"SEELEN, DIE JETZT IM GEFÄNGNIS SIND"

gepredigt am 10.11.1963

in Jeffersonville, Indiana, USA

von Br. William Marrion Branham

 

1-1    Lasst uns einen Augenblick unsere Häupter beugen. Himmlischer Vater, wir sind dankbar für dieses Vorrecht, dass wir uns wieder einmal vor. Dir versammeln dürfen. Wir wissen, dass wir uns eines Tages das letzte Mal als Sterbliche versammeln werden. Später werden wir uns dann im verherrlichten Zustand mit Dir versammeln, alle Erlösten aus allen Zeitaltern werden dort dabei sein. Während wir diese große Stunde kommen sehen, schlagen unsere Herzen höher in großer Erwartung, darum weicht alle Furcht von uns. Wir brauchen uns nicht zu fürchten, nichts kann uns erschrecken. Wir schauen auf die Verheißungen des ewigen Gottes, wir wissen, dass sie wahr sind, dafür leben wir. Wir leben für die Stunde und die Zeit in der das Sterbliche umgewandelt wird. Wir werden dann sein wie Er, es wird keine Krankheit, keine Sorgen und kein Herzeleid mehr geben.

1-3    Oh, dann wird alles vorbei sein. Mit Freude im Herzen und mit Glauben und Mut erwarten wir jenen Tag. Herr, wir sind heute versammelt, um unsere Fehler zu bekennen und Dich um Gnade zu bitten. Weil wir wissen, dass wir sterblich sind; wir haben viele Fehler; wir sind voll davon, darum finden wir uns heute Morgen an diesem Altar. Aber wir kommen, um unsere Fehler zu bekennen, wir öffnen unsere Herzen für Deine Segnungen und für die Erneuerung unserer Kraft und unseres Glaubens. Er wird es uns in dieser Stunde geben, denn wir haben uns aufgrund der Verheißung versammelt, wir sind in himmlischen Örtern mit Jesus Christus, denn wir verkünden, dass wir durch Seine Verheißung vom Tod ins Leben hinüber gegangen sind; wir sind in eine himmlische Atmosphäre hinauf genommen und sitzen jetzt mit Hirn dort. Möge Er uns heute Morgen jene Dinge lehren, die Er für uns bereithält. Gib uns den Atem des Lebens, damit wir die zukünftigen Dinge aushalten können. Dieses ist unser Gebet, welches wir bitten im Namen Jesus Christus. Amen.

1-5    Ihr könnt euch setzen. Euch allen wünsche ich einen Guten Morgen. Es ist wunderbar, dass ich heute Morgen wieder mit euch versammelt bin, in dieser himmlischen Atmosphäre. Wir sind nur etwas spät. Vor einigen Minuten hatten wir noch einige wirklich schlimme Anrufe. Ein Knabe lag im Sterben. Und so wahr ich hier stehe, der Herr hat seinen Körper berührt und sandte ihn wieder auf seinen Weg. Ein Knabe, welcher hier steht, es ist der Sohn meines Cousins. Sie sind richtige Katholiken gewesen und wollten heute Morgen zur Messe gehen. Etwas sprach zu ihnen, sie sollten hierher kommen; darauf wurden sie verwandelt. Sie gehen jetzt ins Haus und machen sich bereit für die Wassertaufe.

2-1    Es sind wirklich wunderbare Dinge, welche der Herr immer tut. Er tut fortwährend Seine Werke. Sie hatten versucht hier hineinzukommen, aber es ging nicht. Sie sagten: „Wir fanden den Weg nicht, um hineinzukommen. Ich sagte: „Nun, möchtet ihr mit mir sprechen? Kommt doch hinüber ins Haus, dort können wir miteinander sprechen."  Während ich unterwegs nach New York war dachte ich, es wäre doch fein, wenn ich in diese Versammlung kommen könnte. Ich wusste, dass es erfrischend sein würde, einfach hier hereinzukommen, um mein Feuer an eurem Feuer zu nähren, und so machen wir heute für einen Tag Rast.

2-3    Wir sind vorgestern am Abend angekommen und wir müssen heute Abend weggehen. Ich glaube, wenn wir am frühen Morgen wegfahren, dann könnte es etwas Schnee haben auf der Strasse zwischen hier und New York. Ich gehe durch Virginia, durch die Berge und auch durch Alleghenies und durch den unteren Teil von Adirondacks. Wir beginnen dann... Ich habe den Namen dieser Arena vergessen, es ist eine neue Arena. Sie haben die alte St.Nikolaus-Arena abgerissen und ich glaube, sie haben eine neue gebaut.

2-4    So wie ich informiert bin, bekommen wir die Arena an einem der ersten Abende, an dem sie frei ist. Wir sind dankbar für die New Yorker Pfingstgemeinden. Wir werden wahrscheinlich eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Gemeinden haben, und wir erwarten wundervolle Tage. Wir werden im Laufe der nächsten Woche zurück sein, so der Herr will. Wenn es im Willen Gottes ist, so möchten wir am Sonntag in einer Woche in der Morgenversammlung hier sein. Ich werde dann einfach unseren Hirten überraschen, wie ich es immer tue. Ich komme einfach herein, ohne zu fragen. Wenn dann eine schöne Gruppe versammelt ist und Leute von auswärts hier sind, könnten wir eine kleine Versammlung halten und anschließend für die Kranken beten, wenn der Pastor nicht etwas Spezielles vor hat. Ich danke euch. Wir hoffen, dass wir heute Abend für die Kranken beten können; über göttliche Heilung möchten wir sprechen und dann beten. Wir könnten früh anfangen, wenn der Pastor einverstanden ist. Ihr beginnt doch normalerweise um 19.30, nicht wahr? Wie wäre es, wenn wir um 19.00 Uhr hier sein könnten, ich könnte dann um 19.30 Uhr anfangen.

3-1    Dann werde ich um 20.00 Uhr oder um 20.30 Uhr fertig sein, dann können die Leute gehen, wenn das für euch recht ist. Alle lachten, als ich sagte 20.00 oder 20.30 Uhr. Ich hoffe, dass ihr dann gehen könnt. Wenn wir für die Kranken beten, dann wissen wir nie, wie es sich dann ergibt. Wir hatten also eine wunderbare Zeit, seitdem wir euch im letzten Herbst verließen. Der Herr hat uns in vielen großen Dingen gesegnet. Heute Abend möchte ich, so der Herr will, von der letzten Begegnung mit Gott erzählen, welche ich vor einigen Wochen in Colorado hatte. Ich hatte vor, das jetzt zu bringen, vielleicht belebt es den Glauben, dann haben wir eine gute Heilungsversammlung für die Kranken und Geplagten.

3-3    Um diesen Morgengottesdienst zu beginnen... vor einigen Monaten hat etwas mein Herz getroffen. Wird das aufs Band aufgenommen? Es ist gut, wenn ich weiß, dass dieses Band hinausgeht. Ich weiß noch nicht, worüber ich heute Morgen sprechen werde, ich weiß nicht ob... Ich weiß, dass es richtig sein wird. Die Botschaft - dieser Teil wird richtig sein. Ich habe jedoch noch eine Frage im Herzen, welche ich stellen möchte. Es schaut wirklich so aus, doch seitdem es mir geoffenbart wurde und seitdem ich hier bin, fürchte ich mich sehr, dass ich es falsch zum Ausdruck bringen könnte und dass die Menschen dann davon einen falschen Eindruck hätten. Von den Notizen, welche ich mir gemacht habe, um darüber zu sprechen, habe ich einen Teil durchgestrichen, damit ich es nicht zu stark zum Ausdruck bringe. Denn wenn ein Mensch... Ich liebe Gott, den Herrn, und ich weiß nur, dass ich Ihn liebe, weil ich euch liebe. Nur auf diese Art und Weise weiß ich es. [Nur darum weiß ich es.]

3-6    Und trotzdem möchte ich nicht etwas zurückbehalten, das mir geoffenbart wurde, wenn es auch für euch bestimmt ist. Ich fürchte mich dann, dass ich etwas ein wenig zu stark zum Ausdruck bringen könnte und dass dadurch jemand verletzt werden könnte. Und meistens fühlt man sich erst geleitet, das zu sagen, was gesagt werden soll, wenn man auf dem Podium steht; so ist es. Manchmal sagt man etwas, jemand versteht es dann ein wenig anders und bringt es dann einseitig zum Ausdruck. Darauf sagt dann jemand: „Oh, das hat diese Bedeutung." Aber ich möchte, dass ihr wisst, dass das, was ich euch sagen möchte nur eine Vermutung ist. Das Wort „vermuten" bedeutet, sich an etwas heranzuwagen, ohne Autorität. Ich sage also nicht, dass dieses richtig ist, es ist einfach ein kleiner Gedanke, den ich unter euch bringen möchte, damit ihr ihn selber abwägt und dann darüber nachdenkt.

4-1    Natürlich wird es nach der Schrift sein, denn sonst würde ich es nicht predigen; aber ist diese Stunde schon angebrochen ? Sind wir schon in dieser Stunde angekommen? Ist das die Bedeutung dieser Dinge? Mit allem, was in mir ist, bete ich, dass es nicht so sein möge. Ich bete, dass es nicht so ist. Es wird kommen, aber ist diese Zeit schon da? Das ist es, was ich mich frage. Nun jedermann kann gut begreifen, dass ich es nicht weiß. Ich frage mich nur, ist das die Zeit? Wenn es so ist, dann möge uns Gott gnädig sein. Wenn aber diese Zeit noch nicht da ist, dann wird sie noch kommen.

4-2    Wir haben ein großes Reiseprogramm vor uns. Sobald wir können, möchten wir, so der Herr will, nach Europa gehen. Gerade nach Weihnachten gehen wir nach Europa und Asien. Darauf komme ich für einige Versammlungen in die Vereinigten Staaten zurück und dann gehe ich wieder nach Südafrika. Ich beginne am 2. September in Durban, bis am 10. September werde ich dort sein und dann gehe ich für 3 Tage nach Johannesburg. Ich glaube im April werden die skandinavischen Länder besucht, Norwegen, Schweden und Finnland. Dann gehen wir nach Holland, in die Schweiz und nach Deutschland, durch Europa. Seid für uns im Gebet.

4-3    Gerade nach Weihnachten haben wir hier einige Versammlungen. Wir möchten während der Weihnachtstage zu Hause sein. Die Kinder möchten während den Weihnachten nach Hause gehen. Wir lieben Arizona, aber wisst ihr, was wir dort vermissen und einfach nicht hinüberholen können, das ist diese Gemeinde, euch Menschen. Wohin wir auch gehen mögen, für meine Kinder, für mich und meine Frau gibt es keinen Ort wie diesen. Das stimmt, es gibt keinen andern Ort. Ich habe die Sieben Meere durchquert, ich bin überall gewesen, aber kein Ort scheint mir so geheiligt zu sein wie dieser Flecken hier. Geht einmal von hier weg, wenn ihr möchtet. Es ist einfach etwas Besonderes hier. Ich habe beinahe überall auf der Welt gepredigt; an keinem Ort und zu keiner Zeit - in den Arenen und solchen Orten - konnte ich den Geist Gottes so fühlen, wie wenn ich gerade hier stehe. Das ist es. Gott leitet es seit jenem Tage, als ich dort drüben den Eckstein setzte. Ich sagte damals: „Herr Gott, lass dieses nicht fallen."  Die Leute sagten: „In zwei Monaten wird es zu einer Garage geworden sein."  Ich hatte gesagt: „Lass es nicht fallen, Herr. Lass es stehen, und mögen die Leute hier versammelt sein und Dich preisen, wenn Jesus zurückkommt." Ich vertraue darauf, dass es so sein wird.

5-1    Wir wollen jetzt die Bibel aufschlagen und wir erwarten, dass uns der Herr Seinen Segen dazu gibt. Wir möchten einige Schriftstellen lesen, ich habe mir einige aufgeschrieben und darauf möchte ich mich beziehen - und auf einige Notizen. Ich möchte drei verschiedene Stellen aus der Bibel lesen. Zuerst möchte ich euch die Stellen geben. Ich möchte Judas 5 und 6 lesen. Wie ihr wisst, ist Judas nur ein Buch. Dann möchte ich 2. Petrus, Kap. 2, Vers 4 und 5 und 1. Petrus 3, Vers 18-20 lesen. Mein Thema lautet heute Morgen, so der Herr will: „Seelen, welche jetzt im Gefängnis sind." Seelen, welche jetzt im Gefängnis sind, eingeschlossen, für immer verdammt, ohne eine Möglichkeit gerettet zu werden. „Seelen, die jetzt im Gefängnis sind."

5-3    Zuerst wollen wir aus dem Judasbrief lesen, ich glaube, ich habe mir das notiert. Dann gehen wir zum 2. Petrus und dann zum 1. Petrusbrief. Nun, Judas...ich möchte gerne alles lesen, da es aber schon 10.30 Uhr ist, beginne ich mit dem 5. Vers (Judasbrief). Judas war ein Bruder, ein Stiefbruder von Jesus Christus, wie wir alle wissen. Er war Josefs Sohn:

 

Ich will euch aber daran erinnern - die betreffenden Tatsachen sind euch allerdings sämtlich schon bekannt -, dass der Herr zwar das Volk Israel aus dem Lande Ägypten gerettet, beim zweiten Mal aber die, welche nicht glaubten, vernichtet hat;  Ihr seht, zuerst rettete Er sie und führte sie aus Ägypten heraus, musste sie dann aber zerstören, weil sie nicht mit der Botschaft weitergingen. Dass er ferner die Engel, die ihren Herrschaftsbereich nicht bewahrt, sondern ihre eigene Wohnstätte verlassen hatten, für den großen Gerichtstag mit ewigen Fesseln in der Finsternis drunten verwahrt hat.  Engel, die einst im Himmel waren und ihren Herrschaftsbereich und den Zustand, in dem sie waren, nicht festhielten, fielen ab und sind jetzt mit ewigen Ketten in der Finsternis gebunden - andauernden Ketten. In diesem Zustand werden sie bis zum Tage des grossen Gerichts festgehalten, wenn sie mit allen ändern Ungläubigen gerichtet werden. 

5-6    Im 2. Petrus 2 beginnen wir mit dem vierten Vers: 

Gott hat ja nicht einmal gegen sündige Engel Schonung geübt, sondern hat sie in den tiefsten Abgrund hinab gestoßen hinein in Ketten der Finsternis, wo sie für das Gericht aufbewahrt werden.  Er hat auch die alte Welt nicht verschont, sondern nur Noah, den Herold der Gerechtigkeit, zusammen mit sieben anderen am Leben erhalten, als er die Sintflut über die gottlose Menschenwelt hereinbrechen ließ.  ER verschonte die Engel nicht, sondern tat sie in Ketten der Dunkelheit und verurteilte die ganze Welt durch die Zerstörung in der Zeit Noahs.

6-1    In 1. Petrus 3 lesen wir von Vers 18. Hört jetzt genau zu: 

Denn auch Christus ist einmal um der Sünden willen gestorben, als Gerechter für Ungerechte, um uns zu Gott zu führen, er, der am Fleisch zwar getötet worden ist, aber zum Leben erweckt am Geist. Im Geist ist er auch hingegangen und hat den Geistern im Gefängnis gepredigt (Er predigte diesen Menschen im Gefängnis),  nämlich denen, welche einst ungehorsam gewesen waren als Gottes Langmut geduldig wartete in den Tagen Noah's, während die Arche hergestellt wurde, in der nur wenige, nämlich acht Seelen, Rettung fanden durchs Wasser hindurch.  Dieses rettet jetzt als Gegenstück auch euch, nämlich die Taufe, die nicht eine Beseitigung des Schmutzes am Fleisch ist, sondern eine an Gott gerichtete Bitte um ein gutes Gewissen; kraft der Auferstehung Jesu Christi,  der nach seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes sitzt: Engel, Gewalten und Mächte sind ihm Untertan.


6-2    Lasst uns noch einmal beten. Himmlischer Vater, wir haben solch eine Folge von Schriftstellen, 3 Zeugen. Drei Stellen in der Schrift geben das Zeugnis und Du sagst in Deinem Wort, dass alles auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen gegründet sein soll. Ich bitte Dich jetzt, oh Gott, dass Du zu den Menschen kommst, um ihnen diese Botschaft zu erklären in dem Licht, in dem es sein sollte. Jeder Mann, jede Frau, Knabe oder Mädchen möge es mit dem Maß des Verständnisses begreifen, dass Du ihnen gegeben hast. Wir wissen, dass diese drei Zeugen von der Wahrheit Zeugnis ablegen. Ich bete, dass Du jetzt den Heiligen Geist auf uns senden möchtest. Wir schauen auf Ihn, auf unseren König. Er ist heute Morgen in unserer Mitte, der Herr Jesus Christus. Durch Glauben sind wir hinaufgegangen und sitzen jetzt mit Ihm an himmlischen Örtern. Wir warten auf Seine Botschaft. Sprich sie durch uns und höre sie durch uns, Herr. Wir bitten, dass Du unsere Lippen beschneiden mögest und auch die Ohren die hören, damit es zu Seiner Ehre und Herrlichkeit sei, für Ihn, der das Wort ist. Wir bitten es in Seinem Namen. Amen.

7-2    Denkt auch an die Versammlungen heute Abend, an die Heilungsversammlungen. Ich glaube nicht, dass wir Gebetskarten herausgeben müssen. Wir beten einfach für die Kranken Ich habe euch etwas mitzuteilen, und ich hoffe, dass das die Versammlung in einen Zustand bringt, in dem allerlei Heilungen geschehen können. Ich weiß, dass es so sein wird, wenn wir einfach in dieser Weise glauben. Nun zu unserem Thema, Seelen, die jetzt im Gefängnis sind. Die Seele ist nicht der Körper des Menschen, sondern es ist die Seele, und die Seele ist die Natur des Geistes und wenn die Natur eines Menschen.....als er sagte, dass wir tot sind. Die Schrift sagt uns ganz klar, dass wir tot sind und unsere Leben sind durch Christus in Gott verborgen, sie sind dort durch den Heiligen Geist versiegelt. Es waren nicht unsere Körper, die starben, es war nicht dein Geist, der starb, es war die Natur deines Geistes, die starb. Und die Natur ist die Seele. Die Natur deiner Seele ist Gott, wenn du wiedergeboren bist. Wenn sie es nicht ist, dann ist sie von der Welt.

7-5    Alles was einen Anfang hatte, hat auch ein Ende. Du kannst nur ewiges Leben haben, wenn du ein Leben hast, das keinen Anfang hatte. Dein Leben begann, als du geboren wurdest.  Als Gott den Lebensatem in deine Nase blies, als du eine lebendige Seele wurdest, dort hast du begonnen - jene Natur, die in dir war - durch die Natur warst du von der Welt, getrennt von Gott, du warst tatsächlich ein Tier. Das ist absolut wahr. Jedermann weiß, dass wir Säugetiere sind. Wie viele von euch wissen das? Wir sind Säugetiere. Wir sind warmblütige Tiere, dies sind wir durch unsere irdische Schöpfung. Aber wir unterscheiden uns von den ändern Tieren durch die Seele, die Gott uns gegeben hat.

7-6    Die andern Säugetiere brauchen keine Kleider zu tragen. Kein anderes Tier braucht Kleider zu tragen, um seine Scham zu verdecken, nur wir. Wir sind die einzigen, die das tun, weil wir eine Seele haben. Aber seht, Gott wusste schon am Anfang, wie der Mensch sein wird. Er schuf die Erde und brachte alle Arten von Tieren hervor vom niedrigsten bis zum höchsten. Und das höchste Tier, das hervor kam, war der Mensch.

8-1    Als der Mensch am Anfang gemacht wurde, da war er ein geistiger Mensch im Bilde Gottes, und Gott ist ein Geist. (Johannes 14) Er ist ein Geist, und jene, die Ihn anbeten, beten Ihn im Geist und in der Wahrheit an, und Sein Wort ist die Wahrheit. Wir beten Ihn jetzt im Geist und in der Wahrheit an. Er ist ein Geistwesen. Dort war noch kein Mensch, um den Boden zu bebauen, und dann formte Gott den Menschen aus dem Staub der Erde. Dann nahm Er aus seiner Seite ein Nebenprodukt, eine Rippe, und damit trennte er den Menschen, der eine zweifache Natur hatte, er war beides, weiblich und männlich. Er nahm das Weibliche heraus, weil es Liebe war, und Er brachte es in eine Person hinein, welche Eva genannt wurde. Adam nannte sie Eva, seine erste Frau. Darum hatte er Liebe zu seiner Frau, natürliche Liebe, Phileo-Liebe. 

8-3    So sollte es mit dem Manne heute sein und sie soll wieder Liebe haben zu ihrem Manne. Der Mann, das Männliche, die Frau das Weibliche. Seht, nachdem Er den Menschen nach Seinem Bilde geschaffen hatte. Er schuf sie männlich und weiblich, da war niemand der die Erde bebauen konnte, und Er legte ihn in den Staub der Erde und so wurde er zu diesem Menschen. Dieser menschliche Mann war ein Säugetier, seht ihr, er war ein Tier. Aber Er legte den Geist Gottes, ein Leben, in ihn hinein, und stellte ihn auf die Basis, dass er eine Wahl treffen konnte. Wir denken, dass wir jemand sind. Doch überlegt euch, was ihr seid. Ihr seid nur ein Erdklumpen. Das ist alles. Und weil du Staub bist, sollst du dorthin zurückkehren.

8-5    Wenn du also einen Mann die Strasse hinuntergehen siehst, der sich etwas einbildet, aufgrund seiner Bildung oder aus irgend einem Grund, denke daran, es ist nur ein Erdklumpen aus Staub von Indiana, das ist alles. Und jene Frauen in kurzen Hosen, die ihre Zigaretten rauchen, sie benehmen sich, wie wenn ihnen das ganze Land gehören würde, sie sind nur ein Erdklumpen aus Indiana - Staub und dorthin kehren sie auch zurück. Zum Ersten seid ihr also nichts Besonderes. Das ist wahr, dieses seid ihr. Aber die Seele, die dort drinnen ist - an jener Seele arbeitet Gott. 

8-6   Wenn Er erreicht, dass die Natur des Geistes mit Ihm übereinstimmt, dann stirbt die andere Natur, die Natur und die Liebe der Welt stirbt, die Dinge der Welt sind tot; denn wenn ihr die Welt liebt und die Dinge der Welt, dann ist die Liebe Gottes nicht in euch.  Ein Mensch muss wiedergeboren werden, so dass diese Natur stirbt. Und die Natur Gottes kommt und lebt in euch. Und Gott ist die einzige Sache, die niemals begann und niemals enden kann.

9-1    Deshalb hat Er sich mit dir zusammengetan [Partnerschaft]. Er nahm diesen irdischen Menschen und diesen ewigen Geist und fügte sie zusammen, denn Gott hat sich darin widerspiegelt, als Er Mensch wurde, als Er Jesus Christus wurde, und Er war Gott. Gott war in Christus, Er lebte in Ihm und versöhnte die Welt mit Sich selbst. Durch diesen vollkommenen Menschen bekommt jeder von uns Unvollkommenen Seine Vollkommenheit, wenn wir an Gott glauben und es annehmen.

9-2    Er ließ Seinen Körper nicht die Verwesung sehen. Er verließ auch Seine Seele in der Hölle nicht, sondern Er ließ Ihn am dritten Tage auferstehen und Er lebt in Ewigkeit. Wir werden einen Leib haben wie Sein eigener, verherrlichter Leib. Aus diesem Grunde sind wir in Seinen Namen getauft, damit wir in Seinem Namen hervorkommen, durch Seinen Tod und in Seine Auferstehung. Wir kommen wieder hervor, um der Welt zu bezeugen, dass wir ein neues Leben haben und dass der alte Mensch tot ist. Wir haben die erste Natur begraben. Jene erste Natur ist vergangen und wir haben jetzt Seine Natur. Er lebt in uns und wir folgen nicht mehr unserem eigenen Willen, wir führen Seinen Willen aus. Wir denken nicht mehr unsere eigenen Gedanken, der Geist ist es, der denkt. Der Geist, der in Jesus Christus war, ist in jedem Gläubigen, Dort ist die Seele. Davon reden wir. Das ist der Teil, an den ich jetzt denke, es ist das, welches in uns ist, die Seele.

9-4  Wenn wir aufmerksam sind, dann sehen wir, dass manchmal Dinge geschehen, wo wir uns und andern die Frage stellen, warum das wohl geschehen konnte. Wir fragen uns und fragen andere. Wenn wir aber Christen sind, dann sehen wir nach einiger Zeit, dass alles einfach richtig herauskommt. Ihr habt das schon festgestellt, alle Christen können das sehen. Wir fragen uns dann: „Warum haben wir das getan?" Als ich die Bibel das erste Mal las, da habe ich mich gefragt, warum Gott zu-ließ, dass Abraham, der mächtige Mann damals dort stand und sagte, Sarah sei nicht seine Frau. Wie konnte Er zulassen, dass Abraham log und diese Dinge tun konnte? Wie konnte Er zulassen, dass Abraham das verheißene Land verließ, da Er ihm doch gesagt hatte, er solle dort bleiben. Jeder Jude, der das verheißene Land verlässt, der ist abgefallen, denn Gott gab es ihnen mit der Verheißung, dass sie dort bleiben können. Dennoch haben sie es verlassen.

9-6    Abraham ging also nach Gerar hinunter. Aber wenn das nicht gewesen wäre ... Und Abimelech, der König im Philisterland verliebte sich in Sarah und wollte sie heiraten, er war ein guter und gerechter Mann. Und nachdem er wahrscheinlich - dies klingt nun lächerlich, aber ich möchte es euch ganz nahe bringen - nachdem er am Abend sein Bad genommen hatte und sein Pyjama anzog, seine Gebete gesprochen hatte und zu Bett ging, da erschien ihm der Herr und sprach: „Du bist eigentlich schon ein toter Mann." Der Mann hatte sich aber gar nichts zuschulden kommen lassen, er war einfach von Abraham und Sarah völlig betrogen worden. ER sagte: „Du hast die Frau eines ändern Mannes genommen. Ich will deine Gebete nicht mehr hören, wie viel du auch beten magst; du bist so gut wie tot. Denn dieser Mann ist Mein Prophet!"

10-1    Dies ist schwer verständlich, doch wenn es nicht so gewesen wäre, dann hätten wir nicht gewusst, was Gnade ist. Warum hat Abraham Hagar geheiratet, nachdem er doch so eine liebliche Frau hatte wie Sarah? Und er wollte es nicht tun, aber Sarah schlug es ihm vor und der Herr sprach dann zu ihm: „Höre was Sarah dir zu sagen hat." Warum? Ein Ismael musste hervorkommen, damit die Knechtsfrau und ihr Kind nicht Erben werden konnten mit der freien Frau und ihrem Kind. Seht ihr, was ich meine? Alle diese Dinge sind Typen (Schattenbilder) Warum musste jener Prophet eine Prostituierte heiraten und mit ihr zwei Kinder haben? Es war ein Zeichen. Warum musste einer 314 Tage auf der rechten Seite liegen und dann noch so viele Tage auf der ändern Seite? Es war ein Zeichen. Einer zog seine Kleider aus und ging auf Israel zu. Alle diese Dinge waren Typen und Schatten. Wir brauchen diese Dinge, dass es eingefügt wird. Oft passieren uns Dinge, bei denen wir uns fragen müssen, wie es geschehen konnte. Es ist Gott, der uns etwas Kommendes anzeigt.

10-3    Als ich ein kleiner Knabe war - ihr kennt meine Lebensgeschichte - ich glaubte immer.... seitdem ich mich erinnern kann... Eines der ersten Dinge, woran ich mich erinnern kann.... es kann sein, dass ihr mir gestern etwas erzählt habt, das ich heute schon vergessen habe. Aber es gibt manchmal Dinge, die in unserer frühen Jugend geschehen sind, an die wir uns immer erinnern. Vielen von uns geht es so. Es klingt vielleicht lächerlich, wenn ich dieses sage, aber ich erinnere mich noch, wie ich damals kroch, mit einem langen Kleid. Die kleinen Kinder ...... Einige von euch, in meinem Alter, werden sich erinnern, dass die Kleinen damals wirklich lange Hemden trugen. Ich erinnere mich, wie ich umher kroch und Schnee von den Schuhen meines Onkels wischte und ihn dann aß, als mein Onkel nach dem Hereinkommen bei der Feuerstelle stand.

10-4    Das nächste Ereignis in meinem Leben, an das ich mich erinnern kann, ist eine Vision. Es war die erste Vision, die ich hatte und darin wurde mir gezeigt, dass ich einen großen Teil meines Lebens in der Nähe einer Stadt, die New Albany heißt, verbringen werde. Ich war ein kleines Kindlein, dort oben in den Bergen. Bei meiner Geburt war kein Arzt anwesend. Ich lebte dann ungefähr 50 Jahre in dieser Gegend. Es war eine Vision. Dann hatte ich immer gewusst, dass Gott irgendwo sein muss. Als ich ein kleiner Junge war, sprach Er zu mir und sagte, ich sollte niemals rauchen, trinken und auch meinen Leib nicht beflecken, das heißt keine unmoralischen Dinge treiben mit Frauen usw. Immer hatte ich davor Furcht und ich war ein junger Mann. 

11-1    Eines Tages war ich auf der Jagd. Das Jagen scheint meine zweite Natur zu sein, ich liebe die Jagd. Ich war draußen auf der Jagd mit einem Knaben, mit Jim Poole, einem lieben Kerl. Ich glaube, sein Junge kommt hier in unsere Gemeinde, der kleine Jim. Es ist eine feine Familie, ich kenne die Pooles. Jimmy und ich sind immer miteinander zusammen gewesen, seit wir kleine Schuljungen waren. Wir sind fast gleich alt, bis auf sechs Monate. Jimmy ließ sein Gewehr losgehen und schoss mir durch beide Beine. Er schoss von ganz nahe mit seiner Schrotflinte. Sie brachten mich ins Spital und dort lag ich im Sterben, m jenen Tagen kannte man noch kein Penizillin. Sie hatten mich auf ein Gummituch gelegt und ich wusste in jener Nacht, dass sie mich am ändern Morgen operieren wollten. Sie hatten nur die Wunde gereinigt. Grosse Fleischstücke waren herausgerissen, diese hatten sie mit der Schere abgeschnitten. Ich musste dabei die Hände eines Mannes halten. Frankie Eich war dort, der kürzlich Selbstmord beging. Sie musten meine Hände losreißen von seinen Handgelenken, als sie fertig waren.

11-2    Ich schrie und rief und hielt mich fest, als sie mir Teile von meinem Bein wegschnitten. Ich war noch ein Knabe, gerade 14 Jahre alt. In jener Nacht versuchte ich, den Schlaf zu finden. Ich wachte auf, weil ich in einer Pfütze lag. Es war Blut, fast eine halbe Gallone. Ich vermute, es kam von meinen Venen. Sie hatten Röntgenbilder gemacht und dabei festgestellt, dass die Ladung so nahe an die Arterien gelangt war, dass sie ein kleiner Kratzer hätte aufschneiden können, dann wäre ich verblutet. Damals dachte ich: „Nun, das ist mein Ende".

11-3    Ich ließ meine Hände so herunterhängen und ich hielt sie dann wieder empor. Das Blut lief an meinen Händen hinunter, ich lag in meinem eigenen Blut. Ich läutete mit der Glocke. Die Schwester kam und sie konnte nichts anderes tun, als das Blut mit Tüchern aufzutrocknen. Am ändern Morgen wurde ich dann in diesem geschwächten Zustand operiert, m jenen Zeiten erhielt man keine Bluttransfusionen. Sie gaben mir dann Äther. Ich denke, ihr kennt diese alte Art der Äther-Narkose. Nach acht Stunden kam ich aus dem „Äther". Sie hatten mir soviel gegeben und sie glaubten schon, ich würde nicht mehr aufwachen. Sie konnten mich nicht wach bekommen.

11-4    Ich kann mich noch an Frau Roeder erinnern, sie stand dort neben mir in jenem Spital. Ich werde diese Frau nie vergessen, was auch geschehen mag, ich kann sie nie vergessen. Damals war sie noch eine junge Frau. Ihr Mann war Oberaufseher hier unten in der Autofabrik. Ich erinnere mich, wie sie bei mir stand, sie und Frau Stewart. Jene beiden haben damals die Krankenhausrechnung bezahlt. Zuhause hatten wir kaum genügend zu essen, wie hätten wir dann eine Krankenhausrechnung von einigen hundert Dollar bezahlen können. Sie aber, unterstützt durch ihre Gemeinde und den Ku-Klux-Klan bezahlte die Spitalrechnung - Freimaurer. Ich kann es nie vergessen. Was sie auch tun mögen, ich denke immer daran, was sie für mich getan haben. Sie bezahlten Doktor Reeder, ich glaube, er lebt noch in Fortville, er kann euch die Geschichte erzählen.

12-2    Als ich damals aus der Narkose kam, da geschah etwas. Ich habe immer geglaubt, dass es eine Vision gewesen ist. Ich war so schwach, sie dachten, dass ich sterben werde. Sie weinte. Als ich meine Augen öffnete, konnte ich sie sprechen hören, dann schlief ich wieder ein und wachte zwei- dreimal auf. Damals hatte ich also eine Vision. Etwa 7 Monate später musste ich noch einmal ins Spital; sie mussten mir Pulverreste und schmutzige Teile meiner Jagdkleidung herausnehmen, der Doktor hatte damals nicht alles gefunden. Ich bekam eine Blutvergiftung und beide Beine schwollen an und versagten den Dienst. Sie wollten mir beide Beine an den Hüften amputieren. Ich sagte: „Nein, nicht dort, unten, trennt es hier (am Kopf) durch." Ich konnte das nicht ertragen. Schlussendlich wurde ich von Doktor Reeder und Doktor Pearl von Louisville operiert. Sie schnitten die Dinge heraus, und heute habe ich durch die Gnade Gottes wunderbare Beine.

12-4    Eine meiner letzten Visionen, die ich hatte ...Als ich damals meine erste Vision hatte, kam ich in einen Trance-Zustand und dachte, ich sei in der Hölle. [Eine Frau fühlt sich schlecht, Bruder Branham betet für sie]. Jemand möge ihr die Hände auflegen und sie dann an die frische Luft begleiten. Wer auch immer dort stehen mag, legt ihr die Hände auf. Lasst uns beten. Teurer Herr Jesus, unsere Schwester, welche heute morgen krank ist und ohnmächtig wurde - möge Deine Gnade, Kraft und Stärke auf sie kommen. Don sind Hände aufgelegt, welche Dich vertreten und die Schrift sagt: „ Diese Zeichen sollen denen folgen, die da glauben. Wenn sie ihre Hände auf die Kranken legen, so werden sie gesund werden. Möge nun unsere Schwester aus der Krankheit herauskommen und für die Ehre Gottes gesund werden. Wir bitten im Namen von Jesus Christus und übergeben sie Dir. Amen. 

12-6  Bringt sie jetzt an die frische Luft. Es ist wirklich stickig hier, ich kann es auch hier fühlen, es ist wirklich schlecht. Man fühlt sich auch auf der Plattform schwach. Schon vier oder fünfmal habe ich mich hier so gefühlt. Sobald sie sich ein wenig besser fühlt, könnt ihr sie an einen Ort bringen, wo sie frische Luft bekommen kann. Es ist wirklich schrecklich muffig hier.  Die Menschen produzieren, - jeder einzelne - auf einem Raum von einigen Kubikmetern nur Krankheit. Vielleicht hat jemand etwas Wasser, um die Schwester zu erfrischen. Jetzt hat sie es hinter sich. Vielleicht könnt ihr die Türen etwas öffnen, damit etwas frische Luft hereinkommt; so gut wie es eben geht.

13-1  Damals als ich jene Vision hatte, da dachte ich, ich sei von diesem Leben in die Qualen der Hölle hinüber gegangen. Sieben Monate später hatte ich hier im „Clark County Memorial Hospital" eine zweite Operation. Als ich damals von der Narkose erwachte, sah es aus, wie wenn ich im Westen stehen würde. Ich hatte eine andere Vision und ich sah ein großes goldenes Kreuz am Himmel, die Herrlichkeit des Herrn strömte von diesem Kreuz. Ich stand dort mit ausgebreiteten Händen und diese Herrlichkeit strömte in meine Brust. Dann verließ mich die Vision. Mein Vater stand dort und schaute mich an, als die Vision kam. 


13-2    Die Leute, welche mich während all dieser Jahre kennen, wissen, dass ich mich immer gedrängt fühlte, in den Westen zu gehen, ihr wisst, wie das ist. Es war immer etwas mit dem Westen. Doch weil mir ein Astrologe einmal dasselbe gesagt hatte .... Ich sollte nach Westen gehen. Als sich die Sterne auf einer gewissen Bahn trafen - ich sei unter jenem Zeichen geboren und werde im Osten nie erfolgreich sein, ich müsse nach Westen gehen. Letztes Jahr bin ich dann nach Westen gegangen, um mir das zu erfüllen, was mein ganzes Leben mein Wunsch gewesen war.

13-3    Es ist eigentlich mehr als eigenartig, dass ich dort bin. Ich befinde mich dort draussen in der Wüste und bezahle 110 Dollar Hausmiete pro Monat und hier steht ein Haus für mich, eine möblierte Pfarrei, aber ich muss dem Herrn folgen. Ich weiß nichts anderes zu tun. Ihr kennt die Visionen und ihr wisst, was dort unten alles geschehen ist. 

13-4  Wenn sich unsere Schwester etwas schwach fühlt, dann kannst du sie in den Raum dort drüben führen, Bruder Roy, dort kann sie etwas mehr Luft bekommen, das ist vollkommen in Ordnung. Ich fühle, dass es mit ihr wieder gut gehen wird. Sie ist krank, es ist ihr schwindlig, öffne das Fenster, Roy. Wenn die Schwester hier durchgehen möchte, ist das recht. Wenn sie hierher kommen möchte, hab keine Angst, ich möchte ihr die Hände auflegen, wenn sie vorbei geht. Ihr werdet mich alle einen Augenblick entschuldigen. Himmlischer Vater, diese Deine Tochter sitzt heute morgen hier, und sie ist gekommen, um die Botschaft zu hören, und Satan versucht nun, sie davon abzuhalten, aber er kann das nicht tun. Möge sie geheilt sein im Namen von Jesus Christus. Amen.
   …

14-1    Ihr meint, hier sei dicke Luft. Ihr solltet einmal dabei sein in Übersee, wenn sie übereinander liegen. Lepra und Krebs, o du meine Güte, ihr könnt dann kaum mehr Atem schöpfen, sie liegen dort in den großen Gebäuden, alles ist verunreinigt mit Krankheit. Und ihr wisst, wie Lepra sein kann. Sie liegen dort ohne Ohren, das halbe Gesicht abgefressen, ohne Arme, die Füße sind kleine Stummel, sie werden übereinander geschichtet und viele sterben gerade dort. Sie versuchten aus dem Haufen herauszukommen, um irgend an einen Platz zu gelangen, wo sie die Botschaft hören können.

14-2    Und nun zum andern; ich möchte euch nun erzählen, was geschah. In jener Vision, die ich hatte .... ich werde nun etwas ausholen. Ich habe die beiden Visionen erwähnt, und in einer befand ich mich im Westen. Ich hatte immer ein Verlangen dort zu sein. Nun, der Zweck dieser Botschaft heute morgen besteht darin, der Gemeinde alles zu übermitteln, was ER mir für sie gegeben hat, soweit ich es weiß, während ich weitergehe. Und das hat mich getroffen, und darum möchte ich es der Gemeinde weitergeben. Es soll nur hier in dieser Kapelle gehört werden. Es war in der ersten Vision, da geschah folgendes: Nachdem die Vision mich getroffen haue, war ich so schwach, ich hatte all dieses Blut verloren. Ich empfand, wie wenn ich in eine endlose Ewigkeit sinken würde. Viele von euch hörten mich das vorher sagen; ich sank in eine endlose Ewigkeit. Zuerst ging ich durch etwas wie Wolken und dann ging es durch Dunkelheit und ich sank tiefer, tiefer, tiefer. Dann kam ich in die Region der Verlorenen. Dort schrie ich, ich schaute umher und ich hatte keinen Boden unter mir. Ich konnte nicht aufhören zu fallen, es schien, wie wenn ich in alle Ewigkeit fallen würde, ich fiel und es gab nirgends einen Halt. Was war das für ein Gegensatz zu jener andern Vision, welche ich hier vor kurzem hatte; als ich mit den Leuten in der Herrlichkeit war. Welch ein Gegensatz! Aber in dieser Vision fiel ich hinunter, und schlussendlich rief ich nach meinem Vater. Das war natürlich, denn damals war ich noch ein Knabe. Ich rief meinen Vater, aber mein Vater war nicht dort. Ich schrie nach meiner Mutter; „Jemand soll mich festhalten." Aber es war keine Mutter dort. Ich fiel einfach weiter. Dann rief ich zu Gott, aber dort war kein Gott, nichts war dort. Nach einer kurzen Zeit hörte ich den traurigsten Klang, den ich je gehört hatte. Es war das furchtbarste Gefühl, es ist unbeschreiblich, sogar eine wirklich brennende Hölle wäre ein Vergnügen im Vergleich dazu. Diese Visionen sind niemals falsch gewesen. Das war nun eines der grauenhaftesten Erlebnisse, welches ich je gehabt hatte. Ich hörte einen Lärm, es klang wie ein Spuk. Als ich es hörte, schaute ich, und ich sah Frauen kommen. Sie hatten so grünes Zeug, ich konnte ihre Gesichter sehen, sie hatten grünes Zeug unter den Augen. Sie sahen so aus wie die Frauen heute, mit ihren bemalten Augen. nach außen zusammengehend. Sie gingen dahin mit ihren Augen und Gesichtern und machten: „Uh, Uh, Uh, Uh. Oh, ich schrie: „O Gott, sei mir gnädig. Sei mir gnädig, o Gott, wo bist Du? Wenn Du mich zum Leben zurückgehen lässt, dann verspreche ich Dir, dass ich ein guter Junge sein werde." Das war alles was ich sagen konnte. Gott weiß es und Er wird mich für das, was ich gesagt habe, am Tage des Gerichtes richten. Das habe ich gesagt: „Herr Gott, lass mich zurückgehen. Ich verspreche Dir, dass ich ein guter Junge sein werde." Damals, als ich angeschossen wurde,... nun, ich hatte gelogen, ich hatte fast alle Dinge getan, was man so tut, nur etwas darf ich sagen, wenn etwas wäre, könnte ich es gerade jetzt in Ordnung bringen. Als ich dort an mir hinunter schaute und sah, dass ich beinahe in zwei Stücke gerissen war, sagte ich: „Gott, sei mir gnädig! Du weist, dass ich nie Ehebruch begangen habe. Das war das einzige, was ich Gott sagen konnte. Für alle diese Dinge hatte ich niemals Seine Gnade in Anspruch genommen. Nur das eine konnte ich sagen: „Ich habe niemals Ehebruch begangen." Dann brachten sie mich dort heraus. Und als ich dann dort in jener Vision war, da schrie ich: „Gott sei mir gnädig. Ich werde ein guter Junge sein, wenn Du mich nur zurückgehen lässt." Denn ich wusste, dass irgendwo ein Gott war. „So hilf mir doch " Alle diese müden Kreaturen waren um mich herum, ich war gerade ein neuer Ankömmling. Es war ein grauenhaftes, schreckliches, gottloses Gefühl. Sie hatten große, bemalte Augen, nach außen spitz auslaufend, wie bei einer Katze, mit grünem Zeug, es sah aus wie Krebs. Sie gingen dahin: „Uh, Uh, Uh." Oh, was ist das für ein Gefühl. Dann kam ich plötzlich wieder ins natürliche Leben zurück. Diese Sache war eine Qual für mich gewesen. Ich dachte: „Oh, lass mich nie an einen solchen Ort gelangen. Möge kein anderes menschliches Wesen je an einen solchen Ort gelangen." Sieben Monate später kam jene Vision, in der ich im Westen stand und dieses goldene Kreuz sah, das auf mich herunterkam. Und ich wusste, dass sich irgendwo die Region der Verlorenen befindet.

15-5    Ich hatte mir nicht mehr viele Gedanken darüber gemacht, bis etwa vor ungefähr vier Wochen. Ich hatte nie mehr in dieser Weise darüber nachgedacht. Vor ungefähr vier oder fünf Wochen ging ich mit meiner Frau nach Tucson, um einzukaufen. Meine Frau und ich gingen miteinander die Treppe hinunter und dort sahen wir eine Gruppe weibischer Burschen mit Frauenfrisuren und Stirnlocken. Ihr wisst, so wie es Frauen machen. Sie trugen diese gekürzten Hosen, ich glaube man nennt sie „Beatniks" oder so ähnlich. Sie standen dort und jedermann schaute sie an. Ihre Köpfe waren so groß wie diejenigen dieser Frauen, welche „Wasserkopf - Haarschnitte" tragen. Sie standen also dort und eine junge Frau kam vorbei und sagte: „Was denken sie darüber?" Ich sagte: „Wenn sie so denken, dann sollten sie sich selbst schämen. Sie haben genau soviel Recht das zu tun wie sie. Keiner von euch hat dieses Recht.

16-2    Ich ging dann die Treppe hinauf und setzte mich nieder. Gerade dort befand sich eine Rolltreppe, welche die Leute hinaufbrachte. Es drehte mir wirklich fast den Magen um, als ich diese Frauen sah, welche heraufkamen. Junge, Alte und Gleichgültige mit Falten im Gesicht, von jeder Art, mit kleinen engen, kurzen Hosen, schmutzige Leiber. Diese sexy gekleideten Frauen mit den großen Frisuren. Hier kamen sie. Eine von ihnen kam gerade die Rolltreppe hoch, ich saß etwas hinten in einem Stuhl, ich hatte meinen Kopf gesenkt, dann drehte ich mich um und schaute. Eine kam gerade die Treppe hoch. Sie sprach spanisch mit einer ändern Frau, es war eine weiße Frau, welche mit der spanischen Frau sprach. Und als ich hinschaute, da war ich plötzlich verwandelt. Ich hatte das schon einmal gesehen!

16-3    Ihre Augen waren wie die einer Katze. Ihr wisst ja, wie die Frauen seit kurzem ihre Augen bemalen. Ihr wisst ja, wie sie es hochziehen. Sie tragen Brillen wie Katzen usw. Dann haben sie dieses grüne Zeug unter ihren Augen. Hier war wieder dieselbe Sache, die ich als Kind gesehen hatte! Das war doch genau dieselbe Frau. Ich wurde ganz starr. Dann schaute ich umher. Dort standen diese Leute und man hörte sie murmeln. Ihr wisst, wie es so klingt, wenn in diesen Gebäuden über die Preise diskutiert wird.

16-4    Es schien wie wenn ich für einen Augenblick verwandelt worden wäre. Ich schaute hin und dachte: „Das war es, das ich in der Hölle gesehen habe. Dort war es wieder, wie Krebs. Ich hatte gedacht, sie sind so geworden, weil sie in der Hölle sind. Aber hier sah ich, dass sie so aussahen wegen dem Grünblau, dass sie sich unter die Augen gemalt hatten, und hier waren diese Frauen, grünblau bemalt, genauso, wie ich es vor 40 Jahren in der Vision gesehen hatte. Ja, es sind ca. 40 Jahre her, ich bin jetzt 54 Jahre alt und damals war ich 14 Jahre alt. Es war als ungefähr vor 40 Jahren und dies ist so oder so die Zahl des Gerichtes.

17-1    Hier war es also, ich hatte es gesehen und ich konnte kaum mit meiner Frau sprechen, als sie kam. Sie war im Begriff für Sarah und die Knaben einiges einzukaufen, Kleider für die Schule Ich konnte kaum mit ihr sprechen. Sie sagte: „Bill, was ist los mit dir?"  Ich sagte: „Liebling, ich bin fast ein toter Mann.   „Was ist los, bist du krank?" sagte sie. Ich sagte: „Nein, aber es ist gerade etwas geschehen." Sie weiß es jetzt noch nicht, sie wartet bis dieses Tonband kommt. Ich habe es niemandem erzählt. Ich dachte, ich werde es zuerst meiner Gemeinde erzählen, wie ich es versprochen hatte. Das ist mein Versprechen, die Gemeinde zu informieren. Und nach dem heutigen Abend werdet ihr den Grund verstehen, warum ich versuche, mein Versprechen zu halten.

17-2    Damals dachte ich, als ich die nach Krebs aussehenden Augen dieser Frauen sah..... Es waren spanische, französische, indianische und weiße Frauen, sie alle hatten diese großen buschartigen Frisuren, ihr wisst, wie sie es tun. Und dann ihre nach Krebs aussehenden Augen. Mit Farbe bemalt, außen spitz zusammenlaufend, wie die Augen einer Katze. Ich hörte sie sprechen und hier war ich wieder zurück in der Hölle, im I.C, Penny - Kaufhaus! Ich war so erschrocken, dass ich dachte: „Herr, ich bin doch nicht gestorben und nun doch an diesen Ort gelangt?" Und dann hörte ich wieder diesen Ton um mich herum, wie in der Vision, es ist kaum hörbar, das Murmeln der Menschen. Und jene Frauen kamen die Rolltreppe hoch, sie gingen umher, da war wieder dieses „Uh, Uh" und diese grünen, eigenartigen und traurigen Augen.

17-4  Meine Frau kam und ich sagte: „Lass mich noch eine Minute allein Liebling und wenn es dir nichts ausmacht, dann möchte ich nach Hause gehen. 
   Sie sagte: „Bist du krank,?" 
   Ich sagte: „Nein, mach nur weiter Liebling, wenn du noch etwas einkaufen musst. 
   Sie sagte: „Nein, ich bin fertig."
   Ich sagte: „Gib mir deinen Arm." Dann gingen wir hinaus. 
   Sie sagte: „Was ist los?"
   Ich sagte: „Meda, dort oben ist etwas geschehen." Während ich noch unter jenem Einfluss stand, dachte ich: „An welchem Tag leben wir? Könnte dieses der dritte „Zug" sein?" Ich habe nun einige Notizen hier.

18-1    Wir sehen im Dienst von Jesus, nachdem Er zu den Menschen gepredigt hatte - jetzt werden wir wirklich in der Schrift bleiben. Nachdem Jesus Seinen Dienst beendet hatte...Und Sein Dienst war von den Menschen abgelehnt worden.... Ihr werdet jetzt zwischen den Zeilen lesen, macht euch ein eigenes Bild, denkt daran, was ich euch zuerst sagte. Nachdem Er gepredigt hatte.... Er kam als der Verheißene für jene Zeit, das wissen wir alle. Die Schrift identifiziert Jesus Christus als den Messias. Es wurde eindeutig durch Gott und die Schrift bestätigt, dass Er der Messias war. Darüber gibt es keine Frage, oder stellt jemand in Frage, ob es der Messias war? Wenn ihr das tut, dann solltet ihr zum Altar kommen, wenn ihr denkt, dass Er nicht der Messias war. Er war eindeutig als der Messias identifiziert worden.

18-2    Doch nachdem Gott Ihn deutlich identifiziert hatte...Petrus sagte am Tage zu Pfingsten, als er etwa vier Tage später vor dem hohen Rat sprach, da sagte er:, Jesus von Nazareth, einen Mann, den Gott durch Zeichen und Wunder unter euch bestätigt hat, - seht ihr? - und wir sind alle Zeugen, ihr habt Ihn mit euren üblen Händen gekreuzigt, den Prinzen des Lebens, welchen Gott hat auferstehen lassen, und Er zeigt euch diese Dinge, welche ihr sehen könnt." Natürlich lebt Christus weiter. Er lebt noch heute.

18-3    Nachdem sich Jesus klar bestätigt hat - Gott bestätigte ihn - und nachdem Er prophezeit hatte und nach den Tagen seiner Prophezeiungen, wenn es auch durch die Schrift bestätigt wurde, da haben die Menschen Ihn abgelehnt. So ist es. Und nachdem jene Ihn abgelehnt hatten, die eine Möglichkeit hatten, um gerettet zu werden, predigte Er. Denkt daran, jedermann hatte die Möglichkeit, gerettet zu werden, als Er predigte. Wir wissen nicht, wer gerettet wurde, sie sind vorherbestimmt, aber Er hat fortwährend gepredigt. Aber nach den Tagen Seines Predigens ging Sein Dienst weiter, denn die letzte Gruppe, zu der Er predigte, waren jene Seelen in der Hölle, denen nicht mehr vergeben werden konnte. Ich lese das klar heraus aus der Bibel, aus dem zweiten Petrusbrief.

18-5    Er ging hinunter und predigte den Seelen, die im Gefängnis waren, welches die Hölle ist. Sie sind dort eingeschlossen und warten auf den Tag des Gerichtes. Seht, das Gericht findet nicht jetzt statt und es gibt jetzt auch keine brennende Hölle. Wenn dir ein Mensch erzählt, dass jetzt ein Mensch in der brennenden Hölle ist, dann ist das falsch. Sogar ein irdischer Richter ist gerecht genug, dass er niemals einen Menschen verurteilt bevor er ihn vor Gericht gebracht hat. Gott wird niemals einen Menschen in den Feuerofen werfen, wenn er nicht durch Gottes eigenes Gesetz verurteilt ist. Ein solcher hat die Gnade abgelehnt und muss darum vor Gericht erscheinen. Und die Urteilssprechung findet beim großen Gericht des weißen Thrones statt. Jetzt aber sind sie an einem Ort, den wir das Gefängnis nennen.

19-2  Wie ich in der Vision beide Orte sah. Und durch die Gnade Gottes glaube ich, dass ich an beiden Orten war. Ich sage dies nicht in Vermessenheit, und wenn es nicht richtig ist, dann möge mir Gott vergeben. Ich habe die Erlösten, die Gesegneten gesehen und ich habe die Verlorenen gesehen und den Ort, wo sie sind. Darum stehe ich als euer Bruder hier, um euch zu warnen, dass ihr vom Pfade flieht, der hinabführt. Geht niemals jene Strasse. Ihr habt alles, was ihr zum Leben benötigt auf jenem gesegneten Weg aufwärts, auf dem sich die Erlösten am Frieden erfreuen. Sie können nicht sündigen, nichts kann sie bedrücken, nichts davon, dort sind sie vollkommen. Ich habe beide Orte gesehen. Ich weiß, dass dies für einen Menschen eine kühne Behauptung ist, aber Gott ist mein Zeuge. Ich glaube aufrichtig, dass ich beide Orte gesehen habe, das glaube ich. Fern möge es jedem Menschen sein, jemals die Regionen der Verlorenen zu betreten. Wenn man heiße Drähte durch euch hindurch bohren würde und man euch auf jede Art quälen würde, es wäre nicht zu vergleichen mit dem, wie euch der Teufel an jenem Orte quält. Kein Mensch ist in der Lage, der menschliche Verstand kann nicht fassen, was der Ort der Verlorenen ist. Es gibt keine Möglichkeit das zu schildern. Es gibt aber auch keine Möglichkeit, die Regionen der Gesegneten zu schildern, es ist so gewaltig. Das eine ist so schrecklich und das andere ist so mächtig. Vom Nichtigen zum Erhabenen.

19-5    Wenn nun also jetzt jemand zuhört...„Ich werde nun langsam alt und ich weiß nicht, wie viel Zeit mir noch gegeben ist. Ich bin nun bald 55 Jahre alt und auch aufgrund des natürlichen Alters ist mir nicht mehr so viel Zeit gegeben. Ich weiß nicht wohin diese Bänder gelangen werden, aber ihr alle, die ihr diese Bänder hört: "Geht niemals in die Regionen der Verlorenen " Dir könnt euch nicht vorstellen, dass die Hölle so schlimm ist. Aber was ihr auch tut, vergesst niemals, dass die Regionen der Gesegneten, ich möchte mit dem heiligen Paulus sagen: "Kein Auge hat es je gesehen und kein Ohr hat es gehört, und keinem Menschen ist es in den Sinn gekommen, was Gott denen bereitet hat, die Ihn lieben."

19-6    Wenn ihr nun dieses Band hört, dann stoppt den Apparat und bekehrt euch, wenn ihr noch nicht gerettet seid. Kommt in Ordnung mit Gott. Ich sage euch das, aufgrund eines Erlebnisses aus erster Hand, ich glaube das von ganzem Herzen. Und wenn mich diese Visionen getäuscht haben, dann möge mir Gott gnädig sein, wenn ich solch eine Erklärung abgebe. Doch mit der Aufrichtigkeit meines Herzens, im Wissen, dass noch niemals eine Vision falsch war, glaube ich, dass ich an beiden Orten war. Möge es jedem menschlichen Wesen fern sein, die Strasse zu wählen, die hinunter führt.

20-1    Dann, als Jesus mit Seinem Dienst am Ende war, predigte Er jenen Seelen, die unrettbar waren, jene, die nicht gerettet werden konnten. So sagt es uns die Bibel. Er ging hinunter und predigte den Seelen im Gefängnis, jenen, welche sich nicht bekehrt hatten. Als ihnen die Gnade gegeben worden war, da hatte man sie abgelehnt und jetzt warten sie auf das Gericht.
   0h, was für eine Zeit muss das sein. Ich möchte, dass ich die Welt mit etwas schlittern könnte, damit sie sehen könnten, wie die Wirklichkeit aussieht und Jesus selbst sagte: "So wie Mich der Vater gesandt hat, so sende Ich euch." 

20-3    Und wie Ihn der Vater sandte, um den Lebenden zu predigen, denen, die eine Hoffnung hatten, so sandte Er Ihn mit derselben Botschaft auch zu denen, die keine Hoffnung hatten. Und es macht den Anschein, dass in unserer Zeit dasselbe getan werden muss, denn der Geist Christi, der in uns lebt, ändert seine Natur nicht oder ändert Gottes System nicht. Er muss in jeder Generation derselbe sein. Er muss derselbe sein. Er sagte: "So wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich auch euch."
   Die Dienste müssen die gleichen sein. Wie Er auch sagte. (Ich sehe, dass einige von euch Schriftstellen aufschreiben) Johannes 14, Vers 12: „Wer an mich glaubt, der tut dieselben Werke." Die Werke - den Verlorenen predigen, die Kranken heilen und dann jenen predigen, welche unmöglich gerettet werden können. Das Werk nahm denselben Verlauf. Dies war also.... Darf ich es so darstellen:

20-5      Der Dienst von Jesus Christus ist an diesem letzten Tag wieder in Seiner Gemeinde reinkarniert. [= wieder ins Fleisch gekommen] Viele von uns glauben, dass es so ist. Ich glaube es mit euch, ich glaube das. Wenn ich es nicht glauben würde, dann würde ich mich anders verhalten, denn ich bin davon betroffen. Und wenn der Geist Gottes in euch ist, dann seid ihr an den Menschen interessiert. Eine Schriftstelle war mir immer ein Rätsel; wie konnte Moses eine bessere Idee haben als Gott? Dann fand ich heraus, dass es der Geist Christi in Moses war.
   Gott hatte gesagt: „Mose, trenne dich von ihnen. Ich werde alles zerstören, und Ich beginne wieder mit dir." 
   Doch er sagte: „Herr, - Er warf sich selber in den Riss - nimm mich, lösche meinen Namen aus."

21-1    Er hatte ein Herz für jene Menschen die gegen ihn rebelliert hatten. Und wenn ein Prediger, der seine Leute auf dem Herzen hat.... wie könnte ich mich je vor Gott rechtfertigen, oder vor mir selbst, wenn ich vor den Menschen, die ich mehr liebe als mich selbst, etwas zurückhalten würde. Wie könnte jemand einen Menschen durch einen Handschlag, ein Besprengen oder eine falsche Taufe, in eine Gemeinde aufnehmen, ihn unter dem Einfluss einer Lüge lassen und dabei wissen, was die Bibel sagt und dann noch sagen, er liebe diesen Menschen?
   Wenn ich betteln müsste für meinen Lebensunterhalt, dann will ich trotzdem gegenüber Gott und den Menschen aufrichtig sein und ihnen die Wahrheit sagen. Niemals möchte ich ein Betrüger sein. Wie kann ich jene betrügen, die ich liebe? Wenn ich sie auch verletzen muss, ich liebe sie trotzdem. Weil ihr eure Kinder liebt, darum gebt ihr ihnen Schläge. Nicht weil ihr sie nicht mögt, sondern weil ihr sie liebt und sie getötet würden wenn ihr sie nicht zurechtweist.
   So war der Dienst, und wie er war, so ist er auch heute. Es wurde gepredigt und fortwährend durch das Wort Gottes bestätigt, dass es kein Mensch sein kann, es muss Gott sein. Es muss so sein.

21-4    Beachtet, dieselben geistigen Zeichen, welche Jesus tat, sind wieder auf der Erde erschienen in diesen letzten Tagen. Genau dasselbe geistige Zeichen, welches Ihn als Messias bestätigte, bestätigt Ihn auch heute. Er ist immer noch Messias. Dasselbe materielle Zeichen erschien auf Erden, das damals erschien, ER war es, dieselbe Feuersäule, jene, welche der heilige Paulus sah, genau dieselbe. Alle diese Dinge sind in derselben Natur wieder hervorgekommen und tun dasselbe.

21-5    Jesus hat erklärt, dass Er erst gehandelt habe, nachdem der Vater es Ihm gezeigt hatte und wir wissen, dass der Vater der Heilige Geist ist. Es ist einfach ein Amt Gottes. Wenn es nicht so ist, wer ist dann der Vater von Jesus Christus? Jesus sagte, Gott sei Sein Vater und die Bibel sagt, dass der Heilige Geist Sein Vater gewesen sei. Ihr könnt aus Ihm nicht ein uneheliches Kind machen. Und so ist der Heilige Geist Gott. So ist Jesus Gott. So sind Vater, Sohn und Heiliger Geist drei Ämtern des einen Gottes. Es sind drei Eigenschaften desselben Gottes. Dir seid ein Teil Gottes und ich bin ein Teil Gottes; aber ich bin nicht ganz Gott, noch seid ihr ganz Gott. Es sind Eigenschaften Gottes in uns, weil wir durch Jesus Christus zu Söhnen angenommen worden sind, indem Gott selbst Fleisch wurde, um für uns zu sterben,

21-6    Der Heilige Geist zeigte Ihm immer die kommenden Dinge. Niemals war Er darin verkehrt, immer war es vollkommen. Stimmt das? ER hat sich selbst nichts zugeschrieben, sondern gab Gott die Ehre. Er sagte: "Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur das, was Er den Vater tun sieht." Der Heilige Geist war Sein Vater. Stimmt das? Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Verlobte, als Frau zu dir zu nehmen, denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist," der Sein Vater war. Und der Heilige Geist zeigte Jesus auch, Dinge die sein würden. Er zeigte Ihm Dinge, die waren und Er war der Gott-Prophet, den das Wort des Herrn kommt nur zu dem Propheten. Das zeigt, dass das Wort zunächst in geringerer Gestalt kam. Die Propheten schrieben das nieder, was der Herr ihnen sagte. ER selbst schrieb nichts auf, denn Er war das Wort. ER war das Wort.

22-1    Beachtet, derselbe Heilige Geist, der in Ihm wohnte: "Nur noch eine kleine Weile und die Welt sieht Mich nicht mehr, ihr aber werdet Mich sehen, denn Ich werde mit euch sein und in euch sein bis an das Ende der Welt." „ICH komme zu euch," sagte Er. Dieser ICH war der Vater, der in Ihm war, der zu euch kommen will." ER sagte auch: „Wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, wird Er euch die Dinge offenbaren, die Ich euch gelehrt habe, und wird euch das Zukünftige zeigen." So ist es. 

22-2    So wie der Heilige Geist damals in der Gemeinde wirkte, so hat der Heilige Geist heute genau die gleichen Dinge getan. Es wurde durch die Feuersäule angekündigt, genauso wie am Anfang. Es ist dasselbe. Als Johannes sah, dass es auf Jesus kam, am Jordan, da hat er es verkündigt. Alles wurde bewiesen, sogar wissenschaftliche Aufnahmen wurden davon gemacht. Es kann nicht bestritten werden. Es war sichtbar, es ist wissenschaftlich. Es war kein mystischer Gedanke, es war keine Psychologie. Georg J. Lacy sagte: "Das mechanische Auge einer Kamera kann keine Psychologie aufnehmen, das Licht hat die Linse getroffen." 

22-3    Und was ist mit dir, Gemeinde, die ihr mich vor sechs oder acht Monaten habt sagen hören, als ich dastand: "SO SPRICHT DER HERR, ich werde nach Tucson, Arizona, gehen, dort wird ein Donnerschlag erfolgen und sieben Engel werden erscheinen" Erinnert ihr euch daran? Gott hat es so wirklich gemacht, dass das Look Magazin Aufnahmen davon bringen konnte. Was im Geistigen vorausgesehen wurde, hat sich genau so materialisiert.Die sieben Engel, die alle Zusammenhänge der Schrift hervorbrachten, denn alle Geheimnisse der ganzen Bibel liegen in den Sieben Siegeln. Wir wissen das. Damit ist das Buch versiegelt, sogar jetzt versiegelt. Das Geheimnis des ganzen Buches liegt in diesen Sieben Siegeln die der Herr uns bringen ließ, und es sitzen Leute hier, welche mit dabei waren, als es geschah.

23-1    Das "Look Magazine" bewies dieselbe Sache, dass es tatsächlich geschehen ist, denn Gott war es, der es gesagt hatte. Es war Gott, der hinter seinem Worte stand, um es so hervorzubringen, wie Er es angekündigt hatte. Darum ist es nicht irgendein Mann oder eine fleischliche Person wie ich es bin, der unter euch ist, - es ist DER EWIGE GOTT.
   Er gebraucht Menschen, das ist wahr. Es gibt nichts, das Er nicht durch Menschen tut. Wir erkennen das. Dies ist Sein Agent. So hat Er die Wahl getroffen, warum weiß ich nicht. Er hätte die Sonne benützen können, um das Evangelium zu predigen. Er hätte den Wind nehmen können, um das Evangelium zu predigen. Er hätte den Wind diese Dinge tun lassen können, aber Er hat den Menschen gewählt! Das war Seine Idee.
   Es war Seine Idee, dass Menschen wieder zu Menschen sprechen sollen. Nicht Er selbst, sondern das Wort des Herrn kommt zu den Propheten. Der Prophezeier ist der Prediger. Und wenn ein Prophezeier des Wortes das Originalwort verleugnet, wie kann er dann ein wahrer Prophet sein? Er kann es nicht sein, denn er verleugnet die Wahrheit des Wortes. Und wenn es das nicht tut.. Denn dieses Wort wird durch die Wahrhaftigkeit des Wortes und durch die Wahrhaftigkeit des Heiligen Geistes gepredigt und es wird jede Verheißung hervorbringen, die es verspricht. Daran erkennen wir, ob es richtig ist oder nicht. Jesus sagte: "Wenn ich nicht die Dinge tue, welche von mir geschrieben sind, dann glaubt mir nicht."

23-4    Nun, wir sehen diese Dinge. Denkt daran, die Sieben Siegel sind beendet. Und wenn diese sieben geoffenbarten Wahrheiten - eine davon erlaubt Er uns nicht zu wissen. Wie viele von euch waren hier, als die Sieben Siegel gepredigt wurden? Ich glaube, alle von euch waren hier. Er erlaubte uns nicht, das siebte Siegel zu sehen. Er stand genau dort im Raum und offenbarte jedes Siegel. Wenn ich je etwas in meinem Leben gepredigt habe, das inspiriert war, dann war es das. Für euch, die ihr hier steht, sollte es die Wahrheit sein. Ich sagte euch, was geschehen wird und ging direkt dorthin. Die Wissenschaft und die wissenschaftliche Nachforschung - den Menschen ein Geheimnis - bewiesen, dass es so geschehen ist -... kam zurück und entfaltete jedes Wort genau richtig.

23-5    In welchen Tagen leben wir? Wo stehen wir? Denkt daran, in diesem sechsten Siegel, in dem alle sieben Posaunen ertönen, unter diesem sechsten Siegel - wenn wir zu dem kommen, dann werdet ihr es sehen. Alle sieben Posaunen geschehen im sechsten Siegel. Die siebte ist immer ein Geheimnis. Beobachtet das Siebte Siegel; das ist der Abschluss. Das war das Kommen des Herrn, mi Himmel war Stille, Ruhe. Niemand bewegte sich, den Jesus selbst sagte: „Kein Engel des Himmels weiß, wann ich wiederkomme. Nicht einmal Ich weiß es, der Vater hat das in Seinen Gedanken. Gott allein weiß es - der Geist, Ich weiß es nicht.

24-1    Damals war es nicht geoffenbart - als diese siebte Posaune ertönte, oder äh, als das siebte Siegel geöffnet wurde, da war eine Stille im Himmel. Seht ihr? Es wurde nicht herausgebracht, was geschehen würde. Doch unter dem sechsten Siegel, wo sich diese Posaunen öffneten, denkt daran, da haben wir herausgefunden, dass das Lamm hervorkam und in Erscheinung trat. ER hatte den Gnadensitz verlassen. Sein Erlösungswerk war beendet.
   ER trat hervor und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Throne saß, und die Zeit war nicht mehr. Unmittelbar darauf erschien ein Engel im 10. Kapitel im siebten Vers und sagte...... dieser Engel kam herab und schwur, dass die Zeit nicht mehr sein wird. Doch seht, in diesem Buch war das, was erlöst war, es war das Buch der Erlösung. Alles was erlöst war, stand in dem Buch geschrieben. Alle, für die Er gestorben war, standen in dem Buch und Er konnte Seinen Mittler-Stuhl nicht verlassen, bis Er sie alle erlöst hatte, und Er konnte sie nicht am Kreuz erlösen, denn sie waren vorherbestimmt im Lebensbuch des Lammes und Er musste dort bleiben und Fürsprache einlegen, bis der Letzte zur Vollendung gelangt war. Ehre sei Ihm!

24-3    Doch eines Tages erhob Er sich und trat von dort hervor. Wo befand sich das Buch? Es war immer noch in dem Besitz des Urkundenbesitzers, im Besitz des Allmächtigen Gottes. Johannes schaute umher und weinte, weil niemand würdig erfunden wurde, in das Buch hineinzusehen und insbesondere um die Siegel zu öffnen, um zu zeigen, was das Geheimnis war. Die Geheimnisse waren in den sieben Siegeln. 
   Als sich diese sieben Siegel öffneten, haben sie die ganze Bibel geöffnet. Die Sieben Siegel waren mit sieben Geheimnissen versiegelt. Diese Sieben Siegel hielten das ganze Geheimnis darüber, und es war das Buch der Erlösung, das Neue Testament. Es war nicht das Alte, das kündet das neue Testament an. "Ohne uns können sie nicht vollendet werden." [Hebräer 11].
   Erst als der Erlöser starb, kam die Erlösung. Sie waren es potentiell ... unter dem Blut von Lämmern, sie waren es noch nicht, sie wurden erst erlöst, als der Erlöser kam. 

24-6    Als dann dieser Erlöser...Johannes schaute umher, dort saß Gott auf dem Thron mit dem Buch in Seiner Hand, das mit sieben Siegeln versiegelt war. Der ganze Erlösungsplan war darin enthalten, und es war verloren gegangen durch die menschliche Rasse, durch Adam. Und Gott... wohin ging es zurück? Satan konnte es nicht nehmen, er konnte nur verursachen, dass es verloren ging.
   Aber wohin ging das Buch? Es gehörte nicht mehr der menschlichen Rasse. Die Segnungen gehörten nicht mehr ihnen, die Menschen hatten sie verloren. Darum ging es [das Buch] zurück zu seinem ursprünglichen Besitzer, zurück an Gott. Dort saß Er damit. Und Er rief, damit jemand käme, um Anspruch darauf zu erheben.

25-1    Johannes schaute umher und da war niemand, kein Mensch im Himmel oder auf Erden, niemand, auch kein Engel konnte das Buch nehmen, um die Siegel zu öffnen. Sie konnten nicht einmal hineinschauen. Niemand war würdig. Johannes sagt, er habe bitterlich geweint. Darauf kam ein Engel zu ihm und sprach: "Weine nicht Johannes, denn der Löwe aus dem Stamme Juda hat überwunden, Er ist würdig."
   Johannes schaute umher, um einen Löwen zu sehen. Was sah er dann aber? Ein Lamm. Und es war ein blutiges Lamm. Ein Lamm, welches geschlachtet worden war. Wann war es geschlachtet worden? Vor Grundlegung der Welt. Das Lamm kam hervor, ging hinauf zu dem, der das Buch in Seiner rechten Hand hielt und empfing das Buch. Er stieg auf den Thron und setzte sich. Das ist es. Es war vorbei, wann? Als die Siegel geoffenbart wurden. Wenn der Letzte—Alles was Er erlöst hatte... da war nichts mehr wofür er kommen konnte, um es zu erlösen. Ihr sagt: "Warum erlöste Er es nicht vor vierzig Jahren, oder vor zweitausend Jahren?“

25-3    Ihre Namen waren im Buch des Lebens, in diesem Buch und Er musste dort stehen, denn es war Gottes Absicht, sie zu erlösen. Ihre Namen wurden vor Grundlegung der Welt hineingetan, mit ihnen wurde das Lamm hineingetan, um geschlachtet zu werden. Hier kommt das Lamm, welches geschlachtet worden war, um Fürbitte einzulegen!
   Beobachtet Ihn. Es wird viele Nachahmungen und alles Mögliche geben. Es war wirklich jemand da, der gerettet werden musste, die Gemeinde, die vorherbestimmt war. Sie wird dort sein, ohne Recken und ohne Runzeln, dafür ist das Lamm gestorben. Als dann der letzte Name im Buche erlöst war. da kam das Lamm hervor und nahm das Buch. "Ich bin derjenige, der es getan hat."

25-5    Die Engel, die Cherubime, die 24 Ältesten, die Lebewesen und alle legten ihre Würde ab, fielen vor dem Throne nieder und sprachen: "Du bist würdig." 
   Johannes sprach: "Alle diejenigen im Himmel und die auf Erden hörte ich Amen rufen." Sie riefen Hallelujah und priesen Gott.
   Der Schrei ging hinauf. Warum? Ihre Namen standen im Buch, um geoffenbart zu werden und das Lamm hat es geoffenbart. Das Lamm hatte sie erlöst, es konnte aber seinen Platz erst verlassen, nachdem jeder Name geoffenbart worden war. Dies geschah unter dem sechsten Siegel, bevor das Siebte gebrochen wurde. Dann kam das Lamm für die, die es erlöst hatte. Er kam, um das zu beanspruchen, was Er erlöst hatte.

26-1    Hier in diesem Buch hat Er es schon erhalten. Er nimmt es aus Seiner Hand. Nun kommt Er, um das zu empfangen, was Er erlöst hat. Er hat Seine Arbeit getan, Er ist gekommen, um es zu empfangen. 0h welch eine Zeit. Und Er beweist es. Das siebte Siegel beweist es. Er kam zurück und nahm das Buch der Erlösung. 
26-2    Beachtet, es musste die Botschaft des siebten Engels sein, um die Sieben Siegel zu offenbaren. In Offenbarung 10, Vers 7 da findet ihr es. Und er sah [Johannes] diesen Engel herunterkommen. Er stellte einen FUSS aufs Land und den ändern aufs Meer, das war Christus. Er hatte einen Regenbogen über seinem Haupt. Beachtet Ihn, ihr werdet Ihn in Offenbarung 1 wieder sehen, wieder mit einem Regenbogen über Seinem Haupt, anzuschauen wie Jaspis und Sardis.
   Hier kommt Er, stellt einen FUSS aufs Land und den andern aufs Meer und Er hebt Seine Hand. Er hatte einen Regenbogen über Seinem Haupte, das Zeichen des Bundes. Er war ein Bundesengel, es war Christus. Er wurde etwas unter die Engel gestellt, um zu leiden. Dort kommt Er und Er hebt Seine Hände zum Himmel und schwört bei dem, der von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt, - der ewige Eine, der Vater, Gott - dass die Zeit nicht mehr sein wird, wenn dieses geschieht.

26-4    Es ist am Ende. Es ist getan, es ist beendet! Und dann sagt die Schrift, wenn die Botschaft des siebten irdischen Engels, des Botschafters auf Erden kommt, im siebten und letzten Gemeinde-Zeitalter, am Anfang seines Dienstes, wenn er auf Erden beginnt, zu jener Zeit werden die Geheimnisse Gottes, die Geheimnisse der Sieben Siegel bekannt gemacht. Nun sehen wir, wo wir angekommen sind. Könnte es sein Freunde, könnte es sein? Seht, alles ist möglich. 

26-5    Für alle Erlösten, die im Buche eingetragen waren, kam Er zur Erlösung hervor. Alle, die erlöst werden mussten, waren im Buch eingetragen, vorherbestimmt vor Grundlegung der Welt, Er kommt um sie zu erlösen. Alle, die Er erlöst hatte, standen im Buche geschrieben.

26-6    Ich möchte euch jetzt etwas fragen, und ihr Leute, die ihr das Tonband hört, hört gut zu. Diese schrecklichen Augen, dieser grässliche Kopf - könnte das der Grund sein, dass diese Botschaft so gegen die Frauen dieses modernen Zeitalters war? Könnte dies die Botschaft des letzten Engels sein? Was hat Er uns doch vor etwa 33 Jahren dort unten am Fluss gesagt? "Wie Johannes voraus gesandt wurde, - seht ihr? - um das erste Kommen von Christus anzukündigen, so wird deine Botschaft das zweite Kommen ankündigen."
   Rund um die Welt - und dies hat sie getan. Dann muss das Kommen zur Hand sein. Beachtet, was jetzt geschieht. Warum - Ich habe mich an meinem Kopf gekratzt, ich habe mich auf meinem Lager gewälzt, ich bin auf und ab gegangen, ich frage mich: "Was ist los mit dir."

27-1    Vor einigen Tagen sprach ich mit zwei Männern, als wir miteinander unterwegs waren. Einmal fragte ich auch Jack Moore, (ihr kennt Jack Moore, ich gehe zu ihm nach Shreveport.) Ich fragte: Bruder Jack, du bist einer meiner besten Freunde, den ich auf Erden ich auf Erden habe "... Bevor ich ihn fragte, da sprach ich mit meiner Frau. Wenn jemand alles über mich weiß, das Gute und das Schlechte, dann ist es meine Frau, sie ist ein lieber Mensch. Eines Tages sagte ich zu ihr: "Liebling, als dein Mann - Ich bin ein Prediger des Evangeliums und möchte auf keinen Fall Schmach über diejenigen bringen, die ich liebe. Ich möchte auch dich nicht verletzen. Ich möchte auch keine Schmach über dich bringen. Gott bewahre, dass ich etwas tue, das dich verletzen würde. Und wieviel mehr würde es Gott verletzen. Wie liebe ich Bin doch. Du bist meine Frau und Er ist mein Retter und mein Gott. Ich möchte dich etwas fragen. Bitte halte dich nicht zurück, sage mir die Wahrheit.
   Habe ich zuviel studiert ? Ich frage mich, habe ich mir etwas zurechtgelegt? Ich weiß, dass ich eigenartig bin. Alle sagen, was ist das für ein Mensch.

27-3    Seht, ihr könnt euch nicht selbst machen. Ihr seid durch die Gnade Gottes das, was ihr seid. Ich sagte also: "Habe ich ein wenig meinen Verstand verloren? Warum verurteile ich andauernd diese Frauen, wenn ich sie doch liebe?" Sie sagen, ich sei ein Frauenhasser. Das stimmt nicht, ich hasse sie doch nicht. Ich liebe Frauen, ich meine, als meine Schwestern.
   Ich kann euch doch nicht auf die Schultern klopfen, wenn ich sehe, dass ihr falsch seid. Dazu liebe ich euch zu sehr. Es gibt Leute, die das tun. Dies ist dann aber eine andere Art von Liebe. Ich liebe euch, weil ich das liebe, was ihr seid, ihr seid die Gehilfin eines Gottessohnes und seid ein Teil von ihm. Ich liebe euch, weil ihr im Bilde des Menschen geschaffen worden seid, und der Mensch wurde im Bilde Gottes geschaffen. Zusammen seid ihr eins in Christus. Aus diesem Grunde liebe ich euch, aus keinem ändern Grunde, Gott weiß das. Mein Leben lang war es so, so ist es. Ich liebe euch,. 
   Warum sollte ich dann aufstehen und andauernd... Wenn sie dann trotzdem sagen: "Sagt den Frauen sie sollen ihre Haare anders kämmen und einen Hut aufsetzen, wenn sie zu einer Predigt von Bruder Branham gehen wollen, denn sonst wird er wieder gegen das kurze Haar wettern, auch gegen Make-up usw."

27-6    Dies haben sie getan, sie sagen: "Oh, er wird über jemanden sprechen." Man sagte zu mir: "Die Menschen glauben, dass du ein Prophet bist. Warum lehrst du die Frauen nicht, wie sie große geistige Gaben empfangen können, anstatt sie solches Zeug zu lehren?
   Ich sagte: "Wenn sie nicht einmal ihr ABC lernen, wie soll ich ihnen dann Algebra beibringen?" 
   Bringt euch zuerst in Ordnung. Je mehr ich predige, umso schlimmer wird es. Dann sagt ihr: "Warum gibst du keine Ruhe?“
   Nein, meine Herren. Es muss eine Stimme, ein Zeuge dagegen da sein- Einer der größten Männer im Dienste legte kürzlich seine Hände auf mich und sagte: "Wenn du es gewährst, werde ich für dich beten, dass dir Gott diese Sache aus dem Herzen nimmt, damit du die Frauen in Ruhe lassen kannst."
   Ich sagte: "Glaubst du, dass es richtig ist? Du bist ein Heiligungs-Prediger. 
   Er sagte: "Natürlich glaube ich nicht daran, aber es ist eine Angelegenheit, welche die Pastoren angeht.
   Ich sagte: "Aber sie tun nichts dagegen. Jemand muss es tun. Der RUSS muss überquert werden. Die Haut muss abgestoßen werden. Ich möchte es nicht tun. Gott weiß, dass ich es nicht tun möchte. Viele dieser Frauen geben meinen Kindern Nahrung. Sie würden für mich fast ihr Leben dahingehen.“

28-3    Denkt ihr, dass ich in der Gnade Gottes stehen könnte, die durch den Heiligen Geist ausgegossen wurde, dass ich dann still stehen könnte und zusehen, wie jemand ohne Hoffnung in die Ewigkeit stürzt, ohne dagegen zu rufen? Nicht um ein Besserwisser zu sein, doch der Geist dieser Nation und der Geist unserer Gemeinden, nicht der Geist Christi, der Geist der Gemeinden, der Geist der Denominationen hat unsere Frauen in diesen Schlamassel hineingeworfen. Ich bin nur eine Stimme, die da ruft: "Geht heraus aus dieser Sache! Flieht weg von diesem Schmutz!"
   Lasst nicht zu, dass der Teufel diese Dinge mit euch tun kann, es ist verkehrt! Und ihr von den "Assemblies of God", ihr lasst den Frauen ihre kurzen Frisuren und verbietet ihnen Make-up aufzutragen. Es gibt wirklich keine Schriftstelle,, die gegen das Schminken spricht, es hat aber solche, die gegen kurze Haare sprechen. Die Bibel sagt, dass sie so nicht einmal vor Gott treten darf, um anzubeten. Ihr Mann hat das Recht, sich von ihr scheiden zu lassen. Das ist wahr. Sie stellt sich der Welt als eine unmoralische Frau dar. So sagt es die Bibel. Sie entehrt ihren eigenen Mann, wenn sie es tut. Genau so sagt es die Bibel. 

28-5    Geschminkte Frauen finden wir in der Bibel nur eine, es war Isebel. Die einzige Person in der Bibel die je Make-up auftrug, war Isebel. sie war es. Gott hat sie den wilden Hunden vorgeworfen. Sie wurde zur Schande, alles was gemein und niedrig ist, wird Isebel genannt. Ihr braucht diese Dinge nicht zu tun. Ihr braucht es nicht zu tun. Was veranlasst euch denn, dieses zu tun? Es ist der Geist des Teufels.
   Ihr erkennt es nicht, ich weiß, dass ihr es nicht erkennt. Ihr seid zu gute Menschen. Dir seid gut. Ihr schüttelt meine Hände und sprecht mit mir. Ich liebe euch, das ist wahr. Aber wäre ich nicht ein Heuchler, wenn ich es sehe und nichts sagen würde ? Paulus sagte: "Ich habe nichts zurückbehalten, ich habe euch den ganzen Ratschluss Gottes verkündet."

29-2    Möge kein Blut einer Frau oder eines Mannes auf mir sein. Ich habe euch die Wahrheit gesagt. Ich hasse es, dieses zu sagen, nicht weil ich Gott nicht gehorchen möchte, sondern weil ich euch liebe. Ich möchte euch nicht verletzen. Was muss ich also tun? Aber reine göttliche Liebe bringt einen dazu, das zu tun.
   Jesus betete sogar darum, dem Kreuz ausweichen zu können: „Wenn es möglich ist, dann lass diesen Kelch an mir vorübergehen, doch nicht mein, sondern Dein Wille geschehe."

29-3    MUSS ich derjenige sein, der diese Dinge sagen muss? Bin ich derjenige, der auf diese kostbaren Frauen, welche so hübsch sind, herunterhauen muss? MUSS ich das tun? MUSS ich meinen Predigerbrüdern vorhalten, dass sie das Geld und die Denominationen mehr lieben als Gott? Ich muss es meinen kostbaren Brüdern, welche ihre Arme um mich legen, sagen? Oh, muss ich das tun?
   Oh Gott, gewähre, dass ich es nicht tun muss. "Aber, ich habe es nicht versäumt, euch den ganzen Ratschluss zu verkünden." Aufrichtige Liebe hat mich dazu getrieben. Musste deshalb die Botschaft in dieser Art und Weise erfolgen, wie nirgendwo sonst in dieser Welt? Wo ist so etwas? Sie fürchten sich, aber es geschah ohne Furcht. Gott ist immer so.

29-5    Wurden darum die Frauen durch diese Botschaft auf diese Weise zurechtgewiesen? Ich wusste es nicht, es war noch nicht geoffenbart. Es wurde mir gezeigt, aber es kam erst vor kurzem zu mir. Schaut es euch an. Nun gut, sicherlich passt es zum Dienst.

29-6    Wartet jetzt einen Augenblick. Gab es schon einmal solch eine Frauenwelt? Ja, aufgrund der Geschichte war es so in den Tagen Elias; dort war eine Frau mit dem Namen Isebel. Sie hatte die Herrschaft über die Gemeinde Gottes angetreten. Die Bibel sagt, dass es in den letzten Tagen wieder so sein werde; ihr Geist, durch eine Kirche, durch eine Organisation. Sie wird eine Hure sein und alle ändern Gemeinden, die mit ihr gehen, werden Prostituierte sein, genau wie sie selbst. Stimmt das?
   Offenbarung 17 sagt, dass sie eine Hure ist, die Mutter der Huren. Es kann kein Mann sein, es ist eine Frau. Alle wurden lebend in einen Feuersee geworfen und sie wurden verzehrt. Ist das wahr? Da habt ihr es

30-2    Beachtet, als diese Isebel auf der Bildfläche erschien, da stand ein Mann dagegen auf. Gott brachte einen Mann und wir wissen nicht einmal, woher er kam. Er hatte keine Grundlage für den Dienst, er war nie ein Priester oder sonst etwas gewesen. Er kam hervor als alter, rauer Waldmensch und er hieß Elia. Er legte den Bäumen die Axt an die Wurzeln und sie haben ihn gehasst. Nicht nur das, seine ganze „Versammlung" hasste ihn. Eines Tages stand er dort und er dachte, er sei der einzige. 
   ER aber sagte zu ihm: "Nein, Ich habe noch siebentausend, die zu dir halten." Dies war jene auserwählte Gruppe. Es ist immer diese Gruppe. ER sagte: "Fürchte dich nicht Elia. Ich weiß, du denkst, alle haben dich verlassen, weil dich jene Denominationen verließen, dort auf dem Hügel. Aber ich habe noch siebentausend, die dasselbe glauben was du predigst. Ich habe solche."

30-4    Dann, nach seinen Tagen, kam Rom auf. Dann kam eine Zeit, in der die Welt den Frauen gehörte. Es war eine Welt der Frauenmode, sie trugen ihre Hüte und andere Dinge. Da erweckte Gott einen ändern, der denselben Geist hatte, den Geist des Elia. Stimmt das? 
   Er sagte: "Die Axt ist den Bäumen an die Wurzel gelegt."
   Dort war eine kleine, feiste Frau, die ihren Mann verlassen hatte und den Bruder heiratete, den Herodes. Sie hatte von ihrem Stiefvater eine Tochter - Herodia. Sie war die Tochter dieser Frau. Sie lernte sie tanzen und sie wurde eine richtige Striptease Tänzerin wie ihre Mutter. Sie dachte, sie könnte vier oder fünfmal heiraten und alles tun, was ihr gefällt. Und da kommt Herodes.... Denkt daran, dass sie alle Juden waren, sie waren Gemeindeangehörige.

30-6    Nun kommt Herodes mit seiner Gemeinde heraus, um diesen Propheten anzuhören. Die Leute glaubten, dass er ein Prophet sei. Johannes ging geradewegs auf die beiden zu und sagte ihnen mitten ins Gesicht: "Das Gesetz erlaubt dir nicht, sie zu haben." Das machte sie rasend.
   Ein gewöhnlicher Mensch hätte vielleicht gesagt: "Wie geht es dir. Herodia? Wir freuen uns sehr, dass du heute in unserer Versammlung bist." Aber nicht Johannes!
   Jesus sagte: "Wen wolltet ihr sehen? Seid ihr hinausgegangen, um Johannes zu sehen? Wolltet ihr einen sehen, der gekleidet ist wie ein Priester? Einen der die Säuglinge küsst und die Toten begräbt?" Er sagte: „Was wolltet ihr sehen? Ein Halm, der von jedem Wind geschüttelt wird?"
   Sie sagten: "Komm doch zu uns Johannes. Wenn du uns predigst, bezahlen wir dich besser, wir sind die größte Organisation hier." Aber das konnte man mit Johannes nicht machen. So etwas wollte er nicht.
   Er sagte: „Was wolltet ihr sehen, als ihr hinausgegangen seid, um Johannes zu sehen und zu hören? Einen Propheten? Ich sage euch, er ist mehr als ein Prophet, wenn ihr es erfassen könnt. Von diesem hat der Prophet gesprochen, dass er kommen werde. Ich will meinen Botschafter vor mir her senden, er wird den Weg des Herrn ebnen."

31-3    Er war ein Botschafter des Bundes. Er sagte: "Niemals wurde ein Mann von einer Frau geboren, der größer ist als er." Von dieser Art war der Mann, den Gott für jenen Tag hervorkommen ließ, Elia, ein Mann der Wildnis. Johannes war von derselben Art. Seht ihr? Der Geist von Elia war auf Johannes. Und Er sagt, wenn wieder eine Welt der Frauen da ist, dann wird dieser Geist wieder hervorkommen. Es wird vor dem Kommen des Herrn sein. Wenn die Erde verbrannt wird, und die Gerechten über die Asche der Üblen gehen werden, denn sie werden Asche sein unter ihren Füssen. Er hat es wieder verheißen. In diesen Tagen!

31-4    Beachtet, der Heilige Geist hat das versprochen. Es stimmt mit der Zeit, in der wir leben überein. Jemand muss aufstehen, es muss geschehen, denn es ist "SO SPRICHT DER HERR". [Maleachi 3, Vers 23].
   Genau das wird das Zeichen vor dem großen und schrecklichen Tag des Herrn sein, so hat ER es gesagt. "Ich sende euch Elia". Was wird dieser tun? Er wird die Herzen der Kinder zurückrühren zu der Lehre der Väter, zurück zu der Bibel. Heraus aus diesen Differenzen der Denominationen, zurück zur Bibel, zurück zu Gott das wird er tun.

31-6    Seht, in welch einer großen Zeit wir leben. Jene Propheten wiesen in ihren Tagen die modernen Frauen zurecht und beide mussten dafür mit ihrem Leben bezahlen. Die Geschichte beweist, dass zu beiden Zeiten die Frauen herrschten, es war eine Frauenwelt, sie wurde durch Frauen kontrolliert. Schaut, wie es heute wieder ist. Eines Tages werden wir wieder eine als Präsidentin haben, es könnte gerade jetzt geschehen. Eigentlich ist sie der Präsident. Er ist nur ein Aushängeschild.

31-7    Vor kurzer Zeit, es geschah in einem ändern Land, da bekam sie von den Leuten so viel Applaus, dass der Präsident sagte: "Ich bin ihr Mann!" Der Präsident der Vereinigten Staaten! Sie bestimmt die Mode und die Frauen folgen ihr. Genau so tat es Isebel.
   Ihr habt meine Predigt gehört, "Die Religion Isebels". Ihr wisst, wie es ist. Seht ihr, wo wir jetzt angekommen sind? Habt ihr gesehen, was vor ein oder zwei Wochen hier in dieser Stadt geschah? Der Prediger der "Gläubigen Lutheraner" hat den katholischen Priester des ''Heiligen Herzens" eingeladen, er solle für ihn predigen und der Prediger der "Gläubigen Lutheraner" ging hinunter und predigte für ihn.

32-2    Das Kirchenkonzil trifft sich in Rom. Mein guter Freund, David DuPlessis machte ein Rundschreiben. Vor kurzer Zeit saß ich mit ihm zusammen im "Fourteen Mile Creek" und drang auf ihn ein. Er bemerkt nicht, dass er die Gemeinde geradewegs nach Babylon führt. Alle sagen: „Oh, die Gemeinden werden doch jetzt eins." 
   Das weiß ich! Genau das habe ich in meinem Buch der Prophezeiungen schon im Jahre 1933 aufgeschrieben. Warum erkennt ihr nicht, dass es Satan ist, der sie miteinander vereinigt? So sagt es die Bibel. Nach einer kleinen Weile, sobald sie sich vereinigt haben, sind die Verschiedenheiten der Denominationen zu Ende. Das Malzeichen des Tieres wird dann da sein. Ich habe nicht genügend Zeit, um darauf einzugehen.

32-4    Es ist nun beinahe ein Viertel vor zwölf. Ich möchte das zu Ende bringen und zur Sache kommen. Ich mache euch nur auf ein paar Schriftstellen aufmerksam, damit ihr darin sehen könnt, wo wir möglicherweise angekommen sind. Nun, wir werden in einigen Minuten schließen. 

32-5    Beachtet jetzt, was damals geschah. Die Propheten wiesen jene Frauen in jenen Tagen zurecht und man sagte sie seien Frauenhasser. So war es. Die Geschichte beweist, dass es so war. Jene, welche die Schriftstellen notieren, sollen l. Timotheus 5, 6 festhalten. Die Bibel sagt: "Eine Frau, die in weltlichen Vergnügungen lebt... (hier kann es sich nicht um die Freude im Herrn handeln) - eine Frau, die in weltlichen Vergnügungen lebt, ist tot, während sie lebt."
   Dies sagt Paulus, der Prophet. Eine Frau, die in dieser weltlichen Verfassung ist, ist tot, während sie lebt. Wenn sie die Gnade zurückgewiesen hat, kann sie eine Linie überschreiten, wo es für sie keine Stätte mehr gibt. Wo steht sie dann mit ihren bemalten Augen und den kurz geschnittenen Haaren? Sie hat die Scheidelinie überschritten, ohne eine Möglichkeit der Umkehr. Es muss ein Dienst da sein, durch den zu ihnen gepredigt wird. Aber denkt daran, zu jener Zeit wird alles vorbei sein. Es ist geschehen, sie werden nur noch geplagt werden.

32-7    Es wird ein Dienst sein, der große Wunder hervorbringen wird, so sagt es Joel, aber es wird keine Zeit sein für die Errettung. Alles ist vorüber. Das Lamm hat das Buch genommen, seine Erlösung ist beendet. Wie Jesus, der zuerst gepredigt hatte und abgewiesen wurde, darauf ging Er hinunter und besuchte jene, die dort drinnen waren. Er predigte denen im Gefängnis, jenen, die sich nicht mehr bekehren konnten. Es war keine Zeit mehr für die Erlösung. Derselbe Dienst muss sich wiederholen. Wenn das nun der dritte Zug wäre? Das Predigen zu den ewig Verlorenen. Was nun, wenn es so wäre? Ich hoffe, es ist nicht so. Aber wenn es doch so wäre? Denkt darüber nach, nur eine Minute. Wenn es nun so wäre? Gott verhüte das, denn ich habe Kinder. Aber es schaut wirklich beinahe so aus.
   Warum kam jene Vision zu mir, als ich ein Knabe war ? Warum hatte ich vorher nie daran denken müssen? Warum geriet ich vor einigen Tagen in diesen Trance-Zustand? Es hieß: "Hier ist es. Du bist inmitten dieser Seelen, dieses „uh, uh, uh", diese verlorenen Seelen. Jesus predigte ihnen, gab Zeugnis, aber sie mochten es nicht. Je mehr ich predige, desto schlimmer wird es mit ihnen. Es ist keine Busse mehr da. Es ist kein Raum dafür.

33-3    Das Lamm nahm sein Buch als das siebente Siegel gerade zur Öffnung bereit war.....das sechste Siegel. Denkt daran. Er verbarg das siebte Siegel. Er wollte es nicht öffnen. Als der Engel Tag für Tag dort stand und uns die Siegel kund gab, da wollte Er das letzte nicht bekannt geben. Und so ist Stille im Himmel. Niemand wusste es. Es war das Kommen des Herrn. Dir sagt: "Oh, das kann nicht sein."
   Ich hoffe, es ist nicht so. Lasst uns noch etwas weitergehen, ich habe mir etwas aufgeschrieben.

33-5    Gut. Denkt daran, sie, die im weltlichen Vergnügen lebt, von den Dingen der Welt, sie benimmt sich wie die Welt. Sie kann auch zur Gemeinde gehen und sich wie eine Heilige aufrühren, das hat gar nichts damit zu tun, aber sie ist tot, während sie lebt.
   Schaut, was die Denominationen für sie getan haben. Sie lassen sie das heilige Wort zur Hand nehmen und das ist im Gegensatz zur Bibel. Sie haben Predigerinnen gemacht. Die Schrift verbietet das. Sie machen sie sogar zu Herrschern, zum Bürgermeister, zum Gouverneur, sie bekommt alles im Land, sie wird zur Predigerin im Hause Gottes und sie ist doch jeder Sünde schuldig die je begangen wurde. Sie ist deren Ursache. Ich spreche nun nicht von richtigen.... 
   Sie ist schuldig. Sie ist diejenige, welche verursacht hat, dass jedes Baby blind geboren wird. Sie ist die Ursache eines jeden Grabes, das gegraben wurde. Sie hat die Sünde, die Krankheit und die Sorgen verursacht. Keine Ambulanz-Sirene könnte heulen, wenn es die Frau nicht verursacht hätte. Kein Schrei würde ertönen, keine Sünde, kein Tod, keine Sorgen, kein Leiden geschähe, - die Frau tat es. Gott hat ihr verboten zum Pult zu gehen und zu predigen, aber sie tun es trotzdem.

34-1    Seht ihr, wo die Denominationen angelangt sind? Sie ist eine Göttin. Wie ist doch der Teufel an der Arbeit. Die Katholiken haben die Frauen zu Göttern gemacht und sie beten zu ihnen. So ist es. Die Göttin Maria usw. Sie haben im ökumenischen Konzil gesagt, sie würden etwas mehr zu Jesus beten, wenn es helfen würde, die Protestanten hereinzubringen. 0h, das mit Zucker überzogene - sie nennen es das Unveränderliche, es ist immer noch derselbe alte Teufel.
   Die Bibel sagt, dass er verursachte, dass alle, die nicht im Lebensbuch des Lammes stehen, das Malzeichen des Tieres an ihrer Stirn empfangen werden. Ich spreche nun zur vorherbestimmten Gemeinde, nicht zu denjenigen, welche draußen sind. Er hat seine Vorherbestimmten aus allen Gruppen herausgezogen, aus allen Zeitaltern. Für diesen Zweck ist er gekommen. Dort steht sie, dort ist sie, das ist sie.

34-3    Sie predigen das Wort, nehmen das Wort in die Hand und werden zu Göttinnen gemacht, obwohl sie die Ursache von jeder Sünde ist. Die Bibel sagt: "Ich erlaube keiner Frau zu lehren oder sonst irgendwelche Autorität auszuüben." Seid im Gehorsam, so wie es auch das Gesetz sagt. Sie aber machen aus ihr Regierungshäupter, Bürgermeister und Gouverneure. Bald wir sie noch Präsidentin werden. Sicher, so läuft es. Die Menschen tun diese Dinge, weil sie sich nicht um dieses Wort kümmern. Sie werden es nie sehen können.
   Schaut wie jene Juden damals dort standen. Es waren geschulte, feine Leute. Jesus sagte: "Ihr kommt von eurem Vater, dem Teufel."

34-4    Was wäre, wenn ich nun, wenn ich Bin nun vor euren Augen vor ein Gericht stellen würde? Wir wollen es für einen Augenblick versuchen. Gott möge mir vergeben, wenn ich mich nun gegen Ihn stelle, aber ich möchte euch nur für einen Augenblick etwas zeigen. Wie steht es damit, wenn ihr sagt: "Gott sei gepriesen, ich habe in Zungen gesprochen, Halleluja! Ich weiß, dass ich es erhalten habe, preis sei Gott."
   Ja, ja, das hast du getan, doch denkt an das Volk Israel. Die Bibel sagt, dass Gott jene Menschen zerstörte, nachdem er sie aus Ägypten herausgeführt und gerettet hatte, weil sie der Botschaft nicht folgten. Sie hatten Manna vom Himmel gegessen. Sie hatten jenes Manna gegessen, welches Gott auf die Erde regnen ließ. Sie standen in der Gegenwart des Botschafters, sie hatten die Feuersäule gesehen und die Stimme Gottes gehört und hatten gesehen wie es bestätigt wurde. Aber dann wollten sie Korah glauben schenken: „Es gibt doch noch andere heilige Männer. Dieser und jener könnte es auch sein. Wir alle müssen es tun, alle Leute sind heilig."
   Gott sprach: "Trennt euch, geht hinweg von ihnen." 
   Moses sprach: "Alle, die auf der Seite des Herrn stehen, sollen mir folgen." Da öffnete Gott die Erde und verschlang die andern. Sie waren auch gute Leute, ganz gewiss waren sie es. Es waren feine Menschen, natürlich, aber das nützte nichts. Nicht alle, die Herr, Herr rufen, sind es, sondern jene, die den Willen meines Vaters tun.

35-2    Es geht nicht darum, den Lauf zu beginnen, es geht darum, dass man das Ziel erreicht. Es gibt keine Abkürzungen. Ihr werdet sonst am Schluss des Rennens disqualifiziert. Es gibt keine Abkürzungen. Ihr müsst so kommen, wie es die Schrift sagt. Wenn es heißt: "Bekehrt euch, und lasst euch taufen im Namen des Herrn Jesus Christus und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen", dann gibt es keine Abkürzungen. Ihr könnt nicht mit Händeschütteln hineinkommen und indem ihr euch einer Denomination anschließt.
   Wenn du dir selbst nicht gestorben bist und durch den Geist Gottes geboren wurdest, dann bist du verloren, das ist alles. Da gibt es keine Abkürzung. Du sagst: "Oh, ich gehöre zur Gemeinde." Das weiß ich, das ist gut. „Meine Mutter..." Ich bezweifle das nicht, doch jetzt geht es um dich, ich spreche mit dir. Du hast auf diesem Wege zu kommen, denn es gibt keine Abkürzungen. Du wirst beim Gericht disqualifiziert werden. Du musst auf dem einen Wege kommen. Es gibt nur einen Weg, und Christus ist der Weg. Christus ist das Wort, das in dir lebt, und es bestätigt jedes versprochene Wort zur richtigen Zeit. Habt ihr das verstanden?

35-4    Einige sagen, das sind aber gute Menschen. Gewiss, ich sage nicht, es seien keine guten Menschen. Ich sage nicht, dass die „Heilige Cäcilie" und alle andern keine guten Frauen waren. Auch meine Mutter war gut, doch ich bete nicht zu ihr. Ganz gewiss nicht. Es gibt jede Menge guter Menschen, doch sie sind keine Götter, es sind Frauen oder Männer. Es gibt aber nur einen Mittler zwischen Gott und den Menschen. Aber warum, warum -    
   Wie kann ein Mann, ein Mann der pfingstlichen Welt, ich spreche von jenem Rundbrief unseres kostbaren Bruders DuPlessis, vielleicht haben es einige von euch erhalten - er saß im ökumenischen Konzil neben dem Papst. Darauf sagte er, dieser Mann sei sehr geistlich. Das ist wohl Geistesunterscheidung? „Oh, der Geist des Herrn war dort"... sehr geistlich [ironisch gesprochen].

35-6    Da habt ihr es. Warum ist es so? Weil es eine Gelegenheit ist, sich mit den Protestanten und den ändern zu vereinigen. Das haben wir jahrelang bekämpft. Die Bibel lag vor uns und zeigte uns, dass das kommen werde. Einer unserer größten Führer kommt nun daher und sagt: "Das, was wir tun, ist in Ordnung." Die ganze protestantische Kirche wird darauf hereinfallen.
   Und genauso ist es, wenn ihr nachschaut, dann ist es "SO SPRICHT DER HERR". Zuerst sagt es das Wort, dann sagte es der Geist Gottes im Jahre 1933 und zeigte uns alle die ändern Dinge; wie die Nationen in den Krieg treten, welche Maschinen verwendet würden und dass diese Dinge am Ende tatsächlich geschehen würden. Hier haben wir es nun. Es ging niemals daneben[(die Visionen], und jetzt sehen wir, wie es Gestalt annimmt.

36-1    Erinnert ihr euch an meine Predigt, die ich kürzlich hielt: "Die Religion Isebels"? Ihr erinnert euch, wie Elia an jenem Morgen des Weges kam, um mit ihnen zu sprechen. Ich habe darüber gepredigt. Wie habe ich doch vorhergesagt, dass die Zeit kommen werde, in der das ökumenische Konzil schlussendlich zum Malzeichen des Tieres werden würde, denn es wird sich mit dem Tier vereinigen. Sie tun es, und es geschieht in meinen Tagen. Während ich lebe, kann ich es sehen. Wir hören, dass Millionen von Protestanten darauf hereinfallen. Warum? Weil sie so etwas möchten. Sie sind blind.
   Jesus sagte diesen Pharisäern: "Ihr blinden Blindenführer." Er sprach: „Wenn aber ein Blinder den Blinden leitet, werden dann nicht beide in die Grube fallen?" Und so werden sie fallen. Wie konnte ich mir je vorstellen, dass ein Mann, der bei mir war und mit mir gesprochen hat, einmal dort sitzen und eine solche Bemerkung machen könnte. [David DuPlessis] Seht, es ist vor ihren Augen verborgen. Es ist den Weisen und Stolzen verschlossen und es wird den Kindern geoffenbart, jenen, die lernen wollen.

36-3    Ich weiß, dass es mich eines Tages mein Leben kosten wird. Das ist wahr, es wird so sein. Aber hier kennt man die Wahrheit. [Bruder Branham singt]: 

   Der Erste, der starb für diesen Plan des Heiligen Geistes
   war Johannes der Täufer, (Er war nicht feige) er starb wie ein Mann, 
   dann kam der Herr Jesus,
   Ihn haben sie gekreuzigt, 
   Er predigte, dass der Geist von der Sünde erretten werde, (stimmt das?)
   Sie haben Stefan gesteinigt, 
   er predigte gegen die Sünde, 
   er machte sie so wütend, 
   sie schlugen ihm den Schädel ein,
   er aber starb im Geiste, er gab seinen Geist auf 
   und ging, um sich mit den andern zu versammeln, 
   die ihr Leben dahingegeben hatten. 
   Auch Petrus, Paulus und der göttliche Johannes, 
   sie gaben ihre Leben, damit das Evangelium leuchten konnte (Was taten sie?)
   Sie vermischten ihr Blut mit den alten Propheten, 
   damit das wahre Wort Gottes in Wahrheit gesprochen wurde, 
   Die Seelen unter dem Altar sie rufen, wie lange dauert es noch,   
   bis der Herr jene bestraft, die Übles tun 
   aber es werden noch mehr sein, die das Blut ihres Lebens geben werden
   einfach für dieses Heilig-Geist-Evangelium 
   und seinen karmesinroten Strom. 
   …


37-1    Eine Schwester hatte eben einen Traum. Sie ließ ihn mir zukommen. Sie sagte: "Ich habe gesehen, wie jene Kirche im geheimen etwas vorbereitet hat, dich auf geheime Art zu töten." Eines Tages, wenn ich aus einem Wagen steigen würde geschossen werden beim hineingehen. Der Geist habe ihr gesagt: "Es wird nicht jetzt sein, aber es wird später kommen."
   Gott bewahre, dass ich irgendwelche Kompromisse mache. Ich kenne nur Jesus Christus und ihn als Gekreuzigten. Wir leben in einer schrecklichen Zeit. Die Sünde hat dies alles getan. Ja, sie haben Stefan gesteinigt. Sie haben Johannes den Kopf abgeschlagen, sie tat es. Ich weiß nicht, wie wir unser Leben geben werden, aber eines Tages wird es geschehen. 

37-3    Gut. Beachtet, im Johannes-Evangelium, Johannes 6, 49 steht, dass sie Manna aßen und Jesus sprach: "Und alle sind tot!"   
   Ihr sagt: "Ich habe meine Schwester im Geiste tanzen sehen."
   Oh ja, - ja, ja - ich sah, dass sie es taten. „Ich sah sie in Zungen reden." Das habe ich gesehen.
   Ja, aber Jesus sagt: "An jenem Tage werden viele zu mir kommen und sagen: „All das haben wir getan." „Sie haben ihr Manna in der Wüste gegessen", sagte Jesus, "und sie sind für ewig abgetrennt." Sie sind tot. Das bedeutet für ewig vergangen. Gerade dort in der Wüste kamen sie um.

37-5    Ihr erinnert euch an das sechste Kapitel des Hebräer Briefes. Für diejenigen, die einmal die Wahrheit gehört hatten und es ablehnten, darin zu wandeln, für solche gibt es keine Möglichkeit zur Busse mehr. Seht, ein Grenzgänger... Wenn die Wahrheit einem Menschen das letzte Mal gezeigt wird und er es dann ablehnt, dann gibt es nichts mehr in der Welt - aufgrund des Hebräerbuches - das ihn retten könnte. Sie sind erledigt. Keine Busse und keine Rettung ist für sie übrig geblieben. Sie sind ewig getrennt. Die Bibel sagt: "Es ist nur noch ein angstvolles Warten auf das Gericht und die Gier des Feuers, das die Widerspenstigen verzehren wird," Wenn die Wahrheit des Evangeliums bestätigt und vollständig bewiesen wurde, wenn sie sich dann umdrehen und weggehen, dann sind sie erledigt. Damit ist es getan. Es ist schrecklich, aber ich muss es euch sagen. 
   Denkt daran: Die Engel, die ihren ersten Herrschaftsbereich nicht hielten, werden in dem Gefängnis in der Finsternis festgehalten, wohin auch die Welt heute geht, in dasselbe Gefängnis, dort gibt es keine Busse.

38-2    Denkt daran, dass ich euch vor einigen Jahren, als ich von Chicago kam, sagte: "Entweder nimmt es Amerika in diesem Jahr an, oder sie werden es überhaupt nicht annehmen." Seht ihr, wohin es gekommen ist? Ich frage mich, ob dies der dritte Zug sein könnte? Oh Gott, möge es ja nicht so sein! Sollte der dritte Zug zu dem Zweck sein? Könnte das sein? Denkt darüber nach. Freunde. Denkt darüber nach. Ich möchte es nicht. Jesus sprach: „Diese Art von Heuchelei"... in Matthäus 23, 7, wenn ihr es euch aufschreiben wollt. Ich habe es mir hier notiert. Lest es. Ihr könnt sehen, wie Er sagt: "Ihr blinden Pharisäer!"

38-3    Habt ihr noch einige Minuten Zeit? Wir wollen es aufschlagen, denn ich möchte es lesen. Don ist etwas, das ich lesen möchte, ehe ich fortfahre, vielleicht werde ich etwas anderes auslassen. Wir wollen die Stelle in Matthäus 23 aufschlagen - nur einen Augenblick. Wir beginnen mit dem 27. Vers. Zu Hause könnt ihr das ganze Kapitel lesen, wenn ihr möchtet. Nur noch einige Minuten. Passt auf, Matthäus 23, Vers 27: 

   "Wehe euch, Schriftgelehrte“, (denkt daran, es waren heilige Männer, zu denen Er sprach.) "Wehe euch Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler! Denn ihr gleicht frisch getünchten Gräbern, die von außen schön aussehen, im Innern aber voll von Totengebeinen und Verwesung sind." (In ihnen ist Heuchelei, Neid, Streitsucht, und äußerlich heißt es: "Ich bin Dr. So und So.")   
   Ebenso zeigt auch ihr euch den Menschen von außen gerecht," (schaut auf das ökumenische Konzil und die Pfingstler, die dort sitzen,) aber inwendig seid ihr voll von Heuchelei und Gesetzlosigkeit.(Was ist Gesetzlosigkeit? Etwas, von dem ihr wisst, dass es recht ist, und es trotzdem nicht tut. Gebt jetzt acht, welcher Generation Jesus dieses vorhält)
   "Wehe euch. Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler! Denn ihr baut die Grabstätten der Propheten aus und schmückt die Gräber der Gerechten (Seht ihr?) 
   und sagt: Hätten wir zur Zeit unserer Väter gelebt wir hätten uns nicht mit ihnen am Blut der Propheten schuldig gemacht" („Wenn wir damals gelebt hätten, dann hätten wir das Wort des Herrn geglaubt. Gebt acht. ")
   Damit stellt ihr euch selbst das Zeugnis aus, dass ihr die Söhne der Prophetenmörder seid. 
   So macht denn ihr das Maß eurer Väter voll!" Das geschieht gerade jetzt. Gebt Acht, was Er hier nun sagt:)
   "Ihr Schlangen, ihr Otternbrut! Wie wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen?!" (Wie wird es euch gelingen?)


39-1    ER spricht hier zu den Predigern. Das stimmt. Zu heiligen Männern. Wie könnt ihr dastehen und Kompromisse schließen wegen einiger lausiger stinkender Dollar oder etwas Popularität, weil euch jemand auf die Schulter klopft und euch "Doktor" nennt, wenn ihr wisst, dass die Bibel es voraussagt, und dann die Menschen nicht davor warnen?
   Wie könnt ihr sagen, dass ihr diese Menschen liebt? - ihr versteht, dass ich hier aufs Tonband predige - Wie könnt ihr sagen, dass ihr diese Menschen liebt, und so etwas geschehen lassen? Ihr blinden Pharisäer, ihr Schlangen und Otterngezücht! Wie wollt ihr der Verdammnis der Hölle entkommen? Wie kann ein Mann, der weiß, dass diese Dinge verkehrt sind, heute dastehen, seine Versammlung halten und seine Denomination vergrößern und versäumen, es den Männern und Frauen zu sagen. Wie wollt ihr dem Zorn der Hölle entkommen, wenn sie für euch bereitet wurde? Wie könnt ihr es? Hört, hört zu! Wie wird es sein? 

   Deshalb seht: (Vers 34) „Ich sende zu euch Propheten," (Ich werde" - das betraf die Zukunft, da seht ihr wieder eure Pharisäer - "euch Weise und Schriftgelehrte senden;) von diesen werdet ihr die einen töten und kreuzigen, die anderen in euren Synagogen geißeln und von Stadt zu Stadt verfolgen."


39-3    Er sagte voraus, dass Er ihnen Propheten mit dem Wort des Herrn senden wird. Was würden sie tun? Das gleiche, was ihre Väter taten; denn ihr seid wie sie. Geister sterben nicht. Die Menschen, die von ihnen besessen sind, sterben, doch Geister sterben nicht. ER sagte: "Ihr seid ihre Kinder, ihr seid es." Achtet darauf, wie diese Dinge sind.

39-4    Wie stand doch Paulus dort, - Glaubt ihr, dass er ein Prophet war? - und verurteilte jene Frauen, die ihre Haare abschnitten, er verurteilte ihre Organisationen. Er gab bekannt, dass alle, die noch nicht im Namen von Jesus Christus getauft worden waren, noch einmal getauft werden müssen. Das stimmt.
   Heute machen sie Kompromisse und versüßen alles. Sie kennen den Unterschied nicht mehr. Es ist jämmerlich. Wenn die Stunde vorüber ist, dann möchte ich sagen, dass sie vorherbestimmt waren, um blind zu sein. Gott sei uns gnädig. Sie konnten es nicht sehen. Jesus sagte: "Ihr seid blind. Dir blinden Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler. Ihr habt alle dasselbe Wort gelesen wie alle und jetzt kommt ihr und verurteilt Mich. Ich bin genau das, was das Wort sagte, wie es an diesem Tag sein würde. Ich musste der Botschafter sein für diese Zeit. Ich bin der Messias", sagte Er mit so manchen Worten: "Ich bin der Messias und habe Ich es euch nicht bewiesen? Wenn Ich die Dinge, die von Mir geschrieben sind nicht getan habe, dann könnt ihr Mich verurteilen. Und ihr blinden Pharisäer, ihr führt eure Menschen in solch eine Sache hinein und schickt die ganze Gruppe......" Er sagte: "Die Blinden führen die Blinden."

40-2    "Wenn ich zur Zeit des Paulus gelebt hätte, dann hätte ich mich auf seine Seite gestellt." 
   Ihr Heuchler! Warum stellt ihr euch dann nicht auf die Seite Seiner Lehre? Ihr hättet damals dasselbe getan was ihr heute tut, denn ihr seid die Kinder eures Vaters. Eurer organisierten Väter, Sadduzäer und Selbstgerechte. So ist es, ha, ha, in der Stunde in der wir leben. Ich frage mich, ob dieses der dritte Zug sein könnte. Nur einen Augenblick, Jesus sagte: „Diese Sorte wird eine stärkere Verurteilung haben.

40-3    Ist das nicht furchtbar? Als der Feind einmal dieses Land einnehmen wollte, da sprang ein großer Amerikaner in der Mitternachtsstunde auf sein Pferd, ritt die Strasse hinunter und schrie: "Der Feind kommt!" Es war Paul Revere. Ich bin auch ein Amerikaner, und ich reite in dieser Mittemachtsstunde. Ich rufe nicht: "Er kommt", ich rufe; "Er ist hier!" Er kommt nicht. Er ist schon da. Er hat besiegt. Ich fürchte, es ist vorüber. Er siegt in dieser Mitternachtsstunde. 

40-4    Denkt daran, was die Botschaft der sieben Engel brachte, die in Tucson erschienen? Den Abschluss des Geheimnisses Gottes. Unmittelbar darauf,.... - ihr alle habt von diesen Bergen gehört. Seht Bruder Fred hat eine Fotografie davon, auch Bruder Tom und ich habe einige Bilder, auch Filme und alles. (Wir werden es eines Tages hier zeigen. Wir werden euch zeigen, wo es war.)
   Ihr alle kennt die Geschichte. Passt auf! ER sagte: „Die drei Bergspitzen dort zeigen deinen ersten, zweiten und dritten.....

41-1    Bruder Fred hat eine ausgezeichnete Fotografie davon gemacht. Als er und Schwester Martha dort vorbeikamen, hatten sich Wolken gebildet, von der Feuchtigkeit, die aus der Erde kam. Die hatten die restlichen Berge eingehüllt. Nur die drei Züge schauten noch hervor. Hier einer, da einer und dort einer. Die sieben.... Beachtet

41-2    Die ersten drei.,... Drei ist Vollkommenheit, das war als der Dienst hervorkam. Der zweite Zug brachte die Unterscheidung der Geister, die Prophetie. Der erste war die Heilung der Kranken, der zweite war die Prophetie, die hervorkam, um die Geheimnisse der Herzen und der Gedanken zu wissen, als sich das Wort selbst manifestierte, das ist die Gnade. Aber denkt daran, der Siebte ist das Ende. Könnte das der letzte Zug sein? Alles ist vorbei. Könnte es sein? Denkt jetzt darüber nach, überlegt euch, wo ihr steht. Sieben ist immer der Abschluss - drei Züge. [Drei Stufen des Dienstes, zu verstehen wie das herausziehen von Fischen, daher die Bezeichnung, erster, zweiter und dritter Zug]

41-3    Der Dienst Jesu bestand aus drei Zügen. Habt ihr das gewusst? Passt auf! Seid nun einige Minuten so aufrichtig, wie ihr in eurem Leben je gewesen seid. Sein erster „Zug" bestand im Heilen der Kranken. Er wurde sehr populär dadurch. Es schien, wie wenn Ihm jedermann Glauben schenken würde. Stimmt das? Als Er hinausging, um die Kranken zu heilen, da wollten sie Ihn alle in ihrer Gemeinde haben. Aber eines Tages wandte Er sich um und begann zu prophezeien, denn Er war das Wort. Er war jener Prophet, von dem Moses gesprochen hat.
   Als Er sagte, wie sie lebten und von den Dingen sprach, die sie taten, da wurde Er sehr unpopulär. Dies war Sein zweiter „Zug". Ich frage mich, ob dieses Muster zurückgekommen ist. Denkt eine Minute darüber nach. Könnte es sein? Der erste...jedermann wird geheilt. Der zweite.. "Oh, es könnte sein, dass er zu der "Jesus allein" Bewegung gehört oder es könnte Beelzebub sein. Dasselbe taten sie damals. Es sind dieselben Geister, die in den Menschen derselben Art leben. Er verurteilte Menschen, die niemals gerettet werden konnten, denn sie waren schon vorher verurteilt. 

41-5    Wie Judas Iskariot, er wurde geboren als Sohn des Verderbens. Ihr mögt sagen: "Judas?" Ganz sicher; denkt daran, er war sehr religiös. Aber er konnte mit der Botschaft nicht den ganzen Weg gehen. Er konnte einen Teil der Botschaft nehmen, den Rest der Botschaft konnte er jedoch nicht verdauen. Sie können Heilungen und diese Dinge akzeptieren, wenn es aber dazu kommt, dass Gott Eichhörnchen ins Dasein spricht, dann ist das für sie zu tief. "Es kann doch nicht sein." So war Judas. Sein Geist kann leben, bis es zu diesem Punkt kommt. Weiter kann er nicht gehen. 
   Sie konnten Moses akzeptieren, als er das rote Meer öffnete und Dinge dieser Art tat. Als er ihnen aber sagte, die ändern dürften diese Dinge nicht tun, da sagten sie: "Er macht sich zu einem Gott über uns." Sie konnten es nicht erfassen, Korah und seine Leute. Darum mussten sie eine Organisation haben und Gott ließ sie in den Abgrund fallen. 

42-1    Der Dienst Jesu war so wunderbar, solange er die Kranken heilte. "Dieser junge Prophet aus Galiläa, er öffnet den Blinden die Augen und er hat sogar schon Tote auferweckt! Es sind uns schon drei Fälle bekannt, er hat wirklich Tote auferweckt!" 
   Doch eines Tages wandte Er Sich zu ihnen und sagte: „Ihr Otterngezücht, ihr reinigt das Geschirr nur außen. Dir tut so, als ob ihr heilig wärt, doch in eurem Innern seid ihr nichts anderes als eine Schlangenbrut." 
   Oh, als diese Prophetie hervorkam, als Er ihre Organisationen verurteilte, da veränderte sich die Situation. Sie wandten sich gegen Bin und schlussendlich kreuzigten sie Bin, weil sie Ihn ablehnten. Ihr könnt jedoch einen Dienst nicht töten, er lebt weiter. Ihr könnt den Botschafter ins Grab legen, aber das könnt ihr mit der Botschaft nicht tun. Das ist wahr. So ist es. ER lebte weiter.

42-3    Beachtet: Als der dritte „Zug" seines Dienstes kam..... Im ersten „Zug" heilte er die Kranken. Im zweiten „Zug" tadelte Er ihre Organisationen, weissagte und sagte ihnen Dinge, die sie taten. Er sagte ihnen, was sie sind und was kommen würde, die Dinge, die da sind, und das, was kommen würde. Dies hat Er getan. Ist das richtig? Aber Sein dritter "Zug" war, als Er den Verlorenen predigte, die nicht mehr gerettet werden konnten. Sie waren unten an jenem Orte, wo sie mit den großen, bemalten Augen waren. Er predigte den Seelen in der Hölle, jenen, welche die Gnade abgelehnt hatten, nun aber für ewig von der Gegenwart Gottes abgeschnitten waren. Sie mussten jedoch erkennen, wer Er war, denn Gott hatte Ihn dorthin gestellt. Ich frage mich, ob Sein Dienst in den letzten Tagen ebenso endet. So wie geschrieben steht: "Wie Mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Die Werke, die Ich getan habe, die werdet auch ihr tun."

42-4    Sie waren verloren, sie konnten nicht mehr gerettet werden. Sie hatten die Gnade zurückgewiesen. Das war sein dritter Zug. Nun, gibt es hier Fragen? Sein erster "Zug" war, dass Er die Kranken heilte - stimmt das? Sein zweiter "Zug" war, dass Er prophezeite. Sein dritter Dienst war das Predigen zu den ewig Verlorenen. Die drei Berge, usw. - die ewig Verlorenen.

42-5    Noahs Dienst - alle Dienste waren gleich. Noah predigte, das ist wahr. Dann ging er in die Arche. Als er in die Arche hineingegangen war, da verstrichen sieben Tage und nichts geschah während dieser Zeit. Sein Zeugnis - er predigte den Verdammten - Sodom und Gomorrah. Jesus nimmt Bezug auf beide Ereignisse, wenn er sagt: "Vor dem Kommen des Menschensohnes wird es sein wie in den Tagen von Noah und wie in den Tagen von Sodom."
   Er nahm Bezug auf Noah. Noah hatte drei „Züge", sein dritter ging an die Verlorenen, nachdem die Türe geschlossen war. Gott ließ ihn etwas dort bleiben und niemand konnte hinein - oder hinausgehen. Sie waren drinnen. Auf dem siebenten Hügel, auf dem höchsten Berg, dort ließ er die Arche nieder. Ein Berg - stimmt das?

43-2    In den Tagen von Sodom war der erste „Zug" mit dem gerechten Lot. Die Bibel sagt, dass die Sünden Sodoms seine gerechte Seele täglich plagten - wie damals die Frauen handelten. Denkt daran: „So wie es war in den Tagen Noahs." Wie war es in jenen Tagen? Sie aßen, sie tranken, sie verheirateten sich und wurden zur Heirat gegeben - Frauen. Seht - Frauen. Wie war es in den Tagen von Sodom? Frauen. Und die erste Botschaft war Lot. Sie lachten ihn aus und verspotteten ihn.
   Dann sandte Er einen andern Botschafter, er sandte zwei und sie gingen hinunter. Das war Sein zweiter "Zug" für Sodom. Schaut aber auf Den, der zuletzt kam. Mehr und mehr Gnade, aber es war zu jener Zeit schon alles vorüber. Zu jener Zeit war schon alles vorüber. Jener dritte Botschafter, welcher hinunterging, der dritte Zug - was tat er? Welcher Art war sein Dienst? Er saß mit den Auserwählten zusammen und sagte ihnen, was hinter ihnen geschah. Stimmt das? Als Er aber nach Babylon... oder nach Sodom ging, suchte Er..... - sogar Abraham weinte - „wenn Ich nur fünfzig Gerechte finde." Dann ging es hinab bis zu zehn Gerechten. 
   Gott sagte: „Gut, wenn Ich zehn Gerecht finde...."

43-4    Ich möchte dir etwas sagen, Schwester, nur einen Augenblick; du magst altmodisch erscheinen, du hast jedoch etwas das diese Sexköniginnen nicht haben. Du hast etwas, das sie niemals haben können. Du magst in deiner Kleidung altmodisch sein, du kleidest dich wie eine Dame. Vielleicht sagen sie: "Schaut euch diese Frömmlerin an. "Macht euch keine Sorgen. Sie hat etwas erhalten, das diese Sexkönigin, der die ganze Welt nachschaut, nicht hat. Diese kann es niemals haben, sie ist ewig verloren. Sie ist verdammt.

43-5    Ihr habt Moral und ihr habt Tugend. Sie hat gar nichts. Sie ist ein Köder und zieht die Verlorenen Seelen zur Hölle. Die Blinden gehen dort hinein. Wisst ihr, vielleicht seid ihr nicht einmal in einem Kirchenbuch eingetragen. Es kann aber sein, dass es eure Gerechtigkeit ist, welche den Zorn Gottes über der heutigen Welt noch aufhält. Die Welt will es nicht glauben, aber ihr Frauen, sie nennen euch Heilige Roller, und ihr unscheinbaren Männer, die ihr nicht viel wisst, ihr ruft Tag und Nacht zu Gott wegen den Sünden des Landes und ihr mögt diejenigen sein, welche den Zorn Gottes von der Erde zurückhalten. "Wenn ich zehn [Gerechte] finde, dann werde ich sie verschonen, wenn ich zehn finde."
   „Es wird so sein, wie es in den Tagen Noahs war." Seht ihr, was ich meine? Er sagte nicht: "Wenn Ich zehn Methodisten finden kann, wenn Ich zehn Baptisten finden kann, wenn Ich zehn Pfingstler finden kann, wenn Ich zehn Athleten finde, wenn Ich zehn Senatoren finde, wenn Ich zehn Prediger finde, sondern Er sagte: Wenn Ich zehn Gerechte finde."
   Es gibt nur einen Gerechten und das ist Christus. Wenn Christus in einem dieser Zehn leben kann, dann werde ich sie verschonen. 
44-2    Doch der letzte Botschafter aber predigte zu den Verurteilten. Er ging zu ihnen hinunter. Die Schrift beschreibt nicht, was geschah, aber das Feuer fiel am nächsten Morgen, nachdem Er jene Zeichen gezeigt hatte, unmittelbar nach Seinem prophetischen Dienst; "warum hat Sarah gelacht?"
   Sie sagte, „Ich habe nicht gelacht." 
   Er sagte: „Doch, du hast gelacht." 
   Unmittelbar danach ging Er nach Babylon - Sodom. Er konnte sie [zehn Gerechte] nicht finden, und so fiel dann das Feuer. Er fand Lot und seine beiden Töchter: „Geht sofort hinaus!" Sie gingen hinaus. Er war auf Seinem Wege gewesen dort hinunter und Er hatte Botschafter vor Sich her gesandt. Aber Er ging selbst hinunter, um zu sehen, ob alles wirklich so war. Was hat Er dort gefunden? Frauen mit bemalten Gesichtern. 

44-4    Die Botschaft für die Verurteilten. Was taten sie dann? Sie lachten darüber. Was tun sie heute? Genau dasselbe. „Ich gehöre zur Pfingstgemeinde ich gehöre zur "Jesus-Allein" Bewegung. Ich habe im Geiste getanzt. Preis sei Gott, ich habe in Zungen gesprochen." Macht nur so weiter. "Ich schneide mir die Haare, so wie ich will. Ich kann doch "dieses" tun. Ich sage dies. "Ich brauche mich nicht im Namen Jesus taufen zu lassen, ich kümmere mich nicht darum, was jene sagen. Paulus ist ohnehin ein alter Frauenhasser." Es ist schon recht, geht nur so weiter.
   Eines Tages, wenn es nicht bereits geschehen ist, werdet ihr die Scheidelinie überschritten haben. Ihr werdet nie mehr den Wunsch verspüren, das zu tun, was richtig ist. Habt ihr gehört, was ich gesagt habe!!?? Bruder, Schwester, ist es euch bewusst, was gesagt wurde? Ihr werdet jene Linie überschreiten, und dann werdet ihr es niemals mehr tun wollen. Ihr werdet zwar noch das Evangelium hören, aber ihr werdet es niemals mehr annehmen. Dir könnt es nicht mehr annehmen. Aber das Evangelium wird den Verurteilten gepredigt werden, jenen welche ewig verloren sind; sie können nicht mehr gerettet werden. Ihr seid bereits an diesem Punkte angelangt und wisst es nicht. Dir glaubt, dass ihr im Vergnügen lebt und seid doch tot während ihr lebt.

44-6    Hört zu: Alle jene, welche die Botschaft der Stunde ablehnten vor der Verdammung... das Evangelium war den Verdammten vorher gepredigt worden, bevor sie weitergingen ohne Gnade.
   Noah schloss zu. Er hatte ein Zeugnis. Gott schloss die Türe nach Seinem dritten "Zug". Nach dem dritten "Zug" von Sodom wurden die Türen geschlossen. Es blieb keine Gnade mehr übrig. Die Zehn waren nicht gefunden worden. Den Verlorenen war das Evangelium gepredigt worden, denen, die nicht gerettet werden konnten. In jedem Zeitalter ist es so gewesen. Jedes Zeitalter lehnte vor dem Gericht die Botschaft ab. Haben sie es wieder getan? Zeigt es die Feuersäule an, welche dort unten am Fluss erschien? Zeigt es sich in der Botschaft, in der die Frauen zurechtgewiesen werden und die Dinge in den rechten Stand gebracht werden und in der Botschaft in der die Prediger zurechtgewiesen werden, die ihren Platz in einer Denomination, anstatt im Worte Gottes gerunden haben; wenn Gott auch gründlich bewiesen hat, dass ER die Botschaft gebracht hat und nicht ein armer, unwissender und ungelernter Mann? Es ist Gott!!! Haben wir nun den Punkt erreicht, wo der dritte „Zug" sich wieder den ewig Verlorenen zuwendet?

45-2    Ist es das, was mir als kleiner Knabe damals in der Vision gezeigt wurde? Und ich bin nach Westen gegangen und dort erschien das goldene Kreuz des Evangeliums, es schien vom Himmel herab und hat das Zeichen des Himmels genau erklärt. Denkt daran, das Kreuz war in einem Panorama, wie auch eine Pyramide geformt ist. Könnte dies das Haupt sein, wo es endet und wo es begann? Hier kommt das Haupt hervor, wie bei einer Pyramide, die durch Luther, Wesley, die Pfingstbewegung und all die ändern aufgebaut wurde, dann der Schlussstein? Könnte es das sein? Wenn es so ist, wo sind wir dann angekommen?

45-3    Ich hoffe, es ist nicht so, aber es wird kommen müssen. Es wird so werden. Denkt daran, diese Dienste haben immer übereingestimmt. Es muss kommen, denn Gott ändert sich nicht Denkt darüber nach!! Beißt euer Bewusstsein mit den geistigen Zähnen und findet dann heraus, wo wir angekommen sind!! Wenn es nun so ist und ihr immer noch so seid wie ihr seid? Ihr mögt dann einfach dahingehen... und seid erledigt. Jene die draußen sind, wenn das Buch vom Lamm genommen wurde - das sechste Siegel ist geoffenbart, und alle Siegel - es ist vorbei. Es wäre möglich. Ich hoffe, es ist nicht so, aber es könnte sein.

45-4    Nun gut... Hat sich wohl aus diesem Grunde der dritte "Zug" so lange verzögert? Ihr habt bemerkt, dass der erste "Zug" unmittelbar in den zweiten einmündete. Ihr erinnert euch, dass ich voraussagte, als der erste "Zug" begann: „Es wird eine Zeit kommen, in der ich sogar die Geheimnisse der Herzen kennen werde." Ihr erinnert euch. Wer erinnert sich? Ihr alle, die ihr aus der Umgebung seid und in meine Versammlung kommt. Eines Abends, es war in Regina, kam ich auf die Plattform. Bruder Baxter war dort - es waren einige tausend Menschen versammelt, da kam ein Mann auf die Plattform und dann war "es" plötzlich hier. Seid jener Zeit hat es sich nicht verändert.

46-1    Aber es sind Jahre vergangen, seitdem ich vom Felde kam, ungefähr fünf Jahre. Was ist es? Was hat es bewirkt? War es so, weil es dasselbe ist wie damals am Anfang in der Genesis, wegen Gottes Langmut? Erinnert euch, als er die Welt schuf, da tat er nichts am siebten Tage, da ruhte Er. Gott war langmütig in diesem sechsten Jahr. Er wollte nicht, dass jemand umkam, er wollte, dass alle den Weg zur Bekehrung finden würden. Gott war langmütig. 
   Er sagte auch im 1. Mose 15,16 zu Abraham, dass dort drüben im Lande der Amoriter - das waren Heiden - die Schlechtigkeit noch nicht voll sei. „Ich kann dich jetzt noch nicht hineinbringen, den die Schlechtigkeit der Amoriter - der Nationen - ist noch nicht in die Fülle gekommen. Aber ICH werde sie richten. Ich werde in dieser vierten Generation kommen. Dann werde Ich diese Nation mit dem eisernen Stab richten. Ist das richtig? 

46-3    War Gott deshalb so lange geduldig, während die Botschaft durchs Tonband und mit ändern Mitteln die Welt durchkämmte, damit Er sehen konnte, ob noch jemand übrig ist? Vielleicht ist aber der Letzte vor kurzem hereingebracht worden. Dauerte es wegen der Ungerechtigkeit so lange? Wenn Jesus derselbe ist, (der Er ist Hebräer 13, 8), dann muss Seine Botschaft dieselbe sein. Dann muss Er auch gleich handeln.

46-4    Wenn der erste und der zweite "Zug" nicht in Frage gestellt werden, oder habt ihr eine Frage in eurem Gemüt über den ersten und den zweiten "Zug"? Kam alles so, wie Er sagte? [Die Versammlung ruft: .Ja."]. Warum bezweifelt ihr dann den dritten "Zug"? Die beiden ersten wurden durch die Schrift identifiziert. Heute morgen habe ich euch bewiesen, dass auch der dritte "Zug" durch die Schrift identifiziert ist. Schaut auf die Welt und seht, wo sie angekommen ist. Schaut, wie sie die Wahrheit zurückgewiesen haben und wie der prophetische Teil deutlich bestätigt ist. Nun, wo sind wir angekommen? Oh, Gott sei uns gnädig. Dies lässt mein Herz im Innern bluten. Was ist los, wo sind wir angelangt?

46-5    Denkt an die sieben Hügel dort oben. Sie könnten es euch sagen Nach diesen folgt kein anderer Gipfel mehr, und es ist die Trennung des Kontinentes. Nachher beginnt gleich die Wüste, die Ewigkeit beginnt. Sieben Hügel, gerade an der Trennstelle des Kontinentes. Die Trennung zwischen dem Wahren und dem Falschen. Am Ende der Reihe kommt der dritte "Zug". Es war der letzte "Zug" der Bergkette. Stimmt das?

46-6    Noah ging in die Arche und sieben Tage lang geschah gar nichts. In sieben Tagen kam das Gericht. Hört nun zu, während wir zum Schluss kommen. Wenn sie nur zur Zeit Noahs dieses Zeichen erkannt hätten, wenn die Welt nur das Zeichen erkannt hätte, welches Gott hier vor einiger Zeit durch das Lesen der Schrift bestätigt hat. Er zerstörte jene Menschen, jedoch nicht ohne Gnade. Die Gnade war ihnen durch einen Propheten gesandt worden. Sie wollten es nicht glauben. Gott ist voller Gnade, er sandte die Gnade, aber sie wollten sie nicht empfangen. Er sendet immer zuerst die Gnade. 
   Was wäre gewesen, wenn sie das Zeichen als das Zeichen der Endzeit erkannt hätten? Und als sie alles gesehen hatten, die Rettung ging... keiner... doch dann wurde die Türe geschlossen. Nur ein Mensch hatte das Zeichen erkannt, es war Noah mit seiner Gruppe. Er war der einzige, der es wusste. Als jene Türe geschlossen wurde, wusste Noah, was geschah, Noah wusste, dass nun das Ende da war. Er wusste es, das ist wahr. Wenn sie nur das Zeichen gekannt hätten. Oh, wenn sie nur dieses Zeichen gekannt hätten.

47-2    Als sie damals jenen einen kommen sahen, jenen der dort bei Abraham gewesen war; wenn sie da nur gewusst hätten, dass jener moderne Billy Graham jener Zeit, er ging hinab - er und Oral Roberts - und sie predigten die Botschaft zu jenen blinden Menschen. Wenn sie es damals nur gewusst hätten, jene alten, gerechten Methodisten und Baptisten, ein Zeichen war an sie ergangen an jenem Tage, - Lot, als die Sünde ihre eigene Seele quälte.
   Wohin sind die Methodisten und die Baptisten gegangen? Sie taten dasselbe wie Lot. Aber die Gerechten von ihnen gingen hinaus. Was geschah, als Billy Graham hinging und sie für eine Entscheidung aufforderte? Sie kauten Kaugummi, sie stießen einander an und lachten. Sie kürzen die Haare und bemalen die Gesichter und kümmern sich gar nicht darum. Am andern Tage kam Billy zurück und sagte: "Ich habe 30 000 und wenn ich in einem Jahr zurückkomme, dann habe ich nicht einmal mehr 30.
   „Oh, ich habe eine Entscheidung getroffen, ich gehe nicht zur Hölle, ich gehe in den Himmel." Dann gehen sie einfach in der Sünde weiter.

47-4    Das Evangelium wurde mit Kraft gepredigt, Zeichen und Wunder und die Feuersäule bestätigten es, alles kommt genau so, wie es vorausgesagt wurde. Aber sie sagen nur: „Es ist nur eine Gruppe von Heiligen Rollern, es ist Telepathie oder ein böser Geist, ein Teufel. Sonst ist nichts dran. Glaubt es nicht. In unseren Organisationen haben wir das nicht. Wir haben mit dieser Sache nichts zu tun."
   Wenn sie nur das Zeichen erkannt hätten, wenn sie es nur erkennen würden. Jesus sagte: „Jerusalem, wenn du nur deinen Tag kennen würdest. Wenn du es nur bemerkt hättest. Doch nun seid ihr euch selbst überlassen. Wenn ihr es nur erkannt hättet. Oh Jerusalem, Jerusalem, wie hätte Ich dich behütet vor dem kommenden Gericht wie eine Henne ihre Brut. aber du kanntest deinen Tag nicht. Du, die du die Propheten gesteinigt und die Gerechten getötet hast - wenn du nur deinen Tag erkannt hättest. Wenn du nur die Schrift gekannt hättest, dann hättest du aufgrund der Schrift gewusst, dass mein Kommen das Zeichen deines Endes ist. Doch nun bist du blind. Du bist nun getadelt worden, deine Zeit ist vorbei." Und so war es. Wenn ihr nur die Zeit erkannt hättet.

48-1    Seht, als Jesus diese Ankündigung machte, ging das Weltleben einfach weiter. Die Welt ging ganz normal weiter. Warum? Weil sie ihre Stunde nicht kennen. Die Welt machte einfach weiter als Noah in die Arche ging, die Welt bewegte sich weiter. Die Spötter jener Tage hatten immer noch ihre Sexparties. Sie aßen und tranken, sie heirateten und taten dieselben Dinge, die sie heute tun. Alles war ganz normal. "Ah, dieser alte Heilige Roller hat die Türe geschlossen, habt ihr schon so etwas gehört? Ha, wisst ihr, was er gesagt hat? Wir sollen alle ertränkt werden. So ein Unsinn, wo ist denn das Wasser?" 
   Spötter waren da in den Tagen Noahs. So wird es sein beim Kommen des Menschensohnes. Gut. Noah kannte das Zeichen. In den Tagen Lots war es dasselbe, dieselbe Sache in den Tagen von Jesus und heute ist es wieder genau so. Sie werden ihre letzten Zeiten verspotten, wie in Sodom. Sie hatten niemals gewusst, dass ein Botschafter dort stand mit einer Botschaft von Gott. Sie hatten sie nur ausgelacht und hatten dann versucht, sie für ihre eigenen Taten zu verderben. Ist das richtig? "Komm doch zu uns, werde einer von uns. Ist das richtig? Komm, trete uns bei, komm zu uns du wirst einer von den Jungen sein, komm doch, komm zu uns."

48-3    Sie hatten ihr Zeichen nie gekannt. Sie wussten es nicht, als jene Botschaft hervorkam. Sie konnten nicht sehen, dass das Feuer, der Zorn und das Gericht Gottes am Himmel waren, ein schwefliger Feuerball, um den Brand zu entfachen. Sie konnten es nicht sehen. Die Botschafter konnten es sehen. Auch Lot wusste es. Er wusste, dass es dort war - ganz gewiss. Heute ist es dasselbe, genau dieselbe Sache. Der Zorn wartet, um den Brand zu entfachen. Atombomben hängen in der Luft, alles ist am Ende. Es ist jetzt dieselbe Sache.
   Schaut ihr Leute, hört mir zu. Habt ihr gewusst..... Ihr sagt: „Was soll das alles, Bruder Branham"? Wisst ihr, die Menschen könnten einfach weiter predigen, so, wie sie es immer taten, das, was sie das Evangelium nennen und es könnte vorbei sein. Sie taten es in Noahs Tagen und auch in den Tagen Lots. Sie taten es in den Tagen Jesu. Stimmt das? Auch die Juden taten es, nachdem Jesus ihnen gesagt hatte, dass der Zorn.....ihr seid erledigt, da ist nichts mehr... ihr seid erledigt."
   Sie sagten: „Oh, dieser Heilige Roller, aus welcher Schule kommt er? Wo kommt er her?" 
   Denkt daran, dann war er bereit für seinen dritten Zug. So ist es. ER sagte: „Wie oft wollte Ich euch behüten."

49-1    Lot rief zum letzten Mal, ich meine, der Engel tat es, der Botschafter, wer es auch war, wer immer Gott repräsentierte für jenen Tag. Gott war repräsentiert im menschlichen Heisch. Er tat Sein letztes Zeichen. Er tat seine letzte Pflicht. Dann war alles vorüber.
   Noah predigte seine letzte Botschaft, dann schloss sich die Türe hinter ihm. Das war alles. Sie lachten darüber und machten ihren Spaß. Denkt, die Menschen können weitermachen mit Predigen. Das ökumenische Konzil kann sich mit der Katholischen Kirche zusammentun, genauso, wie sie es versprochen haben, dass sie es tun werden. Alle Organisationen können dazukommen, aber das Malzeichen des Tieres ist schon dort. Sie haben es angenommen und sagen: "Oh, Hallelujah, preis Gott. So viele wurden doch letzten Abend gerettet." Wurden sie gerettet?
   „Sie tanzten im Geiste und sprachen in Zungen." Dies hat gar nichts zu bedeuten.
   „Oh, sie sind aber sanft, demütig und bescheiden." Gewiss. "Sie haben die Früchte des Geistes." Das ist kein Zeichen, überhaupt nicht. Lasst mich einen Vergleich der Geistesfrüchte geben zwischen Jesus und den Pharisäern. Schaut, wer Geistesfrüchte hatte. Wenn ich mich nun für einen Augenblick gegen Christus stelle, wie ich es eben begonnen habe, dann möge mir Gott vergeben, wenn ich es nur ausspreche, aber ich tue es nur, um euch etwas zu zeigen.

49-4    Wenn ich nun käme und euch fragen würde: „Versammlung, wer sind eure Freunde? Wer hat die Früchte des Geistes?" Es sind doch eure freundlichen, alten Priester. Wer hat euch im Spital besucht, als ihr krank wäret? Es war doch euer sanfter, alter Priester. Das stimmt. Wer hat euch Geld geliehen, als ihr in Schwierigkeiten wart? Ihr Mitglieder seiner Versammlung, geht ihr nicht zu eurem freundlichen, alten Priester, und er leiht euch etwas Geld?
   Wer ist denn immer liebenswürdig und freundlich und zeigt die Früchte des Geistes? Der freundliche alte Priester. Wer hat denn jahrelang dort in den Synagogen studiert, sein Ur-, Ur-, Ur-, Ur-grossvater ist schon dort gewesen, solange man weiß, war es so, wer war es denn, der studiert und hart gearbeitet hat? Wer hat denn einen Doktortitel und einen Ehrentitel, weil er das Wort kennt? Wer steht denn jeden Sonntagmorgen vor der Versammlung und bringt die Botschaft? Euer freundlicher, alter Priester. 

49-6    Wer ist denn dieser Abtrünnige, den sie Jesus nennen? Von welcher Schule kommt er denn? Wo ist denn seine Mitgliederkarte? Zu welcher Organisation gehört er eigentlich? Was tut er denn, wenn wir ein Familienproblem haben? Wer kommt dann zu euch? Euer freundlicher, alter Priester. Und wenn du Streit hast mit deinem Nachbarn, dann kommt ein freundlicher, alter Priester und ermahnt euch. Er sagt: "Ihr seid alle Kinder Gottes, ihr solltet das nicht tun."
   Was tut denn dieser Jesus von Nazareth? Er bringt alles durcheinander. Was tut denn dieser? Er beschimpft eure Organisationen. Was tut Er? Er sagt, eure Priester seien blinde Führer von Blinden. Er nannte sie "Schlangen im Gras." Er nahm das Opfer, welches Gott verordnet hat und stieß die Tische um. Er schmiss das Geld hinaus und hat sie zornig angeschaut. Habt ihr eure Priester je auf diese Weise umherblicken sehen? Wo sind denn da die Früchte des Geistes?

50-2    Nicht durch das Zungensprechen, nicht durch das Tanzen im Geiste, nicht durch einen Kirchenbeitritt, nicht durch eine Geistesfrucht. Die christliche Wissenschaft kann sich sanfter benehmen, als ihr es könnt, und sie verleugnen sogar, dass Jesus göttlich war. Er war nicht nur das, Er ist das lebendige Wort. Wenn sie nur hingeschaut hätten. Er war der Messias. Er war das lebendige Wort, das hervorgekommen war. Und wenn ein Mann oder eine Frau den Geist Gottes hat, dann lebt dieses Wort gerade durch sie hindurch. Dies ist der Pulsschlag der Vorherbestimmten, denn das Wort des Herrn kommt zu ihnen und sie sind das Wort für die Menschen. Sie sind geschriebene Sendschreiben, von allen Menschen gelesen. Stimmt das? Könnte der dritte "Zug" da sein?

50-3    Ich möchte, dass ihr, die ihr nun dieses Tonband hört, jetzt diese Versammlung sehen könntet. Ich hoffe, dass ihr dasselbe Empfinden habt. Wenn es nun so wäre? Schaut, wie sich Schriftstellen anhäufen. Könnte es so sein? Ist dieses der dritte Zug, das Predigen zu den ewig Verdammten, zu jenen, welche die Heilsbotschaft abgelehnt hatten? Gut, sagt Ihr, die Gemeinde geht aber.....
   Ja, sie werden in derselben Weise weitergehen. Aber denkt daran, während all jener Zeit war Noah schon in der Arche. Die Braut ist in Christus hineinversiegelt. Der Letzte wurde erlöst. Das sechste Siegel hat sich selbst hervorgebracht. Das siebente Siegel bringt Ihn zur Erde zurück. Das Lamm kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen. Der auf dem Throne saß, setzte Sich wieder und erhob Anspruch auf jene, welche Es erlöst hatte. Stimmt das? Es war immer dieser dritte Zug.
   Drei bedeutet Vollkommenheit. Der Dienst kam zu seiner Vollendung, als er wieder Christus im Natürlichen hervorbrachte, unter den menschlichen Wesen. So wie es vorausgesagt wurde: „So wie es war in den Tagen Lot's." Denkt einmal, die Menschen können weiterpredigen und dabei denken, sie seien gerettet und glauben, dass sie richtig handeln. Sie glauben, dass ihre Organisationen wachsen. Natürlich ist es so und trotzdem besteht kein Hoffnungsstrahl mehr. Und wenn diese Vision diese Bedeutung hatte, es war so hart gegen Frauen, dann sind wir in dieser Stunde angekommen. Die Türe ist geschlossen, es ist vorbei. Das Buch ist schon in Seiner Hand. Denkt darüber nach.

51-1    Bevor ich schließe, möchte ich euch noch etwas erzählen. Man erzählte sich in Irland, dort wo sich die Wasser brechen. Dort war ein langes Felsenriff, das sich dem Ufer entlang zog und dann auf einen großen Hügel hinauflief. Ein Mann ging eines Tages über jenen Felsen, gerade zurzeit als die Flut im Kommen war. Auf einem Hügel lebte ein feiner Mann, der diese Gezeiten kannte. Er wusste, zu welcher Tageszeit die Flut kommen würde. Er wusste, um welche Zeit die Hut einsetzen würde. Jener Bursche auf dem Felsen kümmerte sich nicht um die Zeit.
   Er war einer dieser "Alleswisser". Er hatte seine eigenen Ideen. Er war ein athletischer Mann, ein gerissener, intelligenter Kerl; aber er kannte einfach die Zeit der Flut nicht Er kannte das Land nicht. Er kannte die Zeit nicht, wusste nicht, dass die Zeit da war, wo der Mond sich vor der Erde verbirgt [Neumond].

51-3    Und wenn Gott einmal seinen Geist von der Erde nimmt, dann ist es um sie geschehen. Alles ist vorbei. Wenn der Mond von seiner Stelle genommen würde, dann könnten Wasser die Erde überfluten, wie es war, als Gott den Anfang machte im ersten Mose. Aber der Mond ist dort, wenn er nun sein Haupt wendet, dann kommt die Flut. 
   Jener weise Mann, der dort lebte wusste, wie spät es war. Jener Kerl wusste es nicht. Er hatte es nie studiert. Er kümmerte sich nicht darum. Und dieser weise, alte Mann rannte hinaus und sagte: "Mein lieber Mann, gehe auf keinen Fall weiter, kehre sofort zurück. Dort kommt eine Wand, die du nicht überqueren kannst. Du wirst umkommen. Die Zeichen sind da. Die Hut wird plötzlich einbrechen, die Zeit ist da, dann kannst du nicht zurückkehren. Gehe nicht weiter."
   Der Mann drehte sich um, lachte ihn aus und sagte: "Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten. Ich weiß wohl, was ich tun kann und was nicht." Und die Flut holte ihn.

51-4    Es ist möglich, dass es später ist, als wir glauben. Es wird dich erwischen. Gehe nicht weiter. Tut es nicht, ihr Menschen. Wenn ihr mir je geglaubt habt, als einem Diener Gottes, dann nehmt mein Wort und glaubt mir heute Morgen. Es könnte sein, dass es schon zu spät ist. Es gibt so viele Schriftstellen, die es in dieser Weise darstellen. Denkt daran, ich sage nicht, dass es so ist, ich weiß es nicht, doch schaut einfach - Und ich habe noch zehn Seiten gestrichen, denn ich getraute mich nicht, euch alles zu sagen. Frau Wood und Herr Wood sind Zeugen davon. Als ich heute Morgen zu ihnen ging, um sie zu besuchen, da sagte ich: "Ich kann es den Menschen nicht sagen. Ich kann nicht." Ich werde ihnen nur so viele Schriftstellen geben und dann überlasse ich es ihnen, denn es wird aufs Tonband aufgenommen."
   Es wird Menschen erreichen, die über diese Botschaft lachen werden. Es ist schon gut, eines Tages wird es zu spät sein, um umzukehren. Geht nur weiter, und bleibt einfach nur ein Gemeindemitglied. Schneidet eure Haare und bemalt eure Gesichter. Nehmt ruhig die Titel Vater, Sohn und Heiliger Geist, wenn ihr möchtet und macht daraus drei Götter und seid Heiden. Gehe nur weiter und halte zu deiner Organisation. Tue dieses, wenn du möchtest. Sagt einfach: "Ich habe im Geiste getanzt und ich habe in Zungen gesprochen. Ich habe es bekommen."

52-2    Ich habe gesehen, wie Teufel dasselbe taten. Ich habe gesehen, wie Hexen in Zungen sprachen und es auslegten, sie schrieben in fremden Zungen und haben es ausgelegt, dabei tranken sie Blut aus einem Menschenschädel und riefen den Teufel an. Sie tanzten im Geiste. Die Mohammedaner tanzen im Geiste, bis sie im Stande sind, Splitter in ihre Finger zu stoßen. Sie nehmen eine Lanze stecken sie ins Gesicht und ziehen sie wieder heraus, ohne dass ein Tropfen Blut fließt. Die Indianer gehen mit bloßen Füssen durchs Feuer, drei FUSS hoch und drei oder vier FUSS breit. Sie blasen in die Kohle, bis sie weißglühend ist und haben doch niemals Blasen an den Füssen. Sie verleugnen, dass Jesus Christus existiert.

52-3    Nein, nein meine Freunde, das Wort bringt es zum Ausdruck. Die Menschen und das Wort müssen eins werden, Jesus und das Wort war dasselbe. Er war das Wort und wenn Jesus in einem menschlichen Wesen lebt, dann wird es und das Wort eins. Dein Leben erzählt, was du bist. Schaue nun einfach auf dich, durch Gottes Brille. Frage dich, während wir beten: "Wie sehe ich heute Morgen aus?" – [eine Rede in unbekannter Zunge und Auslegung wird gegeben, von zwei verschiedenen Männern]-[Lied]

   Ich wanderte entfernt von Gott,
   jetzt komme ich nach Hause (betet nun, wenn ihr je gebetet habt)
   öffne weit Deine Arme der Liebe 
   Herr, ich komme nach Hause.


52-4    Während ihr weiter singt, möchte ich euch etwas fragen. Habt ihr einen Flecken in eurem Herzen, der durch Sünde verdunkelt scheint? Wenn es so ist, dann ist gerade jetzt die Zeit, um es loszuwerden, wenn noch Gnade übrig geblieben ist. Ich hoffe nicht, dass es so ist, aber schaut es nicht so aus, wie wenn es möglich wäre?
   Hört, was der Heilige Geist inmitten der Menschen gesagt hat, nachdem ich fertig war: „Es ist eine Stimme da für euch." Und wenn ihr noch etwas Dunkelheit habt in eurem Leben, möchtet ihr dann nicht gleich zum Altar kommen, während wir weiter singen? Wenn ihr noch beschwert seid, wenn noch ein Recken da ist, schiebt es nicht mehr länger vor euch her. Wir hoffen und vertrauen, dass es noch nicht soweit ist, aber eines Tages wird es soweit sein und es könnte heute sein.

   Herr ich komme jetzt.....


53-1    Mit dem Hauch eures Atems, gerade um euch....Wenn die Menschen, die das Tonband hören, nur sehen könnten, was hier vor sich geht. Sie drängen sich ineinander, sie weinen und kommen von allen Seiten. Könnte es sein, dass jene Vision, die ich als kleiner Knabe hatte... Ist dies die Stunde? Ist dies die Zeit? Als jene traurig schauenden Augen, schwermütig, traurig blickend..... Die Hölle kam auf der Erde in Erscheinung.
   Der Altar und die Seitengänge sind voll Menschen. Wenn ihr nicht um den Altar herum und durch die Seitengänge gehen könnt, dann steht einfach auf. Sagt einfach; "Ich möchte einfach dastehen und beten, damit es die Menschen wissen mögen." Ihr könnt auch niederknien, tut was ihr möchtet. 
   Oh... Nun könnt ihr kaum noch jemand sitzen sehen, überall stehen die Menschen. Wenn ich dieses sagen darf: "Gott, verbiete, Gott verbiete, dass das, was ich eben gesagt habe, schon hier ist. Möge ich es verstehen - jedermann: Gott verbiete es, ich habe Kinder, die noch nicht drinnen sind. Ich habe zwei Töchter und einen Sohn. Ich habe Brüder. Ich habe meine Leute, die noch nicht drinnen sind. Gott verbiete, dass die Gnade uns verlassen hat, möge dies alles nur eine Täuschung sein.
   Ist noch Gnade übrig geblieben, Herr? Möge ich in dieser Sache verkehrt sein. Möge dies jetzt ein Irrtum sein. Möge es nicht so sein, damit die Menschen immer noch gerettet werden können. Gewähre es Herr, ich bete und übergebe Dir nun diese Zuhörerschaft im Namen von Jesus Christus.

53-5    Betet nun alle. Wenn es nun so wäre? Ich weiß nicht, ob es so ist, was wäre aber, wenn es so ist? Betet auf eure Art. Betet einfach so, wie ihr beten möchtet. Wenn das nun die Wahrheit wäre, was würden wir dann tun? Was würden wir tun? Was wird geschehen? 
   Betet jetzt alle. Betet einfach auf eure Weise. Schreit einfach zu Gott in eurer eigenen Art. Oh Gott

   Öffne Deine Arme der Liebe weit, 
   oh Herr, ich komme nach Hause


53-6    Herr, ich hatte schon vor langer Zeit vor, dieses zu bringen. Habe ich zu lange gewartet? Ist es vorbei? Oh Gott, öffne Deine Arme der Liebe und nimm mich auf. Etwas in meinem Herzen fleht darum, Herr, öffne doch noch einmal. Wenn mein Name im Lebensbuch des Lammes war, dann sprich jetzt zu mir. Gewähre, dass ich es gerade jetzt empfange. Bitte tue es, Gott. 

   Während ich nach Hause komme 
   um nie mehr umherzustreifen (ich möchte es nie mehr tun, Herr)
   öffne Deine Arme der Liebe weit
   oh Herr, ich komme heim.


54-1    Die Bibel sagt, wenn sie Jesus erkennen, dann wird jeder weinen, wie wenn sein eigener Sohn getötet worden wäre.

   …

   Ihr, die ihr draußen in euren Autos sitzt und über Kurzwelle zuhört, und ihr, die ihr um das Gebäude herumsteht, viele von euch neigen einfach ihr Haupt an das Gebäude und sagen dann: "Herr, Gott, sei mir gnädig."

   …(Seid todaufrichtig. Freunde. Denkt darüber nach, in welcher Zeit wir leben. Wo sind wir angekommen?)
   Herr, ich komme heim 
   ich komme heim, ich komme heim..


54-2    Herr Jesus, so habe ich nun mein Bestes getan. Ich habe alles getan, was ich konnte. Gewähre Herr, dass Deine Gnadentore immer noch offen stehen. Es sind buchstäblich Hunderte, welche Dich nun suchen. Nimm jeden Hecken der Sünde weg und nimm sie heute hinein. Ich flehe mit meinem ganzen Herzen, während wir sehen, dass wir nicht nur darüber sprechen, sondern die Schrift selbst bringt es uns in dieser Stunde,
   Jene Vision, die ich als kleiner Knabe hatte, als ich jene Menschen in jenem Zustande sah, und ich denke, dass die Hölle selbst Die Gnade wurde ausgelöscht auf der Erde und nun ist die Hölle selbst hier. Und die Menschen sind in diesem schrecklichen Zustande. Herr, allmächtiger Gott, ich bete, dass Du Deine Segnungen über dieser auserwählten Gemeinde ausschütten mögest, auf dass sie einen Dienst des Zeugnisses empfangen, wie es Lot hatte, wie es Noah hatte, wie es Jesus hatte. Ein Zeugnis an die ewig Verlorenen; wenn es so ist, dass sie in das Königreich Gottes hineinversiegelt sind, damit sie Jesus Christus bezeugen, dass Er derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit. Gewähre es Herr, mögest Du diese Bitte empfangen, während wir im Namen Jesus flehen.

54-4    Betet nun einfach so, wie ihr möchtet. Seid nicht in Eile. Seid nicht in Eile! Was wäre, wenn du der letzte Name bist, der ins Buch kommt? 

   ... ich komme heim 
   ich komme heim

   …Der Hirte wird nun mit euch beten, während ihr betet. [Bruder Neville betet: Herr, aus der Tiefe unserer Seele rufen wir zu Dir, Herr,........]

   …


54-5    Herr, ich bete, dass Du Becky, Sarah und Joseph und auch die andern retten mögest. Herr, möge das meinen Kindern nicht zustoßen. Möge es auch meinen Brüdern und meinen Freunden nicht passieren. Gewähre es Herr. Wir wissen es nicht, wir wissen es nicht, aber wir sehen etwas, Herr, in diesem aufrüttelnden Zeichen direkt vor uns. Gewähre es, Herr! Ziehe uns alle nahe zu Dir, schnell, Herr. Wir lieben Dich und wir brauchen Dich. Gewähre es, Vater.
   Der Heilige Geist gebe uns jetzt Trost in unsere Herzen. Wir beten, dass wir in dieser Stunde für Dich Zeugen sein mögen, denn wir wissen, dass diese Dinge kommen werden. Es wurde während allen Zeitaltern angekündigt, und wir müssen erkennen, dass wir nun in der Endzeit leben, wenn wir sehen wie diese Zeichen erscheinen.
   Wir wissen es, es ist uns viele Jahre lang gesagt worden, dass diese Sache eintreffen wird. Nun können wir sie inmitten unserer Tore erkennen. Der große, mächtige Zorn Gottes geht durch die Strassen und ergreift die Unbeschnittenen. Dort, wo kein Blut am Türrahmen war, da ging der Todesengel hinein. Und sie leben einfach weiter, aber sie sind tot, während sie leben. Sie sind ohne Gnade, ohne Gott, sie können niemals gerettet werden.

55-3    Oh Gott, wie danken wir Dir für jene, welche gerettet worden sind. Welch großer Segen ist es für unsere Herzen, zu wissen, dass wir nun drinnen sind, unter dem Blut, während dieser letzte Engel durch das Land geht und jene ergreift, die nicht unter dem Blute sind. Sie starben ohne Gnade.
   Dieses war der letzte "Zug" des Moses. Der erste - als junger Mann sprach er zu Israel. Der zweite - er ging hin, um sie zu befreien der dritte - das war die letzte Botschaft. Die Wunder waren getan. Moses war auf seinem Weg ins verheißene Land mit den Erlösten. Oh Gott, sei gnädig, ich bitte es in Jesu Namen.

55-5    Nun möchte ich euch um etwas bitten: Ihr, die ihr betet, ihr, die ihr fühlt, dass ihr Gnade gerunden habt, und dass Gott.... ihr fühlt, dass ihr im Königreiche Gottes seid, ihr fühlt, dass ihr irgendwie verankert seid - dass ihr in Christus seid und Glauben habt, dass ihr Christen seid, ihr seid wiedergeboren und wisst ohne Zweifel, dass ihr Christen seid, ich möchte, dass alle aufstehen, die dieses glauben - wenn ihr glaubt, dass ihr Gnade empfangen habt und jetzt Christen seid, wenn ihr glaubt, dass das Blut in eurem Herzen angebracht ist und dass euch jede Sünde vergeben ist.

55-6    Es war sehr schwer, euch Menschen diese Dinge zu sagen. Ich bin so dankbar, dass die Menschen überall aufstehen. Ich weiß nicht, ob diese Sache wahr ist, aber so wird es eines Tages sein. Es muss dazu kommen und es könnte heute sein. Und auf jeden Fall wird der Welten Lauf weitergehen. Die Menschen werden immer noch zum Altar kommen, sie werden immer noch weinen, aber es wird nichts helfen. Es wird vorbei sein. Es wird vorüber sein. Keine Gnade wird mehr da sein. Erinnert euch an dieses: "Und das Heiligtum wurde voller Rauch." Er, der unrein ist, der bleibt weiterhin unrein, jener, der gerecht ist, bleibt gerecht, jener, welcher heilig ist, bleibt heilig.
   Dann, wenn das Lamm das Buch nimmt, dann ist keine Gnade mehr übrig, das ist alles. Und es sieht ganz danach aus, dass es jetzt sein könnte. Vielleicht haben wir noch einen Tag, vielleicht ist heute dieser Tag. Vielleicht ist morgen der letzte Tag. Vielleicht ist dieser Abend der letzte Abend. Vielleicht ist dieses das letzte Jahr. Ich weiß es nicht Freunde, ich sage euch, ich weiß es nicht. Es wird nie gesagt werden, aber wenn Er diesen letzten Namen aus dem Buche des Lebens ergreift, ihn erlöst, dann ist es soweit.

56-2    Seht, es können ja nicht mehr sein. Da können nicht mehr sein, so oder so. Dies ist alles, es ist abgeschlossen. Wie viele wissen, dass das die Wahrheit ist? Es ist die Wahrheit. Nun, da wir fühlen... und dieser Versammlung, zu der ich gepredigt habe und sie jahrelang gewarnt habe, bringe ich solch eine Botschaft in dieser einfachen Weise. Denkt daran, ich bringe es auf diese einfache Weise, damit ihr es verstehen könnt. Noch einige Dinge mehr hätten euch geschockt und durcheinander gebracht, aber ich muss es zurückbehalten. Ich fühlte, dass ich es so bringen musste, denn ich bin nicht ganz sicher und wenn ich nicht sicher bin, wo ich hintrete, dann möchte ich leise treten, ich möchte es euch nur sagen.

56-3    Hört, seid ihr nicht glücklich? Könntet ihr euch vorstellen, dass ihr in eurem Leben etwas Größeres hättet tun können? Was ist nun, wenn es jetzt vorbei ist? Was ist nun, wenn alles erledigt ist? Oh, ihr sagt: „Bruder Branham, vielleicht..."
   Ja ich weiß, sie könnten einfach weitermachen. Sie machten es in allen Zeiten so. Ich habe das erklärt und mit der Schrift bewiesen. Die Welt drehte sich einfach weiter, aber es war vorbei. Die Torheit des Predigens rettet die Verlorenen. Für die Menschen ist es Torheit, in den Augen Gottes ist es Weisheit. Gott ist ein Geist und Er wirkt auf geistige Art. Er bringt Seine Wunder auf wunderbare Weise zustande. Wir aber sind Menschen, wir sind endlich. Wir wissen es nicht. Wir schauen nur auf das, was wir sehen, doch etwas in uns....

56-5    Wenn du zum Beispiel noch nie in deinem Leben gesehen hättest, wenn du nie Tageslicht gesehen hättest und du würdest aus diesem Raum hinausgehen an die Sonne, dann würdest du es wissen. Es würde warm werden, du könntest es fühlen. Auch wenn der Körpersinn des Augenlichtes dir das nicht übermitteln würde, dann würdest du es trotzdem wissen. Wenn du auch kein Augenlicht hättest, du würdest es wissen. Auch wenn du die grünen Bäume in der Natur nicht sehen würdest, du könntest nicht sehen, niemand hätte je gesehen, aber du würdest fühlen, dass du in der Gegenwart von etwas bist. Euer Gefühl würde es euch sagen. Wenn ich euch dann sagen würde: „Es ist die Sonne, es reflektiert und zeigt Dinge." Du würdest wissen, dass etwas dort ist, weil du es mit deinem Gefühl fühlen würdest. Summt das?

57-1    Nun, wir wissen, dass Christus hier ist. Es mag sein, dass ihr Bin nicht mit euren Augen seht. Vielleicht seht ihr es nicht, aber durch die Vision kann ich euch sagen, dass Er hier ist Wir fühlen es. Wir wissen, dass etwas hier ist, das unsere Sinne nicht erklären können. Der Geist sagt uns, dass Christus hier ist. Ich fühle, dass Er uns erlöst hat. Ich fühle, dass unsere Namen in Seinem Buche sind. Ich glaube, dass wir durch das Blut des Lammes erlöst worden sind. Ich liebe euch und ich weiß, dass ihr einander liebt. 

   Gesegnet sei das Band, 
   welches unsere Herzen in christlicher Liebe vereint. 
   Die Gemeinschaft mit verwandten Geistern,
   ist wie jene dort oben.

   Wir sollten immer dieses Gefühl zueinander haben, wir müssen es haben. Wir müssen diese Empfindung zueinander haben, denn wenn wir uns lieben, dann lieben wir Gott. Kannst du deinen Bruder hassen, welchen du siehst und darauf sagen, dass du Gott liebst, welchen du nicht siehst? Wir müssen einander lieben. Niemand hat größere Liebe, als jener der sein Leben hingibt für seine Feinde, damit sie seine Freunde werden.

57-3    Oh, kennt ihr jenes Lied: "Gesegnet sei das Band?" Ist es nicht wunderbar? Gesegnet sei das Band. Würdest du den Akkord anschlagen Schwester? Wir wollen es einfach eine Minute spielen. Wenn es nun vorüber wäre? Wenn der dritte "Zug" der nun hervorkommt, das Predigen zu den Verlorenen wäre? Was ist nun, wenn alle Typen darauf hinweisen? Und wir sind drinnen! Wir sind drinnen. Wäre das nicht wundervoll? Welch eine Gemeinschaft. Oh, gesegnet sei das Band, (hier ist das, was es bewirkt) welches unsere Herzen in christlicher Liebe verbindet, die Gemeinschaft mit verwandten Geistern ist so, wie jene dort oben.

57-4    Was war das? Gemeinschaft verwandter Wesen. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe. Seht, wir versuchen aus Gott ein Maskottchen zu machen. Einen Botengänger oder sonst etwas. Gott tue dieses und tue jenes. 
   Jesus sagte: „Betet so: Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, so wie im Himmel, so auch auf Erden."
   Dann ist der Himmel zu uns heruntergebracht worden und wir sind hinaufgebracht worden in den Himmel. Wir sitzen nun an himmlischen Örtern mit Jesus Christus. Wir alle glauben, dass diese Botschaft wahr ist, dass Jesus Christus der Sohn Gottes uns erlöst hat. Wir wollen nun unsere Augen schließen und die Hände erheben, während wir singen:

   Gesegnet sei das Band....
   das unsere Herzen in christlicher Liebe vereinigt.
   Die Gemeinschaft verwandter Geister,
   ist wie jene dort droben.


58-1    Jetzt lächelt kein einziger. Es ist jetzt nicht die Zeit des Lächelns. Während das Lied gespielt wird, wollen wir aus der Tiefe unserer Aufrichtigkeit jemandem die Hand schütteln und dann sagen: "Gott segne dich, Christ." Mit Aufrichtigkeit wollen wir es tun. „Gott segne dich, Bruder Neville." Erhebt nun eure Hände zu Ihm.

   Wenn wir von hier scheiden,
   dann gibt es inneren Schmerz
   wir wollen aber im Herzen vereinigt bleiben
   und hoffen, dass wir uns wieder sehen.


58-2    Lasst uns nun unsere Häupter beugen miteinander. Wir wissen in diesem Augenblick nicht, was uns die Zukunft bereithält. Wir wissen nur, was schon vorbei ist. Ich weiß es nicht. Ich kann es nicht sagen. Ich kann es nicht sagen. Ich weiß es nicht. Aber im Angesicht dieser Tatsachen, die uns heute Morgen geoffenbart wurden, wollen wir jenes Gebet beten, welches uns der Herr lehrte. Wenn es auch schon so wäre: "Dein Königreich komme, Dein Wille geschehe." Lasst es uns zusammen sprechen. 

   Unser Vater, der Du bist im Himmel; Geheiligt werde Dein Name!   
   Dein Reich komme! Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden! 
   Unser tägliches Brot gib uns heute! 
   Und vergib uns unsere Schulden wie auch wir sie unseren Schuldnern vergeben haben!
   Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen: Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen. 


58-3    Mit gebeugten Herzen - die Bibel sagt, dass sie einen Lobgesang sangen, dann gingen sie hinaus. Denkt daran, als sie das in der Schrift taten, geschah es, weil sie den zweiten Zug im Dienste unseres Herrn gekreuzigt haben und der dritte Zug im Begriff war hereinzukommen. Einige Stunden danach ist Er zur Hölle hinabgestiegen und predigte den Verlorenen, die ihre Gnade abgelehnt hatten. Ich möchte den Akkord des Liedes: „Mein Glaube schaut zu Dir hinauf." 

   Mein Glaube schaut hinauf zu Dir, 
   Lamm von Golgatha
   göttlicher Retter
   hör auf mich, während ich bete,
   nimm alle Sünden weg von mir,
   oh, lass mich von diesem Tage an 
   völlig Dein sein. 
   Während ich die dunklen Pfade des Lebens gehe 
   und sich Abgründe um mich herum öffnen,
   sei Du mein Führer. 
   Mache die Nacht zum Tage, 
   wische Sorgen und Tränen weg. 
   Oh, lass mich von heute an 
   völlig Dein sein.


59-1    Der Herr segne euch und Er lasse Seine Sonne und Seine Gnade über euch scheinen. Der Herr gebe euch ewiges Leben, Er möge in dieser Welt mit euch sein und auch in jener Welt, die auf diese folgt Möchtet ihr Ihm im Ewigen Leben durch alle kommenden Äonen der Zeiten dienen.  Wenn die Stunde nun gekommen ist und wir an diesem Zeitpunkt angekommen sind, dann schäme ich mich meiner Predigt nicht. Und wenn jeder Prediger mit seiner Versammlung dastehen muss, um gerichtet zu werden wie ich es in einer Vision sah, dann bin ich für das Evangelium dankbar, das ich gepredigt habe, denn es ist dasselbe Evangelium, das auch Paulus und die Männer damals gepredigt haben. Ich bin glücklich für euch. Ich bin glücklich, dass ihr Christus als Retter empfangen habt. Liebt Ihn und betet. So der Herr will, werden wir uns um 19.00 Uhr hier in der Gemeinde wieder sehen. Gott segne euch.