1. Thess. 4, 3 - 8 :
 
"Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligung, dass ihr euch von der Unzucht fernhaltet, dass jeder von euch sich sein eigenes Gefäß in Heiligung und Ehrbarkeit zu gewinnen wisse, nicht in Leidenschaft der Begierde wie die Nationen, die Gott nicht kennen; dass er sich keine Übergriffe erlaube noch seinen Bruder in der Sache übervorteile, weil der Herr Rächer ist über dies alles, wie wir euch auch vorher schon gesagt und eindringlich bezeugt haben. Denn Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen, sondern in Heiligung. Deshalb nun, wer dies verwirft, verwirft nicht einen Menschen, sondern Gott, der auch seinen Heiligen Geist in euch gibt."

 

Lk. 12, ab Vers 1 - 3 : "Als sich unterdessen viele Tausende der Volksmenge versammelt hatten, so dass sie einander traten, fing er an, zuerst zu seinen Jüngern zu sagen: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Es ist aber nichts verdeckt, was nicht aufgedeckt, und nichts verborgen, was nicht erkannt werden wird; deswegen wird alles, was ihr in der Finsternis gesprochen haben werdet, im Licht gehört werden, und was ihr ins Ohr gesprochen haben werdet in den Kammern, wird auf den Dächern ausgerufen werden."

 

1. Kor. 5,7: "Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja bereits ungesäuert seid! Denn auch unser Passahlamm, Christus, ist geschlachtet." 

 

"Bedingungslos! Wenn ihr mich entschuldigen wollt, ich glaube, ich könnte jetzt ein wenig jauchzen. Seht doch, ihr erkennt nur nicht, Leute, was das bedeutet! Vielleicht hat mancher von euch noch nicht so tief gedacht, um das zu erfassen. Gott hat Seine Gemeinde bereits verherrlicht. Die, die Er gerechtfertigt hat, die hat Er auch verherrlicht in Christus. Wenn du in Christus gerechtfertigt bist, dann bist du auch schon in Ihm verherrlicht, soweit es Gott betrifft. Jesus sagte: "Seid darum vollkommen, wie auch euer Vater im Himmel vollkommen ist." Wie könnten wir jemals vollkommen sein? Aber aus Christi Sicht ist heute Abend jeder wiedergeborene Gläubige vollkommen. Ich bin ebenso vollkommen in Gott wie Christus es war, ebenso bist du es und jeder andere Gläubige. Denn es ist nicht meine Heiligkeit, sondern Seine. Gott kann meine nicht annehmen, ich habe keine. Aber ich komme in Christus durch Glauben. Durch Christus bin ich in Ihm, und damit vollkommen in den Augen Gottes.  Seht! "Durch einen Geist sind wir alle in einen Leib hineingetauft und Glieder des Leibes geworden." (1. Kor. 12, 13) In Römer 8, Vers 1 steht: "So gibt es also jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht mehr nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geiste." Ein Mensch, der in Christus Jesus ist, wandelt nach dem Geiste. Für die Welt, für den fleischlich Gesinnten, ist es Torheit. Aber für alle, die glauben, ist es ewiges Leben. Amen. Da habt ihr es. Oh, wie wunderbar! Was kann euch dann noch Schaden zufügen? Ihr seid in Christus!"

("Israel und die Gemeinde, Teil 2", vom 26.03.53; Abschn. 27 - 30)

 

"Wir leben hier am Ende, im Braut-Zeitalter, in dem die Gemeinde herausgerufen und zur Entrückung gesammelt wild. Das ist nach meiner ehrlichen Überzeugung genau die Wahrheit." "Wenn ein Mensch vom Geiste Gottes geboren ist, nimmt er nichts in sein Leben auf als das unverfälschte Wort Gottes, das für diese Stunde bestimmt ist. Er nimmt das volle Wort Gottes. Er vermischt es nicht mit einem Glaubensbekenntnis oder irgend etwas anderem. Es ist allein das unverfälschte Wort Gottes, das unter uns offenbart ist. Seht in die Bibel, und durch die großen Dinge, die jetzt offenbart sind, werdet ihr erkennen, in welchem Zeitalter wir leben. Wenn die Gemeinde am Ende jedes Zeitalters an den Wendepunkt gelangt, wendet sie sich vom Wort ab, zur Sünde und Weltlichkeit hin. Verweltlichung ist Sünde. Die Bibel sagt, dass, wenn ihr die Welt lieb habt, oder die Dinge der Welt, die Liebe Gottes nicht in euch ist. In 2. Mose 13, 7 konnte kein Sauerteig unter dem Volk gefunden werden während sieben Tagen, welche die sieben Gemeinde - Zeitalter repräsentierten. Das bedeutet, dass nichts mit ihnen vermischt war. Es war vollkommen ohne Sauerteig; für uns bedeutet das, daß wir uns nicht mit Glaubensbekenntnissen und anderem Sauerteig der Welt vermischen sollen. Wir sollen nur am ungesäuerten Brot des Wortes Gottes teilhaben, denn der Mensch soll leben durch jedes Wort, das aus dem Munde Gottes kommt." "Ihr könnt das Evangelium und die Welt nicht vermischen. Sie werden sich nicht vermischen. Gebt euch nicht dazu her, mit Ungläubigen an einem fremden Joch zu ziehen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander gemein? Oder was hat das Licht mit der Finsternis zu schaffen? Wie stimmt Christus mit Belial überein, oder welche Gemeinschaft besteht zwischen einem Gläubigen und einem Ungläubigen? Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit den Götzen? Wir sind ja doch der Tempel des Lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: "Ich werde unter ihnen wohnen und wandeln; ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein." Darum: "Geht aus ihrer Mitte hinweg und sondert euch ab", gebietet der Herr, "und rührt nichts Unreines an, so will ich euch aufnehmen." Und "Ich will euer Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein", sagt der HERR, der Allmächtige. [2. Kor. 6, 14-18]. Das kann nicht geschehen, bis diese Dinge geoffenbart sind und das Wort Gottes für die Stunde als Wahrheit erwiesen ist. Folgt dann diesen Fußstapfen."
("Zeitgemäße Ereignisse,- durch Weissagung deutlich gemacht", vom 06.12.65; Abschn.  53, 55, 78 , 79, 116)

"Nun, als sie unten in Ägypten waren, sandte Gott Mose und er streckte den Stab aus und Fliegen kamen, die Sonne ging unter, das Wasser wurde zu Blut. Aber Israel war drüben in Gosen (2.Mose 8,22; 10,23) und hatte einfach eine herrliche Zeit. Die Sonne ging nicht unter, die Plagen haben sie gar nicht getroffen, sie hatten einfach eine herrliche Zeit, genauso wie ihr am Anfang, als ihr errettet worden seid. Die Vögel sangen anders und alles war so lieblich. Oh, wie alles so fein war am Anfang, als du errettet wurdest. Dann kam die Prüfungszeit, die Züchtigung, Heiligungszeit, wo du dich von den Dingen der Welt geheiligt hast, beiseite gelegt hast die Lasten, die dich so leicht umstrickt haben (Hebr. 12,1-2). Als Mann habt ihr aufgehört zu Rauchen, zu Trinken, in die Spielhalle zu gehen, die ganze Nacht Kartenpartys. All diese Dinge, du musstest dich heiligen davon durch den Glauben in das Blut von Jesus Christus; dich selbst heiligen (Hebr. 10,14; Hebr. 13,12; Joh. 17,17). Ihr Frauen musstet euer Haar wachsen lassen, eure Kleider verlängern und anders handeln, als ihr vorher wart – Heiligungszeit. Viele Male rebellieren sie und gehen zurück; nun, das ist nicht ein Kind Gottes. Ein Kind Gottes schaut geradewegs nach Golgatha und weiß, dass es zu seinem Guten ist."

("Immergegenwärtiges Wasser aus dem Felsen", vom 23.07.61, Abschn. 68,69)

"Ich versuche mein Bestes, ihnen die Wahrheit zu bringen, wie es mir aufs Herz gelegt wird und wie es in der Bibel festgelegt ist. Gott beweist, dass es die Wahrheit ist; mehr ist dazu nicht nötig. Entweder erkennen sie es, oder sie erkennen es nicht. Sie wollen es nicht sehen, weil sie sich bereits verkauft haben. Sie haben ihr Erstgeburtsrecht einer Organisation verkauft, an eine Denomination gebunden, um auf der Grundlage einer organisierten Religion, deren Haupt in jeder Hinsicht Satan ist, in den Himmel zu kommen. Gott hatte nie eine organisierte Religion! Niemals! Doch man hat sich ihnen ausgeliefert, wo eine Gruppe von Menschen das Wort deutet. Sie sagen: "Es bedeutet dieses, und es bedeutet das. Gott braucht keinen Ausleger, ER legt selbst aus. ER benötigt niemanden, der Ihm sagt, wie Er es tun soll. ER ist souverän. ER hat gesagt, wie es geschehen wird, und Er muss sich an Sein Wort halten. "Durch wissenschaftliche Erkenntnis könnt ihr ein verstandesgemäßes Evangelium machen: "Wer an Jesus Christus glaubt, wird nicht verdammt werden" - aber: "Diese Zeichen werden denen folgen, die da glauben", das hat er nicht dazugesagt. Wer an Jesus Christus glaubt, der ist gerettet, wenn dem Gläubigen diese Zeichen folgen! "Wer Mein Wort hört", nicht nur mit seinen Ohren, sondern wer es versteht! Hören kann es jeder.  Die Dirne kann es hören und eine Dirne bleiben. Ein Trinker kann es hören. Ein Lügner kann es hören und trotzdem ein Lügner bleiben. Doch: "Wer Mein Wort versteht und dem glaubt, der Mich gesandt hat, der hat ewiges Leben." Das ist es! Niemand vermag es zu tun, es sei denn, Gott hat ihn vorherbestimmt. Jesus sagte: "Niemand kann zu Mir kommen, wenn nicht der Vater ihn zieht; und alle, die der Vater Mir gegeben hat, werden zu Mir kommen. Amen. Es liegt alles in der Souveränität und im Vorherwissen Gottes. ER wohnt für sich, und es gibt keinen, der Ihm sagen kann, was Er tun soll. Der Unglaube - indem man nicht das ganze Wort Gottes nahm - hat eine Saat des Unglaubens, der Ungerechtigkeit, der Sünde, des Hasses und des ewigen Todes in diesem sündigen, intellektuellen Gemeindezeitalter hervorgebracht. Versteht ihr es jetzt? In dieser Zeit ist die ganze Welt religiös. Habt ihr das gewusst? Die ganze Welt ist religiös. In diesem religiösen Zeitalter finden wir große Kirchen an jeder Ecke. Das ganze läuft auf eine Anbetung Satans hinaus. Hier steht es in der Bibel. Das stimmt. Diese intellektuellen theologischen Seminare brachten Intellektuelle hervor, denen beigebracht wurde, wie man spricht, wie man auftritt, wie man das Gefühl anspricht und alles andere über Psychologie. Es dauert drei, vier Jahre, bis sie wissen, wie man den Verstand der Menschen anspricht. Der Geist Gottes aber ist doch nicht etwas, was in euch hineingeschult werden kann! Es ist etwas, das durch die Hand des allmächtigen Gottes aufgrund von Vorherbestimmung in euch hineingelegt worden ist. Eure Erlebnisse empfangt ihr nicht durch Schulung und Belehrung darüber. Sie geschehen durch die Hand Gottes aufgrund der Vorherbestimmung Gottes in euch. Das stimmt. Satan hat dieses große Eden, ein Eden der Kirchenwelt, in der sie jetzt leben, hervorgebracht. Sie alle vereinigen sich jetzt in dem großen Ökumenischen Rat und werden die Weltkirche zustande bringen, indem sie sich alle einem Haupt unterstellen, wo Satan thronen wird. Der letzte Ruf ergeht, um die Braut zu erreichen, ehe sie da hineingerät. Wer einmal drinnen ist, hat das Malzeichen des Tieres angenommen und ist verdammt. Er wird nie wieder herauskommen. Aus diesem Grund sage ich: "Gehet aus ihr hinaus, Mein Volk, ehe ihm alles unterordnet ist. Kommt aus ihrer Mitte heraus und sondert euch ab."

("Satans Eden", vom 29.08.65; Abschn. 12-6; 13-3, 16-2 bis 17-1)

"Und diese Welt muss bald zu einem Ende kommen, es kann nicht mehr viel länger weitergehen. Die Sünde ist zu tief. Sie ist jenseits der Hoffnung, da ist keine Hoffnung mehr für die Welt. Das liegt hinter uns. Ich glaube, der Heilige Geist durchkämmt die Felder, um diesen und jenen zu finden, denn die Stunde ist weit vorgeschritten. Das Evangelium wurde jeder Nation gepredigt. "Ismen" und andere Dinge sind der Sache gefolgt, doch das Evangelium ging trotzdem weiter. Und nun zur Endzeit sehen wir die Dinge in der Weise geschehen, wie sie geschehen. Eine große Warnung ist unter den Auserwählten Gottes, das zu finden, was richtig ist. Und es interessiert uns, das zu wissen. Nicht die Theorie von jemandem, sondern zu wissen, was wahr ist. Was die Bibel sagt, ist die Wahrheit. Denn eines Tage wird es zu spät sein für uns. Und dies könnte der Tag sein. Darum wollen wir das, was Gott sagt, wirklich gut betrachten." "Nun, da gibt es nichts in der Bibel, das ein Typ unserer modernen Organisationen wäre, außer Babylon. Dies ist in der Bibel das einzige Schattenbild unserer modernen Organisationen - organisierte Religion - denn Nimrod begann damit, eine mit Gewalt erreichte Einigkeit unter religiösen Menschen. Und das bewirken die Glaubenssatzungen - und unsere Denominationen heute, eine erzwungene Einigkeit. Entweder gehört ihr dazu, oder ihr seid draußen. Und wie wir nun sehen können, kommen wir jetzt zu einem erzwungenen Zusammengehen aller, zu einer großen Einheit. Doch dies ist eine mechanisch gemachte Anweisung eines Mannes und es kann nicht bestehen. Es ist nicht der Wille Gottes! Es ist nicht Gottes Programm, wie sehr die Leute auch sagen wollen, es sei so, doch es ist es nicht. Es kann nicht sein! Es ist unmöglich, dass es dieses ist. Gott würde Seinen Namen nicht in solch eine Sache hineinlegen die Sein Wort verleugnet. Wie kann Gott in etwas leben, das Sein eigenes Wort verleugnet? Das könnt ihr nicht tun!...Lasst Gott, der die Verheißung machte, hervortreten, um zu beweisen, dass es richtig ist. So muss es getan werden. Wenn Er immer noch Gott ist, dann ist Er immer noch Gott. Wenn Er je Gott war, dann bleibt ER Gott. Und nun sehen wir diese erzwungene Religion direkt im Blickfeld,- sie versuchen all die kleinen Gruppen in "eine große Einheit" zu bringen, wie sie es nennen. Einige von ihnen glauben dies, andere jenes. Einige verleugnen dieses, andere verleugnen jenes. Die Bibel sagt: "Wie können zwei miteinander gehen, wenn sie nicht übereinstimmen?" Es wird nie funktionieren. Wir müssen in einer Übereinstimmung sein. In Übereinstimmung - womit? Nicht in Übereinstimmung miteinander, so sehr wir das auch sollten - in Übereinstimmung mit dem Wort, mit Gott. Damit muss man in Übereinstimmung sein!"

("Gottes erwählte Stätte der Anbetung", vom 25.04.65; Abschn.35; 57, 58; 60)

Joh. 10, 2 - 5: "Wer aber durch die Tür hineingeht, ist Hirte der Schafe. Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören seine Stimme, und er ruft die eigenen Schafe mit Namen und führt sie heraus. Wenn er die eigenen Schafe alle herausgebracht hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen."

 

"Aber es steht geschrieben: "Ich werde dich aus der Stunde der Versuchung bewahren." (2.Petr. 2,9). Diese Versuchung ist genauso, wie die Versuchung im Garten Eden. Es wird ein sehr einladender Vorschlag sein, der im direkten Gegensatz zu Gottes empfohlenem Worte steht. Und dennoch, vom Standpunkt menschlicher Überlegung her gesehen, wird er so richtig aussehen, so vernünftig und lebensbejahend, um damit die Welt zu betören. Nur die Auserwählten werden nicht betört werden. Die Versuchung wird wie folgt daherkommen: Die ökumenische Bewegung, die damit begonnen hat, was so wunderbar und als gesegneter Grundsatz erschien (um das Gebet Christi zu erfüllen, dass wir alle eins seien), wird politisch so stark, dass sie den Druck auf die Regierung ausübt, um alle zu veranlassen, sich mit ihr entweder direkt oder durch beigefügte Grundsätze, verbunden mit dem Gesetz, zu vereinigen, so dass niemand als eigentliche Gemeinde anerkannt wird, es sei denn, unter direkter oder indirekter Herrschaft dieses RatesDie kleinen Gruppen werden ihre Vergünstigungen und Vorrechte usw. verlieren, bis sie schließlich den ganzen Besitz und die geistlichen Rechte unter den Menschen verlieren. Zum Beispiel ist es jetzt schon so, dass man einer Denomination angehören muss, um in den meisten Städten ein Gebäude für Gottesdienste mieten zu können. Um ein Pastor in der Armee sein zu können, in Krankenhäusern usw., ist es jetzt schon fast Vorschrift, von einer ökumenischen Dreieinigkeitsgruppe anerkannt zu werden. Während dieser Druck zunimmt, und das tut er, wird es um so schwerer sein, standzuhalten, denn standzuhalten bedeutet, jede Vergünstigung zu verlieren. Und so werden viele versucht werden, weitermachen zu können, indem sie denken, es sei besser, Gott in einem öffentlichen "Rahmen" zu dienen, als Ihm überhaupt nicht mehr öffentlich dienen zu können. Doch sie irren. Der Lüge des Teufels zu glauben bedeutet, Satan zu dienen."

("Das Gemeindezeitalter zu Philadelphia", GZB, Kap. 8, Abschn. 077)

Mt. 11, 25 - 30 : "Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen offenbart hast. Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir. Alles ist mir übergeben worden von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und der, dem der Sohn ihn offenbaren will. Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und "ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen"; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht."

 

"In welch herrlicher Weise lobt der Erlöser Seine Kinder. Er nimmt ihre geistliche Einstellung und ihr feines Benehmen wahr. Er weiß, dass auch Schwäche unter ihnen ist, jedoch noch spricht Er nicht dagegen. Ist es nicht einfach so, wie es nur der Herr tun kann? Er weiß, wie Er uns in den rechten Dingen ermutigen und in den unrechten entmutigen soll. Hieraus können wir alle eine Lektion für unsere Gemeinde und unsere Familie lernen. Auch für uns selbst müssen wir dies lernen, dass Gott mit einem jeden einzelnen von uns in gleicher Weise verfährt. Heilige Gottes, seid niemals entmutigt, denn Gott ist nicht unbarmherzig. Nie wird Er eure Arbeit vergessen. Was immer wir tun, und wenn es nur ein Glas kaltes Wasser ist, das wir jemanden geben, es hat seinen Lohn und Segen vom Herrn. „Ich kenne deine Werke und deine Arbeit und deine Geduld." Während Er ja in der Mitte Seiner Gemeinde wandelt, ist Er sich der Leiden Seines Volkes völlig bewusst. Er sorgt für sie, wie es in den Tagen der Gefangenschaft in Ägypten war. Er hört ihren Ruf. Er, der sich niemals ändert, hört auch jetzt den Ruf derer, die bedrückt sind, denn Er wandelt ja in ihrer Mitte. Das Wort „Mühsal und Arbeit" zeigt schon an, dass sie durch Bedrückung hindurch gingen. Aber das Volk Gottes wirkt nicht nur für Ihn in einer Arbeit der Liebe, sie leiden auch für Ihn mit Freuden. Sie sind geduldig und nehmen Sein Joch auf sich. Dieses erste Zeitalter erlitt große Verfolgung. Es war schwierig, das Evangelium zu verkündigen und die Wahrheit hervorzubringen. Die hohe Berufung ihres Lebens war, Gott zu dienen. Auch wenn die Hoffnungen ihres Lebens zerstört waren, blieben sie geduldig und stellten Ihm alles anheim, der verheißen hatte, einen ewigen Lohn im Himmel zu geben für das, was sie hier auf Erden um Seinetwillen aufgegeben hatten...

 

2. Tim. 3, 12:       "Alle aber auch, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden."

 

Ich denke, wir sollten hier ein wenig stehen bleiben und uns mit dem Gedanken befassen, dass das Volk Gottes immer verfolgt wurde. So wird es auch immer sein. Ihr wisst, dass im 1.Mose die Anfänge gegeben werden, und was wir dort im Anfang finden, das zieht sich durch die ganze Schrift hindurch bis zur Offenbarung und ändert sich nicht. Dort sehen wir, dass Kain Abel verfolgte, denn Abel war Gott wohlgefällig. Ein weiteres Bild sehen wir in den Söhnen Abrahams. Der Sohn nach dem Fleische, Ismael, war gegen Isaak, den Sohn der Verheißung. Und gleichfalls war auch Esau gegen Jakob, er hasste ihn und hätte ihn getötet, wenn Gott nicht eingegriffen hätte. Im Neuen Testament finden wir, dass Judas Jesus verriet, während die religiöse Ordnung des 1. Jahrhunderts versuchte, die Gläubigen zu zerstören. Die Kinder dieser Welt werden vom Teufel geleitet. Sie hassen die Kinder Gottes, die vom Geiste geleitet werden. Es ist ganz gleich, wie aufrichtig und gerecht ein Christ vor der Öffentlichkeit lebt, und wie gut er zu seinen Kollegen sein mag. Ein Kind Gottes mag nichts als Gutes tun, wenn es aber Christus als Seinen Erlöser bekennt, und auch die Gaben des Heiligen Geistes anerkennt, wie Zungenreden, Weissagungen, Heilungen und Wunder, dann wird es verurteilt. Der Geist dieser Welt hasst den Geist Gottes, und weil er den Geist des HERRN nicht überwältigen kann, versucht er die Gefäße, in denen der Geist der Wahrheit ist, zu zerstören. Verfolgungen und Trübsale sind normal und gehören zu dem normalen Leben eines Christen. Es ist nur eins, was ihr damit tun könnt, und das ist, eure Anliegen Gott im Gebet kund zu tun (Phil. 4,6). Richtet nicht und überlasst alles, auch das endgültige Gericht, dem Herrn. Gottes Volk war ein abgesondertes Volk. Es war ja aus der Welt herausgekommen, und nun ließ es es nicht zu, dass die Welt wieder in ihre Mitte hinein kam. Es duldete keine Sünde in der Gemeinde. HEILIGKEIT war für sie nicht nur eine Phrase oder eine Redewendung, es war für sie das Leben."

("Das Gemeindezeitalter zu Ephesus", GZB, Abschn. 81-3 - 82-5)

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