AKTUELLES THEMA :

 

 "Das Nervenzeitalter" :   Bessenheiten und psychische Erkrankungen

 

(Auszüge und Erlebnisberichte aus den Predigten von

Br. William Marrion Branham)

Hebräer 2,18 : "...denn worin Er selber gelitten hat, als Er versucht worden ist, kann Er denen helfen, die versucht  werden."

 

Hebräer 4,15 : "Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde."

 

Besessenheiten und Psychische Erkrankungen

 

(Auszüge aus Predigten von Br. William M. Branham) :

 

"Die ganze Welt wird geisteskrank. Die ganze Sache mündet im Wahnsinn. Es hat sich so allmählich hineingeschlichen, dass es die Menschen nicht merken...Lasst mich euch etwas prophezeien, gerade bevor es geschieht. Die ganze Welt strauchelt in den Wahnsinn hinein, und es wird immer schlimmer und schlimmer werden. Ich sage euch: Es wird eine einzige Gruppe von Geistesgestörten sein."

(Predigt: "Und sie wissen es nicht", §§ 10,8; 11,8; vom 15.08.1965, vormittags, Branham Tabernacle, Jeffersonville, Indiana, USA)

"Wir leben in einem neurotischen Zeitalter, unter nervöser Spannung. Jeder rast nach hier oder dort und kommt nirgends hin. Das ist die Prägung dieses Zeitalters. Ich weiß, diese Gemeinde wird genauso damit geplagt wie jede andere. In unserer Gemeinde werden wir geplagt und überall in der ganzen Welt ist es so. Es ist ein Tag des Druckes. Alles geschieht in Eile - ein Hasten und Warten. Man fährt neunzig Meilen die Stunde, um zum Abendbrot nach Hause zu kommen, und dann muß man zwei Stunden warten, bis es fertig ist. Das stimmt. Es ist diese Zeit. In der Hast und Eile geratet ihr in eine nervöse Spannung. Wenn die Frau ein wenig widerspricht, braust ihr auf im Zorn. Der Mann sagt etwas, ihr stampft mit dem Fuß und sagt ihm, daß er aus dem Raum gehen soll. "Mann, ich möchte jetzt keine Auseinandersetzung mit dir, gehe hinaus." "Frau, ich bin so nervös." Weshalb, was ist los?  All dies ist eine Stauung von Druck, und die Resultate sind verkehrtes Tun und Handeln. Das stimmt. Es verursacht, daß Arme, die der mittleren Klasse und auch die Reichen so handeln. Es verursacht, daß die, die verkehrten Sinnes sind, und auch die guten Menschen so handeln, denn es ist ein Druck, der ausgeübt wird. Der Dampf muß irgendwo herausgelassen werden. Wenn das nicht geschieht, so explodiert der Kessel. Wir stellen das fest. Es staut sich immer mehr an während des Tages. Ihr sprecht mit eurem Chef bei der Arbeit über dieses oder jenes. Und wenn ihr zu den Kindern sprecht: "Kommt hierher!", dann sagen sie: "Mama, ich bin..." So ist es. Es wird aufgestaut. Manchmal fühlt ihr, als ob ihr den Kopf verliert. Ich kenne das, damit bin ich jeden Tag vertraut. Ich weiß, was das bedeutet. Es wird aufgebaut."

(Aus "Lasst den Druck heraus", vom 13.05.62, §§ 35, 36)

 

Auszug von William Marrion Branham

über eine geisteskranke Frau im Sanatorium von "Hot Springs":

"Ich möchte heute abend einfach ein kleines bisschen aus dem WORTE lesen, denn GOTTES WORT wird niemals vergehen. Meine Worte werden es; SEIN WORT wird es nicht. Es steht in Psalm 103, im 1., 2. und 3. Vers:

"Preise den HERRN, meine Seele, und all mein Inneres SEINEN heiligen Namen! Preise den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht alle SEINE Wohltaten! DER da vergibt alle deine Sünde, DER da heilt alle deine Krankheiten."

Möge GOTT SEINEM WORTE SEINE Segnungen hinzufügen! Dies alles spricht von Krankheiten und Leiden; ich möchte einfach einen Augenblick lang ein paar Aussagen machen, die dies betreffen. Und ich möchte, dass ihr zuhört und dieser Sache eure ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt. Krankheiten und Leiden sind alle die Folgen der Sünde; vielleicht nicht in deinem Leben, sondern im Leben von irgend jemandem vor dir. Der Teufel ist die Ursache von Krankheit und Leiden. Bevor wir einen Teufel hatten, hatten wir keine Krankheit oder Leiden. Aber als Satan kam, da brachte er Krankheit und Leiden mit sich. Aber es gab nichts, was vor JESUS CHRISTUS, dem SOHN GOTTES kam, dem ER nicht überlegen gewesen wäre. Und ER ist heute genau DERSELBE, DER ER gestern war und für immer sein wird. Und ER beweist das. Und ihr werdet es Abend für Abend sehen. Und wenn dem nicht so ist, dann habt ihr ein Recht zu zweifeln...   GOTT hatte nicht vor, dass ihr krank sein würdet. GOTT schuf euch nach SEINEM Ebenbilde. ER möchte, dass ihr gesund seid. ER hat alles getan, was ER tun konnte, um euch bei Gesundheit zu erhalten. Und Satan ist gegen euch.  Der Teufel ist ein Quäler... Ich bin in Anstalten gegangen, wo junge, geisteskranke Frauen die Bettpfanne benutzten und es in ihr Gesicht schmierten. Ich habe einige schreckliche Dinge gesehen, aber so etwas noch nie. Auf dem Fußboden lag eine Frau, ungefähr dreißig, fünfunddreißig Jahre alt, eine energisch blickende Frau. Und ihre - ihre Beine ragten so senkrecht in die Luft, und sie bluteten. Dort stand ein Mann auf der Treppe, einfach ein feiner, lieber Bruder aus Arkansas mit einem Overall und einem blauen Hemd an. Und ich möchte sagen. Freunde, manchmal schlagen die besten Herzen darunter. Das stimmt. Ich glaube, das ist wahr. Ich - ich mag nichts Vorgetäuschtes. Ich - ich mag echte, altmodische Männer und Frauen, das stimmt; von GOTT errettet, zweimal geboren. Und er stand dort mit seinen alten, ausgebleicht aussehenden Klamotten an. Ich sagte - ging hinunter und sagte: "Guten Tag." Und er sagte: "Guten Abend. Bist du Bruder Branham?" Ich sagte: "Jawohl, mein Herr." Er sagte: "Das dachte ich mir." Die Lautsprecheranlage übertrug es auch da unten drin. Auf einer Seite hatten sie einen Haufen Geisteskranker. Aber sie konnten diese Frau mit niemandem zusammen in ein Zimmer stecken. Sie brauchten ungefähr acht oder zehn Mann, um sie da hineinzubringen. Sie konnten sie nicht in einem Krankenwagen hinbringen. Sie setzten sie nicht in einen Krankenwagen. Sie schickten jemanden mit einem Auto dort hin, und sie trat mit ihren Füßen alle Glasscheiben aus dem Auto heraus; und diese Männer versuchten sie in dem Wagen festzuhalten. Und da lag sie auf ihrem Rücken. Ein Arzt hatte ihr ein paar Spritzen gegeben. Ihr vorzeitiges Eintreten in die Wechseljahre hatte sie dazu getrieben. Und dort lag sie auf ihrem Rücken. Und ich sagte: "Nun, ich werde hinausgehen und schauen, ob ich irgendwelche Vibrationen spüre." Er sagte: "Bruder Branham, geh da nicht raus." Er sagte: "Sie würde dich umbringen." Ich sagte: "Ach, das denke ich nicht," lediglich irgend so etwas. Und ich ging raus. Sie lag dort und sah mich an; sie blinzelte ein bißchen mit ihren Augen, während sie mich anstarrte. Und ich sagte: "Guten Abend." Sie sprach überhaupt kein Wort. Ich ergriff ihre Hand und sagte: "Guten Abend." Er sagte: "Sie kennt nicht einmal ihren eigenen Namen, Bruder Branham. Sie kennt ihn schon seit zwei Jahren nicht mehr." Und ich ergriff ihre Hand. Und nur durch GOTTES Gnade war ich gerade einmal auf der Hut. Sie gab mir einfach mit beiden Händen einen Ruck, ungefähr so, und wahrscheinlich hätte sie mir die Knochen gebrochen. Und ich schleuderte meinen Fuß heraus und erwischte sie mitten auf der Brust. Sie zog mich einfach herunter. Ich riß mich von ihr los. Und als ich dann von ihr weglief, um auf die Treppe zu gelangen, da sah ich einen Anblick, den ich noch nie zuvor gesehen hatte. Diese Frau kam mir auf ihrem Rücken wie eine Schlange nachgejagt, wobei ihre beiden Gliedmaßen so senkrecht in die Luft ragten. Man konnte sie so auf dem Fußboden kriechen hören. Nun, das ist der Teufel. Ihr könnt etwas anderes sagen, was ihr auch wollt, aber diese Frau war vom Teufel gebunden. Sie kam auf ihrem Rücken zu mir, wie eine Schlange; und sie kam dort an und stieß so gegen die Wand des Korridors. Sie drehte sich um, stemmte ihre kräftigen, starken Beine dagegen und trat so mit den Füßen. Dort stand eine Bank. Sie stieß mit ihrem Kopf dagegen; aus der Seite ihres Kopfes strömte das Blut heraus. Und - und sie schlug ein Stück davon ab. Und sie griff mit ihrer Hand danach, warf damit auf ihren Mann und traf die Wand. Und der Putz fiel dort von der Wand, dort wo sie sie traf, mit solch einer fürchterlichen... Eine Verrückte, vermutlich zwanzigmal so stark, wie sie normalerweise gewesen wäre. Und dort diese großen... Sie war ohnehin eine ziemlich große, kräftige Frau. Und dann fing sie damit an, ein wirklich sonderbares Geräusch von sich zu geben, und machte: "I-i-i-i-i-i, iiiiih," ungefähr so. Ich sah sie an und dachte mir: "Nun, so etwas habe ich noch nie... Möge GOTT einem armseligen Menschen, der so gebunden ist, barmherzig sein!"  Und der Mann fing an zu weinen. Er kam herüber, legte seine Hände um - seine Arme um mich und sagte: "Bruder Branham, und du sagst jetzt, daß es da keine Vibration gibt?" Er sagte: "Und ich weiß nicht, was ich noch werde." Er brach einfach zusammen und weinte. Er sagte: "Sie hat fünf kleine Kinder zu Hause." Und er sagte: "Ich - ich... Sie ist eine gute Frau gewesen. Sie eggte über diese großen Erdklumpen und half mir dabei, die Baumwollsaaten zu ziehen. Und als sie erkrankte, da tat ich alles, was ich tun konnte. Ich - ich verkaufte meine Farm, um sie herzubringen, Bruder Branham. Ich hatte nur eine Sache behalten, ein Mauleselpärchen. Und ich verkaufte sie, um den Bruder dazu zu bewegen, sie zweihundert Meilen hier runter zu bringen. Und nun hat sie die Glasscheiben aus dem Auto herausgetreten; das ist der Grund dafür, daß ihre Beine bluten." Er sagte: "Sie hat sich seit zwei Jahren nicht mehr von ihrem Rücken erhoben und kennt noch nicht einmal mehr ihren eigenen Namen." Ich sagte: "Nun, Bruder, gewiß, GOTT kann sie heilen." §116. Und in dem Augenblick drehte sie sich um. Sie sagte: "William Branham, ich gehe dich nichts an. Ich brachte sie her." Er sagte: "Nun..." Ich sagte: "Sie war das nicht. Das war dieser Teufel, der aus ihr sprach." Das stimmt. Sie erkennen ES. Sie kennen ES. Er sagte: "Nun, Bruder Branham, das war das erste Wort, das sie in zwei Jahren gesprochen hat."  Ich sagte: "Der Teufel benutzt lediglich ihre Lippen, genauso wie der im Fall von 'Legion'." [Markus 5, 9; Lukas 8, 30.] Sie kam so zu mir herüber gekrochen und sagte: "Ich gehe dich nichts an." So kroch sie. Ich sagte: "Bruder, glaubst du die Geschichte, welche du mich über das Erscheinen dieses Engels sagen hörtest?" Er sagte: "Von ganzem Herzen." Das sagte er, wobei er seine Arme um mich warf. Ich ging zur Eckstufe und betete von ganzem Herzen zum HERRN JESUS. Ich sprach: "GOTT, schau DIR diese armselige Frau an; zu Hause sind fünf kleine, unschuldige Kinder, ohne Mutter, darunter ein Säugling." Ich sagte: "Was kann geschehen? O GOTT, hab Erbarmen!" Und der GEIST des HERRN kam. Und ich forderte den Teufel auf, die Frau zu verlassen. Dann wandte ich mich wieder um und sagte: "Glaubst du's jetzt?" Er sagte: "Von ganzem Herzen. Was soll ich mit ihr machen. Bruder Branham?"  Ich sagte: "Bring sie zurück. Bring sie gleich wieder zurück in das Sanatorium." Ich sagte: "Wenn du nicht ein Ding von dem anzweifelst, was ich dir gesagt habe, dann beobachte, was geschehen wird."

(AUS: "Krankheiten und Leiden" vom Januar 1950,  Louisville, Kentucky, USA)

Br. Branham berichtet von der Wiedergeburt einer jungen Frau in der Psychiatrie, - und wie der HERR JESUS CHRISTUS aus ihr einen neuen Menschen machte:

 

"Ich sprach vor einiger Zeit zu einer jungen Frau, welche in einem Notfall-Raum war. Sie war in der psychiatrischen Abteilung. In einer großen Versammlung in Flint, Michigan - sie hatten vielleicht dreißig Fälle von Wahnsinnigen in dem Raum, und sie sagten : "Sie können sie nicht nach draußen an die Öffentlichkeit bringen, weil sie in Zwangsjacken und allen Arten von Zuständen sind." Und ich ging in den Raum, und ein Mann ging mit mir, und als wir hineingingen, saß dort eine schöne, junge Frau. sah aus, als wäre sie etwa zwanzig oder fünfundzwanzig Jahre alt. Ich sagte: "Guten Tag." Sie sagte: "Guten Tag." Und ich sagte: "Gut, es ist schwer zu wissen, wie ich beginnen soll, denn einige von ihnen sind ohne Verstand und schreien. Und die Leute beobachten jene, und..."  Sie sagte: "Wenn es Ihnen nichts ausmacht, dann fangen Sie doch mit mir an." Ich sagte: "Mit Dir?" Sie sagte: "Ja, mein Herr." "Warum", sagte ich, "Du bist doch keine Patientin, oder?" Sie sagte: "Doch, mein Herr, ich bin eine." "Gut", sagte ich, "Du siehst so aus, als ob Du bei rechtem Verstand bist." Sie sagte: "Ich weiß nicht recht." Und sie sagte: "Könntest Du meiner Geschichte einen Augenblick lang zuhören?" Ich sagte: "Gewiss, Dame." Und sie begann mir zu erzählen, sie sagte: "Ich wurde in einem guten Haus aufgezogen." Sie fuhr fort : "Und meine Mutter lehrte mich, nichts Verkehrtes zu tun, das Üble zu meiden und die rechten Dinge anzunehmen.", - sie sagte: "Und ich lebte diese Art von Leben eine Reihe von Jahren, bis ich in eine Sache mit einem jungen Mann verwickelt wurde." Und weiter sagte sie : "Es brachte mir Schande ein."  Und dann: "Und ich fing einfach an und warf mich weg, und ich wurde zur Alkoholikerin." Sie sagte: "Dann griffen sie mich auf und schickten mich zu einer katholischen Einrichtung, genannt "Heim des guten Hirten." Sie sagte: "Dort erlebte ich eine Besserung für eine Reihe von Jahren, und dann entließen sie mich. Aber sobald ich von dort herauskam, begann ich wieder zu trinken." Und sie sagte: "Dann verbrachte ich ein oder zwei Jahre im Staatsgefängnis für Frauen." Sie sagte: "Dann habe ich vom protestantischen zum katholischen Glauben gewechselt. Dann wechselte ich in dieser Zeit wieder zum protestantischen Glauben zurück, nachdem der Kaplan mit mir sprach." Und sie sagte: "Ich kam heraus und versuchte es noch einmal", aber sie sagte, "ich ging direkt wieder da hinein, - in die Prostitution und ins Trinken!"

Und ich fragte: " Wo ist deine Mutter?"

"Sie ist tot."

"Dein Vater?"

"Tot."

Und ich sagte: "Was meinst Du, was sie nun über Dich denken würden?" Sie sagte: "Oh, wenn ich nur zurückgehen könnte." Ich sagte: "Eine liebliche junge Frau wie Du. Hast Du nicht das Verlangen, verheiratet zu sein und Babies zu bekommen, wie alle Mütter, und so weiter?" Sie sagte: "Ich würde sehr gerne welche haben, mein Herr. Aber schau mich doch an, was könnte ich irgend jemandem bieten?" Ich sagte: "Du hast eine Sache bekommen, die Du bieten könntest." Sie sagte: "Was denn?" Ich sagte: "Deine Seele für Jesus Christus!" Sie sagte: "Mein Herr, Er würde sie nicht annehmen." Ich sagte: "O ja, Er wird !" Sie sagte: "Wie wollen Sie wissen, dass Er es tun würde? Ich habe es versucht." Ich sagte: "Ja, Du hast einfach die Seiten umgeblättert, aber komme einmal wirklich zu Ihm." Sie sagte: "Was könnte Er mit mir tun?" Ich sagte: "Er macht eine Dame aus Dir." Sie sagte: "Nicht aus mir, ich bin zu weit gegangen." Ich sagte: "Er kann Dich zurückbringen zu der Zeit, als Du eine Jungfrau warst, ein unschuldiges Mädchen. Das Blut Jesu Christi ist ausreichend und kraftvoll, um den gemeinsten Sünder zu reinigen und zu einem Heiligen zu machen, - schuldlos vor Gott." Sie sagte: "Ich habe es so viele Male versucht." Ich sagte: "Ich möchte Dir sagen: ich glaube, dass dein Fall nie richtig beurteilt worden ist. Du möchtest doch nicht so sein?" Sie sagte: "Sicherlich nicht." Sie sagte: "Was Du vor einem Augenblick erwähntest, das ist es, was ich sein möchte, eine Mutter mit Ehemann, mit Babies, jemand zu lieben und jemanden, der mich liebt. Ich möchte aber niemals eines Mannes Leben ruinieren, so, wie ich jetzt bin." Ich sagte: "Das ist auch nicht nötig. Dies mag sich etwas altmodisch anhören, Schwester, aber es ist nichts desto weniger die Wahrheit: Es ist der Teufel, der dir das angetan hat. Es ist der Teufel, der dich in Besitz nahm, der dich zu Dingen treibt, die du nicht tun möchtest." Sie schaute mich an mit jenen großen, dunklen Augen, und sagte: "Ich habe immer geglaubt, dass das die Wahrheit war." Ich sagte: "Würdest du mit mir zusammen hier auf die Knie gehen?" Sie sagte: "Nun, sie sagen mir, dass ich ein geisteskranker Fall bin." Ich sagte: "Du bist es. Aber Jesus Christus erstattet den rechten Verstand wieder. Es gibt nichts, das zu groß für Ihn ist." Und sie sagte: "Meinst Du, Er würde es für mich tun?" Ich sagte: "Gewiss. Aber wir müssen diesen Teufel da herausbekommen, der hinein kam, als du ein junges Mädchen warst. Er wird hinausgehen und er wird direkt wieder zu jenem Ort zurückgehen." Und sie ging auf ihre Knie, und ich bat sie, zu beten. Und sie betete für einige Augenblicke; sie schaute zu mir herüber, und sie sagte: "Bruder Branham, ich werde jetzt einen neuen Anfang machen." Ich sagte: "Schwester, es wird nicht ein bisschen nützen. Du wirst genau auf demselben Weg gehen, den Du gegangen bist. Es wird nicht funktionieren!" Und sie sagte: "Ich meine es von Herzen." Ich sagte: "Ich weiß! Aber dieser Teufel ist viel stärker, als irgendeine intellektuelle, geistige Macht, mit der du ihn austreiben könntest. Das ist der Grund, warum ich nicht an verstandesmäßige Religion glaube! Ich glaube, dass ein Mensch durch den Heiligen Geist wiedergeboren werden muss!  Es muss tiefer gehen, als Dein Denken, es muss eine Erfahrung sein!" Und sie sagte: "Was muss ich tun?" Ich sagte: "Halte einfach gerade dort aus." Und wir beteten und beteten. Ich ging weiter und betete noch mit einigen anderen Leuten und kam zurück. Sie betete. Ich kam wieder zurück zu ihr, - und nach einer Weile kam sie tiefer in eine Aufrichtigkeit hinein. Nach einigen Momenten erhob sie sich, mit Tränen, die ihr die Wangen herunterliefen. Sie schaute mir ins Gesicht. Sie sagte: "Bruder Branham, etwas ist geschehen !" Ich sagte: "Du brauchst nun keine neue Seite mehr aufschlagen." Die Frau ist verheiratet, und hat eine Familie, und ist eine liebliche, süße, wiedergeborene, mit Heiligem Geist erfüllte Heilige. Weil Gott sie zu der Stelle zurückbringen konnte, wo sie begann, falsch zu handeln. Das ist Seine Güte. Und von der Zeit an war sie eine verwandelte Frau. Von der Zeit eines jungen Mädchens bis zu der Zeit, wo sie in einen üblen Zustand geriet. Gott brachte sie zurück. Von der Zeit an war sie verändert."

(aus "Von der Zeit an", gepr. am 02.03.1960, Abschn. §17 bis §22)

"Ich hörte von Offizieren in der Army, die ihre Jungs auf diese Weise abhärteten. Sie hassten ihren Ausbilder zuerst dafür. Aber als der Ernstfall eintraf, liebten sie ihn für diese harte Ausbildung. Und das ist auch die Weise, wie ich versuche, Christen "zu trainieren". Nicht, indem ihr euer Haar auftoupiert, euer Gesicht mit Make-Up beschmiert, - hört auf damit, - werdet robust! Ihr werdet es zu schätzen wissen, wenn ihr ans "Ende der Straße" gelangt, seht? Lasst euch richtig trainieren, werdet im Wort Gottes trainiert! Verbleibt in richtiger Weise mit dem Wort! Auch wenn es hart wird, - schneidet all diese denominationellen Widersprüche von euch ab, ihr werdet es zu schätzen wissen am Ende eures Weges. Ihr konntet durch dieses Buch (die Bibel) stehenbleiben!"
("Weisheit gegen Glauben", gepr. am 01.04.62, §§L-9; L-10)

 

 

 

"Wenn ein Bruder oder eine Schwester auf irgendeine Weise vom Weg abkommt, dann tut nichts anderes, als für die betreffende Person zu beten, und nehmt in Liebe immer Rücksicht aufeinander. Lasst niemals zu, dass einer sich von euch entfernt. Bleibt zusammen. Und wenn ihr könnt, dann bringt fortwährend noch andere hinzu."

("Der Filter eines denkenden Menschen" vom 22.08.65, §16)

 

 

 

"In den vierzig Tagen der Versuchung überwand unser Herr Jesus durch das Wort. Ich möchte hier etwas betonen. Satan unternahm auf Ihn in dieser Versuchung drei Hauptangriffe. Beachtet, es ist immer in diesen drei. Vergesst dies nicht. Er unternahm drei Hauptangriffe vom Höchsten bis zum Niedrigsten. Er versuchte sein Bestes, um Ihn zu besiegen, aber Er war das Wort. Amen. Was benutzte unser HERR? Sich Selbst, das Wort. Satans drei Hauptattacken oder Angriffe auf Ihn, aber Er begegnete ihnen mit dem Wort. In jeder Attacke konnte er es mit dem Wort tun (beachtet dieses jetzt), vom Höchsten bis zum Niedrigsten (Matth. 4,1-11). Das erste, worauf seine Attacke abzielte, war Seine große Kraft zu verwenden. Doch Er wusste, Er war das Wort. Er kannte Seine Position. Glaubt ihr, dass Er das tat? „Ich bin der Sohn des Menschen.“ (Matth. 16,13). Er kannte Seine Position. Und Satan kam und wollte, dass Er Seine eigene Kraft für Sich Selbst benutzte, um Sich Selbst Speise zu geben. Er wollte, dass Er Sich Selbst speisen würde; Er war hungrig. Ein Mensch, der hungrig wird, kann beinahe alles tun. Er wird stehlen, rauben, betteln, borgen, alles. Seht ihr, Er hatte diesen Appetit. Und Satan benutzte seinen ersten großen Hauptangriff auf Ihn, dass Er Seine Kraft nähme, die Ihm gegeben war, um dadurch zu überwinden und diese für Sich Selbst zu verwenden. Aber Er benutzte sie nicht für Sich Selbst. Nein, Er benutzte sie für andere. Das stimmt. Er benutzte sie für andere, nicht für Sich; sie war nicht für Ihn. Obwohl Er es hätte tun können, Er hätte es sicherlich tun können. Aber seht ihr, wie der Teufel wird? Der Teufel möchte, dass ihr über seine Vorschläge nachdenkt. Jesus dachte nur an das, was der Vater zu tun sagte. Das stimmt. Aber Satan sagte: „Es steht geschrieben, er wird seinen Engeln gebieten...“ Er sagte: „Ja, aber es steht auch geschrieben...“ Das ist es. Seht, Er wusste, wer Er war. Der Gedanke geht tiefer als das, was geschrieben ist. Seht, es ist Inspiration, Offenbarung. Der Kern, was es wirklich ist, ist an der Innenseite! Obwohl Er es hätte tun können, tat Er es nicht. Er achtete niemals auf Satans Vorschläge. Das ist eine gute Sache. Manchmal kann Satan dich nehmen und dir einen Vorschlag machen, und du denkst, dass du den Willen Gottes tust, und findest Gefallen daran. Das kann er sicher tun."

("Wie kann ich überwinden?", vom 25.08.63; §§114-119)