AUSZÜGE VON BR. WILLIAM MARRION BRANHAM 

 

"Ihr seid Söhne und Töchter Gottes! Viele Male schaut ihr nach etwas Großem aus, das kommen soll, aber ihr seid bereits im Besitz des Wertvollsten, das ihr je bekommen könnt! Ihr seid jetzt gerade Söhne Gottes, - ihr werdet es nicht erst..., wir sind es bereits jetzt! Wir sind jetzt in Christus Jesus in Himmlische Örter versetzt, gerade jetzt! Oh my! Wenn solch ein Glaube in die Gemeinde hineinkommt, wird der Teufel sich von ihr entfernen... Satan hat nicht einen einzigen rechtmäßigen Anspruch an irgendetwas bei einem Christen! Jedes mal, wenn ein Mensch errettet wird, schreibt Gott eine vollständige Anzahl Schecks für alles (Anm.: jede Verheißung!) aus und unterschreibt mit Seinem Namen unten. Dann sagt ER : "Hier sind sie, füll sie nur aus!"  Wovor fürchtet ihr euch? Füllt sie aus! "Was immer ihr bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden!"

("Erwartungen" , vom 07.05.53, §15)

"Eure irdische Geburt war schon im voraus geplant. Ich nehme an, dass ihr das glaubt. Jeder von euch weiß, daß unsere Geburt im voraus geplant war. Habt ihr gewusst, dass euer Dasein nicht einfach aus einem Gedanken oder einem Mythos kommt? Alles, was ihr anseht, wurde von Gott schon vor Grundlegung der Welt im voraus geplant. Der unendliche Gott wusste alles. Weil Er unendlich war, wusste Er um jede Fliege, die je auf Erden sein würde, und wie oft sie blinzeln würde. Das bedeutet, unendlich zu sein. Unsere winzigen Gedanken können nicht verstehen, was "Unendlich" bedeutet. Der unendliche Gott. ER wusste alle Dinge. Deshalb kann nichts außerhalb von Gottes Plan verlaufen. Wenn wir das Wort Gottes kennen, wissen wir, in was für einer Zeit wir leben. Wir wissen, in was für einer Stunde wir leben. Wir wissen, was vor uns liegt. Wir wissen, was hinter uns liegt. Das Buch Gottes ist die Offenbarung Jesu Christi. Seine Werke, die während der Zeitalter geschehen sollten, und ebenfalls Seine Verheißungen für die Zukunft stehen in dem Buch der Offenbarung. Alle Seine Verheißungen sind wahr. Gott kann nicht ein einziges Wort aussprechen, ohne dass es bestätigt wird. Jedes Wort, das Er sagt, muß sich erfüllen. Vor Grundlegung der Welt wurde alles festgelegt." "Seht, ihr wart alle schon im voraus von Gott geplant. Bei Gott geschieht nichts aus Zufall. ER weiß alles. Es ist alles im voraus, schon viele Generationen vorher geplant worden, so dass ihr heute hier sein könnt. Habt ihr das gewusst? Bedenkt nur, dass ihr einmal - ich möchte das wiederholen - dass ihr einmal als Same in eurem Vater wart! Zu der Zeit kannte er euch noch nicht, und auch ihr kanntet ihn damals noch nicht. Dann aber wurdet ihr durch die Ehe in den Schoß eurer Mutter gebettet, und ihr wurdet zu einem Menschen, der nach dem Bild eures Vaters geschaffen wurde. Dadurch habt ihr Gemeinschaft." "Ihr seid von eurer Geburt an gewachsen. Gott wusste immer, dass ihr auf Erden sein werdet. Ihr wurdet geboren, kamt in diese Welt hinein, und ihr seid von eurer Geburt an herangewachsen. Dinge, die euch in eurer Kindheit seltsam erschienen, kommen euch jetzt ganz wirklich vor. Als Kinder konntet ihr sie nicht begreifen, doch jetzt, als Erwachsene, fangt ihr an zu begreifen und zu verstehen, daß alles, was geschah, richtig war. Nun hat es eine Bedeutung für euch. Genauso ist es mit eurer geistlichen Geburt. Als "Baby", wenn ihr zum Altar kommt und euer Leben Christus übergebt, tut ihr Dinge, die ihr nicht versteht. Ihr tut sonderbare Dinge, und ihr fragt euch, warum ihr es getan habt. Doch nach einer Weile, wenn ihr heranreift, wenn ihr reife Christen geworden seid, versteht ihr es. Es ist etwas mit euch geschehen, und ihr begreift, warum alles so geschehen musste. Eure natürliche Geburt versinnbildlicht eure geistliche. Es war alles richtig für euch. Während ihr in diesem Leben herangewachsen seid, war alles, was euch begegnete, genau das Richtige für euch, denn ihr seid dafür bestimmt gewesen. War es nicht eigenartig, daß ihr gerade an jenem Abend in die Zeltversammlung oder irgendwo in eine kleine Gemeinde an einer Straßenecke hineingestolpert seid, als der Prediger über ein bestimmtes Thema sprach und ihr am Altar niedergefallen seid? Gott wusste das schon vor Grundlegung der Welt. Es kam euch eigenartig vor, und ihr habt nicht verstanden, weshalb ihr es damals getan habt, doch jetzt versteht ihr es. Ihr wisst, was geschehen ist. Alles, was euch in diesem Leben widerfährt, ist genau auf eurer persönliches Wachstum zugeschnitten, und so wird es auch weiterhin sein. Diese Welt und eure Erfahrungen dienen dazu, euren Reifeprozeß zu fördern. Alles, was euch begegnet, ist gut für euch. Ich glaube nicht, dass irgend jemand nur aus Zufall hier ist. Bedenkt: Als ihr zur Welt kamt, musste alles schon für euch vorbereitet sein. Ich kann kaum verstehen, und man kann sich nicht vorstellen, daß wir einem Gott, der all diese guten Dinge für uns vorbereitet hat, nicht volles Vertrauen entgegenbringen können. Wenn Er uns in dieses Chaos, in dem wir uns jetzt befinden, hineingebracht und für uns trotzdem die guten Dinge des Lebens hier vorbereitet hat, wie viel mehr können wir Ihm dann zutrauen, daß Er auch die zukünftigen, die ewigen Dinge vorbereiten kann!" 

(Aus "Dinge, die kommen werden", vom 05.12.65; Abschn. 25; 27; 31; 38 bis 41)

"Wir sind ein Teil Gottes. Ihr wart es schon immer. Ihr könnt euch nicht daran erinnern, weil ihr nur ein Attribut Gottes wart. Ihr wart in Seinen Gedanken. Euer Name, falls er im Buch des Lebens steht, wurde vor Grundlegung der Welt hineingeschrieben. ER wusste, wer ihr seid. Ich sage das nicht, um euch lehrmäßig zu verwirren, sondern weil ich euch von jeder Angst und Furcht befreien möchte. Ihr wisst noch nicht, wer ihr seid. Doch ihr werdet nicht irgendwann Söhne und Töchter Gottes sein, - ihr seid es schon jetzt! Ihr seid schon immer Kinder Gottes gewesen. Wenn Gott euch am Anfang in Seinen Gedanken hatte, dann musste dieses Leben aus Gott schon in euch sein, noch bevor ihr leiblich auf die Welt kamt. Noch ehe es überhaupt etwas gab außer Gott, da wart ihr schon eines seiner Aattribute. ER kannte eure Namen, ER wusste, welche Haarfarbe ihr haben würdet. ER wusste alles über euch. Es musste nur etwas geschehen, denn ihr lebtet in Sünde. Viele von euch stimmen darin mit mir überein. Als ihr noch ein kleiner Junge oder ein kleines Mädchen wart und herumgelaufen seid, da gab es gewisse Dinge, die den anderen Kindern nichts ausmachten. In euch aber war irgendein Widerstand gegen diese Dinge und es schien sich etwas in euch dagegen zu wehren. Irgendwo war Gott schon bei euch, obwohl ihr noch Sünder wart. Erinnert ihr euch an derartige Situationen? Gewiss. Was war das? Es war schon damals dieser kleine Same in euch, der zum Leben bestimmt war. Nach einiger Zeit hörtet ihr das Evangelium. Vielleicht seid ihr zu einer Gemeinde gegangen, habt das eine und das andere angenommen, seid von Denomination zu Denomination gegangen. Doch wenn ihr ein Teil von Gott wart, musstet ihr auch ein Teil des Wortes sein. Als ihr dann eines Tages das Wort hörtet, wusstet ihr, woher ihr kommt. Ihr erkanntet, was die Wahrheit ist. Ihr wart es schon immer, - der Same war schon immer in euch. Das Wort, das schon vor Grundlegung der Welt in euch war, erkannte das Wort, und ihr kamt hinzu."

(Aus "Gott, der reich ist an Barmherzigkeit", vom 19.01.65; Abschn. E-42; E-45 u. E-47)

"Wie kann ich Glauben haben in eine Sache, von der ich nicht wirklich überzeugt bin und dann zu den Menschen sagen: "Es ist alles in Ordnung, - gehe ruhig weiter so." ? Das kann ich einfach nicht tun. Ich bin nicht so konstruiert. Ich bin nicht in dieser Weise geschaffen worden. Der Heilige Geist würde mich so nicht sein lassen. Ich bin immer so gewesen, wie ich war, und jeder kennt mich nur in dieser Weise. Und genau in dieser Weise möchte ich jeden Menschen kennen: So, wie du bist. Sei du selbst! ...Gott ist verantwortlich für Sein Wort, und ER wird auf Sein Eigentum acht geben! Gott wird dir den Rücken stärken. Und Diejenigen, denen Gott viel anvertraut in diesem Leben, stehen zuletzt alleine da, -  nur mit Gott! Das ist die Weise: Du musst dazu stehen! ...Ich hoffe, ihr versteht das, Geschwister. Wenn ich euch verletzt habe, meinte ich es nicht so. Ich stehe hier für die Wahrheit ein, von der ich weiß, daß es die Wahrheit ist. Ich musste mich dafür entscheiden, und ich weiß, was das bedeutet! Ich hatte mich der Wahrheit gegenüber verpflichtet. Und der Teufel kam und sagte zu mir, dass ich verhungern und sterben würde, und schließlich von allen ausgestoßen sein würde; - mein Pastor würde mir sagen, ich wäre ein 'Heiliger Roller' und daß ich als 'geistesgestört' angesehen würde und schließlich in einer geschlossenen Anstalt lande! Aber ich hatte Gottes Wort! Und ich blieb dabei, und ich hatte es bekommen und es seitdem niemals bereut. Ich bin Gott dankbar, daß Sein Heiliger Geist mich immer geführt hat, - Er hat es immer getan, - obwohl ich alleine dastand..." 
(Aus der Predigt "Abrahams Gnadenbund bestätigt", Teil 1, vom 17. 03.1961)

 

"Nun, wir möchten dieses zuerst in unseren Sinn bekommen, dass es nicht eine Sache gibt, die uns zerstören kann, bis der Vorsatz dessen, der uns geschaffen hat, erfüllt worden ist. Es könnte nichts geben. Wir sind zu einem Zweck gemacht worden. Diese Gemeinde wurde hier für einen Zweck gebaut. Dieses Fundament und dieser Eckstein wurden nicht gelegt, die Blöcke wurden nicht eingebaut, das Dach wurde nicht gedeckt und die Einrichtung wurde nicht ausgestattet, nur um zu beweisen, daß wir es schaffen könnten. Es wurde zu einem Zweck gebaut. Euer Heim, in dem ihr lebt, wurde nicht einfach zufällig errichtet oder damit irgendwer etwas zu tun hatte, sondern es wurde zu einem Zweck gebaut, um einer bestimmten Sache zu dienen...Gott hat nicht einen Baum geschaffen, nur um zu zeigen, daß Er es konnte. Er schuf den Baum zu einem Zweck. Und Gott hat auch uns nicht einfach geschaffen, nur um zu zeigen, daß Er es tun konnte, sondern Er schuf uns zu einem Zweck. Es gibt einen Grund, warum wir alle hier sind. Ihr wurdet nicht deshalb erschaffen, nur, um ein zusätzliches Geschöpf zu sein. Ihr seid hier, weil Gott eine Absicht mit euch hat. Ihr seid nicht hier, nur um etwas zu essen, das Gott euch darreicht. Ihr wohnt nicht in einem Haus, das andere Menschen erbaut haben, oder um die Kleidung zu tragen, die irgendjemand entworfen hat. Ihr seid hier,  um eine besondere Aufgabe zu erfüllen. Ganz gleich, wie klein oder wie groß, wie bedeutend oder wie unbedeutend ihr seid, -  ihr seid hier, um einen Zweck zu erfüllen, genau wie mein Finger seinen Zweck erfüllt. Mein Nagel auf meinem Finger dient einem Zweck. Mein Auge und jeder Teil unseres Körpers wurde geschaffen, um einem Zweck zu dienen. Und nichts davon wurde hierhin gesetzt, nur um zu sehen, wie es aussehen würde, sondern um einem Zweck zu dienen. Es war Gottes Plan, es so zu tun. Und wenn wir zu einem bestimmten Zweck hier sind, dann gibt es nichts, das uns zerstören könnte, bis Gottes Vorsatz erfüllt ist. Nichts kann uns schaden, bis der Zweck, zu dem Gott uns hierher gebracht hat, erfüllt worden ist. Ganz gleich, wie viele Schwierigkeiten wir haben, durch wie viele Herzensleiden oder Sorgen wir hindurchgehen müssen, alle diese sind begründet, und es steckt eine Absicht dahinter. Gottes Vorsatz kann niemals zunichte gemacht werden. Es gibt nichts, was ihn vereiteln kann. Wie glücklich sollten wir heute sein, - ruhend in dieser wunderbaren Verheißung des Wortes Gottes -, daß es weder Gegenwärtiges gibt, noch Zukünftiges, weder Krankheit noch Kummer, weder Tod noch irgendeine Gefahr,  die uns von dem Vorsatz des lebendigen Gottes zu trennen vermag! Was immer Gott sich in Seinem Herzen vorgenommen hat, kann kein Teufel oder irgendwer aufhalten! Es wird genauso sein, wie Gott es gesagt hat.. Und, oh, wie ich es liebe, dieses heute morgen zu sagen. Alle Wasserstoffbomben in der Welt können niemals die Auferstehung Seiner Gemeinde vereiteln. Das Hinwegerklären durch Wissenschaft und die Logik der Mathematik usw, - nichts, was diese intelligente Welt je hervorbrachte, vermochte den Glauben der Kinder Gottes zu zerstören, - und es wird ihr auch nie gelingen! Dieser Glaube wird für immer leben. Es gibt etwas in unserem Herzen, was uns sagt, dass es ein Land jenseits des Stromes gibt. Ich kann meinen Finger nicht auf dieses Land legen, noch kann es irgendein Mensch, aber es gibt etwas in uns, das uns sagt, daß das Grab nicht unser Ziel ist. Und das „der Staub zum Staub zurückkehren soll“, gilt nicht für die Seele. Es gibt etwas in uns, ein brennendes Feuer, ein Licht, welches von Gott angezündet worden ist, und nichts kann es löschen. Es gibt keine Kälteperioden in der Gemeinde, es gibt keine Gleichgültigkeit unter dem Volk, keine Verfolgung in dieser Welt, die eine Flamme auslöschen könnte, die Gott angezündet hat. Denn es ist Gottes Vorsatz, daß Sein Fackellicht der Freiheit brennen wird bis zum Kommen des HERRN. Und keine Macht vermag es auszulöschen. Es wird nur bewirken, daß es noch heller brennt. Seht, Gott hatte einen Zweck. Alles Geschehen hat nur auf diesen Vorsatz hingewiesen. Es spielt keine Rolle, wie gleichgültig wir fühlen und wie seltsam die Dinge manchmal ablaufen, - ob die Gemeinde in diesen und in jenen Zustand hineingerät, - es dient alles dem göttlichen Vorsatz, uns zu formen und nach Seiner eigenen Weise zu bereiten. Wer weiß schon, wie man das Material besser gestalten kann, als unser Schöpfer?...Oh, Ich bin heute morgen so glücklich, daß Er in meinem Herzen lebt, dass Er nicht ein toter Gott ist. Er ist ein lebendiger Gott...Es gibt nichts, das mir schaden könnte, nicht eine Sache, bis Gottes Vorsatz erfüllt ist. Und wenn er erfüllt ist, dann bin ich auch bereit zu gehen, gemäß seinem Vorsatz. Wenn Er alles beendet, dann gilt das für mich ebenso. Wenn Er Seinen Willen in mir vollendet hat, dann bin ich auch am Ende meines Weges angelangt. Wenn Er euer Ende festgelegt hat, dann wollt ihr es auch so. So, welch einen Unterschied macht es? Gott hält alles in Seiner Hand... Gott liebt es, etwas zu nehmen, was nichts ist, um etwas daraus zu machen, denn Er ist ein Schöpfer. Das ist der Grund, warum Er euch und mich nahm. Wir waren nichts, damit Er daraus Seine eigenen Kinder formen konnte, - aus uns, die wir erbärmlich und miserabel waren, verloren, blind und ungeliebt.  Es ist Gottes Vorsatz, es so zu tun. Gott hat für alles einen Platz, einen Vorsatz und eine Zeit. Jeder Mann, der von Gott erwählt ist, und jede Frau und jedes Kind gelangt zu jenem geheiligten Boden, wo Gott den Vorhang lüftet und ihr Ihn seht in Seiner Auferstehungskraft. Ihr wisst , dass Er lebt. Und wie Hiob können wir ausrufen: „Ich weiß, mein Erlöser lebt!". Dieser erste Anblick von Ostern ließ einen Prophet aufschreien. Und die Donner brüllten und die Blitze zuckten. Er sah Ostern sein erstes Mal. Wann sah er es? Nicht, als er seine feingebürsteten Kleider trug, - nicht, als er sein Haar vielleicht perfekt gekämmt hatte, nicht, als er sich bester Gesundheit erfreute, sondern,  als er sich in großer Not befand. Als er auf dem Aschehaufen lag, dem Tode nahe, da sah er Ostern!"

 (Auszüge aus der Predigt : "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!", gepr. am 06.04.1958, §E10 bis E12; §E17; §E19 bis E24)

 

"Wenn ein Mensch vom Heiligen Geist erfüllt und wiedergeboren ist, dann werdet ihr ihn so furchtlos und demütig antreffen, wie er nur sein kann. Er wird zum Thron der Gnade hinauf marschieren, und er weiß, dass er ein Recht dazu hat, vom Baum des Lebens zu essen. Denn irgend etwas ist mit diesem Individuum geschehen, was es nirgendwo auf dieser Welt gegeben hat. Und jeder Mann und jede Frau, welche vom Geiste Gottes geboren wurden, hatten ein Erlebnis, dessen Zeitpunkt sie genau kennen, auf welche Weise es geschah und welche Auswirkung es auf sie hatte. Irgend etwas hat sich einfach verändert. Was ist es? Es ist eine echte Bekehrung. Das bewirkt das Blut Jesu Christi bei einem Gläubigen, wenn er aufrichtig seine Sünden bekannt hat. Es heißt in dem Lied: "Dort gibt es eine Quelle, gefüllt mit Blut, das aus den Adern Immanuels rann..." Dann gibt Er ihm den Heiligen Geist und versiegelt ihn bis zum Tage der Erlösung. Dann schaut der Teufel auf dieses Siegel, aber er kommt nicht daran. Er kann es angreifen, es anbrüllen und viel Wirbel machen, aber er kann da nicht herankommen. Das stimmt. Er kann es nicht zu fassen bekommen, weil es ein Siegel ist, das ihm verbietet, es anzurühren. Das ist Gottes Privateigentum. Halleluja! Jawohl, mein Herr. Das ist es, was die Menschen unerschrocken wandeln lässt. Sie haben keine Angst, auf die schiefe Bahn zu geraten. Absolut nicht. Sie fürchten sich nicht vor dem, was der Teufel sagt. Beachtet nur, daß ihr euch nicht auf euren Verstand verlasst. Versucht nicht, es zu durchdenken. Du sagst: "Nun, lass mich mal überlegen. Vielleicht sollte ich dieses tun." Benutze nicht dein menschliches Denken, glaub es einfach! Gott wirkt nicht über den Verstand. Es wird deiner Logik widersprechen, denn du kannst Gott nicht mit dem Verstand erfassen. Ihr habt es nie gekonnt, und ihr werdet es auch niemals können. Der Glaube kommt von Gott. Der Glaube ist etwas, was in dir geboren wird; etwas, was Gott dir schenkt. Und er ist die Substanz der Dinge, auf die man hofft, und der Beweis der Dinge, die man nicht sieht." 

("Die unverzeihliche Sünde", vom 20.10.54; §§57 bis 65)