1.Kor. 1,9: "Gott ist treu, durch den ihr berufen worden seid in die Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn."

 

"Aber jetzt finden wir heraus, dass ein Mensch nach Gemeinschaft verlangt, weil er einst eine Gemeinschaft hatte. Und diese Gemeinschaft war mit Gott. Ein Mensch versucht heute sein Bestes, egal was er ist, ob er ein Indianer ist...; als wir hierher kamen, fanden wir einen Indianer, der die Sonne anbetete und einen Totempfahl. Wenn wir nach Afrika kommen, sehen wir, dass sie dort kleine Götzen und solche Dinge haben. Da ist irgendetwas in ihm, das er versucht, seinen Weg zurück zu finden, weil sein Ursprung die Gemeinschaft mit Gott war. Da hat es seinen Ursprung. Er weiß, dass er irgendwo hinter dem Vorhang kommt, und er versucht nur dahinter zu sehen, woher er kommt und wo er auf dem Weg zurück ist. Das ist der Grund, warum das Übernatürliche die Menschen so mächtig anzieht, weil sie wissen wollen, woher sie kommen und wohin sie gehen. Es gibt nur ein Buch in der Welt, das dir all diese Fragen beantworten kann: das ist die Bibel, - sie sagt dir, wer du bist, woher du kommst und wo du hingehst. Das ist absolut die Wahrheit. Sie sagt dir, was dein Ziel ist, - hier in der Bibel - , woher kommst du und wer du bist."

(aus "Die Grundlagen der Gemeinschaft", vom 14.02.61)

 

"Die Griechen wollten Ihn gerne sehen (Joh. 12,20-26). Sie wollten Seine Person kennen lernen. Herr, wir möchten gerne Jesus sehen!Nun, man kann Ihn nicht mit den Augen sehen, sondern mit deinem Herzen. Mit deinen Augen schaust du, doch mit deinem Herzen verstehst du. „Zu sehen“ bedeutet „zu verstehen“. Man schaut auf etwas und sagt: „Ich sehe es nicht“, und dennoch schaust du darauf. Du meinst aber, du verstehst es nicht. Die Griechen wollten gerne Jesus kennen lernen, und Er zeigte ihnen den Weg, wie man Ihn erkennt: Ihn zu erkennen, nicht Sein Glaubensbekenntnis zu kennen, nicht Sein Wort zu kennen, nicht Seine Wunder zu kennen, sondern Ihn zu kennen. Und der einzige Weg, das zu finden, ist am Kreuz. Nicht an der Krippe, nein, es ist das Kreuz (Röm. 6,6-11; Gal. 6,14-15). Er wies sie zu einem Kreuz, nicht zu irgend einem Glaubensbekenntnis oder einer Krippe oder einer Überlieferung von Denominationen, sondern zum Kreuz. Und heute ist es dasselbe, wenn du zu Jesus kommen möchtest. Er wird dir nie sagen, irgend einer Gemeinde oder Kirche beizutreten. Das hat Er damals nie getan und wird Er auch heute nicht tun. Nein. Du wirst Ihn nur sehen; Er wird dich zum Kreuz weisen. Gehe dorthin und stirb! Dann wirst du Ihn erkennen, wenn du Ihn kennen lernen möchtest. Nicht einmal hat Er eine Person zu irgend einem Glaubensbekenntnis oder einer Konfession, auf Seine Geburt oder sogar auf Weihnachten gewiesen. Nicht einmal hat Er es getan. Nirgendwo kannst du in der Bibel finden, wo Er irgend jemanden woanders als zum Kreuz gewiesen hat, um Ihn zu erkennen. Das stimmt. Und das ist Selbstkreuzigung für dich selbst: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird…” (Joh. 3,3).

(Meine Herren, wir möchten gerne Jesus sehen” (61-1224), S. 28-29)

 

"Logisches Denken, seelische Theologie wird schlußfolgern und sagen: `Nun, warte mal eine Minute, ich glaube. Das ist Torheit.´ Seht ihr, ihr zieht Vernunftschlüsse. Dieser verstandesmäßige Glaube wird das tun. Aber wenn dieser Glaube einmal in dieses Abteil hier hinunter kommt, wird es Dies hier oben überhaupt nie in Frage stellen. Es ist absolut eine Tatsache, und es wird mit jedem Göttlichen Wort Gottes übereinstimmen. Da ist der Grund, warum die Leute nicht dorthin gelangen, wo sie sein sollten. Sie haben eine seelische Vorstellung von Gott. Eine geistige Vorstellung. Ihr glaubt mit einem verstandesmäßigen Glauben, aber das wird es nicht tun. Es muß eine wiedergeborene Erfahrung sein, wo euer Glaube in dieses Abteil hier hinabgebracht ist. Und egal wie es aussieht, der Glaube sagt, daß es auf jeden Fall so ist. Seht ihr? Nun, der Mensch wurde einmal gemacht...Sogar in unserem vergifteten Zustand, in dem wir heute sind - der Mensch wurde gemacht, um Gott zu dienen. Das ist seine ganze Pflicht auf der Erde. Hört den großen, weisesten Mann, Salomo, und all die Übrigen von ihnen. Im Prediger sprechend, sagte er: "Laßt uns die Schlußfolgerung der ganzen Sache hören: Fürchte Gott und halte Seine Gebote; denn dies ist die ganze Pflicht des Menschen." Das ist die ganze Pflicht des Menschen. Wir fragen uns, warum wir hier umherlaufen, Männer und Frauen, warum wir Kleider tragen und uns bemühen müssen und die Tiere nicht. Gott füttert Seine kleinen Vögelchen und achtet auf alles andere. Aber wir müssen uns selbst behelfen. Es ist, weil die Sünde uns von unserem Schöpfer getrennt hat. Das ist, was es bewirkte. Ihr seht das Tier nicht sich selbst verbessern. Es kann sich selbst nicht verbessern. Wenn es eine bessere Behandlung bekommt, muß es von woanders kommen. Es baut sich selbst kein besseres Haus. Es bringt sich nicht selbst dazu, sein Fleisch zu braten, denn es ist gewöhnt, es roh zu essen. Seht ihr? Da ist nichts in ihm, das ihm eine Seele geben würde. Ein Tier hat keine Seele. Aber ein Mensch hat eine Seele. Und diese Seele ist ein Teil von Gott. Und sogar in seinem gefallenen Stand, ist der Mensch dennoch die allergrößte Spezies von allen Spezies der Erde. Und bringe ihn dann in Verbindung mit seinem Schöpfer, dann wird er beinahe ein Supermann, denn er ist ein Sohn Gottes. Er wird bekannt mit seinem Schöpfer, mit dem Schöpfer aller Dinge. Und dann, wenn dieser Mensch dort, der mit seinem Schöpfer bekannt ist, ein Teil von seinem Schöpfer wird, zurückkommt in Gemeinschaft mit seinem Schöpfer, wird ihm jedes Göttliche Wort eine lebendige Tatsache, und er glaubt es."

("Gemeinschaft durch Erlösung", vom 03.04.55; Abschn. §§92 - 103)


"Manchmal kommt jemand herein und beurteilt dich nach dem, wie du angezogen bist. Wenn man nicht die Kleidung eines Predigers trägt, dann ist es aus und sie wollen mit dir nichts zu tun haben. Manchmal möchten sie schauen, was für eine Art von Bildung du hast, ob du deine Worte sauber aussprichst, ob du korrekt dastehst, wie du deine Haupt- und Fürwörter gebrauchst. Als ich in der Schule war, habe ich es gewusst, aber das habe ich schon lange vergessen. Ich weiß nur eine Sache, und das ist Jesus Christus in der Kraft Seiner Auferstehung. Das ist alles, was ich zu sagen weiß. Über Adjektive und Pronomen weiß ich nichts. Und ich denke, deshalb kommen wir alle zusammen in solchen Versammlungen, um Ihn zu erkennen; nicht Haupt- und Fürwörter, sondern Ihn zu erkennen, Jesus Christus, in der Kraft Seiner Auferstehung (Phil. 3,7-10)".

(„Auf Jesus schauen” (64-0122), Absch. 30-32)

 

"Wie ich gesagt habe, Ihn zu kennen, ist Leben, nicht das Buch zu kennen, nicht die Gemeinde zu kennen, nicht den Katechismus zu kennen, sondern zu wissen, Christus ist Leben, die Person Christus."

(„Der schlimmste Sünder in der Stadt” (56-0218E), Absch. E-17)

 

"Du kannst es nicht in dich hineintrommeln, wenn du auch noch so geschult sein magst. Gott wohnt nicht in großen Worten, Gott wohnt in einem aufrichtigen Herzen. Du magst singen oder viele Worte machen, es wird dich Gott nicht näher bringen. Du kannst ganze Predigten vor dich hersagen, es wird dich Gott nicht näher bringen. Ein demütiges, ergebenes Herz in Einfachheit bringt dich zu Gott. Das ist die Wahrheit."

("Dämonologie geistlicher Bereich", vom 09.06.53, Abschn 115)

 

 

"Bete jetzt und sage: Herr Jesus, ich habe so viele Predigten gehört. Ich habe meisterliche Predigten gehört. Doch ich möchte Dich sehen, wie die Griechen gesagt haben: ’Herr, wir möchten gerne Jesus sehen.’” Sie wollten nicht Philosophie kennen. Sie wollten Ihn sehen, Ihn erkennen, nichts anderes als Ihn. Und Er ist das Wort, seht, Ihn persönlich zu kennen."

(„Geht und weckt Jesus auf” (63-1103), Absch. 251)

 

"Und lass mich dir sagen, Freund, es macht mir nichts aus, wie vielen Gemeinden du dich anschließt, wie viele Namen du dir gibst, welchen Weg du gehst und ob du gesprengt, getauft oder was du auch bist; bis du dieser Person begegnest, Jesus Christus! Das ist das einzige, was wirklich zufrieden stellen wird. Gefühlsbewegung (Emotion) wird es nicht bewirken; du springst vielleicht auf und ab, jauchzt solange du möchtest oder läufst auf und ab, und du redest vielleicht in Zungen, soviel du möchtest. Und diese Dinge sind heilig und gut. Ich sage nichts dagegen. Doch bis du dieser Person begegnest, dieser zufriedenstellenden Portion, diesem Etwas, das jede Faser in deinem Leib übernimmt; nicht durch Emotion (Regung), sondern durch eine Zufriedenstellung!"

(Durst” (65-0919), Absch. 121-123, 130, 137-138)

 

"Ich frage mich, ob wir nicht zuviel auf brausende, mächtige Winde und Feuer und Blut und alles andere gehört haben und versäumten, auf diese leise, schwache Stimme zu hörenIch frage mich, ob wir so sehr nach Gaben geschaut haben, dass wir nicht mehr auf den Geber achteten... Was haben wir dadurch bewirkt? Ist die Gemeinde besser dran? Wird sie durch brausende Winde vereinigt? Niemals. Sie wird nur vereinigt, wenn Menschen diese leise, schwache Stimme Gottes hören werden. Das ist es, wo wir versagen, Freunde. Gott tritt mit etwas in Erscheinung und bestätigt Sich Selbst als Gott, - aber die Menschen laufen den Sensationen und dem Lärm nach. Wir vergessen Den, der sie verursacht.  Paulus sagte: "Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, nützt es mir nichts. Wenn ich allen Glauben habe, so daß ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, nützt es mir nichts." [1. Kor 13, 1-2] Seht, wir sind so anfällig, der Gabe anstatt dem Geber nachzulaufen. Wenn ihr Zeichen und Wunder geschehen seht, beachtet die Zeichen nicht so sehr, sondern schaut, WER dahinter steckt. Es ist diese leise, schwache Stimme, die redet..." 

(Aus "Was hörst du, Elia", gepr. am 12.04.59 in L.A., Kalifornien; §§E-19 bis E-29)

 

"Ich möchte ein engeres Verhältnis. Ich möchte mehr vom Heiligen Geist in mir, dass Christus in mir reflektiert wird. Ich möchte so sein wie Er! Ich weiß, dass jeder wahre Christ wie Er sein will. Das ist mein Herzenswunsch: wie Er zu sein. Nun, ich möchte, dass Er mein… Er ist das Beispiel dafür, wie ich sein möchte. Und schaut, es bedarf des Heiligen Geistes, es zu bewirken. Er ist der Einzige, der es tun kann. Ich interessiere mich nicht für Konferenzen und was mir jemand zu erzählen hat. Ich halte nichts vom Kruzifix küssen oder dein Herz durchgraben oder zu Toten beten. Ich bin nur an einer Sache interessiert: mehr Heiliger Geist, der William Branham übernimmt! (Anm.: AMEN!!!) Ich bin nicht interessiert, einer größeren Gemeinde beizutreten, als derjenigen, der ich angehöre. Ich gehöre der echten Gemeinde des Lebendigen Gottes an… den Erstgeborenen. Ich wurde in sie hineingeboren. Und ich will, dass mehr Heiliger Geist in meinem Leben, Christus, den ich liebe, widerspiegelt. Es ist mir egal, auf welche Ebene oder welche Stufe ich gelangen muss, um es zu bekommen. Es ist mir egal, ob ich hierhin oder dorthin gehen muss, ob ich fanatisch genannt werde, Holy Roller, oder was es auch immer sein mag. Ich will mehr von Seinem Leben reflektieren. Ich bin nicht an der Stufe interessiert, auf die ich gelangen muss. Ich bin am Heiligen Geist interessiert, so dass ich mehr ein Diener sein kann, so wie Er es war. Er war der Diener des Herrn. Kommt niemals, um bedient oder angepredigt zu werden. Kommt niemals, weil Er euch bedienen soll, sondern dient selbst. Er nahm den Platz eines Dieners ein. Und wenn der König des Himmels das tun konnte, und wir sind Glieder Seines Leibes, dann tut es Ihm gleich. Seid nicht anders, sondern demütigt euch in Seiner Gegenwart. Egal, was die Welt zu sagen hat oder die intellektuellen Leute, denkt nicht darüber nach! Empfangt einfach mehr vom Heiligen Geist und seid wie Jesus: demütig, bescheiden, gering. Nehmt Seinen Platz ein, dann wird Er am Gericht euren einnehmen."
("Ebenbilder Christi", gepr. am 25.05.55, §33, 34, 35)