Br. W. Branham über die Erhaltung unserer geistlichen Gesundheit

und die Notwendigkeit, in einer positiven, geistlichen Atmosphäre zu verbleiben

 

[Empfehlung : Zu diesen Auszügen könnt ihr 

"Die drei Bereiche unsers irdischen Leibes"

(unter : ⇒hier anklicken!⇐mit einbeziehen.]

  "IM HERZEN ANGESPROCHEN":
Leben von jedem Wort,
das aus dem Munde Gottes hervorgeht 
 
Joh. 10, 11-15:
 
"Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht - und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -, denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe. Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe."
 
Hebr. 4, 1 bis 4 und Verse 11 bis 13:

"Fürchten wir uns nun, dass nicht etwa - da die Verheißung, in seine Ruhe einzugehen, noch aussteht - jemand von euch als zurückgeblieben erscheint. Denn auch uns ist eine gute Botschaft verkündigt worden, wie auch jenen; aber das gehörte Wort nützte jenen nicht, weil es bei denen, die es hörten, sich nicht mit dem Glauben verband. Wir gehen nämlich in die Ruhe ein als die, die geglaubt haben, wie er gesagt hat: "So schwor ich in meinem Zorn: Sie sollen nimmermehr in meine Ruhe eingehen!", obwohl die Werke von Grundlegung der Welt an geschaffen waren." "Lasst uns nun eifrig sein, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams falle! Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens; und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben."

Hiob 38, 31 bis 35: "Knüpfst du die Bänder des Siebengestirns, oder löst du die Fesseln des Orion? Kannst du die Tierkreisbilder hervortreten lassen zu ihrer Zeit und den Großen Bären leiten samt seinen Jungen? Hast du die Ordnungen des Himmels erkannt, oder bestimmst du seine Herrschaft auf der Erde? Erhebst du deine Stimme zum Gewölk, so dass der Schwall des Wassers dich bedeckt? Entsendest du Blitze, so dass sie hinfahren und zu dir sagen: Hier sind wir?"


"Als wir mit Br. Norman und den anderen in Tucson waren, begann der Herr aufs neue zu wirken, indem ER große, gewaltige Dinge offenbarte. Eines Abends - und das brachte mich zu dieser Schlussfolgerung - blickte ich mit Br. Wood und Br. Sothman gegen 10 Uhr abends zum Himmel empor, und Ehrfurcht kam über mich. Ich sagte: "Schaut nur hin! All´ die großen himmlischen Heerscharen! Alles ist in vollkommener Harmonie." Bruder Wood sagte: "Die zwei kleinen Sterne dort befinden sich so nahe beieinander, dass es aussieht, als ergäben sie nur ein Licht." Ich erwiderte; "Bruder Wood, weißt du, gemäß der Wissenschaft ist bei dem Wagen (der große und der kleine Wagen) die Entfernung zwischen den beiden Sternen größer als die von der Erde zu ihnen, obwohl es aussieht, als ob sie nicht mehr als zwei Zoll voneinander entfernt sind. Wenn sie mit einer Geschwindigkeit von tausend Meilen die Stunde auf diese Erde zukommen würde, so dauerte es Hunderte von Jahren, ehe sie die Erde erreichten." Ich sagte: "In diesem großen, riesigen System, so wird uns gesagt, kann man durch ein Teleskop in 120 Millionen Lichtjahre hineinblicken, und auch dort befinden sich noch Monde und Sterne. Und Gott hat jeden einzelnen von ihnen gemacht, und ER thront inmitten von ihnen." Ich sagte: "In einer Sternwarte wurde ich auf den Tierkreis und all die einzelnen Bedeutungen, die Jungfrau, den Krebs und den Löwen hingewiesen. Das erste Kommen Christi war durch die Jungfrau, Sein zweites Kommen ist als Löwe vom Stamme Juda. Ich habe mein Bestes versucht, den Tierkreis zu sehen, doch vermochte ich es nicht, obwohl er da ist. Für diejenigen, die darin geübt sind, besteht er. Hiob sah es. Menschen schauten in jenen Tagen darauf wie auf eine Bibel. Doch in der gesamten unendlichen Größe von Millionen und Billionen von Lichtjahren befindet sich Gott. ER schaut herab. Paulus ist dort; meine Mutter ist dort." Und ich dachte nach über die himmlischen Heerscharen. Nicht eines von ihnen kommt aus der Bahn. Jeder hält die Zeit vollkommen ein; Gottes großes Heer. Ich dachte an Soldaten. Was geschähe, wenn der Mond aus seiner Bahn geraten würde? Innerhalb einiger Minuten wäre die Erde wieder mit Wasser bedeckt. Die Erde wäre wieder in dem Zustand wie damals, als Gott den Entschluß fasste, sie uns hier zur Verfügung zu stellen. Sie war wüst und leer, dunkel und von Wasser bedeckt. Wenn der Mond sich aus seiner Bahn bewegen würde, so würde dasselbe wieder geschehen. Sofern der Mond sich von der Erde entfernt, kommt die Flut. Flut und Ebbe richten sich danach. Gottes großes Heer! Als ich mich zu Bett legte, begann ich darüber nachzudenken, dass nicht eines von ihnen aus der Bahn gerät, sondern alle ihren Standort haben. Wann immer sich eines unter ihnen bewegt, ist es zu einem Zweck und wird die Erde beeinflussen. Wir sehen jetzt das Resultat, was geschieht, wenn einer von ihnen seinen Platz verläßt. Alles wird dadurch beeinflusst. Ich dachte dann, wenn das große himmlische Heer seinen Platz behalten muss, damit alles in Ordnung bleibt, wie steht es dann um die Unordnung mit dem irdischen Heer? Wenn einer aus dieser Ordnung gerät, wird alles durcheinander geworfen. Das ganze Programm Gottes gerät außer Fassung, wenn ein Glied aus der Ordnung gerät. Wir sollten stets danach trachten, die Ordnung des Geistes zu erhalten. Ich möchte vor Gott an diesem Morgen dazu beitragen, daß wir einen wirklichen Heilungsgottesdienst erleben, dass wir als Gruppe, die wir hier unter diesem Dach versammelt sind, in solch einer Harmonie des Heiligen Geistes sein könnten, jedes Glied des Leibes in diese Heilung eingeschlossen, auf dass eine spontane Heilung der Seele und des Geistes stattfindet. Wenn wir nur unsere Stellung bewahren."

("Der größte Kampf", gepr. am 11.03. 62; §§31 bis 37)

 

 "Und wenn ein Mensch sich selbst von GOTTES geistlicher Sonne wegschließt, dann ist etwas mit seiner geistlichen Verfassung verkehrt, wenn ein Mensch es ablehnt in der Führung eines guten GOTTES zu wandeln, so wie unser GOTT ist, der unser Trost und unsere Stärke ist. In Seinem Sonnenlicht zu leben bedeutet geistliches Wachstum. Es gibt geistliche Kraft in Seinem Sonnenschein, in dem Sohn, in den Strahlen Seiner Herrlichkeit zu leben! Nun, es ist das größte Vorrecht, welches wir besitzen, unter dem Sonnenschein der Herrlichkeit GOTTES zu leben. Betrachtet doch die guten, gesunden Christen! Nehmt den Mann oder die Frau, die sich selbst in irgendeinem Keller einsperren und den Sonnenschein nicht sehen wollen, den natürlichen Sonnenschein, den GOTT für sie bereitet hat, aber sie lehnen es ab daran zu glauben. Und wegen seiner Selbstsucht schließt er sich selber aus. Dieser Mensch wird bald eine Blutarmut bekommen. Er wird blass werden. Er wird nicht mehr viel Kraft haben. Er wird keine Gesundheit mehr haben. Er wird bald... weil er sich selbst von dem Vorrecht ausgeschlossen hat, welches GOTT ihm gegeben hat. Das stimmt. Er tat es absichtlich. Wenn wir uns von der Herrlichkeit GOTTES ausschließen, von der Taufe mit dem Heiligen Geist oder von der Gemeinschaft des Geistes, dann werden wir als allererstes blass werden, kranke Christen. Unser Erlebnis wird schwächer, es verblasst. Wenn die großen Prüfungen kommen, dann schrecken wir zurück und gehen weg. Der Soldat wird gebraucht, der in dem Sonnenlicht GOTTES gelebt hat. Dieser Geist wird gebraucht, der GOTT ohne den geringsten Zweifel vertraut. Sie können inmitten der Schwierigkeiten stehen und ausrufen: "Mein Erlöser lebt!" Halleluja! Darum geht es. Seht ihr? Wir schließen uns selbst aus. Sie tun es automatisch. Wir tun es, weil wir es selber so wollen. Aber GOTT ist gut. ER stellt es für uns bereit. Aber zu viele wollen heutzutage nicht in diesen wohltuenden Platz hinein kommen mit GOTT, um ein gesunder Christ zu werden und um einen gesunden Geist zu haben. Du würdest gewiss alles für einen gesunden Körper tun, jeder würde das tun. Gut, dieser Leib wird dennoch wieder zu Staub werden, egal wie viel Gesundheit du in diesen Leib hinein steckst. Aber oh, mein Bruder, diese Seele kann gar nicht gesund genug werden. Jedes Mal, wenn sie wächst, dann wächst sie in der Stärke, in der Gnade und in der Kraft GOTTES. Wir haben es nötig in dem Sonnenlicht GOTTES zu wandeln, weil ER gut ist."

("Der Tröster", gepr. am 01.10.61; §§57 bis 62)

Mt. 8, 16 : "Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm;

und er trieb die Geister aus mit seinem Wort, und er heilte alle Leidenden"

 

 "Nun, etliche Male, - es wird sich jetzt etwas befremdlich anhören. Seid jetzt wirklich ehrfüchtig, - ihr könnt die Person dahin bekommen, - das ist es, was ich vorhin mit der Dame zu tun versucht habe: sie in die richtige geistliche Verfassung zu bringen, dann hätte sie gar nicht für sich beten lassen müssen. Die richtige Gesinnung Gottes Verheißungen gegenüber würde es schon erledigen! Glaubt ihr das?  Das Wort Gottes ist ein Same (Ist das richtig?), und der Sämann hatte es auf den Boden ausgesät. Und jeder Same wird Frucht nach seiner Art hervorbringen. Wenn du Erlösung benötigst, - der Same ist da (hier)! Benötigst du Heilung?, - der Same dafür ist in diesem Wort ! Das Wort Gottes ist ein Same. Nehmt Ihn in eurem Herzen auf (Jak. 1,21). Hört auf, ihn jeden Morgen umzugraben, um zu sehen, ob er schon hervorgekommen ist. Pflanzt ihn dort ein und lasst ihn einfach in Ruhe. Es ist Gottes Sache, ihn zur Ernte zu bringen. Du lässt ihn einfach dort, bewässerst ihn mit Glauben, und gibst Gott jeden Tag den Lobpreis und den Dank dafür. In Ordnung!"

("Gott offenbart Sich Selbst den Seinen", vom 13.08.50, §39) 

50-0813E - God Revealing Himself To His People

Rev. William Marrion Branham

Wenn jemand selber nicht mehr den Weg zurückfindet:

(Anm.: dieser Auszug hat mich innerlich sehr bewegt,-

 beachtet den Bezug  zum Auszug aus "Der größte Kampf")

 

"Ich möchte, dass ihr im Gebet auch an die feine, junge Schwester denkt, die gerade mal 18 Jahre alt ist. Sie ist ein Zwilling (bzw hat eine Zwillingsschwester). Und als Christin in der Schule hörte sie mit, wie die anderen Mädchen über sie redeten, wisst ihr, über diese zwei Mädchen,- und sie sagten ihnen, dass sie mit ihrer "Lebensweise" den besten Abschnitt ihres Lebens verpassen würden und doch so leben sollten, wie die anderen Mädchen auch. Die eine Zwillingsschwester konnte damit fertig werden, aber die andere bekam Komplexe, und sie fühlte sich bald darauf so schlecht, dass sie "aus der Bahn" geworfen wurde. Sie entfernte sich innerlich immer weiter weg, - bis man sich Sorgen zu machen begann. Und schließlich brach sie nervlich zusammen. Sie wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Morgen wollen ihre Eltern für eine Weile aus Crandall, Indiana, kommen, um sie auf der Station zu besuchen. Sie möchten versuchen, dass man sie nach Madison verlegt. Nun, dieses Mädchen ist nicht körperlich zusammengebrochen. Sie hat körperlich keine Befunde, - sie ist kerngesund, - es ist schwer zu erklären. Und "vernünftig" lässt es sich auch nicht erklären, - weil es ihr Geist ist, der die "Bahn verlassen" hat. Versteht ihr? Nun müsst ihr ihren Geist wieder zu fassen bekommen und ihn an seinen richtigen Platz bringen. Seht, wir haben in den letzten Wochen darüber gesprochen, wie das menschliche "System" funktioniert. Wir haben fünf Sinne für unseren Leib, (Anm.: Sehen, Schmecken, Fühlen, Riechen, Hören) Und dann haben wir fünf weitere "Eingänge", wie wir sie nennen:  das Gewissen, Vorstellungsvermögen,die  Erinnerungen usw, - die unseren Geist kontrollieren (Anm.: Br. Branham sagte hier noch "Seele", aber er wurde vom HERRN später korrigiert, - Siehe u.a. "Der Gott dieses bösen Zeitalters", gepr. am 01.08.1965, § E-53). Und wenn ihr in das Innerste gelangt, findet ihr, dass es nur von einer Sache kontrolliert wird auf der Grundlage der freien Willensentscheidung, so, wie der Mensch erschaffen wurde. Du kannst es annehmen oder ablehnen. Du kannst Christus als deinen Erretter annehmen oder Ihn ablehnen. Und da bist du bei dem Baum: entweder bei dem Baum des Lebens oder dem Baum des Todes. Jeder Mensch wird vor diesen "Baum der Entscheidung" gestellt oder Gott wäre nicht gerecht, - wenn er dem einen eine Chance gibt und dem anderen nicht die gleiche Chance. Die Chance, zwischen Richtig und Falsch zu wählen. Jeder von uns bekommt diese Gelegenheit. So ist es in deinem Inneren.., - wir können die Heilung empfangen oder wir können sie nicht empfangen. Das hat nichts damit zu tun, dass Gott uns nicht geheilt hätte..., wir sind es, Sein Bund ist bedingungslos, und ER hat unsere Heilung erkauft. Deshalb gehört uns die Heilung, sie ist unser! Nein, es liegt daran, ob wir über diesen Eingang den Glauben hereinlassen oder den Unglauben. Es gibt nur diesen einen Weg, um in die Gegenwart Gottes zu kommen. Nun, dieses Mädchen ist sehr hübsch ,- ihre Mutter war eine Jugendfreundin von mir. Sie war eine feine, nette Lady, und sie kam aus einem wirklich strengen "Nazarener" Elternhaus, ein süßes, kleines Mädchen. Und sie hat einen sehr liebevollen Ehemann. Ich kenne ihn auch ziemlich gut, - diesen Jungen, der sie geheiratet hat. Und sie ist,... sie haben die Kinder so erzogen, dass sie für den HERRN leben sollten und ließen sie dann zur Schule gehen. Und sie waren wirklich so in Christus gegründet, dass sie nicht die verkehrten Dinge mitgemacht haben. Aber dann ging es los...Nur für einen Moment, - ich habe gerade eine Weile zurückgedacht und erblickte einen Jungen dort, der genau dieselbe Sache hatte. Und eines Abends gingen wir zu Br. Wright und besuchten Orville, und er war völlig zusammengebrochen. Und er..., - ihr wisst, er versuchte, mich, aus dem Haus zu jagen, trotz der Freundschaft, die Orville und ich hatten,- ich hätte sein Vater sein können. Ich habe seine Eltern damals getraut. Und er sprang auf und schrie mich an: "Mach, dass du rauskommst, - geh´raus hier!" Seht? Nun, was wir zu tun hatten, war, mit diesem Geist in Berührung zu kommen, um den Geist des Jungen wieder zu fassen zu bekommen. Seht, eine ganze Menge Bitterkeit hatte sein kleines Herz erfüllt, er ist jung und hatte schon ziemlich viel gesehen, - aber ich brachte ihn wieder genau an den Platz zurück, wo er sein sollte. Es dauerte nur einige Tage, dann war er wieder völlig in Ordnung.  Und in diesem Fall müssen wir genau dasselbe tun. Ich habe es gesehen, und ich weiß, dass es wahr ist.  Und ich bitte euch alle, jetzt dafür zu beten, dass Gott mir helfen möge, dieses Mädchen irgendwo da draußen zu finden, an dem Ort, der ihr fremd ist, - damit ich sie wieder zu ihrem richtigen Platz zurückbringen kann, den sie nur durch Glauben finden kann. Im Moment hat sie keinen Glauben für sich selbst, - denn sie weiß nicht, wo sie ist oder was geschieht. Seht, es bedarf jetzt  unseres Glaubens für sie !"

("Hinter dem Vorhang der Zeit", vom 05.03.61; §§L-5 bis L-9)

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