"WENN ES AUSSIEHT, ALS WÜRDE

GOTT SICH VERBERGEN..."

(Auszüge aus Predigten von Br. William Branham)

"Wer in Finsternis lebt und wem kein Lichtglanz scheint, vertraue auf den Namen des HERRN und stütze sich auf seinen Gott!" (Jes. 50, 10)

 

"Denn Gott, der gesagt hat: "Aus Finsternis wird Licht leuchten!", er ist es, der in unseren Herzen aufgeleuchtet ist zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi." (2.Kor. 4, 6)

 "Ist es nicht eigenartig, wie Gott Dinge tut? Er wird uns direkt bis fast ans Ende kommen lassen. Wisst ihr, Er liebt es, das zu tun. Er tat es mit den Hebräerkindern [Daniel 3]. Er wusste, wem Er vertrauen konnte, und so ließ Er diese Jungen direkt zum Feuerofen hinaufgehen, bis sie fast das Feuer riechen konnten, und Er bewegte sich die ganze Zeit nicht. Aber wenn die Zeit gekommen ist, wird Er sich bewegen. Er wird sich bewegen, aber Er wartet bis zu Seiner festgesetzten Zeit. Er wollte sehen, welche Art von Reaktion sie zeigen würden. Er wusste, dass sie ihren Stand einnehmen würden. Und wenn ER weiß, dass du deinen Stand einnimmst... ER wird Satan dich fast bis ans Ende bringen lassen. Aber erinnere dich daran: ER ist immer noch da! ...Er möchte einfach nur sehen, ob du dich deinem Bekenntnis gemäß verhalten wirst... Ihr seht, dass ihr direkt bis ans Ende gebracht werdet, und ihr fragt euch: "Warum...?". Ihr fangt an, euch selber zu überprüfen... Stehe zu deinem Zeugnis. Gib nicht nach, bleibt direkt darauf stehen. Hiob sagte: "Ich weiß, mein Erlöser lebt; und in den letzten Tagen wird Er auf dieser Erde stehen. Obwohl die Würmer diesen Leib zerstören, werde ich dennoch Gott in meinem Fleisch sehen." Die Blitze zuckten, die Donner brüllten. Er hielt aus bis zum Ende. ...Wenn echter Glaube die Vision erfasst hat, kann er stille sein und Ruhe bewahren, denn er weiß, dass es geschehen wird. Vergesst das nicht. Glaube ruht in vollkommener Sicherheit. Ganz gleich, was die Stürme sagen, wie gegensätzlich es aussieht, Glaube ruht mit Sicherheit... Ganz gleich, was kommt oder geht, mein Glaube hält. Wie krank ich werde, wie gegensätzlich es aussieht und wie dieses oder jenes sein wird, mein Glaube ist verankert hinter dem Vorhang, und nichts kann mich bewegen.  Gott wird euch durchbringen. Er wird niemals versagen. Haltet daran fest." 

(aus : "Eine Reaktion auf eine Handlung", vom 10.08.57; gepr. in Ohio, USA; §§ 21 bis 45)

 "Gott bewirkt, dass sich alle Dinge zum Guten wenden, - für die, die IHN lieben. Wie könntest du jemals verlieren? Du kannst nicht verlieren, - da gibt es keine Möglichkeit. Wenn die Gemeinde das nur erkennen könnte. Wenn jeder einzelne seine Position in Christus erkennen könnte, dann würden all diese "kleinen Dinge" wie Schatten verschwinden. Jeder, der zu Gott kommt, - das ist wahr (!) - muss diese "Schatten", Versuchungen und Ängste erdulden, - aber macht euch deswegen nicht verrückt ! Was ist dieses kleine, zeitlich begrenzte Erdulden von Leiden, wenn wir doch wissen, dass sich die Herrlichkeit Gottes offenbart in dieser letzten Zeit, - wenn JESUS kommt! Wenn wir sein werden wie ER..!  ER fügt all die kleinen Dinge zu einem Ganzen zusammen. Wusstest du, dass Gott eine Krankheit oder eine andere Schwierigkeit für dich zuließ, damit ER dich in eine engere Gemeinschaft zu Ihm bringen konnte?" 

("Hiob", gepr. am 23.02. 55)

"Krankheiten, Nöte, Verzweiflung oder Kummer mögen sich aufbäumen,- lasst es ruhig zu, denn das hat überhaupt nichts damit zu tun. Wir empfangen ein Königreich, das nicht erschüttert werden kann! (Hebr. 12, 28)! Es wurde euch nicht verheißen, von all dem verschont zu werden, aber Gott wird euch an einem jener Tage so sicher, wie ihr nur sein könnt, dort ankommen lassen!"

("Die Arche" gepr. am 22.05. 55, §166)

"Ihr mögt manches Herzeleid und manche Schwierigkeiten haben, ihr mögt manche Enttäuschung erleben, aber beten wir, dass wir davon verschont bleiben? Nein, HERR. Bringe mich durch sie hindurch, was immer es sein mag. Was es auch sein mag, lass´ nicht zu, dass ich ihnen ausweiche. Wenn sie für mich bestimmt sind, so gib mir Gnade, hindurchzugehen. Das ist es."

(Aus "3 Arten von Gläubigen", vom 24.11.63; Abschn. 103)

"Es mag so dunkel und düster für dich aussehen, als wenn die Not niemals von dir zu gehen scheint; ... Der Arzt sagt wahrscheinlich, dass alle Hoffnung dahin sei. Aber stehe heute abend hier in dem Vertrauen, dass da Jemand anderes bereit ist, Besitz von dir zu ergreifen, - richte deine Herzensaugen im Glauben auf den Sieg Jesu Christi! Halleluja! Hinfort mit dem Teufel und seiner Finsternis, und "Herbei" mit dem Glauben an den HERRN Jesus Christus, dem Glauben an den Allmächtigen Gott! Der Glaube nimmt seinen Heiligen Stand auf dem Fels des Heils ein, und das Auge eines Adlers durchbricht jede stürmische Wolke, wenngleich die Wellen des Todes oder der Enttäuschungen versuchen, dich von dem Glaubensfundament, auf dem du stehst, herunterzustoßen...AMEN!"

(Aus "Die Macht Satans", gepr. am 05.10.55)

"Und als die Wellen sich auftürmten (Mt. 14,27), sprach Jesus nach einer Weile zu ihnen: `Fürchtet euch nicht. Ich bin es!´ Petrus sagte : `HERR, wenn Du es bist, dann gib´mir einen kleinen Beweis.´  Bittet und ihr werdet empfangen!  Und so gab Jesus ihm diesen kleinen Beweis. Aber als er versuchte, es aus eigener Kraft zu tun, versagte er, so wie jeder andere auch versagen würde. Er blickte von JESUS weg auf die Wellen, und als es gegensätzlich aussah zu dem, was er zuerst glaubte, begann er zu sinken. Und jeder Mensch, der auf sein Leiden schaut, nachdem für ihn gebetet worden ist, wird mit Sicherheit versinken.  Schau´nicht auf dein Leiden, sondern schau´ auf Den, Der die Verheißung gab, - auf den HERRN JESUS CHRISTUS! Richte deinen Blick nur auf Sein Wort, - ER ist der Eine, der die Verheißung gab! ER wacht darüber, um sie zu verwirklichen. ER bewahrt sie in Seiner Hand, und Er bettet sie in der Tiefe Seines Herzens. Sein Wort muss sich erfüllen! Blicke weg von deiner Übelkeit, von deinen Gebrechen und schaue nur auf JESUS!"

("Jairus, ein heimlich Glaubender", vom 04.06.55)

"Ihr sagt: "Christus war ein Abgelehnter?" Gott hat uns die sieben Gemeindezeitalter geoffenbart, und gemäß der Bibel steht Christus in diesem Gemeindezeitalter von Laodizea als Abgelehnter außerhalb Seiner Gemeinde. ER wurde verworfen und versucht, wieder hineinzukommen. ER wurde von Seiner eigenen Gemeinde ausgestoßen. Der Grund, weshalb Er ausgestoßen worden ist, liegt dann, weil Er das Wort ist, und sie lassen das Wort nicht hinein. Anstatt dessen haben sie Satzungen angenommen...Es sind die Verworfenen, derer Christus sich annimmt, diejenigen, die abgelehnt werden...ER kann das Licht einschalten. Wie können wir hier herauskommen? Ich weiß es nicht, doch Er ist hier, und Er ist derjenige, der das Licht einschalten kann. Jawohl! ER ist der Einzige; Er ist das Licht. ER tut sich kund; dadurch schaltet Er das Licht ein. Das stimmt genau! Christus muss Sein Licht hervorstrahlen lassen, dann verschwindet alle Finsternis. ER zieht Seine kleine Braut heraus und sondert sie ab. "ICH werde um Meines Namens willen ein Volk aus den Heiden herausnehmen, das Meinen Namen tragen wird." Wie lautet Sein Name? Nicht "Methodist", "Baptist", "Presbyterianer", "Lutheraner", sondern Jesus Christus. Das stimmt!...ER ist das Licht, die Wahrheit und das Leben. In Ihm ist keine Finsternis. Wenn Er hereinkommt, vertreibt Er die Finsternis, denn Er ist das Wort. Das Wort ist das Licht. Seid unbesorgt, auch wenn es dunkel ist und aussieht, als werden sie uns alle unter Druck setzen."

("Es gibt einen Mann, der das Licht einschalten kann", vom 19.12.63; §§38; 41; 267 bis 270)

 

"Ihr denkt: "Warum widerfährt das gerade mir als Christ? Weshalb bin ich in dieser Lage; obwohl ich ein Christ bin?"  Manchmal lässt Gott alles so dunkel werden, dass ihr weder auf noch um euch oder sonstwohin blicken könnt. Dann aber kommt Er und bahnt euch einen Weg durch alles hindurch, damit ihr sagen könnt: "Heute ist diese Schrift erfüllt - das, was Er zu tun verheißen hat." ER gestattete, dass die drei Hebräer in den Feuerofen geworfen wurden. Sie sprachen: "Unser Gott ist imstande, uns aus dem Feuerofen zu erretten. Wenn Er es aber nicht tut, werden wir uns vor dem Bildnis trotzdem nicht niederwerfen." Als sie aus dem Feuer herauskamen, ohne überhaupt einen Brandgeruch an sich zu haben, hätten sie sagen können: "Heute ist dieses Schriftwort erfüllt."

("Heute ist diese Schrift erfüllt", vom 19.02.65, §§94 bis 96)

"Nichts wird euch plagen! Erschrecket nicht davor, Gott bei Seinem Wort zu nehmen. Entspannt euch einfach und habt Glauben! Und glaubt. Er wacht über euch. Er wird es auflösen, einerlei, was euch zu quälen versucht. Ach, etwas könnte euch angreifen, aber es kann euch nicht schaden. Und bei allem, das Er zuließ, konnte nichts sein, weil alle Dinge denen zum besten dienen, die den Herrn lieben. Kein Leid kann zu euch kommen."

("Höret Seine Stimme", gepr. am 05.10.58; §84)

"Wir leben in einem neurotischen Zeitalter, unter nervöser Spannung. Jeder rast nach hier oder dort und kommt nirgends hin. Das ist die Prägung dieses Zeitalters. Ich weiß, diese Gemeinde wird genauso damit geplagt wie jede andere. In unserer Gemeinde werden wir geplagt und überall in der ganzen Welt ist es so. Es ist ein Tag des Druckes. Alles geschieht in Eile - ein Hasten und Warten. Man fährt neunzig Meilen die Stunde, um zum Abendbrot nach Hause zu kommen, und dann muss man zwei Stunden warten, bis es fertig ist. Das stimmt. Es ist diese Zeit. In der Hast und Eile geratet ihr in eine nervöse Spannung." "Wir stellen das fest. Es staut sich immer mehr an während des Tages. Ihr sprecht mit eurem Chef bei der Arbeit über dieses oder jenes. Und wenn ihr zu den Kindern sprecht: "Kommt hierher!", dann sagen sie: "Mama, ich bin..." So ist es. Es wird aufgestaut. Manchmal fühlt ihr, als ob ihr den Kopf verliert. Ich kenne das, damit bin ich jeden Tag vertraut. Ich weiß, was das bedeutet. Es wird aufgebaut."

(Lass den Druck heraus", vom 13.05.62; §§25; 27)

"Alle Hoffnungen schwinden, diese Welt hat nirgendwo einen Halt. Sie trinken, spielen, heiraten jemand anderes, obwohl sie schon verheiratet sind, nur, weil sie den echten Trost, das Absolut, den Heiligen Geist, abgelehnt haben. Aber wir, die wir glauben dürfen, halten Ausschau nach einem Königeich, wo es nie wieder Sorgen, Geschrei, Herzensleid geben wird, - dafür aber Frieden, Freude, Liebe und Unsterblichkeit, - dieses wird an jenem Tage für uns bereitet sein. Übergib´ Ihm deine Sorgen. Wenn du Sorgen hast, werfe sie auf Ihn, denn ER kümmert dich um dich. Die Traurigkeit der Welt führt nur zum Tode, aber unsere führt zum Ewigen Leben (2.Kor. 7,10). Der Mensch ist so gemacht, dass er diesen Tröster bekommen kann. Er wurde so geschaffen. Er braucht einen Tröster, weil er so gemacht wurde. Gott ihn so zusammengesetzt und diese "Räume" in ihn hineingelegt: Seine Seele, sein Gewissen, seine Augen, seine Sinne, alles wurde so zusammengegefügt. Und dieser kleine, spezielle Leerraum (im Herzen) ist dafür geschaffen, um ihn zu erfüllen mit Etwas, was ihn glücklich sein lässt, ihm Trost spendet, seine Müdigkeit und seine Nervosität aus ihm heraus zu nehmen, - durch den Heiligen Geist! Oh, was für ein Bild, was für eine Wirklichkeit!...Nun, mein niedergeschlagener Freund, wenn du das hier hörst und nicht weißt, dass ich selbst es bezeugen kann, dass es wahr ist: Ich bin selber eine nervöse, leicht reizbare Person, - irisch auf beiden Seiten... aber was geschah dann? Ich fand Jemanden, Der in diesen kleinen, unerfüllten Raum einzog, Der mir diesen ersehnten Frieden und Verständnis schenkte. Ich durfte vom Tode zum Leben durchdringen. Aus der Finsternis ins Licht kommen. Oh, ich könnte es niemals leugnen. ER ist mein Leben, ER ist ALLES für mich!"

(aus "Er sorgt für dich", vom 01.03.60, §§ 67-70)

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