Zu den Pharisäern spricht Jesus: "Ich nehme nicht Ehre von Menschen,  aber bei euch habe ich erkannt, dass ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr annehmen.  Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre von dem alleinigen Gott nicht sucht?" Zu Seinen Jüngern sagt ER: "Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.  Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt.  Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr."  (Joh. 5, 41 bis 44; Kapitel 15, 18 bis 20)
 

Das Original-Evangelium wird in dieser Zeit als derart altmodisch und hinterwäldlerisch angesehen, dass man nicht selten als "zurückgeblieben"intolerant und fanatisch bezeichnet wird, wenn man es als sein persönliches Absolut bekennt. So beginnt die Verfolgung in unserer westlichen Welt im Bereich der "psychischen" und sozialen Ausgrenzung, während man in den fernöstlichen Ländern direkt an Leib und Leben bedroht ist. Hat man in den 60er und 70er Jahren noch Empörung ausgelöst, weil man gegen konservative Werte und gegen eine spießige Gesellschaft protestiert hat, so schockiert man die Gesellschaft heute genau mit dem, was man damals bekämpft hat: Dem "Normalen" und den konservativen Werten. Die Menschen fühlen sich heute persönlich angegriffen und provoziert, wenn man "normale Dinge" für richtig hält. Man wird dir sagen: `Du bist krank, wenn du nicht so denkst, wie der Fortschritt es mit sich gebracht hat. Die Menschen hätten sich weiterentwickelt, während du mit deinem altmodischen Evangelium im Mittelalter stehen - und zurückgeblieben bist.´ Die Menschen mögen es nicht, wenn du Jesus Christus die Ehre gibst für dein neues Leben, und wenn du bekennst, dass ER dich befreit hat von aller Gebundenheit und Schuld. Sie hassen es, wenn du ihnen vom Kreuz erzählst, an dem dieser JESUS CHRISTUS für dich persönlich gestorben ist, weil du selbst eigentlich dort hättest sterben sollen, und du selbst den Tod und das Gericht Gottes verdient hast. Sie applaudieren hingegen immer, wenn man sich selbst die Ehre gibt, denn das schmeichelt ihrem ICH und legitimiert ihr Alibi, sich nicht zu dem Lebendigen Gott bekehren zu müssen. Jeder, der sich selbst rühmt, erleichtert automatisch das Gewissen all derer, die nicht glauben wollen, - denn die Welt wird nur das Ihre lieben (Joh. 15, 18, 19). Es wird logisch und vernünftig "bewiesen", dass die Bibel von Menschenhand geschrieben wurde und dass die Kirche (die mit dem Lebendigen Gott stets als gleichwertig betrachtet wird) sich den Menschen dieser Zeit anpassen soll, - mit anderen Worten: Gott muss sich verändern oder gar Buße tun, - nicht der Mensch. Man sieht z.B. in einer biblischen TV - Sendung, dass ein Mensch der festen Meinung ist, wenn Gott ihn so akzeptiert, wie er nun mal ist, dann wäre er bereit, sich zu Ihm zu bekehren. Als müsste Gott sich geradezu bedanken, dass ein Mensch noch bereit ist, an ihn zu glauben. Was hat das zu tun mit einer Umkehr von seinen alten Wegen und mit einer Erneuerung der eigenen, verdorbenen Gesinnung? Durch solche Darbietungen wird das Christentum und Gott lächerlich gemacht und verspottet. In den letzten 30, 40 Jahren ist alles auf den Kopf gestellt worden, - aber leider so listig und unmerklich, dass man weiterhin unbekümmert im Zeitgeist mitgeht. Es gibt Wortkreationen, die noch in den 90er Jahren gar nicht existierten. Die Jugendlichen, die um die Jahrtausendwende geboren worden sind, denken, dieses Sünden-Chaos wäre das Normalste der Welt, weil sie den Kontrast zur der Zeit vor der 68er - Generation nicht kennen. In der Generation der 50er und 60er Jahre haben wir unsere Eltern mit rebellischen Aussagen und Handlungen konfrontiert, und sie waren entsetzt, weil sie in der Zeit der 30er Jahre und der Nachkriegszeit zur Welt kamen bzw aufgewachsen sind und derartige Entgleisungen, die heute zum Alltag gehören, nur aus dem Bereich der Geisteskrankheiten kannten. Jene Generation durfte noch einen Einblick in die guten Werte der Nachkriegsgeneration haben. Es wäre damals undenkbar gewesen, einen Lehrer zu beschimpfen oder sich einem älteren Menschen gegenüber respektlos und unverschämt zu verhalten. Man hat teilweise noch eine "gelangt" gekriegt, - und es hat einen nicht umgebracht. Das, was wir später selber verbockt haben, das brachte uns fast ins Grab,- aber doch nicht die Fehler oder Ausrutscher unserer Eltern. Natürlich gibt es auf dem Gebiet "Erziehung" furchtbare Dinge, aber letztlich wird man seine eigenen Fehler und seine Verantwortung vor Gott nicht dadurch entschuldigen können, indem man die Eltern oder die Gesellschaft für sein eigenes Tun verurteilt. Das funktioniert bei einem Psychologen, aber nicht bei Gott. Unsere Schuld wird in der Psychologie auf die Eltern, die traumatische Kindheit oder auf die schlimmen Umstände gelegt, aber Gott hat unsere Sünden auf Christus gelegt! Im 2. Tim., Vers 3, steht: "Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott...". Wenn wir ehrlich sind, wissen wir, dass wir in genau dieser Zeit jetzt leben. Es ist die Gegenwart gemeint. Paulus hat prophetisch geredet über die "letzten Tage". Und es ist genau so eingetroffen. Br. Branham hat es gesagt, dass die Menschen irre werden, - und wer sich dann noch wirklich zu seinem Gott und zu Seinem ewig wahren Wort bekennt, weil er weiß, dass es die Wahrheit ist, der kann damit rechnen, schon die Anfänge einer echten "Verfolgung" zu erleben. In unserer westlichen Welt dürfen wir uns noch recht freimütig zu unserem Glauben bekennen, aber wenn wir in Ländern leben, wo es direkt um Leben und Tod geht, dann nützt einem ein "Mitlaufen" oder eine Gemeindezugehörigkeit gar nichts. Lasst uns an Petrus denken, der zuvor gesagt hat : "Ich gehe mit dir in den Tod!", - als dann aber richtig Druck aufkam, sah es anders aus mit ihm. Wir sind nicht besser oder mutiger, - nein, - alle liefen weg, steht in der Bibel (Markus 14,50). Wir können nicht aus eigener Kraft diesen Dingen begegnen, dafür müssen wir voll Heiligen Geistes sein! Es wird irgendwann auch in unserer westlichen Welt ernst werden! Wir müssen zu Gott gehen mit allem, was wir sind. Gerade mit aller Angst und Furcht! "So wie ich bin, so muss es sein! Nicht meine Kraft,nur Du allein!". Wir müssen uns mit Gottes Wort und der Botschaft für diese Zeit befassen und eins machen. Die Predigten von Br. Branham sind lebenswichtig! In dem Wort ist der Heilige Geist! Nicht menschliche Werte oder Beliebtheit sind wichtig, sondern was Gott sagt für diese Zeit! Die Menschen werden durch die Medien berieselt mit einer "Pseudo-Realität", und  sie werfen alles in einen Topf: Kirchen, Sekten, Kreuzritter, die Inquisition, Protestanten und Katholiken, und alle berufen sich auf ihre unterschiedlichen Grundlagen. Deswegen werden sie auch dafür sein, dass ein Zusammenschluss aller Religionen stattfinden soll, damit endlich Frieden und Toleranz auf Erden herrschen. Und sie werden ein Oberhaupt wählen und anbeten, das dieses System regiert. Gottes Wort wird völlig in Vergessenheit geraten. Völlig. Das ist sehr traurig, - aber genau so wird es sein. Das Wort Gottes als ein von Gott Selbst inspiriertes Wort wird nicht mehr geglaubt in dieser Welt. Dabei ist die Bibel das einzige Buch, in dem die echte Errettung und die wirkliche Erlösung von aller Sündenlast und dem Ewigen Getrenntsein von Gott (dem Tod) verheißen und vollbracht wurde für jeden, der da will. Und so muss ein Christ, der durch den Heiligen Geist wiedergeboren wurde, damit rechnen, verfolgt und gehasst zu werden um Jesu Namen willen, denn das hat unser HERR in Seinem Wort gesagt. Und es wird am Ende so sein, dass es wirklich nur noch zwei Gruppen von Menschen gibt, wie Br. Branham es immer wieder sagt: "Es werden nur zwei Menschengruppen auf Erden sein, jene mit dem Siegel Gottes und jene mit dem Malzeichen des Tieres. Es werden nur zwei Gruppen sein. Du musst also das eine oder das andere Zeichen haben. Und ein Abfall (vom Lebendigen Gott) wird da sein, ein Zeichen einer Religion, eine abtrünnige Religion." ("Löchrige Zisternen", gepr. am 26.07.1964, §43). Es ist demnach wirklich so, dass wir in einer gewaltigen Zeit leben: in dem "Eden und Paradies" des Satans, das so täuschend, verblendend und heuchlerisch ist, "dass sogar die Auserwählten verführt werden könnten, wenn es möglich wäre", sagte Jesus in Matth. 24, 24. Es ist nicht denkbar, dass das niemanden anrührt und nachdenklich macht, denn jeder Mensch ohne Ausnahme wird eine persönliche Entscheidung treffen müssen. Jeder Mensch, egal, welcher Glaubensrichtung er angehört oder wenn er auch an gar nichts glaubt, wird mit der Wahrheit konfrontiert. Das ist kein Fanatismus, das sind Jesu Worte aus der Bibel... 

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