I. DIE GEISTLICHE SICHT DES WANDELS

"Und sie sprachen: Auf, wir wollen uns eine Stadt und einen Turm bauen, und seine Spitze bis an den Himmel! So wollen wir uns einen Namen machen, damit wir uns nicht über die ganze Fläche der Erde zerstreuen!" "Und der HERR sprach: Siehe, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle, und dies ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts unmöglich sein, was sie zu tun ersinnen." (1. Mose 11, 1 - 9)

 

"Menschen von heute, ihr könnt sehen, daß zwei Geister wirksam sind. Das Eine ist der Heilige Geist, das andere ist ein unheiliger Geist. Jeder wird von einem beherrscht. Beide sind religiös. Das ist der befremdende Teil. Beide sind religiös. So wie Esau und Jakob, beide waren religiös wie Kain und Abel, Judas und Jesus. Wir sehen es heute, beide Seiten sind fromm. Seht, es ist derselbe Geist. Die Menschen sterben, der Geist nicht. Er besteht weiter. Beide sind fromm. Die einen in Besitz genommen vom Heiligen Geist, ein Leben führend, wie es sein soll im göttlichen Wandel und Aufrichtigkeit, nicht um einen Pfennig würden sie euch übervorteilen. Sie tun alles, um euch aufrichtig zu helfen. Die anderen sind so nett wie sie sein können, doch bei ihnen stellt man das Gegenteil fest. Doch beide Geister sind religiös. Das eine ist der Heilige Geist, das andere der unheilige Geist. Beachtet, auch wenn sie den Anspruch der Religion stellen, verlachen sie euch und nennen euch Heilige Roller. Sie tun alles, was sie können."

("Ein Mann flieht aus der Gegenwart des Herrn", vom 17.02.65, gepr. Von Rev. Branham in Jeffersonville, USA)

Abhandlung über den Wandel des Zeitgeistes seit Beginn unserer Homepage im März 2012  (von Dirk Mentz)                   

Anm.: Das Wort "Konfusion" soll natürlich "Fusion" heißen.

_Der Anfang unserer Homepage im Jahre 2012 bis heute_
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II. DIE TATSACHEN, (überprüfbar für jederman)

Borns IT Windows-Blembarassedg

 

Britische Verbraucherschutzorganisation kritisiert Microsoft wegen Windows 10 (Publiziert am 23. September 2016 von Günter Born) 


Microsoft wird von den “Schatten der Vergangenheit” eingeholt. Eine britische Verbraucherschutzorganisation kritisiert das Unternehmen für diverse Bugs in Windows 10 und seine fehlende Kundenorientierung. Die Marketing-Sprüche von Microsoft werden da quasi als Bullshit entlarvt.

Zum Hintergrund


Bis zum 29.7.2016 wurden wir ja ein Jahr lang von Microsoft als Dumpfbacken behandelt. Jeder Nutzer mit Windows 7 oder Windows 8.1 bekam monatlich Updates auf das System gespült, mit dem dieses auf Windows 10 gehoben werden sollte. Das Microsoft-Marketing wurde nicht müde, zu betonen, dass Windows 10 das “beste Windows aller Zeiten sei” und dass man auf seine Kunden höre und deren Bestes wolle. Der Ausgang der Geschichte ist bekannt: Zig Tausend Systeme wurden ruiniert und Microsoft sieht sich Schadensersatzprozessen ausgesetzt. Einzelne Urteile sind bereits zuungunsten von Microsoft ausgegangen.


"Which?" kritisiert Microsoft wegen Windows 10


"Which?" ist die größte britische Verbraucherschutzorganisation in Großbritannien. Die gehen jetzt hart mit Microsoft ins Gericht, wie die BBC hier berichtet. Viele Kunden seien auf Windows 10 gelockt worden und hätten dann mit kaputten Systemen dagestanden. Which? hat mehr als 5.500 seiner Mitglieder im Juni 2016 befragt. Von den 2.500 Mitgliedern, die auf Windows 10 aktualisiert hatten, musste 12% später wieder wegen diverser Windows 10 Fehler auf frühere Windows-Versionen zurück gehen. Die Leute fühlten sich extrem genervt durch die ständigen Upgrade-Aufforderungen. Und wer als technisch nicht so versierter Anwender das Upgrade installieren ließ, sah dann “alt aus”. Die Unterstützung seitens Microsoft zur Reparatur der Systeme sei Null gewesen. Which? wirft Microsoft “fehlende Kundenorientierung” vor.


6.7.2019 Britische Verbraucherschutzorganisation kritisiert Microsoft wegen Windows 10 | Borns IT- und Windows-Blog

Heutzutage sind viele Nutzer auf einen funktionierenden Computer angewiesen. Was sich Microsoft im ersten Jahr des kostenlosen Upgrades auf Windows 10 geleistet hat, geht auf keine Kuhhaut. Ich denke, die Blog-Leser kennen die diversen Stories mit dem Windows 10- Zwangs-Upgrade. Die Upgrade-App Get Windows 10 war ja erst beim letzten Patchday entfernt worden (Update KB3184143 für Windows 7/8.1 entfernt Get Windows 10-App). Und wenn ich mir so anschaue, was mit Windows 10 Updates und Feature-Upgrades so läuft, hat Microsoft immer noch nicht verstanden. Oder wie seht ihr das so?

Borns IT- und Windows-Blog

Nachtrag: Beitrag um weitere Informationen ergänzt. Windows 10 überträgt wohl Informationen, die nicht mit dem deutschen und europäischen Datenschutzrecht konform sind. Und: Microsoft besitzt offenbar ein Patent, welches beschreibt, wie man alle Nutzeraktionen unter Windows überwachen und an Bing bzw. Cortana zur Verbesserung der Suchfunktionen verwenden kann. Zusammen ergibt dies einen brisanten Mix, wo das Ganze hin steuern könnte bzw. wird. Ich habe ja schon viel hier im Blog über den Datenabfluss unter Windows 10 geschrieben. Bestenfalls wird das als Aluhut-Trägertum und schlechtenfalls als Hetze gegen Microsoft gewertet. Aber gelegentlich erschließen sich einem unverhofft Einsichten, die einen sprachlos zurück lassen.


Windows 10-Datensammelei nicht rechtskonform


Es war nur eine kleine Ankündigung bei heise.de, die mich die Tage aufmerken ließ. Unter dem Titel ISD 2016: Windows 10 übermittelt haufenweise persönliche Daten warb heise für eine Veranstaltung auf den Internet Security Days. Die Argumentation: Die Cloud-Orientierung des neuen Windows hat zur Folge, dass Windows 10 entgegen EU- und deutschem Datenschutzrecht detaillierte Benutzerdaten auf Microsoft-Server schickt. Verwiesen wurde im Beitrag auf den Vortrag von Lukas Grunwald, CTO der Hildesheimer Security-Beratung dn Systems, auf den ISD 2016. Die weiteren Ausführungen im Artikel waren zwar recht schwach, erfährt man doch als Leser nur: dass Umfang und Art der zwischen Windows-10-Installationen und der Microsoft-Cloud übermittelten Daten deutschen und EU-Datenschutzvorschriften sowie dem Betriebsverfassungsgesetz widersprechen dürften. Details ist heise.de schuldig geblieben. Interessant fand ich dann einige Nutzerkommentare. Klar, es gibt die Fraktion “nix bewiesen und Windows 10 ist gut”. Aber einige Poster weisen darauf hin, dass der Einsatz von Windows 10 in Firmen, Arztpraxen, bei Notaren, Rechtsanwälten, Therapeuten etc. kaum möglich ist (siehe hier oder hier). Und nun fällt das nächste Puzzleteil ins Bild. Microsofts Patent zur totalen Überwachung Wer über Firmeninterna Bescheid wissen will, muss verschiedene Quellen auswerten. Bei internen Untersuchungen, bei Insolvenzen oder im Rahmen einer Steuerfahndung werden alle internen Dokumente ausgewertet – und oft werden die Fahnder fündig. Bei Microsoft steht der Öffentlichkeit so etwas nicht zur Verfügung. Aber alle offen gelegten Dokumente lassen sich durchsuchen. Und am 22. September 2016 wurde Microsoft das Patent 20 (US20160275194) QUERY FORMULATION VIA TASK CONTINUUM (No. 62/134,6819) zuteil. Und dieses Patent hat es in sich. Wer das liest, erkennt, dass Microsoft hier das Big Brother-Patent zugesprochen wurde. Microsoft beschreibt, wie im Betriebssystem Suchprovider in Apps und im Browser alle Interaktionen des Benutzers überwachen und an Bing oder Cortana übertragen sollen. Es geht also nicht um Telemetriedatenerfassung, sondern um die Erfassung der Inhalte dessen, was der Nutzer macht und an Dokumenten auf dem System hält. Und das Ganze soll Geräteübergreifend erfolgen. Explizit werden Windows Phone, Surface und XBox genannt. Microsoft schreibt zwar im Patent, dass nur “einige Meta-Informationen” übertragen würden, so dass die Privatsphäre gewahrt bleibe. Aber einmal gilt: Wenn Daten unkontrolliert abfließen, ist die Kontrolle darüber weg.  Und es ist bekannt, dass Metadaten das Ziehen von Schlüssen nach dem Verknüpfen diverser Daten ermöglichen. Der US-Drohnenkrieg bedient sich solcher Metadaten (Standort, Mobilfunknummer etc., siehe auch) für Angriffe. Das Patent bedeutet nicht, dass das Ganze bereits implementiert ist, gibt aber einen Einblick in die "Vision" von Microsoft. Aus diesem Blickwinkel sind für mich moderne Entwicklungen aus dem Hause Microsoft ein No-Go im Hinblick auf den Einsatz im Firmenumfeld, wo die IT die Kontrolle behalten muss, was dort an Daten erfasst wird und abfließt. Ich schätze, es wird in Zukunft noch viel Ärger um das Thema geben, so dass in einem Jahr Zwangsupgrades auf Windows 10 wie harmloses Geplänkel vorkommen dürften. Ein paar Infos finden sich bei mspoweruser.com, die das Patent zuerst entdeckt haben. Wenn die schon von einer erschreckenden bzw. beängstigen Entwicklung sprechen, ist die Angelegenheit wirklich brisant.