Lk. 14, ab Vers 15 : "Glückselig ist, wer das Brot isst im Reich Gottes!  Er aber sprach zu ihm: Ein Mensch machte ein großes Mahl und lud viele dazu ein.  Und er sandte seinen Knecht zur Stunde des Mahles, um den Geladenen zu sagen: Kommt, denn es ist schon alles bereit!  Und sie fingen alle einstimmig an, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muss unbedingt hinausgehen und ihn ansehen; ich bitte dich, entschuldige mich! Und ein anderer sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und gehe hin, um sie zu erproben; ich bitte dich, entschuldige mich!  Wieder ein anderer sprach: Ich habe eine Frau geheiratet, darum kann ich nicht kommen!  Und jener Knecht kam wieder und berichtete das seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knecht: Geh schnell hinaus auf die Gassen und Plätze der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein!  Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, wie du befohlen hast; es ist aber noch Raum da!  Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus an die Landstraßen und Zäune und nötige sie hereinzukommen, damit mein Haus voll werde!  Denn ich sage euch, dass keiner jener Männer, die eingeladen waren, mein Mahl schmecken wird!"

 

"Gott ist ein eifersüchtiger Gott. Er tat Israel hinweg wegen all dieser Dinge, und Sein Sohn wird in derselben Weise handeln. ER wird eine Braut haben ohne Flecken und Runzeln (Eph. 5, 27). Amen. Sie ist vollkommen rein gewaschen durch Sein Eigenes Blut. Das ist die Wahrheit! Wir erkennen, wo wir stehen, - die Hochzeit steht kurz bevor ! Nun, wir sehen, dass viele Gläubige geistliche Unzucht begehen, indem sie wie die Welt handeln wollen. Sie bekennen das eine, leben aber etwas anderes, - das wird niemals funktionieren! Die Gemeinde sollte so handeln, wie Esther es tat. Esther lehnte den Schmuck dieser Welt ab. Wir alle kennen das kleine Buch über Esther, über Mordechai (ihr Pflegevater; Anm.), dessen Onkel eine Tochter hatte. Und es erzählt aus der Zeit der Herrschaft der Meder und Perser. Und wir sehen ein wunderbares Schattenbild hier. Und der König, - einer der mächtigsten Herrscher der ganzen Erde zu jener Zeit, wollte ein großes Fest geben. Und er ließ nach seiner Königin rufen, weil er mit ihr Gemeinschaft haben wollte, aber sie weigerte sich, zu ihm zu kommen. Sie lehnte es ab. So, was tat der König? Es verletzte ihn so sehr, dass er zunächst gar nicht wusste, was er tun sollte, denn es war doch seine eigene Frau, die sich ihm verweigerte. Ich glaube, dass das ein passendes Bild ist auf Christus, - gerade in dieser Zeit. Christus hat uns eingeladen, mit Ihm in Himmlischen Örtern zu wohnen, und wir schämen uns Seiner. Viele Menschen schämen sich der Taufe mit dem Heiligen Geist, - gerade pfingstliche Gemeinden. So ist es. Sie schämen sich, es zu bekennen, und sie schämen sich Seines Namens wegen. Und so wollte also jene Königin nicht zu ihm kommen, - weil sie es einfach ablehnte. Es kränkte ihn zutiefst. Seine Gesicht färbte sich mehr und mehr rot, so dass jeder es bemerkte. ..Diese Königin wollte nicht hören, sie wollte nicht zu ihm kommen, und es kränkte ihn sehr. Man sagte: "Wenn diese "First Lady" (Königin) ein Beispiel wird für die anderen Frauen im Lande, dann werden sie bald genauso ihren Männern gegenüber handeln. Es würde in etwa so sein, dass ein Ehemann seine Frau sehen möchte, und sie würde antworten: "Geh´ und spring doch in den Fluss!" Seht? Junge, wenn das nicht eine Vorausschau ist auf das heutige Amerika ,- stimmt das? Wir finden heraus, dass ein Mann, der eine gute Portion Weisheit besaß, zum König kam und ihn beriet. Er schlug vor, die Königin ihrer Position zu entheben und einen Aufruf durch das ganze Land ergehen zu lassen, dass alle Jungfrauen sich beim König einfinden sollten, und er sich eine Frau aussuchen sollte. Dem König gefiel dieser Rat. (Anm. Des Übersetzers: Br. Branham schildert in den folgenden Abschnitten - wie es auch im Buch Esther, insbesondere im Kapitel 2, nachzulesen ist - wie sich durch den Aufruf des Königs alle schönen Jungfrauen seines ganzen Herrschaftsbereiches auf der Burg Susan einfanden und sich unter der Obhut des königlichen Kämmerers Hegai schmücken und reinigen sollten, damit sie vor den König treten durften. Darunter war auch die Jüdin Esther, die Pflegetochter Mordechais)" All diese jungen Frauen waren darauf bedacht, möglichst hübsch auszusehen. Und ich kann mir gut vorstellen, dass es einige unter ihnen gab, die so aussahen, wie eine "First Lady" auszusehen hat. Sie hatten nur dieses Ziel vor Augen, in dieser Weise vor den König zu treten. Und das ist es, was mit vielen Gemeinden heute los ist: Sie versuchen, die "Welt" mit hereinzubringen, und sich die Schönheit dieser Welt zueigen zu machen mit ihren Unterhaltungsshows und Äußerlichkeiten, und sie glauben wirklich, mit dieser Vermischung vor den König treten zu können. Gott gibt gar nichts um all das! ER hasst es! Aber wir wollen trotzdem so handeln, wie die Welt es tut. Viele unserer Gemeinden, von denen ich sprach, holen Männer aus den Nachtclubs, setzen sie kurze Zeit später als Diakone und zum Teil auch als Pastoren ein, egal, ob sie vier – oder fünfmal verheiratet waren, - und manche von ihnen rauchen zudem noch Zigaretten. Man sagt: "Sie werden es schon irgendwie schaffen und in Ordnung kommen.." Sie holen Männer des nachts aus den Bars und stellen sie am nächsten Abend hinter die Predigt - Kanzel. An solch ein Zeug kann ich nicht glauben! Ein Mann Gottes muss getestet werden und geprüft, (das ist wahr!), erzogen! Ich glaube an die Taufe mit dem Heiligen Geist. Ich glaube daran, in Zungen zu reden. Aber wir legen zuviel Gewicht auf diese Dinge! Ein Mann oder eine Frau kann in Zungen sprechen, aber wenn ihr Leben nicht mit dem, was sie im Geist in Zungen spricht, übereinstimmt, dann sind es "verkehrte Zungen", denn der Heilige Geist wird dich nur in Übereinstimmung mit Seinem Wort bringen! Und Er wird dich zur Fülle der Mannesreife in Christus bringen. Ihr könnt eine Person nehmen, die in Zungen spricht und zugleich genug Temperament hat, um es mit einer Kreissäge aufzunehmen,.. und die über ihre Mitmenschen herzieht und all das...Wie könnt ihr so etwas den "Heiligen Geist" nennen? ER kann es nicht sein! Nein, mein Herr, der Heilige Geist ist Sanftmut, Freude, Friede, Langmütigkeit, Güte, Freundlichkeit, Geduld, Glaube. Der Heilige Geist ist so, - das sind die Früchte des Heiligen Geistes, die Er in der Gemeinde des Lebendigen Gottes hervorbringt,- Lieblichkeit, Demut, Liebe zu deinem Nächsten, Langmut.. Jetzt gehen wir zurück zu Esther, die sich dort an jenem Platz befand, wo sich alle darauf vorbereiteten, dem König zu begegnen. Oh my, sie lehnte all den Schmuck ab, sie wollte ihn nicht. Sie wollte echt, so, wie sie war, vor den König treten. Amen! Esther wollte eine Braut sein, und so wollte sie den Glamour dieser Welt nicht. Sie wollte so echt und authentisch, wie es nur möglich war, vor den König kommen. Sie ließ sich so, wie eine geisterfüllte Braut es tun sollte, mit einem demütigen und lieblichen Geist "schmücken". Und als dann all diese "kostümierten" First Ladies mit ihren modernen und verrückten Verziehrungen hervorkamen und der König sie ansah, ließ er sie in die Gemächer für die Konkubinen (Nebenfrauen) bringen. Als aber dann Esther in ihrer Persönlichkeit vor sein Angesicht trat, und er nur einen Eindruck ihres demütigen und lieblichen Geistes bekam, sagte er : "Das ist die Richtige! Gebt ihr die Krone und setzt sie ihr auf!" Das ist es! Lasst euch bekleiden mit diesem charaktervollen Geist, - nicht nur ihr Frauen, auch ihr Männer,- schmückt euch mit diesem Geist, dann bereitet ihr euch wirklich dafür, eine Braut zu sein, lieblich und ehrfürchtig. Esther reinigte ihr Herz!.. Gott ruft euch als Individuum, und es ist an euch, euch zu reinigen, denn ER erwählte sich ein Volk aus den Heiden, den Nationen, - um Seines Namens willen, - Seine Braut aus den Heiden! Esther reinigte sich, - sie reinigte ihr Herz. Das ist es, was sie reinigte. Und das ist auch, was die Gemeinde heute benötigt: Eine Herzens-Reinigung! "Wie hast du dein Herz gereinigt, Br. Branham?" Gewaschen durch das Wasserbad des Wortes und gereinigt durch das Blut Jesu Christi!"

("Die Hochzeit des Lammes", vom 21.01.61; Abschn. L-65 bis L-67; L-70; L-73, L-74; L-76; L-78; L-83)

Hebr. 12, 25 bis 27: "Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet! Denn wenn jene nicht entkamen, die den abwiesen, der auf Erden die göttlichen Weisungen gab; wie viel mehr wir nicht, wenn wir uns von dem abwenden, der von den Himmeln her redet! Dessen Stimme erschütterte damals die Erde; jetzt aber hat er verheißen und gesagt: "Noch einmal werde ich nicht nur die Erde bewegen, sondern auch den Himmel." Aber das "noch einmal" deutet die Verwandlung der Dinge an, die als geschaffene erschüttert werden, damit die unerschütterlichen bleiben."

 

Jak. 4, 3 - 6: "Ihr bittet und bekommt es nicht, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden. Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes! Oder meint ihr, die Schrift rede umsonst? Ein eifersüchtiges Verlangen hat der Geist, der in uns wohnt; um so reicher aber ist die Gnade, die er gibt. Darum spricht er: »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«"

"Durch Glauben glauben wir diese Dinge. Es ist nichts, was du siehst. Es ist etwas, was du glaubst. Durch Glauben tat Mose es. Und in diesem Glauben wandle. Da kommt eine Zeit, wo eine Entscheidung getroffen werden muss. Lot machte diesen traurigen Fehler, den wir machen. Oftmals treffen wir Entscheidungen zu unserem eigenen Vorteil." Doch Mose erwählte die Leiden und die Schande, dass er mit dem Volk Gottes gehen würde. Denkt jetzt daran. Hört darauf. "Er zog die Leiden des Volkes Gottes vor und hielt es für größeren Reichtum, denn er hielt aus, indem er den Unsichtbaren sah." "...Und schau nicht darauf, was du siehst. Erwähle, was du durch Glauben siehst. Das ist das einzige, was zählen wird, was du durch Glauben erwählst...Und Gott überlässt dir die Wahl. "Erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt." Im Garten Eden gab es einen Baum der Erkenntnis und einen Baum des Lebens. Dem Menschen wurde das Vorrecht überlassen, einen von beiden zu wählen, welchen er wollte. Und so ist es heute. Euch wird das Vorrecht überlassen, als Menschen mit freiem Willen, auszuwählen, was ihr auch auswählen möchtet. Mein Rat für dich ist: Schaue nicht auf die modernen Dinge um dich herum, auf die Popularität und den Zauber, was du sein könntest. Sondern durch Glauben erwähle lieber Ihn, der die Verheißung gegeben hat, dass Er eines Tages kommen und alle Fehler zurechtbringen, dir ewiges Leben geben und dich auferwecken wird. Ganz gleich, ob du den verachteten Weg mit den Wenigen des Herrn einschlägst, triff deine Wahl. Wenn da Probleme im Land sind, wenn da Probleme in der Gemeinde sind, wenn da Probleme zu Hause sind, ganz gleich, wo es ist, triff deine Wahl: "Durch Glauben werde ich Gott dienen. Ich beuge mein Herz in Seiner Gegenwart. Ich werde den Weg mit Gottes Kindern einschlagen. Ich sehe sie verachtet und verworfen, ausgestoßen und ausgelacht, doch ich werde dennoch meinen Posten der Pflicht einnehmen. Ich bleibe gerade dort. Und wenn sie weinen, werde ich mit ihnen weinen. Und wenn da Leid ist, werde ich mit ihnen trauern. So wie sie leben, werde ich leben." Wie Naomi gesagt hat... Oder Ruth sagte es zu Naomi: "Deine Wege sind meine Wege. Meine Wege sind deine Wege. Wo du lebst, werde ich leben. Wo du hingehst, werde auch ich hingehen. Der Gott, dem du dienst, wird auch mein Gott sein." "Ich hoffe, dass ich niemandes Gefühle verletze. Doch das ist die Haltung von zu vielen Predigern geworden, mit dem Evangelium Kompromisse zu machen, mit dem Gedanken, dass sie mehr Geld daraus bekommen." Ich würde lieber im trockenen Land leben, essen, trinken von einem Baum und trockene Kekse essen, als Kompromisse gegenüber der Überzeugung meines Glaubens in das Wort des lebendigen Gottes zu machen. Ich werde meinen Weg einschlagen."

(Auszüge aus "Durch Glauben wurde Moses...", vom 20.07.58; Abschn. E-26 bis E-34)

Lk. 14, 26 - 28: "Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und die Mutter und die Frau und die Kinder und die Brüder und die Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein; und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, kann nicht mein Jünger sein. Denn wer unter euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht vorher hin und berechnet die Kosten, ob er das Nötige zur Ausführung habe?"

 

"Abkürzungen! Heute abend befinden sie sich hier und tun so etwas, morgen möchten sie predigen. Das gestatten Pfingstleute. Sie wollen eine Abkürzung zum Himmel: "Halleluja, ich brauche nur dorthin zu kommen, an nichts zu denken und Halleluja sagen, und schon habe ich den Mantel Elias. Morgen werde ich Teufel austreiben. Halleluja, Halleluja, ich habe es! Preis sei Gott, ich gehe hin." Sie möchten eine Abkürzung zum Himmel und soviel von der Welt mitnehmen, wie sie können. Ihr könnt gar nichts mitnehmen. Es gibt keine Abkürzungen. Ihr müsst den Weg über Golgatha gehen, den Weg über den ehernen Altar, den Weg der ehernen Schlange. Ihr müsst sterben, tatsächlich sterben. Oh Gott, warum kann ich mich nicht so richtig ausdrücken? Ihr müsst sterben, buchstäblich euch selbst sterben. Ihr müsst den Dingen der Welt sterben, und ihr werdet von neuem geboren. Amen. Nichts von der Welt. Die Dinge der Welt sind tot. Es gibt keine Abkürzungen. Man möchte einfach schnell hineinkommen, aber sie möchten nicht wachsen. Wir wachsen im Herrn. Es bedarf des Wachstums und der Erfahrungen."

("Ihr müsst von neuem geboren werden", vom 31.12.61 ; Abschn. 140)

"Wir sollten niemals beten, dass Gott Seine Gedanken ändert; wir sollten beten, dass unsere Gedanken verändert werden. Gottes Gedanken brauchen keine Veränderung...Du hast die verkehrte Einstellung. Du versuchst Gott zu sagen, was Er tun soll. Das Gebet sollte sein: „Herr, verändere mich, damit ich in Dein Wort passe“, und nicht: „Lass mich Deine Gedanken verändern.“ „Verändere Du meine Gedanken. Verändere meine Gedanken gemäß Deinem Willen, und Dein Wille ist hier in dem Buch geschrieben. Und Herr, lass mich nicht weitergehen, bis Du meine Gedanken in Übereinstimmung mit Deinen Gedanken gebracht hast."

("Christus ist geoffenbart in Seinem eigenen Wort", vom 22.08.65; §33-35)

 

"Nicht was ihr zurück behaltet, sondern was ihr gebt, das zählt. Ihr müsst euch selbst für andere ausliefern. Das ist die Weise, wie es Jesus tat. Er gab Sich Selbst für andere."

("Den Druck ablassen", vom 13.05.62; Abschn. 27b)

Mt. 23, 25, 26: "Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Äußere des Bechers und der Schüssel reinigt, inwendig aber sind sie voller Raub und Unmäßigkeit! Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, damit auch ihr Äußeres rein werde!"

 

"Heute möchten die Menschen Abkürzungen. Sie meinen, man empfängt es in einem Augenblick. "Ehre sei Gott!" Was ist es? Was tun sie eigentlich? Heute abend sind sie irgendwo draußen. Ich könnte einige Namen nennen, doch es wird auf Tonband aufgenommen, deshalb möchte ich es nicht. Heute abend sind sie im Nachtklub mit einer Gitarre, morgen früh jedoch stehen sie irgendwo in der Kirche und spielen mit derselben Gitarre. Das ist Schmutz! Die Bibel sagt es im Propheten Jesaja 28: "Alle Tische sind voller Gespei. Der Hund kehrt zu seinem Gespei zurück und das Schwein wälzt sich in der Schwemme." Warum? Sie sind Hunde und Schweine. Deshalb gehen sie zu der Schwemme und dem Gespei zurück. Sie sind nicht wiedergeboren. Wären sie wiedergeboren, dann wären sie neue Geschöpfe." "...Es wird ein wenig heiliges Wasser auf mich getan, damit ist es erledigt."Nein, so geht es nicht, es kommt von innen heraus. Nicht von außen nach innen. Es ist eine Geburt. Man sagt: "Gelobt sei Gott, ich gehe genauso zur Gemeinde wie Du! Halleluja! Meine Gemeinde ist genauso gut wie Deine!" Nun gut, Bussard, das mag stimmen, doch eine Taube wird von innen geölt. Die Taube hat Drüsen, die in keinem anderen Vogel gefunden werden. Von innen kommt das öl, von außen hält sie sich rein. Sie braucht sich nicht von selber rein zu halten. Etwas ist in ihr, wodurch sie rein erhalten bleibt. O Schwester Way, Halleluja! Was in der Taube ist, hält sie rein. Man sagt: "Ich trat in der letzten Woche der Gemeinde bei. Ich möchte gern noch mit jemandem einen trinken. Der Zigarrenrauch ist angenehm! Oh Schwester, ich bin altmodisch, ich muss jetzt mein Haar wachsen lassen. Ist das nicht furchtbar? Du kennst die schönen kurzen Kleider, die ich trug, die jedem gefielen. Jetzt muss ich sie ablegen. Du weißt, in der letzten Woche trat ich der Gemeinde bei." Du bist ganz erbärmlich.Alles heilige Wasser in der Welt könnte dich nicht reinigen. Doch Bruder, wenn du etwas in dir hast, wirst du fortwährend gewaschen. Du stehst stille und wirst gewaschen." "..Erlebt die Wiedergeburt, und es wird von selbst geschehen. Ihr braucht nicht zu sagen: "Muss ich die ganze Nacht über studieren, soll ich dies oder jenes tun, hier oder da beitreten? Soll ich diese Glaubenssatzungen oder Bußuübungen durchstehen?" Nein! Sterbt nur und werdet wiedergeboren. Das ist es. Es muss von innen herauskommen. Dann ist für das Äußere gesorgt!"

("Ihr müsst von neuem geboren werden", vom 31.12.61 ; Abschn. 144; 146)

Jes. 28, 25 bis 29: "Horcht auf und hört meine Stimme! Gebt acht und hört meine Rede! Pflügt denn der Pflüger den ganzen Tag, um zu säen? Bricht er nur um und eggt den ganzen Tag sein Ackerland? Ist es nicht so: Wenn er dessen Fläche geebnet hat, streut er Dill und sät Kümmel, er wirft Weizen, Hirse und Gerste auf das abgesteckte Stück und das Korn an seinen Rand. So unterwies ihn sein Gott zum richtigen Verfahren, er belehrte ihn. Denn Dill wird nicht mit dem Dreschschlitten ausgedroschen und das Wagenrad nicht über Kümmel gerollt, sondern Dill wird mit dem Stab ausgeschlagen und Kümmel mit dem Stock. Wird Brotkorn zermalmt? Nein, nicht unaufhörlich drischt es der Drescher. Und wenn er das Rad seines Wagens und seine Pferde darüber treibt, zermalmt er es doch nicht. Auch dies geht aus vom HERRN der Heerscharen. Er führt seinen Plan wunderbar aus, seine Weisheit lässt er groß sein."

 

Gott erzieht jedes Seiner Kinder ganz individuell:

 

"Oftmals machen wir aus Gott einen Götzen, der uns in der Weise zu antworten hat, wie wir es erbeten, oder Er hat uns einfach gar nicht geantwortet. Wenn wir es auf diese Weise tun, schwächen wir unseren Glauben in Gott. Und wir machen unser Zeugnis zunichte, wenn wir Ihn nicht bei Seinem Wort nehmen. Gott antwortet immer! Niemals hat jemand gebetet, und...JESUS sagte: "Bittet und ihr werdet empfangen, suchet, und ihr werdet finden! Jeder, der da anklopft, dem wird aufgetan!" So habe ich es immer erlebt, wie ich etwas von Gott empfangen kann: Ich nehme Ihn bei Seinem Wort und glaube es so, wie ER es sendet! Nun, wenn wir es nicht so annehmen können, nur, weil es nicht unseren Vorstellungen entspricht, machen wir aus Gott einen Götzen. ER hat zu antworten, wie es unseren Wegen entspricht, oder wir sagen: "ER ist nicht gut zu uns, Er antwortet uns nicht." Gott antwortet in vielerlei Weise. ER antwortet auf eigentümliche Weise und in außergewöhnlichen Zeiten und alles ist sonderbar. Nehmen wir zum Beispiel Moses; - er war schon 80 Jahre alt und man könnte denken, er war bereits zu alt, als dass Gott noch mit ihm verhandeln würde. Er war ein alter Mann und es war nicht zu erwarten, dass Gott sich um einen solch betagten Mann noch kümmern würde. Ein anderer Aspekt war, dass er sich am Fuße des Berges Horeb befand, einem unvermutetem Ort. Gott begegnete ihm in einem unerwarteten Alter, an einem unerwarteten Ort, und in einer unerwarteten Weise. Gott begegnete Moses nicht so, wie Er den Menschen gewöhnlicherweise begegnete. Er begegnete Moses in einer außergewöhnlichen Weise, - und zwar so, wie ER es erwählte, Moses zu begegnen. So beantwortet ER unsere Gebete - in der Weise, wie ER es für das beste hält. Und Sein Weg ist immer richtig! Wenn wir um irgendetwas bitten, und es geschieht nicht genau so, wie wir denken, dass Gott es geschehen lassen muss, dann hat es zur Folge, dass wir direkt zurückfallen und aufgeben. Lasst uns Gott bitten, fest auf dem Worte stehen zu können und dann sagen, dass es wahr ist und es so empfangen, wie ER es geben möchte. In dieser Weise solltet ihr Gott glauben. Es kommt vielleicht verhüllt, es kommt vielleicht in anderer Weise, über einen Umweg. Doch egal, in welcher Weise wir gebetet haben, es kommt, und wir werden es empfangen! Gott sagte es so...!" ("Der unveränderliche Gott", vom 26.03.60; Abschn. L-8 bis L-10)

1. Kor. 1, 19 - 21 : "Denn es steht geschrieben: "Ich werde die Weisheit der Weisen vernichten, und den Verstand der Verständigen werde ich verwerfen." Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters11? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Denn weil in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu retten."

 

"...Seht, das Astronauten-Zeitalter wurde darüber hinaus gehoben, weit darüber hinaus, weit über die Azusa Strasse hinaus, weit über alles andere hinaus. Es ist die letzte Sache, die wir bekommen haben, den „Astronauten“. Amen. Gott hält nicht Ausschau nach Pferdekutschern. Er halt Ausschau nach Astronauten, nach jemandem der sich erheben kann und über die Vernunft hinausgeht. Nun, jemand sagt: “Moment mal, Bruder, Ist es nicht vernünftig, dass wir…“ Das hier geht über die Vernunft hinaus. Das ist im Weltraum, außerhalb des Raumes der Vernunft. Wir sollen sie unterwerfen. Deshalb, wenn du dich über die Vernunft erhebst, dann ist sie unterworfen, weil du darüber hinweg blickst. Weltraum, Astronaut, erhaben über alle menschlichen Vorstellungen. Du bist in der glorreichen Gegenwart Christi, und Christus ist in dir."
("Der Countdown", vom 25.11.62; Abschn. E-31; E-32)

 "Was ist eine Gabe? Was ist überhaupt eine Gabe? Nicht etwas zu nehmen und etwas zu benutzen und zu sagen: "Ich habe eine Gabe der Heilung. Ich gehe hinaus und heile diesen und heile jenen." Wenn ich das könnte, würde ich es ganz gewiss tun. Aber eine Gabe... ihr legt eine Gabe falsch aus. Eine Gabe ist, wie ihr euch selbst aus dem Weg bekommt und den Heiligen Geist euch gebrauchen lasst. Versteht ihr? Das ist eine Gabe. Das ist es, was ein Prediger ist. Er predigt nicht das, was er predigen möchte. Er bekommt sich nur selbst aus dem Weg. Es ist eine Gabe. Eine Inspiration kommt und er spricht durch die Inspiration des Heiligen Geistes. Jede andere Gabe ist in derselben Weise."

("Gottes vorbereiteter Weg für diesen Tag", vom  06.02.64; Abschn. 120, 121)

Röm. 12,2 : "Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist."

 

"Das möchten wir alle: unsere Lebensführung nicht nach der Weise dieser Welt gestalten, sondern durch die Erneuerung unseres Sinnes umgewandelt werden, damit wir ein sicheres Urteil darüber gewinnen, welches der gute, wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. Wir sind gerettet worden, das stimmt. Wir sind mit dem Heiligen Geist erfüllt worden, das ist richtig. Jetzt möchten wir, dass die Gesinnung, die in Christus war, in uns ist, damit wir von den natürlichen Dingen des Lebens umgewandelt werden und durch die Umwandlung, die durch den Geist Gottes und durch Sein Wort erfolgt, dahin geraten, dass wir den vollkommenen Willen Gottes tun." "Haltet euch immer an das Wort! Prüft immer, ob eure Motive und euer Vorhaben gemäß dem Worte Gottes sind. Wenn nicht, lasst davon ab! Wenn es aber mit dem Worte Gottes übereinstimmt, mit dem Worte Gottes im Einklang steht, dann haltet daran fest. Es ist so wie mit dieser kleinen Gruppe, die heute morgen hier ist. Gott lässt nicht gleich alles über Nacht geschehen. Wir sind es immer, die es eilig haben. Gott hat es nie eilig. ER spricht es aus, und es geschieht. Denn wenn Er etwas sagt, muss es so sein. Es wird so sein. Doch Er lässt allem seine bestimmte Zeit."

("Die Kraft der Umwandlung", vom 31.10.65; Abschn. 039; 052;053)

 "Wir sind fleischlich, und jener Teil muss umkommen. Aber dann an der Innenseite sind wir ein geistlicher Mensch, die Seele im Inneren, und das ist der Glaube an Gottes Wort. Dann unterwerfen wir durch Glauben unseren äußeren Leib dem Wort, indem wir akzeptieren, was Gott gesagt hat. Wie kann ich aus einem Unkraut ein Weizenkorn machen? Es ist unmöglich für mich. Der einzige Weg, wie es geschehen kann, ist, wenn in jenes Unkraut von einem Unkrautweizen ein Keim, genannt 'Weizenleben', übertragen worden ist. Dann vergräbt man jenen Unkrautweizen; und es wird ein Weizenkorn hervorbringen, das stimmt, weil ein Leben des Weizens in das Unkraut gelegt worden ist. Das Leben des Unkrauts wurde zwar herausgenommen, aber die Natur des Unkrauts ist nach wie vor klebrig. Das wird so bleiben, bis dieses neue Leben sich vollständig aus dem Boden herausentwickelt hat und wieder herangewachsen ist. Wenn es hervorkommt, dann ist es kein Unkraut mehr, sondern Weizen - nur Weizen. Doch während es hier auf der Erde ist - und von der Erde... und ein Unkraut, ist es noch klebrig. Aber es hat die Natur des Weizens in seinem Inneren. Solange du in diesem Leben bist, wirst du klebrig sein und eine fleischliche Natur haben, die dir zu schaffen machen wird, solange du lebst. Aber in deinem Inneren bist du wiedergeboren. Und wenn du herangewachsen bist, bist du das Ebenbild von Christus, und alle Sünde ist von dir gegangen. Siehst du, darauf kommt es an."

("Fragen und Antworten" vom 30.08.64; Abschn. L-1148-Q-378 - L-1149-30)

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