DAS CHAOS IN DER LETZTEN ZEIT"

Schriftstelle aus Hiob, Kapitel 23, 2 bis 16:

"O dass ich wüsste, wo ich ihn fände, dass ich bis zu seinem Thron gelangen könnte!  Ich würde ihm [meine] Rechtssache vorlegen und meinen Mund mit Beweisen füllen.  Ich möchte wissen, was er mir antworten, und erfahren, was er zu mir sagen würde. Würde er in seiner Machtfülle mit mir streiten? Nein, er würde mich gewiss anhören.  Da würde ein Redlicher bei ihm vorsprechen, und ich würde auf ewig frei ausgehen von meinem Richter. Wenn ich aber nach Osten gehe, so ist er nirgends; wende ich mich nach Westen, so bemerke ich ihn nicht;  wirkt er im Norden, so erblicke ich ihn nicht; verbirgt er sich im Süden, so kann ich ihn nicht sehen.  Ja, er kennt meinen Weg; wenn er mich prüft, so werde ich wie Gold hervorgehen!  Mein Fuß ist seinen Tritten gefolgt; seinen Weg habe ich bewahrt und bin nicht davon abgewichen; vom Gebot seiner Lippen habe ich mich nicht entfernt; die Worte seines Mundes bewahrte ich mehr als meine Grundsätze.  Doch Er bleibt sich gleich, und wer will ihm wehren? Was er will, das tut er. Ja, Er wird vollenden, was mir bestimmt ist, und dergleichen hat er [noch] vieles im Sinn.  Darum schrecke ich zurück vor seinem Angesicht, und wenn ich daran denke, so fürchte ich mich vor ihm. Ja, Gott hat mein Herz verzagt gemacht..."  

 

AUSZÜGE VON BR. BRANHAM:

 

"Wir betrachten das Zeitalter, in dem wir uns befinden. Es ist eines der größten Zeitalter von allen. Dieses Laodizäa - Zeitalter ist das gewaltigste aller Zeitalter, weil es das Ende aller Zeiten und den Überang in die Ewigkeit mit sich bringt. Und es ist das wohl sündigste aller Zeitalter,- sündiger, als alle Zeitalter zuvor. Und die Kraft Satans ist um ein vielfaches schwerer zu bekämpfen, als es in den anderen Zeitaltern der Fall war. Seht ihr, hier ! Zurückblickend kann man sagen, dass ein Christ damals, wenn er sich zu seinem Glauben bekannte, oder dazu, ein Christ zu sein, enthauptet wurde. Er musste damit rechnen, getötet zu werden, - er wurde aus seinem Elend erlöst und konnte dann schnell bei seinem Gott sein. Aber heute kommt der Feind im Namen der Kirche daher, und das ist äußerst trügerisch. Es ist eine Zeit der Täuschung. Und es ist eine große Zeit der Verführung. Wenn Christus sagte, dass die beiden Geister so nahe beieinander sein würden, dass selbst die Auserwählten verführt würden, wenn es möglich wäre..., seht, seht... Christus sprach zu den Auserwählten in diesen letzten Tagen. "Er würde die Erwählten verführen, wenn es möglich wäre..." So nahe beieinander! Die Menschen können so ein Leben leben, rein, heilig, sündlos, keine Ehebrecher, keine Trinker, Lügner oder Spieler, - sie haben mit all diesen Dingen nichts zu tun, und doch haben sie es nicht in sich. Das ist die Wahrheit.  Dieses Zeitalter ist das Zeitalter des Lebens, des persönlichen Lebens von Jesus Christus in dir, des Originallebens Seines Leibes, das in Ihm war."

("Wie kann ich überwinden?", vom 25. August 1963, §§L-44 bis L-46)



"Mit Politik werden wir nichts erreichen. Es ist alles faul. Gottes Gedanke, uns einen gerechten König zu geben, war richtig. Doch die Politik hat sich einfach ausgebreitet, und man kann sich von allem loskaufen: vom Betrügen, Lügen, Stehlen und allem anderen. Es ist so, wie ich vor einigen Sonntagen sagte: „Seht, wo ihr euch befindet.“ Es ist nichts als eine verdorbene Masse von allem Möglichen. Ein gerechter König kann die Gesetze, die er erlassen hat, kompromisslos durchsetzen. Jetzt aber könnt ihr einen Menschen töten, - und wenn ihr euch juristisch und politisch gut auskennt, geht das schon in Ordnung, und ihr kommt aus der Sache heraus. Demokratie ist eine gute Idee, doch sie funktioniert nicht, genauso wenig wie der Kommunismus, in dem man alles gemeinsam haben soll. Das hört sich gut an, aber es funktioniert nicht. Nein! Gottes Weg, einen König wie David zu haben, war richtig. Es muss ein absolutes geistliches Fundament sein, das für jeden gilt. Eine Schar Gänse wird auch nur von einer Gans angeführt, und nicht von zwei oder drei. Man kann nicht zwei oder drei Könige haben. Dann bringt ihr alles durcheinander, weil jeder seine eigene Idee hat. Und so sind die Zustände heute. Bereit für das Kommen des Herrn...“

("Sie wissen es nicht", gepr. am 15.08.1965 * Jeffersonville * Indiana * USA)

 

„Christus muss Sein Licht hervorstrahlen lassen, dann verschwindet alle Finsternis. ER zieht Seine kleine Braut heraus und sondert sie ab....ER ist das Licht, die Wahrheit und das Leben. In Ihm ist keine Finsternis. Wenn Er hereinkommt, vertreibt Er die Finsternis, denn Er ist das Wort. Das Wort ist das Licht. Seid unbesorgt, auch wenn es so dunkel ist und es aussieht, als wenn sie uns alle unter Druck setzen."

("Es gibt einen Mann, der das Licht einschalten kann", vom 19.12.63; §§38; 41; 267 bis 270)

 

"Ihr denkt: "Warum widerfährt das gerade mir als Christ? Weshalb bin ich in dieser Lage; obwohl ich ein Christ bin?"  Manchmal lässt Gott alles so dunkel werden, dass ihr weder auf noch um euch oder sonstwohin blicken könnt. Dann aber kommt Er und bahnt euch einen Weg durch alles hindurch, damit ihr sagen könnt: "Heute ist diese Schrift erfüllt - das, was Er zu tun verheißen hat." 

("Heute ist diese Schrift erfüllt", vom 19.02.65, §§94 bis 96)

 

"Alle Hoffnungen schwinden, diese Welt hat nirgendwo einen Halt. Sie trinken, spielen, heiraten jemand anderes, obwohl sie schon verheiratet sind, nur, weil sie den echten Trost, das Absolut, den Heiligen Geist, abgelehnt haben. Aber wir, die wir glauben dürfen, halten Ausschau nach einem Königeich, wo es nie wieder Sorgen, Geschrei, Herzensleid geben wird, - dafür aber Frieden, Freude, Liebe und Unsterblichkeit, - dieses wird an jenem Tage für uns bereitet sein. Übergib´ Ihm deine Sorgen. Wenn du Sorgen hast, werfe sie auf Ihn, denn ER kümmert dich um dich. Die Traurigkeit der Welt führt nur zum Tode, aber unsere führt zum Ewigen Leben (2.Kor. 7,10). Der Mensch ist so gemacht, dass er diesen Tröster bekommen kann. Er wurde so geschaffen. Er braucht einen Tröster, weil er so gemacht wurde. Gott hat ihn so zusammengesetzt und diese "Räume" in ihn hineingelegt: Seine Seele, sein Gewissen, seine Augen, seine Sinne, alles wurde so zusammengegefügt. Und dieser kleine, spezielle Leerraum (im Herzen) ist dafür geschaffen, um ihn zu erfüllen mit Etwas, was ihn glücklich sein lässt, ihm Trost spendet, seine Müdigkeit und seine Nervosität aus ihm heraus zu nehmen, - durch den Heiligen Geist! Oh, was für ein Bild, was für eine Wirklichkeit!...Nun, mein niedergeschlagener Freund, wenn du das hier hörst und nicht weißt, dass ich selbst es bezeugen kann, dass es wahr ist: Ich bin selber eine nervöse, leicht reizbare Person, - irisch auf beiden Seiten... aber was geschah dann? Ich fand Jemanden, Der in diesen kleinen, unerfüllten Raum einzog, Der mir diesen ersehnten Frieden und Verständnis schenkte. Ich durfte vom Tode zum Leben durchdringen. Aus der Finsternis ins Licht kommen. Oh, ich könnte es niemals leugnen. ER ist mein Leben, ER ist ALLES für mich!"

(aus "Er sorgt für dich", vom 01.03.60, §§ 67-70)

 

"Ist es nicht eigenartig, wie Gott Dinge tut? Er wird uns direkt bis fast ans Ende kommen lassen. Wisst ihr, Er liebt es, das zu tun. Er tat es mit den Hebräerkindern [Daniel 3]. Er wusste, wem Er vertrauen konnte, und so ließ Er diese Jungen direkt zum Feuerofen hinaufgehen, bis sie fast das Feuer riechen konnten, und Er bewegte sich die ganze Zeit nicht. Aber wenn die Zeit gekommen ist, wird Er sich bewegen. Er wird sich bewegen, aber Er wartet bis zu Seiner festgesetzten Zeit. Er wollte sehen, welche Art von Reaktion sie zeigen würden. Er wusste, dass sie ihren Stand einnehmen würden. Und wenn ER weiß, dass du deinen Stand einnimmst... ER wird Satan dich fast bis ans Ende bringen lassen. Aber erinnere dich daran: ER ist immer noch da! ...Er möchte einfach nur sehen, ob du dich deinem Bekenntnis gemäß verhalten wirst... Ihr seht, dass ihr direkt bis ans Ende gebracht werdet, und ihr fragt euch: "Warum...?". Ihr fangt an, euch selber zu überprüfen... Stehe zu deinem Zeugnis. Gib nicht nach, bleibt direkt darauf stehen. Hiob sagte: "Ich weiß, mein Erlöser lebt; und in den letzten Tagen wird Er auf dieser Erde stehen. Obwohl die Würmer diesen Leib zerstören, werde ich dennoch Gott in meinem Fleisch sehen." Die Blitze zuckten, die Donner brüllten. Er hielt aus bis zum Ende. ...Wenn echter Glaube die Vision erfasst hat, kann er stille sein und Ruhe bewahren, denn er weiß, dass es geschehen wird. Vergesst das nicht. Glaube ruht in vollkommener Sicherheit. Ganz gleich, was die Stürme sagen, wie gegensätzlich es aussieht, Glaube ruht mit Sicherheit... Ganz gleich, was kommt oder geht, mein Glaube hält. Wie krank ich werde, wie gegensätzlich es aussieht und wie dieses oder jenes sein wird, mein Glaube ist verankert hinter dem Vorhang, und nichts kann mich bewegen.  Gott wird euch durchbringen. Er wird niemals versagen. Haltet daran fest." 

 (aus : "Eine Reaktion auf eine Handlung", vom 10.08.57; gepr. in Ohio, USA; §§ 21 bis 45)

 

"Glaube einfach Gott. Das genügt. Du versprichst deiner kleinen Tochter, dass du ihr etwas mitbringen wirst. Sie glaubt es einfach. Das ist alles. Beobachtet die Kinder, die zum Pult kommen. Beachtet, wie jeder von ihnen geheilt wird, weil sie einfach daran glauben. Beobachtet sie, wenn sie auf die Plattform gerufen werden. Was mit ihnen auch verkehrt sein mag, beachtet wie sie aufspringen – egal ob sie verkrüppelt oder blind sind. Bemerkt, wie sie es gerade dort empfangen. Aber die Älteren werden nur herumsitzen und sagen: „Nun warte einmal einen Moment. Ich kann mich nicht bewegen. Ich habe diesen Fuß schon sehr lange nicht mehr bewegt.“ Ein Kind würde über so etwas gar nicht nachdenken! Es würde geradewegs aufspringen. Das würde es tun. Aber wir versuchen es zu ergründen. Wir müssen es selbst verstehen können..Was wäre gewesen, wenn Petrus in jener Nacht versucht hätte, es zu bergreifen. „Nun Herr, du hast mir gesagt, ich soll auf dem Wasser laufen. Nun, lass mich einmal überlegen. Ich bin ein bekennender Wissenschaftler und kenne die Formel des Wassers – H2O. Kein Mensch kann auf Wasserstoff und Sauerstoff laufen. Ich brauche es gar nicht zu versuchen. Du hast etwas Unmögliches von mir verlangt.“ So wäre Petrus nie auf dem Wasser gewandelt. Er versuchte nicht, es zu verstehen, sondern nahm Gott bei Seinem Wort und ging vorwärts. Das müssen auch wir tun. Nicht versuchen zu begreifen, in welcher Weise Gott die Dinge tut, sondern es annehmen und vorwärts gehen. Was wäre gewesen, wenn Moses sich umgedreht hätte, um den brennenden Busch zu sehen und gesprochen hätte: „Warte erst einmal ab, bis wir einige von diesen Blättern haben. Ich werde sie mit in das Labor nehmen, um die Chemikalie zu finden, die bewirkt, dass das Blatt nicht verbrennt.“ So hätte er sich niemals Gott genähert. Aber er zog die Schuhe aus und kam demütig und Gott sprach zu ihm geradewegs aus dem brennenden Busch. Demütig – das ist die Weise wie ihr euch Gott nähern müsst. Ihn bei Seinem Wort nehmen, egal wie es aussehen mag. Gott sagte es so, ich glaube es und damit ist die Sache erledigt."

(Der Glaube, der einst den Heiligen überliefert wurde; 29.11.1953)

"Ihr sollt Gott gegenüber überhaupt nichts in Frage stellen. `Denn die Schritte der Gerechten werden durch den HERRN gelenkt´. Und jede Versuchung wird dir auferlegt, um dich zu prüfen. Und die Bibel sagte: `Sie sind dir kostbarer als Gold´. Wenn Gott nun zulässt dass ein paar wenige leichte Betrübnisse auf dich kommen, dann erinnere dich: Es dient nur zu deiner Korrektur...  Das ist alles, was die Erde ist : nämlich ein Testgelände, wo ER dich zu prüfen möchte." 

(aus "Hebräer, Kapitel 4", vom 01.09.57, §§ 33; 58; 247)

"Wenn auch die Zeiten schwer sind. Gott hat kein Blumenbett der Bequemlichkeit verheißen, sondern Er hat ausreichend Gnade verheißen für jede Prüfung, welche dich treffen kann. Das stimmt. Ja tatsächlich, Gnade ist ausreichend. Kein Blumenbett der Bequemlichkeit, sondern Er hat Gnade verheißen, um in jeder Versuchung zu überwinden. Wenn ein Kreuz schwer wird, hat Christus verheißen, mit dir zu sein."

(aus "Handlungen des Heiligen Geistes" vom 19.12.54)

"Heutzutage sind die Menschen so erdgebunden, dass ich nicht weiß, was noch geschehen muss, um dieses Land aufzurütteln. Es scheint ihnen überhaupt nichts auszumachen. Sie merken es nicht einmal." 

(Das zweite Kommen des Herrn; 17.04.1957)

 

 

"Ihr könnt nicht durch das Leben gehen, ohne diese Verankerung zu haben. ..Ihr benötigt einfach die absolute Gewissheit. ... Wenn ihr Sein Wort zu eurem Absolut macht, könnt ihr jede göttliche Verheißung der Bibel beanspruchen und, eure Seele darin verankern, auch wenn die Wellen euch hin und her werfen. Ihr seid befestigt in eurem Absolut. Hiob blieb standhaft. Als seine Tröster ihm Sünde unterstellten, wusste er, dass er schuldlos war. Er war gerecht, denn er hatte den Willen Jehovas getan. Als ihm berichtet wurde, dass seine Kinder tot sind, kam jemand anders und sagte: "Deine Kamele sind vom Blitz getroffen und verbrannt". Seht, welch ein Argument seine "Nicht-Tröster" hatten. Sie konnten sagen, "Feuer kam vom Himmel, Hiob, das ist der Beweis, dass du..." Das beweist noch nichts. "Hiob, wenn du ein gerechter Mann wärst, hätte Er deine Kinder nicht umkommen lassen." (Anm.: Solche "Gedanken" kommen niemals von Gott!). Doch Hiob wusste, dass er das Rechte getan hatte. Er hielt fest. Er wusste, dass er genau das getan hatte, was Gott ihm sagte. ...Es ist für euch wie ein Kompass. Seht, euer Kompass weist euch nicht zum Mars oder Jupiter, sondern immer zum Norden. Das wäre in dem Fall euer Absolut. Gebt acht auf euer Absolut! Ich fühle sehr wohl, und möchte jetzt etwas sagen. So wie ein echter Kompass jedes Mal zum Norden zeigt, so werden alle diejenigen, die den Heiligen Geist haben, nur zum Worte gewiesen. Niemals werden sie zu einer Denomination, zu einer Glaubenssatzung oder auf etwas anderes hingewiesen. Immer werden sie geradewegs zum Worte gewiesen. Seht, es ist etwas, dass in dem Menschen pulsiert. Wenn ihr den Morgenstern, Jesus Christus, das Wort, erblickt, wird der Geist Gottes, der in euch ist, euch weder nach rechts oder nach links abweichen lassen. Er ist der Einzige der euch leiten kann!"

(aus "Das Absolut", vom 30.12.62; §§ 009 - 018; 027; 028; 054 - 060)

„Denn es ist Gottes Vorsatz, dass Sein Fackellicht der Freiheit brennen wird bis zum Kommen des HERRN. Und keine Macht kann es ausblasen. Sie werden es nur heller brennen lassen, während sie blasen...Seht, Gott hatte einen Zweck. Er ließ alles (!!!) zu diesem Vorsatz hinwirken. Und alle heute, ganz gleich, wie gleichgültig wir scheinbar sind, und wie seltsam Dinge ablaufen, und wie die Gemeinde in diesen und in jenen Zustand hinein gerät, es ist alles zu dem göttlichen Vorsatz Gottes, um uns zu formen und nach Seiner eigenen Weise zu gestalten. ...Gott liebt es, etwas zu nehmen, was nichts ist, und etwas daraus zu machen, denn Er ist ein Schöpfer. Das ist der Grund, warum Er euch und mich nahm. Wir waren nichts, damit Er daraus Seine eigenen Kinder machen würde, aus uns, die wir erbärmlich und miserabel waren, verloren, blind und ungeliebt, um uns zu Seinen lieblichen Kindern zu machen. Es ist Gottes Vorsatz, es so zu tun... Gott hat einen Platz, und einen Vorsatz, und eine Zeit...Jeder Mann, der von Gott erwählt ist, und jede Frau und jedes Kind kommt zu dieser Stelle auf jenem geheiligten Boden, wo Gott den Vorhang lüftet, und ihr Ihn seht in Seiner Auferstehungskraft. Ihr wisst, dass Er lebt. Und wie Hiob können wir ausrufen: „Ich weiß, mein Erlöser lebt...!". Dieser erste Anblick von Ostern ließ einen Prophet aufschreien. Und die Donner brüllten und die Blitze zuckten. Er sah Ostern sein erstes Mal. Wann sah er es? Nicht, als er seine feingebürsteten Kleider anhatte, nicht, als er sein Haar vielleicht perfekt gekämmt hatte, nicht, als er sich bester Gesundheit erfreute, sondern, als er sich in Schwierigkeiten befand. Als er in seinen Schwierigkeiten darniederlag, beinahe zur Stunde seines Todes, da sah er Ostern! Da sah er die erste Auferstehung. Oh, es war ähnlich mit euch und mir. Es war, als wir irgendwo am Altar lagen, bis wir bereit waren zu sterben und sagten: „HERR Gott, tue etwas für mich.“ Da war es, dass Gott den Vorhang lüftete und wir Ostern sahen."
("Mein Erlöser lebt", gepr. am 06.04.1958 in Jeffersonville; §§10 bis 20) 

"O Bruder, du weißt nie, was es ist, bis du herabkommst und dich selbst wirklich Gott übergibst. Benutze nicht deine eigene Gesinnung! Benutze nicht dein eigenes Denken! Übergib einfach Ihm deine Wege und gehe einfach den Weg, den Er führt (Röm. 8,14). Wenn Er diesen Weg geht, ist das in Ordnung. Manchmal führt Er durch tiefe Wasser, aber ihr wisst, das Lied sagt: „Manche durchs Wasser, manche durch die Flut, manche durch tiefe Prüfungen, doch alle durchs Blut.“ Gottes Wege führen durch das tiefe Meer, in die Wildnis und über die Hügel, durch die Wildnis der Sünde und so weiter. Aber Gott wird euch herausbringen, wenn ihr Ihm einfach folgt und nicht versucht, eure eigenen Gedanken zu gebrauchen. Tut einfach, was Gott zu tun sagt, und ihr werdet in Ordnung sein. Glaubt ihr das?"

("Auf Dein Wort hin" vom 04.12.53; §48) 

"So wird es in der Endzeit sein. Alles läuft übereinstimmend mit dem Zeitplan. Ärgert euch nicht. Glaubt einfach. Heutzutage ärgern sich die Gemeinden über IHN. Die Gemeinden ärgern sich. Die Menschen stoßen sich. Sie sind alle nervös. Sie wissen nicht, was sie denken sollen. "Geistige Gedankenübertragung." Nein, stoßt euch nicht daran." "Habt keine Angst. ER befindet sich genau im richtigen Zeitplan. ER ist hier. Ärgert euch nicht an IHM. Glückselig sind diejenigen, die sich nicht an MIR ärgern. Wenn ER hier wäre um heute abend zu sprechen, dann würde ER genau dasselbe sagen. ER befindet sich genau im richtigen Zeitplan. Der Prophet sprach davon, daß es eine Zeit geben würde, in der es weder Tag noch Nacht sein wird, aber zur Abendzeit wird es Licht sein. ER befindet sich genau im Zeitplan."
("Die vergessene Seligpreisung", vom 25.04.1961; §§43,44)

"Gebt acht auf euer Absolut! Ich fühle sehr wohl, und möchte jetzt etwas sagen. So wie ein echter Kompass jedes Mal zum Norden zeigt, so werden alle diejenigen, die den Heiligen Geist haben, nur zum Worte gewiesen. Niemals werden sie zu einer Denomination, zu einer Glaubenssatzung oder auf etwas anderes hingewiesen. Immer werden sie geradewegs zum Worte gewiesen. Seht, es ist etwas, dass in dem Menschen pulsiert. Wenn ihr den Morgenstern, Jesus Christus, das Wort, erblickt, wird der Geist Gottes, der in euch ist, euch weder nach rechts oder nach links abweichen lassen. Er ist der Einzige der euch leiten kann!"

(aus "Das Absolut", vom 30.12.62; §§ 009 - 018; 027; 028; 054 - 060)

"Könnt ihr euch vorstellen, dass GOTT Sein Amt so nachlässig verrichtet, dass ER sagen würde: "Nun gut, vielleicht werde ICH irgend jemandem richtig leid tun in seinen Gedanken, vielleicht werden sie kommen und gerettet werden." GOTT muss nicht darum betteln, damit du etwas tust. Wenn es um das Betteln geht, dann hast du es nötig zu betteln und nicht GOTT. CHRISTUS starb, um diejenigen zu retten, welche GOTT durch Vorherwissen auserwählt hatte, um IHM im Jenseits ohne Flecken und Runzeln zu begegnen. Vor Grundlegung der Welt sah ER euch in der Herrlichkeit. Das ist das, was die Bibel im 1. Kapitel vom Epheserbrief sagt, im 5. Kapitel dem ersten Vers. GOTT hat vorherbestimmt durch Vorherwissen! Nun, wenn GOTT das getan hat, uns vor Grundlegung der Welt vorher bestimmt hat und jeden einzelnen von uns mit seinem Namen vor Grundlegung der Welt kannte und ER uns zum ewigen Leben erwählte und JESUS CHRISTUS sandte, um uns zu erlösen und ER uns vor sechstausend Jahren sah, damit wir zu Seinem Lobpreis in der Herrlichkeit erscheinen würden, wie könnt ihr dann jemals verloren sein? Nun, wenn ihr gerettet seid, dann seid ihr gerettet! Wenn GOTT dich heute abend rettet und weiß, daß ER dich in zehn Jahren von heute an verlieren wird, dann macht ER Seine eigene Absicht zunichte, der Unendliche, der Allmächtige, der Ewige mit ewiger Weisheit. GOTT weiß dann nicht genug, um das zu wissen, ob du durchhalten würdest oder nicht. Wenn ER dich rettet, dann sagst du: "Gut, ich werde IHN einen Versuch machen lassen und ich werde sehen, was ER tun wird." Dann kennt ER das Ende vom Anfang nicht. GOTT weiß was ER tut, macht euch darüber keine Sorgen. Es sind du und ich, die daher stolpern. GOTT weiß, was ER tut. ER wusste, ob wir durchhalten würden oder was immer wir tun würden."

("Hebräer 6, Teil 2", vom 08.09.57; §§293 bis 296)

"Deshalb ist es egal, wie sehr du versuchst, dieses oder jenes auszuführen, es wird nicht funktionieren, es muss sich in dir befinden. Das ist der wahre Kern der ganzen Geschichte. Dein persönlicher Glauben in den auferstandenen CHRISTUS als deinen Erretter, dass ER sich zur rechten Hand GOTTES befindet, der heute Morgen an deiner Stelle handelt, während du hier unten an Seiner Stelle als Zeuge handelst. Ein Zeuge ist jemand, der an Stelle eines anderen handelt, der für dich als ein Zeuge einsteht. ... Wie sehr lieben wir dieses kostbare Wort! Wie sehr sollte der Christ doch in dem Glauben gegründet sein, der ein für allemal den Heiligen überliefert wurde (Jud.3)! Nicht hin und her geworfen, von Ort zu Ort gehend und sich den verschiedenen Gemeinden anschließend.
("Hebräer, Kapitel 6,Teil 3", vom 15.09.57, §§522,523, 557,558; 560; 562)

„Ich behaupte folgendes: Wenn eine Person treu zum Wort steht, wird die Zeit kommen, wo man sie verlässt. Allerdings, - man tat es. Man tat es mit unserem HERRN. Man wird ihn verlassen, wenn er für die Wahrheit eintritt . "Alle Menschen haben mich verlassen." Wenn ein Mensch dem Wort treu geblieben ist in einer solch schweren Zeit, wie dieser, und alle Menschen ihn verlassen haben, dann kommt der Zeitpunkt, dass Gott sich zur Verteidigung dieser Person einschaltet und seinen Dienst krönt. Seht? Das stimmt. Was für ein Trost. Ein Trost ist gegründet in der Verheißung von Gottes Wort. Ganz gleichgültig was die Welt sagt, was die Welt tut, - das sind nicht unsere Hoffnungen, sie sind nicht darin gegründet, was die Welt tut.“
(aus "Der gegenwärtige Stand meines Dienstes")