Jak. 3, ab Vers 13 bis 17 :

 

"Wer ist weise und verständig unter euch? Der zeige durch einen guten Wandel seine Werke in Sanftmütigkeit, die aus der Weisheit kommt! Wenn ihr aber bitteren Neid und Selbstsucht in eurem Herzen habt, so rühmt euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit!  Das ist nicht die Weisheit, die von oben kommt, sondern eine irdische, seelische, dämonische.  Denn wo Neid und Selbstsucht ist, da ist Unordnung und jede böse Tat.  Die Weisheit von oben aber ist erstens rein, sodann friedfertig, gütig; sie lässt sich etwas sagen, ist voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch und frei von Heuchelei.

 

Kurzes Vorwort: Gott hat einmal zu Br. Branham gesagt: "Du musst noch aufrichtiger sein." Wir sind Menschen, und wir schleppen unsere alte, klebrige Natur auch als Christen noch mit uns herum und begehen täglich Fehler. Wir kennen das alle: Man hat auf einmal abfällige oder negative Gedanken oder Gefühle gegen irgendjemanden oder aufgrund irgendeiner Situation, und man versucht, wenn man darunter leidet, dies so schnell wie möglich zu überwinden, indem man mit Schriftstellen "kontert", - was grundsätzlich nicht verkehrt ist. Aber es gibt auch tiefer sitzende "Komplexe" oder kleine "Neurosen", die solche äußerliche Bagatellen zu einem echten Problem werden lassen können. Meistens sind es unbewusste, kleine "Einstellungen", die sich im Laufe der Jahre aufgrund persönlicher Erfahrungen "eingenistet" haben, die uns tagtäglich in scheinbar harmlosen Situationen nervlich mehr belasten, als es sein sollte, und man weiß nicht, was die Ursache dafür ist. Dann zwingt man sich, diese Gefühle oder was auch immer, zu unterdrücken, und es wird dadurch noch schlimmer, anstatt besser. Und das meinte Jakobus, als er sagte: Wenn ihr dieses oder jenes habt, dann betrügt euch nicht selbst, sondern geht damit zu Gott. Denn Jakobus hat hier zu Christen gesprochen, nicht zu Ungläubigen.  Denn in Kapitel 4, 6 - 8  spricht er weiter: "Er gibt aber desto größere Gnade. Deshalb spricht er: "Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade." Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen. Naht euch Gott! Und er wird sich euch nahen." Wenn man zum Herrn Jesus geht und Ihm sagt: "Herr, ich habe diese Gedanken und Neid oder Eifersucht, Lüste, verkehrte Verlangen oder sonst was,- ich will Dir das alles anvertrauen, denn Du allein hast es bereits für mich überwunden am Kreuz. Ohne Dich schaffe ich es nicht!" Unser HERR JESUS erhört jedes ernst gemeinte Gebet und ER allein vermag den ganzen Druck wegzunehmen. Vergessen wir niemals: Der Prophet ist nicht gekommen, um uns die "Endzeit - Regeln" zu vermitteln für ein gutes christliches Leben, sondern er hat die Botschaft gerade deshalb gebracht, damit wir vom Gesetz frei werden. Alles andere ist ein Irrtum. Mag der HERR Seinen Segen zum Lesen der folgenden Auszüge geben,

Euer H.P-Team

 

"Gott ist ein Gott der Vielfalt. Er macht große Hügel und kleine Hügel, und Wüsten und Sumpfland und was sonst noch! Er ist ein Gott der Vielfalt! Versucht nicht, irgendjemand anders zu sein. Seid was ihr seid! - wie Gott euch gemacht hat!...Lasst mich nur Bruder Branham sein! Lasst mich sein, wozu Gott mich gemacht hat zu sein! - Ganz gleich was sei, ob ich „Soda Crackers“ esse und abgestandenes Wasser dazu trinke, was immer es sei! Was immer es ist, lasst mich sein, was Gott möchte, dass ich sei! Versucht niemals etwas zu sein, das ihr nicht seid!"

("Von der Zeit an", vom 02.03.60; Abschn. E-25, E-26)

 

Nutze die Gelegenheit aus, gehe zu Jesus, das ist die Hauptsache! Werde nicht durch die Angelegenheiten der Welt beschlagnahmt, wir verwenden zu viel Zeit für diese Dinge. Sorget dafür, dass ihr zu Ihm geht. Und wenn ihr dorthin kommt, schüttet eure Seele aus. Ich schämte mich so wegen meinem Leben und ich dachte, es kann ja sein, dass er niemals an diesem Baum vorbeikommen würde. Aber vielleicht wird Er hören, wenn ich einfach zu Ihm rede! Deshalb kniete ich hin und sagte: "Herr Jesus, ich möchte eine Minute lang zu Dir sprechen. Ich bin die schlechteste Person in dieser Welt." Ich ging als eine andere Person davon. Seht, so verhält sich die Sache. Es kommt auf die Art an, wie ihr euch Ihm nähert. Ihr seid euch bewusst, dass ihr in Not seid. Aber die Schwierigkeit liegt darin, dass wir denken, dass wir zu gut sind. Wir sagen, wir brauchen Ihn nicht. Ihr müsst euch bewusst sein, dass ihr Jesus braucht. Ihr müsst euch bewusst sein, dass ER eure einzige Hoffnung ist. Ihr müsst so durstig sein, dass ihr fast zu Grunde geht, dann werdet ihr euch bemühen, zu Ihm zu gehen. Ihr werdet Ihm nicht irgendeine alltägliche Frage stellen, die sich mit dem alltäglichen Leben beschäftigt. Ihr werdet Ihm die Not eurer Seele bekannt geben. Ihr werdet zu Ihm kommen. ER wird sagen: "Sage mir alles, was du auf deinem Herzen hast." Gebt Ihm das Beste eures Lebens. Gebt Ihm die besten eurer Lieder, gebt Ihm euer ganzes Talent, gebt Ihm alles, was ihr habt! Gebet Ihm eure Füße, gebet Ihm eure Hände, gebt Ihm eure Augen, gebet Ihm euren Mund, gebt Ihm eure Ohren, gebet Ihm eure Seele, gebt Ihm eure Herzen, gebt Ihm euren Lobpreis, gebt Ihm alles, was ihr habt: Halleluja! Er verdient das Beste! Aber weißt du, Bruder: Jesus erwirbt Sein Ansehen in der Gegenwart der Sünder! Hier ist es, wo Er Sein Ansehen bekommt, nicht in der Mitte der starren Eingebildeten; - aber in der Mitte der Sünder, die willig sind, sich zu bekehren. Da ist es, wo Jesus Ansehen erlangt, wenn Sünder zu Ihm kommen!“ (aus der Predigt „Unwillkommener Christus“)

 

"Seht! Jetzt haben wir Seinen Geist in uns, die bestätigte Urkunde, voll bezahlt. Ihr sagt nicht: "Ich hoffe, ich schaffe es." Ihr habt es schon geschafft. Nicht dass ich es schaffen werde, ich habe es schon geschafft. Ich selbst schaffte es nie, Er tat es für mich. Seht ihr? Nicht ich - ER!  "Gut, Bruder Branham, sie sagen...."  Ich kümmere mich nicht darum, was sie sagen, ER schaffte es für mich. Das ist alles, was ich möchte - ich sorge mich nicht, ich möchte einfach Ihn manifestiert sehen."

("Es ist das Aufgehen der Sonne", vom 18.04,65; Abschn.47-2)

 

"Wenn du dich völlig übergibst, kommt ER völlig herein. Aber bis es so weit ist, dass du dich ausgeliefert hast, wird Er nicht völlig hereinkommen können. Übergib dich, übergib deine Gedanken, übergib dein Denken, übergib dein Leben, übergib dein Alles, übergib dein Ansehen! Übergib Ihm jetzt alles und Er wird kommen und dich mit dem Heiligen Geist füllen. Deshalb ist Er hier, damit Er es tut."("Gott ist verborgen in Einfachheit", vom 12.04.63; §E-132)

 

"Wir sind die Schafe Seiner Weide. Wir werden gleich ein wenig über das Schaf sprechen. Wir sind ein dreifaches Wesen Gottes, und wenn Er die völlige Herrschaft über uns bekommt, kann Er uns führen und leiten. .. Ich habe mich oft gefragt, weshalb Gott ein Tier dazu nahm, um Christus vorzuschattieren. Doch wir werden gleich feststellen, dass Er das Lamm deshalb wählte, weil es das sanfteste und gutmütigste von allen Geschöpfen auf Erden ist. Es gibt nichts gutmütigeres, sanfteres und unschuldigeres als ein Lamm. Es ist nicht imstande, sich selbst zu erhalten. Es ist nicht überheblich, sondern ein sanftes, gutmütiges kleines Geschöpf. Als Gott der Welt Christus versinnbildlichen wollte, stellte Er Ihn als Lamm dar." "Das Lamm ist ein sehr gutmütiges kleines Ding. Es ist völlig hilflos. Es ist nicht selbstsicher, denn es kann sich selbst nicht helfen... Lämmer schlagen nicht aus; sie beißen auch nicht. Sie demütigen sich einfach." "Das Lamm hat keine hohe Meinung von sich. Wenn ein Lamm verloren ist, ist es hoffnungslos verloren. Ein Schaf findet nicht zurück. Das ist der Grund, weshalb eine Ziege es in den Tod führen kann. Ein Schaf, das sich verirrt hat, findet den Weg zurück nicht mehr. Deshalb hat Gott uns mit Schafen verglichen. Wenn wir verloren sind, sind wir verloren. Wir haben keine Möglichkeit, von allein zurückzufinden. Das einzige, was wir tun können, ist, uns dem Hirten der Herde zu überlassen. ER führt uns. Wie ich bereits sagte, vereinigten sich das Lamm und die Taube. Sie wurden eins. Das Lamm hat noch eine andere Eigenschaft: Es gibt bereitwillig seine Rechte preis. Gott möchte, dass wir Lämmer sind. Doch so oft wollen wir unsere Rechte nicht preisgeben, nicht aufgeben. Viele von euch sagen: "Ich habe doch Rechte, Bruder Branham!" Das stimmt, doch seid ihr bereit, eure Rechte preiszugeben? Seid ihr willig, eure Rechte aufzugeben, damit Gott euch leiten kann? ... Wir werden arrogant und feindselig. Wir werden gleichgültig. Wir lassen Zorn und Selbstsucht herein." "Wenn ihr zum ersten Mal einen dieser Wutanfälle bekommt, fliegt die Taube sofort weg. Das stimmt. Sie kann es nicht ertragen. Ihr Wesen ist anders. Oh, so etwas kann sie überhaupt nicht ertragen. Sie kann es nicht ertragen, wenn ihr über euren Nächsten sprecht. Das wird sie nicht hinnehmen. ER fliegt sofort weg und verlässt euch. ER hält es nicht mehr aus. Die Taube ist sanftmütig; die Taube ist gutmütig. Sie kann nichts ertragen, was ihrem Wesen nicht entspricht." "Doch wie suchen wir heute Streit! Oh ja. Es heißt: "Ich sage dir, wenn jemand es wagt, mir etwas zu sagen, dann gehe ich hin und packe ihn. Junge, den werde ich auseinander nehmen!" "Ich werde der alten Heuchlerin schon Bescheid sagen, wenn ich sie sehe. Warte nur ab, bis ich sie treffe! Preis sei Gott! Hallelujah!" Oh, oh. Da ergreift die Taube die Flucht und fliegt weg. Das stimmt. Solange ihr diese Einstellung habt, ist der Heilige Geist nicht mit euch.... Doch im selben Moment, in dem Er sich abwendet wisst ihr, dass ihr abgewichen seid." "Dann wundert ihr euch, was mit euch ist. Ihr wundert euch, was mit der Gemeinde nicht stimmt. Ihr fragt euch, was mit euch los ist und weshalb ihr den Sieg nicht mehr habt, wie ihr ihn hattet... Ihr fragt: "Bruder Branham, gibt es dafür eine Lösung?" Ja! Werdet einfach ein Lamm; das ist alles."... Wenn ihr noch etwas von dem alten Zorn habt, der wegen jeder Kleinigkeit aufbraust, wenn ihr hinausgeht und euch so benehmt, kritisiert und vulgär seid, dann beweist das, woher es kommt. Dann gibt es nur eins: Schafft das Ding hinaus, und die Taube kehrt in euer Herz zurück. Der Heilige Geist möchte hereinkommen. Aus diesem Grund ist der Heilige Geist heute hier. ER hat euch nicht für immer verlassen. Die Taube befindet sich irgendwo dort draußen auf einem Baum. Sie ist bereit, zurückzufliegen und wieder in euch hineinzukommen, um euch die Liebe, den Frieden und die Freude wiederzugeben, wie ihr sie hattet. Gewiss ist das so. ER ist bereit, es zu tun. ER möchte es tun. ER sehnt sich danach; aber ihr gestattet es Ihm nicht." ... Ja, als ihr begonnen habt, auf das Geschwätz zu hören, als ihr auf die Lüge hörtet, als ihr sagtet: "Ich habe das Recht dazu!" Ihr habt überhaupt kein Recht! Ihr seid mit dem teuersten Preis, mit dem Preis des kostbaren Blutes des Sohnes Gottes, erkauft worden. Ihr habt keine Rechte. Hallelujah! Das einzige Recht, das ihr habt, ist, zu dem Born zu kommen, der mit dem Blut gefüllt ist, das aus den Venen Immanuels floß. Wenn der Sünder sich in diese Flut taucht, wird er von Schuld und allen Flecken rein. Jawohl! Das einzige Recht, das ihr habt, ist, euren eigenen Willen Gott zu geben. Von da an übernimmt dann Er die Leitung... Doch ihr wisst alles. Deshalb kann die Taube euch nicht leiten, eben weil ihr zuviel wisst. Das Lamm stellt nicht den Anspruch, etwas zu wissen. Jemand anders muss es leiten. Glory! Das ist es. Es weiß nichts. Amen! Das einzige, was ich weiß, ist, dass Christus für mich starb, um mich zu retten."

["Das Lamm und die Taube (Die Gemeinde und ihr Zustand)", vom 05.08.56; §§21;23; 30; 39 – 42; 62; 69; 76; 90,91; 95 bis 98 ]

 

"Während du noch eine Gelegenheit hast, mein Bruder, meine Schwester, komm in das Reich Gottes. Es gibt keine Bedingung, um dort hineinzukommen, als nur der einfache Glaube an Sein Wort. Er ist das Wort. [Gebet:] "Herr Jesus, ich weiß, ich betrachte mich jetzt in dem Spiegel des Wortes Gottes. Oh, wie armselig ich bin, und hier an diesem Montag Abend, hier in San Bernardino Californien, in diesem Gebäude, ist das alles, was ich habe, doch ich will es Dir geben. Herr, willst Du mich nehmen, wie ich bin? Willst Du mich eilig zum Kreuz fliehen lassen?...Ich sehe den Nachahmer. Ich verstehe Deinen Ausspruch, dass es wie in den Tagen Moses sein würde, wie Jannes und Jambres zurückkommen würden, um nachzuahmen und trotzdem in demselben Unrat bleiben würden, in dem sie waren." Wenn ihr die Taufe des Heiligen Geistes benötigt oder wenn ihr euch aufs Neue Gott weihen wollt, ein neues Leben beginnen wollt - euer Hirte wird euch nicht deswegen verachten, er wird euch dafür lieben - gebt euch nur ganz Gott hin, während wir heute Abend hier sind." Ich muss ziemlich hart, grob und schockierend gewesen sein. Ich tue es, um aufrichtig zu sein. Ich tue es, weil ich euch helfen will. Wirklich, Freunde, ich glaube von ganzem Herzen und von ganzer Seele, ich glaube, dass meine Botschaft von Gott kommt. Es ist euch durch all die Jahre bestätigt worden. Nun hört, übergebt Gott heute Abend alles, was ihr habt. Ich glaube mit einem aufrichtigen gebeugten Herzen, wenn ihr einfach aufstehen, eure Hände heben würdet und sagen: "Treuer Gott, hier bin ich. Nimm mich, Herr. Nie mehr will ich versuchen, meinen eigenen Verstand oder meine eigene Auslegung zu benutzen. Dein Wort sagt, dass ich heilig sein muss. Ich muss wiedergeboren sein. Ich muss mit dem Geist gefüllt sein, und dann wird der Geist mich in alle Wahrheit leiten. Treuer Gott, hier bin ich, führe mich." Würdet ihr das tun?" ("Zeitgemäße Ereignisse, deutlich geacht durch Weissagung", vom 06.12.65; §§ 306 u. 309)

 

"Jeder, der eine Not hat vor Gott, weiß, dass nur ER deine Seele trösten kann! Bist du vielleicht in deinem Erleben etwas kalt geworden? Dann kannst du wieder in eine tiefere Gemeinschaft mit Gott kommen."("Liebe", vom 26.07.56; §79)

 

"Der HERR kennt die Geheimnisse deines Herzens, ER kann die Blinden sehend machen, die Tauben hörend, die Stummen sprechend. Seine Liebe ist hier gegenwärtig! Möchtest du nicht gerade jetzt kommen? Wenn du zurückgefallen bist, weit weg von Gott, kalt in deinem Herzen, und du brauchst eine neue Erfahrung mit Gott, möchtest du nicht zu IHM kommen? Oder auch, wenn du den Heiligen Geist noch nicht empfangen hast, warum kommst du nicht gerade jetzt?" ("Ich bin es, fürchtet euch nicht!", vom 29.03. 60; §57)

"Betrachtet euch, und seht ob dieses Leben sich von selbst durch euch auslebt, oder ob ihr euch dazu anstrengen und zwingen müsst. Dann tut ihr es noch. Versucht es nicht zu tun. Es wäre, als versuchte ein Baby einen Mantel anzuziehen. Es vermag es nicht, auch wenn man es darum bittet. Die kleinen Arme würden sich lediglich hin und her bewegen. Es bedarf der Hilfe der Mutter. Oh, ich bin so froh, dass ich meine Hand in die Hand meines Vaters legen darf und sagen: "Herr Jesus, ich vermag es nicht von mir selber. Hilf Du mir. Kleide Du mich." Ich habe aufgehört zu versuchen, und es Ihm zu tun überlassen.  Seht, auch wenn ein kleines Baby noch so viel versuchen würde, es vermag es einfach nicht. Auch ihr könnt es nicht. Auch ich nicht. Wir brauchen nur stille zu halten und es Ihn tun lassen. Gebt euch Ihm hin, und sagt: "Herr, hier bin ich, ich bin ein Nichts, doch gebe ich mich Dir hin. Hilf Du mir." So wird der Sieg kommen. So werdet ihr überwinden. Zunächst müsst ihr euch selbst überwinden. Eure Ideen und alles, was ihr seid, und euch Ihm ergeben. ER hat für euch überwunden. Er weiß, wie es getan wird, wir nicht."

("Wie kann ich überwinden?", vom 25.08. 63; §§69 bis 72)

 

"Bruder, Schwester, lass mich dir sagen: das ist das einzige, was zählt. Versucht es nicht zu klären. Versucht nicht, langes Haar zu tragen, weil ich es sagte. Versucht nicht, diese Dinge nur um der Äußerlichkeit willen zu tun. Versucht nicht, dem einfach so nachzukommen, sondern wartet vor dem Herrn, bis etwas im tiefsten Inneren geschieht. Viele von euch meinen, weil man langes Haar trägt, heißt das schon, dass man in den Himmel kommt. Das bedeutet es nicht. Viele von euch denken, weil sie moralisch gute Frauen sind, kommen sie in den Himmel. Das bedeutet es nicht...Gebt nur acht! Bleibt mit Christus verbunden. Ich möchte euch als Prediger des Evangeliums jetzt warnen: Lasst euch auf keine Torheiten ein. Macht euch keine eigenen Vorstellungen. Bleibt dort, bis das Innerste des Inneren im Wort verankert ist und ihr wirklich in Christus seid. Das ist das einzige, wodurch ihr es schaffen werdet, denn wir befinden uns in dem verführerischsten Zeitalter, das es je gegeben hat !"

(Aus : "Und weißt es nicht", gepr. am 15.08.65, Abschn. §195;196; §243)

 

"Das ist, was mit einer Menge Christen heutzutage los ist. Wir haben sie so sanft eingeseift, ihre Hände geschüttelt und sie im Geheimen hereingebracht und sie der Gemeinde angeschlossen. Was sie benötigen, ist ein altertümlicher Gebetsaltar, wo sie durchbeten, bis sie sich selbst verlieren und auf den vorbereiteten Weg Gottes kommen, bis sie sich selbst von der Welt befreien. Die Schwierigkeit heutzutage ist, dass sie ihren Namen in ein Buch schreiben, sich der Gemeinde anschließen und das ist alles was sie haben. Aber der Weg Gottes, Sein vorbereiteter Weg ist dort stehen zu bleiben und euren Weg durchzuarbeiten, bis Gott euch die neue Geburt gibt. Das ist genau die Wahrheit. Hole es heraus, und das wird es töten. Das ist es, was heutzutage mit den Leuten los ist: die Wiedergeburt! Sie alle weichen dem aus. Da gibt es eine neue Geburt. Da gibt es etwas, was mit dem einhergeht. Es passt nicht und schmeckt der Welt nicht. Jede Geburt ist eine Schweinerei. Ich kümmere mich nicht darum, wo es ist. Ob es in einem Schweinestall ist, oder in einem Krankenhaus, eine Geburt ist eine Schweinerei. So ist auch die neue Geburt. Es wird dich Dinge tun lassen, von denen du nicht gedacht hast, dass du sie tun wirst Es wird bewirken, dass du hinunter zum Altar gehst und weinst, schreist, es wäscht die Farbe von deinem Gesicht, du erhebst deine Hände, preist Gott, sprichst in Zungen und alle möglichen Arten von Dingen. Die neue Geburt wird das tun, weil es Gottes vorbereiteter Weg ist, um wiedergeboren zu werden. Du musst sterben. Du musst sterben, bevor du wiedergeboren werden kannst." "So bringt auch der Heilige Geist die Gemeinde zu dem vorbereiteten Platz Gottes,- nicht, sich einer Gemeinde anzuschließen, sondern mit Seiner Gegenwart gefüllt zu sein, um Sein Wort manifestiert und bestätigt zu sehen. Das ist immer Gottes vorbereiteter Weg für die Gemeinde, für die Menschen, siezu dem Platz zu bringen, den Gott für sie vorbereitet hat. Das ist ganz genau, was die Gemeinde heutzutage sein sollte."..."Wenn du zu steif und formell bist, wirst du es niemals bekommen."(Aus : "Gottes vorbereiteter Weg für diesen Tag", gepr. am 06.02.64, Abschn. §28 bis 32; §49 bis 53)

 

"Ich meine, eines der schrecklichsten Dinge, die man beobachten kann, ist ein Mann oder eine Frau, die fortwährend etwas auszusetzen haben. Ich bat immer darum: Gott, bewahre mich davor. Seht, das schwächt ständig den Glauben. Ich weiß, während wir älter werden, wird jedem von uns dies oder jenes passieren. Ich weiß, dass diese kleinen Dinge zunehmen, während man älter wird. Es ist einfach so. Ich meine, es ist die schrecklichste Sache, dass Satan das Leben mancher Menschen dadurch krönt, dass Männer und Frauen alt und mürrisch werden. Ich hoffe, dass ich nie so werde. Ich hoffe, dass ich meine Lasten tragen kann und dahin komme, dass mein Leben mit der Herrlichkeit Gottes gekrönt wird: mit Seiner Langmut, Güte, Sanftmut, Frieden und mit dem Heiligen Geist erfüllt.  Was mich betrifft, so war mein nervöser Zustand einer der Hauptdinge, die mir mein Leben lang immer wieder zu schaffen machten. Wenn ich so abgespannt bin, dann werde ich sehr bedrückt. Ich empfinde, dass sich niemand um mich kümmert. Ihr wisst, was ich meine. Auch ihr erlebt das. Ich scheine eine Überdosis davon zu haben. Ihr wisst, manchmal wird es so schlimm, dass es kaum zu ertragen ist. Es ist Spannung, die das bewirkt. Ich komme oft dahin, besonders wenn ich viele Visionen sehe, ergreift es mich. Ich schaue jemand an und denke: "Dies ist eine Vision, - nein, es ist doch keine, - ja, es ist doch eine - oder doch nicht?" Seht ihr? Ihr könnt es nicht ermessen, was damit verbunden ist. Dann beginnt man nachzudenken. Man zieht sich zurück und sagt: "Was habe ich getan? Hier bin ich. Ich bin 50 Jahre alt und habe nichts für den Herrn getan. Ich werde alt." Dann kommt ihr in einen bedrückten Zustand. Die Brüder in meinem Alter wissen, wie man früher solch einen Zustand bezeichnete. Mein Vater sprach darüber, und ich wunderte mich, was er wohl meinte. Jetzt weiß ich genau, was er meinte. Man hat dann solch ein Empfinden, doch das täuscht. Ihr wisst, dass ihr euch da hineinsteigert." "Heute morgen betete ich deswegen. Was würdet ihr tun, wenn ihr keine Spannungen hättet? Denkt nur darüber nach! Spannungen sind ein Teil des Lebens. Das hat mich auf eine Art ermutigt, als ich daran dachte. Wenn ihr keine Spannungen hättet, wäret ihr wie eine Stoffpuppe und hättet kein Empfinden. Es wäre nichts, womit ihr euch befassen könntet. Zum Beispiel ein Mann und eine Frau, wenn sie etwas unternehmen möchten und es gemeinsam zu tun versuchen, besonders Christen, und einer von ihnen will lieber was anderes machen... Später stellt ihr fest, dass euch die Spannungen wieder enger zusammenbrachten... Wenn es gar keine Schmerzen gäbe, dann hättet ihr gar kein Gefühl. Und wenn ihr kein Gefühl hättet, dann wäre einer eurer Sinne nicht wirksam. Seht, es ist alles gerade richtig. Oh Gott, gib uns nur Gnade, allem standzuhalten. Das ist die Sache. Wenn ich nur in dieser Gnade bleibe, dastehe und sage: "Wir wissen, wenn dieses Leben vorüber ist, erwartet uns etwas Großes auf der anderen Seite, nach dem wir Ausschau halten." Denkt daran, dass all diese Dinge, auch die Spannungen, dazu gehören. Manche versuchen, das Evangelium so darzustellen, indem sie sagen: "Wenn ihr gläubig werdet, habt ihr keine Sorgen mehr." Nein, ich fürchte, so ist es nicht. Man sagt: "Ihr seid frei von Spannungen!" O nein! Die Spannungen vermehren sich, wenn ihr gläubig werdet, denn ihr seid vorher in einer Art der fröhlichen Sorglosigkeit dahingegangen. Was immer geschah, ihr gabt nichts darum, was ihr tatet. Doch wenn ihr zu wirklich echten Christen geworden seid, fragt ihr euch jeden Moment: "Gefalle ich dem Herrn? Könnte ich nur von Ihm hören!" Es versetzt euch in Spannung. Ihr seid auf der Hut. Dadurch werdet ihr, was ihr seid. Alles in allem ist selbst die Spannung ein Segen. Es kommt nur darauf an, aus welcher Sicht ihr es betrachtet."

("Vereinigungszeit und Zeichen", vom 18.08.63; §§007,008;014;015)

 

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