Hebr. 11 ; 1

 

"Der Glaube ist eine Verwirklichung dessen , was man hofft , ein Überzeugtsein von Dingen , die man nicht sieht." 

"GOTTES STELLVERTRETUNG FÜR DICH UND MICH PERSÖNLICH!"

"Und während ich lese oder spreche, denke einfach daran, dass der allgegenwärtige Gott immer hier anwesend ist. Und wie ein Bruder über den Epileptiker sagte, als wir das letzte Mal hier waren, hat Gott Krebs, Lähmungen oder was auch immer es ist, bereits geheilt. Er hat es schon getan. Wenn Er dich einfach nur dazu bekommen kann, das zu glauben! Du bist nicht erst heute Abend errettet worden, du wurdest bereits vor zweitausend Jahren gerettet. Und vielleicht nimmst du heute Abend diese Errettung an, aber sie ist bereits bezahlt, die Schuld ist beglichen. Der Teufel hat dich ins Pfandhaus gebracht, - und Jesus kam und hat dich wieder herausgeholt, dich erlöst und erkauft und Er hat diese Türen wieder für dich geöffnet, und das einzige, was du tun mußt, ist hinauszugehen und deine Freiheit zu beanspruchen. Das ist alles. Du hast eine Quittung von Gott, daß die Schuld bezahlt ist. Jesus letzte Worte waren: "Es ist vollbracht!" Jeder erlösende Segen war vollständig bezahlt! Gottes Zorn auf unsere Sünde war für immer hinfort. Satan hatte fortan keine Macht mehr, - nur durch sein Bluffen kann er noch etwas erreichen. Wenn er dich damit reinlegen kann, in Ordnung, dann musst du es noch haben. Aber rechtlich gesehen hat er überhaupt keine Macht mehr, jeder Anspruch, den er hatte, wurde ihm auf Golgatha genommen! Dort wurde der Preis dafür bezahlt. Er ist nichts als ein Bluff!  Wenn du auf ihn hören möchtest, nun, in Ordnung. Aber das musst du nicht, du bist heute Abend frei. Er hat dich frei gemacht!"

 

"NUR NOCH EINMAL, HERR!"

gepr. am 20.01.1963

Von Br. William Marrion Branham 

"Wenn die irdischen Freunde uns verlassen, klammern wir uns noch enger an Ihn. Und dass wir einander lieben, liegt nicht daran, dass wir etwas Besonderes sind, sondern es ist Christus in uns, Der das bewirkt, siehst du? Es ist das Wesen Gottes, das diese Liebe durch uns zum Ausdruck bringt. Wir kommen gerne zusammen, um diese alte Hymne zu singen: "Gesegnet sei das Band..." Die Gemeinschaft derer mit der gleichen Gesinnung ist schon ein Bild auf die Himmlische Gemeinschaft. Vor dem Thron unseres Vaters bringen wir unsere innigen Gebete dar; unsere Ängste, unsere Hoffnungen, unsere Ziele sind eins, unser Trost und unsere Sorgen. Versteht ihr? Jawohl! Wenn jemand gesegnet wurde, freuen wir uns alle mit ihm. Wenn jemand traurig ist, sind wir mit ihm traurig. Wir wollen alle zusammen sein. So soll es sein. Unsere Herzen sind in der Liebe Jesu Christi miteinander verbunden, - gemäß der Himmlischen Familienbande. Christus verlässt die Gemeinde nicht. "Ich bin bei Euch alle Tage, bis an der Welt Ende." Es sind die Menschen, die Christus verlassen, nicht umgekehrt. Es sind die Menschen, die nicht glauben können und uns deshalb verlassen. Sie verlassen Christus. Er bleibt immer für jeden erreichbar, - bis zum Ende des Weges. Er geht ihnen nach. Einige von euch sind zurückgefallen, - sie gerieten in Sünde, haben die Freude an ihrem Heil verloren und ihre Quellen austrocknen lassen. Aber Er wartet trotzdem. Er kennt jeden Schritt, den du gehst. Er beobachtet dich bei allem, was du tust. Er sehnt sich danach, daß du Ihn wieder brauchst. Nun fragst du: "Bruder Branham, warum können wir die Früchte, die wir tragen sollten, nicht hervorbringen? Warum werden die Gaben und die verschiedenen Ämter nicht offenbar? Warum nimmt unsere Gemeinde nicht den Stand ein, für den sie bestimmt ist? Es sind die Menschen, die in Zeiten der Prüfungen abfallen wie einst Israel. Sie fallen in der Prüfungszeit ab. Sie glauben, Gott hätte sie verlassen. Und hier kommt ein Gesetz zur Geltung, durch das die Gemeinde kontrolliert wird. Es ist nicht das Einhalten von Geboten, - es ist das "Gesetz des Glaubens"! Jesus sagte: "Alle Dinge sind möglich für den, der da glaubt." Wenn dein Glaube im Wort Gottes verankert ist, gehört es dir. Immer, wenn du im Glauben deinen Finger auf eine Verheißung legen kannst, wird Gott deinen Glauben bestätigen. Amen! Es gehört dir. Du besitzt es, wenn du den Schlüssel zu diesem Gesetz des Glaubens finden kannst. Siehst du, was ich meine?  Wenn du ein Sohn oder eine Tochter Gottes bist, bist du für alle Zeit im Besitz der Dinge, die Gott dir geschenkt hat. Dein Glaube mag sich entfernen, aber diese Tatsache bleibt bestehen. Halleluja. Wenn du gerettet bist, schenkt Gott dir den Glauben, dich aus dem Schmutz dieser Welt zu erheben und alles zu überwinden. Dein Glaube überwindet die Dinge der Welt. Was ist Glaube? Dein Glaube ist verankert in dem Vollbrachten Werk Christi für dich persönlich, das dich zu einem Sohn oder zu einer Tochter Gottes macht. Du willst nicht mehr lügen, stehlen oder trinken, weil dein Glaube dich über alles hinwegträgt. Amen. Wenn du das nicht in Anspruch nimmst, ist das Unglaube. "Durch Glauben seid ihr gerettet, - und das nicht aus euch, sondern aus Gnade."

 "Immer gegenwärtiges Wasser aus dem Felsen",

gepr.  am 23.07.1961

von Br.William Marrion  Branham 

"Wir versuchen aus unseren Schwachheiten eine Entschuldigung zu  machen. Wir wollen sagen, wie groß wir sind, wie wichtig wir sind. Ich glaube, dass es einer der Gründe ist, warum mir Gott diesen Text gegeben hat, dies aus unseren Gedanken weg zu nehmen. Es gibt viele kleine Dinge, die wir machen. Und deshalb kommen wir zur Versammlung, um unsere Fehler zu erkennen und um das Wort zu hören, das uns korrigiert. Wenn wir mit einem anderen Ziel zur Versammlung kommen, werden wir nicht viel davon haben, fürchte ich. Wir müssen zur Versammlung kommen, damit wir unsere Schwachheiten und Fehler erkennen und damit wir unser eigenes Elend sehen (Jak.4,9). Wir müssen unser Vertrauen in jemand legen, der stark ist. Es gibt so viele unter uns, die bekennen und glauben, dass sie kraftlos sind, aber dadurch rechtfertigen wir uns selbst. „Ich habe keine Bildung, ich habe keine Fähigkeiten, ich bin zu schwach für alles mögliche.“  Und wenn ihr dabei bleibt, wenn ihr es in dieser Weise bekennt, dann werdet ihr nichts erreichen. Aber es sind gerade diese Schwachheiten, die Gott gebraucht, damit Er durch uns etwas tun kann. Seht, Er wartet darauf, dass wir in diesen Zustand kommen, um uns gebrauchen zu können. Er hat uns erwählt, weil wir in dieser Verfassung sind (1.Kor.1, 26-29). Das erscheint jetzt seltsam, aber wir werden die Ursache herausfinden, wenn Er es gewährtBeachtet, dass es die Kleinsten und Verachtetsten benötigt. Fast jeder Held, den Gott auf dem Kampffeld gehabt hat, ist eine Person dieser Art gewesen (Richter 6,11-24). Eine Person, die verachtet war, - eine Person, die sich ungeeignet fühlte, - eine Person, die überhaupt keine Fähigkeit hatte. Gerade dann ist diese Person in der richtigen Verfassung, dass Gott sie gebrauchen kann. Das stimmt. Wenn ihr so fühlt, dass ihr ungeeignet seid und daß ihr nichts habt, womit ihr Gott dienen könnt, - erst dann kann Er euch nehmen und etwas durch euch tun. Seht ihr? Aber wenn wir denken, wir könnten Gott aus eigener Kraft dienen, dann kann Er uns nicht gebrauchen. Dann schauen wir wieder auf unsere Fehler und sind entmutigt. Wenn wir nur auf Gott warten könnten, kämen wir in den Zustand, in dem Gott uns gebrauchen kann. Wenn wir wissen, daß  wir selber unfähig sind, dann sind wir gezwungen, uns dem Geist Gottes zu unterwerfen (2.Chron. 20,1-23). Wenn wir an den Punkt kommen, wo wir erkennen, dass wir es nicht schaffen können, dann übergeben wir uns Gott,  und Er tut es. Wenn wir es selber versuchen, werden wir versagen, doch wenn wir uns Gott einfach übergeben, dann kann Gott es in der richtigen Weise tun. Es gibt nur eine Sache, die Gott nicht kann, und das ist Versagen. Er kann alles tun, aber Er kann nicht versagen! Also,  solange wir selber handeln wollen und auf unsere eigenen Fähigkeiten bauen, dann werden wir nichts zustande bringen. Aber wenn wir erkennen, dass wir nichts sind, dann kann Gott alles sein. Das wichtigste ist (denkt jetzt daran, - besonders ihr jungen Prediger und auch Laien...) daß wir im Willen Gottes handeln! Wir müssen das Vertrauen in unsere eigenen Pläne verlieren. Wenn wir an dem Punkt sind, wo wir denken, dass wir es mit unserer eigenen Intelligenz und unserer eigenen Kraft schaffen können, müssen wir diese "Fähigkeiten" überwinden und uns davon befreien, damit Gott uns gebrauchen kann. Das stimmt. Und mache eine völlige Übergabe! Wir können keine einzige Fähigkeit gebrauchen. Wir müssen eine völlige Übergabe machen. Und um zu Gott zu kommen, müsst ihr Ihm Seele, Geist und Leib übergeben."

(aus "Vollkommene Stärke durch vollkommene Schwachheit" vom 19.11.61)

"Ich befinde mich zuweilen in Zuständen der Niedergeschlagenheit, in denen ich die Dinge nicht mehr richtig beurteilen kann, - wenn ich z.B. erschöpft und überarbeitet bin. Satan nutzt das sofort aus, und er zeigt mir verdrehte Tatsachen, daß ich keinen einzigen Freund auf der ganzen Welt habe, der sich um mich sorgt. Denkt daran: Ich bin nicht immun gegen diese Angriffe. Ich muß das genauso überwinden, wie ihr. Ich blicke dann auf gute, auferbauende Abschnitte in meinem Leben und konfrontiere ihn damit. Ich frage ihn: "Was ist damit?" Das hilft mir zu überwinden."

Vollkommener Glaube"

vom 25.08. 1963

gepr. von Br. William Marrion Branham 

„Wir haben das Vorrecht, zu erzwingen, dass Satan freigibt, was Gott uns gegeben hat. Gott hat ein Gesetz. Dieses Gesetz ist Sein Wort. Gott hat in Seinem Worte Seiner Gemeinde gewisse Rechte gegeben. Deshalb können wir sie erzwingen und unsere Ansprüche von Satan fordern und sagen: „Gib zurück!" Er muss es tun, denn wir haben den Anwalt Gottes, den Heiligen Geist. Wir gehen auf unsere Knie und sagen: „Es ist so spricht der Herr!" Er muss es zurückgeben, denn der Heilige Geist zwingt ihn dazu. Das Gesetz eines Landes wird vom Volk für das Volk gemacht, um das Recht durchsetzen zu können. Doch das Gesetz des Geistes Gottes bezwingt Satan. Er muss herausgeben, was er unrechtmäßig festhält, und was er betrügerisch von Gott genommen hat. Die Seelen der Menschen, die für Gott bestimmt sind, hat er unter Beschlag genommen. Die Seelen der Frauen und Kinder. Die Leiber der Menschen, die nach dem Bilde Gottes geschaffen sind, hat er mit Krankheit geschlagen. Doch gemäß der Schrift ist der Gemeinde der legale Anspruch eingeräumt, ihr Recht durch den Heiligen Geist zu erzwingen...Das Gesetz des Lebens ist in uns. Wir sind wiedergeboren und in den Leib Christi als Söhne und Töchter Gottes hineingefügt. Ihr müsst lediglich von eurem Recht Gebrauch machen. Ihr braucht euch vor dem Teufel nicht zu fürchten, denn wir haben ein Gesetz - das Gesetz des Heiligen Geistes.  Es ist nicht unser Wollen und Laufen, sondern Gottes Erbarmen [Röm. 9,16]. Wir sagen nicht: „Oh, wenn ich das nicht bekomme, oder dies nicht erreiche." Das ist es nicht. Ihr müsst begreifen, dass das Gesetz des Lebens in euch ist, und es Gott überlassen, es zu verwirklichen. Er führt euch zu eurer Heilung. Er führt euch zur Taufe des Heiligen Geistes oder all den Segnungen, die Er verheißen hat.  Es bedeutet nichts, wie gering wir sind, wie niedrig, wie unrein, wie unheilig, wie krank, wie angefochten wir sein mögen, das Gesetz des Geistes Gottes, gemäß Seinem Worte, erzwingt, dass Ihm alle Dinge gehorsam sind. Der rechtmäßige Anspruch auf Zurückerstattung wird durchgesetzt. Amen!  Oh, wenn wir uns dieses vor Augen halten könnten. Es ist unwichtig, in welcher Lage wir uns befinden, das Gesetz des Wortes Gottes vollbringt, dass alles zurückgebracht wird, wie es Gottes Wort sagt."

("Zurückerstattung der Braut", vom 22.04.62; §§ 15.1; 15, 4; 15. 6; 18.1; 21.1)

"Ihr wisst, Gott hat eine bestimmte Art, Gebete zu erhören. Diese kleine Frau hatte treu gelebt und nicht noch einmal geheiratet. Sie war ledig geblieben, um ihrem Mann in der Ewigkeit in Ehre zu begegnen. Sie war eine ehrbare Frau. Und seit Wochen schien es dennoch nicht besser zu werden. Sie betete unaufhörlich und blickte noch so traurig, als wäre nirgends Hoffnung in Sicht. Weißt du, da könnten wir etwas draus lernen. Du hast gebetet, alle Anforderungen erfüllt, die Gott von dir verlangte, und trotzdem schweigt Er,- Er antwortet nicht, obwohl  du seinen Anforderungen Genüge getan hast, - nun, was passiert dann?  Dieser große Kerl namens "Glaube"! Ich habe oft gesagt: "Der Glaube hat Haare auf der Brust." Wenn er spricht, schweigt alles andere. Alles kommt zur Ruhe, weil er der Chef ist. Und sie hatte jede Anforderung erfüllt. Sie hatte sauber gelebt, sie hatte anständig gelebt, sie hatte ehrenhaft gelebt, und sie hatte alle Anforderungen Gottes erfüllt; aber trotzdem schweigt Er. Gott macht das manchmal, um dich zu testen, um zu sehen, wie du reagierst. Vergiss es nicht! "

"Elijah und das Speiseopfer"

gepr. am 03.10.1960

Von Br. William Marrion Branham 

"Jeder Sohn, der zu Gott kommt, muss zuerst geprüft werden, gezüchtigt werden, um zu sehen, ob er die Züchtigung aushält. Wenn wir hingehen und sagen: "Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, und daß Er für meine Sünden gestorben und am dritten Tag wieder auferstanden ist, Er um meiner Übertretungen willen verwundet, um meiner Missetaten willen gequält und die Strafe zu meinem Frieden auf Ihm lag, und ich durch Seine Striemen geheilt bin,- und du dieses Bekenntnis aufrecht erhälst , wenn du alle deine Sünden und deine Missetaten und deine Fähigkeiten und alles, was du hast, auf den Altar legst, dann wird Satan dich mit allerlei Geschossen angreifen, die aber nichts ausrichten können. Aber wenn du drauf schaust, was du getan hast und bekennst, daß du eventuell doch noch mit Sünde zu tun hast : "Nun, vielleicht bin ich doch nicht gerettet worden. Vielleicht bin ich doch nicht geheilt worden", dann gebe ich nichts darum, was ihr tut, denn die Bibel sagt, dass ihr uneheliche Kinder seid und keine Kinder Gottes."...Gott hat Hiob auf diese Weise geprüft. Hiob bat um Gnade und brachte ein Opfer für seine Kinder dar.... Das einzige, was dieser Prophet darbieten konnte hatte, war ein Brandopfer, - das war alles, was Gott verlangte. Gott verlangt keine Ausbildung oder etwas in der Art, Er fordert ein ergebenes Herz für Seinen Willen. Er verlangt nicht, dass du dich auf eine bestimmte Art und Weise kleidest, bestimmte Dinge absolvierst oder von bestimmten Colleges mit entsprechenden Abschlüssen kommst. Er verlangt einen demütigen, zermürbten, gebrochenen Geist und ein williges Herz, um es zu empfangen. Er versuchte es bei Hiob, um zu sehen, was für eine Reaktion Er in ihm finden würde. Aber als Er seine Schafe nahm und seinen Ochsen und seine Kamele und seine Kinder, da sagte Er: "Ich will sehen, was Hiob jetzt sagt."  Und er sagte: "Der Herr hat' s gegeben , der Herr hat' s genommen, gepriesen sei der Name des Herrn." Er fand, was Er dem Satan gesagt hatte, in Hiob: "Keiner ist wie er auf Erden." Nun beginnen die Donner zu brausen, die Blitze zu zucken. Der Geist kam über den Propheten, und er schrie: "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und in den letzten Tagen wird er auf Erden stehen. Wenn auch die Hautwürmer diesen Leib zerstören, so werde ich doch in meinem Fleische Gott sehen: Den ich für mich selbst sehen werde, meine Augen werden ihn sehen und keinen anderen."Mein Gott ist fähig, mich davon zu heilen." Oder: "Mein Gott ist fähig, mich aus diesem Rollstuhl zu nehmen. Mein Gott ist fähig, das zu tun. Aber ich habe Ihn als meinen Heiler angenommen. Ich habe meine Sünden, meinen Unglauben bekannt und bekannt, daß ich glaube, daß Er mein Heiler ist. Lass doch kommen, was will. Wenn ich heute nicht gesund bin, werde ich es morgen sein; wenn ich es morgen nicht bin, werde ich es nächstes Jahr sein. Der Herr hat gegeben und der Herr hat genommen, gepriesen sei der Name des Herrn!" Oh, da war es! Und als die drei Männer in den feurigen Ofen gingen, in dieser Prüfung, da hielten sie bis zum Ende durch. Aber Gott war in einem Augenblick da und errettete sie. Sie wussten, daß für sie gebetet wurde, daß sie ihre Sünden bekannt hatten. Sie wussten, dass sie alle Anforderungen erfüllt hatten, und doch schien Er zu schweigen. Er schweigt nur, um dich zu prüfen, um wirklich zu sehen, was du bist, was in deinem Inneren ist, um zu sehen, ob du wirklich von Herzen meinst, was du mit deinen Lippen sagst. Laß das tief hinein gehen. Wir können es mit unseren Lippen sagen, aber sagt es auch unser Herz?" Nimm die Verheißung Gottes und trenne dich von allem Unglauben. Schaffe ihn aus dem Weg und sieh', was stattfindet! Bekomme den Unglauben aus deinem Herz. Nimm einfach deinen kleinen Glauben, den du hast, und lege ihn auf das Kreuz und sage: "Das ist alles, was ich habe, Herr. Nimm es." Achte auf das, was folgt: "SO SPRICHT DER HERR." Oh, Er ist heute einfach derselbe, der Er immer war. Das ist es, worauf Er gewartet hat.Vielleicht sieht es jetzt furchtbar dunkel aus, aber, weißt du, manchmal werden wir gelehrt (und ich habe neulich darüber gepredigt), daß es vor dem Tagesanbruch immer am dunkelsten ist. Es ist die dunkelste Stunde der Nacht, wenn der Morgenstern leuchtet."

"Elijah und das Speiseopfer"

gepr. am 10.03.1960

Von Br. William Marrion Branham 

"Was für eine schreckliche Sache die Sünde doch ist, -  sie trennt den Menschen von Gott! Er war das Sündopfer, das für unsere Sünden geopfert werden musste. Und Er war von der Gegenwart Gottes getrennt. Unsere Sünde lag auf Ihm und Er war an unserer statt von Gott getrennt. Gott hat unsere Sünden auf Ihn gelegt, und deshalb schrie Er: "Warum hast du mich verlassen?" Und weil Er verlassen war und unseren Platz eingenommen hatte und Seine Erlösten mitansahen, daß Er gekommen war, um ihr Retter zu sein und ihnen das Leben wiederzuerstatten, hatten sie Ihn abgelehnt. Und es betrübte Ihn so, daß Er zerbrochenen Herzens starb, bis sich das Blut und das Wasser und die Chemikalien innerhalb Seines Leibes trennten. Die Menschen werden nie wissen, welche Qualen Er litt. Das ist der Grund, warum niemand anderes, kein anderer Mensch, so derart leiden konnte. Es ist mir egal, wie sehr man imstande wäre, dich zu foltern oder zu quälen, wie grausam man deine Füße einpferchen und dich zugleich verbrennen könnte; du könntest niemals auf eine derart bestialische Weise sterben, weil du nicht in dieser Weise gemacht worden bist. Es mußte Gott Selbst sein. Er musste mehr als ein Mensch sein. Und allein der Gedanke, daß GOTT starb, sprengt unsere Vorstellungskraft. Er starb an einem gebrochenen Herzen, mit einer solchen Trauer um die Welt, bis eine chemische Reaktion in Seinem Leib stattfand, die in dir niemals stattfinden konnte. Du kannst niemals auf diese Weise leiden. Es gibt keine Möglichkeit für dich, diese Art von Leid zu ertragen. Also gab es nur einen, der es tun konnte, und Er tat es."

"Lebend, sterbend, auferstehend und kommend",

gepr. am 29.03.1959

Von Br. William Marrion Branham 

"Er schuf einen Ausweg für all jene, von denen Gott vor Grundlegung der Welt wusste, dass sie kommen würden...Ich sehe einfach nichts anderes als Gottes Gnade. Das ist mein Wesen. Ich habe immer an Gnade geglaubt. Es geschieht alles durch Gnade, nichts anderes kann es bewirken. Schon als kleiner Junge konnte ich nichts anderes sehen als Gnade, Gnade...Ich war auf der Suche nach Erlösung. Aber ich konnte nichts finden, das dazu in der Lage war, mich zu retten. Ich vermochte es nicht aus eigener Kraft, - da gab es keine Möglichkeit. Aber ich brauchte Erlösung, weil ich an einen Gott glaubte. Und Gott sandte seinen Sohn, der im Fleische auf die Welt kam, um an meiner Stelle zu leiden, -  und nur durch Ihn wurde ich errettet. Allein aus Gnade wurde ich gerettet. Nichts konnte ich tun, - und auch du kannst nichts tun, um dich selbst zu retten."

 

AUS: "Einsetzung in die Sohnschaft", Teil 3,

gepr. Von Br. William Marrion Branham  

am 22.05.1960 in Jeffersonville,  Indiana 

"Himmlischer Vater, ich bin so dankbar für Deine Führung und Leitung! Oh, Vater, manchmal kann ich Dich nicht um mich herum hören, und ich bekomme Angst. Ich möchte Dich nah bei mir haben, denn ich weiß nicht, wann ich zu jenem Fluss gelange. Ich möchte, dass Du bei mir bist. Verlass mich niemals, Herr. Ich kann nicht sprechen, ich kann nicht predigen, ich kann nicht im Wald jagen, ich kann nicht am Ufer angeln, ich kann nicht Auto fahren, ich kann nichts ohne Dich tun. Du bist die Führung auf dem Weg meines Lebens. Wie glücklich bin ich, dieser Gemeinde heute Abend sagen zu können, wie du mich durch all diese Dinge geführt hast, wie du mich bis hierher gebracht hast! Bleibt beim Wort! Das Wort wird euch hinüberführen, denn das Wort ist Christus, und Christus ist Gott, und Gott ist der Heilige Geist. Bleibt beim Wort! Oh ja, Herr! Bleibt unter der Herrschaft dieses Wortes! Bleibt direkt hinter Ihm. Stellt euch nicht vor Ihn, bleibt hinter Ihm. Lasst euch vom Wort führen, führt es nicht selbst! Lasst es los. "Wenn Gott für uns sorgt, sorgt er immer für das Beste. Als Gott einen Weg zur Stärkung seiner Gemeinde schuf, sorgte er für das Beste. Als Er Adam und Eva im Garten Eden Sein Wort gab, gab Er ihnen dieses Wort. „Wenn ihr euch an dieses Wort haltet, seid ihr in Sicherheit. Wenn ihr euch aber davon entfernt, werdet ihr an jenem Tage sterben.“ Gott hat seine Strategie nie geändert. Und Satan hat seine auch nie geändert; wie er Adam und Eva beeinflusste, so beeinflusst er sie auch heute noch. Warum? Indem er versucht, es mit Vernunft zu erklären. „Nun, es ist vernünftig, dass Gott das nicht tun würde. Oh, Gott hat gesagt“, sagte Satan, „aber ein heiliger Gott wird das doch nicht tun.“ Doch, er wird es tun, denn er hat es gesagt!...Er war mein Wegweiser durchs Leben. Er hat mich ins Leben geführt. Er war es, der mich ins Leben geleitet hat, und er ist mein Leben. Ohne ihn habe ich kein Leben. Ohne ihn will ich nichts anderes. Er ist mein Ein und Alles. In meinen Nöten steht er mir bei. Gestern hat er mich gesegnet, heute hat er dasselbe getan. Was kann ich erwarten? Dasselbe für immer, gepriesen sei sein Name! Jawohl. Er hat es versprochen. Er wird es tun. Er ist mein Leben, er ist mein Wegweiser, mein Ein und Alles. Ich habe ihm vertraut. Ich habe schwere Prüfungen durchgemacht. Ich vertraue ihm, wohin ich auch gehe. Ich möchte, dass ihr es auch tut...Eines Tages war ich in Sünde verloren. Ich ging von Kirche zu Kirche, auf der Suche nach etwas. Ich ging zu den Siebenten-Tags-Adventisten, und sie sagten mir: „Halte den Sabbat, iss kein Fleisch mehr.“ Ich ging zur Baptistengemeinde, zur ersten Baptistengemeinde, und er sagte: „Steh einfach auf und bekenne, dass du an Jesus Christus, den Sohn Gottes, glaubst“, und ich werde dich taufen, das ist alles. Es gab nichts. Aber eines Tages, draußen in einem kleinen Kohleschuppen, hob ich die Hände, und ich ergriff etwas; oder besser gesagt, etwas ergriff mich. Es war ein Rettungsanker, ein Wegweiser. Und er hat mich bis hierher sicher geführt, ich werde meine Hand nicht von diesem Draht nehmen. Ich halte meine Hände an ihm fest. Mögen Glaubensbekenntnisse und Konfessionen tun, was sie wollen, ich halte mich an dem Wegweiser fest. Denn alles, was jemals auf Erden war und alles, was im Himmel ist, was mir jemals kostbar war, liegt am Ende dieses Weges. Er hat mich bis hierher sicher geführt, ich werde ihm den Rest des Weges vertrauen. „Wenn aber der Heilige Geist kommt, wird er euch leiten und euch in alles Licht führen....“Ich dachte neulich daran; vor ein paar Jahren stand ich hier unten auf der Straße, und weil meine Familie etwas falsch gemacht hatte, wollte niemand mit mir reden. Ich sehnte mich nach Gemeinschaft. Niemand wollte etwas mit mir zu tun haben. Sie sagten: „Sein Vater ist ein Schwarzbrenner.“ Und, Herr, niemand wollte mit mir reden. Und ich liebe Menschen. Doch eines Tages, als ich diese Angel in der Hand hielt! Jetzt denke ich, Herr, ich muss mich davonschleichen und in die Wildnis gehen, um mich ein wenig auszuruhen. Was hat es bewirkt? Nicht meine Persönlichkeit, nicht meine Bildung; ich habe keine. Sondern Du warst es, Herr. Du, Herr. Du hast mir geholfen, mein Ziel zu erreichen, du hast mir geholfen, den großen Fisch zu fangen, weil Du wusstest, dass ich es wollte. Du hast mir Väter und Mütter gegeben. Du hast mir Brüder und Schwestern gegeben. Du hast mir meine Gesundheit gegeben. Du hast mir eine Frau gegeben. Du hast mir Familie gegeben. Du bist mein Führer, Herr. Lass mich Deine Hand halten, lass mich niemals los. Wenn eine Hand müde wird, wechsle ich einfach die Hand. Hilf mir, Herr..."

(Aus einem Gebet und einer Wegweisung von Br. William Marrion Branham,  Predigt leider nicht bekannt)