Apg. 4, ab Vers 23 (Gebet der Gemeinde, die sehr bedrängt war):
 
"Als sie aber entlassen waren, kamen sie zu den Ihren und verkündeten alles, was die Hohenpriester und die Ältesten zu ihnen gesagt hatten. Sie aber, als sie es hörten, erhoben einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herrscher, du, der du den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hast und alles, was in ihnen ist; der du durch den Heiligen Geist durch den Mund unseres Vaters, deines Knechtes David, gesagt hast: "Warum tobten die Nationen und sannen Eitles die Völker? Die Könige der Erde standen auf und die Fürsten versammelten sich gegen den Herrn und seinen Gesalbten." Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als auch Pontius Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israels, alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss vorherbestimmt hat, dass es geschehen sollte. Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden; indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung, dass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. Und als sie gebetet hatten, bewegte sich die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit."
 
2. Kor. 4, 7 - 11 :
 
"Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit das Übermaß der Kraft von Gott sei und nicht aus uns. In allem sind wir bedrängt, aber nicht erdrückt; keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg; verfolgt, aber nicht verlassen; niedergeworfen, aber nicht vernichtet; allezeit das Sterben Jesu am Leib umhertragend, damit auch das Leben Jesu an unserem Leibe offenbar werde. Denn ständig werden wir, die Lebenden, dem Tod überliefert um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch offenbar werde."
 

"Wie gütig unser Erretter von Seinen Kindern spricht! ER nimmt sich eurer geistlichen Gesinnung und eurem Verhalten an. Er weiß um eure Schwachheiten, aber Er verurteilt euch deswegen nicht! Ist das nicht, wie unser HERR ist? Er weiß, wie ER uns im richtigen Augenblick ermutigen und uns in verkehrten Dingen zurechtbringen muss."

(Gemeindezeitalterbuch engl., Das Zeitalter zu Ephesus, § L-3-41)

"Krankheiten, Nöte, Verzweiflung oder Kummer mögen sich aufbäumen,- lasst es ruhig zu, denn das hat überhaupt nichts damit zu tun. Wir empfangen ein Königreich, das nicht erschüttert werden kann! (Hebr. 12, 28)! Es wurde euch nicht verheißen, von all dem verschont zu werden, aber Gott wird euch an einem jener Tage so sicher, wie ihr nur sein könnt, dort ankommen lassen!"

("Die Arche" gepr. am 22.05. 55, §166)

 "Gott bewirkt, dass sich alle Dinge zum Guten wenden, - für die, die IHN lieben. Wie könntest du jemals verlieren? Du kannst nicht verlieren, - da gibt es keine Möglichkeit. Wenn die Gemeinde das nur erkennen könnte. Wenn jeder einzelne seine Position in Christus erkennen könnte, dann würden all diese "kleinen Dinge" wie Schatten verschwinden. Jeder, der zu Gott kommt, - das ist wahr (!) - muss diese "Schatten", Versuchungen und Ängste erdulden, - aber macht euch deswegen nicht verrückt ! Was ist dieses kleine, zeitlich begrenzte Erdulden von Leiden, wenn wir doch wissen, dass sich die Herrlichkeit Gottes offenbart in dieser letzten Zeit, - wenn JESUS kommt! Wenn wir sein werden wie ER..!  ER fügt all die kleinen Dinge zu einem Ganzen zusammen. Wusstest du, dass Gott eine Krankheit oder eine andere Schwierigkeit für dich zuließ, damit ER dich in eine engere Gemeinschaft zu Ihm bringen konnte?" 

("Hiob", gepr. am 23.02. 55)

"Nun, wir sehen hier, der Grund warum wir beruhigt sein können ist, weil die Verheißung unserem Vater Abraham und seinen Kindern gegeben wurde. Und Gott, der dieses Versprechen gab, schwur mit einem Eid, dass Er es bestätigen und halten würde. Und das hat Er getan."  "Und der Bund wurde Abraham ohne Bedingung gegeben. Nicht, "Abraham, wenn du etwas Bestimmtes tun wirst, dann werde ich DIESES tun." Sondern, "Ich habe es bereits getan." Seht? Es ist nicht, was wir tun. Es ist, was Er für uns getan hat. Es gibt nichts, was wir tun könnten, um etwas zu verdienen. Wie könnten wir, die Ungerechten, jemals irgend etwas tun, um vor dem großen Jehova Gott, und Seiner höchsten Heiligkeit etwas zu verdienen? Seht? Das einzige, was wir tun können ist, das anzunehmen was Er bereits für uns getan hat. Und dankbar dafür zu sein. Oh, es ist so einfach. Nicht wahr?" "Oh, ich hoffe ihr seht es, Geschwister. Es ist etwas, was ich euch klar machen möchte, um euren Glauben dahin zu bringen wo er hingehört. Ich finde, viele Menschen können... Sie besitzen Glauben, wenn sie nur wüssten, wie sie ihn zum Wirken bringen können." "Jesus Christus stand zu Seiner Zeit allein da, als ein Beispiel, dass jeder Mensch, der seine Überzeugung auf Gottes Ewige Wahrheit gesetzt hat und dafür eintritt und einsteht, alleine stehen wird. Aber nicht wirklich allein, sondern mit Gott! Dem unsichtbaren Begleiter, der uns durch unser ganzes Leben hindurch folgt. Hinunter durch die Schatten, durchs Tal der Todesschatten, und hinein in die Ewigkeit. Er wird immer mit uns gehen, und Gott sein." "Und jede Person, die Jesus Christus als ihren persönlichen Erretter angenommen hat, und durch den Heiligen Geist wiedergeboren wurde, hat ihren Anker geworfen. Wenn du krank bist und deine Hoffnung auf Jesus Christus gegründet hast, dann hast du deinen Anker geworfen." "Unsere Hoffnung befindet sich innerhalb des Vorhangs. Welcher Vorhang? Durch das Vergießen Seines Blutes, was Seinen Geist von Seinem Leib trennte. Und innerhalb dieses Vorhangs dort, hat der Anker in Etwas Halt gefangen.  Vor einiger Zeit habe ich mal ein Schiff gesehen, als es dort draußen so hin- und hergeworfen wurde. Und ich dachte, "Was hält dieses Schiff bloß an derselben Stelle?" Ich konnte es nicht verstehen. "Dort draußen auf dem Meer?" Und ich beobachtete, wie die Wellen es in die eine Richtung drückten und wieder zurück in die andere Richtung, doch es bewegte sich nicht von der Stelle. Ich konnte weiter nichts sehen. Doch da war ein kleines Seil, ein Tau, das vom Bug des Schiffes hinunter zu einem Anker ging, der sich an etwas festgehakt hatte. Neben meinem... ich konnte nicht sehen wo, im Wasser. Und dort hielt es. Und ich sagte, "Preis sei Gott!" Ja, eines Tages fand ich einen Anker. Ich hab hier drin gelesen, hier stand: "Wer zu mir kommt, den stoße ich nicht hinaus" (Joh. 6,37). Ich warf diesen Anker hinter etwas, was ich nicht sehen konnte. Etwas hat Halt gefangen. Und wenn der Kampf wütet, dann hält der Anker innerhalb des Vorhangs. Wenn Unglaube ankommt und Schwierigkeiten auftauchen, und alles um mich herum vergeht, dann hält mein Anker innerhalb des Vorhangs. Wo es ist? Ich weiß es nicht. Doch es ist hinter dem Vorhang, drüben irgendwo, verankert im Fels der Zeiten. "Unser Anker ist fest, unbeweglich. Er ist innerhalb des Vorhangs befestigt." Welche Hoffnung wir haben als einen sicheren und festen Anker unserer Seele... "Sicher und fest." Oh, wenn wir nur ein klein bisschen mehr Zeit hätten, um zu erfassen, was SICHERHEIT bedeutet. "Sicherheit", etwas, was du weißt, und deine Sicherheit. [Zuversicht, Gewssheit, Versicherung (assurance)] Was ist Sicherheit? "Gott schwur mit einem Eid, dass Er es tun würde." Das ist die Sicherheit."

("Melchisedek, der große Fürst und König", gepr. am 09.01.55; §§E-14-E-16; E-20; E-31; E-37)

"Und als die Wellen sich auftürmten (Mt. 14,27), sprach Jesus nach einer Weile zu ihnen: `Fürchtet euch nicht. Ich bin es!´ Petrus sagte : `HERR, wenn Du es bist, dann gib´mir einen kleinen Beweis.´  Bittet und ihr werdet empfangen!  Und so gab Jesus ihm diesen kleinen Beweis. Aber als er versuchte, es aus eigener Kraft zu tun, versagte er, so wie jeder andere auch versagen würde. Er blickte von JESUS weg auf die Wellen, und als es gegensätzlich aussah zu dem, was er zuerst glaubte, begann er zu sinken. Und jeder Mensch, der auf sein Leiden schaut, nachdem für ihn gebetet worden ist, wird mit Sicherheit versinken.  Schau´nicht auf dein Leiden, sondern schau´ auf Den, Der die Verheißung gab, - auf den HERRN JESUS CHRISTUS! Richte deinen Blick nur auf Sein Wort, - ER ist der Eine, der die Verheißung gab! ER wacht darüber, um sie zu verwirklichen. ER bewahrt sie in Seiner Hand, und Er bettet sie in der Tiefe Seines Herzens. Sein Wort muss sich erfüllen! Blicke weg von deiner Übelkeit, von deinen Gebrechen und schaue nur auf JESUS!"

("Jairus, ein heimlich Glaubender", vom 04.06.55)

"Petrus war Fischer, - ich mag diesen Beruf irgendwie, - und als er dort draußen fischte, wurde er völlig entmutigt, weil er wusste, dass er Christus verleugnet hatte." Er sagte sich `Ich weiß, dass ich Ihn verleugnet habe, ich verleugnete Ihn in der Gegenwart von Pilatus, ich verleugnete Ihn, als diese kleine Frau zu mir kam und fragte `Gehörst du nicht auch zu ihnen?´ `Nein!´ Und er hatte sich sogar selbst verflucht und es geschworen (Mt.26,74). Oh, er war in einer schrecklichen Verfassung. Er machte sich Vorwürfe, dass er Ihn verleugnete. Und dann sah er Jesus dort, wie ER ihn anblickte, - genau, nachdem der Hahn dreimal gekräht hatte. Er rannte weg,- er war so entmutigt über sich selbst, dass er dachte : `Wozu lebe ich eigentlich noch länger?´. Und später - nach alledem - sagte er: `Ich werde wohl wieder fischen gehen. Predigen kann ich nicht mehr, deshalb werde ich es wieder mit dem Fischen versuchen.´ Er warf die ganze Nacht hindurch die Netze aus, fing aber nicht einen einzigen Fisch. Und er war an seinem tiefsten Punkt angelangt, - er hatte gar nichts mehr: Entmutigt über sich selbst und am Ende all seiner Fähigkeiten. Als er noch dachte, dass er ein ganzer Kerl war, als er dem Sohn des Hohepriesters das Ohr abschlug, - ja, da glaubte er noch, ein guter Jünger zu sein; - ihr wisst, dass er einiges gelernt hatte. Aber jetzt wusste er gar nichts mehr, - er versuchte vielmehr, alles zu vergessen. Und so dachte er: `Es gibt nur noch diese eine Sache, - dass ich ein Fischer bin. Ich weiß, wie man lebende Fische fängt.´ Und dann verbrachte er die ganze Nacht damit, aber es kam nichts dabei herum. Oh, was für eine Entmutigung, - jedes mal, wenn er das Netz hochzog, war es leer. Er war dermaßen entmutigt, - an seinem tiefsten Punkt angelangt, dass er dachte `Ich könnte ebenso gut über Bord springen, es bringt sowieso alles nichts."

Doch dann fragte ER: " Habt ihr etwas Fisch, Kinder?" Er blickte hinüber zum anderen Ufer und sah, dass dort ein Mann stand. Er antwortete:

"Nein. Wir haben die ganze Nacht hindurch gefischt und nichts gefangen. Ich dachte, ich wäre ein Fischer."

"Bist du es, Simon?"

"Ja, ich bin es, aber ich sagte doch, ich habe die ganze Nacht gefischt, aber nichts gefangen." 

ER sagte : "Wirf das Netz auf der anderen Seite des Bootes aus!"

"Das haben wir auch schon versucht..."  

"Wirf es an der anderen Seite aus!"

Er warf also das Netz dort aus und begann zu ziehen. Er sagte... er wurde kräftiger, warf sich seinen alten Fischermantel um und rief: "Brüder, es ist der HERR!" Und dann war er schneller am anderen Ufer, als die anderen, obwohl er in einem Fischermantel schwamm während sie in ihren Booten ruderten. Er gelangte ans Ufer. Warum?  Als er stark war, konnte er nichts tun, aber, als er schwach war, wurde er stark! Jawohl! Oh, Gottes Strategie ist es, leere menschliche Gefäße zu nehmen und die Welt mit ihnen zu erschüttern."
("Vollkommene Stärke durch vollkommene Schwachheit", gepr. am 19.11.61, §327; 331)

"...Das Heil ist eine individuelle Sache zwischen jedem Menschen und Gott. Nicht mit unserer Nation, nicht mit unserer Gemeinde, sondern allein werden wir uns vor Gott verantworten.  Es ist in unserem Lande dahingekommen, dass selbst den geistlichsten Menschen, den Männern und Frauen, in ihrem Herzen etwas mangelt. In den letzten Wochen habe ich mich damit befasst und festgestellt, daß der Kernpunkt im Herzen der Menschen der ist, dass sie das Gewicht auf vergängliche Dinge legen." "Wir benötigen Menschen, die sich selbst vor Gott demütigen, auch wenn sie keinen Pfennig haben, und so lange beten, bis der Geist in ihnen zufriedengestellt ist mit der Güte Gottes und eine Erweckung im Innern ihres Herzens stattfindet, wodurch ihre Einstellung und die Atmosphäre, in der sie leben, verändert wird. Ihr mögt noch nicht einmal ein Paar Schuhe besitzen, in Lumpen gekleidet sein, doch etwas singt in eurem Herzen den Lobpreis Gottes. Das habe ich lieber als all das Geld in der Welt." "...Ganz gleich, wie gut die Kleidung ist, die wir tragen, oder wieviel wir zu essen haben, das bringt uns nicht in die Gegenwart Gottes. Dieser Leib vergeht, ganz gleich, wie wir um ihn besorgt sind. Es geht um die Seele in dem Menschen, um die Verfassung des Geistes, der sich in die Gegenwart des lebendigen Gottes begibt." "Wenn wir Seinen Forderungen nachgekommen sind: "Tut Buße und lasse sich ein jeglicher von euch auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen." Das ist Seine Verheißung. "Ist jemand krank unter euch, so lasse er die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen, daß sie ihn mit Öl salben, und über ihm beten. Das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen und Gott wird ihn aufrichten." Damit ist es erledigt. "Bekennet einander die Sünden und betet für einander." "Ihr seid den Forderungen Gottes nachgekommen." "Es geht um euren Glauben an den lebendigen Gott, der zählt. Es geht nicht um das, was der Prediger ist, sondern um das, was Gott ist. Der Prediger hat die Verheißung nie gegeben. Gott gab die Verheißung. Es geht nicht um den Prediger, es geht um Gott und euren Glauben, dass ihr glaubt, dass Gott da ist. Seid Gottes gewiss. Seid gewiss, dass Gott da ist, dass es Gottes Wort ist und Gott in Seinem Worte ist.!"

("Seid Gottes gewiss", vom 25,01. 59; §§ 16 -19; 21 - 23; 72, 73, 75)

 "Und heute abend mag Krebs euch befallen haben, eventeull hat sich etwas anderes eurer bemächtigt, eine Krankheit, vielleicht die Krankheit der Sünde, was auch immer. Es mag so dunkel und düster für dich aussehen, als wenn es niemals von dir zu gehen scheint;  es scheint für dich nicht möglich zu sein, die Tuberkulose zu besiegen, das Prostataleiden, das Lungenleiden, was auch immer es ist, dieser Tumor, oder ein verkrüppelter körperlicher Zustand... Der Arzt sagt wahrscheinlich, dass alle Hoffnung dahin sei. Aber stehe heute abend hier in dem Vertrauen, dass da Jemand anderes bereit ist, Besitz von dir zu ergreifen, - richte deine Herzensaugen im Glauben auf den Sieg Jesu Christi! Halleluja!  Hinfort mit dem Teufel und seiner Finsternis, und "Herbei" mit dem Glauben an den HERRN Jesus Christus, dem Glauben an den Allmächtigen Gott! Der Glaube nimmt seinen Heiligen Stand auf dem Fels des Heils ein, und das Auge eines Adlers durchbricht jede stürmische Wolke, wenngleich die Wellen des Todes oder der Enttäuschungen versuchen, dich von dem Glaubensfundament, auf dem du stehst, herunterzustoßen. Bleibe dennoch darauf stehen und rufe aus: "GOTT IST RICHTIG!" und vertraue dem Ratgeber und der Weisheit des Lebendigen Gottes! AMEN!"

(Aus "Die Macht Satans", gepr. am 05.10.55)