Rosella Griffith - ER heilte mich!

 

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(Lebensgeschichte der "unheilbar" Süchtigen, aus Joliet, Illinois, USA)

 

«Ich möchte hier mein Zeugnis ablegen, denn Jesus sagte: "Gehe hin und sei ein Zeuge für mich." Wir überwinden durch das Blut des Lammes und durch das Wort unseres Zeugnisses. Ich könnte dieses Zeugnis nicht geben, wenn ich noch in meinem alten eigenen Ich existieren würde, aber ich bin nicht mehr ich selbst, sondern in Christus Jesus. Ich war Einzelkind und soweit ich zurückdenken kann, hielt ich fortwährend nach etwas Ausschau, das mich glücklich machen würde. Ständig suchte ich nach etwas und wusste selbst nicht nach was. Mich verlangte nach Frieden und Freude. Ich musste mit den Kindern aus der Nachbarschaft spielen, es sah jedoch immer so aus, daß ich ein Fremdkörper unter ihnen gewesen bin. Als Kind ging ich in die Methodistenkirche in unserer kleinen Stadt Süd-Illinois. Mit sechs Jahren besuchte ich zusammen mit meiner Großmutter eine Erweckungsversammlung. Ich ging den mit Sägemehl bestreuten Gang hinunter, um mein Herz dem Herrn Jesus zu übergeben, aber niemand half mir. Leider lebte ich nicht für IHN, obwohl ich zur Sonntagsschule und zur Kirche ging und im Sommer an den Jugendlagerfreizeiten unserer Kirche teilnahm. Trotzdem kannte ich Jesus Christus nicht als meinen persönlichen Retter. Zwar waren mir Geschichten über IHN bekannt, die mich IHM jedoch nicht näher brachten. Dann zogen wir in eine andere Stadt, in der ich eine Beschäftigung im Büro annahm. Sechs bis sieben Tage in der Woche, von 15:00-23:00 Uhr im Schichtdienst, mussten wir arbeiten. Den Abend, den die Mädchen frei hatten, benutzten wir, um zusammen auszugehen, unter anderem auch nach Chicago. Wir wollten uns amüsieren und tanzen, und es erübrigt sich zu sagen, daß wir uns auch ein paar Drinks zu Gemüte geführt hatten. Die anderen Mädchen konnten mit dem Trinken jederzeit aufhören, aber ich war dem Alkohol schon so ergeben, daß ich mir zusätzliche Drinks bestellen mußte. Als ich in der dunkelsten Stunde meines Lebens nach einem Hoffnungsschimmer suchte, erzählten mir ein paar Leute von einer Versammlung in Hammond, Indiana, wo ein Prophet Gottes, Namens William Branham, für die Kranken bete, daß die Lahmen danach wieder laufen, die Blinden wieder sehend werden, ja sogar Krebs abheile und Wunder im Namen Christi geschehe Ich klammerte mich hoffnungsvoll an diese Worte, denn ich dachte, wenn diesen Leuten geholfen werden kann, dann ist für mich sicherlich auch noch Hoffnung. Wir besuchten die Versammlung drei Tage später. Meine Mutter, ihre Freundin und ich begaben uns zur Stadthalle an jenem Tag, dem 11. Juli 1952, in der die Versammlungen abgehalten wurden. Ich sah die Leute singen und Gott preisen. Mein Gedanke dabei war, dass diese Menschen sicherlich sehr glücklich sein mussten. Ich sah immer durch meine Brillenränder hindurch, um zu sehen, wie sie sich benahmen und dachte, ich werde mit ihnen mitmachen, wenn ich Hilfe finden kann. Später fand ich heraus, daß es wirklich Freude macht, wenn man Jesus Christus dient. Kein Wunder, dass diese Menschen so glücklich waren. Zur Nachmittagsversammlung kamen wir zurück, und ich bekam eine Gebetskarte. Etwas, was mir von der Versammlung in Erinnerung geblieben ist, war die besondere Betonung darauf, dass Jesus Christus derselbe gestern, heute und in Ewigkeit ist und bleibt. Mir war nicht eine Bibelstelle bekannt, die von Heilung spricht, da ich in einer methodistischen Gemeinde erzogen wurde. Ich dachte nur, wenn Gott das Weltall, alle SEINE Wunderwerke und auch mich schuf, es IHM ein kleines sein müsste, meinen Körper zu heilen. So beugte ich mein Haupt und fragte IHN, ob es Sein Wille wäre, mich zu heilen und bat IHN, mich einen Weg finden zu lassen. Das war alles, was ich IHM sagte. Ich wußte nicht, daß die Bibel sagte: "Durch SEINE Striemen sind wir geheilt." Dann bekam ich eine Gebetskarte. Bruder Branham kam und predigte, und anschließend rief er die Gebetskarten J-25 - J-50 auf, wovon meine die dritte mit J27 war. So ging ich nach vorne, in dem Wissen, dass ich, wenn ich vor diesem Mann Gottes stehe, geheilt sein würde. Als ich in die Reihe hineinkam, sagte Bruder Branham, daß er mich in Dunkelheit sähe und ob ich Gottes Propheten glauben würde. Ich antwortete: "Ja." Er sagte: "Wenn Gott mir offenbart, was mit dir los ist und Jesus dich heilt, wirst du dann den Rest deines Lebens IHM dienen?" Wieder antwortete ich ihm mit einem Ja. Bruder Branham bat die Zuhörerschaft, die Häupter zu beugen und legte seine Hand auf meinen Kopf. Im Namen Jesu Christi trieb er den Alkoholteufel aus meinem Leben aus, und ich verließ das Podium - FREI! Ich fühlte mich so wohl, in dem Wissen, daß ich zum ersten Mal in meinem Leben frei war. "Wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei." Jesus heilte meinen Körper in Sekundenschnelle, während ich für alle anderen ein Problem darstellte. Preis sei SEINEM heiligen Namen! Ich hatte eine Versammlung für mich ganz alleine, als ich das Podium verließ. Oh ja, wie glücklich war ich, denn ich hatte das in Christus gefunden, wonach ich mich mein ganzes Leben lang sehnte. Eine Dame kam auf mich zu und sagte, dass ich ihr so leid täte. Ich sagte ihr, dass dies nicht mehr nötig sei, denn Jesus hatte gerade meinen Körper geheilt und mich gesund gemacht. Sie bat mich, ihre Tochter anzurufen. Drei Mal mußte ich sie fragen, was mit ihr denn nicht in Ordnung wäre, ehe die Dame mir gestand, daß ihre Tochter rauschgiftsüchtig sei. Selbst das FBI konnte sie seit einigen Monaten nicht finden, nun aber kam sie nach Hause. Sie war Tänzerin, mit Fred Astair, und benötigte Hilfe. So gab sie mir die Telefonnummer und sagte, ich solle ein Gespräch mit ihr führen. Ich hatte meine Arbeitsstelle verloren und die Leute sagten mir, ich solle es nicht tun; auch meine Mutter war der Sache gegenüber ablehnend, da ich durch die Angelegenheit wieder verwirrt werden könnte. Als wir dann an jenem Abend von Hammond, Indiana nach Hause fuhren, nachdem ich gerade geheilt worden war, hielten wir an, um Kaffee zu trinken oder Eiskrem zu essen (fragt mich nicht, was ich aß, da ich mich dessen nicht mehr erinnere, denn ich war zu aufgewühlt). In jener Nacht fand ich zu Gott und bat IHN, mir zu zeigen, daß ich errettet sei, denn dass ich geheilt war, wusste ich. So bat ich IHN, mir alle meine Sünden zu vergeben, die ich gegen IHN begangen hatte, denn es tat mir leid. Ich wartete ungefähr zehn Minuten auf meinem Bett, meine Arme ausgestreckt, als meine bloße Seele meinen Körper verließ und zur Zimmerdecke emporschwebte. Ich fürchtete mich und rief nach meiner Mutter, die mir sagte, dass ich jetzt gerettet sei. Ich war darüber so glücklich. Am nächsten Morgen stand ich auf, aß und sagte meiner Mutter, daß ich einen starken Drang fühlte, das Mädchen anzurufen. Ich ging zum Telefon und sprach 45 Minuten lang mit ihr. Sie fand jede Ausrede, um nicht zur Versammlung zu gehen. Dann fragte sie mich, wie ich wüßte, dass ich geheilt sei. Ich antwortete ihr, daß wir alles Mögliche ausprobiert hatten, bis wir zum Schluß beim Herrn Jesus anlangten. Am nächsten Tag besuchte ich wieder die Versammlung und begegnete diesem Mädchen zum ersten Mal in meinem Leben. Sie bekam eine Gebetskarte, und ihre Nummer wurde aufgerufen. Sie bat mich, mit ihr in die Reihe zu gehen. Ich tat ihr den Gefallen und sie fragte mich, was sie zu tun habe. Ich sagte ihr, sie solle alles andere vergessen und einfach nur Jesus glauben. Stellt euch mal vor, ich selbst wurde gerade einen Abend zuvor errettet und geheilt, und nun handelte ich so, als wüsste ich alles was damit zusammenhängt. - Das Mädchen war die letzte in der Reihe, Bruder Branham betete für sie, und Jesus heilte sie. Wie glücklich waren wir beide, als wir uns einander sahen. Tränen liefen unsere Wangen herunter, denn beide wussten wir, daß es die Kraft Gottes war, die uns freisetzte. Wie wunderbar ist es, Christus zu dienen! Der Herr ist wunderbar! Jesus gab mir eine gute Arbeitsstelle, nachdem ich IHN darum bat. Eine andere Gebetserhörung bekam ich ebenfalls. Es gibt nichts, was für Gott zu schwierig wäre! Nach meiner Errettung und Heilung besuchte ich regelmäßig die Versammlungen. Ein Alkoholiker, meine Mutter und mein Papa gingen mit mir mit und nach der Predigt rief Bruder Branham die Gebetskarten auf. Mein Papa hatte Gebetskarte R60, eine zu hohe Nummer, um aufgerufen werden zu können. So beugte ich mein Haupt und betete. Ich bat Gott, den Alkoholiker zu heilen, wie ER es auch bei mir tat. Auch flehte ich IHN an, meinen Papa zu heilen und zu erretten. Bruder Branham drehte sich herum und sagte: "Das Mädchen oben auf dem Balkon wurde vor einer Woche von der gleichen Sache geheilt, unter der du auch leidest, mein Herr. Sie betet für dich und noch jemanden und zwar für ihren Papa. Laß ihn aufstehen. Lege deine Hand auf sein Haupt. Lass ihn die Heilung seines Gehörs und die Errettung annehmen." Ich bete und bitte Ihn, damit ich zu den Versammlungen von Bruder Branham kommen kann. Ich habe herausgefunden, daß ich jedesmal Hilfe finde. Ich fühlte mich bevorrechtigt, zu so vielen Versammlungen gehen zu dürfen und danke Gott von ganzem Herzen dafür. ER hat meinem Leben zugelächelt. Mein Papa ging mit meiner Mutter und mir zur Sonntagsschule und Gemeinde, und ich habe wirklich ein ganz neues Leben in Christus. 2. Korinther 5, 17 sagt: "Daher, wenn jemand in Christo ist, dann ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden." Lasst mich eine Sache sagen: Ich habe nie wieder ein Verlangen zum Trinken gehabt seit jenem Abend am 11. Juli 1952. Auch nahm der Herr die Gewohnheit des Rauchens von mir. So gehe ich jetzt zu Gefängnisgottesdiensten und Missionseinsätzen in den Vergnügungsvierteln, um zu versuchen, Seelen für Christus zu gewinnen. Ich besuche größere und kleinere Gemeinden, um für IHN Zeugnis abzulegen, denn ER hat so viel für mich getan! Ich kann IHM nie genug danken. Die Bibel sagt: "Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode zum Leben übergegangen." Wäre ich noch in meinem alten Leben, könnte ich den Menschen nicht das Zeugnis geben, wie ich es jetzt tue, denn ich würde mich schämen; aber ich bin nicht länger in mir, sondern in Christus. Jesus sagte: "Weil ich lebe, werdet ihr auch leben." Ich bin so glücklich, eine christliche Mutter zu haben, die nicht aufgab, obwohl sie sogar in der Nachbarschaft meinetwegen ausgelacht worden ist. Aber nun ist unser Heim ein glücklicher Ort. Ich bin so glücklich, daß Jesus sagte: "Ich bin gekommen, um die Gefangenen freizusetzen." Ich danke Gott aufrichtig für SEIN Erbarmen und SEINE Liebe zu mir. ER hörte die Gebete meiner Mutter, sah mein aufrichtiges Herz, das frei sein wollte und sandte SEINEN Propheten, Reverent William Branham nach Hammond, Indiana, um Christus in mein Leben zu bringen. Ich habe gewiss den größten christlichen Respekt und Liebe für Bruder Branham, und ohne Zweifel war er ein wahrer Prophet Gottes! Ich bin so glücklich, daß Jesus mich sah und verstand und wußte, dass ich frei sein wollte. Preis sei SEINEM Namen!»