Ein kleiner Überblick bzw eine Zusammenfassung des Buches Rut:

 

Das Buch Rut im Alten Testament ist weit mehr als eine berührende Familiengeschichte; es ist eine der tiefsten prophetischen Vorschattungen auf die vollkommene Erlösung durch Jesus Christus im Neuen Testament. Hier ist der Zusammenhang kompakt und übersichtlich erklärt: 

 

1.Das Prinzip des „Lösegelds“: 

 

Das Schattenbild zwischen dem Buch Rut und Christus liegt im hebräischen Begriff des „Blutsverwandten“ oder „Erlösers“. Nach dem Gesetz Mose hatte ein Blutsverwandter die Pflicht, verarmte Verwandte aus der Sklaverei freizukaufen, ihr verlorenes Land zurückzuerwerben und die Linie eines verstorbenen Verwandten durch die Heirat seiner Witwe fortzusetzen (Schwagerehe). Im Buch Rut übernimmt Boas diese Rolle für die mittellose Witwe Rut. Diese Begebenheit nimmt direkten Bezug auf Jesus.

 

Die Verwandtschaft: 

 

Ein Löser musste ein Blutsverwandter sein. Jesus wurde Mensch (Fleisch und Blut), um unser „naher Verwandter“ zu werden (Hebräer 2,14).

 

Das Vermögen: 

 

Der Löser musste reich genug sein, um die Schuld zu bezahlen. Boas war vermögend; Jesus besaß die vollkommene Sündlosigkeit, um den Preis für die Menschheit zu bezahlen. 

 

Die Freiwilligkeit: 

 

Boas wollte Rut erlösen. Auch Jesus gab sein Leben vollkommen freiwillig hin (Johannes 10,18).

 

2. Die Aufnahme der Heiden (Die Brautgemeinde) :

 

Rut war keine Israelitin, sondern eine Moabiterin – eine Fremde, die nach dem Gesetz eigentlich vom Volk Gottes ausgeschlossen war.

 

Der Stammbaum des Erretters:

 

Der Zusammenhang ist nicht nur symbolisch, sondern auch historisch -biologisch. Am Ende des Buches Rut wird deutlich, dass die Verbindung von Boas und Rut die Grundlage für das Kommen des Messias legt: Sie wurden die Urgroßeltern von König David. Jesus Christus wurde Jahrhunderte später als direkter Nachfahre aus dieser Linie geboren („Sohn Davids“). Rut wird daher explizit im Stammbaum Jesu im Matthäusevangelium (Matthäus 1,5) erwähnt.

 

Gottes Segen, 

ich hoffe, es ist nicht zu langweilig. Bis später!!!

 

Bibel: Esther

 

Königin Ester ist die mutige Heldin des gleichnamigen alttestamentlichen [Buch Ester|Buches Ester], die ihr jüdisches Volk im Perserreich vor der Vernichtung rettete.

 

Die Geschichte von Ester

 

• Herkunft: Ester hieß ursprünglich Hadassa (Myrte) und war eine Jüdin in der persischen Diaspora. Nach dem Tod ihrer Eltern wurde sie von ihrem älteren Cousin Mordechai in Susa aufgezogen.

 

• Aufstieg zur Königin:

 

Nachdem König Ahasveros (gleichgesetzt mit Xerxes I.) seine widerspenstige Frau Waschti abgesetzt hatte, wurde Ester wegen ihrer Schönheit zur neuen Königin gewählt. Auf Mordechais Rat verschwieg sie zunächst ihre jüdische Herkunft.

 

• Die Rettung der Juden:

 

Der hohe Beamte Haman plante den Völkermord an allen Juden im Reich. Ester riskierte ihr Leben, indem sie ohne Vorladung zum König ging, um für ihr Volk einzutreten. Sie entlarvte Hamans Pläne, woraufhin Haman hingerichtet wurde.

 

Besonderheiten des Buches

 

• Kein Gottesbezug: Das Esterbuch ist eine Besonderheit in der Bibel, da der Name Gottes darin nicht ein einziges Mal vorkommt. Gottes Führung zeigt sich stattdessen im Lauf der Ereignisse.

 

• Das Purimfest: Die Geschichte begründet das jüdische Purimfest, an dem bis heute ausgelassen die Rettung der Juden gefeiert wird. Sie können den biblischen Text direkt beim Bibleserver nachlesen.

 

Die frohmachende Botschaft der Bibel:

Satan ist besiegt , JESUS ist Sieger!

 

Das ist eine der zentralen Kernbotschaften des christlichen Glaubens. Im Neuen Testament wird diese Freude (griechisch Euangelion = gute Nachricht) immer wieder verkündet: Durch das Leben, den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus gilt die Macht der Sünde und des Todes aus christlicher Sicht als gebrochen. Diese Botschaft schenkt weltweit Millionen von Menschen Hoffnung, Trost und ein Gefühl von tiefer Geborgenheit und Befreiung.

 

• Der Sieg über das Böse:

Durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung hat Jesus Christus nach christlichem Verständnis die Macht der Sünde, des Todes und des Teufels (Satan) endgültig gebrochen. Das Böse hat keine dauerhafte Macht mehr über die Schöpfung.

 

• Die Erlösung des Menschen:

Menschen sind durch diesen Glauben von der Last der Schuld befreit. Es ist ein Geschenk der Gnade, das Hoffnung, inneren Frieden und die Zusage des ewigen Lebens schenkt.

 

 

Hier ist eine Wahrheit, die alles verändert:

Christi Wirken ist nicht bloß moralische Erneuerung, sondern ein siegreicher Kampf gegen die Mächte der Finsternis. In dieser Passage aus Markus 3 verkündet Jesus unmissverständlich, dass Satan besiegt, gebunden und entkleidet ist. Die Schriftgelehrten aus Jerusalem beschuldigen ihn der Zusammenarbeit mit Beelzebub, doch Jesus wandelt ihre Anschuldigung in einen theologischen Beweis um: Sein Befreiungsdienst beweist, dass das Reich Gottes in die Geschichte eingetreten ist. Diese Auseinandersetzung erhellt drei wesentliche Dimensionen des christlichen Glaubens: das Wesen messianischer Autorität, die Logik des geistlichen Sieges und die Schwere der Sünde gegen den Heiligen Geist.