DIE ERRETTUNG UNSERER ANGEHÖRIGEN!

 Jer. 38,  17  :
 
 
"Und Jeremia sagte zu Zedekia: So spricht der HERR, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels: Wenn du zu den Obersten des Königs von Babel hinausgehst, wird deine Seele am Leben bleiben, und diese Stadt wird nicht mit Feuer verbrannt werden; und du wirst am Leben bleiben, du und dein Haus. Wenn du aber nicht zu den Obersten des Königs von Babel hinausgehst, dann wird diese Stadt in die Hand der Chaldäer gegeben werden, und sie werden sie mit Feuer verbrennen; und du, du wirst nicht aus ihrer Hand entkommen. Und der König Zedekia sagte zu Jeremia: Ich fürchte mich vor den Judäern, die zu den Chaldäern übergelaufen sind, dass man mich in ihre Hand ausliefert und sie ihren Mutwillen an mir auslassen. Da sagte Jeremia: Man wird dich nicht ausliefern. Höre doch auf die Stimme des HERRN nach dem, was ich zu dir rede, dann wird es dir gut gehen, und deine Seele wird leben!"
 
Apg. 16, 25 bis 34 :
 
"Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobsangen Gott; und die Gefangenen hörten ihnen zu. Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben, so dass die Grundfesten des Gefängnisses erschüttert wurden; und sofort öffneten sich alle Türen, und aller Fesseln lösten sich. Als aber der Kerkermeister aus dem Schlaf aufwachte und die Türen des Gefängnisses geöffnet sah, zog er das Schwert und wollte sich umbringen, da er meinte, die Gefangenen seien entflohen. Paulus aber rief mit lauter Stimme und sprach: Tu dir kein Leid an! Denn wir sind alle hier. Er aber forderte Licht und sprang hinein; und zitternd fiel er vor Paulus und Silas nieder. Und er führte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde? Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden, du und dein Haus. Und sie redeten das Wort des Herrn zu ihm samt allen, die in seinem Haus waren. Und er nahm sie in jener Stunde der Nacht zu sich und wusch ihnen die Striemen ab; und er ließ sich taufen und alle die Seinen sogleich. Und er führte sie hinauf in sein Haus, ließ ihnen den Tisch decken und jubelte, an Gott gläubig geworden, mit seinem ganzen Haus."

"Wenn ihr genügend Glauben für eure eigene Rettung habt..."

 

"Oh, wie könnten wir in diese Dinge, die das Land betreffen, hineingehen, in die Gesetze des Erbbesitzes - wie bei Naomi und Ruth mit Boas -, und uns all das in die Erinnerung zurückrufen, wie es damals in Israel war: wenn ein Bruder in Not geriet und seinen Besitz verpfändete, musste ein Verwandter als Löser eintreten. Oh, wie wunderbar. Wir könnten uns Wochen und Wochen mit diesem Kapitel befassen, ohne es auszuschöpfen. Wir könnten die ganze Bibel in dieses eine Kapitel mit einbeziehen. Ich vertiefe mich so gern darin. Wir haben es eineinhalb Jahre lang betrachtet, ohne uns von dem Buch abzuwenden, und könnten weiter dabei bleiben. Es war solch eine wunderbare Sache mit dem Besitztum, dass niemand es einlösen konnte als nur ein naher Verwandter. Nun, lasst mich hier einen kleinen Beweis bringen, den ich vor einigen Abenden euch Müttern gegenüber berührt habe. Wieviele von euch haben für ihre ungeretteten Angehörigen gebetet? In Ordnung. Da habt ihr es wieder, "euer Besitztum."! Paulus sagte dem Römer: "Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus selig werden." Wenn ihr genügend Glauben für eure eigene Rettung habt, so habt auch genügend Glauben dafür, dass ungeachtet dessen, wieweit dieser Junge oder dieses Mädchen von Gott entfernt ist, sie trotzdem gerettet werden. Gott wird es irgendwie tun! Selbst wenn ER sie darniederlegen muss, dass sie sterbend im Krankenhaus liegen, sie werden gerettet werden! Gott hat es verheißen. Der Erbbesitz." 

(aus "Einsetzung in die Sohnschaft, Teil 2", vom 18.05.60; Abschn. 014 bis 017)

"Bringe das Zeichen an für die ganze Familie... Beansprucht sie!"

 

"So weiß ich nicht, wann ich wieder mit euch hier sein werde... und wie können wir wissen, ob dieses nicht die letzte Zeit für einige von uns sein könnte, sich je wieder zu treffen!  So lasst uns versuchen, dieses in Ehrfurcht zu betrachten, ich weiß, dass es schwer ist...Wir sind nicht hier, nur, um gesehen zu werden. Wir kommen niemals hierher, um nur zu sehen, wie andere gekleidet sind, - wir kommen für einen Zweck hierher, wie unser Bruder betete: "Wir sind hier, um das Wort zu hören - das Wort, das zu uns kommt." Wir möchten das, denn das ist das einzige, was uns etwas bedeutet - alles, was wesentlich ist, alles, was uns zu helfen vermag. Wir sind ein sterbendes Volk. Alle Menschen gehen der Ewigkeit entgegen. Und dann... Wir hatten all diese Zeit, um unsere Entscheidung zu treffen, auf welchem Weg wir gehen wollen. Der Weg ist vor uns. Wir können beide Seiten nehmen, wir haben zu wählen. Das ist der Weg, den Er Adam und Eva vorlegte, und das ist der Weg, den Er uns vorlegt. Wir müssen bedenken, dass - ganz gleich, was wir tun oder wie erfolgreich wir im Leben sind - ohne Christus haben wir vollkommen alles verloren, seht ihr...? Wie wissen wir, ob nicht in diesem Fall heute gerade der Augenblick eurer Entscheidung euren ewigen Bestimmungsort festlegen wird? Nehmt es an, wie ER es euch darreicht... Oh! wir leben in diesen Schatten, und der Zorn ist bereit zu strafen, und Gott fordert ein Zeichen, dass du - du selbst - Sein Zeichen empfangen hast - den Heiligen Geist. Es ist der einzige Weg und das einzige Merkmal, dass Gott je vorübergehen wird, denn es ist das tatsächliche Leben von Jesus Christus, welches in den Gläubigen zurückgekehrt ist. Das Tierleben konnte nicht zurückkehren. Darum musste das Blut an der Tür angebracht werden (2.Mo. 12, 22,23), auf den Türsturz und auf die Türpfosten, damit jeder Vorbeikommende, die Öffentlichkeit, jedermann, der vorbeiging an dem Haus - wusste, dass ein Zeichen an der Tür war, ein Blut, dass ein Leben gestorben war - sichtbar an dieser Tür. Amen! Das ist die Weise, wie es heute mit jedem Gläubigen sein muss - gefüllt mit dem Heiligen Geist, ein Zeichen, dass das vergossene Blut des Lammes - dass das Leben von dem Lamm zurückgekehrt war; und es wurde öffentlich darin versiegelt, so dass jedermann, der vorbeikommt, mit euch spricht oder Gemeinschaft mit euch hat, sieht, dass das Blut angewandt wurde... Der Heilige Geist ist das Zeichen. Der Fall ist abgeschlossen. Jawohl!...Ihr Menschen, die ihr die Tonbänder hören werdet, ihr Frauen, ihr Männer, höret einen Moment her! Wenn ihr mir je geglaubt habt, dann glaubt es jetzt: Es ist Zeit, mit dem Streit untereinander aufzuhören. Glaub der Botschaft der Bibel. Glaubt Jesus Christus, liebt, ehrt und respektiert einander. Männer, achtet eure Frauen, achtet eure Familien. Bringt eure Familie zusammen, denn denkt daran, dieses Lamm war für die Familie, nicht nur für einen. Auch die ganze Familie musste mit hineingebracht werden, alle mussten hineingebracht werden...Das ist der Bund - das Zeichen an der Tür... Ich möchte dieses jetzt richtig anbringen, denn gerade jetzt so meine ich, während die Salbung darauf ruht, es wäre besser, es gerade jetzt zu erfassen. Nur, wenn das Zeichen sichtbar war. Die ganze Familie musste unter dem Blutzeichen sein. Papa, Mama, ich weiß, wie ihr fühlt. Ich habe auch Kinder. Ich möchte sie gerettet sehen. Ich spreche heute zu mir selbst. Ich habe Brüder, ich habe eine Schwester, ich habe Angehörige. Ich möchte sie auch gerettet wissen, aber denkt daran, ohne das angebrachte Zeichen werden sie umkommen. Es wird keine Auferstehung für sie geben. Das ist richtig. Sie werden dahin sein, es sei denn, das Zeichen ist sichtbar angebracht... Auch Gott hält Seinen Eid, dass alles, was nicht darunter war, umkommen würde und alles, was sich darunter befindet, würde leben. Nun, heute gilt derselbe Eid, dieselbe Sache: "Ich will euch nicht mit denen umkommen lassen, die der Botschaft nicht, glauben…" Rahab (Jos. 2, ab 1) hatte von den Taten gehört, und sie glaubte. Aber sie, ihr Vater, einige von ihren Brüdern, also ihre Familie waren die einzigen in der ganzen Stadt, die glaubten. Seht ihr, wie wenige es sind? Nur einer hier, einer dort. Eine kleine Familie kommt heraus aus einem ganzen Staat. Stimmt das? Ganz genau, wir sprechen von Tatsachen. Wenn ihr die Wirklichkeit erkennen wollt, müsst ihr zuerst das Schattenbild sehen. Wenn ihr den Schatten seht, wisst ihr, wie das Bild in Wirklichkeit aussieht,  Seine Kraft wurde sichtbar: Gericht war im Anmarsch. Sie mussten glauben, um gerettet zu werden. Jawohl. Und diese Burschen gingen hinein, die Botschafter, und holten jenen vorherbestimmten Samen, jene, die glaubten. Sie benutzte ihr Haus als Versammlungsstätte, um die Botschafter zu empfangen. Man wollte sie nicht in ihre Gemeinden hineinlassen. Nein, auch euch werden sie nicht lassen. Sie werfen euch hinaus-, wenn ihr irgendetwas darüber sagt. Alle in ihrer Stadt, die glaubten, kamen unter das Zeichen. Genau das ist es, was wir auch heute tun sollten. Wenn ihr wollt, dass eure Angehörigen gerettet werden, dann solltet ihr sie lieber jetzt gerade hineinbringen...   Fliehet in Sicherheit, bringt es an, denn deswegen glaubt ihr. Ihr möchtet Eure eigene Sicherheit, ihr glaubt, um sicher zu sein, und dann bringe das Zeichen an für die ganze Familie. Ihr sagt: „Wie kann ich das tun?" Beansprucht es. Wenn es an euch wirkte, dann seid ihr und das Wort eins geworden. Amen! Es ist wirksam für euch beide. Ihr und das Wort seid eins. Dann wendet es für eure Kinder an und für eure Angehörigen, so wie Rahab es tat. Sie wandte das Zeichen für ihren Vater an, sie wandte es für ihre Mutter an, ebenso für ihre Brüder und Schwestern, und brachte sie alle hinein. Bringe Du es an und sage: „Herr, ich gehe meinem Sohn nach. Herr, Ich gehe meiner Tochter nach. Ich beanspruche sie, Satan, gib sie frei! Ich komme, um sie zu holen. Ich bringe mein Zeichen an...!" Der Heilige Geist... "Oh, Heiliger Geist, der du in mir lebst, ergreife meine Tochter dort. Ich gehe jetzt zu ihr, mit Deiner Salbung auf mir. Er wird es tun. Amen!  So taten sie es in Ägypten. So geschah es in Jericho. Wenn ihr noch etwas lesen wollt, Apostelgeschichte 16, 31. Paulus sagte dem Kerkermeisters: "Glaube, dass ich der Botschafter der Stunde bin. Glaube, an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus gerettet." Ist das richtig? Glaube für dein ganzes Haus. Bringe sie alle darunter. Nun, ihr habt gesehen, wie der Gott des Himmels ein Wunder tat, gerade vor dem Gericht. Ihr habt es geglaubt. "Ja, was kann ich tun?" Er sagte: "Stehe auf und lasse dich taufen." Paulus nahm ihn mit nach draußen und taufte ihn und sagte: "Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus gerettet.“ Was glauben? Glaube dem Herrn Jesus Christus für dein Haus. Bringe das Zeichen an deinem Haus an. Was tust du denn, wenn du es an deinem Haus angebracht hast? Wirf all den Abfall hinaus. Nimm all die kurzen Röcke, die Shorts, die Kartenspiele, die Zigaretten, Fernseher und was noch alles, und wirf sie raus aus der Tür. Ihr seid dabei, das Zeichen anzubringen und könnt es nicht mehr stillschweigend dulden, jawohl, Leute. Tut es alles hinaus. All das Tanzen, die Parties, Rock'n Roll, die alten vulgären Zeitschriften und das Zeug von der Welt, werft es zur Tür hinaus und sagt: "Wir sind dabei, den ganzen Platz hier zu reinigen." Wie Jakob es tat, als er seiner Frau und all den anderen dort sagte: "Wascht eure Kleider und all die Dinge. Tut die Götzen weg." ... Seid bereit. Bringt das Zeichen an. Glaubt es. Räumt auf. Lasst eure Kinder, lasst eure Familie, lasst eure Angehörigen es sehen in euch. Das ist recht. Es wird eine Wirkung haben. Jawohl!  Nun, bringt das Zeichen an im Gebet mit Überlegung und indem ihr glaubt. Wendet es mit äußerster Liebe an. Ihr wisst, dass es stattfinden wird. So ist es. Wendet es an im Vertrauen und glaubt, dass es helfen wird. Wenn ihr dann zu eurem Kind sprecht, wenn ihr dann zu eurem Ehemann sprecht oder zu eurer Ehefrau oder zu euren Angehörigen, dann glaubt, dass es helfen wird. Steht dort und sagt: "Herr, ich habe sie beansprucht; sie gehören mir. Ich nehme sie für Dich, Herr." Bringt es an, schafft diese Atmosphäre um euch herum, dass sie direkt da hineinkommen können. Oh, ihr seid... wenn ihr das Zeichen habt, wird eine geistliche Atmosphäre der Kraft um euch herum geschaffen, dass, wenn du wandelst, die Leute wissen, dass du ein Christ bist. In Liebe wirst du zu ihnen sprechen. Sie glauben deinem Wort, was du sagst, sie verlassen sich darauf. Das ist es. Wende das Zeichen an; dann wandle damit. Beanspruche deinen Haushalt. Du musst es jetzt tun. Jetzt ist Abendzeit.  Nun, ihr habt eine lange Zeit gehört, doch nun ist es Abendzeit. Jetzt ist Anwendungs-Zeit. Der Zorn wird an einem dieser Tage hereinbrechen, und dann mag es zu spät sein."

(aus "Das Zeichen", vom 01.09.63; Abschn. 3-4; 4-1 – 4-4; 10-4, 10-6; 19-4 bis 20-1; 34-9; 37-3, 37-5; 38-5; 40-6; 41-2 bis 41-4; 48-3 bis 49-6)

"Welch ein Tag wird es sein, wenn ihr sie wiederseht..!"

 

"Und ich denke, es ist die große Krönung des Vollen Evangeliums: Die Auferstehung und Seine Göttlichen Verheißungen und der Trost, den es denen gibt, die darin vertrauen. Denn es verheißt die große Harmonie unseres Wiedervereintseins. Es verheißt das Verschwinden aller Sünden. Es verheißt das Verschwinden aller Verderbtheiten, all der Leiden, die wir darin taten, womit wir in diesem Leben durchgehen mussten. Es verheißt das Auslöschen von all dem. Es verheißt, dass sogar der Tod seine Gewalt verliert und wir werden in der Gestalt von Jesus auferstehen. So, meiner Meinung nach ist die Auferstehung die größte aller Verheißungen in den Dingen der Schrift. Da ist es, wo es besiegelt ist. Und letztes Ostern, als ich von den fünf Dingen predigte:

Lebend liebte Er mich; sterbend errettete Er mich;
begraben trug Er meine Sünden weit weg;
doch auferstehend rechtfertigte Er mich für immer.


Das ist der Tag für mich, jener große Tag aller Tage! Und zu sehen, was es für alle von uns in der Auferstehung bedeuten wird, während wir uns abmühen und auf jenen gesegneten Tag der Tage warten! Es gibt uns die Verheißung, dass eines Tages diese alten, geschwächten, matten, grauhaarigen, niedergebrochenen Mütter verwandelt werden. Mutter wird nicht nur alleine da sitzen, sondern ihre ganze Familie mit ihr. Und welch ein Tag wird das sein! Welch eine Zeit wird es sein, wenn wir auf die Gesichter jener schauen, die wir so sehr geliebt haben! Welch ein Unterschied an jenem Morgen, wenn wir unsere Geliebten sehen werden und - und zu beobachten, was sie dann sein werden! All die Gebrechen werden weggenommen sein. All die Beschädigungen der Leiden werden weg sein. Keine fahlen Todeswangen mehr. Aus den Augen keine Tränen mehr. Die Auferstehung verheißt dies alles. Es wird keine Beerdigungen mehr geben. Kein Tätscheln der Wange des Kindes, das wie ein Stück Stein ist; das der Leichenbestatter einbalsamiert hat und herrichtete und Farbe auftrug und so weiter, um natürlich auszusehen. Es wird dort nie wieder gebraucht werden.  Dann denke ich daran, wenn wir sie drüben stehen sehen, unsere Geliebten, unsere Mütter, unsere Verwandten, all unsere Freunde; und sie in ihren unsterblichen Leibern, ihren himmlischen Leibern zu sehen; ihren Charakter beobachten, sehen, wie sie sich mit dieser Liebenswürdigkeit und Stille benehmen, keine Nervosität oder Enttäuschungen. Sie dann in dem Bild des Herrn Jesus stehen zu sehen, das wird ein wundervoller Tag. Und jeder einzelne von uns, in unseren Gedanken, erwarten und sehnen sich nach dieser Stunde des Trostes, wenn wir sie treffen. Jeder einzelne denkt an seine Geliebten, vielleicht ihre Mutter, die vorausgegangen ist. Und welch ein Tag wird es sein, wenn ihr sie wiederseht! Und Papa und Bruder und all die... all die Geliebten, welch ein Tag wird das sein!"

(aus "Muttertag", vom 10.05.59; Abschn. 55 bis 60)

BR. BRANHAMS BLICK HINTER DEN VORHANG DER ZEIT :
"Alle, die du jemals geliebt hast und alle,
die dich jemals geliebt haben, hat Gott dir hier gegeben."

"Und ich hörte etwas sagen: "Möchtest du gerne einfach hinter den Vorhang schauen?" Ich sagte: "Das würde mir so sehr helfen." Und ich schaute und in nur einem Moment, ich... einem Atemzug, war ich an einen kleinen Platz gekommen, der sich neigte. Ich schaute zurück und dort lag ich auf dem Bett. Und ich sagte: "Dies ist eine merkwürdige Sache."  Nun, ich möchte nicht, dass ihr das wiederholt. Dies ist vor meiner Gemeinde oder meinen Schafen, deren Pastor ich bin. Ob es so war, dass ich in diesem Leibe oder außerhalb war, ob es eine Verwandlung war... Es war nicht wie irgendeine Vision, die ich jemals hatte. Ich konnte dort hinschauen und ich konnte hier herschauen. Und als ich an dem kleinen Ort ankam, habe ich noch niemals so viele Menschen gesehen, die gelaufen kamen, riefen: "Oh, unser kostbarer Bruder." Und ich schaute und junge Frauen, vielleicht in ihren frühen Zwanzigern (achtzehn bis zwanzig), sie warfen ihre Arme um mich herum und riefen: "Unser kostbarer Bruder." Hier kamen junge Männer in der Blüte ihrer jungen Männlichkeit und ihre Augen leuchteten und sahen aus wie Sterne in der dunklen Nacht, ihre Zähne so weiß wie Perlen und sie riefen und griffen mich und riefen: "Oh, unser kostbarer Bruder." Und ich hielt an und ich schaute und ich war jung. Ich schaute zurück auf meinen alten Leib, der dort mit meinen Händen hinter meinem Kopf lag. Und ich sagte: "Ich verstehe dieses nicht." Und diese jungen Frauen warfen ihre Arme um mich herum. Nun, ich bin mir bewusst, dass dieses eine gemischte Versammlung ist und ich sage dieses mit Lieblichkeit und mit der Sanftmut des Geistes. Männer können ihren Arm nicht um eine Frau herumlegen ohne ein menschliches Gefühl. Aber dort war es nicht vorhanden. Dort gab es kein Gestern noch Morgen. Sie wurden nicht müde. Sie waren... Ich habe nie in meinem ganzen Leben solch hübsche Frauen gesehen. Sie hatten ihr Haar bis zu ihrer Hüfte herab, lange Röcke bis zu ihren Füßen und sie haben mich einfach umarmt. Es war keine Umarmung, wie nicht einmal meine eigene Schwester, die dort sitzt, mich umarmen würde. Sie haben mich nicht geküsst und ich habe sie nicht geküsst. Es war etwas, wofür ich - ich keinen Wortschatz habe; ich habe keine Worte dafür. «Vollkommenheit» würde es nicht annähernd berühren. Kein Superlativ könnte es in irgendeiner Weise zum Ausdruck bringen. Es war etwas, dass ich niemals... Ihr müsst einfach dort sein. Und ich blickte hierhin und dorthin und sie kamen zu Tausenden. Und ich sagte: "Ich - ich verstehe das nicht." Ich sagte: "Warum sie... " Und hier kam Hope - das war meine erste Frau. Sie lief und hat nicht gesagt: "Mein Ehemann." Sie sagte: "Mein kostbarer Bruder." Und als sie mich umarmte, stand dort eine andere Frau, die mich umarmte und dann umarmte Hope diese Frau. Und jede einzelne und ich dachte: "Dieses muss etwas anderes sein; es kann nicht sein. Da ist etwas... " Ich dachte: "Oh, würde ich jemals wünschen, wieder zu dem alten Leichnam dort zurückzugehen?" Ich schaute dort umher und ich dachte: "Was ist das?" Und ich schaute es mir genau an und ich - ich sagte: "Ich - ich kann das nicht verstehen." Aber Hope schien zu sein wie eine... oh, ein Ehrengast. Sie war nicht anders, sondern einfach wie ein Ehrengast. Und ich hörte eine Stimme, die zu mir sprach, die in dem Raum war, sagte: "Dies was du gepredigt hast, war der Heilige Geist. Dies ist vollkommene Liebe. Und nichts kann hier eingehen ohne dieses." Ich bin mehr als jemals zuvor in meinem Leben überzeugt, dass es vollkommene Liebe benötigt, um dort einzugehen. Da gab es keine Eifersucht. Da gab es keine Müdigkeit. Da gab es keinen Tod. Krankheit konnte niemals dort hineinkommen. Sterblichkeit konnte dich nicht alt machen; und sie, sie konnten nicht weinen. Es war einfach eine Freude - "Oh, mein kostbarer Bruder." Und sie nahmen mich hoch und setzten mich auf einen großen, gewaltigen, hohen Platz. Und ich dachte: "Ich träume nicht. Ich schaue zurück auf meinen Leib, der dort auf dem Bett liegt." Und sie setzten mich dort hoch und ich sagte: "Oh, ich sollte nicht hier oben sitzen."Und hier kamen Frauen und Männer von beiden Seiten, gerade in der Blüte ihrer Jugend und riefen. Und eine Frau stand dort und sie rief: "Oh, mein kostbarer Bruder. Oh, wir sind so glücklich, dich hier zu sehen."

Ich sagte: "Ich verstehe das nicht."

Und dann die Stimme, die dort über mir sprach, sagte: "Du weißt, dass es in der Bibel geschrieben ist, dass die Propheten mit ihrem Volk versammelt wurden."

Und ich sagte: "Ja ich erinnere mich daran in der Schrift."

Er sagte: "Aber das ist, wenn du mit deinem Volk versammelt wirst."

Ich sagte: "Dann werden sie wirklich sein und ich kann sie fühlen."

"Oh, ja."

Ich sagte: "Aber ich... Das sind Millionen. So viele Branhams gibt es nicht."

Und die Stimme sagte: "Sie sind nicht Branhams; das sind deine Bekehrten. Das sind diejenigen, die du zum Herrn geführt hast." Und sie sagte: "Einige von diesen Frauen dort, von denen du denkst, dass sie so schön sind, waren mehr als neunzig Jahre alt, als du sie zum Herrn geführt hast. Kein Wunder, dass sie rufen: 'Unser kostbarer Bruder."


Und sie riefen alle auf einmal, sagten: "Wenn du nicht gegangen wärest, würden wir nicht hier sein."


Ich schaute herum und ich dachte: "Nun, ich begreife das nicht." Ich sagte: "Oh, wo ist Jesus? Ich möchte Ihn so gerne sehen."


Sie sagten: "Nun, ER ist einfach ein wenig höher, gerade dort hinauf."  Sie sagten: "Eines Tages wird ER zu dir kommen." Seht? Sie sagten: "Du wurdest gesandt als der, der uns herausführen sollte und Gott wird kommen, und wenn ER es tut, wird Er dich zuerst richten gemäß des Wortes, das du sie gelehrt hast. Davon hängt es ab, ob sie eingehen oder nicht. Wir werden eingehen gemäß deiner Belehrung."

Ich sagte: "Oh, ich bin so froh! Muss Paulus - muss er genauso stehen? Muss Petrus genauso stehen?"

"Ja."

Ich sagte: "Dann, ich habe jedes Wort gepredigt, welches sie predigten. Ich bin niemals davon abgewichen, weder zur einen noch zur anderen Seite. Wo sie in dem Namen von Jesus Christus getauft haben, habe auch ich es getan. Wo sie die Taufe des Heiligen Geistes gelehrt haben, habe auch ich es getan. Was immer sie gelehrt haben, habe auch ich getan." Und diese Menschen riefen und sagten: "Wir wissen das und wir wissen, dass wir eines Tages mit dir auf die Erde zurückgehen." Sie sagten: "Jesus wird kommen und du wirst gemäß des Wortes, welches du uns predigtest, gerichtet werden. Und wenn du zu der Zeit, die für dich bestimmt ist, angenommen wirst, dann wirst du uns Ihm präsentieren als Trophäen deines Dienstes. Du wirst uns zu Ihm führen und zusammen werden wir zur Erde zurückgehen, um für immer zu leben."


Ich sagte: "Muss ich jetzt zurückkehren?"

"Ja, aber dränge weiter vorwärts."

Ich schaute und ich konnte die Menschen sehen; soweit wie ich nur sehen konnte, kamen sie immer noch, wollten mich umarmen, riefen: "Unser kostbarer Bruder." Gerade dann sagte eine Stimme: "Alle, die du jemals geliebt hast und alle, die dich jemals geliebt haben, hat Gott dir hier gegeben." Und ich schaute und hier kam mein treuer Hund, kam hergelaufen. Hier kam mein Pferd und legte seinen Kopf über meine Schulter und wieherte. Sie sagte: "Alles was du jemals geliebt hast und alle, die dich jemals geliebt haben, hat Gott dir durch deinen Dienst in deine Hand gegeben." Und ich fühlte mich von diesem wunderschönen Platz wegbewegen. Und ich schaute herum. Ich sagte: "Bist du wach, Liebling?" Sie schlief immer noch. Und ich dachte: "Oh Gott, oh hilf mir, oh Gott. Lass mich niemals Kompromisse machen mit einem Wort. Lass mich geradewegs auf diesem Wort stehen und es predigen. Ich kümmere mich nicht darum, was kommt oder geht, was irgend jemand tut, wie viele Sauls oder Söhne von Kisch aufstehen, wieviel dieses, das oder jenes. HERR, lass mich vorwärtsdrängen zu diesem Ort. Alle Furcht des Todes... Ich sage dieses mit meiner Bibel vor mir, heute morgen. Ich habe da einen kleinen Jungen, vier Jahre alt, der aufgezogen wird. Ich habe ein neun Jahre altes Mädchen und einen Teenager, wofür ich dankbar bin, die auf den Weg des HERRN umgekehrt ist. Gott ließ mich leben, um sie in der Ermahnung Gottes aufzuziehen. Über diesem scheint noch die ganze Welt nach mir zu rufen. Neunzig Jahre alte Frauen und Männer und viele: "Wenn du nicht gegangen wärest, würden wir nicht hier sein." Gott, lass mich den Kampf kämpfen. Aber wenn es zum Sterben geht, bin ich nicht mehr... Es würde eine Freude sein, es würde ein Vergnügen sein, aus dieser Verweslichkeit und Schande einzutreten. Wenn ich dort oben einen quadratischen Block, einhundert Milliarden Meilen hoch machen könnte, und das wäre vollkommene Liebe... Mit jedem Schritt dieses Weges verengt es sich, bis wir dahin hinunterkommen, wo wir jetzt sind. Es wäre einfach nur ein Schatten von Verweslichkeit. Das kleine Etwas, das wir spüren und fühlen können, dass da irgendwo etwas ist; wir wissen nicht, was es ist. Oh, meine kostbaren Freunde, meine Geliebten, meine Lieblinge des Evangeliums, meine gezeugten Kinder für Gott. Hört auf mich, euren Pastor. Ihr... Ich wünschte, es gäbe eine Möglichkeit, dass ich es euch erklären könnte. Da gibt es keine Worte. Ich könnte sie nicht finden. Nirgendwo könnt ihr sie finden. Aber gerade jenseits des letzten Atemzuges ist die herrlichste Sache, die ihr jemals... Da gibt es keine Möglichkeit, es zu erklären. Da gibt es keine Möglichkeit; ich kann es einfach nicht. Aber was immer du tust, Freund, lege alles andere zur Seite, bis du vollkommene Liebe bekommst. Komme zu einem Punkt, dass du jeden lieben kannst, jeden Feind, alles. Dieser eine Besuch dort hat mich zu einem anderen Menschen gemacht. Ich kann niemals, niemals, niemals derselbe Bruder Branham sein, der ich war."

(aus "Der verworfenene König", vom 15.05.60; Abschn. 154 bis 185)

Homepage Dirk Mentz - HOME [-cartcount]