"Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist!  Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem HERRN, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.  Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR;  sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.  Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst —  genau so soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!  Denn ihr werdet mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden..."
(Jes. 55, 6 bis 12)

"Viele werden entmutigt." Was wir benötigen, Bruder, ist Mut zu fassen! Was wir benötigen ist ermutigt zu werden. Das stimmt. Trübsale mögen kommen. Uns ist es niemals verheißen worden dagegen immun zu sein, aber ER wird uns Gnade geben durch sie hindurch zu gehen. Wenn der Berg zu hoch ist um über ihn hinweg zu gehen, zu tief um unter ihm hindurch zu gehen, zu weit um darum herum zu gehen, dann wird ER uns Gnade geben durch ihn hindurch zu gehen. Das ist wahr. Macht euch keine Sorgen, sondern haltet eure Augen auf CHRISTUS gerichtet, denn ER ist der Einzige, der uns hindurch bringen kann."
(Aus "Ein gebrauchtes Gewand", gepr. am 25.11. 1956, Abschn. §17 und 18)

"Was immer es ist, es ist in eurem Herzen, was immer ihr wissen möchtet, was immer eure Krankheit ist, glaubt Ihm jetzt. Er wird jetzt zu euch sprechen. Er wird es tun. Er wird zu euch persönlich sprechen. Ich glaube es von ganzem Herzen. Der Heilige Geist wird es tun, zu euch sprechen, euch einfach sagen, was ihr benötigt. Was immer Er zu euch spricht, tut es. Wenn du verkrüppelt bist, und Er sagt: „Steh auf und gehe”, stehst du auf und gehst. Wenn du Krebs hast, und Er sagt: „Vergiss es von heute an”, dann tue es. Schau, ob es nicht geschieht. Wenn du dich in Gefahr befindest, nicht weißt, in welche Richtung du dich wenden sollst, wird Er dir genau sagen, was zu tun ist. Er wird es gerade jetzt in dein Herz legen. Zweifle Ihn nicht an. Geh und tue es. Tue genau das, was er dich zu tun anweist. Er wird es tun."

(aus "Die Arche") 

 

"Unter vielen Menschen, wo Emotionen und diese Dinge sind, finden wir, dass diese tratschen und verleumden und alle Arten von ungöttlichen Dingen. Bruder, das ist Schwefelsäure in der Gemeinde; es ist dämonische Kraft. Geister von Männern und Frauen, welche zusammenkommen und versuchen, jemanden herunterzuputzen, indem sie sagen: "Dieser ist nicht richtig und jener ist nicht richtig." Wenn man es mal überprüft, in neun von zehn Fällen ist es gerade die Person, welche das Aufsehen anzettelt, welche nicht richtig ist. Amen. Gott hasst Disharmonie unter Brüdern...Ganz gleich, wie lange du ein Christ bist, hast du immer noch jene kleinen alten Geister, die zu dir reden, dich loslegen lassen, dass du über irgend jemand redest? Wenn jemand daherkommt und über jemand anderen anfängt zu reden, verbindest du dich gleich mit ihnen und oh, putzt sie herunter? Das ist verkehrt, Bruder; mach das nicht. Das wird dich schließlich aus dem verheißenen Land heraushalten. Wenn du jene kleinen alten Dinge einfach hast, die du nicht haben solltest, wenn nicht wirklich die Liebe Gottes in deinem Herzen ist, wirst du nicht Frau und Mann genug sein, kommen und sagen: "Gott, gerade hier werde ich es heute abladen, gerade hier." Willst du nicht kommen? (1.Tim. 6,3-5)."

(aus : "Verführerische Geister", vom 55-0724)

"Ich bin immer so gewesen, wie ich war, und jeder kennt mich nur in dieser Weise. Und genau in dieser Weise möchte ich jeden Menschen kennen : So, wie du bist. Sei du selbst...Gott ist verantwortlich für Sein Wort, und ER wird auf Sein Eigentum acht geben! Gott wird dir den Rücken stärken. Und alle Männer, denen jemals viel anvertraut war hier in diesem Leben, waren Männer, die alleine standen mit Gott! Das ist die Weise: Du musst darauf stehen!"...Der Teufel kam und sagte zu mir, dass ich verhungern und sterben würde, und schließlich von allen ausgestoßen sein würde, dass mir mein Pastor sagte, ich würde ein Heiliger Roller sein, irre werden und dass ich schließlich in einer geschlossenen Psychiatrie lande! Aber ich hatte Gottes Wort! Und ich blieb dabei, und ich hatte es bekommen und es seitdem niemals bereut. Und ich bin Gott dankbar, dass Sein Heiliger Geist mich immer dahingeführt hat, Er führte mich immer , doch ich stand alleine da seit dieser Zeit."

(Aus der Predigt "Abrahams Gnadenbund bestätigt", Teil 1, vom 17. 03.1961)

 

 

"Jeder, der eine Not hat vor Gott, weiß, dass nur ER deine Seele trösten kann! Bist du vielleicht in deinem Erleben etwas kalt geworden? Dann kannst du wieder in eine tiefere Gemeinschaft mit Gott kommen."

("Liebe", vom 26.07.56; §79)

 

"Der HERR kennt die Geheimnisse deines Herzens, ER kann die Blinden sehend machen, die Tauben hörend, die Stummen sprechend. Seine Liebe ist hier gegenwärtig! Möchtest du nicht gerade jetzt kommen? Wenn du zurückgefallen bist, weit weg von Gott, kalt in deinem Herzen, und du brauchst eine neue Erfahrung mit Gott, möchtest du nicht zu IHM kommen? Oder auch, wenn du den Heiligen Geist noch nicht empfangen hast, warum kommst du nicht gerade jetzt?"

("Ich bin es, fürchtet euch nicht!", vom 29.03. 60; §57)

"Betrachtet euch, und seht ob dieses Leben sich von selbst durch euch auslebt, oder ob ihr euch dazu anstrengen und zwingen müsst. Dann tut ihr es noch. Versucht es nicht zu tun! ...Wir brauchen nur stille zu halten und es Ihn tun lassen. Gebt euch Ihm hin, und sagt: "Herr, hier bin ich, ich bin ein Nichts, doch gebe ich mich Dir hin. Hilf Du mir." So wird der Sieg kommen. So werdet ihr überwinden. Zunächst müsst ihr euch selbst überwinden. Eure Ideen und alles, was ihr seid, und euch Ihm ergeben. ER hat für euch überwunden. Er weiß, wie es getan wird, wir nicht."

("Wie kann ich überwinden?", vom 25.08. 63; §§69 bis 72)

 

"Versucht nicht, langes Haar zu tragen, weil ich es sagte! Versucht nicht, diese Dinge nur um der Äußerlichkeit willen zu tun. Versucht nicht, dem einfach so nachzukommen, sondern wartet vor dem Herrn, bis etwas im tiefsten Inneren geschieht (Amen!)! Viele von euch meinen, weil man langes Haar trägt, heißt das schon, dass man in den Himmel kommt. Das bedeutet es nicht. Viele von euch denken, weil sie moralisch gute Frauen sind, kommen sie in den Himmel. Das bedeutet es nicht...Gebt nur acht! Bleibt mit Christus verbunden. Ich möchte euch als Prediger des Evangeliums jetzt warnen: Lasst euch auf keine Torheiten ein. Macht euch keine eigenen Vorstellungen. Bleibt dort, bis das Innerste des Inneren im Wort verankert ist und ihr wirklich in Christus seid. Das ist das einzige, wodurch ihr es schaffen werdet, denn wir befinden uns in dem verführerischsten Zeitalter, das es je gegeben hat !"

(Aus : "Und weißt es nicht", gepr. am 15.08.65, Abschn. §195;196; §243)

 "Es kommt darauf an, was wir anschauen. Haben wir unsre Augen auf IHN (Jesus) gerichtet, haben wir unsre Augen auf SEIN WORT gerichtet in völliger Übereinstimmung, dann wird das Wort und unser Leben dasselbe. Er sagte: "Wenn ihr in Mir bleibt und Meine Wort in euch, dann könnt ihr bitten was ihr wollt und es wird geschehen."

("Schau her", gepr. am 28.04.63, § 56)

 

"Du sagst: "Ich bin nicht würdig, heute abend aus diesem Rollstuhl aufzustehen." Das stimmt, du bist es nicht, aber Gott prüfte nicht dich; ER prüfte Christus. Und wenn ER würdig ist, dann kannst du gehen. Seht? Das stimmt. Es hängt davon ab, was du darüber denkst. Du sagst: "Bruder Branham, ich bin eine furchtbare Frau; ich habe gelebt. Ich habe... - ich habe sogar meine Eheversprechen gebrochen. Ich habe dies getan..." "Und Herr Branham, ich sage dir: Ich bin ein Säufer gewesen, ich habe dies getan..." Ganz gleichgültig, was du getan hast, Gott schaut niemals auf dich; ER schaut auf das Lamm. Und ER hat das Lamm bereits angenommen, also bist du frei. Gott kann dich nicht sehen; ER sieht das Lamm, an deiner Stelle stirbt. Das reicht, um einen Kameraden jauchzen zu lassen, nicht wahr? Sicher. Wenn du dir das auf jenen Grundlagen des Wortes durch den Kopf gehen lässt."

("Gottes Knecht Hiob", gepr. am 23.02.1955; §23 §E-24)

 

"Es könnte sein, dass du nicht ein einziges Mal erlebst, dass ein Mensch, für den du betest, geheilt wird; bete einfach weiter für die Kranken. Ich habe oft gesagt: "Wenn ich heute abend für fünfhundert Leute bete, und am nächsten Morgen sind alle fünfhundert tot, dann hindert mich das nicht daran, morgen abend eine Predigt über göttliche Heilung und Fürbitte für die Kranken zu halten." Seht ihr. Es hängt überhaupt nicht davon ab, seht ihr. Er wird zulassen, dass du Niederlagen und alles mögliche erlebst, bis du ganz am Ende deiner Straße angelangt bist und deine Arbeit beendet hast." "...Woher willst du wissen, dass nicht du derjenige für deine Umgebung bist oder für jemanden, dem du begegnest? Ergreife Partei für IHN;  "...Und wenn ihr auch für Kranke gebetet habt, und sie sind nicht wieder gesund geworden; wenn ihr auch darum gebetet habt, die Gabe des Zungenredens zu erhalten, und sie wurde euch nie zuteil; wenn ihr auch gebetet habt, prophezeien zu können, und ihr konntet es nie; so gibt es doch etwas, was ihr bestimmt tun könnt: Ihr könnt von Jesus, was ER getan hat, erzählen in eurer Gemeinde, in eurer Nachbarschaft, an eurem Arbeitsplatz. Es könnte sein, dass ihr nicht in der Lage seid, eine einzige große Tat zu tun, keinen einzigen Menschen zum Glauben zu bringen. Jene Frau (Lukas 17, ab Vers 36 : Die Salbung Jesu im Haus des Pharisäers) hat niemand zu Jesus geführt, aber sie hat Ihm einen Dienst erwiesen. Und was spielt es denn für eine Rolle, wenn ER am Ende eures Weges sagt: "Und ich sage dir, alle deine Sünden sind dir...obwohl vielleicht keines deiner Gebete sichtlich erhört worden ist, so bist du doch gekommen auf der Grundlage Meines Wortes. Du bist gekommen, weil du Mir geglaubt hast, und du hast Mir einen Dienst getan. Und Ich sage dir, dass dir deine vielen Sünden, die du begangen hast, alle vergeben sind."  Das wäre mir schon genug! Amen. Jawohl."

("Partei ergreifen für JESUS", gepr. am 01.06. 1962, §188 bis 196)

 "Wenn der Druck so groß wird, dann ist ER euer Ausweg. Wir brauchen uns um nichts mehr zu sorgen. Wenn ihr so unter Druck gesetzt seid und nicht mehr wisst, wohin ihr geht und was nach dem Tode geschehen wird und ihr dem Tode nahe seid, dann müsst ihr zu Christus, eurer Zufluchtsstätte kommen und den Druck herauslassen. Erledigt es ein für allemal. Ganz gleich, was geschieht, Christus ist unsere Zuflucht. Wenn wir zu Ihm kommen, können wir den Druck ablassen. Ihr könnt aufhören, euch darüber zu sorgen, was geschehen wird, wenn ihr sterbt; was mit der Frau geschehen wird, was mit dem Mann geschehen wird, was mit den Kindern geschehen wird. Kommt zu Christus und lasst den Druck ab. ER hat uns alle Dinge gegeben. Alles ist für uns in Christus. Lasst den Druck einfach ab." "Es ist der von Gott bereitete Ort der Sicherheit. Gott sprach: "Der Name des Herrn ist eine feste Burg. Der Gerechte flüchtet dahin und wird beschirmt."...Ihr sagt: "Ich frage mich, Br. Branham..." Fragt euch überhaupt nichts, sondern lasst den Druck hinaus! Übergebt euren Fall Gott und geht weiter, als wäre alles vorüber. Staut den Druck nicht an. Lasst ihn frei...  Werfet eure Sorgen auf Ihn, denn ER sorget für euch. Sorgt euch nicht um eure Sorgen. Das ist Seine Sache..." ...Kommt in die Zufluchtsstätte. Fühlt euch geborgen. Das ist es. Ihr seid sicher, solange ihr in dem Zufluchtsort seid. Denkt daran, ER starb für euch, ER sorgt für euch. ER starb für euch."
("Lasst den Druck heraus", gepr. am 13.05.62)

"Gott bewirkt, dass sich alle Dinge zum Guten wenden, - für die, die IHN lieben. Wie könntest du jemals verlieren? Du kannst nicht verlieren, - da gibt es keine Möglichkeit. Wenn die Gemeinde das nur erkennen könnte. Wenn jeder einzelne seine Position in Christus erkennen könnte, dann würden all diese "kleinen Dinge" wie Schatten verschwinden. Jeder, der zu Gott kommt, - das ist wahr (!) - muss diese "Schatten", Versuchungen und Ängste erdulden, - aber macht euch deswegen nicht verrückt ! Was ist dieses kleine, zeitlich begrenzte Erdulden von Leiden, wenn wir doch wissen, dass sich die Herrlichkeit Gottes offenbart in dieser letzten Zeit, - wenn JESUS kommt! Wenn wir sein werden wie ER..!  ER fügt all die kleinen Dinge zu einem Ganzen zusammen."

("Hiob", gepr. am 23.02. 55)

"...Das Heil ist eine individuelle Sache zwischen jedem Menschen und Gott. Nicht mit unserer Nation, nicht mit unserer Gemeinde, sondern allein werden wir uns vor Gott verantworten.  Es ist in unserem Lande dahingekommen, dass selbst den geistlichsten Menschen, den Männern und Frauen, in ihrem Herzen etwas mangelt. In den letzten Wochen habe ich mich damit befasst und festgestellt, dass der Kernpunkt im Herzen der Menschen der ist, dass sie das Gewicht auf vergängliche Dinge legen...Wir benötigen Menschen, die sich selbst vor Gott demütigen, auch wenn sie keinen Pfennig haben, und so lange beten, bis der Geist in ihnen zufriedengestellt ist mit der Güte Gottes und eine Erweckung im Innern ihres Herzens stattfindet, wodurch ihre Einstellung und die Atmosphäre, in der sie leben, verändert wird. Ihr mögt noch nicht einmal ein Paar Schuhe besitzen, in Lumpen gekleidet sein, doch etwas singt in eurem Herzen den Lobpreis Gottes. Das habe ich lieber als all das Geld in der Welt." "...Ganz gleich, wie gut die Kleidung ist, die wir tragen, oder wieviel wir zu essen haben, das bringt uns nicht in die Gegenwart Gottes. Dieser Leib vergeht, ganz gleich, wie wir um ihn besorgt sind. Es geht um die Seele in dem Menschen, um die Verfassung des Geistes, der sich in die Gegenwart des lebendigen Gottes begibt." "Wenn wir Seinen Forderungen nachgekommen sind: "Tut Buße und lasse sich ein jeglicher von euch auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen." Das ist Seine Verheißung. "Ist jemand krank unter euch, so lasse er die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen, daß sie ihn mit Öl salben, und über ihm beten. Das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen und Gott wird ihn aufrichten." Damit ist es erledigt. "Bekennet einander die Sünden und betet für einander." "Ihr seid den Forderungen Gottes nachgekommen." "Es geht um euren Glauben an den lebendigen Gott, der zählt. Es geht nicht um das, was der Prediger ist, sondern um das, was Gott ist. Der Prediger hat die Verheißung nie gegeben. Gott gab die Verheißung. Es geht nicht um den Prediger, es geht um Gott und euren Glauben, dass ihr glaubt, dass Gott da ist. Seid Gottes gewiss. Seid gewiss, dass Gott da ist, dass es Gottes Wort ist und Gott in Seinem Worte ist.!"

("Seid Gottes gewiss", vom 25,01. 59; §§ 16 -19; 21 - 23; 72, 73, 75)