Lasst uns unsere Häupter beugen. Herr, während wir uns hier an diesem schönen Ostermorgen versammeln und sehen, wie die kleinen Knospen aufbrechen, die Bienen fliegen und ihre Portion sammeln und die Vögel singen, als wollten ihre Herzen vor Freude bersten, weil es ein Osterfest gibt, so glauben wir, dass Du heute vor vielen Jahren Jesus aus dem Grab geholt hast, und wir feiern diesen Gedenktag. Lass es heute unter uns Ostern werden. Mögen wir, und auch Sein Diener, Sein Wort verstehen - dass wir damals in Seiner Gemeinschaft waren und dass wir jetzt mit Ihm auferstanden sind und miteinander an himmlischen Örtern sitzen. Segne die Versammlung hier in der Kapelle und überall im Lande, wohin es durch die Telefonübertragung geht. Heile all die Kranken und Leidenden. Möge es auch für sie ein Ostern sein, einen Auszug aus der Krankheit zur Kraft. Und mögen jene, die durch Sünde und Übertretung tot, sind heute durch Christus leben. Und wir werden Dich dafür preisen, denn wir bitten es in Seinem Namen. Amen.

1-5    Ich erachte es gewiss als ein wunderbares Vorrecht, heute morgen in Jeffersonville, Indiana, zurück sein zu dürfen, mit dieser grossen Versammlung - die Gemeinde ist übervoll, überall stehen die Menschen, hier um uns und draussen auf den Plätzen. Euch an den Telefonen, überall im Lande, möchte ich sagen, dass wir hier einen wundervollen Morgen haben.  Heute morgen, um fünf Uhr flog mein kleiner Freund mit der roten Brust zum Fenster und weckte mich. Es schien, wie wenn sein kleines Herz sagen wollte: "Er ist auferstanden." Ich dachte immer, dass dieser kleine Vogel einer meiner Freunde ist, weil ich ihn mag. Die Legende erzählt von ihm, dass er ein kleiner brauner Vogel war und dass er Ihn dort am Kreuz leiden sah, wo die Sünde auf Ihn gelegt wurde. Natürlich hatte der kleine Vogel keine Sünde, Er hätte für den kleinen Vogel nicht sterben müssen; doch dieser flog zum Kreuz und versuchte mit seinem kleinen Schnabel die Nägel herauszuziehen, und so wurde seine Brust ganz rot. Und so möchte ich auch meine Brust haben, als einen Schild, mit dem ich diese wunderbare Sache beschirmen möchte, für die Er gestorben ist.

1-8    Ich erkenne, dass unsere Zeit hier begrenzt ist, vor allem für die Freunde, die am Telefon mithören. Ich möchte heute morgen eure Aufmerksamkeit auf ein Bild lenken, das vor einiger Zeit durch mit einer Kamera aufgenommen wurde, von einer Vision, die ich hier bei der Kapelle hatte. Ich sollte nach Arizona gehen - wo ich in der Form einer Pyramide sieben Engel treffen sollte. Ich wusste nicht, was geschehen würde, später, als ich dorthin kam - ich dachte, es sei das Ende meines Lebens, niemand könnte solch eine Explosion aushalten. Ich bin sicher, euch allen ist diese Geschichte bekannt. Und dann, an einem Morgen wie diesem, im Sabino Canion, als ich im Gebet war, wurde ein Schwert in meine Hand gelegt und gesagt: "Dies ist das Wort, das Schwert des Wortes." Später erschienen dann die Engel, wie prophezeit worden war. Und zur selben Zeit entfernte sich eine grosse Lichtwolke von dem Ort, wo ich stand. Es bewegte sich dreissig Meilen hoch in die Luft und bildete einen Kreis, wie die Flügel von Engeln. Und es erschien eine Zeichnung am Himmel in der Form einer Pyramide - in derselben Konstellation, wie die Engel erschienen waren.

2-2    Die Wissenschaftler haben es fotografiert, den ganzen Weg, bis nach Mexiko, wo es sich hin bewegte, vom Norden Arizonas her. Vom Ort her, wo der Heilige Geist gesagt hatte, dass ich dort stehen würde. Vierzig Meilen nordöstlich von Tucson. Und es erhob sich in die Luft und das Life Magazin brachte die Aufnahmen davon - ein geheimnisvolles Etwas, weit in der Stratosphäre, wo es keine Feuchtigkeit gibt, wo nichts Dampf bilden kann. Dreissig Meilen hoch und 27 Meilen breit. Und es stieg genau von dort auf, wo diese Engel waren.  Die Wissenschaft wollte etwas darüber erfahren, jemand in Tucson bat um Hinweise, doch ich sagte ihnen nichts darüber. Ihr alle wisst, dass ich vorher darüber gesprochen habe, es war nicht für sie, es war für euch.

2-4    Und dort hat Er dann zu mir gesprochen und Er sagte: "Die sieben Siegel werden geöffnet werden. Die sieben Geheimnisse - das siebenfache Geheimnis der Bibel, das seit Grundlegung der Welt verschlossen war, wird geöffnet werden." Und wir - eine kleine demütige Gruppe - verglichen mit dem Rest der Welt, wir erfreuen uns nun dieser Segnungen und hören diese Geheimnisse: Heirat und Scheidung und Schlangensame. All diese verschiedenen Fragen sind uns vollständig geoffenbart worden, nicht durch Menschen sondern von Gott selbst. Er selbst hat diese sieben Geheimnisse geöffnet, was die Gemeinde war, wie sie am Anfang in Christus war und wie es in der letzten Zeit geoffenbart werden würde. Und nun - als dieses hinaufging - wir haben das Foto draussen am Anschlag. Ich habe das Foto im Augenblick hier - wie ihr sehen könnt, das Life Magazin brachte es. Doch ich frage mich, ob meine anwesende Versammlung hier das Bild je so betrachtet hat, wie man sollte.

3-1    Ihr erinnert euch, als die Vision kam, predigte ich über das Thema aus dem Buch der Offenbarung - wo die alten Richter - .. wir sahen Jesus im ersten Kapitel der Offenbarung. Als wir die sieben Siegel eröffneten - ich wollte sagen die sieben Gemeindezeitalter - unmittelbar vor dem Öffnen der sieben Siegel - dort stand Christus mit Haaren wie Wolle - weiss. Und ich beschrieb euch, dass die alten englischen Richter früher, wenn sie in die Bank traten für den Schwur - es wurde ihnen die höchste Autorität gegeben - dort trugen sie solch eine weisse Perücke - wie es dort war - es wurde ihnen übers Haupt gelegt, um ihre höchste Autorität darzustellen.

3-2    Gut - wenn ihr nun das Bild in dieser Weise dreht und betrachtet.... - vermutlich könnt ihr es von dort aus der Versammlung sehen - ES IST CHRISTUS. Seht Seine Augen, sie schauen so genau wie es nur sein kann - Er trägt die weisse Perücke der höchsten Gottheit, des Richters über Himmel und Erde. Könnt ihr Seine Augen - Seine Nase - Seinen Mund sehen? Dreht einfach das Bild in dieser Weise, in der Weise, wie es sein sollte. Könnt ihr es sehen? Er ist der höchste Richter, da gibt es keinen ausser Ihm. Und dies ist wieder eine vollkommene Identifikation, eine Bestätigung, dass diese Botschaft die Wahrheit ist. Es ist wahr. Und es macht Ihn nicht zu einer dritten Person, sondern zur einzigen Person mit der weissen.... Könnt ihr das Dunkle sehen? Sein Gesicht - Seinen Bart - Seine Augen? Und beachtet, er schaut nach rechts, von Ihm kommt das Licht und scheint zu Seiner Rechten, dorthin, wo er schaut. Und dorthin schaute Er am Kreuz. Er schaute zur Rechten, als Er den Sünder begnadigte. Im Licht Seiner Auferstehung gehen wir immer noch vorwärts in Seinem Namen.

3-4    Ich möchte, dass ich heute morgen viel Zeit hätte, um über diese Phänomene zu sprechen, die ohne einen Schatten des Zweifels im Verlauf der letzten dreissig oder fünfunddreissig Jahre bewiesen wurden, mitten in dieser Gemeinde, seit jener Zeit am Fluss, wo das Licht herabkam, hier unten in Jeffersonville, 1933, und diese Worte sprach: "Wie Johannes der Täufer gesandt wurde, um dem ersten Kommen von Christus voranzugehen, so wird deine Botschaft dem zweiten Kommen vorangehen." Wir sind am Ende der Zeit. Und wir sehen es. Manchmal fragen wir uns, warum es sich nicht über die ganze Erde ausbreitete. Vielleicht haben wir einmal die Gelegenheit, dies zu erklären, so der Herr will.

4-1    Nun möchte ich, dass ihr eure Bibeln öffnet, - wie wir immer glauben, dass zuerst das Wort kommen muss - das Lesen des Wortes. Ich lese es immer, denn meine Worte sind die Worte eines Menschen, sie können fehlen, doch das Wort Gottes kann niemals fehlgehen. Nun werden wir aus der Heiligen Schrift einen Text lesen. Und zuerst möchten wir, dass ihr drei Stellen in der Schrift öffnet, die ich zur Lesung gewählt habe. Eine davon ist in Offenbarung 1 Vers 17 und 18. Dies ist die Stelle, wo Er mit weißen Haaren wie Wolle erscheint, Seine Füße wie Erz. Dann möchte ich, dass ihr eure Bibeln auch in Römer 8,11 öffnet. Und ich habe heute morgen drei Stellen aus der Heiligen Schrift gewählt, die der Herr mir aufs Herz gelegt hat für die heutige Botschaft der Auferstehung, die ich lesen möchte. Dann möchte ich auch, dass ihr Markus 16, 1 und 2 öffnet, daraus möchte ich mein Thema nehmen.

4-3    Nun, in Offenbarung 1, 18 lesen wir diese Worte, Vers 17 und 18:

Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füssen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: 'Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig in alle Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Totenreiches.

   Und in Römer 8, 11 lesen wir dieses:

Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er der Christus Jesus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes.

Und nun das 16. Kapitel von Markus - das Kapitel der Auferstehung, das 16. Kapitel, den ersten und den zweiten Vers.

Und als der Sabbat vergangen war kauften Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben. Und sie kommen sehr früh am ersten Wochentage zu der Gruft als die Sonne aufgegangen war.


4-6    Nun, mein Titel heute morgen - als Titel möchte ich dieses nehmen: Es ist das Aufgehen der Sonne. Und als Thema: Die lebendigmachende Kraft. Vielleicht habt ihr am Radio die verschiedenen Prediger sprechen gehört, und unser feiner Bruder Neville sprach heute morgen über das Osterthema der Auferstehung. Und ich dachte, ich könnte vielleicht einen etwas andern Weg einschlagen - nicht einfach um anders zu sein, sondern einfach um noch mehr hinzuzufügen, vielleicht von einem etwas andern Blickwinkel. Von welchen Winkel aus ihr auch die Schrift betrachtet, sie zeigt immer wieder Jesus Christus. Ihr könnt auf keinem Weg davon wegkommen, immer wird Christus dargestellt.

5-2    Und während die Welt heute diese Gedenkfeier begeht - wenigstens in den Vereinigten Staaten und auf dieser Seite der Welt - in den Kirchen und überall wird gefeiert zur Erinnerung an den grössten Triumph, welchen der Mensch je hatte.
   Ich denke daran, wie unser Erlöser starb, oder wie Er als Kind geboren wurde - Er hätte ja gar nicht hier sein können, wenn Er nicht zur Erde gekommen wäre, - und als Er starb - gewiss wurde Er für unsere Sünden geopfert. Aber dennoch - da wurden viele, feine Kindlein geboren und es litten viele Männer und starben für einen wirklichen Zweck - doch da war niemals einer gewesen, bis zum heutigen Tag, der sich selbst wieder lebendig machen konnte.

5-4    Und so ist dies die grösste Woche in der Geschichte, die grösste Feier aller Zeiten, dieses Osterereignis, dort bewies Er, was Er gesagt hatte. Menschen können vieles sagen, doch man kann es nicht immer glauben bis es als Wahrheit bewiesen ist. Und Gott sagte: "Prüfet alle Dinge und das Gute behaltet". Er hätte uns nichts aufgetragen, was Er nicht selbst tun würde. Und so bewies Er, wer Dieser war, der für unsere Sünden starb.
   Und so ist es nicht nur ein Gedächtnistag mit all diesen grossen Osterblumen, Osterhüten und Osterhasen, was wir heute haben, und die heiligen Feiern, welche in Ordnung sind, doch in solcher Art ist es nicht die wirkliche Sache.

5-6    So wie die Menschen heute sagen, man sollte die Fusswaschung einmal im Jahr halten - am Donnerstag - und am Freitag sollte man das Abendmahl nehmen, und all die verschiedenen Lehren. Sie diskutieren, ob es dieser Tag oder jener Tag sein sollte, ob der Sabbat oder der erste Tag der Woche.
Alle diese Dinge sind grösstenteils Traditionen. Was würde dies alles nützen, ob ihr nun fastet oder nicht, wenn kein Leben in euch wäre. Es ist nur ein Gedächtnis, nichts dagegen, doch gewiss feiern sie ihre Traditionen und vergessen die Hauptsache. Satan fragt nicht darnach, wie religiös ihr seid, oder wie richtig ihr in eurer Lehre seid. Wenn euch dieses Leben fehlt, dann werdet ihr so oder so nicht hervorkommen (auferstehen). Wie religiös ihr auch seid, wie gut ihr seid und zu wie vielen Kirchen ihr auch gehörtet oder gehören werdet, dies nützt gar nichts, wenn ihr nicht wiedergeboren seid. Darum: Als Gott Jesus aus den Toten auferstehen liess, liess Er Ihn nur als Gedenkzeichen auferstehen? Ist dieser Auferstehungsmorgen nur ein gewisser Tag im Jahr, den wir feiern, oder sind wir Nutzniesser Seiner Auferstehung? Was bedeutet es für mich? Was bedeutet es für dich? Nun, wir glauben durch Glauben, dass Er aus den Toten auferstanden ist, doch was hat dies für mich zu bedeuten. Das war doch vor zweitausend Jahren.

6-3    Nun, um dieses Thema zu finden - ich war müde, und mein Arm schmerzte von den Impfungen, die mir die Schwester machte. Wie ihr wisst, werde ich in einigen Tagen nach Übersee verreisen und so muss ich diese Impfungen haben - Cholera, Gelbfieber und alles. Ich war ganz schön müde - es macht mich krank - "Cäsar" verlangt diese Spritzen, bevor man in andere Länder geht. Und wie Er sagte: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, aber dann gebt Gott was Gottes ist!" Und so sass ich also dort und fragte mich, was ich wohl heute morgen zu dieser wartenden Versammlung sprechen würde, - für die ich wirklich sehr dankbar bin -, in welcher Männer und Frauen sind, die ihr Leben für das geben, was man sagt - was sollte ich tun? Was könnte ich für eine Bibelstelle nehmen?

6-4    Und während ich dort sass, - ich war beinahe eingeschlafen -, da rüttelte jemand an der vorderen Türe des Hauses. Da ich wusste, dass ausser mir niemand zu Hause war, lauschte ich, ich konnte mich nicht gleich zurechtfinden. Nach einer Weile rüttelte die Zimmertüre, durch die ich in mein Studierzimmer ging. Ich ging zur Türe und öffnete die Türe. Zu meiner Überraschung stand ein hübsches, kleines, blondes Mädchen mit blauen Augen dort. Sie schaute aus wie eine Osterblume, sie sitzt nun hier und schaut mich an. Sie gab mir eine Karte und - natürlich, wenn ich nach Hause komme, dann werden Osterkarten und so weiter dort sein, doch es war die einzige, als ich das Haus verliess, die ich bekommen hatte. Und sie sagte: "Bruder Branham, diese ist von meinem Vater und von mir." Sie wollte sicher sein, dass das von mir inbegriffen war. Ihr Vater, der mit Arthritis in einem Rollstuhl sitzt, hatte diese Karte bringen lassen.

7-1    Als ich sie genommen hatte und dem kleinen Liebling gedankt hatte, öffnete ich die Karte, als sie sich umwandte und durch die Türe ging. Und aus dieser Karte nahm ich meine Bibelstelle, denn auf der Karte stand: Markus 16,1 + 2; Sonnenaufgang - die Sonne ging auf.
   Dann dachte ich darüber nach und dann kam das Thema des zum Leben gebrachten Jesus Christus zu mir, der von den Toten auferstand. Daraus zog ich dann mein Thema.

7-3    Nun, die Sonne - beim Aufgehen der Sonne..... Nun, es gab eine Zeit, wo die Welt in äusserster Finsternis lag. Sie war ohne Form und leer und alles war mit Wasser überdeckt, und sie lag da in einer dunklen, düsteren, trüben Atmosphäre. Und der Geist Gottes bewegte sich über dem Wasser und sprach: "Es soll Licht werden!"
   Gott hatte einen Grund, dies zu tun, denn weit unter dem Wasser lagen Samen, die Er gepflanzt hatte, und es brauchte dieses Sonnenlicht, damit sie lebendig wurden. Und das erste Licht, das die Erde je empfing, war das gesprochene Wort Gottes. Das erste Licht, das je die Erde traf, war Gottes gesprochenes Wort. Er sagte: "Es soll Licht werden!" Und dann war Licht da, und es verwandelte die Dunkelheit in Licht, um eine Schöpfung der Freude und des Lebens auf die Erde zu bringen.

7-5    Und als sich der Geist Gottes mit Liebe und Mitleid über jenem grossen Tag bewegte, dem ersten Tag des Heranbrechens einer Schöpfung auf der Erde, da ging die Sonne auf und ihre Strahlen streiften über die Erde und trockneten die Wasser auf der Erde und bildeten eine Atmosphäre darüber. Und zum ersten Male sollte Freude und Leben auf die Erde kommen durch einen Samen. Das war eine grosse Stunde.
   Doch oh - dieser Sonnenaufgang war nichts im Vergleich zu dem Sonnenaufgang am Ostermorgen. Dieses Mal, als die Sonne zum Himmel aufstieg, wurde ein grösserer Sonnenaufgang hervorgebracht als je zuvor, denn mit diesem Sonnenaufgang kam eine grössere Nachricht, als beim Sonnenaufgang am Anfang. Dieser Sonnenaufgang brachte die Nachricht: "Er ist auferstanden! Er ist lebendig gemacht aus den Toten, wie Er es versprochen hat. Er ist auferstanden aus den Toten."

7-7    Als die Sonne das erste Mal aufging in der Genesis, da kam eine Botschaft, dass da Leben über die Erde kommen würde - sterbliches Leben. Doch als die Sonne dieses Mal aufging, da fand ein doppelter Sonnenaufgang statt, ein anderer Sonnenaufgang. Nicht nur war die SONNE aufgegangen, auch ein SOHN war heraufgekommen, um all dem verheissenen Samen Gottes ewiges Leben zu bringen, welchen Er durch Vorherwissen auf der Erde liegen sah. [Im Englischen wird Sohn und Sonne fast gleich ausgesprochen SUN = Sonne SON = Sohn.]
   Ebenso wenig wie das botanische Leben dort am Anfang hätte hervorkommen können ohne die SONNE, genauso ist es heute, wenn die SÖHNE GOTTES auf der Erde sind, dann braucht es das SOHNESLICHT, um sie zum ewigen Leben zu bringen, Seine Auserwählten, die Er vor Grundlegung der Welt kannte; Er hatte sie in Sich Selbst auserwählt, vor Grundlegung der Welt. Und damals, an jenem Ostermorgen, zu jener Zeit lagen unsere Leiber irgendwo in der Erde, denn wir sind Staub von der Erde. Und im Himmel war ein Buch der Erinnerung, und Seine Eigenschaften waren in Ihm. ER wusste, weil der Sohn Gottes auferstand, so wird auch jeder Sohn zum Leben auferstehen, der für diese grosse Zeit vorherbestimmt ist. Er wusste, dass es so sein würde, und wie viel herrlicher dieser Sonnenaufgang sein würde als jener am Anfang, zur Zeit, als es das erste Mal dämmerte.

8-2    Nun, als dieses grosse Ostersiegel gebrochen wurde.... heute haben wir ein Ostersiegel für die Tuberkulosen. Die Menschen senden einander eine Nachricht und unterstützen damit einen grossen Fond für die Ärzte und die medizinische Forschung, damit etwas getan wird, um den Tuberkulosen zu helfen, das nennt man heute ein Ostersiegel - wenn wir einander eine Nachricht senden.
   Aber wenn wir die Botschaft empfangen, dann ist das Siegel gebrochen, denn das Siegel ist es, welches eine Botschaft im Innern enthielt, (das Siegel umhüllt die Botschaft.) Und nun wurde das wahre Ostersiegel an diesem Sonnenaufgang gebrochen und DAS GEHEIMNIS DES LEBENS NACH DEM TODE WURDE GEOFFENBART. Vor dieser Zeit wusste man nichts darüber; die Welt tastete umher in Dunkelheit, tastete umher im Aberglauben der Menschen. Traditionen waren in den Herzen der Menschen, gemachte Traditionen. Der Mensch betete Götzen an. Sie beteten die Sonne an, sie beteten alle Arten von Göttern an. Und allerlei Menschen, die Ansprüche stellten, sie alle gingen ins Grab und sie blieben im Grabe. Doch dann wurde das wahre Siegel gebrochen, und der Eine, der einst lebte wie wir und starb, wie wir sterben werden, war von den Toten auferstanden. Welch ein Morgen! Kein Morgen wie dieser in der ganzen Weltgeschichte! Das Geheimnis wurde bekannt gemacht, dass Er beides war, die Auferstehung und das Leben.

8-4    Und als Er an jenem Morgen hervorkam sagte Er: "WEIL ICH LEBE WERDET AUCH IHR LEBEN." Nicht nur er war der Nutzniesser der Auferstehung, sondern auch alle Samen die in der göttlichen Vorsehung ruhten, waren Nutzniesser (Begünstigte) dieser Auferstehung zum Leben, denn Er sagte: "Weil Ich lebe, werdet auch ihr leben."
   Das hat das Siegel gebrochen. Weil Er heraufgebracht wurde, so wird jeder, der in Christus ist, mit Ihm heraufgebracht werden. Bei diesem glorreichen Sonnenaufgang hatte Gott Sein Wort bestätigt oder bewiesen. Alle Traurigkeit und alle Zweifel, welche die Gemüter der Menschen geplagt hatten, wurden weggenommen, denn Dieser war nun hier; derjenige, der gelebt, gegessen und getrunken und Gemeinschaft mit der Menschheit hatte. Der gesagt hatte: "Ich habe Macht, mein Leben niederzulegen und ich habe die Macht, es wieder hervorzubringen." Und jetzt hatte Er nicht nur diese Erklärung abgegeben, sondern Er hatte sie als Wahrheit bewiesen! Oh, welch eine herrliche Sache ist das! Ich bin sicher, dass nicht einmal wir als Gläubige erfassen können, wie gross diese Sache war. Weil Er von den Toten auferstanden ist, sind auch wir schon von den Toten auferstanden, während wir in Ihm waren.

9-2    Als die Dunkelheit die Erde bedeckte, konnten die Samen nicht leben ohne den Aufgang der SONNE; und so hatte Düsterkeit die Erde umfasst und jetzt war der SOHN auferstanden und alle Düsterkeit verging durch dieses Licht, während es sich über die Nationen zu den Menschen ausbreitete: "Er ist nicht hier, Er ist auferstanden!" Welch ein Aussage!
   Er hatte Sein Wort bewiesen, Er hatte bewiesen, das es wahr ist, denn Er hatte nun den Tod, die Hölle und das Grab besiegt, die Dreiheit des Teufels, Tod, Hölle und das Grab. Denn Satan ist der Urheber des Todes. Er besitzt die Hölle und auch das Grab. Und das war die Dreiheit Satans, verursacht durch eine Sache, und das war der Tod. Dorthin geht ihr durch das Grab, und wenn ihr Sünder seid, dann geht ihr zur Hölle. Und diese eine Sache, die Dreiheit Satans, welche der Tod war, hatte die Menschen alle diese Jahre in Gefangenschaft gehalten. Doch nun wurde die wahre Dreiheit Gottes in Christus als eins manifestiert, der das Leben ist und die Siegel brach, den Feind besiegte und den einen, wahren und lebendigen Gott auferstehen liess. Ich war tot; und siehe, Ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes.

9-4    Gott in Einem schuf den Menschen und wohnte unter uns, besiegte jeden Feind und bewies, dass die Dreiheit Satans besiegt war und das die Dreiheit Gottes verkündigt wurde, denn nur Gott allein hat die Kraft das Leben wieder zurückzubringen. Er war dieser Immanuel. Gott war kundgetan im Fleisch.
   Kein Wunder, konnte Er in Matth. 27 beanspruchen: "Alle Mächte, im Himmel und auf Erden, sind in Meine Hände gegeben. Ich sende euch in alle Welt, um Meine Zeugen zu sein. " Er hatte alles besiegt; den Tod, die Hölle und das Grab. Er tat nicht nur dieses und kam hervor im Triumph, mit aller Macht des Himmels und der Erde, sondern, alles was der Vater war, alles was der Heilige Geist war und alles was da je war, das war in Ihm. "Alle Macht, im Himmel und auf der Erde ist mir gegeben." Alles andere ist kraftlos, Er hatte es besiegt.

10-1    Und nicht nur das, Er sandte dieses Wort zu Seinen Jüngern, Seinen Gläubigen: "Fürchtet euch nicht, Ich war tot und Ich lebe nun für immer. Ich habe die Schlüssel des Todes und der Hölle, Ich habe sie schon besiegt." Fürchtet euch nicht mehr, denn jeder vorherbestimmte Same Gottes wird zum Leben kommen, wenn das Licht des glorreichen Evangeliums sich über die Erde verbreitet. In jedem Zeitalter wird es die Saat hervorbringen, welche Gott ruft. Er ist vom Tode auferstanden.
   Oh, welch wunderbare Sache ist das: "Ich bin lebendig - oder belebt - lebendig gemacht. Das griechische Wort dafür bedeutet, dass etwas nach dem Tode lebendig gemacht wird. Wie bei einem Samen, der in die Erde geht; er muss sterben, jedes Bisschen vom Samen, es muss verrotten jedes Bisschen vom Samen, und jedes Bisschen Leben, das im Samen war, muss wieder hervorkommen.
   Er wurde lebendig gemacht und nicht nur das: "Ich werde euch dasselbe Leben senden, das Mich lebendig machte, die Kraft, die Mich aus dem Grab brachte, die werde Ich euch über euch bringen, damit ihr lebendig werdet, und dort wo Ich bin, da werdet auch ihr sein."

10-4    In Lukas 24,49 sagt Er: "Siehe, ich sende die Verheissung des Vaters auf euch, doch wartet in der Stadt Jerusalem bis ihr mit Kraft aus der Höhe ausgerüstet werdet", um zu zeigen, dass nicht nur Er all den Nutzen daraus zog, nein, Er teilte ihn mit andern. Er kam, um zu erlösen, oder um diesen vorherbestimmten Samen Leben zu bringen, die Gott vor Grundlegung der Welt gesehen hatte und ihre Namen ins Buch des Lebens tat. Und hier sind sie, auf der Erde, ohne eine Hoffnung. Er kam nicht nur, um ein Segen zu sein, sondern Er teilte den Segen mit jedem vorherbestimmten Samen.
   Nun, wenn der Same nicht auf der Erde gewesen wäre, dann hätte er nicht leben können. Er musste auch auf der Erde sein und erst noch keimen. Wie lange er auch in der Dunkelheit gehalten wird, er wird hervorkommen, wenn der SOHN darauf scheint.

11-1    Beachtet nun dieses: Er kommt, um es mit uns zu teilen! Kein Wunder bedeutet Evangelium gute Nachrichten. Das eigentliche Wort Evangelium bedeutet Gute Nachrichten. Die guten Nachrichten, worüber? Wenn ein Mann an unserer Stelle gestorben ist, dann ist das eine gute Nachricht. Als Christus geboren wurde, war das eine gute Nachricht. Doch noch niemals, niemals gab es solche Nachrichten wie diese Nachricht, dass Der, Der die Verheissung gab, die Verheissung bestätigte, dass Er für immer lebendig ist und beide Schlüssel in Seiner Hand hält, denjenigen vom Tod und den von der Hölle. All die Dunkelheit wurde hinweg getrieben, keine Dunkelheit konnte noch gesehen werden, denn der Sohn war über dem Grab. Da gab es kein: Er will kommen oder er könnte kommen; Er war schon gekommen. Das Evangelium: Gute Nachrichten!

11-2    Seht, die eigentliche Botschaft des Evangeliums selbst ist gegeben, um den Menschen zu beweisen, dass Er auferstanden ist. "Geht, erzählt Meinen Jüngern, dass Ich aus dem Tode auferstanden bin. Ich werde ihnen begegnen, um ihnen dies zu bestätigen. O Gott, wie soll es in diesen letzten Tagen wieder Licht werden über der Erde. "Und Ich werde es Meinen Jüngern beweisen, sagt ihnen, dass Ich nicht tot bin. Und Ich bin keine Tradition, sondern Ich bin der lebendige Christus. Ich werde ihnen begegnen. Bringt diese Botschaft Meinen Jüngern, dass Ich von den Toten auferstanden bin." Das Evangelium: Gute Nachrichten. Ihr sagt; Stimmt das? Hebräer 13,8 sagt, dass Er derselbe ist, gestern, heute und für immer.

11-3    Wir als Begünstigte sind da, um zu beweisen, dass Sein Leben jetzt in uns ist, der Gewinn von diesem Leben - da war noch niemals solch ein Leben wie dieses. Er war der Sohn Gottes. Er starb, und das schloss es aus - doch als Er am Ostermorgen wieder auferstand, wurden wir als Seine Diener von Ihm beauftragt in alle Welt zu gehen und diese guten Nachrichten jeder Person zu bringen - dass Er lebendig ist. Und wie können wir das allein mit Worten tun? Denn es steht geschrieben: "Das Evangelium kommt nicht allein mit Worten sondern in der Kraft und Manifestation des Heiligen Geistes, um zu beweisen, dass Er lebt.

11-4    Nun, wenn es ein anderes Evangelium gäbe, so wie Paulus zu einem aus einer Gruppe damals sprach: "Ich bin überrascht, dass ihr euch einem andern Evangelium zugewandt habt - und es gibt kein anderes Evangelium - es sei denn ein Evangelium des nachgemachten Glaubens - eine denominationelle Fiktion, die sich von der guten Nachricht abwendet. "Weil ich lebe, lebt auch ihr, und Ich lebe in euch, und die Werke, die Ich tue, werden Mich in euch zum Ausdruck bringen." (Joh. 14,12) Oh, welch eine Botschaft! Kein Wunder - wir hatten eine dunkle Welt der Theologie, doch in der Abendzeit soll das Licht wieder kommen. Da wird eine Auferstehung sein - in der Abendzeit. Es wird Licht werden zur Abendzeit.

11-5    Die eigentliche Essenz der Botschaft, die gesandt wurde, dass Er von den Toten auferstanden ist ", besteht darin, dass wir, als Seine Begünstigten - wir die wir die Auferstehung mit Ihm teilen, Nutzen daraus ziehen, indem wir der Welt beweisen, dass Er lebendig ist. Wir können dies nicht mit Worten allein tun, wir können es nicht durch irgend eine menschliche Tradition tun; wir reflektieren nur das, worauf wir hinweisen.
   Ich befürchte, dass heute nicht all zu viele von uns die Menschen zu Christus bringen. Wir bringen sie zu einer Gemeinde, zu einer Theorie, doch wir müssen sie zu Christus bringen. Er ist der Einzige, und Er ist der Einzige, der Leben hat. "Wer den Sohn hat, der hat Leben." Und wenn das Leben eines Menschen, der tot ist, in euch dargestellt wird, dann werdet ihr dasselbe Leben leben, das er lebte. Wenn das Blut eines Menschen von einer besonderen Art ist, und ihr nehmt das Blut eines Menschen und gebt es einem andern Menschen, dann wird er genau dasselbe Blut haben. Und wenn der Geist, der in euch ist als tot erkannt wird, und wenn ihr gesalbt seid mit dem Leben, das in Christus war, wenn es über euch ist - Römer 8, 11 sagt: "Wenn der Geist, der Christus von den Toten erweckt hat in euch wohnt, dann wird Er auch eure sterblichen Leiber lebendig machen." Dasselbe Leben, dieselben Kräfte, dieselben Hilfen, die Er hier auf Erden von Gott hatte - Er hat dich erlöst - einen Samen, der von Gott vorhergesehen wurde, dessen Name ins Lebensbuch getan wurde vor Grundlegung der Welt. Und dieses Evangeliumslicht der Auferstehung, die Bestätigung des Wortes - wie konnten wir wissen, dass Er der Christus war? Weil Er das bewies, worüber Er sprach. Wie kann ich die Botschaft der Stunde erkennen? Gott beweist, was Er versprochen hat, und Er spricht darüber.

12-2    Das ist das Kennzeichen, dass wir Teilhaber mit Ihm sind in der Auferstehung. Er beweist das, worüber Er sprach. Was Er verheissen hatte in Christus zu tun, bewies Er in der Auferstehung. Was Er verhiess in den Tagen des Mose zu tun, hat Er bewiesen. Was Er für die Tage des Henoch verheissen hatte, hat Er bewiesen; in allen Tagen der Apostel hat Er es bewiesen. Und nun an diesem Tage beweist Er, was Er sagte, weil sie ein Teil jenes Samens sind, der im Buch des Lebens repräsentiert wurde, für die Er kam, um sie wieder zu Gott zurückzuerlösen. O, welch eine Botschaft!

12-3    Am Ostermorgen ist nicht nur Er auferstanden, auch Seine Begünstigten sind mit Ihm auferstanden. Sie waren in Christus bei Seiner Kreuzigung. Sie waren in Ihm bei Seiner Auferstehung. Wir sind Seine Begünstigten, lebendig gemacht worden, nach einem Tod in der Dunkelheit, in einer dunklen Welt des Unglaubens, wohin uns Kirchen, Denominationen und anderes gezogen hatten; doch da ist etwas, das uns ruft. "O, wir möchten Gott, wir hungern und dürsten nach Gott." Wir gingen zu den Methodisten, Baptisten, Pfingstlern und so weiter, doch da war immer noch etwas nicht richtig. Wir konnten es einfach noch nicht finden. Und plötzlich, als wir im Dunklen tasteten, kam die grosse Auferstehung zu uns in der Manifestation des verheissenen Wortes von Gott - So wie Er die Manifestation der Verheissung Gottes war. "Ich werde Seine Seele nicht in der Hölle lassen, ebenso wenig werde Ich zulassen, dass Mein Heiliger die Verwesung sieht. " Er hat es hervorgebracht - jedes Wort von Gott, welches Ihm verheissen war. Er bewies es, als Er am Ostermorgen auferstand.

13-1    Nun, jene, die einst im Dunklen umher tappten und sich fragten: sollten wir nun an diesem oder jenem Tag die Füsse waschen, oder gewisse Regeln einhalten - all diese Dinge sind vergangen, denn da war eine herrliche Auferstehung, die jede menschengemachte Sache auslöschte, alles was die Menschen je getan hatten, alle menschengemachten Argumente. Noch niemals gab es einen Mann, bis zu jener Zeit, der sein Leben lassen konnte, um es wieder aufzunehmen. Er vernichtete ihre wissenschaftlichen Beweise, die sie hatten, durch Seine Auferstehung.

13-2    Wenn sie sagen, Jesus Christus sei nicht mehr derselbe, gestern heute und für immer, Seine Kraft sei nicht mehr dieselbe; Sein Evangelium sei nicht mehr dasselbe, wenn die Bibel sagt, Er sei derselbe, dann widersteht Gott jeder Denomination, jeder Glaubenssatzung, und Er geht weiter in Seinem Heiligen Geist, so wie Er es verheissen hatte, und Er beweist uns, dass Er lebendig ist. Wir sind Teilhaber Seiner Auferstehung, lebendig gemacht, nachdem wir tot waren in der Welt, in Sünde und Übertretung. Er hat uns zusammen mit Ihm lebendig gemacht auferweckt mit Ihm und wir sitzen jetzt in himmlischen Örtern in Jesus Christus.
   Sein Geist bringt wieder Sein eigenes Leben auf die Erde. Wenn der Geist Gottes, der Christus, den Leib auferstehen liess, den gesalbten Leib - wenn der Geist Gottes diesen Leib in solch einer Weise salbte, dass Er diesen Samen als Er in die Erde fiel, einfach nicht dort ruhen liess. Nein, Er machte Ihn lebendig und holte Ihn herauf - wenn dieser gleiche Geist, durch dieselben Werke, dieselbe Kraft, durch dieselben Zeichen in euch ist, dann wird Er auch Euch heraufnehmen!

13-4    Ich möchte hier eine kleine Schriftstelle für euch lesen. Ich möchte, dass ihr eine andere Schriftstelle aufschlagt, eine die ich hier aufgeschrieben habe. Es könnte euch ein wenig helfen. Ihr findet es im 3. Mose, im 23. Kapitel, vom 9 bis zum 11. Vers. Hört gut zu! Im Gesetz, im levitischen Gesetz - Gott sprich zu Moses. Hört! All diese Dinge sind nun Schattenbilder und wir werden hier einige Momente anhalten, um in diese Typen hineinzugehen.

Und der Herr sprach zu Moses: Sprich zu den Kindern Israels: Wenn ihr in das Land kommt, welches ich euch gegeben habe...

   ...an den Ort, in die Position, die Ich euch gegeben habe. Dann sprich zu den Kindern Israels, wenn ihr an diesen bestimmten Ort kommt, wo ich versprochen habe, euch hinzubringen - wenn ihr dorthin gelangt in dieses Land --- hier wird vom Natürlichen gesprochen, einem Schattenbild des Geistigen...

...wenn ihr die Ernte davon erntet, dann sollt ihr von eurer Ernte die Erstlingsgarbe dem Priester bringen.
Dieser soll dann die gespendete Garbe vor dem Herrn schwingen, damit sie euch wohlgefällig mache; am Tage nach dem Sabbat soll der Priester sie schwingen.


14-1    Wenn da irgend ein Heiliges Ritual stattfinden musste, dann musste es am Sabbattag hervorkommen, welches der siebte Tag der Woche ist, und dies ist der Samstag. Doch habt ihr beachtet, bei diesem Gedächtnis musste die Garbe am ersten Tag der Woche gewoben werden - die Garbe, und das waren die ersten vom Samen, den man gepflanzt hatte. Wenn es hervorkam und reif geworden war, dann schnitt man diese Garbe und brachte sie zum Priester. Er nahm sie und schwang sie vor dem Herrn als Zeichen, dass man angenommen wurde. Man musste mit seiner Garbe kommen, und er musste sie vor dem Herrn schwingen - nicht am Sabbat, dem siebten Tage, sondern am ersten Tag, und diesen Tag nennen wir SONNtag (= Sonnentag). Natürlich ist dies ein römisches Wort. Sie nannten es Sonntag wegen dem Sonnengott.
Doch wie wurde dies verändert! Es ist nicht mehr die SONNE - es ist der S-O-H-N. Der SOHN-Tag, an dem dieses Weizenkorn, das Erste Korn Gottes - heraufkam von den Toten, um vor der Versammlung geschwungen zu werden, dass wir Sein Same sind - und dass der erste dieser Samen von all denen, die da schliefen - am ersten Tag der Woche geschwungen wurde. Am Sonntag ging Er hinauf und winkte auf Wiedersehen [im englischen dasselbe Wort wie schwingen]; dann stieg Er hinauf, in der Gegenwart der anwesenden Menschen.

14-2    Seht, das war das erste Weizenkorn Gottes, das von den Toten hervor gekommen war, Gottes erstes Weizenkorn, durch Gottes lebendigmachende Kraft. Gott hatte Sein Leben hervorgebracht, hatte Ihn aus den Toten herausgebracht und Er war die Erstlingsfrucht der Entschlafenen. Die Erstlingsfrucht. Er war diese Garbe, darum mussten sie damals diese Garbe schwingen, denn Er war der erste, der zur Reife gekommen war. Und die Garbe wurde geschwungen zum Gedächtnis, zum Dank, vor Gott - im Glauben, dass der Rest, noch kommt. Und es war ein Zeichen. Und heute - WEIL ER DER ERSTE SOHN GOTTES WAR, DER ZUR REIFE KAM, UM IN GOTT ZU SEIN - er wurde von der Erde "gepflückt" und über den Menschen geschwungen oh, welch herrliche Lektion! - durch die lebendigmachende Kraft Gottes.

15-1    Der Erste - wenn Er auch oft vorschattiert wurde, wie wir später sehen werden, wie Er als Typ gezeigt wurde, doch dies war nun wirklich die Erstlingsfrucht der Entschlafenen. Er wurde "geschwungen" über den verheissenen Samen, welche die Verheissung des Lebens haben. Er wurde "geschwungen" am Pfingsttag, als ein Geräusch vom Himmel kam wie ein rauschender, mächtiger Wind und über den Menschen "geschwungen" wurde - den pfingstlichen Menschen, die dort zu Pfingsten auf den kommenden Segen warteten. Und wir erkennen, dass er wieder "geschwungen" werden soll in den letzten Tagen, aufgrund von Lukas 17,30 wieder am S-O-H-N-TAG, in den Tagen wo DER SOHN DES MENSCHEN wieder geoffenbart oder über den Menschen "geschwungen" wird.

15-2    Nun, wer ist dieser Menschensohn? Im Anfang war das Wort, und das Wort war mit Gott, und das Wort war Gott - und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns. Und von all den Lehren, die wir haben - und die Bestätigung des Wortes Gottes, durch das Wort Gottes, durch Zeichen, durch Wunder - so sehen wir heute - dass im Buch von Lukas, das wir eben zitierten - Lukas 17,30 und Maleachi 4 und in vielen andern Schriftstellen, die uns vertraut sind - dass das Wort wieder über den Menschen geschwungen wird, dass die toten Traditionen von Menschen tot sind, und dass der Sohn Gottes wieder lebendig ist mit der Taufe des Heiligen Geistes direkt unter uns, und ER gibt uns Leben.

15-3    Wie Christus der Erste war, der aus all den Propheten auferstehen musste - wie es auch an vielen Stellen im Schattenbild gezeigt wurde. Er war die Erstlingsfrucht von allen, die da schlafen; - in der Braut beim Kommen von Christus, beim Herauskommen aus der Gemeinde muss wieder eine Garbe geschwungen werden in den letzten Tagen.
   Das Schwingen der Garbe - was war die Garbe? Der Erste, der zur Reife kam, der Erste, der bewies, dass da Weizen ist, der bewies, dass da eine Garbe ist. Hallelujah! - Ich bin sicher, ihr seht, worüber ich spreche!
Es wurde über den Menschen geschwungen, und zum ersten Mal wird etwas hervorkommen für das Brautzeitalter, für eine Auferstehung, heraus aus dem dunklen Denominationalismus - es wird eine Botschaft sein, dass die volle Reife des Wortes wieder zurückkam in Seiner vollen Kraft - und es wurde über den Menschen "geschwungen" durch dieselben Zeichen und Wunder, die Er damals tat.

16-1    "Weil Ich lebe, so werdet auch ihr leben" - so spricht Er zu Seiner Braut. "Weil ich lebe, so werdet ihr auch leben!" Welch eine Auferstehung war das! Und welch eine Auferstehung ist dieses: Lebendig gemacht zu werden aus den Toten, um in Christus lebendig gemacht zu werden durch Gottes lebendig machende Kraft.
   Er wurde vor ihnen "geschwungen" - das Wort, welches Er war - wurde wieder vor ihnen "geschwungen" am Pfingsttag. - Das manifestierte Wort. Und wie ich sagte, es muss in den letzten Tagen wieder "geschwungen" werden.
Doch nun sagt ihr: "Gut Bruder Branham, einen Augenblick, ich kenne eine Gemeinde, die..." Gut, ich kenne auch eine.

16-3    Ein Beispiel: Wenn wir alle heute Nachmittag nach Tucson zurück wollten, und jeder von uns hätte dazu einen grossen, brandneuen Cadillac. Und alle Sitze wären mit Hirschleder, dem feinsten Leder bezogen, weich und bequem zum Sitzen - die Bodenbeläge wären aus Plüsch, das Steuerrad verchromt mit Diamantenknöpfen verziert, der Motor wäre mechanisch geprüft worden und genau die richtige Maschine. Bei den Rädern wären alle Lager geschmiert; die Reifen wären alle geprüft und aufgepumpt, alles wäre wissenschaftlich getestet. Beide kämen frisch vom Fliessband, beide frisch aufgetankt mit Benzin. Das ist der Treibstoff, das Benzin, denn dort drinnen ist die Explosionskraft. Doch wenn ihr sie nun starten wollt - beide wären genau gleich, doch bei dem einen würde der Zündfunke fehlen. Keine Explosionskraft.
   Nun sagt ihr: "Die Kraft liegt im Benzin, Bruder Branham!" Doch ganz egal wie viel Kraft auch im Benzin ist, wenn kein Zündfunke da ist, um diese Kraft hervorzubringen, wenn keine Energie da ist, die bestätigt, dass es Benzin ist, dann könnte es ebenso gut Wasser sein.

16-6    Bis das - was auch immer die Theologen beanspruchen, wie gut auch eure Kirchen eingerichtet sind, wie viel Bildung ihr auch haben mögt ganz wie die Bibel - es sei denn diese Schaugarbe - erst wenn der Heilige Geist über diese Person kommt, um dieses Wort lebendig zu machen - das Benzin repräsentiert hier das Wort - das wahr ist, doch ohne den Geist wird es sich nicht bewegen!
   Wir legen zuviel Gewicht auf die Mechanik und tun nichts für die Dynamik. Es braucht die dynamische Kraft Gottes, die Auferstehungskraft von Jesus Christus über der Gemeinde, um das hervorzubringen und zu zeigen, dass dies Benzin ist. Es könnte sogar etwas in einer Benzinkanne sein, doch es könnte nur Wasser sein. Seht ihr? Es gibt nur einen Beweis. Bringe das Leben darüber, dann wird bewiesen, ob es Wasser oder Benzin ist.

17-2    Und wenn ihr versucht den Heiligen Geist in eine Denomination zu bringen, dann stottert es, - ihr werdet den Motor ruinieren, er wird verrussen. Oh, ich bin so froh, dass es aber eine 10 000 Oktan Kraft gibt das Wort Gottes, und den Heiligen Geist, um es zu entzünden, um die Auferstehungskraft im Leben eines Mannes auferstehen zu lassen, im Leben einer Frau oder in einer Gemeinde, welche diesen Cadillac die Strasse entlang treibt, durch die dynamische Kraft des Heiligen Geistes, welche zurückkam und über den Menschen "geschwungen" wurde am Pfingsttage, das macht Ihn zum selben, gestern, heute und für immer.

17-3    Da war die erste Garbe, die hervorkam, heraus aus all den Propheten, es war der Sohn Gottes, der König der Propheten. Da waren Gemeinden, Gemeinden, Bräute, Bräute, Gemeinden, Bräute, Bräute - doch da musste Einer kommen! Halleluja! Da muss eine wirkliche Braut kommen. Da muss eine kommen, die nicht nur die Mechanik hat sondern auch die Dynamik der Sache. Diese Gemeinde lebt und bewegt sich in der Kraft der Auferstehung. Wenn wir nicht zu dem Punkt gekommen sind, wenn wir nicht diesen Ort finden, was nützt es dann, wenn man die Radnaben poliert? Was nützt es, wenn wir ihr etwas Facelifting (Schönheitschirurgie) und Verschönerung geben, wenn keine Dynamik darin ist? Wie sehr die Mechanik auch als richtig bewiesen ist, eine Dynamik muss da sein, damit es funktioniert. Dies hat Er bewiesen. Halleluja! Das ist es, was Ostern beweist. Er war nicht nur das Wort, Er war Gott selbst, die Dynamik im Worte, sie bewirkte, dass der Leib von Jesus Christus, der kalt, steif und tot im Grabe lag, ins Leben zurückgeschüttelt wurde, dass Er sich erhob und den Grabstein wegrollte.

17-4    "Ich war tot" - so tot, dass sogar die Sonne sagte, Er sei tot. Der Mond sagte, Er sei tot, die Sterne sagten, Er sei tot. Die ganze Natur sagte, Er sei tot. Nun muss die ganze Welt erkennen, dass Er wieder lebt! Er war nicht nur die Mechanik, - Gottes Wort - Er war die Dynamik - um es zu beweisen.
   Und wenn Er der Bräutigam ist, dann muss die Braut hervorkommen, weil sie ein Teil von Ihm ist. Und sie kann nur die Manifestation der Erfüllung all der Offenbarung sein, die von der Braut spricht. Nur sie können es manifestieren. Und wenn etwas anderes getan wird, als das, was der Bräutigam tut, dann ist es nicht die Braut. Denn sie ist Fleisch von Seinem Fleisch, Knochen von Seinen Knochen, Leben von Seinem Leben, Kraft von Seiner Kraft! Sie ist Er! Wie Mann und Frau eins sind, und die Frau wurde von Seiner Seite genommen, sie hat Seinen Geist genommen - den weiblichen Geist aus Ihm - das Fleisch von Seiner Seite, das ist beides, die Mechanik und Dynamik, die Frau - der Geist von Ihm und das Fleisch von Ihm, zusammengelegt bilden sie die Mechanik und die Dynamik.

18-1    Erst wenn die Gemeinde und die Leute.... All die Osterhasen und die Zeremonien, die grossen Kirchen und alles Herausgeputzte wird versagen und vergehen, bis die Gemeinde beides wird, Mechanik und Dynamik, bis der Geist Gottes, der Ihn bewegte, um die Dinge zu tun, die Er tat - als Er die 16 Zylinder in Bewegung setzte - so wird es mit der Braut geschehen. Denn Er sagt in Joh. 14,12: Wer an mich glaubt, der wird die Werke, die ich tue auch tun. Ich werde ihm eine Ladung Meiner Dynamik und seine Mechanik geben, damit die Welt nicht dagegen ankommen kann. Und Ich werde ihn am letzten Tage auferwecken."
   Das ist die Osterbotschaft - die Dynamik und die Mechanik zusammen. Die Mechanik ohne die Dynamik taugt nichts, wie auch die Dynamik ohne die Mechanik. Ihr könnt schreien und jauchzen, auf und ab springen so viel ihr möchtet - und das Wort verleugnen, es wird nichts Gutes bewirken. Ihr kurbelt nur herum - die Ventile - der Funken ist da zur Explosion - doch es fehlt das Benzin um zu explodieren. Es funktioniert nur, wenn beide zusammenkommen. Amen! So wird der eine immer noch sitzen und der andere wird hinaufgehen, das ist alles. Doch beide mögen aussehen wie die Sache, beide beanspruchen Gemeinden zu sein, beide wollen die Braut sein, doch der eine hat die Mechanik und die Dynamik. Das bewirkt es. Doch das, was Er sagt, ist die Wahrheit.
   Es wird sich einfach nicht bewegen, wie gut die Mechanik auch ist, erst wenn die Dynamik kommt. Wenn die Dynamik kommt, dann ist das Feuer gemacht, um mit der Explosionskraft des Benzins zusammenzukommen. Und wenn das explodiert, dann ist dies eine Verbrennung, die alles in Bewegung bringt, jede Bewegung, denn Er ist derselbe, gestern, heute und für immer. Dies ist die Auferstehung, das ist die wirkliche Kraft Gottes - die Mechanik mit der Dynamik.

18-4    Seht, es ist der Geist, der lebendig macht. Es ist der Zündfunke der zündet. Nicht das Gas bringt die Zündung, der Zündfunke entzündet das Gas. Seht ihr? Ohne Mich könnt ihr nichts tun, doch mit Mir könnt ihr alle Dinge tun. So wie - - Er ist das Wort, der lebendige Vater - wie der Vater Mich sandte, so sende Ich euch. So wie der Vater mich entzündet hat und mich in alles hineingestossen hat, so tue Ich nur, was Gott gefällt. So wie Er mich sandte, so sende Ich euch mit derselben Mechanik und dieselbe Dynamik wird benötigt, um es zu bewegen. Und diese Zeichen werden denen folgen, welche beanspruchen, die Mechanik zu haben - die Dynamik wird ihren Platz einnehmen.

19-1    ...nicht nur durch die Kraft des Benzins - sondern auch durch den Zündfunken, damit es in Bewegung kommt." Da habt ihr es! In dieser Weise kam es zu uns.
   Derselbe Geist, der Ihn auferstehen liess, belebt den wahren Gläubigen zum ewigen Leben. Denkt nun daran - potentiell .... passt nun auf, während wir unsere Zeit überschreiten. Seht, derselbe Geist - das wollen wir noch einmal miteinander lesen, Römer 8,1, lasst uns sehen, was da steht. Es tut mir leid, es ist Römer 8,11:

Wenn aber...

   Hier liegt das Problem, hier liegt der Haken.

...wenn aber der Geist dessen...

   Gott, der Heilige Geist!

   ...der Jesus aus den Toten auferweckt hat in euch wohnt...

   Da habt ihr es nun; wenn der Geist des Bräutigams in der Braut wohnt!

19-3    Als Gott Seinen ersten Bräutigam machte - Er machte zuerst den Bräutigam, und dieser war beides, Mann und Frau im Geist - in Geistform - dann formte Er ihn in den Staub der Erde, um ihn materiell zu machen. Doch passt nun auf: Als Er aus Adam Eva machte, da nahm Er nicht einen andern "Tonklumpen", er nahm einen Teil von demselben Ton, von demselben Wort, denn Adam war ein gesprochenes Wort. Seht ihr? Er nahm etwas von ihm - er hatte den männlichen und den weiblichen Geist - und Er nahm den weiblichen Geist hinweg von Adam und legte ihn in Eva hinein - und so ist es immer noch ein Teil vom Geiste Adams. Und es ist Fleisch von Adam. Und so war es der Geist Adams - die Dynamik - welche die Mechanik von Seinem Leib lebendig machte. Und so muss die Braut also Fleisch von Seinem Fleisch und Knochen von Seinen Knochen sein. Wie kann nun dieses sterbliche Fleisch zu Seinem Fleische werden? Das werden wir in einer Minute sehen. Wie wird es gemacht? Was ist diese grosse Umwandlung? Passt auf!

Wenn aber der Geist dessen...

   Der Geist Gottes!

...der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird ER, der Christus Jesus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen Seines in euch wohnenden Geistes.


20-1    Oh ! Natürlich, die Vorherbestimmten - genauso wie die Samen, die auf der Erde lagen, jene, die Leben in sich hatten. Viele waren tot. Es waren einfach verrottete Samen, die Wasser und andere Dinge hatten sie ausgelaugt - ausgebrannt. Doch ihr wisst, dass da Samen lag, der zum Leben bereit war. Gott wusste, dass er dort lag.
   Nun, die Vorherbestimmten sind die Ersten, die durch den Heiligen Geist lebendig gemacht werden, denn der Heilige Geist kommt, um Seine Eigenes zu beanspruchen. Dies ist nun tief, und seht zu, dass ihr das richtig erfasst.

20-3    Wie die Sonne über die Erde gesandt wurde - nicht um die Felsen - zum Leben zu bringen, die ja auch Erde sind - sie kam nicht um all die Erde zum Leben zu bringen, sondern sie musste jene Erde zum Leben bringen, der ein Leben umschlungen hielt. Nicht alle Menschen werden Christus empfangen - o nein - sondern jene, die Gott zum Leben vorherbestimmt hat - die in einem Teil der Erde wohnen - zu jenen kommt Er, um sie lebendig zu machen. Sie sind diejenigen ......
   Diese Erde würde einfach daliegen und sagen: "O, diese alte Sonne ist zu heiss" - der Felsen würde sagen: "Die Sonne ist zu heiss - doch der kleine Samen sagt: "Das ist gerade das, was ich erwartete." Und das Leben begann hervorzukommen. Es belebte diesen Teil der Erde, denn die Sonne wurde nicht gesandt, um den Felsen oder die Erde lebendig zu machen, sondern um das Leben des Samens lebendig zu machen.

20-5    Der Heilige Geist kommt jetzt. Natürlich wurde Er nicht gesandt..... Warum werden es nicht alle Menschen empfangen? Es wurde nicht für sie gesandt. Ein Mann sagte mir: "Ich glaube nicht - ganz egal was du auch sagen magst. Selbst wenn du Tote auferwecken würdest, wenn du Kranke heilen würdest und es beweisen würdest - ich würde es trotzdem nicht glauben.
   Ich sagte: "Natürlich nicht, denn du bist ein Ungläubiger. Es bedeutet dir gar nichts. Es wurde nicht für dich gesandt. Es kam für jene, die da glauben werden." Die Botschaft ist für den Gläubigen. Für jene, die zugrunde gehen, ist es Torheit, doch für jene, die in Christus und ein Teil dieses Samens sind, ist es Leben.

20-7    Meine eigenartige, kleine Geschichte über den Bauer, der ein Adlerei unter eine Henne legte. Dieser kleine Adler war ein eigenartiges, komisch aussehendes Geschöpf - der Bauer hatte ein Adlerei unter die Henne gelegt. Und sie brütete ein eigenartig aussehendes Huhn aus. Er war ein komischer kleiner Bursche. Er sah nicht aus wie die andern. Seine Federn waren nicht so wie ihre. Er war einfach ein komisch aussehender kleiner Kerl. Und alle andern Hühner waren der Ansicht, er sei ein komischer Kerl. Und die Henne ging umher. Er mochte nicht einmal die Speise, die sie ihm gab. Er mochte einfach dieses Kratzen im Hühnerhof nicht leiden. Damit hatte er nichts zu tun.
   Und so fragte er sich, warum er wohl so eigenartig sein musste unter all den andern. Und gar nichts hatte ihm geschmeckt. Er ass nur genug, um gerade am Leben zu bleiben, denn er mochte den Geschmack dieser Speise nicht, denn er war nie ein Huhn gewesen.

21-2    Und die Hennen gackerten - ihr wisst ja - "Die Tage der Wunder sind vorbei, so etwas gibt es nicht. Wähle einfach eine Gemeinde." Dem kleinen Kerl klang dies einfach nicht richtig. Und so folgte er einfach der Henne, bis eines Tages - seine Mutter - die alte Adlermutter wusste, wieviel Eier sie gelegt hatte, und sie vermisste eines. Sie wusste, dass der Adler irgendwo sein musste und so begann sie ihn zu suchen. Und sie kreiste um die Bergspitzen, hinab in die Täler, sie ging hinauf und hinab, wo immer er sein konnte. Die Zeit war jetzt da, wo er geboren sein musste, wo er ausgeschlüpft war. Sie sagte sich: "Vielleicht kam eine Krähe und hat mein Ei geholt, vielleicht war es ein Geier, jemand hat mein Ei geholt. Doch ich kann mich an dieses Ei erinnern. Ich habe irgendwo einen Sohn. Ich werde ihn suchen."

21-3    So macht es Gott! Er ist dieser grosse Adler. In Seinen Gedanken wusste Er, dass Er eine Gemeinde haben würde. Er wusste, dass Er Menschen haben würde. Was sie auch überdecken mochte, unter was sie auch ausgeschlüpft sein mochten, Er sucht sie! Er sucht Seine Eigenen!
   Und eines Tages - so geht die Geschichte - da flog die alte Adlerin über den Hühnerhof. Sie hatte überall gesucht, und dann fand sie ihn. O, für diese Auferstehung - damit er erkennt, dass er nie ein Huhn war. Er war ein Adler! Und man hatte ihn immer gelehrt, er müsse hinab schauen, um einen Käfer zu finden im Hühnerhof. Doch dann hörte er einen Ruf: "Schau hinauf, in diese Richtung!" Und er schaute hinauf, und da war ein Geschöpf mit Flügeln von mehr als einem halben Meter. Kräftiger als all die Hühner im Hühnerhof, und sie beanspruchte ihn als ihren Sohn ! Er sagte: "Mama, wie kann ich zu dir kommen?"
   Sie sagte: "Spring einfach und schwinge deine Flügel, denn du bist ein Adler!"
Seht, sie wusste, dass sie irgendwo einen Sohn hatte. Wo er auch aufgezogen worden war, sie hatte irgendwo einen Sohn.

22-2    Und Gott weiss es! Hallelujah! Er hat eine vorherbestimmte, vorher eingesetzte Gemeinde! Er wusste, dass Er Söhne und Töchter hat - und eine Braut, die irgendwo wartet. Und wenn dann der Heilige Geist über sie fliegt - diese Schaugarbe geschwungen wird - oh - Er ist derselbe gestern, heute und für immer. Er ist nicht irgend eine mystische Geschichte, sondern eine Realität, Wirklichkeit.
   Was die Leute ihm auch erzählen wollten - einem Adler - er wusste nicht, was ein Adler war, und trotzdem war er ein Adler. Er hätte es nicht verstanden, wenn er nicht etwas gesehen hätte, das ihn widerspiegelte oder eher, etwas, das er widerspiegelte.
   Und wenn wir sehen - nicht eine Denomination, nicht einen Doktortitel, nicht einen guten Nachbarn, sondern einen Sohn Gottes, der geformt ist in ein Bild Gottes, mit der dynamischen Kraft Gottes, um die Fragen dieses Tages zu beantworten, dass Er derselbe ist, gestern heute und für immer - dann wird dich keine Henne halten können. Er sucht seine Mutter. Er war so oder so ein Adler. Er erkennt es - dieser wahre Adler erkennt den Ruf von Gottes Wort. Warum ? Weil er ein Adler ist. Von Adler zu Adler - das Wort - vor Grundlegung der Welt - zum Wort, zum vorherbestimmten Wort, geschrieben für diese Stunde. Erkennt ihr euren Stand? Er jagt darnach.

22-5    Und so wird dieser irdische Körper lebendig gemacht und durch die Belebung des Geistes Gottes zum Gehorsam unter das Wort Gottes gebracht. Als er wissen wollte, wie er zu ihr gelangen konnte - Er war gelehrt worden, er könne es nicht tun. Man hatte gesagt: "Du kannst nicht höher kommen, als du springen kannst." Das war ein Huhn.
   Doch dieser Adler sagte: "Das ist nicht richtig." 
   "Betrachte doch die Hühner".
   "Wie auch die Hühner sein mögen, du bist ein Adler! Entfalte einfach deine Flügel. Übe ein wenig mit ihnen. fang an, dich aufwärts zu bewegen!"
   Das Wort sagt zum Wort: "Die Werke, die Ich tue, die werdet auch ihr tun. Wer an Mich glaubt, wird die Werke, die Ich tue auch tun. Weil Ich lebe, lebt er auch. Und wenn der Geist, der Ihn aus den Toten erweckte, in euch wohnt, dann wird es euren sterblichen Leib lebendig machen." Seht ihr?

23-1    Was bewirkt es ? Hört nun zu, dass ihr dieses Ostern kennt. Ich möchte, dass es mehr für euch bedeutet als alle andern Ostern bewirkten. Ich möchte, dass ihr es seht. Wir wissen, was es bei Ihm bewirkte, doch ich möchte, dass ihr seht, NICHT WAS ES FÜR EUCH TUN SOLL, SONDERN, DASS ES DASSELBE FÜR EUCH SCHON GETAN HAT. Was bewirkt es bei dir? Es macht den sterblichen Leib lebendig. Dieser sterbliche Leib, in dem wir leben, dieser wird lebendig gemacht, mit andern Worten - zum Leben gebracht.
   Nun, ihr, die ihr einst mit einer grossen Zigarre im Mund herumspaziert seid, alles Mögliche getan habt, bündelweise Zigaretten geraucht habt, und ihr Frauen, die ihr einst kurzes Haar hattet, mit bemalten Gesichtern, ihr tatet was ihr wolltet, habt Shorts getragen und solche Dinge - plötzlich schrie euch etwas zu, ihr habt hingeschaut, und es war das Wort! Seht es macht euch lebendig. Ihr sagtet: "Keine Shorts mehr für mich, kein Branntwein mehr für mich, kein Lügen und Stehlen mehr, nichts mehr von diesem und jenem.." Seht, der Geist, der Ihn aus den Toten erweckte, wenn Er in euch wohnt, dann wird er auch eure sterblichen Leiber - den Staub der Erde - unterwerfen. Seht ihr. Was ist es? Wem unterwerfen? Christus! Wer ist Christus? Das Wort! - keine Theologie sondern das Wort.
   Dann sagt ihr, dass diese Dinge...... "Oh, ich denke, das ist in Ordnung, wenn Frauen Hosen tragen." Auch wenn das Wort "Nein" dazu sagt? 
Seht, dieses wird lebendig gemacht. Ihr werdet zum Wort gezogen. Dann werdet ihr es. Ihr werdet zu einem Teil des Wortes.

23-4    Es brachte euren Leib - nicht - Gut, ihr sagt: "Ich will dir etwas sagen: Mein Pastor sagt...." Ich frage nicht darnach, was dein Pastor sagt; was das Wort sagt, das zählt. Wenn du ein Huhn sein möchtest, dann geh mit ihm weiter. Und wenn der Pastor etwas anderes als dieses Wort spricht, dann nährt er keine Adler, dann füttert er Hühner und keine Adler. Seht, Adler essen Adlerspeise. Sie sind rein.
   Die Bibel sagt, dass es verkehrt ist, so etwas zu tun - und die Männer und so weiter - alles was ihr tut ist verkehrt. Ihr sagt: "Die Tage der Wunder sind vorbei." Doch die Bibel sagt: "Er ist derselbe, gestern, heute und für immer." Wenn sie sagen: "Dies ist eine Art von mentaler Telepathie, eine Art von Gedankenlesen - diese Unterscheidungen und all diese Visionen sind Unsinn", dann sind sie Hühner. Sie wissen nicht, was Adlerspeise ist. Aber Bruder, wenn du diesen Ruf hörst, dann ist etwas in dir, du bist von Anfang an ein Adler.

23-6    Warum? Du bist dieser Same, den die Auferstehung des SOHNES geweckt hat, und die Garbe, die über der Erde geschwungen wurde, liess dich erkennen, dass du ein Adler bist und kein denominationelles Huhn. Könnt ihr es sehen?
   Wenn nun dieser Geist, der Ihn - das Wort - aus den Toten auferweckte, die Dynamik des Wortes, in dir wohnt, dann belebt es auch deinen sterblichen Leib.
   Nun, wie sind wir Fleisch von Seinem Fleisch und Knochen von Seinen Knochen? Während wir noch sterbliche Sünder sind - bereit zu sterben in diesen Leibern - wird dieser Leib belebt. Was heisst belebt? Zum Leben gebracht. Der Geist, der es einst liebte, zu trinken, umherzulaufen und Ehebruch zu begehen, all diese Dinge - er ist lebendig geworden. Warum? Die Dinge sind gestorben und ihr seid auferstanden. Es belebt euren sterblichen Leib.
   Darum ist dein Leib der Tempel der Dynamik. Warum denn? Weil du von Anfang an ein Teil der Mechanik warst. Oh... ! Da ist eure Auferstehung. Da ist die Gemeinde in der Auferstehung mit Ihm. Diese Leiber sind gerade jetzt lebendig gemacht! Seht ihr? Ihr habt gehört und ihr glaubt: es hat dich (euch) von einer Denomination zum Wort verändert. Seht ihr?

24-4    Wenn die Dynamik auf das Wasser trifft, dann wird (der Motor) nur stottern: "Die Tage der Wunder sind vorüber, putt, putt, putt; oh, ich glaube göttliche ....pump, pump, pump - aber sie sind nicht ...pump, pump, pump." [Bruder Branham imitiert einen stotternden Motor] Seht ihr? Doch wenn es diese Tausend Oktan trifft - "Whrrrrrrr" und hinweg geht sie! Seht ihr es? Ooooh...!
   Die Dynamik trifft das...! Doch wenn es ein Huhn trifft, dann wird es nichts Gutes bewirken. Doch wenn es einen Adler trifft, dann bewegt er sich heraus. Amen! Die Dynamik mit der Mechanik. Seht ihr was ich meine? Ein wahrer Adler wird verstehen.
   Ich möchte euch hier eine kleine Schriftstelle deutlich machen - ich denke wir sind nicht mehr am Telefon angeschlossen, doch wir sind immer noch hier. Joh. 5,24; Jesus sagte: Wer mein Wort hört, und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben."

24-7    Nun schaut. Ich gehe also die Strasse hinunter und nehme dies nun buchstäblich - ohne geistliches Verständnis - ich mache nicht etwas anderes daraus, ich sage es einfach so, wie es steht. Das richtige Wort im griechischen Original bringt es so zum Ausdruck: "Wer mein Wort versteht. "Ich will nun beweisen, dass dies so richtig ist. Ich gehe die Strasse entlang, und da kommt ein Betrunkener mit der Frau eines andern im Arm daher. Er flucht und missbraucht den Namen Gottes und so weiter. Ich frage: "Hast du gehört was der Prediger sagte?"
   "Ja, ich habe es gehört." Das bedeutet wohl nicht, dass er ewiges Leben hat? Seht ihr? "Wer mein Wort versteht," dieser ist ein Adler.
   "Nun Bruder Branham, ich möchte noch mehr Schriftstellen darüber."
   Also gut: "Meine Schafe hören meine Stimme. Einem Fremden werden sie nicht folgen."

25-1    Wie kürzlich, bei diesem Heirat und Scheidungsfall, als der Heilige Geist zu mir sprach - und ich kam und sagte genau das, was Er mir gesagt hatte. Irgend eine Frau eines Predigers hat mich deswegen ziemlich scharf zurechtgewiesen. Sie sagte: "Ich vermute, du nimmst den Platz von Gott ein."
   Ich sagte: "Nein, werte Dame."
   Sie sagte: "Du sagtest ihnen, ihre Sünden seien ihnen vergeben. Nur Gott hat die Kraft, Sünden zu vergeben." - - nicht ein Pharisäer, seht ihr? [Fehler im englischen Text, nicht identisch mit Band!] [Die Versammlung lacht]
   Ich sagte: "Damit ihr versteht, das Jesus zu Petrus und den Aposteln gesagt hatte, - nachdem dieser die Offenbarung bekommen hatte, wer Er war und als er zu Ihm gesagt hatte: "Du bist Christus, der Sohn Gottes" - da sagte Er: "Gesegnet bist du, (seht ihr) Sohn des Jonas, Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der im Himmel ist. Auf diesem Felsen werde ich Meine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle werden nicht dagegen ankommen. Und ich gebe dir die Schlüssel. Was immer du auf Erden bindest, das werde ich im Himmel binden; und was du auf Erden lösest....." Dies ist die göttliche Offenbarung des Wortes, die Fleisch wurde. Wenn es Fleisch war, in jenen Tagen durch den Sohn, den Bräutigam, dann ist es heute durch die Braut wieder aus Fleisch. 

25-3    Wem immer ihr die Sünden vergebet, denen sind sie vergeben, wem immer ihr die Sünden lasset, denen werden sie gelassen. Nun, die katholische Kirche hat dies aufgegriffen und auf ihre Priester übertragen, doch dies ist fleischlich. Passt auf! Es war das geistlich geoffenbarte Wort, welches es tat. Darum gebot Er ihnen, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen. Er wusste, dass sie wussten, wer Er war. 

25-4    Kürzlich sprach ich zu einem netten Prediger und er sagte zu mir: "Nun Bruder Branham, ich kam heraus und erwählte eine gewisse Gemeinde, eine Pfingstgemeinde - wie ihr wisst, haben die Pfingstler nun damit begonnen, diese runde Oblate zu nehmen. Ich nehme an, ihr habt davon gehört, das Koschere... - den Mondgott - und sie haben es alle angenommen und nehmen es. - Dieser Mann sagte - die Versammlung kam zu ihm und er (der Prediger) sagte: "Was ich segne, ist gesegnet." Ist dies nicht genau das, was ein Priester sagt, wenn er sagt, er habe die Kraft, es wieder in den Leib von Christus zu verwandeln? Seht, ob es nun sechs sind oder ein halbes Dutzend, beides ist doch dasselbe. Und der Mann sagte: "Ich will dich etwas fragen." - Er versuchte der Wichtigkeit der Taufe im Namen Jesus auszuweichen - denn es war dieser Mann, der gesagt hatte, der Antichrist hätte dies getan. Er sagte: "Glaubst du, dass es notwendig ist, dass ein Mensch im Namen von Jesus Christus getauft werden soll? "
   Ich sagte: "Jawohl!"
   Er sagte: "Auch wenn er im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft worden ist?"
   Ich sagte: "Gewiss, denn so ist er überhaupt noch nicht getauft. Er ist in keinem Namen getauft. Es sind Titel. Und ich sagte: "Dies wird nicht anerkannt. Warum musste denn Petrus... 
   Er sagte: "Nun will ich dir etwas sagen. In der Apostelgeschichte 10,49 steht: "Während Petrus diese Worte sprach, fiel der Heilige Geist auf sie."
   "Aber", sagte ich, "er wandte sich sofort um und sprach: Kann jemand ihnen das Wasser verwehren, dass sie nicht getauft werden?"

26-1    Er sagte: "Gut, vor kurzem sprachst du über Apostelgeschichte 19, wo Paulus an der oberen Küste von Ephesus entlang ging und jene Jünger fand. Und diese waren doch nicht im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft worden."
   Ich sagte: "Nein, diese wurden zur Busse getauft und nicht zur Vergebung der Sünden; zur Busse, denn Jesus war ihnen noch nicht bekannt. Das Opfer war noch nicht getötet worden."
   Er sagte: "Warum mussten sie dann wieder getauft werden?"
   Ich sagte: "Der Mann, der die Schlüssel hatte, sagte folgendes: Denn wisset, dass kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben ist wodurch sie gerettet werden können. Die Rettung liegt nur im Namen von Jesus Christus. Was immer ihr tut, in Worten oder in Taten, tut alles im Namen von Jesus Christus. Da ist kein anderer Name, keine Gemeinde, keine Hierarchie, keine Titel, gar nichts anderes. Und doch ist Er die Rose Sarons, die Lilie im Tale, der Morgenstern, Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Jehova-Jireh, Jehova-Rapha, Manasse - all dieses. Er ist dies alles, doch da gibt es kein Heil, in keinem dieser Titel. In Jehova, darin ist kein Heil. In der Rose Sarons obwohl Er dieses ist - kein Heil, Vater, Sohn, Heiliger Geist - kein Heil. Es ist nur der Name Jesus Christus! Und die Bibel sagt, dass Busse und Vergebung der Sünden in Seinem Namen gelehrt werden muss, angefangen in Jerusalem bis zu den äussersten Enden der Erde."

27-1    Er sagte: "Glaubst du, dass dies etwas ausmacht?"
   Ich sagte: "Mein Herr, ich will dich etwas fragen." Er, ich und meine Frau sassen am Tisch. Er war eben gekommen, um mich zu sprechen. Ich sagte: "Wir beide sind aus Arizona, wir leben hier. Und wir kennen unsern Stadtrat, unsere Behörde, alle, unsern Bürgermeister, den Gouverneur und alle.
   Er sagte: "Ja."
   Ich sagte: "Bruder, wenn ich dir nun sagen würde: 'Unterschreibe für dieses Essen im Namen des Gouverneurs des Staates Arizona', denkst du, sie würden das annehmen an der Kasse?"
   "Nein, ich glaube nicht", sagte er. "Warum sagte Jesus so etwas?" 
   Ich sagte: "Dies ist es!" Warum? Wenn ich dir sagen würde, geh hinüber und unterschreibe für dieses Essen im Namen des Gouverneurs von Arizona, - da wir beide Bürger von Arizona sind und wissen, wer der Gouverneur ist, - darum würdest du im Namen von Sam Goddard unterschreiben, weil er der Gouverneur von Arizona ist. Und als Er sagte: Vater, Sohn, Heiliger Geist, da wusste Er, wie sie taufen würden. Sie wussten, wer Er war! "Meine Schafe hören meine Stimme." Seht ihr?
   Er sagte: "Oh, ich sehe es!"
   Doch nun kommt das Nächste: "Werdet ihr glauben?"

Wer mein Wort hört und an den glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben.

   Und wenn dieses ewige Leben in euch wohnt, dann ist es das Potential, - wenn ihr nun diesen Heiligen Geist empfangen habt, den sie am Pfingsttag empfingen. Sie waren die Mechanik und dann war die Dynamik gekommen. Sie hatten geglaubt.

27-3    Ihr wisst, dass unsere guten Baptistenfreunde uns sagen, wir hätten es, wenn wir glauben. Doch sie hatten es nicht, wenn sie auch geglaubt hatten. In Apg. 19 glaubten sie, doch sie hatten es nicht. Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig geworden seid? Seht ihr? Sie hatten die Mechanik in Ordnung, denn die Apostel hatten sie belehrt und ihnen durch die Bibel die Mechanik bewiesen, dass Jesus der Christus war, doch noch hatten sie die Dynamik nicht. Seht ihr? Das ist es. Gut.
   Potentiell habt ihr das Angeld - das Warten. Und wenn ihr die Dynamik bekommt, dann seid ihr von der Sterblichkeit zur Unsterblichkeit gekommen. Es bewirkt, dass euer Leib dem Wort unterworfen wird. Es bewirkt, dass ihr anders handelt, anders ausseht, anders lebt. Es macht euch einfach anders.

28-2    Nun schaut! ... Ihr seid lebendig gemacht. Euch, die ihr einst tot wart in Sünden und Übertretungen und Dunkelheit, euch hat Er lebendig gemacht. Womit? Mit Seinem Geist, der Jesus am Ostermorgen von den Toten erweckte. Und wenn dieser in euren sterblichen Leibern wohnt - passt nun auf! - dann bringt Er sie auch zum Leben, sie werden dem Wort unterworfen. Wie könnt ihr sagen, ihr habt diesen Geist, und dann entfernt ihr euch vom Wort? Dann seid ihr durch etwas anderes lebendig gemacht. Denn Er wird euren sterblichen Leib für das Wort lebendig machen. Ganz sicher wird Er das! Es läuft nicht, wenn es fehlt. Es wird stottern, wenn ihr nicht alles glaubt. Wenn ihr die Hälfte Benzin und die Hälfte Wasser habt, dann werdet ihr nirgends hin kommen. Seht ihr? Ihr müsst 100% Benzin nehmen. Wenn ihr das nicht tut, dann habt ihr Fehlzündungen, ihr habt keine Kraft. Seht ihr?
   "Aber ich werde.... Ich glaube dieses, doch jenes glaube ich nicht." Pump, pump, pump. Ihr gelangt nirgendwo hin. Doch Oh, wenn ihr die Fülle nehmt! Wenn der Funke über dem zündet!. Jedes Wort ist die Wahrheit.

28-4    Und passt nun auf - während wir zum Schluss kommen - es ist wie bei einem kleinen Samen, der in der Erde liegt. Nun, potentiell seid ihr auferstanden. Ihr seid auferstanden, wenn ihr den Heiligen Geist in euch empfängt. Gerade dann seid ihr auferstanden. Dann ist euer Leib potentiell auferstanden.
   Schaut einen kleinen Samen an, der in die Erde gelegt wurde. Er muss von seiner Quelle trinken, von den Wassern, die hinabfliessen. Und während er trinkt, stösst er vorwärts, Ihm entgegen und kommt dem Samen immer näher, er wird dem Samen immer ähnlicher, der in die Erde ging. Seht ihr? So kam die Gemeinde - durch Rechtfertigung, Heiligung, Taufe des Heiligen Geistes und nun in die Blüte. Seht ihr? Der Geist Gottes kam durch dieses. Und der Geist der Welt muss durch den Antichristen in derselben Weise kommen und kommt und zur Blüte in einer grossen Vereinigung der Kirchen. Seht ihr - die ganze Sache? Und der Einzelne kommt auch in dieser Weise. Alles funktioniert gleich - im gleichen Plane Gottes, denn Er ist derselbe, gestern heute und für immer.

29-1    Seht! Auf eurem Wege, während ihr in die Fülle wächst - durch den Geist geleitet - so wie die Sonne diesen kleinen Samen zieht, der von der Quelle Gottes trinkt - er macht immer weiter - er kann nur von dieser einen Quelle trinken. Wenn ihr Öl auf diesen kleinen Samen giesst, dann wird er sterben. So ist es. Wenn ihr altes, abgestandenes Wasser giesst, dann ist das nicht gut. Wenn es vergiftet ist, wird es das Wachstum stoppen und er wird keine Frucht bringen. Ist das richtig? Doch wenn ihr richtiges, weiches Regenwasser giesst - Amen! - und keine menschengemachten Chemikalien hineinmischt - lass es einfach vom Himmel herabkommen - beobachte dann die kleine Pflanze! Da gibt es kein Wasser, das solches Wachstum gibt wie Regenwasser. Wenn ihr versucht, etwas Chlor hineinzutun, dann werdet ihr gleich sehen, dass es die Pflanze tötet.

29-2    Das ist das Problem heute! Sie versuchen, ihnen Wasser von einer denominationellen Quelle zu geben, und es stoppt das Wachstum. Doch gebt ihnen...

...kommt dahin, wo die Tautropfen der Gnade leuchten, 
sie leuchten bei Tag und bei Nacht, 
Jesus, das Licht dieser Welt.

   Dann habt ihr es!

Wir werden im Lichte wandeln, in diesem wunderbaren Licht. Es kommt, wo die Tautropfen leuchten, Sie leuchten einfach um mich herum...

   Nehmt diese menschengemachten Quellen von mir. "Ich kenne keine andere Quelle, als das Blut von Jesus." Keine andere Quelle möchte ich kennen. Lass das Wort im mir wohnen, Herr; bewässere es durch Deinen Geist! 

29-4    Schaut! - wenn dieser Geist, der Jesus aus dem Grabe holte, in euch wohnt, dann habt ihr Leben in der Anlage - werdet geführt durch den Geist, zum Wort hin lebendig gemacht, dass ihr es glaubt. Diese kleine Sache stösst immer vorwärts, während es wächst.
   Seht - am Pfingsttag wurden ihre Leiber zu einem neuen Leben lebendig gemacht. Schaut auf jene Gruppe von Feiglingen.
   Halte ich euch zu lange hier? Ich bin eben warm geworden - ich fühle mich gut!

30-3    Seht, sie waren Feiglinge. Passt auf! Aber sie hatten die Mechanik. Doch alle standen im Hintergrund und sagten: O, ich fürchte mich vor ihnen. Ich fürchte mich, hinauszutreten, um etwas zu sagen, denn da sind all die grossen Bischöfe und diese Dinge." "O, ich fürchte mich auch! Da sind die Priester und alle, ich fürchte mich, etwas zu sagen, ich fürchte mich, zu sagen, dass ich an Ihn glaube. O, ich kann es einfach nicht." Seht ihr?
   Doch plötzlich kam die Dynamik. Und was bewirkte es? Es füllte nicht nur ihren Geist im Innern, es belebte auch ihre Mechanik. Ihre Leiber wurden lebendig gemacht. Sie waren keine Feiglinge mehr. Sie traten vor das Angesicht der Leute. Jawohl! "Ihr Männer von Judäa, und ihr, die ihr in Jerusalem wohnt!" - so sprachen sie. Bevor die Dynamik gekommen waren sie nur die Mechanik. Seht ihr? Ihr Männer, die in Jerusalem wohnen, das soll bekannt werden unter euch und hört auf meine Worte: "Diese sind nicht betrunken, wie ihr glaubt. Ich bin einer von diesen! Dies ist das! Ich werde euch zeigen, was es ist, es ist die Schrift! Dies ist das! - Ich habe immer gesagt, wenn dieses nicht jenes ist, dann möchte ich an diesem festhalten, bis jenes kommt.
   Nein, "dies ist das, was durch den Propheten Joel gesprochen wurde und es wird geschehen in den letzten Tagen. spricht Gott - Ich werde Meinen Geist ausgiessen über allem Fleisch." Seht, die Dynamik kam in die Mechanik. Sie fürchteten sich nicht mehr.

30-6    Einige von euch, die sich fürchten, dass euch irgend eine Frau auslachen wird, weil ihr langes Haar habt - weil ihr kein Makeup mehr trägt. Und einige von euch Männern fürchten sich, dass eure Organisation euch hinauswirft, wenn ihr eure Versammlung in die schriftgemässe Taufe tauft. Was ihr braucht ist ein Einschliessen im Obersaal, bis die Dynamik kommt. Das ist wahr.
   Es hat sie verändert. Es hat sie lebendig gemacht. Es hat sie anders gemacht! Von da an waren es andere Menschen. Sie wurden lebendig gemacht - von einem alten Leben als Feiglinge - zu etwas wie der Löwe aus dem Stamme Juda. Sie gingen ins Martyrium - wurden an Kreuze genagelt, wurden mit dem Kopf nach unten gekreuzigt, in Löwengruben geworfen. Sie waren keine Feiglinge mehr, der Tod hatte überhaupt keinen Sieg mehr über sie. Die Dynamik war in der Mechanik. Jawohl! Es machte ihre sterblichen Leiber lebendig.

31-1    Hört! Hier ist noch eine andere Sache als Beweis. Es machte sie so lebendig, dass sie - wisst ihr was? Sie wurden hinaufgenommen in himmlische Örter, und ihre sterblichen Leiber wurden so lebendig gemacht, bis sich ihre Sprache veränderte. Es veränderte ihre Sprache. So sagt es die Bibel. Ihre sterblichen Leiber waren lebendig, ihre Sprache wurde belebt, ihr Leben wurde belebt, ihre Gedanken wurden belebt, ihr Geist wurde belebt, sie wurden durch und durch lebendig gemacht. Sie versuchten zu Sprechen und konnten nicht mehr in einer menschlichen Sprache sprechen. Sie wurden in der Gegenwart Gottes so lebendig, bis sie in einer neuen Zunge sprachen, in einer himmlischen Sprache. Ooh! Welch eine lebendigmachende Kraft!

31-2    Wenn der Geist, der Jesus aus den Toten erweckte in euch wohnt - oh, Halleluja! - dann wird Er eure sterblichen Leiber lebendig machen! Ihr werdet Dinge tun, die ihr vorher nicht getan habt. Damals waren sie so voll lebendig machender Kraft. Seht, euer Leib ist dann nicht mehr der Sünde unterworfen. Eure Wünsche.... Einer sagt: "Komm heraus zu uns!"
   Du sagst: "Schweige! "
   "O, wir haben die grösste...."
   "Sei still."
   Habt ihr je gesehen, wie ein alter unabhängiger Adler dahinfliegt? Er hopst nicht wie ein Geier - jedem toten Zeug nach - all dem Zeug, dass auf der Erde liegt. Nein! Er ist stolz: "Halt den Mund!"
   "Oh, hier drüben ist ein gutes "Essen!"
   "Nicht für mich. Meine Wünsche haben sich geändert, mein Appetit ist anders, denn der Mensch soll nicht durch die weltliche Unterhaltung leben, sondern von jedem Wort, dass aus dem Munde Gottes hervorgeht. " Ein richtig lebendig gemachter Adler lebt davon. Amen!

31-5    Oh, als Er Christus aus dem Grabe aufstehen liess - wenn Er in euch wohnt, dann sind eure sterblichen Leiber lebendig gemacht - in Seine Gegenwart - ihr bemerkt es. Du bist nicht länger ein Strassenkehrer, du bist ein Adler. Du willst die Dinge der Welt nicht. Du bist ein Sohn oder eine Tochter Gottes. Du hast ein Festmahl von einer Quelle, von der die Welt nichts weiss. Du trinkst an einem Ort, von dem die Welt nichts weiss. Du isst verborgenes Mann, von dem die Welt nicht einmal weiss, denn du bist ein Adler. Du bist dorthin belebt worden, wo du es bekommen kannst. Du kannst es hier unten nicht bekommen, du bekommst es dort oben. Du musst lebendig sein, hinaufgehoben, so wird es lebendig.

32-1    Und was taten sie? Sie sprachen in einer andern Sprache. Die Bibel sagt, dass sie es taten. Sie sprachen in jeder Sprache unter dem Himmel. Könnt ihr euch das vorstellen? Jene sterblichen Leiber, die dort drinnen sagten: "Ich weiss nicht, ob ich dies nun glauben soll oder nicht. " Plötzlich waren sie so lebendig, dass die Kühnheit des Löwen aus dem Stamme Juda über diese Schaugarbe kam. Oh, dieser Adler kam, um Seine Eigenen zu rufen. Und sie liebten ihr Leben nicht mehr bis zum Tode. Amen!

   ...und es werden noch mehr sein, die das Blut ihres Lebens geben werden für dieses Heilig Geist Evangelium und seinen Blutstrom.

   Der Sohn muss wieder geoffenbart werden - in der Braut dieses letzten Tages. Eine lebendigmachende Kraft muss kommen, die sie heraus aus diesen toten Denominationen lebendig macht zu einem lebendigen Wort des lebendigen Gottes. Oh nein - es machte sie lebendig - zu einem neuen Leben! Es bewirkt jetzt für uns dasselbe.

32-3    Passt auf! - Dann wurden sie so lebendig gemacht in dieser lebendigmachenden Kraft - hört nun gut zu, ich versuche euch etwas zu zeigen! - Die lebendigmachende Kraft war nicht nur in ihrer Seele, sondern sie war überall über ihnen. Die Dynamik kam nicht nur hinein, um sie lebendig zu machen, sie machte auch die Mechanik lebendig. Ihr seht was ich meine? Ihre Zunge wurde so lebendig, dass sie in einer neuen Sprache sprachen. Sie wurden so belebt durch die Kraft der Auferstehung Christi, dass sie ihre Hände auflegten. Sie wurden so lebendig durch die lebendigmachende Kraft, dass die Kranken gesund wurden, wenn sie ihnen die Hände auflegten. Es machte ihre sterblichen Leiber lebendig. Sie wurden geheilt durch das Auflegen der Hände.

32-4    Und der Geist belebte ihre Gemeinschaft miteinander und mit Gott, dass sie in der Gegenwart Gottes so lebendig wurden, dass sie, wenn ein Mensch gestorben und seine Seele gegangen war, diese zum Leben zurück riefen. Amen! Glorie! Jetzt fühle ich mich wirklich religiös.
   Das ist wahr! Lebendig gemacht! Seine Auferstehung war nicht nur für Ihn, - sondern für jeden der da will - für diesen vorherbestimmten Samen, der daliegt und belebt wird, es belebt den sterblichen Leib. Sie legten die Hände auf die Kranken und sie genasen. Sie beteten im Geiste und sahen Visionen, riefen die Toten ins Leben zurück. So ist es. Es machte ihre sterblichen Leiber lebendig. Und wenn es in euch hineinkommt, wenn es so ist...... nun, ihr könnt sagen, es sei so, doch wenn es so ist, dann werden diese Zeichen denen folgen. Seht - und es belebt euren sterblichen Leib. Es wird euch lebendig machen.
   Seht jetzt - lebendig gemacht in die Gegenwart Gottes. Warum? Es war der Geist Gottes, der Jesus aus dem Grab auferstehen liess. Und der Geist Gottes...... Ich gebe ihnen ewiges Leben - dies komm von dem griechischen Wort Zoe, es bewegt sich durch euch - und es belebte sie, sogar ihre Gedanken, ihr Gemüt.

33-2    Schaut jetzt - Wie könnt ihr sagen, dieser Geist wohne in euch [Bruder Branham klopft aufs Pult] - auch wenn ihr alles getan habt, was ihr als richtig erfunden habt - hier ist euer Beweis, ob ihr es habt oder nicht: Wenn der Geist, der in Christus war in euch ist, dann macht er euch zu dem Wort hin lebendig, denn Er ist das Wort. Und wenn es euch im Gegensatz zum Wort lebendig macht, dann ist es nicht der Geist von Christus! - ganz egal was ihr getan habt - erst wenn es euch ins Wort hinein bringt. "Meine Schafe hören meine Stimme und sie werden von jedem Wort leben" - von jedem Wort.

33-3    Kürzlich sprach ich darüber. Meine alte Mutter - sie ist nun gestorben - sie war eine sehr eigenartige Frau. Ihr wisst, sie war zur Hälfte Indianerin, und sie war eigenartig. Und ausserdem war sie eine Person, die keine Träume hatte. Ich glaube, sie hatte nur etwa vier oder fünf Träume in ihrem ganzen Leben. Doch jedesmal wenn sie einen Traum träumte, stimmte es. Wenn sie einen Traum hatte, war es die Wahrheit. 
   Ich erinnere mich an etwas vor vielen Jahren, als ich gerade mit dem Predigen begonnen hatte. Wir lebten an dieser Strasse, nur etwas weiter oben. Und ich predigte hier in dieser Gemeinde. Und sie träumte - und im Traum stand ich hier neben drei Stufen. Und ich stand da und predigte zu allen, dass sie diese drei Stufen hinaufgehen müssten, bevor sie auf die Strasse gelangten. Und auf dieser Strasse war eine perlenartige, weisse Linie, welche direkt zu den Toren des Himmels führte, zu den Perlentoren. Und diese Perlen waren ausgespannt bis zum oberen Ende dieser drei Stufen. Wenn das nicht genau meine Botschaft von heute ist: Rechtfertigung, Heiligung und die Taufe des Heiligen Geistes.

33-5    Nun, ich sagte, dass ein Mensch durch diese drei Stufen kommen muss, damit er imstande ist auf diesem Hochweg zu gehen. Und ich sprach von einer Dame, die vorbeiging. - Ihr wisst ja, was für Schuhe die Leute vor fünfunddreissig Jahren trugen. - Gut, da kam also eine Dame vorbei, die ein paar Schuhe trug mit hohen Absätzen, wie sie sie heute tragen, Stöckelschuhe.
   Und sie kam vorbei und ich sagte: "Einen Augenblick, Schwester. Damit kannst du diesen Hochweg nicht gehen." "Ich sagte: "Das kannst du nicht."
"Ahhh -" sagte sie. Sie wandte sich um zu den andern Frauen und sagte: "Glaubt ihm nicht, das ist ein Verrückter, glaubt ihm nicht. Ich werde euch zeigen, dass ich gerechtfertigt, geheiligt und mit dem Heiligen Geist gefüllt bin und dass ich gehen kann." Und sie .... Ich liess sie einfach gehen. Ich konnte nichts mehr tun, ich konnte sie nicht aufhalten. Und sie sprang hinauf auf diesen Hochweg, schaute zu den Schwestern zurück und sagte: "Seht, wie ich euch sagte." Und sie begann hinaufzulaufen und sie...... Ihr wisst, dass die Bibel im 3. Kapitel von Jesaja sagt, dass sie einen gestreckten Hals haben - das müssen sie, sonst kippen sie vornüber - und trippelnd einher gehen - es geht nicht anders, sie müssen sich winden - (Jes. 3,16) und mit ihren Fussspangen klirren - die Töchter Zions in den letzten Tagen. 

34-2    Und sie begann diese Strasse hinaufzueilen so schnell sie konnte, und nach einer Weile wurde es enger und enger. Sie begann zu taumeln, sich zu winden, - und weg war sie. Und die Mutter sagte: "Das waren die schrecklichsten Schreie, die ich in meinem Leben gehört hatte, als diese Frau in diese Feuerflammen und den Rauch fiel. Sie sagte, ich hätte mich umgedreht und gesagt: "Seht ihr?"
   Sie befolgte alles, ausser einem Wort - seht ihr? - alles, ausser einem Wort. Natürlich können pfingstliche Frauen gerettet, geheiligt und mit dem Heiligen Geist gefüllt sein und dann fallen. Ganz gewiss!
   Der Mensch soll nicht vom Brot allein leben, sondern von jedem Wort, das es gibt. Seht ihr? Und sie verfehlte es. Wie ich sagte: Sie begann richtig, doch sie wollte nicht hören und ich sagte ihr, was kommen würde. Und Er hat das Evangelium geschrieben durch die Jünger, die Apostel, durch die Lehren der Apostel und Propheten und so weiter, doch sie wollen nicht hören.

34-5    Schaut nun: Diese lebendigmachende Kraft, ZOE, bringt das Wort, die Gedanken, die in Christus waren, in dich hinein. Ich versuche euch zu zeigen, dass ihr .. - als Gott Jesus von den Toten auferweckte, hat Er auch euch auferweckt und auch mit Ihm lebendig gemacht. - du bist jetzt zum Leben lebendig gemacht, - auch wenn du damals erst eine Eigenschaft in Seinen Gedanken gewesen bist - doch Gott sah in Ihm alles schon am Ende. 
    Als Gott auf den Leib hinabschaute - der Geist hatte Ihn im Garten von Gethsemane verlassen; Er musste als Mensch sterben. Denkt daran Freunde, Er hätte es nicht tun müssen - das war Gott. Gott salbte dieses Fleisch, und es war menschliches Fleisch, Er hätte es nicht .... wenn Er als Gott dort hinaufgegangen wäre, dann wäre Er nie in dieser Weise gestorben. Man kann Gott nicht töten. Er brauchte es nicht zu tun, doch denk daran, Er ging dort hinauf mit Dir in Sich - du warst in Ihm. Seht ihr? Gott hatte die Braut vorher noch nie vom Bräutigam getrennt. Als Gott also auf den Leib von Christus hinab schaute, da sah Er beides, Mann und Frau. Beides wurde erlöst in diesem einen Leib. Seht ihr? Sie sind EINS, dasselbe, sie sind dasselbe WORT. Dasselbe Wort, das vom Bräutigam sprach, spricht von der Braut!

35-1    Wie könnte die Braut kommen und verfehlen, nicht alles zu manifestieren, was über IHN verheissen war, und wie könnte der Bräutigam kommen und Er wäre nicht die Braut? Aber wenn Er alles getan hat und es sogar bewiesen hat, indem Er Sich nachher aus den Toten erweckte - muss die Braut dann nicht genau dasselbe tun und genau das sein, was das Wort sagte, was sie in den letzten Tagen sein würde? Muss sie nicht durch Maleachi 4 (3, 23) umkehren? Muss sie sich nicht manifestieren, wie in den Tagen zu Sodom? Muss nicht die Welt und alles genauso sein, wie es ist? Sind diese Dinge nicht ein vollkommenes Erkennen des Wortes Gottes, das uns gezeigt wird?
   Gut, Freunde, ich weiss, dass ich euch lange festhalte - noch sind fünfzehn Minuten bis zum Essen - vielleicht bin ich bis dann fertig. Doch schaut! Schaut hier! Welch vollkommene Sache das ist - Ich weiss ja nicht, wann ich euch wiedersehe. Schaut! Seht dieses:

35-3    Gott hat Seine Braut im Bräutigam vorhergesehen! Halleluja! Um Seine Frau zu retten, musste Er wie Adam mit ihr gehen. Adam wusste, was er tat. Eva wusste nicht, was sie tat, doch Adam ging mit Seiner Frau hinaus. Seht ihr?
   Und Jesus nahm den Platz Seiner Frau und wurde für sie zur Sünde. Denkt daran, "Er wurde Dich" (wörtlich). Er trug deine Strafe, dass du an Seiner Stelle stehen kannst! Er stand an deiner Stelle, dass du an Seiner Stelle stehen kannst! Welch eine Liebe! Welch eine Gemeinschaft! Wie können wir es verleugnen? Wie könnten wir anders, als Ihn zu lieben, Freunde? Ich könnte stundenlang bei diesem Thema bleiben, doch lasst uns ein wenig weitergehen.

35-5    Wie die pfingstliche Erfahrung heute und das Kommen des Heiligen Geistes in diesen letzten Tagen verheissen war - es ist wie der Urkundenauszug zur Eigentumsurkunde. Seht ihr? Nun, ihr könnt einen Anspruch haben, gewiss. Ihr könnt einen Anspruch für ein Grundstück haben, doch noch gehört es euch nicht. Nein, jemand von weit her könnte kommen und einen Anspruch darauf stellen. Doch wenn ihr einen Urkundenauszug habt, zeigt dieser, dass alle Einwände dagegen erledigt sind, bis zur Wurzel. Ist das richtig?
   Und wenn ein Mensch gesagt hat, er glaube das Wort, dann ist der Heilige Geist, wenn Er kommt, der Urkundenauszug für den Anspruch. Und dies gibt euch die Bewilligung, wenn ihr diesen Urkundenbeleg habt, dass jedes Bisschen davon euch gehört, und alles was darauf ist, gehört euch. Amen!
   Und dies ist für uns der Urkundenauszug, wenn der Heilige Geist über diesen Eigentumsanspruch kommt, den Gott vor Grundlegung der Welt sah - und Er schrieb diesen Namen in das Buch des Lebens. Doch ihr wurdet als Männer und Frauen geboren, der Sünde unterworfen und der Sünde schuldig. Doch als ich daran glaubte, empfing ich die Urkunde. Doch als der Heilige Geist kam, da war es die Bestätigung, dass alles, was gegen mich war, gelöscht ist - ob es nun meine Mutter getan hatte, ob es mein Vater getan hatte oder meine Grossmutter - wie die Sache mit dem epileptischen Kind, für welches ich vor einigen Minuten betete, da kam es durch die Grossmutter - die Epilepsie fiel dann auf das Kind doch als die Bestätigung kam, da wurde alles durchgestrichen, alles ist ungültig. Ich bin Besitzer der Urkunde. Amen! Und so sicher, wie der Geist, der Christus von den Toten erweckte. habe ich einen Urkundenauszug, dass ich ein Teil dieses Leibes bin. Die Bestätigung des Heiligen Geistes bewirkt, dass dieser Wortleib lebendig wird, genauso wie es in Ihm geschah - wie Er es in den letzten Tagen verheissen hat -   die Urkundenbestätigung.

36-3    All meine Sünden sind gelöscht. All eure Sünden sind durch das Blut von Jesus Christus gelöscht, und der Heilige Geist kam als Bestätigung für diese Urkunde, die Gott mir durch Gnade und Vorherwissen gegeben hat. O wie herrlich!
   Wovor wollt ihr euch noch fürchten? Kein Wunder sagte Er: "Fürchtet euch nicht, denn Ich war tot und bin wieder lebendig, und Ich lebe für immer und Ich habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. macht euch keine Sorgen mehr. Sogar der Tod wird euch nicht verletzen."

36-5    Seht, wie wunderbar - wir wollen uns nun beeilen. Durch die bestätigte Urkunde ist die Schuld erledigt. Alles was gegen mich vor lag ist gelöscht. Ha, ha, ha! Glorie! Vielleicht benehme ich mich albern, doch ich fühle mich gut! Seht: Oh, eine Urkundenbestätigung! Kannst Du erfassen, was das bedeutet, Bruder? Nichts und niemand kann dir das nehmen! Amen! Ich besitze es! Amen!
   Was - welch eine Urkunde? Ich habe nun meine Auszahlung auf meinem Guthaben aus Seinem Tod, dem Begräbnis und der Auferstehung in Empfang genommen. Er wurde Mich, dass ich zu Ihm werde. Er wurde Sünder, dass ich zum Sohn wurde - Amen! - und den Urkundenbeleg in der Hand halte, denn "Diese Zeichen werden denen folgen die da glauben." Seht ihr? Der Urkundenbeleg.
   Nun schnell .....Wir haben noch etwa 10 Minuten. Wir wollen nun folgendes schnell betrachten: Die Belebung des Geistes. Ich werde euch nun einige Zeichen zeigen, damit ihr versteht. Hört!

37-2    Passt nun auf, was diese lebendigmachende Kraft - dies ist mein Thema, nachdem der Sohn auferstand - schaut, was es bei jenen an Pfingsten bewirkte, was diese lebendigmachende Kraft bei ihnen tat - es machte sie lebendig.
   Wir wollen nun schauen, was sie bei Stephanus bewirkte. Stephanus war voll der lebendigmachenden Kraft, stimmt das nicht? Seht, er war voll lebendigmachender Kraft. Das machte ihn furchtlos. Er sagte: "Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herz und Ohren, immer widersetzt ihr euch dem Heiligen Geist, wie es schon eure Väter taten, so auch ihr. Welchen der Propheten, die das Kommen des Gerechten ankündigten, haben eure Väter nicht gesteinigt?" Oh, es bewirkte etwas bei ihm! Gewiss, er war voll lebendigmachender Kraft.
   Und sie sagten: "Wir müssen diesen Kerl los werden."
   Und als er starb - sie steinigten ihn, und die Steine schlugen gegen sein armes kleines Haupt - da schaute er hinauf und sagte: "Ich sehe den Himmel offen." Lebendigmachende Kraft war wirksam. "Ich sehe den Himmel offen und Jesus zur Rechten Gottes stehen." Das tat die lebendigmachende Kraft für Stephanus.

37-5    Schaut, da ist noch ein anderer Mann, der diese lebendigmachende Kraft hatte: sein Name war Philippus. Er war voll der lebendigmachenden Kraft und hatte dort unten in Samaria eine grosse Versammlung. Teufel wurden ausgetrieben und Menschen wurden in den Namen von Jesus Christus getauft. Sie hatten eine echte Versammlung und der Geist sprach zu ihm. Ooooh, die Dynamik kam herab und sagte: "Verlasse diese Erweckung!"
   "Aber was werden die Prediger sagen?"
   Das hat nichts zu bedeuten, was sie sagen" Seht ihr? Er war voll lebendigmachender Kraft! Er hatte das Benzin und die Dynamik fiel auf ihn. Er sagte: "Geh hinaus in die Wüste!" Und dort fand er einen Eunuchen und er taufte ihn in den Namen von Jesus Christus - einen Mann, der dann die Botschaft nach Äthiopien brachte. Stimmt das? Und er gehorchte Gott.
   Gott gehorchend - wenn ihr nie in den Namen von Jesus Christus getauft wurdet, dann tut es, und seht dann, wie die lebendigmachende Kraft euch aufgreift. Seht ihr?

38-2    Als Stephanus - nein, nicht Stephanus, Philippus, als er diese grosse Sache tat - diese grosse Erweckung verliess und dem Befehl Gottes gehorchte - als er ihn erfüllte, indem er diesen Kämmerer taufte, im Gehorsam zu Gott, da war er so voll lebendigmachender Kraft, dass es ihn hinwegtrug.
   Es wird eure sterblichen Leiber lebendig machen, wenn dieser Geist, der Jesus von den Toten erweckte..... Philippus wurde so lebendig gemacht, dass er nicht mehr gesehen wurde, erst in etwa 150 Meilen Entfernung, irgendwo in einem andern Land. Es machte Seinen sterblichen Leib lebendig. Wie tat er es? Er war so voll mit der lebendigmachenden Kraft.

38-4    Oh, Gemeinde des lebendigen Gottes, wir können herumstehen und an kleinen Zuckerzitzen saugen - an denen wir heute saugen - wir müssen so gefüllt sein mit der lebendigmachenden Kraft, durchgebetet, bis die Belebung des Heiligen Geistes....Wir werden eines Tages in dieser Entrückung hinweggenommen. Jawohl! Amen!
   Entschuldigt jenen Ausdruck. Ich dachte an eine Mutter, wie sie diese kleinen Säckchen macht - wir pflegten es zu tun - für den Säugling. Einige Mütter werden sich noch erinnern. Säuglinge fingen an zu schreien, und man nahm etwas Kaffeesatz und etwas Zucker, wickelte es in ein Tuch und liess sie daran saugen, nur um sie zu beruhigen. Doch darin ist keine Kraft, das bringt ihnen Tod. Seht ihr? Dieses Koffein darin und das Zeug zum Süssen, damit sie es schlucken, so schluckten sie Koffein.
   Wir sind solchem Zeug müde. Kehrt um, ihr seid Adler. Zurück zum Worte Gottes! Seid stark! Nichts kann eure Gefühle verletzen. Darum seid ihr frei vom Gerede der Leute. Was immer auch gegen euch geredet wird, das bringt nur mehr Liebe. Lebendigmachende Kraft. Hinweggetragen in das Himmlische - ein Adler, der über die Hühner hinauf geflogen ist, weit oben in den himmlischen Örtern in Christus Jesus.
38-7   Oh, es war über Philippus, es belebte ihn und trug ihn hinweg.
   Lasst uns noch einen andern Mann betrachten, er trug den Namen Henoch. Er wandelt durch jedes Wort Gottes, ungefähr fünfhundert Jahre lang. Er hatte ein Zeugnis. "Nicht einmal verliess ich Sein Wort!" Er wurde so voll lebendigmachender Kraft. Als ihn die Dynamik traf, als sie seine Mechanik traf, da musste er nicht einmal sterben, er ging einfach hinauf nach Hause. Er begann einfach zu gehen. Wie Philippus war er so voll der lebendigmachenden Kraft, der, anstatt nach Gaza zu gehen, an einen andern Ort ging und sie fanden ihn oben an der Küste. Und er sagte einfach: "Ich bin sowieso ein alter Mann, ich habe soviel lebendigmachende Kraft, ich gehe einfach von der Erde hinweg.
   Es ist dieselbe lebendigmachende Kraft, die wir gerade jetzt haben. Seht ihr? Es wird euren sterblichen Leib lebendig machen. Ist das nicht wahr? Es ist die lebendigmachende Kraft.
   Henoch hatte dieses vollkommene Zeugnis: "Alles was mir Gott sagte, habe ich getan. Alles was ich sah, was er mir auftrug, habe ich getan." Und er wurde so voll der Dynamik - oder der Mechanik, und als die lebendigmachende Kraft ihn - die Mechanik traf, da wurde er einfach hinaufgenommen. Er ging von der Erde hinweg in den Himmel.

39-3    Doch schaut jetzt! Auf Elia, als er - Seht Elia, diesen grossen Propheten - den Mann - ... Entschuldigt mich - Bruder, Schwester, in jenen Tagen hat er diese angemalten Frauen zusammengestaucht, jene Isebels - und Ahabs - und es schien, wie wenn keiner zu ihm gehalten hätte. Er schalt sie, wies sie zurecht - war dort draussen und Gott sorge für ihn und half ihm überall. Ihr wisst, der alte Mann wurde eines Tages müde. Er sagte: "Ich bin alt geworden ich kann einfach nicht mehr weitergehen." Man sagte, er würde weitermachen - ich glaube, er war etwa 90 Jahre alt, wirklich alt. Er ging dort umher, und er war so voll der lebendigmachenden Kraft. Wisst ihr was geschah? Er schaute über den Jordan - oh, Gott, ich kann beinahe die andere Seite sehen, ihr nicht auch? - Er war so voller lebendigmachender Kraft, dass er einen Wagen dort drüben sah, einige feurige Pferde und ein Wagen im Feuer, drüben, bei einigen Bäumen angebunden. Er ging einfach über den Fluss und ging nach Hause ohne zu sterben. Die lebendigmachende Kraft bewirkte, dass ein Wagen vom Himmel kam und ihn heraufnahm. Er zog sogar seinen Mantel aus und warf ihn hinab für Elisa. Das ist wahr!

39-4    Und dieser Mann ergriff den Mantel - wieder ein Typ auf die Gemeinde - er ergriff den Mantel. Und er tat doppelt so viele Wunder. Dies ist ein Typ auf die Gemeinde und Christus - Seht ihr? Elia tat vier Wunder, er tat acht. Und nun hatte er die doppelte Kraft, denn er hatte darum gebetet. "Grössere Dinge als Ich tue, werdet ihr tun." Seht ihr? Doch er war so voller lebendigmachender Kraft, dass er das Doppelte von dem tat, was Elia getan hatte. Er tat mehr als er. Und seht, er lebte, bis er etwa 90 Jahre alt war, und dann starb er. Er starb, sie nahmen ihn und begruben ihn.
   Ihr wisst, diese lebendigmachende Kraft verliess ihn nicht. Viele, viele Jahre später, als das Fleisch an seinen Knochen verrottet war und er im Grabe lag, da nahmen sie eines Tages einen toten Mann - dann kam der Feind - und sie warfen diesen Mann einfach auf die Knochen von Elisa. Und da war so viel lebendigmachende Kraft in diesen Knochen, dass der Mann lebendig wurde und aufsprang.

40-2    Oooh, es wird euren sterblichen Leib lebendig machen! Obwohl er tot und verrottet im Grab lag, ruhte die lebendigmachende Kraft über dieser Erde. Hallelujah! Hmm! Der, der Christus aus den Toten auferstehen liess, wird auch eure sterblichen Leiber lebendig machen!
   Elia damals, - Elia und Elisa - denkt daran, dieser tote Mann, der Prophet - voll der lebendigmachenden Kraft - lag im Grabe und verrottete. Doch da war so viel lebendigmachende Kraft, als sie einen toten Mann auf ihn warfen, wurde er lebendig. Er konnte immer noch die Hände auf die Kranken legen, nicht wahr? Amen! Da habt ihr es.

40-4    Und denkt daran! Wir sind Fleisch von Seinem Fleisch - von Jesus Christus. Wir sind Fleisch von Seinem Fleisch und Knochen von Seinen Knochen. Oh, da führt kein Weg vorbei, wir werden auferstehen, das ist alles. Wir werden einfach auferstehen, das ist alles.
   Ostern ist mehr als nur eine Tradition. Denn auch jetzt sind unsere Leiber lebendig gemacht mit Ihm und wir sitzen an Himmlischen Örtern. Dieser Leib mag im Meer verrotten, er mag in der Erde verwesen - da mag nur noch ein Löffel Asche übrig sein - doch er wird hervorkommen. Denn der Geist, der meinen Herrn auferstehen liess aus den Toten hat diesen sterblichen Leib lebendig gemacht - es hat euren sterblichen Leib lebendig gemacht. Und wir sind die Begünstigten Seiner Auferstehung, von dieser "Versicherung des Ewigen Lebens" von der ich so viel spreche, wie ihr wisst.
   Kein Wunder sagte Er: "Fürchtet euch nicht!" Er hatte es gewusst, denn Paulus sagte: "Tod, wo ist dein Stachel, Grab, wo ist dein Sieg? Ich bin voll der lebendigmachenden Kraft. Dank sei Gott, der uns den Sieg gibt durch Jesus Christus!" Jawohl! Lebendigmachende Kraft! O wie gross!
   Er lebt für immer, derselbe, gestern heute und für immer, Hebr. 13,8.

41-2    Passt auf! - Messias, der Gesalbte - und so ist Seine Braut die Messiassin, die Gesalbte.
   Passt auf! Der Tod kann Gottes lebendigmachende Kraft nicht stoppen. Der Tod kann sie nicht aufhalten. Wenn ihr sie habt, dann ist es ewig. Nichts kann es stoppen. Ihr könnt sie nicht festbinden - nichts dagegen tun. Wenn euer Leben aufgebraucht ist, auch das hält sie nicht auf. Sie ist immer noch so gut wie vorher. Seht ihr?
   Schaut! Moses ist voll dieser lebendigmachenden Kraft. War er das? Er war ein Prophet, zu dem das Wort kam. Er war ein Teil des Wortes; er war das Wort für jenen Tag. Ist das richtig? Und 800 Jahre nach seinem Tod, dort auf dem Verklärungsberg stand er mit Elia. Ist das richtig? Der Tod nimmt die lebendigmachende Kraft niemals hinweg. Nein, nein! "Ich werde es auferstehen lassen," ha, ha. Die Engel kamen und begruben ihn dort im Tale. Er war verwest und vergangen, doch die lebendigmachende Kraft war immer noch dort. Sie machte ihn lebendig, brachte ihn herauf, und dort stand er dann.

41-5    Seht! Ihr sagt: "Ist das wahr, Bruder Branham? Nach 800 Jahren?"
   Wenn ihr in Matthäus 27, 51 lest - ihr könnt es aufschreiben - als alle von den vergangenen Zeitaltern, jene, die glaubten, dass Er kommen würde die Bibel sagt hier, dass, nachdem Er kam -- sie schliefen in der Erde, lebendigmachende Kraft über ihnen, und sie waren ein Teil von Ihm, jene Heiligen - weil sie an Ihn glaubten. Potentiell hatten sie dieses Leben, durch das Opfer eines Schafes - ein Sühnopfer - welches niemals den Geist eines Schafes auf einen Menschen bringt. Wie steht es nun mit dem Geist eines Menschen, wenn Gott selbst über ihm ist? Seht ihr? Wie viel mehr lebendigmachende Kraft haben wir? Doch als Sühne für die Sünder wurde ein Lamm geopfert, welches ein Schattenbild ist. Was wir jetzt haben ist nicht das Schattenbild sondern das Original. Wovor fürchten wir uns noch?

41-6    Und jene Männer, die nur ein Schattenbild hatten, das auf Seine Auferstehung hinwies, und sie gingen ins Grab damit - da war Hiob mit seiner grossen Prüfung. O, alles wurde ihm genommen. Der Teufel sagte: "Gib ihn mir. Ich werde machen, dass er Dir ins Angesicht flucht!"
   Und dann packte er ihn. ER sagte: "Sein Leben darfst du nicht nehmen!"
   Und er tat alles mit ihm, doch liess ihm sein Leben. Und sogar seine Frau wandte sich gegen ihn. Sie konnte ihn nicht mehr riechen. Mit andern Worten, sie wollte nichts mehr mit ihm zu tun haben. Sie liebte ihn nicht mehr und stiess ihn hinweg. "Hiob, du bist erbärmlich, warum fluchst du nicht einfach Gott und stirbst?"
   Er sagte: "Du sprichst wie eine törichte Frau." Seht ihr? Er hielt an dem fest, was er hatte. Und er war ein Prophet. Er sagte: "Ich bin kein Sünder, Ich habe das ersehene Opfer geopfert!" Amen! Er wusste, wo er stand. Er stand auf dem Wort. Was auch die andern sagten, er stand auf dem Wort. Und dann in dieser gewaltigen Stunde sagte er; "Du sprichst wie eine törichte Frau." Er sprach: "Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, gesegnet sei der Name des Herrn." Er sagte: "Ich kam in die Welt ohne etwas. Ich kam nackt hierher. Ich gehe in derselben Weise. Gesegnet sei der Name des Herrn." Dort sass er, in aufgebrochenen Geschwüren, seine Kinder waren tot, er wurde mit Armut geschlagen, seine Freunde wandten sich gegen ihn, seine Gemeindemitglieder, und er kratzte sich, welch ein elendes Wrack. Keiner von euch ist je durch so etwas hindurchgegangen. Und immer noch hielt er an diesem Worte fest. Er war ein Adler. Oh, ihr könnt seine Augen nicht für immer trüben. Nein. nein!

42-3    Und plötzlich, als er auf diesem Wort stand - was geschah dann? Der Himmel wurde schwarz, die Donner begannen zu rollen, Blitze zuckten. Hiob schaute hinauf und sah eine Vision: "Ich weiss, das mein Erlöser lebt, und am letzten Tage wird Er auf der Erde stehen, und wenn auch die Würmer diesen Leib zerstört haben - die Knochen und alles - diese lebendigmachende Kraft wird dort sein. Ich selbst werde Gott schauen. Meine Augen werden Ihn sehen und keinen andern.." Ist das richtig? Obwohl alles in mir vergangen ist, auch wenn die Würmer, die in meinem Leibe sind, ihn zerstören werden."

42-4    Ihr wisst, dass die Würmer nicht in euch hineinkommen müssen, sie sind schon drinnen, eure eigenen Würmer. Habt ihr das gesehen? Wenn man euch in einen luftdichten Sarg legt, dann werden euch diese "Käfer" trotzdem auffressen, denn sie sind in euch. Ihr seid eigentlich nichts anderes als ein Mikrobenhaufen im Innern. "Wenn auch die Würmer, die jetzt in meinem Leibe sind, mich zerstören werden - mein Fleisch - doch in meinem Fleisch werde ich Gott schauen." Und an jenem Auferstehungsmorgen - Glorie! Hallelujah! Matthäus, dieser grosse Schreiber sagte, dass nach Seiner Auferstehung aus den Toten die Heiligen aus dem alten Testament, - viele derer, die im Staub der Erde schliefen - kamen aus den Gräbern, gingen in die Stadt und erschienen vielen. (Mt. 27,51) Diese lebendigmachende Kraft war immer noch in den Knochen des Elisa, als gar keine Knochen mehr da waren. Sie lag immer noch auf Hiob, wenn nicht einmal ein Löffel von Staub von seinem Leib übrig war. Doch die lebendigmachende Kraft war immer noch dort.
   Wenn dieser Geist, der Jesus aus den Toten erweckte, in euch wohnt, dann wird Er auch eure sterblichen Leiber lebendig machen.

43-2    Passt auf, noch ganz kurz: Ihr sagt: "Ach, ich wollte, ich hätte damals gelebt!" Ihr lebt in einer besseren Zeit!
   Ich sehe, dass ihr einige Schriftstellen notiert. Gut, notiert auch 1.Thess. 4,16. Seht - wie wunderbar! Seht, jene Heiligen, die in Christus schlafen, wird Gott mit Sich bringen. Seht ihr? Heilige, die im Grabe ruhen, wie Elisa war, einige wie Elia - einige werden lebendig gemacht andere werden hinweggenommen. Einige werden im Grab sein - dann werden wir mit Ihm gehen. Die Posaune wird ertönen und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen, und wir, die wir leben und übrig bleiben, werden zusammen mit ihnen emporgehoben, um dem Herrn in der Luft zu begegnen. Die lebendigmachende Kraft auf den Lebendigen und die lebendigmachende Kraft über den Toten.

43-4    Seht, dieselbe lebendigmachende Kraft Gottes ist in diesen beiden Propheten repräsentiert. Seht, ihre Namen sind beinahe gleich: Elia, Elisa. Seht ihr die Braut und den Bräutigam? Der eine ist der Herr Jesus und die andere die Frau Jesus - fast dasselbe. Genau wie zwischen "Er" und "sie". Seht ihr? Elisa - und schaut, wie es hier dargestellt wird.
   Nun, Elia wird bei der Entrückung hinaufgenommen - und Elisa ruhte bis zur Auferstehung. Seht ihr? Es ist wie bei einem Vogel, der beide Flügel braucht, um das Gleichgewicht zu halten. Seht ihr? Die Gemeinde wurde dort in diesen beiden Propheten repräsentiert. Denn wir, die wir leben und übrig bleiben bis zum Kommen des Herrn, werden jene nicht hindern, die da schlafen, denn die Posaune Gottes wird ertönen und beide Flügel kommen zusammen und wir fliegen hinweg! Hallelujah! Wir fliegen hinweg! Warum? In den Lebenden oder in den Toten lebt diese lebendigmachende Kraft immer noch.
   Schaut, denkt daran, denkt nun daran - lebendig gemacht, um zu sehen, was diese Dinge sind. Beobachtet die lebendigmachende Kraft von diesem Tage. Denkt daran, wir sind lebendig gemacht ....

44-2    Vor nicht langer Zeit.... - als eine Hilfe, so wie es unser Herr sagte und auch Paulus: "Was der Vater mir zeigt, davon halte ich nichts zurück, ich erzähle es euch." Und in diesen letzten Tagen, wenn wir diese lebendigmachende Kraft über uns sehen - Er hat uns sogar lebendigmachende Kraft gegeben, um zu sehen, wie die Kranken geheilt wurden. Wir haben die lebendigmachende Kraft unter uns wirken gesehen, wie es bei ihnen in den ersten Tagen war - zurückgebracht durch Visionen - Tote wurden auferweckt. Seht ihr? Es macht die Kranken gesund.

44-3    Kürzlich sprach ich mit jemandem, mit dem kleinen Donovan Weerts hier, - ich vermute ihr kennt ihn alle - ich war auf der Jagd mit ihm. Der arme, kleine Mann, er ist ein lieber Kerl, er kommt hier zur Gemeinde er ist ein ganz guter Freund von mir. Er sagte nur: "Ich wollte dir keine Umstände machen." Ich betrachtete sein Ohr genau und sagte: "Wie geht es dir, Donovan?" Und ich nahm ihn bei der Hand - und es war Krebs. Ich sagte: "Donovan, was ist los mit deinem Ohr?"
   Er sagte: "Ich weiss nicht, Bruder Branham, es hat etwa vor sechs, sieben Monaten begonnen. 
   Ich sagte: "Warum hast du nichts gesagt deswegen?"
   "Ich wollte dir keine Umstände machen, Bruder Branham."
   Ich sagte: "Weisst du, was es ist?"
   Er sagte: "Ich habe eine Ahnung."
   Ich legte einfach meine Hand über ihn und sagte kein einziges Wort. Zwei Tage später war nicht einmal mehr eine Narbe da. Was ist es? Dies lebendigmachende Kraft! Es wird euren sterblichen Leib lebendig machen. Sein Ohr wäre weggefressen worden, sein Gehirn wäre zerstört worden. Seht ihr? Er hätte sterben müssen, doch die lebendigmachende Kraft -! Seht ihr?

44-5    Und eines Tages, als ich selbst müde war --- Ich sagte: "Junge, du musst dich beeilen, du bist schon fünfzig Jahre alt, wenn du etwas für den Herrn tun willst, dann ist es besser, wenn du dich beeilst, du wirst alt." Seht ihr? Und dann kam an jenem Morgen diese lebendigmachende Kraft und Er liess mich hinter den Vorhang der Zeit schauen und ich sah alle von euch dort drüben. Er sagte: "Alle, die du je geliebt hast, und alle die dich lieben, Er wird sie euch geben. Seht ihr? Ich habe sie einfach alle dort drüben gesehen. Was war es? Lebendigmachende Kraft!
   Johannes, der Offenbarer war ganz gefüllt mit lebendigmachender Kraft, er stand auf und sah das Ende vom Anfang. Jesaja war voll der lebendigmachenden Kraft, stand auf und sah das Tausendjährige Reich und alles. Lebendigmachende Kraft! Und wenn der Geist, der Christus aus den Toten erweckte in euch wohnt, dann wird Er euren sterblichen Leib lebendig machen - euren sterblichen Leib.

45-2    Denkt daran - lebendigmachende Kraft! Schaut, was wir in diesen Tagen gesehen haben. Die lebendigmachende Kraft kam zu uns, um die sieben Siegel zu öffnen. Was war es? Die Intelligenz eines Mannes? Nein, die lebendigmachende Kraft Gottes hat uns vorausgesagt, was geschehen würde. Doch die lebendigmachende Kraft Gottes bewirkte, dass die Welt bezeugte, dass es die Wahrheit ist. Der Engel des Herrn von dem ich euch erzählt habe - er war da, diese Feuersäule, lebendigmachende Kraft liess die Welt bezeugen, dass es die Wahrheit ist. Und sie wussten nicht, was es war, und wir sehen es einfach so an und es ist unser Herr, dort droben. Seht ihr?

45-3    Er ist derjenige, der die Siegel öffnete; Er ist diese Siegel, denn das ganze Wort Gottes ist Christus, und Christus ist das Siegel das geöffnet wurde. Was ist dann die Öffnung dieser Siegel ? Die Offenbarung (Enthüllung) von Christus. Und genau die sieben Engel, welche die sieben Gemeindezeitalter repräsentieren, waren alle beieinander; und wir konnten es nicht einmal sehen, sie haben die Fotografie gemacht, nicht wir. Und dort steht Er, als der oberste Richter, zeigend, dass Er Alpha und Omega ist, der Anfang und das Ende. Welch eine Identifikation.
   Lebendigmachende Kraft hat dies für uns getan. Lebendigmachende Kraft lässt uns Sein Kommen sehen. Lebendigmachende Kraft packte uns vom Tod ins Leben. Lebendigmachende Kraft gibt uns die Unterscheidung, dass wir sehen, was mit euch verkehrt ist und was zu tun ist, was ihr getan habt und was ihr nicht hättet tun sollen, was ihr hättet tun sollen und was ihr sein werdet. Lebendigmachende Kraft! All diese Dinge.

45-5    Unser Herr Jesus war so voll der lebendigmachenden Kraft, Er war die ganze Fülle davon. Er war so gefüllt mit lebendigmachender Kraft, dass Er sagte: "Zerstört diesen Leib und Ich werde ihn in drei Tagen wieder auferwecken." Welch ein Vertrauen in lebendigmachende Kraft!
   "Zerstört diesen Leib, diesen Tempel, und Ich werde ihn in drei Tagen wieder aufbauen." Warum? Warum sagte Er das? Er wusste, dass dies über Ihn geschrieben war, durch das Wort Gottes, das nicht versagen konnte. Das Wort sagte: "Ich werde nicht zulassen, dass Mein Heiliger die Verwesung sehe, noch will Ich Seine Seele in der Hölle lassen." Und Er wusste, dass Ihn diese lebendigmachende Kraft heraufholen würde, dass nicht eine Zelle verwesen würde. Und so sagte Er: "Wenn ihr diesen Tempel zerstört, dann werde Ich ihn in drei Tagen wieder zurückbringen." Weshalb? Es war eine Prophetie - das Wort Gottes. Und Prophetie kann nicht fehlgehen, wenn es das wahre Wort Gottes ist. Und dieselbe Prophetie und dasselbe Wort Gottes, das sagte, dass Er ihn heraufbringen würde, sagte, dass wir schon mit Ihm auferstanden sind! Kein Wunder sagte Er: "Fürchtet euch nicht!"
   Und es steht geschrieben, dass der Geist, der in Ihm war, auch jetzt in uns unsere sterblichen Leiber lebendig macht. Fürchtet euch nicht Freunde, der S-O-H-N ist hervorgekommen. Der Sohn ist auferstanden.

46-2    Schaut nun auf den Verklärungsberg. Wir alle sind dort dargestellt - da waren die lebenden Heiligen, die (ohne den Tod zu sehen) entrückt wurden - Elia stand dort. Dort stand Moses, (repräsentiert) die verstorbenen Heiligen... Und beide hatten lebendigmachende Kraft. Ob der eine nun gestorben war und der andere nicht - sie waren alle dort.
   Seht doch! O schaut, was wir jetzt sehen in diesen letzten Tagen. Dasselbe, was Er in Joh. 14,12 verheissen hat. Schaut nun...
   Die Leute sagen: "Du willst sagen, du hättest Kraft?"
   Nein, nein! Wir sind einfach wie jene auf dem Verklärungsberg. Seht ihr? Gewiss beanspruchen wir nicht, Kraft zu haben, doch wir sind so wie jene auf dem Verklärungsberg - sie sagten nicht - Moses sagte nicht: "Schau doch wer ich bin." Kein Jünger sagte: "Seht doch, wer ich bin, schau wer ich bin." Ihr wisst, was geschah? Seht - sie sahen Jesus verherrlicht. Das war alles, was sie dargestellt sehen wollten - Jesus verherrlicht!

46-5    Und so ist es heute. Wir versuchen nicht, eine grosse Person zu werden. Wir kümmern uns nicht darum, was die Leute über uns sagen. Unser Name bedeutet nichts, es geht um Seinen Namen. Unser Leben ist nichts, es ist Sein Leben. Es ist Seine Kraft, nicht unsere Kraft. Und wir möchten nur eines, wir möchten Ihn verherrlicht sehen. Und wie kann das geschehen? Wenn Er in uns verherrlicht ist, durch Seine Auferstehung, die in uns ist. Heute sehen wir Ihn wieder repräsentiert, wie Er war. Habt ihr das erfasst?
   Es ist nicht unser Verlangen, verherrlicht zu sein. Es ist nicht unser Wunsch, irgend einen grossen Namen zu haben. Unser Verlangen ist nicht darin, irgend eine Gemeinde gross zu machen - oder mehr zu bekommen für die Sonntagsschule oder zu versuchen, Leute hereinzubringen, hereinzustopfen - Picknick Partys anzubieten - Ansteckknöpfe, dass sie kommen oder sonst etwas. Das ist nicht unser Verlangen. Unser Verlangen ist, Ihn verherrlicht zu sehen. Was soll verherrlicht werden? Nicht mit eigenem Stolz, doch in uns, in unseren Leben soll bewiesen werden, dass Er lebendig ist und in uns lebt.
   Wenn ich mir so aus dem Wege gehen kann, dass kein Gedanke an William Branham kommt und auch ihr nicht einmal an ihn denkt, bis wir Jesus unter uns verherrlicht sehen können. Ihn zu sehen, das ist unser Verlangen. Dies gibt uns die lebendigmachende Kraft. Und es gibt uns die Freude, zu wissen, dass wir mit Ihm sind, Fleisch und Knochen von Ihm, dass wir die Braut von Ihm sind, wenn wir Seine gleiche bestätigte Methode sehen, die in uns beweist, dass Er nun von den Toten auferstanden ist. Kein Wunder, dass er sagte: "Fürchtet euch nicht!"

47-2    Denn jetzt, - passt auf - wir sind durch Ihn erlöst und jetzt mit Ihm auferstanden. Das ist es, was die Ostern für den Menschen bedeuten. Mit Ihm auferstanden zu sein. Seht! Jetzt haben wir Seinen Geist in uns, die bestätigte Urkunde, voll bezahlt. Ihr sagt nicht: "Ich hoffe, ich schaffe es." Ihr habt es schon geschafft. Nicht dass ich es schaffen werde, ich habe es schon geschafft. Ich selbst schaffte es nie, Er tat es für mich. Seht ihr? Nicht ich - Er.
   "Gut, Bruder Branham, sie sagen...."
   Ich kümmere mich nicht darum, was sie sagen, Er schaffte es für mich. Das ist alles, was ich möchte - ich sorge mich nicht, ich möchte einfach Ihn manifestiert sehen. Wie kannst du es erreichen ? Ihn hinab rufen ? Nein! Er ist in dir!. Seht ihr? Er ist in euch. Also gut Herr, wenn ich mich aus dem Weg bringen kann - Du wirst - dich - mich hervorbringen. Wie könnt ihr es tun? Weil Du es so festgelegt hast: "Alle die Mir der Vater gegeben hat, werden kommen."
Seht - Glorie!

47-4    Mit all den Beweisen, die heute morgen mit uns versammelt sind - oh - ich denke an dieses Lied: [Br. Branham singt]

An diesem Auferstehungsmorgen,
wenn die Seile des Todes gerissen sind,
werden wir auferstehen. Hallelujah! Wir werden auferstehen.

   Glaubt ihr das? Wir werden auferstehen! In Ihm werden wir ein Teil von Ihm - Ostern - das geoffenbarte Geheimnis Gottes, wie es damals war - vom Leben nach dem Tode. Jetzt sind wir lebendig, die wir einst in Sünden und Übertretungen tot waren. Das wahre Ostersiegel hat den Tod um mich herum zerbrochen und ich bin lebendig. Das Ostersiegel am Anfang zerbrach, das römische Siegel, das Ostersiegel, in dem er versiegelt war. Wenn ein Mensch starb, war er verschwunden, doch Er brach das Siegel und offenbarte das Geheimnis. Und nun hat Gott durch Seinen Heiligen Geist das Siegel gebrochen, das unser Leben umgab, und Christus ist geoffenbart, während Er in uns lebt, denn jetzt sind wir mit Ihm lebendig gemacht. - Oh, da sind noch unzählige Seiten.

Wir werden auferstehen! Hallelujah!
Wir werden auferstehen! Amen! 
An jenem Auferstehungsmorgen, wenn die Schranken des Todes gebrochen sind. 
Wir werden auferstehen, Hallelujah! Wir werden auferstehen!

   Oh, seid ihr nicht froh?! Ich bin so froh, dass vor ganz langer Zeit, eines Morgens, in einem kleinen Kohlenschuppen für mich die Siegel gebrochen wurden und ich mit Ihm auferstanden bin als eine neue Schöpfung. Seine lebendigmachende Kraft! Der SOHN ist "aufgegangen". [Das englische Wort Sohn = spricht sich genauso wie Sonne. Wortspiel]

48-2    Vor nicht langer Zeit wurde mir eine kleine Geschichte über einen Fischer erzählt. Ein Mann war gekommen und hatte einen alten Fischer gemietet, um mit ihm an der Westküste zu fischen. An jenem Morgen sind sie hinausgefahren. Und wenn je einer von euch dort draussen nach Lachs gefischt hat, dann weiss er, was dort geschieht - es wird sehr neblig dort draussen. - Ich sehe meinen kleinen Bruder Eddy Byskal dort unten, er ist Missionar bei den Indianern - wir haben zusammen gefischt an diesen Küsten.
   Und dieser Fischer war noch ein richtiger Grünschnabel. Sie gingen fischen und wurden abgetrieben. Sie warteten auf das kommende Tageslicht und sie konnten das Nebelhorn nicht mehr hören, und jener Fischer wurde ganz aufgeregt: "Wir driften ab, hinaus ins Meer!" rief er.
   "Setz dich, setz dich" sagte der alte Fischer ruhig. Er wusste, wovon er sprach. Er sagte: "Warte einfach bis die Sonne aufgeht, dann werden wir sehen, wo wir sind."

48-4    Ihr sagt: "Muss ich Methodist, Baptist oder Pfingstler sein?" Wartet einfach - der SOHN kommt herauf - und wir sehen, wo wir sind. Er ist das Wort. Wartet, bis ihr das Wort manifestiert seht, wie es über dem Samen leuchtet, die geschwungene Garbe, und wir werden sehen, wo wir sind.
   Liebt ihr Ihn? Es tut mir leid, dass ich euch so lange festgehalten habe. Wie viele werden über Nacht bleiben? Oh - dann werde ich einfach heute Abend zurückkommen. Ungefähr um sieben Uhr?

48-6    Lasst uns unsere Häupter beugen. Ist da jemand hier - oder einige, welche diese lebendigmachende Kraft nicht in sich haben? Der SOHN hat herab geleuchtet, ihr seid in dieser Kapelle gesessen und ihr habt die Tonbänder gehört, und doch hat euch der Geist nie lebendig gemacht, dass ihr dem Wort Gottes folgen konntet ? Wenn ihr Frauen und ihr Männer jedem Wort gehorchen könntet, das Er geschrieben hat!
   ...
   Wollt ihr eure Hand erheben und sagen: "Bete für mich Bruder." Gott segne dich, Gott segne dich. Oh, schaut diese Hände. Wir haben keine Möglichkeit für einen Altarruf - was man einen Altarruf nennt, wo die Menschen zum Altar kommen - ich halte ohnehin nicht all zuviel davon - das wurde der Gemeinde hinzugefügt in den Tagen der methodistischen Erweckung.

49-3    Die Bibel sagt: "Jene, welche glaubten wurden getauft." Da ist ein Becken voll Wasser, das wartet für jeden Kandidaten, der bereit ist, sich selbst zu sterben.
   Ihr mögt schon viele Male begraben worden sein in den Namen von Jesus Christus, doch wenn dieser Same nicht zum Leben kommt, dann wird es nicht lebendig. Nein, nein! Die Taufwasser sind wie der Tau, der vom Himmel fällt. Es kann auf den Samen fallen, doch wenn da kein Leben drin ist, kann es nicht leben. Doch wenn die echte Wassertaufe den Tod für dich selbst bedeutet und du bereit bist allem abzusterben, was du je gelehrt worden bist, durch Glaubenssatzungen und Denominationen, die im Gegensatz zum Wort sind und du als ein Sohn oder eine Tochter Gottes wandelst und du das in deinem Herzen wirklich so meinst - schau dann, was dann diese Wassertaufe heute morgen bei dir bewirkt. Bekehrt euch alle und werdet getauft in den Namen von Jesus Christus, zur Vergebung von euren Fehlern, von euren Sünden, und ihr werdet diese Garbe empfangen, die geschwungene Schaugarbe. Ihr werdet die Dynamik empfangen, den Heiligen Geist, denn die Verheissung gilt euch und allen andern, für alle Generationen wird es sein.

49-5    Vater, Gott, ich habe lange gesprochen und viel von der Zeit der Menschen genommen, doch Herr, mein Gott, da gibt es kein Halten. Es scheint man müsste einfach aufhören, weggehen, etwas ruhen und dann zurückkommen. Wir leben in einer sterbenden Welt unter sterbenden Menschen, mit einer Botschaft des Lebens und mit einem Beweis der Auferstehung.
   Teurer Gott, nur einmal sind wir Sterbliche - und was wird geschehen, wenn wir diese Gelegenheit vorübergehen lassen? Unsere Herzen brennen, unsere Seelen sind überwältigt wegen diesen, die hereingekommen sind. Und viele hören hier die Botschaft heute morgen. Ja, zwei- oder dreihundert haben ihre Hände erhoben. Sie möchten glauben, Herr. Oh, gewiss ist dieser Same nicht tot, Herr. Wie könnten sie sonst in dieser Weise die Hände erheben? Da ist etwas .... oh, Gott, dieses alte Selbst, diese alte Frau von Hiob steht da und sagt: "Oh.... Aber Herr, möge dieser Hiob, dieser Gläubige, heute morgen hineingehen, vollständig sterben und hier in der Wassertaufe begraben werden, in den Tautropfen, die vom Himmel kommen, dem Worte Gottes, von dem es heisst, das es alle Sünden hinweg wäscht und erlässt.
   Wozu werdet ihr in den Namen von Christus getauft? Zur Vergebung eurer Sünden. Die Sünden sind erlassen im Namen von Jesus Christus.

50-2    Möge es so sein Vater, wenn sie krank sind, mögen sie gesund hinausgehen. Wenn sie verkrüppelt sind, mögen sie unter der Kraft des Heiligen Geistes gehen. Wenn es Sünder sind, mögen sie gewaschen und rein hinausgehen. Und die "Mechanik", wenn sie hineingeht, möge die Dynamik von oben kommen, der Heilige Geist, und sie hinein nehmen, Herr. Belebe ihren sterblichen Leib; dann werden wir echte neue Zungen hören, Kräfte von Gott, unaussprechliche Liebe, sterbende Gnade und lebende Gnade und einen auferstandenen Christus, einen Leib, eine Braut, die Ihn auf Erden repräsentiert.
   Vater, sie gehören Dir. Sie haben ihre Hände erhoben. Ich habe das Wort gepredigt. Nun, Vater, nimm sie an, ich bete, im Namen von Jesus Christus bitte ich es. Amen.

50-4    Liebt ihr Ihn? Ist Er nicht wunderbar Seid ihr befriedigt, weil ihr ein Teil dieser Osterauferstehung seid? Dass ihr mit Ihm auferstanden seid? Erhebt eure Hand. Ihr seid inbegriffen.
   "Meine kleinen Kinder', wie Paulus gesagt hätte - nicht dass ich ihn nachahmen möchte, doch es ist die Liebe - ich liebe euch. Ich kämpfe mich über die Landstrassen und durch alles, um hierher zu kommen, damit ich mit euch sprechen kann. Ich komme herauf, heraus aus der Wüste, durch Schneeverwehungen und so weiter, um hierher zu kommen. Wir fliegen in Flugzeugen, ihr fährt durch die Länder, so dass wir zusammenkommen können. Wir lieben einander; wir sind ein Teil von einander, lasst nie zu, dass euch Satan etwas anderes sagt. Wir sind ein Teil von Ihm und wir sind Mitbürger des Königreiches und erfreuen uns miteinander an diesen Segnungen der Auferstehung.

50-6    Und JETZT - (Br. Branham klopft aufs Pult) seht ihr - JETZT seid ihr schon auferstanden. Als Gott Ihn auferstehen liess, da hat Er euch hinaufgenommen. Der SOHN ist jetzt über euch. Und nun wachst ihr in ein blühendes Leben hinein, wie Er es hatte, um am letzten Tage vollständig aufzuerstehen. Ihr habt jetzt die inneren Kräfte dazu. Wie könnt ihr das wissen? Eure Seele wurde verwandelt - ist es nicht so? Euer Leib wurde gehorsam. Wem gehorsam? Einer Gemeinde? Dem Wort, welches Leben ist! Dann seid ihr JETZT auferstanden aus den Toten.
   Es ist Ostern für Jesus und mich. Es ist Ostern mit dir und Jesus. Und es ist Ostern mit dir, mit mir und mit Jesus. Wir sind alle - Jesus, du und ich, wir sind alle miteinander auferstanden und wir werden am letzten Tage auferstehen, auch wenn unsere Geister den Leib verlassen, auch wenn diese Leiber verrottet sind. Mögen sie in den Staub gehen, mögen sie verbrannt werden, mögen sie auf dem Grund des Meeres liegen. Die Bibel sagt, dass ein Engel das Seinige über dem Meere ausgoss, und alle, die gestorben waren, kamen hervor. Da gibt es nichts, das uns verbergen oder trennen könnte von diesem Gott, den wir so sehr lieben, der uns miteinander heraufgenommen hat.

51-2    Gott segne euch. Ich habe euch lange festgehalten. Wenn jene Menschen immer noch am Telefon sind - 50 Cents eine Minute - dann haben sie kräftig bezahlt heute morgen, doch ich konnte in dieser Stunde einfach nicht aufhören, ich musste weitermachen.
   Nun, so der Herr will, werde ich heute Abend zurückkommen, um wieder mit euch zu sprechen. Und wenn ich nicht kann, dann wisst ihr .... ich nehme an, dass wir jetzt nicht mehr am Telefon angeschlossen sind? Wir sind nicht mehr angeschlossen.
   Ihr alle wisst, wohin ich gehe, nicht wahr? Nach Afrika! Ich bemühte mich seit langem, seit Jahren versuchte ich dorthin zurückzukehren. Und hatte eine Vision, der Geist Gottes, den Weg bereitet. Sie sagten, als diese armen Eingeborenen hörten, dass ich nicht kommen konnte, - das letzte Mal - da lagen sie Tag und Nacht auf der Erde und klagten und weinten. Sie sagten: "Herr, was haben wir getan?" Tausende. Jene Leute glauben nicht einmal, dass diese eine Seele haben. Und sie weinten, klagten und schrieben mir: "Sage ja nichts vorher, bitte nicht!" Wenn der Visa-Antrag bei den Predigern dort bekannt würde, dann würden sie es sofort stoppen. Ich muss als Jäger dorthin gehen.

51-5    Ich werde zu jener Königin gehen, die siebzehn Eisenbahnwagen voller Menschen zu den Versammlungen kommen liess. Ich werde hinaufgehen und in ihrem Gebiet jagen. Ich gehe hin, und in meinem Pass und allen Papieren komme ich als Jäger, ich bin bereit zu dienen.
   Und dort wird ein Bruder sein, der mich traf und sagte: "Warum kannst du nicht eine kleine Versammlung für uns halten? Die Stadions sind schon gemietet und sie wissen nichts davon." Seht ihr? Oh, Glorie! Betet, dass der Wille Gottes nicht aufgehalten wird, dass es meiner Seele gewährt wird, die nach Afrika verlangte, seit ich dort wegging. Möge ich in der Lage sein, wieder zurückzukehren, um euch dann einen Bericht von einer grossen Versammlung zu bringen.

52-1    Vermutlich werde ich euch von heute an nicht mehr sehen, bis ich zurückkehre. Wir gehen in wenigen Tagen, am 10. Mai. Wollt ihr für mich beten? Denkt daran, man weiss nicht, was für Schwierigkeiten einen erwarten, erst wenn man darauf stösst. Überall Hexenmeister und Teufel auf allen Seiten, und glaubt nicht, dass jene nicht wissen, was sie tun müssen, seht ihr. Und es ist besser, wenn man weiss worüber man spricht, wenn man vor ihnen steht. "Doch ich weiss, an wen ich glaube, und ich bin sicher; dass er imstande ist, das zu halten, was ich Ihm übergeben habe, bis an jenen Tag.
   Nun, da liegen einige Taschentücher. Teurer Gott, aufgrund dieser Botschaft heute morgen und der Auferstehung stehe ich hier, Herr, und beweise durch das Wort, dass diese lebendigmachende Kraft im gläubigen Kind ist; darum, im Glauben und durch Glauben, dass diese lebendigmachende Kraft mein Leben verwandelt hat und diese gläubigen Menschen. Herrn es hat ihr Leben verwandelt, und wir beten füreinander.
   Ich lege nun meine Hände auf diese Taschentücher. Möge Gott, der Jesus Christus lebendig gemacht hat und Ihn von den Toten zurückbrachte - dieser Geist, der Ihn aus den Toten brachte - in unsern sterblichen Leibern wohnen. Der Geist, der auf dem Leibe von Elisa war, nachdem er tot war und nur noch Knochen waren - es war lebendigmachende Kraft in ihnen. In den Händen der Apostel war lebendigmachende Kraft. In der Gesinnung der Apostel, im Anblick der Apostel, in den Sprachen der Gläubigen, in allem war lebendigmachende Kraft. Und nun, möge diese lebendigmachende Kraft - während ich dieses Wort und meine Hände darauf lege - als Zeichen, dass ich durch Gnade diese lebendigmachende Kraft besitze - möge es jeden dieser kranken Leiber beleben und mögen sie wieder gesund werden, o Gott, durch Jesu Christi Namen. Möge es nicht nur für diese Taschentücher sein, sondern auch für alle Menschen, draussen in der Zuhörerschaft - für alle Leidenden, für diese kleinen Kinder und die älteren Leute, wer immer sie sind, möge diese lebendigmachende Kraft sie gerade jetzt beleben, in Jesu Namen, Amen.

52-4    Nun, wie viele haben lebendigmachende Kraft? Legt nun einander die Hände auf! Wenn diese lebendigmachende Kraft, die in euch ist - nur etwas kann sie aufhalten, das ist euer Unglaube. Eine Frau berührte Sein Kleid und wurde gesund; ein römischer Soldat spuckte Ihm ins Angesicht und ging zur Hölle. Seht ihr? Es kommt darauf an, wo ihr seid. Glaubt ihr es? Glaubt ihr es? Nun möchte ich, dass ihr die Häupter neigt und füreinander betet. Betet einfach frei heraus. Sagt einfach: "Herr, diese Person..... " Seht ihr? Betet einfach für einander.

53-1    Teurer Gott, wir tun dies im Namen von Jesus Christus, dem einzigen Namen, der den Menschen gegeben ist und durch den wir gerettet oder geheilt werden. Mache Ihn gerade jetzt lebendig für diese Menschen, die Mitbürger des Königreiches und Besitzer der lebendigmachenden Kraft sind. Und möge der Geist von Adler zu Adler gehen, von Wort zu Wort, bis die Fülle von Jesus Christus in jedem dieser Leiber manifestiert wird, für körperliche Nöte und geistliche Nöte und für alle Bedürfnisse die sie haben - während wir einander die Hände auflegen. Im Namen von Jesus Christus. Amen.