Gottes Wort kam zu Seinem

Propheten William Marrion Branham : “GNADE”


Du kannst Gottes Gnade nicht erkaufen oder verdienen. Der Gnade Gottes geht etwas voraus. Ich möchte Dir eine Geschichte erzählen. Mit der Gnade Gottes verhält es sich so: Es war einmal ein mächtiger König und dieser mächtige König hatte einen Sohn, - es war sein einziger Sohn. Und eines Tages brachte ein Mörder diesen Jungen um. Die Beauftragten jagten im ganzen Königreich diesem Mörder nach. Schließlich fanden sie ihn. Sie brachten ihn zurück und warfen ihn ins Gefängnis. Und dann wurde eine Gerichtsverhandlung angesetzt und ein Urteil gefällt. Oh, es war eine schreckliche Sache. Er hatte den Sohn des Königs umgebracht, und er wußte, was ihm blühte. Sie verlegten ihn in die tiefste und dunkelste Zelle, verschlossen die Türen und brachten Barrieren an, damit niemand an den Wächtern vorbeikam, denn wir wissen, welch schreckliche Strafe dieser Junge erleiden sollte, weil er den Sohn des Königs tötete, den königlichen Königssohn. Wächter waren vor alle Türen gestellt. Er war in der Zelle im Inneren. Ausgezogen, nichts als einen einen Hüftschurz an. Und da war er, saß dort in diesem Zustand. Ihn hungerte, sie gaben ihm nichts zu essen. Er befand sich in diesem Zustand. Man brachte ihn zur Gerichtsverhandlung heraus. Er wurde schuldig befunden und als schuldig erwiesen. Ein Urteil wurde gefällt, daß er unter schrecklicher Todesstrafe hingerichtet werden sollte,- er sollte Zentimeter um Zentimeter getötet werden, bis sein sterbliches Leben aus ihm wich. Verurteilt durch den Richter sollte er sterben. Und er bettelte und weinte und er sagte: “Obwohl ich schuldig bin, obwohl ich schuldig bin, tut es mir leid, daß ich das tat. Ich wünschte, ich hätte es nie getan. Es tut mir leid, daß ich es tat. In einem Augenblick, in einem Zornausbruch tat ich es. Ich wollte es nicht so tun.” Eines Tages ging der König zu dem Ort hinunter, um den Jungen zu besuchen, um ihm zu erzählen, mit ihm zu sprechen und ihm über das Töten seines eigenen Sohnes zu erzählen, den einzigen Sohn, den er hatte. Er hatte diesen Jungen getötet. Er sagte: “Ich gehe hinunter, um mit ihm zu sprechen.” Und als er dort hinunterging, sah er ihn hinten in diesem Käfig wie ein eingesperrtes Tier. Er sah seinen kleinen, dünnen Körper da liegen, und er weinte. Sein Gesicht war eingefallen, sein Kiefer zurückgesunken, seine Augen tief in den Augenhöhlen, Eiter war überall in seinen Augen und sein Mund war ganz weiß überzogen; ohne Wasser, dürstend. So sah er ihn, wie er dahinten auf seinem Gesicht lag und weinte. Der König sagte: “Steh auf.” Er kam zu ihm heran und schaute ihn an. Er sagte: “Warum hast du meinen Sohn umgebracht? Was hat mein hat  Sohn dir getan? Was hat er dir angetan, daß er solch einen Tod erleiden musste,  den du ihm zugefügt hast, indem du ihn mit einem Speer zu Tode zu stachst?” Er sagte: “Nichts, mein Herr, gar nichts. Nur meine eigene Wut, nur mein egoistisches Temperament bewirkten es. Ich tötete ihn, weil ich eifersüchtig auf ihn war. Ich hatte einen Zornausbruch. Nun muß ich unter Ihrer Rechtsprechung sterben, mein Herr. Ich erkenne es und verdiene es. Die einzige Sache, wegen der ich weine ist, daß es mir einfach leid tut, daß ich diesen königlichen Mann so tötete, ohne Grund.” Der König drehte sich auf dem Absatz herum und ging zum Schreibtisch hinaus und sagte: “Zerstört alle Protokolle!” Weißt Du, «werft sie ins Meer der Vergessenheit». “Zerstört alle Aufzeichnungen! Wascht ihn, bringt ihn herauf. Ich werde ein Gewand für ihn herunterschicken.” Nach einer Weile fuhr eine gewaltig große Limousine vor, und es wurde ein Teppich bis raus zur Gefängniszelle ausgerollt. Der König stand am Ende der Limousine und sagte: “Komm, mein Sohn, und fahre mit mir nach Hause zum Palast,” er legte das Gewand des Königs um seine Schultern und sprach: “Von jetzt an bist Du mein Sohn.” Weil er Mitleid hatte, - das ist Gnade. Das war ich, das warst Du. Wir töteten den Sohn Gottes mit unseren Sünden. Wir waren Fremdlinge, schmutzig, dreckig, lagen in den Zellen der Welt. Gott wusch uns durch das Blut Seines Eigenen Sohnes und reinigte uns, legte uns das Gewand des Heiligen Geistes an. Und jetzt wird eines Tages der gewaltige Triumpfwagen Gottes vor der Tür vorfahren und wir werden nach Hause gehen, um mit Ihm zu leben. Alle Aufzeichnungen sind zerstört, wir können nicht mehr gerichtet werden; ER verbrannte sie, ER warf sie ins Meer der Vergebung und gedenkt ihrer nicht mehr. Kein Wunder, daß wir singen können: Erstaunliche Gnade, wie lieblich der Klang, der einen Elenden wie mich errettete! Ich war einst verloren, doch jetzt bin ich gefunden, ich war blind, doch jetzt kann ich sehen. Es war Gnade, die meinem Herzen Furcht lehrte, Gnade, die mich von meinen Ängsten befreite; Wie kostbar diese Gnade in der Stunde erschien, als ich zum ersten Mal glaubte! Würdest Du gerade jetzt dies Deine Stunde sein lassen, Sünderfreund, während wir unsere Häupter gerade einen Augenblick zum Gebet beugen? Laß dies die Stunde sein, in der Du zum ersten Mal glaubtest, gerade jetzt. Komm zur Besinnung und sage: “Herr Gott, ich bin schuldig. Ich erkenne, daß es Gnade braucht, um mich zu erretten. Ich kann mich nicht selbst retten. Ich bin verloren. Ich bin fertig. Ich kann einfach nichts tun. Ich bin völlig hilflos, hoffnungslos ohne Gott, ohne Barmherzigkeit, ohne Christus in der Welt, entfremdet. Würdest Du Barmherzigkeit haben und mich aus dieser Sündenzelle herausholen, in der ich heute bin, oh Herr? Sei mir Sünder gnädig.” Möchtest Du Deine Hand erheben, sagen: “Herr Gott, ich bin diese Person, die Deine Gnade braucht?"
(Aus: "Die Botschaft der Gnade", 27. August 1961)

“Das ist mit der christlichen Gemeinde heute los. Sie denken, sie wissen etwas. Die Bibel sagt, wenn ein Mensch denkt, er weiß etwas, weiß er nichts, was er wissen sollte. Das Problem heute, wir haben soviel Eigenes, soviel Heuchelei, soviel Ausbildung, soviel Religion und wissen nichts über die Errettung gemäß des Wortes Gottes. Das ist der mitleidsvolle Teil davon."

(aus: "DIE WEISE EINES WAHREN PROPHETEN")

 

"Als ein Sünder fand ich heraus, dass Er ein Retter ist. Und ich weiß, dass Er von Sünde frei macht. Ich habe es erlebt. Und ich weiß, dass Er die Krankheit heilt, weil ich es erlebt habe. Und heute Abend kann ich, erworben durch das Blut, mit allem Respekt für Ihn, den Menschen ins Gesicht schauen. Bedenkt, für Gott seid ihr das Blut von Jesus, weil Jesus sein Blut für euch gab. Ihr wurdet durch sein Blut erworben. Und ich kann euch anschauen, wissend, dass ich euch am Tage des Gerichtes am Ende der Welt begegnen muss und euch dies eine sagen. Jesus Christus, der Sohn Gottes lebt und regiert heute Abend und er ist genau so kraftvoll, real und lebendig wie er es schon immer war. Das ist richtig. Und ich... Ein Mann sollte ehrlich sein. Gott wird dich respektieren wenn du ehrlich bist. Ich sprach darüber … heute Abend, unten in der Gemeinde von Bruder Boze auf der Durchreise. Wir sprachen darüber vor wenigen Minuten. Seit ehrlich, seid ehrlich miteinander. Wenn ihr nicht ehrlich untereinander seid, wo ihr euch sehen könnt, wie könnt ihr dann ehrlich sein mit Gott, den ihr nicht sehen könnt. Seht ihr? Ihr müsst loyal und ehrlich einer zum anderen sein, habt brüderliche Liebe, dann wird Gott euch segnen...Nun wir leben in einer Zeit, von der uns geweissagt wurde, dass die brüderliche Liebe zu einer unbekannten Sache werden würde unter den Menschen. Und nach meinem demütigen Glauben ist die brüderliche Liebe die größte aller Gaben von denen Gottes Bibel spricht. Wenn der Herr heute Abend hier auf der Plattform stehen würde und mir ins Gesicht schauen und sagen, „Ich gebe dir die Wahl: Du kannst eine große Person sein, ein großer Prediger. Ich gebe dir die Gabe das Evangelium zu predigen, ich gebe dir die Gabe das Wort zu lehren oder ich gebe dir die Gabe von göttlicher Heilung, ich gebe dir die Gabe der Prophetie, ich mache aus dir einen Propheten oder gebe dir jede andere Gabe der feinen Gaben des Glaubens. jede Gabe von der die Bibel berichtet, ich werde sie dir alle geben, nur die Liebe nicht. Oder alternativ werde ich dir die Liebe geben und alle anderen Gaben nicht.” Dann würde ich sagen, „Herr behalte alle Gaben, aber lass mich die Liebe haben.” Seht ihr? Denn es ist egal wie viele Gaben wir haben, sie werden uns nichts Gutes tun, es sei denn die Liebe Gottes ist das Motiv hinter diesen Gaben. Wir müssen Liebe haben. Und während ich sehe wie dieser Große Tag, in dem wir jetzt leben sich entwickelt, wo die Selbstsucht unter den Menschen ist und kein Mitgefühl, unter den menschlichen Wesen, den Sippschaften der Erde, es betrübt mein Herz. Und ich würde darüber anders denken, wenn er es nicht bereits ausgesprochen hätte, dass ein solcher Tag kommen würde. An welchem sie einer gegen den anderen sein und diese Dinge stattfinden würden. Und Liebe wird in diesen Tagen eine unbekannte Sache sein. Nun, habt ihr euch einmal bewusst gemacht, ihr seit eine Person aber nicht nur Fleisch. Ihr seit Geist und Fleisch. Und nicht nur das, Jesus sagte, dass die Bibel sagt, dass wir auf kleine Weise Götter sind. Jesus sagte das. Wir sind... Er sagte... Wenn es Propheten waren im alten Testament, auf welche Jesus sich bezog. Er sagte, „In eurem Gesetz steht geschrieben, dass sie Götter sind”. Und wenn er die Götter nannte, zu welchen das Wort Gottes kam, warum dann nicht auch sich selbst, wo er doch der Sohn Gottes war, er machte sich damit selbst Gott gleich. Nun in einer Amateur Weise sind wir Schöpfer. Ich möchte jetzt einfach von meinem Herzen zu euch sprechen. Vor dem Gottesdienst, denn wenn ich predige, dann regt es mich auf. Da sind zwei verschiedene Salbungen, eine ist Visionen zu sehen und die andere ist das Wort zu bringen. Und dann wenn du richtig zur Sache gehst mit dem Wort um es zu predigen, dann ist... der Gottesdienst... Dann kannst du die Visionen nicht so gut halten. Es sind zwei verschiedene Gaben und wenn du deine Versammlung auf einer davon aufbaust und dich dann zur nächsten wendest, dann ist es... Ihr wisst was ich meine. So dann... Aber wir sind jetzt noch eine kleine Gruppe und so wollen wir es so weit wie möglich beim Wort platzieren und dann noch einen kleinen Heilungsgottesdienst haben. Weil da so viele krank sind. Nun, kennt ihr jemanden bei dem ihr euch wohl fühlt? Ganz gewiss kennt ihr so jemand. Da sind Menschen mit denen ihr euch trefft und Gemeinschaft habt. Und dann gibt es da feine Menschen die ihr kennt, wirklich feine Menschen und doch ist da etwas, dass du dich bei ihnen nicht wie zu Hause fühlen kannst. Du kannst einfach... Du möchtest ihre Gefühle nicht verletzen, sie sind deine Freunde. Du liebst sie, aber etwas ist anders verglichen mit der anderen Person. Gut, was es ist? Wir erschaffen eine Atmosphäre um uns herum.  Wir Menschen wollen mehr oder weniger die Gaben anstatt den Geber. Seht ihr? Wir müssen zurück kommen an die Stelle wo... Ihr seit wundervolle Menschen, aber ihr müsst zuerst zurück kommen. Und der Schlüssel der für jedermann die Türe öffnet... Wir haben den Schlüssel zurück gelassen und sind zur Türe gestürmt. Wenn du dann dort hin kommst, dann findest du heraus, dass die Türe sich nicht öffnet, weil du den Schlüssel nicht hast. Oh, ich habe das oft gesagt, auf meinen Reisen durch die Welt. Ich habe zwei unterschiedliche Klassen von Menschen vorgefunden. Eine von ihnen ist fundamental, wie die Gruppe aus der ich hervor kam, die Baptisten. Positionell, wissen sie wo sie stehen, aber das ist nicht mit viel Glauben verbunden. Und die anderen sind die Pfingstler. Die haben viel Glauben aber wissen nicht wer sie sind. Es ist wie bei einem Mann der viel Geld auf der Bank hat und nicht weiß wie man einen Scheck ausstellt. Und der andere Mann hat kein Geld, kann aber einen Scheck ausstellen. Wenn du diese beiden zusammen bringst, dann funktioniert es. Nun, was der Gemeinde fehlt ist göttliche Liebe. Ich meine nicht Schmuserei miteinander. Ich meine die Agapao Liebe, die göttliche Liebe. Und ihr sollt sie so reichlich in eurem Herzen haben, bis ihr einfach den Herrn liebt und alles... Sein Wort reicht dir einfach. Und da ist kein bisschen Misstrauen. Meine Frau sitzt heute hier. Als wir verheiratet wurden, da nahm ich sie zur Ehefrau und habe ihr versprochen ihr treu zu sein, bis dass der Tod uns scheidet und sie hat mir dasselbe versprochen. Nun, das ist jetzt kein Gesetz. Wenn ich nach Übersee gehe, oder irgendwo anders hin und für eine lange Zeit weg bin, dann muss ich nicht hingehen und sagen, „Nun, Frau Branham, ich lege dir jetzt das Gesetz auf. Während ich weg bin, da will ich nicht, dass du mit irgendeinem anderen Mann flirtest und ich will nicht, dass du dies oder jenes tust.” Ich sage so etwas nicht.Und sie kommt nicht zu mir und sagt, „Herr Branham, das will ich dir sagen, du sollst nicht mit anderen Frauen flirten und du sollst nicht dies oder jenes tun.” So denken wir nicht. Wir lieben einander. Und bevor ich aufbreche, knien wir uns nieder, halten uns an der Hand und erheben die andere Hand zu Gott und sagen, „Wir danken dir Vater, dass du so gut zu uns warst und uns geholfen hast. Und wir wissen, wir müssen uns jetzt trennen, denn du hast gesagt, „Wenn ihr nicht Frauen und Kinder verlasst und mir nachfolgt, dann seit ihr nicht würdig meine Jünger zu sein.” Und nun, Vater, egal was ich auch tue ich bin immer noch nicht würdig dein Jünger zu sein. Aber dies ist eine kleine Sache die wir tun können und wir sind willig, diese kleine Sache zu tun, aus Liebe, Liebe, die wir für dich haben und wir wissen, dass du auch uns liebst. Und wenn wir dann fertig gebetet haben, dann gebe ich ihr einen Abschiedskuss und sage, „Auf Wiedersehen Liebling.” Und sie sagt, „Auf Wiedersehen, ich bete für dich, Billy.” Und das ist es. Da gibt es kein, „Du sollst nicht,” oder „Du musst.” Nichts in der Art. Und wenn ich dann draußen bin, auf dem Schlachtfeld, wenn ich dort draußen bin, dann hat sie keinen Grund besorgt zu sein und ich habe keinen Grund um sie besorgt zu sein. So lange ich sie so liebe wie ich es tue, wird sie niemals besorgt sein müssen. Und solange sie mich liebt, brauch ich mich niemals sorgen. Wir haben vertrauen zu einander als Ehemann und Ehefrau, wir lieben einander und damit ist die Sache erledigt. Wir müssen nicht... Wir widmen uns einfach der regelmäßigen Routine des Lebens. Nun, selbst wenn ich weiß, dass ich etwas schlimmes tun könnte und damit durchkommen, ich würde es ihr erzählen, meine Sünde bekennen und sagen, dass ich etwas falsches getan habe, aber trotzdem werde ich es niemals tun. Sie würde mir vergeben und sagen, „Ist schon gut, Billy, ich weiß jetzt wie die Umstände waren, du hast es mir erklärt. Ich werde dir vergeben, wir wollen es einfach vergessen.” Ich würde es dennoch nicht tun, denn ich liebe sie zu sehr dafür. Ich liebe sie und würde sie nicht verletzen, auch wenn sie mir vergeben würde. Ich weiß es würde ihr Herz verwunden, wenn ich etwas falsches machen würde. Und wenn ich schon so denke mit meiner Phileo Liebe, einer menschlichen Liebe meiner Frau gegenüber, wie viel mehr sollte ich dann so eingestellt sein meinem Erretter gegenüber? Egal wie dies oder jenes sein würde, ich möchte ihm gefallen, ich möchte ihn lieben. Ich möchte, dass er sagen kann, „Dies ist mein Knecht, ich kann ihm auftragen dort hin zu gehen und er wird es ausrichten.” Und ich möchte sagen können, „Das ist mein Herr, wenn er mich sendet, dann werde ich gehen.” Und das ist Liebe. Es ist etwas was uns mit Gott verbindet. Und alle Furcht wird genommen...Ich bin heute Abend besorgt, mein Freund. Und ich sage das mit Respekt und Ehrfurcht. Ich bin besorgt, dass wir der Gemeinde die falsche Ausbildung geben. Wir schulen sie mit dem toten Buchstaben und nicht im Erlebnis. Nämlich die neue Geburt zu erleben und dem wahren, lebenden, auferstandenen Herrn Jesus Christus zu begegnen. Welcher heute Abend genau der Selbe ist wie in den vergangenen Tagen...Und ich sage das heute Abend mit allem Respekt... Das ist es. Ihr könnt euch deswegen bis oben hin zuknöpfen, weil es kommt. Schaut, ein Mann ist besser ausgerüstet um das Evangelium zu predigen und vor der Zuhörerschaft zu stehen nach einem fünf minütigen Erlebnis mit dem Allmächtigen Gott, als mit dem was alle Seminare in hundert Jahren ausbrüten könnten ohne ein Erlebnis. Das ist richtig. Es sei denn etwas geschieht und manchmal sieht es lächerlich aus...Das größte Hindernis, das es heute in der Gemeinde gibt, ist...: überall unter den Leuten ist Furcht. Aber Liebe, vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. So ihr... Der Grund warum da Furcht existiert ist, da hat nie das richtige Maß an Liebe den Weg herein gefunden. Wenn da echte Liebe ist, dann verschwindet alle Furcht. Wenn ihr wirklich den Herrn liebt..."

(aus "Gottliche Liebe und souveräne Gnade")

 

"FÜRCHTE DICH NICHT...ES IST VOLLBRACHT!" (Offb.1,17; Joh. 19,30)
 
Auszüge aus der Predigt "Dinge, die kommen werden",
vom 05.12.65 in Rialto, California, USA
von Br. William Marrion Branham:
 
"...Ihr seid Christen. Ich meine, wir sollten vorher wissen, ob wir Christen sind. Dann brauchen wir nicht zu raten, sondern kennen unseren Bestimmungsort. Darüber möchte ich heute Abend sprechen. Das Thema lautet: "Dinge, die sein werden". Gestern Abend sprach ich über die Entrückung, heute Abend möchte ich über dieses Thema sprechen und mit der Botschaft von gestern Abend verbinden. Die Entrückung wird stattfinden. Das wissen wir. Sie liegt noch in der Zukunft.  Jesus spricht hier darüber. ER ist vorausgegangen, um uns eine Stätte zu bereiten. "Euer Herz erschrecke nicht!"... Er sprach: "Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an Mich. In Meines Vaters Hause sind viele Wohnungen, und Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten." Das Leben Jesu auf Erden ging seinem Ende zu. ER hatte den Menschen gezeigt und durch große Zeichen und Wunder bewiesen, daß Er Jehova war, der sich im Fleisch offenbart. ER bezog sich zudem auf Sein Wort und bewies, daß es auf Ihn hingewiesen hat. ER bewies, daß Er Gott war, der sich kundtat. Nun wollte Er sagen: "Wenn ihr seht, daß Mein Leben jetzt zu Ende geht, dann endet es zu einem Zweck. ICH gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten, damit da, wo Ich bin, auch ihr sein werdet." Damit sagte Jesus Seinen Jüngern, daß Sein Leben mit dem Tod nicht enden wird. Ich sagte ja vorhin, daß dies ein Text für eine Beerdigung ist. Denkt daran: Der Tod ist direkt vor uns. Wir wissen nicht, ob wir der nächste sein werden. Vielleicht ist jemand im Gebäude, der nicht mehr lebendig - in diesem physischen Leben von hier gehen wird. So ungewiss ist es! In fünf Minuten könnte ein kerngesunder junger Mensch, der hier im Gebäude ist, eine Leiche sein. In fünf Minuten! Das ist wahr. Genauso könnte ein jeder von uns in fünf Minuten in der Herrlichkeit sein. Wir wissen es nicht. Es ist in den Händen Gottes. Jesus sagte, daß Er selber Zeit und Stunde nicht kennt. Es liegt allein in der Hand des Vaters. Doch Er sagte ihnen, daß es ein Leben nach dem Tod gibt, denn Er sprach: "ICH gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten, und dann werde Ich euch zu Mir nehmen." Es zeigt, daß es, nachdem dieses Leben zu Ende ist, ein Weiterleben gibt. Welch ein Trost sollte es uns sein, zu wissen, daß es, nachdem dieses Leben vorüber ist, ein Leben gibt, in das wir hinübergehen. Je älter man wird, desto mehr wird es uns zur Realität. Wenn ihr seht, daß die Tage eures Lebens sich dem Ende nahen, und es geht auf das Ende zu, dann bereitet ihr euch auf dieses große Ereignis vor. Es ist die Fortsetzung dieses Lebens in einer anderen Welt, an einem anderen Ort.  Eure irdische Geburt war schon im voraus geplant. Ich nehme an, daß ihr das glaubt. Jeder von euch weiß, daß unsere Geburt im voraus geplant war. Habt ihr gewußt, daß euer Dasein nicht einfach aus einem Gedanken oder einem Mythos kommt? Alles, was ihr seht, wurde von Gott schon vor Grundlegung der Welt im voraus geplant... Alle Worte Gottes müssen erfüllt werden. Deshalb wissen wir, daß Jesus hingegangen ist, eine Stätte zu bereiten, um Sein Volk zu sich zu nehmen. Wer sind diese Menschen? Ich hoffe, daß wir heute Abend ein Teil davon sind. Wenn es noch nicht so ist, meine Freunde, dann hat Gott einen Weg, die Voraussetzung dafür, daß ihr mit eingeschlossen werdet, wenn ihr es nur möchtet. Ihr habt einen freien Willen; ihr könnt handeln, wie ihr wollt...Ihr bringt das Leben Gottes, das in euch ist, zum Ausdruck, denn ihr seid ein Sohn oder eine Tochter Gottes. Begreift ihr, was ich meine?...Seht ihr? Es geht um die Offenbarung Jesu Christi in dieser Stunde; nicht darum, was Er in anderen Zeiten war, sondern darum, was Er jetzt ist. Die Bibel bezeugt, daß die Braut zum vollen Wuchs gelangt... Es ist alles von Gott geplant und bewiesen. Von Anfang an kannte Er jeden Menschen, jeden Ort, wo jeder sein würde und alles darüber. Es ist alles geplant. Ihr tut sonderbare Dinge und fragt euch, warum ihr es getan habt. Doch nach einer Weile, wenn ihr heranreift, wenn ihr reife Christen geworden seid, versteht ihr es. Es ist etwas mit euch geschehen, und ihr begreift, warum ihr es tun mußtet. Eure natürliche Geburt versinnbildlicht eure geistliche. Es war alles richtig für euch. Während ihr in diesem Leben herangewachsen seid, war alles, was euch begegnet ist, genau das Richtige für euch, denn ihr seid dafür bestimmt gewesen. War es nicht eigenartig, daß ihr gerade an jenem Abend in die Zeltversammlung oder irgendwo in eine kleine Gemeinde an einer Straßenecke hineingestolpert seid, als der Prediger über ein bestimmtes Thema sprach und ihr am Altar niedergefallen seid? Gott wußte das schon vor Grundlegung der Welt. Es kam euch eigenartig vor, und ihr habt nicht verstanden, weshalb ihr es damals getan habt, doch jetzt versteht ihr es. Ihr wißt, was geschehen ist. Alles, was in diesem Leben geschieht, ist genau das Richtige für euch, und so wird es auch im zukünftigen Leben sein... Vieles erscheint uns zuweilen, wie ich sagte, sehr eigenartig.  Alles, was Er tat, bringt die kommenden Dinge zum Ausdruck. ER hat euch diesen Leib hier gegeben. ER gab euch diesen Leib, in dem ihr wohnt, nur, damit er zum Ausdruck bringt, daß dort ein herrlicherer sein wird. Wenn wir das Bild des irdischen tragen, werden wir auch das Bild des himmlischen tragen. In dem zukünftigen Leib ist nichts Böses. Doch in diesem ist Böses, Krankheit, Leid und Tod. Ich habe es hier vor nicht langer Zeit zum Ausdruck gebracht, als ich über die Verwandlung durch das Wort Gottes predigte, daß dieser Leib das Böse in sich hat und daß diese gesamte moderne Zivilisation, in der wir leben, vom Teufel ist. Ihr glaubt das nicht? Die Bibel sagt es aber. Wir wollen das nicht glauben, doch die Bibel sagt klar aus, daß jede Regierung, jedes Reich auf Erden, ja die ganze Welt dem Teufel gehört und von ihm beherrscht wird. Jesus wurde von Satan auf einen hohen Berg gebracht, und er zeigte Ihm alle Reiche der Welt, die waren und sein werden. Satan bezeichnete sie als sein Eigentum, und Jesus hat ihm nicht widersprochen, denn er ist der Gott dieser Welt. Er sagte: "Dies alles will ich Dir geben, wenn Du niederfällst und mich anbetest." Er wollte sie Jesus geben, ohne daß Er das Opfer dargebracht hätte. Er bot Ihm einen Handel an. Doch die Welt hatte gesündigt, und die Strafe für die Sünde war der Tod. Deshalb mußte Er sterben. Aus diesem Grunde ist Gott im Fleisch offenbar geworden, damit Er den Tod auf sich nehmen und die Strafe bezahlen konnte. Nichts kann wieder hervorgeholt werden, denn es ist nicht vermerkt. Es ist völlig bezahlt. Die ganze Schuld ist bezahlt! Jetzt gehört es Ihm. Wir sind Abgeordnete Seines Reiches, die heute Abend im Namen Jesus Christus, unseres Königs, hier versammelt und in himmlische Örter versetzt sind.  In dieser Welt, in der wir leben, geht es um Bildung usw. Ich möchte euch beweisen, daß Bildung, Wissenschaft, Zivilisation und all diese Dinge, an denen wir uns anscheinend so erfreuen, vom Satan sind und vergehen werden. Ihr sagt: "Bruder Branham, die Zivilisation?" Jawohl! Diese Zivilisation kommt vom Satan... Wir sind so nervös, so eingeengt, so in Eile. Man muß überall drängen. Oh, seht, es ist alles vom Teufel. Im Reich Gottes wird es keine Autos, Flugzeuge und keine wissenschaftlichen Errungenschaften mehr geben. Dort ist keine Bildung mehr nötig, denn die Bildung, die es dort gibt, wird so hoch sein, daß man an diese überhaupt nicht mehr zurückdenken wird. Ich kann euch heute in diesem Gebäude nicht beweisen, daß es einen Gott gibt, trotzdem weiß ich, daß Er hier ist. Mein Glaube bestätigt es. Abraham konnte nicht wissenschaftlich beweisen, daß er mit einer fast hundertjährigen Frau ein Kind haben würde, doch sein Glaube bestätigte es ihm. Er brauchte keinen wissenschaftlichen Beweis. Der Arzt hätte gesagt: "Der alte Mann dort draußen ist verrückt. Er sagt, daß er mit dieser Frau noch ein Baby haben wird, obwohl er schon hundert und sie neunzig Jahre alt ist!" Doch seht, Gott hatte es so gesagt. Es bedarf nicht der Wissenschaft, sondern des Glaubens an das Wort Gottes...  Je mehr wir durch die Wissenschaft herausfinden, je größer der Fortschritt ist, desto mehr Tod bringen wir über uns. Wir kämpfen eine verlorene Schlacht. Lasst die Dinge los und nehmt heute Abend im Glauben Jesus Christus, den Sohn Gottes, an!  Jesus sprach: "Seid vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist." Es ist ein vollkommenes Königreich, deshalb muß es ein vollkommenes Volk sein, das dorthin kommt, denn ihr werdet dastehen und mit dem vollkommenen Sohn Gottes vermählt werden. Ihr müßt eine vollkommene Braut sein. Wie solltet ihr das durch irgend etwas anderes als durch das vollkommene Wort Gottes erreichen können? Es ist das Reinigungswasser, durch das wir von unseren Sünden reingewaschen werden. Amen. Es ist das Blut Jesu Christi! Denkt darüber nach. Das tropfende, blutende Wort! Amen! Durch das Wort Gottes wird die Braut im Blut, das geflossen ist, gewaschen. Amen! Jawohl, sie ist vollkommen, jungfräulich, rein. Sie hat überhaupt nie gesündigt. Amen! Sie ist nur in die Falle hineingeraten. Es ist das Haus des Vaters, wohin Er gegangen ist, um es vorzubereiten..." 

"Er sprach: "Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an Mich. In Meines Vaters Hause sind viele Wohnungen, und Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten." Das Leben Jesu auf Erden ging seinem Ende zu. ER hatte den Menschen gezeigt und durch große Zeichen und Wunder bewiesen, daß Er Jehova war, der sich im Fleisch offenbart. ER bezog sich zudem auf Sein Wort und bewies, daß es auf Ihn hingewiesen hat. ER bewies, daß Er Gott war, der sich kundtat. Nun wollte Er sagen: "Wenn ihr seht, daß Mein Leben jetzt zu Ende geht, dann endet es zu einem Zweck. ICH gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten, damit da, wo Ich bin, auch ihr sein werdet." Damit sagte Jesus Seinen Jüngern, daß Sein Leben mit dem Tod nicht enden wird. Ich sagte ja vorhin, daß dies ein Text für eine Beerdigung ist. Denkt daran: Der Tod ist direkt vor uns. Wir wissen nicht, ob wir der nächste sein werden. Vielleicht ist jemand im Gebäude, der nicht mehr lebendig - in diesem physischen Leben von hier gehen wird. So ungewiss ist es! In fünf Minuten könnte ein kerngesunder junger Mensch, der hier im Gebäude ist, eine Leiche sein. In fünf Minuten! Das ist wahr. Genauso könnte ein jeder von uns in fünf Minuten in der Herrlichkeit sein. Wir wissen es nicht. Es ist in den Händen Gottes. Jesus sagte, daß Er selber Zeit und Stunde nicht kennt. Es liegt allein in der Hand des Vaters. Doch Er sagte ihnen, daß es ein Leben nach dem Tod gibt, denn Er sprach: "ICH gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten, und dann werde Ich euch zu Mir nehmen." Es zeigt, daß es, nachdem dieses Leben zu Ende ist, ein Weiterleben gibt. Welch ein Trost sollte es uns sein, zu wissen, daß es, nachdem dieses Leben vorüber ist, ein Leben gibt, in das wir hinübergehen. Je älter man wird, desto mehr wird es für einen Realität. Wenn ihr seht, daß die Tage eures Lebens sich dem Ende nahen, und es geht auf das Ende zu, dann bereitet ihr euch auf dieses große Ereignis vor. Es ist die Fortsetzung dieses Lebens in einer anderen Welt, an einem anderen Ort.  Eure irdische Geburt war schon im voraus geplant. Ich nehme an, daß ihr das glaubt. Jeder von euch weiß, daß unsere Geburt im voraus geplant war. Habt ihr gewußt, daß euer Dasein nicht einfach aus einem Gedanken oder einem Mythos kommt? Alles, was ihr seht, wurde von Gott schon vor Grundlegung der Welt im voraus geplant... Alle Worte Gottes müssen erfüllt werden. Deshalb wissen wir, daß Jesus hingegangen ist, eine Stätte zu bereiten, um Sein Volk zu sich zu nehmen. Wer sind diese Menschen? Ich hoffe, daß wir heute Abend ein Teil davon sind. Wenn es noch nicht so ist, meine Freunde, dann hat Gott einen Weg, die Voraussetzung dafür, daß ihr mit eingeschlossen werdet, wenn ihr es nur möchtet. Ihr habt einen freien Willen; ihr könnt handeln, wie ihr wollt...Ihr bringt das Leben Gottes, das in euch ist, zum Ausdruck, denn ihr seid ein Sohn oder eine Tochter Gottes. Begreift ihr, was ich meine?...Seht ihr? Es geht um die Offenbarung Jesu Christi in dieser Stunde; nicht darum, was Er in anderen Zeiten war, sondern darum, was Er jetzt ist. Die Bibel bezeugt, daß die Braut zum vollen Wuchs gelangt. Wie das Weizenkorn, Christus, in den Boden fallen mußte, genauso mußte auch die Braut im Mittelalter in den Boden fallen. Jedes Korn, das in den Boden fällt, muß sterben, sonst kann es sich nicht fortpflanzen. Deshalb mußte die machtvolle Gemeinde, die Er am Pfingsttage gründete, indem Er den Heiligen Geist sandte, im Mittelalter das Märtyrertum erleiden und in den Boden fallen, damit es im Zeitalter Luthers wieder hervorkommen und bis zum vollen Bild der Braut Jesu Christi an diesem letzten Tag heranwachsen konnte.  Aus diesem Grund wird die Braut in der Entrückung hervorkommen. Es ist alles von Gott geplant und bewiesen. Von Anfang an kannte Er jeden Menschen, jeden Ort, wo jeder sein würde und alles darüber. Es ist alles geplant. Ihr tut sonderbare Dinge und fragt euch, warum ihr es getan habt. Doch nach einer Weile, wenn ihr heranreift, wenn ihr reife Christen geworden seid, versteht ihr es. Es ist etwas mit euch geschehen, und ihr begreift, warum ihr es tun mußtet. Eure natürliche Geburt versinnbildlicht eure geistliche. Es war alles richtig für euch. Während ihr in diesem Leben herangewachsen seid, war alles, was euch begegnet ist, genau das Richtige für euch, denn ihr seid dafür bestimmt gewesen. War es nicht eigenartig, daß ihr gerade an jenem Abend in die Zeltversammlung oder irgendwo in eine kleine Gemeinde an einer Straßenecke hineingestolpert seid, als der Prediger über ein bestimmtes Thema sprach und ihr am Altar niedergefallen seid? Gott wußte das schon vor Grundlegung der Welt. Es kam euch eigenartig vor, und ihr habt nicht verstanden, weshalb ihr es damals getan habt, doch jetzt versteht ihr es. Ihr wißt, was geschehen ist. Alles, was in diesem Leben geschieht, ist genau das Richtige für euch, und so wird es auch im zukünftigen Leben sein. Diese Welt und dieses Leben scheint euren Reifeprozeß zu fördern, und alles, was kommt, ist gut für euch. Ich glaube nicht, daß irgend jemand nur aus Zufall hier ist. Bedenkt: Als ihr zur Welt kamt, mußte alles schon für euch vorbereitet sein. Ich kann kaum verstehen, und man kann sich nicht vorstellen, daß wir einem Gott, der all diese guten Dinge für uns vorbereitet hat, nicht volles Vertrauen entgegenbringen können. Wenn Er uns in dieses Chaos, in dem wir uns jetzt befinden, hineingebracht und für uns trotzdem die guten Dinge des Lebens hier vorbereitet hat, wie viel mehr können wir Ihm dann zutrauen, daß Er auch die zukünftigen, die ewigen Dinge vorbereiten kann! Es erscheint uns zuweilen, wie ich sagte, sehr eigenartig.  Ich glaube, daß Gott ein Gott der Vielfalt ist. Die Welt ist ein Beweis dafür. ER hat große Berge und kleine Berge; Er hat Ebenen; Er hat Wüsten; Er hat verschiedene Dinge, denn Er hat alles so geschaffen, wie Er es haben wollte. ER hat die Jahreszeiten gemacht: Sommer, Winter, Frühling, Herbst. ER schuf die Jahreszeiten. Es zeigt, daß Er ein Gott der Vielfalt ist. Auch ihr seid unterschiedlich. Manche Menschen sind echte Großmäuler, manche sind Dogmatiker, andere sind fein und andere sind nett. In Seinem Reich findet ihr all die verschiedenen Arten von Menschen. Schaut euch Petrus an und vergleicht ihn mit Andreas. Andreas war ein Gebetskämpfer, der immer auf den Knien lag. Der Apostel Petrus war einer jener feurigen Männer, die gepredigt haben. Paulus war ein Gelehrter, er glich mehr einem Propheten, der sich zurückzog. Mose schrieb die ersten fünf Bücher des Alten Testaments - das Gesetz. Dann kamen die Könige, die Psalmen usw. und das, was die Propheten geschrieben haben. Mose schrieb das Gesetz, die ersten Bücher der Bibel, vom ersten bis zum fünften Buch Mose. Paulus schrieb einen großen Teil des Neuen Testaments. Das stimmt. Matthäus, Markus, Lukas und Johannes schrieben all das nieder, was sich damals zugetragen hat. Paulus trennte Gesetz und Gnade und gab ihnen die richtige Stellung. Er war der eigentliche Schreiber des Neuen Testaments. Er gab uns die Schriften des Neuen Testaments, durch die das Wort Gottes richtig geordnet wurde.  Nun seht: viele Wohnungen. Viele Arten von Wohnungen, so wie es viele Arten von Bergen, viele Arten von Flüssen, Quellen, Seen usw. gibt. Sie waren schon da, bevor ihr kamt. Die Güte eures himmlischen Vaters hat sie hierher gestellt, denn manche Menschen mögen die Berge, andere lieben das Wasser. Manche mögen die Wüste. Seht ihr, noch bevor ihr kamt, wußte Er schon, was für ein Wesen ihr haben und wie ihr sein werdet. Deshalb hat Er es so geschaffen, damit ihr euch daran erfreuen könnt. Oh, ich meine, Er ist ein wunderbarer Vater, weil Er es so gemacht hat. Ich bin froh, daß Er die Berge geschaffen hat. Ich liebe die Berge. Ich mag sie. Andere sagen: "Oh, ich kann sie nicht ausstehen. ER muß hier Seinen Mörteleimer ausgeschüttet haben!" Nun, dann hat Er ihn eben deshalb geleert, damit ich mich daran erfreuen kann. Seht ihr? Ihr sagt: "Ich mag die Ebenen, wo ich weit sehen kann." Das sind zwei verschiedene Naturen, doch beide sind wir Christen. Der Vater hat gewußt, daß du hier sein würdest, und alles für dich vorbereitet, bevor du hierher kamst. Amen. Das war bei eurer ersten Ankunft. ER hatte es schon vorbereitet, als ihr hier ankamt. Ist es nicht herrlich, wenn man darüber nachdenkt, was Er getan hat? ...Wenn diese Erde, auf der wir jetzt leben, so herrlich ist, daß wir sie lieben, daß wir gerne leben, die Luft einatmen, die Blumen sehen usw., so ist sie doch nur ein Ausdruck des Ewigen. Das Sterbliche bringt das Ewige zum Ausdruck. Wenn ihr einen Baum seht, der kämpft und sich vorwärts schiebt, weil er leben will, dann bedeutet das, daß es irgendwo einen Baum gibt, der das nicht braucht. Wenn ihr einen Menschen im Krankenhaus, auf dem Krankenbett oder bei einem Unfall seht, der um sein Leben kämpft und mit dem Tod ringt, der nur noch röchelt oder der sich abmüht, weint und um sein Leben schreit, was bedeutet das dann? Daß es irgendwo einen Ort gibt, daß es einen Leib gibt, der nicht darum kämpft und schreit. Er braucht es nicht mehr zu tun. Diese Dinge sind zeitliche Gaben, die zum Ausdruck bringen, daß es dort einen Leib gibt, der ewig ist. Jesus ist hingegangen, um uns diese ewige Stätte zu bereiten. All das bringt nur zum Ausdruck, dass es etwas Größeres von derselben Art gibt...O welch eine gewaltige Sache! Wir sind schon jetzt in Christus Jesus. Amen!  In dieser Welt, in der wir leben, geht es um Bildung usw. Ich möchte euch beweisen, daß Bildung, Wissenschaft, Zivilisation und all diese Dinge, an denen wir uns anscheinend so erfreuen, vom Satan sind und vergehen werden. Ihr sagt: "Bruder Branham, die Zivilisation?" Jawohl! Diese Zivilisation kommt vom Satan. Der Beweis dafür steht in 1.Mose 4. Durch den Sohn Kains begann diese Zivilisation, indem man Städte baute, Instrumente spielte usw. Die Zivilisation kam durch die Erkenntnis. Die Erkenntnis war es, die der Teufel im Garten Eden der Eva verkaufte und die sie dazu brachte, die Gebote Gottes zu übertreten. In der Welt, in die wir hinübergehen, wird es auch eine Zivilisation geben, aber nicht diese Art von Zivilisation. In dieser Zivilisation haben wir Krankheit, Leid, Lust, Tod; alles in dieser Zivilisation ist verkehrt. Doch in jener Zivilisation wird es nichts von diesen Dingen geben. Dort benötigen wir keine Wissenschaft. Die Wissenschaft ist sowieso eine Verkehrung des Originals. Man spaltet Moleküle und Atome und macht das und das, um euch in die Luft zu sprengen. Man nimmt Schießpulver, es knallt, und schon hat man jemanden umgebracht. Man holt das Benzin für die Autos und die Bodenschätze aus der Erde und löst dadurch ihr Gefüge, damit es zusammenstürzen kann. Man fährt mit 90 Meilen die Stunde auf der Straße und tötet jemanden. Wir sind so nervös, so eingeengt, so in Eile. Man muß überall drängen. Oh, seht, es ist alles vom Teufel. Im Reich Gottes wird es keine Autos, Flugzeuge und keine wissenschaftlichen Errungenschaften mehr geben. Dort ist keine Bildung mehr nötig, denn die Bildung, die es dort gibt, wird so hoch sein, daß man an diese überhaupt nicht mehr zurückdenken wird. Schulung, Zivilisation und all das kommt vom Satan.  Jetzt fragt ihr: "Bruder Branham, warum liest du dann?" Aus demselben Grund, aus dem ich Kleidung trage. In der ersten Zivilisation benötigten sie keine Kleidung; sie waren eingehüllt. Es bestand kein Grund, Kleidung zu tragen, denn sie wußten nicht, daß sie nackt waren. Dann erst stellten sie fest, daß sie nackt waren. Die Sünde ist hier, deshalb müssen wir Kleidung tragen. Am Anfang war es nicht so; da gab es noch keine Sünde. Auf die Zivilisation übertragen ist es dasselbe. Wir lesen, wir schreiben, all das tun wir; doch stellt euch nie auf die gleiche Stufe. Macht das nie zu eurem Gott, denn das ist der Gott des Kommunismus. Es kommt nicht von Jesus Christus. Jesus Christus begegnen wir im Glauben - in dem, was wir glauben; nicht durch das, was man wissenschaftlich beweisen kann.  Ich kann euch heute in diesem Gebäude nicht beweisen, daß es einen Gott gibt, trotzdem weiß ich, daß Er hier ist. Mein Glauben bestätigt es. Abraham konnte nicht wissenschaftlich beweisen, daß er mit einer fast hundertjährigen Frau ein Kind haben würde, doch sein Glaube bestätigte es ihm. Er brauchte keinen wissenschaftlichen Beweis. Der Arzt hätte gesagt: "Der alte Mann dort draußen ist verrückt. Er sagt, daß er mit dieser Frau noch ein Baby haben wird, obwohl er schon hundert und sie neunzig Jahre alt ist!" Doch seht, Gott hatte es so gesagt. Es bedarf nicht der Wissenschaft, sondern des Glaubens an das Wort Gottes. Die Wissenschaft ist dazu nicht nötig. Unsere Schulen sind ein Fehlschlag. Gott hat nicht gesagt: "Gehet hin und baut Schulen" - auch keine Bibelschulen! Habt ihr das gewußt? ER sagte: "Predigt das Wort!" Das stimmt. Unser Bildungssystem hat uns weiter von Gott entfernt als irgend etwas, das ich kenne. - Weiter von Gott entfernt! Es hieß nicht: "Baut Schulen, Krankenhäuser usw." Das ist Aufgabe der Welt und der bestimmten Institutionen. Ich habe absolut nichts dagegen. Sie erfüllen ihren Zweck, doch damit ist es noch nicht getan. Wir können die besten Krankenhäuser bauen und die beste Medizin verwenden, die wir haben, trotzdem sterben täglich Tausende. Doch in dem Reich Gottes gibt es keinen Tod und kein Leid! Amen! Die Dinge der Welt werden dort nicht benötigt. Dann sind wir von hier in die Wirklichkeit Gottes hinübergegangen. Je mehr wir durch die Wissenschaft herausfinden, je größer der Fortschritt ist, desto mehr Tod bringen wir über uns. Wir kämpfen eine verlorene Schlacht. Lasst die Dinge los und nehmt heute Abend im Glauben Jesus Christus, den Sohn Gottes, an! Wir haben festgestellt, daß dieses Leben und dieser Leib jede Art des Bösen beinhaltet. Im zukünftigen Leben aber wird es nichts davon geben. Hier gibt es die Begierde, Krankheit und Tod. Weshalb? Weil dieser irdische Leib nicht das Haus ist, wofür Er hingegangen ist, um es zu bereiten. Dieser  ist ein Pesthaus. Wie viele wissen, was ein Pesthaus ist? Natürlich wißt ihr es. Das ist es, worin ihr wohnt. Ein Pesthaus ist etwas, wohin man Menschen bringt, die daran erkrankt sind. Genau das hat die Sünde mit uns getan: sie hat uns in ein irdisches Pesthaus gebracht. In ein Pesthaus läßt man niemand anders hinein, denn dort wimmelt es von Krankheitskeimen. Sie würden diese Menschen sonst befallen, so daß sie ebenfalls erkrankten. Die Sünde hat uns in das Pesthaus des Teufels gebracht...Das andere aber wird "das Haus Meines Vaters" genannt. "ICH gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten, um euch aus diesem Pesthaus herauszuholen und euch in das Haus Meines Vaters zu bringen." Amen! Das ist es. Nimm mich aus diesem alten Pesthaus der Erde! ER ist hingegangen, uns eine Stätte, einen vollkommenen Ort, zu bereiten, wo weder Böses noch Krankheit, noch das Alter, noch der Tod existieren. Es ist ein vollkommener Ort, der auch von euch diese Vollkommenheit fordert. Ihr müßt vollkommen sein, um dorthin zu gelangen. So sagt es die Bibel. Jesus sprach: "Seid vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist." Es ist ein vollkommenes Königreich, deshalb muß es ein vollkommenes Volk sein, das dorthin kommt, denn ihr werdet dastehen und mit dem vollkommenen Sohn Gottes vermählt werden. Ihr müßt eine vollkommene Braut sein. Wie solltet ihr das durch irgend etwas anderes als durch das vollkommene Wort Gottes erreichen können? Es ist das Reinigungswasser, durch das wir von unseren Sünden reingewaschen werden. Amen. Es ist das Blut Jesu Christi! Denkt darüber nach. Das tropfende, blutende Wort! Amen! Durch das Wort Gottes wird die Braut im Blut, das geflossen ist, gewaschen. Amen! Jawohl, sie ist vollkommen, jungfräulich, rein. Sie hat überhaupt nie gesündigt. Amen! Sie ist nur in die Falle hineingeraten. Es ist das Haus des Vaters, wohin Er gegangen ist, um es vorzubereiten..." 

(aus der Predigt "Dinge, die kommen werden", vom 05.12.65 in Rialto, California, USA ;von Br. William Marrion Branham)