Familienaltar 1 + 2

 

 Tageslesen

 

mit Predigtauszügen

 

 von Br. W. Branham

 

(Archiv Oktober)

 

Tag 305                                                      Der Familienaltar (Band 1)                                               31. Oktober

Als aber der König David nach Bachurim kam, siehe, da trat von dort ein Mann von dem Geschlecht des Hauses Sauls heraus, der hieß Simei, ein Sohn Geras; der kam heraus und fluchte, und er warf mit Steinen nach David und allen Knechten des Königs David; denn das ganze Volk und alle Helden waren zu seiner Rechten und zu seiner Linken.  So aber sprach Simei, indem er fluchte: Geh, geh, du Mann der Blutschuld, du Belialsmensch!  Der Herr hat alles Blut des Hauses Sauls, an dessen Stelle du König geworden bist, auf dich zurückgebracht, und der Herr hat das Königreich in die Hand deines Sohnes Absalom gegeben, und siehe, nun steckst du in deinem Unglück; denn du bist ein Mann der Blutschuld! Aber Abisai, der Sohn der Zeruja, sprach zum König: Warum soll dieser tote Hund meinem Herrn, dem König, fluchen? Lass mich doch hinübergehen und ihm den Kopf abhauen! Aber der König sprach: Ihr Söhne der Zeruja, was habe ich mit euch zu tun? Lass ihn doch fluchen! Wenn der Herr zu ihm gesagt hat: Fluche dem David! - wer will dann sagen: Warum tust du dies?“        (2. Samuel 16, 5 - 10) 

 

Einmal sagte Er zu einem Menschen: "Du bist ein Mann nach Meinem Herzen." David war ein Mann nach Seinem eigenen Herzen. Wisst ihr das? Der Geist Gottes war in David. David war ein abgelehnter König. Ein Gesalbter wird immer abgelehnt. Als David von Seinem eigenen Volk als König abgelehnt wurde, ging er einen Berg hinauf. Darüber werde ich jetzt ein paar Minuten predigen. Davids eigene Leute hätten nach seiner Art sein müssen, doch sie entthronten ihn. Sein eigener Sohn vertrieb ihn vom Thron. Als David ging, kam einer von ihnen und bespie ihn - den gesalbten König! Dieser Kerl, der in seiner Lehre verstrickt war, kam, ging neben dem König her und spie ihn an. Beachtet Christus. Auch Er wurde angespien. Der Botschafter, der David begleitete, war für ihn wie ein Engel. Er zog das Schwert und sagte: "Warum soll dieser tote Hund meinem Herrn, dem König, fluchen dürfen. Lass mich doch hingehen und ihm den Kopf abhauen!", sprach dieser Engel. David erwiderte: "Stecke dein Schwert weg. Ich muss dieses erleiden." Er stieg als abgelehnter König den Berg hinauf, blickte zurück nach Jerusalem und weinte. Achthundert Jahre später stand der Sohn Davids, von dessen Geist David einen Anteil hatte, auf demselben Berg. Stimmt das? Ich kann mir vorstellen, dass der Engel, der bei Ihm war, als Er nach Golgatha hinaufging, zu Gott sagte: "Soli das Haupt dieses Hundes nicht abgeschlagen werden?" "Lass ihn!", so lautete die Antwort. Oh, es wird eine Zeit kommen! Was war mit David, als er zurückkehrte? Da wendete sich das Blatt. David zog in einem Triumphzug. Jener Kerl eilte ihm entgegen und flehte um Gnade. Gewiss. "Lass ihn!" Eines Tages wird Er in Seiner Macht wiederkommen. Dann wird das Lachen sich ins Gegenteil umwandeln. Das stimmt. Lasst sie nur gewähren.“

(Aus "Das gesprochene Wort ist er Originalsame, Teil 1", vom 18.03.62)

 TAG 304                                          Der Familienaltar (Band 2)                                                        30. Oktober

"Denn wenn das Blut von Stieren und Böcken und die Besprengung mit der Asche der jungen Kuh die Verunreinigten heiligt zur Reinheit des Fleisches, wieviel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist als ein makelloses Opfer Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dienen könnt." (Hebräer 9, 13, 14) 

 

FRAGE 129: Können Christen sündigen?

"Nein, absolut nicht! Da gibt es nicht eine Schriftstelle, wo ein Christ sündigen kann. Er kann nicht sündigen. Ich weiß, dass es sehr viele Meinungsverschiedenheiten dazu gibt. Gut, lasst uns zu 1. Joh. 3 gehen und nachsehen, was das Wort dazu sagt. Ein Christ kann nicht sündigen. Habt ihr jemals einen schwarzen weißen Vogel gesehen oder einen weißen schwarzen Vogel? Habt ihr je einen betrunken- nüchternen Mann gesehen? Bestimmt nicht. Und so habt ihr auch niemals einen sündigen Heiligen gesehen, - so etwas gibt es nicht! Wenn ihr dadurch jetzt etwas verletzt worden seid, so nehmt eine große Menge "Wort-Balsam", und es wird euch schnellstens kurieren. Die Schrift ist unser absoluter, unfehlbarer Beleg von dem, worüber wir hier sprechen. 1. Joh., Kapitel 3, ab Vers 8, hört gut zu : "Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre." Hört gut zu, seid ihr bereit? Habt ihr euch gut gewappnet und eure ganze Rüstung angelegt? Hört zu, dies wird euch schockieren: "Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde -..Was ist damit?..-; denn Sein Same ...- Wessen Same? Der Same Gottes!... - bleibt in ihm -...dem Menschen...-, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt."  Wie könnt ihr dann Denonminationen gründen, euch in allen möglichen Dingen abgrenzen und zugleich behaupten, ihr seid aus Gott geboren? So etwas ist nicht möglich. Das ist eine Nachahmung Satans, jawohl! Wer immer aus Gott geboren ist, kann nicht mehr sündigen,- es ist unmöglich für ihn, zu sündigen...Keine Sünde mehr, die Sündenfrage ist erledigt. Das ist der Grund, weshalb die Sünde für einen Christen schmutzig aussieht. Deshalb wirken Frauen mit knappen Shorts oder dergleichen auf einen Christen schmutzig und vulgär, - und da sind eine Menge solcher vulgären Dinge, wie Rauchen, Trinken, Spielen, all diese unzensierten Programme im Fernsehen, all dieses sieht für ihn schmutzig aus. Warum? Ihr seid aus einem anderen Königreich! Ihr seid in das Königreich Gottes hineingeboren, versiegelt mit dem Heiligen Geist bis auf den Tag eurer Erlösung (Eph. 4,30)! Wer aus Gott geboren worden ist, kann nicht sündigen, weil der Same Gottes in ihm bleibt! Er kann nicht sündigen. Solange der Heilige Geist in dir ist, nimmt Er all das Verlangen aus dir heraus. Amen! Du kannst nicht sündigen, denn du hast kein Verlangen mehr danach!"

("Fragen und Antworten", vom 28.06.59 (abends); Jeffersonville, IN; §L-388 und L- 391, Frage 129)

 

Tag 303                                                                           Der Familienaltar (Band 1)                                          29. Oktober

"Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden.  Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig,  lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind,  Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott;  dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab!  Denn zu diesen gehören die, welche sich in die Häuser einschleichen und die leichtfertigen Frauen einfangen, welche mit Sünden beladen sind und von mancherlei Lüsten umgetrieben werden,  die immerzu lernen und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.  Auf dieselbe Weise aber wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese [Leute] der Wahrheit; es sind Menschen mit völlig verdorbener Gesinnung, untüchtig zum Glauben.  Aber sie werden es nicht mehr viel weiter bringen; denn ihre Torheit wird jedermann offenbar werden, wie es auch bei jenen der Fall war." (2. Tim. 3, 1 bis 9; Schlachter 2000)

 

"Denkt nicht, daß ihr Seine Güte ausschöpfen könnt. Könnt ihr euch vorstellen, daß ein kleiner Fisch in der Mitte des Pazifischen Ozeans Angst haben müßte. und sagen würde: "Ich werde lieber sparsam von diesem Wasser trinken, damit es nicht alle wird?" Das wäre genauso töricht als zu denken, daß ihr die Güte Gottes ausschöpfen könntet. Bittet überschwenglich, damit eure Freude vollkommen wird. Glaubt Gott alles, was Er verheißen hat, es gehört euch. Die Propheten des Alten Testaments - Daniel, oder einer der anderen sagte, daß in den letzten Tagen das Volk, das seinen Gott kennt, große Taten vollführen wird. Das ist eine Verheißung! Wenn ein Intellektueller auf diese Taten sieht, wird er sagen: "Oh, das ist Psychologie, das ist Geistestelepathie; es ist das Werk des Teufels." Doch der Heilige Geist wird zur Antwort geben: "Amen! Das ist die Wahrheit." Rechte Unterscheidung. Es wurde verheißen; Jesus hat es verheißen. Jesus sagte: "Die Werke, die Ich tue, werdet auch ihr tun und noch größere als diese, denn Ich gehe zu Meinem Vater." Paulus jedoch hat vorausgesagt durch den Heiligen Geist, daß in den letzten Tagen die Gemeinde abfallen würde, Millionen von ihnen. Es wird ein Abfall kommen, denn die Menschen werden hochmütig und dünkelhaft sein und das Vergnügen mehr lieben als Gott. Sie werden sich gegen die Wahrheit auflehnen und falsche Beschuldigungen vorbringen gegen diejenigen, die recht sind. Sie haben nicht die rechte Unterscheidung. Oh, ihr sagt: "Das sind die Kommunisten." Das sind die sogenannten Christen. Beachtet den nächsten Vers: "Sie haben die Form der Gottseligkeit, aber die Kraft verleugnen sie!" Keine geistliche Unterscheidung. Wenn ihr geistliche Unterscheidung habt und der Heilige Geist auf euch ruht, dann werdet ihr "Amen" sagen zu jeder Verheißung Gottes. Paulus sagte, daß solche Tage kommen werden. Wir haben sie, sie sind hier. Sie sind über uns gekommen, und wir sehen es; wir hören es von überall, doch was tun wir? Es müßte uns zusammenbringen. Die Bibel sagt, daß wir unsere Versammlungen nicht versäumen sollen, um so mehr, wenn wir den Tag herannahen sehen. Es müßte eine Erweckung nach der anderen sein, damit das Feuer Gottes und die Herrlichkeit in jeder Gemeinde und an jedem Ort offenbar würden. Ein großes Zusammenkommen, wo alle Gemeinden mit einem Herzen und in Übereinstimmung sich versammeln und ihre von Menschen gemachte Theologie vergessen und zu Gott rufen um geistliche Kraft und geistliche Unterscheidung - das ist, was wir in dieser Stunde benötigen. Ich darf noch dieses sagen, daß Jesus uns einen Tag gegeben hat" die Endzeit zu erkennen. Jesus sagte: "Wie es war in den Tagen Lots bzw. Sodoms, so wird es sein, wenn der Menschensohn wiederkommen wird." Nun, unterscheidet euer Geist es in rechter Weise? "Wie es war in den Tagen Lots..." Vergeßt es nicht, Lots Zeit ist auch ein Typ auf Amerika. Es ist schon bewiesen. Was war die Sünde Sodoms? Es war Perversität, und in diesem unseren Land, Amerika, haben sich die Frauen selbst so degradiert, daß die natürlichen Kräfte der Männer pervers wurden." (Aus der Predigt "Den Leib des HERRN unterscheiden")

28. Oktober (F.A. , Band 2)


"Alsdann wird das Reich der Himmel gleich geworden sein zehn Jungfrauen, welche ihre Lampen nahmen und ausgingen, dem Bräutigam entgegen. Fünf aber von ihnen waren klug und fünf töricht. Die, welche töricht waren, nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich; die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mit ihren Lampen. Als aber der Bräutigam verzog, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! gehet aus, ihm entgegen! Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen. Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebet uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen. Die Klugen aber antworteten und sagten: Nicht also, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche; gehet lieber hin zu den Verkäufern und kaufet für euch selbst. Als sie aber hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm ein zur Hochzeit; und die Tür ward verschlossen. Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf! Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht. So wachet nun, denn ihr wisset weder den Tag noch die Stunde." (Matthäus 25, 1-13)

 

"Seht auf die zehn Jungfrauen, die ausgingen. Sie alle waren Jungfrauen. Fünf jedoch waren töricht; fünf hatten Öl in ihren Krügen. Was ist das Öl? Der Heilige Geist. Seht? Das stimmt. Sie alle waren Jungfrauen, lebten ein gutes, reines Leben. Ihr sagt: "Nun Bruder, ich gehe nicht zum Tanzen, ich gehe nicht zu Filmen." Das ist nur eine moralische Sache. Es sei denn, etwas Übernatürliches geschieht. Nicht weil du jauchztest, nicht weil du in Zungen sprachst, nicht weil du auf und ab gesprungen bist, nicht weil du etwas tatest, sondern weil etwas übernatürliches in deinem Herzen geschah, das dich veränderte und dich hineinbrachte... Du bist versiegelt in Gott. Du bist verankert. Das stimmt. "Nun, glaubst du nicht daran?" Ich glaube an Jauchzen, ich glaube an all diese Dinge, aber das ist nicht die Antwort.  Die Methodisten dachten, als sie jauchzten, daß sie es hatten, aber sie stellten fest, dass es nicht stimmte. Viele von ihnen haben gejauchzt und hatten es nicht empfangen. Dann kamen die Pfingstleute hervor, sprachen in Zungen und sagten: "Wir haben es!" Aber sie stellten fest, dass das nicht stimmte. Viele sprachen in Zungen und hatten nichts; "wenn ich in Menschen- und Engelzungen rede und habe die Liebe nicht, so ist es mir nichts nütze." Sie hatten es nicht. Das stimmt. Das ist der Grund, dass die ganze Welt dadurch verführt wurde und all diese Dinge geschahen. Das ist nicht die Antwort. Nicht eine fleischliche Demonstration oder Gefühlsbewegung, sondern etwas, das innen drin geschieht, wodurch deine ganze Gesinnung und deine ganze Natur verändert wird. Du bist bekehrt; nicht du, sondern Christus kam in dich und hat dich bekehrt. Deine Natur ist gestorben, der alte Mensch, du wurdest wiedergeboren und bist ein neuer Mensch. Gebt acht! Amen."
("Israel und die Gemeinde, Teil 1" vom 25.03.1953)

25. Oktober (Band 2)


"Alsbald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmelfallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen in dem Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit. Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende. Von dem Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennet ihr, dass der Sommer nahe ist. Also auch ihr, wenn ihr alles dieses sehet, so erkennet, dass es nahe an der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles dieses geschehen ist. Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen."
(Matthäus 24, 29-35)


"Nun, Gott sprach von diesem Tag und es ist eine der herausragendsten Zeiten, die die Welt je gesehen hat. Für das Predigen des Evangeliums ist es eine der besten Zeiten, die es je gab. Im Alten Testament gab es drei Möglichkeiten, den Willen Gottes herauszufinden. Zum Einen gab es natürlich das geschriebene Gesetz, dann gab es Propheten und dann gab es auch noch die Träumer. Und wenn ein Prophet weissagte oder wenn jemand geträumt hatte, dann ließ man sie vor dem Urim und Thummim, vor der Brustplatte Aarons, sprechen. Sie enthielt Steine, die je einen Stamm repräsentierten. Wenn der Prophet oder der Träumer Recht hatte, dann fiel ein heiliges Licht auf diese Brustplatte, genannt das Urim und Thummim. Und egal, wie echt eine Sache aussah – ich möchte, dass ihr das versteht – egal, wie wahr es erschien, wenn dieses Licht auf dem Urim und Thummim nicht aufleuchtete, dann hatte Gott die Botschaft abgelehnt. Jeder, der die Bibel studiert, weiß das. Mit dem Ende dieses Priestertums wurde auch das Urim und Thummim abgeschafft. Doch Gottes Wort ist heute Sein Urim und Thummim. Das Wort ist Sein Urim und Thummim. Wehe dem, der irgendetwas zu diesem Buch hinzufügt oder davon wegnimmt. Das ist Gottes ewige Wahrheit. Heute gibt es Menschen, die sagen: „Oh, wir brauchen die Bibel nicht. Sie wurde mindestens 15 Mal übersetzt, woher sollen wir wissen, ob sie noch richtig ist?“ Himmel und Erde vergehen, aber Gottes Wort wird nie vergehen. Jede Lehre und alles andere, was wir in der Gemeinde aus der Bibel nehmen, muss auf dem Wort Gottes begründet sein und aus dem Wort kommen. Und es darf nicht nur auf einer Schriftstelle beruhen, sondern es muss vom Ersten Buch Mose bis Offenbarung übereinstimmen, denn wir können unsere Gedanken nicht nur auf eine kleine Schriftstelle aufbauen. Die Bibel sagt nämlich, dass „jedes Wort durch den Mund zweier oder dreier Zeugen bestätigt“ werden muss. Man könnte alles an einem einzelnen Vers festmachen. Dann sage ich zum Beispiel „Judas hat sich erhängt, also werde ich es auch tun.“ Doch so würde man die Schrift nicht richtig erkennen. Seht, das galt für Judas und nicht für euch. Wenn der Herr es erlaubt, werden wir heute Abend beginnen, zwei oder drei Abende lang über „Gott hält Sein Wort“ zu sprechen. Er muss Sein Wort einhalten. Um Gott zu sein, muss Er hinter allem, was Er in Seinem Wort sagte, stehen. Und genau darauf, auf dem gesprochenen Wort Gottes, ruht mein Glaube."
(Gott hält Sein Wort; 06.03.1957)

23. Oktober (aus Band 2)


Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.
(Matthäus 24, 22)
Und wenn nicht der Herr die Tage verkürzt hätte, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.
(Markus 13, 20)


"Nun, ich mag es nicht, die Menschen namentlich zu erwähnen, doch jetzt muss ich einmal jemanden beim Namen nennen. Doch ich bete für diesen jungen Mann, die ganze Zeit bete ich für ihn. Dennoch ist dieser Mann, Elvis Presley, ein Werkzeug in der Hand des Teufels. Die Amerikaner sind inzwischen richtig verrückt nach Boogie Woogie und Rock’n’Roll. Und durch denselben Geist versuchen sie, es auch in die Gemeinden hineinzubringen. Ich mag es, wenn geistliche Musik auch wie geistliche Musik gespielt wird und nicht wie Rock’n’Roll in der Gemeinde. Doch wenn diese Geister auf sie kommen, dann steckt etwas dahinter. Der Teufel gebraucht jemanden als Widersacher. Und so kommt es, dass dieser arme, zurückgefallene pfingstliche Junge sagt: „Diese zuckenden und schüttelnden Bewegungen habe ich in der Kirche gesehen und gelernt.“ Er ist Mitglied der „First Assemblies of God“ in Memphis, Tennessee. Sein Pastor ist ein Freund von mir. Und er [Elvis] ist ein Werkzeug des Teufels, der die Gesinnung dieser Jugendlichen verführt und verschmutzt. Er kam gerade irgendwo aus Kanada zurück – und nachdem er dort gewesen war, mussten 14
junge Leute in eine Irrenanstalt eingewiesen werden. So geschah es im ganzen Land. Die Leute sind ungezügelt, sie sind wie wahnsinnig. Sie wissen es nicht besser, das ist der Grund dafür, dass sie sich so verhalten. Oh, wie wünschte ich doch, dass sie den Herrn Jesus kennen würden. Ich verdamme diese Menschen nicht, sondern sie tun mir leid. Doch entspricht dies nicht der Zeit, in der wir leben und der Entwicklung der Dinge? Amerikas Götze ist das „Glamourgirl“ aus Hollywood. Sie bestimmt die Richtung, die Amerika einschlägt. Wenn sie mit ihrer unmoralischen Kleidung daherkommt, wird praktisch jede Frau in ganz Amerika ihr nacheifern. Als ich vor nicht langer Zeit in Rom war, traf mich eine Sache so sehr. Die Zeitungen verbreiteten die Schlagzeilen über eine Frau aus Rom, die in Hollywood ein Baby erwartete. Mein Freund, Baron von Blomberg, spricht sieben verschiedene Sprachen und kann die Zeitung gut lesen. Er sagte, dort stand geschrieben: „Sie mag zwar eine amerikanische Göttin sein, aber hier in Rom gilt sie als Prostituierte.“ Welch eine Schande. Nun, sie müssen diese Dinge haben. Das muss gemäß dem Geist dieses Tages geschehen. Deshalb fängt diese Kirche auch an, Maria und andere Frauen und Dinge anzubeten. Es ist derselbe Geist unter einem religiösen Deckmantel. Deshalb müssen sie dich von dem unverfälschten Wort Gottes wegbringen, damit du in dieses Programm passt. Gewiss. Seht ihr, in welcher Verdrehung wir uns befinden? Seht ihr, in welchem Zustand die Jugend Amerikas ist? Sie sind die Männer und Frauen von morgen. Kein Wunder, dass Jesus sagte: „Wenn diese Tage nicht verkürzt werden, dann wird kein Fleisch errettet werden.“
(aus "Gott hält Sein Wort"; 20.01.1957)

19. Oktober (Band 2)

 

"Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, dass euch niemand verführe! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! und sie werden viele verführen."

(Matthäus 24, 4-5)

 

 

"Ich glaube, dass es einen Tag geben wird, wo Gott die Welt durch Jesus Christus richtet. Es muss eine Grundlage geben, wonach Er richten kann. Nun, viele Menschen heutzutage würden sagen (und sie sagen es wirklich): „Christus. Ich bin Christus. Ich komme von Christus. Diese Konfession stammt von Christus.“ Es wäre etwas verwirrend, wenn es da nicht eine Grundlage gäbe. Nun, wenn ich heute Abend die Katholiken hier in diesem Gebäude fragen würde: „Wodurch, denkt ihr, wird Gott die Welt richten?“ Sie würden antworten: „Anhand der Grundsätze der Katholischen Kirche.“ Ich könnte auch eine andere Konfession fragen. Sie würden antworten: „Anhand der Grundsätze unserer Kirche.“ Sie würden es vielleicht nicht direkt sagen, aber unsere Handlungen zeigen, was wir denken. Aber welche Kirche wäre dann richtig? Wir wüssten nicht, wohin wir gehen sollen. Es geschieht nicht anhand einer bestimmten Gruppe, Kirche oder Konfession. Es geschieht durch das Wort – das ist die Grundlage. Denn Er sagte in Johannes 1 [Vers 1 und 14]: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.“ – derselbe gestern, heute und für immer. Nur anhand dieser einen Sache kann Er die Welt richten. Davor müssen wir uns alle verantworten: vor diesem Buch. Deshalb vertraue ich Gott, dass Er diese Woche dieses Buch durch evangelistische Botschaften und durch Auslegungen öffnen wird. Er selbst wird uns von Seinem Wort geben, genau so, wie es geschrieben steht. Er wird es uns auslegen und zeigen, dass Er hier unter uns lebt und es zu tun vermag. Nun, es gibt viele Dinge, die wir sagen könnten. Ich schätze, die Menschen können alles aussprechen, was sie wollen. Aber wenn Gott es sagt, dann ist es wahr. Wenn Gott es sagt und dann auch noch bestätigt, was Er gesagt hat, dann gibt es keine Zweifel mehr.

("Mein Herr, wir möchten Jesus sehen"; 12.11.1963)

 16. Oktober (Band 2)

 

"Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. Ich bin als Licht in die Welt gekommen, auf dass jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe; und wenn jemand meine Worte hört und nicht bewahrt, so richte ich ihn nicht, denn ich bin nicht gekommen, auf dass ich die Welt richte, sondern auf dass ich die Welt errette. Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, hat den, der ihn richtet: das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten an dem letzten Tage. Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll; und ich weiß, dass sein Gebot ewiges Leben ist. Was ich nun rede, rede ich also, wie mir der Vater gesagt hat."

(Johannes 12, 44-50)

 

"Babylon hatte die besten Wissenschaftler der Welt. Sie hatten die beste Armee der Welt. Sie hatten die besten Streitwagen in der ganzen Welt und die am besten ausgebildeten Männer. Sie waren überlegen. Sie waren weitaus besser als die anderen Nationen. Und tatsächlich schauten die anderen Nationen zu ihnen auf oder beugten sich vor ihnen. Und wenn eine Nation in solch einen Zustand kommt, dann denken sie, sie könnten tun, was sie wollen und damit durchkommen. Aber denkt daran, egal wie hoch die Mauer auch sein mag – Gott schaut vom Himmel herab. Und Gott hasst Sünde. Er liebt den Sünder, aber Er hasst seine Werke, die Sünde. Und in dieser großen Stadt wurden die Menschen sehr gottlos. Sie dachten: „Nun, wir können tun, was wir wollen, denn nichts kann uns etwas anhaben. Wenn das nicht das Bild unserer Nation heute ist – sie lehnen Gott ab. Damals lehnten sie die Gnade Gottes auch ab. Sie hatten den Propheten Daniel in ihrer Stadt. Könnt ihr euch vorstellen, wie ein Mann Gottes die Sünde und die Streitigkeiten mit ansehen musste? Er rief dagegen aus, aber sie lachten nur über ihn und dachten sich: „Dieser alte Kerl weiß nicht, wovon er redet.“ So ist es auch heute. Heutzutage sind unsere Leute so gleichgültig Gott gegenüber geworden, bis dass wir denken, wir können leben wie wir wollen und kommen damit durch. Aber das könnt ihr nicht tun – ihr werdet es niemals tun können. Gott wird die Sünde richten. Vor einiger Zeit sagte jemand zu mir: „Prediger, Amerika wurde auf der Grundlage der Ehrfurcht und des Respekts unserer Vorväter gegründet. Sie waren fromme Männer und deshalb wird Gott diese Nation immer beschützen.“ Gott wird uns nicht höher achten als Israel. Israel war Sein berufenes und auserwähltes Volk. Und als sie säten, ernteten sie auch das, was sie gesät hatten. Das ist bei jedem Einzelnen so. Egal wie heilig wir sind, oder ob wir beanspruchen, dass wir zu einer Gemeinde gehören. Egal wie sehr wir auch versuchen, gut zu leben – Gott ist Seinem Wort gegenüber verpflichtet und muss gemäß dem richten, was Er gesagt hat. Ich habe diese Aussage gemacht: Wenn diese Nation dem Gericht entkommt, dann ist Gott verpflichtet, Sodom und Gomorra wieder aufzuerwecken und sich dafür zu entschuldigen, dass Er sie zerstört und verbrannt hat, denn wir sind genauso sündig wie sie es waren. Wenn Er Sodom und Gomorra wegen ihrer Sünden zerstört und verbrannt hat und verhandelt mit uns nicht in der gleichen Weise, dann wäre Er ungerecht und müsste sich bei ihnen entschuldigen. Gott muss sich bei niemandem entschuldigen. Die Sünde wird gerichtet und bestraft werden. Das ist genauso sicher, wie [die Tatsache], dass es einen Gott gibt, der richten kann. Gottes Gericht ist heilig. Gott ist heilig und deshalb müssen auch Seine Werke gerecht und heilig sein, denn durch Seine Taten und Sein Gericht wird Er zu diesem heiligen Gott."

(Die Handschrift an der Wand; 09.03.1958)

 

 11. Oktober (Familienaltar, Band 2)

 

Wehe euch, blinde Leiter! die ihr saget: Wer irgend bei dem Tempel schwören wird, das ist nichts; wer aber irgend bei dem Golde des Tempels schwören wird, ist schuldig. Narren und Blinde! denn was ist größer, das Gold, oder der Tempel, der das Gold heiligt? Und: Wer irgend bei dem Altar schwören wird, das ist nichts; wer aber irgend bei der Gabe schwören wird, die auf ihm ist, ist schuldig. [Narren und] Blinde! denn was ist größer, die Gabe oder der Altar, der die Gabe heiligt? Wer nun bei dem Altar schwört, schwört bei demselben und bei allem, was auf ihm ist. Und wer bei dem Tempel schwört, schwört bei demselben und bei dem, der ihn bewohnt. Und wer bei dem Himmel schwört, schwört bei dem Throne Gottes und bei dem, der darauf sitzt. Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! denn ihr verzehntet die Krauseminze und den Anis und den Kümmel, und habt die wichtigeren Dinge des Gesetzes beiseite gelassen: das Gericht und die Barmherzigkeit und den Glauben; diese hättet ihr tun und jene nicht lassen sollen.

(Matthäus 23, 16-23)

 

"Einerseits lehrt man etwas, doch wenn Gott es bestätigt und sagt, dass es die Wahrheit ist, dann ist das noch etwas ganz Anderes. Etwas zu sagen ist das Eine, doch wenn man etwas tut, ist das etwas Anderes. Es kommt nicht auf die Hörer an, es geht um die Täter. Paulus sagte: „Zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir meinen Glauben aus meinen Werken zeigen.“ Wenn du es glaubst, wirst du auch dementsprechend handeln. So ist es. Dann entstehen Werke aus deinem Glauben. Dann kann Gott etwas mit dir anfangen. Wir Pharisäer wissen, dass Du ein Lehrer bist, der von Gott kommt.“ – „Und warum kommt ihr dann nicht und folgt mir nach? Warum glaubt ihr mir nicht?“ Nun, wir haben natürlich unsere Vorschriften. Unsere Regeln wurden von den Ältesten überliefert und sie besagen, dass man ausgestoßen wird, wenn man nicht dem Hohen Rat oder der Konfession hier in Jerusalem angehört. Deshalb können wir es nicht annehmen.“ Dennoch waren sie bereit, zuzugeben, dass kein Mensch die Dinge tun konnte, die Er tat, es sei denn, dass Gott mit ihm war. Warum? Weil Gott Sein Evangelium bestätigt. Das hat Er schon immer getan. Nun, meine Brüder – ihr Pfarrer und Sonntagsschullehrer, lasst uns für eine Minute darüber nachdenken. Wusstet ihr, dass die Erlösung etwas Anderes ist als Religion? Wisst ihr, dass das seit dem Ersten Buch Mose so war? Habt ihr bemerkt, dass Kain ein religiöser Mann war? Er war genauso gläubig wie Abel. Er trat vor den Herrn hin. Er erkannte, dass er sterblich war. Er musste sterben. Also baute er dem Herrn einen Altar, eine Kirche. Er brachte dem Herrn eine Opfergabe dar. Er zahlte seinen Zehnten und seine Opfer, kniete nieder und betete an. Wenn das alles wäre, was Gott von jemandem fordert, dann wäre Er ungerecht gewesen, als Er Kain verurteilte, denn Kain erfüllte jede einzelne der religiösen Handlungen, genau wie Abel. Doch das Einzige, was Abel rechtfertigte, war die geistliche Offenbarung, die nicht durch Werke, sondern durch Glauben kam. „Nicht der, der Werke tut, sondern der, der glaubt…“ Es waren nicht die Äpfel, Pfirsiche, Birnen und all die Früchte aus dem Garten Eden, sondern das Blut.

(Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und für immer; 06.08.1955)

 03. Oktober (aus dem Familienaltar, Band 2)

"Und Jesus antwortete und redete wieder in Gleichnissen zu ihnen und sprach: Das Reich der Himmel ist einem Könige gleich geworden, der seinem Sohne die Hochzeit bereitete. Und er sandte seine Knechte aus, um die Eingeladenen zur Hochzeit zu rufen; und sie wollten nicht kommen. Wiederum sandte er andere Knechte aus und sprach: Sage den Eingeladenen: Siehe, mein Mahl habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit. Sie aber kümmerten sich nicht darum und gingen weg, der eine auf seinen Acker, der andere an seinen Handel. Die übrigen aber ergriffen seine Knechte, misshandelten und töteten sie. Der König aber wurde zornig und sandte seine Truppen aus, brachte jene Mörder um und steckte ihre Stadt in Brand. Dann sagt er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Eingeladenen waren nicht würdig. So gehet nun hin auf die Kreuzwege der Landstraßen, und so viele immer ihr finden werdet, ladet zur Hochzeit ein. Und jene Knechte gingen aus auf die Landstraßen und brachten alle zusammen, so viele sie fanden, Böse wie Gute. Und der Hochzeitssaal wurde voll von Gästen."

(Matthäus 22, 1-10)

 

Wie wunderbar ist es doch, dass Gott einen Tag bestimmt hat, an dem Er das große Mahl feiern wird. Es ist ein Freudenfest für den Herrn Jesus, Seinen Sohn, an dem Er Wohlgefallen hat. Und Gott der Vater lädt diejenigen ein, welche Er erwählt hat. Jesus sagte: „Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht.“ Stimmt das? „Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht.“ Seht, der König selbst muss die Einladung ausstellen. Und wenn du heute Abend die Einladung empfangen hast – wie glücklich solltest du darüber sein. Ich sage euch, ich bin kein Politiker, aber ich denke, dass Eisenhower einer der größten Präsidenten seit Lincoln ist. Ich mag ihn. Er ist ein wirklicher Ehrenmann. Wenn der Präsident Eisenhower einige Leute zu einem Festessen einladen würde, welches er veranstaltet, oh, eure Brust würde anschwellen [wenn ihr dabei sein dürftet]. Ihr würdet es am liebsten jedem erzählen. Ihr würdet keinen Gedanken daran verschwenden, die Einladung mit den Worten: „Ungültig, falsche Adresse“ zurückzusenden. Warum würdest du das nicht machen? Du wirst es eher jedem zeigen und, wie man sagt, damit prahlen. „Schau nur, der Präsident hat mich eingeladen.“ Sicherlich würdest du dich darüber freuen. Wie viel mehr solltest du es „herum posaunen“, wenn Gott dich zum Hochzeitsmahl Seines Sohnes eingeladen hat. Wie viel mehr solltest du dankbar dafür sein. Es wäre eine Ehre, mit dem bedeutenden Herrn Eisenhower an einem Tisch zu sitzen. Doch wie viel mehr muss es eine Ehre sein, mit dem Sohn Gottes zusammenzusitzen. Was für eine Ehre wird das Hochzeitsmahl Seines Sohnes sein. Wie würde ich mich freuen, jedem zu erzählen, dass ich zum Essen bei Herrn Eisenhower eingeladen bin. Warum? Weil ich mich darüber freuen würde. Wie viel mehr freue ich mich, zu wissen, dass ich zum Hochzeitsmahl des Sohnes Gottes eingeladen bin. Amen. Zum Hochzeitsmahl Seines Sohnes. Und auch mit Anteil daran zu haben, wenn wir dorthin kommen – darin mit aufgenommen zu sein. Unsere Namen stehen bereits auf der Gästeliste. Wollt ihr es sehen? „Die Er vorher erkannt hat, die hat Er gerechtfertigt: Die Er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch („bereits“ – das ist die Vergangenheitsform) verherrlicht.“ Das sagt die Schrift. Warum fürchtest du dich dann, obwohl du siehst, dass hier dein Name schon geschrieben steht? Such deine Errettung, wo du willst, aber wenn es hier geschrieben steht, dann wirst du auch dort sein. Mach dir keine Sorgen. Sei dir dessen bewusst, dass es dennoch stattfindet. (Das Hochzeitsmahl; 06.10.1956)

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