Lukas 21, 1 - 4:
"Als er aber aufblickte, sah er, wie die Reichen ihre Gaben in den Opferkasten legten. Er sah aber auch eine arme Witwe, die legte dort zwei Scherflein ein; und er sprach: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle! Denn diese alle haben von ihrem Überfluss zu den Opfergaben für Gott beigetragen; sie aber hat aus ihrer Armut heraus alles eingelegt, was sie zum Lebensunterhalt besaß."
1. Kön 17,9-16 :
Da erging das Wort des HERRN an ihn, indem er sprach: Mach dich auf, geh nach Zarpat, das zu Sidon gehört, und bleib dort. Siehe, ich habe dort einer Witwe geboten, dich zu versorgen. Und er machte sich auf und ging nach Zarpat; und als er an den Eingang der Stadt kam, siehe, da war eine Witwe dort, die Holz auflas. Und er rief ihr zu und sprach: Hole mir doch ein wenig Wasser im Gefäß, dass ich trinke! Und als sie hinging, um es zu holen, rief er ihr zu und sprach: Hole mir doch einen Bissen Brot in deiner Hand! Und sie sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebt, wenn ich etwas Gebackenes habe, außer einer Hand voll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug! Und siehe, ich lese ein paar Holzstücke auf und will hineingehen und es mir und meinem Sohn zubereiten, dass wir es essen und dann sterben. Und Elia sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Geh hinein, tu nach deinem Wort; doch bereite mir zuerst einen kleinen Kuchen davon und bring ihn mir heraus; und dir und deinem Sohn bereite danach zu. Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehl im Topf soll nicht ausgehen, und das Öl im Krug nicht abnehmen bis auf den Tag, da der HERR Regen geben wird auf den Erdboden. Und sie ging hin und tat nach dem Wort Elias; und sie aß, er und sie und ihr Haus, viele Tage. Das Mehl im Topf ging nicht aus, und das Öl im Krug nahm nicht ab, nach dem Wort des HERRN, das er durch Elia geredet hatte.
"Und gerade in diesem Augenblick, während wir unsere Häupter gebeugt haben, frage ich euch, ob ihr nicht eure Hände zu Christus erheben wollt, um Ihm zu sagen: "Herr Jesus, ich liebe Dein Wort, und niemals möchte ich mich um Deines Wortes wegen schämen, - ich war zeitweise etwas nervös, - ich dachte, ich sei nicht überzeugend genug. Aber ich möchte jetzt meine Position einnehmen und nie wieder davon abweichen. Ich möchte bereit sein, Dein Evangelium des Friedens zu verkünden (Eph. 6, 14, 15) und Zeugnis geben von dem, was ich selber erleben durfte. Alle sollen wissen, daß ich wiedergeboren wurde und den Heiligen Geist empfangen habe! Ich will mich nicht des Evangeliums schämen, denn es ist die Kraft Gottes, die allein selig macht. Ich möchte freudig von Deinem Reich der Himmel erzählen als ein echter Christ. Ich selber habe nicht die Fähigkeiten, es zu tun, aber durch Deine Gnade wird es gelingen!"
("Der große und starke Eroberer", gepr. am 12. April 1957 durch Rev. William Marrion Branham)
"Wir müssen an einen Punkt der völligen Hingabe an Seinen Geist gelangen, anstatt uns so sehr auf Bildung und auf unsere Programme und Feldzüge zu verlassen, - auf alles, was uns betrifft. Wir verlassen uns auf Zusammenkünfte mit so vielen verschiedenen Predigern, um mit ihnen zusammenzuarbeiten. Aber wir sollten unsere eigenen menschlichen Vorstellungen vergessen und uns davon entfernen. Wir müssen an einen Punkt kommen, wo wir Ihm unsere Seelen und unser Leben übergeben, - egal, ob ihr eine Hausfrau, ein Landwirt, ein Mechaniker oder was auch immer ihr seid: Wir müssen uns Gott vollständig ausliefern und erkennen, daß wir nichts sind...Von da an kann Gott uns gebrauchen. Dann fängt Er an, sich zu bewegen, zu wirken. Und das schließt uns alle ein, jeden Einzelnen. Das ist die Sache, die wir tun müssen...wir müssen erkennen, daß wir nicht eine Fähigkeit in uns selbst haben, auf die wir uns verlassen können oder auf irgendetwas, das wir tun können. Vollzieht einfach eine völlige Übergabe eurer Schwachheiten an Gott und sagt: „Hier bin ich.“ Weiter in der Schrift finden wir heraus, dass Gott immer die "Niemande" gebrauchte, - Menschen, die nichts darstellten,...Er nahm immer diejenigen, die von der Welt und der modernen Generation abgelehnt wurden. In dieser Weise erwählte Er Menschen, die Er gebrauchen konnte.."
61-1119 - "Vollkommene Stärke durch vollkommene Schwachheit"
Rev. William Marrion Branham
"Und was spielt es denn für eine Rolle, wenn Er am Ende eures Weges sagt: "Und ich sage dir: Obwohl vielleicht keines deiner Gebete sichtlich erhört worden ist, so bist du doch gekommen auf der Grundlage meines Wortes. Du bist gekommen, weil du mir geglaubt hast, und du hast mir einen Dienst getan. Und ich sage dir, dass dir deine vielen Sünden, die du begangen hast, alle vergeben sind!" Das wäre mir schon genug! Amen. Jawohl."
("Partei ergreifen für JESUS", vom 01.06.1962; §§024, 025; 055 – 057; 066; 095 – 098; 129,130;
"Ich würde lieber den Weg mit den wenigen Verachteten des Herrn betreten. Ich möchte lieber sauber und rein vor Gott und vor dem Wort bleiben, dort stehen und sagen, dass keines Menschen Blut an meinen Kleidern ist. Das ist es, weshalb wir bei dem Branham Tabernakel bleiben. Das ist es, warum wir nicht Assemblies sind. Das ist es, weshalb wir nicht Oneness sind. Das ist es, weshalb wir nicht Jesus Only sind [Bezeichnungen von Pfingstgemeinden in Amerika - d. Übers.] Das ist es, weshalb wir nicht Methodisten sind. Das ist es, weshalb wir nicht Baptisten sind. Es ist hier einfach nur ein kleines Tabernakel. Wir haben gar keine Denominations-"Richtung". Wir sind frei in Christus. Das ist es, weshalb wir dabei bleiben, wie wir es tun."
("Warum wir keine Denomination sind", vom 27.09.58; §§108,109;123,124;194,195;230;244)
"Ich würde lieber im Willen Gottes zu nur einer Person predigen, als jeden Abend zu zehntausend Menschen außerhalb Seines Willens. Ich möchte im Willen Gottes sein! Ich glaube, es war David, der sagte: 'Ich wäre lieber eine Fußmatte im Hause meines HERRN, als in den Zelten der Gottlosen zu wohnen.' Was für ein Vorrecht, unseren Platz zu finden und dort zu bleiben. Egal, wie der Teufel bebt, was er sagt und wie er spottet, bleibt geradewegs im Willen Gottes."
57-0407E - Dann kam Jesus
Rev. William Marrion Branham
"Ich selbst bin auch ein Krümelsucher, ihr etwa nicht? Ich möchte nur die Krümel, Herr. Ich kann keine Gemeinde wie an jenem Pfingsttag haben, aber wenn es Dein Wille ist, Herr, laß mich nur die Krümel haben, die herunter fallen... Ich bin Gott so dankbar dafür. Laßt dieses Wort dort drinnen Wurzeln schlagen. Ich hoffe, daß Es auch in mir Wurzeln geschlagen hat und daß ich eine geöffnete Tür sehe, durch die ich gehen darf, wenn ich sterben muß. So ist das. Ja. Alles, was ich brauche, sind die Krümel. Aber versuche mal, diese "Krümel - Einstellung" den Menschen heute zu vermitteln. Sie werden sagen: "Oh, nein!" Wenn sie nicht alles haben können, wollen sie lieber gar nichts... Deshalb bekommt ihr auch nichts. Versteht ihr? Ihr müßt bereit sein, die Krümel anzunehmen. Hört ihr das? Nimm die Krümel, mein Bruder, nimm die Krümel, meine Schwester, gleichgültig, was Er dir gibt, nimm es einfach an. Sage: "Gott, ich danke Dir! Ich habe nur wenig Glauben, aber ich werde daran festhalten und ich danke Dir dafür. Ich glaube, daß ich gesund werde. Ja, Herr. Ich glaube, daß das Wort Gottes wahr ist und ich werde daran festhalten. Und ich werde gesund werden. Und es wird mir gutgehen." Und dann warte, was geschieht. Nimm nur einen Krümel, den letzten kleinen Krümel. Sicherlich."
Aus der Predigt "Ausdauer", 18.02.1962,
Von Br. William Branham , Jeffersonville, Indiana, USA.
"Was wir heute brauchen, sind nicht viele materielle Dinge. Die haben wir. Wir brauchen keine größeren Kirchen. Wir brauchen keine größeren Versammlungen. Wir brauchen nicht mehr Beiträge im Radio und im Fernsehen. Wir brauchen nicht so viel von diesen Dingen. Aber was wir heute brauchen, um geistlich zu sein, sind Personen, die sich vor Gott demütigen wollen, auch wenn sie keinen Pfennig haben, und beten werden, bis dieser Geist in ihnen zufriedengestellt ist mit der Güte Gottes und im Inneren ihres Herzens eine Erweckung stattfindet, die ihre Einstellungen und Atmosphäre, in der sie leben, verändert. Du magst kein Paar Schuhe an deinen Füßen haben, du magst in Lumpen gekleidet sein, aber etwas in deinem Herzen singt die Melodien Gottes. Ich hätte das lieber, als alles Geld dieser Welt. So könnt ihr nicht sagen, dass natürliche Dinge immer das Zeichen Gottes für Segnungen sind. David sagte zum Herrn, dass er sah, daß das Wohlergehen und das Reden der Gottlosen sich weiter ausbreitet…wie ein großer Lorbeerbaum. Aber Gott fragte ihn: „Hast du auf ihr Ende geschaut?“ (Psalm 73). Egal, welch gute Kleidung wir tragen, wie viel wir zu essen haben, diese Dinge werden uns nicht in die Gegenwart Gottes bringen! Dieser Leib in dem wir wohnen, vergeht, egal wie gut wir auf ihn achtgeben. Aber es ist die Seele, die im Menschen ist; es ist die Verfassung des Geistes, die sich in die Gegenwart des lebendigen Gottes bewegt."
(59-0125 - Seid Gottes Gewiss , Rev. William Marrion Branham)
"Und diese entmutigenden Zeiten kommen zu jedem Gläubigen, um dich zu prüfen und zu versuchen, und um zu sehen, ob du wirklich glaubst. "Jeder Sohn, der zu Gott kommt, muss zuerst geprüft und erzogen werden." ... Wer hat dich neulich davor bewahrt, einen Unfall zu haben? Wer ließ das Baby gesund werden? Wer hat die Lebensmittelrechnung für dich bezahlt? ER war es, aber du hast Ihn nicht erkannt! Wer ist es, der dir Gesundheit gibt, um heute Abend in die Gemeinde zu kommen? Er ist es, aber du erkennst Ihn nicht. Oh, wenn wir nur so handeln könnten wie sie: Biete Ihm einfach an, herein zu kommen!
(aus " Ihre Augen wurden geöffnet und sie erkannten Ihn", vom 12.02.1964)
"Er nahm unseren Platz ein, weil Er weiß, dass du es selbst nicht schaffst. Deshalb, Bruder, Schwester, kannst du es nicht sehen, die ganze Sache ist Gnade. Alles ist Gnade. Es kommt sowieso nicht darauf an, was du tust; sondern, was Er für dich bereits getan hat, das ist es. Nun, du kannst gar nichts tun, um dein Heil zu verdienen... ER musste Krankheit ertragen, weil du krank bist. ER musste Sünden auf sich nehmen, weil es deine Sünde war. Deshalb wurde Er so, dass Er mitfühlend sein konnte mit dir, der du Höhen und Tiefen hast und kleine Winkel und Ecken, und deine Versuchungen werden so groß, dass du kaum noch widerstehen kannst. Er weiß, wie Er mit dir mitfühlen kann. Er sitzt dort um zu vermitteln. Er sitzt dort um dich zu lieben. Und obwohl du vom rechten Weg abweichst, Er lässt dich nicht im Stich. Er wird dir immer noch nachgehen und an dein Herz klopfen. Kein Zurückgefallener ist im Gebäude, der nicht weiß, dass Gott täglich an sein Herz klopft. Und Er wird dies tun, solange du als Sterblicher hier auf der Erde bist, weil Er dich liebt. Er erlöste dich."
("Hebräer, 2. Kapitel, Teil 2" vom 25.08.57; §§ 62-172 bis 64-184)
"Ihr macht es so kompliziert, dieses und jenes usw, aber es kommt letztlich auf eine Sache heraus: Dein persönlicher Glaube in Gott! Das erledigt es, das sagt alles aus... Es kommt nicht darauf an, was du selber hervorbringen kannst, sondern auf das, was du wirklich willst! Du bist nicht errettet, weil du auch nur eine Sache dazu beigetragen hast, sondern du bist gerettet, weil Gott dich vor Grundlegung der Welt bereits errettet hat!" ... Es warst nie du, der festgehalten hat, sondern es war Gott, Der dich stets festhielt! Es ist das, was ER getan hat, nicht das, was ich für Ihn tun könnte." "Und wenn dich dein Herz in Unruhe versetzt,- wenn du weißt, da gibt es etwas, was in Ordnung gebracht werden muss, dann gehst du zum Altar und betest: "HERR JESUS, erneure mein Herz und gib´ mir die Freude über meine Erlösung wieder! Erfülle mich wieder mit der Liebe, die ich einst hatte. Sie hat sich entfernt, HERR! Da sind Dinge, die ich getan habe. Heilige mich wieder, HERR. Es gibt nichts, was ich tun könnte, nichts, was es wieder gut machen würde! Ich vertraue nur auf Dich, dass Du die verkehrte Sache aus mir herausnimmst, und ich liebe Dich, HERR!" (AMEN!!) Und dann gehst du als ein neuer Mensch vom Altar weg, als eine neue Schöpfung in CHRISTUS JESUS! Dann hörst du auf, dich auf deine Denomination zu verlassen, auf deinen Priester oder deinen Pastor. Du verlässt dich nur auf das vergossene Blut Jesu Christi! Durch Gnade bist du errettet!"
(aus "Hebräer, Kapitel 7, vom 15.09.57, abends; §§ L-194-L-198; L-200 bis L-205; L-211, L-212)
"Vielleicht haben wir nicht den Glauben, so zu wandeln, wie Henoch es tat, als er eines Nachmittags einen kleinen Spaziergang mit Gott machte und mit Ihm nach Hause ging, ohne zu sterben. Und auch wie Josua, der dreizehn Mal um die Mauern von Jericho herumging und laut schrie, - und die Mauern stürzten ein. Wir haben vielleicht nicht den Glauben, um Mauern niederzuschreien, wir haben vielleicht nicht den Glauben, um mit Gott nach Hause zu gehen, aber lasst uns niemandem im Weg stehen, der diesen Glauben hat."
(Aus der Predigt "Für Den Glauben Kämpfen", Februar 1956)
"Ihr müsst es nur glauben. Ihr könnt nichts tun, um euch das Heil oder eure Heilung zu verdienen. Es gibt nichts, was ihr dazutun könnt. Es ist eine freie Gabe Gottes. Es ist Gnade; ein freies Geschenk. Wenn ich euch eine Million Dollar gebe, damit ihr meine Krawatte richtet, dann habe ich euch das Geld nicht geschenkt, sondern ihr habt etwas dafür getan. Doch Gottes Gaben sind frei. Das Einzige, was ihr tun müsst, ist glauben, dass Er es schon für euch bezahlt hat. Für euch. Es ist bereits bezahlt. ER tat es für euch. Kein Mensch auf der Welt kann etwas dazutun. Das trifft in jeder Zeit zu. Wenn ihr wirklich glaubt, berührt es Ihn. Die Frau, die Sein Gewand berührte, sprach bei sich: "Wenn ich nur Sein Gewand berühre, bin ich geheilt." Und sie tat es. Sobald sie ausführte, wozu ihr Glaube sie leitete, nämlich es zu berühren, da spürte Er es. ER wandte sich ihr zu und sprach mit ihr. ER ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe. Wenn ihr Christus nur glauben könnt! Glaubt Ihm! Möge euer Glaube Sein Gewand berühren. Wir befinden uns jetzt am Ende. Wann es kommt, weiß ich nicht. Ich halte heute Ausschau nach Ihm. Wenn Er heute nicht kommt, werde ich Ihn morgen erwarten. Wenn Er morgen nicht kommt, werde ich am nächsten Tag auf Ihn warten. Wenn Er dieses Jahr nicht kommt, erwarte ich Ihn im nächsten Jahr. Ich weiß, dass Er kommt. Ich kenne weder den Tag noch die Stunde, aber ich weiß, dass alles erfüllt und für die Entrückung bereit ist. Die Gemeinde ist herausgerufen. Die Hinwegnahme wird plötzlich und unbemerkt geschehen. Dann ist sie vorbei."
(Aus "Jesus auf den Plan rufen" vom 19.03.64; §§006; 011; 21; 29-31; 49-52; 71-83; 86; 91-94; 111-114; 118; 137)

