Mt. 15, 8, 9 und Kapitel 16, 11 :
 
 "Dieses Volk naht sich zu mir mit seinem Mund und ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind." "Hütet euch aber vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!"

"Kein Sauerteig." Was ist darunter zu verstehen? Keine Glaubensbekenntnisse, nichts Weltliches. Es steht geschrieben: "Wenn jemand die Welt lieb hat, so wohnt die Liebe zum Vater nicht in ihm." Und wir versuchen, das zu vermischen! Doch das könnt ihr nicht. Ihr müsst dahin kommen, dass ihr nur einer Sache glaubt. Entweder glaubt ihr Gott, oder ihr glaubt eurer Gemeinde bzw ihr glaubt der Welt. Ihr könnt es nicht miteinander vermischen. Ihr könnt nicht an den alten Dingen festhalten, welche die anderen Gemeinden vor euch getan haben. Ihr müsst die Botschaft der Stunde annehmen!" "Und wenn ein Mensch durch das Wort Gottes wiedergeboren wurde, zum ewigen Leben vorherbestimmt und ein Auserwählter ist, dann wird ein Wort Gottes auf das andere aufgebaut, Wort für Wort! Nicht: eine Denominationssatzung und dann ein Wort und wieder ein Glaubensbekenntnis. Das geht nicht. Ihr könnt den Sauerteig nicht dazwischen haben. Es gibt nur ein ewiges Leben: Jesus Christus, das Wort. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort... und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns."

("Geführt werden" , gepr. am 07.12.65, §158; 166)

"Freunde, wenn ihr nur Gefangene werden könntet."  "Ein Mann muss jedes Bestreben, das er hat, alles, was er ist, alles: sein Leben, seine Seele, seinen Leib, seinen Willen, sein Bestreben und alles andere aufgeben und vollständig ein Gefangener Jesu Christi werden, der das Wort ist, um Gott dienen zu können. Ihr müsst vielleicht im Gegensatz zu eurer eigenen Überzeugung wandeln." "Deshalb könnt ihr mit nichts anderem als mit Christus verbunden sein. Sogar euer Vater, eure Mutter, eure Schwester, euer Mann, eure Frau oder sonst jemand;- ihr seid nur mit Christus verbunden, und nur mit IHM! Dann kann Gott euch gebrauchen!"

("Paulus, ein Gefangener Jesu Christi", gepr. am 17.07.1963; Seite16 ; Serie VI, Nr.2)

"Beachtet, Jesus sagte in Joh. 10: "Meine Schafe hören Meine Stimme." `Die Stimme´ ist natürlich Sein Wort. "Meine Schafe hören Meine Stimme. Meine Stimme hat sich ihnen als wahr bewiesen. Es ist bestätigt worden, dass es Meine Stimme ist." Beachtet jetzt, sie können keiner anderen Stimme folgen. Sie werden es nicht. "Meine Schafe hören Meine Stimme, einem Fremden werden sie nicht folgen." Mit anderen Worten: Eine theologische Stimme, die im Gegensatz zum Wort lehrt, verstehen sie nicht. Die Schafe verstehen sie genausowenig wie der junge Adler, von dem wir gestern abend sprachen, das Glucken der Henne. Er konnte es nicht verstehen, weil er ein Adler war. Dasselbe ist mit jedem wirklich wiedergeborenen Kind Gottes. Sie verstehen nur die Dinge, die von Gott sind." "Obwohl Jesus Christus als Erfüllung des verheißenen Wortes kam, waren sie zu blind, um es zu sehen. Sie stützten sich auf das, was die Priester sagten und was die Kirchengemeinde sagte, anstatt auf das, was Gott gesagt hatte. Jesus hat sie dafür getadelt. ER sagte: "Ihr durchforscht die Schrift, weil ihr darin das ewige Leben zu haben meint, und sie ist es auch wirklich, die von Mir Zeugnis ablegt. Die Schrift, die Ich euch zu durchforschen bitte, sagt euch, wer Ich bin." Sie verließen sich nicht auf das, was das Wort sagte, sondern auf ihr eigenes Verständnis. Sie stützten sich auf ihre eigene Klugheit. Die Schrift sagt uns, dass es ihnen verhüllt war. Der Schleier ihrer eigenen Theologie hatte sie verblendet. Ihr fragt: "Bruder Branham, worauf willst du hinaus?" Ich komme jetzt darauf. Dasselbe wiederholt sich jetzt. Männer und Frauen, die Menschen insgesamt verlassen sich auf eine bestimmte Kirche bzw. Gemeinde, der sie beigetreten sind und zu der sie gehören, ganz gleich, was das Wort Gottes darüber sagt. Sie halten daran fest, indem sie auf ihre eigene Klugheit vertrauen und das Wort Gottes ignorieren, als wäre es überhaupt nicht geschrieben worden. Es ist ein unfruchtbarer menschlicher Same. Es ist physisches, aber kein geistliches Leben darin, das belebt werden könnte. Der Schleier war über ihrem Angesicht. Beachtet, sie hatten ihre eigenen Gedanken über Gott, sie hatten ihre eigenen Ansichten über den Messias. Doch im Wort stand, wie der Messias sein würde. Seht, sie aber hatten ihr eigenes Verständnis, wie Er sein würde." "Selig ist, wer sich nicht an Mir ärgert." Sehr viele haben sich geärgert. Viele Menschen ärgern sich so leicht am Worte Gottes. Wenn es nicht ihrer Vorstellung entspricht, verlassen sie sich lieber auf ihre Klugheit. Sie wollen das Wort des HERRN nicht annehmen." "...Ein Mensch aber, der aus Gott geboren ist, stammt aus dem Samen Gottes. Der Same Gottes ist das Wort Gottes, und nur davon lebt er. Das ist sein Leben."

("Verlass dich nicht auf eigene Klugheit", gepr. am 20.01.65; §§54; 64 - 68; 99-101)

"Der Same muss in den Boden fallen und verwesen, um neues Leben hervorzubringen. Man könnte doch meinen, es müsste Leben hervorbringen, wenn es sich in seinem vollkommensten Zustand befindet. Wenn es immer Leben in sich hat, warum kommt es dann nicht sofort hervor? Legt man es in den Boden, dann sprießt es. Warum ist so viel um den Lebenskeim herum, dass man ihn gar nicht findet? Wie kommt es, dass alles, was den Keim umgibt, sterben muss, damit er zu neuem Leben hervorkommen kann? Doch zuerst muss alles, was ihn umgibt, sterben und vermodern, ehe er zu neuem Leben hervorsprießen kann. So ist es auch mit dem Menschen. Solange menschliche Beeinflussungen, menschliche Ansichten da sind, kann der Lebenskeim Gottes, der Heilige Geist, nicht wirken. Ihr könnt nicht geheilt werden, solange noch irgend etwas da ist, was noch nicht verwest ist. Es sind all die menschlichen Bestandteile, die wissenschaftlichen Ansichten, wenn man sagt: "Die Tage der Wunder sind vorbei." Das alles muss nicht nur sterben, sondern verwesen. Dann kommt der Lebenskeim des neuen Lebens daraus hervor. Nur so kann er wachsen. Das ist der Grund, warum wir nicht empfangen, worum wir bitten. Wir versuchen, so viele unserer eigenen Ansichten zu behalten."

("Paradox", gepr. am 17.01.65; §§101 bis 103)

"Von der Zeit an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem hingehen müsse und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse. Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihn zu tadeln, indem er sagte: Gott behüte dich, Herr! Dies wird dir keinesfalls widerfahren. Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh hinter mich, Satan! Du bist mir ein Ärgernis, denn du sinnst nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist." (Mt. 16, ab Vers 21)

 

"Gemäß Joh. 5 ging der Herr Jesus am Teich Bethesda vorbei. Dort war ein Mann, der schon 38 Jahre an einer Krankheit litt. Dort waren viele Menschen mit jeder Art von Krankheit, die Lahmen, Blinden, usw. Jesus schaute auf sie voller Liebe und Mitleid. Seht, wir wissen nicht, was Liebe bedeutet. Wir beurteilen es menschlich. Man spricht von menschlichem Mitleid. Wirkliches Mitleid heißt den Willen Gottes zu tun. Man sagt: "Er ist ein guter Junge. Er trinkt zwar und tut dies und das. Er braucht Christus. Ich würde mit ihm nicht darüber sprechen, denn er gehört schon lange zur Gemeinde. Mit ihm kann man über göttliche Heilung nicht sprechen." Oh Bruder, du weißt nicht, was Mitleid ist. Jesus ging dorthin. Er kannte den Willen Gottes." "Man stellte ihn zur Rede, weil er das Bett am Sabbat trug. Auch Jesus stellte man zur Rede. Wenn Er heute das gleiche täte, würde man Ihn auch zur Rede stellen. Das stimmt. Er ließ Tausende zurück am Teich Bethesda. Was geschah mit ihnen? Man hätte sagen können: "Ich kenne den alten Bruder Soundso und die Schwester Soundso. Sie ist eine gute Frau. Sie liegt dort schon über zwanzig Jahre. Wenn es einen Gott gäbe, dann hätte Er schon etwas getan." Derselbe alte Teufel sagt heute das gleiche. "Wenn du es bist, wenn dieses so ist, wenn das so ist." Seht, dieselbe Sache, derselbe alte Teufel."
("Beharrlichkeit", gepr. am 18.02.62, §§201 bis 206)

"Hass, Tod und ewige Trennung von Gott sind in diesem Eden der Lust, Unreinheit und Verdrehung. Wie kam es dazu? Indem der falsche Same gesät wurde. Es erinnert mich an die Vision, die ich hatte, bevor ich mit den Pfingstlern zusammenkam, und in der ich jenen Mann in Weiß sah, der über die Erde ging. Ihr habt es mich oft erzählen gehört. Hinter Ihm kam einer und streute den Samen der Zwietracht. Es gelang ihm vollkommen bei Eva im Garten Eden durch die Lust Evas zur Sünde. Die Lust Evas nach Erkenntnis war Sünde. Wenn wir nach Erkenntnis gelüsten, nach theologischen Auszeichnungen, ist es ebenfalls Sünde. Das ist ein harter Ausspruch, doch es ist die Wahrheit. Ganz gleich, wie hart es sein mag, es ist dennoch die Wahrheit. Das Verlangen nach Erkenntnis und Wissen! Das Problem heute ist, dass man nicht versucht, das Wort Gottes in den Herzen der Menschen aufzubauen, sondern man will sich selbst Geltung verschaffen. Die Kirchen und Gemeinden versuchen, ihre Lehren in den Herzen der Menschen aufzurichten. Uns ist geboten worden, das Wort Gottes hineinzulegen. Paulus sagte: "... und meine Rede und meine Predigt erfolgte nicht mit eindrucksvollen Weisheitsworten, sondern mit dem Beweis von Geist und Kraft; denn euer Glaube sollte nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gotteskraft beruhen." Das ist es: Die Menschen wollen sich selbst Geltung verschaffen. Das können wir überall sehen. Wenn Gott an einem Menschen wirkt und ihn aussendet, dann findet man so viele, die es nachzuahmen versuchen. Seht, sie versuchen sich Geltung zu verschaffen. Jeder sagt: "Ich habe dies getan; ich war es; meine Denomination, ich tat das." - Sie wollen etwas gelten. Was predigen wir? Uns selbst oder das Reich Gottes? Richtet das Wort Gottes auf. Nehmt den Unglauben aus den Herzen der Menschen und richtet das Wort Gottes darin auf. Das Reich Gottes aber kann nicht in dem Herzen eines Menschen aufgerichtet werden, wenn Gott ihn nicht dazu bestimmt hat. Sonst ist es nicht möglich, und denkt daran: das Betrügerische daran ist, dass die Menschen trotzdem meinen, sie seien auf dem rechten Weg. `Mancher Weg erscheint dem Menschen gerade...´ Jeder intellektuelle Mensch dünkt sich im Recht."

("Satans Eden", gepr. am 29.08.65, §§17-3; 17-6)

"Wenn ihr es beachtet habt, dann seht ihr, dass Jesus in unserer Schriftlektion sagt: "Wenn ihr in eurem Herzen sprecht!" Nicht in eurem Intellekt, in eurem Verstande. Dort wird es nie funktionieren. Wie sehr ihr es auch versucht, es wird nicht funktionieren." "Wenn wir nun diese Dinge überdenken, während wir das Wort lesen, dann scheint es, dass es einen Ort, einen Glauben gibt, der über die verstandesmäßigen Konzepte hinausreicht, bis hinein ins Herz. Jesus sprach: "Wenn ihr in euren Herzen sprecht." Unsere Gedanken kommen durcheinander. Wir gehen und sagen: "Oh, ich habe gesehen, wie das geschah. Ja, ich bin..." Hier und da funktioniert es ein bisschen, doch es scheint, als wenn es einfach nicht voran geht. Der Grund liegt darin, weil wir versuchen, das Intellektuelle mit dem Übernatürlichen zu vermischen. Diese beiden haben überhaupt nichts miteinander zu tun. Der Verstand wird eine Sache sagen, das Übernatürliche eine andere." "Wenn Gott eine Verheißung machte und diese in unsern Herzen verankert ist, wofür brauchen wir dann noch Verstandesüberlegungen?"

("Glaube aus dem Herzen", gepr. am 23.06.57; §§11,12)

"Aber diese Dinge, und wie Er es tut und wie Er es tun will, das ist Seine eigene Entscheidung. Er wählt es aus. Das ist die Art, wie Er es haben will.  Oh, jeder denkt, er habe die Salbung empfangen. `Preis sei Gott´, er könne nun dieses und jenes tun...! Aber prüfe ihn am Wort, und sehe wie er abschneidet, seht ihr, die Botschaft der Stunde. Sie hatten Salbungen in der Zeit Jesu´, aber nicht von Ihm. Sie hatten Salbungen in der Zeit Moses, auch Dathan war gesalbt. Er sagte: "Nun denkst du, du seiest der einzige Heilige unter uns, Gott nimmt auch andere. Gerade hier fangen wir an, uns zu organisieren! Eine Gruppierung. Gott sagte zu Moses: "Sondere dich ab von ihnen.“ Und Er öffnete die Erde und verschlang sie alle. Er gab sein Originalwort Moses, Seinem Propheten, das ist die einzige Art wie Er es immer tut, und die einzige Art, wie Er es immer tun wird. Er wechselt Seinen Plan nicht, seht ihr.  So sind unsere Ideen falsch. Seine Ideen sind immer richtig. Und versuche nicht, Ihm zu sagen, dass Er falsch sei. Es spielt keine Rolle, von wen wir meinen, er sei am besten qualifiziert,- es liegt nicht an uns zu sagen, wer besser ist. Nun, das ist die Weise, wie ihr zu einer organisierten Gemeinde werdet!"  "Es wird getrennt; Gott macht die Trennung, Er ist der einzige, der es macht.  Aber wir wollen den einen nehmen und dorthin stellen, und jenen hierhin stellen. Das sind Menschenideen. Menschen meinen, die Schlüssel zu besitzen, aber in Wirklichkeit hält Gott die Schlüssel in Seiner Hand. Er gab den Aposteln, der heiligen Gemeinde, die Schlüssel; und beobachtete zuerst wie sie sie gebrauchten, als Judas gefallen war, durch Überschreitung. Sie kamen zusammen und warfen das Los und die heiligen Brüder... (Wer würde sagen, es waren keine heiligen Brüder? Wer sagt, dass sie nicht heilig waren?) Aber sie warfen das Los und es fiel auf Matthias. was konnte er tun? Nichts. Aber Paulus war der Auserwählte; Amen. Das war Gottes Auswahl: ein kleiner hackennasiger, sarkastischer, temperamentvoller Jude. Nicht Matthias, der Dr. Dr. usw, ihr wisst, er war... Aber Paulus, Gott wählte Paulus; die Gemeinde wählte Matthias. Seht ihr? Ihr habt kein Recht Gott zu sagen, dass Er falsch seil Er weiß was zu tun ist, und Er weiß, was der Mensch daraus macht. Hätte jene Gemeinde jemals Paulus gewählt? Oh, nein, niemals. Sie sagten: "Dieser Bursche bringt uns alle ins Gefängnis.“  Aber Gott sagte: "Ich werde ihm zeigen, was er für Mich leiden wird.“ Wisst ihr? Nun es spielt keine Rolle, wen wir für den Richtigen halten. Gott weiß, wer sich am Besten eignet, weil Er die Herzen der Menschen kennt. Er weiß es."

("Gott einen Dienst tun ohne Seinen Willen", gepr. am 27.11.65; §§139,141; 149,151 ; 214)

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