Auszüge aus Predigten

von Br. William Branham :

 

 LASST JESUS

AN ERSTER STELLE SEIN !

Matthäus 6, 33 :
 
"Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!"
 
Hebräer 12, 22 bis 28: 
 
"...sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln,  zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten,  und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als [das Blut] Abels.  Habt acht, daß ihr den nicht abweist, der redet! Denn wenn jene nicht entflohen sind, die den abgewiesen haben, der auf der Erde göttliche Weisungen verkündete, wieviel weniger wir, wenn wir uns von dem abwenden, der es vom Himmel herab tut!  Seine Stimme erschütterte damals die Erde; jetzt aber hat er eine Verheißung gegeben, indem er spricht: »Noch einmal erschüttere ich nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel!« Dieses »Noch einmal« deutet aber hin auf die Beseitigung der Dinge, die erschüttert werden, als solche, die erschaffen worden sind, damit die Dinge bleiben, die nicht erschüttert werden können. Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, laßt uns die Gnade festhalten, durch die wir Gott auf wohlgefällige Weise dienen können mit Scheu und Ehrfurcht!" 

 "Bei so vielen Menschen wie den 120 Personen, die hier versammelt sind, werdet ihr so manche Dinge finden, die der Teufel unter euch und in eure Gedanken hineinbringt, so dass dies und jenes aufkommt. Haltet sofort inne, wenn er das tut ! Denkt dann an diesen Morgen und an die Zeiten zurück, in denen ihr mit Christus Jesus in himmlische Örter versetzt wart. Einige von euch sind Installateure, andere sind Schreiner, der eine ist dieses, der andere jenes. Ihr kommt jeden Tag in Berührung mit der Welt, wenn ihr dort draußen seid. Doch wenn ihr Derartiges seht und große Versuchungen kommen, dann denkt an diese kleinen, geweihten Stätten, wo ihr zusammenkommt und wo es um die einzige Sache geht, die Bestand hat. Eines Tages wird eure Arbeit zu Ende sein; eure Gesundheit wird dahin sein; sogar euer Leben hier auf Erden wird enden. Aber dieses Eine wird nicht vergehen. Wenn Er der Mittelpunkt von allem ist, dann wollen wir unseren Sinn auf die Mittelsäule gerichtet halten, die uns dahin gezogen hat."

("Die Kraft der Umwandlung", gepr. am 31.10.1965, § E-10)

 

"Wenn ER uns alles bedeutet - und nichts anderes Bestand hat - , warum wendet ihr euch dann nicht von dem ab, womit ihr euch befasst habt, und konzentriert euch ganz auf Ihn, welcher der Mittelpunkt des ganzen Lebens ist? Alles, was hierauf folgt, ist Er. Wollt ihr es nicht tun, während wir zusammen beten?" "Habt ihr eure Mahlzeit vergessen? Habt ihr vergessen nachzusehen, ob mit den Kindern im Auto alles in Ordnung ist? Habt ihr alles, was in der Vergangenheit war, vergessen und erkannt, was es ist, das ihr jetzt fühlt? Es wird Tag für Tag vor euch Wirklichkeit. Lasst IHN zur Hauptsache werden. Lasst alle anderen Dinge dahingehen, sie werden sowieso vergehen. Oh, folgt Ihm einfach nach. Wir wollen Ihm so folgen, wie Elisa hinter Elia herging. Denn auch wir müssen eines Tages hinaufgenommen werden. Wir haben den feurigen Wagen gesehen, der Ihn aus dem Grab hinausgenommen hat. Wir spüren, dass Er jetzt unter uns ist. Eines Tages wird Er die Pferde losbinden, und wir gehen hinauf. Liebt ihr Ihn nicht?"
("Gott einen Dienst tun ohne Seinen Willen", gepr. am 18.07.1965, §199, §202)

 

"Jesus bat in Seinem Gebet zum Vater um eines. Wisst ihr, was das war? Nachdem Er hier auf Erden gelebt hatte und sich nun zum Opfer hingab und diesen Weg ging, bat Er um eines: "ICH will, dass da, wo Ich bin, auch sie sein sollen." ER bat um unsere Gemeinschaft. Das war es, worum Er den Vater in Seinem Geber bat: um eure ewige Gemeinschaft. Wenn ihr es nachlesen wollt, es steht im Johannesevangelium, Kap. 17, Vers 24. Wie sehr sollten wir dann nach Ihm verlangen! Hört: Wenn ihr tatsächlich aus dem Geist Gottes geboren seid, dann bedeutet euch das alles. Es geht nicht um ein Buch voller Vorschriften. Ihr lebt nicht durch bestimmte Gesetze oder dergleichen; ihr lebt durch die Gnade Gottes, den Geist Gottes."

("Dinge, die kommen werden", gepr. am 05.12.1965; §92)

 

"... Im Paradies gab Gott Seiner ersten Familie das Wort Gottes. Sie sollten von jedem Wort leben. Die erste Familie auf Erden besaß ewiges Leben, solange sie das Wort Gottes hielt. Das war Sein Plan. ER spricht: "ICH BIN Gott, Ich ändere Mich nicht." Das ist immer noch Sein Plan. Es war nie Sein Plan, dass der Mensch von Satzungen, Organisationen oder menschlichen Vorschriften leben soll, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes ergeht."

("Die Erntezeit", gepr. am 12.12.1964, §106, 107)

 

"Was bewirkt der Heilige Geist? Ohne uns können sie nicht zur Vollendung gelangen. Sie lebten in einer anderen Zeit als wir. Wenn der Feind wie eine Flut hereinbricht, so erhebt sich der Geist Gottes, ihm zu widerstehen. Jetzt in dieser Zeit wissen wir viel mehr als damals. Sie konnten weder ein Automobil noch eine Atombombe herstellen. Sie hatten nicht die Wissenschaft, wie wir sie heute haben. Menschen versuchen,- die Schöpfung so darzustellen, als wäre sie von selber entstanden, und machen das Volk zu Gottesleugnern. Doch jetzt, wo wir es benötigen, erhebt ich der Geist Gottes, um all dem entgegenzutreten. Er gießt Seinen Geist aus." ...Er, - Gott selber, kommt in euch hinein, um Seinen Willen zu tun.  Auch dort, wo der launische Chef und die Widerwärtigkeiten des Lebens gegen euch stehen, und man über euch spricht, werden vom Heiligen Geist erfüllte Menschen dem allem standhalten. Amen! Man hörte auf die ungeschulten Apostel, weil sie mit Jesus zusammen gewesen waren. Dazu ist uns der Heilige Geist gegeben. Der alte Fischer Petrus konnte nicht einmal seinen Namen schreiben, doch er stand da und sagte: "Urteilt für euch selbst, sollen wir euch oder Gott glauben und gehorchen? Das ist euch kundgetan, wir werden in dem Namen Jesus weiter predigen." Oh, welch eine Tapferkeit! Er wusste, dass er im Jenseits ein Heim hatte. Hier war er ein Pilger und Fremdling. Er hielt Ausschau nach der zukünftigen Stadt. Was gab er um die Heuchler oder die Priester? Er stand unter der Herrschaft des Gottes des Himmels, welcher Seinen Sohn Jesus Christus auferweckte, und durch den Himmel und Erde geschaffen wurden, der auch ihn mit Seinem Geist erfüllte. Seht ihr es? Er war furchtlos. Sie waren darüber verärgert, dass Stephanus sagte: "Ihr Halsstarrigen, unbeschnitten an Herz und Ohren, ihr widersteht dem Heiligen Geist allezeit, wie auch eure Väter es taten." Sie waren ergrimmt und entschlossen, ihn zu Tode zu steinigen. Er mag gesagt haben: "Töten könnt ihr mich nicht." Sie wollten es ihm beweisen und suchten große Steine und warfen auf ihn ein. Er schaute auf und sprach: "Ich sehe den Himmel offen. Ich sehe Jesus zur Rechten der Majestät Gottes." Die Bibel sagt: "Er gab seinen Geist auf." Oh, ich kann sehen, wie ein Engel herabkam und ihn aufhob. Der Heilige Geist wurde zu dem Zweck gesandt, dass wir überwinden. Der Heilige Geist ist herabgekommen, euch mit Kraft auszurüsten. Der Heilige Geist ist gekommen, euch Kraft zu geben. So findet ihr es in Lukas 24, 49. Ihr habt Kraft empfangen. Kraft zum Gebet. Seht, es gibt Menschen, die ein gutes Leben führen, doch immer unterliegen. Sie sagen: "Natürlich liebe ich den Herrn, Bruder Branham." Ihre Gebete werden nicht beantwortet. Sie sind immer besiegt. Doch wenn eine solche Frau zum Beispiel mit dem Heiligen Geist erfüllt wird, könnt ihr sehen, was geschieht. Wenn sie vor Gott tritt, unterliegt sie nicht mehr. Sie kommt vertrauensvoll zu dem Throne Gottes im Glauben. Durch die Wiedergeburt hat sie das Recht dazu, denn sie ist eine Tochter Gottes. Welch eine Umwandlung geschieht mit einem Mann, der so lange feige war, nachdem er den Heiligen Geist empfangen hat. Ihr habt Kraft empfangen. Euer Leben ist ausgefüllt mit dieser Kraft. Er gibt euch Kraft zu reden, wie denen damals am Anfang, Petrus, Johannes, Jakobus und den übrigen. Sie waren in dem Ober-Saal und mögen gesagt haben: 'Ohne die Kraft des Heiligen Geistes können wir nichts tun. Dort ist Dr. so und so, Rabbi so und so, wie können wir uns gegen sie behaupten.' Petrus gedachte der Geschäftsleute, mit denen er während der Zeit seiner Fischerei zu tun hatte und fragte sich: "Wie kann ich vor ihnen auftreten?" Während der Zeit des Wartens mag jemand gesagt haben: "Wir sind schon vier Tage hier, wie lange wird es noch dauern?" Es wurde ihnen nicht gesagt, wie lange, sondern daß sie warten sollten, bis es geschieht. "Als dann der Tag des Pfingstfestes herbeigekommen war, befanden sie sich alle an einem Ort." Zunächst war Gott über Seinem Volke in der Feuersäule. Dann wandelte Gott mit ihnen auf Erden. Jetzt sollte etwas anderes geschehen. Sie waren alle einmütig beisammen. Plötzlich kam ein Brausen vom Himmel wie das eines gewaltigen Windes und füllte das ganze Haus, in dem sie weilten. Es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und auf jeden von ihnen niederließen. Es erschienen Ihnen zerteilte Feuerzungen. Sie konnten nicht mehr sprechen, sondern nur das, was der Geist ihnen eingab, auszusprechen. Es war ein Stammeln und Stottern, doch es waren Zungen von Feuer zerteilt. Sie konnten sich selber nicht halten. Sie wurden alle erfüllt mit Heiligem Geist.Was geschah dann? Sie begaben sich auf die Straße. 'Wo ist Rabbi Jones? Wo sind die intellektuellen Riesen?' Gott war über uns wie bei Moses in dem brennenden Busch. Er speiste uns mit Manna von oben. Er wandelte mit uns 3 1/2 Jahre hier auf Erden. Doch jetzt ist Er in uns. Nicht wir sind es, die da reden, sondern Er. Wir wissen, wer Er ist. Wir wissen, was wir sind. Wir sind uns selber gestorben. Er lebt in uns."

("Wozu wurde der Heilige Geist gegeben?", gepr. am 17.12.1959; §68, 69; §122 bis 135)

 

 

"Jesus ist hingegangen, um. mit göttlichen Händen eine göttliche Stadt zuzubereiten; der göttliche Architekt für ein auf göttliche Weise erkauftes Volk, für ein vorherbestimmtes Volk. Er ist hingegangen, um es zuzubereiten... Abraham hat danach Ausschau gehalten, und er bekannte, dass er ein Pilger und ein Fremder war, denn er hielt Ausschau nach einer Stadt, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.  In diesem... in diesem Leben habe ich niemals etwas gesehen, welches so durstlöschend ist, als wenn ich mich in dem Gebirge befinde und (wie ich an einem Abend darüber predigte,) dieser Strom, der aus dem Weisen hervorsprudelt, zu finden. Es ist ein natürlicher Reichtum, wenn Ihr müde und durstig sein würdet; ihr fallt zu Boden am Ufer eines guten Stroms. Tief hinein in die Erde, wo die Keime es nicht erreichen können, hunderte von Metern, ganz tief in der Erde sprudelt reines, echtes, lebensversorgendes Wasser hervor. Wir schätzen das; das ist nur nebensächlich. Nun, die Erde hat ihre vielen Ströme mit erfrischendem Wasser. Wenn Ihr dürstet, und im Sterben seid, holt Ihr Euch daraus einen kühlen Trunk; es wird... es wird Euch helfen, um zu leben. Aber schauet, woher jener Strom herkommt: Von dem Thron. Da ist es, wo er seine lebensschenkenden Substanzen erhält. Es kommt unter dem Thron Gottes herunter, wo Gott sitzt. ...Dieser alte Leib, er runzelt sich und lässt nach und schwindet ganz dahin, die Schultern hängen herunter und die Knie schmerzen und man wird heiser in der Kehle. Das ist schon in Ordnung. Ihr könnt es in dem Meer begraben, aber die Posaune wird mit seinem Namen bekannt sein. Wartet ihr nur ab! Ja, mein Herr, eines Tages werden wir verwandelt! Ich bin ein Teil jener Welt, die erlöst ist. Ihr seid in jener Welt, - und ihr gehört dieser Weltordnung nicht an. Ihr gehört einer grundverschiedenen Ordnung an, einer erlösten Ordnung ! Beachtet, die Wohnstätte Gottes wird bei den Menschen sein."

("Das zukünftige Heim", gepr. am 02.08.1964; §58 bis 61)

 

"Dieser kleine Teufel frisst immer noch. Seht? Richtig. "Dieses Wort ist soviele Male übersetzt worden. Er ist dies, das oder das andere. Oh, er ist dies alles." Seht?  Nun, das ist noch eine Frucht, die er wegfraß: Die Freude der Erlösung. `Pssst. Ihr Leute macht zu viel Krach. Oh meine Güte, meine Güte´.   `Oh, wie kannst du predigen, Bruder Branham?´ sagte eine Frau einmal zu mir - nein, keine Frau, es war ein Mann. Ich glaube, er ist... Ich hoffe, er ist hier; er gehört zu einer anderen Gemeinde. Doch er sagte zu mir; sagte: "Ich war neulich da, um dich zu hören und ich konnte dich nicht mal hören wegen der Leute, die weinten." Ich sagte... Sagte: "Wie in der Welt kannst du dort predigen?" Ich sagte: "Wenn sie sich nicht daran erfreuen würden, würde ich nicht predigen." Richtig. So, wir stellen fest, dass er die Freude wegnahm. Wißt ihr, David verlor einmal die Freude seiner Errettung; er verlor nicht seine Errettung, aber er verlor die Freude daran. Er weinte: "Herr, erstatte mir die Freude meiner Errettung wieder." Seht? Die Freude. So fing dieser kleine alte Nager, jene Frucht der Freude herauszufressen: "Nun, schaut hier, ihr Leute macht zuviel Lärm. Ich sage euch, dieses ganze Weinen, diese Amen-Sagen und dieses Jauchzen, das ist Unsinn. Da ist nichts dran." Seht? Die erste Sache, wißt ihr, er sitzt in einem großen Leichenschauhaus, wisst ihr, sitzt da, alle von ihnen tot. Einige von diesen einbalsamierenden Flüssigkeiten sogenannter Lehre von Glaubensbekenntnissen in ihre Adern gepumpt, wo der Geist Gottes durchlaufen sollte, wo das alte Kirchenglaubensbekenntnis da hineingepumpt wurde, kein Wunder, daß sie eisig, gefroren und tot sind. Geistliches Thermometer 40 Grad unter Null. Jawohl. Wenn Jemand "Amen" sagt; reckt jeder seinen Hals wie eine Art Gans oder so herum, um zu wissen, wer das sagte. Es ist eine Schande. Wenn der Geist Gottes Freude, Friede, Liebe sein sollte. Jawohl. Aber dieser kleine alte Käfer begann, daran zu fressen und er fraß die ganze Freude weg. Und dann, die nächste Frucht am Baum ist Frieden, Seelenruhe, wissend, daß ihr errettet seid. Sie sagen euch: "Nun gut, wenn ihr unser Glaubensbekenntnis auswendig aufsagen könnt, seid ihr errettet." Wenn ihr meiner Gemeinde beitretet, seid ihr errettet." Nun ja, nun, dieser sagt: "Ihr seid nicht errettet, wenn ihr dahingeht; ihr müsst unserer Gemeinde beitreten, um errettet zu sein." "Ihr müsst ein 'Gegrüßet seist du, Maria' sagen."

"Ihr müsst euren Namen in diesem Buch haben."
"Ihr müsst haben..." Oh, meine Güte. Das nähme die ganze Freude heraus; das ist nicht Gottes Baum. Ihr wisst, wo ihr steht; das ist gekreuzt. Immer... Ihr wißt von meiner Geschichte über den Esel; er ist eine Kreuzung. Er weiß weder, wer sein Papa, seine Mama, noch beide waren. Seht? Er ist eine Kreuzung. Aber oh, ein gutes reinrassiges Pferd, es weiß, wer sein Papa und seine Mama seit Generationen hindurch waren. Und unser wirklich guter reinrassiger Christ auch, der den Heiligen Geist hat, er weiß es, Er fiel am Tag von Pfingsten. Er weiß, wo er steht; er kann seine Generationen geradewegs herunterverfolgen - seine Abstammung von ihren ersten Anfängen. Petrus hatte Es; durch die Nationen herunter und Rassen hatten sie Es. Ein guter reinrassiger Christ weiß, woher er kommt." 234. Gott hinterließ nie so etwas wie Überbleibsel und Reliquien. Er sandte den Heiligen Geist, Etwas Lebendes, das nicht zerstört werden kann. Was könnte ein Nagel für mich tun? Was würde das Originalkreuz, an dem Er hing, was würde es für mich tun? Nicht ein bißchen. Nicht den Nagel zu kennen, das Kreuz zu kennen, sondern Ihn zu kennen, ist Leben. Seht? So, wir halten uns an Nägeln fest; und halten uns an Überbleibseln fest; und wir halten uns an Plätzen fest. Und heute gehen die Menschen in der Stadt Jerusalem auf und ab und - und alle hoch und runter an die verschiedenen Plätze und halten sich an Reliquien und Dingen fest. Das hat nichts damit zu tun, nicht eine Sache; die Sache ist verurteilt, verfault und erledigt. Solch Unsinn. Aberglauben, das ist alles, Glaubensbekenntnisse menschengemachte Lehren. Gott sandte den Heiligen Geist, das Leben Gottes, um in euch zu sein, nicht in einem Standbild. Ihr seid der Bursche, in dem Gott wohnen möchte, nicht ein Standbild, sondern in euch. Die Leute nennen es "heilige Standbilder." Es gibt keine heiligen Standbilder, ihr seid Gottes heiliges Standbild. Die Bibel sagte so. Das stimmt: "einen Leib hast Du Mir bereitet..."

("Wiedererstatten", gepr. am 22.04.1962; §202 bis 211;  §234 bis 237)

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