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"Bewährten Sinn bewahrst du in Frieden, in Frieden, weil er auf dich vertraut. Vertraut auf den HERRN für immer! Denn in Jah, dem HERRN, ist ein Fels der Ewigkeiten." (Jes. 26, 3)
 
"Alle Züchtigung scheint uns zwar für die Gegenwart nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein; nachher aber gibt sie denen, die durch sie geübt sind, die friedvolle Fruchtder Gerechtigkeit."  (Hebr. 12,11)

 

 

"Vor vielen Jahren, bevor sie die Schmelzhütten hatten, haben Goldschmiede das Gold genommen und es geschlagen bis all die Ablagerungen heraus waren, all die Eisenpyrite und was wie Gold aussieht. Sie haben es behauen, es umgedreht, abgeschlagen und gewendet, bis der Goldschmied seine Widerspiegelung im Gold sehen konnte. So macht es Gott mit Seiner Gemeinde. Er schickt dir Versuchung um Versuchung, Prüfung um Prüfung, Versuchung um Versuchung, Prüfung um Prüfung, bis das Leben von Christus sich in deinem Leben widerspiegelt, bis du friedevoll, nüchtern, sanftmütig, freundlich, demütig, bereit, unterwürfig, willig wirst, deinen Kopf von den Dingen der Welt wegdrehst und geradewegs nach Golgatha schaust zu dem Einen, der die Schmiedearbeit tut. Viele Male denkst du, dass es seltsam ist wegen der brennenden Versuchungen, Krankheit und Verfolgung (Röm. 5,1-5; 1.Petr. 4,12-13), doch es ist nur, um dich zu prüfen, den Schmutz aus dir heraus zu bekommen, die Ablagerungen aus dir heraus zu bekommen, die Trägheit aus dir heraus zu bekommen, um dich so aufzuwecken, dass du schauen und die Widerspiegelung sehen kannst – ja, dass die Menschen die Widerspiegelung von Christus in dir sehen können: Christus in dir, die Hoffnung der Herrlichkeit."

("Durch die Zeiten erprobte Denkmäler Gottes", vom 18.08.57; §46)

 

"Ist es nicht eigenartig, wie Gott Dinge tut? Er wird uns direkt bis fast ans Ende kommen lassen. Wisst ihr, Er liebt es, das zu tun. Er tat es mit den Hebräerkindern [Daniel 3]. Er wusste, wem Er vertrauen konnte, und so ließ Er diese Jungen direkt zum Feuerofen hinaufgehen, bis sie fast das Feuer riechen konnten, und Er bewegte sich die ganze Zeit nicht. Aber wenn die Zeit gekommen ist, wird Er sich bewegen. Er wird sich bewegen, aber Er wartet bis zu Seiner festgesetzten Zeit. Er wollte sehen, welche Art von Reaktion sie zeigen würden. Er wusste, dass sie ihren Stand einnehmen würden. Und wenn ER weiß, dass du deinen Stand einnimmst... ER wird Satan dich fast bis ans Ende bringen lassen. Aber erinnere dich daran: ER ist immer noch da! Er möchte sehen, ob du wirklich meinst, worüber du sprichst. "Oh, ich glaube, dass Gott ein Heiler ist. Ja, gewiss glaube ich es." Und am nächsten Tag hast du immer noch deine Schmerzen. "Nun, vielleicht habe ich es niemals empfangen." Gewiss hast du es empfangen, Er möchte einfach nur sehen, ob du dich deinem Bekenntnis gemäß verhalten wirst. Du sagst: "Oh, preis Gott, ich glaube an die Taufe mit dem Heiligen Geist." Die erste kleine Versuchung kommt daher und du führst dich auf wie eine Kreissäge." "Wenn ihr einem Test unterzogen werdet, seid ihr im Begriff, von Gott für ein Zeugnis gebraucht zu werden... Wie die Dame hier in dem Rollstuhl, der Mann, der kleine Junge, einige von euch Leuten dort draußen, vielleicht seid ihr Christen und fragt euch, warum ihr dieser Prüfung unterzogen werdet? Gott ist im Begriff, euer Zeugnis zu gebrauchen, aber Er möchte sehen, wie ihr reagiert, deshalb lässt er den "Druck etwas ansteigen". Wenn ihr explodiert, nun, dann kann Er nichts mit euch anfangen. Aber wenn ihr durchhaltet, den Test besteht."...Wie einige von euch Krebskranken hier. Ihr seht, dass ihr direkt bis ans Ende gebracht werdet, und ihr fragt euch, warum. Ihr fangt an, euch selber zu überprüfen, indem ihr sagt: "Herr, gibt es irgend etwas, das ich ungetan ließ?" Gott prüft. So war es auch bei Hiob. Sie klagten ihn an, dass er ein geheimer Sünder wäre. Und Hiob war gerecht. Es gab keinen Mann auf Erden wie ihn. Und dennoch gestattete Gott dem Teufel, ihm alles zu nehmen, was er besaß. Und als sie ihn verklagten, ein geheimer Sünder zu sein, wusste er, dass er gerecht war vor Gott. Er wusste, dass er nicht gesündigt hatte. Aber Gott lässt diese Dinge geschehen, um zu sehen, was ihr tun werdet. Ihr seht, Er und Satan hatten eine Übereinkunft. Satan sagte: "Ich werde ihn dazu bringen, Dir ins Angesicht zu fluchen." Gott sagte: "Du bringst es nicht fertig." Und die Prüfung musste kommen. Und eure Prüfung kommt, und meine Prüfung kommt. Und wir alle gehen durch solche Prüfungen. Die Bibel sagte, wenn wir dieses nicht aushalten können, so beweist es, daß wir uneheliche Kinder sind. Unser Zeugnis stimmte nicht, wir sind nicht wirklich echte Kinder Gottes, sondern wir sind unehelich. Wir sind nicht Kinder Gottes, wir beanspruchen es nur zu sein. Wenn sie über dich lachen, wenn du den Heiligen Geist empfängst, und du gehst mit ihnen in die Welt zurück, zeigt das, dass du es niemals bekommen hast. Wenn ihr von eurer Heilung Zeugnis ablegt und wisst, dass Gott etwas für euch getan hat, und eure Nachbarn sagen: "Du bist verrückt, es ist mit dir nicht besser geworden," und du sagst: "Nun, vielleicht hast du recht." Das zeigt, dass du von Anfang an deiner Heilung nicht würdig warst. Stehe zu deinem Zeugnis. Gib nicht nach, bleibt direkt darauf stehen. Hiob sagte: "Ich weiß, mein Erlöser lebt; und in den letzten Tagen wird Er auf dieser Erde stehen. Obwohl die Würmer diesen Leib zerstören, werde ich dennoch Gott in meinem Fleisch sehen." Die Blitze zuckten, die Donner brüllten. Er hielt aus bis zum Ende." "...Wenn echter Glaube die Vision erfasst hat, kann er stille sein und Ruhe bewahren, denn er weiß, dass es geschehen wird. Vergesst das nicht. Glaube ruht in vollkommener Sicherheit. Ganz gleich, was die Stürme sagen, wie gegensätzlich es aussieht, Glaube ruht mit Sicherheit. Glaube kann seinen Stand auf einem Felsen einnehmen, in das Grab hineinsehen, oder in die Wasser, wo ein lieblicher kleiner Teil eures eigenen liebenden Herzens begraben worden ist. Und Glaube kann über das Meer schauen zu Dem hin, Der sagt: "Ich bin die Auferstehung und das Leben." Glaube ruht in Zuversicht. Wir sprechen vom Glauben; wir reden vom Glauben; und ich frage mich manchmal, ob wir wissen, worüber wir sprechen. Ich frage mich, ob es nicht Hoffnung anstatt Glaube ist, worüber wir sprechen. Glaube bewegt sich nicht! Ganz gleich, wie gegensätzlich es aussieht, Glaube bleibt direkt dort stehen! Er bewegt sich niemals." Wenn ihr sicher seid, dass ihr vom Geist Gottes geboren seid, dass ihr den Heiligen Geist habt und die Verheißungen Gottes euch gehören, gebe ich nichts darum, was der Teufel tut; dann könnt ihr dennoch in Sicherheit ruhen. Glaube nimmt seinen unbeweglichen Stand ein... Ganz gleich, was kommt oder geht, mein Glaube hält. Wie krank ich werde, wie gegensätzlich es aussieht und wie dieses oder jenes sein wird, mein Glaube ist verankert hinter dem Vorhang, und nichts kann mich bewegen. Nun, ihr könnt nicht etwas vortäuschen, ihr müsst es besitzen. Ihr könnt es nicht vortäuschen. Satan weiß, wenn ihr etwas vortäuscht, und ebenso weiß er, wenn ihr es empfangen habt. Euer Herz verdammt euch nicht und ihr seid ein Christ, dann habt ihr ein Recht auf jede Verheißung, die Gott in seinem Wort gab. Sie gehört euch. Ganz gleich, was die Auswirkung und was das Ergebnis ist, ihr schaut nicht darauf; ihr schaut auf den Glauben, den Gott euch zu der Verheißung gibt. Dann steht er da, nichts wird ihn bewegen. "... Wenn ihr sicher seid, dass es Gott ist, und ihr jeder Forderung nachgekommen seid, welche Gott von euch zu tun forderte, jeder Schriftstelle Genüge getan habt die ihr kennt; ihr liebt Ihn; ihr seid getauft worden; ihr seid mit dem Geist gefüllt worden; und ihr habt die Sicherheit in eurem Herzen, dass Gott es tun wird, dann klammert euch daran. Gott wird euch durchbringen. Er wird niemals versagen. Haltet daran fest." "Wohlergehen ist kein Zeichen, dass Gott mit euch ist..." "Ganz gleich, wie weit ihr gegangen seid, wie tief gesunken, wie unmoralisch ihr seid, wie herabgekommen ihr seid, wie sündenvoll ihr seid, wenn Christus in das Herz hineinkommt, verschwindet der Tod, und das Leben kommt an seine Stelle. "Vielleicht ist die Sache zu einem bestimmten Zweck geschehen, um euch näher zu Gott zu bringen. Das ist mir widerfahren. Mein Leben ist anders, seit ich es gesehen habe. Ich dachte, ich lebte einfach richtig. Aber ich fand heraus, dass, wenn dieser Gott einmal Seine Hand abzöge, Satan mich erwischen würde. Wir sind sterblich. Und es war einfach nur eine `Segnung in einer Verkleidung´. Es lässt mich Ihn nun noch mehr schätzen, zu wissen, dass ER liebevoll ist und willens, uns zurückzubringen."

("Eine Reaktion auf eine Handlung", vom 10.08.57; gepr. in Ohio, USA; §§ 21 30,33,45)

"Wir leben in einem neurotischen Zeitalter, unter nervöser Spannung. Jeder rast nach hier oder dort und kommt nirgends hin. Das ist die Prägung dieses Zeitalters. Ich weiß, diese Gemeinde wird genauso damit geplagt wie jede andere. In unserer Gemeinde werden wir geplagt und überall in der ganzen Welt ist es so. Es ist ein Tag des Druckes. Alles geschieht in Eile - ein Hasten und Warten. Man fährt neunzig Meilen die Stunde, um zum Abendbrot nach Hause zu kommen, und dann muss man zwei Stunden warten, bis es fertig ist. Das stimmt. Es ist diese Zeit. In der Hast und Eile geratet ihr in eine nervöse Spannung." "Wir stellen das fest. Es staut sich immer mehr an während des Tages. Ihr sprecht mit eurem Chef bei der Arbeit über dieses oder jenes. Und wenn ihr zu den Kindern sprecht: "Kommt hierher!", dann sagen sie: "Mama, ich bin..." So ist es. Es wird aufgestaut. Manchmal fühlt ihr, als ob ihr den Kopf verliert. Ich kenne das, damit bin ich jeden Tag vertraut. Ich weiß, was das bedeutet. Es wird aufgebaut."

(Lass den Druck heraus", vom 13.05.62; §§25; 27)

"Ihr denkt: "Warum widerfährt es gerade mir als Christ? Weshalb bin ich in dieser Lage; obwohl ich ein Christ bin?" Manchmal lässt Gott alles so dunkel werden, dass ihr weder auf noch um euch oder sonstwohin blicken könnt. Dann aber kommt Er und bahnt euch einen Weg durch alles hindurch, damit ihr sagen könnt: "Heute ist diese Schrift erfüllt - das, was Er zu tun verheißen hat." ER gestattete, dass die drei Hebräer in den Feuerofen geworfen wurden. Sie sprachen: "Unser Gott ist imstande, uns aus dem Feuerofen zu erretten. Wenn Er es aber nicht tut, werden wir uns vor dem Bildnis trotzdem nicht niederwerfen." Als sie aus dem Feuer herauskamen, ohne überhaupt einen Brandgeruch an sich zu haben, hätten sie sagen können: "Heute ist dieses Schriftwort erfüllt." Als Daniel aus der Löwengrube kam, hätte er das gleiche sagen können. Auch Johannes der Täufer, der nach 400 Jahren religiöser Lehren auftrat, hätte es sagen können! Kein Wunder, dass die Gemeinde sich zu der Zeit in einem Durcheinander befand. Als er aus der Wüste kam und dort am Jordan auftrat, hätte er sich ans Ufer stellen und sagen können:"Heute ist dieses Schriftwort aus Jesaja 40 erfüllt!"

("Heute ist diese Schrift erfüllt!", vom 19.02.65; §§ 094 bis 097)

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