"DER GEGENWÄRTIGE STAND MEINES DIENSTES"

gepredigt von:

Br. William Marrion Branham

am 08.09.62 in Jeffersonville, Indiana, USA

 

 

1    ...Erweckung, ich bin sehr müde und erschöpft. Wir haben auf dem Weg sehr viel Gemeinschaft gehabt, wunderbare Versammlungen, wobei wir die Christen von Ort zu Ort begrüßten, von oben von der - die Ostküste hinab und auch die Westküste hinauf nach Kanada hinein. Und mit feiner Zusammenarbeit unter all den verschiedenen denominationellen Kirchen der Versammlungen Gottes und der Vereinigten Pfingstler, Gemeinde Gottes, Foursquare und vielen der anderen Organisationen, welche zusammenarbeiteten, hatten wir großartige Versammlungen. Ein großer Erfolg, soweit es heutzutage Erfolg genannt werden könnte, und vielleicht würden es viele großartig nennen. Aber ich selbst, ich bin ein Erweckungsprediger. Und die Erweckung ist, national gesprochen, nahezu beendet. Und wir sind... Ich mag es, eine Erweckung zu sehen, wo Herzen in Flammen sind, nicht Mitglieder hinzuzufügen, sondern Erweckung. Unser HErr tat viele Wunder, die Menschen zu heilen, und natürlich wurden einige gerettet. Und nun bin ich zu Hause, ruhe kurze Zeit aus und gehe in ein paar Wochen zurück in den Dienst, so der HErr will.
2    Und nun, dies ist für die vielen Menschen und Freunde von mir in der ganzen Welt. Ich will heute abend hier im Tabernakel darlegen... Wenn ihr, irgendeiner von euch anwesend wäre und es sehen könnte, ihnen ist heute abend im Tabernakel wirklich warm. Die Leute sind eingepfercht und ringsherum, stehen in Türen und draußen in ihren Autos und Dingen, und es ist sehr heiß, es wird für die Leute schwer sein und für mich auch.
   Aber ich bin zu diesem Ort gekommen, weil ich erklären möchte, in welchem Zeitabschnitt wir gemäß des Dienstes leben, den der HErr mir gibt. Und ich möchte es vom Tabernakel aus aufnehmen. Es kam letzten Frühling auf mein Herz, aber ich wartete bis ich hierher zurückkam, so daß ich eine Aufnahme davon bekommen könnte, um sie zu euch Menschen der Welt zu senden.
4    Es ist vor ungefähr zweiunddreißig Jahren gewesen, als der HErr Jesus nicht weiter entfernt als hundertundfünfzig Yards1 von wo ich momentan jetzt stehe, hier in Jeffersonville an der Achten und Penn-Straße... Am Morgen, als ich den Eckstein auf dieses Tabernakel legte, es war damals bloß lediglich ein Sumpf. Und ich lebte gerade gegenüber in Richtung zu meiner Linken hier. Es war, bevor ich verheiratet war - ich lebte mit meinem Vater und meiner Mutter - daß der HErr Jesus mich an dem Morgen aufweckte, da der Eckstein gelegt werden sollte, ungefähr - früh um ungefähr sechs Uhr. Und ich hatte einige Zeit mit meinem Herzen voller Freude im Bett gelegen, dachte nach über diese große Zeit, daß der HErr Gott mir ein Tabernakel geben sollte, um darin zu predigen. Ich war damals bloß ein junger Bursche. Und an diesem Tag... ich... Das Mädchen mit dem ich ging, welches bald im folgenden Jahr meine Frau werden sollte, sollte an dem Tag bei uns sein, an dem wir den Eckstein legen sollten.
5    Und ich erinnere mich an diesen Morgen, als ich aufgewacht war, und indem ich in dem Raum lag, das Obergeschoß direkt hier auf der Siebten Straße, sprach Etwas: "Stell dich auf deine Füße." Und ich stand auf. Und ich sah, so wie die Dinge lagen, einen großen Platz, und es war wie ein großes - ein Platz, wo ein Fluß war, der in das Tal fließt. Und ich kam dort unten zu dem Fluß, und ich vernahm, daß es ein Ort war, wo Johannes der Täufer die Menschen getauft hatte, und sie hatten es in eine Schweine-Parzelle umgewandelt. Und ich kritisierte es sehr, sagte einfach, daß dies nicht geschehen sollte.
   Und während ich dort war, war dort eine Stimme, die zu mir sprach und mich hinaufnahm, und ich bemerkte das Tabernakel in nahezu dem Zustand, in dem es gerade jetzt ist, aber es waren so viele Leute, bis sie einfach alle in dem Tabernakel unter diesen Bedingungen eingepfercht waren, ungefähr der Zustand, in dem es jetzt ist. Und ich war glücklich, stand hinter der Kanzel, sagte: "Gott, wie gut bist Du, mir ein Tabernakel zu geben."
   Und zu dieser Zeit sprach der Engel des HErrn zu mir und sagte: "Aber dies ist nicht Dein Tabernakel."
8    Und ich sagte: "Wo ist denn dann mein Tabernakel?"
   Und ER nahm mich wieder im Geiste hinauf und setzte mich in einem Wäldchen ab. Und ganz tief im Wäldchen waren nur Baumreihen, die genau auf gleicher Höhe standen, ungefähr zwanzig oder dreißig Fuß hoch. Und sie schauten wie Obstbäume aus, und sie waren in beträchtlich großen grünen Kübeln. Und dann bemerkte ich, zu meiner rechten Hand und zu meiner linken Hand, dort war auf jeder Seite ein leerer Kübel, und ich sagte: "Was ist mit diesen?"
   Und ER sagte: "Du mußt in ihnen pflanzen." Also riß ich einen Hauptast von dem Baum zu meiner Rechten und setzte ihn in einen Kübel auf der rechten Seite und einen Hauptast zur linken Hand und setzte ihn in einen Kübel auf der linken Seite. Schnell wuchsen sie den ganzen Weg in den Himmel.
   Und ER sagte: "Strecke deine Hände aus und ernte die Frucht davon." Und in eine Hand fiel ein großer, gelber Apfel, saftig und reif. Und in die andere Hand fiel eine große, gelbe Pflaume, saftig und reif. Und ER sagte: "Esse die Frucht davon, denn sie ist angenehm." Und ich aß von einer und von der anderen: sehr köstlich. Ihr kennt die Vision, sie steht in einem der Bücher geschrieben, ich glaube "Die Lebensgeschichte" oder "Ein Prophet besucht Afrika".
12    Und gerade dann hob ich meine Hände hoch und pries die Herrlichkeit Gottes. Und ganz plötzlich kam diese Feuersäule über die Wipfel jener Bäume herunter, und der Donner und die Blitze zuckten, und die Winde wehten wirklich heftig, und die Blätter beginnen von den Bäumen zu wehen. Und ich schaute weit hinab, es war in der Gestalt dieses Tabernakels, so wie es jetzt eingerichtet ist. Und an dem Ende, wo die Kanzel sein würde, waren drei Bäume, und jene drei Bäume hatten die Gestalt dreier Kreuze. Und ich bemerkte, daß beide, Pflaumen und Äpfel, in Haufen um das mittlere Kreuz herum gesammelt wurden. Und ich rannte wirklich schnell, schrie mit meiner lautesten Stimme und fiel nieder auf dieses Kreuz oder an dem Kreuz und warf meine Arme um es herum. Und die Winde beginnen zu rütteln, und die Frucht von dem Kreuz - und sie fiel ganz über mich drüber. Und ich war so glücklich, einfach frohlockend. Und Es sprach: "Esse die Frucht davon, denn sie ist angenehm."
13    Und dann rief dieses Feuerkreisen, sprach: "Die Ernte ist reif, und der Arbeiter sind wenige." [Mt 9, 37; Lk 10, 2] Und ER sagte: "Nun, wenn du wieder zu dir selbst kommst oder aus diesem herauskommst, lese 2. Timotheus 4, 2. Timotheus 4." Und dann kam ich zu mir selbst. Und ich stand dort und rieb mein Gesicht in meiner Hand. Und gerade dann, in der Ecke des Raumes, die Sonne schien hoch oben, dann muß ich für einige Stunden oder länger unter der Vision gewesen sein, und Es sprach: "2. Timotheus 4." Und ich griff schnell nach meiner Bibel und las 2. Timotheus 4.
14    Nun, ich will das jetzt lesen. Und so seltsam wie es scheint, als ich diese 2. Timotheus 4 las, die Stelle, wo ich anhielt, und oftmals, da ich über dies hier in diesem Tabernakel predigte, scheint es seltsam, daß ich immer dabei anhalte. Nun, in 2. Timotheus 4, die ersten fünf Verse. (Und diese Fünf ist die Zahl der Gnade.) Ich lese dies.

Ich bezeuge eindringlich vor Gott und Christus Jesus, der Lebende und Tote richten wird, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich:
Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre!
Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt;
und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.
Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, tu das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst!

15    Habt ihr es jemals bemerkt, und ich bemerkte es nie bis zu diesem letzten Mai, ich las bis dahin niemals mehr aus dieser Schrift. Das ist alles, was ich jemals davon las, weil dies so schien, daß es ausreichen würde, weil es mir befahl das Wort zu predigen und Leiden zu ertragen und geduldig zu sein, denn die Zeit sollte kommen, wenn sie die gesunde Lehre nicht ertragen würden, sondern sich nach ihrer eigenen Begierde Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt, und sich von der Wahrheit zu den Fabeln hinwenden würden. Nun sagte ER aber niemals, daß ich ein Evangelist wäre. ER sagte: "Tu das Werk eines Evangelisten." Paulus sagt es Timotheus. Seht? Habt ihr beachtet, wie es hier steht? Er sagte nicht: Nun, du wurdest berufen, ein Evangelist zu sein." Es hieß: "Tu das Werk eines Evangelisten." Seht? Nun, wir bemerken dann dort... Nun, wenn ich von ganzem Herzen und nach bestem Wissen sprechen würde: Das wurde wortwörtlich erfüllt, ganz genau. Und das war vor dreißig Jahren.
16    Und soviel ich weiß , daß jede Vision, die ER mir jemals gegeben hat, erfüllt wurde, außer die eine, daß ich eine Veränderung in meinem Dienst habe, wo ich für Menschen in einer kleinen Stätte wie einem kleinen Raum unter einem Zelt oder einem großen Auditorium oder so etwas beten soll. Es sah mir wie ein Zelt aus. Erinnert ihr euch daran, zwei oder drei Jahre zuvor? Das meiste von all dem wurde hervorgebracht. Ich sollte herunterfahren nach Mexiko, und wie es an diesem Abend regnen sollte und was dort unten geschehen sollte. Und ER sprach zu mir über meinen Dienst des ersten Zuges. Erinnert ihr euch an das Fangen des kleinen in Stücke zerrissenen Fisches oder daran, es zu verfehlen? Der zweite war ein kleinerer Fisch. Aber dann sagte ER mir: "Beim dritten Zug versage nicht", seht, "und erzähle den Leuten nichts." Ich versuche immer zu erklären, was ich zu tun versuche. ER ließ mich wissen, den Leuten nicht zu erzählen, was man tut. Einfach zu tun, was ER mir zu tun befiehlt und es in Ruhe zu lassen. Seht?
17    Aber ich bin dieser Typ von Mensch. Und ich habe keine Geheimnisse, also erzähle ich einfach alles, was ich weiß. So vermute ich, daß dies bloß der Menschenschlag ist. Aber dies als... Ich will versuchen... Ich liebe die Menschen, und ich möchte so sehr, daß die Menschen gerettet werden, bis ich versuche, ihnen alles was ich weiß zu erzählen - außer natürlich es ist etwas, von dem ER mir gesagt hat, es nicht zu erzählen - so daß sie es nicht verfehlen werden. Seht? Ich möchte, daß sie es so deutlich sehen, daß dort kein Fehler darin sein wird.
18    Nun, das geschieht ganz genau. Erinnert euch jetzt, die Anweisung war, wenn wir das für einen Augenblick studieren wollen: "Ich bezeuge eindringlich vor Gott und Christus Jesus, der Lebende und Tote richten wird, und bei Seiner Erscheinung und Seinem Reich..." Seht? "Ich richte, befehle dir vor Gott und Christus, daß du das Wort predigst." Und Ehrenwort, bis zu diesem Abend habe ich soweit ich weiß niemals etwas anderes als das Wort gepredigt (Seht?) und verblieb direkt dabei. Es sind eine Menge Schwierigkeiten gewesen, und ich bin durch viele Verfolgungen und eine Menge Anfechtungen gegangen, mußte mich wegen dieser selben Anweisung, "Predige das Wort!", von vielen teuren Freunden trennen. Und ich habe...
19    Ihr erinnert euch, vor kurzem in der Vision oder der kleinen Entrückung, wie ich es nennen würde, wo ich genommen wurde und jene Menschen sah und zu mir selbst zurückschaute - und all jene Millionen dort. Und ich sagte: "Ich möchte Jesus sehen."
   Und ER sagte: "ER ist höher."
   Nun, seht, wenn Menschen sterben, gehen sie nicht sofort hinauf zu Gott. Nun, ihr... Ich bin sicher, ihr werdet das verstehen. Vielleicht sollte ich es so gut wie ich es kann erklären. Seid ihr denn in Eile? [Die Versammlung ruft: Nein! Nein!] Laßt uns dann uns Zeit nehmen [Amen!] und versuchen, es so deutlich wie ich es kann zu machen.
21    Nun, während wir weitergehen, erinnern wir uns daran, daß wir hier in drei Dimensionen leben. Und ich weiß nicht, ob ich sie nennen kann oder nicht. Eine von ihnen ist Licht, und die andere ist Materie. Tommy, erinnerst du dich daran, was die dritte ist? Was? Atom - Zeit. Richtig. Nun, Licht, Materie und Zeit. Und unsere fünf Sinne nehmen mit diesen Dimensionen Kontakt auf. Unser Sehvermögen nimmt mit Licht Kontakt auf, unser Gefühl nimmt mit Materie Kontakt auf und so weiter.
22    Nun, aber wir haben, so wie die Dinge lagen, durch die Wissenschaft zu der vierten Dimension Kontakt aufgenommen. Weil direkt durch dieses Gebäude kommen jetzt Bilder, Radiostimmen, Bilder im Fernsehen, mit denen unsere Sinne nicht Kontakt aufnehmen, aber jetzt haben sie eine Röhre oder ein Kristall, daß jene Ätherwellen aufnimmt und sie manifestiert. Also seht ihr, direkt in diesem Gebäude sind jetzt Live-Handlungen von Menschen in der Luft, Live-Stimmen. Sie sind hier. Wir wissen es. Sie sind absolut die Wahrheit. Und die einzige Sache, die man tut, sie fangen es ein im... Ich verstehe die Technik jener Dinge, die die Wissenschaft erfunden hat, nicht, aber wir wissen, daß es uns beweist, daß es eine vierte Dimension gibt.
   Nun, die fünfte Dimension ist dort, wo der Sünder, der Ungläubige, stirbt und hingeht. Die fünfte Dimension ist die - irgendwie die - nun, die schreckliche Dimension. Nun, dieser Mensch...
   Und wenn ein Christ stirbt, geht er in die sechste Dimension.
   Und Gott ist in der siebten Dimension.
   Ihr seht nun also, der Christ, wenn er stirbt, er geht unter den Altar Gottes, direkt in die Gegenwart Gottes unter dem Altar, und er ruht.
25    Um es zu analysieren: Wenn ein Mensch einen Alptraum hat, schläft er nicht völlig, auch ist er nicht wach. Er befindet sich zwischen Schlaf und Wachsein, und das ist es, was ihn ein schreckliches Beben und Schreien haben läßt, weil er schläft nicht, er ist nicht wach. Und dies zu übernehmen zeigt, wo ein Mensch hingeht, wenn er unbekehrt stirbt. Er hat seine zugemessene Zeit gelebt. Er ist auf der Erde tot, und er kann nicht in die Gegenwart Gottes gehen, weil er ist ohne das Blut nicht würdig, dort hinzugehen. Und er ist gefangen. Er kann nicht zurück zur Erde kommen, weil seine Zeit hier auf Erden beendet ist, und er ist dazwischen gefangen, und er befindet sich in einem Alptraum. Seht? Er kann nicht in die Gegenwart Gottes gehen, um zu ruhen. Er kann nicht zurück zur Erde kommen, weil seine Zeit um ist. Er befindet sich in einem Alptraum, und dort bleibt er bis zum Tag des Gerichtes: eine schreckliche Sache, darin zu sein. Seht?
   Und nun, in der Vision, ich glaube, ich wurde zu dieser sechsten Dimension hin ergriffen, ich sah mich hier nach unten um und konnte zurücksehen. Seht, das Sehvermögen ist nicht tatsächlich mit den Augen; das ist irdisch. Aber es - das Sehvermögen ist eine größere Sache als... Das Sehvermögen, das sie dort haben, ihre Verbindung ist weit jenseits irgendeiner Verbindung, mit der unsere natürlichen Sinne Kontakt aufnehmen würden.
27    Ich erklärte es hier irgendwann zuvor. Ich sah mir einen Fernsehfilm an, wo sie einen Menschen hinunterließen, ich glaube zwei Meilen oder eine Meile tief in den Ozean, und sie hatten Strahler, die herausfuhren. Sie zeigten das Leben im Meer. Und dort kommen Fische vorbei, diese schrecklich ausschauenden Kreaturen. Es ist dort unten Mitternacht, schwarz wie Tinte. Und sie hatten Phosphor auf ihrer Nase, und sie hatten keine Augen. Nun, sie müssen gefüttert werden, so schaute es aus, um ihre Nahrung zu finden. Sie wurden durch einen anderen Sinn geleitet, nicht das Sehvermögen, weil sie keine Augen hatten. Sie könnten sie dort unten nicht benutzen. Aber sie wurden durch einen anderen Sinn geleitet, daß sie Verbindung mit ihrer Nahrung aufnehmen konnten. Und ich dachte: "Wenn ich mit meinem Sehvermögen Kontrolle über diesen kleinen Fisch haben könnte, wie viel besser könnte ich für seine Nahrung sorgen und ihn zu Orten leiten, wie viel besser ist mein Sehvermögen als sein Radar, mit dem er Verbindung aufnimmt." Seht? Und ich dachte: "Wenn ich ihn einfach leiten könnte..."
Dann kommt es zu mir: "Wenn ich mich nur Gott übergeben könnte, wie viel besser sind das Sehvermögen und die Sinne Gottes, Der uns viel besser als die Dinge, die wir sehen, führen könnte, weil der Glaube, den ER uns liefert, ist der Beweis der Dinge, die nicht mit unseren Augen gesehen werden. [Hebr 11, 1] Dann, wenn dieser kleine Fisch niemals wie andere Fische hinauf zur Wasseroberfläche kommen könnte, weil er unter Druck steht... Wenn man ihn hinaufbrächte, würde er explodieren. Ebenso wenig wie wir höher hinaufgehen können und nicht explodieren. Wir sind für den Ort, an dem wir leben, druckfest gemacht.
29    Nun aber, wenn dieser kleine Fisch jemals hier heraufkommen könnte und ich sein könnte, würde er jemals wieder unten in dieser Mitternachtsdunkelheit dieser kleine Fisch sein wollen? Er würde niemals mehr ein Fisch sein wollen, weil er etwas besseres als ein Fisch ist; er ist ein Mensch. Seine Sinne sind besser, sein Verständnis ist besser, seine Intelligenz ist überragend. Dann multipliziere das mit Zehnmillionen, dann bekommst du das heraus, was es ist, wenn du von diesem hier in die Gegenwart Gottes dort übergehst, wo das menschliche Wesen soviel weiter ist als wir es hier sind. Du würdest niemals mehr ein menschliches Wesen wie dies sein wollen, unten in diesem Pesthaus der Krankheit und Fäulnis. Es ist dies in meinem Herzen gewesen, daß ich in diesen dreißig Jahren versucht habe, das Evangelium in der ganzen Welt zu predigen, um den Menschen zu sagen, daß es einen Himmel zu gewinnen gibt, und es gibt eine Hölle zu meiden, und es gibt einen Gott, der dich liebt und eine erlösende Kraft, die bereit liegt, dich zu jeder Zeit, da du bereit bist, es zu empfangen, aufzunehmen.
30    Wie ein ertrinkender Mensch, ein Seil hängt dort, er denkt: "Nun, das Seil, ich könnte mich selbst herausziehen, aber ich bin nicht würdig, das Seil zu ergreifen." Das Seil wurde für genau diesen Zweck dort für dich hingelegt, um dich selbst dort herauszuziehen. Das ist der Grund, warum Jesus starb, für genau diesen Zweck, Sünder zu retten. Und ER ließ das Seil des Ewigen Lebens herabhängen, welches genau diesen Abend über das Haupt jedes Sünders hier drinnen gehen wird und ein Willkommenszeichen daran hängend: "Komm herauf daraus hinaus!" Wenn du es zu tun wünscht, die Vorbereitung ist getan.
31    Nun, als ich diesen Ort gesehen habe und diesen Zustand, in dem jene Leute waren und wie es jenseits allem war, was diese Welt sich jemals vorstellen könnte - es war herrlich. Dort konnte es keine Sünde geben, kein Tod, auch nichts konnte diesen Ort betreten. Und es gab keinen Unterschied zwischen Mann und Frau, nur die Sexualdrüsen waren von ihnen fort, und es könnte dort niemals mehr Ehebruch und nichts mehr geben. Aber sie war noch, was die Gestalt anbelangt, eine Frau, und der Mann war noch Gestalt, und sie werden für immer in dieser Weise sein. Weil, wenn Gott...
32    Nun, dies könnte gut sein, einige von euch Hochschulkindern, die ihr dieses Zeug hier über Evolution gelehrt bekommt. Nun, ich glaube an Evolution, aber nicht in der Art und Weise, daß der Mensch sich aus irgendeiner niedrigeren Spezies entwickelte. Ihre eigene Theorie schlägt auf sie zurück: Wenn sie versuchen, irgend etwas zu kreuzen, wird es sich nicht selbst zurück vermehren. Also seht ihr, es schlägt auf sie zurück.
33    Nun, ich glaube, daß, als Gott beginnt die Erde zu baden, vielleicht war die erste Sache, die ER tat, dabei hervorkam, eine Qualle und von dieser zu einem Frosch und weiter aufwärts. Aber, ihr seht, es kommt fortwährend näher und näher zum Bild des Menschen, und der Mensch war eine Widerspiegelung Gottes. Und das ist der Grund, daß sich Gras entwickelte, vielleicht Gras, und dann kommen aus Gras Blumen, aus Blumen kommen Büsche, aus Büsche kommen Bäume. Warum? Es ist ein Bild des Baumes des Lebens, der auf der anderen Seite steht. Und alles auf dieser Seite, das natürlich ist, ist ein Schattenbild des Übernatürlichen oder des Ewigen auf der anderen Seite. Deshalb, solange es auf der Erde einen wiedergeborenen Christen gibt und wir hier einen Leib wie diesen haben, ist es die genaue Widerspiegelung von einem, der auf der anderen Seite wartet, wo es keinen Tod und Leid gibt. Und das ist es, was unsere Herzen nach dergleichen hungern läßt. Seht, da ist etwas in uns, was ausruft. Wir... nur... Da ist etwas, daß uns sagt, daß es da ist. Ich glaube während dieser Jahre... Ich entschuldige mich vor Gott und den Menschen, dumm zu sein und zu - viele Fehler zu machen. Aber während dieser vielen Jahre bin ich bevorrechtigt gewesen, viele Millionen von Menschen in das Königreich Gottes hineinkommen zu sehen, und bin dem HErrn dankbar gewesen, mich sie dorthin führen zu lassen. Und ich glaube, sie werden an diesem Tage dort sein.
34    Nun, die Vision erfüllte sich. Und wie komme ich überhaupt dazu, jemals - im Unwissen darüber - bei diesem 5. Vers anzuhalten? Das war alles, was ich je las. Aber da gehört etwas mehr zu diesem Kapitel, einige weitere Verse. Nun, ihr könnt heute Abend, sobald wir euch entlassen, in eurem Hotelzimmer oder Heim den Rest davon lesen, da ich hier mehrere Schriftstellen herausgeschrieben habe, auf die ich Bezug nehmen möchte und Anmerkungen, auf die ich mich beziehen möchte. Und ich möchte, daß ihr es lest, wenn ihr nach Hause geht. Ich werde es zitieren; es wird auf dem Tonband sein. Wenn ihr etwas davon notieren wollt, nun, es wird in Ordnung sein.
35    Nun, glaubt ihr, daß Männer und Frauen, ich weiß, ihr tut es, durch den Geist Gottes geführt werden, um Dinge zu tun? Seht? Und Jesus war unser Vorbild. Wenn ihr es beachten möchtet, ihr wendet euch mit mir einen Augenblick Lukas, dem 4. Kapitel, zu. Und ich möchte euch etwas Bemerkenswertes zeigen. Und so werden wir einfach nicht zu viele dieser Verweisstellen bringen, aber daß ihr mit mir hier für nur einige Augenblicke diese eine studieren könnt. Lukas, das 4. Kapitel, und wir beginnen mit dem 14. Vers. Nun, paßt hier wirklich genau auf, wenn ihr etwas geschehen sehen möchtet, das diesem entspricht. Nun, paßt auf.

Und Jesus kehrte in der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück... ER kehrte in der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück, und die Kunde von Ihm ging hinaus durch die ganze Umgegend.
Und ER lehrte in ihren Synagogen, geehrt von allen.
Und ER kam nach Nazareth, wo ER erzogen worden war; und ER ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen.
Und es wurde Ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht; und als ER das Buch aufgerollt hatte, fand ER die Stelle, wo geschrieben war:
Der Geist des Herrn ist auf Mir, weil ER Mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen; ER hat Mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, daß sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden, auszurufen ein angenehmes Jahr des HErrn.
Und ER schloß das Buch...

36    Nun, wenn ihr eine Verweisstelle dazu möchtet, ich habe sie hier, einen Augenblick, wenn ich sie vielleicht hier aus dem Randtext aufgreife. Wenn ihr beachtet, dies ist auch - ihr werdet es dort in Markus und verschiedenen Stellen finden, aber in Jesaja 61, 1 und 2. Nun, ist das nicht seltsam, daß ER direkt dort anhielt, und genau der nächste Vers... Das war, was sich auf Sein erstes Kommen bezog. Und der zweite, nächste Vers, bezieht sich auf Sein zweites Kommen beim Gericht. ER hielt an und schloß das Buch. Wenn irgendeiner von euch eine Scofield-Bibel liest, ihr findet dort darin eine Fußnote. Seht? Beachtet seine Fußnote zur Markierung 2, eine Fußnote (Seht?), und ihr werdet dort einen Vergleich mit der Botschaft in Jesaja 61, 1 und 2 bemerken, die zitiert wird. Sie bietet das Beispiel der - wo die Schrift hier... predigend - Jesus sollte das angenehme Jahr des HErrn predigen; und der nächste Vers endet mit Seinem Kommen und Gericht. Seht? Und seht ihr, wie ER direkt dabei anhielt?
37    Und wie ich dies nie bemerkte, und wie ich immer bei diesem 5. Vers angehalten hatte: "Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach - sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt und werden von der Wahrheit sich zu den Fabeln hinwenden. Aber tu das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst!" [2. Tim 4, 3-5] Seht? Und durch Gottes Hilfe und Gnade habe ich versucht, das zu tun. Und ich möchte, daß meine Freunde, sowohl hier und draußen in den Ländern, wohin die Tonbänder gehen werden, , der Grund, daß ich den Stand, den ich zum Wort habe, eingenommen habe, ist genau dieser Grund: "Predige das Wort." Das ist der Grund, warum ich nicht mit irgendeinem der Glaubensbekenntnisse, irgendeiner der Denominationen übereinstimmen würde, weil ich von Gott beauftragt wurde, mit dem Wort zu verbleiben. Nun, wenn irgend jemand anders irgend etwas anders tun möchte, das ist seine Sache.
38    Und wenn ihr beachtet, in der Vision, die ich über meinen Dienst hatte, war es... Ich habe jene Bäume nie gekreuzt. Ich habe nie Proselyten gemacht. Ich habe niemals gesagt: "All ihr Trinitarier seid Einheitsleute", oder, "all ihr Einheitsleute seid Trinitarier." Ich habe in ihren eigenen Gefäßen gepflanzt. Ganz genau. Ich ging zu den Trinitariern; ich ging zu den Einheitsleuten; ich ging zu jedem und blieb dazwischen stehen und trat keinem von ihnen bei, aber blieb als ein Bruder dazwischen stehen, ganz genau, was diese Vision zu tun befahl. Und ich habe die Frucht von beiden Seiten gegessen, Erlösung auf beiden Seiten.
39    Und nun, habt ihr bemerkt, dort sind viele Trinitätsleute, die hier sitzen; dort sind viele Einheitsleute, und dort sind viele verschiedene . Aber wie kleinlich würdet ihr sein, davon Aufhebens zu machen, weil, wenn dieser Teil der Vision wahr war, ist auch der andere Teil wahr. Beide Früchte wurden an dem Kreuz gefunden. Seht? Beide waren an dem Kreuz, alle zusammengedrängt, und beide, Pflaumen und Birnen - oder Pfirsiche, Pflaumen und Äpfel regneten dort auf mich herab, beide. Alle am Kreuz zu finden, weil sie alle an Gott glaubten und mit dem Heiligen Geist gefüllt sind und die nachfolgenden christlichen Werke und Zeichen haben.
   Nun, die Denominationen werden damit nichts zu tun haben. Es werden die Wiedergeborenen sein, die irgend etwas damit zu tun haben werden. Es wird eure Erfahrung mit Gott sein, die damit zu tun haben wird. Nun, wir sehen soviel darüber. Ich habe hier verschiedene Schriftstellen, auf die ich Bezug nehmen möchte. Vielleicht werde ich es ein wenig später tun.
41    Aber jetzt möchte ich euch vom 5. Vers weiter hinab hin zum 18. Vers führen. Und nun, um Zeit zu sparen, werde ich es nicht lesen. Paulus aber jetzt, wieder hier drüben in Timotheus beginnend, wenn ihr beachtet, wie er zu reden beginnt; es ist ergreifend. Nun, wenn ihr nach dem 5. Vers beachtet:

Denn ich werde schon als Trankopfer gesprengt, und die Zeit meines Abscheidens steht bevor.

   Er hat vor, von der Bühne abzutreten. Beginnt . Seht?

Ich habe...

   Nun, paßt auf

....meinen...

Ich bin bereit, und mein Abscheiden steht bevor.
Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt;
fortan liegt mir bereit der Siegeskranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir [als Belohnung] geben wird an jenem Tag: nicht allein aber mir, sondern auch allen, die sein Erscheinen liebgewonnen haben.

   Und dann fährt er fort zu sagen: "Tu all... Tu diese Dinge." Was? Für ihn den Mantel mitzubringen. Nun, wir beginnen sofort. Und er sagte:

Demas hat mich verlassen. [2. Tim 4, 10]

   Da muß in seinem Dienst, als er ein junger Evangelist, ein junger Prophet, war, eine Zeit gekommen sein - jedermann war für ihn. Aber jetzt, ihr beachtet, hier weiter unten heißt es:

Alle haben mich verlassen. [2. Tim 4, 16]

   Weswegen? des Wortes.
44    Als Jesus, der junge Prophet aus Galiläa... ER hatte eine Zeit, wo ER verlassen wurde. Alle Menschen, die mit Gottes Wort verbleiben, gelangen an diese Stelle, wo sie von der Welt und der religiösen Welt verlassen sind. Jesus speiste einmal Fünftausend, und sie lasen Körbe voller Brocken von fünf Laiben Brot und zwei Fischen auf. Und gleich am nächsten Tag war es, glaube ich, beginnt ER mit dem Wort herabzukommen, und sie alle fangen an, von Ihm fortzugehen. Und ER sah sich zu den Jüngern um und sagte: "Wollt ihr auch gehen?" Sogar siebzig von Seinen eigenen verordneten Predigern verließen Ihn. Und ER sagte: "Wollt ihr auch gehen?"
   Und dann sprach Petrus jene denkwürdigen Worte, indem er sagte: "HErr, wohin sollten wir gehen? Nur Du hast Ewiges Leben." [Joh 6, 67-68]
46    Paßt auf. Aber die Zeit kommt, wenn die Verlassenheitszeit kommt, und sie hat zu kommen. Sie muß kommen. Und nun, ich habe hier verschiedene Propheten und Dinge hier drinnen, um darauf Bezug zu nehmen, um euch zu beweisen, daß diese Zeit kommt. Und sie ist für mich gekommen. Man braucht nicht versuchen, dem zu entgehen, es ist hier, und man muß es einfach hinnehmen. Sie entgingen dem nicht; sie standen und nahmen es hin und schämten sich des Evangeliums nicht.
   Ihr beachtet Paulus: "Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt." [2. Tim 4, 7] Meine Güte. Weiter hier unten heißt es: "Ich habe mit Bestien gekämpft, und ich bin gerettet worden aus dem Rachen des Löwen." [2. Tim 4, 17] Und die Dinge, die er durchmachte, Gott war gut zu ihm. Aber die Zeit war gekommen, als er hinscheiden sollte.
48    Nun, laßt uns uns einfach fragen, warum würde ein Mann, ein Prediger, so verbunden mit Paulus wie es Demas war, jemals Paulus verlassen?
   Ihr kennt Bruder Baxter, viele von euch erinnern sich an ihn. Er pflegte dies über Demas vorzulesen. Er sagte: "Weißt du, was ich tun werde, Bruder Branham, wenn ich in den Himmel komme, was ich als erstes tun werde?"
   Und ich sagte: "Was?"
   Er sagte: "Ich werde direkt hinaufgehen und herausfinden, wo Demas ist; ich werde ihm einfach so kräftig wie ich kann ein Ding verpassen." Und er sagte: "Er wird sich umdrehen und sagen: 'Baxter, warum hast du das getan?" Er sagte: "Warum hast du den armen kleinen Paulus verlassen, als jedermann ihn in Stich gelassen hat?" Ich empfehle so etwas nicht. Ich glaube nicht, daß man dort oben einige Schlägereien haben wird; aber ich dachte einfach an Bruder Baxter, wie er das sagte, weil ihm Paulus so leid tat.
51    Nun, was hatte Paulus getan? Er hatte einfach so treu wie er konnte gepredigt, und der Heilige Geist war auf ihm. Und als er dort über jene Frauen-Prediger und Dinge schrieb, ich denke mir, es gab dort Krach. Er sagte: "Es sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt zu reden." [1. Kor 14, 34] Und er war gerade dann im Gefängnis.
   Könnt ihr euch vorstellen, was einige von diesen Bischöfen sagten: "Haha. Dieser Kerl dort oben im Gefängnis, wie kommt er dazu, hier mit uns niederzuschreiben? (Seht?) Und er hat Timotheus, einen Weinsäufer, bei sich. Und hier also ist er jetzt dort oben, daß er Timotheus mit Wein speist, und hier liegt er im Gefängnis, schreibt nieder, sagt uns, was der Heilige Geist uns zu tun befehlen sollte."
   Aber er sagte dies: "Was? Ist das Wort Gottes von euch ausgegangen? Und ist es zu euch allein gelangt? Wenn jemand meint, ein Prophet oder sonst ein Geistbegabter zu sein, so erkenne er, daß das, was ich euch schreibe, ein Gebot des HErrn ist." [1. Kor 14, 36-37] Seht?
54    Seht, die Zeit kommt, Freunde. Und ich möchte die Leute im Lande, zu denen die Bänder gehen, erinnern, daß die Trennungszeit zu kommen hat. Sie muß es. Ich weiß nicht, wie weit ich von der Endzeit, meinem Ende des Weges entfernt bin. Ich weiß es nicht. Das ist Gottes Sache. Ich weiß nicht, was morgen ist und wer... Ich weiß nicht, was es hält, aber ich weiß, wer es hält. So ist es das, wo mein Glaube gegründet ist, darauf.
   Nun, ich denke mir, Demas verließ ihn nicht und beginnt, zu Nachtklubs . Ich denke mir nicht, daß Demas dies tat, weil Demas ein geisterfüllter Mensch war. Er war ein großer Helfer. Wenn ihr euch jemals die Geschichte von Demas vorgenommen habt, er war ein beachtenswerter Prediger, ein gut kultivierter Mensch, elegant, gebildet. Er war ein kluger Mensch. Aber warum sollte er Paulus verlassen? Das ist die Sache. Was hat ihn dazu veranlaßt, Paulus zu verlassen? Ich glaube nicht, daß er zu einem Nachtklub oder irgend etwas gehen wollte. Aber ich glaube, es war Gott, der Paulus schied. Nun, ich denke Demas...
56    Laßt uns einige von Demas' Gedanken aufgreifen. Als ich neulich unten etwa bei Tagesanbruch auf dem Hang saß, fragte ich mich und ich dachte: "Warum sollte Demas diesen Gefährten verlassen wollen? Warum sollte er diesen armen kleinen Prediger, der ihn zum HErrn führte, verlassen, der Mann, der die Erweckung unter den Heiden anführte, in der Tat ein Prophet?" Keiner könnte sagen, daß er kein Prophet war. Er war mehr als ein Prophet; er war ein Apostel und ein großer und mächtiger Apostel für die Heiden. Und Demas sollte sich Paulus anschließen, hatte Gemeinschaft und hatte den Geist Gottes sich auf diesen Mann bewegen gesehen. Und warum sollte er solch einer Person wie dieser den Rücken zukehren, es war bestätigt worden, daß er ein Knecht Christi war. Habt ihr Paulus hier beachtet: "...liebt diese gegenwärtige Welt." [2. Tim 4, 10] Ich glaube nicht, daß Demas zurückfiel. Ich glaube nicht, daß er das tat. Aber ich glaube, daß er die falsche Meinung über Paulus bekam.
57    Nun, Demas kam aus einer reichen Familie, und er war wohlhabend, und Geld bedeutet Menschen manchmal Religion. Wie sie es in Kalifornien sagen: "Wenn du nicht drei Cadillacs hast, bist du nicht geistlich." So bedeutet es, wenn du nicht erfolgreich bist, wenn du nicht die schönste Kirche hast, die es in der Stadt gibt, werden die Leute nicht hingehen. So ist es fast hier. Es beweist euch - ihr müßt die schönste Kirche im Lande haben oder man sagt: "Du, oh, du meinst, du hast dich solch einem kleinen Haufen wie diesem angeschlossen?"
   Wußtet ihr, daß unser HErr keinen Ort hatte, um Sein Haupt hinzulegen. [Mt 8, 20; Lk 9, 58] Wußtet ihr, daß ER nur einen Mantel besaß? Seht? Und ER hatte... ER war einfach die Art von Mensch, die herumgeschubst wurde. Und ER hatte keinen Ort, Sein Haupt hinzulegen. Aber sie könnten dasselbe über Ihn gedacht und mit Ihm gemacht haben.
59    Und nun, ich glaube, Demas sah anscheinend einen Fehler in Paulus' Dienst. Ich glaube, daß er dachte, der alte Kamerad wäre vor Gott fallengelassen worden. Nun, er dachte, daß ein Volk, das seine Augen ausreißen würde, um sie Paulus zu geben...
   Nun, der - Paulus sagte das, er sagte: "Ihr hättet zumindest eure Augen ausgerissen, um sie mir zu geben." [Gal 4, 15] Weil Paulus, glauben wir, schlechte Augen hatte, weil er sagte: "Ich habe mit solch großen Buchstaben geschrieben." [Gal 6, 11] Er sagte "Großbuchstabe", aber ich habe das Lexikon geholt, und es heißt "mit großen Buchstaben". Er war dort in Rom im Gefängnis. Es ist etwas nicht in Ordnung. Er sagte, seine Augen hätten ihn seit der himmlischen Vision geplagt. So... er... Die Leute hätten ihre Augen ausgerissen, als sie Paulus leiden sahen, als seine Augen ihn plagten und er litt. Und er bat den HErrn dreimal, ihn zu heilen. [2. Kor 12, 8] Und er sagte: Daß ich mich nicht wegen des Außerordentlichen der Offenbarungen überhebe, wurde mir ein Bote des Teufels gesandt, daß er mir Faustschläge versetze." [2. Kor 12, 7] Nun, wenn es ihm ziemlich gut gehen würde, dann schlug er ihn wieder. Dann würde es ihm gut gehen, und er würde ihn wieder schlagen.
61    Ihr seht, Paulus hatte einen größeren Dienst als der ganze Rest der Apostel zusammen. Einige von ihnen könnten gesagt haben: "Nun, ich bin mit Jesus gegangen." Nun, die Menschen auf der Straße gingen mit Ihm, als ER hier war. Aber Paulus sah Ihn in der Feuersäule, nachdem ER tot war, begraben, in den Himmel aufgestiegen und zurückkehrte und Paulus auf der Straße hinab nach Damaskus berief (Seht?). Und er hatte einen größeren Dienst als Matthäus, Markus, Lukas oder irgendeinen von diesen anderen. Er war weit über sie hinaus. Und er sagte: "Daß ich mich jetzt nicht überhebe und sage: ‚Nun, ihr Kameraden wißt nichts darüber, ich habe den HErrn nach Seiner Auferstehung gesehen."
   Nun, sie sagen: "Wir gingen mit Ihm." Nun, so taten es all die Menschen dort unten herum in Galiläa und Nazareth und durch das Land. Sie alle gingen mit Ihm.
63    Aber ihr seht, Paulus hatte mit Ihm gesprochen und sah Ihn in der Gestalt, in der ER war, bevor ER Fleisch wurde. Seht? Und ER beauftragte Paulus in diesem Zustand. Während ER in diesem Licht war, beauftragte ER Paulus. Und Paulus hatte Ihn gesehen. Und er sagte: "Daß ich mich nicht überhebe, mich ein wenig höher fühle als einige von euch Brüdern, wurde mir ein Bote des Teufels zugewiesen", der ihn niedergeschlagen hält. Und er sagte: "Ich bat den HErrn dreimal, es von mir wegzunehmen. Und ER sagte: ‚Saul, oder Paulus, meine Gnade genügt dir." Dann sagte Paulus: "Ich will mich meiner Schwachheiten rühmen, denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark." [2. Kor 12, 8-10] Seht? "Ich will mich darin rühmen."
64    Nun, bemerktet ihr, nun, ein Mann, der einen Dienst hatte, größer als irgendeiner von den übrigen von denen, die auf dem Feld gewesen sind, Paulus, der größte Dienst von ihnen allen, der Jesus in einer Feuersäule gesehen hatte, und ER beauftragte ihn zu tun, was er tat und wurde durch den selben Gott bestätigt, die selbe Kraft, durch Zeichen und Wunder jenseits jeden Zweifels und war so arm, daß er nur einen Mantel hatte, predigte zu einem Haufen Leute, die ihre Augen herausgerissen haben würden, und einige von ihnen waren Millionäre. Und dennoch hatte Paulus einen Mantel. Er sagte: "Bringe mir diesen Mantel, es wird hier oben kalt." Er war in der Berggegend. Er hatte nur einen Mantel.
Und Demas, für einen Mann, der von hoher Stellung war, hohem Kaliber, kultiviert, gebildet und ein reicher Mann, der viel Kleidung zum wechseln hatte: "Dieser Bursche, etwas war mit ihm verkehrt. Der so viele Freunde hatte, die ihre Augen herausreißen würden, um sie ihm zu geben, und trotzdem war er so arm, daß er einen Mantel hatte. Etwas war mit Paulus verkehrt."
66    Oh, wißt ihr, dieser Geist verläßt die Welt nicht; sie haben ihn immer noch in dieser Weise. Geld ist nicht Gott. Es gibt nur einen Gott. Seht? Aber die Menschen denken, weil du einen großen Dienst hast, solltest du all dies und all jenes besitzen und all diese gewaltig großen Dinge und große Schulen und großes so-und-so. Gott handelt nicht mit diesen Dingen. Oder wenigstens ist das meine Meinung gewesen. Gott handelt mit einem Einzelnen. Er hat uns niemals dazu bestimmt, uns zu solchen Dingen zu begeben.
   Aber Paulus, mit einem Mantel, und er sagt hier Timotheus, ihn zu ihm zu bringen, weil es dort oben kalt wurde. Seht? Ein Mann, der einen Dienst hatte, der zu den Zehntausenden predigte wie es Paulus tat und ein Dienst, der alle Arten von Wundern tun konnte und der Jesus in einer Feuersäule gesehen hatte, der ihn beauftragte, und trotzdem besaß er einen Mantel. Demas sagte: "Ein Bursche wie dieser." Er hatte sich von ihm abgewandt.
68    Nun, als er hier oben war und zu Troas predigte, finden wir heraus, daß dort oben ein Mann war, der ein Kupferschmied war. Und er war ein Schurke. Und er haßte das Christentum. Und er tat Paulus alles an, was er ihm antun konnte, hatte ihn ins Gefängnis geworfen und jede... Paulus warnt Timotheus sogar vor der selben Sache: "Paß auf diesen Burschen auf." Und hier ist Demas... (O Gott, laß es die Menschen vernehmen.) Hier stand Demas bei einem Menschen, der einen Mann mit Blindheit schlug, dafür daß er mit ihm stritt. [Apg 13] Nun, ihr Gemeinde-Christi-Prediger, zieht euch jetzt warm an. Ich hatte einen, der mir einmal sagte: "Schlage mich mit Blindheit. Schlage mich mit Blindheit. du den Heiligen Geist hast, schlage mich mit Blindheit."
   Ich sagte: "Du bist bereits blind." Seht?
   Nun, warum schlug Paulus den Kupferschmied nicht mit Blindheit? Die gleiche Art von Geist, der auf Leuten ist, die das denken, ist die selbe Sache, die auf Demas war. Ein Mensch, der einen Mann mit Blindheit schlug, dafür, daß er mit ihm stritt und sich dann umwendet und einen Kupferschmied seinen Dienst in der Stadt ruinieren läßt. "Ohne Zweifel", sagte Demas, "er ist erledigt; er verlor alle seine Gaben. Er hat seine Gaben, mit Blindheit zu schlagen, verloren."
   Seht ihr nicht, wie dieser Geist immer noch lebt, er sagt: "Du wurdest fallengelassen, Bruder." Oh, es geht einfach über die Köpfe der Leute. Sie verstehen es einfach nicht; das ist alles, was es damit auf sich hat. Seht? Sie können es einfach nicht sehen. Seht? Sie verstehen es nicht.
71    Nun, Demas schlug diesen Mann nicht mit Blindheit, weil er es wollte. Sagte Jesus nicht: "Ich tu nichts, bis daß der Vater es mir zuvor zeigt?" [Joh 5, 19] Habe ich euch nicht Jahre zuvor gesagt, wenn meine eigene Mutter im Sterben liegen würde und sagen würde: "Bill, wie wird das mit mir enden?", könnte ich nichts sagen, bis daß Gott zuvor spräche. Und das ist genau das, was geschah. Der Mensch kann nicht... Der Mensch ist von vornherein ein Fehler. Er ist nur ein Bevollmächtigter durch den Gott arbeitet, und Gott wirkt einen eigenen Willen. Aber wenn du diese Super-Duper-Leute siehst, die immer dies und das und jenes haben, hältst du dich besser davon fern. Seht? Jesus selbst tat das nicht. ER sagte: "Ich wirke nur so, wie der Vater wirkt. ER zeigt mir, was zu tun ist, und dann gehe ich, es zu tun. Ich kann nichts anderes als das tun."
72    Und hier sah Demas Paulus, ein Mensch, der solch einen Dienst hatte und trotzdem so arm war, daß er nur einen Mantel besaß und wollte, daß Timotheus ihn zu ihm bringt, einen Mantel. Aber Paulus gibt das Beispiel, wie Christus war; ER hatte einen Mantel. Warum bedeuten dann heutzutage Reichtümer und eine Menge Geld und Dinge den Menschen so viel? Paßt auf, nun, und er hatte Kraft, bis daß er sich zu jedermann, der dem entgegenstand, was er predigte, umwandte und sagte: "Du wirst eine Zeitlang blind sein." Und der Mensch war blind.
   Und hier war ein Kupferschmied, der ihm zehnmal angetan hatte als was dieser Mann getan hatte, und trotzdem kam er ungestraft davon. Demas muß gedacht haben: "Nun, seht, der alte Kamerad ist jetzt erledigt. Er verlor seinen Dienst." Nein, nein, er hatte seinen Dienst nicht verloren, keineswegs. Gott tut solche Sachen nicht. Gott ist keiner, der ein Geschenk zurückverlangt. Seht? Klar.
74    Paßt jetzt auf. Paulus war in die Kategorie wie Elia einzuordnen. Elia, der Prophet, ging im Auftrag Gottes auf den Berg und rief nach Feuer, damit es vom Himmel falle, und es fiel. Und er rief nach Wasser, und es kommt. Und dann gab er einen Befehl gemäß der Botschaft Gottes und tötete vierhundert Priester, hackte ihre Köpfe ab, ließ sie den Hügel hinabrollen; und dann rennt er bei der Drohung einer Frau weg, einer kleinen heuchlerischen Frau, oder, sie war eine Ungläubige. Isebel, diese eine kleine Frau, welche der Grundgedanke zu jedem bißchen davon war, sie war diejenige, die es verursachte. Es sah so aus, als hätte er sie zuerst drangekriegt. Aber Gott hat Wege, Dinge zu tun, und seine Knechte können nur entsprechend wirken, wenn sie gemäß dem Willen Gottes arbeiten.
75    Seht ihr nicht, Freunde, ihr müßt euch gemäß Gottes Weg sich zu bewegen in Bewegung setzen. Wie oft habe ich mich hingesetzt und Brüder beraten, und wie gern würde ich es haben, herüberzugehen und ihre Hand zu schütteln und zu sagen: "Brüder, es ist ganz egal; laßt uns einfach weiter Brüder sein." Wie kann ich das tun und meinen Auftrag "Predige das Wort!" befolgen? Ich möchte das nicht tun.
   Ich habe zwischen Predigern gestanden und man sagte: "Bruder Branham, meine Tante ist hier drüben. Ich weiß, du bist ein Prophet von Gott gesandt. Geh hinüber und stelle ihr Sehvermögen wieder her." Ich wünschte, ich könnte es, ich würde es tun. Ich kann es nicht tun, bis ER mir befiehlt, es zu tun. Seht? Keiner könnte es tun. Elia könnte es nicht tun; niemand sonst könnte es tun.
77    Nun, wir finden heraus, daß Paulus... Demas hatte, während er mit Paulus predigte, Paulus einen verkrüppelten Mann, der dort lag, bemerken gesehen, und er sagte: "Ich spüre, daß du Glauben hast, geheilt zu werden. Stell dich auf deine Füße. Jesus Christus macht dich gesund." [Apg 14, 9-10] Er hatte ihn die Kranken heilen gesehen, und jetzt läßt er seinen Freund Trophimus krank zurück. [2. Tim 4, 20]
   "Paulus verlor seinen Dienst." Das ist, was Demas gedacht haben muß. "Warum, wenn er eine Gabe der Heilung hatte, warum ging er dort nicht hinauf und heilte diesen Kameraden, der ihm so treu zur Seite stand? Er sagte "Ich habe ihn dort oben krank zurückgelassen. Und ich habe keinen Mantel, und ich möchte, daß du mir diesen Mantel mitbringst. Und nimm dich vor diesem Kupferschmied in acht; er machte gerade diese Versammlung in der Stadt zunichte. Ich mußte die Stadt verlassen. Er warf mich ins Gefängnis."
   Ich denke mir, Demas sagte: "Als welche Art von einem Prediger hat sich dieser entpuppt?" Seht?
   Und, Bruder, man hat heute eine Menge von diesen Demas-Geistern in der Welt. Sie wissen nicht, um was es sich handelt. Seht? Man braucht es ihnen nicht zu erklären versuchen, weil sie es sowieso nicht verstehen werden. Seht, seht? Ein Knecht Christi folgt den Fußspuren.
80    Einer von unseren Diakonen hier, ich weiß nicht, ob er heute abend hier ist oder nicht, es ist Tony Zabel. Er ist normalerweise hier in der Nähe. Und er kam zu mir, und er sagte hier vor kurzem, bevor er hier herüber kam, er sagte: "Ich hatte einen Traum, einen sonderbaren Traum." Er sagte: "Ich träumte, ich versuchte den Weg aufwärts gen Himmel zu finden." Er sagte: "Ich habe einen Mann mit einem schwarzen Gewand ankommen gesehen, und er las ein Buch." Und er sagte: "Ich kam zu diesem Mann, und ich fragte ihn: ‚Welches ist der Weg zum Himmel?' Und er sagte: ‚Frage den Mann vor mir." Und das war ein Pastor einer Gemeinde, zu welcher er ging.
81    Er ging ein wenig weiter und er traf einen anderen Mann; er hatte ein schwarzes Gewand an und sang Lieder, ging weiter. Und das war ein anderer Pastor. Diese beiden Pastoren sind persönliche Freunde von mir. Und er sagte... Und feine Männer. Und er sagte: "‚Auf welchem Weg gelange ich hier auf den Berggipfel?' Er sagte: ‚Schau her.' Er sagte: ‚Siehst du weit dort oben auf dem Gipfel diesen kleinen winzigen Burschen?' Ich sagte: ‚Ja.' Dort stand ein Bursche mit einem Overall an, und er trug einen kleinen Cowboyhut."
   Irgend jemand unten in Kentucky sagte, indem er dort unten über mich redete, er sagte: "Dieser Bursche schaut nach allem aus, nur nicht wie ein Prediger. Er könnte wie ein Farmer oder irgend etwas ausschauen, aber, weißt du, schaut es nicht aus."
83    Und er sagte, daß ich es war, der dort oben stand. Und er kletterte hinauf, bis er zu mir gelangte, und er sagte, daß ich ihn am Arm fasste und ihn weiter hinauf führte, bis ich oben auf dem Hügel anlangte, und dort war eine Wildnis zu durchqueren, und ich sagte: "Tony, ich muß dich hier verlassen; du mußt ein Stückchen davon allein gehen."
   Er sagte: "Bruder Branham, was kann ich von hier an tun?"
   Ich sagte: "Komm her, Tony, schau dort hinab. Siehst du diese barfüßigen Spuren mit Blut in ihnen?" Ich sagte: "Diesen bin ich die ganze Zeit gefolgt. Halte dich einfach daran." Das ist die einzige Sache, die ich kenne, um den Menschen darauf hinzuweisen; nicht auf ein Glaubensbekenntnis oder ein Gefühl irgendeiner Art, sondern auf jene blutige Fußspuren, die zur Bibel führen, das Blut Jesu Christi.
85    Nun, wie muß sich dieser Mann gefühlt haben, ein Mann mit so vielen Millionärs-Freunden und einem Mantel, ein Mann, der Kraft hatte, einen Menschen mit Blindheit zu schlagen und läßt sich durch einen Mann aus der Stadt treiben, hatte deswegen niemals etwas unternommen, stand auf und ging hinaus. ER betete für die Kranken und hatte seinen Freund krank zurückgelassen. Und Demas verließ ihn. Alle anderen verließen ihn. Sie alle verließen ihn. Paulus sagte: "Alle Menschen verließen mich." Sie alle verließen ihn.
   Ich behaupte folgendes: Wenn ein Mann treu zum Wort steht, nicht nur in einer Versammlung, sondern in jeder Versammlung, wenn ein Mann treu zum Wort steht, wird die Zeit kommen, wo man ihn verläßt. Allerdings, man tat es. Man tat es mit unserem HErrn. Man wird ihn verlassen, wenn er für die Wahrheit eintritt. "Alle Menschen haben mich verlassen." Und nun, was denkt ihr, daß Demas und einige von diesen Männern dachten, da wir alle, die wir die Schrift kennen, wissen, daß Lukas ein Arzt war und Paulus, wo auch immer er hinging, diesen Arzt mitnahm? Und er predigt Göttliche Heilung und läßt seinen Freund krank zurück. So arm, daß er einen Mantel hatte. Und er läßt sich durch einen Mann aus der Stadt treiben, wo er doch einen Menschen mit Blindheit schlagen konnte. Seht, sie dachten, er wäre erledigt. Aber er war es nicht. Er war genau in den blutigen Fußspuren. Er folgte weiter nach. Ich hoffe, ihr versteht. Er sagte: "Alle Menschen haben mich verlassen."
87    Demas - liebt diese gegenwärtige Welt, Menschenpopularität. "Hallo, Doktor Demas. [Bruder Branham klopft sich auf die Schulter.] Ich weiß, du bekamst deinen der Philosophie..."
   Oh, sicher, sie lieben das. Jesus sagte: "Wie ihr es liebt, in Synagogen zu stehen und Rabbi genannt zu werden und so weiter." [Mt 23, 7] ER sagte: "Ihr empfangt nur mehr Verurteilung." Seht?
   Nun, wir wissen, als sie diesen Doktor ihm folgen oder bei ihm sahen und Paulus packte Lukas und er sagte hier: "Lukas ist der einzige, der mich nicht verlassen hat." [2. Tim 4, 11] Und Lukas ist gut zu ihm. Aber Lukas ist ihm nützlich; er braucht Lukas für seinen Dienst. Und dieser Doktor folgte einem Manne hin nach, wo auch immer er hinging und predigte Göttliche Heilung. Und ein Mann, der Göttliche Heilung predigte, konnte die Verkrüppelten heilen und die Toten auferwecken und alles andere und sieht gewaltige Visionen und spricht Dinge aus, die sich ereignen würden und verließ seinen eigenen Mitarbeiter krank. Und er hätte eine Million Dollar gehabt haben können und Gebäude, zehntausende Dollar wert, gebaut haben können und große Schulen und Dinge wie dies und hatte nichts außer einen Mantel gehabt, um ihn auf seinen Rücken zu legen...
90    Demas sagte: "Ich schließe mich nicht einem Burschen wie diesem an. Er ist bloß ein - er ist eine niedrige Menschenklasse. Ich werde mit den denominationellen Brüdern gehen. Ich werde damit gehen, wo ich jemand sein werde." Wenn es solch eine Sache war, möchte ich gehen und es direkt nach Baxter erledigen (Seht?), dafür, daß er diesen armen kleinen Burschen in dieser Verfassung verließ. Er hätte zu ihm halten sollen. Paulus war derjenige, der ihn zu Christus führte. Aber, ihr seht, ist es, ohne den Geist zu kennen, zu wissen, was der Wille Gottes ist, dann den Willen Gottes zu tun. Seht? Nun... Aber dort verließ er ihn in dieser Verfassung. Verließ ihn... Alle Menschen hatten ihn verlassen.
91    Wie ich darüber nachdenke, wie ein Knecht, der dem Wort treu sein wird - denkt einfach daran, früher oder später werden die Leute ihn verlassen. Nun, wir wollen das nur für ein paar Minuten anreißen, und ich werde euch jetzt nicht zu lang aufhalten, weil ich möchte, daß ihr morgens hier seid. Immer wenn Gottes Knechte treu zum Wort stehen, verlassen ihn alle. Und es... Nun, nehmt es einfach, wo auch immer ihr wollt, zu jeder Zeit in der Bibel oder in der Geschichte, daß, wenn ein Mensch treu blieb, ganz gleich wie populär er war, wenn er dem Wort treu blieb, die Zeit kam, da die religiöse Welt ihn verließ und ihn abtat. Nun, lest es einfach, während ihr die Bibel von 1. Moses bis hinüber zum Buch der Offenbarung nehmt und schlagt in dem "Vor-Nizäischen Konzil" nach und führt es weiter fort zu den "Nizäischen Vätern", und jeder Mensch, jeder Heilige, jeder Prophet, jeder wahre Knecht Gottes, der dem Wort treu blieb, wurde von der kirchlichen Sache verlassen und erniedrigt. Und Paulus war einer von ihnen.
92    Und wenn es heute einen geben würde, würde es die gleiche Sache sein. Es ist genau die Wahrheit. Du mußt auf diese Stelle stoßen. Es muß kommen. Sie glauben, daß ein Mann, der einen Dienst wie diesen haben würde, er müßte die Welt direkt unter seiner Verfügungsgewalt haben. Er sollte es, aber sie würden sich nicht unter seine Verfügungsgewalt begeben. Seht? Und ein Mann wie dieser würde nicht einen Dienst, eine Welt, unter seine Verfügungsgewalt stellen; er würde sie unter die Verfügungsgewalt seines HErrn stellen, weil er nicht hier ist, um sich selbst zu repräsentieren; er repräsentiert seinen HErrn.
93    Wißt ihr, die Menschen versuchen einer vom anderen Ehre zu suchen, und sie ehren einander und entehren Gott, indem sie es tun. Seht? Wir versuchen und schaffen große Leute unter uns, und wir sind keine großen Leute und kleine Leute; wir sind alle kleine Leute. Da ist nur ein Großer unter uns, und das ist unser HErr. Seht? Und wir machen unsere Organisationen soviel größer als Gott: die große heilige Kirche von diesem, dem oder jenem, die großen heiligen Bischöfe und so weiter. So etwas wie das gibt es nicht. Das ist Menschenehre. Es gibt nur einen Heiligen, und das ist Gott. Und der Heilige Geist, welcher Gott ist, ist unter uns. Es sind nicht wir, die heilig sind; es ist der Heilige Geist, der in uns ist. Es ist nicht... Wenn wir Dinge vollbracht sehen, sind wir es nicht, die es tun; es ist der Heilige Geist. Jesus sagte: "Ich bin es nicht, der die Werke tut. Es ist Mein Vater. Er wohnt in Mir, und ER ist derjenige, der die Werke tut." [Joh 14, 10] Und er [der Mensch] ist es nicht, der es tut. In Ordnung. Aber wir finden diese wahren Knechte durch die Zeit hindurch.
94    Nun, hier ist die Sache, die ich für ein paar Augenblicke gewissermaßen einüben möchte. Nun, es ist gewöhnlich zu solch einer Zeit wie dieser, wenn der Mann dem Wort treu geblieben ist und alle Menschen ihn verlassen haben, bis daß Gott sich zur Verteidigung dieser Person einschaltet und seinen Dienst krönt. Seht? Das stimmt. Was für ein Trost. Ein Trost ist gegründet in der Verheißung von Gottes Wort. Ganz gleichgültig was die Welt sagt, was die Welt tut, das sind nicht unsere Hoffnungen, sie sind nicht darin gegründet, was die Welt tut.
95    Ich denke, dieses Lied ist so nett, ich wünschte, ich könnte singen. Ich wollte immer singen. Seht? "Die da harren auf den HErrn, die werden ihre Kraft erneuern. Sie werden aufsteigen mit Flügeln wie ein Adler. Sie werden laufen und nicht müde sein, wenn sie gehen, werden sie nicht matt. Lehr mich, HErr, zu warten. Lehr mich, HErr, unten auf meinen Knien zu warten." Ich liebe das. "Und zu Deiner eigenen guten Zeit wirst Du meine Bitten beantworten. Lehr mich, nicht darauf zu vertrauen, was andere tun, sondern einfach im Gebet auf eine Antwort von Dir zu warten." Das ist es. Das ist der wahre Knecht, der darauf wartet, daß die Reihe an Seinen HErrn kommt, im Wissen dessen, daß die Schrift nicht fehlschlagen kann, ungeachtet dessen, was geschieht. Die Schrift muß wahr bleiben. In solch einer Zeit wie dieser ist es, wo Gott sich gewöhnlich einschaltet, um zu helfen.
96    Laßt uns Elia betrachten, als er verlassen worden war. Warum? Weil er dem Wort treu geblieben war. Er sagte: "Alle Menschen haben mich verlassen." Und er wurde von der Gesellschaft exkommuniziert, von der Organisation, selbst von der Landesorganisation oder der Landesgemeinde Israels; die Priester und alle hatten ihn hinausgeworfen, und er hatte nicht einmal einen Mantel wie Paulus, sondern ein kleines Stück Schaffell oder Leder um sich herum geschlagen und saß oben auf einem Berg und wurde durch die Vögel gespeist. Jawohl. Warum? Um des Wortes Gottes willen, weil er dem SO SPRICHT DER HERR treu war. Nun, sie alle wurden modern. Die First Lady des Landes, Isebel, hat all die Moden und Dinge. Und die Priester hatten dem nachgegeben und so weiter, und alle Prediger und so weiter, sie brachten sich damit in Einklang. Aber nicht Elia, er blieb diesem Wort treu. Und für so etwas wurde er verlassen, bis er ausrief: "HErr, ich bin der einzige, der übriggeblieben ist, und sie trachten mir sogar nach dem Leben." [1. Kö 19, 10]
   Aber Gott gibt ihm etwas Trost, ER sagte: "Ich habe dort unten noch siebentausend." [1. Kö 19, 18]
98    Seht, ich glaube nicht, daß Elia sich deswegen aufgeblasen fühlte, daß er der einzige war, aber ich denke, er war einfach so verlassen. Jedesmal wenn er hinauf zu einem Priester gehen würde, um eine Versammlung abzuhalten, würden sie ihn hinauswerfen. Er würde hierhin hinabgehen: "Raus hier, du Fanatiker! Raus hier! Geh!" Es zeigte sich, als Elisa, sein Nachfolger, mitgekommen war. Nun, was taten sie? Sie... sogar... Der junge Bursche war kahlköpfig, und sie schickten ihre kleinen Kinder nach draußen, um sich über diese alten Scharlatane lustig zu machen. Beide galten als Scharlatane, sie sagten: "Alter Glatzkopf, Glatzkopf, warum gingst du nicht hinauf, so wie es Elia tat? [2. Kö 2, 23] Sie glaubten nicht, er ginge hinauf. Hm-hm. Seht? Sie dachten bloß, sie wären ein Haufen Scharlatane. Aber sie waren dem Wort treu, mit einem bestätigtem Dienst. Elia blieb fest. In Ordnung.
99    Daniel nahm einen treuen Stand ein. (Ihr wißt, wo ich das hernehme, in Daniel 12 oder Daniel 9 ist es, glaube ich. [Dan 6]) Wenn du... Daniel nahm einen treuen Stand für das Wort ein. Was geschah mit ihm? Wo er doch die rechte Hand des Königs war, aber er nahm einen treuen Stand für das Wort ein und wurde exkommuniziert und in eine Löwengrube geworfen: Ein Mann Gottes treu zum Wort stehend.
   Die Hebräer-Kinder standen treu zum Wort unter der Proklamation des Königs, daß "jeder, der sich nicht vor dem Bild verbeugen wird, wenn der Psalter ertönt und die Trompeten geblasen werden und so weiter, jeder, der sich nicht vor unserem Bild verbeugen wird, wird in den Feuerofen geworfen werden." [Dan 3, 15] Und sie wandten dem Bild ihren Rücken zu und... Ungeachtet dessen, wie unbeliebt sie würden, ungeachtet dessen, wie sie von der Gesellschaft exkommuniziert würden, sie blieben dem Wort treu. Ich liebe das.
101    Jakob, ein anderer... Er war für eine lange Zeit weit von Zuhause weg gewesen, und er hatte einen Ruf nach Hause zu gehen, um seine Angehörigen zu sehen. Und er war auf seinem Weg, treu seinem Ruf, treu seiner Führung. Er hatte es dort drüben gut, aber Gott beginnt sich mit ihm zu befassen, damit er nach Hause geht. Und auf seinem Weg nach Hause war er zwischen zwei kritische Lagen geraten. Seine Frau und seine Kinder auf dieser Seite, und sein verhaßter Bruder Esau kommt hier mit einer Armee, um ihm zu begegnen. Und er stand an dem kleinen Bach, dem Bach Pniel dort, und dort stand er. Und was für eine Lage. Esau, er haßte ihn, kommt mit einer Armee, um ihm zu begegnen, und hier war seine Frau, zwei Frauen und Kinder alle auf dieser Seite des Baches, und er war in einer kritischen Lage gefangen. Warum? Weil, wäre er in seinem eigenen Land geblieben, wäre es in Ordnung gewesen. Aber er hatte einen Ruf, das Wort Gottes hatte ihn zu seinem Heimatland gerufen. Halleluja! Gott segnet einen Mann. Er erfuhr auch eine Veränderung. Jawohl.
102    Jesus, dem Wort des Vaters treu: "Ich tu nur das, was der Vater sagt. Es steht geschrieben: ‚Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht." [Mt 4, 4] Jesus, für immer treu zu diesem Wort, es kommt eine Zeit, als ER alle Freunde, die er hatte, verlor. Sie alle verließen Ihn und gingen fort, alle ohne Ausnahme. Und die Leute sahen Ihn verhöhnt, verspottet, verloren das Vertrauen in Ihn. "Wie konnte ein Mensch, der zu einem toten Menschen in einem Grab sprechen und ihn auferwecken konnte, wie konnte ein Mensch, der Ereignisse aufs Genaueste vorhersagen konnte und niemals versagt, mit Seinem Gesicht blutig vom Rupfen Seines Bartes im Gerichtssaal sitzen und der schmutzigste betrunkene Speichel von den Soldaten rinnt Sein Gesicht herunter, mit einem Lumpen auf Seinem Kopf, und sie schlagen Ihn mit einem Stock auf den Kopf und sagen: ‚Weissage und sage uns, wer dich schlug, werden wir glauben.'?" Nun, die Jünger gingen einfach fort, sagten: "Ach..."
103    Seht, sie vergessen so schnell, was Gott tat. Wie es Moses am Roten Meer sagte, als er dort stand und sagte: "Gott hat zehn außerordentliche Wunder getan, seid ihr immer noch so pflichtvergessen, daß ihr nicht wißt, daß ER immer noch Gott ist?" Er ging dort hinab und schlug die Länder; er legte einen Fluch auf die Länder. Er brachte Frösche, Flöhe, Fliegen, alles und einen Windstoß, der alle Erstgeborenen tötete, und der Todesengel zog durch das Land, und trotzdem wollten diese Leute ihm am Roten Meer nicht folgen. Wie schnell, sobald ihre Popularität... Als sie diese großen leuchtenden Speere von hunderttausend Männern so kommend gesehen hatten oder vielleicht, klar, vielleicht eine Million kommenden Männern und das Getöse der Streitwagen und der fliegende Staub, gaben sie einfach auf und fielen zurück: "Moses, wir wären besser dort hinten gestorben." Seht? Und Gott sagte, ER ließ sie wegen Unglaubens in der Wüste sterben. "Moses, dein Dienst ist erledigt; das ist alles. Du hast ihn nicht mehr." Seht, sie verstehen nicht. Sie kapieren es nicht.
104    Und jetzt war es dasselbe, als Jesus, der junge Rabbi oder Lehrer oder Prophet von Galiläa, als ER all jene Wunder und Dinge tat: "Wie konnte ER jemals dastehen und sich so etwas wie dies gefallen lassen? Wie konnte ER einen Mann Ihn mit Ketten binden lassen, wenn ER das Siegel von einem Grab abbrechen und einen toten Mann aus der Ewigkeit auferwecken konnte? Wie konnte ER es tun, wenn ER zu dem toten Sohn einer Witwe sprechen und ihn wieder zum Leben auferwecken und Lazarus, tot und verfault im Grab, und ihn herausholen konnte? Wie konnte ER dastehen und sagen, ‚Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an Mich glaubt wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an Mich glaubt wird nicht sterben in Ewigkeit', und dastehen und mit Fesseln gebunden und im Gesicht bespuckt sein und Seinen Mund nicht öffnen?" Die Jünger : "ER verlor Seinen Dienst." Klar, auf diese Weise läuft es ab. Gott, diese arme Welt...
105    Sogar Seine Gemeinde, die Zwölf, an denen ER Freude gehabt hatte und ihnen alles erzählte und sie liebte, sie kehrten Ihm den Rücken zu. Nur einer stand Ihm zur Seite; das war der Mann Johannes. Gerade zu einer Stunde, als alles verloren war und alle Hoffnungen geschwunden waren, dort war ER gebunden und gescholten und verspottet und angespuckt und setzte seinen Rücken den... Im Unwissen, daß dies die Schrift erfüllte.
106    Nun, wißt ihr nicht, daß die Dinge, die heute stattfinden, die Schrift genau buchstäblich erfüllen? Warum lassen die Leute - können sie diese Dinge sagen? Warum toben diese Denominationen? Warum tun sie das? Es steht in der Schrift geschrieben, daß sie es tun werden. Sie gehen geradewegs dort hinein und tun es selbst, blind wissen sie nicht, daß sie es tun. Glaubt ihr, Judas wußte, daß er die Rolle von Judas spielte? Glaubt ihr, Pharao wußte, daß er die Rolle spielte, als Gott ihn für diesen Zweck erweckte? Glaubt ihr, Esau hätte die Dinge getan, die er tat? Sicher nicht. ER sagte: "Sie haben Augen und können nicht sehen, Ohren und können nicht hören." [Mk 8, 18] Aber paßt auf, wie sich einfach die Schrift entfaltet. Seht? Wir sind in der Endzeit; es muß so sein.
107    Nun, Seine Gemeinde hatte Ihn verlassen. Alle Menschen und die ganze Natur hatte Ihn verlassen. Wenn wir darüber sprechen, daß jemand verlassen worden ist, Paulus hatte kein Verlassensein gegenüber allem, was er hatte. Sogar die selbe Natur, die ER schuf, ließ Ihn im Stich, der Mond und die Sterne und die Sonne und alles, Gott und alles. Die Menschheit, Gott, die Natur und alles verließ Ihn, nichts war dort; ER starb allein. Verlor ER Seinen Dienst? ER verlor ihn nicht, ER erfüllte Seinen Dienst. Das geht damit einher. Das ist die Sache, die geschieht. Das muß damit einhergehen.
108    Nun, alles hatte Ihn verlassen. Aber es war zu dieser Zeit, daß Gott auf die Szene trat, weil jeder Mensch, der das Wort kennt, wird mit dem Wort verbleiben, im Wissen, daß das Wort Gott ist. Seht? Und das Wort muß sich selbst entfalten. Das unfehlbare Wort muß sich selbst entfalten. Es muß es, weil das Wort Gott ist. Und wenn es an anderen durch das Zeitalter hindurch gearbeitet hat, wird es gerade jetzt auf die gleiche Weise arbeiten, weil es Gott ist. Vergeßt das niemals. Denn Jesus wußte, daß ER die Fülle des Wortes war, ER war nicht nur ein Prophet, ER war Gott selbst. ER war das Wort. Das war der Grund, daß nicht nur die Menschheit Ihn verließ, sondern auch die Natur verließ Ihn. Die ganze Schöpfung verließ Ihn, alles, die Sterne, der Mond, und kein Licht, als ER starb. Alles hatte Ihn verlassen (Seht?), weil ER war der Schöpfer aller Dinge. "ER war in der Welt, und die Welt wurde durch Ihn, und die Welt kannte ihn nicht." [Joh 1, 10] Seht? ER war Schöpfer aller Dinge. Alle Dinge... Nun, die einzige Sache, die wir... Wir schöpfen nicht, sondern wir versuchen zu bekehren, und diejenigen, die wir versuchen zu bekehren, sind diejenigen, die verlassen und weggehen (Seht?), wenn die Zeit für das Wort kommt, seine wirkliche Vorstellung zu geben; es muß so sein. Nun, denkt einfach daran, es war dann, daß Gott auf die Szene trat.
109    Und im Leben unseres HErrn Jesus, die mächtigen Werke, die ER während des ersten Jahres und sechs Monate Seines Lebens getan hatte, oh, wie ER doch ein mächtiger Mann war. Es gab niemals jemanden wie Ihn auf Erden, niemals seitdem, niemals wird es später einen geben. Aber was geschah? ER empfing mehr Spott als irgend jemand, der ganze Rest von ihnen zusammen. Verspottet von der Natur und verspottet von der Schöpfung, von allen verspottet, weil es in einem verdrehten Zustand war. Das ist der Grund, warum die Herzen der Menschen den wahren Knecht Gottes verspotteten, weil sie verdreht sind. Die Natur ist verdreht; das ist der Grund... 
110    Wenn die Natur, so wie sie ist, verdreht, so schön ist, wie wird es sein, wenn sie zum Willen Gottes zurückverwandelt wird? Wenn ein Land Weintrauben hervorbringen kann, die zwei Männer benötigen, damit sie sie auf ihrem Rücken tragen, wie wird es sein - und das war ein verdrehtes Land - wie wird es sein, wenn es zu Gott hin zurückverwandelt wird? Christus kommt, die Wüste wird aufblühen wie eine Narzisse. [Jes 35, 1] Es wird eine Verwandlung sein. Und die dürren Orte werden vom Wasser aufsprossen, und die Erde wird blühen und gedeihen. Oh, das wird eine Zeit sein, und wenn die Herzen der Menschen in gottesfürchtige Menschen umgewandelt werden, die gewesen sind, um jetzt ihre Wahl zu treffen, sie werden an diesem Ort leben. Amen.
111    Diese dunkle Stunde. "Inmitten vergehender Felsen und verdunkelnder Himmel", sagt der Dichter, "senkte mein Heiland Sein Haupt und starb; der sich öffnende Vorhang offenbarte den Weg zu den Freuden und dem nicht endenden Tag des Himmels."
   ER mußte das tun, um für uns einen Weg zu bereiten. Das stimmt. Aber was tat Gott? ER war dem Wort treu, und ER umarmte das Kreuz. Aber war es das Ende Seines Dienstes? War Sein Dienst erledigt? Gott krönte Ihn mit der größten Krone, mit der jemals gekrönt werden konnte. ER krönte Ihn am Ostermorgen, bei der Auferstehung. ER krönte den Dienst unseres HErrn Jesus. ER stand von den Toten auf und lebt ewiglich. ER war nicht erledigt, weil alle Menschen Ihn verließen; ER wurde gekrönt. Jawohl! Jawohl! ER wurde gekrönt, weil ER verlassen worden war, und ER mußte das tun, als ER Ihn von den Toten auferweckte.
112    Dasselbe war mit Elia. Wir sprachen vor ein paar Augenblicken über ihn. Elia, dieser arme alte zusammengebrochene Prophet, lag dort draußen in der Wüste und mußte damit gespeist werden, was die Vögel ihm bringen würden. Und sein kleiner, alter, dürrer, aufgerichteter, braun aussehender Körper, ein kleiner Ölkrug hängt an seiner Seite, sein Backenbart ganz zerzaust und den Kopf wahrscheinlich kahl und sonnenverbrannt, mit solch einem Stock weiter hinab humpelnd, aber drunten unter diesem kleinen alten Herzen schlägt der Geist Gottes. Als Gott Seinen kleinen alten müden Knecht dem Ende entgegen gehen gesehen hatte, jedermann verließ ihn und alles andere, ließ ER ihn im Stich? Er sandte einen Triumphwagen hinab, holte Seinen müden Knecht ab: "Du mußt nicht einmal hinaufgehen, wie Henoch es tat; Ich werde dich einfach in einem Triumphwagen nach Hause bringen." Das stimmt. Ja. ER krönte seinen Dienst mit einer Triumphwagenfahrt nach Hause. Das ist gar nicht so schlecht, wißt ihr. Klar, er mußte nicht nach Hause gehen; ER sandte einfach einen Triumphwagen und holte ihn ab, weil er müde war. Ich mag das. Armer, kleiner, alter, müder Knecht, ER holte ihn ab, brachte ihn nach Hause.
113    Gerade zu der Zeit, als Daniel so treu zu Gott stand, daß er hineinging... Man sagte: "Wißt ihr, dieser Mann, er war einmal ein großer Bursche hier in diesem Königreich. Er hat alle möglichen Dinge erzählt. Und er brachte die Wahrsager hinein; er lehrte sie und den Medo-Persern Dinge und wie er gehandelt hat." Aber unter der Regierung von Darius war es Daniel, der Gott treu blieb. Es war Daniel, der mit dem Wort Gottes verblieb und sich nicht mit sonst irgend etwas verband. Und er sagte: "Nun, sein Dienst ist erledigt, weil ich habe es in der Lokalzeitung gesehen, er wird in ein paar Tagen in die Löwengrube geworfen." Er kommt ins Nationalgefängnis oder so etwas. Seht ihr? "Aber wir werden ihn in die Löwengrube werfen." Aber was tat Gott? Gott besiegelte seinen Dienst mit einer Veränderung des Herzens des Königs, daß Darius jeder Sprache, jedem Volk auf der Welt sandte, daß jedermann den Gott Daniels fürchten sollte, weil ER ein Gott war, der befreien konnte. Amen!
   So seht ihr, es ist zu dieser Zeit, wenn Menschen Menschen verlassen, Gottes Knechte, die treu zum Wort stehen, daß Gott ihren Dienst mit einer Krönungszeit besiegelt.
115    Ja, es waren die hebräischen Nachkommen unter der Regierung von Nebukadnezar, als sie sich nicht vor dem Bild verbeugen sollten. Sie blieben Gott treu, weil Gottes Wort sagte: "Verbeugt euch nicht vor irgendeinem Bild, um es anzubeten." [2. Mo 20, 5] Sie blieben dem Wort treu. Und es war in der Lokalzeitung in den Nachrichten, alles darüber, was immer es auch damals war. Sie hatten Möglichkeiten, Nachrichten zu verbreiten. Nicht in einer Lokalzeitung, natürlich nicht. Ich sage das, damit ihr irgendeine Vorstellung haben würdet. Aber es war da drin, daß sie sie in dem siebenmal heißeren Feuerofen verbrennen würden. Tagelang davor warfen sie all das Material hinein, um den Ofen so heiß zu bekommen, daß er siebenmal heißer war, siebenfach überhitzt. Nun, es würde dich verzehren, hundert Yards davon entfernt hinzukommen. Aber sie gingen direkt in den Feuerofen und kommen sogar ohne irgendeinen Feuergeruch an ihnen heraus. Und Nebukadnezar sagte: "Jedermann, der es versäumt, diesen Gott anzubeten, laßt seine Kinder und ihn getötet, sein Haus verbrannt und zu einem Misthaufen gemacht werden." [Dan 3, 29] Das stimmt. Seht? Er... Sie hatten eine weltweite Erweckung, weil sie dem Wort treu waren. Das ist es, was geschieht. Jawohl. Bleibt dem Wort treu. Ja, und es zahlt sich immer wundervoll aus.
116    Jakob, wir erwähnten ihn vor einer Weile. Ich habe seinen Namen hier niedergeschrieben. Hier war er ein kleiner Feigling, aber er blieb. Er hatte Angst vor Esau dort drüben. Meine Güte, meine Güte. Er wußte, daß er fern von Gott war. Er ist all diese Jahre fern von Gott gewesen, aber er versuchte immer, diesem Wort treu zu bleiben. Und hier rief ihn Gott und befahl ihm zu seinem Zuhause zu gehen. Hier war er direkt in der Ausübung seiner Pflicht, und dort war Esau mit einer Armee. Es war zu dieser Zeit, daß er umgewandelt wurde von dem Namen Jakob, "Verdränger", "Gauner", zu Jakob..., "ein Fürst vor Gott", als er am nächsten Morgen hinauszog mit seinem gekrönten Dienst. Zog direkt hinaus und trifft Esau und wollte keine Hilfe von ihm. Amen! Treu zum Wort... Das ist die Art und Weise, wie Gott Dinge tut, nicht wahr? ER tut Dinge in Seiner eigenen Art und Weise. In Ordnung.
117    Viele meiner Brüder, sie haben heute große Popularität unter ihren denominationellen Brüdern. Du sprichst bloß einen Namen aus, Junge, und es ist einfach überall wie Feuer. Das stimmt. Du sagst diesen bestimmten Namen dieser Person... Und letzten Endes, als der HErr damals zu mir unten am Fluß sprach, führte es diese Erweckung um die ganze Welt an, von dort kommt jeder jener großen Evangelisten.
   Sie gingen direkt zurück zu ihren Brüdern (Seht?), jene Denominationen, aus welchen sie herauskommen. Sie kommen hier heraus und halten diese Versammlung, vermischt mit den Denominationen, und gehen direkt wieder in sie zurück. Sie haben eine Menge Wohlwollen, große Namen im Radio, in Zeitungen und allem. Jedermann spricht gut von ihnen.
119    Aber alle Menschen haben mich verlassen, weil ich ein wahres Wort ergriff und beim Wort stand. Ich blieb direkt hier bei dem, was ER zu mir sagte, "predigte das Wort!", nicht eine denominationelle Philosophie. "Predige das Wort!" Das war mein Auftrag. "Verbleibe mit dem Wort!" Und, Bruder, die ihr dies auf Tonband hört, ich war ein toller Bursche, als ich in eure Mitte kam, einfach die Kranken heilte, von Visionen sprach und Dinge zeigte. Aber als ich ging, um euch die Wahrheit über das Wort zu sagen, weswegen habt ihr mir den Rücken zugewandt? Erkennt ihr, daß es bloß erfüllt, was die Schrift sagt? Klar, es geschieht auf diese Weise. Nun kann ich kaum zu einem Ort hinkommen.
120    Die ganze Zeit kommen Briefe. Einer kam neulich, er sagte: "Bruder Branham, ich hatte das größte Vertrauen in dich, aber ich hörte dich sagen, daß eine bestimmte Denomination, zu welcher ich gehöre, zurückgefallen wäre." Er sagte: "Ich habe von jetzt an überhaupt kein Vertrauen mehr in dich." Er sagte: "Da waren ungefähr fünfundzwanzig der Brüder meiner Denomination, die in einer deiner Versammlungen saßen." Er sagte: "Wir standen einfach direkt auf und gingen fort, als du das sagtest."
   Nun, alle Menschen haben mich verlassen, aber da gibt es eine Sache, ER stand mir zur Seite. ...?... Ich bin nicht... Ich war der himmlischen Vision nicht ungehorsam, die dort unten am Fluß geschah. Ich blieb ihr treu. ER ist mir treu gewesen. Ich vertraue Ihm, eines Tages, ich weiß nicht wann, für eine Krönung meines Dienstes. Ich bleibe einfach so treu, wie ich sein könnte. Ich weiß nicht, was es sein wird; ich weiß nicht, wann es sein wird. Und ich... Aber wenn ER bereit ist, bin ich es. Nun, schaut her. Ich hoffe, daß ER meinen Dienst mit diesem krönen wird: mich die Kleider des Wortes nehmen zu lassen und Seine Braut in den Kleidern des Wortes und für Seine Gerechtigkeit zu kleiden. Ich hoffe, ER wird mich krönen und läßt mich dort an diesem Tage stehen und sagen: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt! [Joh 1, 29]
122    So viele Hügel, die hinaufgeklettert werden müssen, Strapazen, manchmal wird es schwer; aber der Eine, der den Weg weist, weiß einfach, was das Beste ist. ER weiß, was das Beste ist. Die Mühen des Weges werden wie nichts scheinen, wenn wir an das Ende des Weges gelangen. Laßt uns nach dieser blutigen Fußspur suchen. Denkt einfach daran, Freunde.

Der Sand wurde ausgewaschen in den Fußspuren
von diesem Fremden an Galiläas Küste;
und diese Stimme, die die rauen Wogen bändigte,
wird in Judäa nicht mehr gehört werden.
Aber der Pfad dieses einsamen Galiläers,
dem so gerne ich folge heut
und die Mühe des Weges wird wie nichts scheinen,
wenn ich an das Ende des Weges gelange.

123    Diesen ersten Teil der Schriftstelle, die ich las, gab ER mir, als ich ein junger Mann war, bloß ein Junge. Ich stand dort draußen, Schultern gerade, Brust geschwollen, gewellter Schopf, schwarzes Haar. Nun stehe ich mit hängenden Schultern, kahlköpfig, ergraut, ein alter Mann von dreiundfünfzig Jahren. Aber ER ist lieblicher während die Zeit vergeht. Und ich habe nicht zurückgehalten, euch das ganze Evangelium von Jesus Christus zu verkündigen. [Apg 20, 27] Und mein Herzenswunsch ist, der Gemeinde zu begegnen, für welche ER gestorben ist, gekleidet in der Gerechtigkeit Seines eigenen Blutes, gekleidet in Seinem Wort und der Gerechtigkeit Seines Wortes, denn Sein Wort kann niemals versagen. Und deshalb weiß ich, wenn ich beim Wort bleiben werde und dem Wort treu bin, und wenn das Wort in mir bleibt und ich in Ihm, an diesem Tage werde ich froh sein, daß ich treu blieb.
   Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, aber seht, wo wir uns befinden, nicht wahr? Ihr seht, warum jedermann sagt, sogar zu meinem - einige meiner eigenen Mitarbeiter sagten: "Nun, Bruder Branham ist völlig erledigt." Seht? Klar. "Völlig erledigt." Seht? "Oh, wir hören nicht mehr viel geschehen." Seht? Nun, wir... Sie haben einfach keine Ahnung (Das ist alles.), haben einfach keine Ahnung.
125    Ich glaube, die größte Sache, die sich Paulus wünschte, als er sagte, "meine Zeit ist jetzt zu Ende", der größte Herzenswunsch von Paulus war, ein Märtyrer zu sein. Das war der Herzenswunsch von allen in diesen Tagen. Wenn sie... Habt ihr jemals "Foxes Buch der Märtyrer" gelesen? Und lest auch "Das Konzil zu Nizäa".Die größte Ehre, die es geben könnte. Als Verschiedene (und Polykarp und diese) in die Löwengrube gingen, jauchzten sie vor Freude, gingen dort im Wissen hinein, daß sie Märtyrer sein würden. Als sie am Pfahl verbrannt wurden, schrieen sie vor Freude laut auf wegen der Ehre, ein Märtyrer zu sein. Als Paulus herab ging zu diesem Hackklotz, um seinen Kopf abhauen zu lassen, hinausgeführt aus diesem Gefängnisgebäude, ein kleiner schäbiger schmutziger Ort dort unten, ein Loch in der Wand, wo sie ihn hatten. Ich ging dort hinab, schaute ihn mir an. Ein kleiner schäbiger Bach ist dort, wo sie seinen Körper hineinschmetterten. Und jetzt wollen sie ihn zu einem Heiligen machen oder etwas in ihrem... Die gleiche Gruppe von Leuten. Dort ging er hinab. Er sagte: "Wo ist, o Tod, dein Stachel? Tod, wo ist dein Sieg? [1. Kor 15, 55] Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch den HErrn Jesus Christus. [1. Kor 15, 57] Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt. Dort liegt mir eine Krone bereit, nicht allein nur mir, sondern auch allen, die Sein Erscheinen lieben. [2. Tim 4, 7-8]
126    Wir sind angelangt beim 6. Vers, jetzt zum 18. . Ich weiß nicht, wozu es für mich gelesen wird, aber ich zitiere euch nur, wozu es für andere gelesen wurde. Und ich werde fortfahren, dem Wort treu zu bleiben, bis ER fertig ist. Dort befindet sich der Dienst heute. Ich bin nicht erledigt [wörtl. abgewaschen]. Ich hoffe, ich bin bloß hineingewaschen hin zum König. Das ist es...?... Laßt uns jetzt unsere Häupter beugen, während wir beten. Nur...
127    Da ist ein kleines Seil, das heute von dem Thron herunterreicht; es wird das Rettungsseil genannt. Während ich bete, hoffe ich, daß es jede unbekehrte Person hier drinnen mit sich zieht. Willst du nicht hinauflangen und es ergreifen, Sünder-Freund? Du sagst: "Bruder Branham, du sagtest, daß du alt werden würdest, und ich vermute, das ist der Grund, warum du... bist..." Nein, Bruder, Schwester. Als ich bloß ein kleiner Junge war, glaubte ich dies. Ich gebe mein Leben dafür. Und es gibt nur eins, was ich bedaure: Ich habe nur ein Leben zu geben. Wenn ich zehntausend Leben hätte, würde ich sie alle dafür geben wollen...?...
   Willst du nicht die Leine ergreifen, wenn sie heute Abend deinen Weg passiert? Du sagst: "Bruder Branham, ich bin nicht würdig, es zu ergreifen." Ich weiß, daß du es nicht bist, Kind. Aber du gehe und tu etwas, werde würdig und sage mir, was du getan hast, ich möchte es auch tun. Es gibt nicht eine Sache, die du tun kannst, um würdig zu werden. Du wurdest unwürdig geboren. Es gibt nur eine Sache, die du tun kannst, halte dich bloß an den Weg, der für dich bereitet ist. Du ertrinkst; ertrinke nicht darin. Gott hat das Rettungsseil hinausgeworfen; laßt uns danach ausstrecken und es heute Abend fassen.
129    Himmlischer Vater, ich erinnere mich genau hier an diesem selben Pult, diesem selben Ort, wo ich an diesem Morgen davon sprach, daß... als ich diese Gemeinde direkt auf diesem Boden hier weihte. Und dieser Grundstein liegt immer noch dort, hält ein Blatt aus der Bibel, das ich dieses schrieb, ich sagte: "HErr Jesus, durch Deine Gnade werde ich treu zu dem Wort stehen." Und jetzt sehe ich, es brachte ganz genau das hervor, was es zu anderen Zeiten getan hat. Und hier bin ich heute Abend in diesem Tabernakel, nachdem ich die Welt bereiste, wieder zurück, und der kleine Grundstein liegt immer noch dort und das Papier ist darin. Prüf mich, HErr. Ich habe viele Fehler gemacht. Ich habe Unrecht getan, HErr. Oftmals habe ich dich enttäuscht, wie ich gerade vor einer Weile über ein Versagen Zeugnis gab. Gott, ich - schnell wie ich es tu, brauche ich Vergebung. In meinem Herzen liebe ich dich. Und ich weiß, Du zeigtest mir vor kurzem diesen Ort wohin wir gehen. Und ich weiß nicht, wann Du jetzt mit mir fertig bist, HErr. Ich bin heute Abend durch deine Gnade hier, und ich weiß nicht, wann Du fertig bist, aber ich weiß, dies muß dazu kommen. Aber wenn es zu dieser Zeit kommt, möchte ich kein Feigling sein. Ich möchte stehen, wie der Rest von ihnen stand. Aber, Gott, wenn ich mein Zeugnis mit meinem eigenen Leben besiegeln muß oder was auch immer es ist, was getan werden muß, HErr, kröne es dann, kröne nicht mich; kröne den Dienst, den ich gepredigt habe, HErr, es ist Dein Wort. Und ich weiß, dies Wort ist mehr als imstande, mich bei der Auferstehung wieder aufzuerwecken. Und ich schäme mich des Wortes, das ich gepredigt habe, nicht, weil es die Kraft Gottes zur Erlösung all denen ist, die glauben. [Röm 1, 16]
130    Ich danke Dir für die kleine Gemeinde, die heute noch steht. Wenn ich diesen Stand für das Wort einnahm, prophezeiten die "Propheten" und sagten: "In sechs Monaten wird es in eine Garage verwandelt werden." Dreißig Jahre sind vergangen, sie ist mehr in Flammen, als sie es vor Jahren gewesen ist. "Auf diesem Felsen werde ich Meine Gemeinde bauen." [Mat 16, 18] Wir danken Dir für unseren Pastor. Wir danken Dir für die Diakone, die Verwalter. Wir alle müssen einen kleinen Part spielen, HErr, und wir möchten ihn treu spielen; wir wollen ihn richtig spielen.
Dort mag es einige hier drinnen geben, die sich uns heute Abend anschließen möchten, HErr. Und der Weg auf dem sie hinzukommen ist, einfach dieses kleine Rettungsseil zu ergreifen und zu gehen, um es zu ziehen, es um ihr Handgelenk zu wickeln, es um ihr Herz zu binden und zu sagen: "Nun, HErr, zieh, hebe mich hoch." Und sie werden hervorkommen und wie Gold glänzen. Gewähre es, HErr. Wir halten nach dieser Zeit Ausschau.
132    Wir glauben, daß es dem Ende nahe ist. Wir sehen das, während wir hier gelehrt haben, daß das laodizäische Gemeindezeitalter jetzt im Gange ist; wir sehen, es kann nichts anderes geschehen als das Kommen des HErrn. Und, HErr, würde das nicht eine gewaltige Krone für das Wort sein, die Krone selber kommen zu sehen? Ich würde es mögen, hier zu stehen und zu sagen: "Dort ist ER. Das ist das Lamm." So wie es Johannes tat. "Siehe, das Lamm Gottes, auf das wir gewartet haben [Joh 1, 29/36]; dies ist ER." Der HErr wird schnell zu Seinem Tempel kommen, nimmt Sein Volk in der Entrückung hinweg.
   Mach uns bereit, Vater. Wasche unsere Herzen in Deinem Blut. Mache uns makellos und rein, daß Dein Wort in uns bleiben möge. Mögen wir daran denken, daß wir gemäß dem Wort handeln müssen, damit es Besitz ergreifen und wirksam sein kann. Gewähre jedem Sünder Buße. Segne jeden, der hier drinnen ist, die Heiligen, jene, einige von diesen alten kostbaren Kriegern, HErr, die jahrelang entlang dem Seil gekämpft haben. Sie wurden lächerlich gemacht, man redete und verhöhnte sie. Sie gehen immer noch vorwärts, weil sie Leben haben. Sie wissen, wem sie geglaubt haben und sind überzeugt, daß ER imstande ist, das zu halten, was sie Ihm übergeben haben. Wir danken Dir dafür, beten, daß Du die Kranken heilen wirst, die in unserer Mitte sind. Nimm all unsere Sünden und Krankheiten hinweg. Und, Gott Vater, bekomme Ruhm für Dich selbst.
134    Ich habe so viele kostbare Freunde, HErr. Ich liebe sie. Ich weiß, andere Männer hatten sie durch das Zeitalter hindurch auch. Kostbare Freunde, liebevolle Freunde, Jung und Alt, und wir lieben sie von unserem ganzem Herzen. Nun, mache uns treu, HErr, einfach treu zum Wort, daß wir sie eines Tages in einem besseren Land treffen mögen, wo es niemals mehr Traurigkeit oder Leiden geben wird. Wir halten Ausschau nach dem baldigen Kommen des HErrn. Wir glauben, daß ER kommen wird.
   Nun, segne den Ungläubigen hier heute Abend, HErr, und möge er ein Gläubiger werden und Dich heute Abend als seinen Heiland annehmen.
136    Und während wir unsere Häupter gebeugt haben, wenn hier jemand sein sollte mit deinem Haupt gebeugt, der sagen möchte: "Bruder Branham, ganz tief in meinem Herzen möchte ich zum Ende des Weges kommen, einen guten Kampf kämpfen. Ich möchte ein Christ sein, ich werde meine Hand erheben." Gott segne dich. Gott segne dich. Das ist gut. Gott segne dich, dich. "Ich möchte zum Ende meines Weges, mit einem guten Kampf hinter mir, kommen. Ich nehme Christus gerade jetzt an. Ich möchte, daß er mein Helfer ist." In Ordnung, der HErr segne euch. Gott segne dich, meine Dame. Das ist gut. ER kennt dich. Ich habe genug über Ihn in all diesen Jahren gelernt, ungefähr jetzt zweiunddreißig Jahre hinter der Kanzel, ich habe jetzt genug über Ihn gelernt, um zu wissen, daß ER jede Bewegung weiß, die du machst. ER sieht den Sperling. Die Haare deines Hauptes sind gezählt. Seht, ER weiß darüber Bescheid. Du erhebst einfach deine Hand und meinst es , das ist alles, was du tun mußt. Und da ist Wasser bereit.
137    Denke daran, was tust du? Du tust Buße, glaubst das Evangelium und wirst dann getauft. Wozu? In dem Namen Jesu Christi, für die Vergebung deiner Sünden. Das ist dein Zeugnis, daß du es bist. Deine Sünden sind verschwunden, wenn du getauft bist; du hast sie bekannt und du glaubst. Willst du nicht jetzt das Rettungsseil ergreifen, da es sich über dein Herz zieht und sagt: "Komme hierher, Pilger. Reise mit Mir, nimm Mein Kreuz auf dich. [Mt 16, 24; Mk 8, 34; Lk 9, 23] Lernt von Mir! Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig [Mt 11, 29]; Meine Last ist leicht." [Mt 11, 30] Nimm es einfach und ergreife es.
138    Wie viele Christen hier drinnen sind heute Abend auf dem Weg, die glücklich sind, daß sie vor langer Zeit begannen, ihr habt euren Anfang gemacht und weit unten entlang des Weges, kommt immer noch dem Ende entgegen hinab. Ich bete, daß Gott euren Dienst, was auch immer es ist, krönen wird. Es mag eine Hausfrau sein. Ich bete, daß Gott euren Dienst krönen wird. Es mag ein Prediger sein. Es mag ein Diakon sein; es mag ein Laienmitglied sein. Es mag ein Farmer sein. Ich weiß nicht, was es ist. Was auch immer es ist, möge Gott euer Leben mit der Herrlichkeit Seines Wortes krönen, bei Seinem zweiten Kommen dich entrücken und dich in ein anderes Land hinwegnehmen, wo du einfach so wie dieser kleine Fisch aus dieser Dunkelheit dort unten bist, über den ich gesprochen habe. Seht, ihr könntet nicht mit dieser Art von Leib dort hinaufgehen, noch könntet ihr hinaufgehen wie diese Astronauten. (Seht?) Ihr müßt dann in einem druckfesten Panzer sein. Ihr seid dafür nicht druckfest. Aber wenn Gott euch verändert, dann seid ihr druckfest; ihr geht dann in die Entrückung. Wenn diese alten irdischen Sinne verloren sein werden und ihr seid weitergegangen auf diesem herrlichen Weg des Kreuzes, geht heim mit Jesus...
139    Nun, Gott Vater, wir danken Dir für diese Hände, die hochgehen, damit sie Christen werden. Ich glaube, daß sie es in ihren Herzen wollen. Ich bete für sie, daß sie zu keiner Zeit versagen. Und wenn sie versagen, mögen sie schnell diesen Anwalt beim Vater haben, von dem ich gelernt habe, daß es solch eine große Sache ist, Vater, daß, wenn ich all meine Fehler mache, ich dann herausfinde, daß ich recht schnell durch Jesus Christus einen Anwalt beim Vater habe. Und ich werde wieder in die Gnade zurückgebracht. Die liebende Hand des HErrn wischt es hinweg, dort ist ein blutiges Opfer, welches dort liegt, von dem ich bekenne, daß es mein Heiland ist.
   Alle, die krank und bedürftig sind, ich bete, daß Du ihren Bedürfnissen begegnest und all die Krankheiten heilst, HErr. Und jene, die jetzt hier unter dieser herrlichen Salbung des Heiligen Geistes sitzen, während wir sie sich so lieblich über unsere Seelen ergießen fühlen...
141    Gott Vater, Du weißt, worüber ich nachdachte, als ich neulich von Kanada herunterkam. Ich dachte: "Oh, wie würde ich es lieben, wieder in eine altmodische Erweckungsversammlung zu kommen, wo einfach die Heiligen Gottes singen und die Kraft Gottes fällt." Oh, wie sehnt sich mein Herz danach, HErr. Möge dort solch eine Erweckung in diesem Tabernakel hervorbrechen, oh, daß die Kraft Gottes sich einfach in Strömen der Gnade ergießen wird, in jedes Herz fährt.
   Ich dank Dir für diesen kleinen Ort, HErr. Wir waren nicht in der Lage ihn in dieser Weise zu erhalten; es ist durch Deine Gnade gewesen, die ihn geistlich erhalten hat. Und jetzt glaube ich, HErr, der geistlichste kleine Platz in der Nation, von dem ich weiß, ist direkt hier an der Achten und Penn-Straße. Wie danke ich Dir dafür, HErr. In die Gemeinden zu gehen und sie kalt und gleichgültig zu sehen und die Frauen so unverschämt, daß sie noch nicht einmal erröten können und nicht ein "Amen" oder eine Träne auf der Wange oder so etwas und keine Erlösung, nichts anderes als nur ihrer Gemeinde beizutreten und ihr Glaubensbekenntnis aufzusagen. O Gott, dann komme in einen lieblichen kleinen warmen Ort, wo die Feuer auf jedem Altar ihrer Herzen errichtet sind, was für ein Trost ist das, Vater, was für ein Trost. Danke, Vater, und möge es immer so bleiben bis zum Kommen des HErrn Jesus. Segne uns nun alle gemeinsam.
143    Und morgen ist der Sabbat. Und, HErr, hilf mir am Morgen, falls mir das Los zufällt, über diesen "Countdown" zu predigen. Gott, möge ich in der Lage sein, es in solch einer Weise zu bringen, bis es die Leute sehen, HErr. Und jetzt, mögen sie den Stand des Dienstes erkennen und wo er angelangt ist und auf was wir warten und warum alles so auf diese Weise weitergeht. Mögen sie vom 5. Vers an lesen und dann die Stelle erkennen, an der wir stehen.
   Und jetzt, Vater, bete ich, daß Du uns segnen wirst und uns gute Ruhe in unseren Leibern gibst und uns morgen zurückbringst. Segne all diese Leute, die rings um die Wände stehen, sich von einem Fuß auf den anderen lehnen. Frauen, Männer stehen dort draußen im Regen und rings um die Fenster und sitzen in ihren Autos und alle hin und her. Und ich bete, daß Du sie segnen wirst, HErr. Mögen sie mit der Gnade Gottes in ihrem Herzen nach Hause gehen. Ich bitte es in Jesu Namen. Amen.
145    Versteht ihr jetzt? Lest von 1. - 2. Timotheus 2, 4 an, 2. Timotheus 4, vom 5. Vers an abwärts, bevor ihr heute Abend zu Bett geht, wenn ihr es könnt, und ihr werdet sehen, wo wir uns befinden. Warum haben ihn diese Männer verlassen? Warum , daß er... nahm... Und jetzt vergleiche einfach diesen Dienst damit, wodurch wir heute gegangen sind. Vergleiche die Lehren vom heiligen Paulus. Erinnert euch, in der kleinen himmlischen Sache, die ich sah, sagte ich: "Nun, wird Paulus mit seinen Leuten stehen müssen?"
   Sie sagten: "Ja."
   Ich sagte: "Ich habe das gleiche Wort gepredigt wie er, verblieb ganz genau mit dem selben Evangelium."
   Und Millionen warfen ihre Hände in die Höhe und sagten: "Wir gründen uns darauf."
   Der HErr segne euch. Liebt ihr Ihn? [Die Versammlung sagt: "Amen!"]

Bis wir uns treffen,
bis wir uns treffen...