FAMILIENALTAR APRIL (AUS BAND 1 UND 2)

 TAG 121                                      Der Familienaltar (Band 1)                                                       30. April

Und die Männer, die ihn festhielten, verspotteten und schlugen ihn. Und als sie ihn verhüllt hatten, fragten sie ihn und sprachen: Weissage, wer ist es, der dich schlug? Und vieles andere sagten sie lästernd gegen ihn. (Lukas 22. 63-65)

 

Nun, sie fragten Jesus nach einem Zeichen und Er sagte ihnen, daß: „Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht sucht ein Zeichen.“ Und ich weiß, daß es da eine Auslegung gibt, daß Er sie meinte. Das stimmt. Doch ich werde es einfach weiterführen, da es eine mehrfache Bedeutung hat.mWann hatten wir je ein böseres und ehebrecherisches Geschlecht als gerade jetzt? Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht! Wenn du auf der Straße gehst, werden sie zu dir sagen: „Bist du ein Göttlicher Heiler?“ „Nein, es ist Christus.“ „Na gut, wenn du ein Heiler bist oder du glaubst und sagst, du wärst ein Heiler; ich kenne hier unten einen kranken Burschen, komm, heile ihn. Ich weiß, du sagst, du wecktest die Toten auf, ein Mann starb und du erwecktest ihn? Wir haben hier unten einen Friedhof voll mit ihnen; beweise es uns.“ Denkt daran, daß ist derselbe alte Teufel, der sagte: „Wenn du der Sohn Gottes bist, befiehl diesen Steinen, Brot zu werden.“ Es ist derselbe alte Teufel, der an jenem Morgen im Palast einen Lumpen über die Augen unseres Herrn legte, bedeckten Seine Augen und nahmen einen Stock, jene betrunkenen krakeelenden Soldaten, und schlugen Ihm damit auf den Kopf und gaben den Stock dann von einem zu anderen und sagten: „Wir verstehen, daß du die Geheimnisse der Herzen kennst. Wir verstehen, daß du ein Prophet bist. Wenn du ein Prophet bist, weissage und sage uns, wer dich schlug. Dann glauben wir es.“ Seht, das ist derselbe alte Teufel. Seht? Gott spielt für niemanden den Clown. Es ist derselbe alte Teufel, der sagte: „Komme vom Kreuz herunter. Laß mich dich ein Wunder vollbringen sehen.“ Dieser Teufel lebt auch heute. Und Jesus sagte, daß ein böses, schwaches, ehebrecherisches Geschlecht nach einem Zeichen suchen und sie es bekommen würden. Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Wales war, so wird der Menschensohn im Herzen der Erde sein. Von welcher Art Zeichen sprach Er denn? Ein Zeichen der Auferstehung. Und nach zweitausend Jahren Predigen des Evangeliums, zweitausend Jahren Kritik, ist die Bibel durch alles hindurchgeritten. Und heute abend ist Jesus Christus in der Kraft Seiner Auferstehung in unserer Mitte, tut dieselben Dinge, die Er tat, als Er hier auf Erden war. Dies ist das böse und ehebrecherische Geschlecht.

 

Tägliche Lesung: 3. Mose 24, Hiob 11, Jeremia 14. 13.., Lukas 22. 50..

 

 

Aus dem Familienaltar, Teil 3, vom 26. April :

 

Mein Herz ist getrost, o Gott, mein Herz ist getrost, ich will singen und spielen. Wach auf, meine Seele, Harfe und Laute, wacht auf! Ich will die Morgenröte wecken. Herr, ich will dich preisen unter den Völkern, ich will dir lobsingen unter den Nationen!  Denn groß bis zum Himmel ist deine Gnade, und deine Treue bis zu den Wolken!” (Ps. 57, 8 - 11)

 

"Jakob, - als Wanderer noch in der Verheißung - rennt um sein Leben. Nun, er wäre sowieso nicht getötet worden. Gott war mit ihm. Und dann, eines Tages, müde, durch die Wildnis rennend und zurückschauend, ob Esau kam, ängstlich und nervös, fragte er sich, ob er irgendwo den Galopp eines Pferdehufes hören konnte. Und so rannte er wohl mit seinem kleinen Speer, mit dem er die Tiere von sich fernzuhielt, und mit seinem seinem kleinen alten zerlumpten Mantel, mit dem er die Wildnis durchwanderte, auf einen großen, hohen Hügel, von dem er weit genug blicken konnte, so dass er Esau von überall her kommen sehen konnte. Als abends die Sonne unterging, wurde der arme kleine Kerl müde, und so rollte er nur ein paar Steine ​​zusammen und legte sich zur Ruhe. Beachtet, er fiel in Trance. Gott redete mit Seinem Diener, weil Er in seinem Diener war, - nicht, weil er gerecht war, sondern weil Gott eine Verheißung gegeben hatte. Amen. Schau, wie Jakob es bekommen hat. Aber Gott hatte ein Versprechen gegeben und musste es halten. In den Lenden Jakobs war bereits der gesegnete und gerechte Same, der von dort ausging, nach dem Samen Isaaks, seines Vaters, der Abraham verheißen worden war. In Jakobs Lenden war bereits der verheißene Same, - ungeachtet dessen, ob er viele Jahrhunderte oder Generationen später herauskommen würde, aber der verheißene Same war bereits vorhanden. Denn wenn wir in Christus tot sind, nehmen wir Abrahams Samen an und sind Erben mit Abraham in der Verheißung. Nun, der einzige Weg, dass du ein Erbe sein kannst, ist, dass du dir selber stirbst, den Samen Abrahams, der ja Christus war (!), annimmst, - und Christus kann nur durch den Heiligen Geist in dich hineinkommen. Das stimmt. Und dann bist du der Erbe derselben Verheißung, ein Pilger (hör zu!), ein Pilger und ein Fremdling, der eine Stadt sucht, die kommen wird, deren Erbauer und Erschaffer , und der sich auf dem Weg herumtreibt (1). Amen. Das bist du nun. Ein Pilger, aber mit einem Glauben, der standhaft durch den dunklen Himmel und das wolkige Wetter schaut und darüber hinaus sieht,- hin zu Gott in Seinem großen Bereich dort droben."

(“Die Unfehlbarkeit des gesprochenen Wortes Gottes”, vom 4. April 1956,~ Rev. William Marrion Branham)

 

(1) Diese alle sind im Glauben gestorben, ohne das Verheißene empfangen zu haben, sondern sie haben es nur von ferne gesehen und waren davon überzeugt, und haben es willkommen geheißen und bekannt, dass sie Gäste ohne Bürgerrecht und Fremdlinge sind auf Erden; denn die solches sagen, geben damit zu erkennen, dass sie ein Vaterland suchen. Und hätten sie dabei jenes im Sinn gehabt, von dem sie ausgegangen waren, so hätten sie ja Gelegenheit gehabt, zurückzukehren;  nun aber trachten sie nach einem besseren, nämlich einem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.” (Hebr. 11, 13 - 16)

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