"DER UNGLAUBE HINDERT GOTT NICHT!"

gepr. am 28.01.1962 in Phoenx, Arizona

von Br. William Marrion Branham

 

001.   Der HERR segne euch. Ihr wißt, daß es im Wort geschrieben steht: "Ich war glücklich, als sie mir sagten: 'Laßt uns in das Haus des HERRN gehen." Amen. Versteht ihr das? Dieser liebliche Platz, die liebliche Atmosphäre, der liebliche Pastor und dieser Chor, solch eine schöne Gemeinde. Ich sehe nicht warum da heute morgen irgend etwas fehlen sollte für alles was wir benötigen. Ich schätze ganz gewiß das Lied; "Gott genügt." Ist das nicht wunderbar? Sie haben so schön gesungen mit geweihten Stimmen und ich liebe das. Ich liebe etwas Echtes, etwas was nichts Angestecktes ist. Ich liebe gutes Singen, aber ich kann eine übertrainierte Stimme nicht vertragen, wißt ihr. Sie halten aus, bis sie blau im Gesicht werden, und eine Art von gurgeln oder trillern oder so etwas. Das ist kein Singen. Ich liebe solches Singen, das so richtig von Herzen kommt, ein gutes, altertümliches, pfingstliches Singen.


002.   Bruder Fred Sothman, bist du hier irgendwo? Er ist einer meiner Trustees. Ich habe mir diesen Platz angeschaut. Das ist die Weise, wie ich es möchte, daß unsere Gemeinde zu Hause gebaut werden soll, mit all diesen Sonntagsschulräumen und diesen Dingen dort hinten. Ich liebe das. Als ich vor einer Weile hochkam, fiel mir das auf. Wir sind im Begriff eine neue Gemeinde zu bauen und mir gefällt dieses hier. Ich mag diese Gemeindebänke, die Teppiche in der Weise wie sie angebracht worden sind. Es ist sehr schön. Und ich sage das nicht um zu schmeicheln, sondern ich sage einfach die Wahrheit. Ich mag das. Ich liebe es einfach.


003.   Ich denke dies ist der Ort wo ich als erstes sein sollte. Ich bin nur etwa zehn Tage zu spät. Das ist mein Problem, daß ich immer zu spät dran bin. Aber zwei Dinge habe ich heute morgen gelernt, daß dieses eine der "Gemeinden Gottes" ist, von Cleveland, Tennessee. Diese Menschen sind um die ganze Welt herum ein Segen für mich gewesen. Ich erinnere mich an den Zulauf den wir hatten als wir uns das erste Mal kennenlernten. Vor einigen Jahren sandte mich Bruder Gordon Lindsay, der mit den "Assemblies of God" verbunden ist, nach Chattanooga hinauf. Und er sagte, daß sie dort eine Versammlung haben würden und daß sie eine große Halle haben. So schickte ich Bruder Baxter, der zu jener Zeit mein Vertreter war, nach Chattanooga. Und er rief mich zurück und sagte: "Bruder Branham, wir haben hier eine Halle mit sechshundertundfünfzig Sitzplätzen und wir haben eine Gemeinde, die uns unterstützt und das ist eine kleine Gemeinde in einem Keller, in einem Keller mit vielleicht 35 Mitgliedern." Ich sagte: "Das ist schön." Aber er sagte: "Das ist alles, was wir an Unterstützung haben."


004.   Und ich sagte: "Gut, ich werde morgen dort oben sein", und ich flog dorthin. Am nächsten Morgen hatte ich das Vorrecht in dem "Lee College" zu sprechen. Das ist eine der großen Schulen und oh, was für feine Studenten das waren. Und am nächsten Abend als sie hereinkamen, standen sie bis auf die Straße hinaus. Sie konnten keinen Platz mehr zum Sitzen bekommen. Sie sind wahrhaftig zu meiner Rettung gekommen. Die ganze Halle mit einer kleinen, winzigen Gemeinde als Unterstützung, und sie alle kamen zusammen und wir hatten wirklich eine herrliche Zeit. Das war mein erster Kontakt direkt mit dem Hauptquartier der "Gemeinde Gottes". Ich liebe diesen Namen, die "Gemeinde Gottes". Ich liebe das als einen Namen und ich schätze sie sehr.


005.   Wißt ihr, ich denke an Bruder David Littlefield. Er ist ein so guter, enger Freund von mir. Er kommt immer zu mir nach Hause. Wir haben dort Gemeinschaft miteinander. Er hat gerade eine neue Gemeinde gebaut und ich hatte das Vorrecht sie neulich dem HERRN zu weihen.


006.   Und so sind wir glücklich heute hier zu sein in dieser feinen Atmosphäre der Anbetung. Und ich schätze die Anwesenheit dieser Gemeinden, seitdem wir in dieser Stadt sind und durch dieses Maricopa-Tal hindurch so sehr, solch eine wunderbare Gemeinschaft. Ich sagte neulich, daß das Wort Phönix bedeutet: etwas, das aus dem nichts entstanden ist. Nun, das mag der falsche Ausdruck sein, aber ich denke, es ist etwa in der Richtung, daß diese Stadt hier aus einer Wüste heraus gebaut wurde, gerade mitten in der Wüste. So ist sie aus dem Chaos heraus entstanden.


007.   Vor einigen Jahren bin ich in diese Stadt gekommen, vor etwa zehn oder fünfzehn Jahren und die Gemeinden kämpften in gewisser Weise miteinander. Sie sagten: "Gut, wenn diese Gruppe an der Sache mitarbeitet, dann halten wir uns heraus." Versteht ihr? Aber jetzt habe ich gesehen, daß da ein neuer "Phönix" entstanden ist, mit solch einer Bruderschaft und Gemeinschaft unter den Geschwistern, alle Gemeinden zusammen. Ich bemerke es Abend für Abend an den Orten wie...


008.   Nun, es fällt unserem kostbaren Bruder hier etwas schwer, weil das der Sonntagmorgen ist, wo wir hier sind. Wir haben immer gesagt, daß jede Person am Sonntag auf dem Posten ihrer Pflicht sein soll. Ich denke jedes Mal, wenn ihr Gottesdienst habt, sollte eure eigene Gemeinde euer... Das ist es wonach ihr Ausschau halten sollt. Das ist der Platz an dem ihr stehen solltet, und ich habe immer so gedacht. In meinen Feldzügen schließe ich die Versammlungen normalerweise am Sonntagnachmittag, damit am Sonntag der Nachmittagsgottesdienst die anderen Gemeinden nicht stört. Dann schicken wir all die Abgesandten vom ganzen Land in die verschiedenen Gemeinden um sie zu unterstützen. Das ist Gemeinschaft miteinander. Ich liebe das.


009.   Es ist schön heute hier zu sein und mich an dieser Zeit der Gemeinschaft zu erfreuen, gerade vor dem letzten Gottesdienst von mir, so weit ich es weiß, bei den Vollen Evangeliums Geschäftsleuten. Wir hoffen und glauben, daß Gott uns heute nachmittag dort drüben begegnen und uns helfen wird etwas zu bringen was nützlich ist, weil unter diesen Menschen Episkopalisten, Katholiken, Lutheraner und sonstige sitzen. Und wir vertrauen darauf, daß Gott sich vielleicht in einer Weise herab bewegt, die viele hereinbringen wird.


010.   Ich möchte dieses jetzt gerne sagen. Ich habe mich noch nie in meinem Leben mehr zu Hause gefühlt, als wie gerade jetzt hier.


011.   Habt ihr Brüder bemerkt, daß sie in der Gemeinschaft der Vollen Evangeliums Geschäftsleute scheinbar die ganze ökumenische Welt hereinbringen, die Episkopalisten, Presbyterianer? Seht ihr diesen Hunger? Gestern abend trafen sich Hunderte von der Gemeinde von CHRISTUS in Dallas, um die Taufe des Heiligen Geistes zu bekommen. Diejenigen, die mich überall im ganzen Land wegen der göttlichen Heilung bekämpft haben, und ihr Brüder seht jetzt, ich glaube seitdem sie angefangen haben unsere Gemeinschaft zu sehen, unsere Einheit und daß Gott mit uns ist, gibt es da nichts, was sie dagegen sagen können, weil es alles zutrifft. Das ist alles. Und ich denke das ist wunderbar.


012.   Aber um jetzt auf die Gemeinde des lebendigen Gottes zu sprechen zu kommen, all diejenigen, welche in CHRISTUS sind, für diese möchte ich gerne diese kleine Bemerkung machen. Habt ihr die Stunde erkannt? Da gibt es so viele Menschen, wenn ihr zu solchen Männern wie diesen und Menschen von den verschiedenen Gemeinden kommt, sind sie nicht geistlich genug um die Unterscheidung davon zu erfassen. Versteht ihr? Sie bekommen es nicht. Sie lachen gerne und preisen den HERRN und jauchzen vor Freude im HERRN. Das ist fein. Aber geht hinunter und findet heraus wo es herkommt, seht, geht hinunter und erkennt was es bedeutet, alles ist bei Gott in Ordnung gesetzt. ER kommt zur richtigen Zeit.


013.   Einmal predigte ich über das Thema des elften Gebotes, oder es war die vergessene Seligpreisung. Im elften Kapitel von Matthäus, dem sechsten Vers heißt es, daß Johannes seine Jünger aussandte um JESUS zu finden und IHN zu fragen, ob ER wirklich der Messias ist oder nicht. Und JESUS gab Johannes niemals ein Buch wie man sich in der Gemeinde benimmt, oder wie man sich im Gefängnis benimmt oder irgend so etwas. ER sagte einfach nur: "Bleibt bis der Gottesdienst vorüber ist und dann denkt darüber nach." Versteht ihr?


014.   So fanden Dinge statt und so gingen sie über die Hügel zurück und ER fing an zu sagen: " Wen seid ihr ausgegangen zu sehen? Was seid ihr ausgegangen zu sehen? Einen Mann in weichen Gewändern gekleidet? Solche sind in Königspalästen. Seid ihr ausgegangen einen Propheten zu sehen? Mehr als ein Prophet." Und ER fing an Johannes zu loben, nachdem Johannes die erniedrigendste Sache für IHN tat, die er nur tun konnte. Beinahe die schlimmste Sache, die er über JESUS sagen konnte, war IHN in Frage zu stellen, nachdem er IHN selbst vorgestellt hatte. Und dann drehte sich JESUS herum und wußte, daß Johannes ganz genau der Geist des Elia war. Sie beide gingen aus, predigten so hart wie sie nur konnten, ermahnten und ließen die Späne fallen wo immer sie hinflogen.


015.   Und dann, habt ihr es beachtet? Sofort nach dem Dienst des Elia mit dieser Isebel, welche die ganzen Leute als ihr Vorbild nahmen und ihr alles nachmachten und so weiter. Wie muß er das Evangelium dort hinein gerammt und gepredigt haben an jenem Tag. Dann nachdem er schließlich bewiesen hatte, daß Gott wirklich Gott ist und Gott herabkam und bestätigte, daß ER Gott ist, danach hatte er einen Nervenzusammenbruch. Er ging hinaus und saß unter einem Feigenbaum und wollte sterben und betete zu Gott sein Leben hinwegzunehmen. Vierzig Tage und Nächte war er dort draußen in der Wildnis und irrte umher und Gott fand ihn irgendwo in einer Höhle zurückgezogen.


016.   Habt ihr das beachtet, daß Johannes genauso war? Habt ihr bemerkt wie er gekommen ist? Genau in derselben Weise, predigte und hämmerte es ihnen ein und sagte: "Es ist nicht richtig nach dem Gesetz deines Bruders Frau zu haben", und schließlich führte das dazu, daß sein Kopf abgehackt wurde. Sobald er Gott bestätigt und vorgestellt und gesagt hatte: "Dieses ist der Messias", warfen sie ihn m das Gefängnis. Ich glaube in Pemberman's "Erste Zeitalter", oder von einem der großen Schreiber heißt es, daß Johannes... alle Propheten sind Adler, natürlich. Sie müssen hoch hinauf gehen um weit sehen zu können. Und er sagte, daß sein Adlerauge verschleiert wurde in dem Gefängnis. Aber was es wirklich war, er war genau der Typ auf Elia. Versteht ihr das? Er mußte diese Verfassung haben.


017.   Dann sehen wir den heutigen Tag. Habt ihr erkannt, daß in all diesen Jahren wo wir für diesen Dienst gekämpft haben, für diese Taufe mit dem Heiligen Geist, die Pfingstsegnungen und diese Dinge, es traurig ist, daß wir unsere Gemeinde anschauen und sehen, daß viele von ihnen abgefallen sind? Aber dennoch inmitten all diesem schauen wir hier hinaus und unsere Augen werden... denken an die ökumenische Welt die hereinkommt, die Presbyterianer und Lutheraner. Aber dreht das jetzt herum, wenn ihr geistliche Unterscheidung habt und diese Stunde betrachtet. Es zeigt, daß wir hier angekommen sind. Dieselbe Stunde in der die schlafende Jungfrau kommt um das Öl zu bekommen und hinausging um es zu kaufen, das ist die Zeit wo der Bräutigam kommt. Versteht ihr das?


018.   Wenn ihr die Methodisten seht, die Baptisten, Presbyterianer und so weiter, wie sie nach dem Heiligen Geist trachten, seid vorsichtig. Das ist die Stunde. Wenn die schlafende Jungfrau beginnt zu kommen und sie sagen: "Gebt uns von eurem Öl."


019.   Sie sagten: "Jetzt bekommt ihr es in derselben Weise, wie wir es bekommen haben." Und als sie deswegen gingen, war das dieselbe Stunde in welcher der Bräutigam kam und die Braut hineingenommen wurde. Und die anderen waren draußen gelassen, wo sie weinten, seufzten und mit den Zähnen knirschten. Ich frage mich, ob meine pfingstlichen Leute ihre Augen geöffnet haben für diese Sache, um zu erkennen, daß wir direkt am Rand Seines Kommens sind, welches jeder Zeit stattfinden kann, es steht nichts anderes mehr aus.


020.   Wir haben zu Hause gerade die sieben Gemeindezeitalter durchgenommen und all diese Dinge. Unter der Inspiration des Heiligen Geistes haben wir jedes Zeitalter gesehen, wie es sich selbst aufgeteilt hat hinab bis in dieses Laodizea-Gemeinde-Zeitalter. Wir sehen, wie CHRISTUS aus Seiner eigenen Gemeinde hinausgetan wurde und an der Tür steht und klopft und versucht wieder zurück in Seine eigene Gemeinde zu kommen. Wir haben genau die Botschaft gesehen, was an diesem Tag stattfinden wird, wie die schlafende Jungfrau handeln wird und all diese Dinge und wir sehen es jetzt alles schon bereit. Die Entrückung kann zu jeder Zeit geschehen. Das ist wahr. Ich bin so froh. Alle die, die Sein Erscheinen lieben.


021.   Jemand sagte neulich: "Bruder Branham, du machst den Menschen Angst."

Ich fragte: "Was meinst du damit?"

Er sagte: "Nun, du sagst, daß JESUS zu jeder Zeit kommen kann."

Ich fragte: "Bist du ein Christ?"

"Ja, aber da ist noch eine Menge Arbeit, die getan werden muß."


022.   Ich sagte: "Einen Augenblick bitte." Ich sagte: "Das größte Ereignis, das jemals stattfinden kann, welches mein Herz mehr erfreut als wie irgend etwas anderes das ich weiß, ist das Erscheinen von JESUS CHRISTUS." Das ist wahr. Warum? Dieses Sterbliche wird Unsterblichkeit anziehen, das Alter wird davon abfallen. Wir werden in der Ähnlichkeit des Sohnes Gottes sein, wir werden IHN sehen wie ER ist und da wird es keine Zeit mehr geben, keinen Raum, sondern Ewigkeit. Da würde etwas geistig verkehrt sein mit einer Person, die Sein Erscheinen nicht liebt. Wenn deine Seele richtig ist, dann ist es eine Sehnsucht.


023.   Könnt ihr euch einen Mann vorstellen, der jahrelang von seiner Frau weg ist, einer lieblichen, sanften Frau und sie weiß, daß er jeden Moment erscheinen und sie ihn sehen wird? Ihre ganzen Erwartungen sind darauf gerichtet ihn zu sehen. Versteht ihr das? Sie schaut die ganze Zeit nach ihm aus.


024.   Oder ein Mädchen deren Freund weg ist und sie wollen heiraten. Sobald wie er erscheint, werden sie heiraten. Oh, mei. Wie sie alles fertig macht. Nun, da gibt es nichts auf der ganzen Welt, was ihr etwas bedeutet, als wie nur das Erscheinen dieses Jungen, das ist alles. Gut, das ist die Weise, wie die Gemeinde sein sollte. Jawohl. Wir sollten Sein Erscheinen lieben. Richtig?


025.   Paulus sagte: "Da liegt eine Krone für mich bereit, die der HERR, der gerechte Richter, mir an jenem Tag geben wird." Nicht nur für ihn, sondern für alle, die Sein Erscheinen lieben. Ich liebe das so sehr.


026.   Gut, schaut hierher. Die einzige Sache, ich bin so langsam um anfangen zu können und dann dauert es so lange bis ich aufhöre. Ich bin so froh, daß ihr alle an Gnade glaubt und ihr es mit mir aushaltet. Nun, wir wollen uns in dieser Gemeinde nicht zuviel Zeit nehmen. Wenn es nicht so wäre, daß ich für euch spreche und es versprochen hätte, würde ich mir wünschen noch einmal diesen kleinen Chor die ganze restliche Zeit singen zu hören und daß die Gemeinde dort draußen zur Verherrlichung Gottes Zeugnis ablegt, von dem was unter euch geschehen ist. Oh, das würde einfach herrlich sein. Das würde mir sehr gefallen.


027.   Wißt ihr, viele Male gehen wir Prediger, besonders die Evangelisten, immer zur Gemeinde und müssen fortfahren zu predigen, zu predigen und zu predigen. Wir kommen nie dazu uns mal hinzusetzen und uns selbst beim Feuer in der Gemeinde zu wärmen.


028.   Viele von den Menschen behaupten, daß Pfingsten etwas war, was vorbei ist. Die Weise wie es vor Jahren war, ist, daß sie zweitausend Jahre zuvor ein Pfingsten hatten und der Heilige Geist auf die Menschen fiel und sie große Dinge taten. Nun gut, ihr könnt euch nicht an einem gemalten Feuer erwärmen. Nein, ihr werdet zu Tode erfrieren. Versteht ihr? Das ist nur etwas, was gemalt ist. Das ist etwas was vergangen ist. Und wenn der Gott, der mit ihnen war, dann nicht heute noch derselbe ist, dann...


029.   Das ist genauso, als wenn ihr eurem Kanarienvogel Vitamine gebt, um ihm gute kräftige Flügel zu verschaffen und gute Knochen, eine Menge von Federn und ihn dann in einem Käfig haltet. Es bewirkt für ihn nicht viel Gutes, gute Flügelfedern zu haben, wenn ihr ihn nicht ein wenig fliegen laßt. So denke ich, daß das die Weise ist, wie wir einfach zu einem Platz kommen sollten, wo wir den Heiligen Geist hereinkommen lassen und unter uns wirken und etwas für uns tun lassen sollten.


030.   Jetzt werden wir nur für einen Augenblick eine Schriftstelle lesen und nur ein paar Augenblicke zu euch sprechen. Und dann ungefähr gegen zwei Uhr... Ich muß nach Hause gehen und etwas essen und dann zurückkommen. Gegen zwei Uhr muß ich wieder in der Versammlung der Geschäftsleute sein um heute nachmittag dort zu sprechen.


031.   Laßt uns jetzt nur einen Moment unsere Häupter beugen bevor wir beten. Ich frage mich heute morgen in der Ernsthaftigkeit dieses Augenblickes, wenn wir eine Last auf unseren Herzen haben, von der wir möchten, daß Gott sie erfährt und eurer im Gebet gedacht werden soll, daß ihr dann eure Hand erhebt. Der HERR segne euch.


032.   Allmächtiger Gott, der Unfehlbare der existierte bevor es eine Welt gab, ein Atom oder ein Molekül. ER thront dort in Ewigkeit, der große ICH BIN. Wie sehr danken wir DIR heute, daß DU für uns einen Weg gemacht hast, zu DIR zu kommen und in der Lage zu sein, eine Unterredung mit DIR haben zu können. Denn es wurde durch Deinen geliebten Sohn gesagt, dem HERRN JESUS, unserem Erretter: "Wenn ihr den Vater irgend etwas in Meinem Namen bittet, werde ich es tun."


033.   Dann bitten wir im Namen JESUS nur um eine kleine Unterhaltung mit DIR, HERR, weil wir DICH lieben und wir uns selbst DIR gegenüber zum Ausdruck bringen wollen. Wir lieben DICH, weil DU uns geliebt hast und wir nicht hier sein würden, wenn DU es uns nicht geschenkt hättest. Als wir auf diesen Weg gekommen sind, dann kam JESUS um uns zu diesem liebenden Vater zurück zu erlösen.


034.   Und wir bitten heute morgen, daß in dem Licht dieser heiligenden Kraft Seines Blutes, DU uns von allem unserem Bösen reinigen wirst, von allem was wir getan und gedacht haben, oder gesagt haben was im Gegensatz zu DIR war. Und Vater, Gott, wir wissen, daß das viele Dinge sein würden. Denn es ist ein großer heiliger Gott, so daß sogar die Engel schmutzig vor IHM erscheinen und wo würden wir dann stehen?


035.   Aber heute haben wir das Vorrecht, dahin zu kommen, mehr als die Engel zu bedeuten, weil JESUS niemals für die Engel gestorben ist. Engel sind Diener, und durch das Blut von JESUS CHRISTUS sind wir Söhne und Töchter. Wir kommen in Deine Gegenwart und sagen: "Danke Vater für das, was DU an uns getan hast und was DU uns bedeutest."


036.   Und wir wissen, daß hinter jeder Hand heute morgen ein großes Verlangen steht. Ich bete, Vater, daß DU das Verlangen ihrer Herzen gewähren wirst. Wir danken DIR für diesen Platz hier, diese Gemeinde, diesen Teil des Leibes vom HERRN JESUS, für alles, für ihren Pastor, für ihre Diakone, Trustees und alle Mitglieder die hierherkommen, für all die Menschen die heute morgen unter diesem Dach versammelt, in diesem Gebäude sind. Ich bete, daß DU sie außerordentlich, überströmend segnen wirst. Möge es das Haus des Gebetes sein. Wie JESUS es sagte: "Es steht geschrieben, daß Meines Vaters Haus das Haus des Gebets genannt werden soll."


037.   Mögen Prediger von hier in alle Teile der Welt gehen. Mögen die Tautropfen der Gnade hier so wirklich sein, bis daß die Honigbienen, welche Speise suchen, hier hereinkommen von allen Teilen der Stadt, um Ruhe und Speise für ihre Seelen zu finden. Gewähre es, HERR.


038.   Jetzt bitten wir DICH, daß DU diese wenigen Worte segnen wirst, die wir lesen wollen, HERR. Ich bete, daß DU sie heiligst um Samen in die Herzen der Menschen zu pflanzen, damit es zu großen Bäumen wachsen möge. Für die Verherrlichung Gottes bitten wir es im Namen JESUS. Amen.


039.   In Römer dem dritten Kapitel den 3. Vers lese ich diese Worte:

Was denn? Wenn etliche nicht geglaubt haben, wird etwa ihr Unglaube die Treue Gottes aufheben?


040.   Ich werde heute morgen nur ein paar Augenblicke darüber sprechen, "Unglaube hindert Gott nicht". Manche mögen denken, daß es das doch tut, aber es ist nicht so. Gott hat ein Programm und Sein Programm... Wie Johannes sagte: "ER ist in der Lage aus diesen Steinen dem Abraham Kinder zu erwecken." Das ist wahr. Sein Programm wird genauso weiter gehen wie vorher.


041.   Unglaube ist so alt wie der Garten Eden. Dort ist es wo er geboren wurde, in Eden. Und Unglaube bedeutet das anzuzweifeln was Gott gesagt hat. Nun, habt ihr beachtet wo der Unglaube geboren wurde? Dort wurde sehr viel von dem Wort Gottes in Betracht gezogen, denn Satan sagte zu Eva... Als sie sagte: "Gott hat gesagt", hat er nicht verleugnet, daß Gott gesagt hat: "So-und-So", aber er sagte: "Gewiß wird Gott so eine Sache nicht tun." Seht ihr, das war die Geburt des Unglaubens, nur ein Pünktchen von dem vollkommenen Wort Gottes zu verändern. Wir müssen dabei bleiben, egal von wo, oder was, oder wie, unser Leben und so weiter muß sich mit dem SO SPRICHT DER HERR messen können.


042.   Und wenn uns irgendeine Offenbarung präsentiert wird, die im Gegensatz zum geschriebenen Wort ist, dann sollten wir sie niemals annehmen, weil das genau das ist, was Satan mit Eva gemacht hat. Sie hatte das Wort, aber sie hielt nach etwas neuem Licht Ausschau und Satan sah zu, daß er es ihr geben konnte. Deshalb wollen wir niemals irgend etwas dem Wort hinzufügen, oder irgend etwas vom Wort wegnehmen, sondern es einfach in der Weise lassen wie es ist. Bleibe direkt beim Wort, denn alles im Gegensatz dazu ist Unglauben.


043.   Nun, wir wissen, daß es die letzten Tage sind und wir schauen danach aus und haben es getan, und wir Brüder und Prediger versuchen Gott so nahe wie möglich zu leben, weil wir eine geheiligte Pflicht haben über die Herde Gottes zu wachen, von der uns der Heilige Geist zu Aufsehern gemacht hat. Wir wachen über die Herde, um sie in Ordnung zu halten, um ihnen Schafspeise zu geben. Und Schafe essen von der Bibel, die Lämmer Gottes. JESUS sagte: "Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern von jedem Wort das aus dem Munde Gottes kommt", direkt vom Wort.


044.   Und Paulus sagte in Galater 1, 8, wenn ein Engel vom Himmel euch irgend ein anderes Evangelium bringen würde, wie das, welches bereits gegeben worden ist, dann laßt ihn verflucht sein. Versteht ihr? Wie kühn dieses Gebot ist, daß wir direkt mit dem Wort verbleiben müssen, bewegt euch nicht davon weg. Versteht ihr? Und Eva bewegte sich nur einen Schatten davon weg. "Vielleicht, mag sein, Gott würde das einfach übersehen."


045.   Wir hören heute soviel darüber, daß Gott ein guter Gott ist. Und das ist wahr, wir glauben das. Aber ER ist genauso ein Gott des Gerichts. Um gut sein zu können, muß ER auch Gericht bringen. Um Sein Gesetz zu halten, muß da auch eine Strafe für das Gesetz sein, sonst ist das Gesetz ohne Wirkung. Wenn es da ein Gesetz gibt, das aussagt ein Stopplicht zu überfahren ist gegen das Gesetz, wenn es dann keine Strafe dafür gibt, damit das Gesetz ausgeführt wird, dann taugt das Gesetz überhaupt nichts. Ihr könnt es genausogut nicht beachten oder tun was immer ihr möchtet, weil es da kein Gesetz gibt.


046.   Aber wenn ihr das Wort Gottes übertretet durch irgendein Bekenntnis oder eine Tradition, dann habt ihr diese Linie zwischen Gnade und Gericht überschritten. Das ist wahr. Ihr müßt direkt bei dem Wort verbleiben, ich liebe das, direkt mit dem Wort. Sogar ein I-Tüpfelchen, oder Punkt wird in keiner Weise vergehen. Himmel und Erde werden vergehen, aber Mein Wort wird nie vergehen. Es muß so sein.


047.   Wie könnten wir hier Stunden dafür verwenden, um zurück zu gehen und es begründen, wenn wir Zeit hätten, wie die Wissenschaft in den vergangenen Jahren versucht, hat die Gedanken Gottes lächerlich zu machen, um sich selbst irgendeinen großen Namen zu machen, eine Errungenschaft die sie selbst machen konnten. Aber direkt während sie graben und versuchen Gottes Wort zu widerlegen, dreht Gott sich herum und läßt sie etwas ausgraben um es zu beweisen.


048.   Vor einigen Jahren als die Pfingstgemeinde geboren wurde, sagten sie: "Es ist nur ein Haufen Fanatismus. Es wird nie bestehen bleiben." Sie wußten nicht, daß es die Bewegung Gottes war. Gott mußte das tun. Das ist die Zeit dafür. Es ist das Zeitalter dafür.


049.   So wie ich es vor kurzem in einer der Versammlungen gesagt habe, vielleicht hier, daß Johannes so sicher war, daß das JESUS war. Sogar bevor er das Zeichen des Messias sah, diese Taube. Gott kam vom Himmel herab in der Form einer Taube, der Heilige Geist kam aus dem Himmel herab und eine Stimme sagte: "Dies ist Mein geliebter Sohn." Das war das, was er sehen sollte, der Vater sagte ihm dieses in der Wüste. "Auf wem du den Geist sehen wirst..." Aber Johannes war sich so sicher.


050.   Sie fragten ihn: "Bist du der Messias? Bist du der Prophet, der kommen soll? Bist du nicht dieses und jenes?"


051.   Er antwortete: "Ich bin es nicht. Aber da steht jetzt jemand in eurer Mitte." Seht, er wußte, daß die Zeit so nahe war, bis daß dieser Eine bereits inmitten des Volkes stand, denn er sollte IHN vorstellen und er wußte, daß ER dort war.


052.   Und ich glaube, daß es das ist, was die große Gemeinde des lebendigen Gottes in diesen letzten Tagen getan hat. Es geht darum den Menschen das Erkennen des lebendigen Gottes inmitten der Gemeinde nahe zu bringen. Versteht ihr? Das ist es wozu sie geschaffen wurde. Und die Gemeinde sollte zurückkommen, nicht zu einem Bekenntnis, wie die römische Lehre oder so etwas, es geht darum, zurück zu der Bibel zu kommen. Kommt zurück zu dem Wort. Egal was es heißt, stimmt einfach überein mit dem Wort. Nicht unser eigenes Denken zu gebrauchen, sondern beim Wort zu bleiben, denn das ist die Verheißung Gottes.


053.   Nun, Unglauben ist eine alte Sache von der Zeit zurück in Eden. Es kam zuerst so verführerisch und war beinahe die Wahrheit.

Nun, wenn jemand sagt: "Bruder Branham ist heute morgen zu der Gemeinde Gottes gegangen." Das stimmt genau.

"Er begegnete dem Pastor." Jawohl.

"Er hatte einen dunklen Anzug und eine dunkle Krawatte an." Ja, das ist wahr.

"Er setzte sich direkt an die Seite des Pastors." Stimmt genau.

"Er stand auf und sprach." Jawohl. Und vielleicht ist alles die Wahrheit, jedes bißchen davon.

Dann würden sie sagen: "Gerade bevor er zur Tür hereinkam, nahm er dort aus einer Flasche einen Schluck." Nun, da haben wir die Lüge. Aber alles andere davon ist die Wahrheit. Versteht ihr? Alles andere davon ist vollkommen die Wahrheit, bis auf diese eine kleine Sache, welche die ganze Sache umschließt und sie zu einer Lüge macht.


054.   Gut, das ist die Weise, wie der Teufel es macht. Er führt uns an jede Sache heran und zeigt es uns so liebenswert. Er kommt herein und stimmt mit dem Allermeisten des Wortes Gottes überein, aber er wird nicht das ganze Wort Gottes nehmen. Und das ist es aber, was wir tun müssen. Er wird sagen: "Ich glaube, daß es da so eine Sache wie die neue Geburt gibt, aber was ich denke was es ist, ist eine Veränderung der Gesinnung."


055.   Aber es ist keine Veränderung der Gesinnung, es ist eine neue Schöpfung. Die Gemeinde benötigt nicht eine Schönheitsoperation, sie benötigt eine Bekehrung. Sie benötigt eine neue Schöpfung zu werden. Und der Unglaube wird dich nur zu einer Seite hinüberwerfen. Viele von ihnen sagen: "Gut, ich glaube das. Wir glauben an den Heiligen Geist an unserem Ort, und wir glauben sobald wir Gott glauben, wir dann den Heiligen Geist empfangen." Seht ihr jetzt wie nahe es beieinander ist?


056.   Was wäre, wenn bei den Jungem nach sechs Tagen Matthäus zu Andreas gesagt hätte: "Weißt du was? Ich glaube wir haben es bereits empfangen. Laßt es uns durch Glauben annehmen." Versteht ihr? Dann wäre es nie geschehen. Versteht ihr das? Der einzige Weg, daß sie es erkennen konnten, wie es sein würde, war, wenn es kommt, daß sie die Schrift hatten um es zu prüfen, wie es sein würde, wenn es kommt. Das ist wahr.


057.   Joel sagte: "Es wird geschehen m den letzten Tagen, daß ICH Meinen Geist über alles Fleisch ausgießen werde und eure Söhne und Töchter werden prophezeien. Auf Meine Mägde und Diener werde ICH Meinen Geist ausgießen. Und ICH werde Zeichen am Himmel und auf der Erde geben", und so weiter. Joel 2, 28.


058.   Jesaja sagte in Kapitel 28, 12: "Und es wird geschehen in diesen letzten Tagen, daß die Tische voll Gespei sein werden und so weiter", sagte er. Aber das Wort würde kommen, Vorschrift auf Vorschrift und Satzung auf Satzung, hier ein wenig und dort ein wenig und haltet fest an dem was gut ist. Denn mit stammelnden Lippen und neuen Zungen werde ICH zu diesem Volk sprechen und das ist die Ruhe. Das ist das Halten des Sabbats, daß ihr darin eingehen sollt. Denn all dieses würden sie nicht verstehen, sie gehen hinweg und schütteln ihre Köpfe und so weiter. So seht ihr, diese Jünger waren in dem Wort trainiert.


059.   Und wir wissen, daß es in diesen letzten Tagen das ist, was benötigt wird. Ich hoffe, daß ich nichts verkehrt mache.


060.   In den letzten Tagen benötigt es, um stehen zu können eine Gemeinde, die in der Schrift trainiert ist, auf diesem Grundsatz, denn es werden fleischliche Nachahmungen aufstehen. Die Bibel sagt so wie Jannes und Jambres dem Moses widerstanden, werden diese Männer von verderbter Gesinnung der Wahrheit widerstehen. Und JESUS war die Wahrheit. Dein Wort ist die Wahrheit, denn im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott. Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns. Und das Wort Gottes ist stärker als ein zweischneidiges Schwert und trennt Mark und Bein und ist ein Unterscheider der Gedanken des Herzens.


061.   Wir erkennen, daß wir in dem Tag leben wo alles so wirklich aussehen kann, aber dennoch, wenn es von der Schrift entfernt ist, laß es bleiben. Egal welche Art von Sensation und welche Ergebnisse du daraus bekommst, wenn es nicht schriftgemäß ist, bleibe davon weg! Bleibe direkt beim Wort! Jawohl.


062.   "Gut", sagst du: "Du bringst die Menschen zum Unglauben." Nein, ich versuche sie zum Glauben zu bringen. Glauben kommt durch das Hören, das Hören von einem Bekenntnis? Das mag im Jahrbuch stehen, aber das ist nicht die Bibel. Versteht ihr? Das Wort Gottes hören ist es, was Glauben bringt. Das Wort Gottes zu hören bringt Glauben! Nun, da sind noch zwölf Minuten übrig. Nun, ich bin wiederum zu langsam.


063.   Unglauben zerstört Gott nicht, es zerstört nicht Seinen Plan, es zerstört nicht Seine Werke, es zerstört nur den Ungläubigen. Unglauben zerstört nur den Ungläubigen.


064.   Jemand der zu einer bestimmten, feinen Organisation gehörte, sagte mir vor kurzem: "Wir bieten jedem eintausend Dollar in bar, der eine Genesung durch göttliche Heilung hervorbringen kann und wir werden es bezahlen." Das kam gerade vor meinem Radioprogramm. Er wußte, daß ich direkt nach ihm komme, das war in Jonesboro in Arkansas. Und ich ging zu meiner Radiosendung.


065.   Und sofort nach der Radiosendung ging ich hin, brachte einen Arzt aus der Stadt zu einem Mann der Krebs an seinem Hals hatte und während ich für ihn betete, fiel es von seinem Hals ab und rollte auf den Flur hinunter. Die Zeitungen berichteten darüber.


066.   So fragte ich seinen Arzt, der ein Freund von ihm war: "Doktor..." Ich habe mich oft mit ihm unterhalten. Dies war eine andere Versammlung wo das stattgefunden hatte. Ich sagte: "Erinnerst du dich an den Fall?"

Er sagte: "Gut."

"Kannst du irgendeinen Beitrag liefern, irgend eine medizinische Wissenschaft, die so etwas schafft?"

Er sagte; "Nein, das kann ich nicht."

"Dann muß es irgend etwas Übernatürliches sein, das es geschafft hat."

Er sagte: "Das stimmt."


067.   Ich sagte; "Ich werde dich für deine Zeit bezahlen." Ich wollte die eintausend Dollar für die Missionare mitnehmen.


068.   Als ich in das Büro des Pastors kam, er hatte mich niemals zuvor gesehen, sagte ich: "Ich hörte in ihrer Radiosendung, daß sie jedem eintausend Dollar geben würden, der einen Beweis von göttlicher Heilung bringen kann."

"Ja."


069.   Ich sagte: "Sie können mir den Scheck ausstellen. Würden sie es bitte tun? Hier ist der Mann und hier ist sein Arzt."


070.   Dann stellte sich heraus, daß die eintausend Dollar sich irgendwo in Texas befanden und etwas in der Richtung.


071.   Er sagte: "Lassen sie mich sehen... Ich werde ein kleines Mädchen hier hereinbringen und ich werde in ihre Hand schneiden. Lassen sie mich sehen, wie sie es heilen. Dann werde ich es glauben."


072.   Ich sagte: "Sie benötigen dringend eine Heilung ihres Geistes." Gewiß, jemand der in die Hand eines Kindes schneiden will...


073.   Das ist derselbe alte Teufel der sagte: "Wenn DU der Sohn Gottes bist, dann laß mich sehen, wie du vor unseren Augen ein Wunder tust. Laß uns sehen, wie DU diese Steine in Brot verwandelst." Versteht ihr das? Wenn DU der Sohn Gottes bist, dann steige vom Kreuz herab. Wir werden DIR dann glauben.


074.   ER hätte es tun können, aber ER hat nicht auf den Teufel gehört. ER sagte; "ICH tue nichts, es sei denn der Vater zeigt es MIR." Versteht ihr? Das ist wahr. ICH tue, was ER mir sagt. So seht ihr, wenn dieser Einfluß hervorkommt und euch versucht so etwas zu erzählen und jenes oder etwas anderes... Glaubt es nicht. Gottes Wort...


075.   Dieser Prediger sagte zu mir: "Ich kümmere mich nicht darum wie viele Dinge sie hervorbringen können, ich glaube es trotzdem nicht." Ich war gerade von seiner Veranda heruntergegangen.


076.   Ich sagte: "Gewiß nicht. Sie sind ein Ungläubiger. Es war nicht für Ungläubige gedacht, mein Herr, es war nur für die Gläubigen gedacht. Das sind diejenigen, die es überhaupt jemals sehen werden."


077.   Eine kleine Weile und die Welt sieht MICH nicht mehr, der Ungläubige, aber ihr werdet MICH sehen, denn ICH werde mit euch sein, sogar bis zum Ende, dem Ende der Zeit. JESUS CHRISTUS, derselbe gestern, heute und für immer. Wenn ER lebt, würde ER dann nicht dieselbe Sache tun? Würde Sein Leben nicht dasselbe wie damals hervorbringen, wenn es in dir lebt?


078.   Nun, es zerstört nur den Ungläubigen. Und genau das tat es einfach in den Tagen von Noah. Noah war ein Prediger der Gerechtigkeit, der das Wort des HERRN hörte und eine Arche bereitete für die Errettung seiner Familie. Und was tat er, während er seine Arche baute? Er predigte den Ungläubigen. Nun, Noah war ein gefährlicher Radikaler für diese Ungläubigen. Aber das einzige was ihr Unglaube für sie bewirkte war, daß es Gericht über die Erde brachte.


079.   Und genau dasselbe Gericht, welches den Ungläubigen vernichtete, war die einzige Sache, die Noah errettete. Dieselben Wasser des Gerichts, die den Ungläubigen vernichteten, war die Sache, welche Noahs Arche zum Schwimmen brachte. Amen. Versteht ihr das? Deshalb vernichtet es nur den Ungläubigen. Es hat nichts mit Gott zu tun. Es hält IHN nicht auf. ER geht genauso wie vorher weiter. Ja, mein Herr.


080.   Nun, Glauben, der Glaube ist lächerlich für jeden außer Gott und demjenigen der ihn hat. Es ist nicht lächerlich für Gott, denn ER ist der Urheber des Glaubens. Und es ist nicht lächerlich für den Menschen, der den Glauben hat, denn er ist ein Gläubiger an Gott, deshalb ist es für ihn nicht lächerlich. Gott ist der Urheber davon. ER schuf ihn. Und der Mensch, der ihn von Gott empfangen hat... Natürlich ist es für Gott nicht lächerlich, denn ER schuf ihn, und ER weiß was es bedeutet.


081.   Und der Gläubige empfängt ihn und es ist für ihn nicht lächerlich, denn das ist die Substanz von Dingen auf die gehofft wird, der Beweis von Dingen, die er nicht sehen, tasten, fühlen, riechen oder hören kann, aber er weiß, daß es das gibt. Es ist nicht lächerlich für ihn, denn es ist so gut wie erledigt für ihn. Versteht ihr? Er braucht sich überhaupt keine Sorgen darüber zu machen. Er weiß, daß Gott es gesagt hat und das reicht für ihn aus.


082.   In Ordnung. So möchten wir Glauben haben. Gott möchte, daß wir Glauben haben. Und Unglauben zerstört Seine Pläne nicht. Dieser wird nicht eine Sache daran hindern. Es wird genau so gut weitergehen wie vorher. Ich möchte gerne mal sehen wie jemand seinen Unglauben nimmt und die Sonne zum Stehen bringt. Gut, du sagst dein Glauben... Oh, ja, das bewirkte es. Josua tat es. Glauben wird es tun. Aber dein Unglauben wird dich nirgendwo hinbringen. Das ist wahr. Nein.


083.   Wenn du eine Wolke heraufkommen siehst, dann sieh mal, ob es durch deinen Unglauben nicht regnen wird. Sieh, ob es dann nicht trotzdem regnet. Gut, sagst du, wozu soll das Ganze gut sein? Oh, ja. Glauben würde es schaffen. Seht, der Unglauben hat überhaupt gar keinen Wert in dem allem.


084.   Ihr werdet von zwei Elementen kontrolliert, entweder glaubt ihr, oder ihr glaubt nicht. Nun, laßt uns den Unglauben betrachten und sehen was er bewirkt. Er schafft eine Besorgnis und bringt Bedrückung und kann dir überhaupt nicht helfen. Da gibt es überhaupt gar keinen Wert darin.


085.   Sagen wir einmal, du würdest morgen früh bei Sonnenaufgang erschossen, dann würde es dir nichts nützen dir irgendwelche Sorgen deswegen zu machen, nicht ein bißchen. Das würde es nur noch verschlimmern. So kannst du es nicht schaffen. Es ist nicht gut das zu tun.


086.   Gut fragst du: "Was bewirkt der Glauben? Was tut das Wort Gottes?" Es schafft einen Glauben. Gut, was könnte der Glauben bewirken, wenn du am Morgen erschossen wirst? Er kann mich befreien, das hat er schon viele Male getan. Sicher. Versteht ihr? Der Unglauben hat keinen Wert. Allen Wert den es gibt, liegt im Glauben, das Wort Gottes zu glauben und Gott bei Seinem Wort zu nehmen.


087.   Nun, vor einiger Zeit, bevor sie die Freiheitsstatue, ein Geschenk von Frankreich an die Vereinigten Staaten, verurteilten... Jetzt ist sie kritisiert worden habe ich gehört, so daß man nicht mehr hinaufgehen kann. Ich hatte den Vorzug, daß ich einmal hineingegangen bin. Ich ging in den Arm der Statue hinauf. Dann gingen wir, der Führer und ich, von dort an einen kleinen Ort hinaus wo ein Fenster war. Ich schaute hinaus und dachte an meinen kleinen Cousin als er von der Armee nach Hause kam und sie dort draußen trommelten und schossen.


088.   Er erzählte: "Billy, im ersten Weltkrieg, als das Schiff an das Ufer herankam, brachten sie die Rollstühle und diejenigen die auf Bahren lagen, auf das Deck wo wir auf eine weite Entfernung sehen konnten." Das war bevor die großen Gebäude in New York gebaut worden sind, die so groß sind, und sie konnten die Freiheitsstatue sehen, wie sie sich aus dem Wasser erhebt. Er sagte, daß sie anfingen zu spielen; "Mein Land das DIR gehört, liebliches Land der Freiheit." Alte Kriegskameraden, verletzt, geschlagen, angeschossen, verkrüppelt, wie sie die Statue auf diese Art aus dem Wasser ragen sahen, sagte er, daß sie einfach niederfielen und anfingen zu schreien. Warum? Direkt dahinter wartete die Mutter, wartete eine Liebe, wartete eine Frau und Babies.


089.   Ich dachte: "Wenn es bewirkt, daß ein Soldat so fühlt, was wird es dann sein, wenn wir das altrauhe Kreuz dort drüben hängen sehen werden? Ein Kriegskamerad der von den Verletzungen und Kämpfen auf dem Schlachtfeld hereinkommt." Oh, ich möchte auf dem Deck des alten Schiffes Zion stehen und meine Hände erheben und sagen: "Erstaunliche Gnade, wie lieblich der Klang, oder oh, wie liebe ich JESUS."


090.   Ich schaute zu dem Fenster hinaus und dachte daran und bemerkte, daß dort an der Seite entlang eine Menge kleiner toter Spatzen lagen. Und sie sahen aus, als wenn sie einfach getötet worden wären. Und ich fragte den Führer: "Diese Spatzen, haben sie diese vergiftet?"

Er sagte: "Nein, nein. Wir haben sie nicht vergiftet." Ich fragte: "Nun, warum liegen sie dort tot um dieses Fenster herum?"

Er antwortete: "Sie haben ihr Gehirn am Fenster herausgeschlagen." Und ich fragte: "Wie kommt das?"


091.   Er sagte: "Vorgestern abend war hier ein Sturm. Als dieser Sturm blies und die Winde tobten und die Bäume geschüttelt wurden und die Blitze zuckten, versuchten diese kleinen Vögel Schutz zu finden und sie kamen in das Licht von diesem Leuchtfeuer. Wenn sie das Licht einfach dazu benutzt hätten um Sicherheit zu finden, wären sie gerettet gewesen. Aber sie versuchten hinauf zu fliegen und das Licht auszuschlagen. Es hat sie nur geblendet und sie schlugen sich ihr kleines Gehirn heraus und liegen nun tot da."


092.   Ich habe nichts dazu gesagt, aber ich dachte: "Wie wahr das ist. Anstatt Ungläubige versuchen das Licht des Leuchtfeuers zu nehmen, Gottes Wort welches ein Licht ist, und in die Sicherheit zu CHRISTUS zu gehen, schlagen sie ihr Gehirn heraus, sterben in Sünde und Schande, und versuchen das Licht auszuschlagen, obwohl es total unmöglich ist. Da können nicht genügend Ungläubige aufstehen und genügend Teufel aus der Hölle herauskommen, um jemals das Licht der Welt auszuschlagen."


093.   ICH bin das Licht der Welt. Das werden sie niemals ausschlagen. Deshalb gibt es da nur eine Sache, die zu tun ist: "Wenn es auf deinem Weg scheint, folge ihm." Der Name des HERRN ist ein mächtiger Turm, der Gerechte läuft dahin und ist in Sicherheit. Wenn ihr in MIR bleibt, in dem Turm, bleiben Meine Worte in euch und dann könnt ihr bitten was ihr wollt und es wird euch gegeben.


094.   Viele Male habe ich das betrachtet, nun ich sage das genauso wie ich es in meinem Tabernakel sagen würde. Ich fühle mich nirgendwo mehr zu Hause als wie in meinem Tabernakel. Bruder Branham, wie geschehen diese Dinge? Was wird aus dieser Sache geschehen und wie findet dieses statt? Es geht einfach darum in JESUS zu bleiben. Sein Wort zu glauben. ER hat versprochen es zu tun und ER wird es tun. Jetzt muß ich mich beeilen.


095.   In Ordnung. JESUS kam in die Welt... nur noch einen Augenblick. Ich habe ungefähr fünfzig Bibelstellen hierzu aufgeschrieben, aber ich habe bestimmte Bibelstellen und ich kann sie mir hier ansehen und mich darauf beziehen.


096.   Nun, JESUS, als ER in die Welt kam, kam ER in einer Zeit von massivem Unglauben. Das ist wahr. ER kam in solch einer Weise, die verursachte, daß der Ungläubige noch mehr Unglauben hatte. Gott ist solch ein wunderbarer Vater. ER brachte IHN zur richtigen Zeit und gab IHM, wie die Menschen dachten, ein uneheliches Kind und sie schickten IHN niemals auf irgendeine Schule und so weiter. ER war ein sonderbarer Junge. Aber trotzdem war etwas an IHM, was so schien, daß das was ER sagte die Wahrheit ist. Was ER sprach das war so.


097.   ER nahm niemals Ruhm für Sich, sondern brachte Sich selbst mit Gott in Verbindung. ER sagte: "Es bin nicht ICH der die Werke tut." Ihr beansprucht, daß Gott euer Vater ist und ihr sagt, daß ER es ist. Warum glaubt ihr MIR dann nicht? Wenn ihr MIR nicht glauben könnt, dann glaubt den Werken die ICH tue. Sie sind Mein Zeugnis. Sie sind es die von MIR zeugen. Sie sind es die davon sprechen, ob es die Wahrheit ist oder nicht. Lest die Schriften was der Messias tun würde. Durchforscht die Schriften, denn in ihnen denkt ihr ewiges Leben zu haben und sie sind es, die von MIR zeugen. Denn ER war das lebendige Wort Gottes. Sie sind es die von MIR zeugen, die Schriften.


098.   Unglauben hat IHN niemals aufgehalten. ER ging geradewegs weiter. ER heilte die Kranken, weckte die Toten auf, reinigte die Aussätzigen, ging einfach weiter. Und als sie nicht glaubten, daß diese Dinge geschehen könnten, stoppte ihr Unglaube JESUS überhaupt nicht. ER machte einfach weiter und tat das was ER tun sollte, es störte IHN kein bißchen.


099.   Nun, da muß es Ungläubige geben. Gott hat das vorausgesagt. Und da wird es zehn Ungläubige geben auf einen Gläubigen. Vielleicht mehr als Tausend auf einen, denn die Gemeinde ist in der Minderheit. Fürchte dich nicht, kleine Herde, denn es ist das Wohlgefallen des Vaters euch das Königreich zu geben. Deshalb haltet nicht nach etwas großem, gewaltigen Ausschau. Die Teufel sind immer nach etwas Großem aus, aber Gott macht Sich selbst klein. Gott, als ein Baby in einer Krippe, Jehovah der weinte. Könnt ihr euch vorstellen wie Jehovah als ein Teenager Junge spielte? ER war Gott. Gott war in IHM. Das ist wahr. ER kam um Gott zum Ausdruck zu bringen. Gott war in CHRISTUS und versöhnte die Welt mit Sich Selbst.


100.   So schaut einmal was Kaiphas hätte zusammen rufen können, das was man einen großen Feldzug nennt. Manchmal lieben Pastoren einer normal großen Gemeinde so etwas. Manchmal bekommen sie vielleicht den Gedanken, weil ich nicht da draußen bin wie Billy Graham, oder Oral Roberts, oder etwas in der Richtung, daß Gott mich deshalb nicht genauso sehr liebt. Hört her, glaubt so etwas niemals.


101.   Einige der kraftvollsten Versammlungen, die ich jemals hatte, waren in kleinen, winzigen Gemeinden, wo manchmal sieben oder acht von uns irgendwo in einem Haus zusammen waren und beteten. Seht ihr, Gott hat versprochen, egal wie klein die Gemeinde ist, hat ER versprochen sich mit uns zu versammeln. Wo immer zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind, werde ICH in ihrer Mitte sein.


102.   In Ordnung. Um Schluß zu machen sage ich dieses: Unglaube hindert Gott nicht. Es stoppt Sein Programm nicht, stoppt Seine Bewegung nicht, es stoppt nichts als nur den Ungläubigen. Es stoppt ihn in seiner Sünde und da befindet er sich, er steht dort und schaut sich selbst an.


103.   Heutzutage sagen sie es gibt keine solche Sache wie den Heiligen Geist, aber das hält es nicht auf. Die Menschen gehen direkt weiter und bekommen es trotzdem. Sie behaupten es gibt keine göttliche Heilung, aber sie gehen weiter und werden genauso wie vorher geheilt. Sie sagen, daß es keine Freude gibt, aber die Menschen gehen vorwärts und jauchzen genauso wie vorher.


104.   Da gibt es keine solche Sache wie diese Taufe mit dem Heiligen Geist, über die ihr Pfingstler sprecht, aber die Menschen werden jeden Tag damit gefüllt. Sie mögen nicht in der Lage sein es zu erklären, aber sie wissen, daß sie es bekommen haben und das ist die Hauptsache. Deshalb hält der Unglauben Gott nicht auf. Wir wissen, daß wir es bekommen haben. Ich bin so froh mich selbst mit solchen Leuten zusammen zu tun, die es haben.


105.   Laßt uns beten. Liebt ihr IHN? Erhebt eure Hände. Unser Himmlischer Vater, wir sind heute morgen so glücklich zu wissen, daß es da keinen Weg gibt um Gott zu erklären. Wir können Gott nicht auf eine wissenschaftliche Grundlage herab bringen. Moses hätte Blätter von diesem Baum ins Labor bringen können um herauszufinden, welch eine Art von Spray auf diese Blätter gesprüht worden ist, so daß sie nicht verbrannten. Er hat es nicht versucht. Er setzte sich einfach hin und sprach damit.


106.   Oh, Gott gewähre, daß diese armen, demütigen Seelen in Phönix, welche diese Straßen rauf und runter vagabundieren, oder vielmehr diese Straßen rauf und runter bummeln und scheinbar nirgendwo hingehen und nichts zu tun haben, mögen sie die Stimme Gottes von dieser Versammlungsstätte und anderen in dieser Stadt hören und das Feuer Gottes auf den Menschen sehen und schauen wie die Menschen handeln nachdem sie es empfangen haben. Ihr Leben ist wie ein brennender Busch.


107.   Mögen sie nicht versuchen es wissenschaftlich zu sehen was daran ist, sondern mögen sie einfach in die Kapelle kommen und sich hinsetzen und damit sprechen. Ich bin sicher, daß sie es finden werden, wie Moses, als ER sagte: "ICH BIN der ICH BIN." ICH BIN hat nie einen Anfang und nie ein Ende. ER war immer und wird immer sein.


108.   Wir glauben DIR, Gott, und wir beten, daß DU unseren Glauben vermehren wirst, damit Gottes große Barmherzigkeit anhält mit uns zu sein. Segne diese Menschen heute morgen hier. Heilige den Gläubigen mit solch einer Kraft, daß all die großen Kräfte Gottes in ihrem Leben losgelassen werden können, damit sie lebendige Briefe sein können, gelesen von allen Menschen und das Wort Gottes in ihrem Leben und ihrem Herzen leben kann. Segne unseren gütigen und geliebten Bruder hier, den Pastor. Ich bete, Gott, daß DU ihm das Verlangen seines Herzens gibst, für ihn und seine Angehörigen und für diese Gemeinde. Gewähre es, HERR.


109.   Vergib uns unseren Mangel und bringe unsere Seelen in den richtigen Zustand für die kommende Füllung des Geistes. Wir glauben es so, daß es bald kommt, denn der Feind fängt an herein zu kommen wie ein Strom und sie haben gesagt, daß sie aufstehen würden... der Geist Gottes würde ein Banner dagegen erheben. Wir schauen danach aus in diesen letzten Tagen, wie wir es zum Ausdruck gebracht haben, wenn die schlafende Jungfrau anfangt nach dem Öl zu schreien, dann wissen wir, daß die Zeit nahe ist. Deshalb machen wir gerade jetzt Inventur, HERR. Sind wir Gläubige? Glauben wir das ganze Wort? Fülle unsere Lampen so voll, daß wir in der Dunkelheit Licht geben.


110.   Segne die Versammlung heute nachmittag bei den christlichen Geschäftsleuten. Ich bete, Gott, daß DU heute nachmittag viele Seelen retten wirst. Vater, Gott, ich bitte, daß DU heute abend hier in diese Kapelle zurückkommen wirst, mit diesen Menschen und auch zu anderen Plätzen hier in dieser Stadt, wo die Menschen sich versammeln. Gewähre es, Vater. Und eines Tages vertrauen wir, daß wir... Wenn diese Worte, die heute morgen gesagt worden sind und dieses Tonband irgendwo jenseits in Gottes großem Himmel abgespielt wird, daß wir alle dort sein werden, ohne einen Flecken oder Runzel, indem wir allein auf den Verdienst von JESUS vertrauen. Gewähre es. In Seinem Namen bitten wir es. Amen.


111.   Gott segne euch. Liebt ihr IHN? Ich würde es gerne haben, daß ihr mir einen Gefallen tut, gerade bevor ich den Gottesdienst dem Pastor übergebe. Ich weiß, daß es zwölf Uhr ist und Zeit für uns, daß wir gehen. Ich denke er hat auch noch etwas, was er tun oder sagen wollte. Aber bevor ich gehe, um mich für diese andere Versammlung die kommt bereit zu machen, würde ich es gerne haben, daß ihr mir einen Gefallen tut.


112.   Dieser kleine Chor... Ich möchte mich über den gut aussehenden Chor äußern, mein Herr, wie sauber und gut er dasteht. Ihr mögt denken, daß ich verrückt bin, aber wenn ich es bin, bin ich immer noch direkt im Wort. Laßt uns von ganzem Herzen singen: "Ich liebe IHN." Würde die Klavierspielerin bitte kommen? Ich hebe IHN. Ich liebe IHN, denn ER liebte mich zuerst. Ich liebe das einfach. Ihr nicht auch?


113.   Oh, ich bin ein Mann von Kentucky. Sind irgendwelche von Kentucky hier? Gut, Gott segne euer Herz. Kein Wunder, daß es Arizona so gut geht. Oh, wunderbar. Bruder Ed Hooper, ich dachte ich habe gesehen... Oh, du bist ein bißchen weiter weg von Kentucky. Ich dachte, daß er auch von Kentucky ist, aber ich glaube du kommst von der Gegend aus Carolina, irgendwo da oben soweit ich mich erinnere.


114.   In Ordnung. Jetzt, jeder von ganzem Herzen alle zusammen in der Weise, wie wir es unten auf den Zweigen sitzend an der Flußbiegung singen würden. Jetzt alle. Jetzt Jedermann.

Ich liebe IHN, Ich (Oh, wie lieblich das klingt)
denn ER liebte mich zuerst.
Und brachte mir Erlösung
auf Golgatha.


115.   Ist das nicht wunderbar? Wißt ihr, da war einmal ein alter Prediger der mich besuchen kam. Er predigte ein kleines bißchen und dann rannte er zurück und schüttelte meine Hand und sagte: "Ehre sei Gott", und dann rannte er hinauf und predigte ein bißchen mehr, der alte Bruder Ryan. Eines Tages sagte ich: "Bruder Ryan, ich möchte dich etwas fragen. Warum rennst du immer zurück und schüttelst mir die ganze Zeit die Hand?"


116.   Er antwortete: "Meine Batterie wird schwach und ich brauche eine kleine Aufladung." Deshalb ist dieses eine Aufladung für mich, für heute nachmittag. Versteht ihr das? Laßt es uns singen mit erhobenen Händen.

Ich liebe IHN, ich (Das ist wunderschön)
denn ER liebte mich zuerst.
Und brachte mir Erlösung (In Ordnung, Bruder, Pastor)
auf Golgatha.


117.   Wie viele lieben ein Händeschütteln? Ihr mögt das? Wißt ihr, ich war einmal ein Baptist, aber ich war einer der die Hände schüttelte, aber das ist es nicht wo es herkam. Ich liebe ein gutes Händeschütteln. Vor einiger Zeit, meine Frau ist heute morgen nicht bei mir und Schwester Sothman, ich möchte es nicht ihr erzählen. Versteht ihr? Ich ging mit ihr in die Stadt. Ich liebe dieses altmodische Händeschütteln, wißt ihr. Ich ging in die Stadt und eine Dame sagte: "Hallo, Schwester Branham."


118.   Und ich hörte, daß sie nichts sagte. Ich sagte: "Liebling, diese Dame sprach mit dir."

Sie sagte: "Ich sprach auch mit ihr."

"Gut", sagte ich: "Ich bin sicher, daß sie nichts verstanden hat. Ich hörte nichts. Ich stehe so nah bei dir."

Sie sagte: "Oh, ich lächelte."

Ich sagte: "Nun, ein kleines dummes Grinsen."

Ich liebe ein echtes Händeschütteln. Ihr nicht auch?

Liebt ihr das?


119.   Ich war einmal weit unten, nun, das ist schrecklich, Pastor, vergib mir bitte, weit unten... Ich war unten in Florida und wir hatten eine Versammlung und ein großes Zelt war dort draußen mit ungefähr... Oh, viele Tausende von Menschen hatten sich versammelt zur Heilung. Wißt ihr die Heilungsversammlungen, ihr wißt wie sie sind, anstrengend und schwierig. Und da kam einer der Brüder zu mir und sagte: "Die Herzogin möchte dich kennen lernen."


120.   Ich fragte: "Die was?" Ich wußte nicht wovon der Bruder spricht.

Er sagte: "Die Herzogin."


121.   Ich fragte: "Was ist das, die Herzogin?" Ich dachte, es wäre vielleicht eine Holländerin, wie sie die Holländer hier oben nennen. Etwas, wie wenn dort auch ein Holländer gewesen wäre, wißt ihr. Deshalb sagte ich: "Ich verstehe nicht."


122.   Er sagte: "Nun, sie ist die Frau, welcher der ganze Besitz hier herum gehört."

Und ich sagte: "Gut, aber schau hier sind ungefähr fünftausend kranke Menschen die versuchen auch hereinzukommen."


123.   "Oh", sagte er: "Aber das ist die Herzogin. Du mußt sie begrüßen."

Ich sagte: "Sie bedeutet nicht mehr, als wie irgend jemand anders, oder nicht?" Versteht ihr, sie ist auch nur ein Mensch.

Und er sagte: "Wenn du hier aus dem Zelt herauskommst, wird sie dort sein."


124.   Und ich schaute sie an. Sie kam herauf. Nun, bitte denkt nicht, daß dieses eine Lästerung ist. Ich hoffe, daß es nicht so klingt. Aber sie hatte eine Brille auf einem Stock. Nun, wißt ihr, ihr solltet mal durch so etwas hindurch schauen, eine Brille auf einem Stock.


125.   Und sie sagte: "Oh, sind sie Doktor Branham?" Und ich antwortete: "Nein, meine Dame. Nein, nein, nein, nein." Ich sagte: "Ich bin Bruder Branham." Sie sagte: "Ich bin entzückt."


126.   Und sie streckte mir die Hand entgegen mit genügend Gold daran, um ein Dutzend Missionare zehn Mal um die Welt schicken zu können. Und dann hielt sie ihre Hand weit hoch, etwa so. Nun, das ist keine Weise für ein richtiges Händeschütteln.


127.   Ich streckte meine Hand aus und ergriff diese große, fette Hand und schüttelte sie. Ich sagte: "Bekommen sie die Hand herunter, so daß ich sie wiedererkenne, wenn ich sie noch einmal sehe." Ich liebe ein gutes, altes Händeschütteln, ihr nicht auch? Laßt uns das machen, während wir noch einmal singen: "Ich liebe IHN." Alle jetzt.

Ich liebe IHN,...

Gott segne dich, Bruder. Gott segne dich, mein Bruder... ?...

denn ER liebte mich zuerst.

Das ist wahr.

Und brachte mir meine Erlösung
auf Golgatha.


128.   Bis ich euch wiedersehe, Gott segne euch. Jetzt laßt uns unsere Hände zu IHM erheben.

Ich liebe IHN,...

Bruder, Pastor...?...