Familienaltar 1 + 2

(November Archiv)

 

 Tageslesen

 

mit Predigtauszügen

 

 von Br. W. Branham

 

(persönliche Unterstreichungen bitte ignorieren)

 TAG 331                                          Der Familienaltar (Band 1)                                                        26. November

1. Könige 13, ab Vers 9 bis 19: "Denn so ist es mir durch das Wort des HERRN befohlen worden: Du sollst kein Brot essen und kein Wasser trinken, und du sollst nicht auf dem Weg zurückkehren, den du hingegangen bist!  So ging er auf einem anderen Weg fort und kehrte nicht auf dem Weg zurück, auf dem er nach Bethel gekommen war.  Ein alter Prophet wohnte in Bethel; und seine Söhne kamen und erzählten ihm alles, was der Mann Gottes an dem Tag in Bethel getan hatte; die Worte, die er zum König geredet hatte, die erzählten sie ihrem Vater. Da sagte ihr Vater zu ihnen: Welchen Weg ist er gegangen? Und seine Söhne zeigten ihm den Weg, den der Mann Gottes gegangen war, der aus Juda gekommen war.  Da sagte er zu seinen Söhnen: Sattelt mir den Esel! Und sie sattelten ihm den Esel, und er bestieg ihn. Und er folgte dem Mann Gottes und fand ihn unter der Terebinthe sitzen. Und er sagte zu ihm: Bist du der Mann Gottes, der aus Juda gekommen ist? Und er sagte: Ich bin es.  Da sagte er zu ihm: Komm mit mir in mein Haus und iss Brot!  Er aber sagte: Ich kann nicht mit dir umkehren, um mit dir hineinzugehen, und an diesem Ort werde ich kein Brot essen und kein Wasser mit dir trinken. Denn durch das Wort des HERRN ist ein Befehl an mich ergangen: Du sollst dort kein Brot essen und kein Wasser trinken! Du sollst nicht wieder auf dem Weg zurückgehen, auf dem du hingegangen bist! Da sagte er zu ihm: Auch ich bin ein Prophet wie du, und ein Engel hat zu mir geredet durch das Wort des HERRN und gesagt: Bring ihn mit dir in dein Haus zurück, dass er Brot esse und Wasser trinke! Er belog ihn aber.  Da kehrte er mit ihm zurück und aß in seinem Haus Brot und trank Wasser. "

 

"Nun, dieser Prophet war ziemlich beschämend. Kein Wunder, dass die Menschen wieder dahin kommen, in Verlegenheit zu geraten. Er hätte tun sollen, was Gott ihm zu tun geheißen hat. Nun geht es wieder genau darum. Du suchst die Gegenwart Gottes, - und ich gebe nichts darum, was dir irgendjemand sagt, wenn es im Gegensatz zum Worte Gottes ist! Du solltest es nicht glauben! Du solltest Gott gehorchen. Wirst du es tun? Ich gebe nichts darum, wie rechtschaffen er lebt, wie groß sein Ansehen als Pastor oder Prediger ist, oder ob er gar ein Prophet ist. Er mag aus der Gegenwart Gottes gesandt sein, ein wirklich eingesetzter Prophet Gottes. Aber wenn Gott etwas anderes sagt, als dieser Prophet, dann glaubt dem Propheten nicht! Ihr müsst Gott glauben. Wie viele von euch wissen, dass das die Wahrheit ist? Lest 1.Kön. 13: Ein junger Prophet und prophezeite gegen das ganze Volk, - und er tat einige Zeichen und Wunder. Und der HERR hatte zu ihm gesagt: "Du sollst dort kein Brot essen und kein Wasser trinken! Du sollst nicht wieder auf dem Weg zurückgehen, auf dem du hingegangen bist!" Und dann ging ein echter, von Gott berufener Prophet, hin und betrog jenen Propheten. Stimmt das? `Du bist sicherlich auch richtig´, sagte er, `Der Engel des HERRN ist mir begegnet und hat mir gesagt, ich soll dich zu meinem Hause holen. Er begegnete mir, nachdem er dir begegnet ist.´ Und jener Prophet glaubte diesem Propheten, - er wandte sich um und ging zurück. Was widerfuhr ihm danach? Er wurde von einem Löwen getötet. Stimmt das? Und der alte Prophet weinte darüber, weil der junge Prophet auf einen Menschen gehört hatte, anstatt darauf, was Gott ihm sagte. Egal, wer etwas sagt, - glaubt Gott zuerst! Und Gott ist derselbe Gott gestern, heute und in Ewigkeit! ER ist derselbe Heiler gestern, heute und in Ewigkeit. Was immer ihr glaubend im Gebet begehrt, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch geschehen. Könnt ihr das glauben? Dann bekennt es! Ungeachtet dessen, was irgendeine Person sagt: `Göttliche Heilung gibt es nicht...´, - was immer ein Mensch sagt, - nehmt Gott bei Seinem Wort! ER sagte: "Lasst jedes Menschen Wort eine Lüge sein, mein Wort ist wahrhaftig!" (Röm. 3, 4)

(aus "Faith ; Africa Trip Report", vom 16.08.52; Abschn. L-45, L-46)

 TAG 330                                          Der Familienaltar (Band 2)                                                        25. November

"Als aber Pilatus sah, dass er nichts ausrichtete, sondern vielmehr ein Tumult entstand, nahm er Wasser, wusch seine Hände vor der Volksmenge und sprach: Ich bin schuldlos an dem Blut dieses Gerechten; seht ihr zu. Und das ganze Volk antwortete und sprach: Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder! Dann gab er ihnen den Barabbas los; Jesus aber ließ er geißeln und überlieferte ihn, damit er gekreuzigt werde."
(Matthäus 27, 24-26)


"Lasst uns Pontius Pilatus betrachten, den sie dazu brachten, sich auf den Richterstuhl zu setzen. Er musste sowohl den Juden als auch den Römern gegenüber wohlwollend gesinnt sein. Als sie Jesus, mit der Dornenkrone auf Seinem Haupt und die Hände hinter Seinem Rücken gebunden, dort vor Pilatus schleppten, kann ich mir vorstellen, wie er entmutigt auf seinem Thron sitzt, weil er vielleicht ziemlich früh aufstehen musste. Und verärgert wirft er seine Haare zurück, schaut Ihm ins Gesicht und sagt: „Mit diesem Kerl hat es nichts auf sich.“ Ihr mögt sagen: „Was für ein schrecklicher Mensch.“ Aber oh, mein schwacher Sünderfreund. Du handelst noch schlimmer, indem du Ihn ablehnst. Wie konnte Er, mit gebundenen Händen, der König des Himmels sein? Während Pilatus Ihn richtete, musterte er Ihn von oben bis unten und sprach: „Wenn du der Christus bist, warum sagst du dann nichts dazu?“ Aber Jesus öffnete kein Mal Seinen Mund. Ich kann mir vorstellen, wie Pilatus sagte: „Nun, Er hat Angst, denn Er steht vor mir, dem römischen Machthaber.“ Plötzlich kann ich hören, wie ein Pferd in vollem Galopp vom Palast her kommt. Ein junger, starker Soldat springt aus dem Sattel auf die Straße, die zur Wache führt. Und weil die Wachen sehen, dass er ein Palastwächter ist, lassen sie ihn herein. Er hat ein Stück Papier in seiner Hand und ich kann sehen, wie er vor Pilatus tritt, sich bis zum Boden niederbeugt und spricht: „Eure Majestät, ich habe einen Brief von Eurer Frau. Sie sagte, es sei wichtig, dass Sie dieses sofort empfangen. Deswegen bin ich auf diese Weise hereingestürmt.“ Ich kann sehen, wie Pilatus den Brief öffnet und seinen Kopf zurücklehnt. Und während ich seine Augen unter den großen Augenbrauen, die Falten und die langen Wimpern beobachte, sehe ich, wie sein Blick starr wird. Während er den Brief liest, sieht er Jesus an. Er schaut zurück und sein Gesicht wird weiß, seine Lippen sehen aus, als wäre kein Blut in ihnen. Seine Knie beginnen zu zittern. Was ist so wichtig an dem Brief dieser heidnischen Frau? Lasst uns ihm über die Schulter schauen und lesen, was darin steht: „Mein geliebter Ehemann. Habe nichts mit diesem gerechten Mann zu schaffen, denn ich habe heute wegen Ihm in einem Traum sehr gelitten.“ Pilatus würde sagen, dass es so war. Was tat er? Anstatt Ihn freizulassen, wozu er die Macht gehabt hätte, oder Ihn zu umarmen und zu sagen: „Ja Jesus, ich war verkehrt. Ich habe Dich nicht recht gerichtet, aber heute Morgen nehme ich Dich als meinen Erlöser an – als den Sohn des lebendigen Gottes. Ich beuge mich vor Dir.“ Doch stattdessen versuchte er sich selbst zu rechtfertigen, so wie es heutzutage auch viele Sünder dieser Welt tun. „Ich werde nicht zu dieser Versammlung gehen.“ „Bringt mir eine Schüssel sauberes Wasser.“ Und er wusch seine Hände von Ihm rein und sprach: „Ich werde Ihn nicht annehmen, aber ich möchte nichts damit zu tun haben.“ Reinigte dies seine Hände? Nein. Und genauso wenig wird es deine Hände reinwaschen. Es liegt an dir. Du musst eine Entscheidung treffen. Gott drängt dich, eine Entscheidung zu treffen. Du kannst nicht durch diese Tür hinausgehen, ohne irgendeine Entscheidung getroffen zu haben. Das ist unmöglich."
("Was denkt ihr über Christus?" vom 03.03.1957)

 TAG 325                                         Der Familienaltar (Band 1)                                                        20. November

"Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet, da ihr ja wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt. Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollständig seid und es euch an nichts mangelt." (Jak. 1, 2 - 4)
 
"Wie kann ich es wissen, Bruder Branham, dass ich dazu gehöre. Das lässt sich feststellen an dem Leben, das ihr lebt. Betrachtet euch, und seht ob dieses Leben sich von selbst durch euch auslebt, oder müsst ihr euch anstrengen und dazu zwingen? Dann tut ihr es noch. Versucht es nicht zu tun. Es wäre, als versuchte ein Baby einen Mantel anzuziehen. Es vermag es nicht, auch, wenn man es darum bittet. Die kleinen Arme würden sich lediglich hin und her bewegen. Es bedarf der Hilfe der Mutter. Oh, ich bin so froh, dass ich meine Hand in die Hand meines Vaters legen darf und sagen: "Herr Jesus, ich vermag es nicht von mir selber. Hilf Du mir. Kleide Du mich." Ich habe aufgehört, es zu versuchen und es Ihm zu tun überlassen. Seht, auch wenn ein kleines Baby noch so viel versuchen würde, es vermag es einfach nicht. Auch ihr könnt es nicht. Auch ich nicht. Wir brauchen nur stille zu halten und es Ihn tun lassen. Gebt euch Ihm hin, und sagt: "Herr, hier bin ich, ich bin ein Nichts, doch gebe ich mich Dir hin. Hilf Du mir." So wird der Sieg kommen. So werdet ihr überwinden. Zunächst müsst ihr euch selbst überwinden. Eure Ideen und alles, was ihr seid, und euch Ihm ergeben. ER hat für euch überwunden. Er weiß, wie es getan wird, wir nicht. Zur Zeit Noahs waren acht Überwinder, die hineingingen. Sie befanden sich drinnen, als die Tür verschlossen wurde. Nun Freunde, ich glaube, dieses wird auf Band aufgenommen. Was immer ihr, die ihr jetzt hört, oder die es später hören werden damit tut, wisset, die Zeit ist sehr weit vorgerückt. Auch wenn ihr gute Absichten habt, seid sicher, dass ihr euch drinnen befindet. Macht es nicht durch eigene Anstrengung, denn es liegt nicht an eurem Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. Überlasst es Gott. Gebt euch Ihm hin, und wandelt in dem vollkommenen, zufriedenstellenden Glauben, dass Gott einlösen wird, was Er verheißen hat. Nicht, das ihr dieser oder jener Denomination beitretet oder hin und her lauft und dies und das versucht, sondern weiht euch Gott und wandelt mit Ihm. Friedevoll, stille, ununterbrochen. Wandelt weiter mit Ihm. Das habe ich vorhin unserem Bruder, der vor dem Herrn zusammenbrach, gesagt: "Überlasse dich Ihm. ER ist hier, ER, der weiß was du getan hast, und was die Ursache war, und der alles aus deinem Leben kennt. ER hat Dir gesagt, was du tun sollst." Ich sagte ihm: "Das einzige, was dir zu tun übrig bleibt, ist genau nach dem zu handeln, was dir gesagt wurde, und vergesse die Vergangenheit. Gehe, und lebe für die Zukunft in der Herrlichkeit und Gegenwart Gottes." Zur Zeit Daniels gab es vier Überwinder, die der Prüfung des Feuers und der Löwen standhielten. Wir haben Prüfungen zu erwarten. Das trifft auch auf unseren Bruder zu. Wer zu Gott kommt, wird zuerst geprüft. Geprüft am Wort. Das ist es, wie Gott prüft. Glaubt ihr das? Wer zu Gott kommt, muss geprüft werden. Es zeigt, dass nur ein wahres Kind geprüft wird. Die Prüfung kommt über euch, und ihr könnt nur überwinden, wenn ihr selber die Anfechtung zu bestehen habt. Wenn eine Anfechtung über euch kommt, wird sich erweisen, ob ihr überwinden könnt oder nicht. Jesus sagte: "Wer da überwindet..." Die Prüfung ist das größte, dass euch widerfahren kann. Es steht geschrieben, Petrus hat es gesagt, dass unser Glaube köstlicher erfunden werde, als das vergängliche Gold, das im Feuer geläutert wird. Es ist eine Prüfungszeit. Es ist ein guter Beweis, daß Gott mit uns ist, wenn wir angefochten werden, denn alle Gotteskinder werden geprüft und getestet."

 TAG 324                                          Der Familienaltar (Band 1)                                                        19. November

"Und das Wort des Herrn erging an Jona, den Sohn Amittais, folgendermaßen: Mache dich auf, geh nach Ninive, in die große Stadt, und verkündige gegen sie; denn ihre Bosheit ist vor mein Angesicht heraufgekommen! Da machte sich Jona auf, um von dem Angesicht des Herrn weg nach Tarsis zu fliehen; und er ging nach Japho hinab und fand dort ein Schiff, das nach Tarsis fuhr. Da bezahlte er sein Fahrgeld und stieg ein, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren, weg von dem Angesicht des Herrn." (Jona 1, 1- 3)

 

"ER bereitete das Volk auf die Zeit vor. Noah bereitete die Menschen vor; es war ein Gnadenruf vor dem Gericht. Der Stadt Ninive wurde es bekanntgemacht, ehe ihre Zeit kam. Gott schaute auf Ninive herab und sagte: "ICH bin all dieser Dinge überdrüssig." Ich begreife das, obwohl es eine nichtjüdische, eine heidnische Welt war. Damals wurde sie als ganze Stadt gerichtet - heute als ganze Nation, nachdem sich die Bevölkerung so ausgebreitet hat. ER sagte: "Diese große Stadt hat sich ganz der Sünde ergeben." Bevor Gott jedoch Gericht sandte, hat Er eine warnende Botschaft gesandt: "Kommt heraus! Laßt euch zurechtbringen." Beachtet, der Prophet hat nichts anderes gesagt, als: "Noch vierzig Tage, dann ist Ninive zerstört." Wie schwer ist es manchmal, solche Dinge zu tun und es den Menschen zu sagen. Wenn der Prophet nicht achtgibt, gerät er in Schwierigkeiten, denn irgendwie wird er sich auf eine Seite begeben, indem er versucht, es leicht zu machen und hier und da Kompromisse zu schließen. Doch ein echter Prophet, der seinen Auftrag von Gott empfing, sollte niemals Kompromisse schließen, er sollte in vollkommenem Einklang dazu bleiben. Das ist der Grund, weshalb Er den Geist Elias so oft gebrauchte, denn dieser Geist hat Seine Aufträge immer ausgeführt. Seht ihr? Er hat Seine Befehle genauso weitergegeben, wie sie lauteten, und es war immer ein: "Kommt zurück zum Wort!", immer ein Zurückbringen zum Wort. Wir sehen Ninive in Sünde. Der Prophet zögerte, weil es sich um einen heidnischen Bereich handelte, es war eine heidnische Nation, ein heidnisches Volk, nicht sein eigenes; es waren keine Hebräer, es waren Heiden. Ninive war ein Welthandelshafen. Es gab eine bedeutende Fischindustrie dort; die Leute lebten vom Fischfang. Es muss ein sehr sündiges Land gewesen sein, mit viel Geld; und wo man viel Geld hat und die Menschen die moderne Anschauung der Zeit haben, da kommt immer Sünde und Gewalttätigkeit herein. Gott war dessen überdrüssig. Er hatte einen Propheten im Lande und sagte zu Seinem Propheten: "Begib dich nach Ninive, kündige ihr an und sage: "Noch vierzig Tage, dann ist Ninive zerstört." Jona dachte bei sich: "Ich werde wohl Schwierigkeiten bekommen." Er wollte deshalb mehr Gewissheit haben und dachte, kurz Ferien zu machen und nach Tarsis zu gehen. Doch wir merken, dass nur noch vierzig Tage Zeit geblieben war. Die Botschaft ist dringlich, denn die Zeit ist nahe. Spielt nicht mit anderen Dingen herum, um eine akademische Auszeichnung zu erhalten und etwas zu erreichen. Die Stunde ist nahe! Das ist die Sache mit den Menschen heute; wir versuchen, große Schulen und solche großen Dinge aufzubauen. Oh, Gnade! Wenn wir das Kommen des Herrn predigen, wozu benötigen wir dann solche Schulen? Wir müssen Buße vor Gott tun! Ein kleiner Chinesenjunge kam zu dem Missionar Hudson Taylor und sagte: "Der Herr Jesus hat mich mit Seinem Geiste erfüllt. Ich bin so glücklich. Soll ich jetzt zehn Jahre einsetzen, bis ich dann meine Auszeichnung habe?" Er antwortete: "Sohn, warte nicht auf Auszeichnungen. Wenn die Kerze angezündet wurde, gehe und sprich davon. Gehe, sage es, warte nicht auf eine Auszeichnung. Du wirst zur Hälfte abgebrannt sein, ehe du deine Auszeichnung bekommst." Wenn sie brennt und ihr wisst sonst nichts, dann lasst uns einfach sagen, wie sie angezündet wurde. Versucht nicht, den Platz eines anderen oder irgendeinen Platz einzunehmen. Wenn ihr etwas wisst, sprecht von dem, was ihr als Wahrheit erkannt habt: "So ist es über mich gekommen, und so habe ich dabei empfunden." Wenn ihr auch nicht mehr als das wisst, sagt es. Lasst uns losgehen. Die Botschaft ist dringend; die Zeit ist nahe!"

 TAG 322                                          Der Familienaltar (Band 2)                                                        17. November

"Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt; und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit. Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben; damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind; ich in ihnen und du in mir, dass sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. Vater, ich will, dass die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt. Gerechter Vater! – Und die Welt hat dich nicht erkannt; ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, auf dass die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen."
(Johannes 17, 18-26)


"Nun, denkt darüber nach, wie Jehova so etwas tut. So geschah es. Der Teufel sah Ihn an und sagte: „Ich frage mich doch, ob Er wirklich der Sohn Gottes ist. Ich frage mich, ob Er nur ein gewöhnlicher Prophet oder der Sohn Gottes ist.“ Er sagte: „Wenn Du der Sohn Gottes bist, dann befehle diesen Steinen, sich in Brot zu verwandeln.“ Seht, er war wirklich ein intellektueller Typ. Er wusste wirklich, wovon er sprach. Doch Jesus sprach: „Es steht geschrieben.“ Nun er brachte Ihn dort hinauf und versuchte wieder, es herauszufinden. Eines Tages stellte er Ihn vor die weltlichen Gerichte. Und er fragte sich immer noch: „Kann das wirklich sein?“ Seht, Gott führte Satan wirklich hinters Licht, als das Super-Zeichen erschien. [Satan] wusste nicht, wer [Jesus] war. „Wie kann es sein, dass Jehova in einer Krippe geboren wird? Wie kann Jehova wie ein Baby schreien und Windeln tragen?“ Natürlich. Jesus war Gott, der sich aufopferte. Ich denke, das ist die lieblichste Schriftstelle in der Bibel: „Vater, ich heilige mich selbst für sie.“ Er war ein Mann. Er hätte eine Frau heiraten können, denn Er war ein Mann. Er hätte ein Zuhause haben können, einen Ort, um Sein Haupt niederzulegen. Er hatte ein Recht darauf, das zu tun. Er war ein Mensch. Er hätte gute Kleidung tragen können, denn Er war ein Mann. Doch was sagte Er? „Vater, ich heilige mich um ihretwillen.“ Was tat Er? Er lehrte zwölf Jünger, die das Evangelium auf der ganzen Welt predigen sollten. Er war ein Beispiel. Und Brüder, für uns als Prediger zahlt es sich aus, wenn wir nicht zulassen, dass allzu viele Güter und Dinge dieser Welt in unserer Nähe sind. Ich spreche zu euch Predigern. Heiligt euch für die, die ihr führen werdet. Das benötigen wir heute – Diener Gottes, die ein vollständig ausgeliefertes, geheiligtes Leben führen, aufrecht vor Gott wandeln und sich nicht in die Dinge der Welt verstricken lassen. Haltet euch davon fern. „Vater, ich heilige mich selbst für sie.“ Er tat das nicht, weil Er es musste, sondern um ihretwillen."
("Gemeinschaft"; vom 11.06.1960)

 TAG 319                                           Der Familienaltar (Band 2)                                                        14. November

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und wehklagen, aber die Welt wird sich freuen; und ihr werdet trauern, doch eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden. Wenn eine Frau gebiert, so hat sie Traurigkeit, weil ihre Stunde gekommen ist; wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Angst, um der Freude willen, dass ein Mensch in die Welt geboren ist. So habt auch ihr nun Traurigkeit; ich werde euch aber wiedersehen, und dann wird euer Herz sich freuen, und niemand soll eure Freude von euch nehmen."

(Johannes 16, 20-22)

 

"Nur schnell eine Kleinigkeit. Ich hoffe, dass man mich nicht missversteht. Ich glaube, es war kein Zufall, sondern eine Fügung Gottes, dass ich gestern von meinem Freund Danny Henry ein Geschenk bekam. Ich hielt einmal während einer Konferenz der Christlichen Geschäftsleute in Kalifornien eine Versammlung. Darin habe ich sehr scharf gegen die Zustände der Zeit gesprochen, und ich hoffe, dass niemand glaubt, ich hätte Boshaftigkeit in meinem Herzen. Gewiss nicht. Ihr versteht bestimmt, dass ich es nicht so meine. Doch ich muss einfach aussprechen, was mir eingegeben wird. Danach kam dieser junge Mann, ein Bruder von den Baptisten, zu mir. Ich glaube, er ist mit irgendeinem Filmstar verwandt. Er kam, umarmte mich und sagte: "Der Herr segne dich, Bruder Branham. Ich möchte gern ein paar Worte des Gebets sprechen", und er fing an, Französisch zu sprechen. Der Junge kann kein Wort Französisch! Eine große Frau, ich glaube, sie war aus Louisiana stand auf und sagte: "Das ist Französisch!" Ein Mann auf der anderen Seite sagte ebenfalls: "Das ist Französisch!" Beide schrieben mit, was gesagt wurde. Ich habe die Originalabschrift hier. Dann kam ein junger Mann nach vorne, um sich das, was sie aufgeschrieben hatten, anzusehen. Zufällig war er Dolmetscher für Französisch bei der UNO - gerade für Französisch! Ich möchte das, was aufgeschrieben wurde, vorlesen. Dies ist die Originalnotiz von einer der beiden Personen. Dieser Mann hat es übersetzt. Vielleicht spreche ich seinen Namen nicht ganz richtig aus: Le Deaux, Victor Le Deaux. Er ist ein echter Franzose. Nun, hier ist die Botschaft: "Weil du diesen schmalen Weg, den schwereren Weg, gewählt hast - du hast deine eigene Wahl dafür getroffen. Dies ist der genaue und richtige Weg, denn es ist Mein Weg. Was für eine herrliche Entscheidung hast du getroffen! -, deswegen erwartet dich ein großer Anteil im Himmel. Dies in sich selbst ist es, was den gewaltigen Sieg hervorbringen und vollführen wird in der göttlichen Liebe." "...Heute nachmittag möchte ich über ein Thema sprechen, das ich bereits angekündigt habe: Geburtswehen. Das hört sich nicht schön an, aber es steht in der Bibel. Ich glaube, dass Jesus davon sprach, als Er sagte: "Ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit wird zur Freude werden." ER sprach hier zu Seinen Jüngern, und Er wusste, dass die Geburt des christlichen Glaubens einsetzte. Das Alte muss sterben, damit das Neue geboren werden kann. Alles, was etwas hervorbringt, muss Schmerzen und Qualen erleiden. Sicherlich mussten auch sie Schmerzen und Qualen durchstehen, um vom Gesetz zur Gnade zu gelangen. Die natürliche Geburt ist ein Sinnbild für die geistliche Geburt. Alle Dinge aus dem natürlichen Bereich sind Sinnbilder für das Geistliche. Wenn wir hinschauen und sehen, wie ein Baum in den Boden hineinwächst, dann begreifen wir, dass er um sein Leben kämpft. Das soll uns zeigen, dass es irgendwo einen Baum gibt, der nicht zu sterben braucht, denn dieser natürliche Baum sehnt sich nach etwas. Wir wissen, dass auch die Menschen, ganz gleich wie alt und wie krank sie sind, in welcher Lage sie sich befinden, leben wollen. Das beweist, dass es irgendwo ein Leben gibt, wo wir ewig leben. Beachtet, wie vollkommen es ist. Ich glaube, in 1. Joh. 5, 7, falls ich mich nicht irre, heißt es: "Drei sind es nämlich, die Zeugnis ablegen: der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind vereint." Seht, die drei stimmen überein. Ihr könnt nicht den Vater ohne den Sohn haben; ihr könnt nicht den Sohn haben, ohne den Heiligen Geist zu haben. Aber ihr könnt das Wasser ohne das Blut und das Blut ohne den Geist haben. Ich denke, dies hat sich während unserer ganzen Zeitalter als wahr erwiesen. Wasser, Blut, Geist - Rechtfertigung, Heiligung, Taufe des Heiligen Geistes. Dies versinnbildlicht bzw. ist das Gegenstück zur natürlichen Geburt. Seht, wenn eine Frau oder ein anderes Geschöpf Mutter wird, kommt bei einer normalen Geburt als erstes Wasser, als zweites Blut, und dann kommt das Leben - Wasser, Blut, Geist. Das charakterisiert die normale, natürliche Geburt. Genauso ist es im geistlichen Bereich. Zuerst kommt das Wasser, die Rechtfertigung durch den Glauben, indem ihr zum Glauben an Gott kommt, Ihn als euren persönlichen Heiland annehmt und getauft werdet. Das zweite ist die Heiligung durch den Geist, indem Gott euren Geist von allen weltlichen Dingen und dem weltlichen Verlangen reinigt. Dann zieht der Heilige Geist ein, bewirkt die Wiedergeburt und erfüllt das geheiligte Gefäß." "Beachtet, wenn ein Same hervorkommen soll, muss das alte Samenkorn sterben, bevor das neue entstehen kann. Der Tod ist immer etwas Hartes. Er ist schmerzlich, qualvoll. Genauso ist es mit der Geburt, weil Leben zur Welt gebracht wird. Es ist mit Schmerzen verbunden. Jesus sagte, dass Sein Wort ein Same ist, den zu säen ein Sämann ausging. Das ist uns ja allen bekannt, und ich möchte dies wie eine Sonntagsschullektion lehren, weil heute Sonntag ist. Dieses Wort ist also ein Same. Bedenkt jedoch, dass ein Samenkorn nur neues Leben hervorbringt, wenn es stirbt. Das ist auch der Grund, weshalb es für die Pharisäer so schwer war, unseren Herrn Jesus Christus zu verstehen: weil sie unter dem Gesetz standen. Das Gesetz war das Wort Gottes in Gestalt des Samens. Doch als das Wort Fleisch wurde, war es nicht länger Gesetz, sondern Gnade. Gnade und Gesetz können nicht zugleich existieren, weil die Gnade so hoch über dem Gesetz steht, dass das Gesetz gar nicht mehr im Bild erscheint. Deshalb war es so schwer für die Pharisäer, ihrem Gesetz zu sterben, damit die Gnade hervorkommen konnte. Aber es musste weichen. Die beiden Gesetze können nicht zur gleichen Zeit existieren."
("Geburtswehen", vom 24.01.65; §§ 005 bis 007; 018; 033 bis 037; 043,044)

 TAG 318                                           Der Familienaltar (Band 2)                                                        13. November


"Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr euch nicht ärgert. Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen; es kommt aber die Stunde, dass jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst zu tun. Und dies werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. Dies aber habe ich zu euch geredet, damit ihr, wenn ihre Stunde gekommen ist, daran gedenkt, dass ich es euch gesagt habe. Dieses aber habe ich euch von Anfang nicht gesagt, weil ich bei euch war."
(Johannes 16, 1-4)


"Wir sehen, dass jede Erweckung, die es auf der Welt je gab, Zwillinge hervorbringt. Das stimmt. Jede Erweckung bringt Zwillinge hervor. Es gibt jeweils ein paar fleischlich und ein paar geistlich gesinnte Gläubige. Jede Erweckung führt dazu, dass ein Esau und ein Jakob hervorkommt. Nach einer Weile sieht man zuerst, wie der, der fleischlich gesinnt ist, anfängt zu denken: „Also, diese Leute sind ziemlich außer sich. Ich sollte mich lieber von ihnen fernhalten.“ Sie kehren zum Verstand zurück. Sie wünschen sich einen Pastor, der mit ihnen über angenehme Dinge spricht. Sie möchten keinen Pastor, der vom Geist erfüllt ist, hinter dem Pult dem Heiligen Geist gehorcht und das Wort so predigt, wie es wirklich ist. Johannes sagte es so: „Legt die Axt an die Wurzel des Baumes1 und lasst die Späne fallen, wohin sie wollen.“ Heutzutage würden die meisten Kirchen dagegen stimmen, das von ihrem Pult aus zu hören. Das stimmt. Es gibt eine Trennung, das ist immer so. Im Zeitalter der Methodisten geschah es, im Pfingstzeitalter auch und ebenso wird es in jedem anderen Zeitalter sein. Ich las einen Artikel über John Wesley, wie er einmal einen schmalen Weg entlang ging. Und er war jemand, der gegen die Sünde in der anglikanischen Kirche protestierte und gegen die Dinge, die sie taten. Man bezeichnete ihn als verrückt. „Doch alle, die in Jesus Christus gottesfürchtig leben, werden Verfolgung erleiden.“ Ihr werdet verachtet und abgelehnt. „Wenn sie den Hausherrn Beelzebub genannt haben, wie viel mehr seine Hausgenossen.“ Und ein Beauftragter der anglikanischen Kirche, ein großer starker Mann, sah den schmächtigen John Wesley daherkommen. So stellte sich dieser große Mann John Wesley in den Weg. Und Herr Wesley ging bis zu ihm hin und da er nicht an ihm vorbeikam, sagte er: „Entschuldigen Sie, könnten Sie beiseite gehen, damit ich vorbei kann?“ Dieser Mann antwortete: „Für einen Dummkopf mache ich niemals Platz.“ Herr Wesley zog höflich seinen Hut, ging um ihn herum und sagte: „Ich schon!“ Ich denke, das sagt alles."
("Das Wort hören, aufnehmen und danach handeln"; 07.06.1960)

"Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich zu euch geredet, auf dass meine Freude in euch sei und eure Freude völlig werde. Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe. Größere Liebe hat niemand, als die, dass jemand sein Leben lässt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was irgend ich euch gebiete. Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut; aber ich habe euch Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem Vater gehört, euch kundgetan habe. Ihr habt nicht mich auserwählt, sondern ich habe euch auserwählt und euch [dazu] bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt, und eure Frucht bleibe, damit, was irgend ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe. Dies gebiete ich euch, dass ihr einander liebt."
(Johannes 15, 9-17)


"Wir sollten einander lieben. Oh, wie sollten wir voller Liebe sein. Sprecht niemals schlecht über einander. Wenn jemand einen Fehler macht, dann betet sofort für ihn. Darin sind wir eins mit Gott. Wir sind Brüder und Schwestern. Oh, führt ein gottesfürchtiges Leben. Lebt wie Söhne und Töchter Gottes. Seid lieblich, freundlich und demütig. Lass nicht zu, dass etwas Böses in deine Gesinnung oder in dein Denken eindringt, sondern weise das einfach von dir. Lehne es ab, wenn es bei dir anklopft, indem du einfach das Zeichen anbringst. Gehe einfach weiter und sage: „Ich bin unter dem Blut.“ Denke daran, wenn abends die ganzen Frauen bei dir vorbeikommen und sagen: „Hey Lily – oder wer auch immer – komm, wir gehen heute Abend aus und feiern eine Party.“ „Oh nein, ich befinde mich unter dem Blut. Ich bin unter dem Zeichen und da werde ich auch bleiben. Meine Liebe gilt meinem Schöpfer. Heute Nacht ist der Tod in diesem Land unterwegs.“ Der Tod ist wirklich heute im Land. Das Gericht wartet schon und es steht unmittelbar bevor. Atom- und Wasserstoffbomben und alle möglichen Katastrophen warten auf die Nationen. Doch Gott rüttelt Seine Gemeinde auf. Wir folgen dem Lamm inzwischen schon eine ganze Zeit lang nach, beobachten Seinen Charakter und so weiter, doch jetzt muss das Zeichen angebracht werden. Es muss angebracht werden. Das ist die einzige Möglichkeit. „Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren ist, wird er auf keinen Fall dort hineinkommen.“ Ihr solltet einander lieben. Gläubige sollten sich von der Welt trennen. Nehmt das nicht auf die leichte Schulter. Auch ihr Männer und Frauen, die ihr euch die Aufnahme anhört, passt eine Minute lang auf. Wenn ihr mir je geglaubt habt, dann glaubt mir jetzt. Es ist an der Zeit, aufzuhören, miteinander zu streiten. Glaubt der Botschaft der Bibel. Glaubt an Jesus Christus und liebt, ehrt und achtet einander. Ihr Männer, habt Respekt vor euren Frauen und ihr Frauen, respektiert euer Zuhause. Bringt eure Familie in Ordnung, denn wie ihr wisst, war dieses Lamm nicht für eine Einzelperson, sondern für das ganze Haus. Die ganze Familie musste zusammengerufen und jeder musste mit hereingebracht werden. Wir sollten einander lieben und die Gläubigen sollten sich von der Welt trennen. Beachtet, sie kamen nicht einfach zusammen, um über die Botschaft zu sprechen. Sie versammelten sich, um das Blut, das Zeichen, anzubringen. Das ist es, was ihr tun müsst."
("Das Zeichen"; 01.09.1963)

"Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten; und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr [aber] kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen, ich komme zu euch. Noch ein kleine [Weile], und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich: Weil ich lebe, werdet auch ihr leben. An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin, und ihr in mir und ich in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbar machen. Judas, nicht der Iskariot, spricht zu ihm: Herr, wie ist es, dass du dich uns offenbar machen willst, und nicht der Welt? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht; und das Wort, welches ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat."
(Johannes 14, 15-24)


"Meine kleine Frau sitzt dort hinten. Sie ist zehn Jahre jünger, aber genauso grauhaarig wie ich. Das kommt daher, dass sie immer zwischen mir und der Welt da draußen stand. Welche Art von Familienleben wäre das nur, wenn ich jedes Mal, bevor ich nach Übersee gehe, meine Familie um mich herum versammeln und sagen müsste: „Frau Branham, hör zu, ich möchte, dass dir klar ist, dass du die Ehefrau von William Branham bist. Während ich weg bin, darfst du keine anderen Männer haben. Mach keinem anderen Mann schöne Augen und so weiter. Du darfst keinesfalls flirten. Wenn du das tust, werde ich mich von dir scheiden lassen, wenn ich zurückkomme.“ Dann könnte sie erwidern: „So, guter Mann, jetzt will ich dir auch mal etwas sagen. Du darfst keine andere Frau haben, wenn du dann weg bist. Dies und das darfst du nicht. Wenn du es trotzdem tust, kannst du dich schon als geschieden betrachten, wenn du heim kommst.“ Wäre das dann nicht eine sehr liebevolle Familie? Haha, seht ihr? Nein, wenn ich sie wirklich liebe, dann glaube ich, dass sie mir vergeben würde, auch wenn ich einmal einen Fehler machen, ins Straucheln kommen oder etwas Verkehrtes tun würde – weil sie mich liebt. Und würde sie einen Fehler machen, denke ich, dass ich ihr mit Sicherheit auch vergeben könnte, denn ich liebe sie. Doch solange ich sie so sehr liebe, muss sie sich gar keine Sorgen um mich machen. Ich würde sie nicht einfach so verletzen, auch wenn sie es mir verzeihen würde. Ich würde mich dann fühlen wie der schuldigste Mensch auf der ganzen Welt. Ich könnte es gar nicht abwarten, ihr zu erzählen, was ich getan habe, denn ich liebe sie. Wenn ich sie schon mit der Phileo- Liebe so sehr liebe, wie viel größer ist dann erst die Agapo-Liebe, die ich für Jesus Christus habe? Ich habe noch nie im Leben eine Zigarette geraucht, aber angenommen, ich würde es tun, dann glaube ich, dass Er mir das vergeben würde. Wenn ich Alkohol trinken würde, was ich niemals tue, aber selbst wenn – ich denke, Er würde mir vergeben. Doch dafür liebe ich Ihn zu sehr. Gott helfe mir. Ich möchte so etwas nie tun, denn ich liebe Ihn. Seht ihr? Dieses Zeug ist verschwunden, denn als Er mich von einer Krähe zur Taube gemacht hat, gab es eine Veränderung. Der Appetit nach gewissen Dingen hat mich verlassen. Auf diese Weise kann die Sünde mir nicht angerechnet werden, denn ich will sie nicht tun. Das Verlangen danach ist nicht in mir."
("Auf den Flügeln einer schneeweißen Taube"; 28.11.1965)

                  TAG 312                                                  Der Familienaltar (Band 2)                        07. November


"Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst. Und wie können wir den Weg wissen? Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen; und von jetzt an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, er tut die Werke. Glaubt mir, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist; wenn aber nicht, so glaubt mir um der Werke selbst willen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. Und was irgend ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, auf dass der Vater verherrlicht werde in dem Sohn. Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun."
(Johannes 14, 5-14)


"Nun, die göttliche Heilung kann niemand selbst vollbringen. Göttliche Heilung ist eine Handlung aus Glauben an ein vollendetes Werk, das Christus auf Golgatha vollbracht hat. Kein Mensch hat die Macht zu heilen. Nicht einmal Jesus hatte die Macht, um heilen zu können. Wir alle wissen das. Er sprach: „Nicht ich tue die Werke, sondern mein Vater, der in mir wohnt, Er tut die Werke. So hatte also selbst der Sohn Gottes nicht ohne Weiteres oder aus sich selbst heraus die Kraft, um heilen zu können. Jesus sagte: „Der Sohn kann nichts von sich selbst tun“2 Und wenn Er sich die Heilung der Kranken nicht selbst zuschrieb, um wie viel mehr sollte sich ein Mensch heute und allezeit von der Anerkennung fernhalten, die man von den Menschen bekommt, wenn man sagt, dass man Kranke heilt. Das ist ein großer Fehler. Wenn ich dich heilen könnte, dann könnte ich dich auch retten. Es ist der [Glaube] an dasselbe Sühnopfer – dass es auf Golgatha durch unseren gesegneten Herrn vollbracht wurde. Und es ist dein persönlicher Glaube an das Werk, das Christus auf Golgatha vollbracht hat, das dir sowohl die Errettung als auch die Heilung bringt. Ich mag heute hier fragen: „Wie viele Menschen sind seit fünf Jahren geheilt?“ Einige Hände würden nach oben gehen. „Wie viele sind seit fünfundzwanzig Jahren gerettet?“ Viele Hände würden nach oben gehen. „Wie viele sind seit einem Jahr gerettet?“ Hände würden nach oben gehen. Nun, einerseits ist das richtig, aber andererseits auch wiederum falsch. Du wurdest nicht vor fünfundzwanzig oder vor einem Jahr geheilt. Doch du wurdest vor 1900 Jahren gerettet und geheilt. Als Jesus auf Golgatha starb, beendete Er das Problem mit der Sünde und Krankheit. Denn Er wurde aufgrund unserer Übertretungen verwundet und durch Seine Striemen sind wir geheilt. Die ganze Sache wurde zu dieser Zeit abgeschlossen. Und dein persönlicher Glaube an dieses vollbrachte Werk bringt die Belohnung durch das, was Er für dich auf Golgatha getan hat. Also wurdest du vor zweitausend Jahren gerettet, aber du nahmst deine Errettung erst vor fünfundzwanzig Jahren, einer Stunde oder fünf Minuten an. Du wurdest vor zweitausend Jahren geheilt – du kannst es gerade jetzt annehmen."
("Können wir Jesus sehen?"; 19.06.1958)

            TAG 310                                     Der Familienaltar (Band 1)                            05.  November
 
"Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil haben, ist er gleichermaßen dessen teilhaftig geworden, damit er durch den Tod den außer Wirksamkeit setzte, der die Macht des Todes hatte, nämlich den Teufel, und alle diejenigen befreite, die durch Todesfurcht ihr ganzes Leben hindurch in Knechtschaft gehalten wurden. Denn er nimmt sich ja nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams nimmt er sich an. Daher musste er in jeder Hinsicht den Brüdern ähnlich werden, damit er ein barmherziger und treuer Hoherpriester würde in dem, was Gott betrifft, um die Sünden des Volkes zu sühnen; denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht wurde, kann er denen helfen, die versucht werden." (Hebr. 2, 14 - 18)

 

"Jesus war vollkommen und total Mensch. ER konnte weinen wie ein Mensch. ER konnte essen wie ein Mensch. ER wurde Mensch. In Seiner leiblichen Gestalt war Er durch und durch Mensch, und in Seinem Geist war Er durch und durch Gott. So unterordnete Er Sein Fleisch dem Geiste, der in Ihm war. Ihr seht, Er wurde versucht in gleicher Weise wie wir. ER war Mensch, nicht ein Engel. ER war ein Mensch! ER hatte Verlangen und Versuchungen wie wir. Das sagt die Bibel. ER war ein Mensch, nicht ein Engel, der über Versuchungen stand. In Hebräer 1 steht geschrieben, daß Er ein wenig niedriger als die Engel gemacht wurde. ER war Mensch, völlig Mensch, so daß Gott einen vollkommenen Mann nahm, um völlige Befreiung zu bringen; und Er erfüllte Ihn mit Seinem Geist. Der Heilige Geist war in Ihm ohne Maß. ER wurde versucht wie wir. Und Er war vollkommen Gott. ER bewies es, als Er die Toten auferweckte, als Er der Natur gebot, der stürmischen See und dem mächtigen Wind. Als Er zu dem Baum sprach usw., gehorchten sie Ihm. ER war Gott und Er konnte Mensch sein, denn Er war Mensch; aber als Mensch hat Er sich ganz und gar in die Hände Gottes für den Dienst Gottes gestellt. Und Er ist unser Vorbild. Wir sind Männer und Frauen. Wir sind auch Christen. Wenn Er unser Vorbild ist, wollen wir uns völlig in Seine Hände legen durch den Heiligen Geist, auf daß wir Untertanen des Königreiches Gottes sind. ER war völlig Mensch, Er war völlig Gott, aber Er übergab den natürlichen Teil, den physischen Teil, Sein eigenes Denken, Sein eigenes Tun, Seine eigenen Sorgen und sagte: "Ich tue nur das, was Meinem Vater wohlgefällig ist." So ist es. Völlige Befreiung des menschlichen Seins. Die Priester kamen zu Ihm, die großen Männer, und sagten: "Rabbi, soundso" und versuchten Ihn für ihre Denomination und Vereine zu gewinnen, aber Er war völlig befreit, denn Er vertraute Gott." (aus "Totale Befreiung", vom 12.07.59)

               TAG 308                             Der Familienaltar (Band 1)                           03. November

 

"Paulus, ein Gefangener Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder, an Philemon, unseren geliebten Mitarbeiter, und an die geliebte Appia, und Archippus, unseren Mitstreiter, und an die Gemeinde in deinem Haus: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!  Ich danke meinem Gott und gedenke allezeit an dich in meinen Gebeten,  weil ich von deinem Glauben höre, den du an den Herrn Jesus hast, und von deiner Liebe gegenüber allen Heiligen, damit deine Gemeinschaft in Hinblick auf den Glauben für Christus Jesus wirksam werde durch die Erkenntnis all des Guten, das in euch ist.  Denn wir haben viel Freude und Trost um deiner Liebe willen; denn die Herzen der Heiligen sind durch dich erquickt worden, lieber Bruder. Darum, obwohl ich in Christus volle Freiheit hätte, dir zu gebieten, was sich geziemt, so will ich doch, um der Liebe willen, vielmehr eine Bitte aussprechen, in dem Zustand, in dem ich bin, nämlich als der alte Paulus, und jetzt auch ein Gefangener Jesu Christi."

(Philemon 1 bis 9) 

 

"Paulus, der damals umherging, (als Saulus), sagte vielleicht: "Wenn ich diese Gruppe in die Hände bekomme, dann werde ich sie in Stücke reißen, denn ich bin Doktor Saulus. Ich wurde unter Gamaliel geschult. (Ich komme von der Moody Bibelschule oder sonst woher.) Ich bin ein Gelehrter, ich weiß, wovon ich spreche. Ich werde diese Frömmler in Stücke reißen. Großer, heiliger Vater, gib mir nur die Erlaubnis dazu, und ich werde alle Unruhestifter verhaften. All das Zeug mit der göttlichen Heilung werden wir stoppen. Dann steckte er die Erlaubnis in die Tasche und sagte: "Nun gehe ich meines Weges." Doch an jenem Tage - oh - es war etwa 11 Uhr - da strahlte ein Licht in sein Gesicht und er fiel zur Erde. Warum wohl? Er war ein vorherbestimmter Same. Gott sagte: "Ich habe ihn erwählt und Ich werde ihm zeigen, welch große Dinge er um Meines Namens willen erleiden wird. Ich werde ihn zu den Heiden senden und ihn auf jede mögliche Weise erniedrigen, doch er wird Meinen Namen tragen." Paulus zog sich dreieinhalb Jahre in die tiefste Wüste zurück, bis er all sein kirchliches Zeug verloren hatte. Er blieb in Asien, bis er das Wort verinnerlicht hatte und bis er zum Wort wurde,- er wurde ein Gefangener Jesu Christi. Amen! "Philemon, mein Bruder, ich bin ein Gefangener Jesu Christi. Ich kann nur das sagen, was Er mir sagt." Gott braucht heute Gefangene, die sich seinem Willen - seinem Wort, gefangen geben. So war Paulus. Wie gelehrt er im Verstand auch war, er kannte Gott durch Offenbarung. Jawohl, mein Herr. Das Intellektuelle wurde ganz aus ihm herausgenommen, als die Offenbarung kam. Denn auf diesem Felsen ist die Gemeinde gebaut. Beachtet, er war ein vorherbestimmter Same. Der Heilige Geist allein zeigt euch, wer ER ist. Die Menschen machen daraus Vater, Sohn und Heiliger Geist und alles Mögliche. Doch der Heilige Geist wird Ihn offenbaren als den HERRN, den GOTT des Himmels, der sich kundgetan hat. Dies ist ER." (aus: "Christus ist das Geheimnis Gottes geoffenbart", vom 28.07.63)

 

Der Familienaltar       (Band 2)                                                                                                                                                   02. November

 

"Während sie aber aßen, nahm Jesus Brot, segnete, brach und gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, esst, dieses ist mein Leib. Und er nahm [den] Kelch und dankte und gab ihnen und sprach: Trinkt alle daraus! Denn dieses ist mein Blut, das des [neuen] Bundes, welches für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch aber, dass ich von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis an jenem Tage, da ich es neu mit euch trinken werde in dem Reich meines Vaters." (Matthäus 26, 26-29)

 

"Ich möchte gern etwas über das Abendmahl sagen. Nun, dieses Thema ist heutzutage der Grund, weshalb die katholische und die protestantische Kirche sich nicht miteinander vereinen können. Der Katholik nimmt es als eine Messe und hofft, dass ihm die Sünden vergeben werden aufgrund seines eigenen Verdienstes, seiner gesetzlichen [Werke], durch das, was er getan hat und durch das Befolgen von Anordnungen. Der Protestant nimmt es mit Danksagung, da ihm seine Sünden bereits vergeben sind, weil er diesem Gebot gehorcht hat. Nun, vom Brot sagen die Katholiken, dass es der buchstäbliche Leib [Christi] sei. Folgende Schriftstelle benutzen sie dafür: 1. Korinther 11 [Vers 24]. Jesus sagte: „Nehmt und esst, dies ist mein Leib.“ Der Protestant sagt, dass es ein Sinnbild auf den Leib sei. Der Katholik sagt, dass es der Leib ist und dass dem Priester die Kraft von Gott gegeben ist, die Hostie in den buchstäblichen Leib von Christus umzuwandeln. Nun, beachtet, der Leib von Jesus war noch nicht geopfert worden, als Er sagte: „Dies ist mein Leib.“ Er brach das Brot und sprach: „Nehmt und esst, dies ist mein Leib.“ Sein Leib war noch gar nicht gebrochen. Deshalb bringt ihre eigene Schriftstelle – dieselbe Sache, die sie benutzen – Verurteilung über ihre Lehre. Seht, Jesus nahm das Brot, brach es, gab es ihnen und sagte: „Dies ist mein Leib, nehmt und esst.“ Und hier stand Er in Seinem Leib. Er war noch gar nicht gebrochen worden. Die Schrift lügt nicht. Trotzdem werden sie sich immer irgendwie herausreden."

["Einsetzung" («Ordination»), vom 04.11.1962; Abschn. L-23]

 (Anm.: Papst Franziskus hat vorgestern ein Schriftstück zur Beilegung aller noch bestehenden Konflikte unterschrieben, siehe unter: ⇒Link zur Seite⇐)

 

Familienaltar (Band 2)                                                                                                                                     01. November

 

"Es kam aber der Tag [des Festes] der ungesäuerten Brote, an welchem das Passah[lamm] geschlachtet werden musste. Er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin und bereitet uns das Passah[mahl], auf dass wir es essen. Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, dass wir es bereiten? Er aber sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt kommt, wird euch ein Mensch begegnen, der einen Krug Wasser trägt. Folgt ihm in das Haus, wo er hineingeht. Und ihr sollt zu dem Herrn des Hauses sagen: Der Lehrer sagt dir: Wo ist das Gastzimmer, wo ich mit meinen Jüngern das Passah[mahl] essen kann? Und jener wird euch einen großen, mit Polstern belegten Obersaal zeigen. Dort bereitet! Als sie aber hingingen, fanden sie es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah[mahl]." (Lukas 22, 7-13)

 

Ich bemerkte, wie jeder über Gemeinschaft redete. Nun, was tun die Menschen und wozu versammeln wir uns? Wir haben es schon oft getan – einfach, um miteinander Gemeinschaft zu haben. Was macht diese Frühstückstreffen so besonders, wie Bruder duPlessis es vor einigen Augenblicken erwähnte? Ich stimme ihm zu, dass es eine der beeindruckendsten Zeiten meines Lebens ist. Mit einer gemischten Gruppe von Menschen aus verschiedenen Konfessionen zusammen zu kommen und mit ihnen zu essen und Gemeinschaft zu haben… Vor allem, um Gemeinschaft zu haben! Und wir stellen fest, dass das Essen mit inbegriffen ist, wenn wir Gemeinschaft haben. Warum frühstücken wir [gemeinsam]? Warum treffen wir uns nicht einfach und reden miteinander? Aber das Essen bewirkt, dass wir Gemeinschaft haben. Habt ihr Jesus am Ende Seines Lebensweges beachtet? Er wollte ein wenig Gemeinschaft mit Seinen Jüngern haben. Also nahm Er sie beiseite und bereitete einen Tisch, brach das Brot, segnete es und ließ sie essen. Und beim letzten Abendmahl hatte Er Gemeinschaft mit Seinen Jüngern, bevor Er dann in ein anderes Land hinüberging, um unserer Hohepriester zu sein. Und während ich mich umschaue und sehe, wie reiche und arme Männer miteinander Gemeinschaft haben, dann glaube ich, dass es da etwas gibt, was wir gemeinsam haben – nämlich unsere Gemeinschaft mit Christen. Und jeder Mann – vielleicht wie der Bruder, der davon sprach, dass der Herr ihn mit so viel Geld gesegnet hat… Ihr Anderen, vielleicht wollt ihr euer Zeugnis nicht geben, weil ihr darüber nachdenkt, dass ihr nicht so viel Geld habt. Doch Gott hat dir etwas geschenkt, – wie Bruder duPlessis sagte – was Er jenem Mann nicht gab. Es ist bei jedem anders.“ (aus "Gemeinschaft", gepr. am 11.06.60, Middletown, Ohio)

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