Auslegung und Erörterung des Jakobusbriefes, - Kapitel 1 -

anhand von Predigtauszügen von Br. Branham

DER BRIEF DES JAKOBUS  (Kapitel 1)

(Auslegung durch Auszüge aus Predigten von Br. William Marrion Branham)

 

Jak.1, 2 Haltet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet, indem ihr erkennt, dass die Bewährung eures Glaubens Ausharren bewirkt. Das Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt. 

 
"Treue und Geduld gehören zusammen. Tatsächlich ist die Geduld das Resultat der Treue, denn es steht in Jakobus 1,3 „ihr erkennt ja, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren oder Geduld bewirkt". Es gibt keinen anderen Weg, um Geduld zu erlangen. Sie kommt nur durch die Prüfung unseres Glaubens. Römer 5,3: „Ja noch mehr als das, wir rühmen uns dessen sogar in den Trübsalen, weil wir wissen, dass die Trübsal standhaftes Ausharren [Geduld] bewirkt." Wie hoch Gott die Auswirkung unserer Geduld schätzt, sehen wir in Jakobus 1,4: „Das standhafte Ausharren muss aber zu einem vollkommenen Ertrag (bzw. einer Frucht) führen, damit ihr vollkommen und tadellos seid und sich in keiner Beziehung ein Mangel an euch zeigt." Gottes Wille für uns ist Vollkommenheit, und diese Vollkommenheit ist Geduld, um vor Gott und auf Gott zu warten. Hier entwickelt der Charakter sich in einem Prozess."(X) "Nachdem wir Sein Eigentum geworden sind, nach unserem Bekenntnis und unserer Taufe und unserem Versprechen, im Leben für Ihn zu wandeln, dient jede Anfechtung, die auf uns kommt dazu, uns zu Seiner Herrlichkeit zu vervollkommnen. Es soll uns dahin bringen, dass Gott sich uns wirklicher machen kann, als Er es war, bevor die Anfechtung kam."(1)
 
Jak.1, 5 Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird. Denn jener Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde, 8. ist er doch ein wankelmütiger Mann, unbeständig in allen seinen Wegen. 
 
 "Was immer Er verheißen hat, muss Er tun, denn Er muss Sein Wort halten.  Er hat es euch in gleicher Weise verheißen, wenn ihr nur glauben könnt, dass es geschehen wird. Wenn ihr nicht glauben könnt, wird es nicht geschehen. Ich kann euch den Glauben nicht vermitteln, noch könnt ihr euch selber den Glauben geben. Gott muss ihn euch geben. Es ist ein Geschenk Gottes, zu glauben. Nicht euer Glaube, sondern Gottes Glaube. Euer verstandesmäßige Glaube mag fein sein, doch es sei denn, dass der Glaube Gottes in eure Herzen kommt, sonst wird es nicht geschehen. Euer verstandesmäßige Glaube kann es annehmen. Haltet daran fest im Glauben bis Gott es euch im Herzen offenbart. Glaubt einfach so lange, bis Gott es euch offenbart." (6)  "Ein Christ ist nicht hin- und hergerissen. Ein Christ läuft nicht von Ort zu Ort. Ein Christ macht kein Theater, schäumt über vor Wut und macht sich Sorgen über Dinge. Ein Christ ruht. Es ist alles vorüber. Für den Gläubigen ist auf Golgatha alles erledigt worden. Das stimmt. Oh, es mag sein, dass Krankheit und Enttäuschungen kommen, aber der Christ befindet sich in Ruhe, dieses wissend, dass GOTT imstande ist, das einzuhalten, was ER vollbracht hat. Wissend, dass, unabhängig davon, was auch immer der Fall ist und wie es ausschaut, es weder Krankheit noch Sorgen oder Tod gibt, es gibt weder Hungertod noch irgend etwas, was uns von der LIEBE GOTTES trennen könnte, WELCHE in JESUS CHRISTUS ist. Wir befinden uns in Ruhelage. Lasst das alte Schiff nur in jede beliebige Richtung hin- und hergeworfen werden; der Anker hält fest."(7)

 

Jak.1, 9  Der Bruder aber, der niedrig gestellt ist, soll sich seiner Erhöhung rühmen, 10 der Reiche dagegen seiner Niedrigkeit; denn wie eine Blume des Grases wird er vergehen. 11 Denn kaum ist die Sonne aufgegangen mit ihrer Glut, so verdorrt das Gras, und seine Blume fällt ab, und die Schönheit seiner Gestalt vergeht; so wird auch der Reiche verwelken auf seinen Wegen.

 

"Als ich vor einigen Tagen zurückkam, ich glaube es war aus Shreveport, sah ich mich um und sprach "Die Bäume und das Gras sterben ab. Die Blumen verwelken. Ich sterbe. Die Weit liegt im Sterben. Alles, was sich in dieser Welt befindet, alle, die heute morgen hier sitzen, liegen im Sterben."(2) "Jesus wurde versucht, doch Er überwand für uns. ER hielt durch in allen Versuchungen, für dich und für mich. Weshalb hat Er diesen Weg gewählt? Damit auch wir hinzukommen und mit Ihm sein könnten. Wenn Er solch einen Preis gezahlt hat, wer sind wir, dass wir es nicht annehmen sollten, wenn wir daran denken, dass wir hier ohnehin nichts haben." "Viele von euch werden versucht, zu den Denominationen zurückzugehen. Weil die ganze Welt fragt: "Zu welch einer Denomination gehörst du? Mit welcher Gemeinde stehst du in Verbindung?" Diese Versuchung kommt über uns alle." "Auch wenn ihr hundert Jahre lebt, was habt ihr dann erreicht? Euer Gedächtnis hätte nachgelassen, ihr wäret gebrechlich und würdet zittern. Diesem geht ihr entgegen, euer Ende kommt gewiss. Kommet jetzt herzu! Überwindet alles. Wie könnt ihr es tun? Durch das Wort. Was immer das Wort sagt, das tut."(8)

 

Jak. 1,12 Glückselig der Mann, der die Versuchung erduldet! Denn nachdem er bewährt ist, wird er den Siegeskranz des Lebens empfangen, den der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben. 

 

"Ihr wisst, nach Konstantin war die falsche Gemeinde in der Lage, ihre Hand in die Staatskasse zu tauchen und dadurch wunderschöne Gebäude, angefüllt mit herrlichen Statuen, zu errichten. Diese Statuen wurden aus weißem Marmor gemacht, die eigentlich römische Götzen waren, die nur durch Namen der Heiligen umbenannt wurden. Die Gemeinden mit ihren Einrichtungen waren wider Erwarten wunderschön, wie man es auch heutzutage noch sieht. Aber Gott war nicht mit ihnen. Wo war dann Gott? Er war mit Seinen Heiligen in irgendeinem kleinen Heim oder in einer Höhle oder in einer wilden Gebirgslandschaft, wo sie sich vor den falschen Gemeindemitgliedern verbargen. Sie hatten keine schönen Gebäude, prächtig gekleidete Chöre, noch andere weltliche Anziehungspunkte. Doch jetzt erklärt Gott den wahren Gläubigen aller Zeitalter in dieser besonderen Verheißung, dass Er ihnen einen gewaltigen Lohn und ewige Bleibe geben wird. Lasst ruhig die Wohlhabenden auf die Armen herabschauen. Sollen sie ruhig große Summen den Gemeinden geben, damit der Spender eine Marmorstatue oder Auszeichnung bekommt, um dadurch in der Öffentlichkeit geehrt und mit viel Anerkennung präsentiert zu werden. Eines Tages wird Gott, welcher alles sieht und kennt, noch einmal die arme Witwe hinzurufen, weil sie alles hergegeben hat (Mk. 12,44)- sind es auch nur zwei Pfennige - und sie dann mit den Schätzen des Himmels belohnen.  Ja, verborgenes Manna und einen neuen Namen in einem weißen Stein. Wie gut ist der Herr zu uns, dass Er uns so wunderbar belohnt, wo wir doch so unwürdig sind. Ach, ich möchte jederzeit bereit sein, Seinen Willen zu tun, und Schätze im Himmel zurücklegen."(1)

 

Jak.1, 13 Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht. Denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen, er selbst aber versucht niemand. 14 Ein jeder aber wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelockt wird. 15 Danach, wenn die Begierde empfangen hat, bringt sie Sünde hervor; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod. 

 

"Hiob ging durch Schwierigkeiten und Prüfungen. Seine Kinder wurden ihm genommen, alles wurde ihm genommen. Die Gemeindemitglieder kamen, beschuldigten ihn, heimlich gesündigt zu haben, und versuchten, alles mögliche gegen ihn zu sagen, doch er hörte auf nichts von alledem. Er wußte, daß er den Forderungen Gottes nachgekommen war. Er wußte, daß es gar nicht nötig war, daß Satan ihn versuchte. Er wußte, daß es der Teufel war. Solange der Satan ihn davon überzeugen konnte zu glauben, daß seine Krankheit von Gott kommt, hatte er Hiob geschlagen. Doch plötzlich wurde Hiob geoffenbart, daß es nicht Gott war. Diese Prüfungen wurden ihm nur auferlegt, um etwas aus ihm zu machen. Es war nicht Gott, der es tat; es war Satan. Genauso ist es heute. Er wird euch zu sagen versuchen, dass euer Gott diese Prüfung über euch bringt, um euch zu bestrafen. So ist es nicht, nein! Es ist Satan, der das tut. Gott lässt nur zu, dass ihr geprüft werdet, um euch zu zeigen, ob ihr durch die irdischen Sorgen an diese Erde gebunden seid oder ob eure Schätze im Himmel sind, denn wo eure Schätze sind, da seid auch ihr. Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz." (4)

 

Jak.1, 16 Irrt euch nicht, meine geliebten Brüder: 17 Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel.

 

"Hier kommt ein wunderschöner Gedanke (über die Jünger zu Emmaus, Anm.) Den ganzen Tag, während sie mit IHM gesprochen hatten, sagte ER nicht eine Sache dazu. Sie waren zuvor schon mit IHM gegangen und hatten sich mit IHM unterhalten, aber sie erkannten es nicht. Wer hielt dich neulich davon ab einen Unfall zu haben? Wer hat das Baby gesund werden lassen? Wer hat die Rechnung im Laden für dich bezahlt? ER war es, aber du hast es nicht erkannt. Wer ist derjenige, der dir Gesundheit geschenkt hat, damit du heute Abend in die Gemeinde kommen konntest? ER ist es, aber du hast es nicht erkannt. Oh, wenn wir es nur so machen könnten wie sie damals, IHN einfach herein zu bitten!"(3)

 

Jak.1, 19. Ihr wisst doch, meine geliebten Brüder: Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn! 20 Denn eines Mannes Zorn wirkt nicht Gottes Gerechtigkeit.
 
"Wenn ihr zum ersten Mal einen dieser Wutanfälle bekommt, fliegt die Taube sofort weg. Das stimmt. Sie kann es nicht ertragen. Ihr Wesen ist anders. Oh, so etwas kann sie überhaupt nicht ertragen. Sie kann es nicht ertragen, wenn ihr über euren Nächsten sprecht. Das wird sie nicht hinnehmen. ER fliegt sofort weg und verlässt euch. ER hält es nicht mehr aus. Die Taube ist sanftmütig; die Taube ist gutmütig. Sie kann nichts ertragen, was ihrem Wesen nicht entspricht."  Euer eigenes Tun und Handeln beweist, was ihr seid. Wenn ihr noch etwas von dem alten Zorn habt, der wegen jeder Kleinigkeit aufbraust, wenn ihr hinausgeht und euch so benehmt, kritisiert und vulgär seid, dann beweist das, woher es kommt.Dann gibt es nur eins: Schafft das Ding hinaus, und die Taube kehrt in euer Herz zurück. Als die Taube aus der Arche wegflog, war sie außerhalb. Aber sie kam wieder zurück und klopfte an die alte Tür, bis Noah sie einließ. Der Heilige Geist ist hier. Der Heilige Geist möchte hereinkommen. Aus diesem Grund ist der Heilige Geist heute hier. ER hat euch nicht für immer verlassen. Die Taube befindet sich irgendwo dort draußen auf einem Baum. Sie ist bereit, zurückzufliegen und wieder in euch hineinzukommen, um euch die Liebe, den Frieden und die Freude wiederzugeben, wie ihr sie hattet. Gewiss ist das so. ER ist bereit, es zu tun. ER möchte es tun. ER sehnt sich danach; aber ihr gestattet es Ihm nicht."(5)

 

Jak. 1, 21 Deshalb legt ab alle Unsauberkeit und das Übermaß der Schlechtigkeit, und nehmt das eingepflanzte Wort mit Sanftmut auf, das eure Seelen zu retten vermag! 22 Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen! 23 Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Gesicht in einem Spiegel betrachtet. 24 Denn er hat sich selbst betrachtet und ist weggegangen, und er hat sogleich vergessen, wie er beschaffen war. 25 Wer aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit hineingeschaut hat und dabei geblieben ist, indem er nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, der wird in seinem Tun glückselig sein. 
 

"Hier ist Sein vorherbestimmter Plan in klarer Sicht. So wie der Boden für die Saat vorbereitet wird, so muss das Wort Gottes als ein Same in einen gut vorbereiteten Boden fallen. Ihr streut eine Saat nicht einfach aus, damit die Vögel das Korn auffressen. Ihr sät nicht in Dornen und Disteln, die es ersticken würden. Jesus hat es uns in dem Gleichnis klar gemacht. Der Ackerboden muss erst zubereitet werden. Gott bereitet die Herzen in Seiner freien Gnade zu. Er hat euch schon vor Grundlegung der Welt vorbereitet, Ihn in diesem Zeitalter aufzunehmen. Durch Sein Vorherwissen hat Er euch im voraus erkannt und zum ewigen Leben bestimmt. Er erkannte euch, deshalb hat Er euch zubereitet. Deshalb seid ihr aus allem herausgestolpert und in das, worin ihr jetzt seid, hineinversetzt. Gott leitet euch dahin, wo Er euch hin haben will. Wenn der Boden nicht vorbereitet ist, kann die Saat nicht wachsen. Der Grund, warum wir den Glauben predigen ist, um die Saat des Glaubens auszustreuen."  ... Der Boden muss für den Samen zuerst vorbereitet werden. "Und die, welche er vorausbestimmt hat, die hat er auch berufen; und die er berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt; und die er gerechtfertigt hat, denen hat er auch die Herrlichkeit verliehen" (Röm. 8, 30 und Eph. 1, 3-5). 62. O Gott, ich hoffe, dass ich heute abend zu einem vorbereiteten Boden spreche. Wenn der Same an den rechten Ort fällt, wird etwas geschehen. Wenn nicht, dann geschieht nichts. Ihr mögt sagen: "Bruder Branham, dann fehlt uns etwas." Wenn dem so ist, dann fehlt es euch am Christentum. Seht, ihr könnt alles nachahmen. Doch wenn das Wort Gottes in den rechten Boden fällt, wird es von Seiner Art hervorbringen. So muss es geschehen, denn es ist ein Same." "O Bruder, derselbe Gott, der deine Seele gerettet hat, kann Er deinen Leib nicht heilen? Es muss dir nur in gleicher Weise geoffenbart werden, dass Er dein Heiler, wie auch dein Erlöser ist. Zuerst muss es geoffenbart werden. Darin besteht der Unterschied.  Johannes der Täufer brachte seinen Glauben durch sein Werk zum Ausdruck. Er sprach: "...mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt" (Joh. 1, 26). Denkt darüber nach! Sie sagten: "Was meinst du, der Messias kommt? Was ist mit dir los? Schon seit fast 4.000 Jahren warten wir auf Ihn." Er konnte sagen: "Er ist mitten unter euch." Halleluja. Er brachte seinen Glauben zum Ausdruck. Er wusste, dass er in jener Zeit den Messias Gottes sehen und taufen würde. Die Menschen sahen, dass er dies durch sein Handeln und Predigen zum Ausdruck brachte. Sie konnten bezeugen, dass er die wahre Offenbarung von Gott hatte... Der Glaube und die Werke sind wie Mann und Frau - sie arbeiten miteinander. Der Mann arbeitet mit der Frau und die Frau mit dem Mann. Einer reflektiert den anderen. Wenn ein Mann sagt, daß er verheiratet sei, und seine Frau nicht vorzeigen kann, dann zweifelt man seine Behauptung an. Seht, wenn ein Mann sagt: "Ich bin verheiratet" und man ihn fragt: "Wo ist deine Frau?", und er erwidert: "O, ich weiß es nicht". Seht ihr? Solch einem Mann könnte ich es schwerlich glauben. Ich sage: "Wo ist deine Frau?" "Ich weiß es nicht." Das kann ich nicht glauben. Wenn ihr tatsächlich den Glauben habt, den ihr vorgibt zu haben, wie wollt ihr mir euren Glauben anders zeigen als durch eure Werke? "Ich bin verheiratet". Wie soll ich wissen, daß ihr verheiratet seid? "Dies ist meine Frau." Seht ihr, so ist es. "Ich bin verheiratet. Dies ist mein Mann." "Ich bin geheilt "Wie weißt du das?" Meine Werke stellen meinen Glauben unter Beweis. Wovon sprechen wir? Euren Glauben sieht Gott in euch. Die Werke, die durch euch getan werden, sehen die Menschen. Das ist der Unterschied zwischen dem Bericht des Jakobus und dem des Paulus über Abraham. Sie widersprechen einander nicht. Beide bezeugen das gleiche - in Verbundenheit..."(6)


 Jak. 1, 26 27 : Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten.
 
"Beachtet, Er ist der Hohepriester deines Bekenntnisses (Hebr. 7,25-27). Versteht ihr, was ich meine? Du bist, was du bekennst. Das bist du. Jeder Mensch wird nicht weiter oder höher leben, als was er glaubt, das wird er leben. Nimm einen Menschen, der die ganze Zeit nur über das Trinken redet. Er spricht über das Trinken, er denkt an das Trinken. Er fällt gerade hinein in diese Kategorie und wird ein Trinker. Ein Mensch, der immer an vulgäre Dinge denkt und vulgäre Dinge anschaut. Er denkt an vulgäre Dinge, liest vulgäre Dinge..."(9) ...Die Menschen heute gehen hinaus und sagen: „Ach, gestern Abend hab ich mich besser gefühlt, aber heute geht es mir so schlecht, dass ich es kaum aushalten kann.“ Genau dann hast du dein Bekenntnis verloren und geradewegs fallen gelassen. Ganz gleich, wer du bist, wie heilig, wie Gott geweiht, ob du ein Prediger, Diakon oder was auch immer bist, oder du bist seit fünfzig Jahren ein Christ, wenn du morgen hier hinausgehst und den Glauben verlierst, dass du ein Christ bist und anfängst, den Leuten zu erzählen, du wärst kein Christ mehr, dann bist du zurückgefallen. Du bist abgefallen. [9.1] "Wenn du sagst, du wärst ein Trinker, keine Sorge, bald wirst du einer sein. Wenn du sagst, du wärst ein Sünder und möchtest sündigen, wirst du genau da hineinkommen..! (9.2) "Unterwerft Ihm eure Gedanken, unterwerft Ihm euer Leben, unterwerft Ihm euren Glauben und beobachtet, wie dieser Leib gehorcht, was Er sagt. Wenn du ein Trinker bist und kannst mit dem Trinken nicht aufhören, unterwerfe Ihm dieses Leben und beobachte, dass du nicht mehr trinken wirst. Wenn du ein süchtiger Raucher bist und versucht hast, es aufzugeben, aber du schaffst es nicht, dann unterwerfe das einfach Ihm und beobachte, was geschieht. Er wird bewirken, dass dieser Leib zurückkommt in Unterwerfung gegenüber dem Wort." (9.3)

Predigt-
nachweise :          X : "Das Gemeindezeitalter zu Tyiatira" , gepr. am 08.12.1960 (224-1)
                                1 : "Das Gemeindezeitalter zu Pergamon" , gepr. am 07.12.1960
                                2 : "Offenbarung 4, Teil 2" , gepr. am 01.01.1961
                                3 : "Ihre Augen wurden geöffnet und sie erkannten IHN", gepr. am 21.04.57, §55
                                4 : "3 Arten von Gläubigen", gepr. am 24.11.1963
                                5 : "Die Gemeinde und ihr Zustand", gepr. am 05.08.1956
                                6 : "Werke beweisen den Glauben", gepr. am 26.11.1965
                                7 : "Warum sind die Menschen so hin- und hergerissen?", gepr. am 01.01.1956
                                8 : "Wie kann ich überwinden?", gepr. am 25.08 1963
                                9 : "Mein Dienst erkärt", gepr. am 11.07.1950
                              9.1: "Auf Dein Wort hin", gepr. am 07.12. 1954
                              9.2: "Wer ist Gott?" , gepr. am 15.08.1950
                              9.3: "Jesus auf den Plan rufen", gepr. am 04.08.1963
 
 
Link zu "Jakobus, Kapitel 2 : Hier !
                                
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