Ändert Gott je Seinen Sinn über Sein Wort?
gepr. am 18.04. 1965
in Jeffersonville, Indiana, USA

von Br. William Marrion Branham

 

1 Lasst uns unsere Häupter beugen. Lieber Herr Jesus; wir sind wieder in Deinem Namen versammelt und in großer Erwartung der Ausgießung der lebendig machenden Kraft Gottes, damit wir zum Erkennen unserer Position, unserer Stellung und unserer Verantwortung gelangen, da wir gerufene Menschen sind, getrennt von der Welt und Gott geweiht. Herr, gewähre heute Abend, dass uns die Segnungen Gottes führen, und uns in den Dingen leiten, die wir tun und sprechen, dass Deinem Namen Ehre und Herrlichkeit gebracht wird. Amen.

2    Ich bin glücklich, dass ich heute Abend wieder in der Gemeinde sein darf mit euch Lieben. Ich weiß, es ist wann hier, doch ich habe eben meine Frau angerufen, und dort ist es etwa 90 Grad, 95 oder 96 Grad [Fahrenheit]. Es ist schon etwas wärmer als hier: Ich bin nun langsam an das warme Wetter gewöhnt. Doch ich bin so froh, dass ich hier in der Kapelle sein darf zu dieser wunderbaren Osterzeit. Ich kann nicht sagen, dass ich mich entschuldigen möchte für diese lange, lange Botschaft von heute morgen Ich wollte nicht eure Geduld strapazieren und euch dann heute Abend wiederum kommen lassen, doch ich wollte euch einfach diese Botschaft übergeben, dass ihr ein Teil dieser Auferstehung seid. Macht euch darüber keine Sorgen mehr, freut euch einfach darüber. Da ist nirgendwo etwas, das euch davon trennen könnte, gar nichts - für ewig in Sicherheit im Reiche Gottes, wenn Gott dir Sein Siegel "aufgestempelt" hat, dann bist du am Ende deines Bestimmungsortes.

4    Wenn die Regierung ein Paket versiegelt, wenn die Eisenbahn eine Wagentüre versiegelt, dann kann an diesem Wagen keine unerlaubte Änderung mehr vorgenommen werden, bis er den Bestimmungsort erreicht. Wenn Gott Sein Siegel über einem Menschen anbringt - und das Siegel ist der Heilige Geist - wenn Er einen Menschen in dieser Weise versiegelt, dann ist dieser an seiner ewigen Bestimmung und niemals kann er je zurückgehen, denn denkt daran, Epheser 4, 30 sagt: "Betrübt nicht den Heiligen Geist, mit dem ihr für immer versiegelt seid." Seht ihr? Ihr seid für immer versiegelt. Ihr seid für ewig versiegelt, in das Königreich Gottes, durch den Heiligen Geist. Denkt doch daran.

5    Dann wird euch der Teufel Schläge geben und er wird euch alles Mögliche sagen. Er wird versuchen zu erreichen, dass ihr glaubt, dass ihr es nicht habt, doch hört nicht auf ihn. Du weißt, dass du vom Tod ins Leben hinübergegangen bist; du weißt, dass du die Dinge, die du einmal geliebt hast, nicht mehr liebst. Du weißt, dass du jedes Wort Gottes glaubst. Du hast Gott gesehen, wie Gott unter uns wirkte, unfehlbare Beweise gab, dass Er der große ICH BIN ist. Du hast gesehen, dass alles, was je in Seinem Namen gesagt wurde, geschah - nie wurde etwas in Seinem Namen prophezeit, das nicht genau so geschehen wäre. Sogar die Wissenschaft, die Zeitungen, - Bilder wurden gemacht, mit Kameras, - die Schreiber und alle müssen es erkennen. Seht ihr? Ob sie nun wollen oder nicht - Gott macht, dass sie es zugeben müssen - damit es bekannt gemacht wird.

7    Da wir nun eine kleine Gruppe sind - denkt daran. Er kommt nicht zu einer großen Gruppe. "Fürchte dich nicht kleine Herde, es ist der Wille deines Vaters... " Ich möchte euch eine schockierende Aussage hinterlassen - bevor wir einen Prediger ordinieren. Es ist sehr schockierend, ich sage es einfach, damit ihr wisst - nun, ich sage nicht, dass dies die genaue Anzahl ist - doch dies möchte ich euch zum Nachdenken geben. Ich weiß nicht, ob hier irgendwelche Leute sind, die je sehen konnten, wie Vieh gekreuzt wird. Ich glaube nicht, dass man es tun sollte, doch ich habe gesehen, wie sie es taten. Ich sah, wie sie etwas Sperma vom männlichen Tier nahmen -gerade genug, um es mit einem kleinen Metallstück aufzunehmen, es war etwas wie ein kleiner Zahnstocher. Sie legten es auf ein Stück Marmor unter ein spezielles Vergrößerungsglas. Ich weiß nicht um wie viel Mal sie es vergrößerten. Bis dieses Sperma... mit dem natürlichen Auge oder mit einem gewöhnlichen Vergrößerungsglas konnte man nichts sehen, doch wenn man es hundertmal oder hundertundfünfzig Mal vergrößert, dann könnt ihr in diesem einen kleinen Tropfen von Sperma vielleicht fünfzig oder hundert kleine Keime sehen, wie sie sich bewegen. Auch vom weiblichen Tier kommen so viele Eier - zum Sperma. Und wenn sie nun zusammengebracht werden... die ersten beiden die sich treffen und vereinigen... 

10    Nur einer aus einer Million wird leben. Habt ihr euch je darüber Gedanken gemacht? Es sind dieselben Keime und dieselben Eier, doch nur eines davon wird leben. Und es müssen nicht diejenigen sein, die zuerst zusammentreffen, denn manchmal ist es ein Ei, das weit hinten liegt, und der Keim kann in der Mitte des Spermas sein, dann kriechen sie übereinander. Es braucht eine Intelligenz, die wissen kann, ob es ein Junge oder ein Mädchen sein wird, ob rote oder schwarze Haare oder was auch immer. Es ist eine Wahl Gottes, es kann nicht anderes sein. Erwählung! Sogar die natürliche Geburt beruht auf Erwählung, ob es ein Junge oder ein Mädchen sein wird, was immer es auch sein wird. Und wenn sich dieser kleine Keim in dieses kleine Ei hinein windet und der kleine Schwanz abfällt, dann ist dies der Anfang vom Rückgrat dieses Kindes oder welche Art es auch werden wird, ob Tier oder Kind. Und der Rest von all den Millionen von Keimen - eine Million Eier und eine Million Keime, und nur einer lebt! Alle sind gleich, doch Gott erwählt durch Auserwählung welcher lebt und die ändern gehen zugrunde. Einer aus einer Million!

12    Als Israel Ägypten verließ, glaubten sie alle an die Botschaft von einem Propheten. Sie sahen die Zeichen Gottes durch Mose, alle sahen es. Und sie alle kamen aus Ägypten und gingen durchs Rote Meer und wurden so unter Moses getauft. Jeder sah, wie die Kraft Gottes auf ihn kam, als er im Geiste sang, als Miriam das Tamburin schlug und die Küste auf und ab lief Jeder von ihnen aß jeden Abend himmlisches Manna, das vom Himmel gekommen war. Jeder von ihnen trank aus dem geistlichen Felsen, der geschlagen wurde, Und zwei Millionen Menschen hatten Ägypten verlassen. Wie viele schafften es ins verheißene Land? Zwei! Einer aus einer Million. Wo waren alle ändern? Jesus sagte, sie gingen zugrunde. "Eure Väter haben während dreißig Jahren in der Wüste Manna gegessen, und ich sage euch, sie sind alle tot."

13    Nun, da gibt es etwa fünfhundert Millionen Christen in der Welt heute, wenn man Katholiken, Protestanten und alle zählt. Wenn nun Jesus in dieser Entrückung kommen würde, dann würden, aufgrund dessen, was wir gerade sagten, fünfhundert Menschen in der Welt durch die Entrückung vermisst. Und so viele sind es vermutlich jeden Tag, wenn man alle Länder zählt, über die nichts bekannt ist. So könnte es also zu jeder Zeit stattfinden. Seht ihr? Oh, Christen, lasst uns die Waffenrüstung Gottes anlegen. Lasst uns alles tun, wie wir es verstehen, um Ihm zu dienen, Ihn zu lieben, und wartet auf diese große Zeit.

15    Denn es werden nicht viele Millionen und Mengen sein, die aus einer Generation kommen und hineingehen. Das kann nicht sein. Denkt daran: Jeden Tag endet eine Generation, jeden Tag! "So wie es war in den Tagen Noahs, so wird es beim Kommen des Menschensohnes sein, als acht Seelen durchs Wasser gerettet wurden." Doch jeden Tag endet ein Zeitabschnitt von vierzig Jahren für jemanden. Und jeden Tag werden so und so viele hinwegversiegelt in das Königreich Gottes. Eines Tages wird der letzte Tag kommen. Wir wollen jetzt sicher sein, während wir noch bei gesundem Verstand sind und in der Gemeinde, unter Menschen, unter denen sich der Heilige Geist in solcher Weise bestätigt hat, dass alles in Ordnung ist, und dass es vor euch in Ordnung bleibt. Hört nicht auf und ruht weder Tag noch Nacht, bis diese lebendig machende Kraft euch von den Dingen der Welt weg und in das Königreich Gottes gebracht hat. Und ihr, die ihr wahrhaftig in das Königreich Gottes gebracht worden seid und durch den Geist Gottes lebendig wurdet, wie glücklich solltet ihr sein, mit Tränen der Freude sollten wir Tag und Nacht auf unseren Knien sein und Gott danken, für das, was Er getan hat.

17    Heute Abend verläuft der Gottesdienst etwas anders. Wir haben einen feinen Bruder hier, Bruder Capps. Er kam aus der Nazarener Gemeinde zu uns. Ich glaube, das ist richtig, Bruder Capps? Er möchte heute Abend durch uns eingesetzt werden, durch Handauflegung. Wir haben hier keine Papiere, die wir jemandem geben könnten. Man erkennt uns als... wir könnten Papiere haben, doch wir glauben, dass ein wahrhaft ordinierter Prediger seine Papiere im Himmel hat. Und er hat ein Recht, die Bibel zu predigen, solange Gott sein Leben mit der Bibel bestätigt. Wir glauben, dass dies seine Beglaubigung ist. Nun, Bruder Capps ist offiziell in der Nazarener Gemeinde ordiniert worden. Doch heute Abend möchte er, dass die Ältesten ihm die Hände auflegen und ihn dadurch ordinieren, um diese Botschaft zu tragen. Welch vornehme Sache!

20    Seit ich in Tucson war, habe ich Berichte gehört, solch wunderbare Berichte über Bruder Capps hier, über seine Unterstützung, die er unserem lieben Bruder Neville gibt. Diese beiden Männer halten den Leuchter des Lichtes so tapfer wie man nur kann. Bruder Neville legten wir damals die Hände auf, doch noch nicht auf Bruder Capps. Ich möchte, dass die Männer heraufkommen, die Prediger sind, Bruder Jackson und die ändern, wenn sie hier sind, Bruder Ruddel und die Ältesten hier in der Gemeinde, möchten sie doch einen Augenblick nach vorn kommen, um Bruder Capps die Hände aufzulegen.  In der Bibel sehen wir, dass sie es in dieser Weise taten. Sie legten ihnen die Hände auf und sandten sie hinaus. So taten sie es mit Timotheus. Sie sagten: "Wegen dieser Gabe, die in dir war, von deiner Großmutter Lois... " Sie anerkannten durch Handauflegung, dass da eine Gabe in dem Mann war, die Ältesten legten ihm die Hände auf.

22    Die Brüder der Spätregenbewegung machten hier ein Durcheinander. Sie dachten, sie würden durch das Auflegen der Hände eine Gabe geben. Nein, die Gabe war schon in ihm und sie legten einfach die Hände auf, zur Bestätigung, dass sie glaubten, dass Gott schon eine Gabe in ihn gelegt hatte, und sie bestätigten dies durch Handauflegung. Und diese Männer hier, aus dieser Gemeinde - ich glaube, dass sie in ihrer Seele diese lebendig machende Kraft besitzen. Wenn ihr Brüder nun einfach heraufkommen möchtet - Bruder Ruddell und alle ändern, die hier in der Gemeinde sind. Auch die Ältesten der Schwestergemeinden sollen kommen und Bruder Capps die Hände auflegen, damit er durch unsere Bestätigung vor dieser Versammlung ordiniert und hinaus gesandt wird, um das Evangelium des Herrn Jesus zu predigen, wohin ihn Gott auch rufen mag. Er wird nun - er ist durch Geburt schon einer von uns. Er ist einer von uns, weil er die Botschaft glaubt. Er ist einer von uns, weil er auf der Wahrheit des Wortes steht, und wir möchten, dass Bruder Capps offiziell vor euch durch Handauflegung ordiniert wird. So bestätigen wir, dass er zu uns gehört. Br. Ruddel, Br. Capps, Br. Neville, Br. Junior Jackson und die ändern Prediger, ich weiß nicht, wie viele da sind- ich vermute, sie haben heute Abend ihre eigenen Versammlungen - komm hierher Bruder Capps. Nun... Wo ist Bruder Hunter von New York? Ich nehme an, sie sind zurückgekehrt. Alle ändern, die hier sind, sollen kommen, wir sind froh, wenn ihr jetzt zu uns kommt, zum Zeichen, dass wir glauben, dass Bruder Capps...

23    Wer von euch kennt Bruder Capps? Erhebt eure Hände. Nehmt die Hände herab. Wer von euch glaubt, dass Bruder Capps ein Diener Gottes ist? Erhebt eure Hände. Wir lieben ihn als unserem Bruder. Dies ist nun nicht ganz das, was wir als richtige Ordination betrachten, doch ich möchte, dass diese Versammlung... Ich könnte das Lied nicht singen, doch ich möchte, dass ihr mir helft. Ich werde es versuchen. Einst ging ein Prophet hinab zum Altar des Tempels, und während er im Tempel war - er war ein guter Mann, doch er hatte sich auf die Arme von König Ussia gestützt - und er war ein guter Mann. Doch eines Tages, als er im Tempel war, da sah er etwas, das er noch nie gesehen hatte, als er in eine Vision fiel. Er sah Engel mit Flügeln, die im Gebäude hin und zurück flogen und riefen: "Heilig, Heilig, Heilig, Herr. Gott, Allmächtiger." Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger!

26    Und als das geschah, da erbebten die Säulen des Tempels und er rief: "Wehe mir, denn ich bin ein Mensch mit unreinen Lippen." In der Gegenwart Gottes - wenn er auch ein Prophet war - erkannte er, dass er verkehrt war. Er sagte: "Ich bin ein Mann mit unreinen Lippen, und ich wohne unter unreinen Menschen mit unreinen Lippen." Und einer der Engel flog heran, nahm ein Stück glühende Kohle und berührte seine Lippen und sagte: "Weissage, Menschensohn!" Würdest du uns nun den Akkord geben, Schwester, sei so gut. Wer kennt dieses Lied? Lasst uns einen Vers singen.

   [Lied - Übersetzung wörtlich]
   Als die glühende Kohle den Mund des Propheten berührt hatte,
   da wurde er so rein, wie man nur sein kann.
   Als die Summe Gottes sprach: "Wer wird hinaus gehen?"
   Da antwortete ich: "Hier bin ich, sende mich!"
   Sprich mein Herr, sprich mein Herr;
   Sprich und ich werde Dir sofort antworten.
   Sprich mein Herr, sprich, mein Herr,
   Sprich, und ich werde antworten: "Herr, sende mich."
   Millionen sterben jetzt in Sünde und Schande,
   Hört ihren traurigen und bitteren Schrei:
   Eile Bruder, eile sie zu retten;
   Antworte schnell: "Hier bin ich."
   Sprich mein Herr, sprich, mein Herr;
   Sprich und ich werde Dir so fort antworten,
   Sprich mein Herr, sprich mein Herr,
   Sprich, und ich werde antworten: "Herr, sende mich."

Mögen nun die Ältesten kommen und Bruder Capps die Hände auflegen. Wir wollen alle unsere Häupter beugen.

28 Teurer Gott, wieder erbebten die Säulen des Tempels. Und wir sehen, dass der Geist des lebendig machenden Lebens in unserem Bruder arbeitet. Und ich bete für ihn, während er das fühlt, das aus der Höhe zu ihm kommt und ihm sagt, er müsse gehen. Wir legen die Hände auf ihn, als Deine Ältesten, Herr, und wir reichen ihm unsere rechte Hand zur Gemeinschaft und wir legen unsere Hände auf ihn und übergeben ihm die Segnungen Gottes, dass Du seine Lippen salben mögest, sein Denken und sein ganzes Wesen. Möge er diese Botschaft des Evangeliums in jeden Winkel und in jede Ecke tragen, wo Du ihn rufst. Gewähre es Herr. Wir übergeben Dir unsern Bruder als Deinen Diener im Namen des Herrn Jesus Christus. Amen.

29    Predige das Wort, mein junger Bruder; sei es zur Zeit oder zur Unzeit. Überführe, weise zu Recht mit aller Geduld in der Lehre. Gott segne Dich.

30    [Bruder Ben Bryant spricht zu Bruder Branham.] … Bruder Ben ist zu uns gekommen. Ich glaube, er predigt seit einiger Zeit. Er ist jedoch noch nicht offiziell ordiniert worden - Ich dachte, er wäre es - mit Handauflegung. Die Frau von Bruder Ben ist irgendwo hier. Sie ist ein lieber Mensch. Sie war eine Frauen-Predigerin. Als sie und unser Bruder geheiratet hatten, da brachte er sie zur Kapelle. Und als sie das Wort sah und hörte - sie war eine feine Dame mit feinem Wesen - und als sie sah, dass es nicht recht ist, wenn eine Frau so etwas tut, da legte sie es nieder, und es schien auf ihren Mann zu fallen. So ist es richtig; dies ist apostolisch. So sollte es sein.

32 So wie ich verstehe geht Bruder Ben mit seiner Frau mit den Tonbändern. Sie gehen zu abgelegenen Orten, weit weg in den Bergen, in die Wildnis. Dann lassen sie die Tonbänder laufen und geben ihre Erklärung dazu. Oft werden sie hinausgeworfen und weggejagt. Das müssen wir erwarten, denn alle, die ein göttliches Leben in Christus Jesus leben, werden Verfolgung erleiden.

33  Wer von euch kennt Bruder Ben? Wer glaubt, dass er ein Diener Gottes ist und würdig der Segnungen, die wir für ihn erbitten? Seht, er ist kein Fremder, er ist seit vielen Jahren mit uns. Ich kenne ihn als einen demütigen Mann. Er ist wie ich, er macht viele Fehler. Wir alle tun dies. Doch, was ich an Bruder Ben liebe ist, dass er willig ist, auf seinen Knien zu kriechen, um es wieder in Ordnung zu bringen. Als er kürzlich die Botschaft über Heirat und Scheidung hörte, da waren er und seine Frau bereit, sich wieder zu trennen, weil er sie liebt - und sie liebt ihn - doch sie möchten mit dem Wort Gottes übereinstimmen. Was immer das Wort sagt, das möchten sie. Ich bete, dass Gott Ben und seine Frau in ihrem Dienste segnen möge. Wir wollen nun unsere Hände auf unseren Bruder legen.

34    Teurer Gott, wir legen unsere Hände auf unseren Bruder Ben als Zeichen, dass wir ihn lieben. Und wir glauben, dass er willens ist, ein Werk für Dich zu tun – hinaus gesandt zu werden mit diesen Tonbändern, um sie unter dem Gebirgsvolk abzuspielen, in den abgelegenen Orten, wo viele von uns nicht hingehen würden, und doch muss die Botschaft in alle Welt gehen. Wir beten, dass du unseren Bruder segnen mögest. Und gib ihm Deinen Geist. Möge Er auf ihn kommen und ihn und seine Frau leiten und zu den Orten führen, wo vielleicht diese eine Seele ist. Und die Türen können sich nicht schließen, bis dieses eine Schaf hineingebracht worden ist. Du bist nicht zufrieden mit neunundneunzig - jeder Name, der im Buch ist, muss hereingebracht werden. Hilf ihm, Herr, während wir ihm nun die Hände auflegen und ihn so als unseren Bruder bekennen. Und unsere Hilfe - das Gebet für ihn - wird mit ihm gehen und wir beten, dass du ihn segnen mögest, Herr, wo immer er hingeht. Im Namen Jesus. Amen. Gott segne dich Bruder Ben. Wir können dir die Hand der Gemeinschaft als Prediger-Bruder geben. Gott segne dich.

35    Da ist Earl Martin. Wer kennt Earl Martin? Wer glaubt, dass er ein Diener Christi ist? Ich glaube er kommt von einer pfingstlichen Gruppe zu uns. Und ich glaube, er ist nun Pastor und tut ein unabhängiges Werk. Ich kenne Earl als einen echten Diener von Christus, Eine Begebenheit mit ihm werde ich nie vergessen. Da waren viele Ereignisse, doch da war eine Sache. Ich erinnere mich, dass sie ihn eines Tages anriefen, als ich in Dallas - nein, ich glaube, es war in Beaumont, Texas war. Ist das richtig, Schwester? Sein Kindlein lag im Sterben, und sie dachten, es sei schon tot. Es atmete nicht mehr. Und Earl fand den Weg zu meinem Zimmer. Ein Vater, mit gebeugten Schultern, brach vor mir zusammen, als ich im Bette lag. Er warf seine Arme um mich und sagte: "Bruder, ich glaube, du bist Gottes Prophet. Das habe ich immer geglaubt. Wenn du nur das Wort sprichst - auch wenn mein Kind tot ist - es wird leben." Und das Kindlein kam zum Leben zurück und lebt jetzt.

37  Glaubt ihr, dass er der Hand der Gemeinschaft mit diesen Gläubigen würdig ist? Wir wollen beten, Brüder, während wir die Hände auf ihn legen. Gnädiger, himmlischer Vater, wieder legen wir die Hände auf, auf unseren Bruder Martin. Herr, wir senden ihn an die abgelegensten Orte, wo Du uns aufgetragen hast hinzugehen, ob da viele oder wenige sein mögen, an Nebenstrassen, Hauptstrassen, an Hecken, wo immer es auch sein mag. Mögen Deine Segnungen mit ihm gehen. Wir legen unsere Hände auf ihn, während wir ihn Dir übergeben, und wir geben ihm unsere Segnungen, dass der Geist Gottes, der auf uns liegt mit ihm gehen möge, Herr, möge Er ihn leiten und zu den verlorenen Seelen rühren an den Hecken und Strassen. Wir senden ihn im Namen von Jesus Christus. Amen. Gott segne dich, Bruder Martin. Gehe nun, der Herr sei mit dir.

39   Richard ist dein Name. Wer kennt Richard Blair? Wer glaubt, dass er ein Diener Gottes ist? Er kommt aus einer Gruppe der Vereinigten Pfingstgemeinde. Und Bruder Blair - ich erinnere mich, dass er eine große Berufung hatte. Ich erinnere mich an die Zeit, wo Bruder Blair mir nicht glauben wollte, denn da wirkte ein Geist an ihm, der ihm sagte, ich sei verkehrt. Und während er dort in der Versammlung saß, wandte sich der Heilige Geist ihm zu und rief ihn heraus. Er war einem Zusammenbruch nahe, doch das brachte ihn wieder in Form. Ich erinnere mich, dass mich eines Tages seine liebliche Frau anrief und sie sagte: "Bruder Branham, ich glaube, Richard wird sterben." Ich glaube, sie hatte einen Schal bei sich. Sie ging hin und legte ihn auf ihn und betete, wie ich es ihr aufgetragen hatte. Und hier ist er nun!  Ein kleines Kind hatte einen Unfall - oder sein Junge, und sie hatten nicht mehr viel Hoffnung. Er hatte eine schwere Gehirnerschütterung. Und das Kind wurde gesund durch das Gebet durchs Telefon. Glaubt ihr, dass Bruder Blair ein wahrer Zeuge von Christus ist? Ihr betet, dass eure Segnungen mit ihm gehen. Brüder, legt ihm die Hände auf.

41 Teurer Gott, um unseren lieben und edlen Bruder anzuerkennen - Deinen Diener, der aus seiner eigenen Gruppe herausgekommen ist, um im Lichte zu wandeln - beten wir, Vater, dass Du unseren lieben Bruder Blair segnen mögest, während wir ihn hinaus senden, mit unseren Segnungen, die wir durch das Auflegen der Hände bestätigen, wohin auch immer Du ihn rufen magst, zu welcher Arbeit es auch sein mag. Möge Dein Geist mit Bruder Blair gehen. Führe und leite ihn zu den Verlorenen und Sterbenden dieser Welt, damit er helfen kann, dieses verlorene Schaf zu finden, damit er es in die Herde zurückbringen kann. Wo immer es auch sein mag, und was immer Du mit ihm vorhast, wir beten einfach, dass Dein Geist ihn leitet und auf seiner Lebensreise führt. Wir sind seine Brüder. Indem wir ihm die Hand zur Gemeinschaft reichen, bitten wir Dich, mit ihm zu gehen, im Namen von Jesus Christus. Amen. Die Hand der Gemeinschaft - Gott segne dich Bruder Blair. Wir stehen hundertprozentig hinter dir, wir beten für dich und wir werden alles tun, was wir können, um dir zu helfen.

42    [Bruder Branham spricht mit Bruder Anthon.] Kennt jemand Bruder Merlin Anthon? Ich kenne ihn nicht. Oh ja! Entschuldige Bruder, du kommst von der Heilsarmee. So ist es. Ich erinnere mich an dich. Gewiss kenne ich ihn. Sein Gesicht war mir zuerst nicht so bekannt. Wer kennt ihn als Mann Gottes? Wer glaubt, dass Gott mit ihm arbeitet? Erhebt eure Hände. Möchtet ihr für ihn beten? Nun Bruder, wir wissen, dass du aus einer großen Gruppe kommst, von der Heilsarmee. Es sind großartige Menschen. Die Heilsarmee leistet eine große Arbeit auf den Strassen. Wir können nichts gegen die Nazarener sagen, nichts gegen die Pfingstgemeinde, nichts gegen die Heilsarmee oder gegen irgendeine Gruppe, sie sind unsere Brüder. Doch seht, wir glauben, dass wir Träger einer großen Botschaft für genau diese Stunde sind, in der wir leben. Du möchtest mit uns daran teilhaben? Lasst uns die Häupter neigen, während wir unserm Bruder die Hände auflegen.

44 Teurer himmlischer Vater. Du bist es, der die Berufung erteilt. Du bist derjenige, der das Wort lebendig macht, so dass sie glauben können. Wir legen unserem geliebten Bruder die Hände auf als eine Bestätigung, dass wir glauben, dass Du mit ihm bist und ihm helfen wirst. Wir, die wir glauben, dass wir vom Tod ins Leben hinübergegangen und diese lebendig machende Kraft in unseren Herzen haben, geben ihm unsere Segenswünsche mit. Durch die Gnade Gottes legen wir unserem Bruder die Hände auf und senden ihn mit unsern Segenswünschen hinaus, damit Du ihn führst und leitest. Herr führe ihn zu den hintersten Winkeln der Erde, wo Du bestimmt hast, dass er gehen soll. Möge Dein Geist mit ihm gehen und ihm Gesundheit geben, Kraft und Erfolg für seinen Dienst, denn wir senden ihn im Namen von Jesus Christus. Amen.


Gott segne dich, Bruder. Hier ist die Hand der Gemeinschaft. Gebt ihm die Hände ihr Brüder. Gut. Der Herr segne euch.

46 Wie ist dein Name? Bruder Correll. Dies ist Bruder Correll aus Cincinnati. Kennt jemand Bruder Correll? Erhebt die... Da er von Cincinnati ist, glaube ich kaum, dass jemand ihn kennt. Er sagt, er sei bei einer Gruppe gewesen, und diese Gruppe wollte Frauen als Prediger einsetzen. Er konnte das nicht mit ansehen und er musste sich von der Gruppe trennen. Genau in dieser Weise trennte ich mich von der Baptisten Gemeinde. Wer hat je etwas von Dr. Roy Davis gehört? Gewiss habt ihr das. Er wollte einige Frauen als Prediger einsetzen, und ich sagte: "Nein! Als Ältester kann ich das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, es ist gegen das Wort Gottes." Ich kenne dich nicht, Bruder Corell, doch aufgrund deines Zeugnisses und der Wahrheit, auf der du stehst - wir haben nichts gegen diese Frauen. Es sind Schwestern, wir lieben sie, doch wir glauben, dass sie ihren Platz haben, und da sollten sie bleiben. Wir glauben, dass sie die Liebste und die Gehilfin für den Mann ist, aber auf keinen Fall... - wir glauben, dass sie außer dem Heil das größte Geschenk sind, das Gott je einem Mann gegeben hat, doch aufgrund des Wortes Gottes haben sie auf keinen Fall einen Platz hinter dem Pult. Auf dieser Grundlage und deinem Glauben in Gott legen wir dir die Hände auf, zum Zeichen der Gemeinschaft mit uns. Wir wollen ihm nun die Hände auflegen.

48  Teurer himmlischer Vater, ich kann wirklich mitfühlen, wie diesem jungen Mann zumute ist, nachdem man ihn um der Wahrheit willen hinausgeworfen hat. Doch der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht. Und so legen wir ihm die Hände auf und legen unsere Segnungen auf ihn. Möge Dein Geist ihn führen und leiten, auf allen Lebenswegen, wo immer Du ihn hin senden wirst. Lass ihn wissen, dass wir für ihn beten und ihm helfen werden, so lange er sich für die Wahrheit einsetzt. Gewähre es, Herr. Wir senden ihn im Namen von Jesus Christus. Amen. Gott segne dich, Bruder Correll. Verschiedenen sind die Hände aufgelegt worden, reicht ihr alle ihnen die Hand zur Gemeinschaft.

49    Bruder Ruddell ist hier in der Gemeinde auch noch nicht offiziell ordiniert worden. Wer kennt Bruder Ruddell? Wir alle kennen ihn. Wer weiß, dass er ein Mann Gottes ist? Teurer, himmlischer Vater, wir als Deine Ältesten legen unsere Hände auf diesen Bruder, der durch tiefe und trübe Wasser gehen musste. Er sah seine Versammlung abfallen. Er hat alles mitgemacht, was man kann. Wir legen ihm die Hände auf und übergeben ihm unsere Segnungen. Salbe ihn Herr. Sende ihn zu jedem Winkel der Erde. Sende ihn im Namen von Jesus Christus. Amen.

50    Bruder Ruddell, du hast immer die Hand der Gemeinschaft gehabt. Ich kenne Bruder Ruddell. Für mich ist er wie mein eigener Sohn. Sein Vater, seine Mutter und ich kennen einander schon so lange. Und ich kenne Bruder Ruddell als einen Diener Gottes. Ich diene mit ihm. Gott segne dich, Bruder Ruddell.  Wer bist du, Bruder? Wie heißt du? Kennst du ihn, Bruder Martin? - Bruder McCommas. Ich nehme an, dass niemand ihn kennt? Doch, Bruder Tyler kennt ihn. Und er kommt, damit wir ihm die Hände auflegen, und er ein Träger des Evangeliums wird. Woher bist du, Bruder McCommas? Von Rockford, Illinois. [Der Bruder spricht mit Bruder Branham über die Heilung seiner Frau.] Oh, ist das so? Von Tucson. Oh, ich erinnere mich an den Anruf. Preis den Herrn! Es betraf deine Schwester. Sie ist nun hier, und damals wurde für sie von Tucson aus am Telefon gebetet. Sie war gelähmt. Sie war vor einigen Tagen gelähmt, doch nun ist sie hier. Kein Wunder, dass er die Botschaft ergreifen möchte. Lasst uns dem Bruder die Hände auflegen.

52    Teurer Gott, wir als Deine Ältesten legen unsere Hände auf Deinen Diener und reichen ihm die Hand der Gemeinschaft. Wir beten, dass die Segnungen Gottes... Führe und leite ihn. Im Namen von Jesus Christus. Amen. Hier ist die Hand der Gemeinschaft, mein Bruder. Gott sei mit dir!

53    Ja Bruder? Gut, ich glaube, dies ist Bruder Darius. Von wo bist du? Aus Black Rock, Arkansas. Dieser Bruder kennt ihn. Ich glaube, noch jemand kennt ihn. Ich glaube Bruder Bewer. Ich traf heute Morgen Schwester Vayle, ich glaube Bruder Vayle und die andern kennen ihn als Mann Gottes, als Diener Gottes. Wunderbar!  Und nun mein Bruder, da du ein Träger dieser Botschaft sein wirst, möchten wir, dass du weißt, dass wir hinter dir stehen, wie wir nur können. Wir werden für dich beten, dass auch du diese Botschaft an die äußerten Enden tragen kannst, wo immer Gott dich hin sendet. Wir wollen jetzt unsere Hände auf Bruder Darius legen. Teurer Gott, wir legen unsere Hände auf unseren Bruder und geben ihm die Hand der Gemeinschaft und senden ihn im Namen von Jesus Christus. Amen.

55    Ich glaube das ist Bruder Anthony. Viele von euch kennen Bruder Anthony. Er ist seit langer Zeit bei uns. Ich selbst kenne ihn als Diener von Christus. Ich glaube, er ist ein geweihter junger Mann. Ihm wurden noch nie offiziell die Hände aufgelegt. Freunde, er wusste nicht, dass dies heute kommen würde. Doch nun ist er so gut wie alle ändern, und so werden wir Bruder Anthony die Hände auflegen, und wir reichen ihm die Hand der Gemeinschaft. Gott muss die Ordinierung vornehmen. Dies geschieht nur, um ihm zu zeigen, dass wir diesem Bruder glauben. Wir lieben ihn und er gehört zu uns in dieser Botschaft. Und wir möchten, dass er die Segnungen Gottes hat, und das erbitten wir für ihn. Lasst uns beten, während wir unsere Hände auf den Bruder legen.

56    Teurer Gott, dieser demütige Italiener, der dein Diener ist. Teurer Gott, dieser demütige Italiener, der dein Diener ist, kommt heute Abend, Herr, damit ihm die Hände aufgelegt werden, und dass ihm offiziell von der Gemeinde die Hand der Gemeinschaft gereicht wird. Möge er stehen und Dir, Herr, alle Tage seines Lebens dienen. Mögest Du ihn führen und leiten. Mögen unseres Segnungen mit ihm gehen, wenn wir ihn im Namen von Jesus Christus hinaus senden. Amen. Gott segne dich.

57    - Oh, ich weiß nicht - Wir sind an der Telefonübertragung angeschlossen, es kostet fünfzig Cents pro Minute. Ist noch jemand hier, der kommen möchte? Kommt herauf und nennt eure Namen. Sagt einfach in das Mikrophon, wer ihr seid. [Folgende Männer kamen: Pyt Tyler, Claude Boggess, Dale Hargissy, James Humes, Earl Homer] Sind das alle? Kommt herauf, ihr Brüder. Ihr Männer, glaubt ihr, dass diese Botschaft die Wahrheit aus dem Worte Gottes ist? Glaubt ihr das von ganzem Herzen? Und ihr habt das Verlangen in euch, und glaubt, wenn wir euch die Hände auflegen - wir möchten, dass ihr wisst, dass wir hinter euch stehen und wir werden alles tun, was wir können, um euch zu helfen. Und nun möchte ich, dass ihr Brüder hierher kommt, damit ich euch die Hände auflegen kann. Lasst uns nun alle die Häupter beugen, während wir ihnen die Hände auflegen. Teurer Gott. hier ist eine Gruppe von Männern, ich legen nun jedem die Hände auf, im Namen von Jesus Christus... Wir geben ihnen die Hand der Gemeinschaft und beten, dass Deine Segnungen mit ihnen sein mögen, Herr. Mögen sie wirken und Dir dienen.

58   Gott segne euch alle, ihr Brüder. Gott segne dich, Bruder... Der Herr sei mit jedem von euch. 

   Gesegnet sei das Band, 
   das unsere Herzen in christlicher Liebe verbindet; 
   die Gemeinschaft der Gleichgesinnten, 
   ist wie jene dort oben [Lied]

Ist Er nicht wunderbar. Überlegt euch doch, wie viele Prediger heute kamen, um sich die Hände auflegen zu lassen. Ich wusste nicht, dass wir an der Telefonübertragung angeschlossen sind. Mögen mir die Leute draußen dafür vergeben. Ich habe es nicht gewusst. Ich wusste einfach nicht, dass sie diese kleine Botschaft heute Abend übertragen.

61  Jetzt werden wir das Wort lesen und beten, dann werden wir sofort in diese Botschaft gehen, von der ich fühle, dass der Heilige Geist möchte, dass ich sie euch heute Abend bringe.  Nun suchen wir die Bibelstelle, ich werde sie gleich bekannt geben: Lasst uns 4, Mose, 22 aufschlagen, Vers 31 als Lesung. Während ihr es sucht, um es zu lesen oder zu notieren, möchte ich euch alle bitten, dass ihr meiner gedenkt, bis ich euch, wie ich hoffe, in diesem Sommer wieder sehen werden, so der Herr will. Wenn irgend etwas geschieht, dass ich nicht nach Übersee gehen kann, dann komme ich hierher zurück. Doch aufgrund dessen, wie sich alles ergeben hat, glauben wir, dass der Heilige Geist uns nun auf einen Weg gesandt hat, den Er selbst gewählt hat. Und so möchten wir es tun. Der Herr segne euch.

64  Vater, wir sind im Begriff, Dein Wort zu lesen. Segne es und salbe es, damit wir es verstehen. Wir bitten es Im Namen von Jesus Christus. Amen. 4. Mose 22, Vers 31:

«Da enthüllte der Herr die Augen Bileams, und er sah den Engel des Herrn auf dem Wege stehe, mit seinem gezückten Schwert in seiner Hand; und er neigte sich und warf sich nieder auf sein Angesicht.»

Aus dieser Lesung möchte ich ein Thema aufbauen und ihm folgenden Titel geben. Ändert Gott je Seine Meinung über Sein Wort? Dies ist gewiss ein besonderes Thema, und es ist eine große Wahrheit, die wir verstehen sollten. Kann Gott etwas sagen und anschließend erklären: "Es tut mir leid, dass ich es gesagt habe?" Kann Gott Sein Wort zurücknehmen, nachdem Er es ausgesprochen hat?

68  Der Grund, warum ich diesen Text wählte, ist dieser: Dies ist einer der Aussprüche der Bibel, welche die Leser nehmen, wenn sie den Versuch unternehmen zu sagen, dass Gott seine Gesinnung ändere. Mehr als alle ändern Stellen, die ich kenne, erweckt diese den Anschein, dass Gott Seinen Sinn ändert. Weil er dem Bileam zunächst etwas sagte, und später sagte Er ihm etwas anderes. Viele Leute haben versucht, Bileam einfach als Wahrsager hinzustellen, doch Bileam war kein Wahrsager, er war ein Prophet des Herrn. Nun, zuerst möchten wir einen Umriss der Botschaft geben. Israel befand sich auf der Reise von Ägypten nach Palästina und der Herr war mit ihnen. Und jeder Feind, der sich Israel entgegenstellte, wurde aus dem Wege geräumt, denn Gott hatte gesagt, dass Er Hornissen vor ihnen her senden würde, um die Feinde vor ihnen zu vertreiben, solange sie im Gehorsam zu Seinen Geboten wandeln würden. Die Aufgabe war nie zu schwer. Die Amalekiter, die Riesen jener Tage, waren kein Problem für Israel, wenn sie auch kleine Leute waren, denn sie wandelten nach dem "So spricht der Herr!" Ganz egal wie groß auch der Widerstand war, Gott sorgte immer dafür, dass Sein Wort der Verheißung Israel nie verfehlte

70   Und das Israel des Alten Testamentes ist ein Schattenbild auf die Braut des Neuen Testamentes. Sie sind aus der Welt herausgekommen und sind auf dem Weg nach Kanaan. Das Kanaan, zu dem wir gehen, ist das Tausendjährige Reich. Wir erkennen hier, dass Moab ein Schattenbild der Gemeinde ist. Sie hatten gerade einige Könige geschlagen, die Feinde ausgerottet, alles getötet und das Land in Besitz genommen. Dann zogen sie nach Moab. Moab war auf keinen Fall eine heidnische Nation. Moab war eine Nation, die demselben Gott diente wie Israel. Und das Land Moab wurde ursprünglich gegründet durch einen Sohn von Lot, den er von seiner eigenen Tochter hatte. Er war der Gründer dieser Nation, hatte sie organisiert, hatte angesehene Persönlichkeiten und hatte eine große Nation daraus gemacht. Und sie hatten sich vermehrt und verbreitet.  Israel war der Same Abrahams und nicht derjenige von Lot. Israel kam aus Isaak und Jakob. Israel kam aus diesen zwölf Stämmen aus Jakob hervor, der später Israel genannt wurde, da er mit dem Herrn gekämpft hatte.

73    Und was Moab betrifft - euch und denen, die durch die Übertragung mithören, möchte ich sagen, dass ich nicht kritisch sein möchte, und ich hoffe, ich bin es nicht, doch der Botschaft, die mir übergeben ist, muss ich treu bleiben, sonst wäre ich ein Heuchler. Ich kann nichts anderes sagen als das, wozu ich gesandt wurde, um es zu sagen - und ich glaube, dass der große Feind der christlichen Gesellschaft heute die organisierten Kirchen sind. Ich glaube von ganzem Herzen, dass sie sich schlussendlich zum Malzeichen des Tieres formen. Ich glaube, dass ich dies mit der Hilfe Gottes, durch die Bibel beweisen kann: ich habe es ja bereits getan. Es wird sich zum Malzeichen des Tieres formen, in der Vereinigung der Kirchen, denn noch nie, in keiner Zeit hat Gott eine organisierte Kirche anerkannt. Er tat es nie, und jedes Mal, wenn der Mensch eine Organisation bildete, dann hat Gott die Sache verlassen und ist nie zurückgekehrt. Ihr könnt jeden Gelehrten fragen, oder vielleicht habt ihr es selbst gelesen. Niemals! Sobald sie organisierten legte es Gott zur Seite. Dorthin ging es, und dort blieb es. Ihre Mitgliederzahl wuchs, doch nie wieder gab es ein Erwachen des Geistes, nie wieder!

74    Moab hier ist ein Sinnbild dieser Sache, denn sie waren eine organisierte Nation in ihrem eigenen Land, wie sie es in ihren Denominationen sind. Und sie hatten ihre eigenen Religionen. Und ihre Religion war dieselbe wie die Israels. Sie waren Moabiter und glaubten an Jehova Gott, aber sie waren eine organisierte Menschengruppe. Und wie sie nun die natürliche Gemeinde repräsentieren, so repräsentiert Israel die geistliche Gemeinde auf ihrem Weg. Israel war keine organisierte Nation Solange sie Gott folgten, waren sie unabhängig. Sie kamen auf, zogen umher, hatten keinen festen Wohnsitz; wo immer die Feuersäule hinging, dahin gingen auch sie. Sie waren keine organisierte Nation. Sie bildeten unter sich einen Organismus, denn die Beschneidung bewirkte das, durch ein Gesetz Gottes, doch zu jener Zeit waren sie noch keine organisierte Nation. Als sie schlussendlich eine organisierte Nation wurden, fielen sie und lehnten ihren Messias ab.

76  Wir können sehen, dass es immer zu einem Zusammenstoss kommt, wenn sich die geistlichen Geister der Gemeinden mit den Organisationen treffen. Nie war es anders, jedes Mal wird gestritten. Das kommt daher, weil Eifersucht da ist. Und diese Eifersucht bewirkt, dass natürliche Vergleiche und fleischliche Nachahmungen entstehen. Wir sehen, dass es heute noch so ist wie damals. Wenn Gott für jemand etwas tut, dann versuchen alle nachzumachen, was Gott für jene Person tat. Seht, es bewirkt einen Wettkampf, und es wird fleischlich. Und wenn dann die andere Seite die geistlichen Resultate nicht erreichen kann, dann versuchen sie es mit politischer Kraft oder sie bringen irgendeinen Ersatz, um die Gedanken der Leute durcheinander zu bringen, damit sie ihre eigenen Jünger bekommen.  Genau das geschah ganz am Anfang. Als Kain und Abel - beides Knaben - auf der Erde waren. Als Abel Gott ein besseres Opfer darbrachte als Kain und Gott Abel bestätigte, durch Sein Herunterkommen und sein Opfer annahm, bewirkte dies Eifersucht bei Kain. Weil er auf seinen Bruder eifersüchtig war, tötete er seinen Bruder.

78   Es begann am Anfang, als das Natürliche und das Geistliche zusammen traf. Und doch haben Kain und Abel denselben Gott angebetet! Beide bauten denselben Altar und beide beteten den gleichen Gott an, in derselben Gemeinde - sie hatten den gleichen Altar, Doch Kain brachte durch natürliche Überlegung die Frucht des Landes und legte sie als Opfer auf den Altar. Er dachte, dass dies gewiss den Anforderungen Gottes für eine Versöhnung genügen würde. So muss er das in der Weise gebracht haben, wie die Leute heute denken - es seien Äpfel gewesen, welche Adam und Eva genommen hätten - das hätte die Sünde bewirkt - was immer sie denken. Ich glaube jetzt sind sie bei einem Granatapfel oder etwas ähnlichem angelangt. Einige sagten erst kürzlich, es sei etwas anderes gewesen. Doch Abel hatte das richtige Opfer. Er wusste, dass es durch das Blut bewirkt worden war, und so brachte er ein Lamm. Und als dann Gott dieses annahm... Nun, Abel wusste es durch Glauben, durch Offenbarung - auf keinem ändern Weg, denn damals war noch keine Bibel geschrieben. So seht ihr, dass der Anfang der Gerechtigkeit Gottes geoffenbarte Wahrheit ist und die ganze Gemeinde des lebendigen Gottes ist darauf gegründet.

80    Als Jesus eines Tages vom Berge kam, sagte Er zu Seinen Jungem: "Für wen halten die Leute mich, den Menschensohn?" Einer sagte: "Du bist Moses", ein anderer sagte: "Du bist Elia", - "Du bist Jeremia oder einer der Propheten." Da sagte Er: "Ihr aber, für wen haltet ihr mich?" Das war der Augenblick, wo der Apostel Petrus, von Gott inspiriert, lebendig gemacht durch Seinen Geist, diese gewaltige Aussage machte: "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes." Beachtet nun die Erklärung: "Gesegnet bist du Simon, Sohn des Jonas, denn Fleisch und Blut haben dir das nicht geoffenbart, Mein himmlischer Vater hat dir das geoffenbart. Du bist Simon, auf diesem Felsen" - auf welchem Felsen? Die Katholiken sagen: "Auf Petrus, dem Felsen - dem kleinen Stein. Und die Protestanten sagen: "Auf Christus, dem Felsen." Ich sage das nun nicht, um anders zu sein, doch es geschieht aufgrund der Offenbarung die Petrus hatte, der Offenbarung, wer Er war. "Kein Mensch kann zu mir kommen", sagte Jesus, "es sei denn. Mein Vater zieht ihn, und alle die mir der Vater gegeben hat, werden zu mir kommen." "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes." "Gesegnet bist du Simon, Sohn des Jonas, Fleisch und Blut haben dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der im Himmel ist. Auf diesem Felsen werde Ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen" - das geistlich geoffenbarte Wort Gottes.

84    Beachtet: Abel brachte durch Glauben an Gott ein besseres Opfer dar, doch der natürliche Gläubige dachte, es gehe um das Werk seiner eigenen Hände. Und seine Früchte und sein wunderschönes Opfer, von denen er dachte, dass sie Gott beachten würde, ergaben einen Konflikt. Wir sehen, dass auch Abraham und Lot einen Konflikt hatten. Wir sehen, dass Moses mit Dathan und Korah denselben Konflikt hatte. Moses war ein verordneter Prophet mit dem Wort des Herrn. Er hatte die Bestätigung, dass er erwählt worden war, um der Führer der Stunde zu sein. Abraham wurden all diese Dinge verheißen, und Mose tat genau das, was Gott vorausgesagt hatte. Und Korah, der fleischlich, natürlich dachte, wollte unter ihnen eine Organisation gründen. Er wollte eine Menschengruppe bilden, und Gott befasst sich nicht in dieser Weise mit den Menschen. Hier in dieser Schriftstelle, die ein Schattenbild auf unseren Weg von heute ist, wird uns gezeigt, dass Organisation nicht das ist, was Gott einsetzt. Sobald Korah das getan hatte, sagte er zu Mose: "Du beanspruchst zu viel für dich." Mit andern Worten ausgedrückt: "Die ganze Versammlung ist doch heilig." Du sagst, du seiest der einzige heilige Mann. Dazu hast du kein Recht. Du versuchst aus dir etwas Großes zu machen. Wir sind alle heilig. Wir alle sind Gottes Kinder. Und Moses wandte sich einfach um und ging weg. Er sagte: "Herr, was soll ich tun?  Gott antwortete: "Trenne dich von ihnen, ich bin ihrer überdrüssig." Und Er öffnete die Erde und sie wurden verschlungen.

88    Seht, dort gab es einen Konflikt. Wenn der Natürliche und der Geistliche sich begegnen, dann gibt es immer einen Konflikt. Als sich Judas und Jesus begegneten kam es zu einem Konflikt. Der eine war der Sohn Gottes, der andere war der Sohn Satans. Wie bei Kain und Abel, als sie sich begegneten kam es zum Konflikt. Der eine war der Finanzverwalter der Gemeinde und der andere war der Pastor. Und in dieser Zeit kommen wir wieder zu der gleichen Sache - die natürliche Denomination im Gegensatz zur geistlichen Braut von Christus. Die geistliche Braut von Christus ist so verschieden von den natürlichen Organisationen, dass sie gar nicht miteinander verglichen werden können.

89    Beachtet, dass das Natürliche immer versucht das Geistliche nachzuahmen. Doch es ist wie bei Jakob und Esau, es wird nicht funktionieren. Oh, wenn es um gute Werke geht - ich glaube, dass Esau ein besserer Mensch war als Jakob, menschlich betrachtet. Er wollte für seinen blinden Vater sorgen, für einen Propheten, all die Dinge, die er zu tun versuchte. Doch Esau dachte nicht daran, dass das nur fleischliche Werke sind, er dachte, das genüge, wenn er jemandem etwas Gutes tue, was ja in Ordnung ist. Doch Jakob verlangte mit seiner ganzen Seele nach diesem Geburtsrecht, und dieses Geistliche erkannte Gott in ihm.

90   Beachte, dass dies immer bewirkte, dass der Natürliche den Geistlichen hasste. Es bewirkte, dass Kain den Abel hasste; es bewirkte dass Korah Mose hasste; es bewirkte, dass Judas Jesus hasste, und so geht es weiter. Es bewirkt, dass der Natürliche den Geistlichen hasst, genauso wie Kain am Anfang Abel hasste, denjenigen von dem Gott das Opfer annahm. Sie versuchen sie zu zerstören. Sie versuchen ihren Einfluss zu zerstören. Sie versuchen alles, denn es ist nichts anderes als Eifersucht. Es begann in Kain und es ist bewiesen, dass es Eifersucht war. Heute ist es immer noch so, wenn der Natürliche und der Geistliche sich begegnen. Das beweist, dass es Satan ist, und nichts anderes, denn Eifersucht kommt von Satan. Und dann bewirkt es eine Nachahmung der Wahrheit, jemand versucht etwas nachzumachen für das er nicht bestimmt ist. Wie viel davon haben wir doch in diesen letzten Tagen gesehen. 0 du meine Güte, wir haben soviel davon. Und so sehen wir, dass Gott niemals Seine Gedanken ändert über sein ursprüngliches Wort. Doch denjenigen, den Er beruft, den setzt Er auch ein. Niemand konnte den Platz von Mose einnehmen, wie viele Korahs und Dathans auch kommen mochten, es war Mose, den Gott berufen hatte.

92 Doch wenn die Leute nicht im vollkommenen Willen leben wollen, dann erlaubt euch Gott, im zugelassenen Willen zu gehen. Beachtet: Er erlaubt es, doch Er wird bewirken, dass zu Seiner Ehre der vollkommene Wille bewirkt wird. Ganz genau wie am Anfang, da war es nicht der vollkommene Wille Gottes, dass die Kinder auf Erden durch Sexualität geboren würden. Nein, Gott schuf den Menschen aus dem Staub der Erde und blies ihm Seinen Lebens-Odem ein, und er wurde zu einer lebendigen Seele. Er nahm von diesem Mann eine Gehilfin und machte eine Frau daraus. Das war Gottes erster und ursprünglicher Wille. Aber als die Sünde hereingekommen war und das verursachte, was sie verursachte, da erlaubte Er dem Mann eine Frau zu heiraten im Gesetz, um mit ihr Kinder zu haben. "Vermehrt euch, und bevölkert die Erde." So werdet ihr es tun. Doch es war niemals Sein vollkommener Wille.

94    Darum müssen all die Dinge, die einen Anfang hatten auch ein Ende haben. Alle Sünde muss einmal vernichtet werden. Alle Sünde muss hinweggeräumt werden. Und in dem großen Tausendjährigen Reich, wenn die Auferstehung kommt, werden wir nicht wieder durch unsere Väter und Mütter geboren werden, sondern Gott wird wie am Anfang den Menschen aus dem Staub der Erde rufen - und seine Gehilfin mit ihm. Das ist wahr. So tat Er es am Anfang. So ändert also Gott niemals seine Gesinnung in einer Sache, sondern Er wird euch erlauben, weiterzugehen. Nun, dies ist ein langer Umweg, bis ich zu dem komme, was ich eigentlich darüber sagen wollte, doch ich möchte, dass ihr es versteht. Seht, Gott wird euch erlauben, irgendetwas zu tun, und Er wird euch darin sogar noch segnen, doch trotzdem ist es nicht Sein vollkommener Wille.

96   Gott erlaubte Israel im 3.Mose, im 19. Kapitel das Gesetz zu erwählen, als ihnen die Gnade schon einen Propheten gegeben hatte. Sie hatten eine Feuersäule, ein Opferlamm, eine Befreiungskraft, doch sie schrieen nach einem Gesetz. Das war nicht der Wille Gottes, doch es wurde hineingefügt, weil es der Mensch so wollte. Und genau durch das Gesetz, das er wollte, wurde er verflucht. Am Besten ist es, wenn man den Willen Gottes hat. Folgendes hat Er uns gelehrt: "Dein Wille geschehe. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe."  Wir müssen uns Seinem Willen ergeben und Seinem Wort. Stellt es nicht in Frage, glaubt es! Versucht nicht einen Umweg zu finden. Nehmt es einfach so, wie es gegeben ist. So Viele wollen es umgehen, um irgendeinen ändern Weg zu finden. Und wenn ihr das tut, dann stellt ihr fest, dass ihr weitergeht, und ihr seht, dass Gott euch immer noch segnet, doch ihr wirkt in Seinem zugelassenen Willen und nicht in Seinem vollkommenen göttlichen Willen. Wie ich schon sagte, erlaubt Er es - es wird nicht Sein vollkommener Wille sein, doch Er macht, dass dabei Seine Ehre und Sein vollkommener Wille gepriesen wird - das Kindergebären durch Sexualität ist eines dieser Dinge.

99  Beachtet, dass Moab von Anfang an eine uneheliche Nation war. Es begann außerehelich, durch einen gläubigen Vater und eine gläubige Tochter. Wenn ihr das Schattenbild nehmt und eine geistliche Gesinnung habt, dann werdet ihr ganz deutlich die Denomination dargestellt sehen, so deutlich, wie es nur sein kann. Gewiss! Seht, die ganze Sache ist gänzlich verkehrt. Und seht, wenn es einmal so angefangen hat, dann rollt es weiter, wie ein Schneeball, der im Rollen immer größer wird. Wenn ihr einen Irrtum habt und damit beginnt, dann wird ein Irrtum nach dem ändern aufgerollt, und so hat die Gemeinde damit begonnen, so begann sie in Nizäa, durch Rom. Als die Römisch Katholische Kirche... Ganz am Anfang, dort, wo sie herkam, da war Pfingsten. Doch dann organisierten sie und brachten Würdenträger in die Gemeinde, und begannen mit ihren Gebeten. Sie beteten den Rosenkranz, sie beteten für die Toten und taten all die verschiedenen Dinge -dann begann es einfach zu "rollen", von einem Irrtum zum ändern, von einem Irrtum zum ändern. Nun schaut, wo sie angekommen sind. Da ist gar nichts mehr von Pfingsten darin. Da bringt ein Irrtum wieder einen ändern Irrtum hervor. Das einzige, das man tun kann, besteht darin, dass man die ganze Sache Irrtum (wörtlich: Die Aufnahme löscht) und zum Anfang zurückkehrt. Als Martin Luther mit der Rechtfertigung begann - dies (heute) sollte nun die weiter entwickelte Lutherische Gemeinde sein - aber als Luther organisiert hatte, konnten sie die Heiligung von Wesley nicht annehmen, weil er organisiert hatte, und er selbst hatte diese nicht vertreten.

102 Und hier ist die Gruppe von Lot - Moab war ein Kind von Lot's Tochter, von Anfang an unehelich. Beachtet dieses: Wie Moab, die natürliche Denomination repräsentiert, so repräsentiert Israel die geistliche Gemeinde. Israel, die wahre Gemeinde, war die Braut in jenen Tagen, herausgerufen aus Ägypten und in der Wahrheit bestätigt. Seht, wie es war, als beide zusammenkamen. Beide opferten dieselben Opfer, beide bauten sieben Altäre, beide opferten reine Opfertiere, Ochsen, und sie opferten sogar Widder und bezeugten damit, dass ein Messias kommen würde. Fundamental gesehen waren beide genau gleich, Israel unten im Tal und Moab auf dem Berge. Moab mit sieben Altären und Israel mit sieben Altären. Moab mit sieben Ochsen und Israel mit sieben Ochsen; Moab mit sieben Widdern, die den kommenden Messias darstellten und Israel mit sieben Widdern. Wo lag der Unterschied zwischen ihnen? Fundamental waren beide richtig. Doch seht, Moab hatte die Bestätigung Gottes nicht bei sich. Sie waren nur eine Nation, eine Gruppe von Würdenträgem, doch mit Israel war ein Prophet! Sie hatten einen geschlagenen Felsen! Sie hatten eine Feuersäule! Sie hatten eine eherne Schlange für ihre Heilung! Sie hatten die Segnungen Gottes, die sie begleiteten! Und sie waren die herausgerufenen Kinder Gottes!

104  Nun sehen wir, dass sie sich in den heutigen Kirchen vollkommen widerspiegeln. Moab war nicht so (wie Israel). Israel wanderte von Ort zu Ort. Wo auch immer die Feuersäule hinging, dahin gingen auch sie. Moab war nicht so, sie Hessen sich nieder - in ihren eigenen Denominationen - in ihrer eigenen Nation. Sie bewegten sich nicht, sie blieben, wo sie waren. Sie hatten ihre Würdenträger. Sie erließen ihre Bestimmungen, was man tun sollte. Sie hatten ihre Krieger, ihre Kämpfer und sie hatten ihren König, von dem sie ihre Befehle bekamen. Doch Moab sah, dass Israel etwas hatte, das sie nicht hatten. Sie sahen eine große Kraft mit Israel, und das war ein Prophet, und dieser Prophet war Moses. Und sie wussten, wenn im Kampf etwas verkehrt lief, dann hielten sie einfach seine Hände in die Höhe, und der Kampfverlauf änderte sich! So etwas hatten sie nicht, und so versuchten sie mit Politik den Ausgleich zu schaffen, mit einem politischen Schachzug. Sie sandten jemand in ein anderes Land und mieteten einen Propheten, damit er zu ihnen käme, damit auch sie einen Propheten und eine Kraft in ihrer Mitte haben konnten, genauso wie Israel es hatte. Könnt ihr den natürlichen Vergleich sehen? Könnt ihr die natürliche Gemeinde von heute sehen? Sie haben genau dasselbe getan.

107  Passt nun auf: Nun hatten also beide einen Propheten. Der einzige Unterschied war dieser: Der König von Moses, dem Propheten - sein König war Gott! Von dort bekam er seine Befehle, vom Wort des Herrn. Auch Bileam hatte einen König und dieser König war Balak, der König von Moab, und von dort bekam er seine Befehle und seine Segnungen. Und Moab sprach - Balak sprach: "Komm und verfluche mir dieses Volk, denn sie bedecken das ganze Antlitz der Erde. Sie kommen herauf und fressen alles kahl, wie die Ochsen das Gras." Er sagte: "Komm jetzt hinab, so viel ich weiß, kannst du verfluchen und segnen. Was immer du tust geschieht." Wir möchten euch nun zeigen, dass dieser Mann ein Prophet Gottes war, doch er verkaufte sein Geburtsrecht aus politischen Überlegungen. Genauso, wie es die heutigen Gemeinden taten, wie Luther, Wesley, die Pfingstler und alle Gruppen. Sie verkauften es, damit sie Zulauf hatten in ihren Organisationen. Moses stand unter Gott, Bileam unter Balak. Doch beide Propheten waren von Gott berufen und beide waren geistlich. Beachtet den Unterschied. Jeder hatte ein Haupt. Das Haupt von Mose war Gott, dasjenige von Bileam war Balak.

109  Seht hier, wie das Geistliche angewandt wird, um zu zeigen, dass das Natürliche verkehrt ist. Moses, von Gott auf den Weg seines Auftrages gesandt, begegnet einem ändern Propheten Gottes, der ihn herausfordert. Könnt ihr euch das vorstellen? Moses, berufen von Gott, eingesetzt von Gott, im Dienste Gottes stehend, kam zu dieser kalten, formellen Gruppe und wird herausgefordert, durch einen ändern Propheten Gottes. Was Gott segnete und bestimmt hatte... Wie könnt ihr den Unterschied erkennen? Beide hatten Propheten, und Gott sprach zu beiden Propheten. Einige sagen: "Gott sagte, ich solle dieses und jenes tun." Ich stelle das nicht in Frage, doch wenn es nicht in der Linie von Gottes Wort ist, dann ist der Prophet - auch wenn es ein Prophet ist - dann ist er außerhalb der Linie. So viele Menschen werden so verführt.

111  "Oh, dieser Bruder kann aber dieses tun, und dieser Bruder kann jenes?" Und dann verleugnen sie das Wort? "Wenn ich auch mit Menschen- und mit Engelszungen spräche und hätte Gaben, dass ich Berge versetzen könnte, und wenn ich all meine Habe den Armen gäbe, so wäre ich nichts. Viele werden an jenem Tage kommen und zu Mir sagen: 'Herr, Herr, haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in Deinem Namen Teufel ausgetrieben und mächtige Taten vollführt?' Und ich werde ihnen sagen: 'Hinweg von Mir, ihr Täter der Ungerechtigkeit. Ich habe euch nie gekannt." Und doch hatten sie das Bekenntnis, dass sie es getan hatten, doch Jesus sagte, sie hätten Ungerechtigkeit gewirkt. Was ist Ungerechtigkeit? Wenn da etwas ist, dass ihr tun solltet, und ihr tut es dann nicht. Es wäre richtig, es zu tun, doch ihr tut es nicht. Seht ihr, wie es in den letzten Tagen sein wird? Hört auf das Ganze…Das war mein Vorhaben heute Abend. Ich sagte, ich würde um 21.00 Uhr schließen, doch es wird vielleicht etwas länger dauern. Schaut, das war meine Absicht, euch diese Linie des Wortes Gottes zu zeigen, dass Gott Sein Wort halten muss, um Gott zu bleiben. Das haben wir nun erkannt.

113  Beide waren geistliche Männer, beides Propheten und beide berufen. Und hier war Moses, genau auf dem Weg seiner Pflicht, jeden Tag stand die Feuersäule neu vor ihm. Der Geist Gottes lag auf ihm, und er ging so , wie es ihm aufgetragen war. Und da kommt ein anderer Diener Gottes, berufen von Gott, eingesetzt durch Gott, ein Prophet, zu dem das Wort Gottes kam. Darin liegt eine Gefahr. Niemand konnte leugnen, dass dieser Mann von Gott war, denn die Bibel sagt, dass der Geist Gottes zu ihm sprach, und er war ein Prophet. Doch schaut, als er die wahre Antwort von Gott bekam, wollte er sich nicht daran halten. Er hat es nicht beachtet. Dann ging er und forderte Moses heraus.

114  Bileam suchte den Willen Gottes von ganzem Herzen. Als diese großen Männer kamen und sagten: "Bileam, Balak lässt dich rufen, komm sofort und verfluche das Volk Israel, denn sie verbreiten sich über die ganze Erde, und nun lassen sie sich hier gegen meinen Willen nieder. Sie haben alle ändern Königreiche vor sich her verschlungen. Wir möchten nun, dass du zu uns kommst und diese Leute verfluchst, denn ich weiß, wenn du jemand verfluchst, dann ist er verflucht." Ihr seht also, dass er ein Mann Gottes war. "Was du segnest, ist gesegnet!" Er war ein Diener Gottes. Weil Bileam ein Prophet war, dachte er: "Ich kann nur eines tun, den Willen Gottes herausfinden." Dies ist die Pflicht eines Propheten, wenn er als Propheten berufen ist.

116  Was muss also ein Prophet als erstes tun? Er muss den Willen Gottes, das Wort Gottes suchen. Das muss er tun! Denn weil er ein Prophet ist, darum kommt das Wort Gottes zu ihm. Und sie sagen: "Du bist aber kein Theologe." Die Bibel sagt nirgends, dass Gottes Wort zu einem Theologen komme. Sie sind es, die es durcheinander bringen. Das Wort kommt zum Propheten Gottes. Hier war also ein Mann, der ein Prophet Gottes war. Und als er angestellt wurde, um hinzugehen, um ein anderes Volk Gottes zu verfluchen, da ging er dorthin und suchte den Willen Gottes. Und er wollte Seinen vollkommenen Willen wissen, und Gott zeigte ihm Seinen vollkommenen Willen in dieser Angelegenheit. Sein vollkommener Wille wurde ihm gezeigt. Was war Sein vollkommener Wille? "Gehe nicht!" Das war Gottes erstes Wort. "Gehe nicht mit ihnen! Versuche nicht mein Volk anzugreifen, die in Meinen vollkommenen Wegen sind." Wie ist es heute? Sie wollen streiten, debattieren und alles Mögliche, wenn sie sehen, wie der Geist Gottes unter euch wirkt. Sie versuchen es, sie haben seit Jahren versucht die Sache zu ersticken, doch je mehr sie es verhindern wollen, desto mehr wächst es. Ihr könnt nicht verfluchen, was Gott gesegnet hat. Ihr könnt es einfach nicht.

119  Seht, es war Gottes Volk! Und dieser Prophet dachte, er sei über ihnen, angestellt von einem König und er arbeite unter Würdenträgem usw. Und das Wort Gottes kam zu ihm. Er suchte den Willen Gottes, und der Wille Gottes antwortete ihm und sprach: "Verfluche diese Menschen nicht. Ich habe sie gesegnet." Es gibt keinen Theologen unter dem Himmel, der diese Botschaft verleugnen kann die wir predigen, denn es ist genau das Wort Gottes zur richtigen Zeit. Gott hat sie in allem, was gesagt und getan wurde, bestätigt. Er hat es als wahr bestätigt. Da gibt es keinen Theologen, keinen Bibelleser, keinen Propheten, der in dieses Wort hinein schaut - wenn es ein Prophet ist, dann wird er dieselbe Sache sehen. Doch wenn er nicht dieselbe Sache sieht, dann zeigt dies, dass etwas nicht stimmt. Ihr sagt: "Gut, ich könnte es auch umgekehrt sehen." Das konnten auch Balak oder Bileam. Doch Gott stand zu Moses. Und was brachte den Beweis? Das Wort Gottes! Und er hörte den klaren, deutlichen Entscheid Gottes: "Gehe nicht! Versuche nicht zu verfluchen, was ich gesegnet habe. Sie sind ein Volk" Doch wisst ihr was? Bileam mochte jenes Volk von Anfang an nicht. 0, wie viele Bileams haben wir in der heutigen Welt? Er mochte diese Gruppe von Anfang an nicht.

122  Nachdem er Gottes klaren Entscheid - "Gehe nicht!" - vernommen hatte - anstatt das zu befolgen geschah dasselbe wie bei Kain und wie bei Korah, er wurde eifersüchtig. Er suchte nach einem Grund, damit er trotzdem gehen konnte. Seht, dann informierte er sein denominationelles Hauptquartier. Er sagte: "Nein, ich glaube nicht, dass ich hinuntergehen werde; ich möchte nichts mit ihnen zu tun haben. Ich möchte nicht mit jenen Leuten debattieren, denn Gott sagte mir, es sei Sein Volk. Ich glaube nicht, dass ich gehen werde." Wenn er nur dabei geblieben wäre! Doch tief in seinem Herzen mochte er sie nicht leiden. Sie waren nicht von seiner Gruppe. Und alles, was nicht zu seiner Gruppe gehörte, war ohnehin nicht in Ordnung. Und er sah auf sie herab und sprach: "Jene Menschen haben einige schreckliche Dinge getan, gewiss wird ein heiliger Gott solche Menschen verfluchen. Sie sind ungebildet und nicht so geschult wie wir. Wir sind klügere Menschen. 0, sie beanspruchen Gott zu dienen, doch schaut sie euch doch an. Wer sind sie denn? Eine Gruppe von Sklaven, Lehmschaufler, die von den Ägyptern verjagt wurden. Nein, Gott wird sich nie mit solch einer schmutzigen Gruppe befassen."

124  Er übersah den geschlagenen Felsen und die eherne Schlange. Er wollte sie von einem moralischen Standpunkt aus beurteilen. Er übersah den höheren Ruf Gottes. Durch Gnade und durch Erwählung befanden sie sich auf jener Linie und sie hatten das Wort Gottes. Und als er sie verfluchen wollte, da sagte Gott: "Tu es nicht! Sie gehören mir! Lass sie in Ruhe! Berühre sie nicht!"  Und so kehrten die Männer um und gingen zurück. Beobachtet nun sein denominationelles Hauptquartier, während er zurückkommt. Sie senden eine einflussreichere Gruppe zu ihm. Dieses Mal sandten sie anstelle von einigen Laien vielleicht einige Doktoren der Theologie. Vielleicht waren es Bischöfe, vielleicht Bezirksvorsteher, ha - Er sandte eine bessere Gruppe, eine Gruppe, mit etwas stärkerem Einfluss, jemand, der eine höhere Bildung hatte und ihm den Plan etwas besser darlegen konnte, dass es vernünftig aussah.

126    Seht, dies tat Kain; er stellte Überlegungen an. Das tat auch Korah. Er begann nachzudenken. Nicht der, der im Verstande abwägt, hat es. Wir legen die Verstandesüberlegungen zur Seite, wir glauben Gott, was auch immer jemand sagen mag. Wir stellen keine Überlegungen an, wenn Gott etwas sagt. Ihr könnt es nicht ergründen. Ihr müsst es durch Glauben annehmen. Wenn ihr irgendetwas wisst, dann braucht ihr keine Argumente mehr. Ich weiß nicht, wie Er es tut, ich glaube einfach, dass Er es tut. Ich weiß nicht, wie Er diese Verheißung halten wird, doch Er sagte, er werde es tun. Ich glaube es. Ich nehme es an, auf der Grundlage dass ich glaube, dass es das Wort Gottes ist. Ihr sagt: "Damit kommst du nicht durch." Ich weiß nicht wie ich damit durchkomme, doch er sprach: "Sage es!" Ich erinnere mich, wie mein Baptistenprediger zu mir sagte: "Billy, du wirst zu den Säulen in der Kirche sprechen. Glaubst du denn, dass sich irgendjemand so etwas anhört?" Ich antwortete: "Gott hat es so gesagt." "Wie willst du gehen, mit deinen sieben Schuljahren, und für Könige beten und auf der ganzen Erde predigen?"

127 Ich sagte: "Ich weiß nicht wie ich es tun werde, doch so sagte Er es, und das genügt mir." Seht ihr? So sagte Er es! Ich weiß nicht, wie es getan wird." Er antwortete: "Denkst du, dass die Menschen dieser großen und gebildeten Welt, vor denen du stehen wirst, mit diesem Thema der göttlichen Heilung und so weiter, denkst du, sie werden das glauben?" Ich sagte: "Es geht mich nichts an, ob sie es glauben oder nicht. Meine Pflicht ist es. es zu predigen. Das hat Er mir aufgetragen. Er sagte. Er werde mit mir sein, und Er sagte mir, was ich tun würde." Und es wurde genauso getan, wie Er sagte. Er sagte: "Nimm am Anfang ihre Hand; dann wird eine Zeit kommen, wo du sogar die Geheimnisse ihrer Herzen kennen wirst." Ich habe euch davon erzählt, und in dieser Weise ist es geschehen. Wie tut Er es? Ich weiß immer noch nicht, wie es geschieht. Es geht mich nichts an wie es geschieht, es geschieht einfach.

129  Wer konnte das erklären, als Gott Elia befallt: "Geh hinauf und bleibe auf dem Berg, und Ich will dich ernähren. Ich habe den Raben geboten, dir Speise zu bringen!" Wie konnte eine Krähe ein Stück Brot bekommen und einen gebackenen Fisch, um das dem Propheten zu bringen? Das geht weiter als alles, was ich erklären könnte. Ich glaube, ihr könnte es auch nicht, niemand kann es erklären. Doch Er hat es getan! Das genügte. Er tat es, und das ist die Wahrheit darüber. Wie Er es getan hat, weiß ich nicht. Das ist nicht meine Sache. Doch Er tat es! Ich weiß nicht, wie Er die Erde machte, doch Er tat es. Ich weiß nicht, wie Er Seinen Sohn sandte, doch Er hat es getan. Wie Er von den Toten auferstanden ist, weiß ich nicht, doch Er tat es. Wie hat Er mich gerettet? Ich weiß nicht wie, doch Er tat es. So ist es. Wie hat Er euch gerettet? Ich kann es euch nicht sagen, doch Er tat es. Wie heilte Er mich? Ich weiß nicht, doch Er tat es. Er hat versprochen, es zu tun, und Er hält Sein Wort. Nun, Bileam hätte das wissen sollen, und er wusste es nur zu gut.

130 Seht, dann kam diese bessere, einflussreichere Gruppe. Was war besser? Sie brachten bessere Geschenke. Nicht nur das, sie konnten ihm auch mehr Geld geben und sie boten ihm eine bessere Stellung an. "Du wirst nicht nur ein gewöhnlicher Prediger in unserer Organisation, wir werden dich auch noch zum Bezirksvorsteher machen." Seht ihr? "Wir werden alles für dich tun, wenn du nur diesen Menschenhaufen vertreibst, und dieser Sache ein Ende machst." 0, sie boten ihm eine hohe Stellung an. "Du weißt, dass ich imstande bin, dich zu unterstützen." Seht, woher er sein Wort bekam - vom Haupt der Nation.

131 Woher empfing Mose seine Worte? Vom König des Himmels! Das Eine war das Wort von Gottes Verheißung: "ICH werde dich ins verheißene Land bringen, und kein Mensch kann dir widerstehen. ICH werde Hornissen vor dir her senden und sie nach links und rechts vertreiben, und du wirst das Land einnehmen! ICH habe es dir schon gegeben. Geh, nimm es ein! Nimm es in Besitz! Es gehört dir!" Seht, darauf hörte Mose. Doch der andere Mann hörte solange zu, bis etwas in sein Herz kam und er eifersüchtig wurde, und so ging er dann zu seinem kirchlichen Haupt. Seht ihr, es ging um eine bessere Stellung. Er sagte zu ihm: "Du weißt, dass ich dich fördern kann? Ich werde dir eine bessere Stellung verschaffen. Ich werde mehr für dich tun. Ich werde dich besser bezahlen, ich werde dein Gehalt erhöhen!" Und als er ihm all dieses angeboten hatte, machte es ihn blind. Wie viele Bileams gibt es heute in der Welt, die sich durch eine bessere Position, eine bessere Gemeinde, ein Versprechen von irgend etwas... Einem Mann werden die Augen geöffnet für das Wort und für das Wirken Gottes. Der gute Mann mit Einfluss beginnt als Diener Gottes und bekommt eine gute Versammlung. Nach einer Weile wird er mit der Taufe des Heiligen Geistes konfrontiert; die Taufe im Namen von Jesus wird ihm präsentiert, - welche biblisch ist, es ist der einzige biblische Weg der Taufe - , dann weiß seine Denomination, dass sie ihn verlieren werden, wenn er damit beginnt. Dann offerieren sie ihm eine bessere Stellung und geben ihm eine andere Gemeinde. Seht, dies ist wieder das alte Bileamtum, genauso, wie es am Anfang war.

134    Ein Mann, der diese Bibel liest, kann sie nicht lesen, ohne zu sehen, dass dies die Wahrheit ist. Da findet sich niemand, der je mit den Titeln, Vater, Sohn und Heiliger Geist getauft hätte. Das ist eine katholische Satzung und kein Biblische Lehre. Kein Mensch in der Bibel wurde je anders getauft als in den Namen von Jesus Christus. So war es 300 Jahre lang, nach dem Tod des letzten Apostels. Die Katholische Kirche änderte es und die anderen machten es nach. Jeder Prediger, der in seinem Studierzimmer sitzt und die Sache betrachtet, weiß, dass dies die Wahrheit ist. Doch wegen der Popularität, um seine Position zu behalten, und wegen seinem Ansehen unter den Leuten, macht er Kompromisse. Ihr sagt: "Gott segnet ihn aber!" Natürlich! Einige hatten sogar Gaben der Heilung, einige halten große Feldzüge, doch es steht ihnen direkt vor Augen und sie bekommen dieselbe Antwort aus dem Worte Gottes wie du und jeder andere Mensch auch. Gott ändert sich nicht. Seht ihr, was ich meine?

136  Bileam wollte eine bessere Stellung, und so dachte er... Seht nun, als die bessere Gruppe zurückkam, da nahm Bileam einen falschen "Text" zu Hilfe. Als die bessere Gruppe zurückkam, hätte er sagen sollen: "Macht dass ihr wegkommt! Ich habe euch das Wort Gottes gesagt. Verschwindet! Das ist SO SPRICHT DER HERR! Doch ihr seht, da waren die Geschenke und er konnte ein angesehener Mann werden. Oh, wie gern tun sie das: "Wir werden dich in die ganze Welt senden. Wir geben dir ein besonderes Flugzeug. Wir werden deine Versammlungen überall finanzieren, wenn du nur... " Oh, nein! Wir wissen was das Wort sagt. Wir wissen, was Gott sagt. Mit der Hilfe Gottes werden wir dabei bleiben. Ganz gleich was ihr auch versprecht, ganz gleich wie viel mehr ihr auch bezahlen könnt und wie viel von diesem und von jenem ihr noch bieten könnt, wir wollen das SO SPRICHT DER HERR und zuerst das, was Er sagte. Gut, die Gemeinde sagt, das kommt an zweiter Stelle. Wir wollen das, was Gott am Anfang sagte. Wenn etwas hinzugefügt oder hinweg genommen wird, dann wird sogar euer Name aus dem Buch des Lebens getan. Wer ein Wort wegnimmt oder hinzufügt... Wir wollen das, was Er sagt, und nicht was die Gemeinde sagt, nicht das, was Dr. Jones sagt oder was sonst jemand sagt; wir wollen das SO SPRICHT DER HERR, das was das Wort sagt.

138  Doch nun sehen wir Bileam, einen Diener Gottes! - und viele dieser Männer begannen und sind von Gott eingesetzt und sie sprechen Gottes Wort in vielen Dingen, doch wenn es zur vollen Wahrheit kommt, dann wollen sie es nicht befolgen. Seht nun hier: Als ein Prophet Gottes hätte er sich gar nicht mit solch einer Gruppe einlassen sollen. Er hätte nicht mit ihnen gehen sollen. Doch seht, er tat es wegen der Popularität. Wegen seinem Gewissen sagte er: "Bleibt noch eine Nacht hier, ich will es noch einmal versuchen." Seht ihr? "Ich werde es noch einmal versuchen." Warum wollt ihr es noch einmal versuchen? Gott hatte ihm schon gesagt, was er antworten sollte. Gott hatte gesagt: "Sag ihnen, dass du nicht gehst." Das war Sein ursprüngliches Wort: "Ich gehe nicht."  "Gehe nicht! Fluche du nicht, was Ich gesegnet habe." Passt nun auf, wie es auf ihn nach einer Weile zurückschlug. Und so wird es immer sein. Wenn Gott etwas sagt, dann meint Er es so. Er ändert Seine Gedanken darüber nicht. Was auch irgend einer sagen mag. Er bleibt bei Seinem Wort.

141  Bileam hätte dies wissen sollen. Er hätte sich von solch einer Gesellschaft absondern sollen. Doch da waren all die schönen Geschenke und noch ein Versprechen dieses Königs. "Du weißt, was ich tun kann, ich bin der Bischof, Ich kann tun was ich will und ich werde dich fördern, wenn du das für mich tust." Gott sagte ihm: "Tu es nicht!" Doch Bileam sagte: "Bleibt noch diese Nacht und ich werde es noch einmal versuchen." Seht, er hatte das Wort. Darüber brauchte man nicht mehr zu argumentieren; Gott hatte gesprochen. Solch eine Gruppe wird euch immer überreden, dass ihr den Willen Gottes verliert, wenn ihr euch mit ihnen einlasst.

143  Einst kam eine Gruppe zu einem Propheten, der Hiob hieß. Sie konnten ihn nicht überzeugen. Er hatte die Vision gesehen und er kannte die Wahrheit. Bileam hatte die Vision gesehen, aber er blieb nicht dabei. Doch was auch jene kirchliche Gruppe zu Hiob sagte: "Oh, du solltest dieses und jenes tun Hiob" –  sogar zu seiner Frau sagte er; "Du sprichst wie ein törichtes Weib. Ich weiß, was der Herr sagte, ich weiß, was er verlangt, und das habe ich getan." Seht, er blieb bei dem, was Gott ihm gesagt hatte. Doch schaut, wie Bileam diesen falschen "Text" nahm, um sein Gewissen zu beruhigen. "Ich werde es herausfinden, ich versuche es noch einmal." Dahin gelangt ihr dann als Nächstes. Wie viele Bileams haben wir heute, die gerne die falsche Bibelstelle von Matthäus 28,19 nehmen, nur um ihr Gewissen zu beruhigen? Wie viele möchten Maleachi 4 gebrauchen, um ihres Gewissens willen? Wie viele möchten Lukas 17,30 gebrauchen, einfach um ihres Gewissens willen? Wer möchte diese Dinge nehmen? Doch sie sagen: "Ich glaube, darin sind sie alle durcheinander."

146  Und hier sehen wir, dass Bileam eigentlich sagen will: "Vielleicht ist Gott ein bisschen durcheinander; ich werde es noch einmal versuchen, um zu sehen was Er sagt." Seht, Bileam benutzte diese falsche 'Bibelstelle' nur um sein Gewissen zu beruhigen, denn eigentlich wollte er das Geld. Er wollte Würdenträger werden, er wollte diese Anstellung. Er wollte diese Stellung, damit er als Dr. So und so verehrt würde. Und so sagte er: "Ich werde es noch einmal versuchen." Oh, all die Bileams, die es heute in der Welt gibt! Stellungen werden versprochen, Popularität, o du meine Güte. Dadurch betäuben sie ihr Gewissen. Wegen ihren Denominationen, welche sagen: "Wenn du das tust, dann wirst du hinaus getan. Wir wissen, dass du ein guter Mann bist, und wir lieben dich - und es ist ein guter Mann - wir lieben dich, doch du kannst so etwas nicht predigen. Unsere Lehre ist dagegen. Dr. So und so lehrt es anders. Du musst es so glauben, wenn du bei uns bleiben willst. Wenn du das willst - wir wissen, dass es dir schwer fällt, doch ich werde versuchen, dich zu fördern, vielleicht bekommst du eine andere Gemeinde." Oh du Bileam! Wenn du den Willen Gottes kennst, dann befolge ihn. Gott wird Seine Gesinnung nicht ändern. Nein!

148  Er suchte etwas, um die Wahrheit für seinen Auftrag zu umgehen. Er sagte: "Gut, ich versuche es noch einmal." Seht ihr, wie viele Bileams es gibt. Denkt daran, als er in der folgenden Nacht mit diesen großen Würdenträgern kam, da war sein Gewissen schon betäubt und stumpf und Gott ließ ihn gehen. Gott hatte Seine Gedanken nie geändert, doch Er gab ihm Seinen zugelassenen Willen. "Dann geh nun." Doch er fand heraus, dass es nicht funktionierte. Gott wusste, was im Herzen Bileams war. Gott wusste, dass er diese "Heiligen Roller" hasste, obwohl er ein Prophet war und dass er sie so oder so verfluchen wollte. Gott verbot es ihm, doch er kam wieder mit diesem Wunsch und so ließ Gott ihn gehen. Gott sagte: "Dann gehe!" Denkt aber daran, dass Gott Seine Gedanken nie geändert hatte.

151 Seht, es war sein Wunsch, sie zu verfluchen. Die Leute, die er als Fanatiker betrachtete wollte er verfluchen. Er wollte eine Stellung. Er wollte nicht mit ihnen spaßen, und so dachte er, er könnte dem König einen kleinen Gefallen tun, um dann befördert zu werden. Gott hatte Seine Gesinnung oder Sein Wort nie geändert; doch Er wird euch das Verlangen eures Herzens geben. Das hat er versprochen. Habt ihr das gewusst? Er hat verheißen, euch das Verlangen eures Herzens zu geben. Möge euer Verlangen das Wort Gottes sein. Verlangt Seinen Willen, niemals euren eigenen Willen, wünscht Seinen Willen. Wenn ihr Ihn um etwas bittet, und Er gibt es nicht, dann sagt einfach: "Ich danke Dir Herr, du weißt, was gut ist für mich."

152  Betrachtet auch König Hiskia. Als Gott Seinen Propheten zu ihm gesandt hatte mit dem Wort: "Bring dein Haus m Ordnung, du wirst sterben!", da wandte Hiskia sein Gesicht zur Wand und weinte bitterlich und sprach: "Herr, Gott, bitte höre auch mich. Ich bin mit einem untadeligen Herzen vor dir gewandelt. Ich möchte dass Du mich noch fünfzehn Jahre länger leben lässt." "Nun gut", sprach Gott zum Propheten, "geh zurück und sage ihm, dass Ich ihn erhört habe." Doch was tat er dann? Er brachte Schande über die ganze Nation. Er entfachte den Zorn Gottes, dass er ihn töten wollte. So ist es, ihr wisst es. Er fiel ab von Gott. Es wäre viel besser für das Land, für den König und für alle gewesen, wenn er den ersten Entscheid Gottes angenommen hätte. Für den Propheten war es schwer, als er zurückgehen musste, um ihm das Wort Gottes zu bringen, nachdem er es ihm schon gebracht hatte. Doch Gott sprach: "Geh nur." Doch ihr seht, dass es Schmach brachte. Und was tat Bileam? Als er den Willen Gottes kannte, da war er immer noch entschlossen, es trotzdem zu tun. Und was bewirkte es? Beachtet, dass Gott seine Absicht nie änderte; Er wusste, was im Herzen dieses Mannes war.

155 Ihr wisst, dass auch einst Thomas nicht glauben konnte. Er sagte: "Nein, ich kann es nicht glauben. Wenn ich nur meine Hand in Seine Seite legen könnte, oder in die Nägelmahle in Seinen Händen, gut, dann würde ich glauben." Und ER sprach: "Komm Thomas, lege deine Hand hier hinein." Und Thomas rief: "Das ist mein Herr und mein Gott!" Und Er sprach: "Du hast es nun gesehen und darum glaubst du. Wie viel größer ist der Lohn derer, die nie gesehen haben und doch glauben." Manchmal wollen die Leute den Heiligen Geist nicht empfangen, wenn sie nicht in Zungen sprechen. Ich glaube an Zungenreden. Gewiss - Er ist ein guter Gott. Er wird dir das Verlangen deines Herzens geben. Doch wie viel du auch in Zungen sprechen magst und dabei dieses Wort verleugnest, dann bist du ohnehin verkehrt. Seht ihr? Ihr kommt nicht durch das Zungenreden hinein, sondern indem ihr jedes Wort haltet. Dies ist der Beweis des Heiligen Geistes, wenn ihr das Wort Gottes glaubt."

157  Ich glaube an das Zungenreden. Ich glaube, dass ihr lebendig werden könnt, bis ihr mit einer neuen Zunge sprecht, wie ich heute Morgen sagte. Ich selbst tat es und ich weiß, dass es die Wahrheit ist. Ich weiß, es ist wahr, doch dies ist nicht das Zeichen, dass du Gottes erwähltes Kind bist. Nein, gewiss nicht. Er sagte: "Viele werden zu mir kommen und sagen: "Herr, habe ich nicht prophezeit und all diese großen Dinge in Deinem Namen getan?" Er wird sagen: "Hinweg von mir, ihr Übeltäter! Ich habe euch nie gekannt." Ihr sprecht in neuen Zungen und lehnt es dann ab, im Namen des Herrn Jesus Christus getauft zu werden? Da stimmt irgendwo etwas nicht. Ganz gewiss! Bei all diesen Dingen und all den Befehlen, die Gott gibt... Da stimmt etwas nicht. Untersucht einfach euer Bewusstsein und schaut, was die Bibel sagt. Zeigt mir eine Stelle, wo jemand im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft wurde. Es gibt keine. Doch seht, manchmal ist es, wegen eurem Gewissen. Ihr sagt: "Gott spricht ja zu den Frauen, was sie tun sollen, keine Shorts tragen und solche Dinge, doch mein Pastor sagt... " und so wählen sie den leichten Weg.

159  Sie wissen, was Gott hier darüber sagt. Gewiss! Gott spricht darüber, doch sie wollen es so oder so tun. Sie versuchen, eine Entschuldigung zu finden. "Oh, ich glaube, es ist viel besser, der Wind bläst dann nicht so... " Doch Gott sagte, dass der Mann nicht dieselben Kleider trägt wie die Frau. Wenn eine Frau Kleider anzog, die einem Mann zustanden, dann war das in Seinen Augen ein Gräuel. Und darum ist es nicht recht. Ihr solltet es nicht tun.  Darum ist es verkehrt. Doch ihr seht, dass sie nach einer Entschuldigung suchen. "Der Herr hat mir dieses aufgetragen." Ich sage nicht, dass Er es nicht getan hat, doch seht - es ist nicht Sein vollkommener Wille. Es kann nur Sein zugelassener Wille sein. Seht ihr, was es bewirkt? Es verunreinigt die ganze Gruppe. Es hat das Lager verunreinigt.

161   Seht, Gott ändert Seine Gedanken und Sein Wort nie, doch Er ist ein guter Gott und Er wird euch das Verlangen eurer Herzen geben, auch wenn es gegen Seinen Willen ist. Glaubt ihr das? Schaut: Gott sagte zu Mose, diesem gesalbten Propheten: "Geh hinab und sprich zum Felsen!" Er war schon geschlagen worden! Moses ging hinab in seinem Zorn, nahm den Stab und sagte: "Ihr Rebellen, müssen wir für euch Wasser aus diesem Felsen holen?" und er schlug den Felsen. Das Wasser kam nicht. Und so schlug er noch einmal - dann kam es. Es war gegen den Willen Gottes. Es brach jeden Plan der Bibel. Christus musste zum zweiten Mal geschlagen werden. Seht ihr? Christus war schon einmal geschlagen worden. Es brach den ganzen Plan, doch er gewährte ihm Seinen zugelassenen Willen. Und darauf sagte Moses: "Seht, wir haben das Wasser für euch, ihr Rebellen."

163  Gott sprach: "Komm her Mose. Komm hierher. Komm hier auf den Gipfel. Du warst ein treuer Diener" - wie die Frau mit den hohen Absätzen... "Steig herauf und schaue. Schau hinüber - siehst du das verheißene Land?"  "Oh, Herr... " "Doch du wirst nicht hineingehen! Du hast meinen zugelassenen Willen genommen, dort unten, beim Felsen. Du hast dich selbst verherrlicht und nicht mich. Du hast dich selbst geheiligt, du hast nicht mich geheiligt. Du hast mein ursprüngliches Wort nicht gehalten, das Ich dir aufgetragen habe." Doch die Wasser kamen! Ihr könnt den Kranken die Hände auflegen und sie werden gesund. Ihr könnt weissagen oder in Zungen sprechen. Doch es geht darum, dass ihr Sein ursprüngliches Wort haltet. Freunde, Gott ändert Seine Gesinnung nicht. Ihr müsst Seinen Auftrag halten, Seinen Willen.

164    "Oh, das war für die Jünger." Er ändert sich nicht. Wenn Er immer noch einen Jünger hat, dann ist hier derselbe Auftrag: "Geht in alle Welt und predigt das Evangelium. Diese Zeichen werden denen folgen die da glauben." Es ändert sich nie. Er kann sich nicht ändern. Ihr könnt nun sagen: "Gut, ich sage dir aber, dies gilt nicht für diesen Tag." Oh, ihr Bileamiten. Seht ihr es? Seht ihr? Gott ändert sich nicht. Er ist derselbe, gestern, heute und für immer. Seht euch die Bileamiten von heute an: "Oh, ich weiß, dass sie in der Bibel im Namen von Jesus tauften. Doch schau, alle Leute... " Ich frage nicht danach, was die Leute tun. Da gibt es keinen ändern Namen unter dem Himmel der den Menschen gegeben ist, durch den ihr gerettet werden könnt. Keine Vergebung der Sünden, nur durch den Namen von Jesus Christus. Wie gut ihr auch seid, was ihr auch tun mögt, das hat gar nichts damit zu tun. Es geht um Gottes ursprüngliches Wort. Dabei müsst ihr bleiben. Gut. Seinem Wort zu gehorchen ist besser als Opfer bringen. Ihr erinnert euch - damals, als Saul zurückkehrte.

167  Bileam hatte eine Gabe des Glaubens und er hätte diese für das vollkommene, ursprüngliche Wort Gottes gebrauchen können. Viele Männer, die heute mit einer Gabe der Heilung auf dem "Felde" sind, könnten es auch so halten. Viele Männer, die draußen sind - Menschen sprechen in Zungen, die Menschen prophezeien - sie haben eine Gabe, die sie für das Königreich Gottes gebrauchen könnten, doch sie tun es nicht. Doch Gott segnet sie trotzdem. Sie nehmen den zugelassenen Willen. Doch um der Popularität und der Vergnügungen willen, wegen persönlichem Gewinn, verkauften sie ihr Erstgeburtsrecht wie Esau. Sie verkauften es einer Organisation. Sie verkauften es, wie Bileam es tat. So viele tun heute dasselbe. Wir wissen, dass dies wahr ist. Sie verkaufen ihr Geburtsrecht. Frauen, die beanspruchen den Heiligen Geist zu haben, tragen Shorts. Die Männer im Pult erlauben es ihnen. Frauen mit kurz geschnittenen Haaren stehen hinter dem Pult, mit Farbe im Gesicht, mit religiösen Talaren umgehängt - dies ist der größte Stolperstein, den die Gemeinde je hatte.

168  Wenn ihr wissen wollt, wie spät es im königlichen Zeitalter für die politischen Mächte ist, dann schaut, wo die Juden angelangt sind. Beobachtet, wie es um die Juden steht, denn sie sind eine Nation. Wenn ihr wissen wollt, wo die Nationen stehen, dann beobachtet die Juden. Wenn ihr wissen wollt, wie es um die Gemeinde steht, dann beobachtet die Frauen. Beobachtet die Moral unter den Frauen, denn sie repräsentieren die Gemeinde. Wenn ihr den Schmutz unter den Frauen findet, dann findet ihr eine Verschmutzung der Gemeinde. Wenn sie zu einer bemalten Isebel wird, genau zu dem ist die Gemeinde geworden. Dies ist die Wahrheit, und ihr wisst das. Wenn ihr wissen wollt, wo die Gemeinde angelangt ist, dann beobachtet die Moral unter Frauen, denn die Gemeinde ist eine Frau. Wenn ihr den Stand der Nationen erfahren wollt, dann beobachtet die Juden.

169  Seht nun: Als Gott zu Bileam gesprochen hatte, nachdem dieser den deutlichen Entscheid des Wortes gehört hatte: "Gehe nicht!", sagte Er später zu ihm, als Er das Vorhaben seines Herzens gesehen hatte: "Geh!" Er gab ihm Seinen zugelassenen Willen. Ihr könnt dasselbe tun. Wenn ihr nicht in der Wahrheit wandeln wollt, dann könnt ihr hinausgehen und einen großen Dienst haben. Gewiss könnt ihr das! Doch ihr nehmt dann Seinen zugelassenen Willen und ihr geht über Sein Wort hinweg. Er wird euch Erfolg geben - ganz gewiss - genau so, wie Er es mit Bileam tat. Er hatte Erfolg, doch er konnte jene Menschen nicht verfluchen. Er konnte es nicht tun, denn jedes mal, wenn er mit dem Fluch begann, dann segnete er sie. Seht, er konnte es einfach nicht tun. Doch als er zum Erfolg kam mit seinem Unternehmen, da lehrte er diese Menschen, durch Balak, Ehebruch zu begehen. Er brachte sie in das Lager Israel hinein und verheiratete sie miteinander. Er sprach: "Wir sind alle eins. Ihr betet doch denselben Gott an wie wir. Wir haben hier oben einen Propheten und ihr habt dort unten einen Propheten. Wir haben auch dasselbe Opfer und denselben Jehova, wie unsere Väter. Warum kommt ihr nicht einfach alle zu uns und habt Gemeinschaft mit uns?" Die Bibel sagt: "Vermischt euch nicht mit den Ungläubigen. Zieht nicht mit ihnen an einem Joch. Wenn sie es nicht glauben, dann bleibt ihnen fern." Seht ihr? "Kommt heraus aus ihnen, und ich wi7J euch empfangen", spricht der Herr, "und berührt nicht ihre unreinen Dinge.“ Das ist wahr - ihren Schmutz, im Gegensatz zum Wort, und solcherlei Dinge. Bleibt der Sache fern. Hört nicht darauf.

171  Und da finden wir heraus, dass Bileam hinab ging, und er begann das Volk zu lehren, und brachte Irrtum. Er tat es in der Weise Bileams. Bileam lehrte Balak, die Kinder Israels zum Ehebruch zu verleiten. Da wurde das Volk Israel von einer Plage geschlagen, und Tausende von ihnen starben an einem Tag. Während sie alle vor dem Altar Gottes beteten, kam ein israelitischer Mann mit einer midianitischen Frau - mit einer Denominations-Frau - und ging ins Zelt. Dann ging der Sohn eines Priester hinein, nahm einen Speer und tötete beide. Das hielt den Zorn Gottes auf. Ihr wisst, dass dies die Schrift sagt? Ist das richtig?

172  Doch was geschah? Bileam hatte Erfolg und schwächte Israel. Was tat er? Er schwächte ihr Lager. Gott ließ ihn gehen und er schwächte ihr Lager und das ganze Lager wurde verunreinigt. Und wenn irgendeine Lehre aufkommt, die keine biblische Wahrheit ist, dann wird das ganze Lager verunreinigt. Jemand kommt mit einer ändern Idee hervor, wie Korah, und sagt dies und jenes. "Oh, ich habe eine andere Idee". Dann verunreinigt es das ganze Lager. Und dies geschah heute mit dem ganzen kirchlichen Lager. So ist es! Die Belehrung, wie er sie brachte, schwächte das ganze Lager für Kadesch Barnea, als es zur Kraftprobe des Wortes kam. Als sie nach Kadesch Barnea kamen, da war das Lager geschwächt. Sie kamen zurück und sagten... Denkt daran, sie hatten Engelsspeise gegessen. Sie hatten das Wort Gottes, das sich jede Nacht kundtat, und sie aßen die Speise. Sie hatten vom Felsen getrunken; sie hatten all die Wunder gesehen. Sie hatten Mose zugeschaut, hatten sein Wort, die Prophezeiungen und alles gesehen. Doch schlussendlich, als sie auf diesen falschen Lehrer hörten, der hereinkam und sie verkehrt lehrte, da schwächte er das Lager und wurde dadurch erfolgreich! Er mag Gebäude für Millionen von Dollars gebaut haben, er mag große Denominationen gehabt haben, er mag Tausend mal Tausend dazu gewonnen haben, er tat große und mächtige Werke, und er war ein Prophet. Das ist alles in Ordnung, doch wenn es nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmt, dann ist es besser, wenn ihr der Sache fernbleibt. Gott ändert Seine Gesinnung nicht. Bleibt bei Seinem Wort, denn dieses wird am Ende hervorkommen. Es ist das Wort, Wort für Wort. "Wer immer ein Wort hinweg nimmt oder hinzufügt... " Es muss das Wort bleiben.

174  Hört nun gut zu: Als der Test des Wortes kam - als sie hinübergingen und den großen Gegner sahen - die Amalekiter waren die größten Gegner, die sie je gesehen hatten - sie waren zehnmal stärker als sie - da sagten sie: "Wir sind wie Heuschrecken, ihre Festungen - oder ihre Städte haben so dicke Mauern, dass sie darauf Wagenrennen abhalten können, zwei Wagen nebeneinander - so schnell wie es nur geht, um die ganze Stadt! Ihre Speere sind viel länger, und es sind Riesen! Wir sind vor ihnen wie Heuschrecken. Wir können es nicht tun!" Doch zwei Männer standen auf dem Wort; Kaleb und Josua sagten: "Einen Augenblick! Ihr zwei Millionen Menschen, haltet einen Augenblick den Mund. Wir sind mehr als imstande es zu tun! Sie können mit uns nicht spielen." Worauf standen sie? Gott hatte gesagt: "ICH HABE EUCH DAS LAND GEGEBEN! ES GEHÖRT EUCH!" Und dort standen sie. Doch die Leute, die sich mit ändern Dingen vermählt hatten, sie hatten alle Arten von Ritualen und Glaubenssatzungen unter sich, sie waren einfach Schwächlinge, Wischi-Waschi, sie wussten nicht wohin sie sich wenden und was sie tun sollten. So ist es. Der Wort-Test kam,

175  Doch Er überlässt es euch, euch zu entscheiden. Er gibt euch einen zugelassenen Willen. Er weiß, was in eurem Herzen ist. Er kennt euch. Du sagst: "Ich werde mich so oder so entscheiden, es berührt mich überhaupt nicht. Gott segnet mich jeden Tag. Ich singe im Geiste, ich tanze im Geiste, ich... " Er wird es zulassen, geh weiter. So ist es. Doch was werdet ihr dann einmal tun? "Ich trage Shorts; ich tue dieses, das kümmert mich nicht. Ich weiß, dass mein Glaube in Christus liegt, und nicht in dem, was ich trage." Aber die Bibel sagt, dass etwas daran liegt. Was wirst du tun? Du wirst wie Bileam für all die ändern Frauen ein Stolperstein sein. Was werdet ihr bei den jungen Mädchen bewirken? Ihr werdet eine nichtsnutzige Gruppe bekommen, das ist gewiss so, bemalte kleine Isebels. Dennoch wird Gott euch Erfolg geben.

177  "Aber Er segnet mich!" Das bezweifle ich nicht. Auch Bileam hat Er gesegnet. Gewiss wird Er das, doch ihr geht in Seinem zugelassenen Willen, nicht in Seinem vollkommenen Willen. Gott ändert seinen Sinn nicht, nur weil Er euch segnet. Er segnete Israel dort draußen während vierzig Jahren. Und was taten sie9 Sie heirateten ihre Frauen; haben Familien gegründet und die Kinder geküsst, ihren Zehnten bezahlt, und lebten dort. Gott segnete sie in der Wüste, ernährte sie fortwährend mit dem Manna und alle gingen zugrunde, weil sie nie Seinen ursprünglichen Willen befolgten. Sein Wort. Sie erwählten Seinen zugelassenen Weg. "Macht nur weiter." Doch denkt daran, als sie Kadesch verließen, kamen sie nicht mehr weiter. Sie gingen nur noch im Kreis durch die Wüste. Von dort aus hätten sie in zwei Tagen im verheißenen Land sein können, doch sie zogen vierzig Jahre weiter und alle starben, außer Josua und Kaleb, die im ursprünglichen Wort verharrten.

179  Oh, Gott, hilf uns! Gott ändert Seinen Willen nicht. Er ändert Seine Gesinnung nicht, doch Er wird euch segnen, gewiss - Er segnete Bileam. Doch was tat dieser dann dort unten? Er beschmutzte das ganze Lager. Seht, ihr müsst bei dem bleiben was Er sagte. Er hat Seinen ursprünglichen Plan nie geändert. Schaut euch nun die Bileams von heute auf dem Missionsfeld an, seht euch einfach um! Sie haben Erfolg, sprechen in Zungen, gewiss, sie gebrauchen die Gabe Gottes um Gewinn zu machen, für alles, - sicher - doch sie verunreinigen die ganze Gemeinde Gottes mit ihrer verdorbenen Belehrung. Das ist wahr.  Einer sagte zu mir: "Wofür tust du diese Dinge, für was?" Ich sagte: "Glaubst du denn nicht, dass dies die Wahrheit ist." "O ja," sagte er, "aber weißt du, das ist doch nicht deine Sache. Du bist da, um für die Kranken zu beten. Sie glauben, dass du ein Prophet bist. Warum lehrst du die Frauen und die Männer nicht, diese und jene Dinge zu tun?" Wie kann man sie Algebra lehren, wenn sie nicht einmal ihr ABC lernen wollen. Wie kann man ihnen solche Dinge beibringen, wenn sie nicht einmal das Grundlegende annehmen wollen? Ihr müsst zurückkommen, und dort beginnen wo ihr angefangen habt oder wo ihr weggegangen seid, und dann müsst ihr jedes Wort Gottes nehmen.

182  Schaut doch einfach ins Missionsfeld von heute. So wie Bileam die Gemeinde Gottes mit einer Mure verheiratete - er verheiratete die Gemeinde Gottes mit einer Hure! - so versuchen es heute diese falschen Lehrer euch einzureden. Sie werden jede dieser Organisationen und diese Menschen, mit der alten Hure von Offenbarung 17 verheiraten - mit ihrer Bileams Lehre. Sie gehen umher und sagen: "Wir sind alle gleich, wir sind alle Christen" Und die Priester, die Päpste und alle machen Kompromisse, um es zu tun. Und die Prediger sagen - ich kenne sogar einen Pfingstprediger - sie geben nun eine runde Hostie - die von der Astarte her kommt, der Mondgöttin, eine runde Oblade, und sie sagen: "Schließt eure Augen und nehmt es so, wenn es euer Gewissen belastet." Schließt eure Augen?!! Eine runde Scheibe? Was ist die Bedeutung der Sache? Wir nehmen doch einen gebrochenen Leib zu uns, Jesus Christus, der "gebrochen" wurde - nicht einen runden Mondgott! Maria hat den Platz von Astarte eingenommen, und die Hostie der römischen Kirche ist immer noch rund, wegen dem Mondgott - der Mondgöttin - nicht wegen Gott. Unser Abendmahl-Brot wird gebrochen. Gewiss! 

184  Da ist nun diese große Hure von Offenbarung 17, und diese Bileams-Lehrer vermählen die Gemeinde mit diesem Unrat. Passt auf, wenn es in der Endzeit zur Stunde der Wahrheit kommt (Showdown), seht, wie schwach sie jetzt sind, es sind etwa neunhundert verschiedene Organisationen, die eine zieht in diese, die andere in jene Richtung. Sie haben untereinander keine Einheit. Sie bemühen sich um Einheit - nicht auf der Grundlage von Gottes Wort, dem ursprünglichen Plan, sie tun es mit Politik und Organisation. Gott ändert Seine Gesinnung nicht; Er bleibt bei Seinem Wort. Er sagte: "Himmel und Erde werden vergehen, doch mein Wort bleibt." So ist es. Er bleibt bei Seinem ursprünglichen Wort. Obwohl sie immer noch dagegen streiten, wie sie es immer taten, da ist nur etwas, das Er nicht ändern wird - glaubt einfach - denn beides - Himmel und Erde werden vergehen, doch Sein Wort wird nie versagen.

186  Seht ihr nun, womit ihr verheiratet werdet? Seht ihr die Politik und die Dinge, wie sie versuchen, die Gemeinden zusammenzubringen durch Kirchenpolitik? Mit Christus werden wir nicht durch Politik verbunden, wir werden mit Christus durch die Taufe des Heiligen Geistes verbunden. Ihr könnt die Taufe des Heiligen Geistes daran erkennen, dass der Geist in euch jedes Wort als Wahrheit erkennt. Das ist wahr! Denn wer immer ein Wort hinweg nimmt oder hinzufügt, dessen Teil wird aus dem Buch des Lebens genommen. - Und doch hatte er Erfolg. Ihr sagt: "Glaubst du nicht, dass man das aufgrund des Erfolges glauben kann?" Ihr könnt doch Gott nicht durch den Erfolg beurteilen. Die Welt hat Erfolg. Bileam hatte Erfolg. Aber Bruder, du kannst Gott nur durch Sein Wort beurteilen. Er hält Sein Wort und beweist die Wahrheit. Denkt also daran Freunde, so lang wie ihr lebt, vergesst das nie: "Gott ändert Seinen Sinn nicht." Und trotzdem wird Er euch segnen. Er lässt euch in Seinem zugelassenen Willen weitergehen, doch Er wird Seine Gesinnung nie ändern. Er wird Seinen Plan nie ändern. Euretwegen wird Er Sein Wort nicht ändern, nein, ihr müsst euch ändern. Ihr könnt das Wort Gottes nicht eurer Erfahrung anpassen, ihr müsst eure Erfahrung dem Worte Gottes anpassen. So müsst ihr es tun.

188    Du sagst: "Ich bin ein guter Mensch und Gott tut dies und jenes." "Doch hältst du Sein Wort?"  "Oh, das ist doch nicht... [so wichtig]." Nun, gut, da stimmt irgendwo etwas nicht. Gott wird - Ja, er wird dir Erfolg schenken, sicher lässt Er dich... Die Denominationen haben auch Erfolg gehabt, oder wer hat das nicht? Sie verbreiten ihre Zelte im ganzen Lande, die großen, feinen Gemeinden, die Reichen kommen, Geld wird hineingeschüttet, sie bekommen Mitglieder von überall. Sagt nicht die Bibel, dass in ihr die Reichtümer der ganzen Welt gefunden wurden, sogar die Seelen der Menschen und alles wurde in dieser alten Hure gefunden. Sie ist die Mutter der ganzen Sache, voll mit Politik und Organisation. Doch die Gruppe von Gott ist Seine Braut, und ihr Zentrum ist dieses Wort.

189  Möge der geliebte himmlische Vater euch für immer dort festhalten. Entfernt euch nie von diesem Wort. Ihr mögt gesegnet sein, Gott mag eure Kranken heilen. Er mag dein krankes Kind heilen. Er mag deinen kranken Mann heilen, deine Frau, Er mag deine Mutter heilen oder sonst jemand, und ihr mögt in Seinem Geiste auf und ab springen und tanzen - denkt daran, der Regen fällt auf die Gerechten und die Ungerechten in gleicher Weise. Doch wenn dieser Same dort liegt - entweder ist er dazu bestimmt oder er ist nicht dazu bestimmt. Und wenn er dazu bestimmt ist - wenn es Weizen ist, dann muss er Weizen hervorbringen. Wenn es das Wort Gottes ist, dann muss es das Wort Gottes reproduzieren. Wenn er es nicht ist, dann ist er es eben nicht. Seht ihr? Habt ihr das nun verstanden? Der Herr segne euch!

190  Ich hatte euch gesagt, dass ich um 21.00 aufhören würde, und jetzt fehlen noch 20 Minuten bis 22.00. Viele von euch Leuten haben eine lange Reise vor sich. Ich liebe euch und ich habe euch nicht so lange festgehalten, um euch zu schaden, nein, ich liebe euch. Und das, was ich weiß, möchte ich nicht zurückhalten, ich sage euch die Wahrheit. Draußen, in den Versammlungen, zu denen ich gehe, hört ihr mich nie diese Botschaften predigen. Nein, ich habe euch versprochen, in diese Kapelle zu kommen. Von hier aus predige ich meine Botschaften. Ich habe noch drei oder vier Botschaften hier, die der Herr mir gegeben hat. Ich habe die Schriftstellen darüber, und ich würde es nicht wagen, sie irgendwo an einem ändern Ort zu predigen als hier. Von hier aus begann das Wort Gottes, und bis Gott es ändert bleibe ich hier und bringe es von hier aus. So ist es. Dort draußen in den Versammlungen bete ich für die Kranken und solche Dinge, und daneben sage ich Dinge andeutungsweise, damit es die Schafe hören. Sie wissen, wovon gesprochen wird. Anders herum - es ist nur der Köder am Haken, seht ihr. Ich zeige die Zeichen - ich versuche zu zeigen, dass Gott die Gedanken in den Herzen der Menschen unterscheidet und diese Dinge tut. Das ist eine evangelistische Gabe, um die Menschen aufzurütteln. Doch dann kommt auf einmal ein Tonband in ihr Haus, und darauf ist es dann. Wenn es ein Lamm ist, dann kommt es zu Recht damit, wenn es eine Ziege ist, dann stößt es das Tonband von sich. Und dich damit, nicht wahr Ben? So ist es. Ben hat einige Erfahrung damit. Nun gut - ja so ist es.

192  Seid ihr nicht froh, dass ihr Ihm gehört? Seid ihr nicht froh? Vor langer Zeit sangen wir manchmal ein kleines pfingstliches Lied in dieser Weise. [Bruder Branham singt]

   Ich bin so froh, dass der Herr mich hinausführte, 
   Ich bin so froh, dass der Herr mich hinausführte,
   Wenn Jesus nicht gewesen wäre, wo würde ich dann sein?
   Ich bin so froh, dass der Herr mich hinausführte.
   O ich bin so glücklich, seitdem mich der Herr hinaus führte,
   Ich bin so glücklich, seitdem mich der Herr hinaus führte, 
   Wenn Jesus nicht gewesen wäre, wo würde ich dann sein?
   Ich bin so glücklich, seitdem mich der Herr hinaus führte.
   Ich jauchzte, seitdem der Herr mich hinausführte,
   Ich jauchzte, seitdem der Herr mich hinausführte, 
   Wenn Jesus nicht gewesen wäre, wo würde ich dann sein.
   Ich jauchzte, seitdem der Herr m ich hinaus führte.

   Glorie! Seid ihr nicht froh? 

   Seid ihr nicht froh? (Lasst uns singen)
   Seid ihr nicht froh, dass der Herr euch hinausführte? 
   Seid ihr nicht froh, dass der Herr euch hinausführte? 
   Wenn Jesus nicht gewesen wäre, wo würde ich dann sein? 
   Ich bin so froh, dass der Herr mich hinaus führte.
   Ich konnte immer singen, seitdem der Herr mich hinaus führte, 
   Ich konnte immer singen, seitdem der Herr m ich hinausführte;
   Wenn Jesus nicht gewesen wäre, wo würde ich dann sein?
   Ich bin so froh, dass der Herr mich hinausführte.

   Seid ihr nicht froh darüber? Dann wandeln wir im Licht. Kennt ihr das Lied?

   Wir wandeln im Licht, 
   es ist ein herrliches Licht, 
   es kommt dort hervor, wo die Tautropfen der Gnade leuchten,
   sie leuchten um uns, bei Tag und bei Nacht, 
   O Jesus, das Licht dieser Welt.

   Liebt ihr das nicht? Wir wollen es noch einmal singen:

   Wir wandeln im Licht, 
   es ist ein herrliches Licht,
   es kommt dort hervor, wo die Tautropfen der Gnade leuchten,
   sie leuchten um uns, bei Tag und bei Nacht.
   Jesus, das Licht dieser Welt. (ie Sonne geht auf)
   All' ihr Heiligen der Liebe, verkündet:
   Jesus, das Licht der Welt, 
   Wahrheit und Gnade ist Sein Name, 
   Jesus das Licht dieser Welt…(Wir wollen die Hände erheben, während wir dieses Lied singen)
   0, wir wandeln im Licht, 
   es ist solch ein herrliches Licht, 
   es kommt dort hervor, wo die Tautropfen der Gnade leuchten, 
   sie leuchten um uns, bei Tag und bei Nacht, 
   Jesus, das Licht dieser Welt.

   Schüttelt einander die Hände!

   O, es kommt dort hervor, wo die Tautropfen der Gnade leuchten,(Seid ihr nicht froh, ihr Kinder des lichtes? Die Sonne ist aufgegangen!)
   Sie leuchtet um uns, bei Tag und bei Nacht, -(kleine Kinder, liebt einander) – 
   ...das Licht dieser Welt.
   O, wir wandeln einfach im Licht;
   Es ist solch ein herrliches Licht (die Manifestation Seines Wortes)
   es kommt dort hervor, wo die Tautropfen der Gnade leuchten, 
   sie leuchten um uns, bei Tag und bei Nacht,
   Es ist Jesus, das Licht dieser Welt.

   Glaubt ihr es?

193   

   Wir marschieren nach Zion, 
   dem herrlichen, herrlichen Zion,
   Wir marschieren hinauf nach Zion,
   der herrlichen Stadt von Gott.
   O wir marschieren nach Zion,
   dem herrlichen, herrlichen Zion, 
   Wir marschieren hinauf nach Zion, 
   der herrlichen Stadt von Gott. 
   Sie sollen nie den Gesang verlieren, 
   jene, die unseren Gott nie kannten,
   Doch die Kinder des himmlischen Königs, 
   doch die Kinder des himmlischen Königs, 
   möge ihre Freude sprechen, im fremden Land.
   Denn wir marschieren nach – (Glorie)-Zion, 
   dem herrlichen, herrlichen Zion, 
   Wir marschieren hinauf nach Zion, 
   der herrlichen Stadt von Gott.

Nehmt euer Taschentuch heraus. Nehmt eure Taschentücher. Lasst uns dem Herrn ein Webeopfer geben. Es ist keine Schaugarbe, doch sie nahmen vom Leib des Paulus Taschentücher.

   O wir marschieren nach Zion, 
   dem herrlichen, herrlichen Zion, 
   Wir marschieren hinauf nach Zion, 
   der herrlichen Stadt von Gott.


194  Amen! Macht das euch nicht froh? Ich kann mir gerade die alten Heiligen vorstellen, bevor sie in die römische Arena gingen. Sie begannen den Hügel hinaufzugehen, ihr wisst, die kleine Rampe, die zur Löwengrube führte. Sie sagten:

   O wir marschieren nach Zion, 
   dem herrlichen, herrlichen Zion, 
   Wir marschieren hinauf nach Zion, 
   der herrlichen Stadt von Gott.
   Die Felder von Zion neigen sich, 
   Tausende von lieblichen Heiligen. 
   Bevor wir den himmlischen Thron erreichen, 
   bevor wir die himmlischen Felder erreichen,
   oder durch die goldenen Strassen wandeln.
   Wir marschieren nach Zion, 
   dem herrlichen, herrlichen Zion, 
   Wir marschieren hinauf nach Zion, 
   der herrlichen Stadt von Gott.


195  Sprecht mir nach: Herr, Gott, -, ich weihe mich Dir von neuem - , Reinige mich von aller Ungerechtigkeit -, reinige mich von allen Zweifeln an Deinem Wort -, lass mich von diesem Ostern an - ein neues Geschöpf sein -, in Jesus Christus -, lass mich Dein Wort im Herzen tragen - , möge es eine Leuchte sein für meine Füße -, und ein Licht auf meinem Wege -, von jetzt an - möchte ich Dir folgen-, im Namen von Jesus, Amen!

   0 wir marschieren nach Zion, 
   dem herrlichen, herrlichen Zion, 
   Wir marschieren hinauf nach Zion, 
   der herrlichen Stadt von Gott.


196  Macht euch das nicht froh? Wir haben uns von neuem geweiht. Wir wissen, dass wir in unseren Herzen aus vom Tode lebendig gemacht wurden. Macht euch das nicht froh? Oh, ich liebe euch mit unsterblicher Liebe! Hört: Liebt einander! Denn ihr könnt nicht euren Bruder, den ihr seht, nicht mögen und dann sagen, dass ihr Gott liebt, den ihr nicht gesehen habt. So liebt einander einfach. Denn wenn ihr einander dient, dann dient ihr Gott. Ist das richtig? "Was ihr einem dieser Geringsten, die lebendig machende Kraft in sich haben, getan habt, das habt ihr Mir getan." "Wann haben wir Dich in Nöten gesehen? Wann haben wir Dich im Gefängnis besucht? Wann haben wir diese Dinge getan?" "Was ihr an ihnen getan habt, das habt ihr an Mir getan." Ist das nicht wunderbar? Ich liebe Ihn, ihr nicht auch?

198   O, da ist noch ein Lied, dass wir singen müssen, wenn ihr nur noch einen Augenblick Zeit habt. O, wir nehmen sie uns einfach. Gut - oh - Nimm den Namen Jesus mit Dir - Vergesst das nicht. Freunde. Wir wollen es nun miteinander singen, gemeinsam, mit vereinten Herzen. Wir wollen es Ihm bringen, mit allem was in uns ist.

   Nimm des Namen Jesus mit dir,
   Kind, mit Sorgen und mit Schmerz,
   Er wird dir Freude und Trost geben, 
   nimm ihn mit dir, wo immer du auch gehst.
   Kostbarer Name, o wie lieblich, 
   die Hoffnung der Erde und die Freude des Himmels,
   Kostbarer Name, o wie lieblich,
   Hoffnung der Erde und Freude des Himmels.


199  Vergesst nicht, für mich zu beten, wenn die heißen Winde der Verfolgung wehen und die Teufel mich auf allen Seiten herausfordern. Ich werde daran denken, dass ihr am Tag oder in der Nacht für mich betet. Ich werde auch für euch beten. Haltet euch zu eurem guten Hirten, zu Bruder Neville und zu Bruder Capps, der ihm zur Seite steht. Hört auf sie, sie werden euch das Wort des Lebens lehren. Ich glaube dies, denn wenn ich das nicht glauben würde, dann hätte ich sie gewiss nicht hier. Bestimmt nicht. Ich glaube, dass sie die Botschaft glauben, und sie halten zu ihr so gut sie es können. Ich vertraue beiden Männern. Haltet zu ihnen. Wenn diese ändern Brüder, die heute hier standen, ihre Versammlungen in der Nähe haben, dann haltet zu ihnen. Ihr habt ja gehört, warum sie heute Abend gekommen sind.

   Nimm den Namen Jesus mit dir, 
   als einen Schild gegen jeden Überfall-( Hört nun dieses)
   o, wenn Versuchungen über dich kommen, 
   dann flüstere einfach diesen heiligen Namen im Gebet.
   Kostbarer Name – (kostbarer Name)-o wie lieblich,
   Hoffnung der Erde...(lieber Gott, heile diese Menschen. Ich bete. Himmlischer Vater, in Jesu Namen... gewähre es Herr.)
   Bis wir uns wieder begegnen, 
   bis wir uns wieder begegnen werden,
   zu den Füssen von Jesus.
- Gott mit euch, bis wir uns wiedersehen.

   Lasst uns nun unsere Häupter neigen. 0 Gott sei mit uns, hilf uns Herr!

   ... Gott mit euch, bis wir uns wiedersehen.


200  Das ist wahrhaftig mein Gebet, bis wir uns wiedersehen. Gott segne euch. Nun werde ich unsern kostbaren Bruder Neville bitten, dass er diese feine Versammlung entlässt. Möge Gott jeden von euch lieben. Ich bin so dankbar, dass ich solche Menschen haben darf, wie ihr seid. Was würde meine Botschaft nützen, wenn ich niemanden hätte, der daran glauben würde. Und es sind Menschen hier, die dafür sterben würden. Möge Gott jedem einzelnen von euch helfen. Meine Gebete begleiten euch, meine Segnungen begleiten jeden von euch. Mögt ihr nicht vergessen, dass ihr ein Teil dieser Auferstehung seid. Die lebendig machende Kraft ist jetzt in euch. Alles ist erledigt. Du bist ein Kind Gottes. Wir wollen unsere Häupter neigen, während Bruder Neville euch entlässt. Gott segne euch!