Die große Drangsal (Auszüge aus Predigten von Br. Branham)

"Nach der Hinwegnahme des Heiligen Geistes von der Erde (Anm.: Wenn die Entrückung der Braut stattgefunden hat), wird die formelle Gemeindereligion geradewegs weitermachen ohne den Unterschied zu bemerken. Wie viele haben das gehört? War das nicht erschreckend? Sie kennen den Heiligen Geist nicht, deshalb werden sie es auch nicht wissen, wenn ER fort ist und sie werden einfach genauso weitermachen wie zuvor. Wenn der Letzte in den Leib von CHRISTUS hinein versiegelt ist, dann werden sie immer noch weitermachen und versuchen Bekehrte herbei zu bringen, weil sie nicht wissen was es bedeutet. Ihre formellen Religionen werden genauso fortfahren wie sie es vorher taten. Nun, es mag nicht genauso tief in euch hinein sinken wie es bei mir der Fall war, aber das war wirklich eine erschreckende Bemerkung. Sie werden so weit entfernt sein, einfach in religiösen Traditionen, so dass sie den Heiligen Geist nicht vermissen werden, weil sie von Anfang an nicht wissen, was ER bedeutet. GOTT sei uns gnädig. Bruder, mein Verlangen ist, dass ich gerne so in diesem Leben leben möchte, dass ich auch das kleinste Bisschen in meinem Herzen erkennen werde, was IHN betrübt. Wenn ich etwas tun sollte, was IHN betrüben würde, dass ich in der Lage sein würde, es in einem Augenblick zu fühlen. Ganz zu schweigen von Seiner Abwesenheit. Ich möchte nicht hier sein, wenn ER nicht hier ist. Ich möchte dann weg sein. Ja, mein Herr. Denn dort wird es kein BLUT mehr auf dem Gnadenstuhl geben, es wird dunkel, qualmend und schwarz sein. Das Heiligtum wird keinen Anwalt mehr dort haben, um unseren Fall zu dieser Zeit zu vertreten. Wisst ihr, dass die Schrift das sagt? Das Heiligtum rauchte. Da gab es kein Blut mehr auf dem Gnadenstuhl, dann ist es das Gericht."

("Ohne Geld und ohne Kaufpreis", vom 02.08.59; Abschn. 022 bis 024)

 

"Der Mensch zerstört sich selbst durch Weisheit, so wie er es am Anfang tat, indem er Satans Weisheit anstelle von Gottes Wort nahm. Sie weiß also, dass sie vergehen muss. Sie kann das nicht überstehen. So weiß die Welt, dass ihre Geburtswehen so groß sind, dass sie vergehen muss. Es wird in Kürze etwas Neues geboren werden. Ich bin dafür dankbar. Ich bin der jetzigen müde. Jedermann weiß, dass dieses hier ein Ort von Tod und Leid und allen Widerwärtigkeiten ist. Ich bin froh, dass sie vergehen muss. Ich bin froh, dass die Zeit da ist. So wie Johannes damals sagte: „Ja, komm, Herr Jesus.(Offenb. 22,16-17.20). Nun, sie muss also gewiss vergehen, wie ich sagte, um eine neue Geburt zu bringen. Seht, wie verdorben sie ist. Gebt Acht, meine Brüder! Sie ist völlig verdorben! Ihre Politik und ihre Systeme sind so verdorben wie nur möglich! Da ist nicht ein gesundes Glied an ihr - an ihren Weltsystemen, ihrer Politik und ihrer religiösen Politik und was immer es ist. Die ganze Sache ist bis ins Mark verdorben! Etwas muss vergehen! Sie kann es nicht überstehen. Bringt einen George Washington oder Abraham Lincoln in jede Region dieser Vereinigten Staaten, und sie könnte trotzdem nicht wiederbelebt werden. Sie sind nicht mehr zu retten! Es gibt nur eines, was ihr helfen kann: Das ist das Kommen des Schöpfers! Amen. Sie weiß, dass sie vergehen muss. Sie liegt in Schmerzen und Qual. Man weiß nicht, was man tun soll. Einer schaut in diese Richtung, einer schaut in jene Richtung. Einer fürchtet sich vor dem anderen; der eine versucht, etwas zu tun oder dieses zu zerstören, und dieser versucht, jenem entgegenzutreten und das andere zu zerstören, bis es nun schließlich in den Händen von gottlosen Menschen liegt, die die ganze Welt in fünf Minuten zerstören könnten. So weiß sie, dass sie es nicht überstehen kann. Die Menschen wissen, dass sie es nicht überstehen kann; und die Welt weiß, dass es geschehen wird. Denn Gott hat gesagt: „Die ganzen Himmel und die Erde werden in Flammen stehen.“ Es wird eine Erneuerung der ganzen Sache, so dass eine neue Welt geboren werden kann. Gott hat es vorhergesagt (2.Petr. 3,8-10). Sie ist verdorben in ihren ganzen Systemen, und es muss so geschehen, dass sie verrottet. Deshalb ist sie so nervös und rot im Gesicht, ratlos. Erdbeben überall, die Küsten hinauf und hinunter; Flutwellen, Erschütterung die Küsten hinauf und hinunter mit Erdbeben und allem Möglichen, und die Leute schreiben: „Sollen wir von hier wegziehen? Sollen wir von hier wegziehen?“ Seht, sie wissen nicht, was sie tun sollen. Es gibt keine Sicherheitszone außer einer: das ist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Alles, was außerhalb davon ist, wird vergehen, so sicher es ist, dass Gott es gesagt hat. Nun, Jesus sagte uns ganz genau, was gerade zu dieser Zeit geschehen wird. Er sagte uns in Matthäus 24, dass die natürliche Gemeinde und die geistliche Gemeinde so ähnlich beieinander sein würden (Gal. 4,21-31) - Nachahmer -, bis es sogar die Auserwählten verführen würde, wenn es möglich wäre (Matth. 24,24). Wie es in den Tagen Noahs war, als sie aßen, tranken, heirateten und verheirateten, und alle diese Unmoral, die wir heute in der Welt sehen (Luk. 17,26-30)."

(Aus "Geburtswehen" vom 65-0124, Absch. 86-106)

"Seht jetzt Jesaja 13, wir beginnen mit dem sechsten Vers: Heult! Denn der Tag des HERRN ist nahe; er kommt wie eine Verwüstung von dem Allmächtigen!“ Beachtet dieses sechste Siegel, das sich jetzt hier öffnet, 713 Jahre bevor Christus kam. Er war 2000 Jahre da; also vor ungefähr 2700 Jahren sah Jesaja dieses Siegel dort hängen. „Deshalb werden alle Hände schlaff, und das Herz jedes Sterblichen zerschmilzt.“ Was hat Jesus gesagt: „Und weil die Ungerechtigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten“ (Matth. 24,12); und die Herzen der Menschen werden vor Furcht verzagen bei dem Tosen des Meeres (Luk. 21,25-28). Seht, die Herzen der Menschen schwinden dahin. „Sie sind bestürzt; Krämpfe und Wehen ergreifen sie, sie winden sich wie eine Gebärende; einer starrt den andern an, ihre Angesichter glühen.“ Beachtet es hier. O, ihre Angesichter, beschämt. Wir halten dieses fest. „Siehe, der Tag des HERRN kommt, unbarmherzig, mit Grimm und Zornglut, um die Erde zur Wüste zu machen und die Sünder daraus zu vertilgen. Ja, die Sterne des Himmels und seine Sternbilder werden nicht mehr glänzen; die Sonne wird sich bei ihrem Aufgang verfinstern und der Mond sein Licht nicht leuchten lassen. Und ich werde an dem Erdkreis die Bosheit heimsuchen und an den Gottlosen ihre Schuld; und ich will die Prahlerei der Übermütigen zum Schweigen bringen und den Hochmut der Gewalttätigen erniedrigen.“ (Jesaja 13,6-11). Seht hier, Jesaja sah ganz genau dieselben Dinge, von denen Jesus sprach, welche das siebte Siegel enthüllte; wenn Er das Land mit Drangsalen reinigt. Das ist die Trübsalszeit, dieses sechste Siegel. Ja, er war ein Prophet, und das Wort Gottes wurde ihm kundgetan. Das war vor 2700 Jahren. Wahrhaftig, ich möchte einfach folgendes sagen: Die ganze Welt, wie Jesaja es hier sagt - die ganze Schöpfung liegt in Wehen, wie eine Frau in Wehen liegt (Joh. 16,21-22). Wozu dient all dieses Seufzen und Wehen wie bei einer Frau, die Mutter wird, bei der Erde selbst, bei der Natur? Seht es euch an. Nicht nur hier, sondern in aller Welt. Alles ist verdorben: die Welt, die Natur... Gott sei uns gnädig! Die ganze Welt liegt in Geburtsschmerzen. Die Welt ist in Wehen, sagte Jesaja. Was ist los? Sie versucht, eine neue Welt für das Tausendjährige Reich hervorzubringen, wo alle Sünde ausgelöscht ist. Sie versucht, eine neue Welt zu gebären für ein neues Volk, welches nicht sündigt und sie nicht verdirbt. Das stimmt; sie liegt in Wehen. Das ist der Grund, dass wir in Wehen liegen - Christus, um die Braut hervorzubringen. Alles liegt in Wehen und seufzt (Röm. 8,22-23). Da steht etwas bevor, und diese sechste Plage lässt sie gehen! Bruder, Erdbeben brechen hervor, und die Sterne wanken; Vulkane werden ausbrechen, und die Erde wird sich erneuern (Offenb. 6,12-17); neue Lava wird aus dem Erdinnern hervorbrechen . . . Ich sage euch, eines Morgens, wenn Jesus und Seine Braut zur Erde zurückkehren, wird dort ein Paradies Gottes sein (Offenb. 19,11-16). Oh, jene alten Kämpfer in der Schlacht werden dort mit ihren Freunden und Lieben wandeln; Lobgesänge werden die Luft erfüllen mit den himmlischen Heerscharen. „O, wohl getan, mein guter und treuer Knecht, kehre ein zu den Freuden des Herrn, die für dich bereitet wurden und die du schon damals haben solltest, bevor Eva die Sünde ins Rollen brachte.“ (Matth. 25,21). Amen. Ja, das sechste Siegel wird etwas bewirken. Jawohl! Wahrhaftig, die ganze Erde seufzt und leidet Pein für das Tausendjährige Friedensreich. Es ist Zeit für das sechste Siegel, sehr bald geöffnet zu werden; und wenn das geschieht... das Ende! Die Braut ist bereits gegangen. Die Königin ist bereits gegangen, um ihren Platz einzunehmen. Sie wird nun mit dem König verheiratet, während dieses geschah. Und Israels Überrest wird versiegelt und ist bereit zu gehen (Offenb. 7.1-8); und dann wird die Natur losgelassen. Oh, was für eine Zeit!"

(aus: Das sechste Siegel” (63-0323), Absch. 327-333, 352-359)

"Durch alle Zeitalter hindurch haben sie den Heiligen Geist empfangen, nur nicht in dem Maße, wie sie Ihn jetzt haben; denn es ist eine Wiedererstattung des ersten. So wie wir den Leuchter nehmen, Alpha und Omega, wie sie die erste Kerze anzündeten; es ging höher und höher und wurde schwächer  und schwächer, und dann kam es wieder zurück, die erste und die letzte und so weiter. Doch in diesem Gemeindezeitalter wird die Botschaft in die Gemeinde hinein geschüttet. Aber nicht diese (lokale) Versammlung ist eine Wohnstätte des Heiligen Geistes. Das gibt es nicht. Sondern die einzelnen Personen, welche in diese Gemeinde kommen, sind Wohnstätten des Heiligen Geistes. Sie sind Behausungen, die den Heiligen Geist beherbergen (Eph. 2,19), aber nicht die Gemeinde als Leib einer Gruppe."

("Gotteslästerliche Namen", gepr. am 04.11.62, Abschn. 121-123)

"Die Zeit läuft aus. Ihr müsst es sofort tun. Trefft eure Entscheidung für CHRISTUS, um durch Seinen Geist geboren zu werden." "Wenn GOTT diese Generation verschont, weil sie das Evangelium abgelehnt hat, und wegen der Dinge die sie getan haben und in der Art von Sünde leben in der sie leben, Unmoral und so weiter, dann wäre ER gezwungen Sodom und Gomorra aufzuerwecken und sich dafür zu entschuldigen, weil ER sie verbrannt hat."

 (Aus "Wertanlagen", gepr. am 03.08.1963,  §118)

 

 

"Lasst uns von diesem Thron (Des Gerichts; Offenbarung 4, Vers 5) jetzt einige Augenblicke sprechen. Dies war kein Thron der Gnade, der Thron der Gnade ist beendet; keine Gnade mehr, er ist ohne Gnade. Wie werden wir... Wie kommt es, dass der Gerichtsstuhl der Gerichtsstuhl von Christus sein wird, der Gerichtsstuhl, das Weiße-Thron-Gericht? Wird es dort dann Gnade geben? Dort wird nicht ein Stäubchen Gnade gegeben werden. Am Gerichtsthron kannst du "Gnade" schreien, bis du nicht mehr schreien kannst, und du könntest es genauso irgendwo in die Luft hinausschreien, weil es dort keine Gnade mehr gibt. Jetzt ist der Tag der Gnade! Nun lasst uns hier zurückgehen in das Alte Testament, nur ein klein wenig, und herausfinden, was Gnade ist. Geht weiter zurück und seht, was an diesem Thron geschah. Dieser Thron ist natürlich der Gerichtsstuhl. Und der Grund, dass dort heute Gnade da ist, ist, weil der Gnadenstuhl mit einem Sühneopfer besprengt ist : Blut! Und solange das Blut auf dem Gerichtsstuhl ist, ist es kein Gerichtsstuhl, es ist Gnade, weil etwas starb, um  Gericht zu erretten. Wenn ihr es seht, sagt "Amen". [Die Versammlung sagt: "Amen!"] Solange wie Blut auf dem Gnadenstuhl ist, zeigt es, dass etwas starb, um das Gericht zurückzuhalten. Doch wenn die Gemeinde entrückt ist, wird der Gnadenstuhl zu einem Gerichtsstuhl! Ihr kennt auch das "Heiligtum" in dem Neuen Testament hier. Das ist, wo die Geschworenen... im Heiligtum, der Richter auf dem Stuhl im Heiligtum. Nun, jener Gerichtsstuhl im Heiligtum wurde voll von Rauch. Was war es? Wie der Berg Sinai - Gericht! Gnade hatte den Thron Gottes verlassen. Gott wird die Welt richten ohne Gnade. Wieviele wissen das? Nur eine Sache wird Er an jenem Tag anerkennen, was ist das? - Blut. Das ist das einzige, was einen zornigen Gott besänftigen kann. Adam und Eva machten genauso gut einen Schurz wie jeder Methodist, Baptist, Presbyterianer oder Pfingstler machen könnte, es bedeckte ihre Nacktheit. Aber Gott konnte hindurchschauen, so tötete Er etwas, und nahm die Haut von dem toten Tier und bedeckte es. Blut musste seinen Platz einnehmen. Das wendete Seinen Zorn ab. Er hat das Blut gesehen und ließ davon ab, weil etwas sein Leben ausgegossen hatte. Oh, Gott! Bedenke es! Das einzige, was Gott zurückhalten wird, ist Blut. Und es gibt nur ein Blut, das Ihn zurückhalten wird, und das ist Seines eigenen Sohnes. Wenn Er sieht, dass es das Blut Seines eigenen Sohnes ist, wird Er ablassen. Denn das ist die Gabe, die Gott Seinem Sohn gegeben hat, diejenigen zu erlösen, die Er zuvor erkannt hat, und es bringt Gott zurück von Seinem Urteilsspruch. Doch wenn jenes Blut weggenommen ist und alle, die zuvor erkannt waren, in den kostbaren Leib gerufen worden sind, Seine Gemeinde bereitet und hinaufgenommen wurde, dann ist Gottes Zorn auf den Menschen. Oh, Bruder, wünsche niemals dort zu stehen! Laß mich vor ein Maschinengewehr stehen, laß mich in Stücke geschnitten werden, laß mich zersägt werden Zoll für Zoll, lass irgend etwas geschehen (wie der Eid von den Rittern des Kolumbus), lass sie meinen Bauch aufschlitzen und Schwefel oder sonst irgend etwas in mir verbrennen, und meine Arme und Beine abtrennen, was immer es sein mag, - doch lass mich niemals stehen an diesem Weißen-Thron-Gericht vor Gott. Oh, lasst mich diesen kleinen Thron hier nehmen vor dem Stuhl von Christus und Sein Blut annehmen. Nichts hab' ich in meinen Armen, Dir zu bringen, Herr. Keine andere Quelle kenne ich, nur das Blut von Jesus, das ist alles, was ich weiß, dies ist meine ganze Hoffnung und Bleibe, nur das Blut von Jesus."

(Aus : "Der Thron der Gnade und der Thron des Gerichtes", gepr. am 08.01.1961, Abschn. §91 bis §98)

"Gott stellt den Menschen nicht vor das Gericht, ohne ihn vorher zu warnen. Wir müssen den Hintergrund und die Grundlage dieses Textes heute abend erfassen, dass Gott einen Menschen warnt, bevor Er ihn sterben lässt. Jeder bekommt sie. Wir mögen sagen: "Dieser Mensch starb ohne Warnung." Nein, nein, nein! Das tut Gott niemals. Ihr wisst nicht, was im Herzen des Menschen vorging; ihr wisst nicht, was in seinem Leben vor sich ging. Gott lässt einen Menschen nicht sterben, ohne ihn vorher zu warnen, es ihn wissen zu lassen, damit er sich vorbereiten kann. Gott ist souverän, Er klopft an das Herz eines jeden Menschen und gibt ihm die Gelegenheit zu kommen. Er mag sich von der Warnung abwenden und sie abtun, seinen Kopf darüber schütteln, davongehen und sagen: "Ach, es war nur ein seltsames Gefühl; ich werde darüber hinwegkommen." Trotzdem war es Gott; es war Gott, der zu ihm sprach. Gott lässt auch niemals Gericht über die Erde kommen, ohne den Menschen vorher eine Warnung zu geben. Gott tut niemals etwas, ohne zunächst bekanntzugeben, was Er tun wird. ER stellt die Menschen vor die Wahl; ihr könnt das Richtige oder das Verkehrte tun.""Tut Buße, oder ihr kommt um!" Es gibt keine Hoffnung, alles ist dahin. Die Welt wurde vor Seinem Kommen gewarnt. Jede dieser Botschaften spricht und warnt beide, die Gemeinde und die Denominationen, vor dem Kommen des Herrn Jesus.  Jetzt stellen wir fest, daß auch unser stolzes Amerika dem Zorn Gottes nicht entrinnen wird. Wie ich an einem Tage sprach, seitdem ich hier bin - ich bin sicher, es war hier - als ich sagte, dass alles am Ende ist. Ich kann nichts mehr sehen, auf das man bauen könnte. Ihr könnt nicht auf Politik bauen, sie ist dahin. Ihr könnt nicht auf das soziale Leben bauen, denn es ist verderbt. Es gibt nichts, worauf ihr bauen könnt. Ihr könnt keine Hoffnung auf irgend etwas setzen. "Wie steht es um die Gemeinde?" Ihr könnt mit der Gemeinde nichts anfangen, sie ist so formell; es ist nichts übriggeblieben, sie ist dahin. Sie haben ihr Erstgeburtsrecht für eine Linsensuppe verkauft und sind bereit für das Gericht. Der Heilige Geist hat diese Nation durchzogen, indem Er seine Zeichen und Wunder zeigte; sie jedoch verschmähen fortwährend Seine Gnade. Durch Seine große Bestätigung bestätigt Er sich selbst und beweist, daß Er das geoffenbarte Wort Gottes in dieser Zeit ist. Dennoch lehnen sie es ab. Es ist nichts mehr übriggeblieben. Ihr könnt das nicht immer mit Gott tun. Wir stellen fest, dass Er immer zuerst Seine Propheten mit einer Warnung sendet. ER ändert Seine Art, die Methode, wie Er die Dinge tut, nicht. ER schlägt nicht immer zu, wenn Er die Warnung gibt. Ich möchte, dass ihr diesen Ausspruch beachtet. Gott gibt eine Warnung, schlägt aber nicht immer direkt dann zu, wenn Er warnt. Habt ihr das beachtet? Und wenn Er nicht zuschlägt, nachdem Er eine Warnung gegeben hat, wird der Prophet verspottet: "Du hast es nicht empfangen. Du hast eine Lüge ausgesprochen. Du warst nicht im Recht." "Wenn er jedoch ein bestätigter Prophet mit dem Wort des Herrn ist und durch Zeichen von Gott bestätigt wurde - so, wie Gott sagte, dass ein Prophet bestätigt werden wird, und diese Männer es waren - dann ist es nicht ihr eigenes, sondern Gottes Wort und wird sich erfüllen. Es muss sich erfüllen, wenn es Gottes Wort ist. Es gibt nur eines, was es aufhalten kann, das ist eine rasche Buße."

 (Aus: "Warnung, dann Gericht" vom 24.07.1963)

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