"Israel und die Gemeinde - Teil 5"
(Israel And The Church - Israel In The Homeland)


 gepr. in Jeffersonville, Indiana, USA


Von Br. William Marrion Branham

 

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1    Der Herr segne Euch. Nun, heute morgen hatten wir Fragen und Antworten. Es waren so viele; ich begann etwa um 9:00 Uhr und habe euch erst um 14:30 Uhr herausgelassen, und immer noch habe ich eine Tasche voll Fragen jeder Art. Vielleicht können wir uns damit in der nächsten Woche befassen. Es liegen auch noch mehr da, die ich noch nicht nachgesehen habe. Wir werden sie durchnehmen, sobald es uns möglich ist. Ich hoffe, Bruder Tom bleibt die nächste Woche unter uns. So haben wir genügend Prediger hier, wenn einer heiser wird, dann rufen wir den nächsten.

2    Seit sieben Jahren ist dieses das erste Mal, daß ich eine solche Erweckung abhalte. Nächste Woche vor sieben Jahren hielt ich meine letzte Erweckung hier in der Kapelle. Es waren Heilungsgottesdienste. Ich gebe zu, wir hatten größere Volksmengen - bis zu 100.000 Leuten -, doch nie hatte ich eine bessere Zeit. Ich hatte eine gute Zeit.

3    Gestern Abend habe ich mich gelabt wie ein Pferd, das Klee frißt, Br. Wright, ich hatte einfach eine wunderbare Zeit. Der Herr hat uns gesegnet.

4    ER hat uns heute so gesegnet, daß wir fast das Haus niedergerissen hätten. Das hört sich nach altertümlichen Lagerversammlungen an: "das Haus niederreißen", nicht wahr? Wir hatten eine gute Zeit. Der Herr segnete uns. Wir glauben, daß Er es auch heute Abend tun wird. Heute morgen haben wir sehr wichtige Fragen behandelt, manche davon waren tiefe biblische Themen.

5    So der Herr will, werden wir am kommenden Freitag eine Botschaft über die Kreuzigung bringen. Wir werden Ihn am Kreuze darstellen. Ihn als den Gekreuzigten betrachten, wie Er ins Grab gelegt wurde und dort den Sabbat über blieb; jedoch am Sonntagmorgen, während dem Ostersonnenaufgang-Gottesdienst, werden wir Ihn als den Auferstandenen sehen und euch zeigen, wie Er beweist, wer Er ist.

6    Es wäre schön, wenn der Herr uns gleich danach einen großen Heilungsgottesdienst schenken könnte, nicht wahr? Wäre das nicht schön? Vielleicht werden wir die Turnhalle des Gymnasiums oder dergleichen mieten, um einigen tausend Menschen mehr Platz zu bieten, und einen großen Heilungsgottesdienst abhalten, es in der Zeitung, über Radio usw. bekannt geben. Gewöhnlich kommen einige tausend Menschen, wenn wir Heilungsgottesdienste haben. Das ist meine Berufung: für die Kranken zu beten. Ich hatte wunderbare Erlebnisse auf diesem Gebiet.

7    Ich glaube, daß der Herr jetzt etwas vorbereitet, deshalb hat Er mich vom Feld zurückgebracht und mich hierher gesetzt, ich glaube, es ist Seine Erinnerung an die sieben Jahre. ER wird eine weitere Phase auf tun und ein wenig weiter gehen. Wenn der Feind hereinkommt wie eine Flut, versprach Er einen Wall dagegen zu erheben.
   Heute Abend möchte ich einen Text aus der Schrift lesen.

8    Wir werden gleich einen Taufgottesdienst haben. Ich werde heute Abend nicht zu lange sprechen. Ich habe das an jedem Abend gesagt, und dann wurden es doch bis zu zweieinhalb Stunden, die ihr hier wie bestraft gesessen habt. Heute Abend kann ich das nicht tun, denn ich muß einige taufen.

9    Und am Ostermorgen wird nach dem Sonnenaufgang-Gottesdienst wieder eine Wassertaufe in der Kapelle sein.

10    Heute Abend wird getauft. Wir sind Baptisten, was die Taufe betrifft. Wir müssen lediglich schriftgemäß sein, das ist alles. Genau genommen sind wir nicht Baptisten, sondern glauben schriftgemäß an die Taufe durch Untertauchen. Nun, wenn ihr es nicht so glaubt, ist es dennoch in Ordnung, aber wir glauben an die Wassertaufe durch Untertauchen.

11    Hier ist eine Schriftstelle, die seit Jahren, die letzten vier Jahre, immer wieder zu mir kommt. Sehr oft nehme ich meine Bibel und schlage unwillkürlich wieder das gleiche Kapitel auf. Und ich wußte bis vor kurzem nicht, daß es auf den direkten Abschluß der Botschaft heute Abend hingearbeitet hat.

12    Nächste Woche mögen wir zum 1. Mose oder zu einer anderen Stelle gehen. Wir wissen noch nicht, was wir in der nächsten Woche durchnehmen werden, doch wie der Herr es führt.

13    Als ich vor einiger Zeit krank war, nicht krank, ich war nur zusammengebrochen, weil ich stundenlang in der Gebetsreihe gebetet hatte, acht Tage und Nächte lang ohne aufzuhören, ohne die Plattform zu verlassen. Meine Mahlzeiten und den wenigen Schlaf hatte ich auf der Plattform. Ich sagte: "Ich werde für jeden beten, wenn es mir möglich ist." Als ich den Ort verließ, blieben 28.000 Menschen in der Stadt zurück, die noch Gebet wünschten, so berichtete die Tageszeitung. So viele waren dort in Jonesboro gemäß dem, was die Zeitung berichtete.

14    [Ein Bruder sagt: "Du hast über die Versammlung in Arkansas gesprochen. Als ich dort war, sprach man über die Versammlung in Jonesboro."] Zu der Zeit hatten wir sie überall. Damals wurden die Blinden, die Tauben, die Stummen, die Krüppel und alle anderen geheilt. Von dort verbreitete es sich um die Welt. [Jemand ruft: "Ich habe sie getroffen, sie sind immer noch geheilt seit dem Feldzug, Br. Branham."] Das ist wundervoll. Ihr habt das gehört, nicht wahr? O ja, Gott flickt Dinge nicht, Er heilt. Das stimmt. Er macht alles wohl. Ich möchte dorthin zurückgehen und weitere Versammlungen abhalten. Eine mußten wir absagen. ["Sie wären froh, wenn du kämst. Sie kämen von überall, dort von den Bergen und Schluchten."]

15    Wir sagten vor einigen Tagen eine Versammlung in Memphis ab, wo die Jugend für Christus das große Gedächtnis-Auditorium mieten wollte. Der Heilige Geist sprach: "Komm nach Hause", also bin ich hier. Ich weiß nicht, weshalb.

16    Einst war Philippus in einer großen Erweckung. ER sprach zu ihm: "Begib dich in die Wüste und predige einem Mann." Er ging dort hin, verließ die Erweckung auf deren Höhepunkt. Das stimmt genau. Wir müssen das tun, was Gott uns zu tun gebietet.

17    In der Vision betreffs der Reise nach Indien... Ihr alle kennt die Geschichte. Als ich von Afrika zurückkam, saß ich eines Morgens auf der Bettkante. Diese Visionen...

18    Wie viele sind je in einem meiner Heilungsfeldzüge gewesen? Laßt mich eure Hände sehen. Sicher. Ihr habt gesehen, wie die Visionen gezeigt werden. Wie viele waren hier, als ich an einem Abend den Heilungsgottesdienst hatte? Ihr erinnert euch daran. Es war überfüllt bis auf den Hof, trotz des Regens. Ein Mädchen wurde im Fahrstuhl gebracht, kreidebleich, von ihrer Hüfte an gelähmt saß sie schon jahrelang so. Der Heilige Geist sagte ihr alles, was sie getan hatte und was sie zu tun unterließ. Sie sagte: "Wenn Gott mich heilt, werde ich es tun."

19    Ich sagte: "Stehe auf, in dem Namen des Herrn Jesus." Und fort ging sie, hinaus aus dem Gebäude, ganz normal. Seht ihr?

20    Durch die Vision wird die Schwierigkeit festgestellt. Ihr müßt die Ursache feststellen, ehe ihr die Behandlung finden könnt.

21    Doch wollen wir nicht mit Heilung beginnen, sonst werdet ihr anfangen: "Glaube nur" zu spielen, und wir würden eine Gebetsreihe formen. Doch ein wenig möchten wir hier sprechen.

22    Ich möchte euch die Vision zu Ende erzählen. Ich sah, wie es sich vor mir entfaltete. Ein Mann kam zu mir, er hatte einige Blatt Papier. Er nahm diese Papierbogen und sprach: "Insofern du darüber nachdachtest, was deine Zukunft sein würde", und er warf sie in dieser Weise, und sie wurden in den Himmel hinaufgenommen. Ich habe es mir hier in die Bibel geschrieben, wie die Seite, die ich unter den Eckstein legte, auf der steht, was in den letzten Tagen geschehen würde. Ihr alle wißt, was es war. Es ist genau das Wort gewesen. Es wird genau in dieser Weise sein. Er sagte: "Deine Zukunft ist klar. Wie du über deine Schwierigkeiten nachdachtest, die du hattest, das alles wird dich verlassen, du wirst es nicht mehr haben." Dann sagte er: "Etwas anderes: - du fragtest dich, wie du deine Versammlungen abhalten sollst."

23    Manche sagten mir: "Oral Roberts betet für 500, während du für zwei betest." Aber ich bin nicht Oral Roberts. Gott gab mir einen Dienst, Er gab Oral einen. Oral läßt sie vorbeigehen und legt ihnen dabei die Hände auf. So hat es Gott ihm zu tun geboten. Ich muß abwarten, bis mir die ganze Sache gezeigt wird.

24    Ihr müßt achtgeben, Freunde. Es ist eine gefährliche Sache. Denkt nur, wenn Gott zu einem bestimmten Zweck einen Fluch über einen Menschen verhängt, um etwas zu tun, und dann käme der Prophet und nähme den Fluch von der Person, ohne daß der Zweck erfüllt war - dann seid ihr in Schwierigkeiten mit Gott.

25    Seht auf Mose, das Beispiel, von dem wir heute Abend sprechen. Gott sagte ihm: "Gehe hin und sprich zu dem Felsen," er ging und schlug den Felsen. Doch Gott zog Mose zur Rechenschaft.

26    Seht auf Elisa, den jungen Propheten, der kahlköpfig wurde. Kleine Kinder begannen über ihn zu lachen und riefen: "Glatzkopf, warum bist du nicht hinaufgegangen?" Der zornige Prophet wandte sich um und verfluchte die Kinder im Namen des Herrn. Und zwei Bären töteten 42 unschuldige Kinder. Nun, ihr könnt nicht sagen, das sei das Wesen des Heiligen Geistes. Es war der zornige Prophet. Natürlich. Ihr müßt vorsichtig sein.

27    Seht, Johannes sagte einmal: "Herr, willst du, daß wir aussprechen, es soll Feuer vom Himmel fallen und sie verzehren?"
   Jesus antwortete: "Wißt ihr nicht, wes Geistes Kinder ihr seid?"

28    Seht, ihr müßt vorsichtig sein; bewegt euch leicht und langsam, beachtet, was der Heilige Geist sagt, und tut es.

29    Vor einiger Zeit kam eine junge Dame zum Haus. Es wurde so oft für sie gebetet, bis sie fünfzig Mal gesalbt war, glaube ich. So war es bis dahin verlaufen. Ich hatte dort für sie gebetet. Aber an einem Morgen saß ich in dem Raum, als der Engel des Herrn mir nahe trat, und Er begann zu ihr zu reden und sagte ihr genau, was sie getan hatte, und zwar etwas, das sie in ihrer Seele versteckt hielt. Sie hatte es dort acht lange Jahre gehalten, hat es niemandem gesagt. Die Psychiater bekamen es nicht aus ihr heraus. Sie fiel fast in Ohnmacht, warf sich auf den Boden und schrie. Ich sagte: "Gehe, bringe das in Ordnung, und Gott wird dich heilen." Das stimmt. Sie ging hin zu ihrem Ehemann und brachte die Sache in Ordnung und kam zurück. Sie ist noch heute geheilt. Wieviele in diesem Gebäude wissen, von wem ich rede? Viele von euch, natürlich. Ich meine, daß ich mich nicht irre; die Frau sitzt heute hier. Es war eine sehr peinliche Sache, doch Gott tat das Werk.

30    Nun seht, all das Beten, all das Stampfen, all das Austreiben der bösen Geister - sie aber hielt Sünde tief in ihrem Herzen verborgen und wollte niemandem sagen, daß sie dies getan hatte, aber der Heilige Geist offenbarte das Geheimnis ihres Herzens. Sie ging und brachte die Sache in Ordnung, dann war sie klar. Gott wird nicht über die Sünde hinweg segnen. Zuerst müßt ihr es bereinigen. Das stimmt.

31    Nun, während dies vor sich ging, sagte Er mir: "Tue, wie du geleitet wirst."

32    Dann setzte Er mich nieder in Durban, Südafrika, wo wir in der letzten Versammlung 100.000 Menschen hatten. Dreißigtausend Menschen bekehrten sich an einem Tag, als sie sahen, was der Herr tat, wie Er die großen und mächtigen Werke tat. Dorthin wurde ich zurückversetzt. ER zeigte mir eine Volksmenge wie jene, zeigte mir, wie die Volksmenge vorbeizog.

33    Dann drehte Er mich in diese Richtung. Ein Engel kam mit einem Licht herab und strahlte sie an. Ich sah Volksmengen wie Ozeane. Sie waren Inder in indischer Tracht. Ich sah den Engel sehr nahe kommen. Ich fragte: "Wer sind diese Menschen?"

34    Und Er, der Engel, der neben mir stand - der, den ihr dort auf dem Bild seht -, Er trat zu mir und sprach: "Dort sind 300.000 in der Versammlung."

35    Nun, notiert es euch in eurer Bibel und achtet darauf, wie der Bericht sein wird, wenn ich von Indien zurückkomme. Dort werden 300.000 Menschen in einer Versammlung anwesend sein. Ich erwarte 100.000 Bekehrungen auf einmal. Es ist das einzige, das der Flutwelle des Kommunismus Einhalt gebieten kann. Vierzig Prozent Indiens hat sich dem Kommunismus zugewandt.

36    Seht, wenn die Kirche - ich sage dies mit Respekt -, wenn die Gemeinde nicht mehr aufzuweisen hat, als Lesen, Schreiben, Rechenkunst und den psychischen Teil des Evangeliums, dann sind die Inder preisgegeben. Die Inder sowie die Eingeborenen Afrikas müssen die Kraft Gottes demonstriert sehen. Seit über 40 Jahren wurden Missionare nach Afrika gesandt, und diejenigen, die vorgaben, Christen zu sein, trugen noch kleine Götzen unter ihrem Arm. Der Missionar erzählte ihnen... Sie glaubten, daß Gott sie durch die Götzen heilt; Gott hat ihre Unwissenheit übersehen. Doch als es dahin kam, daß sie ihre Heilung erleben sollten, sagte der Missionar: "Oh, diese Dinge, diese Tage sind doch vorbei. So wurde es uns im Seminar gesagt. Schau, das ist vorbei. So etwas gibt es nicht mehr." So trug der Eingeborene weiter seinen Götzen für Heilung.

37    Ich sagte ihm: "Der Gott, über den der Missionar sprach, ist das Haupt, von dem alle Heilung kommt", und bewies es ihnen auf der Plattform. Da nahmen sie Christus an und begaben sich in den Dschungel hinein. Einer von ihnen, die ausgezogen sind, selbst ein Eingeborener, tauft zur Zeit durchschnittlich 1.000 Menschen in einer Woche. Das sind Missionare! Gott tut ein sehr schnelles Werk.

38    Wieviele hören die Sendung "Die Schwingen der Heilung" von Doktor Wyatt und einem meiner engen Freunde, Raymond Huckster? Natürlich, er hat hier in dieser Kapelle gepredigt. Er ging in den Osten Indiens, hielt eine Erweckung, und Tausende bekehrten sich dort. Seht, was Gott tut. Oh, oh, seht.

39    Laßt mich euch etwas fragen, bzw. sagen. Ich möchte euch eine Illustration geben. Hier ist eine Sphäre, hier eine andere, und dort wieder eine andere. Hier unten ist die nominelle Gemeinde, hier ganz oben ist die Herrlichkeit, wo wir sein sollten, gleich nahe dem Himmel, wo die Kräfte Gottes herunterströmen. Nun gut, sie tropfen zunächst auf das Oberste, dringen durch zur nächsten Sphäre und wieder weiter zur nächsten und kommen herunter bis hierher. Dies ist die nominelle Gemeinde, sie geht dahin aufgrund kalter Bekenntnisse, mit ein paar Ritualen; so ist die nominelle Gemeinde, sie bekommt nur ein wenig von den Tropfen ab. Die nächste höher stehende Gemeinde ist die des Vollen Evangeliums; sie empfangen manche der Segnungen, doch sie begeben sich in Systeme hinein. Wenn wir in die nächste Sphäre erhoben werden müssen, bevor die Entrückung je stattfinden kann, dann müßt ihr dahinkommen, ehe wir es erleben können. Das ist wahr.

40    Nun, schreibt es in eure Bibeln. Niemals hat Er mir etwas gesagt, niemals seit ich ein kleiner Junge war und die Feuersäule erschien... Und meine eigene Mutter, die jetzt dort hinten sitzt, die 15 Jahre alt war, als ich geboren wurde, sie öffnete das kleine Fenster, und der Engel des Herrn kam herein und stand dort. Seit der Zeit, seitdem ich mich erinnern kann, hat Er mir nie etwas Verkehrtes gesagt. Hier befinde ich mich in der Stadt, in der ich geboren und aufgewachsen bin. Manche von euch, auch ihr Fremden, sucht und forscht in der Stadt, fragt irgendeine Person, ob je etwas gesagt wurde im Namen des Herrn, das nicht genauso geschehen wäre, wie gesagt worden war. Ich weiß, es stimmt, es ist Gott.

41    Am Ende der Vision sah ich, wie meine Bibel auf mich zukam, und sie öffnete sich auf Josua 1. Fortwährend steht das vor mir. Oh, es läßt mich nicht los.

42    Heute Abend möchte ich es lesen, denn es beschreibt, wie die Kinder Israel hinübergebracht wurden. Josua, der große Führer! Dann kommen wir auf 4. Mose zurück und greifen unsere Lektion auf und kommen in etwa dreißig Minuten zum Schluß. Dann haben wir den Taufgottesdienst, wir und ihr können uns dann darauf vorbereiten.

43    Höret gut zu, während wir Josua 1 lesen. Gestern Abend hörten wir mit dem Tode Moses auf, nicht wahr? Wir hörten dort mit Mose auf, wo er auf dem Berge stand und seinem Volke Lebewohl winkte. Er sollte sterben, er lag dort. Er schaute und sah den Felsen neben sich stehen. Er ging hinüber auf den Felsen, und die Engel kamen und nahmen ihn hinweg.

   Nach dem Tode Moses, des Knechtes des Herrn, sagte der Herr zu Josua, dem Sohne Nuns, dem Diener Moses:
   "Mein Knecht Mose ist tot; so mache du dich nun auf und ziehe über den Jordan dort, du und das ganze Volk da, in das Land hinüber, das ich ihnen, den Israeliten, geben will.
   Allen Grund und Boden, auf den eure Fußsohle treten wird, gebe ich euch, wie ich es Mose zugesagt habe.
   Von der Wüste und dem Libanon dort bis an den großen Strom, den Euphratstrom, das ganze Land der Hethiter, bis zu dem großen Meer im Westen soll euer Gebiet reichen.
   Niemand soll vor dir standhalten können, solange du lebst: wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein; ich will dir meine Hilfe nicht entziehen und dich nicht verlassen.
   Sei mutig und stark! denn du sollst diesem Volk das Land als Erbe austeilen, dessen Verleihung ich ihren Vätern zugeschworen habe.
   Nur sei stark und fest entschlossen, auf die Beobachtung aller Weisungen des Gesetzes bedacht zu sein, das mein Knecht Mose dir zur Pflicht gemacht hat; weiche davon weder nach rechts noch nach links ab, damit du bei allen deinen Unternehmungen glücklichen Erfolg hast.
   Höre nicht auf, von diesem Gesetzbuch zu reden, und sinne Tag und Nacht darüber nach, damit du auf die Beobachtung alles dessen, was darin geschrieben steht, bedacht bist; denn alsdann wirst du glücklichen Erfolg bei deinen Unternehmungen haben, und alsdann wird dir alles gelingen.
   Ich habe dir also zur Pflicht gemacht: Sei stark und entschlossen! Habe keine Angst und verzage nicht! denn mit dir ist der Herr, dein Gott, bei allem, was du unternimmst."


44    Nun zurückkommend auf 4.Mose, um das aufzugreifen, wo wir gestern Abend aufhörten.

45    Ich möchte jetzt für nur wenige Minuten eure ungeteilte Aufmerksamkeit; es ist ja überfüllt, viele stehen, usw. Das tut uns leid, aber wir können nichts daran ändern, die Kapelle ist nicht größer.

46    Die Kinder Israel waren aus Ägypten gekommen. Sie kamen in die Wüste und begannen zu murren. Gott sandte feurige Schlangen unter sie, die sie bissen, und sie starben zu Tausenden. Dann machte Er eine Sühne, eine eherne Schlange. Oh, wie wunderbar. Die eherne Schlange sprach vom Gericht, dem göttlichen Gericht, und der bereits gerichteten Sünde. Gott hatte die Schlange bereits gerichtet. (1.Mo. 3:14) In 2.Mose 17 stellen wir fest, daß Erz von göttlichem Gericht spricht - der eherne Altar. Wir haben auch festgestellt, daß der Himmel in den Tagen Elias wie aus Erz war. Erz ist immer ein Symbol des göttlichen Gerichts.

47    Heute Abend werden, symbolisch gesprochen, die Nationen zu Erz. Das Gericht ist nahe. Ich glaube, wir leben in den abschließenden Tagen der Weltgeschichte. Ich glaube, das göttliche Gericht ist über den Nationen. Gott hat diese Dinge gestattet. Weil wir Christus für nichts geachtet haben, aus dem Grunde fegt der Kommunismus durch die Lande. Wir haben Tausende von Wildschweinen getötet und sie auf der Prärie verbrannt. Wir konnten den geraden, schmalen Weg nicht gehen, wir brachten Whisky und Bier zurück. Wir haben Weizen verbrannt und untergepflügt, haben Baumwolle niedergemacht, und Hunderte kleiner Kinder sind in knapp einem Jahr erfroren. Nun gut, jetzt haben wir es, der Kommunismus fegt durch und wirft alles um.

48    Kein Wunder, das Christentum kann nicht einmal sein Banner aufrichten, nicht weil Christus dazu nicht in der Lage wäre, sondern weil Menschen den Tod wollen. Die Botschaft ist bereit, die Kraft Gottes ist ausreichend, Männer und Frauen aber fürchten sich, in diese Sphären vor Gott durchzubrechen. Sie wagen es nicht, Gott zu vertrauen und Ihn beim Wort zu nehmen.

49    Mose versagte damals vor Gott. Mose ist ein vollkommenes Bild auf die Gemeindeorganisationen. Entschuldigt, Brüder, aber ich möchte, daß ihr genau zuhört. All diese Dinge waren Schatten und Bilder.

50    Heute hört ihr Menschen sagen: "Oh, ich gehöre dazu." Manche zu den Methodisten, andere zur Pfingstgemeinde oder zu den Heiligkeitsleuten. "Ich gehöre zu der größten Pfingstgemeinde." Ich gehöre zu der Gemeinde Gottes." Gott gibt nicht soviel um einen von ihnen. Nun, Gott ist an den einzelnen interessiert, an jedem Mann und jeder Frau, die es wagen Ihm zu vertrauen.

51    Mose war ein Sinnbild auf die organisierte Gemeinde, er selbst stellte das Gesetz dar. Mose verherrlichte sich selbst vor dem Volk, anstatt Gott zu verherrlichen. Gott wandte sich von ihm ab.

52    In dieser Zeit hat die Gemeinde begonnen, sich selbst zu verherrlichen, anstatt Gott zu verherrlichen. Sie bemühen sich um mehr Mitglieder, bessere Kirchen, bessere Orgeln, bessere Sitzgelegenheit, größere Kirchen. Gott gibt nicht soviel darum. Ihr solltet Gott verherrlichen. Ich habe lieber irgendwo eine kleine, reine Mission, irgendwo ein Dach über dem Kopf, wo sie wirklich zur Freiheit gelangen und jauchzen und Gott preisen und eine gute Zeit haben, als all die großen Kathedralen der Welt. Gott ist mit den Gemeinde-Zeitaltern zu Ende.

53    Gebt acht, Er verurteilte Mose, denn Mose verherrlichte sich selbst.

54    Gebt heute acht. Diese großen Kirchen, sie alle wollen, daß ihr zu ihnen und ihrer Organisation kommt. Jeder Prediger versucht, eine Feder an seinen Hut zu stecken. Er geht dahin und denkt: "Vielleicht werde ich der Bezirksvorsteher oder dies und jenes." Bruder, ich möchte ein Christ sein. Was Männer und Frauen brauchen, ist Christus. Oh, wenn ich sie sehe und die Art ihres Tuns wahrnehme!

55    Es erinnert mich an etwas, das hier vor kurzem geschah. Ich war kurz in Ferien, nachdem ich von Afrika zurückkam. Ich befand mich in den nördlichen Wäldern, fast an der Grenze nach Alaska, etwa eintausend Meilen von einer asphaltierten Straße entfernt. Sechs Tage ritt ich auf einem Pferd von allem hinweg. Als ich zurückkam und eines Tages so auf meinem Pferd ritt, erschrak es. Ein Grisly-Bär war aufgesprungen und hatte das Pferd erschreckt, so daß es durchging. Wir gelangten zu einer ausgebrannten Fläche, wo eine große Anzahl alter, großer Bäume stand. Sie schienen weiß im Mondlicht, kamen mir stattlich und stark vor, aber alles Leben war aus ihnen heraus. Ich hörte auf das Geheul des Windes, und wißt ihr, es kam mir wie ein Seufzen vor. Alles, was die alten Bäume taten, war ein Stöhnen und Ächzen.

56    In Joel steht geschrieben: "Was die Heuschrecke übriggelassen hat, hat der Nager verzehrt, was der Nager übriggelassen hat, hat der Fresser verzehrt." Oh, ohne Zweifel waren diese Gemeinden wie diese Bäume einst große, lebendige Standbilder - die Methodisten, Baptisten, Presbyterianer, Pfingstler. Aber ich sage euch, die Feuer dieser Welt haben die Rinde an ihnen versengt. Sie stehen da wie eine große Anzahl von Grabsteinen, sind aufgerichtet, jedoch kein Leben ist in ihnen. Amen, das stimmt. Wenn das Brausen des mächtigen Windes vom Himmel kommt, dann seufzen und stöhnen sie und reden dagegen. Was wir benötigen sind solche, die es annehmen, halleluja.

57    Ich habe dort beobachtet, daß die jungen Bäume flexibel waren. Sie bewegten sich mit dem Wind, schwangen hin und her und fühlten sich wohl. Ich sagte mir: "Das erweckt in mir die Erinnerung an eine gute, altertümliche, von Gott gesandte Erweckung des Heiligen Geistes." Halleluja!

58    Wenn Wunder und Zeichen in die großen alten Kirchen kommen, beginnen sie zu stöhnen und sagen: "Ich glaube nicht an diese Dinge. Das ist Fanatismus. Die Tage der Wunder sind vorbei." Der Wind weht herab; bei den einen bewirkt er Stöhnen, bei den anderen Frohlocken. Halleluja!

59    Wenn ihr den Baum bewegt, werden dabei die Wurzeln gelöst, damit sie tiefer dringen und einen besseren Halt gewinnen. Das benötigen wir heute Abend: eine gute, altertümliche Bewegung des Heiligen Geistes, die herabkommt, so daß wir einen altertümlichen Halt in Gott bekommen. Mit all dem Rütteln und Schütteln, das der Heilige Geist in euch tut, löst Er den Boden an den Wurzeln, damit sie tiefer dringen und einen besseren Halt bekommen. "Seid tief gewurzelt und festgegründet in Jesus Christus." Diese Erlebnisse - das Erlebnis der Heilung, das Erlebnis der Taufe mit dem Heiligen Geist, das Erlebnis der Gaben des Geistes, halleluja - verankern euch in Christus, je härter es weht.

60    Laß die Gemeinde ächzen und stöhnen, wenn sie will, laß sie sagen, die Tage der Wunder sind vorbei, wenn sie es wollen, sie sind ohnehin tot. Sie sagen zwar: "Wir sind die Gemeinde!" Das waren die Bäume auch.

61    Doch schaut sie an. Keine Rinde an ihnen, kahl, die Rinde abgebrannt. Sie konnten das Leben nicht hinauftragen, das ist der Grund. Wenn die Bäume die Rinde haben, können sie das Leben in sich aufnehmen und wieder zum Leben kommen. Doch alle Rinde, die sie hatten, ist weg. Sie machen ihre Rituale usw, haben aber keine Rinde um sich, es ist nichts als ein Ächzen und Seufzen, wenn die Winde wehen.

62    Dennoch sendet Gott den Wind. Die kleine Gemeinde kommt hervor, eine Handvoll. Sie hatten gerade eine herrliche Zeit, während sich die anderen daran aufhielten. Oh, wir benötigen die Kraft Gottes in der Gemeinde!

63    Als sie nach dem Tode Moses aufbrachen, begaben sie sich in das verheißene Land. Ich muß mich beeilen, denn wir haben nicht mehr zuviel Zeit.

64    Sie machten sich auf den Weg ins verheißene Land, doch wer stellte sich ihnen in den Weg? Eines Tages wurde ein alter König sehr erregt über diese Gruppe von Hebräern, die dort durchzogen. Sie wußten, daß Gott mit ihnen ist. Er ging hin und ließ einen Propheten kommen, der sie verfluchen sollte. Der Name des Mannes ist Balak. Balak hatte einen Propheten namens Bileam. Bileam sattelte eine Eselin, obwohl Gott ihm gesagt hatte, er solle nicht gehen. Er begab sich dennoch mit einigen Knechten auf den Weg, ritt auf der Eselin. Er ging hin, um Israel zu fluchen. "Sicher werde ich mich für dich mit dieser Gruppe Heiliger Roller befassen. Ich werde sie zurechtstauchen." Er setzte sich auf die Eselin und begab sich dorthin.

65    Als erstes erkennen wir, daß die Eselin mehr geistliche Einsicht hatte als der Prediger. Das stimmt. Die Eselin sah den Heiligen Geist, der sich mit gezücktem Schwert in den Weg gestellt hatte. Sie ging Ihm aus dem Wege und quetschte den Fuß des alten Predigers. Bruder, was wir heute benötigen, ist, daß noch einige auf der Eselin reiten, glaubt ihr es nicht auch? Ja, dort kam er. Sie lief ins Feld, als sie den Engel des Herrn auf dem Wege stehen sah.

66    Das nächste Mal stellte sich der Heilige Geist in einen schmalen Durchgang, stand wiederum dort. Wißt ihr, er ließ die alte Eselin die Sporen spüren, damit sie ihn durchtrage. Die Eselin legte sich einfach nieder. Er begann sie zu stoßen und mit dem Stock zu schlagen. Die Eselin wandte sich um und sprach mit menschlicher Stimme: "Habe ich dir nicht in all den Jahren gut gedient?" Der Prophet war immer noch wütend und achtete überhaupt nicht auf das, was die Eselin sagte.

67    Wenn Gott die Zunge einer dummen Eselin benutzen kann um zu reden, gewiß kann Er dann Männer und Frauen gebrauchen, die sich Gott ganz ergeben. Halleluja!

68    Als nächstes fielen die Schuppen von den Augen des Predigers, und er sah die Ursache. Dort stand der Heilige Geist, bzw. der Engel des Herrn auf dem Wege.

69    Er ging hinunter und dachte, daß er diese Menschen gewiß verfluchen würde. Doch im Juda wird uns berichtet, was ihm widerfuhr, als er hinging. Höret. Als er dorthin kam, zeigte Balak dem Bileam Israel Er ging hin und baute seinen Altar. Bileam war ein Prophet. Er zeigte ihm den schlechtesten Teil von Israel.

70    Genau das tut der Teufel heute. Er zeigt euch den schlimmsten Teil der Sache. Das zeigt der Teufel manchen von diesen modernen Predigern der Theologie. "Denk nur, schau her, weißt du, daß John Doe, der hier wohnte mit der Frau des Soundso davonlief? Wir haben genug von diesen Heiligen Rollern." Er dachte nicht an diejenigen in seiner Organisation, die dasselbe taten. Sie können es zudecken.

71    Doch höret, er zeigte ihm nur soviel von Israel, nahm ihn zurück und zeigte ihm wieder eine andere Seite. Und Bileam kam soweit, daß er dachte: "Sicher, wenn Israel verkehrt getan hat, dann..." Sie haben verkehrt getan, sie hatten fast alles verkehrt getan, was in dem Kalender Gottes steht. So dachte Bileam, daß der heilige Gott gewiß ein Volk verfluchen wird, das soviel verkehrt getan hat. Er dachte, Gott wird es gewiß tun. Als er dorthin kam, war er so verrückt hinter dem Geld her, daß er den Grund, weshalb Gott sie nicht verfluchen würde, nicht erkannte. Jedesmal, wenn er versuchte, sie zu verfluchen, segnete er sie. Er brachte seine Weissagung hervor, er nahm seinen Mantel und sprach sein Gleichnis; anstatt zu fluchen, war es ein Segen, der auf sie fiel. "Wie gerecht sind deine Zelte, o Israel", wie groß waren sie. Anstatt des Fluches, war es ein Segen.

72    Was Bileam nicht sah, ist das, was die modernen Prediger und die modernen Menschen heute nicht sehen, nämlich den Heiligen Geist in der Gemeinde. Sie sagen: "Ich weiß, viele von ihnen nennen sich dies und das, vieles haben sie getan." Das gebe ich zu, Bruder. Sie sagen: "Darüber regen sie sich auf, das und jenes haben sie getan." Das stimmt, ich gebe zu, daß sie verkehrt getan haben.

73    Doch Bileam übersah die Eherne Schlange und den geschlagenen Felsen, der vor Israel einherging und Versöhnung brachte. Es war Gottes Berufung, Gottes Auserwählung. Sie waren Gottes Volk. Halleluja! Gott hatte sie gerufen und abgesondert, ließ die Schlange vor ihnen errichten, hinweisend auf die Versöhnung und den geschlagenen Felsen. Bileam verfehlte, dieses zu sehen. In diesen Tagen versagen moderne Prediger, die Kraft des Heiligen Geistes zu sehen, den geschlagenen Jesus Christus und daß wir in Seinem Leibe sind. Durch einen Geist sind wir alle in einen Leib getauft und wurden Glieder dieses Leibes. Die modernen Menschen versagen, das zu erkennen. Als diese Heilige-Geist-Gemeinde sich weiter bewegte, übersahen sie den geschlagenen Felsen und die Eherne Schlange, die vor der Gemeinde einherging und die Versöhnung bewirkte. Bileam übersah das.

74    Am Ende trat Josua auf. Er nahm Moses Platz ein. Josua war all die Zeit im Lager gewesen. Er und Kaleb waren die beiden einzigen, die von Anfang an dabei waren und hinübergingen. Die ganze Generation starb hinweg wegen des Unglaubens. Gott begann eine neue Generation. Er nahm Josua als Führer, ihn und Kaleb.

75    Nun gebt acht, wie die Gemeinde versagte. Die Sache, die allezeit in der Gemeinde war, ohne jedoch erkannt zu werden, ist die Kundgebung des Geistes, die Gaben des Geistes, und das ist es, was die Gemeinde jetzt aufrichtet und vorwärts bringt.

76    Schaut auf die alten Tage dort zurück, sie stellten ihre Zelte auf. Die Feuersäule leitete sie. Jedesmal, wenn die Feuersäule sich bewegte, bewegten sie sich mit. Sie blieb über den Zelten. Ob es 10:00 Uhr Abends oder 2:00 Uhr nachmittags war, wenn die tausend Posaunen ertönten, hat jeder Israelit sein Zelt abgebrochen, die Pflöcke herausgezogen, alles zusammengefaltet, und ist der Feuersäule gefolgt.

77    Oh, das wäre heute eine gute Sache. Sie folgten der Feuersäule. Wo die Feuersäule stehen blieb, schlugen sie ihre Zelte auf. Das ging der Gemeinde verloren.

78    In den Tagen Martin Luthers, nach 500 Jahren des dunklen Mittelalters, sah Martin Luther die Feuersäule in Bewegung; er kam aus der katholischen Kirche heraus und folgte der Feuersäule und brachte Zehntausende von ihnen heraus.

79    Dann baute Martin Luther unter der Feuersäule. Nachdem er sich niedergelassen hatte, machte er als nächstes eine große Organisation, genannt die lutherische Kirche. Doch eines Tages bewegte sich die Feuersäule wieder, aber Marin Luther konnte sich nicht bewegen, weil er organisiert war. Das stimmt.

80    Ein kleiner Mann namens John Wesley drüben in England sah es. Martin Luther predigte: "Der Gerechte soll durch Glauben leben." Und nun predigte John Wesley und sagte: "Jesus hat außerhalb des Stadttores gelitten, damit Er Sein Volk durch Sein eigenes Blut heilige." Er sah die Heiligung. Die Feuersäule bewegte sich hinaus, doch Martin Luther konnte sich nicht bewegen, weil er organisiert war.

81    Laß mich dir sagen, Bruder, niemals hatte Gott in der Bibel eine organisierte Gemeinde. Das ist Lehre! Die katholische Kirche sagt: "Wir sind die Mutterkirche." Sie sind die Mutterkirche. Sie sind die Mutter der Organisationen, und Offenbarung 17 sagt dasselbe aus. Das stimmt. Sie sind die erste organisierte Kirche, und dies sind nur kleine Töchter, die daraus absprangen. Lest Offenbarung 17. Wir gehen da nächste Woche hinein. Nun gut, beachtet es.

82    Dann konnten sie sich nicht bewegen, doch John Wesley sah die Feuersäule, und er bewegte sich hinter ihr her. Er tat einen großen Zug, er rettete die Nationen. Etwa drei, vier Nationen waren im moralischen Zerfall. John Wesley sah die Feuersäule und begann eine Erweckung, die um die ganze Welt fegte. Er, Asbury und andere kamen auch hierher und kauften den Tag aus. Das stimmt.

83    Wißt ihr, was John Wesley als nächstes tat? Er organisierte straff. Die Feuersäule bewegte sich wiederum. Wesley konnte sich nicht bewegen, weil er organisiert war. Die Pfingstleute sahen es, und sie gingen vorwärts, ließen Wesley im Schatten sitzen. Gott legte ihn zusammen mit Luther ins Regal. 

84    Wißt ihr, die Feuersäule bewegte sich wiederum. Aber die Pfingstler sind so organisiert, sie können sich nicht bewegen. Bruder Larry gehörte zu ihnen, als sie noch rein waren. Es ist so organisiert, kristallisiert, daß es unbeweglich wurde. Das ist wahr. Doch die Feuersäule bewegt sich hinaus, Bruder, und es gibt Menschen, die mitgehen. Halleluja! Unser Ziel ist das verheißene Land. Jawohl!

85    Nachdem Mose versagte, sah Josua die Feuersäule in Bewegung. Er sprach: "Kommt vorwärts, Kinder, wir machen uns auf den Weg." Er brachte sie bis an den Jordan. Oh, wenn ich darüber nachdenke. Wie herrlich. Er sagte: "Ehe wir hinüber gehen, senden wir einige Kundschafter, die hinüberschwimmen."

86    Ihr kennt die Geschichte der Dirne Rahab, wie sie die rote Schnur heraushing und ihr Haus rettete. Durch Glauben nutzte sie den Tag aus, sie rettete sich selbst und ihr Haus. Die ganze Mauer stürzte ein, nur ihr Teil nicht, weil über ihrer Tür eine rote Schnur war.

87    Wie wir es vor einigen Abenden durchgenommen haben mit dem Todesengel, der hindurchging. Befindet sich ein roter Faden über deiner Tür, ehe diese große Erschütterung kommt? ER sagte: "Noch einmal werde ich nicht nur die Erde, sondern auch den Himmel erbeben lassen." Wir empfangen die Kraft des Königreiches, das nicht erschüttert werden kann. Das stimmt. Wir leben in der Stunde. Nun beachtet.

88    Ich sehe Josua, den jungen Führer. Gott begegnete ihm und sprach: "Fürchte dich nicht, mein Knecht Mose ist tot, du aber erhebe dich und gehe über den Jordan. Niemand soll vor dir standhalten alle Tage deines Lebens. Wie ich mit Mose war, so werde ich mit dir sein. Fürchte dich nicht. Sei stark und sehr mutig." Oh, ich kann diesen alten Kämpfer dort herumgehen sehen, ein kleiner demütiger Mann. Er hatte ganz Israel zusammengerufen und schaute über den Jordan. Es war im Erntemonat April. Der Schnee in Judäa war geschmolzen, der Fluß führte viel Wasser und rauschte.

89    Ich habe, wie ich euch sagte, einen Film von dort, den einige unserer Brüder vor kurzem machten. Sie hatten eine Versammlung dort oder sind nur durchgefahren, um eine Versammlung für. mich vorzubereiten. Es waren ihrer ungefähr 40. Sie kamen an diese Stelle, jauchzten, hätten vor Freuden fast die Büsche herausgerissen. Als sie dorthin kamen, wo Jesus von Johannes getauft wurde, jauchzte jeder von ihnen, sie sprangen ins Wasser und einer taufte den anderen nochmals. Sicher, etwas bewegt die Seele eines Menschen, wenn er darüber nachdenkt.

90    Als der alte Robinson dort war - manche von euch Nazarenern sollten dies begreifen. Er fuhr in einem alten Fordmodell auf dem gleichen Wege, den die Kinder Israel gekommen waren. Er sagte: "Ehre sei Gott, haltet dies Ding an, ich kann es nicht länger aushaken." Er stieg aus, begann rund um den Wagen zu rennen und jauchzte so laut er konnte. Danach setzte er sich wieder hinein und sagte: "Starter das Ding wieder und laßt uns weiter ziehen."

91    Da ist etwas dran. Halleluja! Was ist es? Etwas hier drinnen ruft der Tiefe zu, Bruder. Ich glaube, wenn wir aus der Tiefe rufen, wird eine Tiefe dort Antwort geben. Solange ein Hunger im menschlichen Herzen ist, hinauszugehen und für Gott etwas zu tun, zeigt es, daß etwas drinnen ist, das drängt, etwas, das zu uns herunterkommt. Wir sind der Sache nahe, Bruder. Höret heute Abend! Ich glaube dies im Namen des Herrn, daß die Dinge, die wir bis jetzt getan haben klein und gering sind im Vergleich zu dem, was Gott im Begriff ist unverzüglich zu tun. Ihr werdet von großen Dingen hören.

92    Ich habe Josua gesehen, er steht da. Wie wird er den Fluß überqueren? Schaut auf sie. In jenen Tagen hatten sie keine gewölbten Brükken, keine großen Brückenbauer, keinen Stahl, weder Material noch Holz, um Brücken zu bauen. Sie hatten dies nicht mit sich. Aber Josua schaute über den bewegten Jordan und schaute zurück über die Tausende und Zehntausende Juden und sagte: "Gott wird einen Weg bahnen!"

93    Gott hatte es verheißen. Und wenn Gott etwas verheißt, so hält Er Sein Wort. Wenn Gott verheißen hat, euch zu heilen, wird Er es tun. Wenn Gott verheißen hat, dir den Heiligen Geist zu geben, wird Er es tun. Komm nur, tue Buße und werde im Namen Jesu Christi getauft, glaube Ihm und sieh, was geschieht. Du wirst erfüllt mit dem Heiligen Geist. Gott ist Seinem Worte verpflichtet. ER kann Sein Wort nicht zurücknehmen. ER muß Sein Wort halten, um Gott zu sein. ER muß es.

94    Nun seht Josua dort stehen und umherschauen. Oh!

95    Auch wir werden eines Tages dort stehen. Wir werden am Ende des Weges stehen, vor dem aufgewühlten Jordan. Heute Abend seid ihr gesund, Freunde, nichts mag euch fehlen, doch eines Tages wird der Arzt in eurem Raum stehen und sagen, nichts kann mehr getan werden. Der Puls wird den Ärmel hochgehen, die jugendlichen Tage sind vorbei. Etwas traf euch. Der Arzt sagte: "Nichts kann mehr getan werden. Es tut mir leid." Da ist eine junge Frau oder ein Junge, alt oder jung, wer immer ihr sein mögt, es heißt: "Nichts kann mehr getan werden." Er verläßt den Raum, ihr fühlt, daß der kalte Dunst des Todes durch den Raum flutet. Der alte Jordan sieht wild und rauh aus. Oh, oh.

96    Dann wird es euch wie Josua ergehen. Er saß dort und schaute über den Hügel. Dort war die Bundeslade, das Verbindungsstück. Er hatte etwas, das zwischen ihn und seine Schwierigkeiten gestellt wurde

97    Heute Abend haben wir die Bundeslade, Jesus Christus, der zwischen uns und dem Tode steht. Eines Tages, wenn der letzte Atemzug unseren Leib verläßt, möchte ich zum Fluß hinunterrennen und sagen: "Weiche zurück, Jordan, ich gehe hinüber, meinen Herrn zu schauen." Ich glaube, der Morgenstern wird hervorkommen, durch das Tal der Todesschatten den Weg erleuchten, und der Heilige Geist wird zwei glänzende Schwingen über den Jordan breiten und unsere ermattete Seele in einem besseren Land betten. Amen. Nun beachtet dies.

98    Als Josua hinschaute, nahm er die Bundeslade und sagte zu ihnen: "Versammelt euch hier draußen, heiligt euch selbst für morgen und werdet bereit, denn ihr werdet die Herrlichkeit Gottes sehen." Denn er wußte, daß Gott mit ihm war.

99    Dann trat er an die Priester, und sie setzten Gott an erster Stelle; die Bundeslade vor der Versammlung bewirkte, daß sie in einer gewissen Entfernung zurückblieben, bis die Bundeslade mit den Priestern zuerst ging.

100    Bruder, Schwester, wenn du Gott in allem, was du tust, zuerst stellst, wirst du unweigerlich richtig stehen müssen. Gib Gott den ersten Platz.

101    Sie zogen aus, trugen die Bundeslade vor sich. Und als die Füße der Priester in dem Wasser ruhten, rollte Gott den Jordan zurück. Er bewegte sich zurück. ER stand dort in einer Säule, und Israel ging hinüber auf trockenem Boden. Sie bauten ihr Lager auf.

102    Josua ging ein paar Tage später umher und schaute über den Platz. Sie hatten alles verschlossen. Gott hatte über sie alle Furcht kommen lassen, über die Einwohner Palästinas und Jerichos. Josua ging umher, schaute sich um und sah jemand. Er zückte sein Schwert, und der andere Mann zog sein Schwert. Josua fragte: "Auf welcher Seite stehst du? Bist du für uns oder unsere Feinde?"

103    Er antwortete: "Nein, ich bin der Oberste des Heeres des Herrn. Ziehe deine Schuhe von deinen Füßen, denn die Stätte, auf der du stehst, ist heilig." Er begegnete dort Jesus von Angesicht zu Angesicht, dem Obersten des Heeres des Herrn. ER sagte ihm, was er tun soll: um die Mauern herummarschieren, in die Posaune stoßen, den Ruf erschallen lassen, und die Mauern Jerichos würden einstürzen. Sie nahmen das Land Palästina ein, ließen sich dort nieder, wie Gott ihnen verheißen hatte, denn die Verheißung Gottes war für sie.

104    Nun, mein Bruder, heute Abend befinden wir uns auf dem Weg in das verheißene Land. In wenigen Minuten werden wir Menschen hier in diesem Taufbecken beerdigen zur Vergebung ihrer Sünden im Glauben an den Herrn Jesus Christus. Ich möchte folgendes sagen: Wenn ihr eure Berufung und Auserwählung in Jesus Christus noch nicht festgemacht habt, dann tut es heute Abend. Nun sagt ihr: "Bruder Branham, Gott will mich nicht, ich bin nichts wert." Doch ihr seid es.

105    Vor nicht langer Zeit stand ich in einem Museum in Tennessee. Ich schaute mir verschiedene Dinge an, ich sah das Ergebnis eines menschlichen Körpers, eines Mannes der etwa 150 Pfund wiegt. Wißt ihr, wieviel er wert war? Vierundachtzig Cent in chemischem Wert, 84 Cent! Ein menschlicher Körper mit dem Gewicht von 150 Pfund hatte einen Wert von 84 Cent. Gerade genug Kalzium für etwas Bestimmtes, und genug Kreide, um das Nest einer Henne zu besprengen, usw. Nur etwas ganz Geringes blieb übrig, 84 Cent. Doch ihr tut einen Pelzmantel für hundert Dollar um diese 84 Cent, setzt einen Fünfzig-Dollar-Hut auf die 84 Cent, und hebt eure Nase hoch und geht dahin, als wärt ihr etwas Besonderes. Jemand, der dort stand, sagte: "Wir sind doch eigentlich nicht viel wert, nicht wahr, George?"

106    Ich wandte mich um und sagte: "Junge, dein Leib ist nicht viel wert, doch du hast eine Seele, die 10 Millionen Welten wert ist. Was tust du damit?" Er zeigte seine Muskeln, wie kräftig er war. Ich fragte: "Was ist aber damit?" Menschen wollen damit prahlen, was sie sind.

107    Vor nicht langer Zeit hatte ich Versammlungen im Westen. Ich ging mit einem Rancher zum Essen. Einige von seinen Leuten waren geheilt worden. Er gab mir einen Scheck, für den ich 45 solcher Kapellen wie diese hätte kaufen können, wenn ich es gewollt hätte. Ich sagte: "Dein Geld möchte ich nicht."

108    Mein Bruder Howard war mit mir. Er sagte: "Billy, warum hast du den Scheck nicht angenommen?"

109    Ich sagte: "Ich möchte sein Geld nicht. Ich möchte von einem Tag zum anderen leben. Ich bin nicht hinter dem Geld her. Ich bin einer, der dem Herrn Jesus zu dienen hat."

110    Er stand dabei, als die Frau dort in Melikians, Kalifornien geheilt wurde. Ihr habt es hier in der Tageszeitung von Louisville gelesen. wie zwei von den Agenten hierherkamen und anderthalb Millionen Dollar brachten. Sie boten es mir an, als ich in zwei Räumen einer Hütte wohnte. Ich sagte: "Ich möchte es nicht einmal ansehen. Nein." Die Liebe zum Gelde ist die Wurzel allen Übels. Haltet euch fern von der Sache.

111    Dieser Rancher ging dort hinaus. Er sagte: "Prediger Branham."
   Ich erwidert: "Jawohl, Herr."
   Er sagte: "Siehst du die Berge dort drüben?"
   Ich antwortete: "Ja, Herr."

112    "Was meinst du, wie weit entfernt sie liegen?"
   Ich antwortete: "Das weiß ich nicht."

113    Er sagte: "Es sind 80 Meilen. Alles bis dahin gehört mir und noch darüber hinaus. Es ist mein Weideland."
   Ich sagte: "Oh, das ist wundervoll."

114    Er sagte: "Wenn ich da hinunterschaue - siehst du die Stadt? Mir gehört all das Land da herum, mir gehört es auf dieser Seite." Oh, was ihm alles gehörte!

115    Wir hielten in seinem Kombiwagen. Ich schaute ihn an, er war ein sehr netter Mann. Ich legte meine Hand auf seine Schulter und sagte: "Bruder, ich möchte dir eine Frage stellen."
   Er sagte: "Gut."

116    Ich sagte: "Schaue auf in diese Richtung. Wieviel gehört dir dort oben?" Seht!
   Er antwortete: "Bruder Branham, ich fürchte, mir gehört nichts."

117    Ich sagte: "Dort liegen meine Reichtümer jetzt. Ich habe nichts hier unten, außer einem gemieteten Zelt oder einer Hütte, warum sollte ich etwas darum geben? Dort drüben bauen sie mir einen Palast! Rubine, Diamanten, Silber und Gold; Seine Koffer sind gefüllt, und Er hat unbeschreibliche Reichtümer." Jawohl! Dort ist es, wo die Reichtümer liegen, dort oben, und wo dein Schatz ist, ist auch dein Herz.

118    Es wurde einmal ein Liebesopfer für Gypsy Smith erhoben. Und als sie an dem Abend hinten aus dem Gebäude gingen, war da ein kleines zerlumptes Mädchen. All ihre Kleidung war zerrissen. Irgend etwas war mit ihr. Sie sagte, sie wolle Herrn Smith sprechen. So sagte Gypsy Smith: "Was möchtest du, Liebling?"

119    Sie sagte: "Herr Smith, ich hatte kein Geld, um es dir zu geben, aber vor etwa einem Monat war Weihnachten und jemand gab mir einen Lutscher. Ich liebe dich so sehr, Herr Smith. Mein Vater ist gerettet worden, er ist jetzt kein Trinker mehr. Ich dachte, ich bringe dir den Lutscher."

120    Herr Smith nahm ihn in die Hand und Tränen rollten ihm über die Wangen. Er berührte ihre Hand und sagte: "Liebling, in meinem Opfer heute Abend waren Tausende Dollar in Schecks, aber dies ist das größte Geschenk, das ich erhalten habe. Es kommt von deinem kleinen, demütigen Herzen." Oh!

121    Was du heute Abend auch besitzen magst, Freund, du bist trotzdem ein Nichts. Warum gibst du nicht alles, was du hast, Christus? Kommt, laßt uns den Jordan überqueren. Laßt uns hinübergehen und das Land besitzen. Du sagst: "Nun Bruder, du weißt, ich habe eine gute Arbeit in dieser Stadt. Ich gehöre einer gewissen Organisation in dieser Stadt an." Was bist du eigentlich? Übergib Ihm was du besitzt. Wir wollen uns hier am Jordan versammeln und heute Abend hinübergehen; geht hinüber in das verheißene Land. Möge der Herr euch helfen. Ich bete, daß Er es tun möchte, während wir unsere Häupter beugen.

122    Ich wünschte, ich könnte ein wenig länger predigen, aber ich bin heiser. Es ist in Ordnung. Laßt uns unsere Häupter für eine Minute beugen.

123    Herr, Gott, wir stehen nahe dem Jordan heute Abend. Die alten zornigen Wellen schlagen über das Ufer. Wir wissen, eines Tages müssen wir hinunter gehen. Und ich bin mir dessen bewußt, daß dort drüben vor einem jeden von uns ein großes, schwarzes Loch, eine große, tiefe Tür, genannt Tod, ist, durch die wir Menschen gehen müssen. Jeder Mann und jede Frau, jeder Junge und jedes Mädchen hier, muß zu dem Platz kommen. Wie nahe wir sind, weißt nur Du. Aber Herr, ich möchte nicht dorthin als ein Feigling kommen. Ich möchte nicht dorthin kommen, schreiend: "Herr, gib mir noch einige Tage mehr um Buße tun zu können."

124    Ich möchte wie ein Held kommen. Ich möchte wie einstens Paulus kommen und nur eins sagen: "Ich kenne Ihn in der Kraft Seiner Auferstehung." Nicht durch ein Händeschütteln mit einem Prediger, nicht durch Einschreiben meines Namens in ein Kirchenbuch und einige Tropfen Wassers, die auf meinen Kopf gesprengt werden. Ich möchte Ihn in der Kraft Seiner Auferstehung kennen, daß, wenn Er meinen Namen ruft, ich von den Toten heraufkomme. O Gott, möge dies das Verlangen jedes Herzens heute Abend sein.

125    Sollten Männer und Frauen, Jungen und Mädchen hier sein, die Dich nicht in der freien Vergebung der Sünden kennen, deren Namen im Lebensbuch des Lammes geschrieben stehen, mögen sie gerade jetzt ihre Entscheidung treffen. Gewähre es, Vater. Wir lieben die Menschen. Du hast überall Deine Gottesdienste bestätigt. Und wir wissen, daß Du hier bist.

126    Wir denken an Israel, das den Jordan überquerte. Warum? Du hast es ihnen verheißen, Du hast es ihnen gegeben.

127    Du hast es uns gegeben, Herr. Mögen wir uns erheben und unser Besitztum heute Abend einnehmen. Gewähre es, Herr.

128    Während wir unsere Häupter gebeugt haben, frage ich, ob jemand heute Abend hier ist, der aufrichtig von Herzen sagen möchte: "Bruder Branham, ich will den Jordan überqueren. Ich möchte hinübergehen, doch noch stimmt nicht alles mit mir. Ich bin nicht bereit hinüberzugehen. Ich möchte dem Herrn in meiner Verfassung nicht begegnen. Ich werde meine Hand erheben und sagen: 'Bete für mich, Br. Branham.' Tut es doch. Ich werde es tun. Erhebt eure Hand, wer immer ihr seid. Gott segne euch. Überall sind Hände erhoben. Hebt noch jemand die Hand hoch? "Br. Branham, bete für mich." Gott segne dich, Gott segne dich, Gott segne dich, Schwester, Gott segne dich, kleine Dame, Gott segne dich, Junge. Gott segne dich, Prediger, und dich dort hinten. Ist noch jemand, der die Hand erheben möchte?"

129    Nun seht, Leute, dies mag die letzte Evangeliumsversammlung sein, an der ihr je teilnehmt. Wenn ich weggehe und wieder zurückkomme, sagt meine Frau zu mir: "Bill, kennst du Soundso?"
   "Ja."

130    "Sie starben. Der eine wurde getötet, der andere hatte einen Herzanfall." "Oh, stimmt das wirklich?"
   "Ja."

131    Dann denke ich, oh, oh! Ich erinnere mich, einmal einen Altarruf gemacht zu haben und sah einen Mann dort sitzen. Ich wünschte, er wäre dem gefolgt. Ich fragte: "Meda, weiß jemand, ob er je gerettet wurde?"

132    "Nein, er ist plötzlich gestorben, als er von der Arbeit kam. Er war dabei, seine Schuhe anzuziehen und starb." Jemand anderes wurde in einem Unfall getötet. Ein anderer wachte nicht mehr aus dem Schlaf auf, legte sich Abends hin und wachte nicht wieder auf.

133    Ich denke: "Oh, ich habe dem Mann, der Frau, auch den jungen Leuten gepredigt."

134    Freunde, beurteilt Dinge nicht verkehrt. Seid ihr wirklich ein Sünder heute Abend? Nun hört, wenn ihr nicht wiedergeboren wurdet, seid ihr fern von Christus. Möchtet ihr Ihn annehmen? Wenn ihr es möchtet... Wieviele von euch wollen Ihn annehmen? Ich meine, wir haben hier keinen Platz für einen Altarruf, doch wenn ihr euch bitte erheben möchtet und sagen: "Br. Branham durch mein Aufstehen gebe ich dieses Zeugnis, daß ich Christus gerade jetzt als meinen Erlöser annehmen möchte. Ich möchte aus dieser alten Verfassung, in der ich lebe, herauskommen."

135    Werdet ihr ehrlich genug in eurem Herzen sein und jetzt aufstehen? Wer wird der erste sein, der es tut und sagt: "Ich möchte es annehmen." Gott segne dich, Bruder. Drei Männer sind bereits aufgestanden. Gott segne dich, Frau, bleibe bitte stehen, Dame. Gott segne euch. Noch jemand? Gott segne dich. Gott segne dich, Sohn. Noch jemand? Gott segne dich, Herr. Noch jemand, der aufsteht und sagt: "Ich möchte Christus gerade jetzt annehmen. Ich möchte aus meiner Verfassung herauskommen?" Gott segne dich, Herr. Noch jemand? Gott segne dich mit deiner Hand erhoben, dort hinten mit dem Baby. Gott segne dich, Frau. Bleibt nur stehen. Steht noch jemand auf, ganz schnell? Wie steht es hier mit euch kleinen Kindern? Junge Dame, Gott segne dich, Schwester. Gott segne dich dort. Bleibt bitte stehen. Gott segne dich kleines Mädchen. Wenn noch jemand Christus annehmen möchte, steht auf. Das ist recht. Gott segne euch, Gott segne euch. Steht auf. Sagt noch jemand: "Ich möchte gerade jetzt Christus annehmen. Möchtest du bitte meiner gedenken, Br. Branham, gerade jetzt..." Wollt ihr aufstehen? Ich warte auf euch. "Ich möchte Christus annehmen." Wißt ihr, daß ihr Sünder seid, oder ist da noch ein Zweifel.
   [Br. Branham fährt mit dem Altarruf fort.]