DAS AUSHARREN UNTER DEM DRUCK

DES NERVENZEITALTERS 

 

"Denn der HERR sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, aber der HERR sieht auf das Herz."

(1.Sam. 16,7)

 

"Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann."

(1. PETRUS, 4,  Verse 15 - 18, und Kapitel 5, Vers 8)

kann..

.Vorwort:

 

"Schwester Georgia Bruce litt unter der Ungewissheit, wirklich den Heiligen Geist empfangen zu haben. Sie hatte  schwere Angstzustände, die nicht viele Geschwister nachempfinden konnten. "Bin ich wiedergeboren durch den Heiligen Geist und somit im Besitz des 'Zeichens', das die Versiegelung von Gott für die Entrückung bedeutet?" waren ihre psychischen Qualen, die sich später in körperlichen Leiden ausdrückten. Wir befinden uns im letzten Gemeindezeitalter, und wir hatten noch nie zuvor derart viele Nervenerkrankungen und - zusammenbrüche. Der Begriff bzw die Bezeichnung "Psychiatrie" wurde im Jahr 1809 zum ersten Mal erwähnt. Aber der Herr Jesus hat uns auch in diesem "Nervenzeitalter" nicht alleine gelassen. Er hat Seinen Propheten und Botschafter William Branham gesandt und ihn durch Ausnahmesituationen gehen lassen und zubereitet, wie wir es eigentlich von keinem anderen Botschafter kannten. Wäre jemand mit Zwangsstörungen, Depressionen oder Schizophrenie zur Zeit Martin Luthers auffällig geworden, hätte er durchaus damit rechnen können, auf dem Scheiterhaufen zu enden. Der Teufel kennt unsere unterschiedlichen Persönlichkeiten genau und versucht alles, damit wir seinen "falschen, fleischlichen Freiheiten" erliegen. Eigentlich sind wir alle ausnahmslos darauf reingefallen, und wir würden Schiffbruch erleiden, wenn wir diese wunderbare Gnadenbotschaft von der "Echten, gottgewirkten Freiheit" nicht bekommen hätten. Paulus schrieb über diese geistliche Veränderung der Menschen im 2. Timotheusbrief, Kapitel 3.  Bruder Branham konnte durch die Erfahrungen, die Gott ihn durchleben ließ, "hoffnungslosen Fällen" Hilfe zuteil werden lassen, und er hat in verschiedenen Predigten davon berichtet. Er hat nie gegen Ärzte oder Medikamente geredet, sondern das Gegenteil: "Wenn die Ärzte uns nicht mehr helfen können, gehen wir zu Gott." Von diesen "Fällen" können hier nur drei erwähnt werden. Das einzige aufgezeichnete persönliche Interview von Br. William Branham mit Schwester Georgia Bruce fand am Sonntagvormittag, dem 5. Juli 1964, während des Liedergottesdienstes vor der Predigt "Das Meisterwerk" statt. Es wurde in Br. Branhams Büro im Branham Tabernacle in Jeffersonville, Indiana  aufgenommen." 

 

"Damals habe ich dich im Krankenhaus besucht. Und ich habe ständig gebetet, dass Gott dich nicht sterben lässt, weil du wertvoll bist für die Gemeinde. Ich weiß, wie du bist. Ich weiß, dass du wieder in Ordnung sein wirst, Schwester Bruce. Ich glaube das von ganzem Herzen, siehst du. Schwester Bruce sagt: "Bruder Branham, ich möchte vor allem wissen, ob ich den Heiligen Geist empfangen habe. Und ich werde glauben, wenn Gott es deinem Herzen offenbaren wird!"  "Ich glaube von ganzem Herzen, dass du eine echte, wiedergeborene Gläubige bist, Schwester Bruce. Wie könnte der Geist Gottes dich verlassen? Wenn du krank wirst, wirst du müde. Und du bist ein nervöser Mensch. [Ja.] Siehst du? Und du denkst über Vieles nach. Es staut sich einfach auf, in beide Richtungen. Gott legt eine Not für jemanden auf dein Herz und du möchtest für ihn beten. Du hast nicht eher Ruhe, bis du für diese Person gebetet hast. Das bist du. Dann nimm die andere Seite: Satan präsentiert dir seine Version derselben Not, damit du es aus seiner Perspektive siehst. Du bist innerlich hin - und hergerissen zwischen Gottes Willen und Satans Interpretation. Du bist ein Mensch mit einer Persönlichkeit. Gottes Wille wird vom Teufel  in der Weise angegriffen, daß du nicht mehr weißt, was du tun sollst. Satan will dich denken lassen, daß du nicht wirklich genug Glauben hast und daß du letztlich überhaupt nicht mehr weißt, was richtig oder falsch ist, siehst du? Er bewirkt dieses Durcheinander. Schau nicht auf dich selbst, Schwester Bruce. Erinnere dich. Ich habe mir vorgenommen, für dich zu beten. Ich bin dessen nicht würdig. In meinen Gedanken fragte ich mich: "Was würde ich tun, wenn Jesus Christus jetzt hier sitzen würde? Und was würde Er tun, wenn Er hier sitzen würde?" Er würde dir die Hände auflegen, und deinen Glauben stärken, siehst du, - dann würdest du gesund werden. Nun, ich bin ein Sünder. Ich bin nicht ER. Aber ich bin hier, um für Seinen Willen einzutreten und um Ihn zu vertreten. Denk daran: Ich bin genauso in Sünden geboren wie du,  aber vor Gott sind wir keine Sünder mehr. Wir schauen auf das stellvertretende Blutopfer. Gott sieht uns nicht einmal. Er hört unsere Stimme, aber Er sieht uns durch das Blut Christi. Das ist es, siehst du... Er sieht das Blut Seines Eigenen Sohnes. Es ist unsere Stimme durch das Blut Christi, - und dann ist es Christus, der durch uns zu Gott spricht, also: Was haben wir damit zu tun? Wir sind Christen. Ich glaube, dass du eine echte Christin bist. Ich erinnere mich an die Sache. "Ich mache so viele Fehler und versage so oft!" Deshalb musste Christus sterben, damit dir deine Fehler nicht angerechnet werden, siehst du? Er nahm deine Sünden auf Sich und hat das Sühneopfer dafür dargebracht. Der Wunsch deines Herzens ist, Ihm zu dienen. (Schwester Bruce sagt: "Ja.") In Ordnung. Dafür ist Er gestorben, damit du Ihm dienen kannst. Deine Fehler werden dir nicht angerechnet, - du hast sie nicht mehr.  Er ist dein Sühneopfer, siehst du? Er gedenkt Deiner Sünden nicht mehr,  du bist ohne Schuld vor Gott. Christus nahm deine Sünden auf Sich, und Er hat deinen Platz eingenommen. Denn dein Wunsch ist es, Ihm zu dienen. "Aber ich habe noch nie eine Erfahrung gemacht, dass ich mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde, dass ich meinen Fuß darauf stellen könnte." In Ordnung. Denk daran: Normalerweise ist ein Mensch in Sünde geboren, - von Ungerechtigkeit beherrscht kommt er auf die Welt und spricht Lügen. Das ist die Natur eines menschlichen Wesens. "Ja." Das war deine Natur. Aber dann kam die Zeit, in der eine Wandlung stattfand. Aber Wer oder was hat sie bewirkt? Christus! Dort bist du, Schwester. So ist es. "Wer meine Worte hört und glaubt an den, der mich gesandt hat, der hat das Ewige Leben und kommt in kein Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.", sagt Jesus  (Johannes 5,24). Du bist also eine Christin, Schwester Bruce. Ich habe dein Leben beobachtet. Ich habe dich beobachtet und weiß, dass du eine Christin bist. Da ist nicht ein Fleckchen... Sieh, ich bin dein Pastor [Schwester Bruce sagt: "Ja."] und ich habe eine Verantwortung für dich übernommen. Wenn es irgendeinen Zweifel in meinen Gedanken gäbe, wenn ich denken würde, dass etwas falsch ist, würde ich es dir sagen, Schwester. ["Ich glaube das."] Wenn es dort irgendeine verkehrte Sache gäbe oder etwas zwischen dir und Gott nicht in Ordnung wäre, dann würde Er es mir irgendwie zeigen, aber da ist nicht eine Sache. Wir werden beten. ["Ich werde sterben, wenn Gott mein Herz nicht heilt."]  Du wirst nicht sterben, ich denke nicht, Schwester Bruce. Wenn es so ist,  hat Er es vor mir verborgen. (Br. Branham betet) "Lieber Gott, diese kleine Frau hat während der ganzen Zeit Gutes getan. O Gott! Sie ist in schwerer Versuchung, wie einst Dorcas, und jetzt hat sie ein Herzleiden. Aber Du sagst in Deinem Wort, auf das wir mit unserer ganzen Seele und unseren Gedanken vertrauen, daß denen, die Dich lieben, alle Dinge zum Guten dienen müssen. Dann muß es auch jetzt so sein, daß Du etwas wirkst, wovon wir nichts wissen. Ich danke Dir. Es bewirkt nur Gutes, denn sie liebt Dich. Nun lege ich dem Namen des Großen Hirten, dem Herrn Jesus Christus, meine Hände auf meine Schwester. Möge der Gott, der sie schuf und auf diese Erde kommen ließ und Der sie vor allen weltlichen Versuchungen bewahrt hat, ihren kranken Leib heilen und sie vollkommen gesund machen. Denn wir brauchen sie in unserem Dienst, Herr. Ich übergebe sie Dir in dem Glauben, daß ich Eins bin in Deinem Willen, indem ich meine Hände auf sie lege und gemäß Deines Wortes (wenn wir zu jenem Berge sprechen: 'Hebe dich ins Meer!'), gebiete: "Im Namen Jesu Christi, hebe dich hinweg! , damit unsere Schwester zur Ehre Gottes und zu Deiner Verherrlichung leben darf!"

(Schwester Georgia Bruce wurde am 8. August 1902 geboren. Nach den Aufzeichnungen der Gemeinde lebte sie nach diesem Interview noch 27 Jahre lang und verstarb am 7. August 1991 im Alter von 89 Jahren.)

Aus : "INDIEN, REISEBERICHT" 

Von Br. William Marrion Branham, 

gepr. am 03. Oktober 1954

in Jeffersonville,  Indiana 

 

"Oh, wenn du nur wüsstest, wie glücklich du sein müsstest. Jede Religion, die es auf dieser Welt gibt, entbehrt jeglicher Grundlage, - jede einzelne ist so bodenlos, wie sie nur sein kann. Und nur eine ist echt: Das ist das Evangelium des Herrn Jesus Christus. Egal, ob es von der Methodistenkirche, der Baptistenkirche, der Presbyterianischen Kirche kommt, der Herr Jesus Christus ist die Wahrheit. Amen! Siehst du, egal wo es herkommt, das Christentum überstrahlt alles andere. Es ist das Einzige, was überhaupt eine Grundlage besitzt. Die anderen Dinge... Das Blutopfer des Herrn Jesus Christus ist die einzige Hoffnung der Welt! (Amen!) Nun, ich habe ihre Religionen gesehen. Ich habe ihre Götzen gesehen. Ich habe ihren Aberglauben gesehen. Ich habe ihre Gottheiten und Götzen und all das gesehen, - ich habe viel darüber gelesen, u.a. auch den Koran, - nach bestem Wissen. Und das Resultat jeder dieser Glaubensrichtungen ist eine Irreführung zum Aberglauben. Und allein dadurch wirst du den Wert des einzig Echten noch viel mehr zu schätzen wissen, - diesen wertvollen Schatz, daß Jesus Christus, der Sohn Gottes, die einzige Hoffnung der Welt ist. Er ist der Einzige, der jemals von den Toten auferstanden ist. Und wir können beweisen, dass Er von den Toten auferweckt wurde, und Er lebt heute. Amen! Oh my, Bruder Neville! Ihr wisst nicht, wie glücklich ich bin, ein Christ zu sein! Oh, ihr solltet so glücklich sein! ... Wir sind ein dreifaches Wesen: Seele, Leib und Geist. Wir wissen, was das Fleisch ist,  wir erkennen das. Wir wissen, was der Geist ist, - er kontrolliert das Fleisch. Aber was ist die Seele?  Die Seele ist die Natur des Geistes. ... Hier ist eine gute, tiefe Erkenntnis enthalten, und ich hoffe, ihr erfasst den Zusammenhang. Vor einiger Zeit - ich hatte es einigen Freunden erzählt, - saß ein Mann auf meiner Veranda, und er sagte: 'Bruder Branham, ich war einmal ein Geschäftsmann. Und ich habe Jahre damit verbracht, dass ich versuchte, errettet zu werden.' Und so begann er, mir seine Geschichte zu erzählen. Er sprach zuerst von seiner Frau. Sie ging zur Gemeinde und empfing den Heiligen Geist, aber er selbst empfing Ihn offenbar nicht. "Wie kannst du das wissen, Bruder?" fragte ich ihn, und er erzählte mir noch andere Begebenheiten aus seinem Leben. Dann fragte ich ihn: "Willst du gerettet werden?" Er sagte: "Ich glaube, ich habe diese Grenze überschritten, wo man nicht mehr errettet werden kann." Ich fragte: "Wie kannst du das wissen?" Er redete weiter: "Ich ging zu den Versammlungen von Billy Graham, einem großen, berühmten Prediger. Er ist ein wunderbarer Mann Gottes und tut ein großes Werk für Gott." Er fuhr fort: "Ich ging zu seinen Versammlungen, und er sagte:  'Alle, die gerettet werden möchten: Hebt eure Hände!' Ich erhob meine Hände und ging in sein Sprechzimmer. Dann sagte er mir, dass ich Jesus annehmen müsse. Ich kniete nieder und betete. Und er sagte mir: 'Glaubst du jetzt an Jesus Christus?' Ich sagte: 'Ja, ich nehme Ihn als persönlichen Erretter an.' Billy Graham sagte: 'Dann bist du jetzt gerettet.', - aber nichts geschah mit mir. In diesem Glauben ging ich dann einige Jahre so weiter. Ich ging zu den freien Methodisten, die mir nahelegten, daß 'Glücklich sein' und 'Jauchzen' ein guter Beweis für den Heiligen Geist ist. Und dann beteten sie für mich und alles mögliche, bis ich ihrer Ansicht nach glücklich genug war und ich tatsächlich zu jauchzen begann. Sie sagten: 'Jetzt hast du ihn. Du hast den Heiligen Geist bekommen.'  Ich ging hinaus. Danach habe ich habe alles versucht, was ich nur konnte, doch ich hatte es immer noch nicht." Weiter sagte er: "Ich ging zu Bruder Oral Roberts' Versammlungen. Sie brachten mich in ein Zimmer und sagten mir, daß ich den Heiligen Geist erst empfangen hätte, wenn ich danach in Zungen spreche, sonst hätte ich ihn nicht." Er sagte: "Ich ging also dort hinein , - und sie beteten ebenso eifrig für mein Seelenheil.  Dann forderten sie mich auf, nun auch zum Herrn zu sprechen." Und er sagte: "Ich sprach tatsächlich in Zungen, aber, Bruder Branham, ich hatte es immer noch nicht! Ich weiß nicht, was ich noch tun soll. Dann war ich unten in Shreveport, bei der 'Stimme der Heilung' und sie sagten mir, daß du ein Prophet bist und mir offenbaren kannst, was mein Problem ist." Ich sagte: "Bruder, man muss kein Prophet sein, um das zu tun. Das Wort Gottes erledigt das." Ich sagte: "Dafür ist keine Weissagung nötig." Ich sagte: "Mein Bruder, dein einziges Problem ist, daß du etwas durcheinander bist. Ich möchte dich etwas fragen. Hast du danach den Herrn Jesus geliebt?" Er wich etwas aus und antwortete: "Nun gut, ich gehörte einfach zu der Gemeinde, aber ich bin einfach nur dort hingegangen." Ich fragte weiter: "Nun, ich meinte eigentlich, ob etwas mit dir geschah, ob etwas stattgefunden hat, was dich verändert hat?" Er sagte : "Meine Frau war wirklich glücklich, als sie den Heiligen Geist bei den Pfingstlern empfangen hatte." Ich sagte: "Was hast du darüber gedacht? Hast du es kritisiert?" Er sagte: "Nein, ich habe nur gedacht: 'Mal sehen, wie lange das anhält.' Aber es hielt an. Es schien so, daß sie es wirklich hatte."  Und er sagte: "Eines Tages kam ich von einem Verkauf zurück auf den Hof und ich griff zufällig in meine Tasche, und jemand hatte mir ein kleines altes Traktat gegeben. Und er sagte: "Ich setzte mich ins Büro und fing an, dieses Traktat zu lesen. Das schrecklichste Gefühl überkam mich, als ich las, dass ich mit Gott ins Reine kommen muß. Seitdem bin ich auf der Suche." Ich sagte: "Ich möchte dich etwas fragen: Wenn dieses furchtbare Gefühl aus deinem Inneren kommt, hast du es je herauskommen können?" Er sagte: "Nein, mein Herr, das habe ich nicht." Ich sagte: "Nun, dieser Zustand konnte nur möglich sein, weil du Christus empfangen hast." Ich sagte: "Es bedeutet nicht, 'die Hände zu erheben'. Das ist in Ordnung. 'In Zungen sprechen', das ist in Ordnung. 'Schreien', das ist in Ordnung. Aber das sind die Eigenschaften von Christus, nachdem Er hereinkommen ist."  Ich sagte: "Christus zu empfangen, bedeutet, die Person, Christus Jesus, zu empfangen. Ihn zu empfangen, ist Leben. "Rufen', 'in Zungen sprechen', und alle Demonstrationen", sagte ich, "das sind Attribute des Lebendigen Gottes. Aber du musst Ihn in dir haben". Er sagte: "Dann, Bruder Branham, bin ich die ganze Zeit gerettet gewesen?"  Ich sagte: "Sicher.  Schau", sagte ich, "liebst du Ihn?"

Er sagte: "Von ganzem Herzen."

Ich sagte: "Es gab aber eine Zeit, wo Er und deine Sünden dir egal waren...?" 

"Ja, das ist wahr."

"Und jetzt kannst du von Herzen sagen, daß du Ihn liebst ?"

Er sagte: "Ja, das ist die Wahrheit."

"Nun, du hattest Ihn die ganze Zeit."

Und er sprang von der Veranda, fing an zu weinen und hielt mich in seinen Armen. Und er sagte: "O Gott, ich war all die Jahre ein Christ." Siehst du, man hatte ihn anfangs nicht in der richtigen Weise belehrt, - und  so kam dieses Durcheinander zustande."

 

Aus:  "Das Wort wurde Fleisch; Indien Reisebericht" von Br William Marrion Branham, gepr. am 03.10.1954 in Jeffersonville,  Indiana 

Ein weiterer Auszug aus der Predigt "Indien Reisebericht” vom 03.10.1954 von Br. William Marrion Branham:

 

“Ich glaube, dass ich eine tiefere Liebe für den Herrn Jesus habe, als ich jemals in meinem ganzen Leben erfahren habe. Nachdem ich die verschiedenen Religionen der Welt gesehen habe, -  ihre Aktionen, ihren Glauben und ihre Theologie betrachtete, und dann erkennen durfte, daß wir als Christen den wahren und Lebendigen Gott haben, sind alle anderen Religionen zu einem Nichts verblasst…In Lissabon, Portugal, hatten wir eine der besten Versammlungen seit langer Zeit. Es ist ein streng katholisches Land. Portugal, Spanien, … die Spanier sind katholisch und kamen dazu. Auch alle Portugiesen sind katholisch. Aber inmitten der unterschiedlichen Menschenmassen goss der Herr Seinen Geist über die Versammlungen aus, und wir erlebten Zeichen und Wunder während dieser Gottesdienste ! Wenn dort auch fast nur katholische Menschen anwesend waren, heißt das nicht, daß alle Anwesenden  zum Christentum konvertiert sind, nur, weil die Katholische Kirche sich als "Stellvertreter Christi" bezeichnet. Menschen, die nur aus traditionellen Gründen in die katholische Kirche gehen und eigentlich gar keine  Christen sind - (das haben wir auch bei den Protestanten) -, sagen gewöhnlich: "Nun, ich bin Katholik, weil meine Großmutter katholisch war. Und das war's. Weitere wichtige Kriterien ziehen sie nicht in Betracht. Aber jene Menschen wurden in dieser Atmosphäre zu Tausenden zum Herrn Jesus Christus geführt in den Versammlungen in Portugal." “Es gibt es keine armen Menschen in Amerika. Es ist mir egal, wo er ist und wie hart er leben muss, es gibt es keinen einzigen armen Menschen in Amerika. Wenn du ihn in einer Gasse findest, wie er aus einem Mülleimer isst, seine Kleider ganz auszieht und alles andere, dann ist er ein Millionär. Denke niemals, dass er arm ist, - er ist es nicht! Nachdem du einmal Indien besucht hast, siehst du dort die wirklich armen Menschen. Ich wurde dadurch abgehärtet. Ich habe Dinge gesehen, die ich irgendwie verarbeiten musste. Viele von euch werden vielleicht nicht verstehen, welche Auswirkungen es auf einen Menschen hat, wenn man so viele Dinge sieht, und immer wieder damit konfrontiert wird, aber nur auf diese Weise wirst du verändert. Wenn du eine Weile in dieser Atmosphäre bleibst, registrierst du diese Dinge kaum noch. Oder du denkst gar nicht mehr darüber nach, warum du überhaupt an einen solchen Ort gelangt bist. Wie ein Arzt muss man einen Mann aufschneiden, hineingreifen und den Blinddarm herausnehmen. Das erste Mal, als er es tat, ist er vielleicht ohnmächtig geworden. Aber nach einer Weile weiß er, dass es getan werden muss, also geht er einfach hin und tut es. Und ob der Patient lebt oder stirbt, er hat einfach getan, was getan werden musste.  Mütter mit ihren Babys, die um etwas Geld oder Nahrung betteln, - sie verhungern lieber selber, um ihr Baby nicht sterben zu lassen. Und sie bekommen einfach nur wenig ... Vierteldollar, Pfennige oder irgendetwas. Wenn sie alle drei Tage dafür etwas zu essen bekommen, können sie es vielleicht schaffen. Sie haben kein Heim, in das sie gehen können. Wenn sie schläfrig werden, liegen sie weiterhin auf der Straße. Keiner konnte dem anderen helfen. Es ist der jämmerlichste Anblick, den du je gesehen hast! Ich sagte zu den Missionaren: "Ich kann es einfach nicht ertragen." Ich gab jeden Penny, den ich hatte, auf der Straße weg. Ich dachte: Diese Menschen haben einfach genauso viel Recht zu essen, wie meine Sarah und Rebekah...Der Müll von Jeffersonville würde heute ein Viertel von Indien ernähren. Das ist richtig. Und sie würden sich freuen, es zu bekommen, egal was. Ich sage euch, ich könnte es nicht noch einmal ertragen. Ich hätte fast einen Nervenzusammenbruch bekommen. Und ich bin jetzt nur noch zu Hause, all diese Tage, seit letztem Sonntag. Ich konnte nicht aus dem Zimmer kommen - meine Frau kennt die Wahrheit - für ungefähr fünf Tage. Es hat mich beinahe getötet. Sogar, als unser Arzt meinen Blutdruck gemessen hatte, sagte er: "Mann, du solltest dich besser etwas ausruhen". Er sagte: "Du bist nervlich so am Ende, dass dein Blutdruck ganz niedrig ist. Es brach mich einfach fast entzwei, solche Dinge zu sehen. In dem Moment, als ich den amerikanischen Boden erreichte, bevor ich hierher kam, sah ich die amerikanischen Menschen und begann sofort, sie zu kritisieren... Und dann sah ich die amerikanischen Frauen, - gekleidet wie ... einfach unmoralisch! Ihr unmoralisches Wesen war ihr eigentliches Verhungern. Diese armen Frauen könnten hierher kommen und diesen amerikanischen Frauen beibringen, wie man anständig lebt. Zwei Amerikaner kamen dort in das Taj Mahal Hotel herein. Billy ist Zeuge gewesen. Wir beobachteten sie, als sie hinausgingen mitten unter diesen armen Menschen dort draußen. Und ein kleiner Junge lief auf sie zu. Sie bekommen irgendeine Krankheit. Er war ungefähr acht Jahre alt. Sein Zeh war ungefähr so groß, zwei von ihnen ragten ungefähr so hoch, und er mußte seine kleinen Füße nachziehen. Er ging hin und bat um einen Penny, um etwas zu essen zu bekommen. Und diese Amerikaner sagten... [Bruder Branham gestikuliert und ahmt das Spucken nach.] Hochmütig! Unsere indischen Reisebegleiter sagten zu uns: "Wir möchten eure Art und eure Demokratie und all das haben, aber wir wollen euren Geist nicht." Das ist richtig. "Wir möchten dieses berauschende, hohe Gefühl, das ihr alle in Amerika habt nicht! Wir möchten es nicht". Sie machten auch keinen Hehl daraus, es uns zu sagen. Sie sagten: "Wir möchten das nicht". Und ich sagte: "Das ist keine wahre Darstellung des Christentums". Ich sagte: "Das ist eine Form von Heuchelei". Auf jeden Fall. Ich sagte: "Die Christen verhalten sich nicht auf diese Weise. Nein!" Ich sagte: "Nicht alle Menschen in Amerika verhalten sich auf diese Weise, aber zu meinem Leidwesen sage ich, daß die meisten von ihnen genauso sind: Dieser hochmütige, manipulierende Typ, genau diese Weise"... Wenn ihr also seht, dass ich etwas falsch mache, verurteilt mich nicht; habt einfach Mitleid mit mir und versucht, mich zu korrigieren, seht ihr, denn ich will nicht so sein….