"Ich will meine Gesetze in ihren Sinn geben, und in ihr Herz will ich sie schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.  Und es wird niemand seinen Mitbürger lehren noch jemand seinen Bruder und sagen: Erkenne den Herrn! Denn sie alle, Klein und Groß, werden mich erkennen."  (Hebr. 8, 11)

"Nun, neulich sagte ich, dass die Braut nach Hause gehen könnte und ihr würdet es nicht mal mitbekommen. Das ist wahr. Jemand sagte: "Nun, Bruder Branham, das wäre wohl eine ziemlich kleine Gruppe." Jesus sagte: "Wie es war in den Tagen Noahs, in denen acht Seelen gerettet wurden, so wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein." Wenn heute Abend achthundert Menschen in die Entrückung gingen, würdet ihr es morgen oder übermorgen oder zu keiner anderen Zeit registrieren. Sie wären einfach fort, und ihr würdet nichts davon mitbekommen. Es wäre dieselbe Sache. Warum sage ich euch das? Ich möchte euch nicht in Angst und Schrecken versetzen oder euch  beunruhigen. Seid einfach nur wachsam, bereit, und beachtet diese Zeit. Hört mit allen Nebensächlichkeiten auf. Geht hinein in eine tiefe Gemeinschaft mit Gott, denn es ist später, als ihr denkt. Denkt daran, es gibt die echte Braut und es gibt  eine falsche Braut (die "törichte Jungfrau", Anm.). Das können wir in Offenbarung 17 nachlesen. Sie sagt: "Ich brauche nichts..." (Offb.3,17, Anm.), und sie sitzt auf einem scharlachroten Tier voller lästerlicher Namen...  aber die wahre Braut wird aus tausenden von Menschen bestehen, weil es die Auserwählten aus jedem Gemeindezeitalter sind. Immer, wenn eine Botschaft erging und die Menschen ihr glaubten und in ihrem Licht wandelten, wurden sie bis zu jenem Tag der Erlösung versiegelt. Spricht nicht Jesus von dieser Wachsamkeit, als er sagte: "Wenn der Hausherr gewusst hätte, in welcher Wache der Dieb kommt, so hätte er wohl gewacht..." (Mt. 24, 43)? Dies ist das letzte Zeitalter der Gemeinde, seht? Und Er sagte: "Siehe, der Bräutigam kommt. Geht hinaus, Ihm entgegen." Die schlafende Jungfrau kam heraus, rieb sich die Augen und bat: "Gebt uns etwas von dem Öl. Denn unsere Lampen erlöschen..."  Die Braut stand dort und antwortete: "Nein, - nicht, daß es am Ende für uns und euch nicht ausreicht...Wir können euch nichts geben. Wenn ihr etwas haben möchtet, dann geht hinauf, um euch etwas zu kaufen." Und während sie hinaufgingen, kam der Bräutigam, und die Braut ging hinein. Und dann wurde der Überrest, die auch Jungfrauen waren, - die weltliche Gemeinde, - draußen gelassen! Und Er sagte: "Dort wird das Heulen und Zähneknirschen sein.", siehst du? Nun, hier sind die Auserwählten, und wenn der Ruf ertönt kommt: "Der Bräutigam kommt!", dann erheben sich die Auserwählten aller Zeitalter aus den Gräbern! Siehst du, es ist nicht Gottes Plan, - wie wir es zuweilen denken -, daß Er nach Seinem Gutdünken ein paar tausend Menschen aus diesem und dann aus jenem Zeitalter heraussucht und sie mitnimmt (Das ist die "Prädestinations - Lehre" Calvins, Anm.). Es sind die, die Er vor Grundlegung der Welt aus jedem Zeitalter erwählt hat durch Sein Vorherwissen! Und nur aus diesem Grund sitzt Christus als Mittler auf dem Gnadenthron, bis der letzte Auserwählte hereingekommen ist." 

"DAS ERSTE SIEGEL"

gepr. am 18.03.1963 in Jeffersonville

(Br. William Marrion Branham) 

"Gott legt für alles eine Zeit fest und verfolgt eine Absicht mit allem, was Er tut. Es geschieht nichts einfach zufällig für die, die den Herrn lieben und die nach Seinem Vorsatz berufen sind, seht ihr? Wir sind vorherbestimmt. Und da kann nichts "aus dem Ruder laufen"; alles läuft genau nach Seinem Plan, weil Er nicht lügen kann, und weil Er sagte, daß es genauso sein wird  -  alles zur richtigen Zeit. Gott steht hinter jeder Bewegung. Manchmal denken wir, alles geht schief. Es liegt an uns. Diese Dinge werden uns auferlegt, damit Er sieht, wie wir uns verhalten. Das Wort sagt: "Alle, die gottesfürchtig in Christus leben, werden verfolgt..." Ihr tragt die Schmach des Wortes. Du musst diese Schmach ertragen, denn sie ist Teil dieser Prüfung. Jeder, der zu Christus kommt, muss zuerst für den Zweck, für den Gott ihn gebrauchen will, erzogen werden. Wenn ihr einfach nur stillehalten könntet. Denkt daran, wenn Er euch zu etwas berufen hat, gibt es keine Möglichkeit, es aufzuhalten. Es gibt nicht genug Teufel in der Hölle, die imstande wären, den Vorsatz Gottes auch nur anzutasten. Was Er Sich in Seinem Wort vorgenommen hat, wird auch geschehen. ER hat dich zu einem bestimmten Zweck hierhergebracht. Niemand kann dich ersetzen. Du magst Nachahmer haben oder Spötter, oder alles mögliche, aber niemand wird deinen Platz einnehmen können. Gottes Wort wird triumphieren. Es kann nicht versagen. Dort solltest du stehen, wissend, daß Prüfungen kommen werden, daß dir Hören und Sehen vergeht , - aber denk daran, Gott wird dir alle Dinge zum Guten dienen lassen. Erinnere dich daran, was Er über die kleine Herde gesagt hat... Diese Worte können nicht fehlgehen, also lasst uns genau darauf stehen bleiben. Meidet jegliche Popularität! Schließt euch nicht einer Meinung oder einer Richtung an, die gerade im Trend liegt, bekommt nicht dieses moderne "Image",  verweigert euch dem Geist dieser Zeit, denn die Braut wird das tun! Sie wird sich weigern, mit der Menge der Ungläubigen zu gehen. Sie meidet die Dinge der Welt. Sie muß es tun, um mit dem Wort Gottes im Einklang zu bleiben. Gott erwartet es von ihr!  So ist es auch heute. Du trennst dich von allem, außer von deinem Gott. Nicht, was die Gemeinde tut, ist entscheidend, sondern der Wille Gottes für dich persönlich.  Es geht um dich als Individuum."

"Schmach um des Wortes willen"

Gepr. am 23. 12.62

(Br. William Marrion Branham)

"Oh, die liebende Hand Gottes. Wie grausam sieht es oft aus, welche Leiden Er manchem auferlegt, aber es ist immer die zärtliche Hand Jehovas, die Seine Kinder führt. Der farbige Bruder dort..., zu der Zeit, als dieser große Aufstand in Louisiana hereinbrach, war ich dort. Dieser farbige Prediger, ein wertvoller Bruder, stand auf und fragte die Miliz: "Darf ich etwas sagen? Das sind meine Freunde!" Und er stand dort und sagte: "Ich möchte euch sagen, daß ich mich nie für meine Hautfarbe geschämt habe. Mein Schöpfer hat mich so gemacht, wie ich bin! Er hat mich so gewollt." Er möchte, daß jeder Mensch so bleibt, wie Er ihn geschaffen hat. Er schuf weiße Blumen, blaue Blumen und solche mit allen nur denkbaren Farben. Verändert sie nicht. Kreuzt sie nicht. Ihr handelt geradewegs gegen die Schöpfung. Der Bruder sagte: "Ich habe mich nie für meine Hautfarbe geschämt...bis heute!" Er sagte: "Wenn ich sehe, wie meine Brüder so handeln, wie sie es gerade tun, beschämt es mich." Ich dachte: "Oh Gott, lass diese Worte zum Segen sein für sie."  Siehst du, daß Gott einen kleinen, unbedeutenden Mann benutzen kann? Wie kann das falsch sein? Gott wirkt durch ein Individuum, - nicht durch Gruppen, sondern durch einzelne."

"Der dritte Auszug"

Gepr. am 30.06.63

(Br. William Marrion Branham)

"Im Römerbrief, Kapitel 9, steht: „Wer kann dem Töpfer sagen, wie er den Ton gestalten soll..."Mach mich so" , Seht? Gott lässt das eine Gefäß zur Unehre sein und das andere zur Ehre, um die Gegensätze zu verdeutlichen, gewiss. Er ist souverän, seht ihr, niemand kann Ihm sagen, was Er tun oder lassen soll. Er hat uns unterschiedlich geschaffen. Sogar in der Bibel wird uns gesagt, daß sich die Sterne voneinander unterscheiden, - ein Stern unterscheidet sich vom anderen. Wisst ihr, da gibt es Unterschiede im Himmel bei den Engeln, den Engelwesen; da sind Engel, da sind Cherubim, da sind Seraphim und ihre verschiedenen Namen. Auch wir unterscheiden uns. Gott hat große (und kleine) Berge, Ebenen, Prärien, Gräser, Wüsten, Gewässer...Er gestaltet Seine Schöpfung in unterschiedlicher Weise, denn Er ist ein Gott der Vielfalt. Und schaut euch die Menschen hier heute Morgen an, manche von uns sind weiß, manche schwarz, manche braun, manche gelb, manche rot; seht, es ist Sein Volk. Er ist ein Gott der Vielfalt und so denke ich, kann Er Seine Prediger ebenso unterschiedlich ausstatten."

   64-1212 - Die Erntezeit

   Rev. William Marrion Branham

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"Er konnte nicht Elia und Elisa zur gleichen Zeit auftreten lassen. Er sprach noch nicht zu der Zeit, als Johannes sprach. Er lässt immer nur eine Person zu einer bestimmten Zeit hervorkommen, wenn Er diese eine Person dahin bekommt, gemäß  Seines Willens zu handeln. Wenn ich heute Abend einen bestimmten Mann aussuchen dürfte, und ich bekäme diesen Mann dazu, gemäß meiner eigenen Vorstellung zu handeln, würden wir bald hinsichtlich der Lehre vollkommen übereinstimmen. Wir wären eine kleine Einheit. Und in einem Jahr hätten wir so viele 'Rickys', daß es eine Schande wäre. Ja, genauso ist das. Sie kommen in Scharen herein wie Parasiten. Du kannst es nicht verhindern. Deshalb trat Gott nie in solch einer Weise auf den Plan. Gott ändert sein Vorgehen nicht. Er handelt immer durch eine von Ihm erwählte Person. Er tat es durch alle Zeitalter hindurch. Er hat es immer so getan, und dementsprechend handelt Er auch in diesem Zeitalter. Vergesst das nicht!" 

"Der ausgewiesene Christus aller Zeiten"

gepr. am 01.04.1963

(Br. William Marrion Branham)

"Wenn wir zusammenkommen, lasst uns Gott anbeten in Aufrichtigkeit, nicht auf der Grundlage einer organisierten Förmlichkeit. Würde es in eine Formalität übergehen, käme ich sofort von dieser Plattform herunter. Ich würde nichts damit zu tun haben wollen. Was immer auch stattfindet, es muß in einer Herzensaufrichtigkeit geschehen und nicht durch das Aufsagen eines Glaubensbekenntnisses. Es muß in Erweisung Seines Geistes und Seiner Kraft geschehen, - das ist die Sache, die Leben bringt, die neue Geburten hervorbringt. Und bevor eine neue Geburt hervorkommen kann, muß es einen Tod geben. Und eine Geburt ist eine Schweinerei. Es ist egal, was für eine Geburt es ist. Ob es in einem Stall ist, oder wo auch immer, - es ist eine Sauerei. Und so verhält es sich: Es lässt dich Dinge tun, von denen du normalerweise denkst, dass du sie nicht tun würdest. Aber wenn du bereit bist, dir selbst zu sterben, dann bist du als eine neue Kreatur in Christus Jesus geboren. Wenn du diesen Prozess nicht durchläufst, wirst du nicht zu einem neuen Leben hervorkommen, so, wie es sich mit dem Weizen verhält. Und du kannst soviele Doktortitel haben, wie du willst, aber solange der Heilige Geist dir nicht eine persönliche Erfahrung mit dem Lebendigen Gott schenkt, nützen sie dir nichts. Dein ganzes Lernen ist vergebens, wie dieser Engländer es neulich hier sagte. Ich war so erstaunt. Er musste wie Paulus alles Wissen, das er hatte, vergessen, um Christus zu finden und bereit sein, Seinen Eigenwillen zu verleugnen. Das ist die Weise, wie Gott handelt. Er demütigt uns. Unsere gesamte Bildung bringt uns nicht weiter. Wisst ihr, ich hatte mal diese alte Zisterne. Ich musste dort Wasser hinunterschütten und mit dieser alten Saugpumpe pumpen, pumpen und nochmals pumpen, um es da wieder raus zu bekommen. Ich musste immer mehr Wasser mit allem möglichen Ungeziefer reinschütten, nur, um letztlich das gleiche Zeugs wieder herauszupumpen. Dieser Aufwand ist genauso vergebens, wie für diese sogenannten Erweckungen. Aber ich bin so dankbar, daß es einen Brunnen gibt, der mit Blut gefüllt ist, das aus Immanuels Venen fließt;  wo jeder Sünder sich unter dieser Flut reinigen lassen darf! Ihr zählt nicht eure  Gemeinde - Mitglieder, sondern ihr bekommt echte Christen, wenn ihr sie zu diesem Brunnen kommen lasst.  Warum solltest du den Brunnen des Lebendigen Wassers verlassen, um aus einer Kloake zu trinken? Kein Pumpen! Es ist eine eigenständige  Kraft.  Es bedarf keiner eigenen Anstrengung. Das Leben ist bereits darin enthalten. So ist der Same Gottes im Herzen eines Menschen. Das Leben Gottes ist bereits in dir. Nicht in der Gemeinde, - in dir persönlich! Du bist derjenige, der den Keim des Lebens in sich hat. Wenn du dich im Gehorsam gegenüber Gottes Wort auf die Reise begibst und versuchst, dich diesem und jenem anzuschließen, wirst du herausfinden, dass es keine Kraft auf der ganzen Welt gibt, die dich hindurch tragen wird. Ganz und gar nicht.  Du bist ein Individuum. Gott führt dich so, wie Er dich führen möchte."

"Zerbrochene Zisternen"

gepr. am 23.01.65

(Br. William Marrion Branham)

"Gott möchte, dass du dich von aller Sünde trennst und dich völlig für Ihn bereitest. Vollständig für Ihn allein und von allem getrennt. Er hat einen Plan für dein Leben, den niemand anderes auf dieser Erde erfüllen kann. Wir stellen fest, daß Gott Lasttiere schuf, wie etwa das Pferd, - es muss arbeiten. Und das Rind (o. Kalb) ist ein Opfertier. Löwen und Tiger hingegen streifen durch die Wildnis ohne jede Arbeit oder dergleichen. Er schuf große, gewaltige Tiere wie z.B. einen Elefanten, und Er machte ein klitzekleines Kerlchen wie eine Maus. Nun, wer wollte Gott sagen, was Er tun soll und wie Er es tun soll? Er machte es auf Seine eigene Weise. Seine Schöpfung beinhaltet Berge, Wüsten, Meere, Ebenen, verschiedene Arten von Bäumen: Hartholzbäume, Palmen und dergleichen. ER machte das. Er machte die Menschen verschiedenartig. Er gibt einem jeden von uns einen anderen Platz. Und eine Palme kann niemals ein Wallnussbaum sein. Ein Walnussbaum kann niemals eine Palme sein. Niemand kann deinen Platz einnehmen, und du solltest nicht versuchen, den Platz eines anderen einzunehmen. Denn du bist ein Individuum, und Gott hat eine Aufgabe für dich... Die Bibel sagt, dass jeder Stern sich vom anderen unterscheidet. Die Sonne unterscheidet sich vom Mond, und der Mond von den Sternen. Es gibt unterschiedliche Engel, - es gibt Seraphim und Cherubim, in bestimmten Abstufungen... Und selbst in der künftigen, neuen Welt bringen die Könige der Erde ihre Ehre in die Stadt. Wir werden immer so sein. Doch wir stellen fest, daß Satan Gottes Wort verdrehte, - die ganze Bibel hindurch - und den ganzen Heilsplan Gottes manipulierte. Es gelang ihm, die ganze Menschheit zu verführen. Genau das geschieht gegenwärtig. Er verwandelt in schlüpfriger Weise das Handwerk Gottes, indem er es durch einen Weltkirchenrat ersetzt. So wird das echte Christentum, das in vollkommener Übereinstimmung mit Gottes Wort bleiben muß, zu einer organisierten Religion für die gesamte Menschheit (Offb.12,9)...Es gibt nur Einen, mit dem wir im Einklang bleiben müssen, und das ist Gott. „Und im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ Und das ist Gott Selbst und wird es immer bleiben, denn Gott ist Das Wort. „Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns“, in der Person des Sohnes Gottes."

   64-1205 - Das ausgewiesene Meisterstück Gottes

   Rev. William Marrion Branham

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"Ich glaube, dass Gott ein Gott der Vielfalt ist. Die Natur beweist das. Er hat große und kleine Berge. Er hat Ebenen. Er hat Wüsten. Er hat verschiedene Dinge, weil Er es so geschaffen hat, wie Er es haben wollte. Und Er hat die Jahreszeiten gemacht; Sommer, Winter, Frühling, Herbst. Er hat die Jahreszeiten gemacht. Das zeigt, dass Er ein Gott der Vielfalt ist. Er hat euch in einer Vielfalt erschaffen. Manche Menschen sind sehr stürmisch; und manche sind sehr dogmatisch; und andere sind gutmütig; andere sind freundlich. Und man findet einfach alle unterschiedlichen Arten von Menschen in Seinem Königreich. Seht ihr? Schaut euch Petrus an und vergleicht ihn mit Andreas. Seht ihr? Andreas ist dieser Gebetskämpfer, der die ganze Zeit auf den Knien bleibt. Und der Apostel Petrus war einer dieser feurigen Männer, die predigten usw. Und Paulus war eher gelehrt, mehr wie ein Prophet , der sich zurückzog."

   65-1205 - Dinge, die kommen werden

   Rev. William Marrion Branham

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"Und in diesem Gebäude heute Abend, Herr, sind die unterschiedlichsten Brüder aus verschiedenen Gemeinden. Und ich bin so dankbar, Herr, daß sie hier sind, um Gemeinschaft zu haben. Vielleicht stimmen wir bei kleinen Grundsätzen der Lehre nicht überein. Doch auf dem Fundament des Wortes Gottes stehen wir als geeinte Brüder in einer Front. Herr, auf dieser Grundlage bitten wir um eine tiefere Gemeinschaft  miteinander, … und mögen die Banden der Gnade und der Liebe Gottes reichlich auf uns ruhen. Nun, ich erkenne, Herr, dass diese Aufgabe für einen Menschen zu groß ist, denn es geht um unsere ewige Bestimmung und um das Heil von Seelen, die auf dem Weg sind, der in die Ewigkeit führt! Wir bitten, daß der Heilige Geist uns direkt in das Wort hineinbringt und uns Deinen persönlichen Weg mit jedem einzelnen offenbart."

"Warum sind wir keine Konfession?"

   Rev. William Marrion Branham

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"Wie kann ich Glauben haben in eine Sache, von der ich nicht wirklich überzeugt bin und dann zu den Menschen sagen: "Es ist schon in Ordnung, geh´ruhig weiter so." Das kann ich einfach nicht tun. Ich bin nicht so konstruiert. Ich bin nicht in dieser Weise geschaffen worden. Der Heilige Geist würde mich so nicht sein lassen. Ich bin immer so gewesen, wie ich war, und jeder kennt mich nur in dieser Weise. Und genau in dieser Weise möchte ich jeden Menschen kennen: So, wie du bist. Sei du  selbst!"  
(Aus der Predigt "Abrahams Gnadenbund bestätigt", Teil 1, vom 17. 03.1961)

"Wenn Gott dich segnet, dann verbleibe an dem Platz, an den Gott dich berufen hat. Wenn du eine Hausfrau bist, dann bleibe eine Hausfrau. Wenn es in einem Geschäft ist, dann bleibe in diesem Geschäft und reflektiere Gott! Zu was Gott dich auch berufen hat, - bleibe darin ! Denn wenn ER möchte, dass du eine gute Hausfrau bist, dann kannst du eine andere Person, die ebenfalls eine gute Hausfrau sein möchte, beeinflussen. Wenn du ein Geschäftsmann bist, dann lass dein Leben so sein, dass es JESUS CHRISTUS in deinem Geschäft widerspiegelt, - mit Ehrlichkeit, Rechtschaffenheit und Dingen, die wirklich etwas bedeuten. Denn jemand beobachtet dein Leben! Du beeinflusst jemanden. Gott braucht eine echte Hausfrau, - Gott braucht einen echten Teenager in der Schule. Gott braucht einen echten Prediger, einen echten Geschfäftsmann, - jemanden, der IHN widerspiegelt. Denn sie sehen Christus in dir! Egal, was der Rest der Welt zu tun hat, das hat nichts mit dir oder mit mir zu tun. Wir sind vor Gott für unser Leben und unsere Erfahrung mit Christus verantwortlich!"

("Einflüsse", vom 30.11.63; Abschn. L-53, gepr. von Br.William Marrion Branham)

"Es ist gut, dass wir an diesem Sylvesterabend verschiedene Prediger hören, die einen bestimmten Text nehmen und darüber in ihrer eigenen Art und Weise predigen. Jeder Mann hat seine eigene Art zu predigen. Wisst ihr, Gott hat uns nicht alle gleich gemacht. Er machte uns unterschiedlich. Er machte uns unterschiedlich in unserer Größe. Er machte die Welt unterschiedlich mit großen und kleinen Bergen, Prärien, Wüsten,  weißen und blauen Blumen der unterschiedlichsten Arten. Er hat auch uns unterschiedlich geschaffen. Das ist alles. Manche haben rote, andere wiederum schwarze oder weiße Gesichter,  - einige sind dick, andere schmal und groß, und was nicht alles. Seht?  Er hat  jeden von uns unterschiedlich gestaltet. Gott ist ein Gott der Vielfalt, und ich mag das irgendwie. Ihr nicht auch? [Die Versammlung sagt: „Amen.“ – Verf.] Stellt euch vor, wir würden alle gleich aussehen? Oh My! Ich mag es in dieser Weise."

   59-1231 - Und von der Zeit an
   Rev. William Marrion Branham
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"Oft treffen wir Menschen, mit denen wir hinsichtlich der Lehre nicht übereinstimmen, und das können wir auch nicht erwarten. Es kommt häufig vor, daß wir nicht in allem einer Meinung sind. Wir gehen nicht davon aus, dass jeder mit unserer Gemeindelehre und unserem Glauben übereinstimmt. Möglicherweise ist das der Fall unter uns, aber wir sind dennoch Brüder und Schwestern. Lasst das niemals außer acht! Jeder hat eine eigene Sichtweise auf die Dinge."

"Das Siegel Gottes"

 Rev. William Marrion Branham

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"Vielleicht haben wir nicht den Glauben, so zu wandeln, wie Henoch es tat, als er eines Nachmittags einen kleinen Spaziergang mit Gott machte und mit Ihm nach Hause ging, ohne zu sterben. Und auch wie Josua, der dreizehn Mal um die Mauern von Jericho herumging und laut schrie, - und die Mauern stürzten ein. Wir haben vielleicht nicht den Glauben, um Mauern niederzureißen, wir haben vielleicht nicht den Glauben, um mit Gott nach Hause zu gehen, aber lasst uns niemandem im Weg stehen, der diesen Glauben hat. Wenn wir unterschiedliche Ansichten haben , dann lasst uns einfach weitergehen und sagen: „Der Herr segne dich, mein Bruder.“, -   unabhängig davon, welcher Gemeinde er angehört. Das macht keinen Unterschied, solange er ein Christ und ein Gläubiger ist. Und weißt du, christlicher Freund, das ist es, was die Welt heute sehen will!"
   56-0200 - Für Den Glauben Kämpfen
   Rev. William Marrion Branham
   http://table.branham.org