Joh. 15, 26, 27 : "Wenn der Beistand gekommen ist, den ich euch von dem Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der von dem Vater ausgeht, so wird der von mir zeugen. Aber auch ihr zeugt, weil ihr von Anfang an bei mir seid."

 

Joh. 16, Verse 8 - 15 : "Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht. Von Sünde, weil sie nicht an mich glauben; von Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; von Gericht aber, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum sagte ich, dass er von dem Meinen nimmt und euch verkündigen wird."

 

 Der dritte Zug

 

Br. Branhams 5 – faches Erleben des dritten Zuges,

bei dem es keine Nachahmung geben wird

 

 

"Menschen wie wir werden von all dem ausgeschlossen sein. Das stimmt genau. Man wird es nicht mehr tun können. Es wird straff. Wenn diese Zeit kommt und der Druck so stark wird, dass ihr "hinausgedrückt" werdet, dann gebt auf das acht, wovon ich euch in wenigen Minuten berichten werde. Beachtet dann den dritten Zug! Er wird eindeutig für die vollständig Verlorenen, aber er wird auch für die Braut und die Gemeinde sein. Wir sind dem näher, als es scheint. Ich weiß nicht, wann es sein wird, aber es ist sehr, sehr nahe....Ich weiß nicht, wann Er kommen wird. Das sagt Er uns nicht. Ich glaube aber, dass wir dem so nahe sind, dass ich nicht im hohen Alter sterben werde. Ich bin schon vierundfünfzig Jahre alt, doch am hohen Alter werde ich nicht sterben, ehe Er kommt. Es mag sein, dass ich erschossen oder auf irgendeine andere Weise getötet werde - doch ich werde nicht am Alter sterben, bis Er kommt. Das glaube ich. Ich möchte einiges sagen, was ich noch nie zuvor gesagt habe. Alles, was Er im Jahre 1933 dort am Fluß sagte und was die Schrift sagt, ist genauso geschehen, wie Er es sagte. Ich werde es vielleicht nicht tun, doch diese Botschaft wird Jesus der Welt vorstellen. "Wie Johannes der Täufer dem ersten Kommen Christi vorausgegangen ist, so wird die Botschaft dem zweiten Kommen vorausgehen."

 

Das erste Offenbarwerden des Dritten Zuges:

Krankenschwester Margie Morgan;  Mr. Junie Schimpf

 

"Ist Margie Morgan im Gebäude? Schwester Margie Morgan, eine Dame, die von Krebs zerfressen war. Sie ist Krankenschwester. Wie viele erinnern sich an Schwester Morgan? Ist sie hier oder konnte sie nicht kommen, weil sie Dienst hat? Nach dem Verzeichnis der Krebsfälle in Louisville ist die Frau schon seit etwa sechzehn, siebzehn Jahren tot. Als Jim Tom Robinson, ein christlicher Rechtsanwalt, von der Heilung hörte, begab er sich in das Baptisten-Hospital, um nachzuprüfen, ob das stimmte, denn sein Vater gehörte zum Vorstand des Hospitals. Sie suchten den Fall heraus; danach hätte die Frau bereits jahrelang tot sein müssen. Dabei arbeitet sie jetzt noch als Krankenschwester hier in Jeffersonville im Krankenhaus! Als sie hier stand, mußte man sie stützen; sie war nicht einmal ganz bei sich - doch es war SO SPRICHT DER HERR, und sie lebt. Sie arbeitete als Krankenschwester in Louisville. Dort lag auch ein Mann im Krankenhaus, dem "Schimpfs Candy" gehörte. Ist Herr Schimpf heute abend hier? Ich möchte, dass er die Geschichte erzählt, falls er hier ist. Junie Schimpf ist ein großer, kräftiger Mann. Es ist mir sehr peinlich, das zu sagen, aber es war wirklich so: Papa gab mir immer zehn Cent, wenn ich die ganze Woche über fleißig war. Dann fuhr ich in die Stadt und stellte mein Fahrrad bei Bruder Mike Eagan ab. Er gehört jetzt hier zum Vorstand. Jimmy Pool, dessen Sohn heute abend vermutlich hier ist, Earnest Fisher und ich gingen immer dort in der Stadt ins Kino, sahen uns die alten Stummfilme an. Der Eintritt kostete fünf Cent. Wir waren damals noch kleine Jungs von etwa acht bis zehn Jahren. William S. Hart spielte in diesen Stummfilmen mit. Viele von euch erinnern sich noch an ihn. Ich konnte noch nicht richtig lesen, sondern nur zusehen, was vor sich ging. Ich musste mir alles zusammenbuchstabieren, und das ging zu langsam. Aber ich gab acht, was er tat. Außerdem hatte ich immer noch fünf Cent extra. Wie viele erinnern sich, daß man damals für einen Cent eine Eistüte bekam? Ich konnte mir also drei Eistüten kaufen und hatte immer noch zwei Cent für Würstchen übrig. Die Eistüten konnte ich nicht lange halten, deshalb aß ich sie auf und holte mir dann für die zwei Cent Würstchen. Ich bekam dafür fast ein halbes Pfund. Schimpf bereitete sie zu. Ich ging dann hinein, setzte mich und sah mir William S. Hart an. Dieser junge Mann nun - er war etwas älter als ich - bekam eine solch schwere Krankheit, dass ihn fünf bedeutende Spezialisten in Louisville aufgegeben hatten. Er wog nur noch ungefähr fünfundvierzig Pfund und lag im Sterben. Fräulein Morgan pflegte ihn. Er hatte so vieles: seine Lunge war zerfressen, die Kehle ebenfalls, sein Arme waren nur noch so dünn, und er lag dort im Sterben. Fräulein Morgan wurde eingestellt, um ihn zu pflegen. Sie sagte zu ihm: "Einmal war ich selbst Krebspatientin." und begann, ihm alles zu erzählen. 052. Er fragte: "Von wem hast du eben gesprochen? Von Billy Branham? Ihm habe ich eine Menge Würstchen und Eiscreme verkauft." Und er fragte: "Ob er wohl kommt und für mich betet?" So ging ich also hin, um für Junie Schimpf zu beten. Wenn ihr mit ihm sprechen möchtet, es ist "Schmipf's Candy"; gleich neben "Leo's Theater", oder im übernächsten Haus. Ihr alle wisst, wo das ist. Es ist eines der ältesten Geschäfte in Jeffersonville. Als er dort im Sterben lag und laut fünf Spezialisten nur noch Stunden zu leben hatte, hieß es: "SO SPRICHT DER HERR: Du wirst nicht sterben; du wirst mir wieder Würstchen über den Ladentisch verkaufen." Ich wusste, dass er gesund geworden war, doch den Rest hatte ich längst vergessen. Als wir nun vor Weihnachten hier ankamen, gingen meine Frau und ich dorthin, um Süßigkeiten einzukaufen. Ich weiß nicht, wie wir überhaupt auf das Geschäft von Schimpf kamen, denn gewöhnlich gehen wir hier in eines der größeren Geschäfte und holen sie. Doch wir hielten vor "Schimpfs" an. Als ich hineinging, sah mich seine Schwester und sagte: "Oh, Bruder Branham! Erinnerst du dich noch an Junie?" Ich antwortete: "Ja" und sah dort den großen, starken, gesund aussehenden Burschen. Ich ging zum Ladentisch hinüber, blickte nach unten und sagte: "Ich nehme ein Pfund von diesen Würstchen mit." Er antwortete: "Jawohl, mein Herr." Seine Schwester bediente meine Frau, deshalb holte er sie heraus, und ich sagte: "Ich habe sie vor langer Zeit immer hier nebenan im Kino gegessen." Meinen Kopf hielt ich dabei immer noch gesenkt. Er sagte: "Ja, viele Kinder haben sie schon gekauft und kaufen sie immer noch. Mein Vater hat sie bereits so hergestellt. Er hat auch das Rezept erfunden." Ich sagte: "Ich mag sie wirklich gerne." Als er sie eingepackt hatte, übergab er sie mir und sagte: "Sonst noch etwas?" Ich antwortete: "Ich weiß nicht." und blickte auf. Er sagte: "Bruder Branham!" Ich sprach: "Hier hast du mir die Würstchen verkauft, wie ich es dir vor etwa fünf Jahren durch das SO SPRICHT DER HERR sagte." Er antwortete: "Bruder Branham, ich bin so vollständig geheilt, daß ich nicht das Geringste zurückbehalten habe." Er meinte: "Nur auf einem Ohr höre ich nicht besonders gut." Ich schätze, er ist in den Fünfzigern. Er sagte: "Auf einem Ohr höre ich nicht besonders gut. Das kommt wohl daher, weil ich damals so viele Antibiotika bekommen habe."



                                           Das zweite Offenbarwerden des Dritten Zuges:

                                           Eichhörnchen werden ins Dasein gesprochen 



"Erstaunliche Gnade Jesu Christi! Ich habe jetzt nicht viel Zeit, um noch etwas zu sagen, doch ich möchte diese Erklärung abgeben. Wie viele erinnern sich an die Eichhörnchen? Es gab eine Schriftstelle, die mich mein Leben lang beschäftigte und die ich nie ganz verstehen konnte. Dann gab es noch eine andere, die mich stutzig machte; daß ja Moses Gott einen besseren Vorschlag machte, wie Gott es vorhatte. Moses sagte: "Die Menschen werden sagen: 'Euer Gott war zwar imstande, euch herauszuführen, aber nicht in der Lage, euch zu erhalten.", und Moses warf sich in den Riss. Später wurde mir klar, daß es Christus in Moses war, der für das Volk eingetreten ist. Das andere war diese Schriftstelle, über die ich nie gepredigt habe: "Wenn ihr zu diesem Berge sprecht: Versetze dich." Ihr kennt ja die Geschichte, deshalb werde ich jetzt nicht darauf eingehen. Wie wenig wusste ich, was damit zusammenhängt! Ich meine, dass Bruder Wood, Bruder Fred und die anderen, die anwesend waren, als das geschah, bzw. direkt nachdem es dort geschehen war, hier im Gebäude sind. Bruder Rodney und Bruder Charlie aus Kentucky, der Bruder von Schwester Wood, und andere waren dabei, als es zum zweiten Mal dort in Kentucky geschah. Es wurden einfach Dinge ins Dasein gesprochen, die vorher nicht da waren. Dadurch wurde jedesmal die Schrift bestätigt, und wir wurden ermutigt."

 

Das dritte Offenbarwerden des Dritten Zuges:

Schwester Hattie Wright

 

"Zum dritten Mal geschah es mit Hattie Wright. Ist Hattie heute abend hier? Sie ist Edith's Schwester. Wie viele kennen Hattie Wright? Bruder Wood und ich saßen dort und unterhielten uns gerade über die Eichhörnchen, die ins Dasein gerufen wurden, als es geschah und der Heilige Geist sprach: "Gib ihr, was sie möchte." Ich sagte: "Ich weiß nur, daß Er Jehova -Jireh ist." (1. Moses 22, 14)  "ER konnte Eichhörnchen ins Dasein rufen, weil Er der Schöpfer ist, genauso wie Er es mit dem Widder tat. Abraham bat nicht darum. ER tat es einfach von sich aus, doch es zeigte, daß Jehova -Jireh dort war. Als ich das aussprach, war diese kleine, demütige Frau anwesend. Als der dritte Zug zum ersten Mal an einem Menschen geschah, war es an dieser demütigen Frau, die im Jahr nur etwa zweihundert Dollar für den Lebensunterhalt zur Verfügung hat. Das ist alles, was sie aus ihrer kleinen Farm erwirtschaftet. Ihr Mann war gestorben, und die beiden Kinder waren zügellos. Trotz allem spendete sie zwanzig Dollar für den Bau dieser Kapelle. Meda hatte mir an dem Morgen zwanzig Dollar für Lebensmittel gegeben. Ich ging an dem Tag dorthin, um ihr den Betrag zurückzugeben, weil ich gerade hier war. Ich sagte ihr, dass sie es nicht zu geben braucht. Doch sie nahm es nicht an. Sie saß zurückgezogen in der Ecke, und als ich sagte: "Ich weiß nur eins, dass Er immer noch Jehova - Jireh ist.", da sprach Schwester Hattie das rechte Wort. Sie sprach: "Das ist nichts als die Wahrheit." Als sie das sagte, war es, als würde der Raum bersten - Bruder Banks Wood, der hier ist, war einer von denen, die dort anwesend waren -, und der Heilige Geist sprach: "Gib ihr, worum sie bittet." Ich sagte: "Schwester Hattie, als ein Zeugnis vor Gott: Das ist es. Wenn kein Zweifel in deinen Gedanken ist, dann bitte, was du willst, und wenn es dir nicht in den Schoß gelegt wird, dann bin ich ein falscher Prophet." Alle weinten. Sie fragte: "Bruder Branham, was soll ich mir erbitten?" Ich sagte: "Du bist arm, wohnst hier auf diesem Berge, hast kein Geld - du könntest darum bitten. Du hast auch eine verkrüppelte Schwester. Edith sitzt hier. Wir beten schon jahrelang für sie. Du kannst um ihre Heilung bitten." Ich sagte: "Dein Vater und deine Mutter sind alt und gebrechlich; du kannst für sie bitten. Worum du auch bittest, Schwester Hattie, du wirst sehen, ob es geschieht oder nicht. ER hat es mir gerade gesagt. Dieselbe Stimme sprach: 'Gib ihr, worum sie bittet." Sie sah sich um und fragte: "Was soll ich sagen, Bruder Branham?" Ich antwortete: "Sprich aus, wonach du verlangst. Denke über dein größtes Verlangen nach und sprich es aus." Ihre beiden Jungs haben dabei miteinander geflüstert und gelacht (Anm.: Beide waren nicht mal ansatzweise in einem Zustand der Bußfertigkeit!). Sie sagte: "Das größte Verlangen, das ich habe, ist die Rettung meiner beiden Söhne." Ich sprach: "Ich gebe sie dir im Namen Jesu Christi.", und es war um beide geschehen. Seitdem kommen diese beiden Jungen treu zur Gemeinde, nehmen mit den anderen am Abendmahl und an der Fußwaschung teil, usw. Wir alle sind Zeugen davon. Sie traf eine gute Wahl. Ihre Mutter muß sterben, sie auch und die anderen ebenfalls, doch das, was sie sich erbat, wird ewig bestehen: Die Rettung ihrer beiden Kinder. Das war das dritte Mal, dass es geschah."

 

Das vierte Offenbarwerden des Dritten Zuges:

Der Schneesturm 


"Das vierte Mal war es dort auf dem Berg, als der Sturm tobte. Ich habe euch davon erzählt, als ich das letzte Mal hier war. Wie viele haben es gehört? Gott ist mein Richter, während ich hier stehe. Ich ging mit David Wood den Berg hinunter; ich nehme an, daß er hier irgendwo ist. Er hatte mir ein belegtes Brot gemacht - es war ein ganz besonderes. Ich glaube, er wollte mir die Schnitte, die ich seinem Vater vor Jahren gemacht hatte, heimzahlen. Er hatte Fleisch und alles mögliche zusammengemischt. Ich steckte sie in mein Hemd, es regnete, und sie wurde zu einem richtigen "Matsch". Ich ging den Berg hinunter, denn es stürmte zu sehr, und ich konnte kaum meine Hand vor mir sehen. Ich wußte, daß mir nur eines übrigblieb, nämlich umzukehren, denn der Wind war einfach zu stark. "Die Wolken kamen auf. Ich hatte mit den Brüdern gesprochen. Keiner blieb von den über hundert Männern dort zurück, nur unsere kleine Gruppe und der Cowboy, der vorausritt." "Dort auf dem Berg sagte ich an jenem Tag zu den Brüdern: "Sofern es anfängt, ein bisschen zu regnen, kommt, so schnell ihr könnt, zum Lager, denn bei solch einem Schneesturm könnt ihr in zehn, fünfzehn Minuten die Hand vor euch nicht mehr sehen." In kurzer Zeit kommen etwa zwanzig Fuß Schnee auf den Berg herunter. Deshalb liest man in den Zeitungen öfter, dass dabei Menschen umgekommen sind. Wir aber wussten, wie wir uns zu verhalten hatten, und die anderen wussten, wo wir waren. Deshalb fühlten wir uns geleitet, dort zu bleiben. Als der Schneesturm da auf dem Berg einsetzte, begann ich hinabzusteigen. Ich war etwa eine halbe Meile von dem Punkt entfernt, wo es begann, als die Stimme Gottes sprach: "Kehre um und gehe zurück." Ich ging also zurück, wie Er mir geboten hatte Erst wartete ich jedoch eine Weile und aß die Schnitte, die Br. David mir zubereitet hatte. Dann ging ich wieder hinauf und setzte mich. Als ich dort saß, heulte der Sturm und blies durch die Baumkronen, die sich hin- und herbogen, Hagel und Schnee wurde herabgeweht! Dann sagte eine Stimme: "ICH bin der Gott der Schöpfung!" Ich blickte auf und dachte: "Woher kam das?" Das war doch nicht der Wind! ER sprach: "ICH habe den Himmel und die Erde geschaffen; Ich habe den gewaltigen Sturm auf dem See gestillt," und Er sprach weiter. Ich sprang auf und nahm meinen Hut ab. ER sagte: "Sprich einfach zu dem Sturm, und er wird sich legen. Was immer du aussprichst, wird geschehen."Ich sagte dann: "Sturm, lege dich; und Sonne, scheine vier Tage normal, bis wir von hier weg sind." Ich hatte es kaum ausgesprochen; sogleich hörte der Hagel, der Schnee - das Unwetter auf. In wenigen Momenten schien die Sonne warm auf meinen Rücken. Ich hatte gesehen, dass der Wind von Westen kam. Dann aber drehte er und kam aus einer anderen Richtung. Die Wolken stiegen wie etwas Geheimnisvolles in die Luft und innerhalb weniger Minuten schien die Sonne. Wie ihr wisst, sprach der Herr Jesus ein wenig später, als ich weitergegangen war, zu mir über meine Frau. Denn ich war noch nie an unserem Hochzeitstag zu Hause. Wir sind jetzt zweiundzwanzig Jahre verheiratet. Das erste Mal nahm ich sie nach unserer Hochzeit zu einem Jagdausflug mit; weil ich mir nicht beides, den Jagdausflug und die Hochzeitsreise, leisten konnte, habe ich sie zusammengelegt. Seitdem war ich an dem Tag jedesmal auf der Jagd. Es tat mir leid, wie ich sie behandelt hatte. Das war das vierte Mal, dass es geschah."

 

Das fünfte Offenbarwerden des Dritten Zuges :

Die Heilung von Br. Branhams zweiter Frau, Schw. Meda Branham

 

"Eines Nachts, als ich dort unten am Fluss war, weckte ER mich. Ich hörte, dass ER an der Tür stand. ER sprach: "Heirate sie. Eure Hochzeit soll im kommenden Oktober, dem 23., stattfinden." Genau das habe ich getan. Wir waren immer glücklich. Durch die Gnade Gottes haben wir nie Streit gehabt, und sie ist gut zu mir gewesen. Sie musste die Kinder ja alleine großziehen, weil ich durch den Dienst immer fort war. Nicht viele Frauen würden das so hinnehmen, das wißt ihr. Es ist schwer. Eines Tages nun kam ich nach Hause, und sie erzählte mir etwas. Wir haben ja Joseph, und er ist nun einmal ein Junge. Er hat viel zu dem grauen Haar auf dem Haupt seiner Mutter beigetragen, wie ich auch. Er war also durch und durch ein echter Junge. Er hatte wirklich etwas Schlimmes getan. Sie sagte: "Bill, verhau ihn." Ich antwortete: "Ich habe einfach nicht die Nerven dazu." Sie sagte: "Ja, wenn du das alles mit ihm durchmachen müßtest!", und sie schlug die Tür vor mir zu. Nun, ich dachte: "Schon gut. Die Arme! Sie hat es ja nicht so gemeint." und ging hinaus, um mein Auto zu waschen. Der Heilige Geist jedoch ließ es nicht durchgehen. Als ich nach draußen kam, sagte Er: "Gehe und sage ihr, sie soll das Wort aus 4. Moses 12 lesen." Zuerst glaubte ich, daß ich das nur gedacht hatte, und wusch weiter. Da hieß es wieder: "Gehe und sage ihr, daß sie das lesen soll." So ging ich hinein, nahm die Bibel und las es. Es war die Stelle, wo Miriam, die Prophetin, sich über ihren Bruder Moses lustig machte, weil er ein äthiopisches Mädchen geheiratet hatte. Gott mißfiel ihr Tun. ER sagte: "Es wäre besser gewesen, ihr Vater hätte ihr ins Gesicht gespien, als daß sie dieses getan hat." Da wurde Miriam voll Aussatz. Darauf kam Aaron zu seinem Bruder und sagte: "Sie stirbt am Aussatz." So lief Moses hinein, um Fürbitte vor dem Altar für sie einzulegen. Als er das tat, kam Gott in der Feuersäule herab. ER hatte vorher gesagt: "Hole Aaron und Miriam, und kommt hierher." Auch Aaron hatte sich daran beteiligt, deshalb sagte Er: "Rufe sie, daß sie hierher kommen." Darauf sprach Er. - Gott sprach nun zu ihnen: "Wenn ein Prophet des Herrn unter euch ist, so offenbare Ich Mich ihm durch Gesichte und rede zu ihm durch Träume. So steht es aber nicht bei Meinem Knecht Moses: im ganzen Land gibt es niemanden, der ihm gleich kommt; von Mund zu Ohr rede Ich mit ihm. Warum habt ihr euch nicht vor Gott gefürchtet, gegen Meinen Knecht Moses übel zu reden." Seht, das gefiel Gott nicht. Als ich das las, lief ich hinüber. Sie befand sich in einem anderen Zimmer und hatte sich eingeschlossen. Ich klopfte an die Tür und sagte ihr, dass ich mit ihr sprechen wollte. Dann ging ich hinein, sprach mit ihr und versuchte ihr klarzumachen, worum es ging. Ich sagte: "Liebling, du weißt, wie sehr ich dich liebe, doch Gott hat das nicht gefallen. Du hättest das nicht sagen dürfen." Gleich darauf bekam sie Beschwerden in ihrer Seite. Wir brachten sie zu dem Arzt hier in Louisville, zu Dr. Arthur Schoen. Er stellte einen Tumor an ihrem linken Eierstock fest, der mir schon ungefähr sechzehn Jahre vorher gezeigt wurde. Der Tumor hatte etwa die Größe einer Walnuß. Ich fragte: "Was soll damit geschehen, Doktor?" Er antwortete: "Wir werden beobachten, wie er sich entwickelt. Bringen Sie sie in einigen Monaten wieder." Nach etwa zwei Monaten brachten wir sie wieder dorthin. Er war von der Größe einer Walnuß bis zu der einer Zitrone gewachsen. Er sagte: "Er muß entfernt werden, sonst wird er weich und bösartig."... Es war für uns eine Glaubensprüfung. Wir beteten anhaltend, doch je mehr wir beteten, um so größer wurde der Tumor, bis er sich so vergrößert hatte, dass er sogar an ihrer Seite zu sehen war. Wir behielten es für uns - nur wenige wussten davon -, denn wir wollten abwarten, was geschehen würde. Doch er vergrößerte sich immer mehr. "...Sie sagte: "Billy, ich kann es nicht einmal mehr ertragen, wenn meine Kleidung die Stelle berührt." Er trat immer stärker an ihrer Seite heraus. Sie hinkte schon mit dem linken Bein. Es war die schlimmste Woche, die sie je erlebt hat. Sie saß dort, hörte mir zu und sagte: "Übermorgen muss ich zur Untersuchung." (Anm.: Br Branham musste während der nachfolgenden Untersuchungen Medas zu Versammlungen nach Shreveport reisen) "...So kniete ich nieder, um zu beten, und sagte: "HERR, ich vermisse sie heute morgen hier. Ich bitte Dich: Hilf ihnen und segne sie. Lass uns wieder an diesen Ort zurückkommen. Sie sind dort, weil Du mich aufgrund einer Vision dorthin gesandt hast, und Du hast sie erfüllt. Jetzt warte ich auf das, was Du mir als nächstes sagen wirst. Ich bitte, sei ihr gnädig." Ich sagte auch: "Hilf mir dort in der Versammlung." Dann fuhr ich fort und betete: "HERR, lass es nicht bösartig sein. Lass den Doktor mit der Operation bis Anfang des Jahres warten. Ich kann sie nicht in so einem Zustand sehen. HERR, sie hat das nicht so gemeint, was sie an dem Morgen getan hat. Sie meinte es nicht so." Ich sagte: "HERR, sie hat nicht einmal darüber geklagt, dass ich oft monatelang zu Versammlungen weg bin, oder was immer es ist - nicht einmal hat sie auch nur ein Wort darüber verloren. Immer hat sie meine Kleidung zur Reinigung gebracht, meine Hemden gewaschen und alles vorbereitet, damit ich zu den Versammlungen gehen konnte. Dann fragt sie noch, wie sie Gott dienen kann!" Ihr Frauen, indem ihr eurem Mann dient, dient ihr Gott. Natürlich! Wenn ich erschöpft nach Hause zurückkehre und Menschen von überallher kommen und ich irgendwohin zum Angeln oder zum Jagen fahre - viele Frauen würden darüber ungehalten werden. Was aber tut sie? Sie bereitet mir sogar die Jagdkleidung vor und lässt mich fahren. Ich sagte: "HERR, sie hat es nicht gewollt. Sie musste doch schon dreimal, immer beim Kaiserschnitt, geöffnet werden. HERR, ich möchte nicht gerne, dass sie das noch einmal durchmachen muss." In dem Moment hörte ich etwas im Zimmer. Ich blickte auf, und eine Stimme sagte: "Erhebe dich. Was immer du jetzt sagst: so wird es sein." .Ich wartete einen Augenblick, dann sagte ich: "Bevor die Hand des Arztes sie berührt, soll die Hand Gottes den Tumor wegnehmen, so dass er nicht mehr gefunden wird." "...Der Arzt kam hinein, sprach mit ihr, trat näher und schlug das Tuch zurück, um die Stelle abzutasten, und genau bevor er sie berührte, verschwand der Tumor, so dass der Arzt nicht einmal mehr feststellen konnte, auf welcher Seite er überhaupt gewesen war. Er sagte: "Einen Moment bitte." Doch auch mit Hilfe seiner Aufzeichnungen und der Aufnahmen konnte er nicht eine Spur von ihm finden. Er untersuchte sie immer wieder und sagte dann: "Ich bin nicht imstande, das zu erklären, doch der Tumor ist weg, Frau Branham." Seitdem hat sie kein Symptom mehr gehabt. Was war es? Beachtet, es geschah genauso, wie ich es ausgesprochen hatte: "Bevor die Hand des Arztes sie berührt..." Im Bruchteil einer Sekunde hätte seine Hand sie berührt. Wie vollkommen ist das Wort des Herrn! Hier ist meine Frau. Wir stehen beide vor Gott. Ehe die Hand, die schon auf sie zukam, ihren Körper berühren konnte, geschah etwas. Der Tumor verschwand. Man konnte ihn nicht mehr finden. Er sagte: "Ich möchte ihnen noch einmal versichern, Frau Branham, daß der Tumor nicht mehr da ist. Sie haben keinen Tumor mehr." Das sagte er, nicht wahr, Liebling? Ja, das stimmt. Was war es? Es geschah genau nach dem Wort des Herrn. Amen. Das war das fünfte Mal. Fünf ist die Zahl der Gnade. Auch die Zahl des Glaubens. Ich habe keinen Zweifel mehr in meinen Gedanken. Ich weiß, was der dritte Zug ist, und ich weiß auch, was er bewirkt. Seid ehrfürchtig und verhaltet euch ruhig. Die Stunde wird bald kommen, wo Gott große Dinge unter uns tun wird."

(Aus "Schauet auf zu JESUS", vom 29.12.63; Abschn. 38,39; 49 – 51; 54 – 60; 61 – 63; 69; 70; 73 – 79; 89 – 97; 99, 100; 105 – 108; 110 - 113)

"Offb. 10, 1-7: "An jenem gewissen Tage, wo der Menschensohn offenbart ist." Die Botschaft des siebenten Engels wird die Siegel offenbar machen. Der Engel ist nicht der Menschensohn, aber der Engel, oder auch Botschafter, offenbart den Menschensohn. Könnt Ihr es auseinanderhalten? Das ist es, was Euch so schwierig erscheint. Nicht der Menschensohn SELBST, sondern der siebente Engel, der siebente Botschafter ist es, der der Öffentlichkeit den Menschensohn offenbar macht; weil das Leben die Hülse verlassen hat. Es kann deshalb nicht organisiert werden, weil es zurück ins Korn gegangen ist. An jenem Tage werden Jannes und Jambres, die Gesalbten, (Scheingläubige und Ungläubige, die formelle Kirche und die Pfingstler) sich gegen das echte Korn auflehnen, aber lasst sie, ihre Torheit wird auch offenbar werden. Versteht Ihr es nun? Offb. 10, 7 sagt, dass in den Tagen, wenn der Ruf des 7. Engels an das siebente Gemeindezeitalter ergeht... (Der Ruf dieses Engels erging, als die Gemeinde sich zu einer Pfingstdenomination organisierte in dem letzten Gemeindezeitalter). So war also der Ruf dieses Botschafters eine Zurechtweisung oder ein Verweis an dieses Zeitalter... Der erste Zug: Heilung von Krankheiten; Der zweite Zug: Unterscheidung der Gedanken des Herzens; Der dritte Zug: Das Offenbarwerden des Worte Gottes,- die Geheimnisse geoffenbart. Es gibt keinen höheren Befehl als das Wort zu offenbaren durch Propheten. Die einzige Weise, durch welche ein Prophet bestätigt werden kann, geschieht durch das Wort.  Beachtet, dass der dritte Zug die Öffnung der sieben Siegel war, um die verborgene Wahrheit, die im Worte versiegelt war, zu offenbaren. Könnt Ihr es jetzt sehen? Es ist an jenem Tage, wenn sich dies erfüllt, dass Jannes und Jambres, die Nachahmer, wieder auftreten werden, genau wie sie es taten, als Moses mit dem wahren Worte auftrat."

("Die Gesalbten der Endzeit", vom 25.07.65; §§136 bis 138)