgeht und das gleiche tut. Er schlich sich hinein. Der Feind Gottes schlich sich ein und legte Eva das Wort falsch aus.

10-4    Durch den Sündenfall riss er den Garten Eden an sich und nahm ihn in Besitz. Er übernahm ihn. Nun hat er fast sechstausend Jahre seine betrügerische Herrschaft ausgeübt, in denen er die Menschen, die Kinder Gottes, betrog, wie er es damals tat. Aufgrund ihrer freien Willensentscheidung konnten sie handeln, wie sie wollten. Gott glaubte bzw. vertraute ihnen, dass sie das Richtige tun würden. Dann jedoch handelten sie verkehrt und verkauften wie Esau ihr Erstgeburtsrecht für die Welt. Es fiel Satan zu, und er nahm es an sich. So wie Gott in 6.000 Jahren Sein Eden zum Abschluss brachte, hatte er 6.000 Jahre, um sein Eden zu bauen. Durch Betrug - indem er die Menschen mit dem Wort betrog - hat er sich jetzt sein Eden der Sünde auf dieser Erde errichtet.

11-1    Gottes Eden war in Gerechtigkeit gegründet. Satans Eden ist in Sünde gegründet, denn Satan ist Sünde. Gott ist Gerechtigkeit. Das Reich Gottes bestand aus Gerechtigkeit, Frieden und Leben; das von Satan aufgerichtete ist aus Sünde - religiöser Sünde.
   Beachtet, er verführte sie durch seinen Betrug, wie er es vorhatte. Er hatte es angekündigt. Hat jemand das gewusst? Lasst uns Jesaja aufschlagen. Ich sollte mich noch auf mehrere Schriftstellen beziehen. Wir schlagen Jesaja 14 auf und wollen uns für einen Moment ansehen, was Satan hier sagte. Wir lesen es in Jesaja 14. Gebt acht, was dieser Kerl getan hat. Jesaja 14, von Vers 12:

Oh wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzgestirn, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, du Besieger der Völker, der du dachtest in deinem Sinn: "In den Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen...

   Das bedeutet "Söhnen".

...Gottes meinen Thron aufrichten, will auf dem Berge der Zusammenkunft mich niederlassen im äußersten Norden! Ich will über die Wolkenhöhen hinauffahren, will mich dem Höchsten gleich machen!"


11-3    Vergleicht das mit anderen Schriftstellen, besonders mit der in 2.Thess., woraus wir vorhin lasen, wo von ihm gesagt wird, dass er sich in den Tempel Gottes setzt, sich über alles erhöht, was Gott oder anbetungswürdig heißt. Er gibt sich für Gott aus und lässt sich auf Erden als Gott huldigen.
   Das ist der Gott dieser Welt, über den ich am letzten Sonntag predigte. Hier ist er heute und betrügt. OH diese trügerische Stunde! Wir leben in einer außergewöhnlichen Zeit. Es ist die glorreichste aller Zeiten, denn wir nahen uns dem herrlichen Tausendjährigen Reich! Wir gehen wieder auf Eden zu. Doch gerade in diesem Zeitalter hat er seine ganze List und Taktik, die er je anwandte und womit er imstande war zu betrügen, zusammen gefasst und seine Position gestärkt. Er tritt auf wie Gott und setzt sich an Gottes Statt; religiös, kann die Schrift gut zitieren und die Schriftstellen angeben - genauso, wie Satan es im Garten Eden mit Eva tat. Doch er braucht nichts anderes zu tun, als eine Stelle auszulassen, um einen Spalt zu bekommen, durch den die giftige Lehre des Teufels dringen kann. Wir haben das an dem Abend neulich betrachtet, als ich über den Filter eines denkenden Menschen sprach.

11-5    Er sagte, dass er sich über den Höchsten erhöhen will. Er wollte über die Wolken, über die Sterne hinauffahren, dort wie Gott thronen und so über dem Allerhöchsten sein. Es gelang ihm, seine Drohung wahr zu machen. Er hatte wirklich einen unglaublichen Erfolg bei der Ausführung seiner Drohungen, denn die Menschen ließen sich von ihm in jedem Zeitalter den Wert des verheißenen Wortes Gottes für die jeweilige Zeit hinwegerklären. Genau so hat er es erreicht! In jedem Zeitalter erklärte er es für wertlos.

12-1    In den Tagen Noahs erklärte er, es sei unmöglich, dass Regen vom Himmel fällt, weil dort oben kein Regen wäre. Es war ein gewaltiges, wissenschaftliches Evangelium, das er im Garten Eden predigte. Er konnte Geräte auf den Mond schießen und beweisen, dass es dort keine Feuchtigkeit gab. Gott hatte gesagt, dass es regnen würde, doch es gelang Satan, die Gesinnung der Menschen durch wissenschaftliche Forschungen, die besagten, dass es nicht geschehen kann, zu vergiften. Trotzdem traf es ein! Gott kündigte es an, und es geschah! ER tat es.

12-2    In den Tagen Jesu tat er das gleiche. Er vergiftete wieder ihre Gesinnung durch Betrug, indem er das Wort falsch deutete. "Wenn Du der Sohn Gottes bist, dann lass mich sehen, was Du zu tun vermagst." Jesus machte sich vor ihm nicht zum Narren. Das tat Er niemals. Gott ist doch kein Clown! ER braucht dem Satan überhaupt nicht zu antworten. Jesus sagte: "Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Worte, das aus dem Munde Gottes ergeht." ER brauchte vor Ihm nicht zu zeigen, was Er kann. ER brauchte aus Steinen kein Brot zu machen. ER hätte es tun können, aber dann hätte Er ja auf den Satan gehört, und das braucht Er nicht.

12-3    Wie am Anfang ist es jetzt wieder religiöse Sünde. Es ist so hinterlistig. Gebt jetzt acht. Es ist nicht die alte, alltägliche Sünde wie Ehebruch, Trinken und Fluchen. Nein, das ist es nicht!
   Erinnert ihr Älteren euch noch an die Predigt " Die Enttäuschung beim Gericht", die ich vor Jahren hielt? Die Dirne wird dann nicht enttäuscht sein. Sie weiß ja, wohin sie geht. Der Trinker wird dort nicht enttäuscht sein. Auch der Gauner, der Glücksspieler, der Lügner und der Dieb werden nicht enttäuscht sein. Die Enttäuschung erwartet den Menschen, der meint, er sei auf dem richtigen Weg. Das ist derjenige, der kommen und sagen wird: "HErr, habe ich nicht das Evangelium gepredigt? Habe ich nicht in Deinem Namen Teufel ausgetrieben?" usw. Jesus wird antworten: "Weichet von Mir, ihr Übeltäter. ICH habe euch niemals erkannt."

12-6    Seht, dieser Betrug führt zur Enttäuschung! Das ist es, worin ich fortwährend missverstanden werde. Es ist nicht so, dass ich mich unterscheiden möchte. Ich will nicht anders sein. Aber ich muss aufrichtig sein. Ich habe eine Botschaft. Sie muss das Volk erreichen. Dadurch wird sie von den Menschen so missverstanden. Sie meinen, dass ich gegen jedermann bin. Wenn sie nur erkennen würden, dass ich für alle bin! Ich versuche mein Bestes, ihnen die Wahrheit zu bringen, wie es mir aufs Herz gelegt wird und wie es in der Bibel festgelegt ist. Gott beweist, dass es die Wahrheit ist; mehr ist dazu nicht nötig. Entweder erkennen sie es, oder sie erkennen es nicht.
   Sie wollen es nicht sehen, weil sie sich bereits verkauft haben. Sie haben ihr Erstgeburtsrecht einer Organisation verkauft, an eine Denomination gebunden, um auf der Grundlage einer organisierten Religion, deren Haupt in jeder Hinsicht Satan ist, in den Himmel zu kommen.

13-3    Gott hatte nie eine organisierte Religion! Niemals! Doch man hat sich ihnen ausgeliefert, wo eine Gruppe von Menschen das Wort deutet. Sie sagen: "Es bedeutet dieses, und es bedeutet das. Gott braucht keinen Ausleger, Er legt selbst aus. ER benötigt niemanden, der Ihm sagt, wie Er es tun soll. ER ist souverän. ER hat gesagt, wie es geschehen wird, und Er muss sich an Sein Wort halten. Wenn Er gesagt hat: "Diese Zeichen werden denen folgen, die da glauben", hat Er genau das gemeint.

13-4    Alles, was Er für diese letzten Tage angekündigt und zugesagt hat, all die bestimmten Dinge, die Er tun wollte, hat Er getan. ER braucht niemanden zu fragen, ob die Zeit dafür da ist oder nicht. ER kennt die Zeit und den Plan. Von all der Irreführung durch den Satan, diesen Betrüger, steht in Matth.24, 24 geschrieben.
   Wir stellen fest, dass er durch sein Evangeliums-Programm des Wissens bessere Bildung, höhere Ethik, Zivilisation usw. - die Menschen, die Gott dienen möchten, verhext hat, dass sie seinen Lügen Glauben schenken. Eva wollte es nicht tun, doch er zeigte ihr, dass darin mehr Weisheit sein würde.
   Sie wusste es nicht; sie wollte es wissen. Sie verstand es nicht, wollte es aber verstehen. Gott hatte ihr gesagt, dass sie gar nicht versuchen soll, es zu verstehen. Wie soll ich eines dieser Dinge verstehen können? Ich kann sie nicht verstehen; ich glaube sie. Ich brauche sie auch nicht zu verstehen. Gott muss man glauben, nicht verstehen. Wir glauben einfach, was Er sagte.

13-7    Vergleicht jetzt, nach 6.000 Jahren, in denen Satan die wahre Darlegung des verheißenen Wortes für die jeweilige Zeit verdreht hat, das Eden Gottes mit dem Eden Satans. Wir wollen sie jetzt vergleichen und sehen, wohin es gekommen ist. In der Zeit Jesu Christi tat er mit der Gemeinde dasselbe: Er versuchte, die treuen Söhne Gottes davon abzuhalten, die Wahrheit zu erkennen. Gott aber hat Seine Söhne, Seine Attribute, hierher gestellt, damit sie durch das Hören des Wortes Gottes Gemeinschaft mit Ihm haben.

14-1    Was wäre, wenn euer Vater euch sagen würde: "Sohn, gehe nicht in dem Gewässer dort schwimmen, denn es sind Krokodile im Wasser." - und ihr seid ein guter Sohn, und dann käme irgendein Kerl daher und würde sagen: "Das ist doch ein herrliches Gewässer, darin sind keine Krokodile!"?
   Auf wen würdet ihr jetzt hören? Wenn ihr ein echter Sohn seid, hört ihr auf euren Vater. Genauso setzen ein echter Sohn und eine echte Tochter Gottes das Wort Gottes an die erste Stelle. Ganz gleich, was irgend jemand anders sagte - sie setzen das Wort Gottes an die erste Stelle. Wenn es darin heißt, dass in dem Becher Gift ist, dann glauben sie es. Der Glaube Seines Samens an Sein gesamtes Wort brachte ein Eden voll Heiligkeit, Liebe und ewigem Leben hervor.
   Das bringt Gottes Eden hervor: Heiligkeit. Es entstand ein Eden voll Heiligkeit, Liebe, Verständnis, Vollkommenheit und ewigem Leben. Das hat Gott geplant: Am Ende wird Seine Gemeinde Sein Same - Sein Wort - sein. Es wird dasselbe sein.

14-4    Beachtet hier einen Gedanken. Vergesst es nicht. Ich werde ein anderes Mal, in einer anderen Botschaft, noch einmal darauf zurückkommen, doch ihr wisst, Gott sagte: "Jeder Same bringe nach seiner Art hervor." Lautet das Gebot Gottes so? Was nützt es dann, wenn ein Prediger oder jemand anders versucht, Gottes Wort etwas anderes aussagen zu lassen? Jedes Wort Gottes ist ein Same! Das sagte Jesus. Es ist der Same, den ein Sämann säte. Wenn also Markus 16 das Wort Gottes ist, wird es nach Seiner Art hervorbringen. Wenn Maleachi 3, zweiter Teil, Gottes Wort ist, wird es ebenfalls nach Seiner Art hervorbringen. Auch jede andere Verheißung muss nach ihrer Art hervorbringen.

14-5    Seht ihr, wie Satan sich verstellt? Er will sagen: "So ist es nicht." Begreift ihr es? Satan sagt: "Oh, das ist nicht für diesen Tag; es war für eine andere Zeit. Es bedeutet doch nicht das!" Jeder Same muss nach seiner Art hervorkommen! So richtet Gott Sein Eden auf. Stimmt das?
   Das ist es! So baut Gott Seine Gemeinde. Jedes Wort bringt nach seiner Art hervor. "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes ergeht." Satan nimmt etwas anderes. Gott aber sagte: "Jeder Same bringe nach seiner Art hervor." Die Verheißung lautet: "Diese Zeichen werden denen folgen, die da glauben." Die Kirche jedoch sagt: "Trete der Kirche bei. Sage das Glaubensbekenntnis auf. Lerne den Katechismus." Solche Dinge gibt es in der ganzen Bibel nicht. Jesus sagte: "Diese Zeichen werden denen folgen, die da glauben: in Meinem Namen werden sie Teufel austreiben, mit neuen Zungen reden, werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden gesund werden." Wer will das leugnen?

15-1    Jeder Same bringt nach seiner Art hervor. Wenn ihr ein Same Gottes, ein Attribut - ein Sohn Gottes seid, dann ist das Wort Gottes in euch hineingelegt worden. Sobald ihr das Wort Gottes hört - "Meine Schafe hören Meine Stimme, einem Fremden werden sie nicht folgen." Begreift ihr es? - Bringt der Same nach seiner Art hervor.

15-2    Wir stellten also fest, dass jeder Same nach seiner Art hervorbringt. In Eden gab es keinen Tod, und auch im neuen Eden wird es keinen Tod geben. Dort war nichts als Heiligkeit, Reinheit und ewiges Leben.
   Durch Unglaube an das gesamte Wort Gottes aber ist der Same des Bösen in Satans Eden hineingekommen. Wir wollen uns jetzt damit befassen, wo Satan in einem Eden auf dieser Erde - einem Eden der Sünde, der verdrehten Religion - als der Antichrist den Thron besteigt. Er begann nicht, indem er sagte: "Ich bin Satan. Ich bin der große Engel." Nein, nicht so, sondern indem er das Wort Gottes verdrehte. So hat er sein Reich in jedem Zeitalter hereingebracht. Nun ist er bereit, in diesem außergewöhnlichen, verführerischen Zeitalter durch seine Leute seinen Thron einzunehmen. Er hat sich ein intellektuelles, gebildetes, wissenschaftliches Eden aufgebaut. Das stimmt. Die Prediger, die Kirche, die Theologie - alles ist auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand. Alles ist auf Wissen gegründet. Die ganze Kirche ist auf Erkenntnis gegründet. Sie ist nicht auf Glauben gebaut.

15-4    Einmal hielt ich in der Gemeinde eines Mannes eine Versammlung. Es war ein großes Auditorium im Westen. Er war ein feiner Mensch doch er lehnte die Dinge ab, von denen wir reden. Dennoch mochte ich ihn. Er war ein feiner alter Mann. Der Raum bot ungefähr sechstausend Menschen Platz. Als die Versammlung einem Gottesdienst am Nachmittag beiwohnte, waren es etwa 1.500 Menschen. Es waren alles gutgekleidete Intellektuelle. Ich hatte mich dorthin gesetzt und beobachtete sie. Der alte Mann hielt eine gute Predigt. Dann fragte er, ob irgend jemand Christus annehmen wollte. Er sollte seine Hand heben. Niemand hob die Hand, bis dann endlich eine Frau ihre Hand hob.
   Er sagte: "In Ordnung, jetzt bist du ein Christ" und bot ihr die Taufe an. Dann segnete er ein Baby: er küßte es, betete über ihm und entließ dann die Zuhörerschaft.

16-1    Als seine Versammlung hinausging - all die feinen, gelehrten und gebildeten Leute - stellte ich mich an die Seite, um dem Mann die Hand zu geben und ihm "Gottes Segen" zu wünschen, wenn er hinausging. Als ich das tat, kamen diejenigen, die meine Versammlung besuchen wollten, herein. Sie durften nicht hinein, solange die andere Versammlung noch drinnen war. Hier kam meine Versammlung - in Rollstühlen, auf Tragbahren, in Zwangsjacken, Geisteskranke und alles mögliche. Seht ihr den Unterschied? Das ist es. Das ist das, wovon ich spreche. Es ist etwas anderes.

16-2    Durch wissenschaftliche Erkenntnis könnt ihr ein verständliches Evangelium machen: "Wer an Jesus Christus glaubt, wird nicht verdammt werden" - aber: "Diese Zeichen werden denen folgen, die da glauben", das hat er nicht dazugesagt. Wer an Jesus Christus glaubt, der ist gerettet, wenn dem Gläubigen diese Zeichen folgen! "Wer Mein Wort hört", nicht nur mit seinen Ohren, sondern wer es versteht! Hören kann es jeder.
   Die Dirne kann es hören und eine Dirne bleiben. Ein Trinker kann es hören. Ein Lügner kann es hören und trotzdem ein Lügner bleiben. Doch: "Wer Mein Wort versteht und dem glaubt, der Mich gesandt hat, der hat ewiges Leben." Das ist es! Niemand vermag es zu tun, es sei denn, Gott hat ihn vorherbestimmt.
   Jesus sagte: "Niemand kann zu Mir kommen, wenn nicht der Vater ihn zieht; und alle, die der Vater Mir gegeben hat, werden zu Mir kommen. Amen. Es liegt alles in der Souveränität und im Vorherwissen Gottes. ER wohnt für sich, und es gibt keinen, der Ihm sagen kann, was Er tun soll.

16-5    Der Unglaube - indem man nicht das ganze Wort Gottes nahm - hat eine Saat des Unglaubens, der Ungerechtigkeit, der Sünde, des Hasses und des ewigen Todes in diesem sündigen, intellektuellen Gemeindezeitalter hervorgebracht. Versteht ihr es jetzt? In dieser Zeit ist die ganze Welt religiös. Habt ihr das gewusst? Die ganze Welt ist religiös. In diesem religiösen Zeitalter finden wir große Kirchen an jeder Ecke. Das ganze läuft auf eine Anbetung Satans hinaus. Hier steht es in der Bibel. Das stimmt.
   Diese intellektuellen theologischen Seminare brachten Intellektuelle hervor, denen beigebracht wurde, wie man spricht, wie man auftritt, wie man das Gefühl anspricht und alles andere über Psychologie. Es dauert drei, vier Jahre, bis sie wissen, wie man den Verstand der Menschen anspricht. Der Geist Gottes aber ist doch nicht etwas, was in euch hineingeschult werden kann! Es ist etwas, das durch die Hand des allmächtigen Gottes aufgrund von Vorherbestimmung in euch hineingelegt worden ist. Eure Erlebnisse empfangt ihr nicht durch Schulung und Belehrung darüber. Sie geschehen durch die Hand Gottes aufgrund der Vorherbestimmung Gottes in euch. Das stimmt.

17-1    Satan hat dieses große Eden, ein Eden der Kirchenwelt, in der sie jetzt leben, hervorgebracht. Sie alle vereinigen sich jetzt in dem großen Ökumenischen Rat und werden die Weltkirche zustande bringen, indem sie sich alle einem Haupt unterstellen, wo Satan thronen wird.
   Der letzte Ruf ergeht, um die Braut zu erreichen, ehe sie da hineingerät. Wer einmal drinnen ist, hat das Malzeichen des Tieres angenommen und ist verdammt. Er wird nie wieder herauskommen. Aus diesem Grund sage ich: "Gehet aus ihr hinaus, Mein Volk, ehe ihm alles unterordnet ist. Kommt aus ihrer Mitte heraus und sondert euch ab."

17-3    Hass, Tod und ewige Trennung von Gott sind in diesem Eden der Lust, Unreinheit und Verdrehung. Wie kam es dazu? Indem der falsche Same gesät wurde.
   Es erinnert mich an die Vision, die ich hatte, bevor ich mit den Pfingstlern zusammenkam, und in der ich jenen Mann in Weiß sah, der über die Erde ging. Ihr habt es mich oft erzählen gehört. Hinter Ihm kam einer und streute den Samen der Zwietracht. Es gelang ihm vollkommen bei Eva im Garten Eden durch die Lust Evas zur Sünde.
   Die Lust Evas nach Erkenntnis war Sünde. Wenn wir nach Erkenntnis gelüsten, nach theologischen Auszeichnungen, ist es ebenfalls Sünde. Das ist ein harter Ausspruch, doch es ist die Wahrheit. Ganz gleich, wie hart es sein mag, es ist dennoch die Wahrheit. Das Verlangen nach Erkenntnis und Wissen! Das Problem heute ist, dass man nicht versucht, das Wort Gottes in den Herzen der Menschen aufzubauen, sondern man will sich selbst Geltung verschaffen. Die Kirchen und Gemeinden versuchen, ihre Lehren in den Herzen der Menschen aufzurichten. Uns ist geboten worden, das Wort Gottes hineinzulegen. Paulus sagte: "... und meine Rede und meine Predigt erfolgte nicht mit eindrucksvollen Weisheitsworten, sondern mit dem Beweis von Geist und Kraft; denn euer Glaube sollte nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gotteskraft beruhen."

17-6    Das ist es: Die Menschen wollen sich selbst Geltung verschaffen. Das können wir überall sehen. Wenn Gott an einem Menschen wirkt und ihn aussendet, dann findet man so viele, die es nachzuahmen versuchen. Seht, sie versuchen sich Geltung zu verschaffen. Jeder sagt: "Ich habe dies getan; ich war es; meine Denomination, ich tat das." - Sie wollen etwas gelten. Was predigen wir? Uns selbst oder das Reich Gottes? Richtet das Wort Gottes auf. Nehmt den Unglauben aus den Herzen der Menschen und richtet das Wort Gottes darin auf. Das Reich Gottes aber kann nicht in dem Herzen eines Menschen aufgerichtet werden, wenn Gott ihn nicht dazu bestimmt hat. Sonst ist es nicht möglich, und denkt daran: das Betrügerische daran ist, dass die Menschen trotzdem meinen, sie seien auf dem rechten Weg. "Mancher Weg erscheint dem Menschen gerade..." Jeder intellektuelle Mensch denkt sich im Recht.

18-1    Ich habe euch ja vor Kurzem an einem Sonntag erzählt, dass Satan sich neben mich stellte, als ich bei meinem sterbenden Kind war, und sagte: "Vor kurzem ist dein Vater in deinen Armen gestorben. Deine Frau liegt in der Leichenhalle; hier liegt dein Kind im Sterben, und du bittest Ihn, dir zu antworten!? ER aber hat dich im Stich gelassen. Doch Er ist ja ein guter Gott! Du hast ja gesagt, dass Er ein Heiler ist! Du bist für das eingetreten, was du für richtig angesehen hast, aber du hast dich geirrt!"
   Oh, jeder vernünftige Mensch mit einem gesunden Menschenverstand muss dem zustimmen, dass er recht hatte. Insofern hatte er auch recht.
   Er hatte auch recht, als er zu Eva sagte: "Euch werden die Augen aufgehen, ihr werdet Gut und Böse unterscheiden können. Dann werdet ihr wie Gott sein, weil sie das Richtige vom Verkehrten unterscheiden können. Gott hatte sie noch nicht erkennen lassen, dass sie nackt waren. Sie wussten, dass sie dann Gut und Böse unterscheiden konnten. Er hatte recht damit, doch seht: Es war im Gegensatz zum Worte Gottes.

18-4    So ist es mit den Predigern, die in den Seminaren eine von Menschen gemachte Theologie lernen. Es mag richtig aussehen, es mag ein gutes Verständnis über die Sache vermitteln, dennoch ist es verkehrt. Wir brauchen es nicht zu verstehen. Wir glauben es, weil Gott es so gesagt hat. Damit ist das Ganze für immer erledigt. So glauben wir es. Oh, wie verlangte Eva nach einer Auszeichnung, wie sehnte sie sich danach, klüger zu sein, als sie war.

18-5    Beachtet, wie ähnlich es dem Mann und seiner Frau erging. Beide, der Mann und die Frau, waren nackt dort im Garten Eden, im Eden Gottes. Ich komme jetzt zum Schluss, denn ich habe versprochen, nur wenige Minuten zu sprechen. Gebt jetzt acht, während wir zum Schluss kommen. Zieht den Vergleich. Der Mann und seine Frau, beide waren gleich nackt im Eden Gottes. Sie hatten überhaupt nichts an und wussten es nicht. Weshalb wussten sie es nicht? Weil ihre Sinne, die ihnen ihre Blöße bewusst gemacht hätten, mit der heiligen Decke des Heiligen Geistes bedeckt waren. Sie konnten einander ansehen und erkannten nicht, dass sie nackt waren. Sie waren eingehüllt von der Heiligkeit des Heiligen Geistes. Sie waren eingehüllt.

18-6    Wer von Gott eingehüllt ist, kann hinblicken, ohne zu gelüsten - auch heute noch. Sie wenden ihr Haupt ab. Es ist ein heiliger Vorhang - ein heiliger Vorhang! Gott hat ihre Augen gehalten. Dort waren ein Mann und eine Frau, doch sie wussten nicht, dass sie nackt waren, weil die Heiligkeit Gottes ihre Augen verhüllt hielt. Beachtet, Gott verbarg ihr Bewusstsein durch den heiligen Vorhang vor der Sünde. Ich wünschte, wir hätten Zeit, uns einige Minuten damit zu befassen.
   Seht: "Denn er, der Anbeter, der ein für allemal gereinigt worden ist..." Das steht im Hebräer-Brief. Der Anbeter, der ein für allemal gereinigt worden ist, hat keinerlei Schuldbewusstsein mehr.

19-2    Bruder Neville sagte mir heute morgen, dass ihn jemand gefragt hätte, weshalb ich nicht über den Heiligen Geist predige. Warum habe ich es nicht getan? Das ist die Antwort. Der Heilige Geist ist die Wirkung in euch. Es ist Leben; nicht eine Gemütsbewegung, nicht irgendeine Art von fleischlichem Beweis. Es ist eine Person: Jesus Christus das Wort Gottes, das in euer Herz gelegt worden ist. Um jedes Wort für dieses Zeitalter lebendig zu machen. Beachtet den Heiligen Geist in Tätigkeit; nicht das, was darüber gesagt wird, sondern die Auswirkung: Das, was Er gemäß dem Worte Gottes tut.

19-3    Beachtet jetzt, der Heilige Geist und das heilige Wort Gottes bewirkten, dass ein Mann und eine Frau, die nackt waren, es nicht wussten. Wie herrlich das Leben des Wortes, der Same, das Wort! Gott sagte: "Mitten im Garten steht ein Baum, die Frau." Dieser Baum war mitten im Garten. "Ihn darfst du nicht einmal berühren, denn an dem Tage, da du von ihm issest, musst du des Todes sterben." Sie waren in Heiligkeit davor eingehüllt, wussten nichts darüber wagten nicht, ihn zu berühren.
   Sie waren in Heiligkeit gehüllt. Sie waren sicher in diesem "Pavillon" Gottes. Sie waren lebendig; es gab keinen Tod in ihrer Nähe. Hallelujah! Sie hatten vollkommene Liebe füreinander, vollkommenes ewiges Leben. Sie hatten vollkommene Liebe und ein vollkommenes Empfinden für die Liebe Gottes. Sie hatten Gottes Wort und hielten es. Sie hatten das Leben und waren sicher in Gottes Eden, und es gab keinen Tod.

19-5    Dann erreichte Satan, dass Eva seinem Evangelium der Theologie zuhörte - dem Evangelium der Erkenntnis, der besseren Bildung, höheren Ethik, besseren Zivilisation, höheren Schulung usw. Er brachte sie dazu, stehen zu bleiben und ihm - seinen Argumenten - ein wenig zuzuhören. Uns wird geboten, nicht darauf einzugehen. Er erreichte jedoch, dass sie ihm zuhörte: "Schau doch her. Die Kirche ist das und das. Sie besteht schon so lange. Wir sind eine der Ältesten Kirchen im Land. Der Bürgermeister der Stadt kommt zu uns." Ich gebe nichts darum, was es ist, wenn sie gegen das Wort Gottes ist, dann seid gegen sie. Das ist euer Feind. Alles, was gegen das Wort ist, ist euer Feind. Jeder, der für das Wort ist, das ist euer Bruder. Er hat mit euch Anteil.

19-6    Beachtet, sie streifte die heilige Decke ab, um zu sehen, was Sex wirklich ist, was die Lust tatsächlich ausrichten würde. Sie zog die Decke, das Heilige, das Gott über ihre Augen gelegt hatte, von ihren Augen, denn sie wollte Erkenntnis, um zu wissen, was es damit auf sich hat. So zog sie die Decke weg, um zu sehen, was es eigentlich ist. Sie hörte auf den Teufel. Beachtet, in welch eine Lage es sie hineinbrachte.
   In jedem Zeitalter danach taten sie das gleiche, indem sie immer die intellektuelle Seite wählten. Satan hat sich jetzt ein Reich der Erkenntnis gebaut - das war sein Same, den er säte -, hat die Welt übernommen, und es ist ein Eden des Todes daraus geworden.

20-2    Gebt acht. Seht euch jetzt an, was in Offb.3 über das Gemeindezeitalter zu Laodicea steht. Denkt darüber nach. Gebt jetzt acht. Sie, Eva, ist Satans Königin. Satan, die Schlange, kam zu Eva, ehe Adam zu ihr kam. Das stimmt. Somit verführte Satan sie. Also wurde die Schlange der Ehemann Evas, bevor Adam sie erkannte. Sie verführte sie. Die Bibel sagt, dass sie es tat. Dann erkannte sie, dass sie nackt war.

20-3    Betrachtet jetzt das Gemeindezeitalter zu Laodicea. Sie ist wie Eva die Königin Satans. Sie ist reich an weltlichen Gütern, doch sie ist blind und wiederum nackt, weiß es aber nicht - genauso wie es im Eden Gottes war. Doch jetzt ist nicht eine heilige Decke über ihrem Gesicht, sondern die Decke der Lust. Sie nahm die heilige Decke Gottes ab und zog aus Lust die Decke der Erkenntnis über. Jetzt ist die Decke der Lust über ihr und macht sie blind, so dass sie nicht erkennt, dass es Sünde ist. Sie ist nackt auf der Straße und weiß es nicht. Sie ist eine Straßendirne. Frauen, die Shorts tragen, sind in den Augen Gottes Dirnen und wissen es nicht.

20-4    Betrachtet unsere Frauen. Wenn ihr wissen wollt, in welch einer Verfassung die Gemeinde ist, dann beachtet, wie die Frauen sich benehmen. Sie repräsentieren immer die Gemeinde. Das Eden Satans voller Sünde und Unglauben ist eine religiöse Verdrehung, ein verderbtes Reich. Anstatt das Wort Gottes zu nehmen, haben sie die intellektuelle Belehrung der Menschen genommen. Anstatt für die Gemeinde haben sie sich für die Organisation entschieden, und sie werden es bis zu einem großen Haupt bringen.

20-5    Beachtet, die Unschuld ist dahin. Verpasst dies jetzt nicht. Die Kirche hat diese Decke der Lust übergezogen. Seht, was dadurch mit ihr geschah. Ihre Unschuld wurde zu Erkenntnis verdreht. Mit der heiligen Decke war sie unschuldig, mit der Decke der Lust hat sie Erkenntnis. Sie weiß, dass es angenehm ist. Sie weiß, was es bewirkt. Es ist eine Frucht; ein Baum, der begehrenswert ist und wodurch man weise wird. Sie wurde von der Unschuld zur Erkenntnis, von der Heiligkeit zu Unflat und Lust, vom Leben zum Tode verdorben. Dieses Reich muss zugrunde gehen.
   Dieses Reich wird vergehen. Der Gott des Himmels wird es von der Oberfläche der Erde vertilgen.

21-1    Beachtet, in dieser Verderbnis wurde der Mann zur Frau und die Frau zum Mann, und sie wissen es nicht. Wenn man unsere modernen Menschen die Straße entlanggehen sieht, merkt man, dass sie ein sehr gutes Produkt von Satans Eden sind.

21-2    Seht, es war Eva, die Satan dazu benutzte, um Adam durch ihre Macht der Lust zur Sünde zu verleiten. Heute ist es genauso. Sie haben kurzes Haar, geschminkte Gesichter, sind sexy gekleidet. Sie tun es und wissen nicht, dass ein jedes von diesen Dingen im Gegensatz zum Worte Gottes ist. Wenn sie ihr Haar schneidet, wird sie dadurch dasselbe wie eine unehrenhafte Frau, eine Dirne. Wenn sie Shorts trägt, bringt sie Schande über sich. Kleidet sie sich sexy, stellt sie sich auf dieselbe Stufe mit einer Dirne und weiß es noch nicht einmal. Sie tut es nicht aufgrund der Heiligkeit Gottes, sondern wegen der Lust Satans.

21-3    Sie bringt ihren Adam dazu, nach ihr zu gelüsten. Die Kleidung, mit der Gott sie dort in Eden für ihre Reise durch diese Wüste bekleidete, hat sie abgelegt. Sie zog die Felle aus, in die Gott sie ganz eingehüllt hatte. Jedes Mal nahm sie ein wenig mehr weg. Jetzt ist sie wieder da, wo sie am Anfang war. Nun hat sie ihren Adam dazu gebracht, ihre Unterwäsche zu tragen.
   Ich meine, bei einem Mann, der diese knappen Shorts anzieht und damit an die Öffentlichkeit geht, ist nicht mehr viel von einem Mann vorhanden. Er ist der größte Weichling, den ich kenne. Sie hat ihren verdrehten Adam dahin bekommen, dass er so handelt wie sie. Er trägt ihre Unterwäsche. Sie sah, was sie erreichen konnte, wenn sie ihre ganze Kleidung auszieht. Die Shorts gehören zur Unterwäsche der Frau.

21-5    Jetzt trägt ihr Adam sie. Gemäß dem ursprünglichen Worte Gottes ist es eine Schmach für eine Frau, Männerkleidung zu tragen und für den Mann, Frauenkleidung zu tragen. Das ist das ursprüngliche Wort (5.Mose 22, 5). Denkt darüber nach.
   Jetzt trägt er auch einen Pony wie sie. Er kämmt ihn nach vorne und dreht ihn auf einen Lockenwickler. Einer der widerlichsten Anblicke, die ich im Leben gesehen habe, sind diese Jugendlichen von heute mit Ihren Ponyfrisuren und dem gebleichten oder gefärbten Haar, in das sie sich Locken gedreht und einen Pony gemacht haben. Ihr Waschlappen! Es ist schrecklich, so etwas vom Podium aus zu sagen, doch das Gericht beginnt am Hause Gottes. Man weiß nicht einmal mehr, ob man ein Mann oder eine Frau ist. Soweit ich gehört habe, wird die Armee der Vereinigten Staaten demnächst kurze Hosen tragen. Das stimmt! Seht ihr, worin die Verderbtheit besteht? Indem sie Frauenkleidung und einen Pony tragen.

22-1    Vor einigen Tagen aß ich im "Howard Johnson Restaurant". Es war nicht in diesem hier, sondern in dem, das dort an der Straße stadtauswärts liegt. Ich traute meinen Augen nicht, als ich dort saß und einen Jungen hereinkommen sah, der das große Wort führte. Er hatte sein dunkles Haar so frisiert; es war gelockt, und über seinen Augen war es gekräuselt, so dass er da hindurchschauen musste. Wenn ich je eine Verdrehung gesehen habe, dann dort!
   Er würde es nicht annehmen. Vielleicht hätte er beweisen können, dass er männlichen Geschlechts war, doch in seinem Geist war er weibisch. Er weiß nicht, auf welch eine Seite er gehört. So ist es! Wie verdreht! Das tut Satan. Er verdirbt die Nationen; er verdirbt die Kirche; er verdirbt die Menschen. Er ist ein Betrüger ein Verdreher der ursprünglichen Wahrheit. Gott machte den Mann zum Mann; Er machte die Frau zur Frau und kleidete sie unterschiedlich. ER wollte, dass sie so bleiben und sich entsprechend verhalten. Das eine ist der Mann, das andere die Frau. ER nahm Eva im Garten Eden aus Adam heraus.

22-3    Jetzt trägt er ihre Locken. Sie schneidet sich das Haar wie er, und er versucht das Haar so zu tragen wie sie. Sie trägt seine Oberkleidung, und er trägt ihre Unterkleidung. Das hört sich frevlerisch an, doch ich meine es nicht so. Es ist die absolute Wahrheit des Evangeliums. Wenn ihr das nicht erkennt, dann stimmt mit euch etwas nicht, dann seid ihr entweder blind oder noch nie auf der Straße gewesen. Sie und er meinen, das sei in Ordnung. Irgendwie kommen sie miteinander aus.
   Die Frauen sagen: "Ach, es ist so heiß." Die alten Apachen-Indianer würden euch in Verlegenheit bringen. Je heißer es wurde, um so mehr Kleidung zogen sie an, um die Sonne abzuhalten. Man schwitzte, wenn man sich bewegte und hatte dadurch eine Klimaanlage. Sie konnten sich in der prallen Sonne aufhalten. Ihr könntet das nicht aushalten; ihr würdet euch Blasen und Verbrennungen zuziehen. Doch ihr seht, das ist die sogenannte "höhere Bildung"! Der Fortschritt hat das hervorgebracht.

22-5    Oh, im Laodicea-Zeitalter ist sie nackt und weiß es nicht. In Eden war sie ebenfalls nackt. Seht ihr, worin sich die beiden Reiche gleichen? Das eine besteht aus Sünde und Tod; das andere aus Gerechtigkeit und Leben. Darin waren sie mit einer heiligen Decke eingehüllt. Beide waren nackt, doch sie wussten es nicht. Sie wussten nichts davon, denn sie waren mit dem Geist Gottes eingehüllt.
   Hier jedoch sind sie in Lust gehüllt und sehen einander so an. Adam konnte Eva anschauen und wusste nicht, dass sie nackt war. Jetzt aber, mit der Decke der Lust, erkennt sie nicht, dass sie nackt ist. Doch unter dieser Decke der Lust bringt sie den Mann dazu, sie anzuschauen. Das ist ihr einziges Ziel. Ihr glaubt das nicht; trotzdem tut ihr es. Und der Mann sieht hin, denn er hat herausgefunden, welche Reize ihr habt - bis er soweit gekommen ist, dass er sich einen Teil eurer Kleidung angezogen hat.

23-1    Oh, wie pervers ist das! Was für ein Zeitalter! Was für eine Zeit! Wie verführerisch ist sie! Oh, all diese Dinge! Und sie erkennen es nicht. Ein völlig perverser Geist ist im Mann. Er ist von der Lust Satans eingehüllt. Mit der Frau ist es genauso. Es ist der satanische Geist einer großen Gesellschaft.
   Sie wissen es nicht. Aber sie bilden eine Organisation. Frauen, die Shorts tragen, gehören zu einer Organisation. Männer, die sich so kleiden, gehören ebenfalls zu einer Organisation. Ich werde euch die Abkürzung dafür nennen: B. S. S. - Big Sisters' Society (Große Schwesterngesellschaft). Dazu gehören sie. Es ist eine große, verweichlichte Gesellschaft, in der man diese Art von Hosen, diese scheußlichen, unanständigen Dinger trägt.

23-3    Männer, ihr mögt mit mir darin nicht übereinstimmen, doch das ist die Wahrheit. Ihr seid verdreht worden und wisst es nicht. Ihr benehmt euch nicht mehr wie Männer. Wenn Männer und Frauen weiterhin so verweichlichen, werden sie bald nichts mehr aneinander finden. Sie bilden die Gesellschaft, sie sind eine Organisation. Es heißt: "John, der nebenan wohnt, trägt Shorts. Warum soll ich es nicht können? Luella möchte, dass ich sie trage, weil John von nebenan sie trägt." und: "Wenn Susie Jane sie tragen kann, dann kann auch Martha Jane oder Susie Lou sie tragen." Seht, es ist eine Gesellschaft. Es ist eine Organisation. Geistlich gesehen gehört ihr dazu und wisst es nicht.

23-4    Wenn das so ist - und wir erkennen, dass es so ist! -, dann seid ihr verblendet. Ihr seid diesen Denominationen gegenüber, in die Satan euch hineingelockt hat, verblendet. Es ist eine Verdrehung des ursprünglichen Wortes Gottes, Seines Königreiches und Seines Planes für Seine Kinder. Satan hat Männer und Frauen in diese Dinge hineingelockt, und sie wissen es nicht. Sie sind verdreht. Sie sind nicht länger Söhne Gottes. Jemand, der mit Fransen, die ihm ins Gesicht hängen, und mit Shorts auf die Straße geht, das soll ein Sohn Gottes sein? Wenn er Diakon in der Gemeinde ist oder als Pastor auf dem Podium steht? Nein, so ist er kein Sohn Gottes!
   Er ist nie durch den Filter Gottes gegangen, sonst würde er keine Frauenkleidung tragen. Gewiss nicht! Genauso wenig würde sie dann Männerkleidung anziehen. Er ist kein Sohn Gottes, sondern ein Sohn Satans, und sie ist eine Tochter Satans. Es ist hart, das zu sagen, doch es ist Satan gelungen, diese Welt zu übernehmen und zu seinem Reich zu machen, indem er sie verkehrte. Der Mensch wurde mit einem freien Willen hierher gestellt, um für sich die Art von Leben zu wählen, die er wollte. Dann zeigt sich, was in eurem Herzen ist.

24-1    Wisst ihr was? Eure Taten reden so laut, dass sie eure Stimme übertönen. Was wäre mit einem Mann, der sagte: "Oh, wir sind alle Christen, wir gehören zur Gemeinde", und dessen Büro voller Nacktfotos hinge? Er könnte mir sagen, was er wollte - ich wüsste Bescheid und ihr ebenfalls.
   Was ist mit einer Frau, die kurzgeschnittenes Haar trägt und sagt, sie sei Christ, aber Make-up, Schminke und Shorts trägt? Und trotzdem will sie Christ sein? Ihr würdet es besser wissen. Das Wort Gottes lehrt euch etwas anderes. Das Wort sagt, dass sie nicht das tun und gleichzeitig Christ sein kann. Sie ist dann sogar unehrenhaft. Wird Gott etwas Unehrenhaftes in Sein Reich hineinnehmen? Nein, niemals. Darin zeigt sich, wonach sie verlangt.

24-3    Ihr könnt eine Taube nicht dazu bringen, mit einem Bussard zusammen zu fressen. Eine Taube hat keine Galle. Sie kann nichts Verwestes essen. Schon ein Bissen würde sie umbringen. Sie weiß das. Ein Bussard hingegen kann essen, was immer er will. Er hat viel Galle. Ihr stellt fest, dass es mit der Welt heute genauso ist. Es ist dasselbe. Sie sind nackt und blind und wissen es nicht. Satan erreichte es durch die Lust des Weibes nach Erkenntnis, nach Sex, den sie durch ihre eigene Wahl wählte.

24-4    Beachtet: es war Eva, die Adam zum Verkehrten verleitete, und es war die Frau, die sich entkleidete, bevor Adam seine Kleidung ablegte. Immer ist es eine Frau. So war es von jeher und es ist immer noch so.
   Es ist die Kirche - Gemeinde, welche die Menschen in die Irre führt. Die Kirche - Gemeinde leitet den Menschen, der ein Sohn Gottes sein will. Es ist ein Weib - die Kirche - Gemeinde; nicht die Bibel oder Gott! Die Bibel stellt den Mann dar; natürlich, denn das Wort wurde Fleisch, und Er war ein Mann. Die Bibel stellt den Mann dar, die Kirche das Weib. Nicht die Bibel führt den Menschen irre. Es ist die Kirche, die ihn irreführt. Es ist die Kirche, die ihn nackt gemacht hat; nicht die Bibel. Nein, gewiss nicht. Die Bibel sagt ihm, dass er nackt ist.
   Beachtet, wie sie durch das Begehren nach Sex, nach Erkenntnis gelüstete. Sie wollte wissen, was es damit auf sich hat und ob diese Frucht gut sei oder nicht. Und sie tat es.

24-7    doch eines Tages wird Gott durch einen Mann alles zurückbringen. Preisgegeben wurde es von einer Frau, erlöst aber wurde es durch einen Mann. Der Mann war Jesus Christus, der das Wort ist. Was ist es also? Gebt acht, während wir zum Schluss kommen. Vor nicht langer Zeit machte ich hier einen Ausspruch. Ich habe noch etwa vier bis fünf Seiten voll mit Schriftstellen und Dingen, auf die ich mich beziehen wollte. Hört nun zu. Damit wollen wir dann zum Schluss kommen.

25-1    Ihr erinnert euch, dass ich euch vor nicht langer Zeit über die sieben Posaunen bzw. das Fest der Posaunen belehrte. Ich sagte darin: Am achten Tag wird eine Festversammlung stattfinden. Der siebente Tag ist eigentlich der letzte: das wird das Tausendjährige Reich sein. Doch am achten Tag fand die Festversammlung statt. Wenn es der achte Tag sein soll, obwohl es nur sieben Tage gibt, dann müsste der achte wieder der erste Tag sein. Wir kommen also wieder beim ersten Tag an. Sobald das Tausendjährige Reich zu Ende ist, wird wieder ein Eden aufgerichtet sein. Das große Reich Gottes wird zurückgebracht worden sein, weil Jesus es mit Satan im Garten Gethsemane ausgefochten und Eden zurückerrungen hat. ER ist hingegangen, um es im Himmel zu bereiten und wird wiederkommen.

25-2    Als Er hier auf Erden war und über den Himmel sprach, sagte Er: "Euer Herz erschrecke nicht". ER wollte sagen: "Ihr Juden, ihr glaubt an Gott. ICH weiß, dass Ich einen schlechten Ruf habe. Man sagt dieses und jenes und alles mögliche über Mich. Doch ihr glaubt an Gott und so, wie ihr an Gott glaubt, glaubet auch an Mich."
   ER war der geoffenbarte Gott. Glaubet auch an Mich. "In Meines Vaters Hause sind viele Wohnungen, schöne Paläste ... Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten." Seht, wie groß die Stätte ist: 2.200 Quadratkilometer (Offb.21, 16). Ihr fragt: "Wo ist sie?" ER ist hingegangen, um sie zu bereiten. ER ist Schöpfer. ER erschafft all das Gold. Die Straßen sind durchsichtig. ER ist der Schöpfer und bereitet eine Stätte.

25-4    In Offenbarung 21 steht: "Und ich - Johannes - sah die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, aus dem Himmel herabkommen von Gott her." "... denn der erste Himmel und die erste Erde waren verschwunden, und auch das Meer ist nicht mehr da."
   Was war der erste Himmel? Es war das Tausendjährige Reich. Was war die erste Erde? Diese. Sie wird renoviert werden. Zur Zeit, als Noah gepredigt hatte, wurde sie getauft. Als Christus Sein Blut darauf vergoss, wurde sie durch Ihn geheiligt. Am Ende wird sie durch eine Feuertaufe renoviert, die jeden Keim, jede Krankheit, jedes Leiden und jeden Unflat auf Erden vernichten wird. "Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren verschwunden, und auch das Meer ist nicht mehr da. Und ich sah die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, aus dem Himmel herabkommen von Gott her."

25-6    Dort wird Gott mit Seinen wahren Nachkommen, Seinen Söhnen und Töchtern, sein und Gemeinschaft mit ihnen haben in Heiligkeit, weil ihre Augen für jede Sünde blind sein werden. Von da an wird es keine Sünde mehr geben. Lasst uns danach ringen. Lasst euch in dieser Zeit nicht betrügen, sondern ringet danach, durch die Tore einzugehen. "Draußen sind die Hunde und die Zauberer, die Unzüchtigen und die Mörder, die Götzendiener und alle, welche die Lüge lieben und üben." "Wer eine Ehefrau auch nur mit Begehrlichkeit anblickt, hat damit schon in seinem Herzen Ehebruch an ihr begangen." Draußen werden all die bösen Frauen und Männer sein. Nur die Erlösten, die im Lebensbuch des Lammes verzeichnet sind, werden durch die Tore eingehen. Ringet danach, Freunde. Lasst euch nicht verführen in dieser letzten Zeit.

26-1    Dies ist eine gewaltige Zeit. Jeder hat Geld. Jeder kann dieses und jenes tun. Überall fließt das Geld, man fährt teure Autos usw. Doch in jener Stadt wird es keine mehr geben - kein Auto, kein Flugzeug. Nein, es wird eine völlig andere Zivilisation sein. Es wird wieder eine Zivilisation der Unschuld und des Glaubens an den lebendigen Gott sein, nicht eine Zivilisation der Erkenntnis und der Wissenschaft.
   Lasst uns danach streben, dort einzugehen. Es ist mein einziges Ziel, eines Tages in diese Stadt einzugehen. Ich möchte mich dann umschauen und einen jeden von euch sehen, wenn wir dort einziehen und dabei singen: "Ja, die Heiligen ziehen ein." "Oh, ich möchte auch dabei sein, wenn die Heil'gen dort zieh'n ein." Lasst uns beten.

26-3    Teurer himmlischer Vater, wir sehen, dass die Tage zu Ende gehen und dass die Verheißung naht. Deshalb beten wir, teurer Gott, dass Du das auf unser Herz legst, damit wir keine Fehler machen.
   Teurer Gott, erhalte unser Gewissen rein; halte unser Herz, HErr, und unsere Augen vor den Dingen dieser Welt verhüllt, vor den nichtigen Dingen dieser Welt, vor der eitlen Ehre, etwas Großes sein zu wollen. Ganz gleich, wie mächtig sie sein mögen, alle Könige, Monarchen, Herrscher und alles andere muss vergehen. Sie werden keinen Anteil an der ersten Auferstehung haben. Es steht geschrieben: "Selig und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung Anteil hat! Über diese hat der zweite Tod keine Macht." Oh Gott, über sie hat der zweite Tod, der geistliche Tod, keine Macht, denn sie sind erlöst.

26-5    Oh Gott, wenn wir darüber nachdenken, dass sich in einer dieser Stunden jemand aufmacht, um einen anderen zu besuchen und dabei hinaufgenommen wird! "Zwei werden auf einem Bette liegen: der eine wird angenommen, der andere zurückgelassen werden; zwei werden auf dem Felde sein; der eine wird angenommen; der andere zurückgelassen."
   Oh Gott, hilf uns, dass wir in Deinen Augen rein sind, HErr; ganz gleich, was die Menschen über uns denken, was andere über uns sagen, HErr, lass unsere Gespräche heilig sein. Lass sie gewürzt sein mit dem Worte Gottes. Mögen sie so gewürzt sein, dass keine Falschheit in uns zu finden ist. In all unseren Verfehlungen nehmen wir das Blut Jesu Christi in Anspruch, das zwischen uns und Gott steht, damit Er durch das Blut Jesu Christi auf uns herabblickt. Nicht unsere eigene Gerechtigkeit ist es oder das, was wir sind oder vollbracht haben, sondern einzig und allein das, was Er für uns getan hat. Oh Gott, gewähre es.

27-1    Möge nicht einer, der heute Abend hier gesessen und die Botschaft gehört hat, möge vom Jüngsten bis zum Ältesten nicht einer verloren sein. Möge ihr heiliges Verlangen nur nach Gott und Seinem Wort sein. Wir wissen nicht, in welcher Stunde Er erscheint, oder wann Er uns dort beim Gericht zur Verantwortung zieht. Wir kennen die Stunde nicht. Wir wollen, wie man zu sagen pflegt, "unsere Fahrkarte hervorholen und sagen: 'Es geht heimwärts. Wir müssen gehen." Gott helfe uns, dass wir rein bleiben. Gewähre es, HErr.
   Lass uns, wenn es möglich ist, bis zum Kommen des HErrn leben. Mögen wir in Liebe alles tun, was in unserer Macht steht, denn wir haben erkannt, dass Gott heute auf der ganzen Welt nach den verlorenen Schafen sucht, um ein jedes von ihnen zu finden. Lass uns betend und mit dem Salz der Liebe und dem Wort Gottes zu ihnen sprechen, damit wir auch den Letzten noch finden, so dass wir heimgehen können. Wir wollen weg aus diesem alten Eden Satans hier, HErr, in dem alles auf Lust gebaut ist und wo man per Anzeige nach schönen Frauen sucht - was die Welt "schön" nennt: "Wir annoncieren und suchen unerfahrene junge Männer und hübsche Mädchen in Shorts."

27-3    In unseren Radios und im Fernsehen wird jede Art von Schmutz gebracht. Es kommt aus Hollywood; auch jede Art sexy, unanständige und vulgäre Frauenkleider. Die Männer sind so pervers, tragen Frauenkleidung. Sie frisieren ihr Haar wie die Frauen, und die Frauen wie Männer.
   Oh, Gott, in was für einer schrecklichen Stunde leben wir! Oh komm, HErr Jesus, komm. Komm, HErr, und reinige uns mit Deinem Blut. Nimm allen Unflat und jeden Falsch von uns. HErr, lass uns leben. Lass uns beständig unter dem Blut vor Dir leben. Das ist das Verlangen unseres Herzens und unsere aufrichtige Bitte.

27-5    Teurer Gott, heute Abend liegen auf diesem Pult, von wo aus das Evangelium dargelegt wurde, Taschentücher, Oh HErr, und kleine Päckchen, die den Kranken und den Leidenden gebracht werden. Möge das Gebet des Glaubens, Oh HErr, aus unseren Herzen jetzt vor Dich dringen. HErr, wenn noch etwas Unreines in uns ist, nimm uns jetzt ins Gericht, und wir bitten um Barmherzigkeit.
   Offenbare uns, wo wir Unrecht tun, HErr, damit wir Dich darum bitten können, uns mit dem Blut zu reinigen. Heile die Kranken und mache sie gesund, Vater. Wo immer sie sein mögen oder wohin diese Taschentücher gebracht werden, lass es geschehen, Vater.

28-1    Schenke uns die Entschlossenheit, Dir zu dienen und nur Dir allein. Gewähre es, HErr. Gewähre diesen teuren Menschen Schutz auf ihrem Heimweg. Dank sei Dir dafür, dass Du die Menschen geheilt hast: unsere Schwester Shepherd und den Sohn von Bruder Shepherd, der sich beim Fahrradfahren verletzt hatte. Ich bete, dass kein Übel ihnen begegnet. Ich bitte, dass mit dem kleinen Jungen, der mit dem Fahrrad fuhr, alles gut wird. Wir danken Dir schon dafür, dass Du auch die anderen, für die wir gebetet haben, geheilt hast. Wir wissen, dass wir empfangen, worum wir bitten, weil wir Vertrauen zu dem haben, der die Verheißung gegeben hat. Schenke uns Deine Gnade, Oh HErr, und vergib uns unsere Sünden. Wir bitten es im Namen Jesu Christi. Amen.

28-2    Liebt ihr Ihn? Glaubt ihr Ihm? Seid ihr des Reiches Satans überdrüssig? Glaubt ihr, dass Sein Tausendjähriges Reich kommen wird - Sein Eden? Glaubt ihr, dass es jetzt zubereitet wird? Seht, alles ist auf den Verstand gegründet. Alles muss wissenschaftlich bewiesen werden, bevor man es glaubt. Doch Gott kann man wissenschaftlich nicht beweisen. Man muss Ihn im Glauben annehmen, "denn wer sich Gott nahen will, muss glauben, dass es einen Gott gibt und dass Er denen, die Ihn suchen, ihren Lohn zukommen lässt."
   Oh, Gott, ich möchte von nichts anderem wissen als dem Blut Jesu Christi, das mich von der Sünde reinigt. Ich kenne nichts anderes als Jesus Christus. So, wie Paulus damals, sage ich heute Abend: "Ich habe kein anderes Wissen bei euch gezeigt, als das von Jesus Christus, dem Gekreuzigten."

28-4    Alles, was ich euch sagen kann, ist, dass ich dieser Bibel von ganzem Herzen glaube - soweit ich mein Herz kenne -, dass es das vollkommene, unvermischte Wort Gottes ist. Davon lebe ich. Daran halte ich fest. Und wenn ich zehntausend Leben hätte, möchte ich ein jedes für dieses Wort einsetzen, denn es ist das Wort Jesu Christi. Ich gebe nichts darum, wie sehr sie versuchen, es zu widerlegen, wie sehr die Wissenschaft zu behaupten versucht, dass es nicht vertrauenswürdig ist. Für mich ist dieses Wort das einzige auf der Welt, dem ich vertrauen kann. ER ist mein; ich liebe Ihn. Ihr auch?

28-5    Wenn eine Sünde in eurem Herzen ist, wenn eine Schuld in eurem Herzen ist, wenn ihr irgend etwas habt, betet jetzt und bittet Gott, euch zu vergeben. Betet ihr für mich, und ich bete für euch. Gott segne euch, ist mein Gebet.

...Wiederseh'n, Wiederseh'n
Gott mit euch, bis wir uns wiederseh'n.

   Liebt ihr einander? Johannes sagte: "Kindlein, liebet einander." Liebet einander, denn die Liebe deckt der Sünden Menge zu. Wir wollen jetzt einander die Hand reichen.

Auf Wiederseh'n, Wiederseh'n
Gott mit euch, bis wir uns wiederseh'n.

   Seid nett zueinander, seid nett zu jedermann. Behandelt euren Nächsten gut. Haltet euch unbefleckt, bis Jesus kommt.

Auf Wiederseh'n, Wiederseh'n
hier auf Erden oder dort im Licht.


29-2    Liebt Ihn! Das ist mein Gebet. Betet für mich; ich werde für euch beten. Ich muss jetzt nach Tucson zurück kehren. Ich bete, dass Gott euch alle segnet. Von dort aus begebe ich mich dann nach Kanada, anschließend nach Colorado, und immer weiter so. Bruder Tony war in Übersee, und etwas Großes ist geschehen: direkt vor den Augen des Vatikans in Rom haben sie den Ruf nach Erweckungsversammlungen gesandt. Sie wollen, dass ich nach Rom komme und Erweckungsversammlungen halte. Er ist gerade zurückgekehrt. Die Menschen haben sich vereinigt. Sie haben eine große Arena, die Tausenden Platz bietet. Sie möchten, dass ich zu einer Erweckung komme. Sie möchten die Herrlichkeit des HErrn durch den Dienst sehen. Ich weiß es nicht. Ich werde darüber beten und sehen, was der HErr mir sagt. Gedenkt der Sache und betet. Wir wollen gemeinsam beten.

[Bruder Branham singt.]


29-3    Die Botschaft wird im Westen kehrtmachen und in diesen Tagen wieder zurückgehen. Denkt daran. Gewiss wird sie das. Es stimmt.

0h wie süß klingt Jesu Name...


30-1    Wir wollen nun den zweiten Vers mit gebeugtem Herzen singen: "Lasst uns zieh'n in Jesu Namen, Er ist eine gute Wehr. In Ihm werden wir besiegen unsrer Feinde ganzes Heer" - die Dinge des Reiches Satans. Danach werden wir gehen. Es klappt. Ich habe es erfahren. Glaubt es einfach, denn es wirkt. Nennt Seinen Heiligen Namen einfach im Gebet.

Lasst uns zieh'n in Jesu Namen...

   Lasst uns jetzt die Häupter neigen. Ich bitte Bruder Beeler, jetzt auf die Plattform zu kommen.

[Bruder Branham singt.]


30-3    Wir halten unsere Häupter und unsere Herzen gebeugt. Bruder Beeler ist einer unserer Mitarbeiter hier; ein feiner Bruder, ein treuer Mann. Ich bitte ihn, diese Versammlung heute Abend mit Gebet zu beschließen. Gott segne dich, Bruder Beeler. Amen.