"Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.  Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging weg. Als aber die Saat aufsprosste und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut.  Es kamen aber die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn Unkraut? Er aber sprach zu ihnen: Ein feindseliger Mensch hat dies getan. Die Knechte aber sagen zu ihm: Willst du denn, dass wir hingehen und es zusammenlesen?  Er aber spricht: Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts gleichzeitig mit ihm den Weizen ausreißt.  Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune!...
 Da entließ Jesus die Volksmenge und ging in das Haus. Und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker!  Und er antwortete und sprach zu ihnen: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen.
 Der Acker ist die Welt; der gute Same sind die Kinder des Reichs; das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen.
 Der Feind, der es sät, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Weltzeit; die Schnitter sind die Engel.
 Gleichwie man nun das Unkraut sammelt und mit Feuer verbrennt, so wird es sein am Ende dieser Weltzeit.
 Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden alle Ärgernisse und die Gesetzlosigkeit verüben aus seinem Reich sammeln und werden sie in den Feuerofen werfen; dort wird das Heulen und das Zähneknirschen sein
 Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat zu hören, der höre"!
 (Math. 13, 24 - 30 und V. 36 - 41)

William M. Branham • Sonntag, 12.01.1964, vormittags • Sierra Vista, Arizona, USA

Shalom

 

 

W-1     Es ist schön, wieder hier zu sein, auf der andern Seite der Wüste. Ich glaube, als ich das letzte Mal hier war, da gab ich diesem Ort den Namen: „Die andere Seite der Wüste.“ An diesem Ort finden wir gewöhnlich den Herrn – oder dort wurde Er einmal gefunden, damals, als Moses die Schafe hütete, auf der andern Seite der Wüste. Dieser Mann, denn ich vor einer Weile mitnahm, als ich herabkam – ich hatte vor einiger Zeit gehört, dass er im Krankenhaus sei, und ich hatte für ihn gebetet - hier sitzt er nun. Das ist gut. Er hatte geblutet und so weiter, ich bin so froh, dass ich ihn heute morgen hier sehe. Es tut mir leid, dass ich hören musste, dass jener Bruder, der das letzte Mal bei uns war, mit Krebs im Spital liegt. Wir wissen, dass uns nur eine Strasse von hier wegbringt, und das ist der Weg durch den Tod. Wir alle müssen jenen Weg gehen, auch die Gerechtesten und Heiligsten unter uns. Im Grab wird einer über den andern geschichtet. Und dennoch hat Jesus gesagt: "Wer an mich glaubt, der wird niemals sterben.“ Doch jener Tod, der dort erwähnt wird, ist nicht das, was wir Tod nennen. 2 Als Jesus damals von Lazarus sprach, sagte Er: "Er schläft.“ Und die andern sagten: "Dann ist es für ihn gut, wenn er schläft.“ 3 Dann musste Jesus mit ihnen in der Sprache sprechen, die sie verstanden, Er sagte: "Er ist tot!“ Dann sagte Er: "Doch wegen euch bin ich froh, dass ich nicht dort war, doch ich gehe nun hin, um ihn aufzuwecken.“ Seht ihr? W-2     Und dann sagte er jene wundervollen Worte, die wir nun in der Schrift haben: "Wer mich hört und wer mir glaubt hat ewiges Leben. Er wird nicht ins Gericht kommen, denn er ist vom Tode ins Leben hinübergegangen. Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.“ Seht, er wird niemals sterben! Für einen Christen gibt es keinen Tod! Das Wort "Tod“ bedeutet: ewige Trennung. 5 Wenn wir im physischen Leibe sterben, in dem wir jetzt sind, dann sind wir voneinander getrennt. Denn nur durch diesen Leib erkennen wir einander, denn wir sind von unseren fünf Sinnen abhängig: sehen, schmecken, fühlen, riechen und hören. Und solange wir einander sehen oder fühlen können, haben wir den Beweis, dass wir hier sind. Wenn ihr blind seid und nicht sehen könnt, dann könnt ihr einander fühlen oder hören. Die irdischen Sinne machen uns einander erkenntlich. W-3     Doch in Wirklichkeit haben wir einander eigentlich noch niemals gesehen. Habt ihr das gewusst? Wir haben einander noch nie gesehen. Ihr hört etwas aus einem Körper sprechen, das irgend etwas personifizert, dass im Innern des Leibes ist. Wenn wir also miteinander sprechen, dann sprechen wir eigentlich nicht zum Leibe. Wir sprechen zum Geist im Leibe, doch durch den Leib können wir den Geist, der im Innern ist, erkennen. Aus diesem Grunde können wir sofort erkennen ob wir Christen sind oder nicht, wenn wir miteinander sprechen, denn wir haben Gemeinschaft in dem Geiste von dem wir sprechen. Es geht eine Schwingung vom einen zum andern über, und zeigt an, ob wir Christen sind oder nicht. Und so haben wir einander eigentlich noch nie gesehen. W-4     Jesus sagte: "Noch niemals hat ein Mensch Gott gesehen, doch der einzige vom Vater Gezeugte, hat Ihn uns dargestellt (kundgetan). Mit andern Worten gesagt: Gott konnte erkannt werden, die Person Gottes konnte im Leibe des Herrn Jesus Christus erkannt werden. Und so war Er das zum Ausdruck gekommene Bild Gottes. Oder anders gesagt: Gott bringt Sich selbst durch ein Bildnis zum Ausdruck, durch das Bild eines Mannes. Gott brachte uns Sich selbst zum Ausdruck. Und Er war Gott, nicht eine dritte oder eine zweite Person; Er war die Person Gottes. Er war Gott selbst, der Sich selbst zum Ausdruck brachte, damit wir Ihn fühlen konnten. 8 Im 1. Timotheus, 3,16 steht: „Ohne Widerspruch – gross ist das Geheimnis der Gottseligkeit, denn Gott wurde manifestiert oder bekanntgemacht im Fleisch. (Wörtliche Übersetzung) Ist das nicht wunderbar? Gott! Als Gott Sich in einer Feuersäule und all den andern Erscheinungen zeigte, da konnten wir Ihn nicht verstehen. Doch wir konnten Ihn verstehen, als Er einer von uns wurde, als Er Mensch wurde. Dann konnte Er zu uns sprechen, wir konnten Ihn fühlen, mit Ihm umgehen, Ihn berühren und alles, wie die Schrift deutlich sagt, dass wir mit unseren Händen Gott berühren konnten, wir konnten Ihn mit unseren Händen anfassen. W-5     Gott ist im Menschen. Und heute gibt Er Sich in Seiner Gemeinde zu erkennen, in den wiedergeborenen Christen gibt Sich Gott zu erkennen, Er zeigt, dass Er Gott bleibt. Und die äussere Welt kann Gott nur erkennen, wenn sie Gott in dir und in mir sehen kann. Nur so können sie Gott erkennen – wenn wir geschriebene Briefe der Schrift sind. Wir werden von allen Menschen gelesen. Und das Leben welches wir Leben reflektiert das, was im Innern ist. Ein Mensch wird an Seinen Werken erkannt, an dem, was er tut. Darum sollten wir immer gute Dinge tun, denn wir repräsentieren unseren Herrn Jesus Christus. 10 Welch eine wunderbare Sache ist das doch, ganz besonders für einen alten Mann, wie ich einer bin, wenn ich so hier stehe und über das dahinschwindende Leben nachdenke, das in der Vergangenheit vergeht - und wir stehen vor einer ewigen Zukunft! Ich weiss, dass ich heute morgen der elendeste Mensch wäre, wenn ich meine Hoffnung nur in dieses Leben setzen könnte. Doch ich weiss, dass dieses Leben nur ein Schatten dessen ist, was kommen wird. Es ist eine Spiegelung, denn es kann nicht die vollkommene Sache sein, die Gott gemacht hat. Gott macht nichts, das zugrunde geht. Gott ist ewig. Deshalb ist dieses Leben, welches wir nun leben, nur eine Spiegelung des Lebens, des wirklichen Lebens, welches vor uns liegt; eine Spiegelung des Lebens, welches nicht sterben kann. Es ist eine Spiegelung des Leibes, der nicht sterben und des Lebens, das nicht genommen werden kann. Seht ihr? Darum hat die Schrift recht, wenn sie sagt, dass wir fortdauerndes Leben haben. Wir haben ewiges Leben. Wir werden nie sterben! Denn wenn du wiedergeboren bist, dann bist du zu einem Teil Gottes geworden. Du wirst für immer, in alle Ewigkeit nie fehlgehen, du bist ein Teil Gottes, denn du bist Sein Sohn. W-6     Ich könnte einen andern Namen annehmen, ich könnte sagen, mein Name laute nun anders. Ich könnte zum Beispiel den Namen meiner Mutter annehmen, denn dieser würde mir am nächsten stehen, der Name "Harvey“. In der Welt war meine Mutter eine Harvey, und so könnte ich doch den Namen "Harvey“ annehmen. Doch das Blut würde trotzdem beweisen, dass ich ein Branham bin, denn ich bin ein Teil meines Vaters. Und so lange ich Blut in mir habe, bin ich immer noch ein Teil meines Vaters. Seht, das stimmt. Und wenn ich vom Geiste Gottes geboren bin, dann bin ich ein Teil Gottes, das ist alles. Ich bin mit Ihm gleichgestellt, mit Ihm, der mein Vater ist. Dann sollte mein Leben Ihn widerspiegeln, so wie mein Leben meinen irdischen Vater widerspiegelt, die Gestalt, in der er war. Sie sagen, dass ich meinem Vater sehr ähnlich sehe. Dann ist es also Sein Bild, das sich in mir widerspiegelt. Dein Vater, deine Eltern widerspiegeln sich in dir. Und Gott, unser Vater, widerspiegelt Sich in uns, wenn wir geboren und hier in Sein Bild geformt werden. W-7     Nun, wenn ich so zu sprechen anfange, dann gelange ich nie zu dem Text, über den ich mit euch sprechen wollte. 13 Ich habe die Hausversammlungen immer geschätzt, Gebetsversammlungen in einem Landhaus, wie diesem. Ich schätze sie mehr, als es die Menschen vermutlich glauben, doch die schönsten Versammlungen und die schönste Zeit des Gebetes findet man normalerweise in den Gebetsversammlungen, wenn man in einem Haus wie diesem zusammenkommt. Am nächsten bei Gott fühlte ich mich, wenn nur einige wenige Gläubige zur Anbetung zusammenkamen. W-8     Ich schätze, dass wir heute morgen ungefähr dreissig bis vierzig Menschen sind, etwa dreissig, wenn wir die Kinder dazuzählen. Ich weiss es nicht genau, ich kann nicht so gut zählen, ich sehe von hier aus nur eine kleine Gruppe von Menschen. Es hat noch andere Zimmer, in denen Menschen sind, doch ich kann sie nicht sehen. Doch wenn wir in dieser Weise zusammenkommen, dann fühle ich eine Verbundenheit, die wir in den grossen, mächtigen Versammlungen nicht haben. Wir können uns selbst zum Ausdruck bringen. Aus diesem Grunde kam mir heute morgen der Gedanke, in dieser Versammlung zu euch und zu eurem netten Hirten zu sprechen. Ich bin so froh, dass ich viele meiner Freunde hier sehen kann, die ich einige Zeit nicht mehr gesehen habe, die Strickers und alle die ich schon lange nicht mehr sah. W-9     Ich möchte euch heute morgen die Neujahrsbotschaft bringen, die Botschaft, die ich am nächsten Sonntagabend für Phönix, im Auditorium geplant habe. Ich dachte, dass ihr hier vielleicht Tonbandaufnahmen machen könntet. Vielleicht kann mir der Heilige Geist in einer kleinen Gruppe von Gläubigen bessere Gedanken eingeben als in Phönix, wo Gläubige, Ungläubige und Abergläubige vermischt sind. Wenn die Brüder hier Tonbänder machen und sie dann herausgeben, dann bekommt ihr hier bessere Bänder. Ich bat die Jungen, sie sollten zuerst die Akustik überprüfen. Als ich heute morgen hereinkam, da sagte mir Br. Terry, dass die Akustik gut sei. Das ist gut. W-10     Ich glaube man sagte, dass einige von euch zum Mittagessen hier bleiben würden. Das ist sehr schön. Ich schätze es wirklich, wenn ich euch alle beieinander sehen kann. 17 Ich fühle, dass meine Botschaft heute morgen an die Gemeinde des lebendigen Gottes gerichtet ist. Ich glaube, dass ein Teil dieser Gemeinde heute morgen hier sitzt. Lasst uns nun für einen Augenblick die Häupter zum Gebet neigen, bevor wir zum ernsten Teil gelangen: W-11     Unser Himmlischer Vater, wir sind Dir so dankbar, dass wir überhaupt das Vorrecht haben, Dich als unseren Vater anzusprechen. Denn ,Vater‘ bedeutet, dass wir vom grossen Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, gezeugt worden sind. Wir sind so glücklich über dieses Vorrecht, welches wir in unseren Herzen bewegen können, dass wir Deine Söhne und Töchter sind. Und dann dürfen wir sehen, dass Du Dich zuverlässig unter uns bestätigst, dass Du zu erkennen gibst, dass Du unser Vater bist, dass Du unsere Gedanken von den Dingen der Welt hinwegbringst, dass Du all unsere Motive, Absichten und Ansichten änderst, jeden Teil von uns —, dass wir Dich lieben und Dir glauben können —, dass wir wissen dürfen, dass Deine Verheissungen wahr sind. 19 Wir haben uns heute morgen hier an diesem Ort, den wir ,die andere Seite der Wüste‘ nennen, versammelt — ich wollte sagen, ich nannte den Ort so. Ich denke, der Grund, warum ich das sagte besteht nicht darin, um irgend etwas gegen diese kleine Gruppe von Leuten zu sagen, oder sonst gegen etwas, das von kleiner Natur ist. 20 Doch ich versuche an Deinen Diener Moses zu denken, der auf der andern Seite der Wüste war. Vielleicht war er allein dort mit seinen Schafen, vielleicht war seine Frau Zippora und sein Sohn Gersom bei ihm, ich weiss es nicht. Doch dort war es, wo sie ein Erlebnis hatten, das jenen Propheten verwandelte. Aus einem flüchtenden Feigling wurde ein Diener von dem Gott, der ihn auf der andern Seite der Wüste für Seine Arbeit beauftragt hatte. Soweit wir wissen, hatte sich dort die Feuersäule einem Menschen das erste Mal gezeigt. In einem kleinen Wüstenstrauch war das Feuer, und der Busch brannte nicht. Doch es war die Herrlichkeit Gottes, die sich selbst durch jenen Busch widerspiegelte, so, dass Moses, der Prophet, seine Schuhe auszog und näher hinzugezogen wurde. Und Gott gab ihm den Auftrag, das Volk Gottes zu befreien. W-12     Möge es auch heute wieder so sein, Herr, auf der andern Seite der Wüste, dass wir, wie jene damals, alles ablegen, unsere Schuhe, unsere Hüte und alles was wir haben. Mögen wir es am Kreuz von Christus niederlegen und dann sagen: "Hier bin ich Herr, sende mich.“ 22 Segne den Hirten hier, unsern Bruder Isaacson. Wir beten, dass Du ihn, seine Frau und seine Kleinen segnen möchtest, auch Bruder Stricker, seine Frau und die Kleinen. Segne auch alle andern, die heute morgen hier sind. 23 Herr, wir haben uns hier nicht versammelt, um etwas Mächtiges hervorzubringen oder, um als Führer bekannt zu werden, wir sind einfach als demütige Gläubige hier. Wir sind hier, weil wir Dich lieben und weil wir einander lieben. Und während wir einander sehen und uns miteinander versammeln, sehen und fühlen wir, dass so mehr von Gott zusammenkommt, als wenn sich jeder Gläubige allein irgendwo befindet. Und Jesus sagte: "Wenn ihr dieses in meinem Namen tut, dann bin ich mitten unter euch.“ Und wir wissen, dass Du hier bist. 24 Sprich zu uns, Herr. Und wenn diese kleine Notiz, die ich mir gemacht habe - und die Schriftstelle, über die ich sprechen möchte, vom Pfade abweicht, vom Gedanken, den Du uns heute morgen zum Nachdenken geben möchtest, dann lass es einfach aus und sage das, was Du möchtest. Segne uns jetzt, denn wir bitten darum im Namen von Jesus Christus. Amen. W-13     Nun, was das Lesen der Schrift betrifft — als ich noch nicht so alt war, da konnte ich mich gut an die Schriftstellen erinnern. Und in jenen Tagen, damals als ich noch jung war, da brachte ich nicht so lange Botschaften — sie dauerten nur etwa 30 Minuten. Ich pflügte mich nur in einen Gedanken, und dann hielt ich diesen Gedanken im Gedächtnis fest. Doch heute habe ich so lange Versammlungen, weil ich die Predigten auf dem Tonband festhalte. Und diese Tonbänder, welche die Jungen von einem bestimmten Zeitpunkt an aufnehmen, vielleicht von jetzt an, vom Anfang des Gebetes an, — diese gehen an viele, viele Orte, praktisch um die ganze Erde. Heute morgen möchte ich also meine Neujahrsbotschaft bringen. Ich versuchte, drei Weihnachtsbotschaften zu bringen, und ich weiss, dass ihr, ihr Menschen von der andern Seite der Wüste, jene Tonbänder erhalten habt. Die vorletzte‘ Botschaft, welche ich in meiner Gemeinde gab, hiess ,Das Licht‘. Und wenn ihr die Tonbänder noch nicht habt — ich bin sicher, dass ihr euch darüber freuen werdet. Ich habe mich über die Inspiration, welche mir der Herr gab, sehr gefreut. W-14     Da wir heute das neue Jahr vor uns haben, möchte ich nicht an die Vergangenheit denken sondern ich möchte in die Zukunft blicken. So wie auch Paulus sagte: Ich vergesse, was dahinten ist und strecke mich, aus nach dem, was vor mir ist und jage nach dem Ziel, dem Kampfpreis der himmlischen Berufung.“ Man kann es auch so sagen: Es ist, wie wenn man bei einem Auto durch den Rückspiegel schaut. Wenn wir durch den Rückspiegel schauen, dann sehen wir die Dinge, an denen wir vorbeigekommen sind. Wir möchten heute die Botschaft nicht durch einen Rückspiegel betrachten, das würde zu lange dauern. Euch allen sind die Dinge bekannt, die der Herr tat. Die mächtigsten Dinge, die ich in meinem Leben gesehen habe, hat der Herr erst vor einigen Monaten getan. Und nun sind wir dankbar für das, was gewesen ist, doch nun schauen wir vorwärts. Wir schauen nach unserem Ziel aus und hinein in das Jahr 1964. W-15     Ich möchte einige Schriftstellen lesen, denn all diese Dinge stehen auf Gottes Heiligem Wort. 28 Ungefähr eine Stunde und fünfzehn Minuten sind mir nun für das Band übrig geblieben, so der Herr will. Ich werde versuchen, die Sache zu bringen, damit ihr zum Essen gehen könnt, so der Herr will. Ich danke euch, dass ihr mir sagtet, dass ich bis sechs Uhr Zeit habe. Das war sehr nett. 29 Wir wollen nun die Bibel an zwei Stellen aufschlagen — die Bücher liegen nahe beieinander, sie sind im Alten Testament. Den Text für die Lesung nehme ich aus zwei Stellen. Von Jesaja 62 und dem 60. Psalm. Zuerst wollen wir Jesaja 62 aufschlagen. Dort werden wir an die grosse Kraft Gottes, unseres Herrn, erinnert und wie gross Er ist und wie mächtig unser Gott ist. Entschuldigt bitte, es ist Jesaja 60, 1—2. Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn erglänzt über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. 30 "Tiefes Dunkel bedeckt die Völker“. Dies ist offensichtlich eine Prophezeiung über den Tag, in dem wir leben. W-16     Lasst uns nun die Psalmen aufschlagen. Ich glaube, ich war ein wenig verwirrt, als ich gestern abend in Eile meine Schriftstellen auf— schrieb. Es ist Psalm 62, 1—8: Nur auf Gott wartet still meine Seele, von ihm kommt mein Heil. Nur er ist mein Fels und mein Heil, meine hohe Burg; ich werde nicht allzusehr wanken. Wie lange läuft ihr alle Sturm gegen einen Mann und wollt ihn zertrümmern wie eine hängende Wand, eine sinkende Mauer? Nur von seiner Höhe planen sie ihn herab zu stossen; sie haben Wohlgefallen an Lüge; mit ihrem Munde segnen sie, aber im Herzen fluchen sie. Nur auf Gott wartet still meine Seele; denn von ihm kommt, was ich hoffe; nur er ist mein Fels und mein Heil, meine hohe Burg; ich werde nicht wanken. Auf Gott ruht mein Heil und meine Ehre; der Fels meiner Stärke, meine Zuflucht ist in Gott. Vertraue auf ihn allezeit, o Volk, schütte dein Herz vor ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht. W-17     Wenn ihr es beachtet habt — in der Schrift, die wir gelesen haben, wird andauernd gesagt: "Gott ist mein Fels.“ Wisst ihr, was ein Fels in der Bibel bedeutet? Ein Fels in der Bibel stellt "die Offenbarung Gottes“ dar. Seht, "Gott ist meine Offenbarung“. Seht, Er ist es. Die Offenbarung des Wortes ist der Felsen. 33 Denn eines Tages stellte Jesus dem Petrus eine Frage. "Wer, sagen die Menschen, ist der Menschensohn?“ 34 Und sie sagten: "Einige sagen, du seiest Mose oder Elia, Jeremia oder einer der Propheten. Doch das war nicht die Frage. "Und was sagt ihr, wer ich sei?“ 35 Und dann sprach Petrus jene berühmten Worte. Er sagte: "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ 36 Er sagte: "Gesegnet bist du, Simon, Sohn des Jonas, denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater, der im Himmel ist. Und auf diesem Felsen.. !" Seht ihr? 37 Und hier spricht David: "Gott ist unser Felsen.“ Gott ist unser Felsen, wenn Er uns offenbart wurde. Seht, das wird zu einem Felsen. Gott ist unser Felsen. W-18     Meinen Text für heute morgen nahm ich von dem eigenartigen Wort ,SHALOM‘. Das Wort ,Shalom‘ bedeutet im Hebräischen ,Friede‘. Und darum sage ich das auch heute morgen der Gemeinde: "Shalom!“ Das bedeutet ,Friede‘. 39 In der finnischen Sprache sagt man ,Jumalan rauha‘, das heisst: Gottes Friede sei über dir. ,Rauha‘ - Gott. Gottes Friede — Shalom. 40 Meine Neujahrsbotschaft für das Jahr 1964 richtet sich an die erwählte Gemeinde in Jesus Christus. Sie ist nicht einfach an die Gemeindegruppen gerichtet, sondern an die Erwählte, die ,Dame‘ der Gemeinde, es ist die Braut von Christus, welche ich anspreche. 41 Beim Lesen der beiden Schriftstellen haben wir einen wirklichen Gegensatz vor uns. Jesaja sagt: "Mache dich auf, denn die Herrlichkeit Gottes kommt über dich. Das Licht ist hier!“ Und gerade im nächsten Vers sagt er: „Eine grosse Finsternis ist über diesen Menschen!“ Und während wir uns nun in einem Gemisch von Licht und Dunkelheit befinden, und meine Botschaft an die Gemeinde ,Shalom - Friede‘ heisst, wollen wir herausfinden, wie das alles gemeint ist. Dieses Jahr wird uns beides begegnen, Licht und Dunkelheit. Die Erde befindet sich in solch einer chaotischen Periode, wie sie noch nie war, und trotzdem liegt sie auch unter dem gesegnetsten Licht, welches je auf die Erde schien. W-19     Der Gegensatz ist genauso, wie er am Anfang war, als noch tiefes Dunkel über der Erde lag. Und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser und sprach: "Es soll Licht werden!“ Und Gott trennte das Licht von der Finsternis. Und ich glaube, dass wir nun wieder in der Stunde leben, in welcher Gott das Licht von der Finsternis trennt, und Er drängt es auf die andere Seite der Erde, damit das Licht hervorgebracht werden kann. 43 Ich sage ,Shalom‘ zur Gemeinde, weil das Gottes Friede ist. Das ist es, was ich euch heute morgen für das neue Jahr bringen möchte. Wir möchten nicht zurückschauen, wir schauen vorwärts, dem Anbruch des neuen Tages entgegen. Denn es liegt etwas Grosses vor uns, und während all den Jahren haben wir mit Freude Ausschau gehalten, dem herandrängenden Kommen des grossen Lichtes entgegen. Und nun können wir sehen, wie es über dem Horizont hereinbricht! Es bricht herein und trennt die Sterblichkeit von der Unsterblichkeit. Wir sehen es zwischen Himmel und Erde hereinbrechen - aus einer erdengebundenen, kranken und geplagten Welt gehen wir in den hell scheinenden Tag eines unsterblichen Lebens, eines unsterblichen Leibes und einer unsterblichen Erde hinein, einer Erde, welche nie vergehen wird. Das bedeutet ,Shalom‘ für die Gemeinde. Für die Gläubigen kommt nun die Zeit des Lichtes, doch für die Menschen kommt eine tiefe Dunkelheit. W-20     Kürzlich sprach ich mit meiner Frau, und wir sprachen miteinander über die Zeit, in der wir leben. Ich habe diesen Ort hier gewählt, weil ich fühlte, dass ich zu euch kommen könnte, um zu euch zu sprechen. Es scheint, dass diese Zeit, die nun über die Menschen gekommen ist, die bemitleidenswerteste Zeit ist, die ich mir vorstellen kann. 45 Ich versuchte andauernd, mein Bestes zu tun, wenn ich in religiösen Dingen mit den Menschen nicht übereinstimmte. Und wenn ich nach einer Auseinandersetzung, wie scharf sie auch gewesen sein mag, nicht imstande bin, jene Hand zu ergreifen, um zu sagen: "Es ist im Lichte eines besseren Verständnisses zwischen uns geschehen“, und nicht imstande bin, jenen Menschen immer noch zu lieben, aufrichtig, von Herzen, nicht nur mit dem Munde, dann kann ich auf keinen Fall hinausgehen, um zu versuchen, zu den Menschen zu sprechen. Denn wir müssen die Person lieben. Seht ihr? Ich gehe zu allen Menschen, zu allen Klassen, zu verschiedenen Kulten, Gruppen, Religionen usw. Dann lege ich meine Bibel hin und sage, lasst uns die Sache nun besprechen, nicht auf der Grundlage eurer Glaubenslehren oder eurer Sittenlehre, sondern auf der Grundlage der Bibel. Dann können die Leute manchmal sehr scharf reagieren. Und wenn dann nur ein Gedanke in mir aufkommt, dass ich jenen Menschen nicht mag, dann weiss ich, dass der Geist von Christus mich verlassen hat. Wenn ich fühle, dass ich jenen Menschen nicht gern habe, dann ist etwas mit mir verkehrt.  Denn der Geist Christi... Sie kreuzigten Ihn, und Seine eigenen Menschen schlugen die Nägel ein, und Seine eigenen Geschöpfe, die Er geschaffen hatte schlugen die Nägel ein. Jene, die Er geschaffen hatte, schlugen sie in Sein menschliches Fleisch. Und dennoch rief Er mit einem Herzen voller Liebe: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Und ich bin zu diesem Punkt gekommen. Ich glaube, die Menschen wissen nicht, was sie tun. Es sieht darnach aus, dass die Zeit gekommen ist, wo die Menschen dem Übel voll ausgeliefert sind, es ist eine bemitleidenswerte Sache. Es scheint, dass einfach ein Schatten der Dunkelheit über den Menschen liegt, ein Schatten, der sie drückt. W-22     Wie zum Beispiel diese eine Sache: Ich reise quer durchs Land und spreche, und Gott der Herr gibt Sich zu erkennen. Er bestätigt Sein Wort und zeigt, dass es genauso ist. Nie lässt Er zu, dass etwas gesagt wird, das nicht genauso eintrifft, wie Er es sagte. Sogar Dinge wurden ins Dasein gesprochen, und noch viele andere Dinge tut Er. Und die Menschen sitzen da, sie schauen es an, und trotzdem gehen sie in der gleichen Verfassung weiter. Seht ihr? Niemand soll missachtet werden, doch oft wenn ich zu unsern Schwestern über das Tragen von gewissen Kleidern und über den Haarschnitt spreche, dann scheint es, wie wenn sie es einfach nicht erfassen könnten. Auch wenn ich den Männern sage, wie sie in ihren Glaubensbekenntnissen weitergehen, dann scheint es, wie wenn sie es nicht verstehen könnten. Und doch sind sie gute Menschen, es sind feine Leute, doch es scheint, dass sie es einfach nicht erfassen können. Warum wohl? Wenn ich im nächsten Jahr zurückkomme, dann ist es wieder schlimmer als vorher. So geht es weiter. Hier ist eine Schwester, die einst liebliches, langes Haar hatte; sie hat die Haare abgeschnitten. Hier ist ein Mann, bei dem man den Eindruck hatte, dass er seinen Stand einnehme, er setzte sich für die richtige Sache ein, und nun ging er zurück, wie ein Hund zu seinem Gespei zurückgeht, so wie ein Schwein sich wieder im Schmutz wälzt. Es scheint, dass unsere Leute von irgend etwas getroffen wurden. Es hat die Welt getroffen, es scheint, dass sie nicht verstehen können, dass etwas nicht in Ordnung ist. W-23 Ihr könnt sehen, dass ihr heute bei den Männern diese Aufrichtigkeit nicht mehr finden könnt, und ihr findet sie auch bei den Frauen nicht mehr. Nun, ich spreche nicht von... Ich nehme diese Dinge als Basis, um zur Botschaft "Shalom“ (Friede) zu kommen. Doch ihr könnt sehen, dass die Frauen unserer Zeit sich nicht mehr wie Damen benehmen, so wie sie es einst taten. Es scheint, wie wenn sie es möchten, doch etwas hindert sie daran. Es scheint, wie wenn etwas Schweres über ihnen lasten würde. Sagt einer Frau, dass sie dies und jenes nicht tun solle. jene Frau hört darauf, glaubt es auch, sie möchte es glauben, doch es ist etwas da, das sie in eine andere Richtung drängt. Seht ihr? Armes kleines Ding — sie tut mir leid. Sie ist in einem Netz gefangen. In einem Netz von Hollywood, Werbung in Radio, Fernsehen und Zeitungen. In den Schaufenstern sind moderne Kleidungen ausgestellt, sie treffen die andern Frauen damit. Es scheint, dass etwas da ist, von dem sie einfach nicht loskommen können — unsere jungen Menschen, die alten Menschen und die Menschen in den mittleren Jahren. W-24     Es scheint, dass etwas unter den Männern ist. Die Männer sind nicht mehr so männlich zu sein, wie sie einmal waren. Die Frauen sind nicht mehr so weiblich, wie sie einmal waren. Betrachtet doch einen Mann von heute. Sie sind nicht mehr so kräftig, wie sie einmal waren. Sie sind alle wie..... sie wollen mit Glanzleder verzierte Wildlederschuhe, mit purpurroten Teilen tragen, sie wollen sich wie Frauen gebärden. Das ist die Wahrheit. Es scheint eine kleinere oder grössere Perversion zu sein, dass die Frau möchte ihr Haar abschneiden und sich wie ein Mann benehmen möchte. Und trotzdem sind es nette, freundliche Menschen, wenn du mit ihnen sprichst, es sind gesellige, gemütliche Leute. Warum ist es so geworden? Was hat es verursacht? Es ist diese schwere Dunkelheit auf den Menschen, etwas drängt sie in jene Dinge hinein. W-25     Es ist dasselbe, wie damals bei den Juden, als Jesus auf die Erde kam. Jesaja hatte davon gesprochen und prophezeit: "Es wird eine Zeit kommen, in der sie Augen haben und doch nicht sehen, sie werden Ohren haben und doch nicht hören.“ Aus diesem Grunde betete Jesus für sie um Vergebung, denn um die Schrift zu erfüllen, musste es so sein. 54 Und dies wiederholt sich wieder bei uns. Die Bibel spricht von der Zeit in der wir leben; sie sagt, dass diese Dinge kommen würden - "Tiefe Finsternis über den Menschen“. Und wir können sehen, dass einfach etwas da ist. Die Menschen möchten wohl, doch sie können nicht. 55 Nikodemus brachte es damals bei Jesus folgendermassen zum Ausdruck: "Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer von Gott bist, denn kein Mensch könnte die Dinge tun, die du tust, wenn Gott nicht bei ihm wäre.“ Doch jene Dunkelheit und Blindheit lastete damals über den Juden, damit der Messias eine Braut aus den Heiden nehmen konnte. Sie mussten Ihn ablehnen. W-26   Und das ist diese tiefe Dunkelheit, welche nun heute auf den Gemeinden und all den Dingen liegt, dass sie das Licht nicht sehen können, welches nun scheint. Seht ihr? Es scheint, dass ein so schwerer Druck da ist. Wenn ihr die bekannten Evangelisten unserer Tage betrachtet, dann können wir sehen, dass sie andauernd nach einer Erweckung rufen, und doch arbeiten sie direkt dagegen. Sie verstehen es nicht, sie sind ohne Verständnis. 57 Ich sage diese Dinge nicht, damit wir sagen können: "Wir haben diese Dinge gesehen und jene sind nicht darin, preis sei Gott.“ Ich sage diese Dinge nicht, damit die Menschen denken: "Br. Branham, du hast die einzige Wahrheit, die es in der Welt gibt.“ Nein, so ist es nicht. 58 Ich sage diese Dinge nur im Licht der Stunde, in der wir gehen, zum Nutzen derjenigen Menschen, welche versuchen, dieses Licht zu finden. Tatsächlich sagte Jesus: "Kein Mensch kann zu mir kommen, wenn ihn mein Vater nicht zieht.“ Niemals wird es ein Mensch sehen. Nur jener vorherbestimmte Samen kann es sehen, und nur jene werden es empfangen. Doch wir sind wieder an jenem Punkt angekommen. Die Bibel sagt: "Ihr seid das Licht der Welt.“ W-27     Der Prophet sagt: "Tiefe Finsternis ist über den Menschen“, über den Menschen der Welt in dieser Zeit. Und genau das ist es, was wir nun haben - tiefe Finsternis über den Menschen. 60 So wie ich immer predigte und dafür einzustehen versuchte, zeigt Gott in Seiner grossen Gnade die Ereignisse immer vom Himmel her. Seine grossen wichtigen Ereignisse geschehen im Himmel, bevor sie auf Erden geschehen. Er widerspiegelt Sich selbst. Mit andern Worten: Bevor der Messias an jenen Ort kommen konnte, wo der Dienst beginnen sollte, musste am Himmel ein Stern erscheinen, um die weisen Männer an den Ort zu führen, wo Er war. Ihr habt in meiner letzten Botschaft gehört ("Wir haben Seinen Stern gesehen“), wie Gott Sich in jenen Tagen mit den weisen Männern befasste, wie Er sie durch einen Traum herausführte. Durch einen Traum unterwies Er auch Josef, wie er sich um Seinen eigenen Sohn kümmern musste. Er hatte einen Traum. W-28   Ein Traum ist etwas zweitrangiges, etwas einseitiges, denn Menschen können Träume haben, die nicht richtig sind. Doch da in jenen Tagen kein Prophet im Lande war, musste Gott das benutzen, was Ihm zur Verfügung stand. Und dies lehrt uns, dass Gott jede Fähigkeit, und alles was wir tun, gebrauchen kann, wenn es Ihm geweiht ist. Doch zuerst muss es Ihm geweiht sein. Eure Gedanken widerspiegeln sich in euren Träumen, denn jene kommen aus dem Unterbewusstsein. Wenn ihr eure Träume beobachtet, dann werdet ihr sehen, dass sie etwas enthalten, über das ihr nachgedacht habt, oder ähnliche Dinge. Normalerweise ist es so. Richtet euer Bewusstsein auf Gott, dann wird es etwas für Ihn widerspiegeln. Was immer du auch bist, lass Ihn widerspiegeln. W-29   Nun, im Himmel über euch - habt ihr das Licht auf jener Fotografie vom Life Magazin gesehen? Der Bruder, der hier wohnt, hat das Bild an die Wand geheftet, dieses dreieckige Licht.  Soeben ging etwas durch meine Gedanken. Wenn irgend jemand von euch eine Lamsa - Bibelübersetzung hat, dann werdet ihr auf dem Deckel ein dreifaches, dreieckiges Licht sehen, ein dreieckiges Licht wie ein Lichthof. Und als Dr. Lamsa, ein persönlicher Freund von mir, die Bibel übersetzte ... jenes ist das alte Hebräische Symbol Gottes in der wahren dreifaltigen Weise wie Er ist; es sind nicht drei Götter, sondern drei Manifestationen des selben Gottes: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das Licht ist ein vollständiger Lichtkreis in der Form eines Dreiecks. Dies bedeutet, dass Gott in drei Ämtern wohnen will, in der Vaterschaft, in der Sohnschaft und im Zeitabschnitt des Heiligen Geistes, alles ist derselbe Gott. W-30  Doch habt ihr bemerkt, dass bevor die sieben Siegel geoffenbart wurden, bevor das grosse geheimnisvolle Licht gezeigt wurde – dort am Himmel über Tucson, Flagstaff, wo wir uns damals aufhielten?... (jenes geheimnisvolle Licht am Himmel vor Öffnung der Sieben Siegel) Br. Fred ist einer der beiden Männer, die damals an jenem Morgen dabei waren. Schon viele Monate vorher wurde gesagt, dass es geschehen werde. Br. Fred Sothmann und Br. Gene Norman - beide sind heute morgen hier waren dabei, als die Explosion ertönte, und sie wussten nicht, dass diese Dinge geschahen. Und ER sandte mich zurück und sagte mir, dass die Zeit für die sieben Siegel gekommen sei für diese sieben Siegel, welche die sieben Geheimnisse der ganzen Bibel beinhalten. Das war mit diesen sieben Siegeln versiegelt. Und Er zeigte, wie jene Engel entlang des Pfades - die Botschafter der Gemeindezeitalter - einen gewissen Teil der Sache eröffnet hatten. Doch in der siebten Stunde sollten durch den siebten Botschafter alle Geheimnisse zum Abschluss kommen. Der siebte irdische Botschafter. Seht, jener Engel von welchem Er spricht, war auf der Erde. Das Wort ,Engel‘ bedeutet ,Botschafter‘. Und dann sah er (Johannes) einen andern Engel herunterkommen - nicht den irdischen Engel, der hier die Botschaft brachte - der andere mächtige Engel kam vom Himmel herab, mit einem Regenbogen über ihm, setzte Seinen Fuss auf das Land und das Meer, und schwor bei dem, der von Ewigkeit lebt: "Zeit wird nicht mehr sein.“ Doch bevor Er hervorkam, um diese sieben Siegel zu brechen, die Er geheimnisvoll gezeigt hatte, zeigte Er es zuerst im Himmel. 65 An jenem Tage machten sie im ganzen südlichen Teil der USA und von Mexiko aus Fotografien. Dort hängt es nun, das LIFE Magazin brachte es, doch für sie ist es immer noch ein Geheimnis. Doch bevor Er es auf Erden tut, zeigt Er es im Himmel. Er macht es immer so. Er zeigt Seine Zeichen zuerst im Himmel. W-31     Auch im Tierkreis, im Zodiak können wir es sehen. Ich werde nicht zurückgehen, um den Tierkreis zu lehren, ich möchte euch nur zeigen, wie es der Himmel bekannt macht. Wir können im Tierkreis, in der Konstellation der Sterne, sehen, dass Er darin die ganze Bibel erklärt. Wir können dort sehen, wo Er begonnen hat. Das erste Zeichen im Tierkreis ist die Jungfrau, das letzte Zeichen im Tierkreis ist der Löwe. Dies zeigt uns, dass Jesus zuerst durch die Jungfrau auf die Erde gekommen ist. Das zweite Mal wird Er als der Löwe aus dem Stamme Juda erscheinen. Vorher geht Er durch die gekreuzten Fische und durch das Krebszeitalter, in dem wir nun leben. "Alle Himmel erzählen von Ihm“, sagt die Bibel. W-32     Vor einigen Monaten predigte ich in unserem Tabernakel eine Serie von Versammlungen über die sieben Gemeindezeitalter. Vielleicht habt ihr sie alle gehört. Und als ich an der Wandtafel mit dem Aufzeichnen der sieben Gemeindezeitalter zu ende war — vielleicht habt ihr es irgendwo gehört, wie das Licht hereinkam und wie das Licht hinausging. Ich vermute, ihr habt davon gehört, doch so oder so, wir wissen, dass das Licht auch jetzt unter uns ist. Und es war eigenartig, am letzten Tag, als ich das letzte Zeitalter aufgezeichnet hatte, kam jene grosse Feuersäule, welche auch jetzt unter uns ist, unter Hunderten von Menschen herunter und begab sich zur hinteren Wand des Tabernakels. Und dort zeichnete die Feuersäule vor Hunderten von Menschen jene Gemeindezeitalter mit Licht und Schatten an die Wand. Genauso, wie ich es auf der Wandtafel aufgezeichnet hatte! Geheimnisvoll! W-33     Kürzlich nahmen wir die Ereignisse der Kirchengeschichte durch. In der Bibel repräsentiert der Mond die Gemeinde und die Sonne repräsentiert Christus. Denn wir sehen im 12. Kapitel der Offenbarung eine Frau, die Gemeinde, sie hat den Mond unter ihren Füssen, und die Sonne ist bei ihrem Haupte und sie hat 12 Sterne in ihrer Krone. Das alte, orthodoxe, jüdische Gesetz war unter ihren Füssen, sie ging von dort ins Licht der Sonne. Die zwölf Sterne sind die zwölf Apostel, welche uns durch den Heiligen Geist die Botschaften überbrachten. Wir können im Himmel sehen, dass der Mond während der Abwesenheit der Sonne ihr Licht widerstrahlt. Er gibt uns Licht, damit wir umhergehen können. Doch wieviel Licht er auch widerstrahlt, es ist trotzdem nicht das vollkommene Licht, denn es ist nur eine Spiegelung. Die Sonne scheint auf den Mond, und der Mond widerspiegelt das Licht während der Abwesenheit der Sonne. Doch wenn die Sonne aufgeht, dann wird der Mond nicht mehr gebraucht. 69 Und heute widerspiegelt die Gemeinde das Licht des abwesenden Sohn Gottes. Die Gemeinde ist eine Widerspiegelung des Lichtes. Denn Er sagte: "Eine kleine Weile noch, und die Welt sieht mich nicht mehr, doch ihr werdet mich sehen. Denn ich werde mit euch sein, ja in euch, bis ans Ende der Zeit. Die Werke, welche ich tue....Lichter, die Er manifestiert. Und es gibt kein Licht, es sei denn durch das Wort Gottes. W-34     Jene Sonne ist das Wort Gottes. Am Anfang sagte Gott: "Es soll Licht werden!“ Und als sich das Wort Gottes manifestierte, da wurde es Licht. Zuerst hat Gott es gesprochen, sonst hätte es sich nicht manifestiert. Sonst wäre heute noch kein Licht da! Doch als Er es ausgesprochen hatte, da kam es in Erscheinung, es wurde bestätigt. Sein Wort war ein bestätigtes Licht, welches ins Dasein kam. 71 Und das ist die einzige Möglichkeit wie es jetzt getan werden kann, wenn das Wort bestätigt oder bewiesen wird. Wenn Gottes Wort bestätigt ist, Gottes geschriebenes Wort bestätigt - dann zeigt es das Licht. Jedes Zeitalter brachte einen Teil des Lichtes hervor, wir können es in den Gemeindezeitaltern und in den Gemeindezeitaltern des Alten Testamentes sehen. Immer wenn es während der Reise (Zeitablauf) zu einer gewissen Manifestation des Lichtes kommen musste, dann musste ein Prophet auf die Erde kommen. Und das Wort kommt zum Propheten, und er macht jenes Wort lebendig. Und wenn jenes Wort erkannt wurde, dann widerspiegelte es Gott. Und dort war dann das Licht, das Licht des Zeitalters. Auf diese Weise kommt das Licht auch heute. W-35     Ich habe nichts gegen die Menschen in den Denominationen. Doch alles was in mir ist, wendet sich gegen die Systeme, denn sie sind falsch. Und das erste System, welches heraufkam, war das System Roms, die Römisch Katholische Kirche. Die erste Organisation welche aus Nicäa hervorkam, war die Römisch Katholische Kirche. Durch Rom in Nicäa, ungefähr 325 Jahre nach dem Tod von Christus kam die römische Gemeinde—Organisation hervor, welche die Menschen zusammenbrachte und alles was im Gegensatz dazu war hinausdrängte. Von dort kommen ihre eigenartigen Lehren, dort begannen sie ein System, welches nicht im Worte war. Seit jener Zeit widerspiegelt jene Gemeinde Dunkelheit, denn seit jener Zeit gingen wir während ungefähr tausend Jahren durch die dunklen Zeitalter. Allen Historikern und Bibellehrern sind jene Zeitalter als die ,dunklen Zeitalter‘ bekannt, als die Römische Kirche alles unter Kontrolle hielt. 73 Und diese Römische Kirche ist die Mutter der Huren, so sagt es die Bibel in Offenbarung 17; sie war eine Hure und die Mutter von Huren. Hurerei ist das unmoralische, unreine Leben einer Frau. Beide sind gleich, beides dasselbe, Hure und Huren. Wenn es eine Hure war, dann muss es eine Frau sein. Ihr seht also, dass es nicht nur eine Hure ist, es sind Huren. Die Gemeinden werden Huren genannt, die Töchter der Römischen Hure. Sie ist die Mutter von allen, die Mutter der Organisationen. W-36     Und ist es nicht eigenartig, dass in diesen Tagen, in denen wir zu all diesen Dinge gekommen sind, - und die Botschaft gegen die Organisationen über die ganze Erde ging - von links nach rechts wurden wie gescholten – , dass in dieser Stunde, die schon 1933 gezeigt wurde, als mir der Heilige Geist jene Vision gab und mir die Endzeit zeigte, schon fünf der sieben Dinge geschehen sind? Es war genau richtig und geschah genauso. Mit Deutschland und Italien und all die Kriege, Dinge, welche die einzelnen Länder betreffen. (Er spricht selten zu mir über solche Dinge.) Doch die Dinge sind genauso geschehen, wie Er es mir sagte. Wie Mussolini nach Äthiopien gehen würde, und wie es fallen würde, und wie er dann zu solch einer Schande werden sollte, dass das eigene Volk ihm ins Gesicht spuckte. Ich sah auch, wie er mit dem Kopfe abwärts aufgehängt wurde, zusammen mit jener Prostituierten, mit der er zusammenlebte. Er zeigte mir, dass Amerika gegen Deutschland Krieg führen werde, und dass eine grosse Festung gebaut werden wird, — ich glaube jene Festung trägt den Namen ,Siegfried Linie‘. Die andere Festung heisst ,Maginot Linie‘, ich glaube jene ist in Frankreich. Ist das richtig? Die Siegfried Linie war die deutsche Festung. Der Herr zeigte mir diese Anlagen elf Jahre bevor sie gebaut wurden. Ich sah die Siegfried Festung elf Jahre bevor das Fundament dafür gelegt wurde. Er zeigte auch all jene andern Dinge, die Maschinen und die Automobile, und alles ist genauso gekommen wie Er es sagte. Es fehlt nur noch jene Frau, welche diese Nation regieren wird; vielleicht ist damit die Kirche gemeint. Und dann kommt das Ende. W-37     Wir können all diese Dinge sehen, — und wie habe ich doch die Organisationen verurteilt. Ist es nicht eigenartig, dass der Papst das erste Mal Rom verlässt, um nach Jerusalem zu gehen? Und indem er dies tut..... Jerusalem ist bekannt als die älteste Gemeinde der ganzen Welt. 76 Als Abraham nach der Schlacht gegen die Könige Melchisedek traf, da war Melchisedek der König von Jerusalem, ein Priester, und das war Christus, es war Gott. Niemand anders konnte Melchisedek sein als Christus selbst, besser gesagt Gott selbst. Es war Gott selbst, denn Melchisedek hatte keinen Vater und keine Mutter. Jesus hatte beides, Vater und Mutter, jener Mann hatte keinen Vater und keine Mutter, keinen Anfang der Tage und kein Ende des Lebens. Wer immer ER auch war, ER lebt heute noch. Und zu jener Zeit war er König von Salem, übersetzt heisst das ,König des Friedens, Shalom‘, König Jerusalems, welcher Abraham begegnete und ihm nach der Schlacht das Abendmahl (Kommunion = Vereinigung) brachte. Er gab ihm Wein und Brot. Es ist ein wunderbares Schattenbild, ein wunderbarer Typ, wir finden es im Hebräerbrief, im 7. Kapitel. Nachdem der Kampf vorbei war, gab ER ihm Brot und Wein. 77 Das ist das Erste, was wir nehmen werden, nachdem wir in das neue Königreich eingegangen sind. Wir werden im Königreiche des Vaters aufs Neue mit Ihm essen, Brot und Wein.“ Ich werde von der Frucht des Weinstocks nicht mehr trinken, noch werde ich das Brot essen, bis ich es an jenem Tage, im Königreiche des Vaters, von neuem mit euch essen werde.“ W-38     Wir können sehen, dass Glaubenssatzungen die Herrschaft bekamen, nachdem König Shalom die Stadt verlassen hatte. Und andauernd hatten sie Glaubenssatzungen, doch es repräsentiert die alte Gemeinde. Verpasst dieses nun nicht: im Neuen Testament werden wir gelehrt, dass wir nicht von diesem irdischen Jerusalem herkommen, wir gehören zum Neuen Jerusalem, zu dem Jerusalem über uns. Jenes stellt also das „Mond-Jerusalem“ dar. Der Mond bezieht sich also auf Jerusalem, nicht auf das neue Jerusalem, welches über uns ist. Der Mond repräsentiert die irdische Gemeinde. 79 Und ist es nicht eigenartig, dass sich der Mond im Himmel völlig verfinsterte, nur einige Tage bevor der Papst sich auf die Reise nach Jerusalem begab? Seht, er kommt auch hierher. Nun, das ist noch niemals bekanntgegeben worden. Seht ihr? Doch was wird dadurch gezeigt? Dass er diese Dinge tut, um Gemeinschaft zu gewinnen. An jenem Tage, als er in Jerusalem angekommen war, traf er mit der ,Griechisch Orthodoxen‘ Hierarchie zusammen. Und was wird dadurch zum Ausdruck gebracht? Sie möchten Gemeinschaft, sie möchten Katholiken und Protestanten zusammenbringen. Sie sind damit beschäftigt, und sie werden es vollständig tun. Und Gott brachte dies durch eine völlige Mondfinsternis zum Ausdruck durch Seine Barmherzigkeit und Gnade. W-39     Haben einige unter euch die Fotografien des Mondes in der Zeitung gesehen? Ich habe die Zeitung mitgebracht. Wenn dies nicht ein vollständiges Bild ist. Das siebte Zeitalter, welches noch nicht vollendet ist, ist ausgelassen. (Es wurden nur sechs Aufnahmen des Mondes in der Zeitung gebracht). Genauso habe ich unter der Leitung des Heiligen Geistes die Gemeindezeitalter aufgezeichnet. Da haben wir nun sechs dieser Zeitalter, das siebte ist noch nicht beendet. Die sechs verschiedenen Stadien der Mondfinsternis zeigen die Gemeindezeitalter genauso, wie ich sie durch den Heiligen Geist auf die Wandtafel gezeichnet hatte - die Helligkeit im ersten Gemeindezeitalter, die Dunkelheit im zweiten, dritten, vierten, fünften und sechsten Zeitalter. Darauf bestätigte Er es persönlich an der Wand des Tabernakels. Dies ist vor zwei Jahren geschehen. Der Mond bringt es zum Ausdruck, und wieder hat die Wissenschaft auf diese Weise das Bild der Gemeindezeitalter festgehalten, genauso, wie sie das Licht der Öffnung der Siegel festgehalten und im LIFE Magazin veröffentlicht haben - die Offenbarung in den Tagen des siebten Engels. In den Tagen Seines Dienstes, in den Tagen des siebten Botschafters, sollen die Geheimnisse Gottes geoffenbart werden. Die Dinge, die während all den Zeitaltern Geheimnisse waren, sollen zu jener Zeit geoffenbart und manifestiert werden. In dieser Zeit sollte es sein, und Er hat es getan! Seine Worte fehlen niemals. Ist dies nicht eine geheimnisvolle Sache? Gott selbst zeichnete im Himmel das, was sie enthielten. Derselbe Gott liess es mich an die Wandtafel zeichnen und dann zeigte Er es selbst. Es ist dreimal geschehen, und Er hat es perfekt bestätigt, gerade bevor der Papst nach Jerusalem ging, welches diese Gemeinde war. W-40     Die Gemeinde wird durch den Mond dargestellt. Der Schatten der Welt bedeckte den Mond. Und der Schatten der Weltlichkeit, der Schatten der weltlichen Gemeinde ist hereingebrochen, um das ganze Licht der Bibel zu verdunkeln. Die Welt kam in das Licht der Widerspiegelung. Versteht ihr das? Die Erde schob sich zwischen das Licht des Mondes und es verdunkelte die Sonne. Und die Widerspiegelung des Mondes, der sein Licht auf die Erde geben sollte, wurde verdunkelt. Und damals kam ,Es‘ herein und zeichnete die Bilder auf, genauso, wie es durch Inspiration gegeben wurde, bevor es geschah. 82 Nun, Schwester Simpson, ich glaube, diese Aufnahmen wurden in der Tucson Zeitung veröffentlicht? Ich weiss es nicht, vielleicht weiss es Schwester Simpson. Damals verstand sie diese Dinge nicht. Sie sagte nur: "Ich habe für dich einige Aufnahmen mit einigen Kommentaren aus der Zeitung geschnitten.“ Sie hat es mir gegeben. 83 Es kam mir eigenartig vor. Ich ging hinein und schaute mir die Sache an. Dann sagte ich: "Das ist es nun. Genau darauf habe ich gewartet.“ Und da war es nun - in der Zeitung. W-41     Schwester Simpson kann euch vielleicht sagen, welche Zeitung es war. (Schwester S. sagt: "Es erschien in der Abendausgabe vom 28. Dezember.“) 85 Seht, es geschah, bevor er nach Jerusalem ging, um dessen Licht zu verdunkeln - oder welch einen Weg es auch bringen mag. Welche Zeit, welche Stellung und welche Rechte es auch hat, um zu scheinen, nun ist es total abgeschnitten, denn das letzte Zeitalter, das siebte Gemeindezeitalter, ist das Zeitalter, in welchem sie in die Finsternis gehen. Welch grosse Sache gibt uns doch der Herr bekannt! Nie ist etwas daneben gegangen, und hier gibt es Gott im Himmel bekannt, er hat es uns gesagt, wir haben es gesehen, und hier wurde es erkannt und bestätigt, dass es die absolute Wahrheit ist. W-42     Dunkelheit liegt über diesem Laodizea Gemeindezeitalter. Als Jesus, der das Wort ist, im Gemeindezeitalter von Laodizea ausserhalb der Gemeinde war und an die Türe klopfte und versuchte hineinzukommen, da lag Finsternis über den Menschen, tiefe Finsternis. Hatte die Bibel recht? 87 Dies ist die Vollkommenheit der Schrift, sie verherrlicht Seinen grossen Namen. Der Besuch des Papstes war ein Zeichen, dass in den Gemeinden Sein manifestiertes Wort verdunkelt wird. Das manifestierte Licht der Welt war die Bibel. Jesus sagte, Er sei das Licht der Welt. Und die Bibel sagt, dass Er das Wort ist. Und die manifestierte oder die bestätigte Schrift ist das Licht. Es wird euch nicht mehr erlaubt sein (die Verkündigung des Wortes), wenn jenes geschieht. Und wir können den Schatten schon jetzt sehen, es wurde uns durch Inspiration gesagt, bevor es geschieht. Die Schatten auf dem Mond zeigten, dass es geschieht, und hier geschieht es. W-43     Die Stunde ist über uns, Dunkelheit, tiefe Dunkelheit! Tiefe Dunkelheit liegt über den Menschen, das ist es, was es ist. Was bedeutet dies alles? Wo befinden wir uns? In welcher Stunde sind wir? Wie nahe sind wir Seinem Kommen? Nun, ihr sagt: "Wenn sie alle eine Erweckung haben....“ 89 Fürchte dich nicht kleine Herde, denn es ist der gute Wille eures Vaters, euch das Reich zu geben. Was bedeutet es? Gott hat damit begonnen, das Licht von der Finsternis zu scheiden, seht ihr? Er drängt es hinaus, so wie Er es am Anfang tat, um den Anbruch eines neuen Tages zu zeigen. Die Gemeindezeitalter sind am Ablaufen. Gott drängt die Dunkelheit an einen Ort, es muss getan werden, damit die Kirchenorganisationen vergehen, damit die Welt vergeht. Die Welt bedeckt nun die ganze Sache, Verweltlichung hat alles übernommen. Macht es Gott nun nicht richtig? Es ist die Welt, weltliche Dinge, weltliche Kleidung, weltliches Benehmen, weltliches Leben!  Ihr seid nicht von der Welt, kleine Kinder! Ihr seid vom Himmel. Dies ist nicht euer Heim!  Uns älteren Menschen möchte ich sagen: Warum sollte ich rückwärts schauen, um wieder jung zu werden? Wir können das nicht tun. Doch wir schauen vorwärts, wir schauen nicht rückwärts. Wir sehen, was gewesen ist, und wir möchten wissen, was sein wird. Und wir erwarten jene Stunde und drängen darauf hin zu. Viele gute, aufrichtige Menschen sind heute in diese Glaubensbekenntnisse der Organisationen und Kirchen gebunden. So wie im 2. Tim. im 3. Kapitel geschrieben steht, haben sie eine Form der Gottseligkeit, doch sie verleugnen deren Kraft. Die tiefe Dunkelheit, welche Israel blind machte, war für die Erleuchtung der Nationen. Nun bringt das Blindwerden der Nationen das Licht für Israel. Es ist einfach so wie Tag und Nacht; auf der einen Seite herrscht Dunkelheit, auf der andern Seite ist Licht, dann kommt das Licht wieder auf die andere Seite. Der vorüberziehende Mond kam in den Schatten der Welt, der Schatten der Welt nahm ihm das Licht weg, - dies zeigt uns, dass das Gemeindezeitalter der Nationen vorüber ist. Die Gemeinde (Braut) macht sich bereit, sie macht sich für eine Zeit bereit, sie hat sich bereit gemacht für eine Zeit, für die Verwandlung. Denn die Dunkelheit bricht über den Nationen herein und bald wird die Morgendämmerung über die Juden kommen. Die Sonne kam von Osten nach Westen, und wir sind an der Westküste. Das Licht kann nun nur etwas tun — wieder nach Osten gehen, auf die andere Seite. Ihr versteht das, nicht wahr? Das Licht kann nur zum Osten zurückkehren, dorthin, wo es begonnen hat, nach Israel. Gott hat sie eine gewisse Zeit blind gemacht, doch nun drängt die Dunkelheit auf die heidnische Welt, welche alles bedeckt. Die Nationen werden Israel zertreten, bis das Zeitalter der Nationen vorüber ist. So sprach Jesus. Und nun ist es am Ende! Tiefe Dunkelheit liegt über den Menschen. Gott bringt es am Himmel zum Ausdruck, so wie Er es auch auf der Erde gezeigt hat, bevor all dieses geschieht. Wir befinden uns darin. Gute Menschen sind darin gefangen, gute, aufrichtige Menschen. Wie damals Maria und Josef. Sie waren sehr aufrichtig, seht ihr? Sie dachten Jesus sei bei ihnen, doch Er war nicht bei ihnen. Maria und Josef dachten Jesus sei bei ihnen, sie vermuteten es, als Er zwölf Jahre alt war und sie zum Fest gingen. Gute Menschen denken heute genau dasselbe. Jene Menschen, welche in diesem Kirchen - Konzil organisiert sind, denken, dass sie etwas Gutes tun. Sie nehmen an, Er sei mit ihnen, während Er nicht bei ihnen ist. Seht, viele Menschen denken, Er sei mit ihnen gewesen, als sie dem Prediger die Hand gaben und ihren Namen in das Buch eintragen liessen, doch Er war nicht mit ihnen. Viele Menschen dachten, Er sei mit ihnen, als sie sich besprengen, konfirmieren oder im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen liessen, doch Er war es nicht. Es sind gute Menschen. Maria und Josef waren gute Menschen. Doch in Wahrheit war Er nicht dort! Verlasst euch nicht auf Vermutung. W-46     Was ist Licht? Das bestätigte, gesprochene Wort Gottes! Ausserhalb davon ist kein Licht. Ihr könnt die Welt nicht mit dem Licht einer Taschenlampe erleuchten. Es braucht das Wort Gottes, das Sich manifestiert, - der Sohn. Sie waren gute Menschen. Beachtet die Genauigkeit Seines Wortes, seht wie vollkommen es ist. Habt ihr beachtet, was Maria sagte? Euch lieben Katholiken möchte ich sagen, dass ich nichts gegen euch habe. Ich habe nichts gegen euch. Ich wende mich gegen das System, in dem ihr seid. Mit euch Protestanten ist es dasselbe, es sind die Systeme! "Maria, die Mutter Gottes“? Ihr könnt sehen, dass sie von einem zwölfjährigen Knaben, von ihrem eigenen Sohn zurechtgewiesen worden ist. Man kann in der Bibel keine einzige Stelle finden, wo Jesus Maria als Mutter angesprochen hat. Sie war nicht Seine Mutter. Wie könnte sie auch eine Mutter von Gott sein? Sie war nur ein Mutterleib, den Er benutzte, um zur Erde zu kommen. Damit Er Sich auf Erden manifestieren konnte, benutzte Er einen Mutterleib. Nicht eine Schriftstelle ist vorhanden, in welcher Er sie Mutter genannt hätte. W-47  Beachtet nun, wie Maria sich irrte, doch Sein Wort ist so vollkommen. Als sie Ihn damals im Tempel fand, als Er im Alter von zwölf Jahren mit den Theologen diskutierte, - Er, der zwölfjährige Knabe, setzte die Weisen im Tempel in Erstaunen, die Bibel sagt nichts davon, dass Er je eine Schule besucht hätte, darüber haben wir keinen Bericht, doch die Weisen erstaunten wegen Seiner Weisheit, — da sagte Maria zu ihm: "Dein Vater und ich haben dich mit Tränen gesucht.“ "Dein Vater“!? Die Mutter selbst sagte: "Dein Vater - Josef und ich haben dich mit Tränen gesucht.“ 100 Was gab Er ihr zur Antwort? "Wisst ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist?“ Wenn Er Sich mit dem, was Josefs war, beschäftigt hätte, dann hätte Er Häuser gebaut, oder Er hätte in der Schreinerwerkstatt gearbeitet. Doch Er war nicht der Sohn Josefs. "Ich bin mit den Dingen meines Vaters beschäftigt!“ Mit diesem Ausspruch korrigierte Er all diese Konfessionen und Glaubensbekenntnisse die ich höre. Seht ihr? "Ich muss im Geschäft meines Vaters sein.“ Nie hat Er zugestimmt, dass Josef Sein Vater sei. Doch Maria sagte es, und Er wandte Sich sofort um und korrigierte sie. Sie hatte gesagt: "Ich und dein Vater haben dich gesucht.“  "Ich bin in dem, was meines Vaters ist“, antwortete Er. Damit zeigt Er, dass Josef nicht Sein Vater war. Seine Wort sind vollkommen. W-48   Doch Maria und all die andern haben einfach vermutet..... nun, lasst uns sehen wie es war. Sie wollte vor jenen Priestern zeigen, dass sie nicht eine gewisse Art von Frau ist. Indem sie das tat, riss sie das Fundament ihres Zeugnisses nieder. Denn sie hatte bezeugt, dass ein Engel zu ihr gekommen sei. Der Engel habe gesagt: "Du weisst von keinem Mann, doch du sollst einen Sohn empfangen, einen Sohn, der jungfräulich geboren wird.“ Und hier, vor den hohen Würdenträgern sagte sie: "Dein Vater Josef und ich haben dich gesucht.“  Und der zwölfjährige Knabe antwortete: „Ich bin in der Sache meines Vaters!“ Er hat sie zurechtgewiesen: „Der da ist nicht mein Vater..."  Seht, die heutige Gemeinde wurde mit Konzilen und den Dingen dieser Welt verführt. Nun ist sie im Dunkeln. Gott tadelt sie!  Niemals wurde Maria von Jesus ,Mutter‘ genannt. Einst besuchte sie ihn, als Er Versammlungen abhielt, in einem Haus, wie diesem. Jemand sagte: "Draussen vor der Türe warten deine Mutter und deine Brüder auf dich.“ Er antwortete: "Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Wo sind sie? Er schaute umher, betrachtete Seine Jünger und sagte: "Jene, welche den Willen meines Vaters tun sind meine Mutter, meine Brüder und meine Schwestern, jene sind es!“  Und als Er am Kreuz starb sagte er zu dem jungen Jünger Johannes: „Siehe deine Mutter!“ (Zu Maria) „Weib, siehe dein Sohn.“ „Sohn, schau deine Mutter.“ Seht, Er beanspruchte sie nie als Mutter. Er war nicht ihr Sohn. Er war der Sohn Gottes. Sie war einfach eine Gebärmutter. Dieses Haus, in dem wir uns heute morgen befinden ist nicht die „Kirche“ (Gemeinde). Die „Kirche“ ist in euch, Christus. Der Geist der Sterblichen, welche hier sitzen, trifft sich in himmlischen Örtern. Es ist Christus, nicht das Gebäude. Das Gebäude ist schon in Ordnung, es dient seinem Zweck, doch es wird nur als Versammlungsort benutzt. Maria war nur der Leib, den Er benutzte, um zur Erde zu kommen, damit Er Sich unter den Menschen kundtun konnte. Sie war nicht die "Mutter Gottes“, ebensowenig ist dieses Gebäude der Tempel (die Kirche) Gottes. Es wird nur dazu benutzt. W-50     Ja, viele Freunde, gute Menschen wie Maria und Josef, denken Gott sei mit ihnen, wenn sie diese Dinge tun. Doch so wie es ihnen damals ging, so geht es ihnen auch heute - sie irren sich! Sie dachten, sie seien mit Ihm, doch sie waren es nicht. Doch als sie getauft worden waren, da mögen die Leute gedacht haben: "Oh, ich habe Ihn empfangen, als ich Ihn annahm und mich dann taufen liess.“ Dies ist es nicht! Erst wenn ein gesprochenes Wort Sich selbst widerspiegelt! W-51  Doch die Auserwählten - wie steht es jetzt um das Licht? Ich habe nun so viel über die Dunkelheit gesprochen und dabei ist die Hälfte meiner Zeit verstrichen; es ist 11.30 Uhr. Lasst es uns nun von der andern Seite betrachten; tiefe Finsternis liegt auf den Menschen, doch wie steht es um das Licht? Er sagte, dass tiefe Finsternis über den Menschen sein werde, doch es werde Licht werden. "Mache dich auf, denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn erglänzt über dir.“ Wie kann das Licht und Finsternis beisammen sein, - die beiden müssen getrennt werden. Und es gibt nur etwas, das trennen kann, und das ist das manifestierte Wort, es trennt und drängt die Finsternis auf die andere Seite der .... ,Hier‘ haben wir die Dunkelheit auf Erden, doch wenn das manifestierte Wort, die Sonne, erscheint, welche durch das Wort ins Dasein gesprochen wurde, dann geht die Dunkelheit auf die andere Seite. Und das ist das, was jetzt geschieht, die Finsternis trennt sich selbst vom Licht. Nun, zur auserwählten Gemeinde in dieser dunklen Stunde.....Wir könnten stundenlang bei diesem Thema bleiben, doch ich glaube, dass ich genug gesagt habe, dass ihr verstehen werdet, was die Schrift sagen möchte - als ich sagte: "Tiefe Finsternis ist über den Menschen.“ W-52  Nun sage ich zur Gemeinde: "SHALOM. Gottes Friede.“ Friede! Jeder echte Hebräer, der einen andern trifft, sagt "Shalom“. Mit andern Worten: Guten Morgen! Gott sei mit dir! Gottes Friede begleite dich! Es bedeutet: "Guten Morgen! Wie geht es dir?“ Der Tag bricht an, Gemeinde! Dunkelheit liegt über den Menschen, doch für die Gemeinde heisst es: „Guten Morgen!“ Christus erscheint unter uns. "Shalom. Friede.“ Hallelujah. "Shalom“. Wenn wir sehen, wie sich die Dunkelheit niedergelassen hat, gerade bevor der Tag anbricht, dann wissen wir, dass der Morgenstern dort drüben hängt, um die kommende Sonne anzukündigen. Dies ist die Zeit, wenn der Morgenstern scheint. Es ist die Zwischenzeit. Bevor der Morgen anbricht ist es immer am dunkelsten. Die völlige Finsternis kommt, der Mond scheint nicht mehr. Die grösste Dunkelheit herrscht, bevor der Tag anbricht, weil das Licht die Dunkelheit hinweg drängte. Doch dann erscheint der Morgenstern, und er sagt: "Guten Morgen. Shalom.“ W-53   Das ist Er, der unter uns ist. Es ist Sein Wort, welches sich zu erkennen gab. Shalom. Der grosse Tag ist im Begriff anzubrechen. "Wenn der ewige Morgen anbricht - wenn sich Seine Auserwählten in ihrem Heim hinter den Wolken versammeln werden, wenn die Schriftrolle dort drüben geöffnet wird, dann werde ich dort sein.“ (Lied: Wenn der ewge Morgen taget..). Unsere Namen sind in Seinem Buch eingetragen, wir werden dort sein. "Shalom. Guten Morgen. Friede sei mit euch!“ Die Finsternis trennt sich selbst vom Licht. Gott tut es, das Licht bewirkt es. Seht, das Licht drängt in solch einer Weise hervor, dass sich die Dunkelheit sammeln muss! Sie hatten eine Gelegenheit um es anzunehmen, doch sie wollten nicht, desshalb verdichtet sich die Dunkelheit selbst. Und sie tun es, indem sie die Kirchen vereinigen, - das ökumenische Konzil - sie vereinigen sich mit der heidnischer Finsternis. Sie müssen sich vereinigen, auch wenn sie offensichtlich nicht miteinander übereinstimmen, damit die Nacht über die Menschen kommt. W-54   Jesaja 60,1 sagt: „Stehe auf und leuchte, denn das Licht ist zu dir gekommen.“ „Steh auf, und leuchte! Das Licht ist gekommen.“ Das Wort - Licht - ist wieder bestätigt. Das Licht ist wieder bestätigt, Gottes Wort, auf dass du Gott in Seiner Verheissung manifestiert sehen kannst, im Lichte des Tages. Oder das Wort, welches diesem Zeitalter gegeben ist, seht, diese Verheis-sungen, welche für diese Zeit gegeben wurden, diese Verheissungen, von denen die Propheten und Jesus gesprochen haben. An diesem Tage! Hebr.1: "Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, Jesus Christus.“ W-55     Das grosse Licht, welches in der Wüste hing, hatte Moses dazu gebracht, Ägypten zu verlassen, und er erachtete die Schande Christi als grösseren Schatz als die Schätze Ägyptens. 118 Es ist derselbe, dem Paulus begegnete, als er auf dem Weg nach Damaskus war. Ein grosses Licht hing vor ihm, dasselbe Licht, dieselbe Feuersäule. Da Saulus ein Hebräer war, hätte er niemals einen Geist oder sonst etwas angebetet, und er hätte so etwas auch nicht HERR genannt. Er sagte: "Herr, wer bist du?“ 119 Er sagte: "Ich bin Jesus!“ Jesus hatte gesagt: "Ich komme von Gott und ich gehe zu Gott.“ 120 Dasselbe Licht ist gekommen! Wozu? Um den Menschen die Verheissungen, die Er für diese Zeit gegeben hatte zu zeigen, zu manifestieren und bekanntzugeben, die Verheissungen, die Er für diesen Tag machte, das hervorgebrachte Licht dieses Tages. Die Dunkelheit ist verdunkelt. W-56     Als Er kam, da war Er das Licht des Tages. Ein Messias war angekündigt worden. Und Er kam genau in der Weise wie Gott es angekündigt hatte. Und als er gekommen war, was war er dann? Das Licht des Tages! Und die Dunkelheit wurde so mächtig gegen Ihn gedrängt. Stimmt das? Er musste Sein Leben geben, damit das Licht fortwährend scheinen konnte. Er war das Licht des Tages. Doch warum - warum war Er das Licht des Tages? Er war das bestätigte Wort manifestiert, hervorgebracht, das Wort welches gesprochen worden war. 122 Nicht mehr, als das was Gott gesprochen hatte. Über jener dunklen, düsteren, elenden Welt, die ohne Licht war, sprach Er: "Es werde Licht!“ Doch es war kein Licht da, erst als sich jenes Wort manifestierte, da wurde es Licht! 123 Er hatte gesagt: "Ein Retter wird kommen, ein Messias.“ Und noch immer war Er nicht hervorgekommen, es wurde erst hervorgebracht, als Er kam, um jene Verheissung bringen. Und als Er jene Verheissung bestätigt hatte, da sagte Er zu ihnen: "Durchforscht die Schrift, wenn ihr glaubt darin ewiges Leben zu haben, denn sie zeugt von mir.“ 124 Sie sagten: "Wir wissen nicht woher du kommst, wir sind Jünger von Moses.“ 125 Er antwortete: "Wenn ihr die Jünger von Mose wäret, dann würdet ihr mich kennen, denn Mose hat von mir geschrieben.“ Seht ihr? Er war die Manifestation. Er war die Bestätigung von Gottes gesprochenem Wort, welches Er durch Moses gesprochen hatte. W-57     Und heute, in der Zeit, in der wir leben, ist Gott auf den Plan getreten, um Seine Verheissungen zu bestätigen und zu beweisen. Es ist also das Licht der Stunde, damit wir uns erheben und scheinen können. Heute scheint das Licht wieder über uns, das Wort ist manifestiert worden. Es ist das Licht. 127 Es ist genauso wie mit jenem Lichte, welches dort draussen scheint, der Sonnenschein des heutigen Morgens. Es ist das gesprochene Wort Gottes, nichts anderes kann solch ein Licht geben. Nichts könnte es bewirken. Jedes künstliche Licht wäre nach einer gewissen Zeit ausgebrannt, jede Glühbirne und alles andere. Doch jenes versagt niemals, denn es ist das gesprochene Wort Gottes, das sich manifestiert hat. 128 Kleine denominationelle Glaubensbekenntnisse füllen nur Glühbirnen, bringen sie zum Platzen und lassen Sicherungen durchbrennen. Doch Gottes Wort wird nie versagen! Immer wird es das Wort selbst sein. 129 Ich befürchte, dass ich meine Zeit ein wenig überschreite. Oder macht es euch nichts aus, wenn ich meine Botschaft zu Ende bringe? (Die Versammlung sagt Amen.) Also gut... W-58     Erhebe dich und leuchte, denn das Licht ist zu dir gekommen. Das Wort — das Licht — ist bestätigt. 131 Der einzige Weg — so wie Gott war Jesus Christus die Manifestation von Gottes gesprochenem Wort, das Licht der Stunde. 132 Johannes der Täufer war das Licht der Stunde. Bevor Jesus das Licht war, war er das Licht. Der Prophet Jesaja hatte gesagt: "Eine Stimme ruft in der Wüste und bereitet den Weg des Herrn, er ebnet Seinen Pfad.“ Das war das gesprochene Wort Gottes. Es lag dort und war noch nicht zum Leben gekommen. Maleachi, der letzte Prophet, sprach 400 Jahre bevor es geschah: "Siehe, ich sende meinen Boten vor mir her, der soll den Weg des Herrn bereiten.“ Hier kommt einer aus der Wüste, ohne Denomination, ohne Glaubensbekenntnisse und ohne Erkennungszeichen. Doch das Licht identifizierte ihn. Das Wort identifizierte ihn. Sie sagten: "Bist du der Messias?“ 133 Er antwortete: "Ich bin es nicht! Doch ich bin die Stimme dessen, der in der Wüste ruft: „Bereitet den Weg des Herrn!“ 134 Jesus sagte: "Ihr seid in seinem Licht gewandelt.“ Für eine gewisse Zeit war er ein helles, leuchtendes Licht. Warum? Bis der Weg bereitet war, dann ging sein Licht aus. 135 In jenem Licht könnt ihr nicht gehen, ihr Baptisten! Dieses ist das Licht der Stunde! Das Licht ist gekommen! Erhebe dich und scheine. Das Wortlicht. Wort - das manifestierte Wort Gottes ist das Licht, wenn es erkannt ist. W-59     Wie steht es nun mit dem neuen Jahr, das vor uns liegt? Über die Zwischenzeit könnten wir noch mehr sagen — von der Finsternis zum Licht - wie dazwischen das Licht vorgestellt wird — doch nun wollen wir direkt ins neue Jahr hineingehen. 137 Neujahr, Neujahr - was kann darüber gesagt werden? Es bringt neue Hoffnung. Wir sind ein Jahr näher. Heute sind wir einen Tag näher als wir gestern waren. Nun sind wir eine Stunde näher als beim Anfang der Versammlung. Es ist nun 15 Minuten vor 12 Uhr. Wir sind eine Stunde näher! Wir schauen nicht zurück, wir schauen vorwärts. Oh! Ja, mein Herr! Der Jahresanfang bedeutet nicht, dass man einfach eine neue Seite aufschlägt. Oh, oh. Nein. W-60     So wie es jener Mann eines morgens zum Ausdruck brachte — ich habe diese Geschichte einmal gehört. Ein Mann stand in der Frühe auf, ging hinaus, um die Zeitung zu holen, kam zurück, setzte sich nieder und legte seine Füsse auf das Sofa, setzte seine Brille auf und begann die Zeitung zu lesen. Seine Frau, die in der Küche das Frühstück zubereitete rief: "Gibt es irgend etwas Neues, John?“ 139 Er sagte: "Nein, es ist immer das Gleiche, es sind nur andere Leute.“ Ja, das ist wahr. Morde, Raubüberfälle und alles mögliche, nur tut es jedesmal ein anderer. Das stimmt. W-61     Schlagt nicht einfach eine neue Seite auf. Wendet euch dem Worte zu und schaut, was das Wort für diesen Tag verheissen hat. Schaut, wie das Licht für diesen Tag sein soll. Dieses Jahr sollten wir nicht zu Glaubensbekenntnissen und jenen Dingen zurückkehren, zurück in unsere alten Denominationen; nein, wir wollen uns dem Wort zuwenden und sehen, welche Art von Licht in dieser Zeit scheinen muss. Oh Gemeinde, wendet euch dem Wort zu, geht zum Wort zurück, drückt den richtigen Schalter, spielt nicht mehr mit künstlichen, menschengemachten, elektrischen Lichtern herum. Wendet euch zu Seinem Wort und schaut auf die Verheissung für diesen Tag. Schaut dann, welche Verheissung gegeben wurde und dann haltet darnach Ausschau, wie sich die Verheissung zu erkennen gibt. Wenn die Verheissung bestätigt ist, dann wisst ihr, ob ihr im Licht seid oder nicht. Schaut nach, wie die Verheissung lautet. 141 Das Aufschlagen von neuen Seiten und das Auswechseln von Kalendern verändert die Zeit nicht. Viele Menschen sagen: "Das alte Jahr ist nun vergangen, wir wollen den alten Dezember— Kalender wegwerfen und den Kalender für das neue Jahr aufhängen.“ Diese Bedeutung hat für sie das neue Jahr. 142 Doch ich möchte sehen, was für diese Zeit verheissen ist. Ich möchte wissen, was für ein Licht in dieser Stunde da ist, damit ich weiss, wie ich darin gehen kann. Ich möchte wissen, wo ich lebe, in welchem Zeitalter ich bin und wie weit ich auf dem Weg schon gekommen bin. 143 Wie Paulus damals, so könnte ich auch heute wieder sagen: "Ich vergesse die Dinge, die hinter mir sind, und strecke mich aus nach dem, was vor mir ist und jage nach dem Ziel, dem Kampfpreis der himmlischen Berufung“, zum völligen Erkennen, wenn alle Zeit in die Ewigkeit einmündet, wenn Jesus kommt. W-62     Macht es so wie David, legt eure Zukunft in Seine Hände. Schaut nicht auf irgend etwas anderes, sondern legt eure Zukunft.... hier sagte David: „Meine Zeit liegt in Seinen Händen. Hier, im 62. Psalm, sagt David: "Meine Zeit ist in Seiner Hand, Er ist mein Felsen.“ Was ist Er? Er ist mir geoffenbart. Er ist die geoffenbarte Wahrheit. Meine Zeit liegt in Seinen Händen. Amen. Das ist die Sache. 145 Meine Zeit gehört Ihm. Ich. bin Sein. Ich bin in Seiner Hand, denn Er hält die Zeit in der Hand. Ich weiss nicht, was die Zukunft bringen wird, doch ich weiss, dass Er die Zukunft in der Hand hält. Derjenige, der die Zukunft in der Hand hat, der hat auch mich in der Hand. Warum sollte ich mir dann für das neue Jahr dies und das oder jenes vornehmen? Ich lege mich einfach selbst in Seine Hand und gehe wie David vorwärts. Meine Zeit liegt in Seiner Hand. Er wusste, dass Gott die Zukunft in der Hand hält. David wusste nicht, was die Zukunft bringen würde, doch er wusste, dass sie in den Händen Gottes liegt. Ich weiss nicht, was die Zukunft bringt, keiner von uns weiss es. Doch wir wissen, dass Er die Zukunft in der Hand hält. W-63     Geduld! Geduld! Einige von uns geraten in solch eine Eile. Ich glaube, vielen guten Menschen ist es so ergangen. Ihr kommt in allzu grosse Eile. Ihr möchtet es selbst tun. 147 Ihr Prediger Brüder, ihr wisst wovon ich spreche, ihr, die ihr dieses Band hört. Ich spreche zu euch; ich spreche nicht nur zu dieser kleinen Versammlung, sondern ich spreche zu Männern auf der ganzen Erde. 148 Viele Männer gehen hinaus, sie sind ungeduldig, denn sie glauben, dass die Zeit drängt. Ihr versucht selbst etwas zu tun. Wartet auf den Herrn. Geduld ist Tugendkraft. Wenn ihr Geduld haben könnt, dann habt ihr Tugend. Es ist Tugendkraft wenn ihr..." Jene, die auf den Herrn warten, werden neue Kraft bekommen.“ Es sind nicht jene, welche versuchen, dem Herrn vorauszulaufen. Nicht jene, welche dem Herrn sagen: "Herr, ich weiss, du möchtest, dass ich ,dieses‘ tue, preis dem Herrn, ich.....Tut das nicht. Wartet auf den Herrn. Die Bibel sagt: "Jene, welche auf den Herrn warten, werden neue Kraft erhalten.“ W-64     Gott nahm Sich tausend Jahre Zeit, um Seine Verheissung des kommenden Retters zu erfüllen. Doch denkt daran, Er wusste zu jeder Zeit, wann Er kommen würde. Viele Menschen traten auf und versuchten sich als Messiasse auszugeben. Viele Gemeinden versuchten Messiasse hervorzubringen. Doch Gott hatte die Zeit für den Messias bestimmt. Seht, Er befand Sich nicht in Eile. 150 Und während jenem Zeitablauf zeigte Er viele Schattenbilder (Typen) des Messias. Er zeigte all diese Typen von Adam an, bis zum Messias; zwischen dem ersten und dem letzten Adam - der eine war von der Erde, der andere vom Himmel, der eine war irdisch und der andere himmlisch. Der eine kam vom Himmel herunter und der andere kam aus der Erde. Doch als Er einen Messias verheissen hatte, nahm Er Sich tausend Jahre Zeit, um die Verheissung zu erfüllen. 151 Schon durch Josef stellte Er genau dar, wie Er ist. Josef war ein Bild von Ihm. 152 David brachte Ihn zum Ausdruck. Als David als abgelehnter König auf den Berg stieg, da schaute er hinunter und weinte über Jerusalem. Er tat es als abgelehnter König - das war Jesus in David. 800 Jahre später stand Er als abgelehnter König über Jerusalem und sprach: "Jerusalem, Jerusalem, wie oft wollte ich dich sammeln, wie eine Henne ihre Küken, doch du hast nicht gewollt.“ W-65     Schaut euch Josef an. Er wurde unter seinen Brüdern, den Patriarchen geboren. Er war nicht der letzte, Er kam vor Benjamin, welcher der letzte war. Seht, er wurde unmittelbar vor dem letzten geboren, gehasst von seinen Brüdern, geliebt von seinem Vater. Er wurde gehasst, da er ein geistlicher Mensch war. Er konnte Träume präzis auslegen. Er sah Gesichte, und er konnte zukünftige Dinge voraussagen, Dinge, die dann geschahen. Und sie hassten ihn. Er wurde für 30 Silbermünzen verkauft. 154 Warum hassten sie Jesus? Sie nannten Ihn Beelzebub weil Er das Wort war; und das Wort kann die Gedanken, die in den Herzen verborgen sind, unterscheiden. Sie hassten Ihn. Und sie verkauften Ihn für 30 Silbermünzen. W-66     Sie warfen Josef in eine Grube, sie wollten den Anschein erwecken, er sei tot. Sein blutiges Gewand blieb zurück, so wie das blutige Gewand von Jesus vom Kreuz genommen worden war, um Seinen Tod zu bezeugen. Doch was tat dann Gott mit Josef? Er holte ihn aus der Grube und setzte ihn zur Rechten Hand des Pharao. Und niemand konnte den Pharao sehen, sie durften nur Josef sehen. Und wenn Josef den Palast verliess, dann wurde in die Posaunen gestossen und eine Ankündigung wurde ausgerufen: "Jedes Knie soll sich beugen, Josef kommt!" 156 Genauso ist es mit Jesus. Er wurde aus der Grube geholt. Sie hatten angenommen, Er sei tot. Dann wurde Er hinaufgenommen und sitzt bei der rechten Hand der Majestät. "Kein Mensch hat Gott je gesehen, nur der eingeborene Sohn des Vaters. Und wenn Er von dort hervorkommen wird, dann wird man die Posaune blasen, und jedes Knie wird sich beugen und jede Zunge wird bekennen.“ Seht, Er ist der Prinz des Gedeihens. Schaut, was Ägypten dann getan hat. Eine Dürre kam herauf, und Ägypten rettete die ganze Welt. So wird es sein, beim Kommen des Menschensohnes. Jedes Knie wird sich beugen, und jede Zunge wird bekennen, dass Er es ist. 157 Er wurde in all diesen Typen angekündigt, doch Gott wusste genau, wann Er kommen würde. Er wusste genau, wann Er kommen musste. Wieviele sie auch vorher gehabt haben mochten, Gott hatte seinen Messias. Er hat ihnen in Schattenbildern gezeigt, was kommen sollte. W-67     Genauso, wie Er uns die sieben Gemeindezeitalter gezeigt hat — was kommen würde. Genauso, wie Er es uns zeigte, als Er dort oben das Licht brachte, in der Offenbarung darüber, um es der Welt zu zeigen. Als Er die sieben Engel sandte, um die sieben Botschafter zu offenbaren, die vorher gekommen waren — und Er zeigte die losen Enden. Jeden Tag kam ein Engel und offenbarte die losen Enden, die Luther, Wesley und die Pfingstbewegung übrig gelassen hatten, - all diese Dinge sind darin repräsentiert; im genauen Typ und Schatten des grossen Shalom, Jehova, Jawhe. Seht ihr? Ganz genau! Er spannte es über den Himmel, und das mechanische Auge der Kamera hielt ein Bild davon fest. Dank sei dem Herrn! 159 Shalom! Friede! Macht euch keine Sorgen, Jesus ist hier. Sein grosses Licht ist zu uns gekommen, Ja, Sein Wort, das grosse Geheimnis, und dafür sind wir dankbar. Heute manifestiert Er Sich selbst, Er tut genau dieselben Dinge, die Er damals getan hat, genau dieselben Dinge. Er tut absolut dieselben Dinge. W-68     Wir sind Geschöpfe der Zeit. Er ist der Gott der Ewigkeit. Wir versuchen uns hervorzudrängen, wir versuchen, etwas anders zu machen. "Oh, ,das‘ muss doch getan werden.“ Denkt daran, — Er weiss alles darüber. Es wird so oder so geschehen. Lasst es Ihn tun. Übergebt euch einfach Ihm. 161 Schaue hinauf und leuchte mit der Freude des Herrn, um zu wissen, dass du bevorrechtigt warst. Deine Augen wurden geöffnet und du hast diesen Tag gesehen. Für die Zukunft vertraue auf Ihn. Du hast gesehen, wie Er in den vergangenen Tagen Sein Wort bestätigte. Jener, der Sein Wort in den letzten Tagen bestätigte und all die andern Dinge geschehen liess, die in dieser Stunde in der wir leben geschehen müssen, in genauer Übereinstimmung mit der Botschaft des siebten Engels - Er hat es am Himmel und auf Erden gezeigt und hat es in dreifacher Weise bekanntgemacht, das nichts unsicher ist und Er hat auch verheissen, dass Er wieder kommen werde. Hallelujah! Dieses Wort wird bestätigt werden, Gottes verheissenes Wort, auf das wir 2000 Jahre gewartet haben; Er wird zur rechten Zeit kommen! Macht euch keine Sorgen, Er wird hier sein. Genauso, wie Er Sein Wort in jedem Zeitalter bestätigt hat. Die Gemeindezeitalter zeigen uns dasselbe - und wie Sich unser Herr durch die siebte Botschaft offenbart hat. Gott hat es offenbart, hervorgebracht und bewiesen! Und unter uns, in diesen Tagen, hat Er Sich selbst gezeigt und hat Sein Wort bewiesen und bestätigt. So wird Er es wieder tun!  Es wird ein Tausendjähriges Reich da sein! Dort werden die Alten für immer jung sein. Die Krankheit wird vergehen und der Tod wird nicht mehr sein! Sie werden Häuser bauen und sie bewohnen. Sie werden Weinberge pflanzen und die Früchte davon essen. Sie werden nicht pflanzen, auf dass ein anderer ernten kann. Sein Sohn wird bei ihm leben. Er wird nicht pflanzen, damit es ein anderer isst, er wird nicht wegsterben, damit ein anderer die Sache bekommt; er wird dort leben! Amen! Niemand kann verletzt werden. Von dem, was wir jetzt sind, werden wir verwandelt werden, in das herrliche Bild des Sohnes Gottes, das unsterblich ist. Die Jahre werden es nicht mehr berühren können, das Alter kann ihm nichts antun, er ist dann der unsterbliche Sohn Gottes. Wir wissen also, dass wir in der Endzeit leben. Wir sind am Wendepunkt angekommen. So wie all diese Dinge vollkommen erkannt worden sind, so wird es wieder bestätigt werden. Nun, was die Zukunft betrifft - Er hält sie in den Händen. Wie kann ich wissen, wann Er kommen wird? Wann kommt Er? Ich weiss es nicht, doch Er wird da sein. So ist es. Wann wird Er ,dies‘ und ,jenes‘ tun? Wann wird der Fluch die Erde verlassen? Wann wird diese gesegnete Widerspiegelung der Liebe Gottes hervorkommen - jene strahlenden Bäume - - wann werden die Blumen und alle andern Dinge unsterblich wachsen? Ich weiss es nicht, doch sie werden es tun. Wann wird endlich der Wunsch der Menschenherzen nach Leben erfüllt? Wann werden die Operationen und die Spitäler ein Ende finden? Wann braucht es keine Ärzte mehr? Wann endet dieses Schreien und Grämen? Wann kommt die glorreiche Herrschaft von Jesus, tausend Jahre mit Shalom? Wann wird das sein? Ich weiss es nicht. Er hat gesagt, dass es hier sein werde. Ich weiss nicht, wie Er es tun wird, doch Sein gesprochenes Wort wird bestätigt sein, wenn der Sohn der Gerechtigkeit erscheint, mit Heilung in Seinen Flügeln. Und jene Heilung wird dann nicht eine körperliche Heilung sein, wie ihr es euch vorstellt, nicht so, dass jemand eine Krankheit hätte, und diese dann von ihm weggenommen würde. Diese Dinge tut Er jetzt als Typ. Doch dann wird die ganze Schöpfung verwandelt! Dieses Sterbliche wird Unsterblichkeit anziehen! Diejenigen im hohen Alter werden in die Jugend springen. Amen. Nun, wie wird das wohl geschehen? Ich weiss es nicht, doch ich werde dort sein. W-71   Ich werde allmählich alt. Wenn der Herr mich den 6. April sehen lässt, dann werd ich in diesem Jahr fünfundfünfzig Jahre alt; ich bin ein alter Mann. Doch ich möchte nicht zurückgehen, um wieder ein Knabe zu werden. Ich möchte dem Ziel dort drüben entgegendrängen, denn dafür bin ich hierher gekommen. Nun stehe ich schon etwas über dreissig Jahre hinter dem Pult. Seitdem ich ein ein- bis zweinundzwanzigjähriger Junge war, habe ich versucht, diese Botschaft zu verkündigen. Ich habe jedes Gramm meiner Kraft dafür eingesetzt. Wenn auch meine Schultern einfallen und die Haare grau werden und ausfallen, ich schaue nicht zurück, um sie wieder zu bekommen. Ich schaue hinüber, ich erwarte das Anbrechen eines Tages, an dem das bestätigte Wort Gottes sagt: "Nicht ein Haar deines Hauptes wird verlorengehen, Ich werde es in den letzten Tagen wieder hervorbringen.“ Wie wird Er das tun? Ich weiss es nicht, doch ich vertraue der . . W-72     Ich weiss nicht, was das neue Jahr bringt, doch ich weiss, dass Er es in den Händen hält. Dies ist meine Hoffnung für das neue Jahr. Wenn Er kommt - Amen. Wenn Er nicht kommt, dann werde ich weiter wirken, wenn Er mich noch hier bleiben lässt. Ich lege die Zukunft einfach in Seine Hände. Ich weiss nicht, wie sie sein wird, ich vertraue Ihm einfach. Ihr habt gesehen, wie Er Sein Wort bestätigt, darum wisst ihr, dass es getan werden wird. "

Schlagt nicht einfach eine neue Seite auf. Wendet euch dem Worte zu und schaut, was das Wort für diesen Tag verheissen hat. Schaut, wie das Licht für diesen Tag sein soll. Dieses Jahr sollten wir nicht zu Glaubensbekenntnissen und jenen Dingen zurückkehren, zurück in unsere alten Denominationen; nein, wir wollen uns dem Wort zuwenden und sehen, welche Art von Licht in dieser Zeit scheinen muss. Oh Gemeinde, wendet euch dem Wort zu, geht zum Wort zurück, drückt den richtigen Schalter, spielt nicht mehr mit künstlichen, menschengemachten, elektrischen Lichtern herum. Wendet euch zu Seinem Wort und schaut auf die Verheissung für diesen Tag. Schaut dann, welche Verheissung gegeben wurde und dann haltet darnach Ausschau, wie sich die Verheissung zu erkennen gibt. Wenn die Verheissung bestätigt ist, dann wisst ihr, ob ihr im Licht seid oder nicht. Schaut nach, wie die Verheissung lautet. 141 Das Aufschlagen von neuen Seiten und das Auswechseln von Kalendern verändert die Zeit nicht. Viele Menschen sagen: "Das alte Jahr ist nun vergangen, wir wollen den alten Dezember- Kalender wegwerfen und den Kalender für das neue Jahr aufhängen.“ Diese Bedeutung hat für sie das neue Jahr. Doch ich möchte sehen, was für diese Zeit verheissen ist. Ich möchte wissen, was für ein Licht in dieser Stunde da ist, damit ich weiss, wie ich darin gehen kann. Ich möchte wissen, wo ich lebe, in welchem Zeitalter ich bin und wie weit ich auf dem Weg schon gekommen bin. 143 Wie Paulus damals, so könnte ich auch heute wieder sagen: "Ich vergesse die Dinge, die hinter mir sind, und strecke mich aus nach dem, was vor mir ist und jage nach dem Ziel, dem Kampfpreis der himmlischen Berufung“, zum völligen Erkennen, wenn alle Zeit in die Ewigkeit einmündet, wenn Jesus kommt. Macht es so wie David, legt eure Zukunft in Seine Hände. Schaut nicht auf irgend etwas anderes, sondern legt eure Zukunft.... hier sagte David: „Meine Zeit liegt in Seinen Händen. Hier, im 62. Psalm, sagt David: "Meine Zeit ist in Seiner Hand, Er ist mein Felsen.“ Was ist Er? Er ist mir geoffenbart. Er ist die geoffenbarte Wahrheit. Meine Zeit liegt in Seinen Händen. Amen. Das ist die Sache. 145 Meine Zeit gehört Ihm. Ich. bin Sein. Ich bin in Seiner Hand, denn Er hält die Zeit in der Hand. Ich weiss nicht, was die Zukunft bringen wird, doch ich weiss, dass Er die Zukunft in der Hand hält. Derjenige, der die Zukunft in der Hand hat, der hat auch mich in der Hand. Warum sollte ich mir dann für das neue Jahr dies und das oder jenes vornehmen? Ich lege mich einfach selbst in Seine Hand und gehe wie David vorwärts. Meine Zeit liegt in Seiner Hand. Er wusste, dass Gott die Zukunft in der Hand hält. David wusste nicht, was die Zukunft bringen würde, doch er wusste, dass sie in den Händen Gottes liegt. Ich weiss nicht, was die Zukunft bringt, keiner von uns weiss es. Doch wir wissen, dass Er die Zukunft in der Hand hält. W-63     Geduld! Geduld! Einige von uns geraten in solch eine Eile. Ich glaube, vielen guten Menschen ist es so ergangen. Ihr kommt in allzu grosse Eile. Ihr möchtet es selbst tun. 147 Ihr Prediger Brüder, ihr wisst wovon ich spreche, ihr, die ihr dieses Band hört. Ich spreche zu euch; ich spreche nicht nur zu dieser kleinen Versammlung, sondern ich spreche zu Männern auf der ganzen Erde. 148 Viele Männer gehen hinaus, sie sind ungeduldig, denn sie glauben, dass die Zeit drängt. Ihr versucht selbst etwas zu tun. Wartet auf den Herrn. Geduld ist Tugendkraft. Wenn ihr Geduld haben könnt, dann habt ihr Tugend. Es ist Tugendkraft wenn ihr.... " Jene, die auf den Herrn warten, werden neue Kraft bekommen.“ Es sind nicht jene, welche versuchen, dem Herrn vorauszulaufen. Nicht jene, welche dem Herrn sagen: "Herr, ich weiss, du möchtest, dass ich ,dieses‘ tue, preis dem Herrn, ich.....Tut das nicht. Wartet auf den Herrn. Die Bibel sagt: "Jene, welche auf den Herrn warten, werden neue Kraft erhalten.“ W-64     Gott nahm Sich tausend Jahre Zeit, um Seine Verheissung des kommenden Retters zu erfüllen. Doch denkt daran, Er wusste zu jeder Zeit, wann Er kommen würde. Viele Menschen traten auf und versuchten sich als Messiasse auszugeben. Viele Gemeinden versuchten Messiasse hervorzubringen. Doch Gott hatte die Zeit für den Messias bestimmt. Seht, Er befand Sich nicht in Eile. 150 Und während jenem Zeitablauf zeigte Er viele Schattenbilder (Typen) des Messias. Er zeigte all diese Typen von Adam an, bis zum Messias; zwischen dem ersten und dem letzten Adam - der eine war von der Erde, der andere vom Himmel, der eine war irdisch und der andere himmlisch. Der eine kam vom Himmel herunter und der andere kam aus der Erde. Doch als Er einen Messias verheissen hatte, nahm Er Sich tausend Jahre Zeit, um die Verheissung zu erfüllen. 151 Schon durch Josef stellte Er genau dar, wie Er ist. Josef war ein Bild von Ihm. 152 David brachte Ihn zum Ausdruck. Als David als abgelehnter König auf den Berg stieg, da schaute er hinunter und weinte über Jerusalem. Er tat es als abgelehnter König - das war Jesus in David. 800 Jahre später stand Er als abgelehnter König über Jerusalem und sprach: "Jerusalem, Jerusalem, wie oft wollte ich dich sammeln, wie eine Henne ihre Küken, doch du hast nicht gewollt.“ W-65     Schaut euch Josef an. Er wurde unter seinen Brüdern, den Patriarchen geboren. Er war nicht der letzte, Er kam vor Benjamin, welcher der letzte war. Seht, er wurde unmittelbar vor dem letzten geboren, gehasst von seinen Brüdern, geliebt von seinem Vater. Er wurde gehasst, da er ein geistlicher Mensch war. Er konnte Träume präzis auslegen. Er sah Gesichte, und er konnte zukünftige Dinge voraussagen, Dinge, die dann geschahen. Und sie hassten ihn. Er wurde für 30 Silbermünzen verkauft. 154 Warum hassten sie Jesus? Sie nannten Ihn Beelzebub weil Er das Wort war; und das Wort kann die Gedanken, die in den Herzen verborgen sind, unterscheiden. Sie hassten Ihn. Und sie verkauften Ihn für 30 Silbermünzen. W-66     Sie warfen Josef in eine Grube, sie wollten den Anschein erwecken, er sei tot. Sein blutiges Gewand blieb zurück, so wie das blutige Gewand von Jesus vom Kreuz genommen worden war, um Seinen Tod zu bezeugen. Doch was tat dann Gott mit Josef? Er holte ihn aus der Grube und setzte ihn zur Rechten Hand des Pharao. Und niemand konnte den Pharao sehen, sie durften nur Josef sehen. Und wenn Josef den Palast verliess, dann wurde in die Posaunen gestossen und eine Ankündigung wurde ausgerufen: "Jedes Knie soll sich beugen, Josef kommt!" 156 Genauso ist es mit Jesus. Er wurde aus der Grube geholt. Sie hatten angenommen, Er sei tot. Dann wurde Er hinaufgenommen und sitzt bei der rechten Hand der Majestät. "Kein Mensch hat Gott je gesehen, nur der eingeborene Sohn des Vaters. Und wenn Er von dort hervorkommen wird, dann wird man die Posaune blasen, und jedes Knie wird sich beugen und jede Zunge wird bekennen.“ Seht, Er ist der Prinz des Gedeihens. Schaut, was Ägypten dann getan hat. Eine Dürre kam herauf, und Ägypten rettete die ganze Welt. So wird es sein, beim Kommen des Menschensohnes. Jedes Knie wird sich beugen, und jede Zunge wird bekennen, dass Er es ist. 157 Er wurde in all diesen Typen angekündigt, doch Gott wusste genau, wann Er kommen würde. Er wusste genau, wann Er kommen musste. Wieviele sie auch vorher gehabt haben mochten, Gott hatte seinen Messias. Er hat ihnen in Schattenbildern gezeigt, was kommen sollte. W-67     Genauso, wie Er uns die sieben Gemeindezeitalter gezeigt hat — was kommen würde. Genauso, wie Er es uns zeigte, als Er dort oben das Licht brachte, in der Offenbarung darüber, um es der Welt zu zeigen. Als Er die sieben Engel sandte, um die sieben Botschafter zu offenbaren, die vorher gekommen waren — und Er zeigte die losen Enden. Jeden Tag kam ein Engel und offenbarte die losen Enden, die Luther, Wesley und die Pfingstbewegung übrig gelassen hatten, - all diese Dinge sind darin repräsentiert; im genauen Typ und Schatten des grossen Shalom, Jehova, Jawhe. Seht ihr? Ganz genau! Er spannte es über den Himmel, und das mechanische Auge der Kamera hielt ein Bild davon fest. Dank sei dem Herrn! 159 Shalom! Friede! Macht euch keine Sorgen, Jesus ist hier. Sein grosses Licht ist zu uns gekommen, Ja, Sein Wort, das grosse Geheimnis, und dafür sind wir dankbar. Heute manifestiert Er Sich selbst, Er tut genau dieselben Dinge, die Er damals getan hat, genau dieselben Dinge. Er tut absolut dieselben Dinge. W-68     Wir sind Geschöpfe der Zeit. Er ist der Gott der Ewigkeit. Wir versuchen uns hervorzudrängen, wir versuchen, etwas anders zu machen. "Oh, ,das‘ muss doch getan werden.“ Denkt daran, — Er weiss alles darüber. Es wird so oder so geschehen. Lasst es Ihn tun. Übergebt euch einfach Ihm. 161 Schaue hinauf und leuchte mit der Freude des Herrn, um zu wissen, dass du bevorrechtigt warst. Deine Augen wurden geöffnet und du hast diesen Tag gesehen. Für die Zukunft vertraue auf Ihn. Du hast gesehen, wie Er in den vergangenen Tagen Sein Wort bestätigte. Jener, der Sein Wort in den letzten Tagen bestätigte und all die andern Dinge geschehen liess, die in dieser Stunde in der wir leben geschehen müssen, in genauer Übereinstimmung mit der Botschaft des siebten Engels - Er hat es am Himmel und auf Erden gezeigt und hat es in dreifacher Weise bekanntgemacht, das nichts unsicher ist und Er hat auch verheissen, dass Er wieder kommen werde. Hallelujah! Dieses Wort wird bestätigt werden, Gottes verheissenes Wort, auf das wir 2000 Jahre gewartet haben; Er wird zur rechten Zeit kommen! Macht euch keine Sorgen, Er wird hier sein. Genauso, wie Er Sein Wort in jedem Zeitalter bestätigt hat. Die Gemeindezeitalter zeigen uns dasselbe — und wie Sich unser Herr durch die siebte Botschaft offenbart hat. Gott hat es offenbart, hervorgebracht und bewiesen! Und unter uns, in diesen Tagen, hat Er Sich selbst gezeigt und hat Sein Wort bewiesen und bestätigt. So wird Er es wieder tun!  Es wird ein Tausendjähriges Reich da sein! Dort werden die Alten für immer jung sein. Die Krankheit wird vergehen und der Tod wird nicht mehr sein! Sie werden Häuser bauen und sie bewohnen. Sie werden Weinberge pflanzen und die Früchte davon essen. Sie werden nicht pflanzen, auf dass ein anderer ernten kann. Sein Sohn wird bei ihm leben. Er wird nicht pflanzen, damit es ein anderer isst, er wird nicht wegsterben, damit ein anderer die Sache bekommt; er wird dort leben! Amen! Niemand kann verletzt werden. Von dem, was wir jetzt sind, werden wir verwandelt werden, in das herrliche Bild des Sohnes Gottes, das unsterblich ist. Die Jahre werden es nicht mehr berühren können, das Alter kann ihm nichts antun, er ist dann der unsterbliche Sohn Gottes. Wir wissen also, dass wir in der Endzeit leben. Wir sind am Wendepunkt angekommen. So wie all diese Dinge vollkommen erkannt worden sind, so wird es wieder bestätigt werden. W-70     Nun, was die Zukunft betrifft - Er hält sie in den Händen. Wie kann ich wissen, wann Er kommen wird? Wann kommt Er? Ich weiss es nicht, doch Er wird da sein. So ist es. Wann wird Er ,dies‘ und ,jenes‘ tun? Wann wird der Fluch die Erde verlassen? Wann wird diese gesegnete Widerspiegelung der Liebe Gottes hervorkommen - jene strahlenden Bäume - - wann werden die Blumen und alle andern Dinge unsterblich wachsen? Ich weiss es nicht, doch sie werden es tun. Wann wird endlich der Wunsch der Menschenherzen nach Leben erfüllt? Wann werden die Operationen und die Spitäler ein Ende finden? Wann braucht es keine Ärzte mehr? Wann endet dieses Schreien und Grämen? Wann kommt die glorreiche Herrschaft von Jesus, tausend Jahre mit Shalom? Wann wird das sein? Ich weiss es nicht. Er hat gesagt, dass es hier sein werde. Ich weiss nicht, wie Er es tun wird, doch Sein gesprochenes Wort wird bestätigt sein, wenn der Sohn der Gerechtigkeit erscheint, mit Heilung in Seinen Flügeln. Und jene Heilung wird dann nicht eine körperliche Heilung sein, wie ihr es euch vorstellt, nicht so, dass jemand eine Krankheit hätte, und diese dann von ihm weggenommen würde. Diese Dinge tut Er jetzt als Typ. Doch dann wird die ganze Schöpfung verwandelt! Dieses Sterbliche wird Unsterblichkeit anziehen! Diejenigen im hohen Alter werden in die Jugend springen. Amen. Nun, wie wird das wohl geschehen? Ich weiss es nicht, doch ich werde dort sein."

Gott weiss, wann der Rhythmus der Sache wechseln muss. Er kennt den Rhythmus. Ich kenne den Takt nicht, doch Er kennt ihn. Ich weiss es nicht, doch ich schaue darauf und sage: "Nun, es kommt einfach.“ Zahlreich sind die Anfechtungen der Gerechten, doch Gott befreit sie aus allen Dingen. Seht, Gott hat Sich in allen Zeitaltern im Rhythmus der Verheissungen Seines Wortes durch die Geschichte bewegt - im gleichen Rhythmus - Sein Wort formend. Dies ist die Art und Weise, wie Gott Sich durch die Geschichte bewegte, von der Genesis bis zur Offenbarung. Er ist mit Seinem Wort durch die Geschichte gegangen. Er hat mit dem Rhythmus der Kraft des Heiligen Geistes den Auserwählten Sein Wort bewiesen. Denkt daran, dass Er nie die äussere Gemeinde berühren konnte - es sind nur die Auserwählten, die Er berührt.  Schaut euch jene Priester an. Sie sagten: "Dieser Mann ist Beelzebub. Er ist ein Wahrsager. Er kann ihre Gedanken lesen.“ Wenig wussten von diesem: "Das Wort ist schärfer als ein zweischneidiges Schwert, es unterscheidet die Gedanken, die in den Herzen sind.“ Und Er war das Wort. Doch jene kleine Prostituierte, die damals an jenem Brunnen stand, um Wasser zu holen, sagte: "Ich erkenne, dass Du ein Prophet bist. Wir wissen, dass der Messias kommt. Seit Hunderten von Jahren hatten wir keine Propheten mehr, doch wir wissen, dass der Messias kommt. Und wenn Er kommt, dann wird Er Sich in dieser Weise zeigen. 209 Er antwortete: "Ich bin es.“ Das war genug. Warum? Der Rhythmus brachte es zum Ausdruck! Sie hielt Ausschau nach diesem Wechsel von einer konfessionellen Gemeinde zu einem bestätigten Messias. Und hier stand Er! Der Messias, von dem Moses gesprochen hatte: "Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken.“ Und dort stand Er. Der Rhythmus hatte sich geändert, und der bestätigte Samen erkannte es.  Und wenn das wirkliche Wort Gottes auf die Bestätigten fällt, auf den Samen - und wenn sie diese Bestätigung des Wortes sehen, dann erkennen sie es. Sie betrachten das Wort, sie kennen den Wendepunkt, sie kennen die Zeit, sie kennen den Wechsel, sie wissen, welchen Rhythmus sie in dieser Zeit zu erwarten haben. Hallelujah! Sie kennen den Taktschlag, sie kennen die Zeit, sie wissen, wie es weitergehen muss. Seht, nur die Auserwählten wissen es. 211 Als Philippus es sah, da konnte er sich nicht länger halten; er wusste, das war der Messias. Und so ging er zu einem Kameraden - sie hatten miteinander die Bibel studiert. "Nathanael“, sagte er, "komm und schaue den Mann, komm, und schau was wir gefunden haben. Wir haben Jesus von Nazareth gefunden. Wir haben Jesus von Nazareth gefunden. Er ist der Prophet, den Moses angekündigt hat. Wir haben Ihn gefunden! Wir haben Ihn gefunden!“ 212 Und er antwortete: "Wie kann das sein? Wo war Er?“ Seht, er kannte den Rhythmus nicht so genau. Sie hatten miteinander die Schriften studiert. Doch als er dann bei Ihm ankam, da stellte er ihm das Wort vor. Und als er angekommen war, da sagte Jesus: "Siehe ein Israelite. . . und der Rhythmus ergriff ihn. Dort auf dem Podium wurde das grosse Drama‘ aufgeführt, - oder damals wurde es auf der Erde aufgeführt. Vielleicht stand Jesus auf einem Felsen und sprach zu den Menschen. Und als Philippus mit Nathanael daherkam, schaute Er zu ihm hinüber und sagte: "Siehe, ein Israelite, in welchem kein Falsch ist.“ Er antwortete: "Rabbi, woher kennst du mich?“ 214 Er antwortete: "Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, habe ich dich schon gesehen!“ 215 Er war ein Teil der Sache. Er antwortete: "Du bist der Sohn Gottes! Du bist der König von Israel!“ Wie auch der Rhythmus der Welt gewesen sein mochte, all das Gezänk der Denominationen, jenes war nicht die grosse Sinfonie Gottes. Amen. Er sagte: "Du bist der König von Israel!“ Da habt ihr es! "Ich sehe es! Ich weiss es!“ Warum? Er war auserwählt. Der erwählte Samen weiss es. In allen Zeitaltern ist es so, sie wissen es. W-94     Ihr sagt: "Br. Branham, wie steht es um meine Mutter und um meinen Vater? Wie steht es um meine Leute, wie steht es um meine Denomination? Was werden sie tun? Sie werden mich hinauswerfen.“ Wenn du nicht vorwärts schauen kannst, dann schaue aufwärts! Versuche so oder so nicht vorwärts zu schauen, lege deine Hand in Seine Hand. Gewähre, dass Er dich führt. Schau hinauf, schaue nicht vorwärts. Du sagst nun: "Die andern werden mich wegen meiner langen Haare auslachen. Sie werden mich auslachen, wenn ich meine Shorts ausziehe und die Gemeinde verlasse.“ Ja, ja. Wenn ihr um Seines Wortes willen leidet, dann sind das Wachstumsschmerzen der Gnade. Jawohl! Denkt einfach daran, es ist die Gnade Gottes, die euch gegeben wurde. W-95     Wie damals Paulus sagte... .Hallelujah — er hatte ein Gebrechen, etwas das ihm Schwierigkeiten machte. Der Teufel wollte ihn schlagen, Schlag um Schlag. Und er bat den Herrn dreimal, Er möge ihn davon befreien. Er sagte: "Ich möchte das nicht, nimm es von mir.“ 218 Und dann sprach der Herr eines Nachts zu ihm: "Paulus, meine Gnade genügt vollkommen.“ Dann sagte er: "Ich will Ihn in meiner Schwäche verherrlichen. Ich will Ihn darin verherrlichen. Ich weiss, Du bist der Heiler. Ich habe gesehen, wie Du die Kranken geheilt hast, wie Du Teufel ausgetrieben und Blinden die Augen geöffnet hast. Ich habe Dich angerufen, und Du hast mir gesagt, dass Deine Gnade genüge, dann sind die Schläge des Teufels wachsende Schmerzen Deiner Gnade. Dann werde ich in meiner Schwachheit frohlocken. Weshalb? Wenn es mir genommen würde, dann würde ich mich wegen der aussergewöhnlichen Offenbarungen überheben.“ Seht ihr? Seht, er hatte etwas, das die andern Jünger nicht hatten. Er hatte Ihn nach dem Tode, nach dem Begräbnis, nach der Auferstehung und nach dem Hinaufgehen gesehen. Er hatte Ihn gesehen. Von den andern sagten einige: "Nun, wir waren mit Ihm unterwegs.“ Dies taten damals alle, welche sich auf der Strasse befanden. Doch mit Paulus sprach er, nachdem er gestorben, begraben, auferstanden und hinaufgefahren war, als Er in der Feuersäule zurückkehrte. Dies war mehr, als alle andern hatten. Amen. 221 Er sagte: "Damit ich mich nicht überhebe und grosse Schulen und alles mögliche bauen möchte, damit ich mich wegen diesen überwältigenden Offenbarungen nicht überhebe, liess Gott zu, dass ein Engel Satans mich schlug.“ Er sagte: "Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“ Amen. Amen. Wachstumsschmerzen der Gnade! Amen. Wir könnten bei diesem Thema lange stehen bleiben - doch eine Stunde und 45 Minuten sind schon verstrichen — und wir leiden Schmerzen Seiner Gnade. W-97     Oh, es mag sein, dass Er zulässt, dass etwas quer läuft. Er mag zulassen, dass Wegkreuzungen auf uns zukommen, die uns versuchen, um uns für den Dienst vollkommen zu machen. Er kann erlauben, dass euch solche Dinge zustossen — der anwesenden Gemeinde und denjenigen, die das Tonband hören. Um unseres Dienstes willen kann Er zulassen, dass uns Wegkreuzungen begegnen. 223 So tat Er es auch mit Daniel. Eines Tages führte Er Daniel zu einer kleinen Wegkreuzung. Ihr wisst, dass Daniel dort in Babylon ein berühmter Mann war. Doch Er liess zu, dass sich der König gegen Daniel wandte — er warf ihn in den Löwenkäfig. Doch dies machte ihn nur noch vollkommener. Ganz gewiss bewirkte es das. 224 „Lasst die Kinder Israels in den Feuerofen werfen.“ Doch sie waren entschlossen, zu Seinem Wort zu stehen. 225 Er mag zulassen, dass ihr an Wegkreuzungen gelangt, wo sie euch wegen euren langen Haaren auslachen. Er lässt zu, dass sie euch auslachen, weil ihr ,heilige Leute‘ geworden seid. Sie mögen euch um dieser Dinge Willen auslachen, das ist in Ordnung. Dies ist nur ein Kreuzweg, eine kleine Weggabelung. Dies geschieht, damit etwas bewiesen werden kann. 226 Die Wegkreuzung konnte bei den drei Hebräern, welche auf dem Worte standen, nur bewirken, dass sie von den Fesseln befreit wurden, welche sie um Hände und Füsse gehabt hatten. W-98     Und manchmal benötigen wir grosse Schwierigkeiten, damit wir von den Banden der Welt gelöst werden. Manchmal führt uns Gott in kleine Schwierigkeiten, um zu sehen, wie wir uns verhalten, und um uns von der Welt zu lösen. Oder mit andern Worten: Er führt euch in Schwierigkeiten und schüttelt euch aus einer Organisation heraus. Er trennt euch von der Idee, dass die Methodisten, die Baptisten oder die Pfingstler die einzig richtige Gruppe sei. Er trennt euch von der Idee: "Wenn ihr nicht so glaubt, wie es meine Gemeinde glaubt, dann glaubt ihr überhaupt nicht.“ Manchmal lässt Er eine kleine Prüfung zu. Vielleicht wird ein kleines Kind krank. Manchmal wird etwas bewirkt, wenn jemand stirbt. Vielleicht wird jemand von euch genommen. Was soll dadurch bewirkt werden? Warum geschieht es? Um euch von etwas zu trennen, um euch etwas zu zeigen, um euch die Augen zu öffnen. Vielleicht kommt ihr manchmal nur in eine Versammlung, um zu kritisieren. Vielleicht hört ihr euch dieses Tonband nur an, um etwas zu beanstanden (diese Predigt ist die Übersetzung eines Tonbandes). Vielleicht lässt Gott jene Dinge zu, um euch von gewissen weltlichen Banden die euch noch gebunden halten, loszureissen. 228 Es ist genauso, wie mit einem Mann, der in einem Fluss am Ertrinken ist. Man muss zuerst den Mann aus dem Fluss herausholen, bevor man den Fluss aus dem Mann herausholen kann. Das ist wahr. Zuerst muss man den Mann aus dem Wasser holen, dann kann man das Wasser aus ihm herausholen. Manchmal muss Gott etwas in jener Weise tun. Damit Er es tun kann, lässt Er Kreuz-strassen und Weggabelungen zu. Stehe auf den Verheissungen Seines Wortes, denn jene können nicht versagen. Die Zukunft liegt in Seiner Hand. Stehe fest darauf, so wie sie es damals taten. Entferne dich nicht davon. W-99     Als Abraham an seinem Kreuzweg ankam, da wusste er, dass Gott imstande war, seinen Sohn vom Tode aufzuerwecken. Abraham kam zu seiner Wegkreuzung. Nachdem er Gott solange vertraut und all die Wunder Gottes gesehen hatte 25 Jahre hatte er auf den verheissenen Sohn gewartet — sagte Gott, er solle genau denjenigen opfern, auf den er solange gewartet hatte. Oh, welch eine Zeit! Doch hat Abraham gezweifelt? Wenn ihr das 4. Kapitel des Römerbriefes lest, dann seht ihr, dass er voll überzeugt war. Amen. Er war voll überzeugt, dass Gott das, was Er verheissen hatte, auch tun konnte. Er erlaubte die Wegkreuzung. Er zeigte uns durch Abraham, dass Er imstande ist, die Toten zu erwecken. 230 Abraham sagte: "Ich habe ihn bekommen, wie jemand, der tot war.“ Sarahs Leib war erstorben und auch sein Leib war erstorben, er war ein alter Mann. Sie hatte keine Milchdrüsen mehr, um das Kindlein zu nähren. Und sie hatten keine nun, da war gar nichts. Er war unfruchtbar, und sie war unfruchtbar. Seht, es gab überhaupt keinen Weg. Und er empfing ihn wie einen aus den Toten. Er sagte: "Wenn Gott so etwas tun kann, dann kann Er ihn auch von den Toten auferwecken, denn derselbe Gott, der mir sagte, dass ein Kind kommen werde — und ich verliess mich darauf — derselbe Gott kann ihn auch von den Toten auferwecken.“ Denn Er macht, dass für diejenigen, die Ihn lieben, alle Dinge zum Guten dienen. Amen.  Gott hat versprochen, dass in diesen letzten Tagen jene Dinge geschehen werden, die Dinge, die wir jetzt geschehen sehen! Wenn Er einen Sohn versprochen hat, und jener Sohn dann gekommen ist - wenn Er all die Dinge in der Schrift verheissen und dann getan hat, dann lasst uns in den Rhythmus dieser Dinge gehen. Er hat versprochen, dass in den letzten Tagen Dinge geschehen werden, und wir können sehen, wie es geschieht. Er hat verheissen, dass Er Jesus senden werde. Hallelujah! Es wird ein Tausendjähriges Reich da sein! Ein neuer Tag wird kommen! Es wird ein Tag kommen, an welchem die Sonne nie mehr untergehen wird. Wir werden sie dann nicht mehr brauchen, denn das Lamm ist das Licht jener Stadt, zu der wir gehen. Amen. 232 Überall über mir fühle ich den Anbruch eines neuen Tages. Das Licht eines neuen Tages! Es ist das Licht eines Tages, in dem es keine Dunkelheit gibt; keine Schatten, kein düsterer Himmel, keine Mitternacht, keine Gräber, keine Blumen auf Grabhügeln, keine Begräbnisfeiern, keine Ärzte und keine Leichenhäuser. Amen. Ich kann fühlen, wie die Strahlen Seines Lichtes über meiner Seele hereinbrechen. Der neue Tag! Der alte Tag wird hinweggedrängt. 233 Während ich fühle, wie mein sterbliches Blut durch meinen Körper fliesst, fühle ich, wie die Woge des Heiligen Geistes dahinter hereinbricht: "Erhebe dich und leuchte!“ W-101     Etwas sagt zu mir: "Billy Branham, du wirst allmählich alt, du wirst schwach, deine Schultern fallen ein, dein Haar wird grau und fällt aus.“ Das ist wahr. Und Finsternis, tiefe Finsternis ist auf Erden! 235 "Doch erhebe dich und leuchte!“ Ich fühle, wie eine Wage des Lichtes hereinbricht, das Licht des glorreichen Evangeliums von Jesus Christus, welcher mich in Ihm zu einer neuen Schöpfung gemacht hat. Ich halte nach jenem Tag Ausschau. Amen. Ich erwarte den neuen Tag. Ich weiss nicht, wie die Zukunft sein wird. Ich weiss nicht, was uns das Jahr 1964 bringen wird, doch ich halte mich an Seiner Hand fest, an der Hand, welche die Ewigkeit in der Hand hält. Ich halte mich an dem, welcher die Ewigkeit ist. Amen. 236 Abraham wusste, dass Gott imstande war, ihn wieder auferstehen zu lassen, darum vertraute er Ihm. W-102     Seid darum entschlossen, euch im neuen Jahr an Seinem Wort und an Seinen Verheissungen festzuhalten; so wie es die andern Auserwählten in den vergangenen Zeiten getan haben. Wenn ihr fühlt, dass ihr das Licht von Jesus Christus gesehen habt, welches über euch hereingebrochen ist — Seine Manifestation Seines grossen Heiligen Geistes in diesen letzten Tagen. Und denkt daran: Bleibt fest bei dem stehen, was Er getan hat; du bist einer der Auserwählten. Stehe fest, wie die Auserwählten in den vergangenen Zeiten. Wie Abraham — als er es sah, hielt er daran fest, wenn auch alle wissenschaftlichen Beweise dagegen waren. Noah hat es gesehen, und es stand vollkommen im Gegensatz zu allen wissenschaftlichen Beweisen. Moses hat es gesehen, und es war total im Gegensatz zu den wissenschaftlichen Beweisen. Im Gegensatz zu diesen klugen Zeitaltern, die vorüberzogen, doch die Auserwählten sahen es, und standen fest! Amen.   Lasst uns auch in der Zukunft fest auf den Verheissungen stehen. Gott gab die Verheissungen, und es liegt an Ihm, die Sache durchzuführen! Ich folge einfach dem Rhythmus. Wenn der Taktschlag der Zeit geschlagen hat, und wenn es heisst: "Dies ist das Ende von William Branhams Zeit auf Erden“, dann werde ich im Rhythmus mitgehen. Dann werde ich mit dem Rhythmus wieder auferstehen. Hallelujah! Derjenige, der den Takt anschlägt lässt ihn auch ausklingen, dann schlägt Er ihn wieder an. Es ist der Rhythmus Gottes. "Ich werde ihn in den letzten Tagen wieder auferstehen lassen. Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben. Wer mein Wort hört, und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben, und er wird nicht ins Gericht kommen, denn er ist vom Tod ins Leben hinübergegangen.“ Ich will dem Taktschlag des Wortes folgen.. Nicht dem Rhythmus meines Herzens will ich folgen, sondern dem Rhythmus des Wortes! Amen. Was es auch sein mag, wenn mein Herz nicht mit dem Wort schlägt, dann irrt sich mein Herz. Amen. Denn Er ist das Wort! Amen. Die Bibel sagt uns das, Gottes Wort!  Vor einiger Zeit hörte ich mir mit Billy ein Radioprogramm an. Sie nannten die Sendung die Stunde der Prophetie - die Stunde der.... Wie war doch der Titel? Es war etwas mit Prophetie. Ja, es hiess "Stimme der Prophezeiung“, eine Sendung der ,Adventisten des siebten Tages‘. Sie hatten vier oder fünf verschiedene Namen. Anfänglich nannten sie sich ,Milleriten‘.  Sie waren es, die einst in einer Versammlung sagten, ich behaupte, ich sei Jesus Christus, und der Heilige Vater sei über mir, jene Feuersäule — und ich sei Jesus Christus. Zufällig war ein Freund von mir in jener kleinen Versammlung. Er stand auf und sagte: "Ihr werdet das beweisen müssen, denn ich werde ihn sogleich anrufen. Ihr werdet mir zeigen müssen, wo er je einmal so etwas gesagt hat.“ In jener Weise sprach er. Er sprach über die verschiedenen Kulte auf Erden. Sie wissen es. Einmal sprach ich mit ihnen über die Sabbatfrage. Sie halten sich an einen alten, vergangen Tag. Der Heilige Geist ist unser Sabbat. So sagt es die Bibel: "Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich werde euch den Sabbat für eure Seele geben.“ Es ist nicht ein Tag. Paulus sagt: "Ich fürchte für euch, ihr, die ihr einen Tag haltet.“ Seht, das ist wahr. Ja mein Herr! "Ein Überrest bleibt übrig“, Hebräer 4, "ein Rest des Volkes Gottes, welches den Sabbat hält. Denn wir, die wir in Seine Ruhe eingegangen sind, wir sind von unseren eigenen Werken zur Ruhe gekommen, wie Gott mit Seinen zur Ruhe kam.“ W-105  Sie hatten also vor einiger Zeit eine nette Radiosendung. Ich habe nichts gegen sie, ich würde alles tun, um ihnen zu helfen. Ich vergebe ihnen jene Dinge, die sie über mich gesagt haben. Sie sagten etwas, das nicht stimmte. Doch es ist schon gut. Ihre Lehre ist etwa gleich viel wert, wie diejenige der Zeugen Jehovas, der Christlichen Wissenschaft und all der andern Kulte. Sie sind einfach so, wie alle andern Organisationen, sie sind nicht schlechter als alle andern. Seht, das Wort ist immer richtig, es wird Sich immer selbst bestätigen. Doch jener Sprecher sagte damals: "Wir haben das Buch des Jahres erhalten." Wie war doch der Name des Schreibers, der Name des Sprechers? Ich habe seinen Namen vergessen. Er hat zu den Christlichen Geschäftsleuten gesprochen, welche sich vor kurzem in Seattle, anlässlich der Weltausstellung, versammelten. Jener Sprecher sagte: "Dieser Mann hat das aussergewöhnlichste Buch des Jahres geschrieben.“ Damit bin ich nicht einverstanden.  Das Buch für dieses Jahr ist die Bibel! Sie ist das Licht der Welt. Sie ist Gott selbst. Unser Buch des Jahres ist die Bibel. Unser Buch für das Jahr 1964 ist die Bibel. Und auch für alle kommenden Jahre ist die Bibel unser Buch. Sie war das Buch der vergangenen Jahre, und sie ist das Buch der kommenden Jahre, und sie ist das Buch der Ewigkeit. Sie offenbart, dass es Gott ist. Ja, sie offenbart Gott. Für alle kommenden Jahre ist sie das Buch des Jahres. Immer wenn ihr hört, dass die Bibel etwas sagt, dann wird versprochen, dass es bestätigt werden wird. Es ist verheissen und bestätigt, dass eines Tages das Ewige kommen wird. Die Bibel ist es, die uns diese Verheissung gibt, und die Bibel sagt, dass ein Tag kommen werde, an dem Jesus kommen wird. Und wie ich heute sage  Ich muss zum Ende kommen, denn nun sind schon zwei Stunden verstrichen. W-107     Schaut, die Bibel spricht zu uns von all den Dingen, welche kommen werden. Die Tage Noahs sind angekündigt. Die Schrift hat auch die Tage von allen andern angekündigt. Die Tage von Martin Luther wurden vorhergesagt, die Tage von Wesley, die Tage von Pfingsten. Diese Stunde, in der wir leben, ist vorausgesagt worden. Alle Dinge sind genauso eingetroffen, wie es gesagt wurde. Was ist es? Es ist das gesprochene Wort Gottes, welches von Gott bestätigt wird, und das bringt das Licht der Stunde. Seht, es ist genau wie die Sonne. Wenn das Wort selbst, in der Zeit, in welche es gehört, bestätigt wird, dann ist es das Licht der Stunde. W-108     Johannes war das Licht. Er hatte mehr Licht, als Elia und alle andern hatten. EIia. Es war nicht das Licht Elias, es war Elia in einer andern Gestalt, der das Licht bestätigte. Seht, das war er. Und als Jesus kam, sagte er: "Er ist das hell scheinende Licht für eine Zeit.“ Ihr liebt es, in Seinem Licht zu wandeln. 248 Und Johannes sagte: „Nun muss ich aufhören zu scheinen. Ich muss weggehen, mein Licht hört auf zu scheinen. Ich muss weggehen. Er muss zunehmen. Er ist das Licht.“  Jesus sagte: "Ich bin das Licht der Welt.“ Amen. Das ist wahr. "Er ist derselbe gestern, heute, und für immer.“ Und Er ist immer noch das Licht der Welt. Und was ist Er? "Im Anfang war das Wort, und das Wort war mit Gott.“ Weshalb war Er das Licht der Welt? Wenn Er gekommen wäre und gesagt hätte, Er sei der Messias, und dann nicht das getan hätte, was die Bibel über den Messias sagt, dann wäre er nicht das Licht der Welt gewesen. Seht, ein bestätigtes Wort macht es zum Licht der Welt. Und in dieser Stunde in der wir jetzt leben ist es das bestätigte Wort dieser Stunde! Ihr Pfingstler, ihr sagt: "Du musst in Zungen sprechen,“ usw. Das war am Tage zu Pfingsten, das war damals das Licht der Stunde. Seht dies ist ein anderer Tag. Er ist heute das Licht der Stunde. W-110     Das siebte Gemeindezeitalter ist im Rauch erstickt, und Christus steht draussen. Der Mond bringt es zum Ausdruck. Und alle Finsternis kommt nun auf die Erde. Das Licht, das nun hereindrängt, beginnt zu zeigen, was geschehen wird. Die Sache wird zerstört werden. Das Licht wird hereinkommen und es zerstören. Und die Heiligen werden die Erde erben, die Schwachen werden die Erde erben. Die Dunkelheit der Erde und des Mondes wird hinweggenommen werden. Die Dunkelheit der Nacht wird vergehen. Die Dunkelheit mit ihrem Tod und all den Glaubensbekenntnissen, welche vom Worte Gottes hinwegführen, all die verdrehten Dinge, die sie sagen, werden hinweggenommen werden. Und das Licht wird über dem Tag hereinbrechen. Und denkt daran, wenn die ganze Bibel.... Hört zu, während wir zum Schluss kommen - Wenn diese ganze Bibel voll und ganz bestätigt ist, dann wird ein ewiges Shalom kommen, ein ewiger Friede. 253 Er kam und sagte, er sei der Friede auf Erden und das Gute für die Menschen, doch die Welt empfing es nicht. Seht, er war der Friede für alle, welche um des Friedens willen zu ihm kamen. Seht, Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. Er war der Friede an jenem neuen Jahresanfang, am Anfang des neuen Tages Gottes. Warum? Er war das bestätigte Licht jenes Tages. Seht ihr? 254 Doch es ist noch mehr Wort vorhanden, das bestätigt werden muss. Er muss noch mehr Wort bestätigen. Und wenn das letzte Wort bestätigt ist, dann wird der Tod verschlungen sein, und der Sieg wird hervorkommen, die Toten in Christus werden hervorkommen. Das Tausendjährige Reich wird beginnen, und es wird ein grosser Friede herrschen. Shalom. Brüder und Schwestern, wir wollen uns für jenen Tag zubereiten, für jenes grosse Shalom. 255 Denkt daran, die Bibel ist der Brunnen aller Weisheit, und sie enthält alle Hoffnungen der Zukunft. Shalom für die Gemeinde! Lasst uns beten. W-112     Die kleine Gruppe, die sich hier versammelt hat, war geduldig. Ich habe zwei Stunden für diese kleine Neujahrsbotschaft gebraucht. Ist heute Nachmittag jemand hier, der kein Shalom hat? Jener Friede der spricht, jenes bestätigte Wort Gottes, wenn du und das Wort eins werden? Denn wenn die Bibel etwas sagt und du sagst: "Nein, das kann ich kaum glauben“, dann hast du Shalom nicht. Du bist mit Gott nicht in Frieden, denn dann sagt Sein Wort etwas, mit dem du nicht einverstanden bist. Und wenn das Wort sagt: "Shalom, Friede“, und du den Frieden hast, dass jedes Wort, welches Gott sagt, die Wahrheit ist, dann glaubst du es, und du kannst es mit einem "Amen“ unterstreichen. Und wenn du dann siehst, wie es sich bestätigt, dann sagst du: "Amen, das ist das Wort.“ Doch ein Glaubensbekenntnis, ein Licht, ein falsches Licht, welches im Schatten des Lichtes das widerspiegelt wurde, um Finsternis zu bringen - irgend ein Glaubensbekenntnis, durch das man sagt: "Nein, ich glaube das bedeutet etwas anderes, das hat doch nicht diese Bedeutung“, auch wenn das Wort sagt, dass es so ist.... Folgt ihr jenem Schatten, oder erscheint ihr mit jenem Licht? W-113     Denkt einen Augenblick darüber nach, ihr, die ihr hier seid, und jene, welche das Tonband hören. Und wenn irgend jemand hier ist, der dieses Licht nicht hat, jedoch bereit ist und in jenem Lichte wandeln möchte, der möge sich zu erkennen geben und seine Hand erheben. Wenn irgend jemand draussen im Land ist und ein Tonband hört - wenn ihr es nicht habt, dann erhebt eure Hand. Schaltet dann euer Tonband aus, wenn wir zu beten beginnen, geht auf eure Knie und sagt: "Herr, Gott, ich habe gezweifelt, ich habe ,jenes‘ getan. Ich dachte, wenn meine Gemeinde sagt, jene Dinge seien nicht in Ordnung, dann sei es so. Doch ich habe gesehen, dass es in der Bibel verheissen worden ist, und ich habe nun zuviele Dinge gesehen. Sogar die Himmel bringen es zum Ausdruck. Und die Dinge, die gesagt wurden, sind genauso geschehen. Und Gott zeigt im Himmel dieselbe Sache. Ich möchte es jetzt empfangen. Lass das Wort Gottes in mich hereinkommen. Lass mich in den Rhythmus des Wortes kommen, lass mich nicht auf das hören, was die Gemeinde oder der Prediger sagt, doch lass mich in den Rhythmus des Wortes kommen, damit ich sehen kann, was es aussagt. Und lass es in dieser grossen Sinfonie Gottes zu mir kommen, damit mein Leben in den Taktschlag Seines Willens kommt.“ "Himmlischer Vater, wir bringen Dir nun jede erhobene Hand. Gewähre, dass der Heilige Geist ihnen den Rhythmus des Wortes und Seine Wahrheit bringt, damit sie in Söhne und Töchter Gottes geformt werden, damit sie das Licht Gottes auf Erden widerspiegeln können. Sie sollen das manifestierte Wort werden, so dass Männer und Frauen so leben, wie Jesus lebte, dass sie jedes Wort Gottes glauben und dadurch leben, so wie Er es getan hat. Denn Er sagte: "Der Mensch soll nicht vom Brot allein leben, sondern von jedem Wort, welches aus dem Munde Gottes kommt.“ Nicht nur von einigen Worten, nicht von Teilen des Wortes, sondern von jedem Wort, welches aus dem Munde Gottes hervorgeht. 260 Das Wort aus der Zeit des Mose bewirkte nichts in den Tagen Jesu. Das Wort aus den Tagen der Apostel bewirkt nichts in unseren Tagen. Für diesen Tag ist ein Wort verheissen worden. Sie selbst sprachen es durch den Heiligen Geist. Sie sagten, was in diesen letzten Tagen geschehen werde, wie die Gemeinden stolz und hochmütig würden, wie sich die Hure erheben und wie die Huren mit ihr gehen, und wie sie die Erde verdunkeln würden und wie Jesus im letzten Gemeindezeitalter von Laodizea vollständig aus der Gemeinde gedrängt würde.  O Herr, lass mich bei Ihm, dem Wort, bleiben. Manifestiere Sein Licht durch uns alle, während wir voll Entschlossenheit ins neue Jahr hineingehen. Wir wissen nicht, was das neue Jahr bringen wird, doch wir halten uns an Ihn, das Wort welches die ganze Sinfonie kennt, von Anfang bis Ende. Er kennt jeden Wechsel und jeden Wendepunkt. Herr, wir beobachten einfach Ihn, das Wort. Wenn wir dann sehen, wie diese Dinge erscheinen, dann wissen wir, dass wir direkt im Rhythmus des Wortes sind. Gewähre es. Rette jede verlorene Seele, jene welche hier sind, und jene, welche das Tonband hören. Wir übergeben sie Dir, um Deines Königreiches willen, im Namen von Jesus Christus. Amen."

- Ende der Übersetzung