AKTUELLES THEMA :

 

 

 

"RICHTET EINANDER NICHT..."

 

 

(zusammengestellte Schriftstellen aus dem Römerbrief,

sowie Auszüge aus Predigten von Br. William Branham)

RÖMER 2 :

 

Denn worin du den anderen richtest, verurteilst du dich selbst; denn du, der du richtest, verübst ja dasselbe ! Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, und erkennst nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?  Denn bei Gott gibt es kein Ansehen der Person; alle nämlich, die ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verlorengehen; und alle, die unter dem Gesetz gesündigt haben, werden durch das Gesetz verurteilt werden... Nun also, du lehrst andere, dich selbst aber lehrst du nicht? Du verkündigst, man solle nicht stehlen, und stiehlst selber?  Du sagst, man solle nicht ehebrechen, und brichst selbst die Ehe?

 

"Unter vielen Menschen, wo Emotionen und diese Dinge sind, finden wir, dass diese tratschen und verleumden und alle Arten von ungöttlichen Dingen. Bruder, das ist Schwefelsäure in der Gemeinde; es ist dämonische Kraft. Geister von Männern und Frauen, welche zusammenkommen, versuchen, jemanden herunterzuputzen, indem sie sagen: "Dieser ist nicht richtig und jener ist nicht richtig." Wenn man es mal überprüft, ist in neun von zehn Fällen gerade die Person, welche das Aufsehen anzettelt, nicht richtig. Amen. Gott hasst Disharmonie unter Brüdern...Ganz gleich, wie lange du ein Christ bist, - hast du immer noch jene kleinen alten Geister, die zu dir reden, dich loslegen lassen, dass du über irgend jemand redest? Wenn jemand daherkommt und über jemand anderen anfängt zu reden, verbindest du dich gleich mit ihnen und - oh - putzt sie herunter? Das ist verkehrt, Bruder; mach das nicht. Das wird dich schließlich den Zugang zu dem verheißenen Land kosten."

(aus : "Verführerische Geister", vom 55-0724)

 

"Beachtet dieses! Lasst uns dieses Wort 'Vollkommenheit' nehmen. Wisst ihr, dass es nur einen Weg gibt, in der Gegenwart GOTTES zu stehen? Das ist: vollkommen zu sein! GOTT kann unheilige Dinge nicht dulden. Und ihr Gesetzlichen: Wie könnt ihr euch jemals vollkommen machen, wenn ihr selber nicht eine Sache habt, mit der ihr euch vollkommen machen könnt? Ihr seid in Sünden geboren worden. Eure Empfängnis war in Sünde. Der "Wunsch", dass du hier sein solltest, war durch Sünde. Geboren in Sünde, gestaltet in Ungerechtigkeit, zur Welt gekommen und Lügen aussprechend. Nun, wie willst du dann da stehen? Wohin, du Sünder, welcher sagt: "Ich werde aufhören zu rauchen und ich werde in den Himmel kommen." Wo stehst du lauwarmer, rückständiger, sogenannter Christ, der hier mit einem langen Gesicht herum läuft und folgendes sagt: "Nun, ich gehöre zur Gemeinde." Du Sünder! Jawohl! Solange du nicht vom Geist GOTTES geboren bist, bist du verloren. Das ist wahr. Wie wirst du zum Himmel gehen? Du sagst: "Ich habe nie in meinem Leben gelogen." Oh, der kleine Liebling, er war einfach von Anfang an ein Engel." Das ist eine Lüge. Mich kümmert es nicht, wie gut du bist, du bist ein Sünder. Und du hast nicht eine Sache. Es gibt keinen Priester, keinen Bischof, keinen Kardinal, keinen Papst noch irgend etwas anderes, was dich retten kann, denn jeder sitzt im selben Boot wie du....Die Forderung an uns ist, vollkommen zu sein. Nun, wie werden wir dahin kommen? Versucht es doch selbst zu tun. Ich würde es hassen, zu versuchen, auf dieser Grundlage in den Himmel zu kommen. Ich könnte der lutherischen Gemeinde schon beitreten, wenn ich noch in der Wiege bin oder den Baptisten, den Pfingstlern oder den Presbyterianern und treu zu dieser Gemeinde stehen, bis ich hundert Jahre alt bin...und mein Leben wäre vorüber, und kein Mensch könnte mit seinem Finger auf mich zeigen und sagen: "Er hat sogar nie so etwas wie einen schlechten Gedanken gehabt" und ich werde dennoch zur Hölle fahren, genauso sicher, wie ich hier stehe. Ich bin ein Sünder (Anm. ohne Christus!). Das ist richtig. Ich kann nichts bringen, es gibt überhaupt keinen Weg, dass ich irgendeinen Preis finden könnte, welcher bezahlt werden kann. GOTT verlangte den Tod,- und wenn ich mein eigenes Leben gäbe, wie kann ich dann Buße tun, denn die Schulden müssen zuerst bezahlt werden....? GOTT war der Einzige, Der Sein Leben niederlegen und es wieder aufnehmen konnte. So konnte ER zur Sünde werden und Sein Leben niederlegen und es wieder aufnehmen und es "Gerechtigkeit" nennen, und die Schuld war bezahlt. So ist es. Jetzt lasst uns zu Matthäus gehen dem achten Kapitel, glaube ich, das siebte oder achte Kapitel. Wir werden sehen, was JESUS hier sagt. In Ordnung, es ist Matthäus das fünfte Kapitel. JESUS predigte die Seligpreisungen. Der 47. Vers:  Und wenn ihr eure Brüder allein grüßet, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? (Passt auf.) 48. Ihr nun sollt vollkommen sein,... (Was?) Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer Himmlischer Vater vollkommen ist (Das war das Gebot von JESUS). Ihr sollt...Sie sagen: "Niemand kann vollkommen sein, weil die Bibel sagt: 'Da ist keiner, der vollkommen ist.' Da liegt dein Widerspruch. Ist es so? In Ordnung, du kannst nicht aus dir selber heraus vollkommen sein. Wenn du in das vertraust, was du getan hast, dann bist du verloren. GOTT! Lasst uns all diese kleinen toten Werke und Anordnungen beiseite legen und zur Vollkommenheit weiter gehen. Versteht ihr das?  Wir sind durch CHRISTUS vollkommen gemacht." 

(Aus "Hebräer, Kapitel 5 und 6, vom 08.09.57; aus den Abschn.  85 - 98; 115 - 120; 133,134)

 

 

RÖMER 3 :

 

»Es ist keiner gerecht, auch nicht einer;  es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt.  Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer! Denn es ist kein Unterschied;  denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten,  sodass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren,  als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist.  Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen! Durch welches Gesetz? Das der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens! So kommen wir nun zu dem Schluss, dass der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes.

 

"Euch ist nicht nur vergeben worden, sondern ihr seid gerechtfertigt. Glory! Gerechtfertigt! Römer 5, 1 sagt: "Da wir nun aufgrund des Glaubens gerechtfertigt worden sind..." Seht nach, was das Wort bedeutet. Es heißt nicht: "vergeben", sondern "gerechtfertigt." Es bedeutet nicht, daß euch vergeben wurde. Wenn ihr zum Beispiel hören würdet, daß ich mich betrunken und schlimme Dinge getan hätte, und ihr würdet herausfinden, daß ich sie doch nicht getan hätte, und dann zu mir kommen und sagen: "Bruder Branham, ich vergebe dir.", so würde ich antworten: "Was willst du mir vergeben? Ich habe es doch überhaupt nicht getan!" Wenn ich es getan hätte, dann wäre ich schuldig. Würdet ihr es mir vergeben, dann wäre ich nicht mehr schuldig. Trotzdem wäre ich nicht gerechtfertigt, weil ich es ja wirklich getan hätte. Das Wort "gerechtfertigt" bedeutet, daß ihr es überhaupt nie getan habt. Nichts wird euch angerechnet. Wie ist das geschehen? Das Buch wurde in das Meer der Vergessenheit Gottes geworfen."

(aus "Die unsichtbare Vereinigung der Braut Jesu Christi, Abschn. 169, 170)

 

 

"Du sagst: "Ich bin nicht würdig, heute abend aus diesem Rollstuhl aufzustehen." Das stimmt, du bist es nicht, aber Gott prüfte nicht dich; ER prüfte Christus. Und wenn ER würdig ist, dann kannst du gehen. Seht? Das stimmt. Es hängt davon ab, was du darüber denkst. Du sagst: "Bruder Branham, ich bin eine furchtbare Frau; ich habe gelebt... Ich habe... - ich habe sogar meine Eheversprechen gebrochen. Ich habe dies getan..." "Und Herr Branham, ich sage dir: Ich bin ein Säufer gewesen, ich habe dies getan..." Ganz gleichgültig, was du getan hast, Gott schaut niemals auf dich; ER schaut auf das Lamm. Und ER hat das Lamm bereits angenommen, also bist du frei. Gott kann dich nicht sehen; ER sieht das Lamm, das an deiner Stelle starb. Das reicht, um einen Kameraden jauchzen zu lassen, nicht wahr? Sicher. Wenn du dir das auf jenen Grundlagen des Wortes durch den Kopf gehen lässt."

("Gottes Knecht Hiob", gepr. am 23.02.1955; §23 §E-24)

 

"Er wird zulassen, dass du Niederlagen und alles mögliche erlebst, bis du ganz am Ende deiner Straße angelangt bist und deine Arbeit beendet hast." "...Woher willst du wissen, dass nicht du derjenige für deine Umgebung bist oder für jemanden, dem du begegnest? Ergreife Partei für IHN;  "...Und wenn ihr auch für Kranke gebetet habt, und sie sind nicht wieder gesund geworden; wenn ihr auch darum gebetet habt, die Gabe des Zungenredens zu erhalten, und sie wurde euch nie zuteil; wenn ihr auch gebetet habt, prophezeien zu können, und ihr konntet es nie; so gibt es doch etwas, was ihr bestimmt tun könnt: Ihr könnt von Jesus, was ER getan hat, erzählen in eurer Gemeinde, in eurer Nachbarschaft, an eurem Arbeitsplatz. Es könnte sein, dass ihr nicht in der Lage seid, eine einzige große Tat zu tun, keinen einzigen Menschen zum Glauben zu bringen. Jene Frau (Lukas 17, ab Vers 36 : Die Salbung Jesu im Haus des Pharisäers) hat niemand zu Jesus geführt, aber sie hat Ihm einen Dienst erwiesen. Und was spielt es denn für eine Rolle, wenn ER am Ende eures Weges sagt: "Und ich sage dir, alle deine Sünden sind dir...obwohl vielleicht keines deiner Gebete sichtlich erhört worden ist, so bist du doch gekommen auf der Grundlage Meines Wortes. Du bist gekommen, weil du Mir geglaubt hast, und du hast Mir einen Dienst getan. Und Ich sage dir, dass dir deine vielen Sünden, die du begangen hast, alle vergeben sind."  Das wäre mir schon genug! Amen. Jawohl."

("Partei ergreifen für JESUS", gepr. am 01.06. 1962, §188 bis 196)

 

RÖMER 5 :

 

Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit das Maß der Übertretung voll würde. Wo aber das Maß der Sünde voll geworden ist, da ist die Gnade überströmend geworden.

 

"Im Garten Eden kam für Adam die Entscheidung, seine Wahl zu treffen, ob er mit Gott verbleiben oder mir seiner Frau gehen würde. Die Wahl mußte er treffen. Die Verantwortung lag auf ihm. Entweder würde er das nehmen, was seine Frau sagte, oder das, was Gott sagte. Er entschloss sich, mit seiner Frau zu gehen. Als er das tat, verlor er seinen ursprünglichen Zustand und hat der ganzen Welt den Tod gebracht. Er hatte die Verantwortung, die sogenannte neue Erleuchtung, die seine Frau brachte, obwohl sie im Gegensatz zu Gott war, anzunehmen oder nicht. Denkt darüber nach! Gott hatte ihnen nur acht oder zehn Worte, die sie halten sollten, gegeben: "Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollt ihr nicht essen!" Mehr brauchten sie nicht zu halten. Nur so wenig vom Worte, und auch das brachen sie. Dann musste sich Adam entscheiden, ob er tun würde, was seine Frau sagte oder was Gott gesagt hatte. Er ging mit offenen Augen hinaus. Er musste die Verantwortung übernehmen. Dadurch ist die ganze Menschheit dem Tode unterworfen. Dann kam der zweite Adam, welches Christus ist. Niemand ist Ihm gleich. Jemand sagte, ER war nicht Gott. Seine Einzigartigkeit bewies, daß ER Gott war. Niemals lebte jemand wie ER. ER lebte in einer Welt für sich selbst. ER war außerhalb des natürlichen Bereiches geboren. Halleluja! ER war der Schöpfer selbst, Fleisch geworden. Wer konnte je sagen, was ER sagte? Wer konnte je tun, was ER getan hat? Seine Einzigartigkeit bewies, dass ER Gott war. Kein Prophet, niemand konnte tun, was ER getan hat! Wer kann die Toten aus dem Grabe hervorrufen? Wer konnte den Naturelementen Einhalt gebieten und tun, was ihm beliebte? ER war Gott. Wer könnte je Seinen Platz einnehmen? Wer anders konnte ER sein als der vollkommene, unsterbliche Gott, Fleisch geworden, unter uns wohnend. Nichts kann mit Ihm verglichen werden. ER lebte in einer Welt für sich. Kein Mensch hat je gesprochen wie ER. Wenn ER nur Seinen Mund öffnete, ging etwas vor sich. Es war ein Unterschied zwischen Ihm und allen anderen. Jemand sagte: "ER war nur ein gewöhnlicher Mann." Dem widerspreche ich. ER war Gott. Das war ER. Niemand sprach wie ER, niemand konnte wie ER sprechen, denn ER selbst war das lebendige, fleischgewordene Wort, die Offenbarwerdung der Fülle Gottes."

("Ein Mann flieht aus der Gegenwart des HERRN", vom 17.02.65; Abschn. 80 bis 82)

 

"Wenn ihr die Botschaft der Bibel glaubt und die gegenwärtige Botschaft dieser Zeit, die eine Bestätigung davon ist, dann besteht der Grund, weshalb ihr hier sitzt, darin, weil ihr vorherbestimmt wart, hier zu sitzen. Andernfalls wärt ihr nicht hier. Ihr wärt auf der Straße, manche von euch vielleicht betrunken, manche von euch würden sich mit den Frauen anderer Männer abgeben, und ihr verheirateten Frauen würdet euch mit dem Mann einer anderen Frau abgeben und dergleichen. Doch seht, ihr wart vorherbestimmt, hier zu sein. Ihr könnt nichts dafür; ihr habt einen Vater, das ist Gott, und ihr wart ein Same. Wenn Er es für richtig ansieht, bekommt Er euch dahin, wo ihr sein müsst. Ihr seid damals als Gedanke in Ihm gewesen. Jetzt seid ihr eine Person, die Gemeinschaft mit Ihm haben kann; so, wie ihr von Anfang an in eurem Vater wart, jetzt aber Söhne und Töchter seid, die Gemeinschaft mit ihrem Vater haben können. Jetzt sind wir Söhne und Töchter Gottes, die mit Gott, ihrem Vater, Gemeinschaft haben können. Seht, es ist so herrlich! Gefällt euch das? Dann werdet ihr wie Er. Wenn wir Söhne sind, dann sind wir Seine Eigenschaften, die schon von Anfang an in Seinem Bild in Ihm waren. Denkt daran, wenn ihr von Anfang an in Ihm wart und wenn Jesus, welcher Gott ist, das fleischgewordene Wort war und unter uns wohnte, dann wart ihr in Ihm. Ihr habt die Schmähungen, die Ihn trafen, miterduldet; ihr seid mit Ihm, in Ihm nach Golgatha gegangen; ihr seid mit Ihm gestorben; ihr seid mit Ihm auferstanden; jetzt seid ihr mit Ihm in himmlische Örter versetzt."

("Die Kraft der Umwandlung", vom 31.10.65; Abschn. 296; 297)

 

RÖMER 7 :

 

Denn was ich vollbringe, billige ich nicht; denn ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das übe ich aus.  Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so stimme ich dem Gesetz zu, dass es gut ist.  Jetzt aber vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die Sünde, die in mir wohnt.  Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht. Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will, das verübe ich. Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.  Ich finde also das Gesetz vor, wonach mir, der ich das Gute tun will, das Böse anhängt.  Denn ich habe Lust an dem Gesetz Gottes nach dem inneren Menschen;  ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das gegen das Gesetz meiner Gesinnung streitet und mich gefangen nimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.  Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Todesleib?  Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So diene ich selbst nun mit der Gesinnung dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.

 

"Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft; denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus. Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, daß es recht ist. Nun aber vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die in mir wohnende Sünde." ... Lasst mich das so deutlich machen, dass ihr es versteht. Er sagte: "In mir sind zwei Personen: eine möchte, dass ich das Richtige tue, die andere möchte, daß ich das Verkehrte tue. Und jedes Mal, wenn ich anfange, das Richtige zu tun, dann hindert die verkehrte (Person) mich daran." Wie viele von euch Leuten in den Aussprachen heute nachmittag haben dieselbe Sache gehabt?  Ich sprach heute morgen teilweise darüber. Ihr seid ein äußerer Mensch, der durch sechs Sinne kontrolliert wird (Anm.: Br. Branham spricht sonst von den 5 natürlichen Sinnen: Hören, Sehen, Riechen, Fühlen, Schmecken) und ihr seid ein innerer Mensch, der durch einen Sinn kontrolliert wird, - und das ist der Glaube oder der Unglaube. Wenn der Glaube mit den natürlichen Sinnen übereinstimmt, ist es wunderbar, aber wenn er nicht mit den Sinnen übereinstimmen, dann beachtet diese natürlichen Sinne nicht. Jetzt zum Beispiel: JESUS machte eine Bemerkung, eine Verheißung. Der innere Mensch sagt, daß es wahr ist, aber der äußere Mensch überlegt, daß es für dich nicht wahr sein kann. Dann übergehe den äußeren Menschen und nimm den inneren Menschen an. Nun, das ist dieselbe Sache, von der Paulus sprach. Er war unter das Gesetz der fleischlichen Sünde verkauft. Jedem von uns geht es genau so. Das ist der Grund, daß wir diese Schwierigkeiten haben, wie z.B. vier oder fünf mal verheiratet zu sein und dieses und jenes und alle Arten von Sünde und Ehebruch in unserem Leben; das ist wegen dieser Dinge. Wir sind fleischlich, und dieser Teil muß vergehen, aber an der Innenseite sind wir ein geistlicher Mensch mit einer Seele, - und diese hat Glauben an GOTTES Wort. Dann bringen wir unseren äußeren Leib zur Unterwerfung zum Wort durch Glauben, indem wir annehmen was GOTT sagt.  Wie kann ich ein Unkraut nehmen und ein Weizenkorn daraus machen? Es ist unmöglich für mich, das zu tun. Die einzige Weise, wie es geschehen kann, ist, wenn an der Innenseite anstatt des Unkrauts Weizen sein würde. Durch die neue Geburt wird aus dem Unkraut das Weizenleben. Dann begrabt ihr das alte Unkraut-Leben (Anm: Den alten, sündigen Menschen) und es wird ein Weizen-Leben (das neue Leben aus Christus) hervorbringen. Das stimmt. Versteht ihr? Denn dort ist das Leben vom Weizen in das Unkraut hinein gelegt worden. Das Leben von dem Unkraut ist herausgenommen worden, aber die Natur von dem Unkraut ist immer noch klebrig, - und sie wird es sein, bis dieses neue Leben sich voll aus dem Boden heraus entwickelt hat. Wenn es hervorkommt, dann ist es kein Unkraut mehr, sondern Weizen. Aber während es sich hier auf der Erde befindet, ist es immer noch klebrig, aber es hat an der Innenseite die Natur des Weizens bekommen.  Und so lange wie ihr euch in diesem Leben befindet, werdet ihr eine klebrige Natur haben, die euch zu schaffen machen wird, so lange ihr lebt, aber an der Innenseite seid ihr wiedergeboren. Wenn ihr die Fülle des Wachstums erreicht habt, dann seid ihr in das Bild von CHRISTUS verwandelt, und alle Sünde ist von euch gegangen. Versteht ihr? So ist das."

(Aus "Fragen und Antworten", vom 30.08. 64; Abschn 25 bis 31)

 

 

RÖMER 8 :

 

Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.  Denn was dem Gesetz unmöglich war — weil es durch das Fleisch kraftlos war —, das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte...Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Gott [ist es doch], der rechtfertigt!  Wer will verurteilen? Christus [ist es doch], der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt!

 

"Gott hat zwei verschiedene Gesetze. Das eine ist das Gesetz des Todes und das andere das Gesetz des Lebens. Gott hat zwei Gesetze: Ihm zu folgen, Ihm zu dienen und Ihn anzubeten, ist Leben - es abzulehnen, ist Tod. Es gibt bei Gott zwei Gesetze. Das eine dieser Gesetze wurde der Welt auf dem Berg Sinai gegeben (2.Mose 20). Gott gab das Gesetz dem Mose und Israel. Nicht dass das Gesetz unbeutend war, aber es machte ihnen nur deutlich, dass sie Sünder waren (Röm. 7,7-17). Bis dahin wussten sie nicht, was Sünde war (Röm. 5,12-21). Es kann kein Gesetz geben, das nicht eine Bestrafung nach sich zieht. Ein Gesetz ohne Bestrafung ist kein Gesetz. Deshalb ist die Übertretung des Gesetzes Sünde, und der Lohn der Sünde ist der Tod. Deshalb wurde ihnen keine Übertretung angerechnet, bis Gott ihnen das Gesetz gab. Wenn es hier kein Gesetz gibt, das euch verbietet, schneller als 50 zu fahren, dann dürft ihr schneller fahren. Wenn aber ein Gesetz besteht, das euch das verbietet, so ist es Gesetz, und dahinter steht eine Strafe (Röm. 6,23). Das Gesetz des Todes wurde durch die Gebote auf dem Berg Sinai gegeben. Es zeigte dem Menschen, dass er ein Sünder ist und dass er stirbt, wenn er das Gesetz übertritt (Hes. 18,20). Doch es gab keine Rettung im Gesetz. Es war nur ein Polizist, der euch ins Gefängnis werfen konnte; es hatte aber nichts, um euch wieder herauszubringen. Dann gab Er ein anderes Gesetz (Das Gesetz des Geistes des Lebens, Anm). Das geschah auf dem Hügel Golgatha (Joh. 19,17-30), wo die Sünde auf Jesus Christus gelegt wurde (Jes. 53,5-6; 2.Kor. 5,18-19). Dort ist die Strafe bezahlt worden. Nicht durch das Gesetz, sondern aus Gnaden seid ihr gerettet worden, durch die Gnade Gottes, aufgrund der Vorherbestimmung durch Gottes Vorherwissen über euer Dasein"

(“Gottes bereiteter Ort der Anbetung” vom 20.02.65; Absch. 21-23)

 

 

"Du wirst Fehler machen, du wirst fallen, du wirst absichtlich Verkehrtes tun, du wirst manchmal hingehen und falsche Dinge tun, aber das bedeutet nicht, dass du verloren bist, das bedeutet nur, dass du Zurechtweisung bekommen wirst. Sehr oft macht mein kleiner Junge... Meine Kinder werden Sachen machen und eure auch, die ihr... Sie wissen, dass es gegen eure Regeln verstößt. Wenn sie das tun wissen sie, was sie zu erwarten haben. Sie werden eine Tracht Prügel dafür bekommen, - und manchmal eine richtig ordentliche, aber es ist immer noch dein Kind! Gewiss! Es ist unmöglich für diesen Menschen, der einmal vom ewigen Leben geboren wurde, jemals wieder verloren zu gehen. GOTT ist keiner, der Sein Geschenk zurückverlangt. "Wer Meine Worte hört und an den glaubt, der MICH gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen, und ICH werde ihn in den letzten Tagen auferwecken." Das ist die Verheißung GOTTES. Seitdem ich die Gewissheit habe durch den Schwur von dem GOTT der Ewigkeit, dass ER mich am letzten Tag im Bildnis Seines Sohnes auferwecken wird, wandle ich kühn und besitze einen Trost und einen Anker in meiner Seele. Während ich mich hinter diesem Vorhang befinde, gibt es etwas Unsichtbares, das mich dort verankert hat. Die Wasser schäumen und donnern - und es macht überhaupt nichts aus. Der Tod, Gefahren oder irgend etwas anderes trennen uns nicht von der Liebe GOTTES! Mein Anker hält ! Lasst die Fluten kommen, lass sie stürmen, lass die Ungläubigen kommen, der wiedergeborene Gläubige besitzt einen Anker. Bis jetzt kann man noch nicht durch diesen Vorhang hindurch sehen, aber ich weiß, dass mein Anker hinter dem Vorhang der Zeit hält, welcher eine zugeschworene Verheißung ist, dass ER mich am letzten Tag auferwecken wird. Ich erkenne, was ER tun musste. GOTT wurde ich, damit ich durch die Gnade ER werden konnte. ER nahm meine Sünden, damit ich durch Seine Gerechtigkeit ewiges Leben haben möge. Ich konnte es nicht selber wählen, denn meine Natur war die eines Sünders. Ich hatte nichts damit zu tun. Ich wurde in die Welt hinein geboren, gebildet in Ungerechtigkeit und kam auf die Welt und sprach Lügen aus. Überhaupt gar keine Chance, nichts, nicht einmal ein Verlangen danach. Alle, die ER vorherbestimmte, die hat ER berufen. Stimmt das? Alle, die ER berufen hat, die hat ER gerechtfertigt. Die ER gerechtfertigt hat, hat ER bereits verherrlicht. (Röm. 8, 30) Da habt ihr es. ER hat uns zuvor erkannt, uns berufen, gerechtfertigt und mit IHM verherrlicht. Am Ende der Zeit empfangen wir die Erfüllung der Verheißung. Seid ihr nicht glücklich? Gewiss würde das bewirken, dass ihr IHN liebt. Als du dir selber nicht helfen konntest, da kam ER und hat es für dich getan."

(aus Hebräer 6 und 7, Teil 3", vom 19.09.57, §§599 bis 602; 622; 640; 666)


RÖMER 9  :

 

So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.

 

"Nun, wir möchten dieses zuerst in unseren Sinn bekommen, dass es nicht eine Sache gibt, die uns zerstören kann, bis der Vorsatz dessen, der uns geschaffen hat, erfüllt worden ist. Es könnte nichts geben. Wir sind zu einem Zweck gemacht worden. Diese Gemeinde wurde hier für einen Zweck gebaut. Dieses Fundament ist nicht ausgehoben worden und der Eckstein gelegt worden, die Blöcke in das Gebäude gelegt worden, das Dach und die Inneneinrichtung einfach hierhin gestellt worden, nur um zu sehen, ob es getan werden könnte. Es ist hierhin gestellt worden zu einem Zweck, oder für einen Zweck. Euer Heim, in dem ihr lebt, wurde nicht einfach per Zufall dort errichtet, oder weil irgend jemand seine Zeit damit verschwendet hätte. Euer Heim wurde zu einem Zweck gemacht, um einem Zweck zu dienen.  Es war Gottes göttlicher Plan, es so zu tun. Und wenn wir hierher zu einem Zweck gebracht wurden, dann gibt es nichts, das uns zerstören könnte, bis Gottes Vorsatz erfüllt ist. Nichts kann uns schaden, bis der Zweck, zu dem Gott uns hierher gebracht hat, kundgetan worden ist. Ganz gleich, wie viele Schwierigkeiten wir haben, durch wie viele Herzensleiden oder Sorgen wir hindurchgehen müssen, alle diese sind begründet (!!!) und es gibt einen Grund dafür. Gottes Vorsatz kann niemals zunichte gemacht werden. Es gibt nichts, was ihn vereiteln kann. Deshalb, wie glücklich sollten wir heute sein, ruhend auf dieser schönen Offenbarung des Wortes des lebendigen Gottes, dass es weder Gegenwärtiges gibt, noch Dinge, die kommen mögen; es gibt keine Krankheit, keinen Kummer, keinen Tod, keine Gefahren, überhaupt nichts, was uns scheiden könnte von dem Vorsatz des lebendigen Gottes! [Römer 8,28 ff]. Was Gott sich in seinem Sinn vorgestellt hat, was Gott sich in seinem Herzen vorgenommen hat, um es zustande zu bringen, da gibt es keinen Dämon, keine Kraft, die jemals Gottes großen unsterblichen ewigen Plan aufhalten könnte. Es muss sein, wie Gott es gesagt hat.. Und, oh, wie ich es liebe, dieses heute morgen zu sagen. Alle Wasserstoffbomben in der Welt können niemals die Auferstehung Seiner Gemeinde vereiteln. All das Hinwegerklären und all die ganze Mathematik und so weiter, die diese intellektuelle Welt verführt hat, um den Glauben der Kinder Gottes zu zerstören, wird niemals gelingen! Dieser Glaube wird für immer leben. Es gibt etwas in unserem Herzen, was uns sagt, dass es ein Land jenseits des Stromes gibt. Ich kann meinen Finger nicht auf dieses Land legen, noch kann es irgendein Mensch, aber es gibt etwas in uns, das uns sagt, dass das Grab nicht unser Ziel ist !! Und daß „der Staub zum Staub zurückkehren soll“, ist niemals in uns. Es gibt etwas in uns, ein brennendes Feuer, ein Licht, welches von Gott angezündet worden ist, und keine Brisen können es auslöschen. Es gibt keine Kälteperioden in der Gemeinde, es gibt keine Gleichgültigkeit unter dem Volk, keine Verfolgung der Welt, die diese Flamme auslöschen könnte, die Gott angezündet hat. Denn es ist Gottes Vorsatz, dass Sein Fackellicht der Freiheit brennen wird bis zum Kommen des HERRN. Und keine Mächte können es löschen. Sie werden es nur heller brennen lassen, während sie es versuchen...Seht, Gott hatte einen Zweck. Er ließ alles zu diesem Vorsatz hinwirken. Und alle heute, ganz gleich, wie gleichgültig wir scheinbar sind, und wie seltsam Dinge ablaufen, und wie die Gemeinde in diesen und in jenen Zustand hinein gerät, es gehört alles zu dem göttlichen Vorsatz Gottes, um uns zu formen und nach Seiner eigenen Weise zu gestalten. Wer weiß besser, das Material zu gestalten, als der Schöpfer?...Oh, Ich bin heute morgen so glücklich, dass Er in meinem Herzen lebt, dass Er nicht ein toter Gott ist. Er ist ein lebendiger Gott...Es gibt nichts, das mir schaden könnte, nicht eine Sache, bis Gottes Vorsatz erfüllt ist. Und wenn der erfüllt ist, dann möchte ich gehen, gemäß Seinem Vorsatz. Wenn Er es beendet hat, dann habe ich es ebenso. Wenn Er mit mir zu Ende ist, dann bin ich auch fertig mit meinem Leben. Wenn Er mit euch fertig ist, dann seid auch ihr fertig. So, welch einen Unterschied macht es? Gott hält es alles in Seiner Hand... Gott liebt es, etwas zu nehmen, was nichts ist, und etwas daraus zu machen, denn Er ist Schöpfer. Das ist der Grund, warum Er euch und mich nahm. Wir waren nichts, damit Er daraus Seine eigenen Kinder machen würde, aus uns, die wir erbärmlich und miserabel waren, verloren, blind und ungeliebt, um uns zu Seinen lieblichen Kindern zu machen. Es ist Gottes Vorsatz, es so zu tun..." (Halleluja!!!)

(Auszüge aus der Predigt : "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!", gepr. am 06.04.1958, §E10 bis E12; §E17; §E19 bis E24)

 

 

"Gott bewirkt, dass sich alle Dinge zum Guten wenden, - für die, die IHN lieben. Wie könntest du jemals verlieren? Du kannst nicht verlieren, - da gibt es keine Möglichkeit. Wenn die Gemeinde das nur erkennen könnte. Wenn jeder einzelne seine Position in Christus erkennen könnte, dann würden all diese "kleinen Dinge" wie Schatten verschwinden. Jeder, der zu Gott kommt, - das ist wahr (!) - muss diese "Schatten", Versuchungen und Ängste erdulden, - aber macht euch deswegen nicht verrückt ! Was ist dieses kleine, zeitlich begrenzte Erdulden von Leiden, wenn wir doch wissen, dass sich die Herrlichkeit Gottes offenbart in dieser letzten Zeit, - wenn JESUS kommt! Wenn wir sein werden wie ER..!  ER fügt all die kleinen Dinge zu einem Ganzen zusammen."

("Hiob", gepr. am 23.02. 55)

 

 

RÖMER 11 , 12

 

Denn Gott hat alle miteinander in den Unglauben verschlossen, damit er sich über alle erbarme. O welche Tiefe des Reichtums sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte, und wie unausforschlich seine Wege!  Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen?  Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, dass es ihm wieder vergolten werde? Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen....Denn ich sage kraft der Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass er nicht höher von sich denke, als sich zu denken gebührt, sondern dass er auf Bescheidenheit bedacht sei, wie Gott jedem Einzelnen das Maß des Glaubens zugeteilt hat. Seid gleich - gesinnt gegeneinander; trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen; haltet euch nicht selbst für klug!

 

"Das ist die Weise wie GOTT etwas macht. ER demütigt uns, wenn wir denken, dass wir etwas wüssten. So wie ER zu Hiob sprach: "Du besitzt so viel Weisheit. Wo warst du denn, als ICH die Grundfesten der Welt legte, als die Morgensterne miteinander sangen und die Söhne GOTTES vor Freude jauchzten? Wo warst du damals, Hiob?" Nun, seine Weisheit war am Ende. Und GOTT demütigt uns, wenn wir anfangen zu denken, dass wir etwas Großartiges sind. Wenn wir denken, dass unsere Organisation die einzig Wahrhaftige ist, dann wird GOTT euch etwas senden, das aus dem Nichts auftaucht und etwas erwecken, um uns dadurch zu demütigen. Das stimmt. ER macht es immer in der Weise. Ja... Sie schauen heutzutage genauso danach aus wie damals: Nach einem System, um alles zusammen zu halten. Genauso wie es damals war, bricht es jetzt wieder zusammen. Und die religiöse Welt hielt damals nach einem verheißenen Messias Ausschau, der dieses tut...Es ist einfach zu schlimm, aber so ist die Welt. Es ist immer so. GOTT sendet Sein Wort, und die Gelehrsamkeit versucht, das Wort zu bekämpfen. Du kannst GOTT nicht durch deine großartige Gelehrsamkeit erkennen. Sie ist nicht gut. Sie stammt von der Welt. Für GOTT bedeutet es Torheit. Aber es hat GOTT gefallen, die Verlorenen durch die Torheit der Predigt zu erretten (1. Kor. 1, 21). Seht ihr? GOTT gebraucht immer etwas Törichtes und Einfaches...Nun, die einzige Sache die dieses zusammen halten kann, wird nie ein politisches System sein. Es werden nie die Vereinten Nationen (UN) sein. Es wird nie irgendeine dieser Organisationen sein. Es wird das Wort GOTTES sein, das die Welt zusammen hält. Das ist die einzige Sache, die ich heutzutage empfehlen kann, um die Welt gerade jetzt vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Zurück zu dem Wort GOTTES. Das ist immer das Programm GOTTES...Das ist das, womit wir gewappnet bleiben sollten: Gottes Wort! Wir sind umgeben von dem Wort. Das Wort ist in euch, GOTT in euch, um euch herum. Wo immer du hin gehst, ist auch das Wort da, das Wort! Behalte IHN immer vor deinen Augen. Denke daran, dass du dir immer Seiner bewusst bist. Als Eva und Adam so wandelten, gab es keinen Tod. Für den Mann oder die Frau, die jetzt so wandeln, gibt es keinen Tod, sie haben das ewige Leben. Bleibe nur durch das Wort umgeben und bewahrt."

("Die Welt fällt auseinander", vom 15.11.63; §§62; 64 - 67; 87,88; 92; 94; 104; 107)

 

"Das ist es, was ich bei so vielen Christen in ihrem Leben beobachtet habe. Ich hasse es, so zu reden, aber es ist die Wahrheit. So viele Menschen, die Christen geworden sind, haben offensichtlch einen andauernden, schweren Kampf, um etwas "aufzurichten". Ich glaube, dass der Grund dafür in einer falschen biblischen Belehrung liegt. Es gibt in der Bibel nicht so etwas wie ein "Sich-Selbst-Aufbauen". ER vollbrachte dieses Werk! Das ganze Christsein ist auf Ruhe gegründet!  "Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, - Ich will euch Ruhe geben!" (Mt. 11, 28).  Ihr müsst euch nicht abkämpfen und sorgen. Ihr braucht nur zu ruhen, das ist alles! Wandelt in dem Vertrauen, dass das Erlösungswerk vollendet ist. `Die Er aber vorherbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und die er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.´ Beachte, es gibt nichts, was du tun musst oder was du tun kannst. Es geht darum, was Gott für dich in Christus getan hat! Du kannst noch nicht mal sagen `Ich habe aufgehört mit diesem und jenem, und dann suchte ich nach Gott´. Niemand kann Gott aus eigenem Antrieb suchen. Nie hat ein Mensch je nach Gott gesucht, sondern Gott war es, der den Menschen suchte!  Es fing bereits im Garten Eden so an, - prüft es nach." 

("Hinter dem Vorhang", vom 21.01. 56; Michigan; §§L-19 bis L-21)

 

RÖMER 13 :

 

Seid niemand etwas schuldig, außer dass ihr einander liebt; denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt.  Denn die [Gebote]: »Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen, du sollst nicht begehren« — und welches andere Gebot es noch gibt —, werden zusammengefasst in diesem Wort, nämlich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!«  Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses; so ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

 

In dem Alten Testament gab es Gesetze und Regeln und Dinge, welche die Menschen tun mussten, um durch die Werke des Gesetzes gerettet zu werden. Aber GOTT hat alles in dem Alten Testament erledigt und es nach Golgatha gebracht, damit der Gläubige jetzt nur noch eine Sache zu tun hat. Schau nach Golgatha und werde wiedergeboren. Das ist alles. Es ist so einfach. Die Gesetze und die ganzen Zeremonien und alles haben aufgehört mit dem Vergießen des Blutes. Wenn mein Schatten auf mich zukommt und mein Schatten und ich einander begegnen, dann verschwindet mein Schatten, denn ich habe den Platz von meinem Schatten eingenommen. Das ist die Weise, wie es mit dem Gesetz war. Das Alte Testament war der Schatten auf das Neue Testament und wurde erfüllt. Die Gnade und das Gesetz begegneten einander auf Golgatha und das Gesetz wurde erfüllt und die Gnade kam in Existenz. Amen...Wenn GOTT durch das Blut schaut, dann sieht Er dich nicht mehr als Sünder, sondern ER sieht dich erlöst. Amen. Du bist erlöst, weil ER dich nur durch CHRISTUS sieht. Das ist der Grund, dass wir vollkommen sein können. Nicht vollkommen in dem Sinn von sündlos, sondern wir sind vollkommen in den Augen GOTTES, wenn wir in CHRISTUS sind. Das ist der Grund, dass ER sagte: "Ihr sollt vollkommen sein, so wie euer Vater im Himmel vollkommen ist." Paulus versucht in dem 10. Kapitel von Hebräer zu erklären, dass das Gesetz ein Schatten der zukünftigen Dinge ist die da kommen. Das Bild von den Dingen konnte den Herzunahenden nicht vollkommen machen, denn GOTT schaute nur durch das Blut von Tieren. Aber jetzt schaut ER durch das Blut Seines Sohnes. Vollkommenheit kommt durch JESUS CHRISTUS. Nun, ich bin in eurer Sicht nicht vollkommen. Ihr mögt aus meiner Sicht nicht vollkommen sein, aber wie sieht es aus der Sicht GOTTES aus? Darum geht es. Wenn ihr wiedergeboren seid in den Leib von CHRISTUS hinein, dann sieht GOTT euch genauso vollkommen wie CHRISTUS selbst es auch war. Amen. Es gibt nichts, was ihr tun könnt, es kommt überhaupt nicht durch irgendwelche Werke, die ihr tun könntet. Es kommt durch die Gnade GOTTES, die euch dieses Angebot macht, - und wenn ihr es angenommen habt, dann seid ihr in der Sicht GOTTES vollkommen, erlöst und gewaschen in dem Blut des Lammes. Ohne Fehler, ohne Flecken und ohne Runzeln. Ist das nicht wunderbar?... Ich habe mich sonst oft darüber gewundert, was mit der christlichen Gemeinde los ist, sie fürchten sich so oft vor Dingen. Nun, ihr müsst nichts haben, vor dem ihr euch fürchtet. Beinahe das erste Wort, welches JESUS nach der Auferstehung sagte war: "Fürchte dich nicht." Seht ihr? Fürchtet euch nicht. Bekommt keine Angst. Da wird nichts passieren. Nichts kann passieren. Nichts kann einen Christen bekümmern. Amen. Nicht einmal der Tod selbst kann den Christen berühren. "Wer Meine Worte hört und dem glaubt, der MICH gesandt hat, hat ewiges Leben und wird nicht in die Verurteilung kommen, sondern ist vom Tod zum Leben hindurch gedrungen." Amen. Der Tod selbst hat keine Herrschaft über einen Christen. CHRISTUS starb an unserer Stelle. Amen. Was für eine wunderbare... Was für ein Glauben sollte sich da in den Menschen aufbauen, etwas, was uns für den Wettkampf bereit macht. Wir haben ein Erbteil bekommen. Amen. Unser Erbteil gehört uns. Es ist euer Vorrecht alles zu besitzen, was ihr geerbt habt, indem ihr JESUS CHRISTUS angenommen habt und euch selbst sterbt. Wie wunderbar. Ja, mein Herr. Satan sagt: "Gut, ich werde dir sagen, was ich tun werde." "Nein, du wirst gar nichts tun!" Das ist die Weise, wie du mit ihm reden musst. Sprich: "Ich kenne meine Stellung in CHRISTUS und du machst lieber, daß du fortkommst. Ich höre nicht mehr auf dich. Ich habe ein Erbteil bekommen." Meine Hoffnung ist auf nichts Geringeres als auf die Gerechtigkeit durch das Blut JESU aufgebaut. Wenn alles um meine Seele herum weg bricht, dann ist ER meine ganze Hoffnung und mein Halt. Auf CHRISTUS, dem festen Felsen stehe ich, und jeder andere Boden ist sinkender Sand. Jeder andere Boden, jede Gemeinde, jede Denomination, was immer es ist, jeder andere Boden ist sinkender Sand. Ob es Mutter oder Vater ist, die Geliebten, ob es Freunde sind, was immer es ist, jeder andere Boden ist sinkender Sand. Auf CHRISTUS alleine stehe ich."

("Das Wasser der Trennung", vom 22.01.55; §§ 12,14 u. 15)

 

 

RÖMER 14 :

 

Nehmt den Schwachen im Glauben an, ohne über Gewissensfragen zu streiten… Gott hat ihn angenommen.  Wer bist du, dass du den Hausknecht eines anderen richtest? Er steht oder fällt seinem eigenen Herrn. Er wird aber aufrecht gehalten werden; denn Gott vermag ihn aufrecht zu halten. Denn keiner von uns lebt sich selbst und keiner stirbt sich selbst.  Denn leben wir, so leben wir dem Herrn, und sterben wir, so sterben wir dem Herrn; ob wir nun leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.  Denn dazu ist Christus auch gestorben und auferstanden und wieder lebendig geworden, dass er sowohl über Tote als auch über Lebende Herr sei.  Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden ja alle vor dem Richterstuhl des Christus erscheinen; denn es steht geschrieben: »So wahr ich lebe, spricht der Herr: Mir soll sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen«.  So wird also jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben. Darum lasst uns nicht mehr einander richten, sondern das richtet vielmehr, dass dem Bruder weder ein Anstoß noch ein Ärgernis in den Weg gestellt wird!  Ich weiß und bin überzeugt in dem Herrn Jesus, dass nichts an und für sich unrein ist; sondern es ist nur für den unrein, der etwas für unrein hält.  Wenn aber dein Bruder um einer Speise willen betrübt wird, so wandelst du nicht mehr gemäß der Liebe. Verdirb mit deiner Speise nicht denjenigen, für den Christus gestorben ist!  So soll nun euer Bestes nicht verlästert werden. Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist; wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und auch von den Menschen geschätzt. So lasst uns nun nach dem streben, was zum Frieden und zur gegenseitigen Erbauung dient.

 

"Während der Tag immer näher rückt und der Pfad immer schmaler wird, wollen wir enger zusammenrücken. Ja, wir müssen ein Leib werden. Wir müssen gemeinsam vorwärtsgehen, die Sünden des anderen und unsere Differenzen vergessen und immer enger und enger zusammenrücken und uns alle einmütig als ein Herz und eine Seele versammeln, da wir den Tag herannahen sehen. Wenn ein Bruder oder eine Schwester auf irgendeine Weise vom Weg abkommt, dann tut nichts anderes, als für die betreffende Person zu beten, und nehmt in Liebe immer Rücksicht aufeinander. Lasst niemals zu, dass einer sich von euch entfernt. Bleibt zusammen. Und wenn ihr könnt, dann bringt fortwährend noch andere hinzu."

("Der Filter eines denkenden Menschen" vom 22.08.65, §16)

 

 

 

 

RÖMER  15 :

 

Wir aber, die Starken, haben die Pflicht, die Gebrechen der Schwachen zu tragen und nicht Gefallen an uns selbst zu haben.  Denn jeder von uns soll seinem Nächsten gefallen zum Guten, zur Erbauung. Denn auch Christus hatte nicht an sich selbst Gefallen...Denn alles, was zuvor geschrieben worden ist, wurde zu unserer Belehrung zuvor geschrieben, damit wir durch das Ausharren und den Trost der Schriften Hoffnung fassen. Der Gott des Ausharrens und des Trostes aber gebe euch, untereinander eines Sinnes zu sein, Christus Jesus gemäß,  damit ihr einmütig, mit einem Mund den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus lobt.  Darum nehmt einander an, gleichwie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes!

 

"Liebe, sie bewirkt es, nicht Druck, - nur reine, unverfälschte Liebe! Das wird alle Gaben des Händeauflegens übertreffen. Das wird alle Auslegungen und Zungenreden übertreffen (1.Kor. 13,8-13). Das wird all die melodischen Stimmen des Gesangs übertreffen. Das wird alles übertreffen, wenn du dich nur in der Liebe Gottes mit dieser Person verbindest, die du versuchst, für den Herrn Jesus zu gewinnen. Und du machst dir Gedanken über deinen armen, verlorenen Freund, bis du es Tag und Nacht nicht mehr aushalten kannst. Du musst zu ihm gehen in Liebe. Beachte, was der Heilige Geist tun wird. „Die Liebe Gottes zwingt uns“ (2.Kor. 5,14). Das ist es, was ein wahrer Christ tut. Du betest und demütigst dich selber und stehst vor Gott Tag und Nacht, damit du dich selbst für jemanden hingeben kannst."

("Offenbarung, das Buch der Symbole", vom 17.06.56; §§35-42; 48)

 

RÖMER 16 :

 

Ich ermahne euch aber, ihr Brüder: Gebt acht auf die, welche Trennungen und Ärgernisse bewirken im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt, und meidet sie!  Denn solche dienen nicht unserem Herrn Jesus Christus, sondern ihrem eigenen Bauch, und durch wohlklingende Reden und schöne Worte verführen sie die Herzen der Arglosen. Der Gott des Friedens aber wird in Kurzem den Satan unter euren Füßen zermalmen. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch! Amen."

 

"Und nun zur Endzeit sehen wir die Dinge in der Weise geschehen, wie sie geschehen. Eine große Warnung ist unter den Auserwählten Gottes, das zu finden, was richtig ist. Und es interessiert uns, das zu wissen. Nicht die Theorie von jemandem, sondern zu wissen, was wahr ist. Was die Bibel sagt, ist die Wahrheit. Denn eines Tage wird es zu spät sein für uns. Und dies könnte der Tag sein. Darum wollen wir das, was Gott sagt, wirklich gut betrachten." "Nun, da gibt es nichts in der Bibel, das ein Typ unserer modernen Organisationen wäre, außer Babylon. Dies ist in der Bibel das einzige Schattenbild unserer modernen Organisationen - organisierte Religion - denn Nimrod begann damit, eine mit Gewalt erreichte Einigkeit unter religiösen Menschen. Und das bewirken die Glaubenssatzungen - und unsere Denominationen heute, eine erzwungene Einigkeit. Entweder gehört ihr dazu, oder ihr seid draußen. Und wie wir nun sehen können, kommen wir jetzt zu einem erzwungenen Zusammengehen aller, zu einer großen Einheit. Doch dies ist eine mechanisch gemachte Anweisung eines Mannes und es kann nicht bestehen. Es ist nicht der Wille Gottes! Es ist nicht Gottes Programm, wie sehr die Leute auch sagen wollen, es sei so, doch es ist es nicht. Es kann nicht sein! Es ist unmöglich, dass es dieses ist. Gott würde Seinen Namen nicht in solch eine Sache hineinlegen die Sein Wort verleugnet. Wie kann Gott in etwas leben, das Sein eigenes Wort verleugnet? Das könnt ihr nicht tun!...Lasst Gott, der die Verheißung machte, hervortreten, um zu beweisen, dass es richtig ist. So muss es getan werden. Wenn Er immer noch Gott ist, dann ist Er immer noch Gott. Wenn Er je Gott war, dann bleibt ER Gott. Und nun sehen wir diese erzwungene Religion direkt im Blickfeld,- sie versuchen all die kleinen Gruppen in "eine große Einheit" zu bringen, wie sie es nennen. Einige von ihnen glauben dies, andere jenes. Einige verleugnen dieses, andere verleugnen jenes. Die Bibel sagt: "Wie können zwei miteinander gehen, wenn sie nicht übereinstimmen?" Es wird nie funktionieren. Wir müssen in einer Übereinstimmung sein. In Übereinstimmung - womit? Nicht in Übereinstimmung miteinander, so sehr wir das auch sollten - in Übereinstimmung mit dem Wort, mit Gott. Damit muss man in Übereinstimmung sein!"

("Gottes erwählte Stätte der Anbetung", vom 25.04.65; Abschn.35; 57, 58; 60)