DIE TAKTIKEN DES FEINDES ERKENNEN

 

 

 

 

5 Versuche des "Versuchers",

uns vom schmalen Weg abzubringen

und sehr auferbauende Auszüge

von Br. William Branham

zum Trost und zur Festigung

des Glaubens und Vertrauens

in unseren HERRN Jesus Christus  

 

 

 1. - Zweifel säen an dem Wort Gottes

 

Z.b. "Die Bibel wurde doch von Menschen geschrieben, die sich irren können"

 

"Denkt daran. Ihr sagt: "Wir glauben dieses, doch das glauben wir nicht." Wenn ihr mit Christus verheiratet seid, dann ist Christus das Wort Gottes für euch. In Joh. 1 steht: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort... und dieses Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns." Christus war das lebendige Wort. ER war immer das Wort; Er ist immer noch das Wort; Er wird immer das Wort sein."

("Die unsichtbare Vereinigung der Braut Jesu Christi", gepr. am 25.11.65; §046)

 

"Satan ist gegen das Wort. Doch seht! Es waren fast neunundneunzig Prozent, die der Satan als richtig anerkannte. Es ist so dicht beisammen, und die Bibel sagt, dass in den letzten Tagen sogar die Auserwählten verführt würden, wenn es möglich wäre. Seht, wie es beginnt, wie es immer war und wie es zum Abschluss kommt. Genauso - indem man sich vereinigt und nicht das ganze Wort Gottes glaubt. Habt ihr das begriffen? Das brachte den Tod: als der Unglaube mit dem Wort verbunden wurde. Nur durch einen winzigen Teil, durch ein wenig, durch ein Prozent Unglauben. Es müssen aber hundert Prozent sein. So ist es!"

("Was soll ich mit Jesus machen", vom 24.11.63; §133)

 

"Seht, als Jesus kam, war Satan in der Gruppe der jüdischen Lehrer, Rabbis und Priester und sagte ihnen, dass sie das Gesetz Moses halten sollten, obwohl das Wort selbst gesagt hatte, dass an jenem Tag der Menschensohn geoffenbart würde - dass Er sich offenbaren würde. Sie aber versuchten, das Gesetz Moses zu halten, und es genügte für sie, wenn sie religiös waren. Seht ihr, was er tat? Er versuchte, ihnen zu sagen: "Dieser Teil des Wortes stimmt genau, doch dieser Mann ist es nicht." Begreift ihr, wie hinterlistig er ist? Das ist wirklich der Tag des Betruges. So war es damals, und jetzt richtet Satan sein Reich auf Erden auf. Er tut es genau aus dem Grund, weil er sein eigenes Reich als Geschäftsmann aufrichten will; nicht als Christ. Er wird alles tun, was er kann, um euch dahin zu bringen, dass ihr irgend etwas verkehrt seht. Wenn er eine Absicht verfolgt und einen persönlichen Nutzen davon hat, dass ihr es so seht, dann zeigt er euch alles mögliche, um euch davon abzuhalten, die Wahrheit darüber zu erkennen. Denn er denkt nur an sich selbst. Es ist ihm gleich, wie viel er lügt und betrügt und was sonst noch - wenn er nur einen persönlichen Nutzen davon hat! Deshalb hat Satan das getan. Er hat durch den Dienst gewirkt, um es zu erreichen, wie Gott es auch von ihm vorausgesagt hatte."

(Aus der Predigt "Satans Eden", gepr. am 29.08.1965; §§7.1; 7.1 )

 

TAKTIKEN DES FEINDES ERKENNEN :

 

2. Der Versuch, Salbungen und Gefühle

über das Wort Gottes zu stellen :

 

z.B. "Du hast einen verkehrten Geist!"

 

 

 Frage 137. Bruder Branham, ich bin errettet und in dem Namen von JESUS CHRISTUS getauft worden, aber wie kann ich einen widerspenstigen Geist loswerden, von dem ich nicht loszukommen scheine?

 

"Gut, mein christlicher Bruder oder Schwester, wer immer es sein mag. Meistens ist es so, wenn ihr Menschen findet, die widerspenstige Geister haben, dass es dann normalerweise ein Komplex ist, der dieses verursacht. Entweder haben sie es von der Mutter geerbt, vom Vater, dem Onkel, der Tante oder von der Großmutter oder dem Großvater oder von jemand anderem in der Linie. Wenn ihr es in eurem Leben zurück verfolgt, dann werdet ihr feststellen... Nun, ich habe es durch ein Erlebnis unter der Unterscheidungsgabe festgestellt, weil ich solchen Fällen auf der Plattform begegnet bin, Tausende von solchen die diesen Geist besaßen. Wisst ihr, als allererstes verfolge ich diesen Geist durch die Unterscheidungsgabe zurück und stelle fest, dass es da einen Großvater oder eine Großmutter gab oder jemand anderes in der zurückliegenden Verwandtschaft und dass ihr das durch die Natur geerbt habt. Widerspenstigkeit kommt nicht von GOTT. Der einzige Weg davon weg zu kommen ist, dass du Glauben haben musst, dieses zu überwinden. Das geht nur, wenn du ein Christ bist. Du bist ein Sohn oder eine Tochter GOTTES, was immer du sein magst und du wirst niemals in der Lage sein, einfach nur hin zu stehen und es zu tadeln, es zu tadeln und es zu tadeln. Es ist dann nur wie das Quälen einer Klapperschlange. Sie liegt dort und ist bereit dich zu beißen. Wenn du sie einfach ignorierst und dich von ihr entfernst, dann kann sie dich nicht verletzen. Versteht ihr? Wenn du also fühlst, dass du einen widerspenstigen Geist bekommen hast, dann lege die Sache auf den Altar und glaube GOTT, dass die Sache tot ist und du ihn nie mehr haben wirst und gehe vorwärts und achte einfach nicht mehr darauf und die Sache wird dich verlassen. Widerstehe dem Teufel und er wird vor dir fliehen. Das bedeutet: entferne dich schnell. Das würde mein Ratschlag sein wie man es überwindet. Wir überwinden den Teufel durch Glauben. So überwinden wir alles Böse, durch Glauben." "Und lasst nicht zu, dass der Satan sich einschleicht, während wir vorwärts gehen. Junge, er ist schlau. Überliste ihn nicht. Versuche das nicht einmal, denn das schaffst du nicht. Verlasse dich nur auf GOTT und gehe demütig vorwärts. GOTT wird sich darum kümmern und du wirst feststellen, dass GOTT dich auf diese Weise mehr und mehr und mehr gebrauchen kann. Der HERR segne euch. (Aus "Fragen und Antworten", vom 23.07.1961; §§46-48; 150)

TAKTIKEN DES FEINDES ERKENNEN

 

3. - Gefühle gegen Gott erzeugen wollen :

 

 

Z.B. "Wie kann ein guter Gott wollen, dass es dir so schlecht geht?"

 

 

 ...Warum leiden wir dennoch?

 

"... Den Grund finden wir in Römer 8, 1718: "Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, und zwar Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir nämlich mit ihm leiden, um auch an seiner Herrlichkeit teilzunehmen. Ich halte nämlich dafür, dass die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll." Es sei denn, dass wir mit Ihm leiden, sonst können wir nicht mit Ihm herrschen. Ihr müsst leiden, um herrschen zu können. Der Grund dafür ist, dass einfach kein Charakter ohne Leiden geformt werden kann. Charakter ist ein SIEG, nicht eine Gabe. Ein Mensch ohne Charakter kann nicht herrschen, weil Macht, getrennt vom Charakter, satanisch ist. Aber Macht, verbunden mit Charakter, ist in der Lage, zu regieren ! Und weil Er möchte, dass wir sogar Seinen Thron teilen auf der gleichen Grundlage, wie auch Er überwunden hat und sich auf Seines Vaters Thron gesetzt hat, so müssen auch wir überwinden, um mit Ihm dort sitzen zu können (Offb. 3,21). Und das kleine vorübergehende Leiden, durch das wir gehen, ist nicht wert, verglichen zu werden mit der gewaltigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden wird, wenn Er kommt. Oh, welche Schätze sind für diejenigen niedergelegt worden, die willig sind, durch viel Drangsal in Sein Reich einzugehen. "Lasst es euch nicht befremden, wenn heiße Prüfungen über euch kommen." Das sagt Petrus. Ist es befremdend, dass Gott uns durch einen Christusähnlichen Charakter formen will, welcher durch Leiden geht? Nicht im geringsten. Denn wir alle erleiden Prüfungen. Wir werden alle als Söhne Gottes geprüft und gezüchtigt. Nicht einer ist davon ausgenommen. Die Gemeinde, die nicht leidet und nicht versucht wird, hat Ihn nicht sie ist nicht aus Gott (Hebr.12, 8)."
(aus : Gemeindezeitalterbuch, (GZ zu Smyrna), Abschn.§16,17)

TAKTIKEN DES FEINDES ERKENNEN

 

 4. - Mutlosigkeit erzeugen, auf sich selbst blicken :

 

z.B. "Wie soll das jemals gut werden mit dir?"; "Du bringst nichts zustande als Christ!"

 

"Es kommt darauf an, was wir anschauen. Haben wir unsre Augen auf IHN (Jesus) gerichtet, haben wir unsre Augen auf SEIN WORT gerichtet in völliger Übereinstimmung, dann wird das Wort und unser Leben dasselbe. Er sagte: "Wenn ihr in Mir bleibt und Meine Wort in euch, dann könnt ihr bitten was ihr wollt und es wird geschehen."

("Schau her", gepr. am 28.04.63, § 56)

 

"Du sagst: "Ich bin nicht würdig, heute abend aus diesem Rollstuhl aufzustehen." Das stimmt, du bist es nicht, aber Gott prüfte nicht dich; ER prüfte Christus. Und wenn ER würdig ist, dann kannst du gehen. Seht? Das stimmt. Es hängt davon ab, was du darüber denkst. Du sagst: "Bruder Branham, ich bin eine furchtbare Frau; ich habe gelebt. Ich habe... - ich habe sogar meine Eheversprechen gebrochen. Ich habe dies getan..." "Und Herr Branham, ich sage dir: Ich bin ein Säufer gewesen, ich habe dies getan..." Ganz gleichgültig, was du getan hast, Gott schaut niemals auf dich; ER schaut auf das Lamm. Und ER hat das Lamm bereits angenommen, also bist du frei. Gott kann dich nicht sehen; ER sieht das Lamm, an deiner Stelle stirbt. Das reicht, um einen Kameraden jauchzen zu lassen, nicht wahr? Sicher. Wenn du dir das auf jenen Grundlagen des Wortes durch den Kopf gehen lässt."

("Gottes Knecht Hiob", gepr. am 23.02.1955; §23 §E-24)

 

"Es könnte sein, dass du nicht ein einziges Mal erlebst, dass ein Mensch, für den du betest, geheilt wird; bete einfach weiter für die Kranken. Ich habe oft gesagt: "Wenn ich heute abend für fünfhundert Leute bete, und am nächsten Morgen sind alle fünfhundert tot, dann hindert mich das nicht daran, morgen abend eine Predigt über göttliche Heilung und Fürbitte für die Kranken zu halten." Seht ihr. Es hängt überhaupt nicht davon ab, seht ihr. Er wird zulassen, dass du Niederlagen und alles mögliche erlebst, bis du ganz am Ende deiner Straße angelangt bist und deine Arbeit beendet hast." "...Woher willst du wissen, dass nicht du derjenige für deine Umgebung bist oder für jemanden, dem du begegnest? Ergreife Partei für IHN;  "...Und wenn ihr auch für Kranke gebetet habt, und sie sind nicht wieder gesund geworden; wenn ihr auch darum gebetet habt, die Gabe des Zungenredens zu erhalten, und sie wurde euch nie zuteil; wenn ihr auch gebetet habt, prophezeien zu können, und ihr konntet es nie; so gibt es doch etwas, was ihr bestimmt tun könnt: Ihr könnt von Jesus, was ER getan hat, erzählen in eurer Gemeinde, in eurer Nachbarschaft, an eurem Arbeitsplatz. Es könnte sein, dass ihr nicht in der Lage seid, eine einzige große Tat zu tun, keinen einzigen Menschen zum Glauben zu bringen. Jene Frau (Lukas 17, ab Vers 36 : Die Salbung Jesu im Haus des Pharisäers) hat niemand zu Jesus geführt, aber sie hat Ihm einen Dienst erwiesen. Und was spielt es denn für eine Rolle, wenn ER am Ende eures Weges sagt: "Und ich sage dir, alle deine Sünden sind dir...obwohl vielleicht keines deiner Gebete sichtlich erhört worden ist, so bist du doch gekommen auf der Grundlage Meines Wortes. Du bist gekommen, weil du Mir geglaubt hast, und du hast Mir einen Dienst getan. Und Ich sage dir, dass dir deine vielen Sünden, die du begangen hast, alle vergeben sind."  Das wäre mir schon genug! Amen. Jawohl."

("Partei ergreifen für JESUS", gepr. am 01.06. 1962, §188 bis 196)

TAKTIKEN DES FEINDES ERKENNEN 

 

5. - NERVLICHER DRUCK UND DAS ERZEUGEN VON SPANNUNGEN

 

 

"Ich weiß, ER wird mich nie verlassen. Ich weiß, ER wird euch nie verlassen. Wenn der Druck so groß wird, dann ist ER euer Ausweg. Wir brauchen uns um nichts mehr zu sorgen. Wenn ihr so unter Druck gesetzt seid und nicht mehr wisst, wohin ihr geht und was nach dem Tode geschehen wird und ihr dem Tode nahe seid, dann müsst ihr zu Christus, eurer Zufluchtsstätte kommen und den Druck herauslassen. Erledigt es ein für allemal. Ganz gleich, was geschieht, Christus ist unsere Zuflucht Wenn wir zu Ihm kommen, können wir den Druck ablassen. Ihr könnt aufhören, euch darüber zu sorgen, was geschehen wird, wenn ihr sterbt; was mit der Frau geschehen wird, was mit dem Mann geschehen wird, was mit den Kindern geschehen wird. Kommt zu Christus und lasst den Druck ab. ER hat uns alle Dinge gegeben. Alles ist für uns in Christus. Lasst den Druck einfach ab." "Es ist der von Gott bereitete Ort der Sicherheit. Gott sprach: "Der Name des Herrn ist eine feste Burg. Der Gerechte flüchtet dahin und wird beschirmt." In der Zeit der Krankheit, wenn der Arzt sagt: "Nichts kann mehr getan werden", dann lasst nicht zu, dass der Druck aufgebaut wird, sondern gebt den Druck frei. Ruft euren Prediger, lasst euch mit Öl salben und über euch beten, und das Gebet wird dem Kranken helfen und der HERR wird ihn aufrichten. Entledigt euch des Druckes. ER ist unsere Zuflucht. Während ihr in dieser Zufluchtsstätte seid, habt ihr das Recht auf alles, was darin ist. Christus ist unsere Zuflucht. Alles, was ihr benötigt, ist in Ihm. Amen. Wenn ihr krank seid, baut den Druck nicht auf, sondern lasst ihn ab! Ihr sagt: "Ich frage mich, Br. Branham..." Fragt euch überhaupt nicht, sondern lasst den Druck hinaus! Übergebt euren Fall Gott und geht weiter, als wäre alles vorüber. Staut den Druck nicht an. Lasst ihn frei. Nun, ihr sagt: "Ich bin so besorgt, Br. Branham. Ich weiß einfach nicht mehr weiter." Gebt den Druck frei! Amen! In der Stadt der Zuflucht hat ER eure Sorgen hinweggenommen. Ihr braucht sie nicht mehr zu haben. Werfet eure Sorgen auf Ihn, denn ER sorget für euch. Sorgt euch nicht um eure Sorgen. Das ist Seine Sache..." "Das ist es. Christus hat verheißen, alle eure Sorgen zu tragen. Werfet eure Sorgen auf Ihn. Worum seid ihr noch besorgt? Sorgen baut Druck auf, und Druck explodiert. Werft eure Sorgen auf Ihn. Hört auf zu sorgen. Ihr fragt: `Wie tue ich das?´ Vertrauet Seiner Verheißung! ER hat verheißen, dass ER es tun wird, sogar in der Zeit des Todes, wenn der Engel des Todes in den Raum kommt. Ihr sagt: "O, Br. Branham. Ich weiß, ich werde nervös sein." O nein, ihr seid in dem Zufluchtsort. Nein, nein! Ihr wisst, dass ihr sterben müsst. Eines Tages müsst ihr gehen. Kommt in die Zufluchtsstätte. Fühlt euch geborgen. Das ist es. Ihr seid sicher, solange ihr in dem Zufluchtsort seid. Denkt daran, ER starb für euch, ER sorgt für euch. ER starb für euch."
("Lasst den Druck heraus", gepr. am 13.05.62)