TROST UND ERMUNTERUNG

- aus dem Hebräerbrief

- den Predigten

"Dinge, die kommen werden"; "Hebräer 6, Teil 2"; "Die Arche" und "Seid Gottes gewiss" :

 

 

I. Die Schrifttellen aus dem Hebräerbrief (Themenbezogen zusammengestellt)

 

«JESUS CHRISTUS hat durch den Tod den zunichte gemacht, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel, und um alle die zu befreien, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren...  Ermuntert einander jeden Tag, solange es ein "Heute" gibt...Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns das Bekenntnis festhalten! Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde. Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe... Deshalb hat sich Gott, da er den Erben der Verheißung die Unwandelbarkeit seines Ratschlusses noch viel deutlicher beweisen wollte, mit einem Eid verbürgt, damit wir durch zwei unveränderliche Dinge, bei denen Gott doch unmöglich lügen kann, einen starken Trost hätten, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die vorhandene Hoffnung zu ergreifen. Diese haben wir als einen sicheren und festen Anker der Seele, der in das Innere des Vorhangs hineinreicht, wohin Jesus als Vorläufer für uns hineingegangen ist, der nach der Ordnung Melchisedeks Hoherpriester in Ewigkeit geworden ist...Aufgrund dieses Willens sind wir ein für allemal geheiligt durch die Opferung des Leibes Jesu Christi. Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht...  So werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat! Denn standhaftes Ausharren tut euch not, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung erlangt... Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet...Was ihr erduldet, ist zur Züchtigung: Gott behandelt euch als Söhne. Denn ist der ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, deren alle teilhaftig geworden sind, so seid ihr Bastarde und nicht Söhne...Alle Züchtigung scheint uns zwar für die Gegenwart nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein; nachher aber gibt sie denen, die durch sie geübt sind, die friedvolle Frucht der Gerechtigkeit... Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns die Gnade festhalten, durch die wir Gott auf wohlgefällige Weise dienen können mit Scheu und Ehrfurcht ...Der Wandel sei ohne Geldliebe; begnügt euch mit dem, was vorhanden ist! Denn er hat gesagt: "Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen", so dass wir zuversichtlich sagen können: "Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Was soll mir ein Mensch tun?"  Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit. Lasst euch nicht fortreißen durch verschiedenartige und fremde Lehren! Denn es ist gut, dass das Herz durch Gnade gefestigt wird, nicht durch Speisen, von denen die keinen Nutzen hatten, die danach wandelten. Deshalb lasst uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, und seine Schmach tragen! Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir... Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe aus den Toten heraufgeführt hat durch das Blut eines ewigen Bundes, unseren Herrn Jesus, vollende euch in allem Guten, damit ihr seinen Willen tut, indem ER in uns schafft, was vor ihm wohlgefällig ist, durch Jesus Christus, dem die Herrlichkeit sei von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen!»

"Nun ich weiß was ihr Gesetzlichen gerade jetzt in euren Gedanken habt, aber ihr seid verkehrt. Versteht ihr? In Ordnung. Ich bleibe hierbei und die Bibel bestätigt es, daß wenn GOTT jemals einen Menschen errettet hat, dann ist er für Zeit und Ewigkeit gerettet. Ihr könnt diesem keine andere Deutung geben. Wir sprechen über "vollkommen gemacht sein", und wenn wir dies durchgehen, dann werdet ihr sehen, daß die vollkommen gemachten die Auserwählten sind. Ich werde es euch in ein paar Minuten anhand der Bibel beweisen. Es sind die Auserwählten, welche GOTT vor Grundlegung der Welt gesehen hat, einen jeden von ihnen. ER sandte JESUS, um diese Menschen zu erlösen, nicht die ganze Welt. ER wollte es, aber ER mußte einen Weg für diese bereiten. Die einzige Weise wie ER es tun konnte war, CHRISTUS zu senden, damit ER das Sühnopfer für unsere Sünden werden konnte, damit ER diejenigen, welche auserwählt worden waren zu IHM in die Herrlichkeit bringen konnte. Könnt ihr euch vorstellen, daß GOTT Sein Amt so nachlässig verrichtet, daß ER sagen würde: "Nun gut, vielleicht werde ICH irgend jemandem richtig leid tun in seinen Gedanken, vielleicht werden sie kommen und gerettet werden." GOTT muß nicht darum betteln, damit du etwas tust. Wenn es um das Betteln geht, dann hast du es nötig zu betteln und nicht GOTT. CHRISTUS starb um diejenigen zu retten, welche GOTT durch Vorherwissen auserwählt hatte, um IHM im Jenseits ohne Flecken und Runzeln zu begegnen. Vor Grundlegung der Welt sah ER euch in der Herrlichkeit. Das ist das, was die Bibel im 1. Kapitel vom Epheserbrief sagt,im 5. Kapitel dem ersten Vers. GOTT hat vorherbestimmt durch Vorherwissen! Nun, wenn GOTT das getan hat, uns vor Grundlegung der Welt vorher bestimmt hat und jeden einzelnen von uns mit seinem Namen vor Grundlegung der Welt kannte und ER uns zum ewigen Leben erwählte und JESUS CHRISTUS sandte, um uns zu erlösen und ER uns vor sechstausend Jahren sah, damit wir zu Seinem Lobpreis in der Herrlichkeit erscheinen würden, wie könnt ihr dann jemals verloren sein? ...Nun, wenn ihr gerettet seid, dann seid ihr gerettet! Wenn GOTT dich heute abend rettet und weiß, daß ER dich in zehn Jahren von heute an verlieren wird, dann macht ER Seine eigene Absicht zunichte, der Unendliche, der Allmächtige, der Ewige mit ewiger Weisheit. GOTT weiß dann nicht genug, um das zu wissen, ob du durchhalten würdest oder nicht. Wenn ER dich rettet, dann sagst du: "Gut, ich werde IHN einen Versuch machen lassen und ich werde sehen, was ER tun wird." Dann kennt ER das Ende vom Anfang nicht. GOTT weiß was ER tut, macht euch darüber keine Sorgen. Es sind du und ich, die daher stolpern. GOTT weiß, was ER tut. ER wußte, ob wir durchhalten würden oder was immer wir tun würden. JESUS sprach: "ICH vergebe euch dieses, aber wenn der Heilige Geist gekommen ist und ihr ein Wort dagegen sprecht, wird es euch niemals vergeben werden." Denn sie sagten: "ER hat einen unreinen Geist." Sie bezeichneten den Geist GOTTES als eine unreine Sache. Ein Christ kann das nicht tun. Ein Christ wird den Geist GOTTES immer "Gerechtigkeit" nennen. Seht, ein Christ kann den Heiligen Geist nicht lästern, es ist der Außenstehende der lästert. Das waren keine Christen die dort standen. Es waren religiöse Menschen, sie waren orthodoxe Juden, Doktoren der Theologie und so weiter und sie machten sich lustig über IHN und Seine Werke. Sie sagten von den Werken GOTTES, daß es ein unreiner Geist wäre, der sie tut. Und was denkt ihr wie viele heutzutage den Heiligen Geist lästern, die einen Doktor der Theologie oder der Philosophie an ihrem Namen haben? Wie viele große starrköpfige Orthodoxe, Katholiken und Protestanten sind auf den Straßen unterwegs und machen sich lustig über die Wirkung des Heiligen Geistes! Gelehrte, die genauso aufpoliert und glatt wie ein Knopf sind. Das stimmt und sie machen sich lustig über den Heiligen Geist und deshalb lästern sie IHN. Aber ein wiedergeborener Christ kann das nicht tun, denn er wird sagen: "Das ist mein Bruder. Das ist der Geist des lebendigen GOTTES." Das stimmt. Ein Christ kann den Heiligen Geist nicht lästern. Es ist der Sünder, welcher den Heiligen Geist lästert, der Ungläubige, der Sünder gleich ein Ungläubiger. Da gibt es nur zwei Sachen: Entweder bist du ein Gläubiger oder ein Ungläubiger."

(Predigt : "Hebräer 6, Teil 2, vom 08.09.5757, Branham Tabernacle, Jeffersonville, IN,USA)

"...Ihr seid Christen. Ich meine, wir sollten vorher wissen, ob wir Christen sind. Dann brauchen wir nicht zu raten, sondern kennen unseren Bestimmungsort. Darüber möchte ich heute Abend sprechen. Das Thema lautet: "Dinge, die sein werden". Gestern Abend sprach ich über die Entrückung, heute Abend möchte ich über dieses Thema sprechen und mit der Botschaft von gestern Abend verbinden. Die Entrückung wird stattfinden. Das wissen wir. Sie liegt noch in der Zukunft.  Jesus spricht hier darüber. ER ist vorausgegangen, um uns eine Stätte zu bereiten. "Euer Herz erschrecke nicht!"... Er sprach: "Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an Mich. In Meines Vaters Hause sind viele Wohnungen, und Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten." Das Leben Jesu auf Erden ging seinem Ende zu. ER hatte den Menschen gezeigt und durch große Zeichen und Wunder bewiesen, daß Er Jehova war, der sich im Fleisch offenbart. ER bezog sich zudem auf Sein Wort und bewies, daß es auf Ihn hingewiesen hat. ER bewies, daß Er Gott war, der sich kundtat. Nun wollte Er sagen: "Wenn ihr seht, daß Mein Leben jetzt zu Ende geht, dann endet es zu einem Zweck. ICH gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten, damit da, wo Ich bin, auch ihr sein werdet." Damit sagte Jesus Seinen Jüngern, daß Sein Leben mit dem Tod nicht enden wird. Ich sagte ja vorhin, daß dies ein Text für eine Beerdigung ist. Denkt daran: Der Tod ist direkt vor uns. Wir wissen nicht, ob wir der nächste sein werden. Vielleicht ist jemand im Gebäude, der nicht mehr lebendig - in diesem physischen Leben von hier gehen wird. So ungewiss ist es! In fünf Minuten könnte ein kerngesunder junger Mensch, der hier im Gebäude ist, eine Leiche sein. In fünf Minuten! Das ist wahr. Genauso könnte ein jeder von uns in fünf Minuten in der Herrlichkeit sein. Wir wissen es nicht. Es ist in den Händen Gottes. Jesus sagte, daß Er selber Zeit und Stunde nicht kennt. Es liegt allein in der Hand des Vaters. Doch Er sagte ihnen, daß es ein Leben nach dem Tod gibt, denn Er sprach: "ICH gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten, und dann werde Ich euch zu Mir nehmen." Es zeigt, daß es, nachdem dieses Leben zu Ende ist, ein Weiterleben gibt. Welch ein Trost sollte es uns sein, zu wissen, daß es, nachdem dieses Leben vorüber ist, ein Leben gibt, in das wir hinübergehen. Je älter man wird, desto mehr wird es uns zur Realität. Wenn ihr seht, daß die Tage eures Lebens sich dem Ende nahen, und es geht auf das Ende zu, dann bereitet ihr euch auf dieses große Ereignis vor. Es ist die Fortsetzung dieses Lebens in einer anderen Welt, an einem anderen Ort.  Eure irdische Geburt war schon im voraus geplant. Ich nehme an, daß ihr das glaubt. Jeder von euch weiß, daß unsere Geburt im voraus geplant war. Habt ihr gewußt, daß euer Dasein nicht einfach aus einem Gedanken oder einem Mythos kommt? Alles, was ihr seht, wurde von Gott schon vor Grundlegung der Welt im voraus geplant... Alle Worte Gottes müssen erfüllt werden. Deshalb wissen wir, daß Jesus hingegangen ist, eine Stätte zu bereiten, um Sein Volk zu sich zu nehmen. Wer sind diese Menschen? Ich hoffe, daß wir heute Abend ein Teil davon sind. Wenn es noch nicht so ist, meine Freunde, dann hat Gott einen Weg, die Voraussetzung dafür, daß ihr mit eingeschlossen werdet, wenn ihr es nur möchtet. Ihr habt einen freien Willen; ihr könnt handeln, wie ihr wollt...Ihr bringt das Leben Gottes, das in euch ist, zum Ausdruck, denn ihr seid ein Sohn oder eine Tochter Gottes. Begreift ihr, was ich meine?...Seht ihr? Es geht um die Offenbarung Jesu Christi in dieser Stunde; nicht darum, was Er in anderen Zeiten war, sondern darum, was Er jetzt ist. Die Bibel bezeugt, daß die Braut zum vollen Wuchs gelangt... Es ist alles von Gott geplant und bewiesen. Von Anfang an kannte Er jeden Menschen, jeden Ort, wo jeder sein würde und alles darüber. Es ist alles geplant. Ihr tut sonderbare Dinge und fragt euch, warum ihr es getan habt. Doch nach einer Weile, wenn ihr heranreift, wenn ihr reife Christen geworden seid, versteht ihr es. Es ist etwas mit euch geschehen, und ihr begreift, warum ihr es tun mußtet. Eure natürliche Geburt versinnbildlicht eure geistliche. Es war alles richtig für euch. Während ihr in diesem Leben herangewachsen seid, war alles, was euch begegnet ist, genau das Richtige für euch, denn ihr seid dafür bestimmt gewesen. War es nicht eigenartig, daß ihr gerade an jenem Abend in die Zeltversammlung oder irgendwo in eine kleine Gemeinde an einer Straßenecke hineingestolpert seid, als der Prediger über ein bestimmtes Thema sprach und ihr am Altar niedergefallen seid? Gott wußte das schon vor Grundlegung der Welt. Es kam euch eigenartig vor, und ihr habt nicht verstanden, weshalb ihr es damals getan habt, doch jetzt versteht ihr es. Ihr wißt, was geschehen ist. Alles, was in diesem Leben geschieht, ist genau das Richtige für euch, und so wird es auch im zukünftigen Leben sein... Vieles erscheint uns zuweilen, wie ich sagte, sehr eigenartig.  Alles, was Er tat, bringt die kommenden Dinge zum Ausdruck. ER hat euch diesen Leib hier gegeben. ER gab euch diesen Leib, in dem ihr wohnt, nur, damit er zum Ausdruck bringt, daß dort ein herrlicherer sein wird. Wenn wir das Bild des irdischen tragen, werden wir auch das Bild des himmlischen tragen. In dem zukünftigen Leib ist nichts Böses. Doch in diesem ist Böses, Krankheit, Leid und Tod. Ich habe es hier vor nicht langer Zeit zum Ausdruck gebracht, als ich über die Verwandlung durch das Wort Gottes predigte, daß dieser Leib das Böse in sich hat und daß diese gesamte moderne Zivilisation, in der wir leben, vom Teufel ist. Ihr glaubt das nicht? Die Bibel sagt es aber. Wir wollen das nicht glauben, doch die Bibel sagt klar aus, daß jede Regierung, jedes Reich auf Erden, ja die ganze Welt dem Teufel gehört und von ihm beherrscht wird. Jesus wurde von Satan auf einen hohen Berg gebracht, und er zeigte Ihm alle Reiche der Welt, die waren und sein werden. Satan bezeichnete sie als sein Eigentum, und Jesus hat ihm nicht widersprochen, denn er ist der Gott dieser Welt. Er sagte: "Dies alles will ich Dir geben, wenn Du niederfällst und mich anbetest." Er wollte sie Jesus geben, ohne daß Er das Opfer dargebracht hätte. Er bot Ihm einen Handel an. Doch die Welt hatte gesündigt, und die Strafe für die Sünde war der Tod. Deshalb mußte Er sterben. Aus diesem Grunde ist Gott im Fleisch offenbar geworden, damit Er den Tod auf sich nehmen und die Strafe bezahlen konnte. Nichts kann wieder hervorgeholt werden, denn es ist nicht vermerkt. Es ist völlig bezahlt. Die ganze Schuld ist bezahlt! Jetzt gehört es Ihm. Wir sind Abgeordnete Seines Reiches, die heute Abend im Namen Jesus Christus, unseres Königs, hier versammelt und in himmlische Örter versetzt sind.  In dieser Welt, in der wir leben, geht es um Bildung usw. Ich möchte euch beweisen, daß Bildung, Wissenschaft, Zivilisation und all diese Dinge, an denen wir uns anscheinend so erfreuen, vom Satan sind und vergehen werden. Ihr sagt: "Bruder Branham, die Zivilisation?" Jawohl! Diese Zivilisation kommt vom Satan... Wir sind so nervös, so eingeengt, so in Eile. Man muß überall drängen. Oh, seht, es ist alles vom Teufel. Im Reich Gottes wird es keine Autos, Flugzeuge und keine wissenschaftlichen Errungenschaften mehr geben. Dort ist keine Bildung mehr nötig, denn die Bildung, die es dort gibt, wird so hoch sein, daß man an diese überhaupt nicht mehr zurückdenken wird. Ich kann euch heute in diesem Gebäude nicht beweisen, daß es einen Gott gibt, trotzdem weiß ich, daß Er hier ist. Mein Glaube bestätigt es. Abraham konnte nicht wissenschaftlich beweisen, daß er mit einer fast hundertjährigen Frau ein Kind haben würde, doch sein Glaube bestätigte es ihm. Er brauchte keinen wissenschaftlichen Beweis. Der Arzt hätte gesagt: "Der alte Mann dort draußen ist verrückt. Er sagt, daß er mit dieser Frau noch ein Baby haben wird, obwohl er schon hundert und sie neunzig Jahre alt ist!" Doch seht, Gott hatte es so gesagt. Es bedarf nicht der Wissenschaft, sondern des Glaubens an das Wort Gottes...  Je mehr wir durch die Wissenschaft herausfinden, je größer der Fortschritt ist, desto mehr Tod bringen wir über uns. Wir kämpfen eine verlorene Schlacht. Lasst die Dinge los und nehmt heute Abend im Glauben Jesus Christus, den Sohn Gottes, an!  Jesus sprach: "Seid vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist." Es ist ein vollkommenes Königreich, deshalb muß es ein vollkommenes Volk sein, das dorthin kommt, denn ihr werdet dastehen und mit dem vollkommenen Sohn Gottes vermählt werden. Ihr müßt eine vollkommene Braut sein. Wie solltet ihr das durch irgend etwas anderes als durch das vollkommene Wort Gottes erreichen können? Es ist das Reinigungswasser, durch das wir von unseren Sünden reingewaschen werden. Amen. Es ist das Blut Jesu Christi! Denkt darüber nach. Das tropfende, blutende Wort! Amen! Durch das Wort Gottes wird die Braut im Blut, das geflossen ist, gewaschen. Amen! Jawohl, sie ist vollkommen, jungfräulich, rein. Sie hat überhaupt nie gesündigt. Amen! Sie ist nur in die Falle hineingeraten. Es ist das Haus des Vaters, wohin Er gegangen ist, um es vorzubereiten..." 
(aus der Predigt "Dinge, die kommen werden", vom 05.12.65 in Rialto, California, USA)

"Ich gehe durch Dinge, von denen die Welt nichts weiß, noch die Leute (Seht ihr?), sehr harte Dinge. Der Feind arbeitet an diesen inwendigen Fronten, wisst ihr. Von außen bemerkt ihr es nicht. Es ist die innere Front die scharf ist. Und so begegnet es mir in jeder Richtung. Aber ich rechne damit...Also bin ich so dankbar für Material zum Kämpfen, das Wort des Lebendigen Gottes; es wird für immer bestehen...Das ist jeder Gläubige heutzutage, ganz gleich, wie hart es auszusehen scheint, wie hart das Leben zu sein scheint. Solange, wie du in Christus Jesus bist, ist dort nichts Gegenwärtiges, nichts Zukünftiges, was deine Seele erreichen kann, uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist. Amen. Der Teufel will jeden Sturm in der Hölle auf euch loslassen, aber Gott hat eine Sühne, die zwischen euch steht. Ihr werdet über jede Welle gleiten. Ihr werdet durch jedes Alligatorbecken hindurchschwimmen... Da ist nichts, worüber man sich Sorgen machen muss. Es kann kein Schaden angerichtet werden. Du bist einfach so sicher, wie du nur sein kannst. Lass die Stürme kommen. Lass die... oh, alles passiert, lass Krankheit zuschlagen. Lass irgend etwas passieren, das der Satan zu senden wünscht. Gott wird dich direkt durch jedes bisschen davon durchschlängeln. Geh nicht, um herauszuspringen. Bleibe geradewegs in Christus."

(Aus: "Die Arche", vom 22.05.55; §§24, 128, 163)

"Ihr wißt, wenn wir unsere Sünden bekannt und die Bedingungen Gottes erfüllt haben, glauben wir an Gott. Den Umständen muß begegnet werden, und zwar gemäß Seinem Willen. Wir haben unsere Sünden bekannt, wir haben alles Verkehrte richtig gestellt, haben getan, was wir zu tun wußten, alles was Gott von uns fordert. Dann haben wir die Forderung erfüllt. Und dennoch bleibt ER stehen und antwortet uns nicht. Ich bin sicher, daß ich heute zu Menschen spreche, die in solch einer Lage sind. Ich selbst bin oft darin gewesen. Ich habe mein ganzes Leben überdacht und jeden Stein gewälzt. Wenn ich feststellte, etwas verkehrt getan zu haben, ging ich hin, bekannte es und sagte: "O Herr, ich werde es in Ordnung bringen", ging hin und tat es. Dann kam ich zurück und sagte: "Nun Herr, Du bist Gott. Du wirst mir antworten. Sicher bin ich jeder Forderung nachgekommen, die Du mir gestellt hast. Alles, was Du forderst, habe ich getan." Und dennoch bewegt Er sich nicht, sondern bleibt stehen. Das ist's, wann ihr sicher sein müßt, daß ER Gott ist. Seid nicht entmutigt, es ist nur wichtig, daß ihr in eurem Herzen Gottes gewiß seid...Seid gewiß in eurem Herzen, daß es von Gott ist, und wenn ihr allem nachgekommen seid, das ER sagt, dann seid ihr sicher, daß ER Gott ist. Das ist's, wenn der Glaube wirksam wird, gerade da. Der Glaube steht bereit und weiß, daß ER da ist. Denkt daran, wenn ER da ist, dann muß Sein Wort als wahr bestätigt werden. Wenn ER von euch verlangte, diesen Umständen zu begegnen, und ihr es getan habt, dann ist ER verpflichtet, für Sein Wort zu sorgen. Weicht nicht zurück und sagt nicht: "Ich wurde nicht geheilt." O, ihr Armen, im Glauben Schwache. Glaubt das nicht. Wenn alles bekannt und ausgeräumt wurde und ihr den Forderungen Gottes nachgekommen seid, dann hält der Glaube daran fest. Nichts kann ihn bewegen. Er ist da. Ihr seid dessen sicher. Die auf den Herrn harren, bekommen neue Kraft. Sie schwingen sich auf wie Adler. Sie laufen, ohne müde zu werden. Sie wandeln, ohne zu ermatten."

(aus "Seid Gottes gewiss")

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