Paulus "verteidigt" die GNADE, die ihm durch Christus zuteil wurde

gegen gesetzlich bzw. menschlich denkende Brüder :

 

"So soll man uns betrachten: als Diener des Christus und Haushalter der Geheimnisse Gottes. Im Übrigen wird von einem Haushalter nur verlangt, dass er treu erfunden wird. Mir aber ist es das Geringste, dass ich von euch oder von einem menschlichen Gerichtstag beurteilt werde; auch beurteile ich mich nicht selbst. Denn ich bin mir nichts bewusst; aber damit bin ich nicht gerechtfertigt, sondern der Herr ist es, der mich beurteilt...Denn wer gibt dir den Vorzug? Und was besitzt du, das du nicht empfangen hast?...Wir sind der Welt ein Schauspiel geworden, sowohl Engeln als auch Menschen. Wir sind Narren um des Christus willen. Wenn wir geschmäht werden, segnen wir; wenn wir Verfolgung leiden, halten wir stand; wenn wir gelästert werden, spenden wir Trost; zum Kehricht der Welt sind wir geworden, zum Abschaum aller bis jetzt. Nicht zu eurer Beschämung schreibe ich das, sondern ich ermahne euch als meine geliebten Kinder. Denn wenn ihr auch zehntausend Lehrmeister hättet in Christus, so habt ihr doch nicht viele Väter; denn ich habe euch in Christus Jesus gezeugt durch das Evangelium. So ermahne ich euch nun: Werdet meine Nachahmer!"

(1. Kor. 4, Verse 1 - 4; 7; 9,10, 12 - 16)

William M. Branham:

 Gott verborgen und geoffenbart in Einfachheit 

Sonntag, 17.03.1963, vormittags Branham Tabernacle Jeffersonville, Indiana, USA 

 

"Guten Morgen, Freunde. Ich erachte es als einen Höhepunkt in meinem Leben, wieder hier in der Kapelle zurück zu sein. Es ist ein schöner Bau geworden, und die Kinder Gottes sitzen heute hier im Hause Gottes. Ich war so erstaunt, als ich gestern hierher kam und die Veränderung des Gebäudes sah. Ich hatte mir nie vorgestellt, dass es so ausfallen würde. Als ich die Zeichnung sah, dachte ich, dass der Nebenraum nur sehr klein sein würde, doch nun finde ich, dass alles sehr schön geworden ist; wir sind dem Allmächtigen dankbar für diesen schönen Ort. W-2 ... ...W-3 Auf diesem Grundstück wuchsen Lilien - Teichlilien. Die Lilie ist eine sonderbare Blume, obwohl sie im Sumpf geboren wird und sich durch den Sumpf und das Wasser hindurchdrücken muss, bis sie zur Oberfläche kommt, um ihre Schönheit zeigen zu können. Ich denke heute morgen, dass - geistlich gesehen - hier vieles in ähnlicher Weise geschah; denn seit einiger Zeit hat sich eine Teichlilie ihren Weg gebahnt, und als sie über die Wasserfläche kam, hat sie ihre kleinen Blätter entfaltet und die Lilie im Tale widergespiegelt. W-4 Möge dieses Gebäude lange stehen bleiben, möge es ein Haus völlig dem Herrn geweiht sein. Die alte Kapelle ist ja im Jahre 1955 eingeweiht worden, und doch meine ich, dass es gut wäre, heute morgen wiederum einen kleinen Einweihungsgottesdienst zu haben, besonders um derer willen, die in Liebe und Hingabe zu Christus all dieses möglich gemacht haben. W-5 Ich möchte jedem von euch für die Opfer danken und was ihr alles dazu getan habt, um dieses Gebäude Christus zu weihen. Ich spreche diese Worte in großer Anerkennung und Dankbarkeit allen Brüdern gegenüber aus, die geholfen haben und ihre Zeit zu diesem Zweck verwandt haben. W-10 Ich meine, dass es jetzt unsere Pflicht ist, durch die Gnade Gottes das Innere recht zu machen, denn Gott war uns sehr gnädig. Dieses wird nicht nur ein schönes Gebäude sein, in das wir hin" einkommen, sondern möge jeder, der kommt, die herrlichen Charaktereigenschaften Jesu Christi in jedem sehen, der gekommen ist. Möge es ein dem Herrn geweihter Ort sein und ein geweihtes Volk. Denn ganz gleich, wie schön das Gebäude sein mag, das Herrliche einer Gemeinde ist der Charakter der Menschen. Ich vertraue, dass es allezeit ein Haus der Herrlichkeit Gottes sein wird. W-11 Während dem Einweihungsgottesdienst haben wir in den Eckstein, der gelegt wurde, den Text der Vision hineingelegt, die der Herr mir an jenem Morgen gab. W-12 Ihr mögt euch gewundert haben, warum ich etwas spät gekommen bin. Ich hatte zunächst eine Trauung, möge es ein Typ darauf sein, dass ich ein treuer Diener Christi bin und die Braut für den großen Tag jener Hochzeit zubereite. W-13 Nun lasst uns tun, wie wir es von Anfang an, als wir begannen und dieses Gebäude einweihten, getan haben. Ich war damals ein junger Mann, 21-22 Jahre alt, als der Eckstein gelegt wurde. Es war vor meiner Hochzeit. Immer wollte ich schon einen Ort sehen, der allen Erfordernissen Rechnung trägt, damit das Volk Gottes anbeten kann. Dieses können wir allerdings nicht mit einem schönen Gebäude, sondern mit einem geweihten Leben tun. W-14 Ehe wir jetzt das Gebet der Einweihung vor Gott bringen, möchte ich etwas aus der Schrift vorlesen und die Gemeinde wiederum Gott weihen. Danach habe ich an diesem Morgen eine evangelistische Botschaft, um für die kommende Botschaft aufzubauen. Heute Abend möchte ich über das 5. Kapitel der Offenbarung sprechen, wodurch wir den Übergang von den sieben Gemeinde- Zeitaltern zu den sieben Siegeln sehen werden. Am Montag werden wir über den weißen Reiter sprechen, am Dienstag über den schwarzen und so weiter. Nachdem wir dann in der Reihenfolge das 6. Siegel geöffnet haben, so der Herr will, werden wir vielleicht am nächsten Sonntagmorgen eine Gebetsversammlung für die Kranken in diesem Gebäude haben. Am Sonntagabend ist dann der Abschluss. Möge der Herr uns helfen, das 7. Siegel zu öffnen, für welches wir nur einen sehr kurzen Vers haben, nämlich, dass es eine Stille im Himmel ist, wohl eine halbe Stunde. Diese Stille. W-15 Nun, ich weiß nicht, was die Siegel bedeuten. Ich bin an diesem Morgen genauso am Ende meiner Weisheit wie mancher von euch. Wir haben gewisse Ideen, die von Menschen wiedergegeben wurden, aber dadurch wird der echte Sinn nicht berührt. Wie ihr sehen werdet, es muss durch Inspiration kommen. Es muss von Gott sein, Er selbst ist der einzige, der es tun kann - das Lamm - und heute Abend sprechen wir über das Buch der Erlösung. W-16 Der Grund, warum ich keine Gebetsversammlungen bekannt gebe und während dieser Zeit mit Freunden verbleibe, ist, dass ich jede Minute, 'die mir zur Verfügung steht, dem Wort und dem Gebet widmen möchte. Ihr wisst um die Vision, die ich hatte, gehe ich von hier zum Westen ging, von den sieben Engeln, die geflogen kamen, worüber ihr später mehr verstehen werdet. W-17 Nun möchte ich darauf eingehen, was in diesem geweihten Gebäude nicht getan werden darf. Nie darf hier gekauft oder verkauft werden. Niemals sollten geschäftliche Angelegenheiten hier wahrgenommen werden. Dieses bezieht sich auch darauf, dass Predigern, die zu Besuch kommen, nicht gestattet werden kann, Bücher oder andere Dinge zu verkaufen; denn ganz gleich, was es sein mag, es gibt noch genügend andere Orte, dies tun zu können. Wir sollten im Hause des Herrn nicht kaufen und nicht verkaufen. Es soll nur ein Ort der Anbetung sein, heilig und nur für diesen Zweck geweiht. Der Herr hat uns einen schönen Ort gegeben. Ihm sei er geweiht, und wir selbst weihen uns Ihm. W-18 Nun, es mag sich etwas rau anhören, aber es ist auch nicht ein Ort, um Besuche zu machen. Es ist ein Ort der Anbetung. An dieser Stätte darf kein Geflüster untereinander stattfinden außer Anbetung, es sei denn, es ist unbedingt notwendig. Wir sollen uns nie in Gruppen zusammenstellen! Niemals dürfen Kinder durch das Gebäude laufen. ...W-19 Deshalb weihen wir uns selbst. Lasst uns dieser Dinge gedenken, wenn wir in das Heiligtum eintreten. Seid stille untereinander und betet zu Gott. Wenn wir einander besuchen wollen, gibt es genügend andere Orte. Doch nie sollte herum gegangen werden, so dass andere sich nicht sammeln können. Wenn dann jemand fremd hereinkäme, wüsste er nicht, was zu tun sei. Es wären so viele Geräusche und andere Dinge, die menschlich sind. Ich habe das in anderen Gemeinden beobachtet und es als sehr schlecht empfunden. Wir kommen nicht in das Heiligtum des Herrn, um einander zu treffen, wir kommen hierher, um Gott anzubeten und gehen dann in unsere Heime zurück. Dieses Heiligtum ist zur Anbetung geweiht; bleibt draußen stehen, wenn ihr miteinander sprechen wollt, solange die Unterhaltung recht und heilig ist. Dann könnt ihr einander besuchen. Doch wenn ihr durch diese Tür hereinkommt, dann verhaltet euch stille. Ihr kommt hierher, um mit Ihm zu reden, und Er möchte mit euch reden. Die Schwierigkeit liegt darin, dass wir zuviel reden und nicht genug hören. Wenn wir hier hereinkommen, wollen wir Seiner warten. W-20 Nun, als das alte Gebäude eingeweiht wurde — ich weiß nicht, ob jemand hier ist, der damals dabei war, als Bürgermeister Ulrich auf, dem Instrument begleitete und ich hinter drei Kreuzen stand, um diesen Ort zu weihen... ...standen die Ordner an den Türen und gaben Obacht, dass niemand erzählte. Wenn ihr draußen eure Unterhaltung beendet habt, so kommt herein. Wenn ihr den Wunsch habt, könnt ihr schweigend nach, vorne kommen, um stille anzubeten und geht wieder zu euren Plätzen zurück und öffnet eure Bibel. Was derjenige tat, der neben euch saß, war seine Sache. Ihr habt darüber nichts zu sagen. Wenn ihr mit ihm sprechen möchtet, könnt ihr einfach sagen: „Ich möchte dich draußen treffen", doch hier drinnen bin ich, um den Herrn anzubeten. Ihr lest Sein Wort und seid stille. W-21 Dann setzte die Musik ein, Schwester Gertie — ich weiß nicht, ob sie an diesem Morgen hier ist — oder Schwester Gibbs spielten. Das alte Piano stand, soweit ich mich erinnere, in der Ecke, und man hat sanft darauf gespielt, zum Beispiel das Lied: „Dort an dem Kreuz, wo mein Heiland starb" oder irgendeine liebliche Melodie, bis die Zeit für den Beginn des Gottesdienstes kam. Der Gesangsleiter hat dann einige Lieder mit der Gemeinde gesungen, danach folgte ein Solo, aber niemals eine Gruppe mit übertriebener Musik. Während die Musik spielte, wusste ich, wann meine Zeit gekommen ist, denn ein Prediger sollte vor die Versammlung treten, nachdem er gebetet hat und mit dem Heiligen Geist gesalbt wurde. Mit Sicherheit werdet ihr dann etwas aus dem Himmel vernehmen. Es gibt nichts, was euch davon zurückhalten kann. Aber wenn ihr in Verwirrung hereinkommt, dann seid ihr selbst auch verwirrt, und der Geist ist betrübt. Das möchten wir nicht. Wir wollen hierher kommen, um anzubeten. Wir haben liebliche Heime, wie ich es schon vor einigen Minuten erwähnt habe, wo wir unsere Freunde besuchen und mit ihnen sprechen können. Dieses ist das Haus des Herrn. W-22 ... ......W-23 Nun, sehr oft tun Jugendliche, manchmal auch Erwachsene, was sich nicht gehört. Ihr wisst, dass sich junge Leute in der Gemeinde Notizen zureichen, doch ihr seid alt genug, um es besser zu wissen. Ihr solltet in Ehrfurcht hierher kommen. Wenn ihr von euch erwartet, wirkliche Männer zu werden und eine Familie für das Reich Gottes zu erziehen, dann müsst ihr damit von Anfang an in rechter Weise beginnen. Handelt richtig und tut das Rechte. Die Ordner stehen verteilt im Gebäude, und wenn etwas Ungebührliches geschieht, so haben sie die Pflicht, sich darum zu kümmern. Für den Fall, dass sich jemand ungebührlich benimmt, haben sie den Auftrag, eine solche Person um Ruhe zu bitten. W-24 Wenn sie in solch einem Fall keinen Respekt haben, wäre es besser, wenn jemand anders den Sitz besetzen würde! Denn sicher ist jemand anders da, der hören möchte, jemand, der zu dem Zweck gekommen ist, um zu hören. Deshalb sind wir ja hier, nämlich das Wort des Herrn zu hören! Jeder möchte hören, deshalb seid so stille, wie ihr sein könnt. Dies ist nicht eine Gruppe, der es um Gespräche geht. Natürlich sind wir hier, um den Herrn anzubeten. Das sollte so sein, deshalb seid ihr hier, um den Herrn anzubeten. Wenn ihr fühlt, dass ihr Gott preisen oder Ihm zujauchzen möchtet, dann tut es nur; denn deshalb seid ihr ja hier, um den Herrn anzubeten, wie es euch gegeben ist. Doch wenn ihr Jugendlichen einander geschriebene Zettel zureicht und miteinander sprecht, tragt ihr dazu bei, dass andere von der Anbetung zurückgehalten werden. W-25 Wir fühlen, dass das verkehrt ist. Wir möchten in unserer Gemeinde - in dieser Versammlung - festlegen, dass diese Gemeinde allein dem Reiche Gottes gewidmet ist, dem Predigen des Wortes, dem Gebet und der Anbetung. Der Grund eures Kommens sollte die Anbetung sein. Noch etwas anderes: gewöhnlich, wenn der Gottesdienst zu Ende ist - ich glaube nicht, dass es hier so ist, weil ich meistens weggehe, ehe der Gottesdienst ganz zum Abschluss kommt, denn die Salbung kommt und Visionen werden mir gezeigt, und ich bin sehr abgespannt, deshalb ziehe ich mich zurück; oft muss Billy oder jemand anders mich nach Hause bringen, damit ich eine Weile ausruhe, bis ich aus der Überanstrengung wieder herauskomme. So habe ich Gemeinden gesehen, in denen es Kindern gestattet war, durch das Heiligtum zu rennen, und die Eltern haben durch den ganzen Raum einander zugerufen. Das ist eine gute Art, den Gottesdienst zu ruinieren. W-26 Sobald der Gottesdienst beendet ist, verlasst den Raum. Ihr seid mit eurer Anbetung zu Ende, geht hinaus und sprecht draußen, da könnt ihr miteinander reden. Wenn ihr mit jemandem sprechen möchtet, dann könnt ihr zu ihm nach Hause gehen, aber tut es nicht in diesem Raum, den wollen wir Gott weihen, denn dieses ist der Ort Seiner Begegnung mit uns, und hier begegnen wir Ihm. Das Gesetz geht vom Heiligtum aus. Ich glaube, dass das unserem himmlischen Vater wohlgefällig ist. W-27 Nun, wenn ihr hereinkommt und merkt, dass die Gaben unter euch in Tätigkeit geraten - nun gewöhnlich, ich hoffe, dass es hier niemals geschehen wird, wenn Menschen mit einer Gemeinde neu beginnen, dass zunächst alles so steif ist. Niemals darf es hier so sein, denn dieses ist ein Ort der Anbetung. Dies ist das Haus des Herrn...und die Geistesgaben beginnen auf euch herabzukommen. Mir wurde gesagt, dass - seitdem ich weggezogen bin - Menschen von verschiedenen Teilen des Landes hierher gezogen sind. Ich bin Gott dankbar; ich glaube, es war an dem Morgen, als ich den Eckstein legte und die Einweihung stattfand; damals als junger Mann betete ich, dass das Gebäude stehen bliebe bis zum Kommen Jesu Christi. Damals schuldete ich Tausende von Dollar. Ein Opfer konnte in der Versammlung nicht erhoben werden, denn man hätte ungefähr 30-40 Cent bekommen, und die Verpflichtungen betrugen zwischen 150-200 Dollar im Monat. Wie hätte ich es je tun können. Ich habe selbst gearbeitet und mir vorgenommen, alles abzuzahlen. Siebzehn Jahre lang habe ich den Dienst eines Predigers versehen, ohne einen Cent zu nehmen und habe alles gegeben, was ich selbst hatte, außer dem, was ich zum Leben brauchte. Alles, was in den kleinen Opferkasten am Ausgang gelegt wurde, ging in das Reich Gottes. Die Menschen sagten voraus, dass dieses Gebäude innerhalb eines Jahres in eine Garage umgewandelt würde... W-28 ...und doch steht es heute noch als einer der nettesten Säle und eine der feinsten Gemeinden in den Vereinigten Staaten. Das ist wahr. W-29 Von hier ist das Wort des lebendigen Gottes in die ganze Welt ausgegangen - um die ganze Welt. Anhaltend hat es seine Runde um den Globus gemacht, zu fast jeder Nation unter dem Himmel; soweit wir es wissen: immer wieder um die ganze Welt. Lasst uns dafür dankbar sein. Und nun, weil wir einen Ort haben und ein Dach über uns, eine schöne Kapelle, in der wir sitzen können, wollen wir uns erneut für die Aufgabe Christi weihen. Denkt daran, Liebe lässt sich immer korrigieren, echte Liebe lässt sich zurecht bringen. Deshalb müsst ihr imstande sein, euch korrigieren zu lassen. Ihr Mütter wisst, dass ihr dort einen Raum für eure Babys habt. Ihr Kinder wisst, dass ihr nicht in dem Gebäude herumlaufen dürft. Ihr Erwachsene wisst, dass ihr hier nicht einfach eure Unterhaltung führen könnt. Tut es nicht, es ist verkehrt. Es gefällt Gott nicht. Jesus sagte: „Es steht geschrieben: ,Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker'." Doch sie kauften und verkauften, und Er flocht sich eine Peitsche und hat sie aus der Versammlungsstätte heraus getrieben. Wir möchten gewiss nicht, dass sich dieses in unserem Heiligtum wiederholt. So wollen wir als Gemeinde unser Leben Ihm weihen für die Aufgabe des Dienstes und alles, was mit dem Reiche Gottes zusammenhängt. W-33 Nun möchten wir eine Schriftstelle lesen, ehe wir mit dem Einweihungsgebet beginnen. Es ist ja nur eine Wiederholung, denn das alte Gebäude ist bereits vor 30 Jahren eingeweiht worden. Wir wollen die Schriftstelle lesen und einige Minuten darüber sprechen, und ich vertraue, dass Gott Seinen Segen auf uns kommen lässt. ...W-34 ... ...W-35 ... ...W-36 ... ...W-37 ... ...W-38 Wir lesen aus 1.Chronik 17, von Vers 1-8: Als nun David in seinem Hause wohnte, sagte er zu dem Propheten Nathan: ,Bedenke doch: ich wohne hier in einem Zedernpalast, während die Lade mit dem Bundesgesetz des HErrn unter Zelttüchern steht.' Da antwortete Nathan dem David: ,Führe alles aus, was du im Sinn hast, denn Gott ist mit dir!' Aber noch in derselben Nacht erging das Wort Gottes an Nathan folgendermaßen: ,Gehe hin und sage meinem Knecht David: ,So hat der HErr gesprochen: Nicht du sollst mir das Haus zur Wohnung bauen; ich habe ja doch in keinem Hause gewohnt seit der Zeit, da ich die Israeliten aus Ägypten hergeführt habe, bis auf den heutigen Tag, sondern ich habe mich auf der Wanderung von einem Zelt zum anderen und von einer Wohnung zur andern befunden. Habe ich etwa, solange ich unter allen Israeliten umherzog, zu einem von den Richtern Israels, die ich zu Hirten meines Volkes bestellt hatte, jemals nur ein Wort derart gesagt: ,Warum habt ihr mir kein Zedernhaus gebaut?' So hat der HERR der Heerscharen gesprochen: Ich habe dich von der Weide hinter der Herde weggeholt, damit du Fürst über mein Volk Israel würdest; und ich bin bei allem, was du unternommen hast, mit dir gewesen und habe alle deine Feinde vor dir her ausgerottet und habe dir einen Namen geschaffen, wie ihn nur die Größten auf Erden haben." W-39 Ich möchte an dieser Stätte sagen: was David sah, das sehen wir hier. David sagte: „Es ist nicht recht, dass ihr mir einen Palast aus Zedern erbaut habt und die Bundeslade meines Gottes unter einem Zelttuch stehen muss." Er sagte: „Es ist nicht recht, ein schönes Haus für sich selbst zu haben und die Lade des Bundes meines Gottes unter einem Zelt zu lassen." So legte Gott auf Sein Herz, eine Anbetungsstätte zu errichten. David war ein Mann voller Liebe und Gott geweiht, und doch hatte er Blut vergossen. Er sprach darüber mit Nathan, dem Propheten jenes Zeitalters. Nathan wusste, dass Gott David liebt, deshalb sagte er: „David, tu alles, was in deinem Herzen ist, denn Gott wird mit dir sein." Welch ein Ausspruch! „Tu alles, was in deinem Herzen ist, denn Gott ist mit dir." W-40 Dadurch wurde die Hingabe Davids in der Liebe zu Gott offenbar. Doch in derselben Nacht erkannte Nathan seinen Fehler, und das Wort des Herrn erging an ihn: „Gehe hin und sage meinem Knecht David, dass ihm nicht gestattet sei, das Haus zu bauen." Gott war so gnädig und kam herab, um mit Nathan zu sprechen. Ich liebe diese Worte: „Gehe hin und sage David, meinem Knecht, ich habe dich von der Schafherde genommen." Er war nichts Besonderes. Ich möchte dieses hier für einen Augenblick festhalten. „Ich habe dich von dem Nichts genommen und habe dir einen Namen gegeben, du hast einen Namen, wie ihn die Größten auf Erden haben." Ich möchte dieses in einer vertrauensvollen Art anwenden, jedoch in einer Weise, um einen Punkt herauszustellen. Ich dachte, als ich vor Jahren in dieser Stadt da stand, niemand bedürfe meiner und niemand liebe mich. Ich liebte die Menschen, doch niemand liebte mich, um der Herkunft meiner Familie willen. Nichts Nachteiliges gegen meine geliebte Mutter und meinen Vater, wie wünschteich, dass Mutter gelebt hätte, um an diesem Morgen in dieses Heiligtum hereinzukommen. Viele derer aus früheren Jahren, die ihr Geld geopfert haben, um den ersten Bau zu ermöglichen, vielleicht wird Gott ihnen gestatten an diesem Morgen herunterzuschauen. W-41 Doch die Branham Familie hatte keinen sehr guten Namen um des Trinkens willen. Niemand wollte mit mir etwas zu tun haben. Ich erinnere mich, meiner Frau vor kurzem gesagt zu haben: „Kannst du dir vorstellen, dass ich niemand hatte, mit dem ich sprechen konnte? Niemand gab etwas um mich, und jetzt muss ich mich verbergen, um überhaupt noch ein wenig Ruhe zu finden." Nun hat der Herr uns diesen großen Ort gegeben und die großen Dinge, die Er getan hat. Er gab mir trotz des schlechten Namens einen Namen, wie ihn nur wenige der Großen haben. Er hat meine Feinde ferngehalten, wo immer ich ging. Niemals konnte etwas vor Ihm bestehen bleiben, wo immer Er mich führte; deshalb bin ich Ihm so dankbar dafür. W-42 Wie hätte ich als kleines Kind wissen können, als ich nicht weit von hier zur Schule ging - als ich dort ausgelacht wurde, weil ich nichts Richtiges anzuziehen hatte in jener Zeit, als ich auf dem Teich, der hier an der Stätte war, Schlittschuh lief - wie hätte ich je wissen können, dass unter diesem Teich der Same einer Lilie lag, der zur Blüte herauskommen würde. Wie hätte ich je wissen können, obwohl niemand mit mir etwas zu tun haben wollte, dass Er mir einen Namen geben würde, der unter Seinem Volk geehrt ist.W-43 Nun, David war es nicht gestattet, den Tempel zu bauen. Ihm wurde gesagt, dass sein Nachkomme den Tempel bauen werde, und dass der Tempel ein ewiger Tempel sein und der Sohn Davids ein ewiges Königreich aufrichten werde. Der natürliche Sohn Davids, Salomon, hat dem Herrn ein Haus gebaut, einen Tempel. Doch als der wirkliche Same Davids - der Sohn Davids - kam, sagte Er ihnen, dass die Zeit kommen würde, wo nicht ein Stein auf dem anderen bliebe. Er versucht selbst, auf einen anderen Tempel hinzuweisen. W-44 Johannes beschreibt diesen Tempel in der Offenbarung, im 21. Kapitel. Er sah den neuen Tempel, der vom Himmel herunter kommt, geschmückt wie eine Braut für ihren Bräutigam, und eine Stimme erscholl aus dem Tempel: „Sieh da, die Hütte Gottes ist bei den Menschen, und Gott wird unter ihnen wohnen, und sie werden Sein Volk sein, und Er wird ihre Tränen aus ihren Augen abwischen. Dann wird es keinen Hunger und keinen Durst und keine Sorgen mehr geben, keine Schmerzen und keinen Tod, denn das Vorige ist vergangen." Dann wird der wahre Sohn Davids zu Seinem Tempel kommen, dem Tempel Gottes, der wirklichen Stiftshütte, die Er hingegangen ist, vorzubereiten. Denn Er sagte in Johannes 14: „In dem Hause meines Vaters sind viele Wohnungen, und ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten." Was hat Er damit gemeint? Es ist bereits vorherbestimmt: „Ja gehe hin, euch den Platz zu bereiten und werde wiederkommen, um euch zu mir zu nehmen." Wir wissen, dass dieses in dem vor uns liegenden Zeitalter stattfinden wird. Dann wird der wahre Same Davids, welcher Jesus Christus ist. Seinen Thron einnehmen, und mit Ihm wird die Gemeinde, Seine Braut, vereint mit den 12 Stämmen Israels, in Seinem Hause in Ewigkeit herrschen. W-45 Nun, David konnte die wahre Stiftshütte für Gott nicht bauen, denn er war nicht dazubestimmt; er konnte nichts dagegen tun, er war ein Sterblicher und hatte Blut vergossen. So ist es heute mit uns. Wir sind nicht geeignet, die wahre Stiftshütte Gottes zu bauen. Nur einer ist, der das tun kann, und dieser Bau ist schon längst in Arbeit. Dieser kleine Bau sowie der Tempel Salomons, den er Ihm errichtet hatte, und ebenso andere sind nur vorübergehende Orte der Anbetung, bis die Zeit kommt, wo die wirkliche Stiftshütte auf Erden errichtet sein wird. Dort werden keine Sorgen und Nöte mehr sein. Es wird keine Beerdigung mehr geben, keine Hochzeiten werden abgehalten, denn die große Hochzeit wird durch die Ewigkeit andauern. Wie herrlich wird das sein! W-46 Doch lasst uns in unseren Herzen entschlossen sein und auf die zukünftige Stiftshütte warten. Möge unser Charakter durch Seinen Geist so geformt werden, dass wir schon hier an dieser Stätte so anbeten könnten, als wären wir schon an jenem Ort - darauf wartend, dass Er kommt. Nun lasst uns aufstehen und aus der Heiligen Schrift Offenbarung 21, von Vers 1-5 lesen: Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren verschwunden, und auch das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, aus dem Himmel herabkommen von Gott her, ausgestattet wie eine für ihren Bräutigam geschmückte Braut. Dabei hörte ich eine laute Stimme aus dem Himmel rufen: ‚Siehe da, die Hütte Gottes ist bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, ja Gott selbst wird unter ihnen sein.' W-47 Nun wollen wir unsere Häupter beugen. Unser himmlischer Vater, wir stehen hier in Andacht, wir stehen hier in Ehrerbietung und in heiliger Ehrfurcht. Wir bitten Dich, Herr, nimm unsere Gaben, die wir Dir darbringen, in Gnaden an und das Geld, das zur Vorbereitung dieser Anbetungsstätte gegeben wurde. Es gibt nichts und keinen Ort auf Erden, den wir Dir zubereiten könnten, der würdig wäre, dass der Geist Gottes darin wohnt. Doch dieses bringen wir Dir als Beweis unserer Liebe, die wir Dir gegenüber, oh Herr, zum Ausdruck gebracht haben. Wir danken Dir für alles, was Du für uns getan hast. Das Gebäude und das Grundstück sind Dir schon vor Jahren für den Dienst geweiht worden, und wir danken Dir für die Erinnerung an das, was gewesen ist. Nun, Herr Gott, wie die Vision vor Jahren zeigte und dieses zum Ausdruck brachte: während ich das alte Gebäude, in dem Menschen waren, sah, dass es repariert und neu gemacht und ich über den Fluss zurückgesandt wurde. W-48 Nun, Herr Gott, Schöpfer Himmels und der Erde, wir stehen als Menschen Deiner Herde - als das Volk Deines Reiches. Ich selbst mit den Hirten und der Gemeinde, den Menschen, wir weihen dieses Gebäude dem Dienst des allmächtigen Gottes in dem Namen Jesu Christi, Seines Sohnes, für den Gottesdienst in Ehrerbietung und Ehrfurcht vor Gott. Möge das Evangelium von diesem Ort so hervorströmen und bewirken, dass dadurch Menschen aus aller Welt, von den vier Enden der Erde kommen, um die Herrlichkeit Gottes zu sehen, die von hier ausgeht. Wie Du es in der Vergangenheit getan hast, möge es in Zukunft viel größer sein. W-49 Vater, jetzt weihen wir uns selbst dem Dienst mit dem Wort, mit allem, was in uns ist. Herr, die ganze Versammlung weiht sich Dir an diesem Morgen, um das Wort zu hören. Und wir als Prediger weihen uns selbst für das Predigen des Wortes, dass wir mit aller Langmut zur Zeit oder Unzeit überführen und zurechtweisen mögen, wie es in dem Wort geschrieben steht, welches wir zur Grundsteinlegung vor 50 Jahren gewählt haben. Du hast gesagt, dass eine Zeit kommen wird, wo die Menschen die gesunde Lehre nicht mehr ertragen und sich Lehrer beschaffen werden, die ihnen das bringen, wonach ihnen die Ohren jucken, und sich von der Wahrheit zu den Fabeln wenden. W-50 Herr, wie wir versucht haben, das Wort den Menschen darzubringen, so mögen wir inspiriert und mit doppeltem Fleiß gestärkt, Herr, und mit einem doppelten Maß des Geistes all die Stellen betonen. Möge der Heilige Geist kommen, wie es geschah an dem Tage der Einweihung des Tempels, als Salomon betete und der Heilige Geist in Form der Feuer- und Wolkensäule herabkam und durch die Tür einzog, um unter den Cherubinen an der heiligen Stätte zu verbleiben. Oh Gott, Salomon sagte: „Wenn Dein Volk irgendwo in Not ist, und wenn sie zu diesem heiligen Ort schauen und beten, dann wollest Du vom Himmel erhören." Herr, möge der Heilige Geist an diesem Morgen in jedes Herz hineinkommen, in jede geweihte Seele, die hier ist. Und wie die Bibel sagt, dass die Herrlichkeit Gottes so groß war, dass selbst die Diener um dieser Herrlichkeit Gottes willen nicht hineingehen konnten. W-51 Oh, Herr Gott, möge es sich wiederholen, während wir uns selbst mitsamt der Gemeinde für den Dienst weihen. Es steht geschrieben: „Betet und ihr werdet empfangen“ So übergeben wir uns Dir - mitsamt der Gemeinde - an diesem Morgen für den Dienst, damit das Licht in den letzten Tagen zur Abendzeit leuchtet, auf dass uns durch dieses Licht Trost und Glauben zuteil werden sowie all den wartenden Menschen, die auf das Kommen des Bräutigams harren, und die Braut bekleidet wird laut dem Evangelium Christi, die der Herr Jesus in Empfang nehmen wird. Zu diesem Zweck weihe ich mich selbst mit Bruder Neville und der Versammlung zum Dienste Gottes in dem Namen Jesu Christi. Amen. Ihr mögt euch setzen. David sagte: „Ich war froh, als sie sagten: ,Lasst uns gehen zum Hause des Herrn." Möge es immer so sein, dass wir uns jedesmal freuen, wenn es erwähnt wird, dass wir zum Hause des Herrn kommen. Amen. W-53 Nach diesem kurzen Einweihungsgottesdienst habe ich noch ungefähr eine Stunde Zeit. Vergesst nicht, wozu wir uns in Ehrfurcht, Heiligkeit und Stille vor dem Herrn geweiht haben, nämlich um vor Ihm in Ehrfurcht anzubeten, wie es sich im Hause des Herrn geziemt. Wenn der Gottesdienst beendet ist, so verlasst das Gebäude, damit es für die nächste Versammlung gereinigt werden kann. Dann wird kein Durcheinander im Hause Gottes sein. W-54 Ich meine, dass der Ort fünfzehn Minuten nach Abschluss des Gottesdienstes geräumt sein sollte. Seid freundlich, reicht jedem die Hand und ladet alle wieder ein. Wir erwarten, dass in der kommenden Woche für uns die wichtigsten Gottesdienste sein werden, die je hier gehalten wurden. Wir schauen danach aus. W-55 Nun, als ich gestern mehrere Stunden im Gebet war, begann ich etwas zu sehen. Ich vertraue, dass dieses eine große Zeit sein wird, ich glaube es. Möge der Herr uns helfen. Nun, ich werde heute Morgen über etwas sprechen. Ihr wisst, was Menschen manchmal als groß bezeichnen, ist nicht groß, aber was Gott groß nennt, bezeichnen die Menschen als töricht. Was Gott als töricht bezeichnet, nennen die Menschen groß. Lasst uns dieses festhalten, wägt jedes Wort ab. W-57 Nun, heute Morgen möchte ich zu euch über ein Thema sprechen, worüber ich mir einige Notizen gemacht habe. Dazu möchte ich aus dem Propheten Jesaja, Kapitel 53, lesen. Während ihr es aufschlagt möchte ich noch einige Bekanntmachungen geben. Heute Abend wollen wir über die Verbindung zwischen den Gemeindezeitaltern und der Offenbarung der Siegel sprechen. Dazwischen liegt eine große Kluft. Als ich mit den sieben Gemeindezeitaltern zu Ende war, sprach ich unmittelbar darauf über die 70 Jahrwochen Daniels, denn es gehört dazu. Ich sagte damals: „Wenn ich je über die sieben Siegel sprechen werde, muss ich zunächst über die 70 Jahrwochen Daniels sprechen, um es mit den Siegeln zu verbinden." Dann bleibt aber noch das 5. Kapitel der Offenbarung mit dem versiegelten Buch, worüber wir heute Abend sprechen wollen. W-58 Niemand liebt das Singen mehr als die Christen; wir lieben das Singen. Wir lieben diese Dinge, doch jetzt wenden wir uns etwas anderem zu. Wir sind in dem Wort, so lasst uns darin verbleiben. W-59 Wir sind in der Belehrung, und ihr könnt verstehen, welch eine große Anstrengung es für mich ist; denn wenn ich etwas verkehrt lehre, dann muss ich Rechenschaft dafür geben. Ich darf also nicht nehmen, was jemand anders gesagt hat, es muss inspiriert sein. Und ich glaube, dass die sieben Engel, welche die sieben Donner halten, es gewähren werden. W-60 Nun in Jesaja 53, die ersten Verse: ich möchte feststellen, dass dieses sich nicht auf die sieben Siegel bezieht, dies ist lediglich eine Botschaft; denn ich wusste, dass die Einweihung stattfinden soll und die Zeit begrenzt ist. W-61 Dieses wird kein zu langer Gottesdienst sein, aber der Zusammenhang ist sehr wichtig. Ich möchte, dass ihr jedes Wort hört und es erfasst; und wenn ihr es mit Tonbändern aufnehmt, dann haltet euch an die Lehre, die ihr gehört habt. Sagt nichts anderes als das, was auf den Tonbändern ist. Sagt nur genau das, was sich darauf befindet; denn über manches von diesen Dingen werden wir Verständnis bekommen, vieles davon wird missverstanden werden. Deshalb seid sicher, sagt nur das, was auf den Tonbändern ist und sagt nichts anderes. Ich sage das nicht von mir aus. Er ist es, der es sagt. Sehr oft kommt Verwirrung, weil Menschen auftreten und Verschiedenes sagen. Man behauptet: So und so wurde gesagt, und es bedeutet das und das. Lasst es so, wie es ist. W-62 In dieser Weise wollen wir es auch mit der Bibel tun. Wir wollen nur das, was die Bibel sagt - so möchten wir es, genau so. Tut keine andere Auslegung dazu, es ist bereits ausgelegt. 

Wer hat unserer Verkündigung Glauben geschenkt, und wem ist der Arm des HErrn offenbar geworden? Mit anderen Worten, wenn ihr der Predigt Glauben geschenkt habt, dann ist euch der Arm des Herrn offenbar geworden. ...W-63 Ich möchte noch aus dem Matthäus-Evangelium, Kapitel 11, den 25. und 26. Vers lesen: `Zu jener Zeit hob Jesus an und sagte: ,Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Klugen verborgen und es Unmündigen geoffenbart hast; Ja, Vater! Denn so ist es dir wohlgefällig gewesen.´ W-64 Erfasst diese beiden Schriftstellen. „Wer hat unserer Predigt geglaubt, und wem ist der Arm des Herrn offenbar geworden?" Jesus dankte Gott, dass Er die Geheimnisse vor Weisen und Klugen verborgen hat und sie den Unmündigen geoffenbart, die es annehmen. So war es Gott wohlgefällig. Nun, von diesem Text, aus dieser Schriftverlesung möchte ich den Titel nehmen: „Gott verbirgt sich in Einfachheit, und dann offenbart Er sich in gleicher Weise.“ W-65 Es ist sonderbar, dass Gott etwas Derartiges tut. Gott wird sich selbst in einer solch einfachen Weise verbergen, dass es die Klugen nicht erkennen und Millionen Meilen daneben greifen. Und doch ist es für alle zugänglich, die einfach genug sind. Sein Wirken und Offenbaren in dieser Art anzunehmen. Ich wählte diesen Text vor dem Studium und der Belehrung über die sieben Siegel, denn viele erkennen Ihn nicht durch die Art, in der Er sich offenbart. Nun die Menschen haben ihre eigenen Ideen darüber, was Gott sein sollte, und was Gott tun wird. Wie oft habe ich meinen alten Ausspruch gemacht: „Menschen bleiben immer Menschen." Sie geben Gott den Dank für das, was Er getan hat und schauen immer danach aus, was Er tun wird, jedoch ignorieren sie das, was Er tut. W-66 Auf diese Weise verpassen sie es. Sie schauen zurück und sehen, welch große Dinge Er getan hat, und dann schauen sie wiederum nach etwas Großem aus, das geschehen soll, und neun von zehn Malen ist es direkt um sie herum geschehen. Es ist aber so einfach, dass sie es nicht erkennen. W-67 ... ...W-68 Eines Tages fragte ein Mann ein Mädchen, das aus der Sonntagsschule kam, warum es seine Zeit mit etwas Derartigem vertue. Es antwortete, weil es glaube, dass es einen Gott gäbe. Dieser Herr Dorsey sagte: „Kind, es ist doch so verkehrt, an derartiges zu glauben." Dabei ergab es sich, dass sich das kleine Mädchen bückte und eine Blume abpflückte und den Herrn Dorsey fragte: „Können Sie mir sagen, wie diese Blume ihr Leben empfängt?" Das war es. Als er dieser Sache nachgehen wollte, genügte es nicht, dem Kinde nur zu antworten: „Nun, sie wächst einfach in der Erde." Dann könnte man die Frage stellen: „Woher kommt die Erde, und wie ist der Same hierher gekommen, wie ist es geschehen und so weiter, und so weiter" So ging das Gespräch, bis er sah, dass es nicht die großen Dinge sind, über die wir nachdenken, sondern es sind die einfachen Dinge, in denen Gott Wirklichkeit ist - in der Einfachheit. W-69 So gefällt es Gott, sich selbst zu offenbaren und zu verbergen. Er verbirgt und offenbart sich selbst in einfacher Weise. Es geht über die Köpfe der Menschen hinweg. Wenn ihr nämlich sagt, warum würde ein gerechter Gott dieses oder jenes tun; seht, der Mensch war im Anfang geschaffen, um in der Gemeinschaft mit Gott zu bleiben und nicht dazu, Dinge eigenmächtig zu tun. Der Mensch ist geschaffen worden, um sich gänzlich auf Gott zu verlassen. Das ist der Grund, warum wir mit Schafen verglichen werden. Ein Schaf kann sich selbst nicht leiten, es muss jemand haben, der es führt - der Heilige Geist soll uns leiten. So sind die Menschen gemacht. Gott hat all Seine Werke in Einfachheit gemacht, damit wir es ebenso einfach verstehen. Gott macht sich selbst so einfach unter den Einfachen, damit Er von den Einfachen verstanden wird. W-70 Er sagt in Jesaja 35, dass es so einfach sei, dass selbst ein Tor nicht irren könne. Es ist so einfach, und doch wissen wir, dass Gott so groß ist, und wir erwarten, dass Er sich als etwas Großes offenbart und verpassen deshalb die einfachen Dinge. Wir stolpern über die Einfachheit. Wir versäumen es, Gott zu erkennen und stolpern über Einfachheit. Gott ist so einfach, und deshalb erkennen Ihn die Gelehrten dieser Tage und aller Zeiten nicht. Sie greifen Millionen Meilen daneben. Denn durch ihren Intellekt wissen sie, dass nichts so groß ist wie Er. Doch in Seiner Offenbarung macht Er die Dinge so einfach, dass sie darüber hinweggehen und es nicht erkennen. W-71 Nun, studiert dieses, vertieft euch darin. Und ihr Menschen, die ihr hier zu Besuch seid, wenn ihr in eure Motels zurückgeht, nehmt diese Dinge und bewegt sie in euren Herzen. Wir haben nicht die Zeit, um in alles hineinzugehen, wie wir es müssten. Doch ich möchte, dass, wenn ihr in eure Motelzimmer kommt, ihr euch weiter damit beschäftigt, oder wenn ihr nach Hause kommt oder wo immer ihr euch befinden mögt. Haltet diese Dinge fest zusammen und vertieft euch darin. W-72 Sie versäumen Ihn in der Art Seiner Offenbarung zu erkennen. Denn Er ist so groß, verbirgt sich jedoch in der Einfachheit, um sich den Geringsten offenbaren zu können. Versucht nicht, das Große zu bekommen, denn es geht darüber hinweg. Hört auf die Einfachheit Gottes, dann werdet ihr Ihn finden, weil Er sich in einfacher Weise offenbart. Hochpolierte, weltliche Weisheit und Gebildete verpassen Ihn immer. Ich bin nicht hier, um dem zu widersprechen, was in den Schulen gelehrt wird, ich versuche auch nicht, Ungelehrsamkeit zu unterstützen. Hier sitzen mehrere Lehrer in unserer Mitte. Deswegen bin ich nicht hier. Doch was ist es? Die Menschen haben so viel Gewicht darauf gelegt, bis sie dahin gekommen sind, in ihren Seminaren und so weiter. zu verpassen, was Gott vor sie gesetzt hat. W-73 Deshalb bin ich nicht gegen Brüder, die in Denominationen sind, aber ich bin gegen das System der Denominationen; denn man versucht, sich selbst zu verherrlichen und die Prediger in solch einer Weise auszubilden, und es ist soweit gekommen, dass sie hinaus getan werden, wenn sie nicht diese besondere Schulung haben. Sie müssen sich sogar dem Test eines Psychiaters unterziehen. Niemals glaube ich, dass es Gottes Wille war, einen Prediger durch einen Psychiater testen zu lassen, sondern durch das Wort. Das ist in jedem Fall Gottes Art, Seinen Mann zu testen, den Er aussendet, um Gottes Wort zu predigen. Nun, heute predigt man Philosophie, man predigt Glaubenssatzungen der Denominationen und viele andere Dinge, die vom Worte abweichen, denn sie sagen, das Wort könne man nicht verstehen. Doch es ist verständlich. Er hat verheißen zu offenbaren, und wir bitten Ihn, es zu tun. W-74 Nun werden wir einige Charaktere für einige Minuten betrachten. Lasst uns die Tage Noahs beachten. Gott sah, in welcher Weise man weltliche Weisheit schätzte und respektierte. Er aber sandte eine einfache Botschaft durch einen einfachen Mann, um Seine Größe zu zeigen. Wir wissen, dass zur Zeit Noahs die Zivilisation so hoch stand und so mächtig war, dass wir sie bis jetzt nicht wieder erreicht haben in unserer modernen Zivilisation. Ich glaube, dass wir schließlich dahin kommen werden, denn unser Herr sagte: „Wie es war in den Tagen Noahs, so wird es sein, wenn der Menschensohn kommen wird." Er gab einige Illustrationen. W-75 Sie bauten die Pyramiden in Ägypten und andere gigantische Dinge, die wir nicht errichten können. Sie hatten eine Salbe, um den Leichnam damit einzubalsamieren, so dass er bis in unsere Zeit hinein natürlich aussieht. Das können wir nicht machen. Sie hatten Farben, die so fest waren, dass sie durch Tausende von Jahren erhalten blieben; es bleibt einfach die gleiche Farbe. Das haben wir in unserer Zeit nicht. So viele große Dinge jener Zivilisation sprechen von ihrer Überlegenheit unserer heutigen Zeit gegenüber. W-76 ... Es wird kaum jemanden ohne Bildung gegeben haben. So hat Gott alles durchforscht, um den rechten Mann zu finden, bis Er tatsächlich einen ungeschulten - vielleicht einen Farmer - gefunden hatte, einen Schafhirten namens Noah. Er gab ihm eine Botschaft, die er dem Volke predigen musste. Diese war so einfach, dass die Menschen es in ihrer Gelehrsamkeit nicht begriffen, sie stolperten über die Einfachheit der Botschaft. W-77 Angesichts der Wissenschaft war es eine RADIKALE Botschaft. Wie könnte denn Regen vom Himmel fallen, wenn dort oben kein Regen ist? Diese einfache Botschaft von dem Bau der Arche - ein Schiff zu bauen, das im Wasser dahin schwimmen soll; nun, das muss ein FANATIKER sein. Und so wurde er von jedermann abgetan. So ergeht es fast allen aus dem Volke Gottes. Ich bin so froh, einer von denen zu sein. Ihr wisst ja, dass sie anders sind als der moderne Trend der Zivilisation. Sie sind eigenartig und sonderbar für die anderen. Er selbst sagt in Seinem Worte, dass Sein Volk ein besonderes Volk ist, ein Volk von Priestern, ein heiliges Volk, das geistliche Opfer Gott darbringt, nämlich die Frucht der Lippen, die Seinen Namen preisen. Welch ein Volk! W-78 Nun, beachtet, welch eine große Sache das gewesen sein muss, als in jener Zeit ein Fanatiker hervorkam und der Gemeinde ein Evangelium predigte, das ihrer Ansicht nach völlig verkehrt war. Man hat ihn ganz einfach als irre abgetan. Denn sicher hätten sie wissenschaftlich beweisen können, dass dort oben kein Regen ist. Doch dieser einfache Schafhirte glaubte Gott und sagte, dass es regnen werde, und es regnete wirklich. So lasst uns diese Zeit mit jener Zeit vergleichen. Wenn jemand geheilt wird, so sagen sie: „Ach, es ist nur eine Gefühlsbewegung", oder „Man kann es wissenschaftlich beweisen, dass der Krebs oder eine andere Substanz noch immer da ist", aber für den einfachen Gläubigen ist es verschwunden, denn er sieht nicht auf die Substanz, er sieht auf die Verheißung, genau wie Noah es tat. W-79 Seht ihr es nicht? Wie es war in den Tagen Noahs, so soll es sein bei dem Kommen des Menschensohnes. Wissenschaftlich kann es niemand beweisen, der Arzt könnte sagen: „Sieh her, hier ist der Klumpen immer noch, der Krebs ist noch da, dein Arm ist noch genauso verkrüppelt wie vorher, du bist irre." Vergesst es nicht, es ist derselbe Geist, der zur Zeit Noahs sagte: „Dort oben ist kein Regen"; doch wenn Gott gesagt hat: „Es wird regnen", dann ist der Glaube die Substanz der Dinge, auf die man hofft und der Beweis dessen, was man noch nicht sieht. Der Glaube nimmt seinen endgültigen Ruheplatz auf dem Worte Gottes ein. Das ist der Ruheort! Vergesst das nicht! Der Glaube ruht auf dem Worte Gottes, darauf ruhte Noahs Glaube. Gott sagte es, damit war es erledigt. W-80 Nun, beachtet es weiter. Weil Noah dieses glaubte, wurde er als Fanatiker angesehen, genau wie Menschen, die an die Taufe des Heiligen Geistes glauben. Die Kirche mag gesagt haben, diese Menschen sind Fanatiker. Sie sind nichts weiter als eine Gruppe, die bearbeitet wurde - von der Panik ergriffene, bewegte Menschen. Doch wie wenig wissen diejenigen, die urteilen, dass Gottes Wort es lehrt. Es ist eine Verheißung. W-81 Doch Noah blieb darauf stehen, ganz gleich, wie viel sie darüber sprachen, dass dieser alte Mann von Sinnen, dass er wissenschaftlich und im Verstande verkehrt sei, denn in ihm war das Wort des Herrn. Die Weisen und Stolzen kamen zu Fall durch die Einfachheit der Sache und büßten ihr Leben ein. Welch eine Zurechtweisung für die Generation! Viele Menschen sagen: „Wenn ich zu jener Zeit gelebt hätte..." Nun, ihr hättet die gleiche Einstellung gehabt, denn heute wieder holt sich das gleiche vor unseren Augen, nur in einer anderen Form. Und ebenso wie damals stolpern sie auch in dieser Zeit darüber. W-82 Ohne Zweifel hatten sie zu jener Zeit genügend Prediger, doch Noah war von Gott inspiriert. Noah schaute aus und erwartete die Erfüllung dessen, was Gott ihm in jener ehebrecherischen und schlechten Generation verheißen hatte, welche Gott nicht bestehen lassen konnte. Was können wir in dieser Zeit tun, als das gleiche zu sehen. Ein modernes Sodom und Gomorra, ein böses und ehebrecherisches Volk. So poliert in Gelehrsamkeit, dass sie über die Einfachheit der Offenbarung Gottes stolpern, über Sein Wesen und wie Er Sein Wort zeigt. W-83 Es gibt keine Person in der ganzen Welt, die behaupten könnte, dass wir in unserer Mitte nicht das Wort Gottes geoffenbart sehen, die direkte Verheißung für die letzten Tage, das direkte Licht, das zur Abendzeit leuchtet. Wir sind ein bevorzugtes Volk. Wie aber steht es mit den Hochpolierten in der Welt? Ihnen ist es verborgen. Jesus sagte zu Gott, dem Vater, dass es Ihm wohl gefiel, es vor ihnen zu verbergen: „Ja, Vater, Du hast es vor ihnen verborgen." Du hast sie ihrer eigenen Weisheit überlassen. Ihr wisst, es war Weisheit, die den Ball ins Rollen brachte, und Schmutz und Sünde nahmen ihren Anfang. Denn Eva wollte Weisheit, als der Satan mit ihr sprach und er hat sie ihr gegeben. Doch diese Weisheit steht im Gegensatz zum Worte Gottes. Wir sind nicht aufgefordert, Weisheit zu haben. Der Aufruf ergeht an uns, dass wir glauben sollen, was gesagt wurde. Aber seht, die Gelehrten dieser Zeit polieren alles in solch einer Weise auf und legen ihre eigene Auslegung hinein, wie es immer getan wurde. Sie tun in dieser Zeit das gleiche, nach demselben Maß. W-84 Die Menschen damals verpassten es, genau wie es heute geschieht. Es ist das gleiche. Sie tun es in gleicher Weise. Darum erkannten sie es nicht, weil sie selbst zu klug waren, um das zu glauben. Die Botschaft war so einfach, dass die Klugen zu klug waren, um diese Einfachheit der Botschaft zu erfassen. Gott hat es in Wahrheit so einfach gemacht, dass die Klugen und Intellektuellen es verpassten, eben weil es so einfach war. Doch gerade das ist es, was die Größe Gottes so groß macht. Er, der Größte, kann sich selbst so in Einfachheit offenbaren. W-85 Die Menschen von heute zeigen, dass sie nicht von Gott sind. Sie sind schon groß und versuchen, noch größer zu werden und sich selbst noch größer darzustellen, zum Beispiel als Bischof, Doktor oder heiliger Papst oder sonst etwas. Sie machen aus sich etwas, das sie in Wirklichkeit nicht sind. Doch Gott, der so groß ist, macht sich selbst so einfach. Einfachheit ist Größe. Wir können ein Düsenflugzeug bauen, wir können eine Rakete zum Mond abschießen und sie in den Weltraum bringen, aber wir können nicht einen Grashalm herstellen. Amen. Wie steht es damit? Denn wenn man der Sache nachginge und herauszufinden versuchte, woher das Leben in dem Grashalm kommt, so würde es uns zu Gott zurückbringen, der alles und auch das Gras geschaffen hat. Wir versuchen, Raumkapseln zu bauen, die schneller sind als die der anderen. W-86 Auch in unseren Kirchen sind wir so klug und intellektuell, dass wir Millionen-Projekte errichten können, sogar Zehn- Millionen-Gebäude, jedoch versuchen die einen etwas Besseres zu bauen als zum Beispiel die Methodisten oder die Baptisten, oder etwas Besseres als die Presbyterianer, und die Pfingstler sind in denselben Wettlauf hineingegangen. Die Ursache ist, dass wir so klug sind und uns in unseren Ansichten so festgesetzt haben, dass es uns nicht mehr gelingt, uns selbst zu demütigen und anzuerkennen, was Gott in irgendeiner kleinen Mission, die irgendwo in einer Ecke sein mag, tut. Das stimmt. Wir stolpern über Einfachheit. Das ist immer so gewesen. W-87 Sie waren zu klug, um eine solch einfache Botschaft zu glauben. Sie war nicht glänzend genug für ihre wissenschaftlichen Untersuchungen; die Botschaft war nicht glänzend genug für die Ausbildungsprogramme. Durch ihr Studium wussten sie, dass es einen Gott gibt; weiter wussten sie durch ihr Studium, dass Er groß sei, und sie versuchten, damit groß zu werden. Jedoch der Weg hinauf ist erst hinunter ...Betreffs der Worte, die gesagt wurden, mag jemand fragen: „Bruder Branham, bedeutet hinauf wirklich erst hinab?" Das sage ich auf der Grundlage des Wortes des Herrn Jesus Christus. Er sagte: „Wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. Wer sich aber selbst erhöht, der wird erniedrigt werden." So bedeutet tatsächlich: „Hinauf - hinunter - hinunter - hinauf." W-88 Wie der eine geheiligte Bruder aus Chicago erzählte, dass ein gewisser Prediger einer gewissen Organisation in einer Versammlung aufstand, in der sich Pfingstler befanden. Er hat all seine intellektuellen Dinge zusammengefasst, er gebrauchte Worte, die den Pfingstlern fremd waren, und er musste feststellen, dass diese Art bei den Pfingstlern nicht ankommt; und er warf sich ein wenig in die Brust, er war ja Doktor Soundso, ein Mann aus einem bestimmten Seminar in Chicago, er sah sich um und auch diese Pfingstler schauten einander an, sie begriffen gar nicht, worüber er sprechen wollte - er war so geschult, so klug und glänzend. W-89 Er glich einem Senator, der bei einer Präsidentschaftskandidatur unterlegen war. Tuck Coots machte die Bemerkung, als ich die Beerdigungsrede bei der Mutter Ford über die Auferstehung hielt und über die Garantie der Auferstehung sprach und erwähnte: „So gewiss die Sonne aufgeht, so gewiss würde ich auferstehen, und so gewiss das Gras im Herbst abstirbt und die Blätter von den Bäumen abfallen, so werden sie zur rechten Zeit wieder hervorbrechen, und so muss es eine Auferstehung geben". W-90 Er sagte mir, dass ihm die Botschaft viel zu sagen hatte. ...Daraufhin antwortete ich ihm: „Tuck, ich habe keine Bildung". Worauf er erwiderte: „Das ist das Gute daran." Er fuhr fort und sagte weiter: „Ich hoffe, dass der Mann, der betroffen ist, mir vergeben wird," Er meinte Stevenson. Und er sagte mir, dass er einschlief, nachdem er ihn 15 Minuten gehört hatte. Der Redner wäre so hervorragend und hätte solch eine Bildung, sagte mir der Bruder, dass er nur wenig Worte verstanden hätte, und die waren hoch poliert. Er fuhr fort und sagte: „Du hast mich doch noch nie in deinen Versammlungen schlafen sehen, nicht wahr, Bruder Branham?" Seht, es ist die Einfachheit. Es ist einfach, und darin ist Gott verborgen. W-91 In jener Zeit waren sie zu klug, um das zu begreifen, was Gott in einfacher Weise tat. Es war für sie nicht poliert genug. Es muss sehr ausgeschmückt sein, sonst sehen sie es nicht. Doch der große Jehova war verborgen in Seinem Wort, und Er offenbarte sich den Menschen, die Seinem Wort glaubten. Sie wurden errettet, und Er erfüllte, was Er gesagt hatte gemäß der einfachen Botschaft Noahs. Gott ließ es geschehen. Nun, beachtet es. W-92 In den Tagen Moses war wiederum eine Zeit der Befreiung. Wenn Gott im Begriff ist, etwas zu tun und Sein Volk zu befreien, dann sendet Er eine Botschaft zu Seinem Volk, die so einfach ist, wie wir es beim öffnen der Siegel sehen werden. Deshalb spreche ich erst hierüber, weil wir feststellen werden, dass das Öffnen der Siegel so einfach ist, dass die Klugen es um Millionen Meilen verpassen. Oh, die Einfachheit Gottes! Gott verbirgt sich selbst in der Einfachheit. W-93 Nun denkt nur, sie können Atome spalten und alles Mögliche tun, doch wenn es das Leben betrifft, so können sie nicht einmal sagen, woher es kommt; ein einfacher Grashalm, in dem Gott verborgen ist. Sie können eine Rakete zum Mond schießen und durch Radar kontrollieren, aber sie können nicht erklären, wie das Leben in den Grashalm kommt. So ist es doch. Seht, es kann auch nicht erklärt werden. Weil es so einfach ist, übersehen sie es. W-94 Nun, beachtet, was damals mit Mose geschah, als Gott die Kinder Israels gemäß Seinem Worte befreien wollte. Was tat Er? Er wählte eine einfache Familie, von der wir keinen besonderen Bericht haben; soweit wir wissen, war er aus dem Stamme Levi, der - wie es aussah - ebenfalls Ziegelsteine für die Feinde herstellen musste. Er kam aus einer einfachen Familie aus Israel, doch Gott hatte diese Familie erwählt, um den Befreier aus ihr zu nehmen. Eine gewöhnliche hebräische Familie. Er holte nichts Königliches oder von hohem Rang oder etwas anderes, noch nicht einmal einen Priester; Er nahm aus einer einfachen, gewöhnlichen Familie - Einfachheit. W-95 Beachtet, was Er dann tat. Ein einfaches menschliches Wesen wurde geboren. Er hätte bestimmen können, dass die Befreiung durch die Sonne oder durch den Wind geschehen soll. Er hätte einem Engel befehlen können, die Befreiung zu erwirken. O Halleluja! Gott kann tun, was immer Er sich vorgenommen hat. Deshalb wissen wir auch in dieser Zeit, dass es einfach sein muss. Seht, Er wirkt immer in Einfachheit. Gott hätte schon von Anfang an bestimmen können, dass die Sonne das Evangelium predigt, oder dass der Wind das Evangelium predigen solle oder ein Engel vom Himmel. Doch Er nahm Menschen zu diesem Zweck, und Er ändert sich nie. Er hat nie Denominationen, nie menschliche Gruppen, sondern Männer dazu bestimmt, das Evangelium zu predigen. Als Er dem Volke die Befreiung brachte, sandte Er einen einfachen Menschen, der dort unter den Sklaven in einer einfachen Familie geboren wurde. Oh, welch ein Gott ist Er! - entfaltet sich selbst in Einfachheit. W-96 Mose wurde zunächst in weltlicher Weisheit geschult, damit er versagen konnte. Dadurch sollte gezeigt werden, dass es keine Befreiung durch menschliche Weisheit gibt, sondern nur durch den Glauben. Er war so geschult, dass er selbst die Ägypter Weisheit lehren konnte. Er war klug. Gott war mit einer einfachen Familie, die vielleicht nicht einmal ihren Namen schreiben konnte. Mose wurde in den besten Schulen ausgebildet und in aller Weisheit unterrichtet; er konnte selbst die Gelehrten belehren. Gott ließ es zu, damit Er sich selbst in der Demut entfalten konnte, so dass die Weisheit nichts damit zu tun hatte. Mose hatte zunächst in seinem Unternehmen versagt; Gott ließ es zu einem bestimmten Zweck geschehen. W-97 Dadurch ist gezeigt, dass es nicht durch Macht oder Kraft noch durch die Weisheit der Ägypter, noch durch die Weisheit einer Schule, eines Seminars oder die Zahl der Organisationen geschieht, sondern „durch Meinen Geist, spricht Gott." Seine Weisheit war am Ende, sie verschwand. Als er Gott dort im brennenden Busch begegnete, zog er seine Schuhe aus, demütigte und beugte sich und vergaß all seine Weisheit. Gott brachte Befreiung und ließ ihn trotz seiner Weisheit versagen, um ihm zu zeigen, dass man nicht auf den eigenen Verstand oder auf den Verstand eines anderen bauen kann. Er ließ ihn versagen, um ihm Seine Hand zeigen zu können. Begreift ihr das? Der Zweck, warum Gott dieses so geschehen ließ, war, damit Er sich selbst in Demut offenbaren kann. W-98 Er ließ Mose so hoch hinaufsteigen, dass er der nächste Pharao hätte werden können; er war ein gewaltiger General. Gemäß der Geschichte hat er die umliegenden Länder besiegt. Dann, als er sich dem Werk des Herrn mit all seinen Talenten zuwandte, fügte Gott es so, dass Er ihn in die Wüste nehmen konnte und alles aus ihm herausnahm und ihm dann in Demut erschien; Er sandte ihn mit einem Stab in der Hand, um das Volk zu befreien. Er war geübt, es durch militärische Macht zu tun; doch mit all seiner Ausbildung, wissenschaftlicher Schulung oder militärischer Macht vermochte er es nicht. Er hatte einen Stab aus der Wüste - damit hat er es getan. Gott in Demut - in Einfachheit. Gott war mit dem Stabe und in Mose. Solange Mose den Stab hatte, solange hatte Gott ihn, denn Gott war in Mose. Gewiss. W-99 Beachtet: „Nicht durch Kraft oder Macht, sondern durch Meinen Geist, spricht der Herr." Nur durch einfachen Glauben hatte Mose begriffen, dass er der Befreier sein sollte. Sicher, seine Mutter hatte ihn schon darüber belehrt, und er selbst wurde dann in militärischer Hinsicht trainiert, um dieses zu vollbringen. Dabei versagte er. Seht, er hatte das Verständnis, er hatte die Ausbildung, aber es klappte nicht. So musste er alles vergessen und zu der einfachen Sache zurückkommen und Gott bei Seinem Wort nehmen. Dann konnte er das Volk befreien. W-100 Wodurch befreit Gott? Durch Glauben an Sein Wort. So ist es immer gewesen. Wir könnten noch einen Vergleich ziehen zwischen Kain und Abel, wie Kain Gott zu gefallen suchte durch Schönheit. Die Menschen meinen, Gott durch große, fein gekleidete Versammlungen, durch einen Priester oder Geistlichen in einem Talar und mit dementsprechenden Chören zu gefallen. Ihr könnt doch sehen, woher es kommt. Kain hat das gleiche versucht; er errichtete einen Altar, und ohne Zweifel hat er alles schön geschmückt. Er war dabei auch aufrichtig; er betete an. Er dachte: „Solange ich ehrlich dabei bin, macht es keinen Unterschied." Doch es macht einen Unterschied: ihr könnt aufrichtig und trotzdem verkehrt sein! W-101 Beachtet, er baute einen Altar, hat ihn womöglich mit Blumen dekoriert und Früchte darauf gelegt und dachte: „Gewiss wird ein großer, heiliger, reiner und herrlicher Gott das Opfer annehmen." Aber seht, er hatte es nach seiner eigenen Weisheit, nach eigenen Gedanken getan. Genau das gleiche geschieht in dieser Zeit. Sie tun es gemäß ihrer eigenen Weisheit, gemäß ihrer Gelehrsamkeit, durch ihre ethischen Begriffe, die sie gelernt haben. Doch Abel hat aufgrund einer Offenbarung, durch Glauben, Gott ein hervorragenderes Opfer gebracht. Nichts Reines, soweit wir es menschlich beschreiben können. Er ergriff ein Lamm am Nacken, brachte es zu der Stätte und legte es auf den Altar. Dabei war nichts Schönes. Dort auf dem Altar hatte er ihm die Kehle mit einem scharfen Stein durchgeschlagen, so dass das Blut umherspritzte und das Lamm starb. Es muss ein schrecklicher Anblick gewesen sein. Es war einfach. In Einfachheit wusste er, dass er durch das Blut seiner Mutter und seines Vaters geboren wurde. Das Blut war die Ursache des Falles, so bedurfte es des Blutes, um uns wieder zurückzubringen. Damit hat er Gott ein wohlgefälliges Opfer dargebracht, denn es war ihm geoffenbart worden. W-102 Manche der heutigen Brüder meinen, dass man dort Äpfel oder Birnen gegessen hat... Ich sah etwas Radikales in einer Tageszeitung. Es stand dort: „Jetzt ist es bewiesen, dass Eva nicht einen Apfel, sondern eine Aprikose gegessen hat." Seht ihr nicht, woher dieser Geist kommt? Sie sagten weiter, dass Mose gar nicht durch das Rote Meer mit dem Volke Israel zog, sondern nur durch ein Schilfmeer, das am Ende des Meeres sei. Wie furchtbar! Die Bibel sagt, dass das Wasser sich teilte, und wie Wände stand es da. Gott hatte einen mächtigen Wind kommen lassen, um das Wasser zu teilen. Doch man versuchte, dieses in eigener Weise herauszufinden. So haben sie immer versagt und werden weiterhin versagen. W-103 Ihr wisst, dass all diese Dinge, die Kain betreffen, ein Typ sind auf die verstandesmäßigen Menschen von heute, die sich nach außen hin religiös geben, zur Kirche gehen und vieles für das Gebäude tun. Doch im Grunde genommen gibt es nur eine Gemeinde, und ihr kann man nicht beitreten. Dieses sind nur Unterkünfte. Ihr findet eine Unterkunft bei den Methodisten, bei den Baptisten, Presbyterianern und Pfingstlern; aber in die wahre Gemeinde werdet ihr hineingeboren. Alles andere sind lediglich Unterkünfte. Es sind nicht Gemeinden, sondern Unterkünfte. Etwas Derartiges wie die Methodisten oder Pfingstgemeinde gibt es nicht; nein, etwas Derartiges gibt es nicht. Nein, das alles ist verkehrt. Das stimmt. Es sind Unterkünfte, denen Menschen bei' treten können. Doch in die Gemeinde des lebendigen Gottes werdet ihr hineingeboren, und das ist der geheimnisvolle Leib Jesu Christi - ihr werdet da hineingeboren. W-104 Es gefiel Gott, dem Abel das Geheimnis des Glaubens an das vergossene Blut zu offenbaren - ich wünschte, ich hätte Zeit, um hierbei länger verweilen zu können - obgleich Kain mit all seiner Weisheit ein kluger Mann war. Ihr sagt: „Bruder Branham, wie kannst du das sagen... du versuchst ihn als besonders geschult und intelligent hinzustellen." Er war es. Er war sehr klug... Seht euch seine Nachkommen an. Darunter waren Wissenschaftler und Doktoren, sehr kluge Männer. Doch wenn ihr die Nachkommen Seths betrachtet - sie waren demütige und ungeschulte Farmer und so weiter. bis hin zu der Sintflut. Doch die Kinder Kains waren sehr klug - eine intelligente Gruppe. Sie konnten mit Metall umgehen, waren große Baumeister und sehr kluge Männer, während die anderen in Zelten wohnten und ihre Schafe hüteten. Sie ruhten auf den Verheißungen Gottes. Seht ihr, worauf es ankommt? Folgt dem Geschlechtsregister, und ihr werdet sehen, ob das stimmt. Sie ruhten auf den Verheißungen Gottes. So wurde auch Noah aus dieser Art von Menschen erwählt. Auch Paulus sowie ein John Wesley, Martin Luther und andere wurden herausgenommen. So seid auch ihr in dieser Zeit, was ihr seid - herausgenommen und gedemütigt - um die einfachen Verheißungen Gottes zu glauben. W-105 Nun beachtet, es gefiel Gott, sich auf ihre Seite zu stellen. Gott wird immer bestätigen, wenn es die Wahrheit ist. Viele Menschen versuchen sich in etwas hineinzusteigern, das aber eine Million Meilen an Gott vorbeigeht. Das stimmt. Doch wenn ihr seht, dass Gott kommt und das Gesagte bestätigt, dann stimmt es; dann ist es richtig. Dann wisst ihr auch, dass es die Wahrheit ist.Nun, es wurden Opfer auf dem Altar dargebracht. Gott lehnte die verstandesmäßige Gotteserkenntnis ab. Doch als Er Abel sah, der durch einfachen Glauben wusste, dass es nicht um Äpfel oder andere Früchte des Feldes ging, sondern um Blut - der das Vertrauen durch Glauben, durch eine Offenbarung Gottes hatte - bestätigte Gott es ihm, indem Er sein Opfer annahm. W-106 Die gleiche Überzeugung haben wir beim Gebet für die Kranken. Jesus sagte: „Wenn ihr in mir bleibt, und meine Worte in euch bleiben, dann könnt ihr bitten, um was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden." W-107 Beachtet, zur Zeit Elias zog Gott es vor, sich selbst in einer einfachen Person zu verbergen. Denkt doch nur darüber nach! Gott hat es so erwählt. Es gab große Männer, Rabbis und Priester in jenen Tagen, auch König Ahab selbst war ein Jude. Er hatte große Männer in seinem Lande zu seiner Zeit, doch Gott verbarg sich selbst in einem einfachen Menschen, nicht in einem Gelehrten, nicht in einem berühmten Mann dieser Welt, in einer militärischen Größe oder hinter einem großen Namen. Wir wissen von diesem Mann noch nicht einmal, wer sein Vater oder seine Mutter waren; im Geschlechtsregister ist nichts von ihm erwähnt. Sicher war er ein einfacher alter Farmer, der irgendwo war und dazu bestimmt wurde, ein Prophet zu sein. Er lebte mit Gott in der Wüste. Das einzige, was wir wissen, ist, dass er aus dem Unbekannten auftrat und das religiöse System jener Zeit verurteilte. W-108 Ihr wisst ja, was sie über ihn dachten. Man wird sicher gefragt haben, welch eine Schulbildung er überhaupt habe, aus welcher Denomination er sei, ob er zu den Pharisäern oder zu den Sadduzäern gehöre oder was immer man damals hatte. Er gehörte zu keiner dieser Richtungen, sondern verurteilte die ganze Sache. Gott hatte es so zu tun geplant. Ein einfacher Mann ohne Bildung. Wir haben keinen Bericht, dass er je einen Tag zur Schule gegangen wäre. Nichts Weiteres wissen wir von ihm - ein einfacher Mann. Doch Gott gefiel es, sich in ihm zu verbergen. Gott war mit Seinem einfachen Mann und verbarg sich im menschlichen Wesen. Könnt ihr das fassen? Gott verbirgt sich in einem unwissenden, verdrehten Menschen, wie ihn die Welt bezeichnete. Sie beschuldigten ihn sicher, alles Mögliche zu sein, sogar ein Zauberer. Elia und alle Propheten wurden dessen beschuldigt. Selbst Jesus wurde beschuldigt einer zu sein. Man sagte Ihm, Er sei Beelzebub und von Sinnen. Sie sagten wörtlich; „Du bist von Sinnen, wir wissen, dass du einen Teufel hast. Du hast deinen Verstand verloren." Bei dieser Gelegenheit sagte Er ihnen betreffs der letzten Tage, dass, wenn jemand sich der Lästerung gegen den Geist schuldig macht, keine Vergebung für ihn sei, weder in dieser noch in der zukünftigen Welt. Es bedeutet eine ewige Trennung. Damals hatte Er ihnen vergeben. W-109 Man betrachtete Elia als einen Mann, der von Sinnen ist. Könnt ihr euch vorstellen, wie er auftrat? Die Frauen haben gewiss ihr Haar wie in dieser modernen Zeit kurz geschnitten. Ich nehme an, dass sie sich wie Isebel, die erste Dame des Landes, geschminkt haben. Die Prediger waren alle verweltlicht, und so nahm alles seinen Lauf. Dann aber kam Elia und verurteilte die ganze Sache. Er machte mit Isebel den Anfang. „Wir brauchen auf dich nicht zu hören", wird die Einstellung gewesen sein, „wir haben unsere Seelsorger (Hirten)." Sicher brauchten sie es nicht, und dennoch war er zu ihnen gesandt. Er war Isebels Prediger. Sie hätte eine andere Art lieber gehabt, aber Gott sandte gerade ihn zu ihr. Sie hasste ihn, und doch musste er ihr predigen. W-110 Elia demütigte sich und verblieb bei dem, was Gott sagte, so dass es Gott gefiel, denselben Geist, der auf Elia ruhte, öfter zu gebrauchen. Er hat's getan. Amen! Natürlich, Er gab die Verheißung. Der gleiche Geist ruhte auf Elisa, seinem Nachfolger; dann kam er auf Johannes den Täufer, und gemäß Maleachi - den letzten Versen - wird derselbe Geist auch in den letzten Tagen hier sein.Gott liebt diesen Geist, der auf diesem einfachen, ungeschulten Mann war, der sich irgendwo im Walde aufhielt. Er war dem Worte Gottes so gehorsam, dass der Herr ihm einfach sagen konnte: „Elia, tu dies", und Elia tat es. Gott hat sich selbst in solcher Einfachheit verborgen. Die Menschen beschuldigten ihn und sagten sicher: „Oh, dieser alte verdrehte Mann, habt nichts mit ihm zu tun...“ und so weiter. W-111 Doch eines Tages, als er alt und sein Haupt kahl wurde und der lange graue Bart herunterhing - nur noch wenige Haare, die auf die Schulter fielen, seine dürren alten Arme zitterten - kam er des Weges hinunter nach Samaria. Seine Augen hatte er zum Himmel gerichtet, in der Hand einen Stab. Er mag nicht sehr ansehnlich gewesen sein, doch er hatte das SO SPRICHT DER HERR. Er hat nicht daran herumgestottert oder gestammelt, er sagte auch nicht: „Hoch geehrter Ahab..." Er trat auf und sagte: „Weder Tau noch Regen wird vom Himmel fallen, es sei denn auf mein Wort hin." Gott hat diese Einfachheit belohnt. W-112 Nun seht, weil es in dieser einfachen Weise geschah, waren alle gegen ihn. Sie hätten ihn am liebsten zum Schweigen gebracht, besonders die Prediger-Vereinigung war hinter ihm her. Das ist wahr. Sie versuchten, ihn loszuwerden. Doch wegen dieser Einfachheit - obwohl sie nicht mit ihm zusammenarbeiteten in seinen Versammlungen oder was immer man damals hatte - dachte jeder, dass er verdreht sei. Gott aber verbarg sich selbst. Als dann die Zeit gekommen war, dass dieser Same, der gepflanzt wurde, zur Reife kam, offenbarte sich Gott selbst, indem Er Feuer vom Himmel sandte, welches sogar die Steine und das Wasser verzehrte [1.Korinther 18, 58]. Gott verborgen und geoffenbart in Einfachheit! Sicher gefiel es Gott, solches zu tun. Immer hat Er es in dieser Weise getan. W-113 Nun beachten wir, welche Dinge Er verheißen hat. Die Schwierigkeit der Menschen in unserer heutigen Zeit ist, dass sie immer Dinge wollen, die mit einem Seminar oder einer Denomination zusammenhängen. Alles ist auf Bildung ausgerichtet, doch Gott kann es nicht gebrauchen. Gott kann einem Mann behilflich sein, etwas zu tun und ihm einen Dienst geben. Man hört dann als erstes, dass ein solcher an dem festhält was andere sagten, und ehe er sich versieht, ist er von vielem eingewickelt, so dass Gott Seine Hand von ihm nehmen muss und ihn allein weitergehen lässt. W-114 So versucht Er, jemand anders zu finden, der die Arbeit verrichten wird. Er muss jemanden finden, der Sein Wort aufgrund göttlicher Offenbarung nimmt und nicht davon abweicht, sondern direkt auf dem Worte stehen bleibt. In dieser Weise tut Er es; so hat Er es immer getan. Doch wenn Menschen so gebildet und klug werden, versuchen sie, ihre eigenen Auslegungen wiederzugeben, zum Beispiel sagen sie: „Die Taufe des Heiligen Geistes war nur für eine andere Zeit." Oh, wenn sie es nur begreifen wollten, es war nicht nur für jene Zeit. Man behauptet, dass man dieses Erlebnis wie zu Pfingsten nicht mehr machen kann. Sie sagen: „Wir empfingen den Heiligen Geist, als wir gläubig wurden." W-115 Und wenn man mit ihnen über die Taufe auf den Namen Jesu Christi spricht, wie es die Bibel lehrt, antworten sie: „Auf den Seminaren wird es so und so gelehrt." Das ist Kompromisse schließen! Einen solchen Menschen kann Gott nicht gebrauchen. Er wird zulassen, dass ein Mann im ganzen Lande abgelehnt wird, man wird ihn auslachen und sich über ihn lustig machen. Doch wenn die wirkliche Entscheidung kommt, erhebt sich Gott und bezeugt sich selbst in derselben einfachen Weise. W-116 Lasst uns den Werdegang einer Blume betrachten: der Same, der in den Boden gelegt wird, sieht bald aus, als sei keine Hoffnung mehr für ihn. Wenn man ihn herausnehmen würde, dann wäre er verfault und unansehnlich. Aber gerade daraus entspringt das Leben, um eine weitere Blume hervorzubringen. Gott in Einfachheit. Er tut das gleiche, denn der Weg hinauf ist zuerst hinunter. So ist es immer. Demütigt euch, sagt niemals: „Oh, ich habe dieses oder jenes." Ihr habt gar nichts. Vergesst es nicht, wenn ihr die Gnade Gottes erlebt habt, sondern seid dankbar dafür. Doch demütigt euch immerfort. W-118 Wir finden viele Menschen, die überaus klug und gebildet sind. Doch ich möchte euch etwas anderes zeigen: eine Gruppe, die zu weit auf die andere Seite geht - sie werden religiöse Fanatiker. Wir wissen, dass solche Gruppen bestehen, sie gehen zur anderen Seite über. Deshalb stimme ich mit der Gruppe von Brüdern nicht überein, die sich vor einiger Zeit von den anderen absonderten, von dem Weg des Lichts. Sie konnten einfach nicht zusehen, dass das Übernatürliche geschah, ohne dass daraus eine Gruppe hervorging. So kamen sie also in Kanada zusammen, versammelten eine Gruppe von Menschen um sich und gaben bekannt, dass sie die einen zu Aposteln, andere zu Propheten und so weiter. einsetzen würden. Und alles ist hinfällig geworden, so wird es immer sein. 

Sie bekommen das Empfinden, dass sie schon etwas sind. Dabei verurteilen sie alle anderen Dinge so sehr und fallen dabei in ein Extrem. W-119 Seht, die eine Seite ist hochintelligent, kalt und gleichgültig, denn sie verleugnet alles Übernatürliche; doch die anderen fallen zur anderen Seite und werden zu einer radikalen Gruppe, der es nur um Bewegung geht, und dennoch verleugnen sie das Wort. Aber die wirklich wahre Gemeinde bleibt auf der Mitte des Weges. W-120 Wenn ihr es beachtet, man hat die Erkenntnis der Bibel betreffs dessen, was Gott gesagt hat, und es ist geistlich genug, um die Herzen zu erwärmen. Gerade das ist der richtige Weg. Jesaja hatte von diesem Weg gesprochen, von dieser heiligen Straße. Die gesegneten Heiligen - wertvolle Freunde der Gemeinde der Nazarener - eine mächtige, kleine Bewegung, die Gott begonnen hatte. Doch was haben sie erreicht? Als Gott in der Gemeinde mit dem Zungenreden begann, waren sie so religiös, aber selbst erstarrt, dass sie es als vom Teufel bezeichneten. Und ihr seht, was ihnen widerfahren ist. Sie verleugnen es ganz. So finden wir, dass all diese Dinge wie ein Same dahinfallen und sterben. W-121 Die eine Seite wird zu Fanatikern, die andere Seite wird kalt und steif. Nun, Jesaja spricht von dem gebahnten Weg. Die Nazarener und andere Heiligkeitsbewegungen sagen: „Dieser gesegnete, alte Hochweg - Ehre sei Gott - wir wandeln auf diesem Hochweg." Aber erinnert euch, das war nicht genauso, wie er es gesagt hatte. Es steht: „Dort wird ein gebahnter Weg UND eine heilige Straße sein." W-122 Nun, auf dieser heiligen Straße geht es nicht darum, dass ihr euch selbst heilig macht. Wenn ihr es tut, so ist es - wie ich schon vorher gesagt habe - als würde sich ein Bussard Taubenfedern anstecken, um aus sich eine Taube zu machen. Doch seine Natur bliebe die eines Bussards. Es wäre, als wollte sich eine Krähe Turteltaubenfedern anstecken oder die Federn eines Pfauhahns und sagen: „Seht, welch ein schöner Vogel ich bin." Doch es ist etwas Gemachtes. Ein Pfauhahn braucht sich nicht zu sorgen, ob er Pfauhahnfedern haben wird oder nicht; ebenso braucht sich die Taube keine Sorgen zu machen, ob sie Taubenfedern bekommt. Solange sie nur der Natur nach eine Taube ist, wird sie auch Taubenfedern haben. Seht, die Menschen, denen es um Heiligung ging, sagten: „Die Frauen müssen langes Haar und lange Ärmel tragen und die anderen Dinge beachten. Sie müssen lange Kleider anziehen und dürfen keine Eheringe oder sonst irgendeine Art von Schmuck an sich haben. Seht, es ist zu einer selbstgerechten Heiligung gekommen - einer gemachten Heiligkeit. Doch die wirkliche Gemeinde des lebendigen Gottes ist geheiligt. W-123 Seht, was mit den Denominationen geschah. Die Frauen haben alle ihr Haar geschnitten, auch die Pfingstler und so weiter. Sie alle tragen Ringe und dergleichen. Schaut euch heute die Pfingstler an, die vor Jahren noch diese Dinge betonten: „Wir - die Gemeinde". Die Gemeinde ist der Leib Christi, als Einzelne werden wir hineingeboren in das Reich Gottes. Es muss von innen heraus kommen. Dann wird das Leben automatisch danach sein. W-124 Ihr bittet das Schaf nicht, dass es Wolle tragen möchte oder sie machen soll. Das Schaf braucht die Wolle nicht zu machen, sonst müsste es sagen: „Nun, mein Eigentümer möchte, dass ich in diesem Jahr Wolle mache. Ich muss damit beschäftigt sein." Nein, das einzige, was es zu tun hat, ist ein Schaf zu sein. Das stimmt. Die Wolle wird es automatisch tragen. Wir werden nicht gebeten, die Frucht zu machen, sondern die Frucht muss hervorkommen, damit wir sie tragen können. Wir sollen Früchte tragen. Solange ihr wie ein Fruchtbaum von Gott gepflanzt seid und im Worte Gottes bleibt, wird Gottes Wort sich selbst bestätigen. Die Frucht werdet ihr tragen, solange das Wort in euch ist. Jesus sagte: „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch, dann bittet, um was ihr wollt, und es wird euch gegeben werden." Ihr braucht es nicht zu machen, ihr braucht euch nicht selbst abzumühen, es ist einfach da. ...W-125 Doch andere gehen so weit, dass sie Fanatiker werden. Sie gehen zur anderen Seite über und denken, sie hätten schon alles, nur weil sie auf und ab springen und irgendeine Art der Belebung empfangen, in Zungen reden oder eine Weissagung aussprechen, die sich als richtig erweist. Aber so ist es nicht! Jesus sagte: „Viele werden an jenem Tage zu mir kommen und sagen: .Herr, haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt, haben wir nicht viele Wunder getan und Teufel ausgetrieben?" Er wird antworten: „Weichet von mir, ihr Übeltäter, ich habe euch nie erkannt." Seht, das ist nicht alles, nein Freunde. Das ist der Grund, warum wir hierüber sprechen. Ist Zungenreden der Beweis? Ich glaube an Zungenreden, aber ich nehme es nicht als den einzigen Beweis des Heiligen Geistes. Nein, niemals! Die Frucht des Geistes ist der Beweis! 

Seht, das ist der Grund, warum ich darin mit den Brüdern der Pfingstbewegung nicht übereinstimme. Denn sie sagen: „Wenn jemand in Zungen redet, hat er den Heiligen Geist." Ich stimme damit nicht überein, denn das ist kein Zeichen dafür, dass er den Heiligen Geist hat. Ich habe von Dämonen besessene Männer in Zungen reden hören, so schnell es nur ging. Sie tranken Blut aus einem menschlichen Schädel und riefen den Teufel an. W-126 Ich habe Indianer während des Regentanzes in Arizona beobachtet, wie sie Schlangen umbanden und dabei herumrannten und ihre Hände erhoben. Der Hexenmeister kam heraus und legte einen Bleistift nieder, der von selbst anfing, in einer unbekannten Sprache zu schreiben, und er gab die Auslegung dazu. So sagt mir das nicht - dafür bin ich zu alt. Die Frucht des Geistes ist [nach Galater 5, von Vers 22] ...Jesus sagte: „An ihren Früchten..." (nicht an Zungen oder Bewegungen), sondern „...an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen." Das ist die Frucht des Geistes. Es ist Gott, der sich selbst in Demut und in Lieblichkeit an jedem Tage in gleicher Weise entfaltet. Es ist etwas Besonderes um einen Mann, der im Wort recht steht. Jedesmal wenn er das Wort sieht und hört, denn bekräftigt er es mit einem „Amen", ganz gleich, was die anderen Menschen sagen. Nur, wer es glaubt, kann das tun. W-127 Doch lasst uns weitergehen, als nur auf einer Erfahrung auszuruhen. Seht, der Satan kommt unter die Menschen. Er kommt unter die Menschen und beeinflusst sie zu denken, dass sie es schon empfangen haben, wenn sie nur auf- und abspringen - und doch hassen sie ihren Nächsten. Nein, so geht es nicht! - Dinge zu sagen und wunderbar in Zungen zu reden und derartige Dinge zu tun - denn, denkt daran, ihr könnt in echten Zungen des Heiligen Geistes reden und trotzdem den Heiligen Geist nicht haben. Die Bibel sagt es: „Wenn ich in Zungensprachen der Menschen und Engel reden könnte, aber die Liebe nicht besäße, so wäre ich nur ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle" [1.Korinther 15]. Seht, damit allein ist es nicht getan. W-128 Die Methodisten sagen: „Wir haben's empfangen, als wir jauchzten," Die Nazarener sagen: „Wir haben's, denn wir leben heilig." Aber es ist nicht so. Die Pfingstler sagen: „Wenn wir in Zungen reden, dann haben wir es." Doch sie haben es auch nicht. Gott entfaltet sich selbst, nicht in Empfindungen, obwohl sie dazu gehören. Seht ihr. Er macht sich so demütig, dass es jeder sehen kann. Wenn ihr nicht versucht, euren eigenen Sinn und eure Gedanken mit hineinzulegen, dann werdet ihr Gott erkennen. Sonst werden sie zu einer Gruppe von Fanatikern. Dann sehen wir die Kalten, Formellen auf einer Seite, und auf der anderen Seite die Fanatiker. Die Braut jedoch geht gerade mitten hindurch. Gott bestätigt es, während Er mit ihr weitergeht, durch Sein Wort. ...W-129 Ich werde einige Schriftstellen und einige Notizen, die ich mir gemacht habe, überspringen, um die Botschaft zur rechten Zeit zu beenden, soweit es mir möglich sein wird. Gott verbirgt sich in Demut. Ich werde jetzt schnell sprechen, bitte euch aber, es zu erfassen. W-130 Seit Eden ist geweissagt worden, dass der Messias kommen wird. Es wurde voraus gesagt, welch eine Art von Person Er sein wird. Dabei könnten wir lange verweilen. Ihr kennt die Bibel und ihr wisst, wie Er sein würde. Mose sagte: „Der Herr, euer Gott, wird euch einen Propheten wie mich erwecken." Sie wussten, dass der Messias ein Prophet sein würde, und sie kannten auch die Art Seines Dienstes. Alle Propheten sprachen von dem, was Er tun werde. Sie sprachen darüber in Symbolen, doch als es soweit war, ging alles über ihre Köpfe hinweg. Zu der Zeit, als Er hervorkam und auftrat, hatten die Menschen, zu denen Er gesandt war, ihre eigenen Auslegungen und Ansichten über das, was Er sein würde. W-131 Die Bibel ändert sich nicht. Die Bibel bleibt immer dieselbe. Das ist der Grund, weshalb ich rede, was die Schrift sagt, und dabei bleibe ich stehen. Die Bibel lässt keine private Auslegung zu. Deshalb: ihr Methodisten, Baptisten und Pfingstler, versucht nicht, eine eigene Auslegung zu geben und zu sagen: „Es bedeutet nicht dieses, es bedeutet jenes." Es bedeutet genau, was darin geschrieben steht - genau das. Jemand sagte: „Wie kann das geschehen?" Ich weiß nicht wie, es liegt auch nicht an mir, das zu sagen; Gott ist es, der Sorge dafür trägt. Er ist es, der es sagte und nicht ich. Er wird Sorge für das Seine tragen. W-132 Doch vom Messias ist geweissagt worden. Die Propheten haben genau gesagt, wie es sein wird und was Er tun würde, wenn Er kommt; aber man gab dem Volke zu jener Zeit eigene Auslegungen. Als Er kam, trat Er in einer ganz einfachen Weise auf, so dass die gesamte Gemeinde darüber stolperte. Stimmt das? Es wurde gelehrt, dass niemand Priester oder Lehrer des Wortes sein könne, es sei denn, er würde in einer bestimmten Stammeslinie geboren, nämlich in der von Levi. Und denkt nur, schon der Ur-, Ur-, Urgroßvater war Priester gewesen. Sie studierten das Wort Tag und Nacht wie ein katholischer Priester oder sonst ein Prediger, und so sind sie durch Generationen in den Gemeinden zu Dienern geworden. Man sagt: „Mein Ur -, Ur -, Urgroßvater war schon Bischof, und mein Großvater war es", und so weiter, und so weiter. W-133 Es sah aus, als sei alles recht in Übereinstimmung mit dem Wort, doch haben sie ihre eigenen Gedanken darüber geformt. Die Kinder haben es in der Weise übernommen, wie es sie von den Vätern gelehrt wurde, bis die Väter sie von dem rechten Wege abgebracht und eine Organisation daraus gemacht hatten. Als dann der Heilige Geist die Wahrheit zeigte, konnten sie es nicht annehmen. Das gleiche ist in heutiger Zeit. Ich möchte nicht grob sein, aber das stimmt. Das gleiche ist in dieser Zeit. Sie machen es so kompliziert und deuten es in anderer Weise und belehren euch dementsprechend. Wie es schon bereits gesagt wurde, hat Gott keine Enkelkinder. Das wisst ihr, Gott hat nur Söhne und Töchter, jedoch keine Enkel. Jeder Mensch muss in gleicher Weise zu ihm kommen und allem absagen. Wie es eure Sterne taten, so müsst auch ihr es tun. W-134 Der Messias war so einfach. Fast 4000 Jahre hindurch hat jeder Prophet, der auftrat, von Ihm gesprochen - David hat von Ihr gesungen - doch als Er kam, hatten die Menschen ihre eigenen Ideen aufgebaut betreffs dessen, was Er tun müsste und wie Er es tun sollte. Sie haben alles erklärt, vielleicht sogar auf Papier gezeichnet doch als Er kam, geschah es in wirklich einfacher Weise. Er hat ihre Theologie ruiniert. Sie erkannten es nicht, doch Er kam gemäß dem Wort. Glaubt ihr, dass Gott durch die Propheten gesprochen hat, dass der Messias kommen und in welcher Weise Er kommen würde? Es ist nur schade, dass wir nicht noch eine Stunde Zeit haben, um in Einzelheiten eingehen zu können. Doch wir alle wissen ja, wie es war. Gott hatte gesagt, wie Er kommen würde, auch dass Er in Bethlehem in Judäa geboren werden würde und was geschehen sollte. W-135 Doch es war so einfach, dass die großen Gelehrten all dieses nicht zusammenreimen konnten und es verdrehten. Doch ihr wisst, dass Jesus nicht im Gegensatz zu dem Wort kam. Er kam in Übereinstimmung des Wortes, jedoch im Gegensatz zu ihren Auslegungen, und Er lehrte Dinge, die gegen ihre geistliche Ausbildung über Ihn waren. Nun, zum Beispiel werden sie angenommen haben: „Wenn der Messias kommt, wird Er gewiss zum Tempel kommen und sagen: ‚Kaiphas, ich bin hier'. Er wird mit zehn Millionen Engeln zur Begrüßung kommen. Gott wird sagen: ,In Ordnung, ihr dort unten, ihr seid wirklich eine mächtige Gemeinde, ihr seid mein Volk, ich werde alle, die euch zuwider sind, hinwegräumen und den Zugang des Himmels zu euch neigen. Ich sende den Messias zu euch an diesem Morgen; ich werde Ihn direkt dort auf dem Hof landen lassen, und das gesamte Volk soll sich dort herum versammeln', es würde dann heißen: ,Dr. Soundso und Dr. Soundso, ihr alle kommt nach obenan, um Ihn als erste zu begrüßen." W-136 Das ist vielleicht dem ähnlich, was man heute denkt. Ich weiß, es hört sich voreilig an, doch ich versuche nur, einen Punkt herauszuheben, nämlich den, dass die meisten festgelegt haben, wie es geschehen soll; und wenn es nicht in der Weise geschieht, dann halten sie es nicht für richtig. Sie bezeichnen es als vom Anti- Christen - wenn es nicht so geschieht wie sie meinen, dann ist es vom Antichristen. Sie dachten, zunächst müsste eine Zehn- Millionen-Engel-Begrüßung vorausgehen, und dann könnte die Ankunft dort auf dem Hof des Tempels, den Salomon errichtete, stattfinden - von diesem heiligen Orte aus, wo die Heiligen und Gerechten lebten und starben. W-137 „Ja", sagte Jesus, „ihr Heuchler, ihr seid von eurem Vater, dem Teufel. Ihr schmückt die Gräber der Propheten, doch eure Väter haben sie dort hineingetan." Nicht wahr? „Wie viele gerechte Männer und Propheten waren zu euch gesandt, doch ihr habt sie alle erschlagen." Doch diejenigen, die Er als gerecht bezeichnete, haben sie ja Fanatiker und Unruhestifter genannt. Sie dachten. Er wird so kommen, wie sie es erwarteten. Doch Er kam in einem Stall, von einer Jungfrau geboren, und ein gewöhnlicher Zimmermann wurde Sein Stiefvater. Seht, es war nicht die Tochter eines Hohenpriesters oder sonst jemandes, ER wurde von einem Mädchen geboren, das dort in diesem kleinen Nazareth wohnte. IHM wurde deshalb von Anfang an ein schlechter Name gegeben, denn man sagte. Er sei unehelich geboren worden. W-138 Oh, dieses hat ihren Schliff zu sehr getroffen. Auf Grund ihrer geschulten Ethik konnten sie das nicht schlucken, durch ihre Auslegung der Schrift begriffen sie diese Zusammenhänge nicht, und doch war es SO SPRICHT DER HERR. Ach, Schauder ergreift mich, wenn ich darüber nachdenke, und ich sehe, dass sich das gleiche nun wiederholt. Gott kann sich nicht ändern. W-139 Nun, es war so einfach. Für ihre Begriffe war der Punkt in der Zielscheibe nicht getroffen, doch gemäß dem Worte Gottes war er es. Er ist genau in der Weise gekommen, wie Er es gesagt hatte, nur ihre Auslegungen darüber waren verkehrt. Die Auslegungen, die man zur Zeit Mose gab, waren verkehrt; die Auslegungen, die man zur Zeit Noahs gab, waren verkehrt, doch Gott kommt gemäß Seinem Worte. Als Jesus kam, lehrte Er Dinge, die im Gegensatz zu der Lehre jener Zeit standen. Man sagte: „Wenn du der Messias bist, so tue dieses oder jenes. Wenn du es bist, so steige vom Kreuz herab und beweise es uns jetzt." Doch so kann man mit Gott nicht umgehen. Gott tut nur, was Ihm wohlgefällig und richtig ist. W-140 Wie schon erwähnt, hatten sie gewiss angenommen, dass dieser Eine mit großer Engelbegrüßung kommen würde, doch Er wurde im Stall geboren - im Gegensatz zu ihrer geschliffenen Ethik. Es war furchtbar für einen gewöhnlichen Menschen zu denken, dass der allmächtige Gott, der große und mächtige Jehova, dem die Erde gehört und alles, was darin geschaffen ist, dass Er solch einen Ort für die Geburt Seines eigenen Kindes wählen würde - nichts Besseres als einen gewöhnlichen Kuhstall! Wie könnte das sein? Das war es. Gott in Einfachheit! Das macht IHN so groß. Diejenigen, die in ihrer Ethik geschult sind, können sich selbst nicht so erniedrigen. Das vermögen sie nicht. Doch Gott, der so groß ist, kam so niedrig herab. Noch nicht einmal die erforderliche Kleidung gab es für Sein eigenes Kind. Denkt darüber nach! Es war kein Raum in der Herberge, man ging weiter bis in den Stall, der aus einer Höhle, in einem Felsen an der Bergseite bestand. Dort, gebettet auf Stroh, kam der Sohn Gottes. Ach, es war ganz anders, als man es dort in der Versammlung erwartete. W-141 Seine Mutter war in Erwartung, noch ehe sie verheiratet war. Die Menschen sahen, dass sie guter Hoffnung war, sie wussten auch um die äußeren Umstände. Doch Maria wusste in ihrem Herzen, was vor sich ging. Joseph verstand es zunächst nicht, doch der Engel des Herrn kam des Nachts zu ihm und sprach: „Joseph, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Verlobte als Ehefrau zu dir zu nehmen, denn das von ihr zu erwartende Kind ist vom Heiligen Geist." Damit war es erledigt. W-142 Joseph war in einer solchen Verbindung mit Gott, dass der Herr zu ihm reden konnte. Doch heute haben wir unsere geistlichen Jacken so eng um uns geschlossen, dass nichts mehr zu uns reden kann als nur die geistliche Gruppe, zu der wir gehören. Ich will nicht scharf oder radikal werden, so möchte ich die Sache hierbei beruhen lassen. Doch ihr habt sicher verstanden, was ich meine. W-143 Seht, ein Stall war unbegreiflich für sie. Es ist uns nicht einmal berichtet, ob Er je einen Tag zur Schule gegangen ist, und doch hatte Er mit 12 Jahren als einfacher Junge die Priester im Tempel mit Seiner Predigt verwirrt. Ach, was war es? Gott verbarg sich selbst. Ich fühle jetzt sehr gut. Gott verbarg sich selbst in einem Stall - Gott verbarg sich selbst in einem kleinen Kind. Beachtet, wie sich alles weiter entwickelt. Als Er auf die Straße ging, haben die Eltern der anderen ohne Zweifel darüber gesprochen. Vielleicht sagten sie: „Spielt nicht mit diesem Kind. Habt nichts mit ihm zu tun. Seine Mutter ist nichts als eine gewöhnliche Dirne, denn das Kind wurde erwartet, ehe sie verheiratet waren. Habt nichts mit ihm zu tun." W-144 Doch ganz gleich, was die Außenwelt darüber dachte, Maria bewegte alles und sann darüber nach. Sie behielt all dieses in ihrem Herzen, denn sie wusste, dass sie nichts dagegen sagen konnte. Manchmal spricht Gott zu den Seinen: „Seid stille und sprecht nicht darüber." Ich hatte Menschen, die zu meinen Versammlungen kamen und sagten: „Wenn du ein Knecht Christi bist, dann weißt du, dass dieses dort vor sich geht." Sicher weiß ich, was vor sich geht. Doch was kann ich tun, wenn Er sagt: „Schweige, sage nichts darüber." W-145 Ich nahm diesen Mann und zeigte ihm, was ich in ein Buch geschrieben habe, schon vor Jahren wurde es mir gesagt. Nun, er antwortete: „Das verstehe ich nicht." Ich sagte: „Siehst du es?“ Schon damals wurde mir gezeigt, wie es geschehen wird. Viele haben seitdem in dem Notizbuch gelesen, und ich sagte: „Es wird geschehen, dass man es auf diese und jene Weise tun wird.“ Er fragte: „Warum hast du dann nichts darüber gesagt?" Doch es musste so sein! W-146 Joseph kannte den Zusammenhang, er wusste, wem dieses Kind gehört. Auch Maria wusste, wem es gehört; Jesus wusste, wer Sein Vater war. Was sagte Er? „Ich muss in dem sein, was meines Vaters ist." - Nicht Holzsägen und Türenanfertigen, sondern in dem, was Seines Vaters ist. Er sagte zu Seiner Mutter, dass die Zeit für Ihn gekommen sei, das zu tun, was Seines Vaters ist.W-147 Was dachten aber die anderen? Ihr wisst ja, was uneheliche Kinder durchzumachen haben. Doch Gott verbarg sich selbst. Höret, Gott verbarg sich selbst in dem, was die Welt als unrein, verdorben und unehelich abgetan hat. Seht, Gott verbirgt sich selbst in der Verdorbenheit eines toten Samenkorns, um Leben hervorzubringen. Habt ihr das erfasst? Gott verbirgt sich in einer einfachen Waschfrau oder in einem gewöhnlichen Mann, der mit seinem Essen unterm Arm zur Arbeit geht, der seiner Frau und seinen Kindern einen Kuss gibt und auf Wiedersehen sagt. ER verbirgt sich vielleicht in einem solchen Menschen und tut etwas, wovon ein Erzbischof nichts weiß. Man hört nicht, dass eine Posaune vor Ihm geblasen wird, Gott allein empfängt die Ehre - das ist es. Die Einfachen hören es und sind froh. W-148 Nun, Gott verbirgt sich selbst in der Einfachheit eines Kindes, in der Einfachheit einer gewöhnlichen Familie - oh Gott! Aber die Geistlichen und großen Männer mit Verstand und Können - der Herodes und die anderen jener Tage - sie übersahen es. Gott verborgen in der Einfachheit. W-149 Johannes der Täufer kam gemäß Jesaja 40 und - wie ihr wisst - Maleachi 3,1. Ihr könnt es euch merken, wenn ihr möchtet. Vielleicht wäre es gut, wenn ich es lesen würde, wenn ihr noch soviel Zeit habt: Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott. W-150 Denkt daran, das geschah 712 Jahre, bevor Er geboren wurde ...redet herzlich zu Jerusalem und ruft ihr zu, dass ihr Kriegsdienst ein Ende erreicht hat, weil ihre Schuld abgetragen ist, weil sie von der Hand des HErrn doppelte Strafe empfangen hat für alle ihre Sünden. Horch! ein Ruf erschallt: In der Wüste bahnet dem HErrn einen Weg, ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott! Jede Vertiefung soll erhöht und jeder Berg und Hügel abgetragen werden; was uneben ist, soll zu glattem Weg und die Felsrücken zur Niederung werden, damit die Herrlichkeit des HErrn sich offenbare und alles Fleisch insgesamt sie sehe; denn der Mund des HErrn hat gesprochen. [Jesaja 40, 1-5] W-151 Jetzt lesen wir aus Maleachi 5, Vers 1: Wisset wohl: ich sende meinen Engel, dass er den Weg vor mir her bahne, und unversehens wird zu seinem Tempel kommen der Herr, den ihr herbeiwünscht, und der Bundesengel, nach dem ihr Verlangen tragt, kommt unfehlbar! - so spricht der HErr der Heerscharen. Auch hier spricht Er von Johannes. „Siehe, ich sende meinen Boten vor mir her, der mir den Weg bereiten soll." Jesus sagt in Matthäus 11, Vers 10: „Denn dieser ist es, auf den sich das Schriftwort bezieht: ,Siehe, ich sende meinen Boten vor mir her..." W-152 Wie wunderbar, durch 700 Jahre wusste man, dass ein Vorläufer vor dem Messias auftreten wird. Doch als er in solcher Einfachheit auftrat, begriffen sie es nicht. Er war der Sohn eines Priesters. Seht, wie ungewöhnlich es für ihn war, nicht seinem Vater in dem Amt zu folgen und ebenfalls zum Seminar zu gehen. Doch seine Arbeit war dafür zu wichtig. Mit 9 Jahren ging er in die Wüste. Dann kam er heraus und predigte. Doch sie erkannten es nicht. Er war zu einfach für ihre hoch polierte Ausbildung, als dass sie einem solchen geglaubt hätten. Sie dachten: „Wenn dieser Mann kommt, werden zum Beispiel all die hohen Orte niedrig gemacht, alles Niedrige soll erhöht werden und alles, was uneben war, wird geebnet." David sah es und sagte: „Die Berge hüpften wie Lämmer, und die Bäume klatschten in ihre Hände." W-153 Was war geschehen? Ein Mann mit herunter hängendem Bart, ohne jegliche Bildung, mit einem Kamelfell bekleidet, kommt aus der Wüste heraus, tritt in Judäa auf und sagt: "Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. Ihr Schlangenbrut und Otterngezücht, denkt nicht... ‚ich gehöre zu einer bestimmten Organisation', Gott ist imstande, dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken." „Ach, das kann er nicht sein, wir wissen, dass er es nicht ist." Doch er war es. Er hat den Weg gesäubert. In dieser Weise wurde das Unebene geebnet. So wurde das Hohe erniedrigt. „Denkt nicht: ,Wir haben Abraham als Vater', fangt nicht an, mir diese Art von Dingen zu sagen, denn Gott ist imstande, aus den Steinen dem Abraham Kinder zu erwecken." Das Hohe wurde erniedrigt. Oh, Ehre sei Gott. Das ist es. Seht ihr den Unterschied? Ja. W-154 Er sagte das, was geschehen musste. Doch als sie kamen, dachten sie: „Oh ja." Sie waren bereit, es aufzunehmen, wenn es gemäß ihrer eigenen Organisation wäre. Da es aber in dieser Weise kam - in solch einfacher Weise - und doch die Schrift erfüllend, denn das Hohe wurde erniedrigt, wollten sie es nicht annehmen. Doch sie wurden erniedrigt. Er hat es ihnen unverblümt gesagt und sie zurechtgeschüttelt. Er sagte: „Ihr Schlangenbrut, ihr Otterngezücht, schon ist die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt, und jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen." Und weiter: „Ich taufe mit Wasser, doch der nach mir kommt, ist größer als ich und wird mit Heiligem Geist und mit Feuer taufen. Die Worfschaufel ist in Seiner Hand, Er wird Seine Tenne gründlich reinigen, den Weizen wird Er sammeln in Seine Scheuer, doch die Spreu wird Er verbrennen." So wurde das Unebene geebnet. Doch die Menschen begriffen es nicht. Es war genau in Übereinstimmung mit dem Wort; genau wie das Wort es sagte - so einfach, dass sie es versäumten. Sie sahen es einfach nicht. Seid nicht so blind! Seid nicht so blind! W-155 Nun höret, sie versäumten es. Er war zu einfach für ihre allgemeine Ansicht über eine derartige Person, deshalb verpassten sie es. Was war es? Gott, der das Wort ist. ER verbarg sich selbst in Einfachheit, nicht in einem Priester mit einem herumgedrehten Kragen und hoher Bildung. 

Jesus hat sie betreffs dieser Sache angesprochen. Er sagte: „Was seid ihr hinausgegangen zu sehen", als die Jünger des Johannes kamen, „seid ihr hinausgegangen, einen Menschen in priesterlieber Kleidung zu sehen oder in weichen Gewändern, solche Art von Prediger?" Er fragte: „Wolltet ihr das sehen?“ „Nein!" sagte Er. „Nicht jemanden von der Art, die den kleinen Kindern einen Kuss geben oder jemanden, der die Toten beerdigt, denn sie wissen nichts von einem zweischneidigen Schwert, das in der Frontlinie des Kampfes gebraucht wird. Sie sind dort und halten ihre verstandesmäßigen Reden in irgendeinem Verein. Dafür mögen sie geeignet sein. Doch wenn es um den Kampf geht, wissen sie nichts davon. Man findet sie in Königspalästen, sie sind gern bei den Hochangesehenen." Dann fragte Er: „Was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr ein Schilfrohr sehen, das vom Winde hin und her bewegt wird? Irgendjemanden, der sagen könnte: .Ihr wisst, er gehört zu der Einheitslehre, aber wenn er herüberkommt zu der Dreiheitslehre, werde ich euch sagen, was ich dann tue. Ich werde dafür sorgen..." Johannes war nicht ein Schilfrohr, das hin und her bewegt werden konnte. Nein, nein! W-156 Für ihn gab es keine Verlockung, zu den Pharisäern, Sadduzäern oder zu etwas anderem zu gehen. In ihm sah man nicht jemanden, der vom Wind hin und her bewegt wurde - nicht Johannes. Nein, mein Bruder, nicht er. ER sagte: „Seid ihr hinausgegangen, einen Propheten zu sehen?" Es bedurfte eines Propheten, das zu tun. Das war der Beweis eines Propheten. Das Wort Gottes war in ihm. Das Wort kommt zu den Propheten. ER fragte: „Wolltet ihr einen Propheten sehen?" „Ja, das stimmt." „Doch ich sage euch, er war mehr als ein Prophet." Wieso war der Mann mehr als ein Prophet? Er war der Botschafter des Bundes. Sicher war er es. Dadurch wurde der Übergang zwischen dem Gesetz und der Gnade errichtet. Er war in diesem Zusammenhang die Hauptperson, von der gesprochen war. ER sagte: „Wenn ihr es annehmen könnt, er ist's, von dem der Prophet sprach: ‚Siehe, ich sende meinen Boten vor mir her, der mir den Weg bereiten soll" (Maleachi 3,1). Oh, er war so einfach! Wiederum verbarg Gott sich in Einfachheit. W-157 Nun gebt acht, was er tat. Er predigte, dass der mächtige Christus kommt, der die Worfschaufel in Seiner Hand hat. ER wird Seine Tenne gründlich reinigen und wird alle Spreu zusammenfegen und verbrennen, doch den Weizen wird Er sammeln und in Seine Scheuer nehmen. Seht, er war inspiriert. Als Jesus kam, hielten sie danach Ausschau... Selbst die Apostel warteten, dass etwas Großes kommen würde. „Ja, Er kommt. Das ist alles, was geschehen muss. Oh, Er wird gewaltig sein; Er wird die Römer von der Erdoberfläche hinwegfegen, und die Griechen wird Er ihres Weges schicken und die Römer zurücksenden, woher sie kamen." Doch als Er kam, war Er so demütig und wurde hin und her gestoßen. Was war es? - Gott verbarg sich selbst in Einfachheit! W-158 Am Ende Seiner Botschaft stand ER da und sagte: „Wer kann mich einer Sünde überführen? Habe ich nicht alles getan, was die Bibel sagte? Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, dann verurteilt mich. Doch was hat die Schrift gesagt, das ich tun würde und nicht getan habe? Unglauben ist Sünde, das wisst ihr. Wer kann mich beschuldigen? Wenn ich Teufel durch den Finger Gottes austreibe, dann zeigt mir, was ihr damit tut." Einfachheit - sogar bis zum Tode hat Er sich selbst ergeben, aber, oh, an jenem Ostermorgen hat Er alles zur Seite gefegt, nicht wahr, mein Bruder? Ja, gewiss! Das Weizenkorn lag dort versiegelt mit dem ewigen Leben in sich, ruhend, wartend auf den großen Tag, von dem wir noch sprechen werden, von dem Kommen des Herrn, damit das Leben wieder zum Leben kommt. Und wir werden in der Auferstehung HERVORKOMMEN und zu Ihm in die Luft emporgehoben und versammelt werden. Doch der Abfall - alles, was drum herum war - wird zusammengebunden werden und mit nicht zu löschendem Feuer verbrannt. Amen. Oh, ist es nicht wunderbar! Sie versäumten Ihn - Gott in Einfachheit. W-159 Weshalb? Er hat noch nicht einmal in der Weise eines Geistlichen gesprochen. Er hat nicht wie ein Prediger gepredigt. Er gebrauchte Redewendungen in der Einfachheit Gottes, zum Beispiel „Schon ist die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt." Andererseits sprach er von Schlangenbrut, nicht wie ein Lehrer eines Seminars, nicht wie man es in den geistlichen Reihen jener Zeit gewohnt war oder wie ein Doktor der Theologie. Das tat er nicht. Er predigte wie ein Mann aus dem Walde. Er sprach von der Axt und von den Bäumen, von Schlangen, vom Weizen und von einer Scheuer und dergleichen mehr in dieser Weise. Ich nehme an, man hat ihn gar nicht als einen Prediger akzeptiert. Ich denke, man nannte ihn in jener Zeit einen „Propagandaprediger", der am Ufer des Jordans stand. Gott verbarg sich in Einfachheit vor der Weisheit der Welt. W-160 Nun seht, Jesus sagte: „Vater ich danke Dir, dass Du dieses vor den Weisen und Klugen verborgen hast und es den Unmündigen geoffenbart, die es annehmen." Gott verbarg sich in Einfachheit in Christus. Gott verbarg sich in Einfachheit in Johannes. Denkt doch nur darüber nach. Gott in Einfachheit verbirgt sich selbst vor der Weisheit der Welt. ...W-161 Lasst uns für einen Moment stehen bleiben - etwas Persönliches. Denkt über die Zeit nach, in der wir leben. Denkt darüber nach! Wenn Gott in einen solch geringen Ort, in dem wir uns befinden, herabkommt und die Kranken heilt, sagen die Reichen und die Stolzen, die Hochgelehrten: „Die Tage der Wunder sind vorbei, göttliche Heilung gibt es nicht mehr." Ihr könnt euch der Botschaft über David und Goliath erinnern, ' die ich hier an dem Morgen gepredigt habe, ehe ich fort ging. Man fragte mich: „Wie willst du mit all diesem einer gebildeten Welt dort draußen begegnen, Bruder Branham?" Ich sagte: „Ich kann nichts dafür, in welch einer Weise ich vor der Welt stehen muss. Gott sagte: ,Geh!' Das genügt. Es ist Sein Wort. ER hat es verheißen. Die Stunde ist hier." W-162 Als der Engel des Herrn, den ihr auf dem Bild seht, dort am Fluss "an jenem Tage herabkam - in diesem kommenden Juni sind es 30 Jahre her - sagte er: „Wie Johannes der Täufer voraus gesandt wurde..." (Dieses fand vor mindestens 5000 Menschen statt) „die Stunde ist gekommen, wo sich deine Botschaft über die Welt ausbreiten wird." Könnt ihr euch noch an die Kritik erinnern, war jemand von euch dabei? ... Ich nehme an, Roy Slaughter oder mancher von denen, die heute Abend hier sitzen, erinnern sich des Tages. Vielleicht Frau Spencer oder wer immer es sein mag - manche der älteren Leute müssen es wissen - vielleicht George Wright oder sonst jemand. Ihr wisst, wie es war. Doch ist es nicht erfüllt worden? Es ist geschehen. Aber trotz all dieser Bestätigungen in unserer Mitte ist es abgelehnt worden, und man sagte: „Es ist nur eingebildete Heilung." Doch Gott griff ein und sandte ein altes Beuteltier, das auf der Stelle durch die Kraft Gottes geheilt wurde. W-163 Einmal saß ich mit Gebrüder Woods zusammen, wir wussten um die bestätigte Wahrheit Gottes. Wir waren gemeinsam an jenem Morgen in einem Boot. Am Tage zuvor sprach der Heilige Geist, dass ihnen die Herrlichkeit Gottes gezeigt würde. Auf dem Wasser trieb ein toter Fisch dahin. Während ich mich in diesem Boot befand, kam der Heilige Geist herab, ich erhob mich und sprach zu dem Fisch, der eine halbe Stunde lang tot auf dem Wasser lag; durch den Angelhaken war das Innere zum Mund herausgerissen, jedoch kam augenblicklich Leben in diesen Fisch, und er schwamm gesund wie jeder andere Fisch davon. Was ist es? Gott verbirgt sich selbst in Einfachheit. W-164 Gott ist imstande, aus Steinen dem Abraham Kinder zu erwecken. Gott ist imstande, ein Beuteltier oder einen Fisch oder sonst etwas zu heilen. Wenn ER Seine Botschaft hervorbringt und die Menschen es trotzdem nicht glauben, kann Gott ein Beuteltier aufrichten. Gott kann eine tote Frau erwecken, ER könnte ein totes Beuteltier erwecken. ER kann alles tun, was ER sich vornimmt. Welch eine Zurechtweisung in dieser Generation! Sie stolpern darüber und streiten und sagen: „Du hast dieses oder jenes nicht getan", Gott aber sendet ein einfaches Tier hierher. Welch eine Zurechtweisung! Was war es? Gott in Einfachheit zeigt sich selbst in Seiner Größe. Oh, welch eine Zurechtweisung für die Männer dieser Generation wegen ihres Unglaubens. W-165 Man denkt jetzt - wie man immer dachte - dass es so geschehen muss, wie man es sich zurechtgelegt hat, zum Beispiel wenn es göttliche Heilung gibt... Wie mir vor kurzem ein katholischer Mann sagte, für dessen Sohn ich in Houston eintrat (er hatte sich etwas zuschulden kommen lassen), er sagte: „Nun, wenn das eine Gabe Gottes ist, dann müsste sie durch die katholische Kirche kommen." Die Methodisten dachten, es müsste durch ihre Gemeinde kommen; die Pfingstler dachten, dass es .durch ihre Gemeinde geschehen würde - doch es kam durch keine von ihnen. Es kam in der Kraft der Auferstehung Jesu Christi. Sicher tut Er es. Gebt nur acht. Lasst es nicht an euch vorübergehen. Haltet es in euren Herzen fest und denkt darüber nach. Doch sie meinen, es müsse in ihrer eigenen Weise kommen, durch ihre eigene Denomination. Wenn es nicht dementsprechend geschieht, ist es nicht von Ihm. Dann bezeichnen sie es als Psychologie oder als vom Teufel. Es sei nicht von Gott, sagen sie, denn wenn es von Gott wäre, hätte es so kommen müssen, wie sie es dachten, so wie sie es ausgelegt hatten. W-166 Das gleiche war zur Zeit Jesu mit den Pharisäern. Es sollte nach ihrer Vorstellung geschehen. Wenn Gott einen Messias sendet, dann hatten sie schon alles darüber ausgelegt, wie es sein muss. Weil Er aber anders kam als sie dachten, war Er nicht der Messias. Er war der Verachtete, der unehelich Geborene. Er war Beelzebub. Doch in Wirklichkeit verbarg Gott sich in Einfachheit. „Der Vorläufer muss ein bestimmter geschulter Mann sein", werden sie sicher gedacht haben, ohne Zweifel werden sie damit gerechnet haben. Jedesmal, wenn sie neue Prediger ordinierten und sie in die Mission aussandten, um andere zu bekehren, werden sie gedacht haben, dass vielleicht aus diesen der Vorläufer hervorkommen würde. Doch Gott sandte ihn aus der Wüste, in der es kein Seminar und all diese Dinge gab. Gott verbarg sich selbst in Demut und Einfachheit. W-167 Nun, wartet! Abschließend lasst uns dieses sagen: Die einfache Botschaft Gottes abzulehnen... sie abzulehnen - Gottes einfache Weise - bedeutet ewiglich vernichtet zu werden. Seht, nun haben wir so lange darüber gesprochen, wie einfach es ist, und Menschen denken, dass sie lachen, sich darüber hinwegsetzen und es behandeln können, wie es ihnen gefällt. Doch Ablehnung bedeutet ewige Trennung von Gott. Diejenigen, die in den Tagen Noahs nicht auf seine Botschaft hörten, starben und kamen um. Jesus ging zu ihnen und predigte denen, die in Ketten der Finsternis waren, nach Seinem Tode, ehe Er auferstanden war. Er ging hinein in die Hölle und predigte den Geistern, die im Gefängnis waren, die nicht Buße taten, während der Langmut in den Tagen Noahs, als ihnen eine einfache Botschaft durch einen einfachen Mann Gottes gepredigt wurde. Sicher wird Er ihnen gesagt haben: „Noah predigte, dass ich kommen werde, und nun bin ich hier." Nicht wahr? W-168 Hier befanden sich diejenigen, die es versäumten, auf die Botschaft der Propheten zu hören. Mose hatte in der Wüste den Auftrag von Gott empfangen, er war in rechtmäßiger Weise durch die Feuersäule bestätigt. Sie wurden in die Wüste hinausgeführt, doch 'dann versuchten sie, eine Organisation daraus zu machen. Deshalb kamen sie um und starben in der Wüste - alle sind gestorben bis auf zwei Männer, Josua und Kaleb. Die Pharisäer damals waren so blind und konnten es nicht sehen. Sie schauten zurück und sagten: „Unsere Väter haben in der Wüste Manna gegessen." Jesus sagte ihnen: „Sie sind alle gestorben." W-169 Damals sahen viele die Herrlichkeit Gottes; sie wandelten in dem Licht jener Zeit... Sie wanderten in dem Licht - in dem Licht der Feuersäule in der Gegenwart Seiner Kraft. Sie gingen durch die Orte, durch die sie vom Heiligen Geist geleitet wurden. Sie aßen das Manna, welches aus dem Himmel herab fiel das Gott ihnen bereitete, und doch gingen sie verloren und zur Hölle. Sie sind alle tot, und wenn ihr dieses Wort genauer betrachtet, so bedeutet es, ewig von der Gegenwart Gottes getrennt zu sein. Sie sind alle gestorben. W-170 Jeder, der Jesus ablehnte, ging verloren. Seht ihr, was ich meine? Die Einfachheit Gottes abzulehnen... Es geht nicht, dass ihr sagt: „Nun, ich habe einen Fehler gemacht." In der Weise geht es nicht! Gott wird das nicht anerkennen, ihr seid ewiglich dahin! Wir sollten lieber jetzt ganz ernsthaft darüber nachdenken. Was Gott tut, muss in rechter Weise von Ihm bestätigt sein. Wenn das geschieht, so ist es Sein Wort. Was ist mit denen, die Mose ablehnten, die Elia, Johannes und auch Jesus zu jener Zeit ablehnten? W-171 Hier möchte ich euch etwas sagen und hoffe, dass ich euch nicht zu sehr verletze. Seht, vor kurzem wurde ich nach Houston, Texas, gerufen, um ein Gnadengesuch zu erwirken... Ich versammelte einige Menschen, predigte ihnen und ersuchte sie das Begnadigungsgesuch für diesen Jungen und das Mädchen zu unter' schreiben. Ihr wisst ja, in welche Schwierigkeit sie gekommen sind (Ich nehme an ihr habt es in den Zeitungen gelesen), es handelte sich um den Stiefsohn von Herrn Ayers. Herr Ayers war es, der die Aufnahme von dem Engel des Herrn gemacht hat, die ihr alle gesehen habt - er ist römisch katholisch und seine Frau jüdisch. W-172 Er heiratete dieses jüdische Mädchen - sie sprachen miteinander nicht über Religion und dergleichen, auch Ted Kippermann war mit ihm zur gleichen Zeit im Geschäft im Douglas Studio. Er kam dazu, als Dr. Best aus der Baptisten-Gemeinde seine Faust unter Bruder Bosworths Nase hielt, sie schüttelte und sagte: „Nun, mach eine Aufnahme, während ich das tue." Er sagte: „Ich werde das Andenken von diesem alten Mann in meinem Studierzimmer aufhängen als eine Erinnerung an göttliche Heilung." Ehe ich nach Houston, Texas, ging, hatte Gott der Herr mir gesagt, dorthin zu gehen - ich war dort im Namen des Herrn. Ihr alle wisst um die Debatte und um die Dinge, die dort geschahen. Ihr habt es in den Büchern und so weiter. gelesen, was dort geschah. Auch an dem Abend versuchte ich nur in Demut zu gehen. Doch sie sagten: „Ihr seid nichts als eine ungeachtete Gruppe." Dr. Best sagte: „Ihr seid nichts als eine Gruppe von Unwissenden. Es gibt gar keine Menschen, die an göttliche Heilung und all diese Dinge glauben. Das ist nur eine zurückgebliebene Gruppe." Sie wussten nicht, dass es Gott in Einfachheit ist. Nun, jemand sagte: „Dieser Mann hat noch nicht einmal den Abschluss der Volksschulbildung." Er selbst war poliert mit den Auszeichnungen der Gelehrten und dachte, dass er Bruder Bosworth übertreffen könnte. Doch als es zum Worte kam, war er noch nicht einmal ein Zehntel imstande, ihm zu begegnen. W-173 Bruder Bosworth wusste, wo er stand. Viele seiner Leute, die hier sitzen, waren bei der Debatte anwesend. Der Gegner stand da und bewarf uns, indem er sagte: „Ihr seid doch nichts als eine Gruppe von Unwissenden." Und weiter sagte er: „Vernünftig denkende Menschen glauben das bestimmt nicht." Daraufhin antwortete Bruder Bosworth: „Einen Moment, bitte, wie viele Menschen in dieser Stadt..." (ca. 50’000 waren an dem Abend anwesend) „...wie viele Menschen aus dieser Stadt gehen zu den feinen, großen Baptisten-Gemeinden, die durch eine Bescheinigung des Arztes bezeugen können, durch die Kraft Gottes geheilt worden zu sein, seitdem Bruder Branham in diesem Ort predigt? Steht bitte auf." Etwa 300 Personen standen auf. Bruder Bosworth wies auf sie und fragte: „Was ist mit ihnen?" W-174 Seht, da war es. Gott verbarg sich in Einfachheit. Darauf sagte der Gegner: „Bring den göttlichen Heiler her. Lass mich sehen, dass er jemanden hypnotisiert, und dann müsste ich diese Sache in einem Jahr begutachten." Ted Kippermann und Herr Ayers waren dort; er, der diese Aufnahme machte, sagte: „Herr Branham ist nichts anderes als ein Hypnotiseur. Ich sah eine Frau, die einen solchen Kehlkropf hatte." Er sagte: „Er hypnotisierte die Frau, und als ich am nächsten Tag zu ihr sprach, hatte sie keinen Kropf mehr." Er sagte: „Der Mann hypnotisierte sie." Oh, er verspottete mich sehr. Er sagte, man müsse mich aus der Stadt hinaustreiben, und er sei 'der geeignete Mann, dieses zu tun. Es gab große Schlagzeilen darüber auf den Titelseiten des „Houston Chronicle". Ich sagte kein Wort. Ich war dort, um zu tun, was meines Vaters ist - deshalb blieb ich am Worte stehen, um es auszuführen. ER hatte mich dorthin gesandt. W-175 An dem Abend, als ich dorthin ging, sagte ich, dass ich kein göttlicher Heiler sei. Wenn jemand behauptet, 'dass ich es gesagt hätte, so irre er sich. Ich sagte: „Ich möchte nicht, dass mich jemand einen göttlichen Heiler nennt." Ich sagte weiter: „Wenn Dr. Best die Rettung predigt, dann möchte er doch sicher nicht, dass ihn jemand als göttlichen Retter bezeichnet. Wenn ich nun göttliche i Heilung predige, so möchte ich auch nicht, dass mich jemand einen göttlichen Heiler nennt." Er antwortete, dass er kein göttlicher Retter sei. Sicher ist er es nicht, doch genauso wenig bin ich ein göttlicher Heiler, aber „durch Seine Wunden sind wir geheilt." Das möchte ich herausstellen. So antwortete er: „Das ist Unsinn." Ihr wisst, wie es hin und her ging. Ich sagte: „Wenn die Gegenwart und die Gabe Gottes und der Engel des Herrn zur Frage stehen - das kann bewiesen werden." Gerade zu der Zeit kam es im Wirbelwind herunter. Daraufhin war meine Antwort: „Jetzt brauche ich nichts mehr darüber zu sagen. ER hat bereits für mich gesprochen." Und ich ging davon. W-176 Ich verließ Houston, die große Stadt - eine der schönsten Städte, die wir im Lande haben. Als ich vor kurzem einmal wieder dort war, empfand ich es als eine Schande, die Stadt anzusehen. Die Straßen waren schmutzig. Ich sah die Plätze auf der Texas Avenue und ging in das Rice-Hotel, in dem sich die Filmstars aufzuhalten pflegten. Dann ging ich hinunter in das Cafe - dort fiel die Decke fast herunter, der Putz war schon vor kurzem herunter gekommen, und Schmutz lag herum. Obendrein herrschte eine derartige Verwirrung unter den Predigern, wie ich es nie in meinem Leben zuvor gehört habe. Weshalb? Das Licht abzulehnen bedeutet, in der Dunkelheit zu gehen. Das hat ihre geistlichen Kinder auf den Todesweg gebracht. Doch Gott kam in Einfachheit herab und offenbarte sich, aber Er wurde abgelehnt, obwohl Er sich selbst in Einfachheit zeigte. Dort machten sie die Aufnahme, die in der ganzen Welt bekannt wurde. Sogar die Wissenschaftler sagten, dass es die einzige über' natürliche Erscheinung sei, die je in der Geschichte der Welt fotografiert wurde. Die Aufnahme hängt in Washington, D. C. in der religiösen Kunsthalle. Das ist es - Einfachheit geoffenbart. Seht, Gott verbirgt sich selbst in Einfachheit, und dann offenbart ER sich selbst. W-177 ER verbarg sich selbst in dem Tode Christi, doch offenbarte Er sich selbst in der Auferstehung. Ach, wie wunderbar! Davon gibt äs kein Ende. Man könnte fortfahren und über verschiedene Zusammenhänge sprechen. Seht ihr es Jetzt? Wer will den Sonnenschein leugnen; will etwa jemand in den Keller hinunter gehen und seine Augen vor dem Licht verschließen? Vergesst es nicht: ehe ihr verkehrt seid, müsst ihr zunächst das Richtige abgelehnt haben. Wenn ihr euch weigert, eure Augen zu öffnen, werdet ihr in der Finsternis weiterleben. Wenn ihr euch weigert, die Sache anzuschauen, wie wollt ihr es jemals sehen. Beachtet die einfachen Dinge. Es kommt auf die kleinen Dinge an, die ihr ungetan lasst, nicht auf die großen, die ihr zu tun versucht. Nun, seht her. W-178 Lasst mich noch sagen: In Matthäus 11, Vers 10 sagte ER: „Denn dieser ist es, auf den sich das Schriftwort bezieht: "Siehe, ich sende meinen Boten vor mir her... " Er war es, den ER vor sich her sandte. Es war Einfachheit. ...Er sagte: „Der Menschensohn geht hinauf nach Jerusalem und wird in die Hände der Sünder überantwortet werden, und sie werden den Menschensohn töten. Er wird sterben und am dritten Tage wieder auferstehen." Er sprach: „Sagt niemanden von dem, was ihr gesehen habt." W-179 Dann sprachen Jünger zu Ihm - die Jünger, die mit Johannes gewandert waren - die mit Ihm gegessen und sich niedergesetzt hatten und fragten: „Warum sagen die Lehrer, dass Elia zuerst kommen muss? Du sagst nun, dass Du hinausgehst und gekreuzigt wirst und auferstehst; Du bist der Messias, setze Dich doch auf den Thron." Nun, warum sagten die Schriftgelehrten, dass Elia zuerst kommen muss? Ganz einfach, weil die Schrift sagte, dass er vor Christus kommen soll. ER antwortete ihnen: „Er ist schon da gewesen, und ihr habt ihn nicht erkannt." Wer waren diejenigen, zu denen Er sprach? - Jünger. W-180 Jetzt werde ich wohl etwas verletzen, doch ich beabsichtige es nicht. Nur noch einige Minuten länger, damit ihr mich richtig versteht. Seht, wieso... Die Männer, die mit Christus gewandelt waren, fragten: „Warum sagt die Schrift, dass Elia zuerst kommen muss?" Sie waren durch den Dienst des Johannes bekehrt und wussten nicht, wer er war. Warum gaben die Lehrer wieder, was die Schrift sagt? Seht ihr, was ich meine? Die Schrift sagte: „Elia muss zuerst kommen." Die Jünger, die mit Ihm wandelten, stellten die Frage: „Warum sagt die Schrift, dass er zuerst kommen muss, ehe alles wiedererstattet werden kann?" Es war geschehen, doch vielleicht nur an einem halben Dutzend Menschen. Seht, das war alles. Es waren diejenigen, die es empfangen sollten. Sie waren dazu bestimmt, es zu sehen. W-181 Jesus sagte: „Er ist bereits da gewesen, und ihr habt ihn nicht erkannt." Doch er hatte getan, was die Schrift sagte, das er tun würde. Die Wiedererstattung fand in denen statt, die ihn aufnahmen und ihm glaubten. Er tat genau, was die Schrift von ihm vorausgesagt hatte. Auch taten sie an ihm, was die Schrift voraus^ sagte. Er war gekommen, sie hatten es nicht erkannt. Seid ihr bereit? Ich möchte euch etwas schockieren. Die Entrückung wird in gleicher Weise sein. Es wird so einfach sein - ohne Zweifel wird es in der gleichen Weise geschehen.' Die Entrückung wird an einem dieser Tage geschehen, und niemand wird darüber etwas wissen. W-182 Nun, geht jetzt nicht davon, sondern betrachtet es ein wenig. Ich komme sicher zum Schluss. Die Entrückung wird in einer solch einfachen Weise kommen. Dann werden die Gerichte fallen, sie werden den Menschensohn sehen und sagen: „Sollten wir nicht noch dieses und jenes empfangen haben... Sollte nicht zuerst ein Elia zu uns gesandt werden? Und muss nicht erst die Entrückung stattfinden?" Jesus wird sagen: „Es ist schon geschehen, und ihr wusstet es nicht." Gott in Einfachheit. W-183 Nun, in dieser Woche werden wir eine sehr tiefe Belehrung hierüber haben. Beachtet: Die Entrückung wird so einfach sein, nur wenige werden zur Braut gehören. Seht ihr nicht, wie die Lehrer diese Sache behandeln? Sie haben Aufzeichnungen darüber gemacht; sie zeigen zehn Millionen Menschen, die hinaufgehen werden, es sind alles Methodisten, wenn es ein Methodistenprediger ist; es sind alles Pfingstler, wenn es ein Pfingstprediger lehrt. Doch dadurch wird es eigentlich gar nicht berührt. Vielleicht wird einer aus Jeffersonville dabei sein - er wird als vermisst gemeldet. Man wird sagen: „Nun, ihr könnt nicht wissen..." Der Rest wird es gar nicht mitbekommen. Einer mag aus Georgia genommen werden, einer aus Afrika. Lasst uns als Beispiel sagen, es würden 500 Menschen sein, die jetzt leben, die verwandelt werden - nun, das ist nicht die Gemeinde als Gesamtheit, das ist die Braut. Nicht die Gemeinde - dies ist die Braut. Die Gemeinde wird zu Tausenden hervorkommen, aber erst in der zweiten Auferstehung. Denn sie werden nicht lebendig, bis dass die tausend Jahre vorbei sind. Sie gehören nicht zur Braut. Wenn 500 Menschen die Erde zu dieser Minute verließen, wüsste die Welt nichts davon. W-184 Jesus sagte: „Zwei werden auf einem Bette sein, einer wird genommen, der andere wird gelassen werden." Das bedeutet, es ist hier Nachtzeit. Er sagte: „Zwei werden auf dem Felde sein", seht, (die andere Seite der Erde). „Einer wird genommen, einer wird gelassen werden." „Und wie es war in den Tagen Noahs, so wird es sein, wenn der Menschensohn kommen wird." Denkt nur, alles wird so weitergehen. Eine fanatische Botschaft zieht durch. Das erste, was man sagen wird, ist: „Der Prediger ist irgendwo hingegangen und nicht mehr zurückgekommen. Vielleicht ist er in den Wald zum Jagen gegangen und kam nicht zurück. Man sagt, er sei fort gegangen... weißt du, was geschehen sein könnte?" Es wird heißen: „Ich glaube, das junge Mädchen muss irgendwo hin gerufen worden sein. Vielleicht hat sich jemand an diesem Mädchen vergriffen und es in den Fluss geworfen?!" Man wird ratlos sein. Neunundneunzig Prozent werden nicht wissen, was vor sich gegangen ist. Man wird sagen: „Dieses Mädchen ist einfach verschwunden. Warum? Ich kann es nicht verstehen. Niemals hat es etwas Derartiges getan." W-185 Und wenn sie sagen, die Gräber werden sich öffnen - wie werden sich die Gräber öffnen? Ich habe nicht die Zeit, um darauf einzugehen, wie ich es möchte. Ich versuche euch nur die Einfachheit Gottes zu zeigen. Es mag von den Elementen, aus denen der Körper zusammengesetzt ist, nur ein Löffel voll übrig bleiben. Das mag sein. Ihr werdet hervorbrechen in das Geistesleben. Gott wird es aussprechen, und die Entrückung wird geschehen. Es wird nicht in der Weise geschehen, dass die Engel herabkommen, um eure Gräber aufzuschaufeln und die toten Leiber herausholen. Was ist es? Dieser Leib ist in Sünde geboren, doch ein neuer Leib nach Seinem Bilde wird hervorkommen. Wenn wir nur diesen hätten müssten wir wiederum sterben. Niemand kann sagen: „Die Gräber werden sich öffnen, die Toten werden herauskommen"; das ist wahr, aber es wird nicht so geschehen, wie ihr sagt, dass sie geöffnet werden. So wird es nicht sein. Es wird ein Geheimnis sein - das stimmt - denn ER sagte, dass ER kommen werde wie ein Dieb in der Nacht. W-186 Er hat es uns bereits gesagt. Die Entrückung wird stattfinden; dann werden die Gerichte kommen - Sünden, Plagen, Krankheiten und alles Mögliche. Die Menschen werden rufen, dass der Tod sie vor diesem schrecklichen Gericht nehmen möchte. „Herr, warum ist dieses Gericht über uns gekommen?", wird man sich fragen, „hast Du nicht gesagt, die Entrückung wird zuerst stattfinden?" Er wird antworten: „Es ist schon geschehen, und ihr wusstet es nicht." Gott verbarg sich selbst in Einfachheit. Ja, es wird geschehen sein, ohne dass ihr es wusstet. Warum glauben die Gläubigen nicht den einfachen Zeichen Seines Kommens? Sie erwarten all diese Dinge, die in der Schrift stehen: dass der Mond sich in Glut verwandeln, die Sonne ihren Schein verlieren und vieles andere geschehen wird. O wenn wir nur Zeit hätten! Ich habe hier noch einige Notizen aufgeschrieben, um euch zu zeigen, wann diese Dinge geschehen werden. Ich hoffe, dass wir sie beim öffnen der Siegel durchnehmen werden. Es wird geschehen sein, ohne dass ihr es gewusst habt. Seht, wie es ist. Wenn der Engel des Herrn uns die Siegel brechen wird, vergesst nicht, es ist mit den sieben geheimnisvollen Donnern versiegelt. W-187 Warum können Menschen nicht der Einfachheit einer demütigen Gruppe von Menschen und der Stimme der Zeichen Gottes glauben? Warum können sie es nicht glauben? Es ist, wie es immer war. Das wahre Wort Gottes ist kundgetan worden. Sie sind zu klug und zu gebildet, um das einfach geschriebene Wort zu glauben. Sie wollen ihre eigene Auslegung dazutun und sagen: „Es bedeutet nicht dieses, es bedeutet nicht das." Hört, darf ich noch dieses schnell sagen? Sogar die Visionen, die Gott an dieser Stätte gab, sind so missverstanden worden. Das ist der Grund, weshalb ihr mich auf den Tonbändern sagen hört: „Sagt nur, was auf den Tonbänder ist. Sagt, was die Vision gesagt hat." W-188 Nun, wenn ihr wirklich wach seid, werdet ihr etwas sehen. Ich hoffe nicht, dass ich es in Händen halten und euch zeigen muss. Es ist hier. Kluge und Gebildete werden es verpassen. Die einfachen Visionen - wenn sie in einer solchen Einfachheit geoffenbart werden, dass es über die Köpfe der Menschen hinweggeht. Seht, ich sah Visionen und sagte euch, dass ich in die Einsamkeit gehen muss. Ihr wisst, wie viele darüber stolperten. Gott aber sandte mich zu diesem bestimmten Zweck dorthin. Ich kam zurück und gab euch die Bedeutung dessen, was geschah, bekannt. Mir wurde gezeigt, dass meine Mutter abscheiden wird und andere Dinge. Ich kam zurück und sagte euch all dieses, bevor es geschah. Es ist genauso geschehen, wie ER es im voraus gesagt hat. W-189 Zurückkommend auf Johannes: er trat hervor und bekannte: „Ich bin nicht der Messias, sondern nur die Stimme dessen, der in der Wüste ruft." Dann fragten die Jünger: „Warum sagen die Schriftgelehrten, dass Elia zuerst kommen muss?" Die Einfachheit Gottes geht über die Menschen hinweg. Lasst mich noch dieses nehmen und mit der Hilfe Gottes zum Schluss kommen. Wir wollen in diese Sache hineingehen. Es tut mir leid, dass ich mich so oft wiederhole. Es tut mir leid, dass ich euch so lange hier festhalte, denn in einigen Stunden kommen wir wieder hierher zurück. W-190 Seht, lasst uns einen einfachen Tropfen Tinte nehmen. Alles ist zu einem Zweck da. Ihr seid zu einem Zweck hierher gekommen an diesem Morgen. Alles ist für einen Zweck. Diese Gemeinde ist zu einem bestimmten Zweck errichtet worden. Nichts ist ohne Sinn und Zweck. W-191 Nun, lasst uns einen Tropfen Tinte nehmen. Was ist es? Was ist ein Tropfen Tinte? Woher ist er gekommen? Nun, gut. Lasst uns sagen, es ist ein Tropfen schwarzer Tinte. Auch Tinte ist zu einem bestimmten Zweck da. Damit kann man ein Bittgesuch in einem Zuchthaus schreiben; damit kann eine Begnadigung für jemand in der Todeszelle ausgestellt werden, nicht wahr? Damit konnte Johannes 5, Vers 16 geschrieben werden, um meine Seele zu retten, wenn ich es glaube, nicht wahr? Damit kann mein Totenschein ausgestellt werden; meine Verurteilung vor dem Gericht kann damit geschrieben sein. Es ist zu einem Zweck da. Stimmt das? Nun lasst uns auf einen solchen Tropfen Tinte schauen und sehen, woher er kommt. Wir wissen, es ist Tinte; sie ist aus Chemikalien zusammengesetzt und zu schwarzer Tinte geworden. Kommt ein Tropfen davon auf eure Kleidung, so entsteht ein Flecken. Doch wir haben auch eine Bleiche hergestellt. Ihr Frauen gebraucht diese Bleiche. Wenn ich einen Tropfen Tinte in diese Bleiche fallen lasse, was geschieht mit der Tinte? Durch die Bleiche wird die Tinte völlig aufgelöst, so dass man weder ihre Farbe noch sie selbst wieder findet. W-192 Nun, ein Teil der Bleiche ist Wasser, also Wasserstoff und Sauerstoff. Beides - Wasser und Sauerstoff - sind gefährlich explosiv, und wiederum sind Wasserstoff und Sauerstoff eigentlich Asche. Doch tut sie zusammen, so habt ihr Wasser; ihr habt Wasser und Sauerstoff. Ihr geht einfach zurück und seht die Zusammensetzung. Nun, ich kann es nicht, aber vielleicht sitzt ein Chemiker hier, und deshalb wage ich es schon gar nicht auszusprechen, falls jemand dieser Leute hier ist, denn ich kenne die Formel dafür nicht. Ich möchte lediglich etwas in meiner einfachen Weise erklären, vertrauend, dass Gott sich selbst darin offenbaren wird. W-193 Seht, ich habe einen Tropfen Tinte in diese Bleiche getan. Was geschah? Sofort war der schwarze Punkt verschwunden. Ihr könnt ihn nicht wieder finden, auch wenn ihr es versuchen würdet. Er war weg. Niemals werdet ihr diesen Tropfen wieder finden. Was geschah? Ihr seht nicht, dass etwas davon wieder heraufgekommen wäre. Warum nicht? Es ist völlig aufgelöst. Die Wissenschaft würde sagen: „Es ist zu dem Originalbestand zurückgekehrt." Wenn es eine geschaffene Substanz ist, so muss sie vom Schöpfer ins Dasein gerufen worden sein. W-194 Auch ihr sitzt hier nicht aus Zufall, ich halte euch nicht zufällig hier solange fest, denn die Schritte der Gerechten sind vom Herrn bestimmt. Wir haben einen Grund, weshalb wir hier sind. Wir haben einen Grund zu glauben. Nun, seht euch den Menschen vor dem Sündenfall an. Nachdem der Mensch gesündigt hatte, trennte er sich selbst von Gott und durchbrach die große Kluft; er unterwarf sich dem Tode auf dieser Seite. Nachdem er jenen Zustand verlassen hatte, war es ihm unmöglich zurückzukommen. Seht, genau - es gab für ihn keinen Weg dahin zurück. Doch dann hat Gott das Blut eines Schafes oder eines Bockes an seiner Stelle angenommen. Davon legt auch das Opfer Zeugnis ab, das Abel diesseits von jener Kluft dargebracht hatte. Auf jener Seite ist der Mensch ein Sohn Gottes. Er ist ein Sprössling Gottes; er ist ein Erbe der Erde. Er kann über die Natur bestimmen; er kann Dinge ins Dasein rufen. Warum? Er ist selbst ein Schöpfer. Er ist ein Sprössling Gottes. W-197 Doch nachdem er diese Kluft durchbrach, trennte er sich von Seiner Sohnschaft. Er ist Sünder von Natur. Er ist der Herrschaft und den Händen Satans übergeben, Gott jedoch nahm das Opfer des Blutes an. Aber das Blut von Böcken und Stieren hat nicht von der Sünde scheiden können, es hat nur die Sünde zugedeckt. Wenn ich einen roten Fleck auf meiner Hand hätte und ihn mit etwas Weißem bedeckte, so wäre der rote Fleck trotzdem noch da. Seht, es ist immer noch da. Gott hat ein Mittel (eine Bleiche) für die Sünde vom Himmel herab gesandt. Es ist das Blut Seines eigenen Sohnes, damit unsere Sünde, die wir bekennen, in diese Bleiche Gottes hineinfallen kann. 'Versucht, sie wieder zu finden! Die Färbung der Sünde geht zurück durch den Mittler, durch die Zeit hindurch, bis es den Ankläger - Satan - trifft und ihm am Tage des Gerichts zur Last gelegt wird. W-198 Was geschieht mit dem Sohn? Er kommt wieder in die vollkommene Gemeinschaft mit dem Vater. Er steht da auf der anderen Seite der Kluft ohne Erinnerung an die Sünde, die gegen ihn spricht. Keine Verurteilung mehr. Kein Flecken kann mehr in dieser Bleiche gesehen werden. Er ist frei! Halleluja! So wie der Tropfen Tinte in der Bleiche völlig aufgelöst ist und nicht mehr gefunden werden kann. Wenn die Sünde bekannt und der betreffende Mann oder die Frau in das Blut Jesu Christi hineingetaucht wurde, sind sogar die Symptome getötet. Jeder Bestandteil der Sünde fällt auf den Teufel zurück und bleibt auf ihm liegen bis zum Tage des Gerichtes, wo er nach seiner ewigen Bestimmung in den Feuersee geworfen wird. Die Kluft ist überwunden, und man wird ihrer nicht mehr gedenken. Der Mensch steht gerechtfertigt da als ein Sohn Gottes. Einfachheit! W-199 Mose - unter der Deckung des Blutes von Stieren und Böcken, mit seinem Bekenntnis zum Worte Gottes - hat unter Beweis gestellt, dass er der Knecht Jehovas war, so dass Gott diesen einfachen Mann nehmen und Seine Worte in seinen Mund legen konnte. Er wandelte dort, und Jehova sprach zu ihm durch Visionen. Er ging hin und streckte seine Hand aus gen Osten... Vergesst es nicht, Gott hat zu ihm gesprochen. Es war der Gedanke Gottes. Gott gebraucht Menschen. Gott sprach zu ihm - das stimmt. Er sagte: „Gehe, strecke deine Hand mit dem Stab gen Osten aus und sage: ,Fliegen!" W-200 Mose ging hin unter dem Blut von Böcken und Schafen, nahm den Stab, erhob ihn gen Osten und sagte: „SO SPRICHT DER HERR, Fliegen sollen entstehen!" Nie hatten sie von Fliegen gehört. Er ging zurück - er hatte bereits gesprochen. Zuerst war es ein Gedanke, jetzt war es ausgesprochen, also ausgedrückt. DANACH WAR ES DAS WORT GOTTES. Es erging durch menschliche Lippen - durch einen einfachen Mann unter dem Blut von Stieren und Böcken. Zunächst sah man vielleicht eine grünlich aussehende Fliege, doch wisst ihr, direkt danach waren es fünf Pfund auf einem Quadratmeter. Was war es? Es war das Wort Gottes - gesprochen durch Mose als Schöpfer, denn unter dem Blute stand Mose in der Gegenwart Gottes; seine Worte waren nicht seine Worte. W-201 „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann könnt ihr bitten, um was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden." Wo steht die Gemeinde? Dann sagte er, dass Frösche kommen sollen. Im ganzen Lande gab es keinen Frosch, jedoch innerhalb einer Stunde waren die Orte dick damit übersät. Was war es? Es war Gott, der Schöpfer, der sich selbst in einem einfachen Mann verbarg. Nun möchte ich euch etwas fragen. Wenn das Blut eines Stieres oder eines Bockes als Bleiche gebraucht wurde, welche die Sünde zudecken konnte, wenn es imstande war, einen Menschen in diese Position zu bringen, um das schöpferische Wort Gottes zu sprechen und Fliegen ins Dasein zu rufen, warum stolpert ihr dann über die Bleiche des Blutes Jesu Christi, der Eichhörnchen oder andere Dinge ins Dasein sprechen kann? Tut das nicht! Stolpert nicht über Einfachheit. Glaubet, dass Er immer Gott bleibt. Ach, Er hat die Sünden vergeben. Oh, wie wünschte ich, noch über den Text aus Markus 11, Vers 22 sprechen zu können: „Wahrlich, ich sage euch, wer zu dem Berge dort sagt, hebe dich auf und stürze dich ins Meer, und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er ausspricht, in Erfüllung geht, dem wird es auch erfüllt werden." W-202 Ach, ich habe noch drei, vier Seiten, doch müssen wir hierbei aufhören... Gott verbirgt sich selbst in Einfachheit. Seht ihr es nicht? Irgendwo stimmt was nicht. Irgendwo ist etwas verkehrt. Wenn Gott einen solchen Ausspruch macht, kann Er nicht lügen; Er hat die Verheißung gegeben. Er verbirgt sich in Einfachheit. Es ist so einfach, dass die Geschulten und Gelehrten sagen: „Ach, es ist Telepathie" oder etwas anderes. W-203 Gott kann selbst durch die gesamte Zeit hindurch dringen und euch genau das sagen, was damals geschah, ebenso, was ihr heute tut und was aus euch werden wird. Alles aus Gnaden durch die Bleiche des Blutes Jesu Christi, der einen Sünder nehmen und in diese Bleiche hineintun kann, bis er gerechtfertigt in der Gegenwart Gottes steht. „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet, um was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden." „Wer an mich glaubt, wird die Werke tun, die ich getan habe." Jesus sagte: „Warum verurteilt ihr mich, steht nicht in eurem Gesetz geschrieben, dass diejenigen, zu denen das Wort geschah, nämlich die Propheten, dass sie Götter genannt wurden? Wie könnt ihr mich verdammen, wenn ich sage, dass ich der Sohn Gottes bin?" Sie sahen es einfach nicht. Sie versäumten, es zu sehen! W-204 Nun, Gemeinde, in den kommenden Botschaften versäumt es nicht zu sehen. Erkennet den Tag, in dem wir leben. Denkt daran: das Blut Jesu Christi nimmt die Sünden von uns, weit von euch, und sie sind nicht mehr in der Erinnerung Gottes. Alle Flecken sind weg. Sünde hatte einen farbigen Fleck zurückgelassen, doch Er wusch es weiß wie Schnee. Nun vor Seinem Thron stehe ich ganz vollkommen jeh... W-205 Ach! Wie kann ich vollkommen sein? Wie kann ich vollkommen sein? Um des Blutes willen - nicht um meinetwillen, doch dieses Blut steht zwischen Gott und mir. Ich habe es angenommen ... Ich bin ein Sünder, doch Er hat alles hinweg getan. Er ist Gott. Die Bleiche steht dazwischen, um die Sünden zu töten. Gott sieht mich so weiß wie das Wasser in der Bleiche. Die Sünde ist fort, sie kann uns nicht mehr erreichen, denn das Opfer liegt da. W-206 Wie steht es um unseren Glauben, das einfache Wort Gottes aufzunehmen? Das, was Gott sagte - nehmt IHN bei Seinem Wort. Gott verbirgt sich jetzt in Einfachheit, in einer einfachen Gruppe, doch eines Tages wird Er sich selbst offenbaren, wie Er es immer in den vergangenen Tagen getan hat. Liebt ihr IHN? Ich liebe Ihn, ich liebe Ihn, denn Er liebte mich zuerst und erkaufte mein Heil am Kreuzesstamm auf Golgatha. W-207 Liebt ihr IHN? Ach, ER ist wunderbar. Ich hoffe und vertraue, dass die Botschaft das hervorbringen wird, wozu- sie bestimmt ist, dass sie euch dahin bringt, dass ihr nicht mehr nach geschmückten Dingen Ausschau haltet, sondern Gott in Seiner Größe seht. Doch beachtet, wie demütig es ist. Dann werdet ihr Gott sehen. Schaut nicht aus nach IHM in... W-209 Vergesst es nicht. Freunde, haltet nicht Ausschau nach großen Dingen... Ihr sagt: „Aber Gott spricht doch von großen Dingen. Es wird eine Zeit kommen, wo dieses oder jenes und große Dinge geschehen werden." Ich hoffe, dass ihr begreift, wovon ich rede. Große Dinge - sehet, sie alle sagen: „Wenn das geschehen wird, es wird so groß sein." Doch es wird so demütig sein, dass sie das alles verpassen und weitergehen. Ihr mögt dann zurückschauen und sagen: „Nun, das ist aber niemals geschehen ..." Doch es ist über sie hinweggegangen, und sie haben es nicht einmal gesehen. Es ist so einfach. Gott wohnt in Einfachheit und offenbart sich in Seiner Größe. Was macht IHN so groß? Dass Er sich so einfach machen kann. Ein großer und angesehener Mann kann sich selbst nicht einfach geben, er muss sich seinem Stande gemäß benehmen. Seht doch, in diesem Fall ist ein solcher Mensch noch nicht groß genug. Wenn er groß genug wäre, dann käme er herunter und demütigte sich. W-210 Wie der alte geheiligte Mann dort in Chicago betreffs des Mannes sagte, der so geschult war, nach seinem Vortrag aber ganz geschlagen und mit gebeugtem Haupt herunterkam. Er sagte: „Wenn der Mann so hinaufgegangen wäre, wie er herabkam, dann wäre er heruntergekommen, wie er hinaufging." So ist es. Demütigt euch selbst. Seid einfach demütig. Versucht nicht, eigenartig zu sein, liebt einfach Jesus. Sagt: „Herr, wenn in meinem Herzen noch Falschheit oder etwas anderes ist, das verkehrt ist", sagt „Vater, ich möchte nicht so sein, nimm es von mir, denn so möchte ich nicht sein.“ „Ich möchte an jenem Tage zu denen gezählt werden, Herr. Und ich sehe, dass dieser Tag herannaht." Ihr seht, dass die Siegel im Begriff sind, geöffnet zu werden... Wenn Gott sie uns öffnet, denkt daran. Er allein kann es tun. Wir sind von IHM abhängig. Gott segne euch."

- Ende der Übersetzung - 

 

"Gott ist geoffenbart in Einfachheit" 

(God, Hiding Himself In Simplicity, Then Revealing Himself In The Same)

gepredigt am 17.03.1963 in Jeffersonville, Indiana, USA

 von Br. William Marrion Branham

 

 

§001. Guten Morgen, Freunde. Ich erachte es gewiß als einen Höhepunkt in meinem Leben, heute morgen wieder in dem Tabernakel zu sein und seine schöne Struktur zu sehen und die Ordnung, in der die Kinder Gottes in Seinem Haus sitzen. §002. Ich war so erstaunt, als ich gestern hierher kam und sah, wie das Gebäude jetzt aussieht. Ich hatte nie geträumt, daß es einmal so aussehen würde. Als ich den Bauplan anschaute, sah ich nur, daß es einen kleinen Seitenraum gab, aber jetzt finde ich, daß es ein schöner Platz geworden ist. Und wir sind dem Allmächtigen für diesen schönen Platz dankbar. Ich bringe euch heute morgen Grüße von meiner Frau und meinen Kindern, die sich danach sehnen, hier bei dem Einweihungsgottesdienst und in dieser Woche dabei zu sein, wo wir uns Christus weihen. Aber die Kinder sind in der Schule, und es ist für sie schwer, frei zu bekommen. Sie sind schon ganz ausgezehrt durch ihre Heimwehgefühle nach Hause, aber wir werden nie durch das Gefühl ausgezehrt, das wir euch Menschen gegenüber haben. So etwas hat man nicht. §003. Es gibt so etwas wie Freundschaft, und ich schätze Freunde, überall. Aber etwas besonderes ist es, wenn man alte Freunde hat. Ganz gleich, wie sehr du dir neue Freunde machst ­ sie sind immer noch nicht die alten. Es tut nichts zur Sache, wo ich auch umherstreife ­ aber dieser Platz hier wird immer heilig sein. Vor ungefähr 30 Jahren ­ als schlammigen Teichgrund ­ habe ich dieses Grundstück Jesus Christus geweiht, als es nichts als ein Schlammbett war. Hier war nur ein Teich. Aus diesem Grunde ist auch die Straße verformt. Sie muß einen Bogen machen, um die Stelle, wo der Teich war, zu umgehen. §004. Und hier an dieser Stelle wuchsen Lilien ­ Teichlilien. Die Lilie ist eine sehr seltsame Blume. Da sie im Schlamm geboren wird, muß sie sich ihren Weg durch den Schlamm hindurchdrücken, dann durch das Wasser und den Schlick hindurch, bis sie dann an die Oberfläche gekommen ist. um ihre Schönheit zu zeigen. Und ich denke heute morgen, daß es auch genau das ist, was hier geschehen ist ­ nämlich daß sich seit dieser Zeit eine kleine Teichlilie hindurchgedrückt hat. Und als sie an der Oberfläche des Wassers ankam, hat sie ihre Flügel ausgebreitet. Ihre kleinen Blütenblätter kamen hervor und reflektierten die Lilie im Tale.  §005. Möge lange stehen bleiben. Möge es ein Haus sein, das völlig Gott geweiht ist. Das Tabernakel seihst ist 1933 eingeweiht worden. Aber heute morgen dachte ich, daß es gut wäre, noch einmal einen kleinen Einweihungsgottesdienst zu haben, besonders für die Leute, die mit ihrer Liebe und Hingabe zu Christus dieses alles möglich gemacht haben. Ich möchte jedem von euch für die Opfer danken und was ihr alles getan habt, um diese Gemeinde Christus zu weihen. Ich zolle große Anerkennung und danke der Versammlung... Ich spreche diese Worte im Namen unserer guten Brüder hier von der Gemeinde, die ihre Dienste hierfür zur Verfügung gestellt haben: Bruder Banks Wood, unser teurer Bruder; Bruder Roy Roberson. unser teurer Bruder: und viele andere, die mit Uneigennützigkeit und Einfachheit des Herzens Monate für die Errichtung dieser Stätte verbracht haben. Sie waren hier, um zu sehen, daß es korrekt gebaut wurde. §007. Als ich hereinkam und das Pult sehen wollte... Diese Art war genau das, wonach ich mich mein Leben lang gesehnt habe. Bruder Wood wußte, was ich liebe. Er erwähnte nie, daß er es so bauen würde ­ aber er hat es doch getan. Und ich habe mir das Gebäude und die Konstruktion angeschaut... es ist einfach hervorragend. Nun, es gibt keine Worte, die meine Gefühle ausdrücken können. Es gibt dafür einfach keine Möglichkeit. Aber Gott versteht es. Möge jeder von euch für euren Beitrag belohnt werden, und für alles, was ihr getan habt, um diesen Platz zu dem Gebäude werden zu lassen, was es jetzt ist ­ ein Haus des Herrn. §008. Nun möchte ich noch folgende Worte sagen: Nun. das Gebäude, so schön es jetzt an der Innenseite und Außenseite ist... Mein Schwager, Junior Weber, hatte die Maurerarbeiten <durchgeführt>. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es besser aussehen könnte als so, wie es jetzt ist ­ ein perfekte Arbeit. §009. Ein anderer Bruder, der hier ist (Ich bin ihm nie begegnet), installierte die Lautsprecheranlage. Ich habe bemerkt, daß es selbst in einem so flachen Gebäude wie diesem keinen Widerhall gibt. geht auf verschiedenen Wegen in die Decke. Egal wo ich stehe, es ist immer gleich. Und jeder Raum ist mit einem Lautsprecher ausgestattet. Du kannst es so einstellen, wie du es haben willst. Ich glaube, daß es die Hand des Allmächtigen Gottes war, die diese Dinge tat. §010. Nun, wenn unser Herr uns solch ein Gebäude gegeben hat, daß wir Ihn anbeten können... Vor 30 Jahren begannen wir mit einem feuchten Erdboden, mit Sägespänen, und saßen hier an einem alten Kohleofen. Einer der Bauunternehmer. Bruder Wood, und Bruder Roberson, sagten mir, daß bei diesen Säulen... und diese alten Öfen waren gewöhnlich bei diesen Dachsparren, die quer herüberführen ­ daß diese einmal Feuer fingen und vielleicht zwei oder drei Fuß zurückbrannten. Warum sind sie nicht niedergebrannt? ­ Es war nur Gott, der es aufgehalten hat. Und dann, nach dem Brand, mit all dem Gewicht des Tabernakels, das darauf lastete... Warum ist es nicht zusammengefallen? ­ Es war nur die Hand Gottes. Jetzt haben wir Eisenträger, die bis zum Boden reichen, und es ist stabil gebaut.  §011. Nun, ich denke, daß es unsere Pflicht ist, jetzt durch die Gnade Gottes auch die Innenseite richtig auszufüllen, um Gott dankbar zu sein... Dieses wird nicht nur ein schönes Gebäude sein, in das wir hineinkommen, sondern möge jeder, der hereinkommt auch die herrlichen Charaktereigenschaften Jesu Christi in jedem sehen, der gekommen ist. §012. Möge es ein Platz sein, der dem Herrn geweiht ist, ein geweihtes Volk. Wenn das Gebäude auch noch so schön ist (was wir ganz gewiß schätzen), doch die Schönheit der Gemeinde ist der Charakter der Menschen. Ich vertraue darauf, daß es immer ein Haus der Herrlichkeit Gottes sein wird. Nun, in dem Einweihungsgottesdienst wurde der ursprüngliche Eckstein gelegt und der Text von der großen Vision, die Er mir am Morgen gab, hineingelegt. §014. Ihr habt euch vielleicht vor ein paar Minuten gewundert, warum ich so spät herausgekommen bin. Meine erste Pflichtausübung in der neuen Gemeinde war eine Trauung eines jungen Mannes und einer Frau, die im Büro standen. Möge es ein Typ darauf sein, daß ich als ein treuer Diener Christi eine Braut für die Hochzeitszeremonie an jenem Tag zubereite. Nun, laßt uns das tun, was wir auch am Anfang taten. Als wir die Gemeinde zum ersten Mal einweihten und den Eckstein legten, war ich noch ein junger Mann ­ vielleicht 21 oder 22 Jahre. Es war sogar noch bevor ich verheiratet war. Schon immer wollte ich einen Platz haben, der korrekt in der Ordnung für die Anbetung Gottes war, mit Seinem Volk. Aber das können wir nicht durch ein schönes Gebäude tun, sondern nur durch ein geweihtes Leben. Und nun, bevor wir jetzt ein Einweihungsgebet sprechen, lesen wir noch eine Schriftstelle und weihen die Gemeinde wieder Gott "zurück". Und dann habe ich für heute morgen eine evangelistische Botschaft, um für meine kommende Botschaft aufzubauen. §016. Heute abend möchte ich das 5. Kapitel der Offenbarung nehmen, welches von den sieben Gemeindezeitaltern zu den sieben Siegeln überleitet. Montag abend wird es um den Reiter auf dem weißen Pferd gehen; Dienstag abend um den Reiter auf dem schwarzen Pferd; und so weiter ­ also die vier Pferdreiter. Dann wird das sechste Siegel geöffnet. Und dann am Sonntag morgen, kommenden Sonntag morgen, so der Herr will (wir werden später sehen und es ankündigen), werden wir eine Gebetsversammlung für die Kranken im Gebäude haben. Und dann Sonntag abend als Abschluß... Möge der Herr uns helfen, das siebente Siegel zu öffnen, bei dem es nur einen kurzen Vers gibt: "Es war eine Stille im Himmel für eine halbe Stunde." Es war Stille. §017. Nun, ich weiß nicht, was diese Siegel bedeuten. Ich bin damit genauso am Ende meiner Weisheit wie vielleicht mancher von euch heute morgen. Wir haben kirchliche Vorstellungen, die von Menschen vorgebracht wurden: aber das wird die Sache nicht berühren. Wie ihr sehen werdet, es muß durch Inspiration kommen. Gott selbst ist der einzige, der es tun kann ­ das Lamm. Und heute abend geht es um dieses Buch der Erlösung. §018. Der Grund, warum ich keine Gebetsversammlungen ankündige, ist, weil ich bei einigen Freunden bleibe und ich jede Minute meiner Zeit dem Studieren und dem Gebet widme. Ihr kennt die Vision, die ich hatte, bevor ich von hier zum Westen ging, von diesen Engeln, die herangeflogen kamen? Ihr werdet es etwas später besser verstehen. Nun, in diesem Gebäude, welches wir geweiht haben (oder in einigen Minuten für die Anbetung Gottes weihen werden), sollten wir es in folgender Weise halten: §019. Wir sollten in dem Gebäude nie etwas kaufen oder verkaufen. Wir sollten in diesem Auditorium nie Geschäfte abschließen ­ so etwas sollte hier nie getan werden. Das bezieht sich auch darauf, daß Predigern, die hierher kommen, nicht erlaubt werden soll, Bücher oder andere Dinge zu verkaufen. Ganz gleich, was es auch sei, es gibt genügend andere Orte, um dieses zu tun. Im Hause unseres Herrn sollten wir nicht kaufen und nicht verkaufen. Es sollte ein Platz der Anbetung sein, heilig und nur für diesen Zweck geweiht. ER hat uns einen schönen Ort gegeben. Laßt uns diesen Ihm weihen und damit auch uns selbst Ihm weihen. §020. Nun, dieses erscheint vielleicht ein bißchen rauh, aber es ist kein Platz für Besuche. Es ist ein Ort der Anbetung. Wir sollten uns sogar einander nicht etwas, was keine Anbetung ist, zuflüstern, wenn es nicht absolut notwendig ist. Wir sollten hier auch nie gruppen bilden. Wir sollten nie durch das Gebäude rennen oder unsere Kinder durch das Gebäude rennen lassen. Nicht lange her haben wir gefühlt, daß wir dieses tun sollten. Wir haben es so errichtet, daß wir für alles Sorge tragen können. Nun, wir haben dieses so platziert... Natürlich gibt es viele Fremde. Aber ihr Leute hier vom Tabernakel wißt, daß das Gebäude für den Dienst des Allmächtigen geweiht werden wird. Wenn wir uns nun selbst weihen und in das Heiligtum eintreten, laßt uns deshalb daran denken, daß wir stille untereinander sind und Gott anbeten. Wenn wir uns gegenseitig besuchen wollen, gibt es genügend andere Orte dafür. Aber es soll nicht herumgegangen werden, so daß man sich nicht konzentrieren kann ­ oder jemand kommt herein und weiß nicht, was er machen soll. Das bringt so viel Lärm und dergleichen; es ist einfach menschlich... §022. Ich habe so etwas in Gemeinden gesehen, daß ich dabei wirklich schlecht gefühlt habe. Wir kommen nicht in das Heiligtum des Herrn, um uns zu treffen; wir kommen hierher, um anzubeten; und dann gehen wir nach Hause. Dieses Heiligtum ist zur Anbetung geweiht. Bleibt draußen stehen, redet miteinander, was ihr wollt, solange es richtig und heilig ist, geht zu den anderen und besucht euch gegenseitig zu Hause. ­ Aber wenn ihr durch diese Tür hereinkommt, bleibt stille. §023. Ihr kommt hierher, um mit Ihm zu reden, und laßt Ihn auch zu euch reden. Das Problem ist, daß wir zuviel selbst reden und nicht genug zuhören. Wenn wir hier hereinkommen, wollen wir auf Ihn warten. §024. Nun, in dem alten Tabernakel... Vielleicht ist heute morgen niemand hier, der an dem Einweihungstag anwesend war, als Major Ulrich die Musik spielte und ich hier hinter drei Kreuzen stand, um die Stätte zu weihen. Ich wollte niemandem gestatten... Die Ordner standen an der Tür und achteten darauf, daß sich niemand unterhielt. Kommt herein, wenn ihr eure Unterhaltung draußen beendet habt. Wenn ihr den Wunsch habt, könnt ihr leise zum Altar kommen und beten ­ leise. Dann geht ihr zu eurem Platz zurück und öffnet die Bibel. Was euer Nachbar getan hat, das ist seine Sache. Ihr braucht <darüber> nichts zu sagen. Wenn ihr mit ihm sprechen wollt, dann sagt, daß ihr ihn draußen treffen möchtet. "Aber hier drinnen bin ich, um den Herrn anzubeten." Ihr lest Sein Wort oder bleibt still sitzen. Dann setzte die Musik ein ­ Schwester Gertie (ich weiß nicht, ob sie heute morgen hier ist oder nicht), Schwester Gibbs. Ich glaube, soweit ich mich erinnern kann, stand das alte Klavier in dieser Ecke. Dann spielte sie gewöhnlich "Dort an dem Kreuz, wo mein Heiland starb", irgendeine süße, leise Melodie, bis die Zeit für den Gottesdienst kam und der Gesangsleiter aufstand und ein paar Lieder für die Versammlung anstimmte. Und wenn sie dann ein "Solo" hatten, wurde dieses gesungen ­ aber niemals als ein Theater. §026. Wenn ich dann hörte, daß die Musik weitergespielt wurde, wußte ich, daß meine Zeit gekommen war, hinauszukommen. Wenn ein Prediger vor eine Versammlung tritt, nachdem er gebetet hat, und mit der Salbung des Geistes, dann werdet ihr mit Sicherheit etwas vom Himmel hören. Nichts kann diesem im Wege stehen. Aber wenn du in ein Durcheinander kommst, dann bist du so verwirrt, und der Heilige Geist ist betrübt. Wir wollen das nicht. Nein, wir wollen hierher kommen, um anzubeten. Wir haben alle ein liebliches Zuhause (ich werde dazu noch in einer Minute kommen), und alles mögliche, wo wir unsere Freunde besuchen oder mitnehmen. dieses ist das Haus des Herrn. §027. Nun, es sind kleine Kinder da, kleine Babys. Nun, sie wissen es nicht anders; die einzige Weise, um das zu bekommen, was sie wollen, ist, danach zu schreien. Manchmal ist es ein Trunk Wasser, manchmal brauchen sie Aufmerksamkeit. Für diesen Zweck haben wir durch Gottes Gnade einen Raum gewidmet. Auf der Liste wurde er "Schreiraum" genannt, aber er ist mir gerade gegenüber. In anderen Worten: Er ist , wo die Mütter ihre Kinder mitnehmen können. §028. So, ihr Mütter, wenn euer kleines Baby anfängt zu wimmern, dann könnt ihr nichts dafür. Sicher sollt ihr es herbringen. Eine wahre Mutter möchte ihr Baby zur Gemeinde bringen, und das solltet ihr auch. Wir haben jetzt einen Raum, wo ihr jeden Winkel des Gebäudes sehen könnt, den ganzen Versammlungssaal, und ein Lautsprecher ist dort vorhanden, bei dem ihr die Lautstärke regeln könnt, wie ihr wollt. Ebenso eine kleine Toilette am Ende und ein Wasserbecken und alles mögliche, um es den Müttern angenehm zu machen. Es sind Stühle da, auf die ihr euch setzen könnt, ein Platz, wo ihr euer Baby wickeln könnt, wenn es nötig ist, und alles mögliche ist eingerichtet. Und dann, viele Teenager, und manchmal auch Erwachsene... Ihr wißt, junge Leute reichen manchmal Notizen weiter, oder ähnliches, oder stören in der Gemeinde. Nun, ihr seid alt genug, um es besser zu wissen. Seht ihr? Ihr solltet es besser wissen. Ihr solltet nicht hierher kommen... Wenn ihr eines Tages ein richtiger Mann sein wollt und eine Familie für das Königreich Gottes großziehen wollt, dann beginnt damit von Anfang an, seht, und handelt richtig und tut das Richtige. §030. Nun, die Ordner stehen an den Ecken und verschiedenen Stellen des Gebäudes, und wenn es Unordnung gibt (und die Vorstandsmitglieder sitzen hier vorne) und jemand sich nicht richtig benimmt, dann sind sie gemäß ihrer Pflicht beauftragt, diese Person um Ruhe zu bitten.  Wenn sie dann keinen Respekt haben, wäre es besser, wenn jemand anders den Platz einnimmt, denn gibt es jemanden, der zuhören möchte. Es gibt welche, die für diesen Zweck gekommen sind ­ zu hören. Und das ist es, wofür wir hier sind ­ um das Wort des Herrn zu hören. Jeder möchte es hören und möchte es so ruhig wie möglich haben ­ einfach so still wie möglich. Das ist es, nicht ein Gerede und ein Getue. §032. Natürlich wird jemand den Herrn anbeten ­ das wird erwartet. So sollte es sein. Wofür ihr gekommen seid, ist, den Herrn anzubeten. Wenn ihr fühlt, daß ihr Gott preisen und jauchzen solltet, dann tut es nur, denn dafür seid ihr gekommen. Seht ihr? Betet den Herrn in eurer eigenen Weise an. Aber wenn ihr miteinander redet und Notizen weiterreicht, wird niemand den Herrn anbeten, und ihr tragt dazu bei, daß andere von der Anbetung des Herrn abgehalten werden. Seht ihr? So fühlen wir, daß das verkehrt ist; und wir möchten dies als Regel in unserer Gemeinde festlegen. In unserer Versammlung, die zu diesem Gebäude gehört. ­Diese Gemeinde wird dem Königreich Gottes und dem Predigen des Wortes geweiht sein. Betet also! Aus diesem Grunde solltet ihr hierher kommen: ­Zur Anbetung. Und noch eine andere Sache: Gewöhnlich, wenn der Gottesdienst vorüber ist und die Menschen in den Gemeinden... Ich denke nicht, daß es hier so ist, weil ich normalerweise herausgegangen bin,- ­ich gehe weg. Auch wenn ich in anderen Versammlungen predige, kommt gewöhnlich die Salbung und Visionen geschehen, so daß ich erschöpft bin und in das Zimmer hinausgehe. Vielleicht nimmt mich dann Billy oder einer von den Männern nach Hause, damit ich eine Weile ausruhen kann, bis ich wieder herausgekommen bin, denn es ist eine sehr große Anspannung. §034. Doch ich habe Gemeinden gesehen, wo es Kindern erlaubt war, durch das Heiligtum zu rennen, und Erwachsene standen da und haben durch den Raum einander zugerufen. Das ist eine gute Methode, den Gottesdienst am Abend - oder zu welcher Zeit auch immer - zu ruinieren. Seht ihr? Sobald der Gottesdienst beendet ist, verlasst das Auditorium. Dann seid ihr mit der Anbetung zu Ende. Geht hinaus und sprecht miteinander oder was immer ihr tun wollt. Wenn ihr mit jemandem sprechen oder ihn besuchen wollt, dann geht mit ihnen nach Hause, oder was es auch sei, ­ aber tut es nicht im Versammlungsraum. Laßt diesen Gott geweiht sein. Dies ist Sein Begegnungsort, wo wir Ihm begegnen. Und natürlich geht das Gesetz vom Heiligtum aus. Ich glaube, daß dieses unserem Himmlischen Vater wohlgefällig sein wird. Wenn ihr dann kommt, bemerkt ihr, daß unter euch die Gaben zu fallen beginnen. Nun,- gewöhnlich,­­ wenn die Menschen eine neue Gemeinde haben, merkt ihr sofort, daß die Gemeinde steif ist. So etwas wollt ihr doch nicht haben. Schließlich ist dieses ein Platz der Anbetung; dies ist das Haus des Herrn. Ich habe gehört, daß, seitdem ich weggezogen bin, Menschen von verschiedenen Landesteilen hierhin gezogen sind, damit dieses ihre Heimat wird. Ich bin Gott dankbar. An dem Morgen, als ich das Gebäude hier als junger Mann einweihte und den Eckstein legte, betete ich, daß es bis zum Kommen Jesu Christi stehen bleiben möge. Als ich dieses tat, hatte ich Tausende Dollar Schulden. Wenn man ein Opfer in einer Versammlung dieser Größe eingesammelt hätte, hatte man 30 oder 40 Cents bekommen, und unsere Verpflichtungen waren etwa 150 oder 200 Dollar im Monat. Wie hätte ich das je schaffen können? Ich wußte, daß ich arbeiten würde und es abzahlen würde. Siebzehn Jahre meines Predigerdienstes habe ich keinen Cent genommen, sondern habe alles gegeben, was ich selbst hatte, außer das, was ich zum Leben brauchte. Alles kam in den kleinen Kasten an der Hinterseite für das Königreich Gottes. Die Leute sagten voraus, daß noch innerhalb eines Jahres in eine Autowerkstatt umgewandelt werden wurde. §039. Satan hat versucht, es uns einmal durch einen Betrug wegzunehmen, mit einer falschen Schadensersatz - Klage. Ein Mann behauptete, daß er seinen Fuß verletzt hatte, während er daran arbeitete. Er verklagte uns und wollte uns das Tabernakel wegnehmen. Wochenlang stand ich auf dem Posten. Doch trotz aller Mißverständnisse und Voraussagen anderer steht es heute hier als eines der schönsten Auditorien und als eine der feinsten Gemeinden der Vereinigten Staaten. Das stimmt. §040. Von hier ist das Wort des lebendigen Gottes in die ganze Welt ausgegangen,­ um die Welt herum. Fortwährend hat es seine Runde um den Globus gemacht,- soweit wir wissen - zu jeder Nation unter dem Himmel, immer wieder um die ganze Welt herum. Laßt uns dafür dankbar sein. Und weil wir nun einen Platz haben, und ein Dach über unserem Kopf, eine saubere, feine Kapelle, in der wir sitzen können, so wollen wir uns erneut der Aufgabe und Christus weihen. §041. Bruder Neville, unser teurer Bruder, ein wirklicher Hirte und Diener des lebendigen Gottes, steht, soweit er die Botschaft kennt, mit dem ganzen Herzen dahinter. Das stimmt. Er ist ein liebenswürdiger Mensch. Er fürchtet sich ein wenig... nicht fürchten, das meine ich nicht. Aber er ist so unheimlich sanftmütig, daß er es nicht ausspricht. Ihr wißt, ich sage gerne Dinge, die scharf und schneidend sind: "Setzt euch!" oder "Seid still!" Ich habe das bemerkt und die Tonbänder abgehört. §042. Aber nun ist einmal die Gelegenheit, daß ich dieses sagen kann. So möchte ich, daß ihr euch an meine Worte erinnert. Und dies alles wird auch auf Tonband aufgenommen. Seht ihr? Alles wird aufgenommen. Und bitte, laßt jeden Diakon auf seinem Posten stehen; und denkt daran, daß ihr unter einem Auftrag von Gott seid, diesen Posten heilig zu halten und  jedes Vorstandsmitglied genauso. §043. Der Pastor soll hervorbringen... Es ist nicht Sache des Pastors, dieses zu sagen; es ist Sache der Diakone, denn sie sind die `Polizei´ der Gemeinde. Zum Beispiel, wenn junge Paare draußen hupen (Ihr wißt schon, wie sie sich benehmen), oder etwas dergleichen geschieht mit der Versammlung, dann gehen sie nach draußen. Eine Mutter schickt ihr Mädchen hierhin, aber sie verschwindet mit irgendeinem abtrünnigen Bengel und hält sich bei den Autos auf, während ihre Mutter denkt, daß sie in der Gemeinde ist. Solche Sachen sollte der Diakon sehen. "Entweder kommst du hierher und setzt dich hin, oder ich nehme dich in mein Auto und bringe dich wieder nach Hause zu deiner Mutter." Seht ihr? Ihr müßt das tun. §044. Denkt daran, Liebe ist immer korrigierend. Wahre Liebe ist korrigierend. So müßt ihr imstande sein, euch korrigieren zu lassen. Die Mütter wissen jetzt also, daß es einen Platz für die Babys gibt. Ihr jungen Kinder wißt jetzt, daß ihr nicht in dem Gebäude herumlaufen dürft. Ihr Erwachsenen wißt jetzt, daß im Auditorium nicht geredet werden soll und keine Unterhaltungen gestattet sind. Tut das nicht. Es ist verkehrt. Es gefällt Gott nicht. Jesus sagte: "Es steht geschrieben: Mein Haus wird ein Haus der Anbetung, es soll ­ Bethaus ­ genannt werden für alle Nationen." Aber sie kauften und verkauften, und Er flocht Seile zusammen und trieb die Leute aus dem Auditorium. Ganz bestimmt wollen wir nicht, daß dieses in unserem Heiligtum geschieht. So laßt uns unser Leben, unsere Gemeinde, unsere Pflichten, unsere Dienste und alles, was wir haben, dem Reich Gottes weihen. Nun, wir wollen eine Schriftstelle lesen, bevor wir zum Einweihungsgebet kommen. Es ist nur eine erneute Einweihung, denn die eigentliche Einweihung geschah vor 30 Jahren. Wenn wir dann die Schriftstelle lesen und einige Minuten darüber sprechen, vertraue ich darauf, daß Gott Seine Segnungen auf uns kommen läßt. Nun, es gibt noch eine weitere Sache, die ich ansprechen wollte. Ja! Wo wir sonst die Aufnahmegeräte und dergleichen hatten, haben wir jetzt einen regulären Raum für die, die aufnehmen wollen, mit speziellen Leitungen und alles mögliche, die direkt von dem Hauptmikrophon kommen. §046. Es gibt auch Räume, Kleider und alles mögliche für den Taufgottesdienst. Und jetzt noch eine Sache, bei der viele Menschen ein schlechtes Gefühl mir gegenüber hatten (viele Menschen, die die Schrift nicht wirklich kennen). Es geht darum, ob man ein Kruzifix in der Gemeinde haben soll. Ich erinnere mich, daß hier einmal etwas darüber vorgegangen ist. Ich hatte drei Kreuze, und ein Bruder war völlig erschüttert, weil er hörte, wie irgendeine Denomination sagte, daß ein Kruzifix etwas katholisches sei. §047. Nun soll doch einmal ein Student oder ein wiedergeborener Christ sagen, daß die Katholiken das alleinige Anrecht auf das Kruzifix haben! Das Kruzifix Christi repräsentiert doch nicht den Katholizismus; es repräsentiert Gottes Königreich. Nun, die Heiligen repräsentieren den Katholizismus. Wir glauben, daß es einen Mittler zwischen Gott und den Menschen gibt, und das ist Christus. Aber die Katholiken glauben an alle möglichen Mittler, - ­an tausende Frauen und Männer, usw. Fast jeder gute Katholik bekommt einen Fürsprecher, falls er stirbt. Nun, das Kruzifix Christi repräsentiert Jesus Christus. §048. Habt ihr gewußt, daß die ersten Christen gemäß der Geschichte der Urkirche jedesmal Kreuze auf dem Rücken trugen, wenn sie sich als Christen auswiesen und sich zu erkennen gaben? Nun, die Katholiken behaupten <für sich>, daß sie es waren. Natürlich behaupten sie, daß sie die ersten waren, aber die Katholische Kirche war damals noch gar nicht organisiert. Aber die Christen trugen das Kreuz auf den Rücken. §049. Ihr habt gehört, wie die Menschen "Kreuzrücken" sagen. Bezieht ihr das auf die Katholiken? Es sind die wahren Katholiken, die universelle Gemeinde des Heiligen Geistes in der Welt! Wir sind die ursprünglichen Katholiken, die bibelgläubigen Katholiken. Sie sind die Katholische Kirche, die Organisation. Wir sind davon frei. Wir sind die Fortsetzung der Lehre der Apostel. Wir sind die Fortsetzung der Taufe des Heiligen Geistes und all der Dinge, wofür die Urgemeinde einstand. Aber die Katholische Kirche hat nichts davon. §050. So haben sie das Kruzifix hier angebracht, das aus dem Holz der Olivenbäume geschnitzt wurde, unter denen Jesus betete. Das ist das Kruzifix, für das man Jahre brauchte, und es wurde mir von Bruder Arganbright gegeben. Ich möchte es zusammen mit dieser Gemeinde weihen... Und wie passend hat es derjenige gemacht, der es hingehängt hat (ich weiß nicht, wer es war); sie haben es hier zu meiner Linken hingehängt. ER vergab dem Dieb zu Seiner Rechten, - ­und das bin ich§051. Und es stellt noch etwas anderes dar: Wenn wir Sein gebeugtes Haupt und Sein Leiden sehen... Es ragt über dem Altar heraus, und hier erwartet Er euch Sünder. ER wird auf euch herabschauen. Später werden wir noch ein kleines Licht anbringen, das dort hinstrahlt, wenn der Altarruf ergeht und die Menschen, wenn sie hier sind... §052. Du wirst sagen: "Warum brauchst du so etwas? Du solltest kein Bildnis haben." Nun, derselbe Gott, der sagte: "Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen," sagte auch: "Mache zwei Cherubim und laß ihre Flügel einander berühren, und stelle sie am Gnadenthron auf, wo die Menschen beten." Ihr seht. es gibt keinen Grund. Es ist also inspiriert und hängt direkt am richtigen Platz, und ich bin so dankbar, daß ich derjenige an Seiner Rechten bin. §053. Ich vertraue darauf, daß Er mir vergeben hat. Soweit ich weiß, habe ich in meinem Leben zwar nie etwas buchstäblich gestohlen, aber ich habe Seine Zeit so sehr mißbraucht, daß ich in dieser Weise gestohlen habe. Ich habe viele Dinge getan, die ich nicht hätte tun sollen, und ich bin heute morgen Gott dankbar, daß Er mir meine Sünden vergeben hat. §054. Nun, ich möchte aus 1. Chronika 17 lesen, vielleicht gerade fünf Minuten für den Einweihungsgottesdienst sprechen, beten, und dann gehen wir in die Botschaft hinein. Nun, 1. Chronik, das 17. Kapitel: "Und es geschah, als David in seinem Hause wohnte, da sprach David zu Nathan, dem Propheten: Siehe, ich wohne in einem Hause von Zedern, und die Lade des Bundes Jehovas wohnt unter den Teppichen. Und Nathan sprach zu David: Tue alles was du im Herzen hast. denn Gott ist mit dir. Und es geschah in selbiger Nacht, da geschah das Wort Gottes zu Nathan also: Gehe hin und sprich zu David. meinem Knechte: So spricht Jehova: Nicht du sollst mir das Haus zur Wohnung bauen: denn ich habe nicht in einem Hause gewohnt von dem Tage an, da ich Israel heraufgeführt habe. bis auf' diesen Tag: sondern ich wanderte von Zelt zu Zelt und von Wohnung zu Wohnung. Wo immer ich wanderte unter ganz Israel, habe ich zu einem der Richter Israels, dem ich gebot, mein Volk zu weiden, ein Wort geredet und gesagt: Warum habt ihr mir nicht ein Haus von Zedern gebaut? Und nun sollst du also zu meinem Knechte David sagen: So spricht Jehova der Heerscharen: Ich habe dich von der Trift genommen, hinter dem Kleinvieh weg, daß du ein Fürst sein solltest über mein Volk Israel: und ich bin mit dir gewesen überall, wohin du gegangen bist, und habe alle deine Feinde vor dir ausgerottet: und ich habe dir einen Namen gemacht, gleich dem Namen der Großen, die auf Erden sind." Ich möchte von dieser Stelle aus sagen, daß David das gleiche sah, was wir auch sehen. David sagte: "Es ist nicht recht, daß ihr Leute mir ein Haus aus Zedern gebaut habt, während die Bundeslade meines Gottes immer noch unter Vorhängen stehen muß." (Das waren die Häute von Schafen und anderen Tieren, die zusammengenäht waren.) Er sagte: "Es ist nicht recht, daß ich ein schönes Zuhause habe, während die Bundeslade meines Gottes in einem Zelt bleiben muß."  So hatte Gott es ihm aufs Herz gelegt, den Bau eines Tempels zu planen. David war ein Mann voller Liebe und Hingabe zu Gott. und doch hatte er zu viel Blut vergossen. David hatte dieses im Beisein des Propheten jenes Zeitalters, nämlich Nathan. gesprochen. Nathan, der wußte, daß Gott David liebte, sagte: "David, tue alles, was in deinem Herzen ist. denn Gott ist mit dir." Welch eine Aussage! "Tue alles, was in deinem Herzen ist, denn Gott ist mit dir." Und in derselben Nacht... Dies zeigte, wie sich David der Liebe Gottes geweiht hatte. Aber dann sehen wir, wie Gott, der wußte, daß Nathan im Irrtum war und er dieses nicht hätte sagen sollen, so gnädig war, daß Er in derselben Nacht herunterkam und zu Nathan sprach. Und wie liebe ich diese Worte: "Gehe hin und sprich zu David, meinem Knechte: 'Ich habe dich aus dem Schafstall geholt'." Er war einfach ein Nichts. §058. Ich würde dieses hier gerne einmal übertragen. "Ich habe dich von dem Nichts genommen und dir einen Namen gegeben. Du hast einen Namen gleich den Großen auf der Erde." Ich möchte dieses in einer vertrauensvollen Art anwenden, und doch so, um den Punkt herauszustellen. §059. Ich dachte daran, wie ich vor ein paar Jahren hier in der Stadt lebte. Niemand kümmerte sich um mich. Niemand liebte mich. Ich selber liebte die Menschen; aber niemand liebte mich ­ wegen der Vergangenheit unserer Familie. Nicht daß ich meine teure Mutter und meinen Vater geringschätze; wie wünschte ich, daß Mama noch leben würde, um heute morgen in dieses Heiligtum zu kommen. Vielleicht gewährt Gott vielen von den Alten, die ihr Geld in diese Stätte gesteckt haben, um sie aufzubauen, einmal `über das Geländer´ zu schauen. Doch die Branham-­Familie hatte wegen Trinkerei in dieser Gegend keinen besonders guten Ruf. Niemand hatte etwas mit mir zu tun. Ich erinnere mich,dass ich meiner Frau vor kurzem gesagt habe, daß ich damals niemanden dazu bringen konnte, mit mir zu sprechen. Niemand achtete auf mich,...und jetzt ist es so, daß ich mich zurückziehen muß, um überhaupt ein wenig Ruhe zu finden. Und nun hat uns der Herr uns diese große Stätte gegeben und diese großen Dinge, die Er getan hat. ER hat mir trotz des schlechten Namens einen Namen gleich denen von einigen großen Menschen gegeben; und Er hat meine Feinde überall dort, wo ich ging, abgeschnitten. Wo immer ich auch hinging, nichts konnte dagegen standhalten. Wie dankbar bin ich dafür. Wie hätte ich als kleines, zerlumptes Kind, als ich zwei oder drei Blöcke von hier entfernt zur Ingramville­ Schule ging und ausgelacht wurde, weil ich so zerlumpt war und auf einem Teich Schlittschuh lief, wissen können, daß unter jenem Teich der Same einer Lilie lag, die in dieser Weise aufblühen würde? Wie hätte ich je wissen können, als niemand mit mir reden wollte, daß Er mir dennoch einen Namen geben würde, der unter Seinem Volk geehrt sein würde? 063. Nun, David wurde es nicht erlaubt, den Tempel zu bauen. Er konnte es nicht tun. Aber Er sagte: "Ich werde dir einen Samen erwecken, und der wird den Tempel bauen. Und dieser Tempel wird ein ewiger Tempel sein. Und auf deinem Sohn, dem Sohn Davids, wird ein ewiges Königreich errichtet, über das Er herrschen soll." Salomo, Davids natürlicher Sohn (von seiner natürlichen Kraft), baute dem Herrn ein Haus, einen Tempel. Aber als der wirkliche Same Davids kam, der "Sohn Davids", sagte ER ihnen, daß eine Zeit kommen würde, wo von diesem Tempel nicht ein Stein auf dem anderen gelassen würde. ER versuchte, sie auf einen anderen Tempel hinzuweisenJohannes, dem die Offenbarung zuteil wurde, sah das Himmlische Jerusalem in Offenbarung 21. Er sah, wie der neue Tempel vom Himmel herabkam, geschmückt wie eine Braut für ihren Ehemann. Und eine Stimme aus dem Tempel sagte: "Siehe, das Zelt Gottes ist bei den Menschen. Und Gott wird mit ihnen sein und jede Träne von ihren Augen abwischen. Und es wird weder Hunger geben noch Leid, weder Schmerz noch Tod, denn die früheren Dinge sind vergangen." Dann wird der wahre Sohn Davids (wie wir es auch in den Lektionen der kommenden Woche noch betrachten werden) zu Seinem Tempel kommen, dem Tempel Gottes, dem wahren Tabernakel, für das Er jetzt hingegangen ist, um es vorzubereiten. Denn in Johannes 14 sagte Er: "In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen und ich werde hingehen..." Was meinte Er damit? Es war schon vorausbestimmt, "...und ich werde hingehen, um eine Stätte für euch zu bereiten, und werde zurückkehren, um euch bei mir aufzunehmen." Natürlich wissen wir, daß dieses in dem großen vor uns liegenden Zeitalter sein wird. Der wahre Same Davids, welcher Jesus Christus ist, wird den Thron einnehmen, und dort wird Er in alle Ewigkeit über die Gemeinde regieren, während die Braut in dem Hause bei Ihm sein wird, und über die zwölf Stämme Israels herrschen wird. Und diese natürliche Stätte...David konnte den Tempel Gottes nicht bauen, denn er war für diese Aufgabe nicht bestimmt. Es gab nichts, was er tun konnte. Er war sterblich und hatte Blut vergossen. So ist es auch heute mit uns. Wir sind nicht vorbereitet. ein Haus für Gott zu bauen. Es gibt nur Einen, der es tun kann, und dieser Bau ist jetzt in ArbeitAber dieses kleine Tabernakel, wie auch der Tempel, den Salomo Ihm baute und all die anderen <Stätten>, sind nur vorübergehende Orte der Anbetung, bis die Zeit kommt, wo der wirkliche Anbetungsort auf der Erde errichtet sein wird und Gerechtigkeit regieren wird von Himmel zu Himmel und es keine Sorgen mehr geben wird. In jenem Tabernakel werden keine Beerdigungspredigten mehr gehalten. Auch keine Hochzeiten wird es mehr gehen, denn es wird eine große Hochzeit in Ewigkeit andauern. Welch eine Zeit wird das sein! Aber laßt uns dieses im Herzen festhalten, daß wir im Gedenken und Hinblick auf jenes zukünftige Tabernakel uns durch Seinen Geist so ausweisen, daß wir an dieser Stätte so anbeten, als oh wir schon an jenem Ort seien ­ in Erwartung jener zukünftigen Stätte. Nun, laßt uns aufstehen und die Heilige Schrift lesen (Offb. 21, 1 - 3): "Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde: denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen. und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herniederkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird bei ihnen sein." Laßt uns nun unsere Häupter beugen: Unser himmlischer Vater, wir stehen in Ehrfurcht. Wir stehen hier in Respekt und in heiliger Ehrerbietung. Wir bitten Dich, Herr, unsere Gabe anzunehmen, denn Du hast uns Gnade gegeben, um eine Anbetungsstätte für Dich vorzubereiten. Es gibt keine Stätte, die wir auf der Erde bereiten könnten, die würdig wäre, daß der Geist Gottes darin wohnen würde. Aber dieses bieten wir Dir an als ein Zeichen unserer Liebe und Gefühle Dir gegenüber, Herr. Wir danken Dir für all die Dinge, die Du für uns getan hast. Das Gebäude und das Grundstück wurden schon vor längerer Zeit für den Dienst geweiht, und wir danken Dir für die Erinnerung an das, was gewesen ist. Und nun, Herr Gott, wie auch die Vision vor Jahren zeigte und dieses zum Ausdruck brachte... Ich sah die alten Gebäude, in denen die Menschen waren; und sie wurden repariert und erneuert, und ich wurde über den Fluß zurückgesandt. Nun, Herr Gott, Schöpfer der Himmel und der Erde, wir stehen als das Volk Deiner Herde. Wir stehen als das Volk Deines Königreiches, und weihen ­ mich selbst eingeschlossen, sowie der Pastor und die Gemeinde, die Menschen ­ dieses Gebäude für den Dienst des allmächtigen Gottes durch den Namen Jesu Christi, Seines Sohnes; für den Dienst an Gott und für Ehrerbietung und Respekt vor Gott. Möge das Evangelium so von diesem Ort hervorströmen, daß es die Welt veranlaßt, von den vier Ecken der Erde herzukommen, um die Herrlichkeit Gottes zu sehen, die von hier ausgeht. Wie Du es in der Vergangenheit getan hast, möge es in Zukunft viel größer sein. Vater, wir weihen uns jetzt selbst für den Dienst an dem Wort, mit allem, was in uns ist. Herr, die Versammlung und die Menschen weihen sich heute morgen, um das Wort zu hören. Und wir, als Prediger, weihen uns dem Predigen des Wortes ­ bereitzustehen in gelegener und ungelegener Zeit, zu überfuhren und zu ermahnen mit aller Langmut ­ wie es auch dort in dem Eckstein vor 30 Jahren geschrieben wurde. Du hast gesagt, daß eine Zeit kommen würde, in der die Menschen die gesunde Lehre nicht ertragen würden, sondern sich selbst Lehrer aufhäufen wurden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt, und sie sich von der Wahrheit den Fabeln zuwenden würden. Herr, wir haben versucht, das Wort den Menschen darzubringen... Mögen wir inspiriert werden und für eine doppelte Anstrengung gestärkt werden, damit eine doppelte Portion des Geistes auf diesen Ort herabströmt. Möge der Heilige Geist , wie es an dem Tag war, wo der Tempel eingeweiht wurde und Salomo betete, als der Heilige Geist in der Form der Feuersäule und der Wolke zur Vordertür hereinkam, sich um die Cherubim herum lagerte, herüberging an die heilige Stätte und dort Seinen Ruheplatz einnahm.  "Oh Gott," sagte Salomo, "wenn Dein Volk irgendwo in Not ist und zu diesem heiligen Ort schaut und betet, dann höre Du vom Himmel." Herr, möge der Heilige Geist heute morgen in jedes Herz kommen, in jede geweihte Seele, die hier ist. Und die Bibel sagt, daß die Herrlichkeit Gottes so groß war, daß selbst die Diener wegen der Herrlichkeit Gottes nicht ihren Dienst ausüben konnten. Oh Herr Gott, möge es sich wiederholen, wenn wir uns selbst mitsamt der Gemeinde Dir übergeben und für den Dienst weihen. Es steht geschrieben: "Bittet, und ihr werdet empfangen." So übergeben wir uns heute morgen Dir mit der Gemeinde als Opfer, für den Dienst, für das Licht der letzten Tage ­ für das Licht der Abendzeit, damit wir den Menschen Trost und Glauben bringen mögen, die auf das Kommen des Bräutigams warten; damit eine Braut in dem Evangelium Christi bekleidet wird, um den Herrn Jesus zu empfangen. In dieser Weise weihen wir uns, ­ mich selbst, Bruder Neville und die Versammlung ­für den Dienst Gottes, in dem Namen Jesu Christi. Amen. Ihr mögt euch setzen.  David sagte: "Es freute mich, als sie zu mir sagten: Lasst uns zum Hause des Herrn gehen." Möge dieses bei uns immer so sein, daß wir uns freuen, wenn gesagt wird, daß wir uns im Hause des Herrn versammeln. Amen. Nun, nach diesem kleinen Einweihungsgottesdienst habe ich noch eine Stunde. Denkt nun daran, wofür wir uns geweiht haben: für die Ehrfurcht, Heiligkeit und Stille vor dem Herrn; - zur Anbetung vor dem Herrn. Seid einfach so ehrfürchtig im Hause des Herrn, wie ihr nur könnt. Und wenn der Gottesdienst beendet ist, sofort, nachdem die Versammlung entlassen worden ist, entfernt euch von dem Gebäude. Das gibt dem Hausmeister Gelegenheit, hier hereinzukommen, damit es für die nächste Versammlung gereinigt wird und wieder bereit ist. Dann gibt es kein Durcheinander im Haus des Herrn. Ich denke, daß der Platz etwa 15 Minuten nach dem Ende des Gottesdienstes geräumt sein sollte. Seid freundlich, gebt jedem die Hand und ladet euch einander ein. Wir erwarten, daß wir in der kommenden Woche die geheiligsten Gottesdienste haben werden, die je im Tabernakel gehalten wurden. Wir schauen danach aus. Nun, es kam mir nicht ins Bewußtsein... aber nach vielen Stunden im Gebet bis zum frühen Morgen begann ich etwas zu sehen. So vertraue ich, daß dieses eine gewaltige Zeit sein wird. Das glaube ich, wenn der Herr uns helfen wird. Nun, wenn ich sage "eine gewaltige Zeit", dann möchte ich darüber heute morgen etwas sagen. §076. Ihr wißt, was die Menschen manchmal groß nennen, ist nicht groß. Aber was Gott groß nennt, bezeichnen die Menschen als töricht; und was Gott töricht nennt, bezeichnen die Menschen als groß. So laßt uns dieses in den Gedanken behalten. Wägt jedes Wort ab. Nun, die kommenden Gottesdienste sind lang. Sie werden in die Länge gezogen, weil es ein schwieriger Dienst ist, es wird­ viel Belehrung sein, Weihe... Der Ort, an dem ich untergebracht bin... Die Menschen wollen mir alles mögliche zu essen geben und sagen: "Ja, Bruder Branham, du hast so viel an Gewicht verloren," und alles mögliche. Aber ich bin fortwährend im Dienst gewesen. Am nächsten Sonntagabend muß ich wieder weggehen, um noch schnell eine weitere Abend in Mexiko abzuhalten. Es ist also eine harte Sache. So verzichte ich lieber darauf, viel zu essen und mache mich selbst bereit. Ich freue mich, heute morgen Bruder Junior Jackson zu sehen, und Bruder Ruddell und all die verschiedenen Prediger. Gott segne euch alle. Nun, heute morgen mochte ich zu euch über ein Thema sprechen, über das ich mir hier ein paar Notizen aufgeschrieben habe. Zuerst mochte ich aus dem Buch Jesaja lesen, dem 53. Kapitel. Während ihr es aufschlagt, möchte ich noch ein oder zwei Bekanntmachungen geben: Heute abend möchte ich über dieses Buch sprechen, um eine Brücke zu bilden zwischen dem letzten Gemeindezeitalter und dem Öffnen der Siegel. Nun, dazwischen ist eine große Lücke. §078. Als ich mit den sieben Gemeindezeitaltern zu Ende war, sprach ich unmittelbar danach über die 70 Wachen Daniels, denn sie sind damit verbunden. Ich sagte: "Wenn ich je über die sieben Siegel sprechen werde, dann muß ich erst mit den 70 Wochen Daniels fertig sein, um sie dann mit den Siegeln in Verbindung zu bringen" So bleibt nur eine Sache noch offen, und das ist das 5. Kapitel, über das siebenfach versiegelte Buch. Das werden wir heute abend durchnehmen. Wir wollen versuchen, heute abend früh anzufangen. Ihr habt es schon angesprochen, nicht wahr? Fangt früh an. Kann jeder um 7 Uhr hier sein? In Ordnung. Laßt uns den regulären Gottesdienst um 6:30 Uhr beginnen, mit dem Gesangsdienst, und ich werde um 7 Uhr hier sein. Auch durch die Woche hindurch fangen wir früh an. Niemand liebt das Singen mehr als die Christen. Wir lieben das Singen. Wir lieben dieses Dinge, doch jetzt gehen wir in etwas anderes hinein. Jetzt sind wir im Wort, so laßt uns jetzt ganz dabei bleiben. §079. Ich möchte nunmehr zur Belehrung übergehen, und ihr könnt euch vorstellen, welch große Anstrengung dieses für mich ist. Seht, denn wenn ich etwas verkehrt lehre, werde ich dafür Rechenschaft ablegen müssen. Und so darf ich nicht etwas nehmen, was irgend jemand anders sagt; es muß inspiriert sein. Und ich glaube, daß die sieben Engel, die diese sieben Donner halten, es gewähren werden. Seht ihr? Nun, in Jesaja, dem 53. Kapitel, die ersten Verse. Ich möchte dieses anmerken: Dies gehört jetzt überhaupt nicht zu den Siegeln. Es ist nur eine kleine Botschaft, denn ich wußte, daß die Einweihung sein würde und die Zeit nicht ausreichen würde, in das Öffnen der Siegel hineinzugehen. So dachte ich, daß wir zuerst den Einweihungs-Gottesdienst abhalten. Heute abend beginnen wir dann mit der Belehrung über die 7 Siegel. §080. Nun, dieser kleine Gottesdienst wird aber trotzdem direkt damit im Zusammenhang stehen; so hört auf jedes Wort und erfaßt es. Und wenn ihr es auf Tonband oder dergleichen aufnehmt, dann bleibt bei dieser Tonbandbelehrung! Sagt nichts anderes, als das, was das Tonband sagt! Sagt es genau so, wie es das Tonband sagt, denn einige von diesen Dingen...Wir erkennen, wehalb so viele Missverständnisse entstehen. Seid sicher, daß ihr nur das sagt, was das Tonband sagt. Sagt nichts anderes, denn ich sage dieses nicht von mir aus! ER ist es, der es sagt, seht ihr? So viele Male wurde Verwirrung erzeugt. Menschen stehen auf und sagen: "Nun, Soundso hat gesagt, daß es dies und das bedeutet." Laßt es einfach so, wie es ist! So wollen wir es auch mit der Bibel tun. Genau so, wie die Bibel es sagt, so wollen wir es ­ genau so! Legt nicht eure eigene Auslegung hinein; es ist bereits ausgelegt. Seht ihr? Nun: Wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und wem ist der Arm Jehovas offenbar geworden? Laßt es mich noch einmal lesen. Hört genau zu: Wer hat unserer Verkündigung geraubt (Frage), und wem ist der Arm Jehovas offenbar geworden?  In anderen Worten: Wenn ihr unserer Verkündigung geglaubt habt, dann ist euch der Arm des Herrn geoffenbart worden. Seht ihr?  Wer hat unserer Verkündigung geglaubt. und wem ist der Arm Jehovas offenbar geworden? Nun, ich möchte auch im Matthäus­-Evangelium, dem 11. Kapitel, lesen. Nun, bringt eure Zettel und dergleichen mit. Wenn ihr keinen Rekorder habt, dann bringt euer Papier mit, so daß wir es festhalten können. Das 11. Kapitel von Matthäus, der 25. und 26. Vers... 11, 26 und 27... Jesus spricht hier im Gebet, hier habe ich es in meiner Bibel markiert: "Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich. Vater. Herr des Himmels und der Erde. daß du dies vor Weisen und Verständigen verborgen hast, und hast es Unmündigen geoffenbart. Ja. Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir." Erfaßt diese beiden Schriftstellen. "Wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und wem ist der Arm Jehovas offenbar geworden?" Dann dankte Jesus Gott, daß Er die Geheimnisse vor den Weisen und Klugen verborgen hat und es den Unmündigen, die es annehmen würden, offenbart; denn so erscheint es vor Gott wohlgefällig. §081. Nun, von diesem Text oder aus dieser Schriftlesung entnehme ich diesen Titel: Gott verbirgt sich in Einfachheit und offenbart sich dann in der gleichen Weise. Nun, für das Tonband möchte ich es noch einmal wiederholen, denn es wird aufgenommen: Gott verbirgt sich in Einfachheit und offenbart sich dann in der gleichen Weise. Es ist schon eigenartig, wenn man sich vorstellt, daß Gott etwas derartiges tut. Gott verbirgt sich scheinbar in `Unauffälligkeit´, damit die Klugen es um eine Million Meilen verfehlen. Aber  durch diese einfachen "Dinge" lässt ER die weltliche Weisheit zur Torheit werden (1. Kor. 1, 18 - 21). Ich dachte, daß dieses ein Thema wäre, das wir studieren könnten, bevor wir in diese große Belehrungen der sieben Siegel hineingehen. Viele werden es aufgrund ihrer menschlichen Vorstellungen, wie Er sich selbst offenbaren müsste, verpassen. Nun, die Menschen haben ihre eigene Vorstellung von dem, wie Gott ist und was ER tun wird. Ich habe diesen alten Ausspruch schon oft gebracht, nämlich daß "Menschen immer Menschen bleiben." Die Menschen preisen Gott immer für das, was Er getan hat, und schauen immer danach aus, was Er tun wird, aber ignorieren das, was Er tut. Auf diese Weise verfehlen sie es. Sie schauen zurück und sehen, welch große Sache Er getan hat; aber sie versäumen zu erkennen, in welch einfachen Dingen Er gegenwärtig wirkt. Und dann schauen sie in die Zukunft und sehen etwas Großes herbeikommen, das geschehen soll; aber in neun von zehn Malen geschieht es unmittelbar vor ihren Augen, aber es ist so demütig, daß sie es nicht erkennen. Einmal hat gab es einen Mann hier in Utica. Wenn einige seiner Leute hier anwesend sein sollten: Ich sage das jetzt nicht, um den Mann bloßzustellen. Er war ein Veteran des Bürgerkrieges, - ich glaube, daß er ein Rebell war. Aber er war ein Ungläubiger und behauptete, daß es so etwas wie Gott nicht gäbe. Er lebte in Utica; sein Name war Jim Dorsey. §086. Viele von euch Leuten kennen ihn vielleicht. Er hat mir öfters eine Wassermelone gegeben, als ich ein kleiner Junge war. Gewöhnlich zog er Wassermelonen dort am Fluß in der Ebene an. Er war mit meinem Vater ziemlich befreundet. Aber eines Tages sagte er... Eines der außergewöhnlichsten Dinge, das ihm jemals gesagt wurde und im Gegensatz zu seinem Glauben stand, so daß er mit gebeugtem Kopf weggehen und weinen mußte... Ich war in jenen Tagen noch ein kleiner Junge, und ich habe erfahren, daß dieser Mann durch diese Sache in herrlicher Weise im Alter von etwa 85 Jahren zu Christus bekehrt wurde. Eines Tages fragte er eine kleines Mädchen, das von der Sonntagsschule kam, warum es seine Zeit mit so etwas verschwende. Sie antwortete, weil sie glaube, daß es einen Gott gäbe. Herr Dorsey sagte: "Kind, du bist ja so verkehrt, wenn du an so etwas glaubst." <Später> sagte er, daß sich das Mädchen bückte und eine kleine Blume von der Erde pflückte. Sie zupfte die Blütenblätter ab und fragte: "Herr Dorsey, können Sie mir sagen, wie diese lebt?" §088. Das war es. Als er der Sache nachging... Er hätte sagen können: "Nun, sie wächst auf der Erde." Dann hätte man sofort zurückfragen können: "Wo kommt die Erde her? Wie ist dieser Same dorthin gekommen? Wie ist das geschehen?" Und so weiter, und so weiter ­ man könnte so fortfahren, bis er es sieht. Seht ihr? Es sind nicht die großen, glanzvollen Dinge, die wir uns vorstellen, sondern es sind die einfachen Dinge, in denen Gott so real ist. ­So gefällt es Gott, sich zu offenbaren und gleichermaßen zu verbergen; denn ER verbirgt und offenbart sich in einfachen, kleinen Dingen. Es geht über die Köpfe der Menschen hinweg. Du fragst: "Warum sollte ein gerechter Gott so etwas tun?" Weil Er den Menschen von Anfang an nicht in dieser Weise geschaffen hat, daß er aus seiner eigenen Kraft leben kann. Er wurde so geschaffen, daß er in jeglicher Hinsicht von seinem Schöpfer abhängig ist. Aus diesem Grunde werden wir auch mit Lämmern oder Schafen verglichen. Ein Schaf kann sich nicht selbst führen; es braucht einen Hirten. Der Heilige Geist ist es, der uns führen sollte. In dieser Weise ist der Mensch geschaffen. Gott machte all Seine Werke so einfach, daß auch Einfältige es verstehen können. Er lebte Selbst einfach unter einfachen Menschen, um selbst von den Einfältigsten verstanden zu werden. An anderer Stelle, ich glaube in Jesaja 35, sagt Er, daß "selbst Einfältige nicht irregehen werden." Es ist so einfach. Und wir wissen, daß Gott so groß ist, <daß es dahin kommt,> daß wir immer etwas Großes erwarten, aber an der einfachen Sache vorbeigehen. Wir stolpern über Einfachheit. Auf diese Weise verfehlen wir Gott. Gott ist so einfach, daß die Gelehrten dieser Tage ­- wie zu allen Zeiten ­- eine Million Meilen an Ihm vorbeigehen. In ihrem Intellekt wissen sie, daß nichts und Niemand so groß ist wie Er, aber wenn Er in als einfacher Mensch auf der Erde wandelt und Seine Werke in einer solch demütigen Weise vollbringt, bewirkt das, daß sie geradewegs darüber hinweggehen und es verfehlen. Nun, studiert dieses einmal; studiert es einmal durch. Und ihr Menschen, die ihr hier zu Besuch seid, greift diese Dinge auf, wenn ihr in euer Motel zurückgeht und denkt darüber nach. Wir haben nicht die Zeit, alles so aufzuschlüsseln, wie es sein sollte. Aber ich möchte, daß ihr es tut, wenn ihr zum Motel oder Hotel oder nach Hause geht, wo immer ihr euch auch aufhaltet. Kommt zusammen und studiert es durch. Sie verfehlen Ihn durch die Art, wie Er sich offenbart; denn Er ist so groß, und doch verbirgt Er sich in Einfachheit, um sich auch dem Geringsten bekanntzumachen. Versucht nicht, das Große zu bekommen, denn Er geht darüber hinweg. Aber hört auf die Einfachheit Gottes, und dort findet ihr Gott, direkt in der einfachen Weise.  Auf Hochglanz polierte weltliche Weisheit, gebildet ­ wird Ihn immer verfehlen. Nun,... ich weiß, daß hier Schullehrer sind; ich weiß von zweien oder dreien, die hier sitzen. Ich bin nicht hier, um der Schule und der Bildung zu widersprechen und versuche auch nicht, Analphabetentum zu unterstützen; dafür bin ich nicht hier. Aber es geht darum, daß die Menschen so viel Gewicht darauf gelegt haben, ­ sogar in den Seminaren und so weiter ­ daß sie genau die Sache verpassen, die Gott vor sie gestellt hat. Deshalb bin ich nicht gegen die Brüder, die in den Denominationen sind, sondern ich bin gegen das System der Denomination. Man versucht sich selbst zu verherrlichen und bildet die Prediger schon derart aus, daß sie ihre Stellung verlieren, wenn sie nicht die geeignete Schulung und Bildung haben. Sie müssen auch einen Test durch den Psychiater und dergleichen bestehen. Ich denke, daß es nie Gottes Wille war, daß ein Prediger durch die Psychiatrie getestet wird, sondern Gottes Weise ist es, Seinen Mann durch das Wort zu testen, den Er dann mit dem Wort hinaussendet, um das Wort zu predigen. Nun, heutzutage predigen wir Philosophie. Wir predigen Glaubenssatzungen und Denominationstum und so viele Dinge ­ aber lassen das Wort beiseite, denn sie sagen, daß man es nicht verstehen könne. Doch man kann es verstehen. ER hat verheißen, es zu . Auch jetzt bitten wir Ihn, es zu tun.  Nun, wir werden jetzt einige Charaktere für einige Minuten herausnehmen. Laßt uns die Tage Noahs betrachten. In der Zeit Noahs sah Gott, daß die weltliche Weisheit so sehr betont und respektiert wurde, daß Er eine einfache Botschaft durch einen einfachen Mann sandte, um ihnen Seine Größe zu zeigen. Nun, wir wissen, daß zur Zeit Noahs ­ es wird behauptet, daß damals die Zivilisation so mächtig war, daß wir sie bis jetzt nicht wieder mit unserer modernen Zivilisation erreicht haben. Und ich glaube, daß schließlich doch erreicht wird, denn unser Herr sagte: "Wie es war in den Tagen Noahs, so wird es sein beim Kommen des Menschensohnes." ER gab einige Illustrationen . Dort in Ägypten bauten sie die Pyramide und die Sphinx; sie bauten gigantische Dinge, wozu wir heute keine Möglichkeit haben, sie zu bauen. Sie hatten eine Balsamierungstechnik, mit der sie einen Leichnam so einbalsamierten, daß er bis in unsere Zeit natürlich aussieht. Wir können heute keine solche Mumie herstellen; wir haben nicht die nötigen Stoffe dazu. Sie hatten Farben, die so dauerhaft waren, daß sie nach vier­ oder fünftausend Jahren immer noch so erhalten sind, wie sie damals waren. So etwas haben wir heute nicht. Und viele große Dinge jener Zivilisation sprechen von ihrer Überlegenheit gegenüber unserer modernen Zivilisation. Solch gewaltige Zeichen sind uns hinterlassen worden; - eine solch hochentwickelte Zivilisation, wie wir es noch in Historischen Stätten vorfinden. Also war sowohl die Wissenschaft als auch die Zivilisation und die Bildung ein "Muß" für jene Menschen damals. Es mußte sein. Ich vermute, daß es kaum Analphabeten unter ihnen gab. Und Gott musste sehr lange suchen in diesem hochentwickelten Wirtschaftssystem jener Tage, -  und konnte kaum einen rechtschaffenden Mann finden, bis Er auf einen ungebildeten ­Mann namens Noah stieß, der vielleicht ein Farmer ­oder ein Schafhirte war. Diesem gab Er Seine Botschaft, die er den Menschen predigen sollte, und sie war auch damals so einfach und "absurd" angesichts der vorherrschenden Gelehrsamkeit, daß die Menschen genau darüber stolperten. Die Botschaft für die damalige Zeit war im Gegensatz zu der von Wissenschaft geprägten Menschheit zu radikal. Wie sollte Regen vom Himmel fallen, wenn es doch zuvor noch nie geregnet hatte? Und dann predigte Noah diese einfache Botschaft, indem er die Arche baute und sie genau so konstruierte, dass man dort hineingehen konnte, obwohl es doch gar kein Wasser gab, worauf sie hätte schwimmen können...? Oh, er galt als Fanatiker. Er wurde das, was wir heute (entschuldigt den modernen Ausdruck) einen "komischen Kauz" nennen. 101. Aber fast jeder von Gottes Volk ist ein "komischer Kauz". Das stimmt. Ich bin froh, einer von denen zu sein. Ihr wißt, sie sind anders als der moderne Trend der Zivilisation. So werden sie als befremdend und eigenartig wahrgenommen. ER sagte, daß "Sein Volk ein eigenartiges Volk sei, ­ komisch, seltsam... ­aber ein geistliches Priestertum, eine königliche Nation, Gott geistliche Schlachtopfer darbringend, die Frucht ihrer Lippen, indem sie Seinen Namen preisen." Welch ein Volk! ­ ER hat es! Beachtet nun, welch große Sache es in jenen Tagen gewesen sein musste: ­Irgendein "Fanatiker" trat vor die Gemeinde und predigte ein Evangelium, das anscheinend völlig im Gegensatz zu allem stand, was sie glaubten. Und die Wissenschaftler... oh, für sie war er war einfach nur verrückt. Sie konnten wissenschaftlich beweisen, daß es keinen Regen gab. Aber dieser einfache Schafhirte glaubte: Wenn Gott gesagt hat, es wird regnen, dann wird es auch regnen. Und so laßt uns dieses einmal mit heute vergleichen, wenn jemand geheilt wird. Sie sagen: "Das ist nur eine Gefühlsregung. Ich kann dir wissenschaftlich beweisen, daß der Krebs oder die Substanz oder eine Sache immer noch da ist." Aber für den einfachen Gläubigen ist es verschwunden, seht, denn er schaut nicht auf die Substanz; er schaut auf die Verheißung ­ genauso wie es Noah tat. Könnt ihr nicht sehen: "Wie es in den Tagen Noahs war, so wird es beim Kommen des Menschensohnes sein."? Wissenschaftlich... Der Arzt könnte sagen: "Schau hier, der Klumpen ist immer noch da." "Der Krebs ist immer noch da." "Dein Arm ist genauso verkrüppelt wie sonst. Du bist verrückt." 103. Denkt daran, das ist derselbe Geist, der in den Tagen Noahs sagte: "Es gibt keinen Regen dort oben. Wir können Instrumente auf den Mond schießen , daß es dort keinen Regen gibt." Aber wenn Gott gesagt hat, daß es regnen wird... "Denn der Glaube ist die Substanz von Dingen, auf die man hofft, der Beweis von Dingen, die man nicht sieht." Und der Glaube nimmt seinen endgültigen Ruheplatz auf dem Wort Gottes ein. Dort findet er seinen Ruheplatz. Versteht ihr das? Sein Ruheplatz ist auf dem Wort Gottes. Darauf ruhte auch Noah: "Gott hat es gesagt," ­ das erledigt die Sache. 104. Nun, wenn ihr noch einmal dieses beachtet: Weil Noah dieses glaubte, war er ein Fanatiker. Und die Leute von heute, die an die Taufe des Heiligen Geistes glauben... Nun, die Kirche sagt: "Diese Leute sind Fanatiker. Sie sind nichts anderes als ein Haufen aufgestachelter, emotionaler, in Panik geratener Leute." Aber wie wenig wissen sie, daß das Wort dieses lehrt. Es ist eine Verheißung. Aber für Noah... Ganz gleich, wie sehr sie auch sagten, daß der alte Mann von Sinnen sei, daß er wissenschaftlich verkehrt sei, daß er im Verstand verkehrt sei, ­ aber für Noah war es das Wort des Herrn. Noah blieb dabei; und die Weisen und Klugen stolperten über die Einfachheit davon und verloren ihr Leben. Welch eine Zurechtweisung (nun, so ist es) für jene Generation! Viele Leute sagen: "Wenn ich zu jener Zeit gelebt hätte..." Nein, du hättest die gleiche Einstellung gehabt, denn heute wird die gleiche Situation von damals erneut reproduziert ­ nur in einer anderen Form. Heute stolpern sie genauso darüber wie damals. Ohne Zweifel hatten sie in jenen Tagen viele Prediger; aber Noah war von Gott inspiriert. Noah konnte hinausschauen und das erkennen, was im Begriff war, zu geschehen, und er wußte, daß Gott solch eine ehebrecherische und gottlose Generation nicht verschonen würde. So, was können wir heute anderes tun, als das gleiche festzustellen? Ein modernes Sodom und Gomorrah, gottlose, ehebrecherische Menschen, so aufpoliert in Gelehrsamkeit, daß sie über die Einfachheit der Manifestation von Gottes Wesen und Gottes Wort stolpern, wie Er Sein Wort zeigt. Kein Mensch in der Welt wird... oder kann sagen, daß wir nicht sehen können, daß das Wort Gottes unter uns manifestiert wird ­ eben genau die Verheißung für die letzten Tage, eben genau die Abendlichter, die scheinen sollten. Wir sind ein bevorrechtigtes Volk, weil wir das sehen dürfen. Und die aufpolierte Welt... ihnen ist es verborgen. Jesus sagte zu Gott, dem Vater: "Es ist Dir wohlgefällig, es vor ihnen zu verbergen. Ja, Vater, Du hast es verborgen. Laß sie mit ihrer Weisheit..." Ihr seht, es war also Weisheit, die den Ball mit dem Schmutz der Sünde am Anfang ins Rollen brachte. Eva suchte nach Weisheit, als sie Satan begegnete, und Satan gab sie ihr. Aber Weisheit steht im Gegensatz zum Wort. Von uns wird nicht erwartet, Weisheit zu haben: wir sollen Seinem Wort vertrauen ! Aber heute polieren es die Gelehrten in solch einer Weise auf, legen es fest und fügen ihre eigene Auslegung dazu... so haben sie es immer getan. Heute tun sie genau das gleiche in dem gleichen Ausmaß.  Nun, die Menschen haben es damals verpasst; genauso verpassen sie es heute ­ in gleicher Weise. Sie tun genau das gleiche. Der Grund, warum sie es verpassen, ist, weil sie zu klug sind, um es zu glauben. Seht ihr? Nun, die Botschaft war so einfach, daß die Klugen zu klug waren, um die Einfachheit der Botschaft zu glauben! Oh, my! Gott machte es in Wahrheit so einfach, daß die Klugen und Intellektuellen es nicht gesehen haben, weil es so einfach war. Nun, gerade das macht die Größe Gottes so groß, weil Er sich selbst als der Größte so einfach machen kann. Die Menschen von heute zeigen, daß sie nicht von Gott sind. Sie sind groß und versuchen, noch größer zu werden und sich selbst noch größer darzustellen: als großer Bischof, Doktor, heiliger Papst und alles mögliche. Sie machen aus sich selbst etwas, was sie in Wirklichkeit gar nicht sind. Aber Gott, der so groß ist, bringt sich selbst in die Einfachheit herunter. Einfachheit ist Größe. Wir können ein Düsenflugzeug bauen, können eine Rakete abschießen oder einen Flugkörper in die Umlaufbahn bringen ­ all diese Dinge können wir tun. Ja ­ aber wir können keinen einzigen Grashalm herstellen. Amen. Wie steht es damit? Aber anstatt einmal zu versuchen zurückzukommen und nachzuforschen, wer dieses Gras gemacht hat, und den Gott anzunehmen, der das Gras geschaffen hat, versuchen wir eine Rakete zu bauen, die schneller ist als die der anderen. Wir sind so klug und intellektuell in unseren Kirchen , daß wir Gebäude von einer Million... oder zehn Millionen Dollar errichten können. Wir versuchen, etwas Besseres zu bauen als die Methodisten, oder die Baptisten bauen etwas Besseres als die Presbyterianer, und die Pfingstler sind auch in dem "Rattenwettrennen". Doch die Sache ist nämlich die: Wir sind so klug und so in unseren Ansichten festgelegt, daß wir uns nicht mehr demütigen können, um den Gott anzuerkennen, der in der kleinen Mission an der Ecke wirkt. Das stimmt. Wir stolpern über Einfachheit. Immer war es so. Nun, sie waren zu klug, um solch eine einfache Botschaft zu glauben. Es war nicht genug poliert für ihre wissenschaftlichen Untersuchungen, die sie hatten. Es war nicht brillant ­ die Botschaft war nicht genug für ihre Bildungsprogramme, die sie in jenen Tagen hatten. Sie studierten so, daß sie wissen konnten, daß es einen Gott gab; sie studierten so, daß sie wissen konnten, daß Er groß war; und sie versuchten, ihre eigene Größe mit Seiner aufzubauen. Aber der Weg nach oben ist immer nach unten! Nun, wer weiß schon, ob der Nordpol oder der Südpol im Norden ist, oder ob der Nordpol im Süden oder der Südpol im Norden ist? Was ist 'oben' und was ist 'unten'? Wir hängen im Weltall . Wir sagen: "Der Nordpol ist oben." Wie wißt ihr das? Vielleicht ist der Südpol im Norden. Seht, ihr wißt es nicht. So laßt uns daran denken... Du fragst in dieser Sache: "Wie kannst du sagen, Bruder Branham, daß oben unten ist?" auf der Grundlage des Wortes Jesu Christi. ER sagte: "Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden, aber wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden," ­ heruntergebracht werden. So ist tatsächlich 'oben' 'unten', und 'unten' ist 'oben'. Wie auch der alte heilige in Chicago sagte, daß ein Mann... daß ein bestimmter Prediger einer bestimmten Organisation mit all seinem intellektuellen Zeug dorthin kam, wo einige Pfingstler waren. Er sprach dort und gebrauchte Worte, die die Pfingstler überhaupt nicht kannten. Und er sprach dort und sah, daß die Pfingstleute es gar nicht erfaßten. Er ging dort mit herausgestreckter Brust, denn er war doch Doktor Soundso, ihr wißt schon, von einer ganz bestimmten Schule in Chicago. Und er schaute herum, und die Pfingstler sahen sich einander an; sie wußten noch nicht einmal, worüber er redete ­ so gebildet, so klug und brillant war er. Sie wußten nicht... Er war so etwas wie ein Senator oder ein Mann, der für das Präsidentschaftsamt kandidierte und unterlegen war. Tuck Coots erzählte es mir, als ich die Beerdigungspredigt von Mama Ford abhielt und über die Garantie der Auferstehung sprach. "So sicher wie die Sonne aufgeht, so sicher werde ich auferstehen. So sicher, wie das Gras im Herbst abstirbt und die Blätter von den Bäumen fallen, kommt es zurück, wenn die Erde sich selbst in der Umlaufbahn korrigiert; es muß wieder auferstehen." 

Tuck sagte: "Ich schätze deine Botschaft, Billy." 

Bruder Neville und ich saßen zusammen im Wagen, und ich sagte: "Tuck..." 

Er sagte: "Ich schätze deine Botschaft." Ich sagte: "Tuck, ich habe keine Bildung." 

Er sagte: "Genau das ist das Gute daran." Seht ihr? (Nun, ich denke, daß der Mann mir vergeben wird. Ich möchte nicht...) Es war Adlai Stevenson, wißt ihr. Er sagte, daß er ihn 15 Minuten anhörte. Und Herr Stevenson ist ein brillanter und glänzender Redner, wie man sagt, und ich denke, daß er einen Collegeabschluß hat. Aber Tuck sagte, nachdem er ihn 15 Minuten angehört hatte, war er eingeschlafen. Er sagte: "Mit seinem Collegeabschluß habe ich nur ein paar Worte verstanden, und sie waren so aufpoliert." Er sagte: "Du hast mich doch noch nie in einer deiner Versammlungen schlafen gesehen, nicht wahr, Bruder Branham?" Seht, es ist die Einfachheit. Es ist einfach, und darin liegt Gott . Nun, sie waren in jenen Tagen zu klug, um das zu erfassen, was Gott in einfacher Weise tut. Es war für sie nicht genug poliert. Es mußte einen Glanz haben. Es muß wie Chrom glänzen, sonst gehen sie daran vorbei. Aber der große Jehova war in Seinem Wort verborgen, und Er machte sich den Menschen bekannt, die an Sein Wort glaubten, indem Er sie rettete und eine einfache Botschaft geschehen ließ. Die einfache Botschaft Noahs ­ Gott ließ sie geschehen. Nun, beachtet das. Nun beachtet. In den Tagen Moses eine andere Zeit der Befreiung. Wenn Gott im Begriff ist, etwas zu tun, um Sein Volk zu befreien, dann sendet Gott dem Volk eine Botschaft. Und es ist so einfach, wie wir auch bei dem Brechen der Siegel sehen werden. Deshalb war es meine Absicht, dieses zuerst zu bringen, damit wir sehen können, daß das Brechen der Siegel so einfach ist, daß die Klugen eine Million Meilen daran vorbeigehen. Seht ihr? Ich hoffe, daß Gott mich dafür salbt. Seht ihr? Es geht einfach über die Köpfe hinweg. Aus diesem Grunde dachte ich, daß diese Botschaft heute morgen geeignet sein würde, eine Grundlage zu legen ­ auf der Einfachheit Gottes, wie Gott sich in Einfachheit verbirgt. Denkt nur, sie können Atome spalten und alles mögliche tun; doch wenn es dazu kommt, das Leben anzutasten, dann können sie noch nicht einmal sagen, woher es kommt. Selbst in einem einfachen Grashalm ist Gott verborgen. Sie können eine Rakete zum Mond schießen, oder eine Radar dorthin schießen, oder was auch immer ­ aber das Leben in einem Grashalm können sie dennoch nicht erklären. Das stimmt. Seht, es ist deshalb, weil es gar nicht erklärt werden kann. Es ist so einfach, daß sie es übersehen. Nun beachtet. Was tat Gott in den Tagen Moses, als Er die Kinder Israels gemäß Seinem Worte befreien wollte? ER wählte eine einfache Familie. Wir haben keinen Bericht über ihn. Alles was wir wissen, ist, daß er einfach ein Sohn aus Levi war... und seine Frau. Nur ein gewöhnlicher... wahrscheinlich ein "Schlammarbeiter" (wie die Welt denken würde), der dort draußen Ziegelsteine für den Feind machte. Er war nur ein gewöhnlicher Sklave in Israel, aber Gott wählte diese Familie aus, um den Befreier hervorzubringen ­ nur eine ganz gewöhnliche jüdische Familie. ER holte nichts Königliches oder eine große Berühmtheit oder dergleichen, noch nicht einmal einen Priester. ER nahm eine einfache, gewöhnliche Familie. Seht ihr? Einfachheit! Beachtet, was Er dann tat. ER brachte ein Kind hervor, ein einfaches menschliches Wesen. Wenn Er gewollt hätte, hätte Er die Sonne bestimmen können, um sie zu befreien. ER hätte den Wind nehmen können, um sie zu befreien. ER hätte einen Engel auswählen können, um sie zu befreien. §122. Oh, Halleluja! Gott kann tun, was Er möchte. "Ja, wie weißt du es denn dann, Bruder Branham?" Gott verläßt Sein Programm nicht. Aus diesem Grunde wissen wir, daß es auch in dieser Zeit einfach sein muß. Seht ihr? Nun, immer wirkt Er in Einfachheit. Gott hätte schon am Anfang veranlassen können, daß die Sonne das Evangelium predigt, oder der Wind das Evangelium predigt, oder ein Engel das Evangelium predigt; aber Er bestimmte den Menschen für diesen Zweck, und dieses ändert Er nicht. ER hat nie Denominationen dazu bestimmt. ER hat nie Menschengruppen dazu bestimmt; Er hat Menschen bestimmt, das Evangelium zu predigen. Keine Maschinerie, keine mechanische Vorrichtung oder irgendein engelhaftes Wesen ­ es war der Mensch. Und als Er damals dem Volk Befreiung brachte, sandte Er ein einfaches menschliches Wesen, das in einer einfachen Familie unter einem Haufen Sklaven geboren wurde. Oh, my! Welch ein Gott ist Er! ­ entfaltet sich in Einfachheit. Nun beachtet. ER ließ es zu, daß er in weltlicher Weisheit geschult wurde, so daß er versagen konnte, und zeigte dann, daß es nicht die Weisheit ist, durch die wir befreit werden können. Es geschieht durch Glauben, daß wir befreit werden. ER ließ ihn dort hineingehen und solch eine Bildung bekommen, daß er die Ägypter Weisheit lehren konnte, - ­so klug war er. Gott war mit jener einfachen Familie, die vielleicht nicht einmal ihren Namen schreiben konnte. Moses wurde bis zum höchsten Grad und Bildungsstand geschult, daß er diese Weisheit auch an die damals lebenden Lehrer weitergeben konnte. Er konnte die geistigen Genies lehren. Jawohl! Gott ließ ihn diesen Weg gehen, so daß Er Sich Selbst in Demut offenbaren konnte, um ihm zu zeigen, daß menschliche Weisheit nichts damit zu tun hat. Und Moses versagte elendig mit seiner großen Bildung. ER ließ ihn aber diesen Weg gehen, auf dem er versagen würde, damit Gott Sein Ziel durch ihn erreichen konnte. Und er versagte und fiel.  "Nicht durch Macht, nicht durch Kraft",- nicht durch die Weisheit Ägyptens, nicht durch die Weisheit unserer Schulen, nicht durch die Kraft unserer Seminare, nicht durch die Mengen unserer Organisationen und nicht durch die Kraft unserer Belehrung -, ­ sondern "durch meinen Geist," sagte Gott. Seine Weisheit war verschwunden und am Ende. Als er Gott dort in dem brennenden Busch begegnete, zog er seine Schuhe aus, erniedrigte sich selbst in Demut und vergaß all seine Weisheit. Gott, der Befreiung bringen wollte, mußte ihn mit Weisheit schulen lassen, damit er versagen sollte, um zu zeigen, daß man sich nicht auf seinen eigenen Verstand oder auf den Verstand eines anderen stützen kann. ER ließ ihn versagen, damit Er Seine Hand zeigen konnte. Könnt ihr es sehen? Gottes Absicht darin war, sich selbst in der Demut zu offenbaren. ER ließ Moses zum Obersten werden, so daß er der nächste Pharao hätte werden sollen. Er war ein mächtiger General. Gemäß der Geschichte eroberte er (Moses selbst) die umliegenden Länder. Als er sich dann der Arbeit des Herrn mit all seinen Talenten zuwandte, ließ Gott ihn "auf den Boden fallen", so daß Er ihn in die Wüste nehmen konnte und all das aus ihm herausschlagen konnte. Und dann erschien Er ihm in der Demut und sandte ihn mit einem Stab in der Hand hinunter, um das Volk zu befreien. Wo er es mit militärischer Ausbildung und durch Bildung nicht tun konnte... Mit einer wissenschaftlichen Ausbildung und durch militärische Kraft konnte er es nicht tun. Aber Er gab ihm einen alten Krückstock aus der Wüste ­ und damit tat er es. Gott in der Demut, in Einfachheit. Gott war in dem Stab und in Moses. Solange Moses den Stab hatte, hatte Gott ihn , denn Gott war in Moses. Gewiß. Beachtet: "Nicht durch Macht, und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist..." ...sondern durch den einfachen Glauben. Moses hatte schon durch die Belehrung seiner Mutter begriffen, daß er der Befreier sein sollte. Er trainierte sich in militärischer Kraft, um es auszuführen, aber es versagte. Seht ihr? Er hatte das Verständnis, er hatte die Bildung ­ aber das funktionierte nicht. So mußte er alles vergessen und zu der einfachen Sache zurückkommen, Gott bei Seinem Wort zu nehmen. Und so befreite er das Volk. Ja, mein Herr.  Wodurch befreit Gott? Durch Glauben an Sein Wort. So ist es immer gewesen. Wenn wir Zeit hätten, könnten wir betrachten. (Wir haben etwa 25 Minuten.) Wir könnten einen Blick auf Kain und Abel werfen, wie Kain versuchte, Gott durch Schönheit zu gefallen. Die Menschen denken, daß sie durch große, feingekleidete Versammlungen, durch einen Priester, mit Predigern und Chören mit Talaren, und der ganzen Aufmachung, Gott gefallen würden. Könnt ihr sehen, woher es kommt? Kain versuchte das gleiche, und er machte Ihm einen Altar. Ohne Zweifel machte er es schön, und der Mann war auch aufrichtig. Er betete an. Er dachte: "Solange ich aufrichtig bin, macht es keinen Unterschied." Es macht einen Unterschied! Du kannst aufrichtig verkehrt sein. Beachtet, er baute diesen Altar, legte Blumen dazu, brachte alles in Ordnung, legte noch ein paar Früchte dazu und dachte: "Gewiß wird ein großer, heiliger, reiner und schöner Gott dieses Opfer annehmen." Aber seht, er tat es mit seiner eigenen Weisheit. Er tat es mit seinen eigenen Gedanken. Und so ist es auch heute. Sie tun es mit ihrer eigenen Weisheit, durch ihre Schulung, durch ihre Bildung und Ethik, die sie gelernt haben. Aber Abel opferte Gott durch eine Offenbarung, durch Glauben, ein besseres Opfer. Es gab nichts Reines daran, so wie es aussah ­ menschlich gesprochen. Er packte den kleinen Burschen am Hals, wickelte eine Weinrebe um ihn herum und zerrte ihn zum Altar. Es gab nichts Schönes daran. Er legte ihn auf den Altar und hackte seine kleine Kehle mit einem scharfen Stein auf, bis sein Blut ganz über ihn floß, und er blutete und starb. Seht, es war ein schrecklicher Anblick. Und doch war es so einfach. In Einfachheit wußte er, daß er von dem Blut seiner Mutter und seines Vaters geboren wurde (geboren in dem Blut seiner Mutter, durch das Blut seines Vaters). Und es war Blut, das den Fall verursachte; so war es auch Blut, das ihn wieder aufhebt. So opferte er Gott ein besseres Opfer, denn es war ihm geoffenbart. Und diese Brüder heute, die denken, daß sie Äpfel und Birnen aßen... Das Radikalste habe ich neulich in der Zeitung gelesen. Sie sagen jetzt, daß sie bewiesen haben, daß es kein Apfel war, den Eva gegessen hat; ich denke, daß sie behaupten, daß es eine Aprikose war. Oh seht, woher dieser Geist kommt! Sie sagen auch, daß Moses in Wirklichkeit nie das Rote Meer durchquert hat, sondern daß eine Menge Schilf dort unten war ­ ein Schilfmeer, ­ daß er mit den Kindern Israels durch das Schilfmeer zog. Am oberen Ende des Meeres gab es eine Menge Schilfrohr. Und wenn Moses das Meer durchquerte, ging er durch das Schilfmeer hindurch ­ ihr wißt schon, diese seichten Gewässer mit Gras; dadurch soll er gegangen sein. Wie lächerlich, wo die Bibel doch sagt, daß das Wasser sich von rechts nach links teilte, und Gott einen mächtigen Ostwind kommen ließ, um es zu teilen. Seht ihr? Sie mochten es in ihrer eigenen Weise herausfinden. Und auf diese Weise sind sie immer fehlgegangen und werden auch weiterhin fehlgehen. Ihr wißt all diese Dinge, ­ daß Kam genau der Typ auf den fleischlich gesinnten Menschen von heute ist, der nach außen hin religiös ist. Er möchte nach außen hin etwas tun. Er geht zur Gemeinde, und er wird eine Menge für das Gebäude tun. Es gibt nur eine Gemeinde, und der kannst du nicht beitreten. Aber diese sind Logen, seht ihr? Du kannst der Methodisten-Loge beitreten, der Baptisten - Loge, der Presbyterianer-Loge, der Pfingsten-Loge ­ aber in die Gemeinde bist du hineingeboren. Ja, mein Herr! Seht ihr? Dies sind alles Logen. Sie sind keine Gemeinden,- ­ sie sind Logen. Es gibt nicht so etwas wie "Methodistengemeinde" oder "Gemeinde der Pfingstler". Nein, so etwas gibt es nicht. Nein, das ist völlig falsch. Das stimmt! Sie sind Logen, denen die Leute beitreten. Aber in die Gemeinde des lebendigen Gottes bist du hineingeboren, und das ist der mystische Leib Jesu Christi, der geformt wird. Nun, es gefiel Gott, Sein Geheimnis Abel zu offenbaren: einfacher Glaube an das vergossene Blut. Oh, ich wünschte, daß ich Zeit hätte, hier ein wenig stehen zu bleiben. Obwohl Kam mit all seiner Weisheit, ein kluger Mann,... Oh, du sagst: "Nun, Bruder Branham, du versuchst ihn als ein gebildetes Genie hinzustellen." Er war es! Er war ein kluger... Geht doch seiner Nachkommenschaft nach. Betrachtet seine Kinder. Sie alle waren Wissenschaftler und Doktoren ­ alles kluge Männer. Aber dann verfolgt einmal die Generation von Seth: Es waren einfache Bauern und Farmer, usw., bis hin zu der Sintflut. Aber Kains Kinder waren klug, eine intellektuelle Gruppe. Sie konnten Kupfer schmelzen, Metalle herstellen; sie waren Baumeister, und sie waren kluge Männer ­ während diese anderen Menschen nur in Zelten wohnten, ihre Schafe hüteten und auf den Verheißungen Gottes ruhten. Seht ihr? Seht ihr, was es war? Nun, folgt dem Geschlechtsregister und seht, ob es nicht stimmt. Sie ruhten auf der Verheißung Gottes. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §141. So wurde auch Noah auserwählt, aus dieser Art von Menschen. Aus Seiner Herde wurde auch Paulus genommen ­ genauso John Wesley, Martin Luther, und sie alle. So bist du auch zu dem geworden, was du heute bist, genau so: demütig, um die einfache Verheißung Gottes zu glauben. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §142. Nun beachtet. Es gefiel Gott, sich auszuweisen. Gott wird immer bestätigen, ob es die Wahrheit ist oder nicht. Seht. ihr? Nun, viele Menschen versuchen, Dinge aufzustellen, von denen Gott eine Million Meilen wegbleibt. Das stimmt. Aber wenn du dann siehst, daß Gott dazukommt, es bestätigt und sagt: "Das ist richtig, das ist richtig, das ist richtig," dann weißt du, daß es die Wahrheit ist. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §143. Nun, als die Opfer auf dem Altar waren, lehnte Gott seine intellektuelle Auffassung von Gott ab. Aber als Er Abel sah, der durch einfachen Glauben glaubte, daß es nicht Äpfel oder die Früchte des Feldes waren, sondern das Blut war, und der durch den Glauben, durch eine Offenbarung von Gott, glaubte, ­ da bestätigte Gott Abel, indem Er sein Opfer annahm. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §144. Um diese Sache geht es auch beim Gebet für die Kranken, und bei allem anderen. Jesus sagte: "Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet nur, was ihr wollt, und es wird euch geschehen." Nun, wir gehen jetzt schnell voran, wir haben noch 20 Minuten. Beachtet. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §145. In den Tagen Elias erwählte Gott einen einfachen Menschen, um sich zu verbergen. Nun, denkt nur daran. Gott erwählte. Es war Seine Auswahl. Erinnert euch, sie hatten Rabbis, Priester; sie hatten in jenen Tagen große Männer. Selbst König Ahab war ein Jude. Er hatte damals große Männer im Land. Aber Gott verbarg sich in einem einfachen Mann. Nicht in einem Gelehrten ­ nein. Nicht in einem berühmten Mann dieser Welt, irgendein militärisches Genie oder dergleichen ­ nein. Kein großer Name. Wir wissen noch nicht einmal, wer sein Papa und seine Mama waren. Wir wissen nichts über sein Geschlechtsregister ­ nur ein einfacher, alter Farmer von irgendwo, der für den Zweck aufgezogen wurde, ein Prophet zu sein. Gott ließ ihn irgendwo in der Wüste leben. Das einzige, was wir wissen, ist, daß er direkt aus dem Nichts herausstapfte, auf die Bildfläche trat, und das ganze religiöse System verurteilte. My! 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §146. Und wißt ihr, was sie über ihn dachten? 'Von welcher Schule kommt er?" "Mit welcher Denomination ist er verbunden? Ist er bei den Pharisäern oder Sadduzäern (oder was es damals sonst noch gab)?" Er gehörte zu keiner von denen, sondern er verurteilte die ganze Sache. Gott wählte diesen Weg, um es zu tun. Nichts als ein einfacher Mann ohne Bildung. Nirgendwo haben wir einen Anhalt darüber, wo er überhaupt zur Schule gegangen ist. Nichts haben wir über ihn. Nur ein einfacher Mann, aber es gefiel Gott, sich in dieser Person zu verbergen. Gott war damals mit diesem einfachen Mann und verbarg sich in einem menschlichen Wesen. Könnt ihr das erfassen? Gott verbarg sich in einem "ungebildeten Spinner" ­ wie er für die Welt war. Ihr wißt, daß sie Elia alles mögliche beschuldigten; sogar, daß er ein Zauberer wäre. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §147. Allen Propheten wurde dieses vorgeworfen. Jesus wurde vorgeworfen, einer zu sein ­ ein Beelzebub, und daß er verrückt wäre. Sie sagten: "Oh, du bist verrückt. Wir wissen, daß du einen Teufel hast. Du bist von Sinnen." Seht ihr? Bei dieser Gelegenheit sagte Er ihnen, daß dieses, wenn es zu den letzten Tagen kommt, Gotteslästerung wäre. ER vergab ihnen, aber in diesen letzten Tagen würde es nicht mehr vergeben werden. Dann müßte dafür mit ewiger Trennung bezahlt werden. Es würde weder in dieser Welt noch in der zukünftigen Welt vergeben werden. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §148. Elia betrachtete man als einen verrückten Mann. Könnt ihr euch vorstellen, daß er aufstand gegen... Die Frauen haben sich sicher wie in dieser modernen Zeit die Haare geschnitten und wie Isebel, die First Lady des Landes, geschminkt. Und die Prediger waren alle verweltlicht und alles mögliche. Aber hier kam der alte Elia und verurteilte die ganze Sache, angefangen von Isebel bis nach unten. Nun, sie dachten: "Wir brauchen auf dich nicht zu hören; wir haben doch Pastoren." Sicher brauchten sie es nicht, aber er war dennoch ihr Pastor. Er war Isebels Pastor. Sie hätte vielleicht eine andere Art lieber gehabt, aber er war es, der von Gott gesandt war. Er war der von Gott gesandte Pastor für sie. Sie haßte ihn, aber dennoch war er ihr Pastor. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §150. Beachtet. Und Elia demütigte sich in einer Weise und blieb bei dem, was Gott sagte, so daß es Gott gefiel, diesen Geist von Elia zu nehmen und zu verheißen, ihn dreimal in die Zukunft zu verschieben. Amen! Und Er tat es. Amen! Gewiß hat Er es getan! ER verhieß, daß es eintreffen würde. Er kam auf Elisa, seinem Nachfolger; dann kam er auf Johannes dem Täufer; und gemäß Maleachi 4 sollte er in den letzten Tagen wieder auftreten. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §151. Gott liebte diesen Geist, der auf diesem einfachen, ungebildeten Waldläufer war, der irgendwo aus den Wäldern kam. Er war Seinem Wort gegenüber so gehorsam, daß Er sagen konnte: "Elia, tue dies," und Elia hätte es getan. In solch einer Einfachheit verbarg sich Gott, daß... Alle sagten von ihm: "Dieser alter Spinner, habt nichts mit ihm zu tun," und so weiter. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §152. Doch eines Tages, als er alt und sein Kopf kahl geworden war, sein grauer Bart hing herunter, die wenigen noch verbliebenen Haare hingen über seine Schulter, seine kleinen alten Arme waren dürr und das Fleisch hing herunter, ­ da kam er auf dem Weg nach Samaria herunter. Seine Augen hatte er zum Himmel gerichtet, an der Hand einen Krückstock. Es gab nicht mehr viel, was man bei ihm anschauen konnte, aber er hatte das "So spricht der Herr!" 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §153. Er stammelte nicht; er stotterte nicht; er sagte nicht: "Oh, großer Ahab..." Er ging dorthin und sagte: "Nicht einmal Tau wird vom Himmel fallen, es sei denn auf mein Wort hin." Gott hatte seine Einfachheit geehrt. Nun, ihr seht, alles war in so einfacher Weise und jeder war gegen ihn... Jeder wollte ihm an die Gurgel. Die ganze Predigervereinigung und alles mögliche wollte ihm an die Gurgel. Das ist wahr; sie versuchten, ihn loszuwerden. Aber in dieser Einfachheit ­ obwohl sie nicht mit seinen feldzügen, oder was sie sonst noch hatten, zusammenarbeiteten und jeder dachte, daß er ein Spinner wäre ­ verbarg sich Gott. Aber als die Zeit kam, daß der Same, der gepflanzt worden war, reif wurde, manifestiert sich Gott, indem Er Feuer aus den Himmeln sandte, das das ganze Opfer verzehrte. Gott hatte sich in Einfachheit verborgen und offenbarte sich dann erneut. Seht ihr? Sicher. Gott gefiel es, so zu handeln. ER hat es immer in dieser Weise getan. Ja, mein Herr. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §155. Nun, wir finden heraus, daß Er diese Dinge verheißen hat. Das Problem mit so vielen von uns ist heute, daß wir so ausgerichtet sind auf Seminars­ und Denominationsbildung, daß Gott uns nicht gebrauchen kann. Gott kann einem Mann ermöglichen, etwas anzufangen und ihm einen Dienst geben. Aber sogleich versorgt er sich mit dem, was andere sagen. Und ganz schnell könnt ihr sehen, daß er sich mit jeder Menge Zeug verwickelt. Dann nimmt Gott Seine Hand von ihm und läßt ihn stehen. Seht ihr? Dann versucht Er, einen anderen Mann zu finden, jemanden, der es dann ausführen wird. Seht ihr? ER muß jemanden finden, der Sein Wort nimmt, der die göttliche Offenbarung nimmt und nicht davon abweicht, sondern direkt auf diesem Wort stehen bleibt. Auf diese Weise tut Er es. So hat Er es immer getan. Wenn also ein Mann so gebildet und klug wird, daß er versucht, seine eigene Auslegung hineinzulegen... Nun, genauso, wenn sie sagen: "Die Taufe mit dem Heiligen Geist, ­ oh, das war für einen anderen Tag." "Ja, das war doch nicht auch noch für eine andere Zeit <gültig>. Aber ich sage euch, es kommt nicht mehr so, wie es an Pfingsten war. Wir haben den Heiligen Geist empfangen, als wir gläubig wurden," ­ und all solch ein Zeug. Seht ihr? 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §157. Sprich einmal über die Taufe im Namen Jesu Christi, wie es die Bibel lehrt. Sie sagen: "Nun, aber in unserem Seminar lehrt man es so und so." Das ist Kompromisse schließen. Gott kann solch einen Menschen nicht gebrauchen. ER wird vielleicht zulassen, daß man im ganzen Land auf einen Mann einschlägt, daß er heraus geworfen, verlacht und verspottet wird, und alles mögliche. Aber wenn der wirkliche Entscheidungskampf kommt, dann steht Gott auf und bestätigt sich selbst in derselben Einfachheit. Genauso wie eine Blume hervorkommt. Der Same sieht aus, als ob es mit ihm vorbei wäre. Er stirbt und fällt zu Boden. Wenn du ihn unter die Erde bringst, dann verrottet er und sieht aus wie ein Durcheinander. Aber dort heraus entspringt das Leben, um eine weitere Blume hervorzubringen. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §158. Gott in Einfachheit. ER tut das gleiche. Der Weg nach oben ist nach unten ­ immer. Demütige dich; sage nie: "Oh, ich habe dies oder jenes." Du hast gar nichts. Denke nur daran, wenn du die Gnade Gottes hast, dann sei einfach dafür dankbar, und sei demütig. Halte dich ständig demütig. Nun, ich werde mich beeilen müssen, denn die Uhr... Ich möchte euch nicht zu lange halten, denn ich möchte euch nicht überanstrengen. Wir haben noch eine lange Zeit durch diese Woche hindurch. Nun, wir sehen also, daß die Menschen so klug und gebildet werden... Nun, ich möchte euch noch etwas anderes zeigen. Eine andere Gruppe geht nämlich so weit in die andere Richtung, daß sie Fanatiker werden, die versuchen, religiös zu sein. Nun, wir wissen, daß wir auch diese Gruppe haben. Sie geht in die andere Richtung... Deshalb stimme ich auch nicht mit den Brüdern überein, die hier vor kurzer Zeit vom Weg des Lichtes abkamen. Sie konnten einfach nicht zusehen, daß etwas Übernatürliches geschah, ohne daß sie daraus eine Gruppe bildeten. So kamen sie also in Kanada zusammen, versammelten eine Gruppe Menschen um sich und gaben bekannt, daß sie die einen zu Aposteln, andere zu Propheten und so weiter einsetzen würden. Und alles ist hinfällig geworden. Seht ihr? Immer wird es so sein. Sie bekommen das Gefühl, daß sie sind... Sie verurteilen die anderen Dinge so sehr, daß sie direkt in das andere Extrem fallen. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §161. Seht, die eine Seite ist hochintellektuell, kalt und gleichgültig; diese lehnen alles ab. Die anderen gehen in die andere Richtung, in das andere Extrem, eine radikale Gruppe mit Emotionen ­ die aber das Wort ablehnen. Aber die echte wahre Gemeinde bleibt in der Mitte des Weges. Nun, wenn ihr beachtet, es bedarf der Erkenntnis der Bibel von dem, was Gott sagt ­ und man muß geistlich genug sein, um warm im Herzen zu sein. Es ist einfach ein Weg. Jesaja sagte, daß es dieser Weg ist. Er sagte. "Daselbst wird eine Straße sein." 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §163. Die gesegneten, heiligen, teuren Freunde von der Gemeinde der Nazarener, eine mächtige, kleine Bewegung, die Gott begonnen hat... aber was ist daraus geworden? Als Gott in der Gemeinde mit Zungenreden begann, waren sie so "religiös" und so in sich selbst erstarrt, daß sie es als vom Teufel bezeichneten. Und seht, was mit ihnen geschehen ist. "Wir übertreffen euch mit Heiligkeit" So finden wir heraus, daß all diese Dinge wie ein Same zu Boden fällt und direkt ausstirbt. Seht ihr? 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §164. die andere Seite. Die eine Seite wird fanatisch, die andere Seite wird kalt und steif. Nun, Jesaja sagte: "Daselbst wird eine Straße sein..." Und die Nazarener und viele Leute aus der Heiligkeitsbewegung sagten gewöhnlich: "Dieser gesegnete alte Hochweg ­ Ehre sei Gott, wir wandeln auf dem alten Hochweg." 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §165. Aber erinnert euch, das war nicht genau das, was er gesagt hat. Er sagte: "Daselbst wird eine Straße sein und ("und" ist ein Bindewort) ...und ein Weg" ­ und es wird nicht "heilige Straße" genannt werden, sondern "heiliger Weg". 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §166. Nun, bei dieser <erhöhten> Straße der Heiligkeit versuchen die Menschen sich selbst heilig zu machen. Wenn ihr das tut, dann ist es so ­ wie ich es schon zuvor gesagt habe ­ als ob sich ein Bussard Taubenfedern anstecken würde, um sich selbst zu einer Taube zu machen. Seine Natur bliebe aber immer noch die eines Bussards. es wäre so, als ob sich eine Krähe Federn von einer Taube oder eines Pfaus anstecken und sagen würde: "Seht, welch ein schöner Vogel ich bin." 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §167. Seht, das ist etwas Fabriziertes. Ein Pfau muß sich keine Sorgen machen, ob er Pfaufedern haben wird oder nicht. Die Taube braucht sich nicht darum sorgen, ob sie Taubenfedern bekommt oder nicht. Solange ihre Natur die einer Taube ist, wird sie auch Taubenfedern haben. Seht, die Menschen der Heiligkeitsbewegung sagen: "Die Frauen müssen langes Haar und lange Ärmel tragen," und alle diese Dinge. " lange Röcke und <dürfen> keine Eheringe oder irgendeine Art Schmuck ." Seht, es wird zu einer selbstgerechten Heiligkeit. Seht ihr? Das ist gemachte Heiligkeit. Aber die wahre Gemeinde des lebendigen Gottes ist... Seht, was mit den Denominationen geschehen ist. Nun, haben jetzt alle ihr Haar geschnitten, wie z.B. die Pfingstler und so weiter, und beinahe alle tragen Ringe und dergleichen. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §168. Schaut euch heute die Pfingstler an, die vor Jahren ständig sagten: "Wir ­ die Gemeinde! Wir ­ die Gemeinde!" Die Gemeinde ist der Leib Christi. Es ist der Einzelne unter anderen Einzelnen, der in das Königreich Gottes hineingeboren wird. Das kommt von der Innenseite nach außen. Es wird automatisch gelebt. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §169. Ein Schaf bittet ihr nicht, Wolle zu tragen... ich meine Wolle zu fabrizieren. Das Schaf braucht keine Wolle fabrizieren. Es müßte dann sagen: "Nun, mein Meister möchte, daß ich in diesem Jahr Wolle habe. Ich muß mich anstrengen." Nein, das einzige, was es tun muß, ist nur, ein Schaf zu bleiben. Das stimmt. Die Wolle wird automatisch . Es wird es tragen, weil... 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §170. Wir werden nicht gebeten, Früchte zu fabrizieren. Wir sollen Früchte hervorbringen, Früchte tragen. Seht ihr? Von uns wird erwartet, daß wir Früchte tragen. Solange du ein Fruchtbaum Gottes mit dem Wort Gottes bist, wird sich Gottes Wort selbst bestätigen. Er wird Frucht tragen, solange das Wort darin bleibt. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §171. Jesus sagte: "Wenn ihr in mir bleibt, und meine Worte in euch, dann bittet, was ihr wollt, und es wird geschehen." Ihr fabriziert es nicht. Ihr braucht euch nicht deswegen "aufzuarbeiten" ­ es ist einfach da, und es geht immer weiter. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §172. Nun, wir wollen uns jetzt beeilen. Wir haben noch ein paar Minuten, und dann schließen wir. Nun, die anderen gehen also so weit, daß sie fanatisch werden. Sie gehen in die andere Richtung. Sie denken, daß sie alles haben, nur weil sie auf­ und abspringen oder irgendeine Art Erregung oder Emotion bekommen, in Zungen sprechen oder eine Weissagung aussprechen, die sich als richtig erweist, und dergleichen. Aber so ist es nicht. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §173. Jesus sagte: 'Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: 'Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt; haben wir nicht in deinem Namen viele Werke getan und Teufel ausgetrieben?" ER wird sagen: "Weichet von mir! Ich habe euch nie gekannt." Seht ihr? Das ist es nicht, Freunde. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §174. Ist Zungenreden der Beweis? Ich glaube an Zungenreden, aber ich sehe es nicht als den einzigen Beweis des Heiligen Geistes an. Nein, mein Herr! Die Frucht des Geistes ist der Beweis. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §175. Nun, ihr seht, aus diesem Grunde stimme ich mit den Brüdern aus der Pfingstbewegung nicht überein. Denn sie sagen: "Wenn jemand in Zungen spricht, hat er den Heiligen Geist." Damit stimme ich nicht überein. Das ist kein Zeichen, daß er den Heiligen Geist hat. Ich habe gehört, wie Teufel in Zungen gesprochen haben, so schnell wie sie konnten. Sie tranken Blut aus einem menschlichen Schädel und riefen den Teufel an. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §176. Ich habe gesehen, wie Indianer bei dem Regentanz dort draußen in Arizona Schlangen nahmen, sie um sich herumbanden, ihre Hände in dieser Weise hochhielten und herumrannten. Der Medizinmann kam heraus, schnitt auf, legte einen Bleistift hin, der dann in unbekannten Zungen schrieb und gab die Auslegung. Also erzählt mir nicht so etwas ­ dafür bin ich zu alt. Seht ihr? 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §177. Die Frucht des Geistes ist der . Jesus sagte: "An ihren Früchten... (nicht durch Zungen oder Emotionen, sondern durch ihre Früchte) ...werdet ihr sie erkennen." Das ist die Frucht des Geistes. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §178. Es ist Gott, der sich in Demut und Lieblichkeit entfaltet ­ an jedem Tag in gleicher Weise. Es ist etwas Besonderes an einem Menschen, der einfach bei dem Wort bleibt. Jedesmal, wenn er das Wort sieht, bekräftigt er es mit einem "Amen." Ganz gleich, was die anderen Menschen auch sagen ­ er glaubt es. Seht ihr? 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §179. In Ordnung. Wir gehen weit genug, um nicht auf etwas Fanatischem stehen zu bleiben. Satan kommt unter die Menschen; 

das ist das Geschäft Satans ­ und er ist ein guter Geschäftsmann. Er geht unter die Leute und laßt sie denken, daß sie es empfangen haben, nur weil sie auf­ und abspringen. Und dabei haßt ihr euren Nachbarn? Nein, seht ihr? Einfach nur schöne Dinge zu sagen und in Zungen zu sprechen und dergleichen <genügt nicht>. Und denkt daran, ihr könnt in echten Zungen des Heiligen Geistes reden, und trotzdem nicht den Heiligen Geist haben. So sagt es die Bibel. "Wenn ich auch in den Zungen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts. So bin ich ein tönendes Erz geworden, und eine schallende Zimbel." (1. Korinther 13) So, das bewirkt es also nicht. Seht ihr? 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §180. Die Methodisten sagen: "Als wir jauchzten, haben wir es empfangen," ­ aber sie haben es nicht. Die Nazarener sagen, wenn sie heilig leben würden, hätten sie es ­ aber sie haben es nicht. Die Pfingstler sagen: "Wenn wir in Zungen sprechen, haben wir es empfangen," ­ aber sie haben es nicht. Seht ihr? Gott entfaltet sich selbst ­ nicht in Gefühlserregungen, nein. Empfindungen ­ ja, sie gehören dazu. Seht ihr, wie es plaziert ist? ER macht es so demütig, daß es jeder sehen kann, wenn ihr nicht versucht, euren eigenen Sinn und eure eigenen Gedanken mit einzufügen. Es ist Gott. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §181. Nun, und so werden sie ein Haufen Fanatiker. Hier auf der einen Seite sind die kalten Formellen, hier auf der anderen Seite sind die Fanatiker, aber hier geht die Braut durch alles mittendurch und ruft nach beiden Seiten. Gott bestätigt es, während Er weitergeht ­ Sein Wort. Oh, ich muß einiges auslassen, denn ich habe zuviel hier... Meine Zeit läuft aus. Ich werde mich jetzt so schnell wie möglich beeilen. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §182. Von Eden her ist es gekommen, und es wurde geweissagt, daß ein Messias kommen wurde ­ in der ganzen Zeit seit Eden. (Nun, ich werde einige meiner Schriftstellen und Notizen, die ich hier aufgeschrieben habe, überspringen, damit ich die Botschaft 'Gott verbirgt sich in Einfachheit' noch rechtzeitig zu Ende bringe, wenn ich es kann. Ich werde jetzt schnell sprechen, mochte aber trotzdem, daß ihr es erfaßt. Seht ihr?) Seit Eden ist geweissagt worden, daß ein Messias kommen würde. Es wurde vorausgesagt, welch eine Art Person Er sein würde. Wir könnten hier eine lange Zeit stehenbleiben. Ihr kennt die Bibel ­ was Er sein wurde und welch eine Art Person Er sein würde. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §183. Moses sagte: "Der Herr, euer Gott, wird einen Propheten gleich mir erwecken." Sie wußten, daß der Messias ein Prophet sein würde und welche Art Dienst Er durch Ihn haben würde. Alle Propheten sprachen von dem, was Er tun würde. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §184. Sie sprachen davon in Symbolen, aber es ging über ihre Köpfe hinweg, und bei anderen ging es direkt unter ihnen hinweg. Seht, bei dem einen geht es unter ihm hinweg, bei dem andern geht es über ihn hinweg. Zu der Zeit, als Er auf den Schauplatz der Zeit trat, hatten die Menschen, zu denen Er gesandt wurde, ihre eigene Auslegung, ihr eigene eingebildete Auslegung von dem, was Er sein sollte. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §185. Die Bibel hat sich nie geändert. Die Bibel bleibt immer dieselbe. Aus diesem Grunde sage ich das, was die Schrift sagt, und bleibe bei diesem : "Die Bibel läßt keine private Auslegung zu." So, ihr Methodisten, Baptisten, Pfingstler: Versucht nicht, eure eigene Auslegung hineinzubringen und sagt nicht: "Es bedeutet nicht dies, sondern es bedeutet das." Es bedeutet das, was sie sagt ­ genau so! Jemand sagte : "Wie kann das gehen?" Ich weiß nicht wie. Es ist nicht meine Sache, dies zu sagen. Es ist Gott, der dafür Sorge trägt. ER ist derjenige, der es gesagt hat ­ nicht ich. Und Er wird für Seine eigene Sache Sorge tragen. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §186. Aber nun, dieser Messias wurde verheißen. Die Propheten sagten genau, wie Er kommen würde und was Er tun würde, wenn Er kommt. Aber die eigenen persönlichen Auslegungen darüber unter den Menschen... Und als Er kam, war es in solch einer einfachen Weise, in Einfachheit, daß die ganze Gruppe der Kirchen darüber stolperte. Stimmt das? Diese Männer sind belehrt worden... Ein Mann konnte kein Lehrer, kein Priester sein, es sei denn, er war in einer bestimmten Stammeslinie geboren ­ das war die von Levi. Denkt nur, schon sein Ur­Ur­Ur­Ur­Ur­Urgroßvater war ein Priester gewesen, der in dem Tempel Tag und Nacht über dem Wort gesessen hatte. Es ist wie ein katholischer Priester oder ein Prediger einer bestimmten Kirche, die ihre Prediger von einer Generation zur anderen weiterreichen. "Mein Ur­Urgroßvater war ein Methodistenbischof." "Mein Großvater war ein Bischof," und so weiter. Seht ihr? 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §188. Bei allem lebten sie direkt mit dem Wort, aber sie hatten sich darüber ihre eigene Weise geformt. Und ihre Kinder hatten es in der Weise übernommen, wie die Väter es lehrten. Die Väter hatten es in einer Weise gelehrt, daß es vom Weg wegführte. Sie machten eine Organisation daraus, und als der Geist die Wahrheit präsentierte, konnten sie es nicht annehmen. Genauso ist es heute. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §189. Ich möchte nicht hart sein, aber es stimmt. Es ist das gleiche in der heutigen Zeit. Sie machen es so kompliziert und etwas ganz anderes daraus. Wie schon gesagt wurde: Gott hat keine Enkelkinder. Wißt ihr das? Gott hat Söhne und Töchter, aber keine Enkel. Jeder Mensch muß den gleichen Preis bezahlen und in der gleichen Weise kommen. So wie dein Vater es getan hat, mußt du es auch tun. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §190. Nun, Er war also so einfach. 4.000 Jahre lang hatte jeder Prophet von Ihm gesprochen. David hatte von Ihm gesungen, und so weiter. Aber als Er kam... Die Menschen hatten schon ihre eigene Vorstellung von dem aufgebaut, wie Er es tun würde. Sie hatten alles erklärt, Diagramme darüber gezeichnet und alles mögliche. Aber als Er in dieser wirklich einfachen Weise kam, ruinierte es geradewegs ihre Theologie. Seht ihr? Sie hatten es nicht gewußt, Er kam gemäß dem Wort. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §191. Nun, glaubt ihr, daß Gott durch die Propheten sprach, daß der Messias in einer bestimmten Weise kommen würde? Es ist zu schade, daß wir nicht noch eine Stunde Zeit haben, damit wir diese Dinge durchgehen und erklären könnten, wie es war. Doch wir alle ­ die meisten ­ wissen, wie es war, wie Gott Ihn ankündigte, wie es heißt: "Du, Bethlehem von Judäa, bist die geringste unter...", und immer so weiter, und was er tun würde und wie Er es tun würde. Seht ihr? 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §192. Und doch war Er so einfach... Diese großen Gelehrten hatten alles so durcheinander gebracht, daß sie daran vorbeigingen. Aber ihr wißt, Jesus kam nicht im Widerspruch zum Wort. ER kam in Übereinstimmung mit dem Wort, aber im Gegensatz zu ihrer Auslegung. Seht ihr? ER lehrte Dinge, die gegen ihre geistliche Ausbildung über Ihn waren. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §193. Nun, zum Beispiel sagten sie: "Wenn der Messias kommt, wird Er bestimmt zum Tempel kommen und sagen: 'Kaiphas (oder wer auch immer gerade Hohepriester ist), ich bin angekommen.' ER wird mit zehn Millionen Engel zur Begrüßung kommen. Gott wird sagen: 'Gut, ihr Leute da unten, ihr seid wirklich eine mächtige Gemeinde. Ihr seid mein Volk. Ich werde jetzt die Kurbel drehen und die Korridore des Himmels herunterlassen. An diesem Morgen werde ich euch den Messias senden. Ich werde direkt dort auf dem Hof landen lassen." Und alle Leute werden sich dann versammeln und sagen: "Dr. Soundso und Dr. Soundso, ihr sollt an erster Stelle stehen und Ihn zuerst begrüßen." Seht ihr? 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §194. So ähnlich denken sie vielleicht auch heute. Ich weiß, es klingt ein wenig dreist, aber ich versuche, auf den Punkt zu kommen. "Auf diese Weise wird es kommen. Und wenn es nicht so kommt, dann ist es verkehrt; dann ist es ein Antichrist. So wird es nicht kommen. Erst einmal wird eine Begrüßung von zehn Millionen Engeln mit ihren Orchestern erfolgen, und sie werden dort auf dem Hof des Tempels landen, den Salomo erbaute, und alles spielt sich hier ab, an der heiligen Stätte, wo die Heiligen und Weisen gestorben sind" ­ und so weiter. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §195. "Ja," sagte Jesus, "ihr Heuchler, ihr Söhne des Teufels. Ihr tüncht die Gräber der Propheten, doch eure Väter haben sie dort hineingebracht." Das stimmt. "Wieviele gerechte Männer und Propheten wurden zu euch gesandt, aber ihr habt sie alle umgebracht." Seht ihr? Aber was hatte Er damals als gerecht bezeichnet? Genau das, was sie Fanatiker und Spinner nannten. Jawohl! Sie dachten damals, daß es so kommen würde, . Aber als Er aus einem Stall kam, von einer Jungfrau geboren, und ein ganz gewöhnlicher Zimmermann war Sein Pflegevater, und ein kleines unbekanntes Mädchen... Seht, es war nicht die Tochter des Hohepriesters oder dergleichen. ER wurde von einem Mädchen geboren, das dort in einem kleinen, alten, gewöhnlichen Ort, genannt Nazareth, wohnte. Und nur ein einfacher Witwer. Seine Frau war tot. Er ­ Joseph ­ hatte einige Kinder. Und sie war verlobt. So hatte Er von Anfang an einen schlechten Namen. Sie sagten, daß Er unehelich geboren wäre. Oh, my! Das hat ihren Lack zu hart getroffen. Das konnte ihre Bildungsethik nicht schlucken. Ihre Auslegung der Schrift kannte nichts davon, und doch war es "So spricht der Herr." Oh, my! Es läßt mich erschaudern, wenn ich daran denke und sehe, wie das gleiche sich jetzt wiederholt. Gott kann sich nicht ändern. (Es ist jetzt schon 12 Uhr. Ja, soll ich aufhören oder einfach weitermachen? [Die Versammlung antwortet: "Nein, mach weiter."] Ich danke euch. Bleibt einfach noch ein bißchen sitzen. Nun, ich lege hier eine Grundlage für eine kommende Botschaft. Ich werde versuchen, euch so schnell wie möglich zu entlassen, vielleicht in den nächsten 10 oder 15 Minuten, wenn wir können. Gott segne euch.) Beachtet nun. Es war so einfach, daß es für sie die Zielscheibe verfehlte, aber Gottes Zielscheibe traf es. Seht ihr? Es traf genau das Wort. Er kam genau in der Weise, wie Er es gesagt hatte, aber ihre Auslegung darüber war falsch. die Auslegung, die sie zur Zeit von Moses herausgaben, war falsch. die Auslegung in der Zeit von Noah war falsch. Seht ihr? Aber Gott kommt in Übereinstimmung mit Seinem Wort. Dann kam Jesus, und Er lehrte Dinge, die im Gegensatz standen. "Wenn du der Messias bist, tue doch dies und das." "Wenn du es bist, dann steige doch vom Kreuz herab und zeige es uns jetzt." Seht ihr? Aber Gott spielt nicht den Clown für die Menschen. Gott tut nur das, was <für Ihn> wohlgefällig und richtig ist. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §198. Sie dachten, daß solch eine Person ganz bestimmt mit einer großen Engelsbegrüßung kommen mußte; aber Er kam in einem Stall. Für ihre eigene aufpolierte Ethik war es für den gewöhnlichen Menschen einfach lächerlich, zu denken, daß der allmächtige Gott, der große, mächtige Jehova, dem die Erde gehörte und die ganze Sache erschaffen hatte, keinen besseren Geburtsort für Sein eigenes Kind aussuchte, als irgendein Kuhstall über einem Misthaufen. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §199. Seht, was war es? Gott in Einfachheit. Das ist es, was Ihn groß macht. Seht, die Ethik der Schulen kann sich nicht in dieser Weise erniedrigen. Seht ihr? Sie bringt dieses nicht fertig. Aber Gott ist so groß, daß Er sich selbst so tief herabbringen konnte ­ es gab noch nicht einmal Kleidung, die um das eigene Kind gewickelt werden konnte. Denkt nur einmal! Es gab kein Zimmer in der Herberge, und so ging Er in einen Kuhstall ­ einen kleinen Felsvorsprung, eine kleine Höhle hinten an einem Hügel. Und dort, auf einem Bett aus Stroh, kam der Sohn Gottes. Oh, das war ziemlich anders als die Versammlung dort... 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §200. Seine Mutter kam in Umstände... Sie wurde in anderen Umständen erfunden, oh, schon Monate bevor sie für die Heirat verlobt oder überhaupt verheiratet waren. Seht ihr? Die Menschen sahen, daß sie guter Hoffnung war, und sie wußten es von dieser Seite. Aber Maria wußte in ihrem Herzen, was vor sich ging. Aber Joseph verstand es nicht. Aber der Engel des Herrn kam zu ihm in der Nacht und sagte: "Joseph, du bist eine Sohn Davids. Fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen, denn... es ist nichts falsches daran. Denn das ist vom Heiligen Geist. Damit war es erledigt. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §201. Der Mann, Joseph, in solch einer Verbindung mit Gott, daß Gott zu ihm reden konnte. Aber wir haben heute unsere kirchlichen Jacken so fest zugezogen, daß nichts anderes mehr zu uns sprechen kann, als nur die Kirchengruppe, der wir angehören. Ich möchte jetzt nicht scharf und radikal werden, so möchte ich es hierbei belassen. Beachtet. Aber ihr versteht, was ich meine. Bemerkt, ein Stall war für sie etwas Lächerliches. Wir haben noch nicht einmal eine Information darüber, ob Er jemals einen Tag zur Schule gegangen ist. Und doch hat ein einfacher Junge im Alter von 12 Jahren die Priester im Tempel durch Sein Predigen verblüfft. Oh, my! Was war es? Gott, der sich verbirgt. (Ich fühle mich jetzt richtig geistlich.) Gott verbirgt sich in einem Stall. Gott verbirgt sich in einem kleinen Kind. Seht ihr? Beachtet, dieses wird sich nach einer Weile dennoch zeigen. Als Er auf der Straße ging, sagten die Eltern ohne Zweifel: "Spielt nicht mit diesem Kind. Habt nichts mit Ihm zu tun. Seine Mutter ist nichts anderes als eine gewöhnliche Hure. Und Seine Vater und Seine Mutter... Das Baby wurde geboren, bevor sie in Wirklichkeit verheiratet waren. Sie war in anderen Umständen. Habt nichts damit zu tun." Aber ganz gleich, was die Außenwelt dachte, Maria bedachte all diese Dinge. Sie verschlossen es in ihren Herzen. Sie wußten, daß sie nichts darüber oder dagegen sagen konnten. Manchmal spricht Gott zu Seinem Mann: "Sei still. Sage nichts darüber." 

  • 205. Es gab Leute in meiner Versammlung, die gesagt haben: "Ja, wenn du ein Diener Christi bist, dann solltest du wissen, daß dieses dort vor sich geht." Sicher weiß ich, was vor sich geht. Aber was tust du, wenn Er sagt: "Sei still. Sage nichts darüber."? Neulich nahm ich einen Mann mit und zeigte ihm, in einem Buch . "Etwas sprach schon vor Jahren ", sagte ich.  Er sagte: "Ich konnte es nicht verstehen." Ich sagte: "Siehst du es dort ?" Hier war es aufgeschrieben, datiert und alles mögliche, als es damals gesprochen wurde. Viele Menschen haben es in dem buch gesehen. Und ich sagte: "Es wird so kommen, daß es in dieser Weise und in jener Weise geschehen wird." Er sagte: "Ja, warum hast du damals nichts darüber gesagt?" Es mußte so sein! 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §206. Joseph wußte es besser. Er wußte, wem das Baby gehörte. Maria wußte, wem es gehörte. Jesus wußte, wer Sein Vater war. Was sagte Er? "Ich muß in dem Geschäft meines Vaters sein." Nicht Holzsägen und Türen anfertigen, sondern in dem Geschäft Seines Vaters. Das sagte Er zu Seiner Mutter. "Könnt ihr nicht verstehen, daß es Zeit für mich ist, im Geschäft meines Vaters zu sein?" Nun, sie dachten: "Dieses kleine durchgedrehte Kind..." Jedes uneheliche Kind ist von vorneherein eine komische, sonderbare Sache. Da habt ihr es, ­aber Gott verbirgt sich . Hört, Gott verbirgt sich in dem, was die Welt als Schmutz, Verdorbenheit und unehelich abtut. Schaut, Gott verbirgt sich in der Verwesung eines toten Samenkorns, um Leben hervorzubringen. Seht ihr? Erfaßt ihr es? 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §208. Gott verbirgt sich in einer einfachen kleinen Waschfrau einem einfachen Mann, der mit seinem Essen unter dem Arm zur Arbeit geht und seiner Frau und seinen Kindern einen Abschiedskuß gibt. Vielleicht verbirgt Er sich in diesem Mann, um etwas zu tun, wovon der Erzbischof überhaupt nichts erfahren würde. Seht ihr? Ihr werdet nicht hören, daß Er es mit Hörnern hinausbläst. Gott allein empfängt die Ehre ­ das ist es. Die Einfachen hören es und sind froh. Nun, Gott verbarg sich also in der Einfachheit eines Babys; Er verbarg sich in der Einfachheit einer gewöhnlichen Familie. Gott! Aber die Geistlichkeit, und die großen Männer, all die großen Köpfe und Genies ­ die Herodes in jenen Tagen und die Neros ­ sie alle übersahen es. Gott verbirgt sich in Einfachheit. (Nun, schnell.) Johannes der Täufer in Jesaja 40... Wenn ihr möchtet, können wir dieses noch erwähnen. Auch Maleachi 3... Notiert es euch, wenn ihr möchtet. Ihr wißt, Jesaja 40 spricht vom Frieden für... Vielleicht wäre es gut, wenn ich es hier noch lese, wenn ihr noch so viel Zeit habt ­ nur für eine Minute. Wir schlagen das Buch Jesaja auf und lesen das 40. Kapitel, nur um zu sehen, worüber Er hier spricht. Seht hier: “Tröstet, tröstet mein Volk!... “ Nun, denkt daran, dies sind jetzt 712 Jahre... Schaut auf die Überschrift; es sind 712 Jahre vor Seiner Geburt, wo der Prophet über Ihn spricht. Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott. Redet zum Herzen Jerusalems, und rufet ihr zu, daß ihre Mühsal vollendet, daß ihre Schuld abgetragen ist. daß sie von der Hand Jehovas Zwiefältiges empfangen hat für alle ihre Sünden. 

Die Stimme eines Rufenden: In der Wüste bahnet den Weg Jehovas; ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll erhöht. und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden; und das Höckerige soll zur Ebene werden, und das Hügelige zur Niederung! 

Welch ein Mann sollte das sein! Jetzt schlagt Maleachi auf, der letzte Prophet im Alten Testament. Nun hört, wie Maleachi es gerade hier in der Endzeit aufgreift. So seid sicher, daß ihr es nicht vergeßt.  Maleachi, das 3. Kapitel:  

Siehe, ich sende meinen Boten, daß er den Weg bereite vor mir her. Und plötzlich wird zu seinem Tempel kommen der Herr, den ihr suchet: und der Engel des Bundes, den ihr begehret: siehe, er kommt, spricht Jehova der Heerscharen. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §209. Auch hier spricht er von Johannes ­ "Siehe, ich sende meinen Boten vor mir, um den Weg zu bereiten." Jesus sprach davon in Matthäus 11, 10: "Wenn ihr es annehmen könnt: Dieser ist es, von dem gesprochen wurde: "Siehe, ich sende meinen Botschafter vor meinem Angesicht..." Das stimmt. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §210. Nun, wie sehr wurde gesprochen... 700 Jahre lang , daß ein Vorläufer vor dem Messias kommen sollte. Aber als er in solch einer Einfachheit auf die Bildfläche kam, da verfehlten sie ihn. Sie gingen an ihm vorbei. Denkt nur, er war der Sohn eines Priesters. Ja, seht, wie lächerlich es für ihn war, daß er nicht seinem Vater in dem Amt folgte und zu den Seminaren ging. Aber seine Arbeit war zu wichtig. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §211. Mit neun Jahren ging er in die Wüste. Dann kam er heraus und predigte. Aber sie verfehlten es. Er war so einfach; zu einfach für ihre hochpolierte Bildung, um solch einem zu glauben. Sie dachten: "Wenn dieser Mann kommt, müssen dann nicht 'alle erhobenen Stätten erniedrigt werden, alle tiefen Stätten erhöht werden und alles Unebene geebnet werden'?" David sah es und sagte: "Die Berge hüpfen wie kleine Widder und die Blätter klatschen in die Hände." 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §212. Ja, was denn, ist es geschehen? Ein alter bärtiger Bursche ohne jegliche Bildung, mit einem Schafsfell umwickelt, kam stolpernd aus der Wüste Judäa heraus und sagte: "Tut Buße, denn das Königreich des Himmels ist nahe. Und ihr Haufen Schlangen, meint nicht sagen zu können: 'Ich gehöre einer bestimmten Organisation an.' Gott ist imstande Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken." "Oh, ja, das kann er doch nicht sein. Wir wissen, daß er das nicht ist." Aber er war es! Er hat den Weg gesäubert. Seht ihr? 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §213. Das war es, als die unebenen Stätten geebnet wurden. Das war es, als die erhobenen Stätten erniedrigt wurden. "Denkt nicht, daß ihr Abraham zum Vater habt! Erzählt mir nicht solch ein Zeug, denn Gott ist in der Lage, Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken." Die hohen Stätten wurden erniedrigt. Oh, das ist die Sache. Ja! Seht ihr den Unterschied? 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §214. ER sagte, daß genau das stattfinden würde. Aber als sie kamen, dachten sie: "Du meine Güte!" Wenn er zu ihrer eigenen Organisation gekommen wäre, wären sie bereit gewesen, ihn zu empfangen. Weil es aber in dieser Weise, in solch einfacher Weise, war ­ und dabei wurde doch die Schrift erfüllt: 'Die hohen Stätten wurden erniedrigt' ­ wollten sie es nicht annehmen. Aber es geschah . 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §215. Junge, wie hat er sie abrasiert! Er sagte: "Otternbrut! Ihr Schlangen im Gras! Ich sage euch, daß die Axt schon an die Wurzel des Baumes gelegt ist, und jeder Baum, der keine Frucht trägt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Ich taufe euch mit Wasser, aber es wird jemand nach mir kommen, der mächtiger ist als ich. ER wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen, und Seine Worfschaufel hat Er in der Hand. ER wird die Tenne durch und durch reinigen, und Er wird sammeln... Die Spreu wird Er verbrennen, und den Weizen in die Scheune bringen." Amen! 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §216. Das war es, als die unebenen Stätten geebnet wurden. Aber die Leute haben es nicht erfaßt, doch es war genau wortgemäß. Genau in der Weise, wie es das Wort sagte ­ so einfach, daß sie es verfehlten. Sie übersahen es. Seid nicht auch ihr so blind! Seid nicht genauso blind! So, hört zu. Sie haben es also verfehlt. Er war für ihre allgemeine Überzeugung von solch einer Person so einfach, daß sie daran vorbeigingen. Was war es wiederum? Gott, der das Wort ist und sich in Einfachheit verbirgt ­ nicht in einem Priester mit hochgezogenem Kragen und mit hoher Bildung. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §217. Diesbezüglich fragte auch Jesus sie. "Was seid ihr hinausgegangen zu sehen?" sagte Er, als die Jünger von Johannes herüberkamen. ER sagte: "Was seid ihr ausgegangen zu sehen? Seid ihr ausgegangen, um einen Mann zu sehen, der mit einem priesterlichen Kleid und einem weichen Gewand gekleidet ist? Solche Art von Prediger? Seid ihr danach ausgegangen?" ER sagte: "Nein, das ist die Art, die die Babys küssen, ihr wißt schon, und die Toten beerdigen. Sie wissen nichts über ein zweischneidiges Schwert an der Frontlinie der Schlacht. Sie sind da draußen mit ihren intellektuellen Reden zu irgendeinem "Kiwani­ Club" oder dergleichen, ihr wißt schon. Dafür sind sie schon richtig. Aber wenn es dazu kommt, dort draußen dem Kampf ins Auge zu sehen, dann wissen sie nichts darüber. Sie sind in Königspalästen . Sie drücken sich nur bei den Angesehenen herum." Weiter sagte Er: "Wonach seid ihr ausgegangen? Wollt ihr ein Schilfrohr sehen, das vom Wind hin­ und herbewegt wird?" Jemand könnte sagen: "Du weißt, du gehörst zu den Leuten der Einheitslehre. Aber wenn du hierhin zu den "Assemblies" überwechselst, dann werde ich dir sagen, was ich tun würde... ­ "Ich glaube, das werde ich tun." ein schwankendes Rohr ­ aber nicht Johannes! Nein, nein!  "Wenn du kommst und ein Sadduzäer bist und kein Pharisäer..." oder dergleichen mehr. Ihr habt nicht gesehen, wie Johannes vom Wind hin­ und herbewegt wurde. Nein, mein Herr! Bruder, nicht er! 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §218. ER sagte: "Ja, was seid ihr dann ausgegangen zu sehen? Einen Propheten?" Es bedurfte eines Propheten, um dieses zu tun. Seht ihr? ER sagte: Nun..." Das war der Beweis eines Propheten: Das Wort Gottes war mit ihm. Das Wort kommt zum Propheten. ER sagte: "Was seid ihr hinausgegangen zu sehen, einen Propheten? Ja, das stimmt. Aber ich sage euch, sogar mehr als ein Propheten!" ­ denn er war es. Warum war er mehr als ein Prophet? Er war ein Botschafter des Bundes (sicher war es es), der den Weg von dem Gesetz zur Gnade überbrückte. Er war darin der "Verbindungs"­stein, von dem gesprochen worden war. ER sagte: "Wenn ihr es annehmen könnt: Dieser ist es, von dem geschrieben steht: 'Siehe (Maleachi 3), ich sende meinen Boten vor meinem Angesicht her, und er wird den Weg vor mir bereiten'." Oh, er war so einfach ­ Gott verbarg sich wiederum in Einfachheit.  Und beachte, was er getan hat. Er predigte, daß ein solch mächtiger Christus kommen würde! "ER hat die Worfschaufel in der Hand. Er fegt Seinen Weg frei. Junge, ich meine, daß Er Seine Tenne durch und durch reinigen wird. ER wird den Unrat nehmen und ihn hinausfegen und verbrennen. Das stimmt. ER wird das Korn nehmen und es in die Scheune bringen." Seht, er war inspiriert. Aber als Jesus dann kam, hielten sie Ausschau nach... Auch all die Apostel, wißt ihr, schauten nach etwas Großem aus. My, my! "Ja, Er wird kommen. Das ist eine Tatsache. Junge, Er wird mächtig sein. ER wird die Römer von der Erdoberfläche hinwegfegen. Oh, wenn Er kommt, wird Er die Griechen dorthin jagen, und die Römer dorthin." als Er kam, war es ein kleiner demütiger Bursche, der von einer Seite zur anderen gestoßen wurde. Was war es? Gott, der sich in Einfachheit verbarg. Oh, my! Am Ende Seiner Botschaft stand Er da und sagte: "Wer kann mich einer Sünde überfuhren? Alles, was die Bibel sagte, das ich tun würde... Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, dann verurteilt mich. Aber was habe ich nicht von dem getan, was die Schrift sagt?" (Ihr wißt, Sunde ist Unglaube.) "Wer kann mich beschuldigen? Wenn ich durch den Finger Gottes die Teufel austreibe, dann zeigt mir, was ihr damit tut." 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §222. Einfachheit ­ selbst bis in den Tod hat Er sich hingegeben. Aber oh, an jenem Ostermorgen, da reinigte Er die Tenne. ER fegte allen Unrat heraus, Bruder. Ja, gewiß! Und der Weizen wurde in der Scheune versiegelt. ­ Er lag mit ewigem Leben in der Erde, ruhte dort, und wartete auf jenen großen Tag, von dem wir noch sprechen werden, dem Kommen des Herrn, wenn jenes Leben wieder zum Leben kommt und wir in der Auferstehung hervorkommen und mit Ihm in die Luft hinaufgenommen und in der Scheune versammelt werden. Aber der Unrat wird dort drüben verbrannt werden. Die Hülse, die umwickelt hatte und versucht hatte, es dorthin und dorthin zu ziehen, wird mit unauslöschlichem Feuer verbrannt werden. Amen! Oh, ist Er nicht wunderbar? Sie haben Ihn verfehlt ­ Gott in Einfachheit. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §223. Warum? Warum hat er <=Johannes> nie in der Ausdrucksweise eines Geistlichen gepredigt ­ nie! Er hat nie wie ein Prediger gesprochen. Seht ihr? Er predigte wie... Er gebrauchte Ausdrücke in der Einfachheit Gottes ­ Ausdrücke wie "Die Axt ist gelegt...", Ausdrücke wie "Bäume" und "Schlangen". Nicht wie ein Seminarslehrer, wie es unter der Geistlichkeit jener Tage <üblich war>; nicht wie ein Doktor der Theologie, Dr. Soundso. Er tat das nicht. Er predigte wie ein Waldläufer dort draußen. Er sprach von Äxten und Bäumen und Schlangen und dergleichen, auch von Weizen und Scheunen und dergleichen. Heutzutage wurde er vermutlich als "Straßen-Prediger" betrachtet werden. Ich denke, damals wurde er "Baumstumpfprediger" genannt, weil er dort unten am Jordan auf einem Baumstumpf stand. Gott in Einfachheit; Er verbirgt sich vor der Weisheit der Welt. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §224. Jesus sagte: "Ich danke dir, Vater. Du hast diese Dinge vor den Klugen dieser Welt verborgen, aber den Kindern, solchen, die lernen wollen, wirst du sie offenbaren." Seht ihr? Gott verbirgt sich in Einfachheit in Christus. Gott verbirgt sich in Einfachheit in Johannes. Seht ihr? Denkt nur daran. Gott in Einfachheit und verbirgt sich vor der Weisheit der Welt. Nun, wir werden in nur einer oder zwei Minuten schließen, denn ich möchte euch nicht länger festhalten. Schaut, laßt uns gerade für eine Minute innehalten ­ noch etwas Persönliches: Denkt einmal an die Zeit, in der wir leben (um mit diesem zu schließen). Denkt einmal über die Zeit nach, in der wir leben. Seht, Gott kommt zu einem kleinen, alten, demütigen Ort herab, in dem wir uns befinden, und heilt die Kranken ­ während die Reichen und die Hochmütigen und die Hochgelehrten : "Die Tage der Wunder sind vorbei. So etwas wie göttliche Heilung gibt es nicht ." Erinnert ihr euch an die Botschaft, die ich an dieser Stelle an dem Morgen predigte, an dem ich wegging ­ über David und Goliath? "Wie wirst du dich mit all diesem hier einer gebildeten Welt gegenüberstellen, Bruder Branham?" Ich sagte: "Ich kann nichts dafür, so werde ich es nun mal tun. Gott sagte: 'Geh!' ­ und damit hat es sich." Seht ihr? Es ist Sein Wort. ER hat es verheißen. Die Stunde ist gekommen. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §226. Als jener Engel, den ihr dort auf dem Bild seht, an jenem Tage dort an dem Fluß herabkam ­ im kommenden Juni sind es 30 oder 33 Jahre her ­ sagte Er: "So wie Johannes der Täufer herausgesandt wurde..." (Das war vor 5.000 Menschen oder mehr) "... so ist die Stunde gekommen, wo sich deine Botschaft um die Welt ausbreitet." Erinnert ihr euch noch an die Kritik ­ wenn jemand von euch dabei war? Ich denke, daß Roy Slaughter oder einige von denen, die hier sitzen, sich vielleicht an den Tag erinnern. Vielleicht Frau Spencer oder wer auch immer... einige der alten Leute hier konnten es wissen. George Wright und einige dieser Leute; wißt ihr es, wie es war? Aber ist es nicht eingetroffen? Es ist geschehen. Und inmitten all dessen... haben es abgelehnt und gesagt: "Das ist nur eingebildete Heilung." Aber Gott reagierte direkt darauf und sandte ein altes stummes Opossum, das durch die Kraft Gottes geheilt wurde. Lyle und Banks Wood ­ wir saßen dort und wußten, daß Gott die Wahrheit bestätigt hatte, als ein kleiner, alter, toter Fisch auf dem Wasser lag. Der Heilige Geist hatte am Tag zuvor gesprochen Er ihnen Herrlichkeit zeigen würde und etwas diesbezüglich tun würde. Und als wir an jenem Morgen dort waren, kam der Heilige Geist in das Boot herunter. Ich erhob mich und sprach zu diesem Fisch, der seit einer halben Stunde tot auf dem Wasser lag. Seine Kiemen und Eingeweide waren aus dem Maul herausgerissen. er kam wieder zum Leben und schwamm wieder so normal wie jeder andere Fisch. Was ist es? Gott, der sich in Einfachheit verbirgt. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §229. Gott ist imstande, aus diesen Steinen Abraham Kinder zu erwecken! Gott ist imstande, ein Opossum oder einen Fisch oder sonst etwas zu heilen! Wenn Er Seine Botschaft hervorbringt und die Menschen wollen sie nicht glauben, dann kann Gott ein Opossum auferwecken, das sie glaubt. Gott kann einen toten Fisch auferwecken; Er kann ein totes Opossum auferwecken; Er kann alles tun, was Er möchte. Welch eine Zurechtweisung für diese Generation! Während sie darüber stolpern und darüber streiten: "Du hast dies nicht getan;  du hast das getan," ­ sendet Gott ein einfaches kleines Tier. Seht ihr? Welch eine Zurechtweisung! Was war es? Gott in Einfachheit, der sich selbst in Seiner Größe zeigt. Oh, my! hat die Menschen dieser Generation wegen ihres Unglaubens zurechtgewiesen. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §230. Aber sie denken heute, wie sie immer gedacht haben: Es muß gemäß ihrer Weise geschehen. "Nun, wenn es so etwas wie göttliche Heilung gibt..." Genauso wie ein Katholik mir sagte... dieser Bursche, der mir neulich abend sagte... dieser Herr Iris [oder: Ayers], zu dem ich wegen seines Jungen in Houston ging... Er sagte: "Nun ja, wenn das eine Gabe Gottes ist, dann müßte sie durch die katholische Kirche kommen." 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §231. Die Methodisten dachten, es müßte durch ihre Gemeinde kommen, und die Pfingstler dachten, es müßte zu ihrer Gemeinde kommen ­ aber es kam zu keiner von ihnen. Es kommt in der Kraft der Auferstehung Jesu Christi, der sich selbst offenbart. Das stimmt. Sicher tut Er das. Gebt nur darauf acht. Laßt es nicht an euch vorübergehen. Haltet es in eurem Herzen fest und denkt darüber nach. Sinnt dort darüber nach. , es muß in ihrer Weise kommen, durch ihre eigene Denomination, und wenn es nicht so kommt, dann ist es nicht von Ihm. Seht ihr? Dann ist es nur Psychologie oder vom Teufel. Es ist nicht Gott, denn wenn es Gott wäre, müßte es gemäß ihrer Weise gekommen sein ­ "so, wie wir es ausgelegt haben." 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §232. So sollte auch Jesus gemäß den Pharisäern kommen. Es sollte in dieser Weise kommen, seht ihr? Wenn Gott einen Messias senden würde, dann hatten sie schon alles darüber ausgelegt, wie Er sein müßte. Weil Er aber in einer anderen Weise kam, war es nicht der Messias. ER war irgend etwas Uneheliches. Er war ein Beelzebub. Aber es war Gott, der sich in Einfachheit verbarg. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §233. Der Vorläufer mußte ein bestimmter Mann sein, den ihre... Ohne Zweifel dachte jeder an dem Tag, in jedem Jahr, wenn sie ihre Prediger ordinierten und sie als Missionare hinaussandten, um zu bekehren und hereinzubringen: "Dies wird der Vorläufer sein, der erscheinen soll." Aber Gott erweckte ihn aus der Wüste, wo es überhaupt keine Seminare und dergleichen gab. Gott verbarg sich selbst in Demut und in Einfachheit. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §234. Aber nun wartet noch! Abschließend sagen wir folgendes: Die einfache Botschaft Gottes zu verwerfen, sie abzulehnen ­ Gottes einfache Weise ­ bedeutet für ewig vernichtet zu werden. Wir haben darüber gesprochen, wie einfach es ist, und die Menschen denken, nun, daß sie darüber lachen können, sich darüber hinwegsetzen und es behandeln können, wie es ihnen beliebt. Aber es bedeutet ewige Trennung von Gott! 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §235. Diejenigen, die in den Tagen Noahs starben und nicht auf seine Botschaft hörten, diese kamen um. Jesus ging und predigte denen, die in den Ketten der Finsternis waren, in Seinem Tod, bevor Er auferstand. ER ging in die Hölle und predigte den Geistern, die im Gefängnis waren, die nicht während der Langmut der Tage Noahs Buße taten, als ihnen eine einfache Botschaft Gottes durch einen einfachen Mann gepredigt wurde. ER ging und sagte: "Noah predigte, daß ich hier sein würde ­ und nun bin ich hier." Das ist richtig. Seht ihr? 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §236. Und solche, die versäumt haben, auf die Botschaft jenes Propheten zu hören ­ auf Moses dort draußen in der Wüste, der von Gott erhielt... Er wurde rechtmäßig durch die Feuersäule bestätigt. Und sie wurden in die Wüste hinausgeführt, und dann versuchten sie, sich zu erheben und damit eine Organisation zu machen. Aber sie kamen um und starben in der Wüste, alle, bis auf zwei ­ Josua und Caleb. Und später waren die Pharisäer so blind, daß sie das nicht sehen konnten. So schauten sie zurück und sagten: "Unsere Väter aßen Manna in der Wüste." Und Jesus sagte: "Und sie alle sind tot." Sie haben die Herrlichkeit Gottes gesehen. Sie wandelten in dem Licht von... sie wandelten in dem Licht. Sie wandelten in dem Licht der Feuersäule. Sie wandelten in der Gegenwart Seiner Kraft. Sie gingen durch die Stätten, die der Heilige Geist für sie bereitete. Sie aßen das Manna, das vom Himmel fiel, das Gott ihnen bereitete ­ und verloren und gingen zur Hölle. Wenn ihr dieses Wort nehmt, bedeutet es ewige Trennung von der Gegenwart Gottes. Sie sind alle tot. Seht ihr? Jeder, der Jesus ablehnte, war verloren. Seht ihr, was ich meine? Die Einfachheit Gottes abzulehnen... Es ist nicht einfach so, daß ihr sagen könnt: "Nun, ich habe einen Fehler gemacht." So kommt ihr nicht durch! Gott wird das nicht anerkennen. Du bist für ewig verloren! Wir sollten lieber einmal nachdenken, seht ihr? Nun, es muß in rechter Weise von Gott ausgewiesen sein. Aber wenn das erfolgt, dann ist es Sein Wort. Seht ihr? Oh, wie bei denen, die Moses ablehnten, die Elia ablehnten, die Johannes ablehnten, die Jesus in ihren Tagen ablehnten... 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §239. Laßt mich gerade hier einmal eine kleine Sache sagen, und ich hoffe, daß ich euch nicht zu sehr verletze. Seht, neulich wurde ich nach Houston, Texas, gerufen, um zu versuchen, eine Begnadigung zu erwirken... Ich versammelte einige Leute und predigte eine Botschaft, um sie zu ersuchen, ein Gnadengesuch für diesen Jungen und das Mädchen zu unterschreiben, die, wie ihr wißt, in diese Schwierigkeiten gekommen waren. Ich denke, daß ihr darüber in der Zeitung gelesen habt. Und das war der Stiefsohn von Herrn Iris [oder: Ayers]. Herr Iris [s.o.] ist derjenige, der die Aufnahme vom Engel des Herrn gemacht hat, die ihr gerade hier seht. Er ist römisch-katholisch, und seine Frau ist Jüdin. Er heiratete ein jüdisches Mädchen. Sie sprachen nicht miteinander über Religion und dergleichen. Und Ted Kipperman, der auch mit ihm im Geschäft war, besaß die "Douglas Studios". Er kam dazu, als Herr Best, Dr. Best von der Baptistengemeinde, seine Faust unter Bruder Bosworths Nase hielt, sie schüttelte und sagte: "Nun, mach jetzt eine Aufnahme, während ich das tue." Er sagte: "Ich werde mir die Haut von diesem alten Mann nehmen und sie als ein Andenken an göttliche Heilung in meinem Studio aufhängen." 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §242. Und ehe ich nach Houston, Texas kam, sagte mir Gott, der Herr, daß ich dorthin gehen würde. So war ich dort im Namen des Herrn. Ihr alle kennt die Debatte und den Verlauf der Dinge; ihr habt sie in den Büchern und so weiter gelesen. Und dort war es geschehen. An jenem Abend versuchte ich nur demütig zu wandeln. "Ach," sagten sie, "sie sind doch ein Haufen Unwissender." Dr. Best sagte: "Das ist nur eine Gesellschaft von Ignoranten. Kein Mensch glaubt an göttliche Heilung und dieses Zeug. Das ist ein Haufen Zurückgebliebener!" Sie wußten nicht, daß es Gott in Einfachheit war. "Ach," hieß es, "dieser Mann hat ja noch nicht einmal eine Mittelschulabschluß."(Anm,: verm. “Mittlere Reife”). Er war so poliert mit all seinen Bildungs-Graden, daß er dachte, er könnte Bruder Bosworth einfach beiseite fegen. Aber als es zum Wort kam, dann war er ihm mehr als zehnmal unterlegen. Seht ihr? Bruder Bosworth wußte, wo er stand. Viele seiner Leute, die hier sitzen, waren bei der Debatte anwesend. Aber er stand dort und bewarf uns, indem er uns ein Haufen Unwissender nannte. Er sagte: "Anständig denkende Menschen glauben das überhaupt nicht." 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §244. Bruder Bosworth sagte: "Einen Moment mal. Wieviele Menschen von dieser Stadt..." (Es waren etwa 30.000 an jenem Abend anwesend, von denen viele hier sitzen.) "Wieviele Menschen von dieser Stadt sind hier, die zu den großen, feinen Baptisten­Gemeinden gehen und durch eine Bescheinigung eines Arztes beweisen können, daß sie durch die Kraft Gottes geheilt wurden, seitdem Bruder Branham in dieser Stadt gewesen ist? Steht auf!" Und dreihundert standen auf. Er sagte: "Wie steht es mit ihnen?" Das war es. Gott verbarg sich in Einfachheit. Jener sagte dann: "Bring doch den göttlichen Heiler her. Laß mich sehen, wie er jemanden hypnotisiert, und dann laß mich nach einem Jahr diese Leute begutachten." 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §245. Ted Kipperman und Iris [s.o.]... Genau der, der die Aufnahme machte, sagte: "Herr Branham ist nichts anderes als ein Hypnotiseur. Ich habe eine Frau gesehen, die einen Kehlkropf hatte, etwa so. Er hypnotisierte diese Frau. Am nächsten Tag sprach ich mit ihr, und sie hatte keinen Kropf mehr. Der Mann hat sie hypnotisiert." Oh, er machte mich einfach lächerlich. Er sagte, daß ich aus der Stadt hinausgetrieben werde mußte, und er derjenige sei, der es tun würde, und all solche Sachen. Es gab große Schlagzeilen auf den Titelseiten der "Houston Chronicle". Ich sagte kein einziges Wort. Ich war dort, um zu tun, was meines Vaters ist, das war alles ­ mit diesem Wort zu stehen. ER sandte mich dorthin, und es ist Seine Sache. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §247. Als ich an jenem Abend dorthin ging, sagte ich: "Ich bin kein göttlicher Heiler. Das bin ich nicht. Wenn jemand das behauptet, dann ist er verkehrt. Ich möchte nicht göttlicher Heiler genannt werden. Wenn Dr. Best hier die Rettung predigt, dann möchte er auch nicht göttlicher Retter genannt werden." So sagte ich: "Wenn ich nun die göttliche Heilung predige, so möchte ich auch nicht göttlicher Heiler genannt werden. Er sagt, daß er kein göttlicher Retter sei, und ganz gewiß ist er es nicht ­ genausowenig bin ich ein göttlicher Heiler, denn 'durch Seine Striemen sind wir geheilt'. Darauf weise ich hin. Seht ihr?" "Das ist Unsinn." Ihr wißt, und er schritt hin und her. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §248. Ich sagte: "Aber wenn die Gegenwart und die Gabe Gottes, dieser Engel des Herrn, wenn das zur Frage ansteht ­ das kann bewiesen werden." Und etwa zu der Zeit kam SIE wirbelnd herunter. Ich sagte: "Jetzt brauche ich nichts mehr sprechen; Er hat schon für mich gesprochen." Und ich ging hinaus... Houston, diese große Stadt, ist eine der schönsten Städte, die es im Lande gibt. Aber als ich vor kurzem dorthin ging, war es eine Schande, diese Stadt anzusehen. Die Straßen waren schmutzig... Die Theken an diesem Platz, gerade dort in der Texas Avenue. Ich ging in das Rice Hotel, in dem sich gewöhnlich die Filmstars aufhalten. Dann ging ich in das Untergeschoß, in diese Cafeteria, und sah, wie die Decken herunterhingen und der Putz auf dem Boden lag ­ überall Schmutz und Dreck. Und unter den Predigern herrschte eine Verwirrung, wie ich es in meinem Leben noch nicht gehört habe. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §250. Warum? Das Licht abzulehnen, bedeutet, in der Finsternis zu wandeln. Dort sitzen ihre Kinder jetzt in der Todesreihe. Gott war heruntergekommen, als Einfachheit demonstriert und verworfen wurde. Dann zeigte sich Gott selbst in Einfachheit. Dort machten sie dann auch die Aufnahme, die um die ganze Welt ging. Selbst die Wissenschaftler sagten, daß es das einzige übernatürliche Wesen ist, das je in der Geschichte der Welt fotografiert worden ist, und sie hängt in Washington, D.C., in der Halle der religiösen Kunst. Dort ist es ­ Einfachheit geoffenbart. Seht ihr? Gott verbirgt sich in Einfachheit, und dann offenbart Er sich. Nun, Er verbarg sich im Tod Christi, doch offenbarte Er sich in der Auferstehung. Oh, my! So kannst du weitermachen; es gibt kein Ende. Wir könnten fortfahren... Aber da habt ihr es: Wer es ablehnt, zu sagen, daß es den Sonnenschein gibt, geht in den Keller und verschließt seine Augen vor dem Licht. Das stimmt. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §252. Und denkt daran: Ihr könnt erst dann verkehrt sein, nachdem ihr zuerst das Richtige abgelehnt habt. Und wenn ihr euch weigert, eure Augen zu öffnen, lebt ihr in der Dunkelheit. Wenn ihr euch weigert, anzuschauen, wie wollt ihr sehen? Beachtet die einfachen Dinge. Es sind die kleinen Dinge, die ihr ungetan laßt ­ nicht die großen Dinge, die ihr versucht zu tun. Oh, my! Nun, schaut her. Laßt mich das noch sagen. In Matthäus 11, 10 sagte Er: "Wenn ihr dieses annehmen könnt: Dieser ist es. Dieser ist es, der vor mir her gesandt wurde." Es war Einfachheit. Eines Tages wurden Fragen über Ihn gestellt, und Er sagte: "Warum sagen die Schriftgelehrten, daß..." ER sagte: "Der Sohn des Menschen wird nach Jerusalem hinaufgehen. Ich werde in die Hände von Sündern überantwortet werden, und sie werden den Sohn des Menschen töten. ER wird sterben, aber am dritten Tage wird Er wieder auferstehen." Und Er sagte: "Sagt niemandem von der Vision dort oben." 

  • 255. Und die Jünger... Nun, denkt nur! Die Jünger, die mit Johannes zusammengegangen waren, mit ihm gesprochen hatten, mit ihm in der Wüste gegessen und sich am Ufer niedergesetzt hatten, fragten : "Warum sagen die Lehrer, daß Elia zuerst kommen muß? Du sagst, daß du hinaufgehst und gekreuzigt wirst und wieder auferstehen wirst; daß du der Messias bist und den Thron einnehmen wirst. Nun, warum sagen die Schriftgelehrten... all unsere Schriftstellen sagen hier ganz eindeutig, daß zuerst Elia kommen soll, bevor der Christus kommen wird." ER sagte: "ER ist schon gekommen, aber ihr habt es nicht gewußt." Nun, wer hat dieses gefragt? ­ Die Jünger! 
  • 256. Jetzt werde ich wohl etwas verletzen, doch ich möchte das nicht. Nur noch ein paar Minuten, nur noch eine oder zwei Minuten, damit ihr mich sicher versteht. Könnt ihr mich hören? Seht. "Warum...?" Diese Männer, die mit Christus gewandelt waren, sagten: "Warum sagt die Schrift, daß Elia zuerst kommen muß?" Sie waren Johannes eigene Bekehrte, dennoch erkannten sie ihn nicht. "Warum sagt die Schrift, sagen die Lehrer...?" Seht ihr, was ich meine? "Warum sagt die Schrift, daß Elia zuerst kommen muß?" Die Jünger, die mit Ihm wandelten: "Warum sagt die Schrift, daß er vor diesen Dingen kommen soll und alles wiederherstellen wird?" Er hat es auch getan ­ doch bei etwa einem halben Dutzend Menschen. Das war alles, seht ihr? Das waren diejenigen, die es empfangen sollten. Sie waren dazu bestimmt, es zu sehen. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §257. Jesus sagte: "Er ist schon gekommen, und ihr habt ihn nicht erkannt. Aber er hat genau das getan, was die Schrift von ihm sagte. Er hat sie ­ euch alle ­ die mich angenommen haben und an mich glauben, wiederhergestellt. Er hat genau das getan, was die Schrift von ihm sagte. Auch haben sie genau das an ihm getan, was die Schrift voraussagte. Er ist schon gekommen, und ihr habt es nicht gewußt." Seid ihr bereit? Ich möchte euch ein wenig schockieren. Die Entrückung wird in der gleichen Weise sein. Es wird so einfach sein ­ ohne Zweifel in der gleichen Weise ­ daß die Entrückung an einem dieser Tage geschehen wird, und niemand wird etwas darüber wissen. Nun, steht jetzt nicht auf, sondern untersucht es nur eine Minute. (Ich werde jetzt sicher zum Schluß kommen.) Die Entrückung wird in solch einfacher Weise kommen, daß die Gerichte fallen werden und sie den Menschensohn sehen und sagen werden: "Sollten wir nicht dies und das haben...? Sollte uns nicht zuvor ein Elia gesandt werden? Und sollte nicht eine Entrückung stattfinden?" Jesus wird sagen: "Es ist schon geschehen, und ihr habt es nicht gewußt." ­ Gott in Einfachheit. Seht ihr? 

  • 260. Nun, in dieser Woche werden wir darüber in wirklich tiefe Belehrung gehen. Nun beachtet. Die Entrückung wird... es werden so wenige in der Braut sein. Nun, könnt ihr sehen, wie die Lehrer die Sache ansehen? Sie haben Diagramme und wollen damit zeigen, daß zehn Millionen Menschen hinaufgehen. Wenn er ein Methodistenprediger ist, sind es alle Methodisten; und wenn er ein Pfingstler ist, sind es alle Pfingstler. Das wird nie berühren. 
  • 261. Vielleicht wird einer aus Jeffersonville dabeisein,- ­ irgend jemand, der vermißt wird. Sie sagen: "Ja, man <weiß> nicht..." Alle anderen werden es gar nicht mitbekommen. Ein anderer wird Georgia verlassen, seht ihr? Einer wird aus Afrika dabeisein. Laßt uns sagen, daß 500 Menschen von den Lebenden in die Entrückung gehen werden. Nun, das ist nicht der Gemeindeleib; das ist die Braut. Das ist nicht die Gemeinde; das ist die Braut. Die Gemeinde wird zu Tausenden hervorkommen, aber erst in der nächsten Auferstehung. Sie werden nicht lebendig, bis daß tausend Jahre vorbei sind. Seht ihr? Aber in der Braut... Wenn 500 Menschen genau in dieser Minute die Erde verlassen wurden, wurde die Welt nichts davon wissen. Jesus sagte, daß zwei auf einem Bett sein werden ­ "Einen werde ich nehmen, den anderen lassen." Das ist zur Nachtzeit. Zwei werden auf dem Felde sein (nämlich auf der anderen Seite der Erde) ­ "Einen werde ich nehmen, den anderen lassen." "So wie es war in den Tagen Noahs, so wird es sein beim Kommen des Menschensohnes." Denkt nur! Alles wird so normal ablaufen, wie es nur sein kann. Eine fanatische Botschaft wird vorbeiziehen, und auf einmal wird man wissen, daß etwas... "Dieser Prediger ist irgendwo hingegangen. Er ist nie zurückgekehrt. Er ist wahrscheinlich in die Wälder zum Jagen gegangen. Er ist einfach nicht mehr zurückgekommen." Und: "Dieser Mann ist irgendwo hingegangen..." "Wißt ihr, was passiert ist? Ich glaube, daß dieses junge Mädchen irgendwo hingerufen wurde. Jemand hat sich an ihr vergangen und sie wahrscheinlich in den Fluß geworfen. Sie war..." Niemand... Neunundneunzig aus jedem... Vielleicht einer aus hundert Millionen wird überhaupt etwas davon wissen, es sei denn, jemand ist mit bekannt. Man wird sagen: "Ja, das Mädchen ist einfach verschwunden. Oh, ich kann das nicht verstehen. Niemals hat sie so etwas getan. Nein." 
  • 265. Und wenn sie sagen, daß die Gräber sich öffnen werden ­ wie werden sich die Gräber öffnen, wenn...? Ich habe nicht genug Zeit, um in dieses hineinzugehen, wie ich es möchte. Ich werde dieses aufgreifen... nur, um euch die Einfachheit Gottes zu zeigen. Und das Kalzium, die Pottasche und dergleichen ­ alles, was an Materialien in euch ist, macht nur einen Löffel voll aus. Das ist wahr. Und was das <=die Auferstehung> bewirkt: Es bricht hervor, zurück in den Geist und das Leben. Gott wird einfach sprechen, und die Entrückung wird kommen. Es wird nicht so kommen, daß die Engel herunterkommen, die Gräber aufschaufeln und einen alten toten Leichnam herausholen. Was ist es? Er ist von Anfang an in Sünde geboren, aber einen neuen , der nach seinem Bilde gemacht ist. Ihr wißt, seht ihr? Solange wir diesen haben, werden wir wieder sterben. Sie sagen: "Die Gräber werden sich öffnen. Die Toten werden hervorkommen." Das mag wahr sein, aber das Öffnen geschieht nicht so wie ihr es meint. Das stimmt, seht ihr? In dieser Weise wird es nicht sein. Es wird ein Geheimnis sein, denn Er sagte, daß Er wie ein Dieb in der Nacht kommen würde. Dieses hat Er uns bereits gesagt. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §267. Die Entrückung ­ danach werden Gerichte zuschlagen: Sünde, Plagen, Krankheit und alles mögliche. Die Menschen werden danach schreien, daß der Tod sie von dem Gericht wegnimmt. "Herr, warum sind diese Gerichte über uns gekommen. Du hast doch gesagt, daß zuerst eine Entrückung sein würde?" ER wird sagen: "Es ist schon geschehen, und ihr habt es nicht gewußt." Gott verbirgt sich in Einfachheit. Oh, my! Gut. "Es ist schon geschehen, und ihr habt es nicht gewußt." Warum glauben die Gläubigen nicht die einfachen Zeichen Seines Kommens? Sie erwarten all diese Dinge, die in der Schrift erwähnt werden: Der Mond wird... oder die Sonne wird in der Mitte des Tages untergehen, und all diese Dinge werden geschehen. 

  • 269. Oh, wenn wir nur . Ich habe hier die Notizen aufgeschrieben, um zu zeigen, was diese Dinge sind. Wir werden es beim Brechen dieser Siegel in dieser Woche auf jeden Fall behandeln. Das ist es <nämlich>, es wird geschehen sein, ohne daß ihr es gewußt habt. Seht, wenn es so kommt, daß der Engel des Herrn diese Siegel für uns bricht. Denkt daran, es ist mit diesen sieben geheimnisvollen Donnern versiegelt. 
  • 270. Nun, warum können die Leute nicht der schlichten Einfachheit einer demütigen Gruppe von Menschen und der Stimme des Zeichens Gottes glauben? Warum können sie nicht glauben? Es ist genau so, wie es immer war, wenn das wahre Wort Gottes kundgetan wird. Sie sind zu klug und zu gebildet, um die einfache Form des geschriebenen Wortes zu glauben. Sie möchten ihre eigene Auslegung dazutun. "Das bedeutet dieses nicht; das bedeutet jenes nicht." Seht ihr? Aber es bedeutet es doch. Hört! Darf ich dieses noch schnell sagen? Selbst die Visionen, die Gott an diesem Ort gegeben hat, sind so mißverstanden worden. Aus diesem Grunde hört ihr mich auf den Bändern sagen: "Sagt das, was die Tonbänder sagen. Sagt das, was die Visionen sagen." Nun, wenn ihr wirklich wach seid, werdet ihr etwas sehen. Ich hoffe nicht, daß ich es in der Hand halten und es euch zeigen muß. Seht ihr? Hier ist es. Wir sind am Ende angekommen. Jawohl, mein Herr. Klugheit, Bildung wird daran vorbeigehen. Die einfache Vision... sie werden in solcher Einfachheit geoffenbart, daß es geradewegs über die Köpfe der Menschen hinweggeht. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §272. Weil ich die Vision gesehen habe und euch alles gesagt habe, wie ich dort zur Jagd ging... Wißt ihr, die Menschen stolpern einfach darüber. Gott sandte das für einen Zweck dorthin. Und dann kam ich zurück und legte es direkt aus. Es wurde gezeigt, daß meine Mutter heimgehen würde, und all diese Dinge. Ich kam dann zurück und sagte dieses bevor es geschah ­ und es geschah alles genau so, wie Er es vorausgesagt hatte. Seht ihr? Und Johannes trat noch dazu hervor und bekannte: "Ich bin nicht der Messias, sondern ich bin die Stimme eines Rufenden in der Wüste." Und genau diese Jünger sagten : "Warum sagen die Schriftgelehrten... Die Schrift lehrt doch, daß Elia zuerst kommen soll." Die Einfachheit Gottes geht einfach direkt über die Köpfe der Menschen hinweg. Laßt mich dieses noch aufgreifen und dann schließen ­ mit der Hilfe Gottes. Seht, wir wollen dieses einmal analysieren. Es tut mir leid, daß ich euch immer wieder sage, daß ich gehe und dann doch nicht gehe. Es tut mir leid, daß ich euch festhalte, denn in einigen Stunden kommt ihr wieder hierher zurück. 

  • 275. Seht, laßt uns einen einfachen Tropfen Tinte nehmen. Alles dient einem Zweck. Heute morgen habt ihr euch für einen Zweck versammelt. Charlie, ich habe in deinem Haus gegessen; Nellie, du hast für mich gekocht ­ für einen Zweck. Alles ist für einen Zweck da. Diese Gemeinde ist für einen Zweck errichtet. Es gibt nichts ohne einen Zweck und einen Grund. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §276. Laßt uns jetzt diesen einfachen Tropfen Tinte betrachten. (Könnt ihr mich hören?) Wir wollen einen einfachen Tropfen Tinte anschauen. Was ist es? ­ ein Tropfen Tinte. Woher kommt er? Gut, sagen wir daß es schwarze Tinte ist. Nun, diese Tinte dient einem Zweck. Ich kann damit mein Gnadengesuch in einem Gefängnis schreiben. Ich kann damit mein Gnadengesuch aus der Todeszelle schreiben. Stimmt das? Damit konnte auch Johannes 3, 16 geschrieben werden, um meine Seele zu retten, wenn ich es glaube. Stimmt das? Damit könnte auch mein Todesurteil unterschrieben werden. Seht ihr? Sie könnte mich an der Gerichtsschranke verurteilen. Sie dient einem Zweck. Stimmt das? 

  • 277. Laßt uns diese kleine Tinte betrachten und sehen, woher sie kommt. Nun, es ist Tinte; sie wird aus solchen Chemikalien zusammengesetzt, bis es schwarze Tinte geworden ist. Wenn es auf eure Kleidung fällt, entsteht ein Fleck. Aber wir haben auch einen Stoff hergestellt, der Bleiche genannt wird. Ihr Frauen benutzt die Chlorbleiche. Nun nehme ich diesen Tropfen Tinte und lasse ihn in einen Eimer Bleiche fallen. Was geschieht mit der Tinte? Seht ihr? Warum? Die Bleiche wurde erfunden und aus Chemikalien hergestellt, die diese Farbe derart auflösen, daß ihr sie nicht mehr finden könnt. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §278. Nun, ein Teil der Bleiche ist Wasser. Wasser ist H2O, welches Wasserstoff und Sauerstoff ist, und sowohl Wasserstoff als auch Sauerstoff ist gefährlich explosiv. Wasserstoff und Sauerstoff sind eigentlich Asche. Im Grunde genommen ist es das ­ chemische Asche. Nun bringt sie zusammen, und ihr bekommt Wasser. Aber brecht ihr es auseinander, bekommt ihr Wasserstoff und Sauerstoff. So könnt ihr es immer wieder zurückverwandeln. Nun, wenn ich jetzt da hineingehe... Es mögen hier einige Chemiker sitzen, und ich würde dieses gar nicht zu sagen wagen, wenn jetzt ein Chemiker zuhören würde. Ich kenne die Formel nicht, aber ich möchte es in meiner eigenen einfachen Weise erklären und vertraue, daß Gott sich darin offenbaren wird. 

  • 279. Seht, ich lasse diesen Tropfen Tinte in eine Bleiche fallen. Was geschieht? Sofort ist der schwarze Fleck verschwunden. Ihr könntet es nie mehr wiederfinden, wenn ihr dieses tun solltet. Er ist verschwunden. Ihr werdet ihn nie wieder sehen. Was ist geschehen? Nun, ihr könnt nicht sehen, daß etwas davon heraufgestiegen ist ­ nein. Warum nicht? Weil es sich aufgelöst hat. Nun, die Wissenschaft würde sagen, daß sie wieder zu den ursprünglichen Säuren zurückgekehrt ist. 
  • 280. Woher kommen die Säuren? Seht ihr? Nun, ihr könnt sagen: "Sie kommt von einer bestimmten Substanz." Gut, sagen wir zum Beispiel, daß Gase Säuren produzieren. Woher kommen die Gase? Ja, werden wir sagen: "Die Gase bestehen aus Molekülen." Woher kommen die Moleküle? 'Von den Atomen." Woher kommen die Atome? 'Von den Elektronen." Woher stammen diese? "Vom kosmischen Licht." Seht ihr? Jetzt kannst du keinen Chemiker mehr fragen. Wenn es eine Substanz und eine Schöpfung ist, dann muß sie von einem Schöpfer kommen. 
  • 281. So sitzt ihr hier auch nicht durch einen Zufall. Ich halte euch auch nicht zufällig bis 12 Uhr 30 oder ein Uhr fest. Die Schritte des Gerechten sind vom Herrn verordnet. Seht ihr? Es gibt einen Grund dafür. Es gibt auch einen Grund für euch, daß ihr glaubt. Und es gibt einen Grund für euch, daß ihr nicht glaubt ­ genauso wie mit der Tinte. Nun, laßt uns das einmal analysieren. Nun, als erstes gehen wir einmal bis zu den Molekülen zurück. Nun, sagen wir einmal, daß wir Molekül Nummer 1 mal Molekül 9 mal Molekül 12 haben. Nun, wenn dieses <Molekül> 11 wäre, würde es rot herauskommen; aber es muß <Molekül> 12 sein, damit es schwarz ist. Nun gehen wir zu den Atomen zurück. Das Atom 96 mal +43 ergibt das Atom 1611. Wenn es 1612 wäre, würde es vielleicht purpurn herauskommen. Seht ihr? So könnt ihr es immer weiter analysieren. Es zeigt, daß es dort jenseits etwas gab, mit dem es begann. Das sagt der gesunde Menschenverstand. Wenn es eine Schöpfung ist, ist es von einem Schöpfer ausgegangen. Und so wurde es dann festgelegt und in diese verschiedenen gebracht. Nun, die Wissenschaft kann nicht einfach das Atom B16 mit 12 und mit 14 und mit sonst etwas malnehmen, um dieses herzustellen. Gott mußte das tun. Aber wenn wir dann in den Bereich der Atome heruntergekommen sind, dann ist es für die Wissenschaft greifbar. Dann geht es in die Moleküle hinein, wo man schon ein wenig besser sehen kann. Von dieser geht es dann weiter in etwas anderes, und dann kommt es direkt zu den Chemikalien, und diese verbinden sie dann miteinander. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §284. Nun, bevor der Mensch sündigte... (Ich schließe jetzt, aber laßt euch das nicht entgehen!) Als der Mensch sündigte, trennte er sich von Gott, durchquerte eine große Kluft und unterwarf sich auf dieser Seite dem Tod. Er verließ ein Sohn Gottes. Er ist ein Abkömmling Gottes; er ist ein Erbe der Erde. Er kann Kontrolle über die Natur ausüben. Er kann in Existenz sprechen. Ja, er ist selbst ein Schöpfer. Er ist ein Sprößling Gottes. Doch als er überquerte, trennte er sich von seiner Sohnschaft. ist er ein Sünder von Natur aus. Er ist unter der Hand und der Herrschaft Satans. Und Gott nahm das Opfer der chemischen des Blutes an. Doch das Blut von Stieren und Böcken hat die Sünde nicht abgetrennt; es hat die Sünde nur bedeckt. 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §287. Wenn ich einen roten Fleck auf meiner Hand hätte und ihn mit etwas Weißem bedecken würde, wäre der rote Fleck immer noch da. Seht, er ist immer noch da. Aber Gott sandte vom Himmel eine Bleiche für die Sünde. Es war das Blut Seines eigenen Sohnes. Wenn nun unsere Sünden, die wir bekannt haben, in die Bleiche Gottes fallen, dann versucht sie einmal wiederzufinden! Die Färbung der Sünde geht durch den Mittler wieder zurück, und durch die Zeit hindurch zurück, bis sie den Ankläger, Satan, trifft und bis zum Tage des Gerichts auf ihm bleibt. Was geschieht mit dem Sohn? Er kommt wieder in die vollkommene Gemeinschaft mit dem Vater, der auf der anderen Seite der Kluft steht und sich nicht mehr an die Sünde erinnern kann, die gegen ihn stand. Kein einziger Fleck kann durch die Bleiche mehr gesehen werden. Er ist frei! Halleluja! So wie das Chlor... Diese Tinte kann nie mehr Tinte sein, denn sie ist aufgelöst und zurückgeschickt worden. 

  • 289. Und wenn Sünde bekannt wurde und hineingetaucht wurde... Wenn ein Mann oder eine Frau in das Blut Jesu Christi hineingetaucht wird, tötet es alle Symptome. Jedes Molekül von Sünde geht zum Teufel zurück und bleibt auf ihm liegen bis zu jenem Tage des Gerichts. Dort wird er gemäß seiner ewigen Bestimmung in den Feuersee geworfen. Und die Kluft ist überbrückt, und man wird ihrer niemals mehr gedenken. Der Mensch steht als ein Sohn Gottes gerechtfertigt da ­ Einfachheit. 
  • 290. Gott konnte einen einfachen Mann nehmen: Moses ­ unter dem Blut von Stieren und Böcken, und mit seinem Bekenntnis zum Wort Gottes. ER legte Seine Worte in seinen Mund und bewies, daß er der Diener Jehovas war, denn er konnte dort hinausgehen, und Jehova sprach zu ihm durch Visionen. Er ging hinaus und streckte seine Hand gen Osten. Erinnert euch, Gott hatte zu ihm gesprochen. Es war Gottes Gedanke. Gott gebrauchte einen Menschen. Gott sprach zu ihm ­ das stimmt.  ER sagte: "Strecke deinen Stab in deiner Hand gegen Osten und sage 'Fliegen!'..." 
  • 291. Und Moses ging unter dem Blut dieser Böcke und Schafe hinaus, nahm den Stab und streckte ihn gen Osten. "So spricht der Herr, Fliegen sollen da sein!" Keine Fliege war zu hören. So ging er zurück. Es war bereits ausgesprochen. ist es ein Gedanke gewesen; nun ist es ausgesprochen, ist es ausgedrückt. Jetzt ist es das Wort Gottes. Es kam durch menschliche Lippen, durch einen einfachen Mann, unter dem Blut eines Stiers oder eines Bockes. Und wißt ihr, zuerst fing eine grüne Fliege an herumzufliegen. Aber dann, wißt ihr, waren fünf Pfund pro Quadratmeter. Was war es? Es war das Wort Gottes, das durch Moses als Schöpfer gesprochen wurde. Denn unter dem Blut stand er in der Gegenwart Gottes; seine eigenen Worte waren nicht seine Worte. "Wenn ihr in mir bleibt und meine Wort in euch bleiben, dann bittet, was ihr wollt, und es wird euch gegeben werden." Wo steht eure Gemeinde? "Es sollen Frösche da sein," ­ es gab keinen einzigen Frosch im Land. Aber innerhalb einer Stunde waren sie an manchen Stellen drei Meter aufgehäuft. Was war es? Es war Gott, der Schöpfer, der sich in einem einfachen Mann verbarg.  Ich möchte euch etwas fragen. Wenn schon das Blut eines Stiers oder eines Bockes als Bleiche diente, wobei es nur bedecken konnte und einen Mann in die Stellung bringen konnte, das schöpferische Wort Gottes auszusprechen und Fliegen in Existenz zu bringen, ­ warum stolpert ihr dann über die Bleiche des Blutes Jesu Christi, das ein Eichhörnchen oder anderes in Existenz sprechen kann? 

63_03_17_a_Gott_in_Einfachheit §295. Tut das nicht! Stolpert nicht über Einfachheit. Glaubt, daß Er immer Gott bleibt. Oh, my! Vergebung von Sünde. Oh, wie wünschte ich, daß ich... Dann noch Markus 11, 22: "Wenn ihr zu diesem Berge sagt 'Hebe dich weg' und nicht in eurem Herzen zweifelt, sondern glaubt, was ihr gesagt habt, so wird es euch geschehen; ihr könnt haben, was ihr gesagt habt." My, ich habe noch drei oder vier Seiten, aber wir müssen es liegenlassen (Danke.). Gott verbirgt sich in Einfachheit. Könnt ihr es nicht sehen? Irgendwo stimmt etwas nicht. Irgendwo ist etwas falsch. Wenn Gott etwas ausspricht, dann kann Er nicht lügen. ER hat die Verheißung gegeben. Seht ihr? ER verbirgt sich in Einfachheit. Es ist so einfach, daß die Gebildeten und Gelehrten sagen: "Ah, es ist Telepathie," oder dergleichen. Gott kann durch die Zeiten hindurchdringen und euch ganz genau sagen, was damals geschah. ER sagt euch ganz genau, was ihr heute seid und was ihr einmal sein werdet. Es geschieht immer noch durch die Bleiche Jesu Christi, der einen Sünder in die Bleiche eintauchen kann, bis er in der Gegenwart Gottes steht. "Und wenn ihr in mir bleibt, und meine Worte in euch, dann bittet, was ihr wollt, und es wird geschehen." "Wer an mich glaubt, wird auch die Werke tun, die ich tue." "Warum verurteilt ihr mich? Steht nicht in eurem eigenen Gesetz geschrieben, daß solche, zu denen das Wort Gottes kam, die Propheten, daß sie Götter genannt wurden? Wie könnt ihr mich dann verurteilen, wenn ich sage, daß ich der Sohn Gottes bin?" Sie versäumten, es zu sehen. Sie sahen es nicht. Nun, Gemeinde, versäumt nicht, es in den kommenden Botschaften, von heute abend an, zu sehen. Erkennt den Tag, in dem wir leben. Und denkt daran, daß das Blut Jesu Christi eure Sünden soweit von euch nimmt, daß sie nicht mehr in der Erinnerung Gottes sind. Es tilgt alle Flecken. 

"Sünde hatte einen purpurroten Fleck zurückgelassen, doch Er wusch es weiß wie Schnee. Vor dem Throne werde ich dann in Ihm vollkommen stehen..." 

  • 298. Oh, my! Wie kann ich vollkommen sein? Wie kann ich vollkommen sein? Weil das Blut ­ nicht ich , sondern das Blut ­ zwischen Gott und mir steht. Ich habe Ihn angenommen, und Er legte... Ich bin ein Sünder, aber Er ist Gott. Aber die chemische Substanz zwischen mir... Sie tötete die Sünde, so daß Gott mich so weiß sieht, wie das Wasser in der Bleiche. Die Sunde ist gegangen. Sie kann Ihn nicht mehr erreichen, denn es liegt ein Opfer dort. Wo ist unser Glaube, um das einfache Wort Gottes zu glauben? Einfach das, was Gott sagte ­ nehmt Ihn bei Seinem Wort. Gott verbirgt sich jetzt in einer unscheinbaren kleinen Gruppe. Aber eines Tages offenbart Er sich, so wie Er es jedesmal in den vergangenen Tagen getan hat. Liebt ihr Ihn? 

Ich liebe Ihn, ich liebe Ihn, denn Er liebte mich zuerst und erkaufte meine Rettung am Stamm von Golgatha. 

Liebt ihr Ihn? Oh, ist Er nicht wunderbar? Ich hoffe und vertraue, daß die Botschaft das hervorbringt, wozu sie bestimmt war; daß sie euch dahinbringt, daß ihr nicht mehr nach blumigen Dingen Ausschau haltet. Wenn ihr Gott in Seiner Größe sehen wollt, dann schaut, wie demütig es ist ­ dann werdet ihr Gott sehen.  Als Elia damals in der Höhle war, ging der Rauch vorbei ­ das Blut, der Donner, die Blitze. Seht, all diese Arten von Sensationen, die wir hatten ­ Blut in den Gesichtern und in den Händen, Gefühlsbewegungen und alles mögliche ­ sie hatten diesem Propheten nie zu schaffen gemacht. Er lag einfach da; aber dann hörte er eine kleine, leise Stimme. Was war das? Das Wort. Da bedeckte er sein Angesicht und ging hinaus. Seht, das war es. Denkt daran, Freunde, schaut nicht nach großen aus. Du sagst: "Gott spricht aber von großen, gewaltigen Dingen. Es wird eine Zeit kommen, wo dies und jenes und große Dinge geschehen werden." Ich hoffe, daß ihr erfaßt, worüber ich rede ­ diese großen, gewaltigen Dinge. Seht ihr? Sie alle: "Wenn dieses geschieht, wird es so groß sein." Aber es wird so unscheinbar sein, daß ihr an der ganze Sache vorbeigeht und einfach weitermacht. Ihr werdet zurückschauen und sagen: "Ja, das ist nie eingetroffen..." Ihr seid einfach darüber hinweggegangen und habt es nie gesehen. Seht, es ist so einfach. Gott lebt in Einfachheit, um sich in Größe zu manifestieren. Was macht Ihn groß? Weil Er sich einfach machen kann. Ein großer Mann kann sich nicht einfach machen, er muß Würdenträger sein. Seht ihr? Wenn er aber groß genug wird, dann kommt er herunter und kann sich demütigen. So wie der alte Heilige dort in Chicago von dem Burschen sagte, der mit all seiner Bildung und dergleichen nicht, wohin ich gehen werde ­ einfach dorthin, wohin Er mich führt. So möchte ich jede Minute anhängen, die ich kann, denn ich möchte einmal die Ewigkeit mit euch verbringen. 

Gott segne euch. Jetzt Bruder Neville.